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test + technik Vergleichstest Naked Bikes Aprilia RSV mille Tuono Honda Hornet 900 Kawasaki Z
test + technik
Vergleichstest Naked Bikes
Aprilia RSV mille Tuono Honda Hornet 900
Kawasaki Z 1000 Yamaha FZS 1000 Fazer
18 MOTORRAD
test + technik
5/2003
DER AUFRECHTE GANG Seit Millionen Jahren rennt der Mensch erhobenen Hauptes durch die Gegend, warum
DER AUFRECHTE GANG
Seit Millionen Jahren rennt der Mensch erhobenen Hauptes durch die Gegend, warum also
auf dem Motorrad buckeln? Vier Nakeds locken zum Umsteigen.
Von Jörn Thomas; Fotos: Markus Jahn
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Vergleichstest Naked Bikes

W arum laufen wir nicht wie die meisten unserer felltragenden

Erdenkollegen tief geduckt auf allen Vieren? Ganz klar: Wegen des besseren Überblicks, der sich bei der Hatz durch Steppe und Savanne über Jahrmillionen als evolutionärer Vorteil herausgestellt hat. Bis heute. Seit einiger Zeit hat sich sogar rumgesprochen, dass Biker

abseits der Rennstrecke ebenfalls prima mit der aufrechten Haltung fahren. Mit entsprechender Reaktion der Motorrad- industrie: Gefielen sich rohrbelenkerte Naked Bikes früher als nette, komfor- torientierte Gesellen, schließen die kon- sequent gemachten aktuellen Jahrgänge immer dichter zu ihren sportlichen Stum- mellenker-Geschwistern auf. Jüngstes Beispiel dafür ist Kawasakis Z 1000. Sie trägt zwar einen traditions-

schwangeren Namen, bricht aber an- sonsten knallhart mit nostalgischem Ge- plänkel. Überlieferte Kawasakis bisherige Rohrlenker-Königin ZRX 1200 R noch das Vermächtnis der achtziger Jahre in Form von Brotkasten-Verkleidung, ecki- gem Tank, unterzugverstärkter Schwinge mit Exzenter sowie Stufensitzbank, sagt die Z 1000 als sportliches Naked Bike mit dezentem Hauch von Streetfighter radikal tschüs zu dem, was war. Mit 54 cm 3 mehr

Kawasaki Z 1000

Kawasaki Z 1000 Der 953-cm 3 -Vierzylinder ist starr mit dem Rahmen verschraubt LCD-Instrument und Aluminium-

Der 953-cm 3 -Vierzylinder ist starr mit dem Rahmen verschraubt

3 -Vierzylinder ist starr mit dem Rahmen verschraubt LCD-Instrument und Aluminium- lenker als Erkennungsmerkmal

LCD-Instrument und Aluminium- lenker als Erkennungsmerkmal

LCD-Instrument und Aluminium- lenker als Erkennungsmerkmal Einspritzanlage mit Doppeldrossel- klappen für berechenbare

Einspritzanlage mit Doppeldrossel- klappen für berechenbare Power

Erkennungsmerkmal Einspritzanlage mit Doppeldrossel- klappen für berechenbare Power 20 MOTORRAD test + technik 5/2003

20 MOTORRAD

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5/2003

Schwarz, stark und leise geht das modifizierte R1-Aggregat ans Werk Die Exup-Walze im Auspuff modu-
Schwarz, stark und leise geht das modifizierte R1-Aggregat ans Werk Die Exup-Walze im Auspuff modu-

Schwarz, stark und leise geht das modifizierte R1-Aggregat ans Werk

stark und leise geht das modifizierte R1-Aggregat ans Werk Die Exup-Walze im Auspuff modu- liert die

Die Exup-Walze im Auspuff modu- liert die ausströmenden Gase

Exup-Walze im Auspuff modu- liert die ausströmenden Gase Fein dosierbare, kräftige Stopper und voll einstellbare

Fein dosierbare, kräftige Stopper und voll einstellbare Gabel

Yamaha FZS 1000 Fazer

Hubraum und einem horizontal angeord- neten Einlasstrakt versehen, lauert der bewährte ZX-9R-Sportsfreund im Stahl- rohr-Rückgratrahmen. Wer jetzt aller- dings streng arithmetisch 143 PS plus x erwartet, sieht sich enttäuscht angesichts gemessener 129 PS, immerhin zwei mehr als angegeben. Der Grund: Das histo- risch anmutende Z 1000-Auspuffquartett sieht zwar lecker aus, ist in Sachen leis- tungsfördernder Strömungsverhältnisse jedoch zweite Wahl. Egal, mit einem herzhaften Dreh am Gasgriff katapultiert die vollgetankt 224 Kilogramm schwere Z

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1000 ihren Piloten voran und bläst heiser schreiend letzte Zweifel weg. Gut festhal- ten, der Sprint von 0 auf 200 km/h dauert gerade mal knapp zehn Sekunden. Noch rigoroser beamt sich die Yama- ha FZS 1000 Fazer vom Fleck. Der Fünf- ventiler, von keinem geringeren als dem R1-Motor abstammend und mit Exup- Auslasssteuerung im Auspuff, begeistert mit ebenso linearer wie gewaltiger Kraft- entfaltung. Ein modifizierter Zylinderkopf samt kleineren Vergasern sowie eine schwerere Kurbelwelle domestizieren das manchmal allzu überschwängliche

R1-Aggregat. Übrig bleiben immer noch stolze 139 PS und 106 Newtonmeter Drehmoment an der Kupplung, zwischen 4000 und 11000 Umdrehungen stehen jederzeit mehr als 90 Newtonmeter parat. Ganz nebenbei hält das mattschwarz lackierte, stets leise säuselnde Kraftpaket noch ein Plädoyer für eine aussterbende Spezies: den Vergaser. Gasannahme und Dosierbarkeit sind bei der Fazer nämlich fein ausgeprägt, lediglich auf provoziertes Gas-auf-Gas-zu reagieren moderne Doppeldrosselklappen-Einsprit- zer etwas gelassener.

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Newcomer vor historischer Kulisse

Newcomer vor historischer Kulisse

Vergleichstest Naked Bikes

Der klassischen Gemischzubereitung mittels Schiebern und Nadeln hat Honda bei der Hornet 900 Lebewohl gesagt, als der 1998er-Fireblade-Antrieb ins Zentral- rohr-Chassis einzog. Die Einspritzung mit moderatem 36er-Drosselklappendurch- messer plus geändertem Zylinderkopf sowie etwas geringere Verdichtung redu- zieren die Leistung von 130 auf gemesse- ne 106 PS. Damit steht die Hornet zwar etwas im Schatten der Stärkeren, doch spritziges Ansprechverhalten und rauchi- ger Sound aus den beiden hochgeleg- ten Schalldämpfern versöhnen. Zumal die kurz gewählte Endübersetzung das Leis- tungsmanko des 919-cm 3 -Vierzylinders von bis zu 33 PS gegenüber den anderen

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drei gut kaschiert. Die Unterschiede bei Beschleunigung und Durchzug bleiben im Rahmen. Wer das präzise agieren- de Sechsganggetriebe fleißig bemüht, kann der stärkeren Konkurrenz jedenfalls mühelos auf den Fersen bleiben. Etwa der Aprilia Tuono, konsequen- teste Vertreterin des aufrechten Gangs:

Sie entspricht technisch ziemlich genau ihrer supersportlichen Schwester RSV mille. Allerdings gab diese ihr Kunststoff- kleid an der Garderobe ab und verhüllt die nackten Flanken lediglich mit eini- gen Plastik-Feigenblättern. Sodann gab es einen hoch montierten Rohrlenker plus lenkerfester Verkleidung. Irgendwie hemdsärmelig, aber durchaus passend zum rauen Auftritt des 60-Grad-V2 von Rotax. Vor allem in unteren Drehzahlen

spielt der gern Rumpelstilzchen, stampft, trampelt, will einfach höher gedreht wer- den. Obwohl zwei Ausgleichswellen ver- suchen, den konzeptbedingten Schwin- gungen entgegenzutreten, vibriert der mächtige Twin obenraus munter weiter, bietet dafür urwüchsig pulsierenden Sound sowie feinnervige Dosierbarkeit. Gut so, denn der Horizont klappt beim rasanten Start zwar verzögert, dann aber umso vehementer nach unten. Warum? Nun, die lange Endübersetzung sowie eine Leistungsentfaltung, die nach einem Hänger um 6000/min geradezu ins Furiose tendiert, wirken erhebend auf die Frontpartie. Sogar in höheren Gängen hebt das Vorderrad – nach entsprechenden Kommandos – willig ab. Der serienmäßige und gegen Aufpreis

5/2003

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einstellbare Lenkungsdämpfer tritt dabei Kickback wirksam entgegen. Trotz des luftigen Wesens schafft es der 120 PS starke V2 in Sachen Beschleunigung auf 200 die Bestmarke des Vergleichs zu set- zen. Neunkommafünf Sekunden. Einen Lidschlag schneller als das rasende Kraft- werk Fazer und Wildfang Z 1000. Zeit für die Kurvenhatz. Auf toskani- schen Nebenstraßen, die außer griffigen Asphaltpassagen mit feinem Staub über-

zogene Strecken bereithalten, auf denen hin und wieder akkurat gelegte Diesel- spuren die Ideallinie in Beschlag nehmen. Optimale Bedingungen, die Vorteile des aufrechten Wesens auszuspielen. Hondas Hornet kokettiert mit der Kunst des Weglassens und buhlt um den Titel des schnellsten Fahrschulmotorrads der Welt. Guter Knieschluss, moderate Rastenposition, schmaler Lenker, über- sichtliches Cockpit. Selbst weniger Ver- sierte fühlen sich sofort wohl – unabhän- gig von der Körpergröße. Der Soziusplatz

gefällt ebenfalls mit entspannender Ergo- nomie. Und so einfach, wie sie erscheint, fährt die Hornet auch. Extrem handlich ausgelegt, wieselt sie am liebsten ganz innen am Kurvenradius entlang, wozu die Bridgestone BT 56 in Sonderspezifikation ihren Teil beitragen. Mit ihrem 180er- Hinterreifen marschiert die Hornet noch schwereloser ums Eck als breiter besohlte Konkurrentinnen. Pluspunkte kassiert außerdem der nicht zu aggressiv agieren- de Motor. Obwohl spontan ansprechend, gestattet er feines Herausbeschleunigen,

Aprilia RSV mille Tuono

Aprilia RSV mille Tuono Rundenzähler als Reminiszenz an die Sportschwester RSV mille Öltank der Trockensumpf-

Rundenzähler als Reminiszenz an die Sportschwester RSV mille

als Reminiszenz an die Sportschwester RSV mille Öltank der Trockensumpf- schmierung mit Kontrollröhrchen

Öltank der Trockensumpf- schmierung mit Kontrollröhrchen

Öltank der Trockensumpf- schmierung mit Kontrollröhrchen Fein gefräste, hohe Aluminiumböcke nehmen den konischen

Fein gefräste, hohe Aluminiumböcke nehmen den konischen Lenker auf

24 MOTORRAD

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Kontrollröhrchen Fein gefräste, hohe Aluminiumböcke nehmen den konischen Lenker auf 24 MOTORRAD test + technik 5/2003

5/2003

Einfache Gabelklemmungen dokumentieren Kostendruck Offenherzig präsentiert die Hornet ihren 919-cm 3 -Motor

Einfache Gabelklemmungen

dokumentieren

Kostendruck

Offenherzig präsentiert die Hornet ihren 919-cm 3 -Motor

Übersichtliche Analoginstrumente und Zündschloss mit Wegfahrsperre

Hornet ihren 919-cm 3 -Motor Übersichtliche Analoginstrumente und Zündschloss mit Wegfahrsperre Honda Hornet 900
Hornet ihren 919-cm 3 -Motor Übersichtliche Analoginstrumente und Zündschloss mit Wegfahrsperre Honda Hornet 900
Hornet ihren 919-cm 3 -Motor Übersichtliche Analoginstrumente und Zündschloss mit Wegfahrsperre Honda Hornet 900

Honda Hornet 900

während die wirksamen Bremsen – eben- falls Spenden aus der Fireblade – für kon- trollierte Verzögerung sorgen. Lediglich beim Reinbremsen in Kurven ist Vorsicht geboten, hier neigt die Hornet zum Aufstellen. Wenn jetzt noch Uneben- heiten auftauchen, ist die gute Laune endgültig beim Teufel. Ging die softe Abstimmung zuvor noch als einsteiger- freundlich-komfortabel durch, stiftet sie auf anspruchsvollen Passagen Unruhe. Eine deutlich überdämpfte Zugstufe hin-

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ten plus weicher Federrate vorn bilden den Straßenzustand ungenau ab und versauen ein ums andere Mal die einge- schlagene Linie. Also Bordwerkzeug raus und einstellen. Pustekuchen, lediglich die Federbasis des direkt an der Schwinge angelenkten Federbeins lässt sich beein- flussen, der günstige Preis von 8790 Euro fordert seinen Tribut. Immerhin sorgt der üppige Negativfederweg der nicht einstell- baren Gabel dafür, dass das Vorderrad bei Attacken des kurz übersetzten Motors

weitgehend auf dem Boden bleibt. Mit einer straffer abgestimmten Gabel gäbe es im Verbund mit der handlichen Fahr- werksgeometrie beim harten Beschleuni- gen mehr Unruhe vorn, zumal Honda auf einen Lenkungsdämpfer verzichtet. Genau wie Kawasaki bei der Z 1000. Nicht verzichtet hat die Mannschaft aus Akashi auf eine sorgfältige Fahrwerks- abstimmung. So macht die fein anspre- chende, steife Upside-down-Gabel nicht nur auf ebener Piste eine gute Figur, son-

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TECHNISCHE DATEN Aprilia Honda Kawasaki Yamaha RSV mille Tuono Hornet 900 Z 1000 FZS 1000
TECHNISCHE DATEN
Aprilia
Honda
Kawasaki
Yamaha
RSV mille Tuono
Hornet 900
Z 1000
FZS 1000 Fazer
Motor
Wassergekühlter Zweizylinder-Viertakt-
60-Grad-V-Motor, Kurbelwelle querlie-
gend, zwei Ausgleichswellen, je zwei
obenliegende, über Zahnräder und Kette
Motor
Wassergekühlter Vierzylinder-Viertakt-
getriebene Nockenwellen, vier Ventile pro
Zylinder, Tassenstößel, Trockensumpf-
schmierung, elektronische Saugrohrein-
spritzung, Ø 51 mm, Motormanagement,
Doppelzündung, ungeregelter Katalysa-
tor, E-Starter.
Bohrung x Hub 97,0 x 67,5 mm
Reihenmotor, zwei obenliegende, ketten-
getriebene Nockenwellen, vier Ventile
pro Zylinder, Tassenstößel, Nasssumpf-
schmierung, elektronische Saugrohrein-
spritzung, Ø 36 mm, Motormanagement,
ungeregelter Katalysator mit Sekundär-
luftsystem, E-Starter.
Bohrung x Hub 71,0 x 58,0 mm
Motor
Wassergekühlter Vierzylinder-Viertakt-
Reihenmotor, zwei obenliegende, ketten-
getriebene Nockenwellen, vier Ventile
pro Zylinder, Tassenstößel, Nasssumpf-
schmierung, elektronische Saugrohrein-
spritzung, Ø 38 mm, Motormanagement,
ungeregelter Katalysator mit
Sekundärluftsystem, E-Starter.
Bohrung x Hub 77,2 x 50,9 mm
Motor
Wassergekühlter Vierzylinder-Viertakt-
Reihenmotor, zwei obenliegende, ketten-
getriebene Nockenwellen, fünf Ventile
pro Zylinder, Tassenstößel, Nasssumpf-
schmierung, Mikuni-Gleichdruckverga-
ser, Ø 37 mm, Transistorzündung, Se-
kundärluftsystem, E-Starter.
Bohrung x Hub 74,0 x 58,0 mm
Hubraum
998 cm 3
Hubraum
919 cm 3
Hubraum
953 cm 3
Hubraum
998 cm 3
93
kW (127 PS) bei 10 000/min
Nennleistung
92 kW (125 PS) bei 9500/min
Max. Drehmoment
101 Nm (10,3 kpm) bei 7300/min
Schadstoffwerte (Homologation) CO
1,43 g/km, HC 0,24 g/km, NO x 0,05 g/km
Nennleistung
80 kW (109 PS) bei 9000/min
Max. Drehmoment
91 Nm (9,3 kpm) bei 6500/min
Schadstoffwerte (Homologation) CO
2,57 g/km, HC 0,82 g/km, NO x 0,10 g/km
Nennleistung
Nennleistung
105 kW (143 PS) bei 10 000/min
Max. Drehmoment
Max. Drehmoment
106 Nm (10,8 kpm) bei 7500/min
96
Nm (9,8 kpm) bei 8000/min
Schadstoffwerte (Homologation) CO
3,09 g/km, HC 0,57 g/km, NO x 0,10 g/km
Schadstoffwerte (Homologation) CO
9,11 g/km, HC 2,14 g/km, NO x 0,09 g/km
Kraftübertragung
Hydraulisch betätigte Mehrscheiben-
Ölbadkupplung, Sechsganggetriebe, O-
Ring-Kette.
Kraftübertragung
Mechanisch betätigte Mehrscheiben-
Ölbadkupplung, Sechsganggetriebe, O-
Ring-Kette.
Kraftübertragung
Mechanisch betätigte Mehrscheiben-
Ölbadkupplung, Sechsganggetriebe, O-
Ring-Kette.
Kraftübertragung
Mechanisch betätigte Mehrscheiben-
Ölbadkupplung, Sechsganggetriebe, O-
Ring-Kette.
Fahrwerk
Brückenrahmen aus Aluprofilen, ge-
schraubtes Rahmenheck, Upside-down-
Gabel, Gleitrohrdurchmesser 43 mm,
verstellbare Federbasis, Zug- und Druck-
stufendämpfung, Zweiarmschwinge aus
Aluprofilen, Zentralfederbein mit Hebel-
system, verstellbare Federbasis, Zug-
und Druckstufendämpfung, Doppelschei-
benbremse vorn, schwimmend gelagerte
Bremsscheiben, Ø 320 mm, Vierkolben-
sättel, Scheibenbremse hinten, Ø 220
mm, Zweikolbensattel.
Reifen 120/70 ZR 17; 190/50 ZR 17
Bereifung im Test Metzeler Sportec M-1
Fahrwerksdaten
Lenkkopfwinkel 65 Grad, Nachlauf 99
mm, Radstand 1415 mm, Federweg v/h
120/135 mm.
Fahrwerk
Zentralrohrrahmen aus Stahlprofilen,
Motor mittragend, Telegabel, Standrohr-
durchmesser 43 mm, Zweiarmschwinge
aus Aluprofilen, Zentralfederbein, direkt
angelenkt, verstellbare Federbasis, Dop-
pelscheibenbremse vorn, schwimmend
gelagerte Bremsscheiben, Ø 296 mm,
Vierkolbensättel, Scheibenbremse hinten,
Ø 240 mm, Einkolbensattel.
Reifen 120/70 ZR 17; 180/55 ZR 17
Bereifung im Test
Bridgestone BT 56 N/G
Fahrwerksdaten
Lenkkopfwinkel 65 Grad, Nachlauf 98
mm, Radstand 1460 mm, Federweg v/h
120/128 mm.
Fahrwerk
Rückgratrahmen aus Stahlrohr, Motor
mittragend, Upside-down-Gabel, Gleit-
rohrdurchmesser 41 mm, verstellbare
Federbasis und Zugstufendämpfung,
Zweiarmschwinge aus Aluprofilen, Zen-
tralfederbein mit Hebelsystem, ver-
stellbare Federbasis und Zugstufen-
dämpfung, Doppelscheibenbremse vorn,
schwimmend gelagerte Bremsschei-
ben, Ø 300 mm, Vierkolbensättel, Schei-
benbremse hinten, Ø 220 mm, Einkol-
bensattel.
Reifen 120/70 ZR 17; 190/50 ZR 17
Bereifung im Test
Bridgestone BT 019/BT 012
Fahrwerksdaten
Lenkkopfwinkel 66 Grad, Nachlauf 101
mm, Radstand 1420 mm, Federweg v/h
120/138 mm.
Fahrwerk
Doppelschleifenrahmen aus Stahlrohr,
geschraubte Unterzüge, Telegabel,
Standrohrdurchmesser 43 mm, verstell-
bare Federbasis, Zug- und Druckstu-
fendämpfung, Zweiarmschwinge aus
Aluprofilen, Zentralfederbein mit Hebel-
system, verstellbare Federbasis und
Zugstufendämpfung, Doppelscheiben-
bremse vorn, schwimmend gelagerte
Bremsscheiben, Ø 298 mm, Vierkolben-
sättel, Scheibenbremse hinten, Ø 267
mm, Zweikolbensattel.
Reifen 120/70 ZR 17; 180/55 ZR 17
Bereifung im Test Metzeler ME Z4 Y
Fahrwerksdaten
Lenkkopfwinkel 64 Grad, Nachlauf 104
mm, Radstand 1450 mm, Federweg v/h
140/135 mm.
Maße und Gewichte
Sitzhöhe* 820 mm, Gewicht vollgetankt*
215 kg, Zuladung* 186 kg, Tankinhalt/
Reserve 18/4 Liter.
Maße und Gewichte
Sitzhöhe* 790 mm, Gewicht vollgetankt*
219 kg, Zuladung* 187 kg, Tankinhalt
19 Liter.
Maße und Gewichte
Sitzhöhe* 820 mm, Gewicht vollgetankt*
224 kg, Zuladung* 177 kg, Tankinhalt/
Reserve 18/3 Liter.
Maße und Gewichte
Sitzhöhe* 820 mm, Gewicht vollgetankt*
233 kg, Zuladung* 187 kg, Tankinhalt/
Reserve 21/4,1 Liter.
Garantie
Garantie
Garantie
zwei Jahre ohne
Farben
Preis inkl. MwSt.
und Nebenkosten
zwei Jahre ohne
Kilometerbegrenzung
Rot, Grau
Garantie
Farben
Kilometerbegrenzung
Schwarz, Silbermetallic, Blau
11999 Euro
Preis inkl. MwSt.
Nebenkosten
8790 Euro
zirka 180 Euro
Farben
Leistungsvariante
Preis inkl. MwSt.
Nebenkosten
zwei Jahre ohne
Kilometerbegrenzung
Orange, Grün, Schwarz
72 kW (98 PS)
9990 Euro
150 Euro
Farben
Preis inkl. MwSt.
Nebenkosten
zwei Jahre ohne
Kilometerbegrenzung
Schwarz, Blau, Rot
9820 Euro
175 Euro
*MOTORRAD-Messungen

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dern bei Bedarf auch tückischen Boden- wellen und Absätzen den Garaus. Folge:

Die Fuhre hält stets Kurs, ganz gleich, ob dieser durch Nadelöhr-Spitzkehren oder großzügig ausholenden Kurvenswing führt. Nachlässig gepflegte Nebenstraßen sind kein Sperrgebiet. Die fein austarierte Z 1000 beweist stets aufs Neue, dass

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Stabilität und Handlichkeit sich nicht zwangsläufig widersprechen – selbst wenn keine prunkenden Edelteile an Bord sind. Zudem übt sich Kawa angesichts des Kostendrucks ebenfalls in Beschrän- kung. So ist die Zugstufendämpfung der Gabel nur im rechten Holm justierbar. Hinten laden Federbasis und Zugstufe zum Spielen ein, was wenig daran ändert, dass das Federbein auf kurze Absätze

etwas trocken reagiert. Im Zusammen- spiel mit dem 190er-Hinterreifen führt das beim Überfahren von Unebenheiten in Schräglage manchmal zu harmlosem Aufstellen. Ansonsten kann sich der Pilot uneingeschränkt an der aktiven, vorder- radorientierten Sitzposition erfreuen und beim Griff zum feinen Alurohrlenker dem kräftigen, allerdings recht durstigen Aggregat freien Lauf lassen. Besonders

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Obenraus langt der Kawa-Vierer zu

Obenraus langt der Kawa-Vierer zu

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jenseits der 8000er-Marke erinnert der starr mit dem Rahmen verschraubte Vierzylinder an seine supersportlichen Wurzeln, wobei eine ordentliche Portion Vibrationen nicht fehlen darf. Drehzahlen bis 4000/min absolviert er pflichtbewusst, fast ein wenig phlegmatisch, abrupte Voll- gasbefehle setzt die Einspritzung mit zwei Drosselklappen pro Zylinder stets einen Tick verzögert in Leistung um. Dafür aber gut verwertbar, harte Lastwechsel sind

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kein Thema. Glitschige Strecken, bei de- nen mancher Supersportler-Treiber den Hintern derart zusammenkneift, dass aus einem Stück Kohle ein Diamant würde, meistert der Z-Pilot mit einem Lächeln. Hier passt sogar die recht stumpf agie- rende vordere Bremse. Und wenn’s pres- siert, hechtet die Japanerin blitzschnell durch die exakt rastenden Gangstufen und ohne zu zicken von Kehre zu Kehre. Notfalls mit Passagier, von dem die hoch postierten Rasten und das knubbelige Polster jedoch Nachsicht verlangen.

Zu Beifahrers Liebling avanciert ein- deutig die Yamaha Fazer. Auf ihrem vergleichsweise kuscheligen Sitzpolster lassen sich längere Etappen ebenso komfortabel absolvieren wie auf dem Fah- rerplatz, bei dem der ungünstig ausge- beulte 21-Liter-Tank intimen Knieschluss vereitelt. Während der kräftige Motor sich von Zuladung kaum beeindrucken lässt, gerät das Federbein bei Zuladung an seine Grenzen. Komplett vorgespannt und mit geschlossener Zugstufe federt das Heck tief ein und kann Unebenheiten

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nicht mehr ausreichend absorbieren. Solo geht die Abstimmung zwar als rundweg komfortabel durch, die Rückmeldung

nicht mehr ausreichend absorbieren. Solo geht die Abstimmung zwar als rundweg komfortabel durch, die Rückmeldung der mit Metzeler ME Z4 in Y-Spezifikation be- reiften Fazer könnte jedoch präziser aus- fallen. Ihre auf Stabilität geeichten Reifen tragen andererseits dazu bei, dass auf holpriger Piste ohne Angst vor Kickback kräftig am Kabel gezogen werden darf. Das Ganze unter Mithilfe der voll einstell- baren 43er-Gabel, die sauber anspricht und dem knackigen Biss der traumhaft dosierbaren Ex-R1-Zangen trotzdem ge-

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die sauber anspricht und dem knackigen Biss der traumhaft dosierbaren Ex-R1-Zangen trotzdem ge- www.motorradonline.de
GEMESSEN UND BEWERTET Messungen Punktewertung Fahrleistungen 1 Höchstgeschwindigkeit* solo km/h 245 230 245 250
GEMESSEN UND BEWERTET
Messungen
Punktewertung
Fahrleistungen 1
Höchstgeschwindigkeit*
solo
km/h
245
230
245
250
ANTRIEB
Fahrleistungen
Höchstgeschwindigkeit
30
22
19
22
23
Beschleunigung solo
Beschleunigung
30
24
23
24
25
Durchzug
30
18
25
24
27
0–100 km/h
sek
3,1
2,9
3,1
2,9
Motor
0–140 km/h
sek
4,9
5,0
4,8
4,7
Ansprech-/Lastwechselverhalten
20
11
13
14
14
0–200 km/h
sek
9,5
11,5
9,9
9,6
Leistungsentfaltung
30
18
23
23
24
Starten
10
7
8
9
6
Durchzug solo
Kraftübertragung
60–100 km/h
sek
5,0
4,0
4,2
3,9
Kupplung
10
8
8
9
7
100–140 km/h
sek
4,7
4,2
4,3
3,6
Schaltung
20
15
14
14
14
140–180 km/h
sek
6,8
5,0
4,8
4,1
Getriebeabstufung
10
7
9
8
9
Gesamtübersetzung
10
5
8
9
8
Tachometerabweichung
Summe
200
135
150
156
157
Anzeige/effektiv 50/100
km/h
50/100
45/93
48/96
48/96
FAHRWERK
Geradeauslaufstabilität
30
23
19
22
25
Kraftstoffverbrauch
Stabilität in Kurven
40
31
27
30
29
Kraftstoffart
Super
Normal
Normal
Normal
Lenkpräzision
30
25
22
24
20
Handlichkeit
30
25
25
23
20
bei 100/130 km/h
Liter/100 km
5,2/5,7
5,1/5,6
5,4/6,1
5,0/5,8
Fahrwerksabstimmung solo
40
31
26
30
28
Landstraße
Liter/100 km
5,5
5,3
6,0
5,2
Fahrverhalten mit Sozius
30
23
21
23
14
Summe
200
158
140
152
136
Theoretische Reichweite
SICHERHEIT
Bremsen
Landstraße
km
327
359
300
404
30
26
24
23
26
1 Messbedingungen: Temperatur 10 Grad, Messort Magione/I; *Herstellerangabe
30
24
24
23
27
Aprilia
RSV
mille Tuono
Honda 900
Hornet
Z Kawasaki 1000
Yamaha
1000 Fazer
FZS
Maximale
Punktzahl
Aprilia
RSV
mille Tuono
Honda 900
Hornet
Z Kawasaki 1000
Yamaha FZS 1000 Fazer
Verzögerung/Betätigungskraft Bremsdosierung Bremsen mit Sozius/Fading ABS/Verbundbremse Schräglagenfreiheit
Verzögerung/Betätigungskraft
Bremsdosierung
Bremsen mit Sozius/Fading
ABS/Verbundbremse
Schräglagenfreiheit
Bodenfreiheit
Lenkerschlagen/Shimmy
Bremsstabilität
Aufstellmoment beim Bremsen

Leistungsdiagramm 2

 

10

8

7

8

7

30

0

0

0

0

Fahrwerk

 

20

20

16

17

15

10

7

5

7

7

20

18

12

14

14

10 8 6 8 7 10 7 6 7 7 Licht/Sicht Fern-/Abblendlicht 20 14 13
10
8
6
8
7
10
7
6
7
7
Licht/Sicht
Fern-/Abblendlicht
20
14
13
14
16
Sicht nach vorn/hinten
10
8
8
8
8
Summe
200
140
121
129
134
ALLTAGSTAUGLICHKEIT
Wartungsfreundlichkeit
10
5
4
5
5
Theoretische Reichweite
20
14
16
12
19
Zuladung
20
9
9
6
9
Ausstattung
30
15
11
16
21
Handhabung
20
11
15
13
13
Summe
100
54
55
52
67
KOMFORT
Sitzkomfort Fahrer
40
26
28
30
30
Sitzkomfort Sozius
20
6
12
8
12
Windschutz
20
5
0
2
9
Laufruhe Motor/Antrieb
20
9
13
12
14
Summe
100
46
53
52
65
EIGENSCHAFTSWERTUNG
800
533
519 541
559
WIRTSCHAFTLICHKEIT
UND UMWELT
Verarbeitung
20
16
15
15
14
Angesichts der überragenden Yamaha-Kurven wirkt der Rest fast
schmächtig. Honda sorgt für einen Achtungserfolg zwischen 5000 und
6500/min, während die Kawasaki die Aprilia obenraus distanziert.
Garantie
30
15
15
15
15
Verbrauch (Landstraße)
30
17
18
15
19
Inspektionskosten
30
18
23
11
25
Unterhaltskosten
20
8
9
8
7
Abgaswerte
30
28
22
23
14
Preis-Leistungs-Verhältnis
40
16
22
19
21
2 Leistung an der Kupplung. Messung auf Dynojet-Rollenprüfstand 150,
korrigiert nach ECE, maximal mögliche Abweichung ± 5%
Summe
200
118
124
106
115
GESAMTWERTUNG
1000 651
643 647
674
30
test + technik
5/2003
Abweichung ± 5% Summe 200 118 124 106 115 GESAMTWERTUNG 1000 651 643 647 674 30

Nakeds werfen ihre Schatten voraus

Nakeds werfen ihre Schatten voraus FAZIT 1. Platz   2. Platz   3. Platz   4.

FAZIT

1. Platz

 

2. Platz

 

3. Platz

 

4. Platz

 

Yamaha FZS 1000 Fazer

Aprilia RSV mille Tuono

Kawasaki Z 1000

Honda Hornet 900

Er ist ein richtiger Schlingel, dieser Fazer-Motor. Säuselt flüsterleise vor sich hin und fährt der Konkur- renz trotzdem ganz fürchterlich um die Ohren. Wegen des konse- quent auf Komfort und Stabilität ausgelegten Fahrwerks ist das für jedermann problemlos möglich. Dass dabei das allerletzte Fitzel- chen Agilität auf der Strecke bleibt, lässt sich verschmerzen, denn die spitzenmäßigen Bremsen und die Bequemlichkeit an Bord versüßen kurze wie lange Trips. Sogar mit zwei Personen.

Donnerwetter! Die Tuono fährt ge- nauso radikal und wild, wie sie aussieht. Wobei wild nicht un- kontrolliert bedeutet, weil ein Len- kungsdämpfer die Front im Zaum hält, und die voll einstellbaren Federelemente garantieren stets für Bodenhaftung. Gut so. Wenn der rassige V2 nämlich erst mal sein Leistungstief bei 6000/min durchquert hat, gibt es kein Halten mehr, wie die exzellenten Fahrleis- tungen beweisen. Und in Sachen Juxfaktor ist die Italienerin ohnehin Klassenprimus.

Kawasaki is back! Und weist mit der pfiffig gestylten Z 1000 den Weg in die Zukunft. Sie verbindet unerhörten Fahrspaß mit der not- wendigen Alltagstauglichkeit. Novi- zen finden sich sofort zurecht, während es Ambitionierte dank der Kombination aus kräftigem Motor, handlichem, stabilen Fahrwerk und einer höchst aktiven Sitzposition auch mal richtig brennen lassen können. Ganz Eilige wünschen sich vielleicht eine etwas bissigere Bremse, Spritknauserer einen ge- ringeren Verbrauch.

Hondas Hornisse sticht nur im Kapitel Wirtschaftlichkeit zu. In den anderen Bereichen hält sie zwar brav mit, richtig begeistern kann sie im Testfeld jedoch nicht. Was unter anderem an der zu soften Fahrwerksabstimmung liegt. Ein strafferes Set-up würde ihre frap- pierende Handlichkeit noch stärker zur Geltung bringen, denn motor- seitig bietet die 900er der stärkeren Konkurrenz mittels ihrer kurz ge- wählten Übersetzung tapfer Paroli. Und schön einfach zu fahren ist sie obendrein.

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nug Reserven entgegensetzt. Wegen der Hecklastigkeit der Fazer kann sogar der hintere Stopper effektiv mitverzögern. Im Gegensatz zur 215 Kilogramm leichten Aprilia Tuono, deren Bremsleis- tung hinten bei forcierten Stopps gegen null geht, da sich das Heck lupft. Das liegt zum einen an den famos zupacken- den vorderen Brembos, zum anderen am relativ hohen Schwerpunkt. Überhaupt verführt die Aprilia zum Herumtollen.

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Ihre komplett einstellbaren Federelemen- te offerieren unmissverständliche Rück- meldung bei ausreichendem Komfort, während die Metzeler Sportec M-1 Agilität und unbedingte Haftung garantieren. Im Zusammenspiel mit schier unendlicher Schräglagenfreiheit ist klar, wohin die Reise geht: schnell fahren, Spaß haben. Während Supersportler-Piloten mit ver- krampftem Nacken mühsam die nächste Kurve scannen, visiert der Tuono-Treiber auf seinem Hochsitz bereits die folgen- den Ecken an und legt sich die passen-

de Linie zurecht. Der hoch aufragende, breite Lenker erinnert an Supermoto, die bärige Leistung und das Auspuffgrollen an Superbikes. Sogar eine pneumatisch gesteuerte Anti-Hopping-Kupplung ist an Bord. Spätbremsen bei gleichzeitigem Herunterschalten im leichtgängigen Ge- triebe gelingt problemlos. Wie fast alles mit der schnellen Nack- ten. Wer weiß, wenn es so weitergeht, gibt es die buckelnde Stummellenker-Spezies eines Tages vielleicht nur noch im Renn-

strecken-Reservat zu besichtigen.

eines Tages vielleicht nur noch im Renn- strecken-Reservat zu besichtigen. MOTORRAD test + technik 31
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