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Universität Konstanz Natur wissenschaften und Mathematik

Universität Konstanz

Naturwissenschaften und Mathematik

Psychologie

Bachelor of Science Master of Science

Regelstudienzeit:

8

Semester B

2

Semester M

Ø Studiendauer (2009/10)

6,1 Sem. B, 10,8 D 4,3 M

Studierende (2010/11):

 

Bachelor

269

Master

120

Diplom

204

Davon 1. Semester (10/11) Bachelor Master Diplom*

 

89

21

-

Absolventen:(2009/10)

 

26

B, 55 Diplom

16

M

* Der Diplomstudiengang Psychologie wird ab WS 2008/09 in Konstanz nicht mehr angeboten

26 B, 55 Diplom 16 M * Der Diplomstudiengang Psychologie wird ab WS 2008/09 in Konstanz

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Naturwissenschaften und Mathematik – Psychologie

Stand: September 2011

Redaktion:

Universität Konstanz Zentrale Studienberatung 78457 Konstanz Tel.: 07531 / 88 - 2694 Mail: studienberatung@uni-konstanz.de www.uni-konstanz.de/zsb

Psychologie - Naturwissenschaften und Mathematik

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1. Gegenstand des Psychologiestudiums

Psychologie ist die Wissenschaft, die sich mit dem Verhalten, Erleben, mit Kognition (Den- ken), Emotion (Fühlen) und Bewusstsein sowie deren Ursachen und Wirkungen beschäftigt. Sie befasst sich mit den Formen und Gesetzmäßigkeiten normaler seelischer Zustände und Erscheinungen, aber auch mit ihren Abweichungen und Störungen. Die Psychologie er- forscht diese Erscheinungen einerseits mit dem Ziel, sie zu beschreiben und zu erklären. Andererseits will sie die gewonnenen Erkenntnisse auf Anforderungen des kulturellen, sozia- len und wirtschaftlichen Lebens anwenden. Für die Psychologie heißt das: Ihre Aufgabe ist einerseits die Erfassung und Erklärung von Verhalten und Erleben, andererseits die Entwick- lung von Vorschlägen und Handlungsanweisungen, wie psychologisch möglichst optimale Bedingungen hierfür hergestellt werden können, und schließlich die Mitwirkung an deren Umsetzung.

Die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft, d.h. theoretisch fundierte Aussagen und Handlungsvorschläge müssen an der Wirklichkeit überprüft werden. Deshalb nimmt die Aus- bildung in empirischen/experimentellen Methoden sowie die praktisch-psychologische Arbeit einen breiten Raum ein.

Psychologie studieren bedeutet sicher auch kritische Reflexion eigener Erfahrungen und Auseinandersetzung mit subjektiven Einstellungen. Sie ist aber falsch verstanden als Weg, eigene Probleme und Schwierigkeiten bewältigen zu lernen. Wer mit einer solchen Motivati- on das Studium beginnt, wird bald enttäuscht feststellen, dass dieses Ziel nicht zu erreichen ist.

Psychologie in Konstanz

Fachbereich

Das Fach Psychologie ist an der Universität Konstanz in einem eigenen Fachbereich ange- siedelt, der zur mathematisch-naturwissenschaftlichen Sektion gehört. Der Fachbereich Psychologie besteht aus Arbeitsgruppen, die folgende Bereiche vertreten:

Allgemeine Psychologie und Biologische Psychologie

Arbeits- und Organisationspsychologie

Entwicklungspsychologie

Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologie

Kognitive Psychologie und kognitive Neurowissenschaften

Methodenlehre und Friedensforschung

Psychologische Diagnostik und Gesundheitspsychologie

Sozialpsychologie

In diesen Bereichen sind Forschung, Lehre und praktisch-psychologische Tätigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angesiedelt. So ist eine enge Verbindung von Forschung und Lehre möglich.

CHE-Hochschulranking 2010: Die Konstanzer Psychologie befindet sich in der Spitzengrup- pe der deutschen Universitäten, u.a. in den Bereichen Berufsbezug, Veröffentlichungen und Forschungsgelder.

Bachelor- und Masterstudiengang Psychologie wurden durch ACQUIN am 22. September 2009 akkreditiert.

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Naturwissenschaften und Mathematik – Psychologie

2. Studiengänge

Für Studienanfänger gliedert sich der Studiengang Psychologie in ein grundständiges Ba- chelor-Studium mit einer Regelstudienzeit von acht Semestern und ein darauf aufbauendes Masterstudium mit einer Regelstudienzeit von zwei Semestern.

Die Vorteile des neuen 4-jährigen Bachelor-Studiengangs sind u.a.:

Absolventen sind besser qualifiziert als Absolventen eines 3-jährigen Studiengangs

Die Voraussetzungen für die Bewerbung auf den Konstanzer einjährigen MA- Studiengang sind gegeben

Absolventen können nach Abschluss sofort mit der Promotion beginnen

Das Bachelor-Studium soll die für einen Übergang in die Berufspraxis grundlegenden wis- senschaftlichen Fachkenntnisse und die Zusammenhänge des Fachs Psychologie vermit- teln. Das Master-Studium vertieft die Fachkenntnisse und versetzt seine Absolventen in die Lage, nach wissenschaftlichen Grundsätzen selbständig zu arbeiten und wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden. Durch den zweistufigen Aufbau unterscheidet sich der Studiengang stark vom Diplomstudiengang. Inhaltlich gibt es jedoch sehr große Gemeinsamkeiten. Der 4-jährige Bachelorstudiengang nahm im Wintersemester 2009/10 den Studienbetrieb auf; der 2-jährige Masterstudiengang läuft seit Wintersemester 2005/06. Der 1-jährige Masterstudiengang wird derzeit noch nicht angeboten.

Promotionsstudium (Abschluss "Dr. rer. soc." , "Dr. rer. nat.“ bzw. "Dr. phil.").

Daneben kann Psychologie

als Wahlfach im Bachelor-/Masterstudiengang Information Engineering als Wahlfach im Bachelor-/Masterstudiengang Biology and Life Science

erstudiengang Information Engineering als Wahlfach im Bachelor-/Master studiengang Biology and Life Science

studiert werden.

Nicht möglich ist es dagegen, Psychologie als Diplomstudiengang, als Fach im Lehramts- studium, als Nebenfach oder Wahlfach in einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Ba- chelor-Studiengang zu wählen. Ein Psychologiestudium mit den Abschlüssen Psychiater oder Psychoanalytiker gibt es in Deutschland nicht. Psychiater sind Ärzte mit einer ent- sprechenden Fachausbildung, Psychoanalytiker sind Diplompsychologen oder Ärzte mit ei- ner Zusatzausbildung, die erst nach einem Studium erworben werden kann.

2.1. Voraussetzungen und Anforderungen, Bewerbung

a) Bachelorstudiengang Der Zugang zum Bachelorstudium ist beschränkt. Die Zulassung ist nur zum Wintersemester möglich. Bewerbungsschluss für die Zulassung ist der 15. Juli. Für Fachwechsler / Hoch- schulwechsler: 15. Juli für das Winter- bzw. 15. Januar für das Sommersemester.) Online-Bewerbung unter www.uni-konstanz.de Studium Bewerbung.

Zulassungsvoraussetzung zum Bachelor-Studium Psychologie ist für deutsche Studien- bewerber die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (HZB). In Ausnahmefällen gibt es eine Eignungsprüfung für besonders qualifizierte Berufstätige ohne Hochschulreife. Aus- ländische Studienbewerber benötigen die allgemeine deutsche Hochschulreife oder einen Schulabschluss, der im Heimatland zum Hochschulzugang berechtigt und als gleichwertig zur deutschen Hochschulreife anerkannt ist.

Psychologie - Naturwissenschaften und Mathematik

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Bewerber/innen für den Bachelor-Studiengang benötigen ab dem Wintersemester 2011/12, einen Nachweis über die Teilnahme an einem Studienorientierungsverfahren. Dieser kann u.a. durch die Teilnahme an dem Selbsttest zur Studienorientierung (www.was-studiere- ich.de) erbracht werden. Weitere Informationen erhalten Sie ggf. im Studierenden-Service- Zentrum (ssz@uni-konstanz.de).

Allgemeines Auswahlverfahren: Gibt es mehr Bewerber/innen als Plätze, so werden 90 % der Studienplätze nach dem Ergebnis einer Auswahl nach Eignung und 10 % nach der Wartezeit vergeben. Die Auswahl nach Eignung erfolgt aufgrund einer zu bildenden Rang- liste nach folgenden Kriterien:

Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung und

eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder eine mindestens einjährige Berufs- tätigkeit in einem der (unten) genannten einschlägigen Ausbildungsberufe, besondere Vorbildungen, praktische Tätigkeiten sowie außerschulische Leistungen und Qualifi- kationen, die über die Eignung für den Studiengang Psychologie besonderen Auf- schluss geben.

Liste der einschlägigen Ausbildungsberufe: Altenpfleger/in, Arbeitstherapeut/in, Arzthel- fer/in, Assistent/in im Gesundheits- und Sozialwesen, Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/in, Bankkaufmann/-frau, Betriebswirt/in, Biologisch-technische/r Assistent/in, Biotechnologi- sche/r Assistent/in, Diätassistent/in, Ergotherapeut/in, Erzieher/in, Gesundheits- und Kinder- krankenpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in, Heilpraktiker/in, Informatiker/in, Kinderkranken- schwester/-pfleger, Logopäde/Logopädin, Mathematisch-technische/r Assistent/in, Medizini- sche/r Dokumentar/in, Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in, Physiotherapeut/in, Psy- chiatriepfleger/-schwester, Rettungsassistent/in, Umweltschutztechnische/r Assistent/in, Werbeassistent/in, Werbekaufmann/-frau.

Die Wartezeit ist die Zeit zwischen dem Erwerb der Hochschulreife und dem geplantem Stu- dienbeginn; sie wird in Halbjahren (Semestern) gemessen. Bewerber/innen mit einer länge- ren Wartezeit werden denjenigen mit weniger Wartesemestern vorgezogen. Studienzeiten an deutschen Hochschulen werden nicht als Wartezeit berücksichtigt.

Vorkenntnisse: Da die Fachliteratur im Fach Psychologie fast ausschließlich Englisch ist, sind bereits zu Beginn des Studiums ausreichende Englischkenntnisse notwendig. Ausrei- chende Kenntnisse in Mathematik bis einschließlich der gymnasialen Oberstufe sind unent- behrlich.

Wie jedes andere Studium stellt auch die Psychologie hohe Anforderungen an Konzen- tration, Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen. Gutes sprachliches Ausdruckvermögen ist wichtig, um auch komplizierte Sachverhalte klar und verständlich darstellen zu können. Gu- tes Beobachtungsvermögen, methodisches Denken, rasche Informationsverarbeitung und gutes Urteilsvermögen sind weitere, im Studium – und im Beruf – geforderte Fähigkeiten.

In Baden-Württemberg werden ab SS 2007 an allen Hochschulen Studiengebühren in Hö-

Studien-

he von 500 € je Semester erhoben. Infos unter www.uni-konstanz.de/studium gebühren

b) Masterstudiengang

Der Zugang zum Master-Studium ist ebenfalls beschränkt. Die Zulassung zum Master-Stu- diengang ist sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester möglich. Bewerbungs- schluss für die Zulassung zum Wintersemester ist der 15. Juli, Bewerbungsschluss für die Zulassung zum Sommersemester der 15. Januar.

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Naturwissenschaften und Mathematik – Psychologie

Zugangsvoraussetzungen für den Master-Studiengang „Psychologie“ sind die Nachweise

eines Abschlusses mit der Note „befriedigend“ (3,0) eines mindestens dreijährigen Studiengangs an einer Hochschule oder einer staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademie im Fach „Psychologie“ (Mindestabschluss Bachelor of Science – B. Sc. oder äquivalenter akademischer Grad) oder einem anders benannten, dem Ba- chelor-Studiengang „Psychologie“ an der Universität Konstanz inhaltlich vergleichba- ren Studiengang.

der erbrachten Prüfungsleistungen in den Fächern „Allgemeine Methoden der Psy- chologie“ und „Grundlagen der Diagnostik“

Online-Bewerbung unter www.uni-konstanz.de Bewerbung

Studium

Bewerbung

Online-

3. Das Bachelorstudium

Die Regelstudienzeit des Bachelor-Studiums beträgt acht Semester. Nach spätestens 2 Semestern findet die Orientierungsprüfung und nach 4 Semestern die Zwischenprüfung statt. Der zeitliche Gesamtumfang der Lehrveranstaltungen, die für einen erfolgreichen Ab- schluss des Bachelor-Studiums zu absolvieren sind, beträgt insgesamt 240 ECTS-Credits (European-Credit-Transfer-System), einschließlich eines sechsmonatigen Praktikums im Umfang von 30 ECTS-Credits

Das Bachelor-Studium umfasst die in Anhang 1 der Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang vom 31. Juli 2009 aufgeführten Veranstaltungen in den Basis- und Aufbaumodulen, ein sechsmonatiges Praktikum und eine Bachelor-Arbeit.

Das Bachelor-Studium gliedert sich in Basismodule (erstes bis viertes Semester), in ein Be- rufspraktikum (fünftes Semester, Dauer: sechs Monate), Aufbaumodule (viertes, sechstes und siebtes Semester) und ein Abschlussmodul (achtes Semester). Die Basismodule sollten nach dem vierten Fachsemester abgeschlossen sein.

Das Studium umfasst eine Orientierungsprüfung im 1. Studienjahr. Die Orientierungsprü- fung besteht in der Klausur zu dem Modul Methoden 1 (erstes Semester).

Nach dem Abschluss der Basismodule folgt ein Berufspraktikum im Umfang von sechs Monaten, das in zwei Praktika von jeweils drei Monaten Dauer aufgeteilt werden kann. Es wird empfohlen, dass das Berufspraktikum zusammenhängend in einer Organisation abge- leistet wird.

Die BA-Studierenden können zwischen dem Anwendungszweig „Arbeit und Gesundheitund dem Anwendungszweig „Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologiewählen.

Nach Abschluss der Aufbaumodule muss die Bachelor-Arbeit angefertigt werden, wobei zwischen einer empirischen und einer theoretischen Arbeit gewählt werden kann. Die Ba- chelor-Arbeit wird im 8.Semester angefertigt. (s. S. 11/12) Dabei erhalten die Studierenden von einem Lehrenden ein Problem oder eine Fragestellung aus der Psychologie, die sie in- nerhalb von sechs Monaten selbständig bearbeiten und die Ergebnisse schriftlich festhalten müssen. Aus den Noten der Bachelor-Arbeit und der Fachprüfungen errechnet sich die Ge- samtnote des Bachelorstudiums.

Aufgrund der bestandenen Bachelor-Prüfung wird der akademische Grad „Bachelor of Science“ (B.Sc.) verliehen.

Psychologie - Naturwissenschaften und Mathematik

7

Modulübersicht mit ECTS-Credits (Cr)

Basismodule (Studienbegleitende Prüfungsleistungen 1.- 4. Semester)

Modul

Lehrveranstaltung mit SWS

Cr

Einführung in die angewandte Psy- chologie

Vorlesung: Überblick über psychologische Anwen- dungsfächer (2 SWS, 2 Cr) Schlüsselqualifikationen (1 SWS, 2 Cr)

4

Biologische Psychologie

Vorlesung: Biopsychologie (2 SWS, 7 Cr) Seminar zu Biopsychologie (2 SWS, 2 Cr)

9

Entwicklungspsychologie

Vorlesungen zu Entwick- lungspsychologie (je 2 SWS, 4 Cr)

2

8

Sozialpsychologie

2

Vorlesungen zu Sozial-

11

psychologie (je 2 SWS, 4 Cr) Seminar zu Sozialpsycho- logie (2 SWS, 3 Cr)

Wahrnehmung und Kognition

Vorlesung : Wahrnehmung (2 SWS, 4 Cr) Vorlesung: Kognition (2 SWS, 4 Cr) Seminar zu Wahrnehmung und Kognition (2 SWS, 3 Cr)

11

Lernen, Emotion, Motivation und Ge- dächtnis

Vorlesung: Lernen und Ge- dächtnis (2 SWS, 4 Cr) Vorlesung: Motivation und Emotion (2 SWS, 4 Cr) Seminar zu den Vorle- sungsinhalten (2 SWS, 3 Cr)

11

Methoden 1

Vorlesung: Methodenlehre

9

1

(2 SWS, 4 Cr)

Übungen zu Methodenlehre

1

(1 SWS, 1 Cr)

Experimentalpraktikum 1 (2 SWS, 4 Cr)

Methoden 2

Vorlesung: Statistik 1a (2 SWS, 4 Cr)

15

8

Naturwissenschaften und Mathematik – Psychologie

Allgemeine Aufbaumodule (Studienbegleitende Prüfungsleistungen 6., 7. Semester)

Modul

Lehrveranstaltung mit SWS

Cr

Grundlagenvertiefung

2

Seminare aus den Grund-

8

lagenbereichen (je 2 SWS, je 4 Cr)

Wissenschaftliches Arbeiten

2

Seminare zu Wissen-

11

schaftliches Arbeiten (je 2

SWS, 4 Cr) Übungen zu Wissenschaft- liches Arbeiten (1 SWS, 2 Cr) 15 Versuchspersonenstun- den (1 Cr)

Aufbaumodule im Anwendungszweig Arbeit und Gesundheit (Studienbegleitende Prüfungs- leistungen 4., 6., 7. Semester) (alternativ zum Anwendungszweig Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologie)

Modul

Lehrveranstaltung mit SWS

Cr

Einführung in die Arbeits- und Ge- sundheitspsychologie

Vorlesung: Einführung in die Arbeits- und Gesund- heitspsychologie (2 SWS, 4 Cr) Seminar zu Arbeits- und Gesundheitspsychologie (2 SWS, 4 Cr)

8

Methoden der Arbeits- und Gesund- heitspsychologie

Seminar zu Methoden und

13

Verfahren der Arbeits- und Gesundheitspsychologie 1 (2 SWS, 5 Cr)

 

2

Seminare zu Methoden

und Verfahren der Arbeits- und Gesundheitspsycholo- gie 2 (je 2 SWS, 4 Cr)

Psychosoziale Faktoren der Gesund- heit und Krankheit

2

Seminare zu Psychosozi-

8

ale Faktoren (je 2 SWS, 4 Cr)

Gesundheit und Arbeit über die Le- bensspanne

2

Seminare zu Lebens-

8

spanne (je 2 SWS, 4 Cr)

Gesundheitsförderung

3

Seminare zu Gesund-

12

heitsförderung (je 2 SWS, 4 Cr)

Wahlmöglichkeiten

Das Modul Gesundheit und Arbeit über die Lebensspanne kann durch das Modul Klinische Psycholo- gie 1 des Anwendungszweigs Klinische Psychologie und Klinische Neuro-psychologie ersetzt werden. Das Modul Psychosoziale Faktoren der Gesundheit und Krankheit kann durch das Modul Klinische Psychologie 3 des Anwendungszweigs Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologie ersetzt werden.

Psychologie - Naturwissenschaften und Mathematik

9

Aufbaumodule im Anwendungszweig Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologie (Studienbegleitende Prüfungsleistungen 4., 6., 7. Semester) (alternativ zum Anwendungszweig Arbeit und Gesundheit)

Modul

Lehrveranstaltung mit SWS

Cr

Klinische Psychologie 1

2

Vorlesungen zu Klinische

8

Psychologie 1 (je 2 SWS, 4 Cr)

Klinische Psychologie 2

2

Seminare zu Klinische

8

Psychologie 2 (je 2 SWS, 4 Cr)

Klinische Psychologie 3

2

Seminare zu Klinische

8

Psychologie 3 (je 2 SWS, 4

 

Cr)

Neuropsychologische Grundlagen

Vorlesung: Neuropsycholo- gische Grundlagen (4 SWS,

12

4

Cr)

2

Seminare zu Neuropsy-

chologische Grundlagen (je

2

SWS, 4 Cr)

Klinische Neuropsychologie

Seminar zu Klinische Neu-

13

ropsychologie (2 SWS, 5 Cr)

2

Seminare zu Klinische

Neuropsychologie (je 2 SWS, 4 Cr)

Wahlmöglichkeiten

Das Modul Klinische Psychologie 2 kann durch das Modul Einführung in die Arbeits- und Gesundheits- psychologie des Anwendungszweigs Arbeit und Gesundheit ersetzt werden. Das Modul Klinische Psychologie 3 kann durch das Modul Psychosoziale Faktoren der Gesundheit und Krankheit des Anwendungszweigs Arbeit und Gesundheit ersetzt werden.

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Naturwissenschaften und Mathematik – Psychologie

Studienbegleitende Prüfungsleistungen und Bildung der Gesamtnote

Modul

Cr

Studienbegleiten-

Anteil an Gesamt- note

de Prüfungsleis- tung

Basismodule

Biologische Psychologie

9

Klausur (70%) Seminarleistung (30 %)

9 / 2051 1

Entwicklungspsychologie

8

Klausur

8

/ 205

Sozialpsychologie

11

Klausur (80%) Seminarleistung (20 %)

11

/ 205

Wahrnehmung und Kognition

11

Klausur (80%) Seminarleistung (20 %)

11

/ 205

Lernen, Emotion, Motivation und Gedächtnis

11

2

Klausuren (90%)

11

/ 205

Seminarleistung (10

 
 

%)

Methoden 1

9

2

Klausuren (80 %)

9

/ 205

Seminarleistungen im Experimental- praktikum (20 %)

 

Methoden 2

15

3

Klausuren (je 1/3)

15

/ 205

Methoden 3

9

Klausur (70 %) Seminarleistungen im Experimental- praktikum (30 %)

9

/ 205

Diagnostik und Persönlichkeit 1

8

Klausur

8

/ 205

Diagnostik und Persönlichkeit 2

8

Klausur

8

/ 205

Nichtpsychologisches Wahlfach

9

Entsprechend den Regelungen des Fachs (Anhang 3)

9

/ 205

1 205 = 240 – 30 (Praktikum) – 1 (VP-Stunden) – 2 (Modul: Einführung in die angewandte Psychologie) – 2 (Übungen zu Wiss. Arbeiten)

Psychologie - Naturwissenschaften und Mathematik

11

Modul

Cr

Studienbegleiten-

Anteil an Gesamt- note

de Prüfungsleis- tung

Allgemeine Aufbaumodule

Grundlagenvertiefung

8

Seminarleistun- gen (je 50%)

2

8

/ 205

Wissenschaftliches Arbeiten

11

Seminarleistun- gen (je 50%)

2

8

/ 205

Aufbaumodule im Anwendungszweig Arbeit und Gesundheit (alternativ zum Anwendungs- zweig Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologie)

Einführung in die Arbeits- und Gesundheitspsychologie

8

Klausur (80%)

8

/ 205

Seminarleistung

 
 

(20%)

Methoden der Arbeits- und Ge- sundheitspsychologie

13

Seminarleistun- gen (je 1/3)

3

13

/ 205

Psychosoziale Faktoren in Ge- sundheit und Krankheit

8

Seminarleistun- gen (je 50%)

2

8

/ 205

Gesundheit und Arbeit über die Lebensspanne

8

Seminarleistun- gen (je 50%)

2

8

/ 205

Gesundheitsförderung

12

Seminarleistun- gen (je 50%)

2

12

/ 205

Aufbaumodule im Anwendungszweig Klinische Psychologie und Klinische Neuro- psychologie (alternativ zum Anwendungszweig Arbeit und Gesundheit)

 

Klinische Psychologie 1

8

Klausur

8

/ 205

Klinische Psychologie 2

8

2

Seminarleis-

8

/ 205

tungen (je 50%)

 

Klinische Psychologie 3

8

2

Seminarleis-

8

/ 205

tungen (je 50%)

 

Neuropsychologische Grundla- gen

12

Klausur (60%)

12

/ 205

2

Seminarleis-

 
 

tungen (je 20%)

Klinische Neuropsychologie

13

Klausur

13

/ 205

Abschlussmodul (Studienbegleitende Prüfungsleistungen 8. Semester)

 

Modul

Lehrveranstaltung mit SWS

Cr

Forschen, Präsentieren Schreiben

Angeleitetes theoretisches und empirisches Arbeiten (14 Cr)

30

Kolloquium (2 SWS, 4 Cr)

Bachelorarbeit (12 Cr)

12

Naturwissenschaften und Mathematik – Psychologie

Musterstudienplan für den BA-Studiengang Psychologie

1. Semester

Modul

Moduleinheit

SWS

ECTS

Einführung in die angewandte Psychologie

VL: Überblick über psychologische Anwendungsfächer

2

2

Biologische Psychologie

Seminar zu Biologische Psychologie

2

2

Entwicklungspsychologie

VL: Entwicklungspsychologie 1

2

4

Sozialpsychologie

VL: Sozialpsychologie 1

2

4

Sozialpsychologie

Seminar zu Sozialpsychologie

2

3

Methoden 1

VL: Methodenlehre 1

2

4

Methoden 1

Übungen zu Methodenlehre 1

1

1

Methoden 1

Experimentalpraktikum 1

2

4

Methoden 2

VL: Statistik 1a

2

4

Methoden 2

Übungen zu Statistik 1a

2

2

Summe:

17

30

2. Semester

Modul

Moduleinheit

SWS

ECTS

Einführung in die angewandte Psychologie

Schlüsselqualifikationen

1

2

Entwicklungspsychologie

VL: Entwicklungspsychologie 2

2

4

Sozialpsychologie

VL: Sozialpsychologie 2

2

4

Biologische Psychologie

VL: Biologische Psychologie

2

7

Methoden 2

VL: Methodenlehre 2

2

4

Methoden 2

Übungen zu Methodenlehre 2

2

1

Methoden 2

VL: Statistik 1b

2

4

Diagnostik und Persönlichkeit 1

VL: Testtheorie und Testkonstrukti- on

2

4

Summe:

17

30

Psychologie - Naturwissenschaften und Mathematik

13

3. Semester

Modul

Moduleinheit

SWS

ECTS

Wahrnehmung und Kognition

VL: Wahrnehmung

2

4

Wahrnehmung und Kognition

Seminar zu Wahrnehmung und Kognition

2

3

Lernen, Emotion, Motivation und Gedächtnis

VL: Lernen und Gedächtnis

2

4

Methoden 3

VL: Statistik 2

2

4

Methoden 3

Übungen zu Statistik 2

2

1

Diagnostik und Persönlichkeit 1

VL: Grundlagen psychologischer Diagnostik

2

4

Diagnostik und Persönlichkeit 2

Seminar zu Diagnostik und Persön- lichkeit

2

4

Nachbarfach

Vorlesung/Seminar

(mind.) 4

6

Summe

18

30

4. Semester

Modul

Moduleinheit

SWS

ECTS

Lernen, Emotion, Motivation und Gedächtnis

VL: Motivation und Emotion

2

4

Lernen, Emotion, Motivation und Gedächtnis

Seminar zu den Modulinhalten

2

3

Wahrnehmung und Kognition

VL: Kognition

2

4

Methoden 3

Experimentalpraktikum 2

4

4

Diagnostik und Persönlichkeit 2

Seminar: Leistungs- und Intelli- genzdiagnostik

2

4

Nachbarfach

Vorlesung/Seminar

(mind.) 2

3

Im Anwendungszweig „Arbeit und Gesundheit“

 

Einführung in die Arbeits- und Gesundheitspsychologie

VL: Einführung in die Arbeits- und Gesundheitspsychologie

2

4

Einführung in die Arbeits- und Gesundheitspsychologie

Seminar zu Arbeits- und Gesund- heitspsychologie

2

4

Im Anwendungszweig „Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologie“

 

Klinische Psychologie 1

VL1: Klinische Psychologie 1

2

4

Klinische Psychologie 1

VL 2: Klinische Psychologie 1

2

4

Summe

20

30

Wahlmöglichkeiten

Das Modul Gesundheit und Arbeit über die Lebensspanne kann durch das Modul Klinische Psycholo- gie 1 des Anwendungszweigs Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologie ersetzt werden. Das Modul Psychosoziale Faktoren der Gesundheit und Krankheit kann durch das Modul Klinische Psychologie 3 des Anwendungszweigs Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologie ersetzt werden.

14

Naturwissenschaften und Mathematik – Psychologie

5. Semester

Modul

Moduleinheit

SWS

ECTS

Berufspraktikum

--

Vollzeit

30

Summe

30

6. Semester

Modul

Moduleinheit

SWS

ECTS

Grundlagenvertiefung

Seminar zu Themen aus den Grundlangenbereichen

2

4

Wissenschaftliches Arbeiten

Seminar zu Wissenschaftliches Arbeiten

2

4

Wissenschaftliches Arbeiten

15 VP-

1

Stunden

Im Anwendungszweig „Arbeit und Gesundheit“

 

Methoden der Arbeits- und Ge- sundheitspsychologie

Seminar zu Methoden der Arbeits- und Gesundheitspsychologie

2

5

Methoden der Arbeits- und Ge- sundheitspsychologie

Seminar zu Methoden der Arbeits- und Gesundheitspsychologie

2

4

Methoden der Arbeits- und Ge- sundheitspsychologie

Seminar zu Methoden der Arbeits- und Gesundheitspsychologie

2

4

Gesundheit und Arbeit über die Lebensspanne

Seminar zu Gesundheit und Arbeit über die Lebensspanne

2

4

Gesundheit und Arbeit über die Lebensspanne

Seminar zu Gesundheit und Arbeit über die Lebensspanne

2

4

Im Anwendungszweig „Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologie“

 

Klinische Psychologie 2

Seminar zu Klinische Psychologie 2

2

4

Klinische Psychologie 2

Seminar zu Klinische Psychologie 2

2

4

Neuropsychologische Grundla- gen

VL zu Neuropsychologische Grund- lagen

2

4

Neuropsychologische Grundla- gen

Seminar zu Neuro-psychologische Grundlagen

2

4

Klinische Neuropsychologie

Seminar zu Klinische Neuro- psychologie

2

5

Summe

14

30

Wahlmöglichkeiten

Das Modul Klinische Psychologie 2 kann durch das Modul Einführung in die Arbeits- und Gesundheits- psychologie des Anwendungszweigs Arbeit und Gesundheit ersetzt werden. Das Modul Klinische Psychologie 3 kann durch das Modul Psychosoziale Faktoren der Gesundheit und Krankheit des Anwendungszweigs Arbeit und Gesundheit ersetzt werden.

Psychologie - Naturwissenschaften und Mathematik

15

7. Semester

Modul

Moduleinheit

SWS

ECTS

Grundlagenvertiefung

Seminar mit Themen aus den Grundlagenbereichen

2

4

Wissenschaftliches Arbeiten

Seminar zu Wissenschaftliches Arbeiten

2

4

Wissenschaftliches Arbeiten

Übungen zu Wissenschaftliches Arbeiten

1

2

Im Anwendungszweig „Arbeit und Gesundheit“

 

Gesundheitsförderung

Seminar zu Gesundheitsförderung

2

4

Gesundheitsförderung

Seminar zu Gesundheitsförderung

2

4

Gesundheitsförderung

Seminar zu Gesundheitsförderung

2

4

Psychosoziale Faktoren der Gesundheit und Krankheit

Seminar zu Psychosoziale Fakto- ren der Gesundheit und Krankheit

2

4

Psychosoziale Faktoren der Gesundheit und Krankheit

Seminar zu Psychosoziale Fakto- ren der Gesundheit und Krankheit

2

4

Im Anwendungszweig „Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologie“

 

Klinische Psychologie 3

Seminar zu Klinische Psychologie 3

2

4

Klinische Psychologie 3

Seminar zu Klinische Psychologie 3

2

4

Neuropsychologische Grundla- gen

Seminar zu Neuro-psychologische Grundlagen

2

4

Klinische Neuropsychologie

Seminar zu Klinische Neuro- psychologie

2

4

Klinische Neuropsychologie

Seminar zu Klinische Neuro- psychologie

2

4

Summe

15

30

Wahlmöglichkeiten

Das Modul Klinische Psychologie 2 kann durch das Modul Einführung in die Arbeits- und Gesund- heitspsychologie des Anwendungszweigs Arbeit und Gesundheit ersetzt werden. Das Modul Klinische Psychologie 3 kann durch das Modul Psychosoziale Faktoren der Gesundheit und Krankheit des Anwendungszweigs Arbeit und Gesundheit ersetzt werden.

8. Semester

Modul

Moduleinheit

SWS

ECTS

Forschen, Präsentieren Schrei- ben

Angeleitetes theoretisches und em- pirisches Arbeiten

-

14

Forschen, Präsentieren Schrei- ben

Kolloquium

2

4

Forschen, Präsentieren Schrei- ben

Bachelor-Arbeit

-

12

Summe

2

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Naturwissenschaften und Mathematik – Psychologie

4. Masterstudium (derzeit, ab Wintersemester 2013 neue Prüfungsordnung)

Die Prüfung zum Master of Science (M.Sc.) bildet einen weiteren berufsqualifizierenden Ab- schluss im Fach Psychologie. Durch die M.Sc.-Prüfung soll der Kandidat zeigen, dass er vertiefte wissenschaftliche Fachkenntnisse aufweist und in der Lage ist, nach wissenschaft- lichen Grundsätzen selbständig zu arbeiten und wissenschaftliche Methoden und Erkennt- nisse anzuwenden. Das Lehrangebot des Master-Studiengangs verteilt sich auf drei Semester mit insgesamt 56 Semesterwochenstunden. Ein weiteres Semester dient der Anfertigung der Masterarbeit. Der Umfang der Studien- und Prüfungsleistungen entspricht 120 Leistungspunkten des ECTS. Die Master-Prüfung besteht aus vier Fachprüfungen und aus der Master-Arbeit. Die Master-Prüfung wird studienbegleitend abgelegt. Die Masterarbeit wird auf Antrag zugeteilt. Die Zuteilung erfolgt rechtzeitig zu Beginn des 3. Fachsemesters.

Während der Studiensemester sind Fachprüfungen in drei Pflichtfächern und einem Wahl- pflichtfach zu absolvieren:

1. Evaluation und Forschungsmethodik

2. Arbeits- und Organisationspsychologie

3. Klinische Psychologie oder Klinische Neuropsychologie

4. Wahlpflichtfach

Anstelle eines Anwendungsfaches kann eines der folgenden Forschungsvertiefungsfächer gewählt werden:

1. Kognitive Psychologie und kognitive Neurowissenschaften

2. Persönlichkeitsentwicklung und Kulturvergleich

3. Psychologie des Handelns

Im Rahmen der Master-Prüfung sind als Studienleistungen je zwei Seminare in jedem der vier Prüfungsfächer erfolgreich zu absolvieren. In den Anwendungsfächern muss es sich dabei jeweils um mindestens ein Fallseminar bzw. Praxisorientiertes Seminar handeln.

Als weitere Studienleistung ist eine Bescheinigung über eine sechsmonatige berufs- oder forschungspraktische Tätigkeit unter Anleitung eines Master-Psychologen oder eines Dip- lom-Psychologen vorzulegen.

Das Wahlpflichtfach ist aus einem weiteren Fachgebiet des Masterstudienganges Psycho- logie zu wählen oder aus einem der folgenden Nachbarfächer der Psychologie:

1. Betriebswirtschaftslehre

2. Biologie

3. Information Engineering

4. Kriminologie

5. Philosophie

6. Soziologie

7. Sportwissenschaft

8. Sprachwissenschaft

9. Statistik

10. Verwaltungswissenschaft

Den zweiten Teil der Master-Prüfung bildet die Master-Arbeit. Die Bearbeitungszeit für die Master-Arbeit beträgt 6 Monate. Innerhalb dieser Zeit müssen die Studierenden eine Frage- stellung aus de Psychologie selbständig mit erfahrungswissenschaftlichen Methoden bear- beiten und die Ergebnisse schriftlich präsentieren.

Psychologie - Naturwissenschaften und Mathematik

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Die Gesamtnote des Master-Studiums ergibt sich aus den Noten für die Master-Arbeit und für die vier Fachprüfungen. Aufgrund der bestandenen Master-Prüfung wird der akademi- sche Grad „Master of Science“ (M.Sc.) verliehen.

5. Promotionsstudium

Ziele

Das Studium kann als Vertiefungs- und als Ergänzungsstudium erfolgen. Es wird im Regel- fall mit der Promotion abgeschlossen und ist somit keine im üblichen Sinne berufliche Wei- terbildung. Alle Promotionsstudenten im Fach Psychologie benötigen sowohl für das Ergän- zungs- als auch für das Vertiefungsstudium einen Betreuer.

Ansprechpartner ist der Beauftragte für das Aufbaustudium, Prof. Dr. W. Kempf.

Studieninhalte

a) Vertiefungsstudium

Für ein Vertiefungsstudium der Fachrichtung Psychologie ist ein Diplom oder Master in die- sem Fach Voraussetzung. Die Studierenden nehmen an folgenden Veranstaltungen der Fachgruppe Psychologie teil:

1. Einem von der Arbeitsgruppe des Betreuers hierfür zu veranstaltenden Seminar für Promotionsstudenten oder Kolloquium für Diplomanden und Doktoranden 2. Mindestens eines der vom Fachbereich Psychologie angebotenen forschungs- orientierten Vertiefungsfächer im Umfang von insgesamt mindestens vier Semester- wochenstunden.

b) Ergänzungsstudium

Zum Ergänzungsstudium werden Studierende mit einem Diplom oder einem Magister- abschluss bzw. Staatsexamen in einem Hauptfach zugelassen, das mit einer im Fach Psy- chologie vertretenen Arbeitsrichtung verwandt ist.

Das Ergänzungsstudium wird individuell nach Rücksprache des Aufbaustudenten mit dem Betreuer und dem Beauftragten für das Aufbaustudium geregelt. Um ein sinnvolles Ergän- zungsstudium durchführen zu können, sollten mindestens folgende Veranstaltungen besucht werden:

1. einem von der Arbeitsgruppe hierfür veranstalteten Seminar für Doktoranden

2. mindestens vier vom Fachbereich Psychologie angebotenen forschungsorientierten Vertiefungsfächern im Umfang von insgesamt mindestens acht Semesterwochen- stunden.

6. Berufsfelder von Psychologen/innen

Da der Bachelor-/Masterstudiengang Psychologie in Deutschland neu ist und noch keine Absolventen auf dem Arbeitsmarkt und im Beruf sind, beziehen sich die nachfolgenden Aus- sagen in erster Linie auf die Psychologen/innen mit Diplomabschluss. Es ist jedoch davon auszugehen, dass in Zukunft der Master-Abschluss den Zugang zu denselben Berufsfeldern öffnet. Dagegen lassen sich die künftigen Tätigkeitsfelder von Bachelor-Absolventen/innen heute noch nicht klar definieren. Von den verschiedenen Gebieten, in denen Psychologinnen

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Naturwissenschaften und Mathematik – Psychologie

und Psychologen tätig sind, seien hier im Hinblick auf die Konstanzer Spezialisierungsmög- lichkeiten die wichtigsten angeführt.

Klinische Psychologie

Klinische Psychologie ist jener Zweig der Psychologie, der die sozialbedingten und sozial- relevanten Störungen des psychischen Lebens und deren Modifikation in Forschung, Lehre und Praxis zum Gegenstand hat. Die klinischen Psychologen arbeiten anwendungsorientiert. Ihre praktischen Aufgaben sind Diagnostik, Therapie und Prophylaxe. Dabei arbeiten sie - wie unter Umständen aus dem Namen fälschlich hergeleitet werden könnte - nicht nur in Kli- niken wie z. B. in der Psychosomatik oder der Jugend- oder Erwachsenenpsychiatrie. Viel- mehr sind sie auch in den Beratungsdiensten (z. B. Erziehungs- und Eheberatung) sowie in der Rehabilitation tätig.

Beratungsdienste

Psychologen wirken vor allem beratend mit, wenn personengebundene Probleme das Tref- fen von Entscheidungen erschweren. Das ist z. B. in der Berufs- und Arbeitsberatung der Fall. Diese Schwierigkeiten zu überwinden helfen, ist das Ziel des Psychologen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Psychologen und Beratungsfachkräften ist unumgänglich.

Ein anderes Gebiet ist die Erziehungsberatung, in der Psychologen bei Schulproblemen, allgemeinen Sozialisationsschwierigkeiten und Verhaltensabnormitäten von Kindern und Ju- gendlichen zu Rate gezogen werden. Die Zusammenarbeit mit den Eltern, Schulen und Ju- gendämtern ist in diesem Zusammenhang eine der Hauptaufgaben. Die Eheberatung ist häufig im Zusammenhang mit der Erziehungsberatung zu sehen, da die Wurzeln der Pro- bleme der Kinder häufig aus Partnerschaftskonflikten der Eltern resultieren. Somit versuchen Psychologen, den Eltern zu helfen, die Ursachen der Konflikte zu erkennen.

Schulpsychologie

Aufgabe des Schulpsychologen ist vor allem die Beratung von Lehrern, Eltern und Schülern. Außer der Beratung bei auftretenden Schwierigkeiten widmen sich Schulpsychologen der Schullaufbahnberatung. Vor allem durch die neue Schulkonzeption und die damit verbunde- ne Durchlässigkeit zu den verschiedenen Stufen wird die Schullaufbahnberatung immer not- wendiger. Die Einstellungspraxis hat gezeigt, dass vor allem Bewerber mit einem Leh- rerstudium und einem Diplomstudium in Psychologie eingestellt werden.

Forensische Psychologie bzw. Rechtspsychologie

Die meisten Psychologinnen und Psychologen aus dem forensischen Bereich arbeiten im Strafvollzug. Ebenso aber ist es möglich, in der Gerichtspsychologie, in kriminologischen Forschungsstellen oder im Polizeidienst tätig zu werden. Die "gerichtliche Psychologie" be- schäftigt sich vorrangig mit der Beurteilung von Aussagen vor Gericht und deren Glaubwür- digkeit sowie der gutachterlichen Stellungnahme, inwieweit ein Beschuldigter Verantwor- tungsreife und Zurechnungsfähigkeit vor, während und nach der Zeit der Tat besaß. Die Ent- wicklung einer Tat, die seelische Verfassung des Täters und unter Umständen auch die zu- künftige Entwicklung des Täters sind die zentralen Probleme, mit denen forensische Psycho- logen und Kriminalpsychologen beschäftigt sind.

Psychologie - Naturwissenschaften und Mathematik

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Arbeits- und Organisationspsychologie (AO)

AO-Psychologen arbeiten in Betrieben und Institutionen oder als selbständige Unter- nehmensberater. Sie sind zuständig für Fragen der Analyse und Gestaltung von menschen- gerechten Arbeitsbedingungen oder sind z.B. in der Arbeitssicherheit tätig oder begleiten den Prozess der Einführung neuer Technologien.

Der überwiegende Teil der AO-Psychologen arbeitet im Bereich der Personalwahl (z. B. ver- antwortlich für die Durchführung psychologischer Tests oder Assessment Center) und der Personalentwicklung: Hier organisieren, planen und führen sie Maßnahmen zur betrieblichen Weiterbildung durch (z.B. Seminare zu Kommunikation und Konfliktlösung, Führung, Motiva- tion von Mitarbeitern, Leistungsbeurteilung und Mitarbeitergespräch oder Stressmanage- ment) oder sie sind in der Organisationsentwicklung tätig.

Arbeitspsychologen arbeiten häufig mit Arbeitsmedizinern, Informatikern und Ingenieuren zusammen, für die Organisationspsychologie besteht vor allem eine Nachbarschaft zur Be- triebswirtschaft und Verwaltungswissenschaft.

Klinische Neuropsychologie

Ziel der Klinischen Neuropsychologie ist es, die wissenschaftlichen und methodischen Grundlagen zu Erfassung und Verständnis von Hirnfunktionen 'normaler' und abweichender Funktionsweisen zu vermitteln. Diese Vermittlung umfasst die Zuordnung der Hirnstrukturen zu Hirnfunktionen, neurologische Grundlagen neuropsychologischer Syndrome wie die De- skription und Diagnostik klassischer neuropsychologischer Syndrome und neuropsychologi- sche Interventionsverfahren. Daher ist hier der Arbeitsbereich eines Psychologen geprägt von Tätigkeiten im Rehabilitationsbereich und den entsprechenden Klinischen und ambulan- ten Einrichtungen, die z.B. um Schlaganfall- oder Alzheimer Patienten versorgen.

7. Information und Beratung

Fachbereichsreferat und Studienberatung

Helgard Fischer Raum E 619 Tel. 07531/88-2339 E-Mail: referat.psychologie@uni-konstanz.de

Studiendekanin

Prof. Dr. Brigitte Rockstroh Raum: ZPR 022, Uni: R603 Tel. 07531-88-4625 oder -2085 E-Mail: brigitte.rockstroh@uni-konstanz.de

Doktorandenstudium / Promotion

Prof. Dr. Wilhelm Kempf Raum D 601 Tel. 07531/88-2564 E-Mail: wilhelm.kempf@uni-konstanz.de

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Naturwissenschaften und Mathematik – Psychologie

Sekretariat für Studienangelegenheiten

Elke Stepczynski Raum D 530 Tel. 07531/88-2147 E-Mail: elke.stepczynski@uni-konstanz.de

Fachbereich Psychologie im Internet

www.uni-konstanz.de/FuF/SozWiss/fg-psy/fg-psy-i.htm

8. Materialien zu den Studiengängen

Bachelor-Studiengang

Neufassung der Satzung für das hochschuleigene Auswahlverfahren im Studiengang Psychologie mit akademischer Bachelor-Abschlussprüfung (In der Fassung vom 30. Juli

2008)

Neufassung der Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Psychologie (in der Fassung vom 31. Juli 2009, mit Änderungen vom 22. Januar 2010)

Studienplan für den Bachelor-Studiengang Psychologie (in der Fassung vom 31. Juli 2009; mit Änderungen vom 22. Januar 2010)

Master-Studiengang

1.

Zulassungssatzungen

Zulassungssatzung für den Master-Studiengang Psychologie (in der Fassung vom 13. März

2008)

Erste Satzung zur Änderung der Zulassungssatzung der Universität Konstanz für den Mas- terstudiengang Psychologie Vom 13. Mai 2011

Berichtigung der Amtlichen Bekanntmachung Nr. 41/2011 – Erste Satzung zur Ände- rung der Zulassungssatzung für den Master-Studiengang Psychologie vom 19. Mai 2011

2.

Prüfungsordnungen

Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelor- und Master-Studiengang Psychologie (in der Fassung vom 13. Oktober 2004 und den Änderungen vom 8. August 2005, vom 5. Oktober 2006, vom 27. Juli und vom 14. August 2007)

Neufassung der Studien- und Prüfungsordnung für den Master-Studiengang Psychologie (in der Fassung vom 31.Juli 2009)

Erste Satzung zur Änderung der Studien- und Prüfungsordnung der Universität Konstanz für den Masterstudiengang Psychologie Vom 21. April 2011

der Studien- und Prüfungsordnung der Universität Konstanz für den Masterstudiengang Psychologie Vom 21. April 2011

Psychologie - Naturwissenschaften und Mathematik

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Psychologie - Naturwissenschaften und Mathematik 21 Universität Konstanz Internet: www.arbeitsa g entur.de/ –

Universität Konstanz

und Mathematik 21 Universität Konstanz Internet: www.arbeitsa g entur.de/ – Home p a g e

Internet:

www.arbeitsagentur.de/ – Homepage und Stellenbörse der Bundesagentur für Arbeit http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/index.jsp – BERUFENET - Berufsinformationen http://infobub.arbeitsagentur.de/kurs/index.htmlKURSNET– Ausbildungs-/Studienmöglichkeiten www.hochschulkompass.de/ – Suchmaschine nach Studiengängen (Hochschulrektorenkonferenz) www.studienwahl.de/ – Studien- und Berufswahl – Studiengänge in Deutschland http://wegeinsstudium.geneon.de/de/index.htm – Infos zum Studium und Akademiker- arbeitsmarkt www.lexika.de/ - empfehlenswerte Studien- und Karriereführer www.uni-essen.de/isa Sozialwissenschaften Psychologie – Infos zum Studium und Ar- beitsmarkt Psychologie www.bdp-verband.org – Berufsverband der deutschen Psychologinnen und Psychologen www.dptv.de/ – Deutscher Psychotherapeutenverband -Berufsverband Psych. Psychotherapeuten www.hogrefe.de/PsychJob/index.html – Stellenangebote für Psychologen/innen www.psychologie.de/ – Informationsdienst für Psychologen

Bücher:

– Informationsdienst für Psychologen Bücher: ASANGER, R./WENNINGER, G.: Handw örterbuch Psychologie.

ASANGER, R./WENNINGER, G.: Handwörterbuch Psychologie. 4.Aufl.

München 1999

BOURNE,L/EKSTRAND,B.: Einführung in die Psychologie, Frankfurt

1997. 29 UB psy 10:n/b69 GRUBITZSCH,S / MUCKEL,P.: Orientierung Psychologie – Was sie kann, was sie will. Rowohlts Enzyklopädie, Reinbek 1999, 8 € ZSB

HELDMANN, W.: Studieren heute - Erwartungen der einzelnen Stu- dienfächer an ihre Studienanfänger darin: Voraussetzungen für das Studium der Psychologie, S.186, K.H. Bock Verlag, Bad Honnef

1998; 7.60 €

HENNING, C.: Karrieren unter der Lupe, Pädagogen-Psychologen,

Lexika V., Würzburg 2000 (Antiq. Amazon.de) ZSB u. UB inf 445:bc/h26 KUHN, M.: Psychologie studieren? Ein Leitfaden speziell für Spätberufene; Weinheim

1996, 9.90 €

HENNING,C.,W:: Studienführer Psychologie, München 2010, 15 € ZSB u. UB inf

299:ps/l46

NOLTING, H.-P./PETER, P.: Psychologie lernen - Eine Einführung u. Anleitung. 1999 UB psy

10:n/n65a

SCHORR, A.: Psychologie als Profession, Verlag Hans Huber Göttingen, 2003, 39.95 € Bundesagentur für Arbeit: Bildung - Beruf – Zukunft, Psychologie, Soziologie, Pädagogik usw., Informationen für Arbeitnehmer. 2004 ZSB Arbeitsmarkt-Information „Psychologinnen und Psychologen“ der Bundesagentur für Arbeit.

UB psy 10:c/a81(4) und lbs 470/a81a

ZSB u. UB inf 298/h25

ZSB

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Naturwissenschaften und Mathematik – Psychologie

Download der pdf-Broschüre Arbeitsmarkt-Information Psychologinnen und Psychologen unter http://www.arbeitsagentur.de Veröffentlichungen Arbeitsmarkt für Fach- und Führungskräfte

Bestellung der Printausgabe (Versandkosten 2.50 Euro):

Telefon: 0 180 500 3865/Fax: 0180 500 3866/ e-mail: arbeitsagentur@ibro.de oder schriftlich bei der Bundesagentur für Arbeit, Bestell-Service c/o IBRo Funk und Marketing GmbH, Kastanienweg 1, 18148 Roggentin

Infothek der Zentralen Studienberatung im Studierenden- Service- Zentrum Mo-Do 9.30 – 14 Uhr, Fr. 9.30

Infothek der Zentralen Studienberatung im Studierenden- Service- Zentrum Mo-Do 9.30 – 14 Uhr, Fr. 9.30 – 13 Uhr

UB = in der Konstanzer Universitätsbibliothek vorhanden und über die aufgeführte Signatur zu finden

Artikel in Zeitschriften (bzw. im Internet):

Wirtschaftspsychologie – Wieviel Psychologie steckt drin?, in: abi 09/2008 (s.a. www.abi.de) Arbeitsmarkt Psychologen-Lösung vom Traumbild, in: abimagazin 11/2003, S.8 Viele Möglichkeiten –Chancen für Psychologen, in: UNI 2/2003, S.8-12 Psychotherapie – Höchste Ansprüche, in: UNI 7/2001,S.39

abimagazin - Erscheint monatlich. Ist in der Infothek der ZSB und in der Stadtbücherei Konstanz (Lesesaal) vorhanden; wird auch an den Schulen verteilt. Im Internet: www.abimagazin.de/

in der Stadtbücherei Konstanz (Lesesaal) vorhanden; wird auch an den Schulen verteilt. Im Internet: www.abimagazin.de/