Allgemeiner Körperbau

Junger Stacheligel

Stacheligel können sich im Bedrohungsfall einrollen

Stachel im Rasterelektronenmikroskop ("REM"), Vergrößerung 20 x Igel sind kleine bis mittelgroße Tiere und haben einen generalisierten Körperbau. Die Kopfrumpflängen dieser Tiere variieren von 10 bis 45 Zentimetern, der größte Igel ist der Große Rattenigel, der ein Gewicht von 2 Kilogramm erreichen kann, während die Kleinen Rattenigel nur 20 bis 80 Gramm auf die Waage bringen. Die Schwanzlänge ist variabel, einige Vertreter der Rattenigel haben einen langen Schwanz, während er bei den Stacheligeln meist nur ein kurzer Stummel ist. Die Gliedmaßen der Igel sind relativ kurz und unspezialisiert. Die Daumen beziehungsweise großen Zehen sind wie bei allen Insektenfressern nicht opponierbar, die Füße enden in meist fünf mit scharfen Krallen versehenen Zehen – lediglich die Afrikanischen Igel haben nur vier Zehen an den Hinterfüßen. Das Schien- und das Wadenbein sind wie bei vielen Insektenfressern in der unteren Hälfte verschmolzen. Igel sind Sohlengänger. Bei den Rattenigeln sind die Hinterbeine etwas länger als die Vorderbeine, um eine rasche Flucht zu ermöglichen.

der das Tier geschlossen hält und so die ungeschützten Körperteile verbirgt. dementsprechend ist auch das Gehirn einfach gebaut und im Vergleich zur Körpermasse klein. den Cremasterfalten. was diese Tiere von den meisten anderen Insektenfressern unterscheidet. Die Zähne der Igel sind mit spitzen Höckern und scharfen Zahnformel I C P M Schmelzleisten versehen und sehr gut an ihre fleischliche 3 1 3–4 3 Ernährungsweise angepasst. wobei der hinterste Backenzahn oft reduziert ist.und Fortpflanzungstrakt Der Verdauungstrakt ist sehr einfach gebaut. Ihr graubraunes bis schwarzes Fell kann je nach Art seidig-weich oder rau sein. Bei den Männchen liegen die Hoden stets außerhalb der Bauchhöhle in hodensackähnlichen Hautfalten. Die Augen und Ohren sind – verglichen mit anderen Insektenfressern – relativ groß. darunter des Musculus caudo-dorsalis. Kopf und Zähne Schädel eines Igels Der Schädel der Igel ist langgestreckt und flach. Verdauungs.Fell Das Fell der Igel ist meist in unauffälligen Braun. Der Blinddarm fehlt. Stacheligel können sich im Bedrohungsfall zu einer Kugel zusammenrollen. der von den Schwanzwirbeln zum Rücken verläuft und die Stacheln aufrichtet und ein Schließmuskel (Musculus sphincter cuculli). Die Weibchen haben eine zweihörnige Gebärmutter. Im Gegensatz dazu haben Rattenigel keine Stacheln und erwecken darum (und aufgrund des meist längeren Schwanzes) einen eher spitzmausähnlichen Eindruck. Die Verteidigungsstrategie dieser Tiere ist Flucht. bewegliche Schnauze ist mit Tasthaaren ausgestattet. Die Stacheligel haben als wirksame Verteidigungswaffe Stacheln am Rücken und an den Flanken (beim Braunbrustigel sind es etwa 6000 bis 8000. er ist durch einen geschlossenen Jochbogen und durch ein selbständiges Jochbein charakterisiert. Jeder Stachel ist mit einem Aufrichtemuskel (Musculus arrector pili) ausgestattet.) Diese Stacheln sind modifizierte Haare und hohl. Der Bauch.oder Grautönen gehalten. Alle Arten haben vergleichsweise viele 36–44 = 2–3 1 2–4 3 Zähne. Das Einrollen des Körpers ist ein komplexes Zusammenspiel zahlreicher Muskeln. der Riechkolben ist jedoch gut entwickelt. der Darm ist eine einfache Röhre und verglichen mit der Körperlänge sehr kurz. der Gesichtsinn spielt hingegen nur eine untergeordnete Rolle. das Gesicht und die Gliedmaßen sind bei den Stacheligeln mit Fell bedeckt. Der Kopf sitzt auf einem kurzen Hals. . bei einigen Vertretern ist die ursprüngliche Zahnzahl 44 der Höheren Säugetiere erhalten geblieben. Auch der Igel nutzt das Jacobsonsche Organ. Der vorderste Schneidezahn ist oft größer als die übrigen Schneidezähne. Der Geruchssinn und das Gehör dürften die wichtigsten Sinne bei der Nahrungssuche sein. die langgezogene. die oberen Backenzähne haben vier Höcker. Der Hirnschädel ist relativ klein. Insgesamt ergibt sich nebenstehende Zahnformel.