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Schlaues Blatt – Geschichte – Aichelin – zweiter Weltkrieg und danach – Abdullah Bayka

23.11.2011

Von der Kooperation zur Konfrontation

Von der Kooperation zur Konfrontation

Die Antihitlerkoalition und Ihr Ende:

Von der Kooperation zur Konfrontation Die Antihitlerkoalition und Ihr Ende:

nach dem 2.WK. große Differenzen zw. Westalliierten und Sowjetunion Antihitlerkoalition zerbricht

werden zu Gegnern im kalten Krieg | bis dahin erfolgreiche Zusammenarbeit USA beliefert bis 1940 UK mit Waffen, erst nach Pearl Harbour aktive Teilnahme, Sowjetunion erst nach Angriff Deutschland aktive Teilnahme BND mit USA (davor Unterstützung)

Während Krieg immer wieder Konferenzen zw. UK & USA Kriegs- & Friedensziele (Atlantik-Charta ’41), Krieg

bis bedingungslose Kapitulation (auch gg. Japan) Casablanca ’43, Konferenz in Iran ’43 USA, UK & Sowjet zweite Front, Jalta ’45 „die großen Drei“ Weltmachtstellung Sowjets, dafür Unterzeichnung Vertrag Krieg gegen Japan

Die alliierten Kriegskonferenzen:

Veränderungen im Weltmachtgefüge:

USA als einzige gestärkte Macht nach dem Krieg Ziel: Wiederherstellung freie Marktwirtschaft, Gründung

der vereinten Nationen (globales Friedens- & Sicherheitssystem) UK musste Macht an USA abgeben, wollte Macht in Westeuropa, Frankreich wollte Weltmachtstellung erreichen, größte Kriegsschäden in Sowjetunion politische Sicherung der militärischen Gewinne

Kapitalhilfe für die Sowjetunion?:

USA gab Kredite an Sowjet ohne Bedingungen, dann aber verlangten Sie mehr Freiheit für demokratische Kräfte in

Osteuropa UdSSr versteht dies als aggressiven Charakter des westl. Kapitalismus versucht durch Demontagen selber auszugleichen

Uneinigkeit über die europäische Nachkriegsordnung:

USA für Open-Door-Politik, FRA und GBR für ausgemachte Zonen, Amerikaner für

parlamentarische Demokratie (Die wichtigsten politischen Entscheidungen werden durch ein aus freier Volkswahl hervorgegangenes und somit demokratisch legitimiertes Parlament getroffen.) die UdSSr für Volksdemokratie ("Demokratie", bei der formal unterschiedliche Parteien bestanden, diese jedoch unter der Führung der kommunistischen Partei) im Osten Deutschlands immer mehr Gefallen für Sowjet USA kündigt Kooperation mit UdSSr 1946 Rede von Eisernen Vorhang in Europa

Die Truman Doktrin und der Marshallplan:

Sowjet wollte Militärstützpunkte in türkischen Meerengen und setzte Truppen auf Bulgarien + kein Rückzug

aus Iran Griechenland & Türkei sehr wichtiges BND für USA, GBR Finanzkrise und keine Hilfe an beide USA unterstützt | Präsident Truman wollte alle freien Länder unterstützen, damit diese sich frei entfalten können (Truman Doktrin) sehr sehr große Hilfen | 1947 Marshallplan:

Hilfsprogramm für Aufbau von Europa und Vermeidung von Hungerskatastrophe

Kalter Krieg
Kalter Krieg

: Rüstungskampf NATO WARSCHAUER PAKT

Neubeginn im besiegten Land

Neubeginn im besiegten Land Die Deutschlandpolitik der Alliierten:
Die Deutschlandpolitik der Alliierten:

Die Deutschlandpolitik der Alliierten:

Herrschaft der Sieger nach Morgenthau-Plan (reines Agrarland) Potsdamer 3 Mächte Konferenz: Deutschland

als Wirtschaftliche Einheit ABER Demilitarisierung, Denazifizierung, Dezentralisierung, Demokratisierung

Der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher:

Entnazifizierung:

 

Alltag in Trümmern:

 

5025 Menschen wurden insg. verurteilt

Gegenpropaganda, damit die Ideologien verändert werden Gesellschaftlicher Strukturwandel

keine hinreichende Energie- &Rohstoffversorgung, kein funktionierendes Verkehrssystem, keine vertrauenswürdige Währung

Tausch & Naturalwirtschaft

Flucht und Vertreibung aus den Ostgebieten:

12 Millionen Deutsche musste besetzte Gebiete im Osten räumen und mussten Zwangsumgesiedelt werden,

wurden Misshandelt und mussten gesamtes Hab und Gut zurücklassen, sind in die englische und französische Bizone gewandert, wurden nicht alle genommen, weil zu wenig Platz und Nahrung

Der Weg in die Teilung

 

Wiederbeginn des politischen Lebens:

SED & Die Blockparteien im Osten:

Deutsche Politik musste von älteren Generation geführt werden wegen Erfahrung aus Weimarer Rep.

mit Erlaubnis der Großmächte gründeten sich vorerst antifaschistische Parteien. Später noch KPD, LDP, CDU, SPD.

wurden zusammengebracht zu SED (sozialistische Einheitspartei Deutschlands)

SPD: CDU:
SPD:
CDU:

Vorsitzender Kurt Schumacher & sah seine Partei als einzige Partei der Demokratie und Frieden

gegründet von ehem. Zentrum Mitgliedern als Christliche Partei auf Basis eines „christlichen Sozialismus“ versch. ähnliche Gruppierungen |

1948 Wahl Konrad Adenauer als Präsident des parlamentarischen Rates, 1949 zum Bundeskanzler

FDP:

Deutsche Volkspartei kam zusammen mit FDP FDP (Heuss) kein Massenrückhalt bis Verbot zum 17.08.56 als kommunistische Partei

KPD:

Gremien in den Besatzungszonen:

Osten (Zentral), Westen (dezentral) Parteien, Verbände nur lokal | ab 1946 Landtagswahlen, 1949 Gründung

Bundesrepublik

Keine Einigung der Großmächte über Deutschland, Gesamtdeutsche Verwaltungszentralen Reparationen im Osten,

Deutschlandpolitik (GB+USA) ändert sich, GB+USA = Bizone (auch Teil von Marshallplan), 3,2 Milliarden für Marshallplan gg. Hungerskatastrophe

Im Schatten des kalten Krieges:

Wirtschaftsreformen unter antifaschistischem Etikett:

1945 Bodenreform (Enteignung Boden > 100ha) verteilt an ehem. Bauern, 50% Verstaatlichung

der Unternehmen, Umwandlung der Unternehmen in Sowjetische Aktiengesellschaften (Sowjetische Leitung, Arbeit für UdSSR) führte dazu, dass Wirtschaft nicht aufblühen konnte, Ziel: Herrschaft befestigen durch Wirtschaftswachstum

Die Entscheidung für die soziale Marktwirtschaft im Westen:

wirtschaftliche Entwicklung gut für politische Stabilität Deutschlands,

SPD+Gewerkschaften fordern mehr Rechte für Arbeiterschaften und Entflechtung der Großbetriebe und Überführung in Gemeineigentum, dann Votum für Marktwirtschaft Wirtschaft zu dieser Zeit so gut wie 0 wegen Schäden und polit. Verhinderungen

Die Währungsreform:

Voraussetzung für florierende Wirtschaft ist stabile Währung, zusätzlich sinkende Einkommenssteuern, Lastenausgleich

(Entschädigungen) deutsche soziale Marktwirtschaft ging es immer besser

Berliner Blockade:

Die Sowjetunion machte auch eine Währungsreform und blockierte alle Zufahrtswege nach West-Berlin USA versorgte durch

Luftunterstützung

Die Londoner Sechs-Mächte-Konferenz:

London (USA, FRAU, GBR + Beneluxstaaten) Möglichkeit für deutsches Volk für freie demokratische

Regierungsform um Einheit wiederherzustellen (während Konferenz verlässt Alliierter die Konferenz) 11 Ministerpräsidenten der Westzonen sollen verfassungsgebende Versammlung einberufen Frankfurter Dokumente (Rahmenbedingungen) GEBURTSURKUNDE DER BUNDESREPUBLIK

Die Bundesrepublik Deutschland entsteht:

Berufung eines parlamentarischen Rates, der Grundgesetz für Föderativstaat ausarbeiten sollte Möglichkeit

eines deutschen Gesamtstaates aufrechterhalten, Verabschiedung des Grundgesetzes am 25.04.49, Entstehung der Trizone am 08.04.49, 23.05.49 trat Grundgesetz in Kraft, September Bundestagswahlen Gründung der Bundesrepublik

Die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) 07.10.49 mit Verfassung

Internationale Politik 1949-1991: Der Kalte Krieg und seine Überwindung

Internationale Politik 1949-1991: Der Kalte Krieg und seine Überwindung

Die bipolare Welt:

Internationale Politik 1949-1991: Der Kalte Krieg und seine Überwindung Die bipolare Welt:

Durch Nuklearen Fortschritt für USA und Sowjetunion sind alle anderen Staaten Nebenrolle. Nur die beiden Großmächte hatten das

Sagen bipolarität

Kalter Krieg:
Kalter Krieg:

Sowjetunion bekommt Freund (China), durch Neugründung und testet Atombombe erfolgreich, USA gründet Militärbündnisse (NATO),

Gründung des Warschauer Pakts im Osten UND SIEHE OBEN: KALTER KRIEG

Verschärfte Spannungen:

Sputnick-Schock 1957 (Weltraumflug eines Sowjetischen Satelliten) atomare Herrschaft USA endet, Berlin-Krise 1958

(Ultimatum an USA), Bau der Berliner Mauer 1961, Kuba-Krise 1962 (Errichtung von Abschussrampen von Sowjetunion)

Die Kuba-Krise als Wendepunkt:

durch die zunehmende Gefahr eines Kriegsausbruchs vereinbarten USA & Sowjetunion Einstellung der

Kernwaffentests, durch die hohe Gefahr der Atombomben musste eine Vertragspolitik her: Atomwaffensperrvertrag, Viermächte Abkommen über Berlin,

SALT-Verträge, KSZE Schlussakte in Helsinki, innerdeutsches Verhältnis entkrampfte sich zusätzlich zu den Rückschlägen für die Großmächte (Vietnamkrieg, Einmischung in Tschechoslowakei)

Wettkampf der Blöcke verschob sich in anderen Regionen, 1970er Jahre bahnt sich neue Eiszeit heran, Sowjetunion errichtete Stützpunkte

in Afrika und richtete Mittelstreckenraketen auf erneute (militärische) Aufrüstung ging tief in die Tasche (Wirtschaft vor allem in UDSSR an Grenze)

zweiter Wendepunkt, Maßnahmen gegen anstehende Finanzkatastrophe Reagan und Gorbatschow

einigten sich die Mittelstreckenraketen unter gegenseitiger Beobachtung abzubauen und zu zerstören, hebt Breschnew-Doktrin auf (Interventionsrecht in andere Oststaaten) Zerfall des Ostblocks & Auflösung des Warschauer Pakts, Gorbatschow tritt zurück Sowjetunion löst sich auf, Sowjetstaaten werden unabhängig, deutsche Wiedervereinigung möglich

Neue Eiszeit:

Gorbatschows Reformpolitik und die Folgen:

Die Anfänger der „Ära Adenauer“ – Westintegration der Bundesrepublik

Die Anfänger der „Ära Adenauer“ – Westintegration der Bundesrepublik

Beschränkte Souveränität:

Die Anfänger der „Ära Adenauer“ – Westintegration der Bundesrepublik Beschränkte Souveränität:

nach in Kraftsetzung des Grundgesetzes, wurde Konrad Adenauer zum Bundeskanzler gewählt, beschränkte Freiheit bei

Regierung durch hohe Kommissare (Großmächte hatten Auge auf Deutschland)

Adenauers Ziele:

äußerer Sicherheit, politische Gleichberechtigung, völkerrechtliche Souveränität laut Adenauer ist Herstellung der deutschen Einheit erst danach möglich, Westintegration soll Wirtschaft aufblühen lasen und Ostdeutschland anziehen (Magnettheorie)

Kabinett (CDU/CSU, FDP, DP) vier Nahziele: schnellstmögliche Integration der Bundesrepublik in die westliche Welt, Rückgewinnung

Das deutschlandpolitische Konzept der SPD:

Adenauer wurde von SPD kritisiert, denn Wiedervereinigung Deutschlands sei viel wichtiger als die

Integration“, allgemein verbale Attacken gegeneinander (Adenauer und Schumacher) durch verschiedene Ansichten

Die deutsch-französischen Beziehungen:

Adenauer verfolgte trotz allem den Weg zur politischen Gleichberechtigung und musste Frankreichs Misstrauen

überwinden, er versuchte eine äußerst loyale Politik gegenüber den Westmächten zu führen und sah es als Basis für den Erfolg, Adenauer trat im Petersburger Abkommen 1949 dem militärischen Sicherheitsamt (kontrollierte die Entmilitarisierung Deutschlands) und der Internationalen Ruhbehörde (Kontrolle der Kohle- & Stahlproduktion) bei er erwirkte die Verringerung der Demontagen & Genehmigung Kontaktaufnahme mit anderen Staaten und Anschließung an Internationale Organisationen (OEEC, IWF)

Beitritt in die Montanunion 1951 gleichzeitig kommt Adenauer Frankreich damit entgegen, denn Frankreich konnte

davon nur profitieren (Zugang zu Rohstoffen und indirekte Kontrolle des Ruhrgebietes), Beitritt in Europarat Insgesamt immer bessere Zusammenarbeit Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und Europäische Atomgemeinschaft (Euratom)

Nordkorea führte Krieg mit Südkorea und man hatte Angst, dass sich etwas ähnliches wie

Deutschland aufbrüht Deutschland bietet der Europäischen Armee eine deutsche freiwilligen Armee mit 150.000 Mann zur Verfügung unter der Bedingung, dass danach die Beziehungen zwischen Deutschland und den Besatzungsmächten auf neue Grundlagen gestellt werden sollen, durch Beitritt in Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG) sah Adenauer die Möglichkeit äußere Sicherheit und Stabilität und politische Gleichberechtigung zu erlangen, Bundesrepublik akzeptierte die Auslandsschulen der Vor- und Nachkriegszeit zu übernehmen Revidierung des Besatzungsstatut und Aufhebung des Kriegszustandes Wiedereinrichtung des Auswärtigen Amtes möglich Außenminister war Adenauer selbst und hatte gute Beziehungen zu Irak und Ägypten und unterzeichnete Wiedergutmachung mit Israel (3 Mrd. in 12 Jahren) großer Schritt für deutsch-israelische Annäherung und zur größerer außenpolitischer Handlungsfähigkeit

Erste Schritte zur Westintegration:

Auswirkungen des Korea-Krieges auf Europa und Deutschland:

Die Stalin-Noten:

Angebot von Stalin an Westmächte zur Zustimmung zur Gründung einer verkleinerten, wiedervereinigten und neutralen Deutschen

Staates (mit eigener Streitkraft, freie Wahlen und pluralistisches Parteiensystem) Grund: Stalins furcht dass die Bundesrepublik nach Unterzeichung der EVG fest mit den Westlichen Kräften verankert werden würde, Westmächte und Adenauer wollten Wahlen mit Aufsicht der USA und der Vereinten Nationen führte zu Scheitern der sowjetischen Initiative , 17.05.52 Unterzeichnung des EVG + Deutschland-Vertrag (unter Grundlage der Gleichberechtigung) Bundesrepublik erlangt weitgehende Souveränität Die Bundesrepublik erlangt die Souveränität

Die Gesellschaft Schulbesuch:
Die Gesellschaft
Schulbesuch:

immer mehr Kinder gehen in die Schulen 2 gliedriges Schulsystem zeichnet sich ab (Haupt-, Realschule und Gymnasium),

kriegszerstörte Schulgebäude/Lehrermangeln, Auseinanderentwicklung von Jung und Alt, Jugend bekommt mehr Freizeit, Jugendkultur, Leitbilder in Medien

Konsum:
Konsum:

1950: Einkommen und Löhne gering, Ausgabefähiges Einkommen verdoppelt sich beim 4-köpfigen Arbeiterhaushalt, größte Ausgaben für

Nahrungsmittel, Wohnungskosten blieben gleich bei fast allen Nahrungsmittel Preis halbiert mehr Ausgaben für Konsumartikel

Lebensstil und Freizeit:

Rückzug ins Private (Familie wichtig!), sehr lange Arbeitstage, Freizeit (Hausarbeit, Gartenarbeit, Radiohören, Tageszeitung),

sonntags Kirchgang als Familienereignis, wenig Urlaub

Wichtige Daten Zusammengefasst (von Boris Kuznetsov)

Wichtige Daten Zusammengefasst (von Boris Kuznetsov)

Judenverfolgung:

Wichtige Daten Zusammengefasst (von Boris Kuznetsov) Judenverfolgung:

April 1933: Arierparagraph Sept. 1935: Nürnberger Rassengesetze Nov. 1938: Reichsprogromnacht '38-'41: Berufsverbote/Besitzverbote '41-'45: Systematische Vernichtung/Holocaust

Ost/West-Konflikt:

'41: Atlantik Charta (USA/GB) '43: Casablanca (usa/gb) '43: Teheran (usa/gb/su) Feb. '45: Jalta (usa/gb/su) '46: ende Koopertion USA/SU '47: Marshall Plan 23.5.1949: Grundgesetz tritt in Kraft 15.9.1949: Adenauer wird Bundeskanzler '49: Gründung der NATO '50: Korea Krieg '55: Beitritt BDR in die NATO '57: Sputnik-Schock '58: Berlin Krise '61: Bau der Mauer '62: Kuba Krise '64: Vietnam '85: Gorbatschow