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NR. 220 p OKTOBER 2011 p www.box-online.de

NR. 220 p OKTOBER 2011 p www.box-online.de das szenemagazin FOLSOM FOLSOM BILDER BILDER CSD CSD
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das szenemagazin

FOLSOM FOLSOM

BILDER BILDER

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FINALE FINALE

Wie wir unseren Platz in der Szene gefunden haben? Das erfährst du auf www.iwwit.de

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Das erfährst du auf www.iwwit.de

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intro ausgabe 220 oktober 2011

intro ausgabe 220 oktober 2011 HomoeHe & Homoglück Vor zehn Jahren folgte die damalige rot-grüne Re-

HomoeHe & Homoglück

Vor zehn Jahren folgte die damalige rot-grüne Re- gierung dem alten Anliegen der Schwulen- und Lesbenbwegung, der rechtlichen Gleichstellung von Homosexuellen in unserer Gesellschaft, zu- mindest teilweise.

Die Bewegung hatte von Anfang an darauf be- standen, dass das Recht - wie es in unserer Ver- fassung steht - für alle gleich ist. Damit müssen natürlich auch Schwule und Lesben die Möglich- keit haben, zu heiraten, eine vom Staat anerkann- te Partnerschaft einzugehen. Die heute gültige Partnerschaftsgesetzgebung tratt dann zum 1. August 2001 in Kraft.

Nach kurzem Widerstand durch CDU und CSU sind heute schwule und lesbische Partner- schaftszeremonien längst Alltag in unseren Standesämtern. Zehntausende haben inzwischen eine Partner- schaft geschlossen, die uns immerhin in einigen Bereichen mit dem Rest der Gesellschaft gleich stellt. Der nordrhein-westfälische Justizminister ist mit seiner Forderung nach letztlicher Gleichstel- lung durch die verfassungsmäßige Möglichkeit der Eheschließung von Homosexuellen - wie es etwa in den Niederlanden oder Norwegen schon gegeben ist - konsequent.

Niederlanden oder Norwegen schon gegeben ist - konsequent. Community, was um so merkwürdiger wirkt, an- gesichts

Community, was um so merkwürdiger wirkt, an- gesichts der allgemeinen gesellschatlichen Ent- wicklung von Beziehungs- und Lebensformen gerade auch bei der heterosexuellen Mehrheit.

Zuweilen wirkt das zur Schau stellen der Part- nerschaft wie ein Blanko-Zeugnis, nicht jener alten, promisken Homowelt anzugehören, die für die Mehrheitsgesellschaft immer noch anrü- chig wirkt. Dabei scheint in der schwulen Welt auch unter den Verpartnerten die „offene Partnerschaft“ längst die Regel.

Dabei sind wir heute mehr denn je gefordert, eine Antwort auf die sich verändernde Gesellschaft zu geben: Dazu gehören neue Lebensweisen und Beziehungsformen, die die alten Familienstruk- turen ergänzen bzw. sich in neue Familienformen fortentwickeln lassen.

AKTUELL

MINDEST-

LOHN

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SEITE 5

fortentwickeln lassen. AKTUELL MINDEST- LOHN . SEITE 5 SEITE 10 ROCK THE BOX MIKE KELLY .

SEITE 10 ROCK THE BOX MIKE KELLY

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MINDEST- LOHN . SEITE 5 SEITE 10 ROCK THE BOX MIKE KELLY . SEITE 12 PROMI

SEITE 12

PROMI

JEAN PÜTZ

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10 ROCK THE BOX MIKE KELLY . SEITE 12 PROMI JEAN PÜTZ . Für einige Schwule

Für einige Schwule und Lesben war das Partner-

nicht einfach

selbstverständlicher Teil der Gleichstellung vor

dem Gesetz: Sie sahen und sehen in diesem Ge- setz quasi ein Beziehungsmodell der neuen Gay

schaftsgesetz aber Selbstzweck

AB SEITE 25 TERMINE UND

Das geht aber weit über bestehende Ehe- und Partnerschaftsgesetzgebung hinaus.

über bestehende Ehe- und Partnerschaftsgesetzgebung hinaus. Michael Zgonjanin TAGES- TIPPS UNSER TITELMANn in

Michael Zgonjanin

TAGES-

TIPPS

UNSER TITELMANn in diesem Monat: PIOTR Piotrs Wurzeln liegen, wie beim letzten Titelmann, in Polen. Er lebt und arbeitet heute in Köln. Die Bilder machten Nir Mizrahi und Michael Zgonjanin Mehr zu Piotr in Bildern und Worten auf www.box-online.de

Mehr zu Piotr in Bildern und Worten auf www.box-online.de AB SEITE 40 MOMENTS & PEOPLE FOLSOM

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BILDER: ebln, it, justizministerium nrw, Henrik Wittenberg

BILDER: ebln, it, justizministerium nrw, Henrik Wittenberg aktuell NRW-JUSTIzMINISTER KUTSchATy: EhE AUch füR

aktuell

NRW-JUSTIzMINISTER KUTSchATy: EhE AUch füR gLEIchgESchLEchTLIchE PARTNER

KUTSchATy: EhE AUch füR gLEIchgESchLEchTLIchE PARTNER NRW-Justizminister Thomas Kutschaty hat sich dafür

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty hat sich dafür ausgesprochen, gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern die Eheschließung zu ermögli- chen. Zur Eröffnung des 19. Deutschen Famili- engerichtstags verwies der Minister am 14. Sep- tember 2011 auf einen zurzeit dem Bundestag vorliegendenGesetzentwurf, der eineErgänzung des §1353 BGBdahingehendvorsieht, dass auch gleichgeschlechtliche Personen eine Ehe einge- hen können. Angesichts des gesellschaftlichen Wandels und der damit verbundenen Änderung des Eheverständnisses gebe es keine haltbaren Gründe, homo- und heterosexuelle Paare unter- schiedlich zu behandeln und am Ehehindernis der Gleichgeschlechtlichkeit festzuhalten, so die Begründung des Entwurfs. „Diese rechtspolitische Zielsetzung wird von mir – und da spreche ich auch für die nor- drhein-westfälische Landesregierung – geteilt und unterstützt“, betonte der Minister in Brühl. „Im Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2010 haben wir uns eindeutig dahingehend positioniert, dass wir uns auf Bundesebene für die Öffnung der Ehe einsetzen werden.“ Das Bundesverfassungsgericht lege die derzeitige grundgesetzliche Regelung allerdings dahingehend aus, dass zum Begriff der Ehe das Merkmal der Verschiedengeschlechtlich- keit der Partner gehöre. „Jeder Versuch, die Ehe für gleichgeschlechtliche Partner durch einfaches Bundesrecht zu öffnen, ist deshalb mit einem verfassungsrechtlichen Risiko verbunden. Der sicherere Weg ist der einer Änderung der Verfassung.“

BERLINER ERzBISchof TRIffT SIch MIT dEM LSVd

Verfassung.“ BERLINER ERzBISchof TRIffT SIch MIT dEM LSVd Im Vorfeld des Papstbesuches fand am 16. Sep-

Im Vorfeld des Papstbesuches fand am 16. Sep- tember 2011 ein Treffen des neuen Erzbischofs von Berlin, Dr. Rainer Maria Woelki, mit Vertre- tern des LSVD statt. An dem Gespräch nahm auch der Generalkoordinator der Papstreise, Pater Dr. Hans Langendörfer teil. Unter Bezug auf die katholischen Aussagen zur Homose- xualität hob Erzbischof Woelki hervor, dass er persönlich und die katholische Kirche ins- gesamt keineswegs Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminieren oder ausschließen wollen. Gleichzeitig stellte er noch einmal dar, dass die ka- tholische Kirche vom Ideal der Ehe zwischen Mann und Frau, die offen ist für Nachkommenschaft, nicht abweichen werde. Pater Langendörfer bat die Gesprächsteilnehmer im Blick auf die geplante Anti-Papstdemonstration in Berlin darum, dafür zu sorgen, dass dort dem Papst nicht der nötigen Respekt versagt werde. Die LSVD-Vertreter begrüßten die neue Dialogbereitschaft. Der LSVD for- derte aber, dass Bekenntnissen, nicht diskriminieren und ausschließen zu wollen, auch sichtbare Taten folgen müssten. Die katholische Kirche solle ihren Anteil an der Verfolgungsgeschichte Homosexueller aufarbeiten und tatsächliche Konsequenzen ziehen. Die katholische Kirche in Deutschland sei aufgerufen, die Grundrechte von Lesben und Schwulen, wie sie vom Bundesverfassungsgericht mehrfach bekräftigt wurden, zu respektieren. Insbesondere forderte der LSVD eine veränderte Haltung beimUmgang mit schwulen und lesbischen Beschäftigten in kirchlichen Einrichtungen, denen nach Eingehen einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft die Kündigung droht. Mit Blick auf den Papst-Besuch waren sich der Berliner Erzbischof und der LSVD einig, dass Proteste friedlich verlaufen müssten. Info: www. erzbistumberlin.de / www.berlin.lsvd.de

SPARdA-BANK IN KöLN zEIgT fLAggE

Die Regenbogenflagge, das Zei- chen für Toleranz, Vielfältigkeit und Hoffnung, ist seit dem 20. September 2011 als Aufkleber an allen Filialen der Sparda-Bank West eG in Köln zu sehen. Der Vertriebsleiter der Sparda-Bank in Köln, Ralf Görres, brachte ge- meinsam mit Marcus Danuser (Vorstand KLuST e.V.) und Alen Popovic (Vorstand AIDS Hilfe Köln e.V.) den ersten Aufkleber an der Sparda-Bank in Köln-Porz an. Für die Sparda-Bank in Köln ist dies keine einmalige Aktion. Sie engagiert sich seit Jahren für Toleranz und Integration. So war die Sparda-Bank Sponsor der Gay Games Cologne 2010 , unterstützt das Jugendzentrum „anyway“, die StattGarde Colonia Ahoj e.V. und das Straßenfußball- turnier für Toleranz, ausgerichtet vomSportclub Janus e.V Vom21. bis 23. Oktober 2011 findet das 1. Internationale Filmfest homochrom im Filmforum NRW in Köln statt. Auch hier unterstützt die Sparda-Bank Köln als Hauptsponsor dieses Kulturevent. „Es ist eigentlich verwunderlich, dass es noch immer nötig ist, sich für die Gleichberech- tigung gleichgeschlechtlich lebender Menschen einsetzen zu müssen. Ziel sollte es sein, dass dies für alle Bürgerinnen und Bürger eine Selbstverständlichkeit wird, der normaler Teil unserer Gesellschaft ist. So lange dies nicht der Fall ist, werden wir uns hier in Köln ak- tivfür IntegrationundToleranzeinsetzen“, betont Sparda-BankVertriebsleiter Ralf Görres. Die Sparda-Bank West eG ist ein genossenschaftliches Kreditinstitut für Privatkunden und ist das fünftgrößte genossenschaftliche Kreditinstitut Deutschlands. Internet: www. sparda-west.de

Kreditinstitut Deutschlands. Internet: www. sparda-west.de Recht konkret mit Markus Danuser 300 EUR Strafe für
Kreditinstitut Deutschlands. Internet: www. sparda-west.de Recht konkret mit Markus Danuser 300 EUR Strafe für
Kreditinstitut Deutschlands. Internet: www. sparda-west.de Recht konkret mit Markus Danuser 300 EUR Strafe für

Recht konkret

mit Markus Danuser

300 EUR Strafe für „schwuler Kölner“

Mitte August berichtete das Düsseldorfer Boulevardblatt „Express“ über einen skurrilen Fall, der zwar nur am Rande eine schwul-lesbische Relevanz hat, am Ende aber doch zeigt, welche juristische Brisanz nach wie vor in dem harmlosen Adjektiv „schwul“ steckt. Was war geschehen? Laut „Express“-Bericht wollte sich der seinerzeit ob- dachlose Frank S. in Düsseldorf beim Bürgerbüro anmelden, pöbelte im Warteraum herum und trank dabei ausreichend Alkohol. Als ein städtischer Angestellter Anstoß daran nahm und den 51-jährigen Frank S. aufforderte, seine Lautstärke auf ein gemäßigtes Maß zurückzufah- ren, führte dies bei dem späteren Angeklagten zu keiner Änderung seines Verhaltens, sodass ihn der Sachbearbeiter schließlich aufforderte, das Ge-

bäude zu verlassen. Über diesen Hausverweis offenbar empört, fixierte Frank

S. laut „Express“ den Ohrring im linken Ohr des städtischen Mitarbeiters

und schrie: „Ich reiß dir gleich deinen Ohrring raus – du schwuler Kölner!“

Der Düsseldorfer Dezernent Hans-Georg Lohe, der als Dienstvorgesetzter seines Mitarbeiters dessen Strafanzeige unterstützt hatte, empfand diese verbale Entgleisung ebenso als strafwürdige Beleidigung wie das Düssel- dorfer Amtsgericht, das den vielfach vorbestraften Frank S. wegen dieser Tat zu einer Geldstrafe von 300,00 EUR verurteilt hat. Laut „Express“ sorgte der Prozess im Zuschauerraum des Gerichtssaales für Gelächter, einer der Beobachter soll gefrotzelt haben: „Schwul allein wäre ja nicht so schlimm gewesen. Aber Kölner …!“ Damit kein Missverständnis aufkommt: Beleidigungen im schwulen Kontext sollen durch diesen eher bunten Beitrag nicht verharmlost werden. Wer z.B. als „Schwuchtel“ oder „Arschficker“ beschimpft wird, sollte sich in jedem Falle wehren und den Täter anzeigen bzw. Schmerzensgeld verlangen!

Markus Danuser ist Rechtsanwalt in Köln. Rückfragen zu seinen Beiträgen bitte an kanzlei@danuser.de.

aktuell

aktuell Die gerade bei der Wahl in Berlin erfolgreiche neue Partei PIRATEN unterstützt das Grundeinkommen. Mit
aktuell Die gerade bei der Wahl in Berlin erfolgreiche neue Partei PIRATEN unterstützt das Grundeinkommen. Mit

Die gerade bei der Wahl in Berlin erfolgreiche neue Partei PIRATEN unterstützt das Grundeinkommen.

Mit fantasievollen Aktionen macht die BGE- Bewegung auf ihre Anliegen aufmerksam.

hintergrund entstammt oder bildungsarm und sozial schwach geboren wurde.

UNd WER SoLL dAS BEzAhLEN? NATüR- LIch WIR ALLE! WER SoNST? ES BLEIBT EINE EINzIgE fRAgE: WoLLEN WIR dAS BEzAhLEN? Bin ich einverstanden damit, dass JEDER ein BGE bekommt, auch der Nachbar, mit dem ich seit Jahren im Streit liege oder der imaginäre Hartz IV-Bezieher, der mit der Flasche Bier

vor dem Fernseher gammelt? Glaube ich an eine grundsätzliche Gerechtigkeit als eine Forderung, die erst noch hergestellt werden und in Zukunft immer wieder neu definiert und aufrecht erhalten werden muss? Oder gehe ich davon aus, dass ohnehin jeder nur seinen eigenen Vorteil im Sinn hat, dass wir grundsätzlich alle miteinander in Konkurrenz stehen und ein Miteinander niemals möglich ist?

DAS sind die zentralen Fragen, die die Idee des BGE aufwerfen. Nicht, ob und wie es bezahlbar ist. Unser derzeitiger Finanzminister Wolfgang Schäuble sagte im Februar 2010: „… im Durchschnitt 12.500 € pro Kopf der Bevölkerung.“, an Sozialleistungen habe er ausgerechnet, die im Jahr ausgeschüttet werden. Das sind faktisch die von der Grundeinkommensbe- wegung geforderten 1.000 € pro Kopf und Monat. Aber: Weder der genaue Betrag lässt sich beziffern, noch wie die Bezahlung genau aussehen soll. Es muss deshalb ein Kriterienkatalog her, damit klar gemacht wird, was Inhalt der Forderung sein soll.

Es gibt Modelle, die nicht alle Kriterien erfüllen und deshalb auch nicht die Wirkung erzielen können, die mit einem BGE beabsichtigt sind. Das Liberale Bürgergeld z.B. enthält z.B. Bedingungen und liegt zudem in einer Höhe, die sogar die ALG II Sätze unterschreitet, demnach also weder eine aktive kulturelle Teilhabe gewährleistet noch bedingungslos ist, welches die Kriterien der BGE Bewegung sind. Beide Punkte sind aber wichtig, um das Individuum zu befähigen, unwürdige Arbeitsverhältnisse ablehnen zu können.

dAS BgE IST dERzEIT EINE IdEE – WEITER NIchTS! Diese Idee aber enthält für die BGE-Bewegung die größte Visionskraft aller Ideen der letzten 30 – 40 Jahre. Wenn sich diese Idee umsetzen lässt, dann muss geschaut werden, wie hoch die Zahlungen ausfallen sollen. Eine Debatte im Bundestag, die der ähnelt, welche die Diäten festsetzt, ist der richtige Ansatz. Gemessen an der Kaufkraft und am Standardwarenkorb muss gemeinschaftlich festgelegt werden, wie hoch das BGE ausfallen soll.

dU BIST dER gRUNd füR EIN EINKoMMEN

Warum die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens eine Vision für eine bessere Zukunft ist

In Deutschland, wie in vielen anderen Ländern, sinkt seit vielen Jah- ren der Wohlstand für die große Mehrheit der Bürger. Dabei wurde ein Menschheitstraum wahr: Maschinen machen die Arbeit, die Produktivität ist so hoch wie noch nie! Viele arbeiten zwar Vollzeit, erhalten dafür aber keine entsprechende finanzielle Gegenleistung mehr. Seit Jahren wird darüber nachgedacht, wie man die Produktivität wei- ter ausschöpfen und dabei das Recht auf ein menschenwürdiges Leben aufrecht erhalten kann. Eine Idee dafür nennt sich bedingungsloses Grundeinkommen (BGE): Von der Wiege bis zur Bahre soll die Gesell- schaft monatlich ein Grundeinkommen leisten und damit die Existenz eines jeden Menschen gesichert werden.

Allerdings variieren die Vorschläge dabei je nach politischer Couleur: Wäh- rend Liberale Ideen (Bürgergeld) dabei sehr eng bemessen sind und sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, eher einem weiteren Sozialabbau zu dienen, werden andere Vorschläge als zu großzügig und unrealistisch bezeichnet. Eine der Ideen, die der Initiative für ein bedingungsloses Grund- einkommen, stellen wir hier exemplarisch vor:

Jeder Mensch erhält von Geburt an so viel, dass seine Existenz gesichert ist. So kann jeder im Laufe seines Lebens die Aufgaben erfüllen, die sinn- voll scheinen und notwendig sind. Gleichzeitig bleibt man wirtschaftlich enorm wettbewerbsfähig. Das sinnlose Ideal der Vollbeschäftigung kann aufgegeben werden. Der Einzelne ist ja durch ein BGE versorgt. Auf die Frage “Was würden Sie tun, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?” antworteten ca. 60% mit: “das Gleiche wie jetzt“, ca. 30% würden etwas anderes machen oder weniger, ca. 10% würden „nichts“ tun. Auf die Frage:

“Was glauben Sie würden die anderen tun, gäbe es für jeden ein BGE?” antworteten 80% „die würden ja nichts mehr tun“. Was sagt das über das Menschenbild aus? Jeder hält sich selbst für ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft, aber jeder andere ist potenziell ein Schmarotzer. Ein enormes Misstrauen, dass die Menschen sich hierzulande entgegen bringen?

Selbst bei Brettspielen genehmigen wir jedem Spieler ein BGE: Beispiel Monopoly. Zu Beginn des Spiels erhält jeder Teilnehmer ein Startkapital. Und während des Spieles jedes Mal, wenn er über „LOS“ geht. Und jeder weiß warum! Ohne dieses Kapital zu Beginn des Spieles und die immer wieder erfolgenden Finanzspritzen im Laufe einer Runde wäre eine Teil- nahme schlicht unmöglich. In unserer Gesellschaft gilt das Gleiche. Wenn eine Teilhabe möglich sein soll, muss der Zu- und Rücklauf von Finanzen sicher gestellt sein. Diese Forderungen umzusetzen, vermag derzeit nur das BGE.

In der Realität sieht es insofern anders aus, weil es dem bloßen Zufall unter- worfen ist, ob ein Mensch in unseren Breiten geboren wurde oder stattdes- sen in einer von Armut betroffenen Zone. Dem gleichen Zufall unterworfen ist ein Mensch, ob er einer wohlhabenden Familie mit hohem Bildungs-

Informations- und Gesprächsveranstaltung zum Thema im BoX LAdEN KöLN Mittwoch, 19. Oktober 2011, 19:30 Uhr

Infos:

www.bgekoeln.de www.facebook.com/bgekoeln Seiten der BGE-Bewegung in Köln www.freiheitstattvollbeschäftigung.de 9 Thesen zur Arbeit von der Initiative Freiheit statt Vollbeschäftigung www.unternimm-die-zukunft.de die Seite von Götz Werner, Gründer der dm-Kette, einer der bekanntesten Befürworter des BGE

nachgefragt ANgST VoR dER zUKUNfT? dENNIS, KöLN : Nein, ich habe keine Angst. Die Börsen

nachgefragt

nachgefragt ANgST VoR dER zUKUNfT? dENNIS, KöLN : Nein, ich habe keine Angst. Die Börsen gehen
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nachgefragt ANgST VoR dER zUKUNfT? dENNIS, KöLN : Nein, ich habe keine Angst. Die Börsen gehen

ANgST VoR dER zUKUNfT?

dENNIS, KöLN : Nein, ich habe keine Angst. Die Börsen gehen rauf und runter und nach einem Tief kommt wieder ein Hoch. Ich habe ein paar Aktien, vielleicht wäre es günstig, ein paar neue anzulegen. Ich bin noch relativ jung und weiß, dass ich von der staatlichen Rente nichts erwarten kann. Also sorge ich privat vor und spare für eine Wohnung, so dass ich abgesichert bin und mich vor Altersarmut nicht fürchten muss. Es ist leider nicht sehr löblich, dass der Großteil der Deutschen Pessimisten und so ängstlich sind. Gerade Deutschland ist fast unbeschadet aus der letzten Krise heraus gekommen. Auch für die Szene sehe ich nicht schwarz, vielleicht als die Internetportale aufmachten, hat die Szene gelitten. Aber gegenwärtig sehe ich gerade das Gegenteil, der Hype im Internet ist vorbei, neue Bars machen auf. Was aber nicht vergessen werden darf, ist, dass wir unsere Rechte mühsam erkämpft haben. Das ist uns nicht geschenkt worden, wir haben noch nicht alles erreicht und wir müssen das Gewonnene auch bewahren.

MARcUS, dUISBURg: Ich habe gerade eine Umschulung als Technischer Zeichner angefangen und da habe ich

schon Angst, nach der Ausbildung keinen Job zu bekommen und dadurch eventuell in Hartz IV zu rutschen. Ich war früher verheiratet und habe einen 8-jährigen Sohn, für den ich Unterhalt zahle, da kann einem die finanzielle Belastung ganz schön auf den Schuh drücken. Vor Umweltproblemen habe ich keine Angst, Krankheiten wie Rin- derwahn oder Schweinegrippe entstehen durch unhygienische Zustände. Da ist die Angst vor AIDS schon näher.

Es

gab zu schnell zu viele Ansteckungen in der letzten Zeit, da sollte man schon „wach sein“ und die Verhütung

als

wichtig ansehen. Ich möchte auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein, leider gibt es viele, die das Risiko einer

Ansteckung in Kauf nehmen. Wirtschaftlich gesehen, finde ich die Situation schon recht stabil. So weit wie in Irland und in Griechenland wird es bei uns nicht kommen. Im letzten Jahr redeten auch alle von der Wirtschaftskrise und die ist auch überwunden. Grundsätzlich blicke ich sehr positiv in die Zukunft – ansonsten kann man sich ja gleich einbuddeln.

ANdRèE, MöNchENgLAdBAch: Mein Motto ist „Augen zu und auf das Beste hoffen“, nämlich dass Irgendeiner

da

oben mal wach wird und mitbekommt, was in der Bevölkerung abgeht. Allerdings habe ich da Zweifel und das

ist

meine Zukunftsangst. Es wäre erschütternd, wenn sich erst etwas ändern würde, wenn die Deutschen - wie in

England - auf die Straßen gehen; weit davon entfernt sind wir nicht mehr. Die Ursache liegt in der sozialen Unge-

rechtigkeit: Die Preise steigen und man wird immer zur Kasse gebeten. Das verfügbare Geld - sei es Gehalt, Hartz

IV oder Rente - bleibt gleich, während Mieten und die Lebenshaltungskosten ständig steigen. Auch im schwulen

Bereich geht es bergab: Früher ging man regelmäßig aus, heute sieht man die Leute weniger, weil sie Geld nicht mehr so locker sitzen haben. Hinzu kommt Konkurrenzdenken, Neid und Egoismus, keiner gönnt dem anderen die Wurst auf dem Brot. Irgendwann wird es keine Szene mehr geben und die Leute werden vorm PC vereinsamen.

MARIANNE, KöLN: Seit Neuestem JA, weil die Katastrophen in sehr beängstigender und bedrohlicher Art und Weise zunehmen - seit Fukushima, als unkontrollierte Mengen Radioaktivität ins Wasser und in die Luft gelangten, dass man vielleicht bald nicht mehr Fisch essen oder baden kann. Neben den menschgemachten Katastrophen kommen noch die Naturkatastrophen hinzu, bei denen oftmals auch der Mensch Verursacher ist. Die Weltwirtschaft hat mit zur Hungerskatastrophe in Ostafrika geführt, wenn Lebensmittel an den Märkten zu Spekulationswaren werden. Die Erde könnte rechnerisch 12 Milliarden Menschen ernähren, wir sind aktuell fast 7 - also müsste keiner hungern! Seitdem ich diese Zukunftsängste habe, lebe ich bewusster und bin viel dankbarer für das, was ich habe und komme sicher auch über manchen Schicksalsschlag besser hinweg. Das Gerede um Wirtschaftskrise oder Euro tangiert mich wenig, Geld ist mir nicht viel wert. Es ist natürlich Luxus, das zu sagen, aber ich habe keine gehobenen Ansprüche. Selbst die Ärmsten in unserer Gesellschaft haben noch so viel mehr als die wirklich Armen dieser Welt. Wir jammern auf hohem Niveau und sollten eher unseren Egoismus einstellen.

ANdREAS, fRANKfURT: Nein, überhaupt nicht, weil ich ein sehr positiv denkender Mensch bin. Finanziell habe ich mein Geld relativ sicher in einer Lebensversicherung angelegt. Dass es allerdings zum Verfall des Euros kommen könnte, befürchte ich schon. Ich konnte und kann mir nicht vorstellen, dass die starke DM ohne Wertverlust mit Peso, Lire, Drachme gleichgesetzt werden konnte. Aber wenn es zur Inflation kommt, kann man eh nichts dagegen machen und es wird mir wie Millionen anderen gehen. Vielleicht kann man noch in die Schweiz auswandern. Vor Krankheit habe ich auch keine Angst, weil mir beinahe einmal eine Unterschenkelamputation bevorgestanden hätte. Nach 13 OPs in 2 1/2 Jahren stellte man mir diese Diagnose und da habe ich mich zusammengerissen und aus Verzweiflung mit viel Glück selbst therapiert. Bedenken habe ich aber, was die Umwelt angeht, allein wie die Welt zugemüllt und vergiftet wird. Also wenn ich jetzt zu meiner ersten Aussage Bezug nehme, mache ich mir doch Sorgen um die Zukunft. Die Menschen sollten sich auf das Notwendige beschränken, was die Ressourcen der Erde betrifft und stärker auf ein Miteinander Wert legen.

aktuell

aktuell DAS NEUE ALBUM AB 23.09. »Ein rundum gelungenes Meisterwerk.« (Musikwoche) Die neue Single »Wir sind
aktuell DAS NEUE ALBUM AB 23.09. »Ein rundum gelungenes Meisterwerk.« (Musikwoche) Die neue Single »Wir sind

DAS NEUE ALBUM AB 23.09.

»Ein rundum gelungenes Meisterwerk.«

(Musikwoche)

Die neue Single »Wir sind am Leben« ab 09.09.! 5-Track-Maxi inklusive »Gott geht heut ohne mein Gebet in sein Bett« (Non Album Track) + »Irgendwo in Berlin« (Instrumental Version) + Remixen von The Disco Boys und Oliver Koletzki.

+ »Irgendwo in Berlin« (Instrumental Version) + Remixen von The Disco Boys und Oliver Koletzki. www.rosenstolz.de

www.rosenstolz.de

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csd finale KoPENhAgEN SIEgEN doRTMUNd 8

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csd finale KoPENhAgEN ISERLohN 10

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clubbing Rock the BOX mit Mike Kelly Deutschland ist ganz sicher ein lohnendes Ziel, wenn

clubbing

Rock the BOX mit Mike Kelly
Rock the BOX
mit Mike Kelly

Deutschland ist ganz sicher ein lohnendes Ziel, wenn man Deep House und Tech House mag. Und jetzt, da die Temperatur langsam fällt, gibt es einen proportionalen Zuwachs an Leuten, die diese Wärme wieder gewinnen durch Tan- zen in abgedunkelten Räumen zu üppigen deep house-Klängen.

n Was macht eure Stücke besonders im Ver-

gleich zu anderen Produzenten? R23: Nun, darüber ein Statement abzugeben, fällt mir doch recht schwer. Das lasse ich lie- ber andere beurteilen, in wie fern ich mich da von anderen Produzenten unterscheide. Egal in welchem Medium ich mich musikalisch

ausdrücke, ob DJ oder als Musiker, hört mal wohl

Was das aber genau

ist, wäre in Worte nicht zu fassen, da sollte man auch das Wesen dazu kennen AF: Ich höre mir keine anderen Produktionen auf YouTube oder Beatport an, wenn ich arbeite. Ich spiele einfach Lego mit meinen Arbeitsmateria- lien und irgendwas kommt dabei raus. Ich denke, das Geheimnis kann auch die Fantasie sein.

immer den Roger heraus

n Gibt es irgendeinen besonderen Sound oder

eine Stadt, die eure Kreativität anheizt? R23: Oh, es gibt einige Städte, die mich in meiner Kreativität beeinflussen. Alleine das Reisen hinterlässt Spuren und oft passie- ren da skurrile Momente, die einen bleiben- den Eindruck hinterlassen und dann auch oft in irgendeiner Form verarbeitet werden.

Sei es in der Musik oder im Gedankengut Aber wenn damit so etwas wie: ‚Den Finger in die Steckdose stecken‘ gemeint ist, wären das eini-

Magisch sind Orte wie Mannheim, Istanbul,

ge

London, Melbourne oder Brüssel. Selbst ein klei- nes Dorf kann bei mir seine Spuren hinterlassen,

solange der Vibe dort stimmt und es eventuell noch eine kleine, aber feine Spezialität gibt Dieses Gefühl hat viel mit der Umgebung zu tun und den Menschen, die da leben und letztendlich wie man dort aufgenommen wird AF: DJ Sneak und Miami.

n Gibt es für euch ein Traum-Label?

R23: Nun, ein Wunschlabel in der Tat hab ich nicht. Mir sind die Visionen, die jemand ver- folgt und sie letztendlich umsetzt, tausend mal

jemand ver- folgt und sie letztendlich umsetzt, tausend mal Roger 23 aus Saar- brücken (sound- cloud.com/roger23)

Roger 23 aus Saar- brücken (sound-

cloud.com/roger23)

schätzt außerge- wöhnliche Tiefe und Klangqualität bei der Suche nach Stücken für seine Sets, und natürlich besonders in seinen eigenen Produktionen. Roger ist ein Purist und regelmäßig bei wichtigen Labels wie Playhouse und Swayzak erscheinender Künstler. Sein Vinyl ist heilig, undeinSynthesizer-Pluginist nicht dassel- be wie das originale, analoge Gerät, das es ersetzt. Für ihn ist die Tanzfläche, in seinen eigenen Worten, „ein interga- laktisches musikalisches Abenteuer“. Wann und wo das stattfindet, liest man bei www.facebook.com/roger-23 .

wichtiger als dass ein Label eine große Repu-

tation hat. Davon kann man sich nicht wirklich

viel kaufen

Das Gesamtpaket muss für mich stimmen und ob man die gleichen Vorstellungen hat. Man könnte sagen, dass man somit mehr Men-

schen auf sich aufmerksam machen kann, den- noch ist das nicht mein Ziel. Wenn ich jemanden mit meiner Musik erreiche und jedem einzelnen

etwas mitgeben kann, dann reicht mir das

Egal

ob das 5 sind oder 1000. Große Mengen wirken da eher suspekt. Zumal man für einen Moment

beklatscht wird, da es alle tun, aber nicht weil

man davon überzeugt, ist

Übermorgen ist man

schon wieder vergessen AF: Plastic City für Deep und Be As One/Ovum für Techno. Dort werde ich auch hinkommen!

Außer einen unwirklichen Fame

n Wer macht im Moment sehr gute Musik?

R23: Das ist eine echt gute Frage, die ich nicht wirklich beantworten kann, da ich im Moment wieder verstärkt in der Vergangenheit bin. Und da ich ein paar Producern mehr abgewinnen kann

als denen aus der Gegenwart

entweder oft zu zeitbezogen und nicht darauf aus- gelegt, dass sie eine längerfristige Wirkung hat Auf dieses Musik-Consuming steh ich nicht Womit ich mich allerdings beschäftige, das sind Musiker wie: Brian Eno, Klaus Schulze, Master

C&J, dem Big Shot Label und und und

Solange

Mir ist die Musik

es mich berührt, ist alles super. AF: Shlomi Aber, Ambivalent und viele andere. Ich glaube, für einen Producer ist es wichtig, sich umzusehen, aber sich von dem heutigen Medien- rummel fernzuhalten.

n Wenn es eine Zeitmaschine gäbe und ihr könn-

tet in irgendein musikalisches Zeitalter reisen, wohin würdet ihr gehen? R23: Eigentlich ist alles genau richtig für mich. Vielleicht wären nochmals die frühen

80er für mich interessant

auf jeden Fall

Von der Musik her

Auch was da möglich war

Immerhin hab ich damals schon sehr viel miter-

Aber gerade die Tage am Anfang,

leben dürfen

viel miter- Aber gerade die Tage am Anfang, leben dürfen Für Alexander Fogaus Venedig gibt es

Für Alexander Fogaus Venedig gibt es eine Sirene am musika- lischen Horizont, die ihn tiefer in dichtere Klangsphären zieht. Diese unwiderstehli- che Verführung ist deutscher Techno. Alexander hat die digitale Entwicklung der J-Arbeit verwirklicht. Das ermöglicht ihm, bessereLive- Sequenzen zu den Stücken zu mischen, die er spielt, live zu remixen in Studio-Qualität… es ist ein neues Medium zur Performance. Alexander besitzt die Techno-Labels Techno Mafia (www.tmrworld.it) und Dark Star Records. Seine Produktionen kann man bei soundcloud.com/alex- anderfog anhören.

wo noch mehr Auflehnung da war

nur am Rande mitbekommen

heutigen Wissen recht interessant sein, diese

Sache nochmals erleben zu dürfen

verstärkt es dann mehr, oder schafft mehr Sicht für eine neutrale Anschauung. AF: 2089 Mars Club – ich wette, es wird Under- ground sein.

Vielleicht

Könnte mit dem

Die hab ich

n Von welchem Stück kriegt ihr eine Gänsehaut? R23: Immer und noch BRIAN ENO - By This River AF: Who say that/Coconut von Shlomi Aber. Deep, sexy und der Beat ist der Hammer! Ich bin es unwahrscheinlich leid, immer nur zwei-Noten- Akkorde zu hören, alle Mainstream-DJs spielen sie heute. Die Hand hat fünf Finger, also kann man auch Fünf-Ton-Akkorde komponieren…

Finger, also kann man auch Fünf-Ton-Akkorde komponieren… TOP 5 SEPTEMBER 2011 VoN MIKE KELLy Giese &

TOP 5 SEPTEMBER 2011

VoN MIKE KELLy

Giese & Mike Kelly “My BRAIN” [925 Digital]

– eine Verschmelzung von Symphonie und Tech- no mit Andreas Giese an den Keyboards

Marco Lys “go” - prok & fitch remix [Rising Music]

– ein Klassiker, nur mit etwas mehr Rhythmus

Blunted Dummies “hoUSE foR ALL” - superskank remix [Definitive] – club rocker.

TomMarchant “doN´T fT LIzzIE fRANcE” - mike kelly vs eastnwest “cologne” vox [Sorry Shoes]

– DJ Rado & und ich hatten so viel Spaß bei der Produktion und man hört es!

Warren Clarke “EVERyBody” – sean finn instrumen- tal mix [Embassy Of Music]

– eines der Sexy-Stücke aus diesem Jahr. Für den, der auf Texte achtet, ein Juwel.

theater

aufgeschnappt Hamlet + Trude BILD & TEXT: vvg
aufgeschnappt
Hamlet + Trude
BILD & TEXT: vvg

September ist Premierenzeit und so haben sich das Kölner Scala- theater und das Theater Mittelblond an zwei bekannte Persönlich- keiten gewagt. Während es im Mittelblond um den fiktiven „Hamlet“ geht, hat sich das Scala-Theater das Kölner Urgestein Trude Herr in „Trude zum Dessert“ auf die Bretter gestellt. In Hamlet stehen in einem Zweipersonenstück zwei bekannte Tunten alias Marcos Schlüter und Christian König auf der Bühne, die anfangs nur eine Hamlet-Lesung ankündigen und über den kurz- weiligen Abend in jede Rolle des Shakespeare-Stückes schlüpfen. Wer also nicht mehr genau weiß, worum es bei Hamlet geht, dem sei diese sehr lustig-komisch-trashige Auffrischung sehr empfohlen. Logisch, dass bei diesem kleinen Theater eine Platzreservierung zu empfehlen ist. Im Scala Theater hat Wally Bockmeyer mit seinem Ensemble, dem auch Trudes Nichte Gigi Herr angehört, dem Kölner Original ein Denkmal gesetzt. Gespielt wird Trude in Doppelbesetzung allerd- ings von Sophie Russell, den meisten aus dem Startreff oder der Kattwinkelsitzung bekannt, sowie von Hilde Schmitz, welche die Vorsitzende des Trude-Herr-Fanclubs ist. Dieses Denkmal für Trude ist gerade gegenwärtig so wichtig, da ihr Grab im nächsten Jahr, nach 25 Jahren, eingeebnet werden soll. Trude Herr ist leider nicht Ehrenbürgerin von Köln geworden und somit ist eine weitere Grabpflege nicht angesagt. Wer es wichtig findet, sich für Trudes Gedenken einzusetzen, kann über den Fan- club und auch im Scala Theater erfahren, wo man sich in eine Liste zum Erhalt des Grabes einschreiben kann.

Filmfest

eine Liste zum Erhalt des Grabes einschreiben kann. Filmfest 2 1 - 2 3 / 1
2 1 - 2 3 / 1 0 / 2 0 1 1 , F
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1 - 2 3 / 1 0 / 2 0 1 1 ,
F i l m f o r u m
N R W , K ö l n
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S c h a u b u r g , D o r t m u n d
- 3 0 / 1 0 / 2 0 1 1 , S c h a

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internationale queere Filmneuheiten

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Deutschland-Premieren

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Europa-Premiere

PROGRAMM Köln

Freitag, 21/10/11 20:00, 2 FROGS IN THE WEST 22:30, lange Kurzfilmnacht

Samstag, 22/10/11 17:00, WE WERE HERE 18:45, JESSIE & JAMIE 20:30, THREE VEILS 22:00, Filmfest-Party 23:15, TICKED-OFF TRANNIES

Sonntag, 23/10/11 11:00, HERBSTGEFÜHLE 13:00, I AM 14:20, DUNNO Y 17:00, IN THEIR ROOM 19:00, LEADING LADIES 21:15, LA MISSION

Kino: Filmforum NRW Party: die kunstbar

PROGRAMM Dortmund

Freitag, 28/10/11 20:00, 2 FROGS IN THE WEST 22:00, After-Show-Party 22:30, lange Kurzfilmnacht

Samstag, 29/10/11 15:15, WE WERE HERE 17:00, HERBSTGEFÜHLE 19:00, IN THEIR ROOM 20:45, THREE VEILS 23:00, TICKED-OFF TRANNIES

Sonntag, 30/10/11 13:30, JESSIE & JAMIE 15:20, I AM 16:45, DUNNO Y 19:00, LEADING LADIES 21:00, LA MISSION

Kino: Schauburg Party: Le Grand

JESSIE & JAMIE 15:20, I AM 16:45, DUNNO Y 19:00, LEADING LADIES 21:00, LA MISSION Kino:
JESSIE & JAMIE 15:20, I AM 16:45, DUNNO Y 19:00, LEADING LADIES 21:00, LA MISSION Kino:
JESSIE & JAMIE 15:20, I AM 16:45, DUNNO Y 19:00, LEADING LADIES 21:00, LA MISSION Kino:
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promi JEAN PÜTZ BILD&TEXT: vvg Jean Pütz, der am 21. Sept. seinen 75. Geburtstag feiert,

promi

JEAN PÜTZ

JEAN PÜTZ BILD&TEXT: vvg

BILD&TEXT: vvg

Jean Pütz, der am 21. Sept. seinen 75. Geburtstag feiert, hat Elektro- mechaniker gelernt, Physik, Soziologie, Volkswirtschaft und Mathe- matik studiert, TV-Sendungen mit naturwissenschaftlichen Experi- menten gemacht, Bücher geschrieben, Filme synchronisiert und ist mit 74 Jahren noch einmal Vater geworden.

n Sind Sie eigentlich ein Tausendsassa? Weiß ich nicht. Nein, ich lebe einfach so, wie das Leben es mir ermöglicht. Der Kölner sagt ja: „Et hätt noch immer jot jejange.“ (Es ist noch immer gut gegangen) und nach diesem Motto lebe ich. Ich bin ein Anhänger der Lust; mit zwei Einschränkungen: nicht auf Kosten anderer und immer nur soviel, dass ich am nächsten Tag auch noch Lust habe.

n Als Sie 23 Jahre waren, wurde Ihr 1. Sohn geboren. 40 Jahre später kam ihr 2. Sohn zur Welt. Ihre Tochter haben Sie mit 73 Jahren gezeugt. Wie fühlt man sich als junger Vater? Die Kleine ist ein wunderschönes Kind, aber das sagen ja alle Eltern über ihre Kinder. Ich fühle mich überhaupt nicht beeinträchtigt; wir waren jetzt 5 Wochen in Italien und es gab nie Probleme. Allerdings habe ich gelernt, die emotionalen und intellektuellen Qualitäten meiner Frau sehr zu schätzen. Ich war auch bei der Geburt dabei; alles lief vollkommen natürlich ab: So- wohl die Zeugung ohne Hilfsmittel, als auch die Geburt ohne Schmerzmittel. Ich finde ja im Gegensatz zu den Medien gar nicht so ungewöhnlich, dass ein Mann in meinem Alter noch einmal Vater wird. Eine gewisse Harmonie erzeugt alles Weitere automatisch.

n Ist Papa werden mit 74 anders als mit 24?

Als ich Anfang 20 war, habe ich studiert, als Ingenieur gearbeitet und am Aufbau meiner Karriere, die allerdings nicht zielgerichtet war. Da ich unwahrscheinlich beschäftigt war, blieb keine Zeit für Kinder übrig. Mit meinem Sohn, der heute ein großer Wissenschaftler ist und seinen Doktor und Professor gemacht hat, war es von daher emotional nicht so einfach. Natürlich bin ich stolz auf ihn, aber ich hatte immer ein schlechtes Gewis- sen, weil ich kaum Zeit für ihn hatte. Als ich dann die große Liebe meines Lebens kennen lernte, habe ich das Schicksal am Schopf gepackt, nun haben wir zwei Wunschkinder. Im Alter ist man gelassener, ich habe viel mehr Zeit und kann mich meinen Kindern widmen.

n Willy Schneider hat mal „Man müsste noch mal 20 sein“ gesungen,

würden Sie da gerne mitsingen? Nein, 20 auf keinen Fall, aber vielleicht noch mal 60, das würde mir mehr passen. Gott sei Dank habe ich kaum Alterserscheinungen; da muss ich direkt auf Holz klopfen.

n Was können junge Menschen von alten lernen und was lernen Sie

von Ihren Kindern? Das ist ja ein Problem unserer Zeit. Man entsorgt die Alten viel zu früh, auch in den Firmen, und jetzt stellt man fest, dass sie fehlen. Ältere Menschen haben viel mehr soziale Erfahrungen, und sie gehen nicht bei jeder Gele- genheit mit dem Kopf durch die Wand. In vielen Ländern ist der Älteste der Stammeshäuptling und derjenige, der den Ton angibt. Die menschliche Seite ist sehr wichtig; wenn einer so wie ich gelebt hat, nämlich nie auf Kosten anderer, dann können andere davon profitieren. Betrachtet man die demo- skopische Entwicklung, braucht man 70-80-Jährige, man sollte sie nur nie zwingen. Junge Leute sollten gut gebildet sein und eine Eigenverantwortung haben und gerade da fehlt es den meisten. Lernen heißt ja auch begreifen.

n Welches Ereignis aus Ihrer Jugend fällt Ihnen spontan ein?

In Luxemburg gab es immer 8 Wochen Ferien und die haben wir genutzt. Ich bin mit einem Freund per Fahrrad durch ganz Mitteleuropa gefahren, ein Auto hatten wir ja noch nicht. Das war für mich eine ganz entscheidende Zeit, in der ich viel Selbstvertrauen bekommen habe.

n Sie sind seit 2005 zwei Mal die Woche im der ZDF Frühstückssendung

In „Volle Kanne“ präsentierten Sie im ZDF auf spannende und amüsante Weise Tipps für ein gesundes Leben in den eigenen vier Wänden. Was bedeutet Ihnen Lebensqualität? Es sich leisten zu können, NICHT wie im Schlaraffenland zu leben; denn damit macht man sich kaputt. Ich bin kein armer Mensch, trotzdem habe ich nie im großen Stil gelebt, sondern immer mit Bedacht und Sinn gehandelt. Viel schöner ist es, mit sich selbst im Reinen zu sein. Ich brauche auch kein Prestigeauto; ich fahre seit 12 Jahren den gleichen Smart. Allerdings haben wir auch ein Auto für die ganze Familie.

n Wie kam es zu Synchronisation bei „Findet Memo“? Und wie fanden

Ihre Kinder das? Der WDR rief mich an, ich hatte zwar vorher nie synchronisiert, aber man traute mir das wohl zu. Das hat Spaß gemacht und wir hatten das Ding in ca. 3 Stunden im Kasten. Meine Kinder fanden das natürlich toll, da haben sie zum ersten Mal richtig Respekt vor mir gehabt; meine wissenschaftlichen Sachen haben sie nie richtig verstanden. Ich habe aber auch in „Nachts im Museum“ der Figur Einstein meine Stimme geliehen, in den konnte ich mich besonders gut hineindenken. Mich hat immer reine Neugier angetrieben und die ist heute noch da.

n Würden Sie denn auch gerne mal schauspielern?

Das habe ich schon etliche Male gemacht. Zuletzt im Juxfilm von Willi Herren „Blauer sucht Frau“, da habe ich den Professor Dr. von und zu Gutenblau gespielt, der eine Pille entwickeln sollte, die blaues Blut erzeugt. Außerdem

war ich in der 100. Sendung „Samstag Nacht“ und demnächst bin ich beim Hamburger NDR in einer Persiflage dabei; also immer lustige Sachen. Da danke ich meinem Elternhaus, da wurde unglaublich viel gelacht. Mein Vater war 1937 die letzte männliche Jungfrau, danach verbot Hitler ja, dass Männer in Frauenkleidern auftreten.

In diesem Jahr gibt es sogar einen schwulen Prinzen im Dreigestirn. Das finde ich toll, dass sich so etwas in Köln entwickelt. Karl Jaspers (Philosoph) hat mal gesagt, dass jeder Mensch das Recht hat, auf seine ganz persönliche Art zu leben und wir hätten nicht das Recht, irgend jemandem vorzuschrei- ben, wie er sein Leben gestalte; außer er vergeht sich an Menschen. Diese Rede hat mein Leben total verändert. Ich könnte zwar nicht mit einem Schwulen Sex haben, dazu war ich mein Leben lang viel zu lesbisch: Ich stand immer nur auf Frauen.

Ich war übrigens der Erste, der in der ARD eine große Aids-Nacht veranstal- tet hat, da ich in San Francisco viele Männer gesehen habe, die auf Grund fehlender Medikamente elendig an Aids dahin vegetierten. Wir lebten früher ja viel freier und ich war immer Jäger und Sammler und eigentlich durch meine jetzige Frau sesshaft geworden. Damals habe ich auch öfters einen Test machen lassen, man wird ja nicht von heute auf morgen vernünftig.

n Hatten Sie je im Leben niemals homoerotische Erlebnisse?

Als 15-Jähriger kam in Luxemburg mal ein Typ auf mich zu, der mich an- himmelte. Ich wusste gar nicht, was der wollte. Als ich meinem Vater von dieser Begegnung erzählte, hat der mich aufgeklärt. Zuerst fand ich das ekelhaft; erst durch Karl Jaspers wurde mir klar, dass Menschen so leben sollten, wie sie möchten. Aber jemanden, der keine Veranlagung dazu hat, kriegt man nicht dazu.

n Sie engagieren sich in der schwul-lesbischen Szene, wie z.B. beim

Come Together Cup, dem schwul-lesbischen Fußball-Sommer-Spektakel. Nicht nur da, ich bin auch beim Kölner CSD dabei. Ich engagiere mich, weil ich damit aufzeigen will, dass Schwule und Lesben das Recht haben, so zu leben, wie sie möchten.

n Apropos Fußball: Sollte sich denn nun ein Bundesliga-Fußballspieler

outen, oder nicht? Das muss man jedem selbst überlassen. Ich fand es toll, wie sich Berlins Regierender Bürgermeister geoutet hat, das fand ich auch gut so. Dass Biolek von außen geoutet wurde, fand ich dagegen nicht gut. Einer, der sich outen will, soll es tun, das ist vergleichbar mit Religion eine rein private Sache. Der Staat greift viel zu sehr in unsere Privatsphäre ein, da sollte er sich gefälligst raushalten.

n Wie würden Sie reagieren, wenn Ihr Sohn oder Ihr Enkel eines Tages

gestände, einen Mann zu lieben? Das wäre für mich und meine Frau überhaupt kein Problem.

n Sind Ihre Bücher wie „Darm und Po – Gesunde Pflege von innen und

außen“ und „Tipps für ein starkes Immunsystem geschrieben“ eigentlich Renner in der schwulen Szene? Das weiß ich nicht. Ich habe ja auch die Gleitcreme entwickelt, eine die das Kautschuk nicht tangiert. Das habe ich alles aus reiner Überzeugung geschrieben und das ist wissenschaftlich begründet. Mir hat das sehr viel gebracht, ich halte mich täglich mit selbstgemachtem Joghurt fit; wegen dem Immunsystem im Darm.

n Ein Umweltmagazin von Ihnen hieß „Dschungel“ – Könnte RTL Sie

für den australischen Dschungel ködern? Nein, niemals. Das haben sie aber versucht. Das wäre für mich das Aller- schlimmste, was ich mir vorstellen kann. Die zahlen zwar gut dafür, aber all das was ich liebe, kann ich mir mit Geld nicht kaufen. Ich habe allerdings

promi

ich mir mit Geld nicht kaufen. Ich habe allerdings promi beim Promi-Dinner mitgemacht, da habe ich

beim Promi-Dinner mitgemacht, da habe ich mich für eine hohe Summe überreden lassen. Ich habe Sängerin Gaby Baginsky, Schauspieler Oliver Fleischer und Vize-Topmodel Hanne Bohnekamp bekocht und mit meinem „Schlotziger“ Hauptgang, meiner Molekularküche und Stickstoff-Experi- menten sogar gewonnen.

n Wer säße denn bei einem ganz persönlichen Jean Pütz Promi-Dinner

an Ihrem Tisch? Ich schätze den leider schon verstorbenen Hoimar von Ditfurth sehr, mir gefällt Fritz Wepper und Thomas Gottschalk wäre auch nicht schlecht. Da laden Sie als „Lesbe“ zu einem reinen Männerabend? Da meine Frau sehr eifersüchtig ist, lade ich keine anderen Frauen ein. Ich selbst will auch gar kein Promi sein. Das sind meistens durch Casting-Shows bekannt gewordene Eintagsfliegen, die schnell hochgespült und gefeiert werden und danach schnell wieder untergehen. Früher war meine Arbeit die Pflicht, heute mache ich nur noch die Kür.

n Was würden Sie politisch ändern, wenn Sie könnten, wie Sie dürften?

In der heutigen Zeit kann man wahrscheinlich nicht mehr viel verändern

n Wann haben Sie das letzte Mal geweint?

Als meine Tochter vor einigen Monaten im Dom getauft wurde, das waren Freudentränen. Wenn ich an meinen Vater denke, kommen mir ebenfalls Tränen. Er hätte ein besseres Leben verdient, als das, was er hatte, er war ein unglaublich toller und lustiger Mann und hatte es nie so gut, wie ich es heute habe.

n Was bringt Sie zur Weißglut?

Wenn mich jemand bescheißen will, eine Situation ausnutzen will, wenn mich jemand belügt und wenn sich Leute als allwissend darstellen.

n Wovor haben Sie Angst?

Dass meiner Familie etwas passiert. Und natürlich vor Kriegen, ich habe ja selbst schon einige Angriffe miterlebt.

n Welchen Stellenwert hat das Medium Fernsehen und was schauen

Sie sich an? Am liebsten Dokumentationen, sonntags den Tatort und natürlich Fußball- spiele.

n Legendär ist Ihr Spruch „Ich hab da mal was vorbereitet“ – was

bringt die Zukunft? Ich bin ja immer noch dabei. Ich weiß, dass ich nicht zum alten Eisen gehöre und durchaus noch sinnvolle Sachen machen kann. Und ich bin ja mit meiner „Pützmunter-Show“, einem physikalischen Kabarett, im In- und Ausland unterwegs. Das macht riesigen Spaß.

Schwule Sau!? Infos Hilfe Handlungsmöglichkeiten www.vielfalt-statt-gewalt.de
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BILDER: Filmverleiher

BILDER: Filmverleiher sehen/lesen (KINO) Die Haut, in der ich wohne Robert Ledgard(AntonioBanderas) forscht seit dem
BILDER: Filmverleiher sehen/lesen (KINO) Die Haut, in der ich wohne Robert Ledgard(AntonioBanderas) forscht seit dem

sehen/lesen

(KINO) Die Haut, in der ich wohne

Robert Ledgard(AntonioBanderas) forscht seit dem tragischen Tod seiner Frau Gal an einer künstlichen Haut. Seine Experimente führt er an der makellos schönen Vera durch, die Robert gefangen hält und die Gal zum Verwechseln ähnlich sieht. Haushälterin Marilia warnt ihn, Veraloszuwerden. Dochdannsteht eineGestalt in Tigerkostüm vor der Tür. Und warum lässt die mysteriöse Vera überhaupt alles seelenruhig mit sich machen? Pedro Almodóvars neuer Film tendiert zwar zum Psychothriller, ist aber sowohl vom Stil als auch von den Überraschungen ein typischer Almodóvar. Ab 20.10. (Tobis)

(DVD) All My Life

Der 26-jährige Rami lebt ein sehr gutes Leben in Kairo. Als sein Lang- zeitpartner Walid ihn verlässt, um seiner Familie zuliebe eine Frau zu heiraten, wird Rami jedoch stärker mit der Realität des massiv unterdrü- ckten schwulen Lebens konfrontiert. Der politische und poetische Untergrundfilm basiert auf einer Razzia in einer Kairoer Disko 2001. Maher Sabry drehte über drei Jahre lang, teils heimlich, unter hohem Risiko und ohne Budget. Viele Beteiligte leben mittlerweile im Exil. Ab 30.09. (GMfilms)

mittlerweile im Exil. Ab 30.09. ( G M fi l m s ) Im Oktober und
mittlerweile im Exil. Ab 30.09. ( G M fi l m s ) Im Oktober und

Im Oktober und November finden die meisten der schwul-lesbischen Filmfes- tivals in Deutschland statt: von Ham- burg über Bremen, Rostock, Hannover, Münster, Karlsruhe, Schweinfurt bis nach Esslingen – und nun auch in Köln und Dortmund. Och ja, man packt mal 20 Filme zusam- men, zeigt die im Kino und gut is, nicht wahr? Tatsächlich ist das alles wesentlich mehr Aufwand hinter den Kulissen als ihr euch vorstellt. Es werden unzählige Filme gesichtet – manche sind einfach großartig und eine Freude zu schauen, manche sind die hinterletz- ten Krücken. (Seid bloß froh, dass ihr die eher nicht zu sehen bekommt!) Bis dahin hat man bereits unzählige E-Mails mit Filmemachern ausge- tauscht, um Ansichtsexemplare anzufordern. Bezeichnend ist dabei, dass generell immer nach einer Postadresse gefragt wird, selbst wenn eine eindeutig und auffällig im E-Mailfuß angegeben ist. Das muss so eine Art Lieblingsritual sein. Wenn man aus all den gesichteten Filmen die interessantesten oder besten herausgesiebt und ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt hat, werden Vorführgebühren ausgehandelt und Gäste eingeladen. Wenn ihr euch vor Augen haltet, dass Filmemacher vielbeschäftigte Künstler (mit allen Assoziationen von Begeisterung bis Unverbindlichkeit) sind, bekommt ihr ein Bild von der Mühseligkeit einiger Kommunikation. Beide Seiten wollen selbstverständlich nicht finanziell auf der Strecke bleiben. Deswegen ist es ein sensibles Tauziehen und häufiger mal ein langer Tanz um den heißen Brei. Außerdem muss man sich um Geld bemühen, denn irgendwie will das Vorhaben ja auch wirtschaftlich tragbar sein – Kultur hin oder her. Dann müssen Homepage, Flyer, Poster erstellt und Werbungen gebucht werden. Ach ja, viele Untertitel stammen übrigens von den Festivalmachern, nicht den -produzenten. Und zu guter Letzt geht der Zuschauer ins Kino, kauft ein Ticket und ein Eis, setzt sich in den Saal und freut sich, dass er den ach so beschwerlichen Weg vom heimischen Sofa ins Kino geschafft hat. :-) In diesem Sinne viel Spaß bei den schwul-lesbischen Filmfestivals! Euer Martin (m.wolkner@box-medien.de)

(DVD) Men in Motion

Mit 34 zerriss der Amerikaner Tom Bianchi sein Jura- diplom, um als Künstler zu leben. In den letzten drei Jahrzehnten wurde er zu einem der bedeutendsten Aktfotografen. „Men in Motion“ begleitet Bianchi, wie er die nackte Sinnlichkeit von fünf Profisportlern einfängt. Die perfekt geformten Basketballer, Ringer und Triathleten haben keine Scheu, ihre jahrelang im Training gestählten Körper vor dem Fotografen zu zeigen. Diese 55-minütige Doku von 2001 erscheint erstmals auf DVD mit deutschen Untertiteln. Ab 23.09. (cmv-Laservision)

(DVD) Sascha

Sascha ist in Köln groß geworden, doch seine Eltern stammen ursprünglich aus Montenegro. Seine Mutter drängt ihn dazu, Konzertpianist zu werden. Was weder Saschas Macho-Familie noch seine beste Freundin Jiao ahnen, ist, dass er heimlich in seinen Klavierlehrer Gebhard ver- knallt ist. Dochder wirdbaldnachWienziehen. Also bleibt Sascha nur noch wenig Zeit, Geb- hard für sich zu gewinnen. Schön gefilmte, runde Dramödie, die gekonnt mit Klischees spielt. Ab 27.09. (Salzgeber)

(DVD) The Advocate of Fagdom

Bruce LaBruce ist ein wichtiger Akteur des schwu- len Kinos. Mit kleinem Budget erschafft er immer wieder faszinierende wie irritierende, genreüber- schreitende Filme mit ironisierten Stereotypen, politischer Bedeutsamkeit und jeder Menge FSK- 18-Sex. In diesem Dokumentarfilm, der auf der Ber- linalelief, werfenLaBruces Freunde, Liebhaber und Künstler wie Gus Van Sant, Rick Castro, Richard Kern oder John Water einen Blick auf das künstlerische Schaffen des kontroversen Filmemachers. Ab 07.10. (GMfilms)

Filmemachers. Ab 07.10. ( G M fi l m s ) (DVD) Violet Die rubensförmige Schwulenmutti

(DVD) Violet

Die rubensförmige Schwulenmutti Violet ist ausschließlich von Tucken umgeben. Doch mit fast 40 möchte sie endlich einen Heteromann fürs Leben finden. Schweren Herzens kehrt sie ihren Freunden den Rücken, um sich allein ins New Yorker Heterosingleleben zu stürzen. Nur hat sie die schwule Lebensart so sehr übernommen, dass die Heteromänner nicht mit ihr klarkommen. So muss ein besonderer Typ Mann für sie her. Nur wo gibt‘s den? Roman- tische Komödie von und mit Casper Andreas (The Big Gay Musical). Ab 09.09. (Pro-Fun)

(The Big Gay Musical). Ab 09.09. ( P r o - F u n ) (BUCH)

(BUCH) Alles Inklusive

Ein Sommer in Spanien, nach dem nichts mehr so sein kann, wie es war. Vier sehr unterschiedliche Menschen, alle auf der Suche nachder SonnenseitedesLebens. Aber kannmandasGlückbuchen wie einen Urlaub, alles inklusive? Die Sehnsucht nach Süden und die dort wartenden Überraschungen beschreibt der Roman. In der Hippiezeit, 1975, schien für Ingrid noch alles in Ordnung zu sein. Der Ferienort war ein Fischerdorf, Karl ein echter Frauenschwarm. 30 Jahre später, bei einer Rückkehr ist alles anders. Hotelbunker statt Hafenromantik, der Ehemanneiner Freundinhat seinComing-

Hafenromantik, der Ehemanneiner Freundinhat seinComing- out, ein Sohn will lieber Tochter sein. Doris Dörrie:

out, ein Sohn will lieber Tochter sein. Doris Dörrie: Alles inklusive, Roman, Hardcover, Seiten, diogenes Verlag, Zürich 2011, 21,90 €

BILDER: Verlage

BILDER: Verlage (BUCH) Des Müllers Lust Der Autor begleitet eine schwule Wandergruppe eine Woche lang durch
BILDER: Verlage (BUCH) Des Müllers Lust Der Autor begleitet eine schwule Wandergruppe eine Woche lang durch

(BUCH) Des Müllers Lust

Der Autor begleitet eine schwule Wandergruppe eine Woche lang durch den wald- und wildreichen Hunsrück, dessentiefeSchluchtenundstolzeHöhen zwischen Rhein, Mosel und Nahe vielerlei Natura- benteuer bieten. Da erschreckt ein Krokodil früh- morgens ausgerechnet einen Öko-Fan, eine Rotte Wildschweine macht erst beim Knall eines plat- zenden Kondoms den Rückzieher, und in einer Wildwasserklamm droht sogar der Absturz. Das größte Abenteuer aber ist und bleibt der Mensch. Ähnlich wie im Märchen „Tausend und eine Nacht“ berichten die jungen und die nicht mehr so jungen Männer Tag für Tag über Erlebnisse und Erfahrungen, die sie geprägt

haben. Jürgen Friedenberg: Des Müllers Lust, Roman, medu-Verlag, 168Seiten, 9.95 €

(MUSIK) ALOAN – Pretty Freaks

168Seiten, 9.95 € (MUSIK) ALOAN – Pretty Freaks Die in Genf beheimatete Tanzband ALOAN ist in

Die in Genf beheimatete Tanzband ALOAN ist in Deutschland noch vollkommen unbekannt, obwohl sie in ihrer Heimat seit Jahren Erfolg über Erfolg einfährt. ALOAN haben in der Schweiz bereits renommierte Musik-Preise abgeräumt, und insbesondere ihre Shows sind sagenhaft! Als Mischung aus sinnlichem Electro und Fifites Rock’n Roll umschreiben ALOAN selbst ihre Musik. Auch wenn das

Timbre von Sängerin Lyn M. an die angesagten Neo-Soul-Ladies wie Duffy erin- nert: ALOAN gelingt es, einen eigenen Sound zu kreieren. Dabei schafft die Band denSpagat zwischenRetrospektive undModerne. „Pretty Freaks“ ist einlässiges Album, mit schwelgerischenMelodien, äußerst mitreißendenRetro-Grooves und klasse Songwriting. Der Begriff „lässig“ ist Schweizerdeutsch und bedeutet so

it“. „Pretty Freaks“ ist ab dem 30.

viel wie „super“, „passt schon“ oder

September 2011 im Handel. Info: www.aloan.ch

“like

(MUSIK) Rosenstolz – Wir sind am Leben

Nach der Single erscheint nun endlich auch das neue Rosenstolz-Album „Wir sind am Leben“, auf das die Fans zweieinhalb Jahre warten mussten. Rosenstolz sind zurück, mit mehr Lebensfreude als je zuvor. Nach 20 unvergesslichen Jahren geht es bei Ro- senstolz genauso erfolgreich weiter. Das Album „Wir sind am Leben“ inspiriert, reißt mit und weckt die Lust auf`s pure Leben, in allen seinen Facetten. Die Fans dürfen sich auf ein Album freuen, bei dem sich Hit an Hit reiht, besonders zu empfehlen ist u.a. „Lied von den Vergessenen“, „E.n.e.r.g.i.e.“, „Flugzeug“ und Peter´s Solosong „Mein Leben im Aschenbecher“, in dem er sehr persönlich sein Burn Out und die Rückkehr der Lebensfreude verarbeitet. Auf der Bonus-DVD der „Wir sind am Leben“-Deluxe-Edition überra- schen Rosenstolz mit einemengagierten Projekt. Eigens für diese DVDhaben sie verschiedene Albumsongs zu einem 40-minütigen Low-Budget-Film „Irgendwo in Berlin – Das Mini-Musical“ im Stil eines fiktiven Dokumentarfilms gedreht. Nicht nur Fans werden das Album und den Film lieben! Info: www.rosenstolz.de

f o : w w w . r o s e n s t o l

lesen / hören /sehen

r o s e n s t o l z . d e lesen / hören

homochrom

NEUES fILMfEST füR KöLN UNd doRTMUNd

Viele schwul-lesbische Filmfestivals, wie z.B. in Hamburg oder Freiburg, wer- den aus der Stadt für die Stadt organi- siert – teils seit gut über 20 Jahren. In diesem Jahr hätte das Verzaubert sein 20. Jubiläum feiern können. Doch je- ner Event-Agentur, die für Berlin, Köln, Frankfurt und München geplant hatte, scheint die Luft ausgegangen zu sein. Das schafft Platz für Neues:

Das 1. Filmfest homochrom in Köln und Dortmund.

„Frogs“
„Frogs“
„In their room“
„In their room“

Als Ergänzung zur monatli- chen Filmreihe startet das Filmfest homochrom im ers- ten Jahr mit einem vielseitigen schwul- lesbischen Wochenendprogramm. Gleich ein Drittel der Filme sind Europa- oder Deutschlandpremieren, der Rest „nur“ NRW-Premieren. Obwohl jeder Film et- was Besonderes ist, möchten wir das gelungene Machovater-schwuler- Sohn-Drama „La Mission“ mit Hol- lywooddarsteller Benjamin Bratt („Miss Undercover“) hervorheben.

„Ticked-Off Trannies With Knives“

„We Were Here“
„We Were Here“

Einen unrühmlichen 30. Jahres- tag hatte dieses Jahr der HIV- Ausbruch. Statt moralischer Zei-

gefinger zeigt die Berlinale-Doku „We Were Here“, wie Schwule und Lesben in der Krise zusammenhielten – für Tränchen braucht sich da niemand zu schämen. Erotisch wird es bei der intimen Doku „In Their Room“, dessen Regisseur Travis Mathews anwesend sein wird. Überhaupt haben sich für ein Drittel der Filme in Köln internationale Gäste angekündigt, darunter auch zwei indische Darsteller, die für ihren ersten schwulen Bollywoodkuss Morddro- hungen erhielten. Lustiger ist der Mordversuch im Kill-Bill-igen Transen-Trash „Ticked-Off Trannies With Knives“.

Aber so richtig Spaß macht ein Festival ja erst, wenn man mitmachen kann. Deswegen entscheiden die Zuschauer über die dotierten Kurz- und Lang- filmpreise und tanzen auf der Festivalparty. Diese steigt am 22. Oktober in der Kunstbar (Dom/Hbf) ab 22 h.

Einblicke in eine Welt voller Verirrungen www.homochrom.de So 09/10/11, 18:15 in der Schauburg Dortmund Mo

Einblicke in eine Welt voller Verirrungen

www.homochrom.de

So

09/10/11, 18:15 in der Schauburg Dortmund

Mo

10/10/11, 21:00 im Bambi Düsseldorf

Fr

14/10/11, 22:30 im Metropolis Bochum

So

16/10/11, 20:00 in der Lichtburg Oberhausen

Di

16/10/11, 21:00 in der Filmpalette Köln

glaube und kirche WER SchIESST dEN SchWULEN VogEL AB? Die Katholische Kirche und ihre lesbischen

glaube und kirche

glaube und kirche WER SchIESST dEN SchWULEN VogEL AB? Die Katholische Kirche und ihre lesbischen und

WER SchIESST dEN SchWULEN VogEL AB?

Die Katholische Kirche und ihre lesbischen und schwulen Mitglieder in ihr nahestehenden Vereinen

und schwulen Mitglieder in ihr nahestehenden Vereinen TEXT: Karl-Heinz Scherer Der Fall des schwulen

TEXT: Karl-Heinz Scherer

Der Fall des schwulen Schützenkönigs von Münster, Dirk Winter und seinem Partner Oliver Hermsdorf, hat deutlich gemacht, wie es in Deutschland in den katholischen Vereinen und Verbänden um die lesbischen und schwulen Mitglieder bestellt ist. Die katholische Kirche wurde bei uns nicht nur von der Geist- lichkeit, den Priestern und Bischöfen geprägt, sondern auch von den vielen katholischen Vereinen und Verbänden. Sie sind oftmals das Sprachrohr der Gläubigen bei ihren Pfarrern und Bischöfen. Besonders in den Dörfern ist das katholische Vereinsleben sehr ausgeprägt, so dass hier auch selbstver- ständlich Schwule und Lesben, ob offen oder versteckt, Mit- glieder sind.

und Lesben, ob offen oder versteckt, Mit- glieder sind. Als nach der Säkularisation 1803 in Deutschland

Als nach der Säkularisation 1803 in Deutschland die kirchliche Freiheit unterdrückt wurde und die damals bereits seit Jahrhunderten bestehen- den Bruderschaften sich nicht mehr außerhalb der Kirchen betätigen konnten, kam es in Mainz 1848 zum Zusammenschluss der deutschen Katholiken zu einer Katholikenemanzipation, aus der der erste Katholi- kentag hervorging. In den Gemeinden entstanden damals Vereine und Verbände für Arbeiter, Akademiker, Kaufleute sowie Frauen und Mütter. Aus den Jugendverbänden für Jungfrauen und Jungmänner ging in den 1920er- Jahren der Bund der katholischen Jugend hervor. Als in der NS- Zeit auch katholische Vereine verboten wurden, gab es trotzdem in vielen Gemeinden geheime Treffen in kirchlichen Räumen. Gerade in diesem geheimen Gruppen trafen sich auch viele Schwule, die versteckt lebten, da sie durch den §175 verfolgt wurden.

Nach dem Ende des Dritten Reiches entfalteten auch die kirchlichen Vereine und Verbände eine große Aktivität und sind seit damals über ihre Mitglieder auch in vielen Landtagen und im Bundestag vertreten. Besonders die Vereine Kolping, die katholische Arbeiterbewegung und die Akademikervereine mit ihren Studentenverbindungen bestimmten das christliche politische Leben der Nachkriegszeit innerhalb der CDU und CSU maßgeblich. Trotz des noch bestehenden §175 waren hier auch viele Lesben und Schwule tätig, um beruflich Karriere zu machen. In der Zeit haben auch viele Schwule und Lesben unter dem Druck von Elternhaus und den Vereinen geheiratet. Viele dieser Ehen wurden später auch von katholischen Ehegerichten für nichtig erklärt, da nach dem Kirchenrecht Schwule und Lesben nicht ehefähig sind, soweit aus der Verbindung keine Kinder hervorgegangen sind.

Als in den 1960er- Jahren in den Universitäten die Studentenrevolten ausbrachen, kamen auch Schwule und Lesben aus ihren Löchern und machten mit. Selbst in den theologischen Abteilungen machten Schwule und Lesben mobil. Besonders heftig waren die Auseinandersetzungen der Homosexuellen an der Uni Tübingen. Diese veranlassten den da- maligen Prof. Joseph Ratzinger, den heutigen Papst Benedikt XVI, die Uni Tübingen fluchtartig zu verlassen und eine Professur in Regensburg anzunehmen. Danach war 1969 die Zeit für eine Reform des §175. Durch die Öffentlichkeitsarbeit der sich danach bildenden Schwulen- und Les- bengruppen veränderte sich langsam die Einstellung der Bevölkerung gegenüber homosexuellen Menschen. Besonders dazu beigetragen hat auch die Arbeit der HuK (Homosexuelle und Kirche) auf den Kirchen- und Katholikentagen. Auch die vielen CSD-Veranstaltungen der letzten 25 Jahre, an denen viele Millionen Menschen teilnahmen, haben daran einen erheblichen Anteil. Bis auf wenige christliche Fundamentalisten, die gegen die CSDs demonstrieren, haben sich die CSDs inzwischen zu Volksfesten entwickelt, an denen Normalbürger zusammen mit der LGBT- Community feiern.

Inzwischen spielt Homosexualität in den meisten katholischen Vereinen und Verbänden kaum eine Rolle, insofern dass man nicht extrem damit auftritt. In vielen Vereinen haben Schwule und Lesben eine leitende Stel- lung. Mancher Kirchenchor wäre ohne seine homosexuellen Mitglieder nicht mehr einsatzfähig. Wie wir im Fall des schwulen Schützenkönigs aus Münster sehen konnten, werden mittlerweile auch schwule und les- bische Partnerschaften akzeptiert. Soweit der Pfarrer und die leitenden Personen in der Gemeinde mitspielen, gibt es keine Probleme. Wenn der Bischof dann auch noch zur Ansicht kommt, dass sein Eingreifen nur zu Unruhe oder sogar zum Aufstand gegen ihn führen würde und deswegen dazu schweigt, ist alles okay. Leider gibt es aber auch die Erzkonserativen und Ewiggestrigen, die keine Veränderung in der Kirche und Gesellschaft wünschen. Diese Gruppe hat auch beim schwulen Schützenkönig Kra- wall gemacht, hatte aber durch das Eingreifen des Präses der Deutschen Schützen-Bruderschaften Bischof Dr. Heiner Koch keinen Erfolg, der die Angelegenheit sehr diplomatisch löste.

ERSTES BUNdESWEITES WochENENdE füR JUNgE, SchWULE PoSITIVE

ERSTES BUNdESWEITES WochENENdE füR JUNgE, SchWULE PoSITIVE Michael Schuhmacher ist der Geschäftsführer der AIDS-Hilfe

Michael Schuhmacher ist der Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Köln.

Sein besonderes Anliegen gilt den jungen schwulen Männern, die sich neu mit dem HI Virus infiziert haben. Er leitet eine Gruppe junger schwuler positiver Männer und engagiert sich auch bundesweit für die Vernetzung junger schwuler positiver Männer. Und so organi- sierte Michael Schuhmacher erstmalig ein bundesweites Treffen in

Willingen.

Schuhmacher erstmalig ein bundesweites Treffen in Willingen. BILD & TEXT: js n Michael, ihr habt gerade

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n Michael, ihr habt gerade ein langes Wochenende für junge, schwule positive

Männer angeboten. Warum macht ihr das? Es handelt sich um ein bundesweites Angebot der Aidshilfe Köln und der Kollegen der Aidshilfe Frankfurt. Aus der Erfahrung der Positiven-Gruppen in Köln und Frankfurt haben wir dieses überregionale Angebot konzipiert, um insbesondere denjenigen etwas anbieten zu können, die nicht in den Großstädten wohnen. Auf dem jährlichen Wochenende in Willingen besteht die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, fest- zustellen, du bist nicht allein, sowie die Gelegenheit, sich mit dir selbst und deinen Fragen an ein Leben mit HIV und Aids auseinanderzusetzen. Hier lernst du aber auch neue Strategien, in deinen Szenen besser klarzukommen, nicht zuletzt deshalb wird das Wochenende auch von der Deutschen Aids-Stiftung, der Deutschen Aids-Hilfe und einigen weiteren Geldgebern finanziell unterstützt.

n Warum ist dieses Angebot nur für schwule Positive bis zum Alter von 30 Jahren?

Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die jungen Positiven mit dem Tester- gebnis und den individuellen Folgen anders umgehen als die älteren Infizierten. Durch die Kombinationstherapien hat sich auch in den Köpfen etwas geändert. Zudem haben junge Schwule häufig andere Themen und Interessen als die Älteren.

n Was bewirkt ein solches Wochenende bei den Teilnehmern?

Viele erleben zum ersten Mal, dass sie mit ihrem Testergebnis nicht alleine sind, und treffen Gleichaltrige. Zwei Drittel der 32 Teilnehmer diesen Jahres waren zum ersten Mal dabei, manche kennen ihr Testergebnis erst seit Kurzem. Viele der Teilnehmer haben uns Leitern rückgemeldet, dass sie die Tage in Willingen nutzen konnten, um sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und so die Kraft zu schöpfen, ihren Alltag danach wieder besser zu bestehen. Zudem zeigt die bundesweite Vernetzung viele positive Effekte: Die Teilnehmer halten auch nach dem Wochenende Kontakt, gründen in manchen Städten Gruppen und Freizeittreffen, engagieren sich für Menschen mit HIV und Aids und vieles Andere.

n Wie können junge Positive Kontakt mit bestehenden Netzwerken aufnehmen?

Das ist ganz leicht! Wenn du in deiner Stadt oder Region kein Angebot finden kannst, kannst du unter www.jungundpositiv.de die Angebote und Infos finden, die es bundes- weit gibt. Unser nächstes Treffen in Willingen wird vom 23.-26.08.2012 stattfinden.

west

in Willingen wird vom 23.-26.08.2012 stattfinden. west Jahrgang 1970 im Ruhr- pott in Duisburg geboren, brauchte

Jahrgang 1970 im Ruhr- pott in Duisburg geboren, brauchte Thomas 14 Jahre,

bis er in der Schule zum Karneval erstmals ein Kleid anzog und sich schminkte. „Das ist aber sehr mutig,“ bemerkte seine damalige Rektorin, von der er heu- te weiß, dass sie lesbisch war. „So hat es angefangen, dann kam ich in die Szene und zum Karneval hat man dann mal einen Fummel an- gezogen, wobei ich

immer Wert auf Per- fektion gelegt habe.“ Thomas besuchte die höhere Handelsschu-

le und arbeitete in der Gastronomie. Als in der Theaterbar in Karlsruhe, in der er damals arbeitete, eine Band spielte und ihre Technik über Nacht stehen ließ, „…sang ich zum Feierabend aus Spaß ins Mikrofon und fand es gar nicht mal so schlecht.“ Thomas hatte Blut geleckt und schon 9 Wochen später gab er im selben Lokal sein erstes Konzert. Er machte das Singen zu seinem Job und verband es mit seiner Vorliebe für Travestie. „Ich gehöre zu den 99% der Travestiekünstler, die schwul sind.“ Thomas erfand als francophiler Liebhaber den Künst- lernamen LIZ FABRAY und sang mit einer sechsköpfigen Band Jazzmusik, Kurt Weill- und Friedrich Holländer-Titel, also die ganze Bandbreite aus den 20er- und 30er- Jahren. Der Spaß an und bei der Arbeit stand für Thomas immer im Vordergrund und so kam er als Solokünstler ins Hamburger Pulverfass, wo er heute als Conférencier und Sänger erfolg- reich auf der Bühne steht. „Als die Travestiekunst mit Mary und Gordy ihren Durchbruch erlebte,“ erzählt Thomas, „war alles interessant und neu. Es war ein gesellschaftlicher Tabu- bruch. Der Reiz und das Prickeln, was viele Menschen dabei empfinden, ist nicht mehr so stark wie anfangs, aber das bleibt immer. “ Wer Thomas alias Liz erleben möchte, sollte ihn live im Pul- verfass besuchen, denn es gibt ihn nicht bei Facebook und auch nicht in den blauen Welten. Gefragt nach seinen Zu- kunftsplänen, steht für Thomas fest: „Singen werde ich mein ganzes Leben, egal ob mit oder ohne Kleid.“

vorgestellt

Liz

Liz BILD & TEXT: vvg

BILD & TEXT: vvg

ohne Kleid.“ vorgestellt Liz BILD & TEXT: vvg www.birkenapotheke.de · info@birkenapotheke.de Apotheke
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westAIDS-Hilfe Konkret von Arnd Juschkat, AH Köln Während eine HIV-Infektion bis weit in die neunziger

west AIDS-Hilfe Konkret von Arnd Juschkat, AH Köln Während eine HIV-Infektion bis weit in die neunziger

AIDS-Hilfe

Konkret

von Arnd Juschkat, AH Köln

Während eine HIV-Infektion bis weit in die neunziger Jahre unmittelbar mit einer Todesbedrohung verbunden war, stellt HIV heute unter medizinischen Gesichts- punkten im besten Fall eine chronische Erkrankung dar. Die medizinischen Fortschritte führen dazu, dass viele Menschen mit HIV zunehmend eine „normale“ Lebenszeit und Lebensqualität erwarten dürfen. Mit der Chronifizierung von HIV steht aber die Präven- tion seit einiger Zeit vor neuen Herausforderungen. Eigenverantwortung bleibt für die Aidshilfe nach wie vor das A und O in der Prävention, aber die Kondom- prävention wird nach drei Jahrzehnten immer brüchi- ger. Auch weil es Erfahrungen gibt, dass nicht jeder ungeschützte Analkontakt direkt zu einer HIV-Infektion führt. Es gibt Kondommüdigkeit bei den Älteren und „Null Bock“ auf Kondome bei den Jüngeren. Grund- sätzlich gibt es heute keine einfachen Antworten mehr, sondern es wird häufig eine sehr individuelle Präventi- onsberatung gewünscht, die sich an der konkreten Le- benswirklichkeit und Erfahrung von schwulen Männern orientiert. Aufklärung und Beratung zu anderen sexuell übertragbaren Infektionen, die Schrittmacher für eine HIV-Infektion sein können, gewinnen immer mehr an Bedeutung. In der Vor-Ort-Arbeit scheint es zudem schwerer zu werden, diejenigen, die als „gefährdet“ gelten, zu erreichen. Das Gespräch an der Theke wird schon seit längerer Zeit ergänzt durch soziale Medien und Präventainment auf Mega-Events. Eine virtuelle Gesundheitsprävention ist heute genauso wichtig wie die Präsenz in den Kneipen, Saunen oder Partys. Die HIV-Medizin nimmt derweil auch immer mehr Ein- fluss auf die Prävention, d.h. die HIV-Medikamente haben den Nebeneffekt, dass durch eine regelmäßige Einnahme das HIV- Ansteckungsrisiko verringert wird. HIV-Medikamente können auch HIV-Negative vor ei- ner Ansteckung schützen. Diese Methode nennt man PREP, d.h. man nimmt HIV-Medikamente zum Infekti- onsschutz. Prävention auf Rezept, das ist natürlich für viele reizvoll, die sich lieber „treiben“ lassen. Dabei muss man aber wissen, dass jede Behandlung auf Re- zeptblock eine engmaschige medizinische Betreuung bedeutet, die sicherlich nur auf den ersten Blick be- quem ist. Wer die HIV-Therapie bezahlt, ist dabei noch eine weitere ungeklärte Frage. Für ein Paar, bei dem einer HIV-positiv ist und der andere HIV-negativ ist, bietet eine wirksame HIV-Therapie viel Sicherheit, aber kann dies für alle eine gangbare Präventionsmethode werden? Ich hoffe nicht, denn abgesehen von den Kos- ten, vertut man damit die Chance, eigenverantwortlich und mündig in der Prävention zu handeln. Hinter allen diesen Präventionsbemühungen steht auch die Idee, dass man jede HIV-Infektion auf irgendeine Weise verhindern kann. Aber die Libido lässt sich nicht in je- der Situation rational steuern oder behandeln. Es gibt heute viele Wege in der Prävention, allerdings sollte man sich das „Heft“ nicht aus der Hand nehmen lassen.

Die Aidshilfe Köln bietet individuelle Präventionsberatung, Schnelltest und Gruppenangebote. Mehr dazu unter www.aidshilfe-koeln.de oder www. checkup-koeln.de.

unter www.aidshilfe-koeln.de oder www. checkup-koeln.de. BILD&TEXT: js BILD: R. Stempell 10 JAHRE „COVER ME –

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oder www. checkup-koeln.de. BILD&TEXT: js BILD: R. Stempell 10 JAHRE „COVER ME – DAS KONZERT“

BILD: R. Stempell

10 JAHRE „COVER ME – DAS KONZERT“

Prominente covern ihre Lieblingssongs! Unter diesem Motto ini- tiierte Dirk Bach am Nikolaustag 2002 die erste Ausgabe des Be- nefizkonzerts „cover me“. Was damals in der kleinen Vulkanhalle in Köln-Ehrenfeld mit ca. 350 Besucher/innen begann, ist nach 10 Jahren eine der größten und beliebtesten Benefizveranstaltungen in Köln geworden. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums geht „cover me“ in diesem Jahr an gleich zwei Abenden mit vielen alten und neuen Wegbegleitern über die Bühne. Am Freitag, den 9. Dezember 2011 läutet „cover me - die jubi- läumsparty“ im Kölner Palladium das Wochenende ein. Viele Wegbegleiter aus denvergangenenJahrenwerdengemeinsam mit den Gästen den zehnten Geburtstag des Benefizkonzertes feiern – inklusive eines atemberaubenden, intimen Überraschungskonzerts. Am Samstag, den 10. Dezember

2011 stehen bei „cover me – das konzert“ wieder viele Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne und perfor- men live on stage ihre Lieblingslieder in schrill-schrägen Versionen. Von Jahr zu Jahr wächst die „cover me –Familie“ und alle verbindet die Liebe zur Musik und der Einsatz im Kampf gegen Aids. Im Jubiläumsjahr haben sich z.B. bereits angekündigt: von Barbara Schöneberger über

z.B. bereits angekündigt: von Barbara Schöneberger über Bernd von Fehrn bis zu Maren Kroymann oder Mary

Bernd von Fehrn bis zu Maren Kroymann oder Mary Roos und viele mehr

Veranstaltungen startet am 10. Oktober 2011. Karten sind zu Preisen zwischen 20 und 60 Euro zu haben.

Info: www.cover-me.net

Der Kartenvorverkauf für beide

CSD DÜSSELDORF:

VORSTAND NEU GEWÄHLT

Bei der Mitgliederversammlung des CSD Düs- seldorf e.V. am 9. September wurden die Vor- sitzenden Kalle Wahle und Dorothea Treichel- Linnenweber sowie die Schatzmeisterin Heide Hoffmann in ihren Ämtern bestätigt und die als Beisitzer Betti Tielker und Johannes Stahl gewählt. Der neue Vorstand wird nun damit be- ginnen, den CSD 2012, der an Pfingsten – vom 25. bis 28. Mai vorgesehen ist - so wie einige weitere geplante Veranstaltungen vorzuberei- ten. Info: www.csd-d.de

8 JAHRE MAXBAR – JUBILÄUMSPARTY

„Manege frei zur großen Jubiläumsparty“ heißt es am 15. Oktober 2011 ab 20:00 Uhr in der MAXBAR am Rinken- pfuhl 51. Unter dem Motto „Die 8, die lacht! – ZIRKUS MAXBAR“ wird wie in jedem Jahr auf ganz besondere Art und Weise der Geburtstag der kleinen Cocktailbar im Herzen des Bermudadreiecks gefeiert. Das Team der MAXBAR freut sich in Zusammenarbeit mit Sünner Kölsch, dem Jugendzentrum Anyway und dem Team von Check Up auf zahlreiche Gäste, die sich gerne dem Motto entsprechend verkleiden dürfen. Eine außergewöhnliche Zirkus-Dekoration und eine Menge von Überraschungen warten in der Bar auf euch. Gekrönt wird dies ganze durch den DJ „Marc Hell“, der es so richtig krachen lassen wird.

DJ „Marc Hell“, der es so richtig krachen lassen wird. NEU! QUEERFRIENDLY GUIDE KÖLN Nach den

NEU! QUEERFRIENDLY GUIDE KÖLN

Nach den erfolgreichen Erstausgaben des QUEERFRIENDLY GUIDE in Hamburg und Norddeutschland ist nun die erste Ausgabe für die Homometropole Köln in Vorbereitung, diese soll Ende November 2011 erscheinen. Der QUEERFRIENDLY GUIDE KÖLN ist ein Gemeinschaftsprojekt von BOX und der Bockmann GmbH. Im neuen GUIDE findet man künftig alle Adressen rund um das schwul-lesbische und homofreundliche Köln in einem umfangreichen Branchen- und Gruppenguide, KurzvorstellungenvonausgesuchtenLädenundLeuten, dazu gibts Wissenswertes über die Domstadt und die Community.

Und da BOX zwar gut informiert ist, aber in einer Metropole wieKölnnatürlichnicht alle„queerfriendly“ Shops, Dienstlei- ster oder Ärzte kennen kann, ist die Unterstützung der BOX- LeserInnen gefragt. Wer hat noch Tipps und Adressen, die im QUEERFRIENDLY GUIDE KÖLN nicht fehlen dürfen? Was sind eure Highlights im Kulturleben der Stadt? Euer Stamm-Café ist noch ein Geheimtipp? Sendet eure Tipps/Adressen per E-Mail an box@box-medien.de. Und natürlich können sich auch Gruppen und Geschäfte direkt melden, die gern im neuen GUIDE vertreten sein möchten. Und wer Werbung im GUIDE machen möchte ist bereits ab sagenhaften 5,50 Euro netto dabei! Infos hierzu ebenfalls unter box@box- medien.de. Und natürlich findet ihr die QUEERFRIENLDY GUIDES nach Erscheinen auch im Internet, auf der der Seite www.queerfriendly-guide.de sind die Guides im Download als PDF abrufbar, oder als Datenbank mit Suchfunktion und Stadtplan.

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BILDER: foto wolf & PHILLIP, marcel

BILDER: foto wolf & PHILLIP, marcel köln MR. Woof 2011: MIchAEL Anläßlich der Pre-Party für den
BILDER: foto wolf & PHILLIP, marcel köln MR. Woof 2011: MIchAEL Anläßlich der Pre-Party für den

köln

MR. Woof 2011:

MIchAEL

Anläßlich der Pre-Party für den BearPri- de in Köln (22.-27. Nov.) und dem MadBe- ar Event in Madrid (06.-11. Dez.) wählten die Besucher des Woof in Berlin am 26. August den ersten bärigen Repräsentan- ten der Hauptstadt. Er wird am 26. No- vember in Köln die Farben der Hauptstadt bei der Mr. Bear Germany Wahl vertreten! Das Wochenende wurde von den Spreebä- ren, dem Woof Berlin und den Kölnerund Madrider Bären gemeinsam gestaltet. Höhepunkte waren dabei die Spreebären Schiffstour sowie die Wahl zum Mr. Woof. Unter den vier Bewerbern machte Michael Wilutzky das Rennen.

Unter den vier Bewerbern machte Michael Wilutzky das Rennen. BERLIN 26.&27. AUg. MR. BEAR MARBURg 2011:
BERLIN 26.&27. AUg.
BERLIN 26.&27. AUg.

MR. BEAR MARBURg 2011: dIdI

Zur grandiosen 15-Jahr-Feier der Marburger Bären wurde nun erst- malig auch ein Mr. Bear gewählt. Der Gewinner ist Didi Kiesel aus Neunkirchen. Didi wird Ende November die hessi- schen Farben bei der Mr. Bear Ger- many Wahl in Köln vertreten.

aus Neunkirchen. Didi wird Ende November die hessi- schen Farben bei der Mr. Bear Ger- many
reise news 2. KITZGLAM SKI OpenInG Vom 15. bis 18. Dezember 2011 lädt Kitzbühel zum

reise news

2. KITZGLAM SKI OpenInG Vom 15. bis 18. Dezember 2011 lädt Kitzbühel zum 2. KITZGLAM
2. KITZGLAM SKI OpenInG
Vom 15. bis 18. Dezember 2011 lädt Kitzbühel zum 2. KITZGLAM Ski Open ein. Die Teilneh-
mer des Gay Ski- und Snowboardhappenings erwartet ein rundes Programmaus Welcome-
Abend im Grand Tirolia, tägliches Gay-Skiguiding, nächtliches Ski-Doo fahren, Snow Bar-
becue im Sonnenbühel, eine romantische Pferdekutschenfahrt ins verschneite Kitzbühel
mit Weihnachtsmarkt und natürlich - Hütten-Après-Ski am Nachmittag. Untergebracht sind
die Teilnehmer im neuen Grand Tirolia Golf & Ski Resort.
Mehr Infos unter www.grand-tirolia.com und www.tomontour.com
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GeLunGener pInK-LAKe-AufTAKT In VeLden Das vierte Pink-Lake-Festival am Wörthersee war zugleich eine Premiere: Nach dem
GeLunGener pInK-LAKe-AufTAKT In VeLden
Das vierte Pink-Lake-Festival am Wörthersee war zugleich eine Premiere:
Nach dem beschaulicheren Pörtschach war in diesem Jahr erstmals das
etwas schickere und belebtere Velden Austragungsort des dreitätigen
Chill- und Feier-Events. Die Idee, das Festival zudemzwei Wochen eher
stattfinden zu lassen, wurde prompt mit dem heißesten Sommerwetter
dieses Jahres belohnt. Tagsüber traf man sich am Beach Club zum Baden,
ChillenundSonnen, die Abende warenfür die Fetenreserviert. Nachder
Almdudler-Party im Park der Villa Bulfon stachen am Freitagabend zwei
komplett ausverkaufte Party-Boote vom berühmten Schloss am Wörther-
see aus in See. „Glitter und Glamour“ war das Motto der Casino Club
Night am Samstag. Das Publikum war begeistert – und die Veranstalter
waren es auch: Velden soll auch im nächsten Jahr der Austragungsort
von Pink Lake sein. Mehr Infos unter www.pinklake.at.

Texte & Bilder: queercom

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Ab 1. Februar 2012 gibt es wieder einen Round- the-World Tarif der oneworld-Allianz für die niedrigste Distanz einer Weltumrundung (insge- samt bis 26.000 Meilen), bei demüberwiegend LANFlüge genutzt werden können. Möglich wird dies durch eine neue Flugverbindung von Lima auf die Osterinsel, die LAN nächstes Jahr auf- nimmt. Diese Strecke wird zweimal wöchentlich (Mittwoch und Sonntag) bedient und kann so in die Route quer über den Atlantik und Pazifik eingebaut werden. Ein Round-the-World Trip mit LAN und Partnerfluggesellschaften führt Reisende etwa von Frankfurt aus über Madrid nach Lima und danach auf die Osterinsel. Nach einem Non-Stop-Flug von der Osterinsel nach Papeete können Sie die traumhaften Strände Tahitis kennen lernen. Von Papeete aus geht es dann weiter nach Auckland, Sydney und zurück nach Frankfurt. Den neuen Round-the-World Tarif für bis zu 26.000 Meilen gibt es bereits ab 2.739 Euro (inkl. Steuern und Gebühren).

gibt es bereits ab 2.739 Euro (inkl. Steuern und Gebühren). eASyjeT hAT beSTen WeISSWeIn Mit dem

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Mit dem französischen Wein „Louis Mondeville Côtes de Gasgogne“ setzte sich überraschend Easyjet gegen elf Weißweine anderer großer Fluggesellschaften durch, darunter Air France, British Airways, Emirates und Virgin Atlantic. Die Blind- verkostung wurde von dem Flugvergleichsportal Skyscanner.net in Auftrag gegeben. Unter der Leitung des Weinexperten Tom Cannavan bewerteten die Juroren zwölf Rot- und zwölf Weißweine großer Fluggesellschaften. „Eine Auszeichnung für den besten Weißwein an Bord erfreut mich als Weinliebhaberin ganz besonders“, sagt Catherine Lynn, Customer and Revenue Director bei easyJet. „Wir sind stolz, dass wir unseren Passagieren eine großartige Reiseer- fahrung bieten und sie auf ihrem Flug den besten Weißwein am Himmel genießen können.“

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reise news KLASSISche und SInnLIche GAy MASSAGe- WOchenenden MIT Männer-nATürLIch Der gay Reiseveranstalter

reise news

KLASSISche und SInnLIche GAy MASSAGe- WOchenenden MIT Männer-nATürLIch

Der gay Reiseveranstalter männer-natürlich ist bekannt für seine Angebote abseits des normal Pauschal-Tourismus: Ski, Wandern, Bergwandern, Studienreisen, Türkeireisen, usw Für den kommenden Herbst und Winter hat männer-natürlich wieder 5 sinnliche Massage- workshops und Körperworkshops im Angebot. Für die Freunde der sanften Berührung werden vier unterschiedliche Massagewochenenden angeboten: Es beginnt mit einem klassischen Massagewochenende und steigert sich dann vom sinnlichen Massa- gewochenende Stufe 1 bis auf Stufe 3. Geleitet werden die Massa- geworkshops von einem Profi-Massagelehrer, der Physiotherapeuten ausbildet. Für Männer, welche die härtere Gangart mögen, gibt es den Workshop Fesselnde Lust. Die männer-natürlich - Seminarleiter ver- mittelt im geschützten Rahmen der Workshops das notwendige Wissen zum Thema und bietet die Möglichkeiten der praktischen Erprobung in entspannter Atmosphäre. Das ist naturgemäß natürlich auch sehr lustvoll. Teilnehmer jeden Alters sind herzlich willkommen. Gerade diese Mischung führt zu einer rücksichtsvollen Art des Umganges miteinander. Ausführliche Infos zu allen Reisen gibt es www.maenner-natuerlich. com und unter Telefon 0228 25 44 34.

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unter Telefon 0228 25 44 34. VIcTOrIA GAy hOSTeL In LOndOn Ein gutes, schwulenfreundliches Hostel zu

Ein gutes, schwulenfreundliches Hostel zu finden ist nicht leicht, besonders nicht während den Gay Prides. Wer dann ein Zimmer buchen will, muss sich rechtzeitig drum kümmern. Und natürlich hat es sich mit einer Regenbogenflagge im Haus nicht getan. Das Victoria Gay Hostel im Herzen von London ist nach wie vor ein Geheimtipp. Das Haus, das ausschließlich schwule Männer empfängt, befindet sich in der Nähe der Victoria Station und ist daher leicht von Londons Flughäfen aus zu erreichen. Es gibt einen Gemeinschaftsraum mit Plasmafernseher sowie Mehr- bettzimmer, die über WLAN und individuelle Schließfächer verfügen. Die Unterkunft legt großen Wert auf eine freundliche und entspannte Atmosphäre. Buchungen sind u.a. über Hostelbookers.com möglich.

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neVAdA LAunchT WebSeITe für LGbT-TOurISTen Las Vegas soll schwuler werden: Die Nevada Commission on Tourism
neVAdA LAunchT WebSeITe
für LGbT-TOurISTen
Las Vegas soll schwuler werden: Die Nevada Commission on Tourism (NCOT)
hat eine neueWebseitefür schwul-lesbische Besucher des US-Bundesstaates
gelauncht. DessengrößteStadt, LasVegas, steht unter denbeliebtestenLGBT-
Reisezielen bereits jetzt weit oben. Auf der Plattform gay.travelnevada.com
finden sich Reiseinformationen, die speziell auf Gay-Urlauber
zugeschnitten sind. Unter ande-
rem erfahren Reisende, in welchen
Hotels diese Zielgruppe beson- ders willkommen ist, welche Gay-
Events geplant sind und welche Veranstalter auf LGBT-Ausflüge
spezialisiert sind. Die neue Homepage ist offizieller Teil des
PR- und Marketing-Plans der NCOT, dessen Ziel es ist, durch
verschiedene Aktivitäten noch mehr Homo-Touristen in
den so genannten Silver State zu locken.

termine

termine Mr. rubber & Mr. Leather berlin 2011 Vom 06. – 09. Oktober 2011 trifft sich

Mr. rubber & Mr. Leather berlin 2011 Vom 06. – 09. Oktober 2011 trifft sich die Rubber- und Fetischcommunity auf Einladung des Berlin Leder und Fetisch e.V. zum 13. Rubber & Fetishweekend. Viele Gäste aus dem In- und Ausland werden ein abwechslungsreiches und prickelndes Programm erleben. Neu wird in diesem Jahr eine Sportswear- & Sneakerparty als Auftaktveranstaltung sein. Die Hauptparty im New Action steht unter dem Motto „European Wild Par- ty“. Die drei Clubs BLF, ASMF Paris & LC Roma laden gemeinsam ein zu einer geilen Nacht. Als Ehrengäste haben bereits zahl- reiche Titelträger zugesagt, wie z.B. der Int. Mr. Leather, Eric Guttierez. Im Rahmen dieses Wochenendes werden auch die lo- kalen Vertreter für die Fetische Gummi (Mr. Rubber Berlin 2011) und Leder (Mr. Leather Berlin 2011) gewählt. Kandidaten können sich noch bewerben unter: vorstand@ blf.de. Weitere Infos zum Programm online: www.blf.de.

blf.de. Weitere Infos zum Programm online: www.blf.de. oktober     ECMC/AGM 2011 & Mr. Leather

oktober

 
 

ECMC/AGM 2011 & Mr. Leather Europe

01

Sa

Kopenhagen/DK

30.9. - 2.10.

 

So

Tag der Deutschen Bäreneinheit

02

Leinebären Hannover

1. -3.10.

03

Mo

TagderDeutschenEinheit

 

04

Di

 

05

Mi

Black & Blue, Montréal/CDN

5. - 11.10.

06

Do

 
 

BLF Rubber & Fetish, Berlin

7. - 9.10.

 

07

Fr

Mr. Rubber Berlin & Mr. Leather Berlin-Wahlen

08

Sa

 

maXX Fetish extrem, Mannheim

 

09

So

 

10

Mo

11

Di

 

12

Mi

 
 

BearPride,Paris/F

13.-15.10.

13

Do

mitWahldesMr.BearFrance

 

Fr

38. Birthday Weekend

 

14

MSC London / GB

14. - 16.10.

 

OktoBAERfest Männerfabrik

 

14. - 16.10.

15

Sa

Oldenburg

16

So

 

17

Mo

 

18

Di

International Queer Film Festival

Hamburg

18. - 23.10.

19

Mi

 

20

Do

Hustlaball-Weekend, Berlin

20. - 23.10.

 

LCNW-Fetischtreffen , Bremen

21. - 24.10.

21

Fr

Filmfest homochrom, Köln

21. - 23.10.

 

22

Sa

Wien in Schwarz, Wien/A

21. - 24.10.

23

So

 

24

Mo

 

25

Di

 

26

Mi

 

27

D0

Leatherpride Amsterdam/NL

27. - 30.10.

28

Fr

LFC Fetish Unity Weekend

28. - 30.10.

 

Filmfest homochrom, Dortmund 28. - 30.10.

29

Sa

Mr. Fetish Germany Wahl, Mannheim

30

So

 

31

Mo

Halloween

 

jubiläum in Oldenburg Bereits zum zehnten Mal lädt die MÄNNERfabrik Bären aus ganz Deutschland und dem angren- zenden Ausland zum OktoBärFest ein. Vom 14.-16.10.2011 bietet die MÄNNERfabrik in Kooperation mit der K13 Sauna und GayRoyal ver- schiedene Events an. Am Freitag wird das Wochenende ab 15 Uhr in der K13 Sauna mit Wellness-Aufgüssen ein- geläutet. Speziell zum Bären-Wochenende gibt es dann ab 19 Uhr Beeren-Auf- güsse. Am Samstag lockt eine geführte Motorradtour Biker und ihre Mitfahrer auf die Straße. Treff ist um 10 Uhr an der Tankstelle beim Alhambra (Hermann- straße 83). Am gleichen Abend steigt dann das große Jubiläum: zum zehnten Mal öffnet die MÄNNERfabrik ihre Türen zum OktoBärFest. Überraschungen warten auf die Besucher, u.a. gibt es einen Gutschein für die Bären-Sauna am Sonntag. Für das OktoBärFest gelten im Gegensatz zu anderen Bären-Events die gleichen niedrigen Eintrittspreise wie jeden Monat, auch die Getränkepreise (Bier ab 1,20€) halten sich wie immer im Rahmen. Am Sonntag bereitet dann die K13 Sauna einen entspannten Ausklang des Wochenendes. Mit dem Eintritts- Gutschein vom Vorabend reduziert sich der Eintritt zur Bären-Sauna auf 11€.

reduziert sich der Eintritt zur Bären-Sauna auf 11€. 1. filmfest homochrom Unter der Schirmherrschaft des
reduziert sich der Eintritt zur Bären-Sauna auf 11€. 1. filmfest homochrom Unter der Schirmherrschaft des

1. filmfest homochrom Unter der Schirmherrschaft des Kölner Oberbürgermeisters Jürgen Roters und des Dortmunder Oberbürgermeisters Ullrich Sierau öffnet sich der Vorhang für 11 internationale queere Film- neuheiten, darunter 1 Europa- und 3 Deutschlandpremieren, sowie eine lange Kurzfilmnacht, internationale Gäste (bislang nur in Köln), dotierte Publikumspreise und Festivalpartys. Die Langfilme stammen aus 6 verschiedenen Ländern und 3 Kulturkreisen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Indien, wo letztes Jahr die 10-jährige Gefängnis- strafe für Homosexualität abgeschafft wurde. Die Kölner Festivalparty steigt am 22. Oktober in der Kunstbar ab 22h. Das voll- ständige Programm gibt es unter homochrom.de … und in der kommenden BOX! Facts: Filmfest homochrom in Köln vom 21. bis 23.10.2011, Filmforum NRW und vom 28. bis 30.10.2011, Schauburg, Dortmund.

termine TagesTipp: 1. Oktober 2011 21:00 H cOLOGne GOeS MAd! beArS Am Wochenende 30.09. bis

termine

TagesTipp:

1. Oktober 2011

21:00 H

cOLOGne GOeS MAd! beArS

Am Wochenende 30.09. bis 02.10. stellen sich nicht nur die MadBears aus Madrid in Köln vor. Nachdem mit dem Mr. Woof Berlin und dem Mr. Bear Marburg schon zwei Kandidaten für die Mr. Bear Germany Wahl feststehen, wer- den sich am Samstag, 1. Oktober die rest- lichen Bewerber dem Publikum und einer Jury per Video vorstellen. Diese wählen dann die letzten vier Bewerber aus. Dem Ganzen geht ein MEET&GREET am Fr. 30. Sept., ab 21h im COX voraus. Am Sonntag wird dann auf der Furnication im Bogen5 zum Schluss abgefeiert. Info: www.bartmaenner.de

im Bogen5 zum Schluss abgefeiert. Info: www.bartmaenner.de 22:00 JUICYfriday - no Dresscode [Station 2b] LüTTIch

22:00 JUICYfriday - no Dresscode [Station 2b]

LüTTIch (b)

22:30 Master & Slave-Party [The Chaps]

MAnnheIM

13:00 Extralange Saunanacht [Galileo City Sauna] 20:00 Youngsters FUCK UP [Jails]

München

21:00 Bondage Wochenende [Underground] 22:00 PopParty [NY-Club]

nürnberG

20:00 80er/90er mit DJ SATO [Am Pranger]

STuTTGArT

20:00 Freitags-Treff [Kellergewölbe] 21:00 Schwaben Fete [Eagle] 21:00 Playground [G.o.K.]

SAMSTAG

1. OKT.

AnTWerpen (b)

22:00 Leatherpride Pre-Party [The Boots]

berLIn

17:30 47. Regulärer Fickstuten- markt / Hengste 19:00 h [Mutschmanns] 20:00 Die kleine Preisin [AHA] 20:00 Fuck and Fist - men only [Club Culture Houze] 21:00 Die Böse Buben Nacht [Böse Buben] 21:00 Naked Sex Party [CDL-Club]

Nacht [Böse Buben] 21:00 Naked Sex Party [CDL-Club] 19:00 Schaum Dampfsauna [Babylon] 20:00 Becks Hour bis
Nacht [Böse Buben] 21:00 Naked Sex Party [CDL-Club] 19:00 Schaum Dampfsauna [Babylon] 20:00 Becks Hour bis

19:00 Schaum Dampfsauna [Babylon] 20:00 Becks Hour bis 23 h [Maxbar] 21:00 Metrosex [Blue Lounge] 21:00 Happy Hour bis 22:00 h [CLIP Cologne] 21:00 Mad!Bears Madrid-Party [Cox] 21:00 Gaily Saturday [Exile] 22:00 Fetish Late Night Cruising [Deck 5] 22:00 FuClub [Midnight Sun] 22:00 tiefSCHWARZ

[Station2b]

22:00 Flashdance [Zeughaus 24] 23:00 Poptastic 2.0 [Venue]

LüTTIch (b)

22:30 Leather, Rubber, Uniforms & Golden Shower [The Chaps]

MAnnheIM

13:00 Extralange Saunanacht [Galileo City Sauna] 21:00 Schlagseite SM Mixed [Jails]

MüLheIM/ruhr

16:00 Bären Sauna [Ruhrwellness Sauna] 21:00 Nachtsauna [Ruhrwellness Sauna]

München

20:00 Singstar meets Cocktail [SUB] 21:00 Bondage Wochenende [Underground]

nürnberG

20:00 Saturday Night Fever [Pranger]

20:00 Oktoberfest m. Baby Bubble [Savoy]

21:00 NLC Kellerparty

[Keller]

STuTTGArT

21:00 Playground [G.o.K.] 22:00 Gayzone: Zone Plus [Kellergewölbe]

SOnnTAG

2. OKT.

AnTWerpen (b)

17:00 Naked & Underwear [The Boots] 21:00 Sex on Sunday [The Boots]

berLIn

15:00 Sportswear/Underwear & Naked [CDL-Club] 16:00 Sonntagscafé [AHA] 17:00 Coffee & Cream Sex-Party [New Action] 17:30 Naked Sex [Scheune]

17:00 Coffee & Cream Sex-Party [New Action] 17:30 Naked Sex [Scheune] 18:00 SOS Sex on Sunday

18:00 SOS Sex on Sunday [Stahlrohr 2.0]

17:00 Coffee & Cream Sex-Party [New Action] 17:30 Naked Sex [Scheune] 18:00 SOS Sex on Sunday

Private Partys

auf dem Bauernhof Nähe Koblenz Mi. ab 18°°, Fr., Sa. ab 19°°

Sauna, Ruheräume, Gewölbe- keller & Bar, Lederstudio, out- side cruising areas, Alles incl. Kostenbeitrag 25,- €

Trinken so viel und was man will Schnittchen essen so viel man mag.

Übernachtung möglic h ab 2 0€m . F rühstück

Info: 02625-957601

www.achterspannerhof.de

18:30 Underwear bis 22:30 h [Woof] 19:00 2 Years CDL - Shoes only [CDL-Club] 20:15 Tatort Public Viewing [AHA] 21:00 Kitkat-Gayteam:Naked Fun [Reizbar] 21:00 PORK

[Ficken3000]

22:00 Naked Sunday [Lab.oratory] 23:00 Fuck the Rest [New Action]

breMen

22:00 Schwarz-Rot-Gold Fetisch [Zone 283]

dreSden

10:30 Bikertour

[Bunker]

22:00 Sport-Bunker

[Bunker]

düSSeLdOrf

Bikertour [Bunker] 22:00 Sport-Bunker [Bunker] düSSeLdOrf 14:00 Weekend Special [Phoenix Sauna] 22:30 Gayhappening

14:00 Weekend Special [Phoenix Sauna] 22:30 Gayhappening [Nachtresidenz]

eSSen

15:00 Wellness-Special

[Phoenix Sauna]

22:00 xxgold

[DREXX]

hAMburG

05:00 Früh Fick Club [S.L.U.T.] 18:00 TATORT Sonntags-Sex [Contact] 18:00 Cocksucker Club / Naked [S.L.U.T.] 20:00 Deutsche Harmonie [Sportplatz] 23:00 Nachtverkehr [Contact] 23:00 Fuck the Rest [S.L.U.T.]

hAnnOVer

10:00 Farewell Brunch [Alex]

KArLSruhe

20:00 Gangbang Boys & Men

[Culteum]

KöLn

06:00 GreenKomm [Nachtflug] 14:00 Happy Weekend [Phoenix Sauna]

15:00 Nackt / Naked [Boners] 16:00 Wellness De Luxe [Babylon] 16:00 Oktoberfest [Baustelle 4U] 16:00 Waffel & Kuchenzeit [Exile] 16:00 Wellness-Aufgüsse [Phoenix Sauna] 20:00 Cocktail Happy Hour [Maxbar] 20:15 Tatort im Saal [Gezeiten] 22:00 FURnication mit Mr. Bear Germany Kandidaten [Bogen 5]

22:00 FURnication mit Mr. Bear Germany Kandidaten [Bogen 5] 22:00 Beer Bust [Boners] 22:00 Fetish Late

22:00 Beer Bust [Boners] 22:00 Fetish Late Night Cruising [Deck 5] 22:00 Nachtverkehr [Midnight Sun] 22:00 nachtHELDEN

[Station2b]

LüTTIch (b)

14:00 Naked

[The Chaps]

MAnnheIM

18:00 Naked

[Jails]

MüLheIM/ruhr

16:00 Stündl. Aufgüsse [Ruhrwellness Sauna]

München

20:00 Schlagertrauma DJ Conny [Bau] 21:00 Bondage Wochenende [Underground]

MünSTer

20:00 Oktoberfestparty

[Na Und]

nürnberG

14:00 Kaffeeklatsch

[Savoy]

16:00 Naked-Party

[Pranger]

14:00 Kaffeeklatsch [Savoy] 16:00 Naked-Party [Pranger] 20:00 Oktoberfest m. Baby Bubble [Pigalle Schlagerbar]

20:00 Oktoberfest m. Baby Bubble [Pigalle Schlagerbar] 21:00 Lazy Sunday [Pranger]

STuTTGArT

15:00 Underwear [G.o.K.] 16:00 Naked Party [Eagle]

MOnTAG

3. OKT

berLIn

16:00 Yellow Facts [Lab.oratory] 19:00 Underwear/Naked [CDL-Club] 19:00 Naked Sex - men only [Club Culture Houze] 22:00 Blue Monday [New Action] 22:00 Oben oder unten ohne [Stahlrohr 2.0] 22:00 Woof-Night [Woof]

düSSeLdOrf

03:00 After Gayhappening [Phoenix Sauna] 12:00 Re-Entry [Phoenix Sauna]

eSSen

22:00 xxgold

[DREXX]

hAMburG

20:00 Open House [Contact] 20:00 Cocktail Happy Hour [Sportplatz] 22:00 The New 2-4-1 Monday [Toms Saloon]

KöLn

12:00 Early @ Babylon [Babylon] 15:00 starkNAKED

[Station2b]

16:00 Oktoberfest [Baustelle 4U] 19:00 Rot / Red [Boners] 22:00 DoppelDecker bis 0:00 h [Midnight Sun]

MAnnheIM

18:00 Naked Einheitsficken [Jails]

MüLheIM/ruhr

13:00 1-2-3 Wellness Aufgüsse [Ruhrwellness Sauna]

München

20:00 Das Guten Abend Ticket [Bau] 20:00 Gelber Abend [Ochsengarten] 21:00 Bondage Wochenende [Underground]

dIenSTAG

4. OKT.

berLIn

19:00 Spieleabend [AHA] 19:00 Underwear/Naked [CDL-Club] 20:00 FKK Club KitKat-Gayteam [Reizbar] 20:00 BLF Clubabend [Scheune] 20:00 SM am Dienstag [Quälgeist] 21:00 Youngster Sex 18 - 28 [Stahlrohr 2.0] 22:00 Big Dick Night [New Action] 22:00 Woof Night [Woof]

düSSeLdOrf

12:00 Partnertag

[Phoenix Sauna]

eSSen

18:00 Youngstars / U 28 [Phoenix Sauna]

frAnKfurT/M.

20:00 Biker-Treff VollesRohr [Switchboard]

hAMburG

20:00 Beer Bust [Contact] 20:00 2-4-1 all Night long [Sportplatz]

KöLn

12:00 Early @ Babylon [Babylon] 12:00 RE-Entry Waschen & Legen Kölner Twinks Night [Phoenix Sauna]

Köln l Richard-Wagner-Str. 12 TWINKS NIGHT Benefizabend zugunsten des Anyway Köln. Freier Eintritt für alle
Köln
l
Richard-Wagner-Str. 12
TWINKS NIGHT
Benefizabend zugunsten
des Anyway Köln.
Freier Eintritt für alle Jungs
bis 28 Jahre zzgl. 10€ MVZ.
www.phoenixsaunen.de

16:00 Stammtisch

[Baustelle 4U]

19:00 Fetish @ Babylon [Babylon] 20:00 Bartmänner Stammtisch [Verquer] 20:00 Karaoke [CLIP Cologne] 21:00 Shooter Nite [Boners] 22:00 Nachtverkehr [Midnight Sun]

MüLheIM/ruhr

10:00 Spartag für alle [Ruhrwellness Sauna]

München

20:00 Shot the Tuesday [Bau]

nürnberG

20:00 Two-4-One

[Pranger]

STuTTGArT

21:00 Happy Hour b. 22 h [Eagle]

MITTWOch

5. OKT.

berLIn

16:00 Happy Hour [Bärenhöhle] 16:00 After Work [Böse Buben] 19:00 Naked Sex Party [CDL-Club] 19:00 2 for 1 bis 21 h [Prinzknecht] 21:00 Steel - Special Area [CDL-Club] 20:00 Adam & Eve [Club Culture Houze] 22:00 Doppelschicht 2-4-1 [Große Freiheit 114]

22:00 Weekend Start OFF

[New Action] 22:00 Topless [Stahlrohr 2.0] 22:00 Woof-Night [Woof] 23:00 Mixed Night - men only [Mutschmanns]

düSSeLdOrf

12:00 Re-Entry & Gayromeotag [Phoenix Sauna]

Düsseldorf l Platanenstr. 11a GAYROMEO-TAG jeden 1. Mittwoch 10€ Eintritt für alle PhoenixClub Mitglieder
Düsseldorf l
Platanenstr. 11a
GAYROMEO-TAG
jeden 1. Mittwoch
10€ Eintritt für alle
PhoenixClub Mitglieder
www.phoenixsaunen.de

18:00 Wellness

[Phoenix Sauna]

eSSen

12:00 Partnertag [Phoenix Sauna] 20:00 xxquick [DREXX] 21:00 Dildo Party mit Melle [gentle M]

frAnKfurT/M.

21:00 FLC-Treff

[Switchboard]

hAMburG

13:00 “40 UP” [Dragon Sauna]

20:00 HORNY Underwear, Sportsgear, Jocks [Contact] 20:00 Cheap & Sexy [S.L.U.T.] 20:00 Longdrink Night [Sportplatz]

00:00 Nachtverkehr

[Contact]

KöLn

12:00 Early & Gayromeo-Tag [Babylon] 12:00 Wellness für Bi-Männer [Der Faun] 12:00 Re-Entry / Waschen & Legen [Phoenix Sauna] 16:00 80´ies Night [Baustelle 4U]

termine

[Phoenix Sauna] 16:00 80´ies Night [Baustelle 4U] termine TagesTipp: 2. Oktober 2011 22:00 H furnIcATIOn wo

TagesTipp:

2. Oktober 2011

22:00 H

furnIcATIOn

wo die wilden Kerle tanzen. Am 02.10., dem Sonntag vor dem Tag der Deutschen Einheit, geht die tierisch gute Kölner Indie-Party FURnication in die zweite Runde. Unter dem Motto Wo die wilden Kerle tanzen wird es dieses Mal noch rockiger. An diesem Abend gibt‘s nur Spaß mit Pelz? Ach, was auch immer, Hauptsache Spaß! Die Party steigt im Bogen 5, der kleinen Schwester vom Bogen 2, also direkt am Kölner Hauptbahnhof. Der Eintritt von 8€ ist vor Mitternacht auf 5€ reduziert. Wer in vollem Tierkostüm erscheint, erhält natürlich wieder freien Eintritt.

erscheint, erhält natürlich wieder freien Eintritt. 18:00 Relax zur Wochenmitte [Babylon] 19:00

18:00 Relax zur Wochenmitte [Babylon] 19:00 HIV-Schnelltest [Check Up & Checkpoint] 19:00 nakedMASK

[Station2b]

20:00 Kölsch Happy Hour [ERA Café & Bar] 21:00 Longdrink Nite [Boners] 22:00 2 Jahre Celebrate [Loom Club] 22:00 Spartarif 2-4-1 bis 0:00 h [Midnight Sun]

LeIpZIG

20:00 Bärenstammtisch

[Stoned]

MüLheIM/ruhr

16:00 After Work Wellness [Ruhrwellness Sauna]

München

17:00 Anonymer HIV-Test

[SUB]

nürnberG

20:00 Ficken am Mittwoch [Am Pranger]

dOnnerSTAG

6. OKT.

berLIn

17:00 HIV-Schnelltest [Mann-O-Meter] 19:00 Undercover Masken Sex [CDL-Club] 19:00 Spreebären-Treff [MAXXX Bar] 19:00 Sportswear & Sneakers [Scheune] 20:00 SM-Playground / mixed [Club Culture Houze] 21:00 Naked Sex Party [Lab.oratory]

22:00 Music & Cruising [Große Freiheit 114] 22:00 Cheap + Sexy / 2-4-1

[New Action] 22:00 Aussie-Bums by Bushbrand [Stahlrohr 2.0]

22:00 Woof-Night

düSSeLdOrf

19:00 Benefiz AH D´dorf [Phoenix Sauna]

eSSen

18:00 Wellness [Phoenix Sauna] 21:00 Karaoke mit Christian [gentle M]

hAMburG

[Woof]

20:00 Open House [Contact] 20:00 Sleazy and Easy Naked Sex [S.L.U.T.]

mit Christian [gentle M] hAMburG [Woof] 20:00 Open House [Contact] 20:00 Sleazy and Easy Naked Sex
termine 20:00 Wochenend-Starter [Sportplatz] 23:00 Fuck the Rest [S.L.U.T.] KArLSruhe 20:00 DO241 [Culteum]

termine

20:00 Wochenend-Starter [Sportplatz] 23:00 Fuck the Rest [S.L.U.T.]

KArLSruhe

20:00 DO241

[Culteum]

KöLn

12:00 Early & Lucky Day [Babylon] 12:00 Re-Entry/Waschen & Legen [Phoenix Sauna] 16:00 Stars & Sternchen [Baustelle 4U] 18:15 Wellness & Benefiz AH Köln [Phoenix Sauna] 19:00 HIV-Schnelltest [Check Up & Checkpoint] 19:00 TOPnBOTTOM

[Station2b]

21:00 Karaoke

[CLIP Cologne]

22:00 Nachtverkehr

[Midnight Sun]

MüLheIM/ruhr

10:00 Relaxen & more [Ruhrwellness Sauna]

München

19:00 Bartabend [Edelheiss] 20:00 Rubbel Dir Einen [Bau] 20:00 MLC-Clubabend [Bau]

nürnberG

20:00 Two-4-One [Pranger] 21:00 Wodka Special [F-Bar]

freITAG

7. OKT.

AnTWerpen (b)

22:00 Big´Bear meets Furball [Boots]

berLIn

20:00 Film-Freitag [AHA] 20:00 Fist-Factory / Men only [Club Culture Houze] 21:00 U40 & DC Underwear [Böse Buben] 21:00 Underwear / Naked [CDL-Club] 21:00 RubberEXXtreme & Mr. Rubber Berlin Wahl by BLF [Scheune] 22:00 Weekend Warm-Up [Große Freiheit 114] 22:00 Friday Fuck 2-4-1 [Lab.oratory] 22:00 Shooter Friday [New Action] 22:00 Fisten [Quälgeist] 22:00 Underwear Sex Party [Stahlrohr 2.0] 22:00 Musclebears in the house [Woof] 23:00 B.ig D.ick S.ociety Party [CDL-Club] 23:00 Party / DJ K-MART [Connection]

breMen

22:00 Zonen-Abend

[Zone 283]

dOrTMund

19:30 Stammtisch Biber Biker [Hier und Jetzt]

dreSden

22:00 NachtVerkehr

[Bunker]

düSSeLdOrf

12:00 Over 40 [Phoenix Sauna]

eSSen

22:00 xxklub incl. 2-4-xxkerle [DREXX]

hAMburG

13:00 Partner-Tag

[Dragon Sauna]

20:00 NACKT! Naked Sex Party [Contact] 20:00 Musik mit Schmackes [Sportplatz] 20:00 Fetisch pur [Tom´s of Hamburg] 22:00 Community Friday:

Hamburg Gay Biker [S.L.U.T.] 22:00 Weekend Starter [Toms Saloon]

KArLSruhe

21:00 Megapiss

[Culteum]

KöLn

12:00 Early & Partnertag [Babylon] 12:00 Re-Entry/Waschen & Legen [Phoenix Sauna] 16:00 Baustelle for YOU [Baustelle 4U] 19:30 Rheinfetisch-Treffen [Verquer] 19:00 Naked mit Special-Area [Phoenix Sauna] 20:00 Cocktail Happy Hour [Maxbar] 21:00 Metrosex [Blue Lounge] 21:00 Freaky Friday [CLIP Cologne] 21:00 Frisky Friday [Exile] 22:00 Fetish Late Night Cruising [Deck 5] 22:00 Beck´s Nacht [Midnight Sun] 22:00 JUICYfriday -no Dresscode [Station 2b]

LüTTIch (b)

22:30 Master & Slave [The Chaps]

MAnnheIM

13:00 Extralange Saunanacht [Galileo City Sauna] 21:00 AV-Party [Jails]

MüLheIM/ruhr

14:00 kostenl. Hamam-Waschung [Ruhrwellness Sauna]

München

17:00 Anonymer HIV-Test [SUB] 21:00 Cross & Bikerwear [Underground] 22:00 PopParty [NY-Club]

MünSTer

22:00 Navigaytion

[Rose Club]

nürnberG

20:00 Happy Friday [Am Pranger]

STuTTGArT

21:00 Schwaben Fete [Eagle] 21:00 Playground [G.o.K.] 21:00 Sportswear & Sneaker [Kellergewölbe]

SAMSTAG

8. OKT.

AnTWerpen (b)

22:30 A Hard Night Club Edition [The Boots]

berLIn

15:00 BLF: Skins & Punks United [Woof] 20:00 Fuck and Fist - men only [Club Culture Houze] 21:00 Wie´s euch gefällt [Böse Buben] 21:00 Naked Sex [CDL-Club] 21:00 Black EXXtreme & Mr. Leather Berlin Wahl by BLF [New Action]

MüLheIM/ruhr

16:00 Day & Night - Nachtsauna [Ruhrwellness Sauna]

München

20:00 Wild & Wechsel DJ noé [Bau] 20:00 Bondage & SM [Underground]

MünSTer

23:00 Emergency m. DJ Marquez [Club Fusion]

nürnberG

21:00 Saturday Night Fever [Pranger]

STuTTGArT

21:00 Black Leather Night [Eagle] 21:00 Playground [G.o.K.] 21:00 Keller-Treff [Kellergewölbe]

WürZburG

20:00 Ladies Night [WUF-Zentrum]

SOnnTAG

9. OKT.

AnTWerpen (b)

15:00 Slavemarket [The Boots] 21:00 Sex on Sunday [The Boots]

berLIn

03:00 Early Morning Cruise [New Action] 10:30 BOG Bikertour [Rathaus Schöneberg] 12:00 BLF Abschiedsbrunch [Café Windows] 15:00 Fist Fucking [Böse Buben] 15:00 Sportswear/Underwear [CDL-Club] 16:00 Sonntagscafé [AHA] 16:00 Rubber only [Lab.oratory] 17:00 Code Yellow Piss & Fuck [New Action] 17:30 Naked Sex [Scheune]

Piss & Fuck [New Action] 17:30 Naked Sex [Scheune] 18:00 SOS Sex on Sunday [Stahlrohr 2.0]

18:00 SOS Sex on Sunday [Stahlrohr 2.0] 18:30 Underwear bis 22:30 h [Woof]

Sunday [Stahlrohr 2.0] 18:30 Underwear bis 22:30 h [Woof] 19:00 S.N.F.P. Shoes only [CDL-Club] 20:15 Tatort

19:00 S.N.F.P. Shoes only [CDL-Club] 20:15 Tatort Public Viewing [AHA] 21:00 Kitkat-Gayteam:Naked Fun [Reizbar] 21:00 PORK

[Ficken3000]

23:00 Fuck the Rest [New Action]

düSSeLdOrf

03:00 After Mandanzz [Phoenix Sauna] 14:00 Weekend Special [Phoenix Sauna]

eSSen

15:00 Wellness Special [Phoenix Sauna] 16:00 xxgelb / Play wet [DREXX]

hAMburG

05:00 Früh Fick Club [S.L.U.T.] 17:00 Coffe & Cream Special [S.L.U.T.] 18:00 TATORT Sonntags-Sex [Contact] 20:00 Schieb ne ruhige Kugel [Sportplatz] 23:00 Nachtverkehr [Contact] 23:00 Fuck the Rest [S.L.U.T.]

hAnnOVer

10:00 Leguan Bikertour [Pindopp]

KArLSruhe

18:00 A Bum Cum Underwear

[Culteum]

 

KöLn

14:00 Happy Weekend [Phoenix Sauna] 15:00 Naked [Boners] 15:00 nakedMASK

 

[Station2b]

16:00 Wellness De Luxe [Babylon] 16:00 Schlagerabend [Baustelle 4U] 16:00 Waffel & Kuchenzeit [Exile] 16:00 Wellness-Aufgüsse [Phoenix] 19:00 Lounge [Maxbar] 20:15 Tatort im Saal [Gezeiten] 21:00 Beer Bust [Boners] 22:00 Fetish Late Night Cruising [Deck 5] 22:00 Nachtverkehr bis 05:00 h [Midnight Sun]

MAnnheIM

18:00 Naked

[Jails]

MüLheIM/ruhr

 

16:00 Stündl. Aufgüsse [Ruhrwellness Sauna]

München

15:00 Blue Sunday [Underground]

 

19:00 Beerbust Munichbears [Edelheiss]

20:00 Impro-Theater

[SUB]

nürnberG

14:00 Kaffeeklatsch

 

[Savoy]

STuTTGArT

15:00 Gand Bang Party [G.o.K.]

16:00 Sportswear, Sneaker,

Skater

[Eagle]

WürZburG

19:00 Rosa-Hilfe-Gala

 

[Bockshorn]

MOnTAG

10. OKT.

berLIn

19:00 Jockstrap/Naked Sex Party [CDL-Club] 20:00 Naked Sex - men only [Club Culture Houze] 22:00 Blue Monday [New Action] 22:00 Oben oder unten ohne [Stahlrohr 2.0] 22:00 Woof-Night [Woof]

düSSeLdOrf

 

12:00 Re-Entry

[Phoenix Sauna]

 

frAnKfurT/M.

17:00 HIV-Schnelltest

[Switchboard]

hAMburG

20:00 Open House [Contact] 20:00 2-4-1 all Night long [Sportplatz] 22:00 The New 2-4-1 Monday [Toms Saloon]

KöLn

12:00 Early @ Babylon [Babylon] 12:00 Re-Entry & Partnertag [Phoenix Sauna] 16:00 Pink Monday [Baustelle 4U] 19:00 Gelb / Yellow [Boners] 22:00 DoppelDecker bis 0:00 h [Midnight Sun]

MüLheIM/ruhr

13:00 1-2-3 Wellness Aufgüsse [Ruhrwellness Sauna]

München

20:00 Das Guten Abend Ticket [Bau] 20:00 Naked & Underwear [Ochsengarten]

nürnberG

20:00 Würfel dich frei [Pranger]

dIenSTAG

11. OKT.

berLIn

19:00 Spieleabend [AHA] 19:00 Sportswear / Underwear [CDL-Club] 20:00 SM am Dienstag [Quälgeist] 20:00 FKK Club KitKat-Gayteam [Reizbar] 21:00 Youngster Sex 18 - 28 [Stahlrohr 2.0] 22:00 Big Dick Night [New Action] 22:00 Two for one [Woof]

düSSeLdOrf

12:00 Partnertag

[Phoenix Sauna]

hAMburG

20:00 Beer Bust [Contact] 20:00 2-4-1 all Night long [Sportplatz]

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12:00 Early @ Babylon [Babylon] 12:00 RE-Entry & Gayromeotag [Phoenix Sauna]

Köln l Richard-Wagner-Str. 12 GAYROMEO-TAG jeden 2. Dienstag 10€ Eintritt für alle PhoenixClub Mitglieder
Köln
l
Richard-Wagner-Str. 12
GAYROMEO-TAG
jeden 2. Dienstag
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www.phoenixsaunen.de

16:00 Stammtisch [Baustelle 4U] 19:00 Fetish @ Babylon [Babylon] 20:00 Karaoke [CLIP Cologne] 21:00 Shooter Nite [Boners] 22:00 Nachtverkehr [Midnight Sun]

MüLheIM/ruhr

10:00 Spartag für alle [Ruhrwellness Sauna]

München

20:00 Shot the Tuesday [Bau]

nürnberG

20:00 Two-4-One

[Pranger]

STuTTGArT

21:00 Happy Hour [Eagle]

MITTWOch

12. OKT.

berLIn

16:00 Happy Hour bis 0:00 h [Bärenhöhle] 16:00 After Work [Böse Buben] 19:00 Naked Sex Party [CDL-Club] 19:00 2 for 1 bis 21 h [Prinzknecht] 19:30 BOG-Clubabend [Scheune] 20:00 Adam & Eve im Lustgarten [Club Culture Houze] 21:00 Steel - Special Area [CDL-Club] 22:00 Doppelschicht 2-4-1 [Große Freiheit 114]

22:00 Weekend Start OFF

[New Action] 22:00 Topless [Stahlrohr 2.0] 22:00 Woof-Night [Woof] 23:00 Mixed Night - men only [Mutschmanns]

düSSeLdOrf

18:00 Wellnesstag

[Phoenix Sauna]

eSSen

12:00 Partnertag [Phoenix Sauna] 20:00 xxquick [DREXX] 21:00 Ständers Quiz Party [gentle M]

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13:00 “40 UP” [Dragon Sauna] 20:00 HORNY Underwear, Sportsgear, Jocks [Contact] 20:00 Cheap & Sexy [S.L.U.T.] 20:00 Longdrink Night [Sportplatz] 00:00 Nachtverkehr [Contact]

KöLn

12:00 Early @ Babylon [Babylon] 12:00 Re-Entry/Waschen & Legen [Phoenix Sauna] 16:00 Bärensauna [Babylon]

& Legen [Phoenix Sauna] 16:00 Bärensauna [Babylon] 16:00 80´ies Night [Baustelle 4U] 18:00 Relax zur

16:00 80´ies Night [Baustelle 4U] 18:00 Relax zur Wochenmitte [Babylon] 19:00 HIV-Schnelltest [Check Up & Checkpoint] 19:00 starkNAKED [Station 2b] 20:00 Kölsch Happy Hour [ERA Café & Bar] 21:00 Longdrink Nite [Boners] 22:00 Celebrate [Loom Club]

22:00 Spartarif 2-4-1 bis 0:00 h [Midnight Sun]

LeIpZIG

20:00 Bärenstammtisch

[Stoned]

MüLheIM/ruhr

16:00 After Work Wellness [Ruhrwellness Sauna]

nürnberG

20:00 Ficken am Mittwoch [Am Pranger] 21:00 Fetish-Night “private room” strictly Dresscode [F-Bar]

Mittwoch, 12.10.2011 private room! Fetisch-Night – Dresscode! Leder | Rubber | Uniform | Sportswear Jeden
Mittwoch, 12.10.2011
private room!
Fetisch-Night – Dresscode!
Leder | Rubber | Uniform | Sportswear
Jeden 2. Mittwoch im Monat, 21 Uhr

www.f-bar.de

Jeden 2. Mittwoch im Monat, 21 Uhr www.f-bar.de dOnnerSTAG 13. OKT. berLIn 17:00 HIV-Schnelltest

dOnnerSTAG

13. OKT.

berLIn

17:00 HIV-Schnelltest [Mann-O-Meter] 19:00 Undercover Masken Sex [CDL-Club] 19:00 Spreebären-Treff [MAXXX Bar] 20:00 SM-Playground / mixed [Club Culture Houze] 21:00 Naked Sex Party [Lab.oratory] 22:00 Cheap + Sexy / 2-4-1 [New Action] 22:00 Music & Cruising [Große Freiheit 114] 22:00 Aussie-Bums by Bushbrand [Stahlrohr 2.0] 22:00 Woof-Night [Woof]

düSSeLdOrf

12:00 Fitness-Tag

[Phoenix Sauna]

eSSen

18:00 Wellnesstag [Phoenix Sauna] 21:00 Karaoke mit Christian [gentle M]

hAMburG

20:00 Open House [Contact] 20:00 Sleazy and Easy Naked Sex [S.L.U.T.] 20:00 Wochenend-Starter [Sportplatz] 23:00 Fuck the Rest [S.L.U.T.]

KArLSruhe

20:00 DO241

[Culteum]

KöLn

12:00 Early, Lucky Day, Club 500 [Babylon] 12:00 Re-Entry/Waschen & Legen [Phoenix Sauna] 16:00 Stars & Sternchen [Baustelle 4U]