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Samstag/Son ntag, 26. /27. November 20tl Kölner Stadt-Anzeiger

Neuer Plan ist nochZukunftsmusik

mnunrrssrrxws$ Expertenbeschreiben die Umgestaltungdes Kirchplaues - Umsetzungan neAngunföä geknüpft

VON PETRA ROMER-WESTARP

Much. Als der Bauausschuss un- längst über einen neuen Dorfolatz im Zusammenhang mit deni Bau-

projekt,,Kleverhof' di3kutierte,

lagen ihm auch Umgestaltungs- pläne ftr eine andere prominente

Fläche im Mucher Zentrum vor:

dem Platz um die Kirche Sankt

Martinus. Diskutiert wurden diese Pläne allerdings nicht ausführlich,

denn es ging vorrangig um die

Entscheidung über das Gelände hinter der Raiffeisenbank. Dieses

Bauein-

heit betrachtet. Als eine mögliche zweite Baustufe stellte Planer Jens Ebener die Umgestaltung desVor-

platzes der Raiffeisenbank vor,

ebenso wie eine Neugestaltung

des Kirchplatzes. Seine Planung geht auf einen Enfivurf zurück,

den das Architekturbüro Bau-

wurde als abgeschlossene

mandWillms gemacht hat.

Das Büro plant den Geschäfts-

komplex am Kleverhof und hat im

Zusammenhang damit Vorstellun-

gen entwickelt, wie der KirchPlatz

und die Fläche um die Raiffeisen-

bank mehr Aufenthaltsqualität be-

kommen und stärker verbunden

werden könnten. Als Bedingung

für eine Veränderung dieser Berei-

So stellen sich die Planer die (Jmgestaltung des Platzes vor der Kirche vor

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che nannte Ebener in der Sitzung allerdings, dass die Umgehungs-

straße für Much realisiert und da- mit der Durchgangsverkehr aus

dem Ortszentrum verbannt würde. Die Pläne sehen vor, dass sich der

Kirchplatz zur Hauptstraße hin

öffnet, mehr in den Bliokpunkt rückt und damit auch mehr Pas-

santen von der Hauptstraße aus auf den Platz zieht. Heute schottet sich

die Fläche rund um Sankt Marti-

nus durch eine Mauer zur Haupt-

straße hin ab. Nach Süden und Westen hin säu-

men kleine Geschäfte und auch zwei Gastronomiebetriebe den Platz. MitTischenund Stühlen vor

der Tür sorgen sie im Sommer für Leben. Auch beim Weihnachts- markt am kommenden Wochenen- de werden sich auf der Fläche vor der Kirche wieder die Buden drän-

gen. Nur eine schmale Treppe und

eine Rampe daneben führen aber heute vom Niveau der Hauptstraße aus auf den Platz hinauf .

Langgezogene Rampe

Die Planer im Architekurtüro

Baumann/Willms stellen sich da-

gegen vor. dass die Umfassungs-

maver zvmTeil wegfüllt und eine mehrerd Meter breite TrepPenan- lage den Straßenraum mit dern Platz verbindet, ebenso wie eine

langgezogenc Rampe. Mit

120 000 Euro bezifferte Planer

Ebener die Kosten für die Maß-

nahme. Irq Ausschuss sprach sich Grü-

nen-Chef Hartmut Erwin dafür

aus, eine stärkere Anbindung des

Kirchplatzes an die Hauptstraße

schon jetzt anzustreben, unabhän- gig von der Umgehungsstraße.

Sie sollte zusammen mit der

Umgestaltung des Geländes am

Kleverhof in Angriff genommen

werden. Seinem Vorstoß mochten sich die anderen Parteien jedoch nicht anschließen.