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Unbeglaubigte Abschrift der Satzung – Verein Sportfreunde Brackel 61 e. V.

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§1
Name, Sitz, Zweck
Der Verein Sportfreunde Brackel 61 e. V. mit Sitz in Dortmund verfolgt ausschließlich und
unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der
Abgabenverordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung sportlicher
Übungen und Leistungen.

§2
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§3
Mittel des Vereins dürfen nur für die Satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§4
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§5
Bei Auflösung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.
Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung
des Finanzamtes ausgeführt werden.

§6
Verbandszugehörigkeit
Der Verein ist Mitglied des Fußball- und Leichathletik Verbandes Westfalen e. V.
Er selbst und seine Mitglieder sind der Satzung des Verbandes unterworfen.

§7
Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr läuft vom 01. Januar bis zum 31. Dezember.

§8
Mitglieder
Dem Verein gehören an:
a) aktive Mitglieder
b) jugendliche Mitglieder (unter 18 Jahren ohne Stimmrecht)
c) passive Mitglieder
d) Ehrenmitglieder

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Aktive Mitglieder treiben regelmäßig Sport oder sind in der Vereinsführung tätig.
Passive Mitglieder fördern die Aufgaben des Vereins, ohne sich am Sport zu beteiligen,
können jedoch aktiv in der Vereinsführung tätig werden.
Mitglieder oder auch andere Personen, die den Zweck des Vereins im besonderem Maße
gefördert haben, können durch Vorstandsbeschluss zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Ehrenmitglieder haben die gleichen Pflichten und Rechte wie die aktiven Mitglieder. Von der
Beitragszahlung sind sie befreit.

§9
Erwerb der Mitgliedschaft
Mitglied kann jede unbescholtene Person werden. Die Beitrittserklärung hat unter Angabe der
persönlichen Daten, schriftlich zu erfolgen. Bei minderjährigen ist die Genehmigung des
gesetzlichen Vertreters erforderlich.
Mit der Beitrittserklärung erkennt das Mitglied die gültige Satzung des Vereins an

§ 10
Beitrag
Der Beitrag ist jährlich unaufgefordert im Voraus zu entrichten.
Die Beitragshöhe wir durch Vorstandsbeschluss festgelegt und darf den vom
Landessportbund geforderten Mindestbeitrag nicht unterschreiten.
Ehrenmitglieder, Wehr- und Ersatzdienstleistende und Arbeitslose sind Beitragsfrei.
Schüler und Studenten über 18 Jahre zahlen Beiträge in Höhe des höchsten Jugendbeitrages.
Der Vorstand kann Mitglieder aus der Mitgliederliste streichen, die trotz zweimaliger
Mahnung ihrer Beitragspflicht nicht nachkommen.
Das Mahnverfahren ist kostenpflichtig.

§ 11
Erlöschen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt in folgenden Fällen:
1. durch Tod
2. durch freiwilligen Austritt
3. durch Ausschluss

Der freiwillige Austritt hat schriftlich per Einschreiben zu erfolgen. Bei Minderjährigen ist die
Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.
In den nachfolgenden Fällen kann ein Mitglied auf Mehrheitsbeschluss einer
Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden:

1. grobe Verstöße gegen die Satzung und die Interessen des Vereins.

2. grobe Verstöße gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane bei


wiederholtem vereinsschädigendem Verhalten.

3. unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins.

Vor Beschluss ist dem Betroffenen in jedem Fall das Recht auf Anhörung zu gewähren.
§ 12
Ehrungen
Für besondere Verdienste um den Verein sind folgende Ehrungen vorgesehen:
1. die Vereinsnadel in Silber
2. die Vereinsnadel in Gold
3. Ehrenmitgliedschaft
4. Ehrenvorsitzender

Zu 1) bei ununterbrochener Mitgliedschaft von 15 Jahren, gerechnet ab dem 18. Lebensjahr, in


Ausnahmefällen auch bei kürzerer Mitgliedschaft.

Zu 2) bei ununterbrochener Mitgliedschaft von 25 Jahren, gerechnet ab dem 18. Lebensjahr,


in Ausnahmefällen auch bei kürzerer Mitgliedschaft.
Die Verleihung der Ehrennadeln wird auf Vorschlag durch Beschluss des Vorstandes
vorgenommen.

Zu 3) Die Ehrenmitgliedschaft kann durch Vorstandsbeschluss verliehen werden.

Zu 4) Ein Ehrenvorsitzender kann durch Mehrheitsbeschluss einer Mitglieder-


versammlung ernannt werden. Der Verein darf nicht mehr als ein lebendes Mitglied
zum Ehrenvorsitzenden ernennen. Der Ehrenvorsitzende hat beratenden Sitz ohne
Stimmrecht im geschäftsführenden Vorstand.

Sämtliche Ehrungen könne durch Beschluss der Mitgliederversammlung rückgängig


gemacht werden, wenn sich der Geehrte eines vereinschädigenden Verhaltens schuldig
gemacht hat.

§ 13
Vereinsorgane
Organe des Vorstandes sind:
1. der Vorstand
2. der Jugendausschuss
3. der Ältestenrat
4. die ordentliche Mitgliederversammlung

Vorstand
Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
I. dem geschäftsführenden Vorstand bestehen aus:
1. 1. Vorsitzender
2. 2. Vorsitzender
3. Geschäftsführer
4. Kassierer
5. Jugendleiter
6. Ehrenvorsitzender (ohne Stimmrecht)

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II. dem erweiterten Vorstand bestehen aus:
1. dem geschäftsführenden Vorstand
2. dem Fußballobmann
3. den Spielführern der Seniorenmannschaften
4. einem Vertreter der Alte-Herren-Mannschaft
5. dem Ältestenrat

Der Vorstand wird von der jährlich stattfindenden Jahreshauptversammlung gewählt.


Die Amtszeit des geschäftsführenden Vorstandes beträgt 2 Jahre, wobei jährlich im Wechsel
der 1. Vorsitzende und der Geschäftsführer zusammen und der 2. Vorsitzende und der
Kassierer gewählt werden.
Es soll damit gewährleistet sein, dass bei keiner Wahl ein kompletter neuer Vorstand gewählt
werden muss.
Der Jugendleiter wird ebenfalls für 2 Jahre gewählt.
Die Wahl wird entsprechend der Satzung des FuLVW durchgeführt.
Der erweiterte Vorstand wird jährlich gewählt.
Bei Vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann sich der Vorstand durch
kommissarischen Einsatz eines Vereinsmitgliedes ergänzen.

§ 15
Geschäftsbereich des Vorstandes
Der Vorsitzende – bei dessen Verhinderung der Stellvertreter – vertritt den Verein
gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten (§ 26 Abs. 2 BGB), soweit
erforderlich nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der
geschäftsführende Vorstand ist verpflichtet, in alle den Verein verpflichtenden
Rechtshandlungen und Verträge die Bestimmung aufzunehmen, dass der Verein nur mit
dem Vereinsvermögen haftet.

§1 6
Beschlussfassung des Vorstandes
Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder des Vorstandes
eingeladen und mindestens drei anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit einfacher
Stimmenmehrheit.
Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. des die Sitzung leitenden
Vorstandsmitgliedes den Ausschlag.
Der Vorstand regelt die Verteilung der Geschäfte unter sich.

§ 17
Ordentlich Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich nach Beendigung des Geschäftsjahres
(Januar) statt. Die Einberufung muss mindestens 14 Tage vor dem Termin der Versammlung
durch Aushang erfolgen, und die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung enthalten. Die
Mitgliederversammlung wickelt sich nach der Geschäftsordnung ab, die der Satzung als
Anhang beigefügt ist.

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§ 18
Beschlussfassung der ordentlichen Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung entscheidet über:
1. Entlastung des Vorstandes
2. Neuwahl des Vorstandes
3. Neuwahl der Kassenprüfer
4. Neuwahl des Ältestenrates
5. Neuwahl des Vereinslokales
6. Bestätigung des Jugendausschusses
7. Satzungsänderungen
8. Auflösung des Verein

Eine satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn


mindestens ein zehntel der stimmberechtigten Mitglieder und Mehrheit des
geschäftsführenden Vorstandes anwesend ist.
Bei Beschlussunfähigkeit ist eine erneute Versammlung einzuberufen, die dann
beschlussfähig ist.
Die Ladung dazu erfolgt im Einladungsschreiben (Aushang) gemäß § 17 mit zeitlichem
Abstand von 30 Minuten. Bei Auflösung des Vereins oder bei Änderung des Vereinszwecks
Ist die Anwesenheit von drei vierteln aller stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Wird
diese Stimmenanzahl nicht erreicht, so ist eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die
dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erscheinenden Mitglieder beschlussfähig ist. Bei
Beschlüssen über eine Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist eine
Stimmenmehrheit von drei vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich. Die
Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet
im Falle einer Wahl das Los, in anderen Fällen die Stimme des 1. Vorsitzenden. Über die
Verhandlungen ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem die Versammlung leitenden
Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Die Abstimmungen erfolgen
formlos, soweit die Mitgliederversammlung nicht selbst eine andere Art der Abstimmung
beschließt.
Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Bei der Beschlussfassung über den
Ausschluss eines Mitgliedes muss geheim abgestimmt werden.

§ 19
Anträge
Anträge an die Mitgliederversammlung aus der Reihe der Mitglieder sind mindestens 5 Tage
vor Zusammentritt der ordentlichen Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich mit
Begründung einzureichen.

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§ 20
Außerordentliche Mitgliederversammlung
Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Auf
schriftliches Verlangen von mindestens einem zehntel aller Mitglieder muss der Vorstand
unter Angabe der Vorgeschlagenen Tagesordnung eine Mitgliederversammlung einberufen.
Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen über die
ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

§ 21
Einsetzen von Ausschüssen
Der Vorstand ist berechtigt, zu seiner Beratung und Unterstützung beim Ablauf des
Vereinsgeschehens Ausschüsse für spezielle Aufgaben einzusetzen.
Zur Schlichtung persönlicher Streitigkeiten zwischen Vereinsmitgliedern wird der Ältestenrat
tätig. Der Vorstand kann bei Streitfällen und wichtigen Vereinsangelegenheiten den
Ältestenrat zur Beratung einberufen. Der Ältestenrat besteht aus mindestens drei volljährigen,
verdienstvollen und dem Verein länger angehörenden Mitgliedern des Vereins. Ist ein
Mitglied des Ältestenrats an einer vor den Ältestenrat gebrachten Angelegenheit persönlich
beteiligt oder betroffen, so ist er von jeder Mitwirkung im Ältestenrat für diesen Fall
ausgeschlossen.

§ 22
Haftpflicht
Für Sachverluste auf der Sportanlage und in Trainingshallen haftet der Verein den Mitgliedern
gegenüber nicht.

§ 23
Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur von einer satzungsgemäß einberufenen
Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Regeln des § 18 beschlossen werden. Für den
Fall der Auflösung des Vereins werden der Vorsitzende, der Geschäftsführer und der
Kassenwart bzw. deren Stellvertreter zu Liquidatoren ernannt. Zur Beschlussfassung der
Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich. Rechte und Pflichten der Liquidatoren
bestimmen sich im Übrigen nach den Vorschriften des BGB über die Liquidation (§ 47 ff. BGB)

§ 24
Inkrafttreten der Satzung

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