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Arbeit

Brandon Greene
07.09.2008

Jesus folgte Gottes Beispiel als Arbeiter, gehorchte Gottes Befehl bezüglich der
Menschheit und demonstrierte den Wert der Arbeit als Zimmermann und später als
vollzeitlicher Diener, wo Er praktisch von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
arbeitete. In Johannes 6,27 kontrastierte Er 2 Arbeitsweisen: "Schafft euch Speise, die nicht
vergänglich ist, sondern die bleibt zum ewigen Leben. Die wird euch der Menschensohn geben;
denn auf dem ist das Siegel Gottes des Vaters." 

Das heißt, also, daß du arbeiten kannst, um deine Rechnungen zu bezahlen, Geld zu
verdienen, um Sachen zu kaufen, die du haben willst, und schliesslich, um in Rente zu gehen.
Diese Arbeitsweise bedeutet, daß Arbeit nur ein Mittel zum Zweck ist (d.h. Freizeit und
Wohlstand). Arbeit ist einfach etwas, das 'getan werden muß'. Die Belohnung ist also der
Gehaltsscheck und ist, je nach Bewertung, begrenzt. Dadurch wird Arbeit mühsam und
verursacht, daß Menschen das Arbeiten nicht richtig schätzen, und das führt zur persönlichen
Unzufriedenheit und Probleme zu Hause. Denn, sie stecken so viel Energie in etwas hinein,
was nicht ewig ist.

Jesus erklärte, das dies nicht die richtige Einstellung gegenüber das Arbeiten ist. Es gibt eine
andere Arbeitsweise. Wir heiligen unsere Arbeit, indem wir Gott in der Arbeit - im Alltag -
erkennen. Arbeiten ist kein Hinderniss zur Geistlichkeit; im Gegenteil ist es ein Teil unserer
Geistlichkeit. Arbeit ist bedeutsam, ein Segen für dich und für andere, und Gott wird
verherrlicht. Außerdem hört die Arbeit nie auf. Selbst im neuen Himmel und auf der neuen
Erde werden wir arbeiten.

Wie sollten wir also als Christen arbeiten? 

5 Prinzipien für eine Arbeitsreformation 

1. Erkenne, daß Gott verherrlicht wird, wenn wir Ihm durch Arbeiten gehorsam sind. Luther
sagte: Die ganze Erde kann mit Dienst an Gott erfüllt sein - nicht nur die Kirchen, sondern
auch zu Hause, in Küchen, Kellern, Werkstätten, und Feldern. Wenn wir arbeiten, sind wir
Gottes Befehl gehorsam. Christen sollten nicht als "die wirklich netten, die mittelmäßig oder
weniger als mittelmäßig in ihrem Arbeitsfeld arbeiten, die auch Schwindel und Hintergehen
vermeiden, die in der Pause einen guten Rat abgeben und ab und zu mal einen
Evangeliumstraktat auf der Toilette liegen lassen." Sondern, Christen sollten Gottes Muster der
Spitzenleistung imitieren und versuchen auf ihrem Arbeitsfeld hervorragend zu sein. z.B.: Die
Puritaner in England. Sie leisteten nicht nur eine sehr gute Arbeit. Menschen konnten ihren
Lebensstil vertrauen.

2. Deshalb... Erkenne, daß Arbeiten ein Teil deines christlichen Zeugnises ist. Deine Arbeit
sendet eine Botschaft aus. Paulus gab der Gemeinde in Thessalonik einige Richtlinien - 1.
Thess. 4,11-12. Das funktionierte wohl nicht so gut, so mußte er einen zweiten Brief an sie
richten, um sie zu korrigieren. Er erzählt zuerst aus seiner Arbeitserfahrung und erklärt weiter -
2. Thess. 3,9-15. Diese Situation war im Gegensatz zur christlichen Arbeitsweise und zum
christlichen Zeugnis. Klingt das hart? - Gott meint, was Er sagt. Kurze Erklärung über Disziplin
und Grenzen innerhalb einer Gemeinde. Die Art von Person über welche diese Stelle spricht.
Persönliche Beispiele: Bettler auf der Heiliggeiststr. versus €1 Jobber bei der Ausstellung
'Blinde Verstehen'. Beispiele über eine gute Arbeitsweise.

3. Verdiene genügend Geld, um teilen zu können. Eph. 4,28. Die Bibel nennt solche
Handlungen Taten der Gerechtigkeit. Lies Schriftstellen über das Großzügig-Sein. 2. Kor. 9
sagt, daß wir dadurch nicht nur den Nöten anderer begegnen, sondern, daß Menschen
deswegen Gott verherrlichen werden.
4. Erkenne, daß du für Jesus arbeitest. Er ist dein Arbeitgeber und Versorger. Kol. 3,23 - Tue
alles, als wäre es für Ihn. Er bezahlt dich. Er befördert dich. Er ist kein Anseher der Person.
Gottes Gegenwart und Gunst sind nicht von deiner Arbeitsbeschreibung oder vom Verhalten
deiner Arbeitskollegen abhängig. Arbeitgeber- / Arbeitnehmerbeziehung - Kol. 3,22 u. 4,1.

5. Arbeiten besteht aus mehr als nur eine 35 stundige Arbeitswoche. Gott beruft uns fruchtbar
und produktiv im Leben zu sein.
a. Nachdem du Zeit und Energie in etwas gesteckt hast, was hast du aufzuweisen? - ob auf
deiner Arbeitsstelle oder sonst wo. 
b. Wie könntest du deine Arbeit besser machen? Kultivierung ist ein Teil des
Schöpfungsbesfehls.
c. Wie könntest du andere aus deiner Arbeitserfahrung belehren? Beispiele in Titus 2 - Für
Männer und Frauen ein Mentor sein.

Vielleicht bist du eine Mutti und Hausfrau - das ist Arbeit. Was sagt die Bibel über eine Mutti
und Hausfrau? Wenn du Gottes Sicht über Arbeit verstehst, dann wirst du dich nicht mehr mit
anderen vergleichen, die eine andere Arbeit haben. Du brauchst dich nur mit der Bibel zu
vergleichen.