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Universität für Bodenkultur Wien

University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna

Curriculum

für das Individuelle Bachelorstudium

Revitalisierung und Restaurations- ökologie

INHALT

Inhalt

2

§ 1 Qualifikationsprofil

3

§ 2 Aufbau des Studiums

6

§ 3 Lehrveranstaltungen

7

§ 4 Freie Wahllehrveranstaltungen

9

§ 5 Pflichtpraxis

9

§ 6 Bachelorarbeit

10

§ 7 Abschluss

10

§ 8 Akademischer Grad

10

§ 9 Prüfungsordnung

10

§ 10 Inkrafttreten

11

§ 1 QUALIFIKATIONSPROFIL

Das individuelle Bachelorstudium 'Revitalisierung und Restaurationsökologie' ist ein Studium, das der wissenschaftlichen Berufsvorbildung und der Qualifizierung für berufliche Tätigkeiten dient (§ 51 Abs. 2 Z 4 UG 2002 BGBl. I Nr. 81/2009).

Das Ziel des Studiums Regenerationstechnik besteht darin sich Wissen und Fertigkeiten über die Funktionsweise von Pflanzen und Ökosystemen, sowie den mit ihnen zusammen- hängenden Faktoren, wie z.B. Boden, Mikrobiologie, Insektenkunde etc. anzueignen. Am Ende des Studiums soll die Studierende in der Lage sein, zerstörte (desertifizierte, kontami- nierte, ökologisch gestörte,…) Freiflächen zu analysieren und durch Planung und Durchfüh- rung von Maßnahmen in einen nutzbaren bzw. ökologisch wertvollen Zustand zurückzufüh- ren. Darüber hinaus vermittelt das Studium die Fähigkeiten Revitalisierungsprojekte grafisch zu verarbeiten und international zu präsentieren, sowie beratend bei interdisziplinären Pro- jekten zu unterstützen. Die angeeigneten Fertigkeiten liefern weiters eine breite Grundlage für ein Masterstudium mit dem Schwerpunkt auf die Revitalisierung von Freiflächen aller Art durch Bepflanzung und Bodenwiederherstellung.

Studienspezifische Grundlagen

Die studienspezifischen Grundlagen ermöglichen ein umfassendes Verständnis von Pflanzen und den sie umgebenden Faktoren. Die Studierende erlernt ökologische, biologische, chemi- sche und zoologische Grundlagen die das Verstehen von Zusammenhängen und Problemen ermöglichen. Dieses Verständnis ermöglicht bessere Analysen und Prognosen für eine Frei- fläche, sowie eine nachhaltige und funktionierende Planung einer Revitalisierung.

Kommunikation und Datenverarbeitung

Der Abschnitt Kommunikation und Datenverarbeitung vermittelt Kompetenz in Recherche, Präsentation und Aufbereitung von Projekten, sowie die Fähigkeit die Inhalte eines Projekts über den englisch- und deutschsprachigen Raum hinaus zu kommunizieren. Unter anderem ermöglicht es dieser Abschnitt auch die analysierte Daten und Prognosen, sowie Planungen einer Freifläche grafisch und wissenschaftlich zu erfassen.

Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

Dieser Abschnitt erzielt ein Grundverständnis sozialer, rechtlicher und politischer Strukturen die je nach Projekt unterschiedlich zu tragen kommen. Ferner werden praktische Fähigkeiten zur Projektabwicklung und Bauwirtschaft vermittelt. Dadurch ist die Studierende fähig Projek- te zu organisieren und durchzuführen, als auch interdisziplinäre Planungsfaktoren, wie z.B. rechtliche, politische und soziale Umstände, zu berücksichtigen.

Angewandte technische Wissenschaften

Die angewandten technischen Fächer vermitteln praktische Fähigkeiten zu Planung und Pla- nerstellung, sowie zur Erfassung von bestehenden Umgebungsparametern z.B. mittels Geo- informationssystem und Möglichkeiten des aktiven Eingreifens in eine Situation, die eine Pla- nung ermöglichen und somit zur Verbesserung und infolge zur wieder Nutzbarmachung einer Freifläche führen.

Disziplinspezifische Planungsfächer, Praxis und Projektübungen

Spezifische Planungsfächer, Praxis- und Projektübungen ermöglichen Übung und Anwen- dung der Vorrangegangenen Kategorien sowie Training in Teamarbeit und Präsentation. Hier erhält die Studierende erste Praxis in der Anwendung der studienspezifischen Grundla- gen.

Studienspezifische Vertiefungsfächer

Die studienspezifischen Vertiefungsfächer ermöglichen Einblicke in mit dem Studium in Ver- bindung stehende Spezialgebiete und stellen eine beginnende Spezialisierung dar, die im Masterstudium fortgesetzt werden soll.

1a)

Kenntnisse, Fertigkeiten, persönliche und fachliche Kompetenzen

Der/die Absolvent/in ist nach dem Abschluss des Studiums in der Lage

ökologisch komplexe Zusammenhänge zu erfassen

wirtschaftliche und soziologische Zusammenhänge zur erfassen

verschiedenste Parameter einer Freifläche zu erfassen und zu beurteilen

erfasste Daten sowohl grafisch als auch textlich zu verarbeiten

erfasste Daten zu präsentieren und zu kommunizieren

Basisplanungen zur Verbesserung der Freifläche zu erstellen

Basisplanungen zur Revitalisierung und Restaurierung von Freiflächen und Ökosys- temen zu erstellen

1b)

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Mögliche Betätigungsfelder nach Abschluss des Studiums:

Landschaftsplanung und Naturschutz

Ingenieurbiologische Planungen

Vegetationstechnische Planungen

Ökologische Fachplanungen

Umweltberatung

§ 2 AUFBAU DES STUDIUMS

2a)

Dauer, Umfang (ECTS-Punkte) und Gliederung des Studiums

Das Studium umfasst einen Arbeitsaufwand im Ausmaß von 180 ECTS-Punkten. Das ent- spricht einer Studiendauer von sechs Semestern (gesamt 4.500 Stunden à 60 Minuten). Das Studium gliedert sich in:

Lehrveranstaltungen:

Pflichtpraxis:

freie Wahllehrveranstaltungen:

Fremdsprachenanteil 1 :

2b)

3-Säulenprinzip

167 ECTS-Punkte (incl. Bacherlorarbeit) 3 ECTS-Punkte (Ersatzleistung)

10 ECTS-Punkte

17 ECTS-Punkte

Das 3-Säulenprinzip ist das zentrale Identifikationsmerkmal sowohl der Bachelor- als auch der Masterstudien an der Universität für Bodenkultur Wien. Im Bachelorstudium besteht die Summe der Inhalte der Pflicht- und Wahllehrveranstaltungen aus mindestens je

25% Technik, Ingenieurwissenschaften 25% Naturwissenschaften sowie 25% Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften.

Ausgenommen vom 3-Säulenprinzip sind die Bachelorarbeit, die Pflichtpraxis sowie die frei- en Wahllehrveranstaltungen.

Im individuellen Bachelorstudium 'Revitalisierung und Restaurationsökologie' sieht die Säu- lenverteilung wie folgt aus:

26,95% Technik, Ingenieurwissenschaften 48,1 % Naturwissenschaften sowie 25,25 % Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften.

1 Die Studierenden haben fremdsprachige Lehrveranstaltungen (einschließlich Fremdsprachenunterricht) im Ausmaß von mindestens 10 ECTS-Punkten zu absolvieren. Auf diese Lehrveranstaltungen sind Pflichtlehr- veranstaltungen, Wahllehrveranstaltungen, Praxis, freie Wahllehrveranstaltungen sowie Lehrveranstaltun- gen, die an Universitäten im fremdsprachigen Ausland absolviert wurden, anzurechnen. Im Rahmen des Pflicht- und Wahlfachangebotes dieses Curriculums müssen jedenfalls Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 10 ECTS-Punkten in englischer Sprache angeboten werden.

§ 3 LEHRVERANSTALTUNGEN

Das Studium setzt sich aus folgenden Fächern/Lehrveranstaltungen zusammen:

LVA Nr.

LVA-

ECTS

 

Fach

Typ

Punkte

Säulen

Universität

LVA-Bezeichnung

Techn

NaWi

WiSoRe

Studienspezifische Grundlagen

770100

Allgemeine und anorganische Chemie (AW)

VO

2

0

100

0

BOKU

872105

Gesteinskunde - Übungen (AW)

UE

1,5

30

60

10

BOKU

770101

Organische Chemie und Biochemie (AW)

VO

3

0

100

0

BOKU

911102

Bodenkunde (AW)

VO

3

10

80

10

BOKU

831114

Pflanzenphysiologie

VO

3

0

100

0

BOKU

754101

Mikrobiologie (AW)

VO

2

5

95

0

BOKU

951115

Pflanzenernährung

VO

1,5

40

60

0

BOKU

953101

Pflanzenschutz - Übungen

US

3

5

95

0

BOKU

833117

Einführung in die Insektenkunde

VO

3

0

100

0

BOKU

831117

Biologie naturschutzrelevanter Pflanzen

VS

3

5

90

5

BOKU

911104

Boden als Pflanzenstandort

VU

3

40

50

10

BOKU

912113

Grundlagen der Ökologie 1

VO

3

0

100

0

BOKU

916110

Grundlagen der Ökologie 2

VO

3

5

90

5

BOKU

814100

Stadt- und Geländeklimatologie

VO

1

20

80

0

BOKU

831106

Bau der Pflanze

VU

2

0

100

0

BOKU

872101

Geologie und Geomorphologie

VO

2

10

80

10

BOKU

833102

Tierökologie terrestrischer Lebensräume

VU

2

0

100

0

BOKU

831101

Systematische Botanik

VO

2

0

100

0

BOKU

831102

Übungen m. Feldarbeiten zur systematischen Botanik

UX

3

0

100

0

BOKU

874101

Gehölzkunde

VU

3

20

80

0

BOKU

831103

Vegetationsökologie

VO

2

10

90

0

BOKU

912100

Forstwirtschaftliche Produktion

VO

2

20

60

20

BOKU

853103

Landschaftspflege und Naturschutz

VO

2

10

60

30

BOKU

812103

Hydrobiologie I (LAP)

UX

1

10

80

10

BOKU

911805

Bodenbildung und -systematik (in Eng.)

VX

2

10

90

0

BOKU

 

Kommunikation und Datenverarbeitung

851103

Einführung in die Datenverarbeitung

VU

2

80

20

0

BOKU

731121

Projektmanagement (AW)

VS

2

0

0

100

BOKU

912111

Recherche, Präsentation, Berichte

VU

1

0

50

50

BOKU

7

850101

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

VS

1

0

0

100

BOKU

120085

Russisch 1 (A1)

VU

4

0

0

100

BOKU

120932

Russisch 2 (A1+)

VU

2

0

0

100

BOKU

120023

Französisch 1 (A1)

VU

2

0

0

100

BOKU

120064

Französisch 2 (A1+)

VU

2

0

0

100

BOKU

 

Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

833114

Humanökologie

VO

3

0

20

80

BOKU

833115

Umweltethik

VO

3

30

30

40

BOKU

736112

Grundlagen des Rechts

VO

4,5

0

0

100

BOKU

732192

Grundlagen der Politik

VO

2

0

0

100

BOKU

875105

Bauwirtschaft und Projektmanagement

VO

2

60

20

20

BOKU

854103

Soziologie in der Raum-und Landschaftsplanung

VO

2

10

0

90

BOKU

912010

Bodenkulturwissenschaften für Entwicklungsländer (in Eng.)

VO

3

0

30

70

BOKU

 

Angewandte technische Wissenschaften

874109

Ingenieurbiologie an Fließgewässern

VO

1

70

20

10

BOKU

851101

Statistik (AW)

VU

4,5

30

60

10

BOKU

871192

Wildbach- und Lawinenverbauung

VX

3

30

50

20

BOKU

835102

Planzeichnen

VU

3

100

0

0

BOKU

857103

Vermessungskunde für Landschaftsplanung

VU

2

100

0

0

BOKU

853105

Einführung zu GIS

VU

4

70

0

30

BOKU

852110

Einführung zu CAD

VU

4

100

0

0

BOKU

852113

CAD-gestützes Projekt

PJ

5

100

0

0

BOKU

853106

GIS-gestützes Projekt

PJ

5

100

0

0

BOKU

 

Disziplinspezifische Planungsfächer, Praxis- und Projektübungen

874100

Einführung zu Ingenieurbiologie, Vegetationstechnik und Landschaftsbau

PJ

3

70

20

10

BOKU

853103

Einführung zu Landschaftspflege und Naturschutz

PJ

2

10

60

30

BOKU

874102

Vegetationstechnik

VO

2

70

20

10

BOKU

857106

Einführung in die Fernerkundung für Landschaftsplanung

VO

1

80

20

0

BOKU

874105

Ingenieurbiologie

VO

2

70

20

10

BOKU

853104

Übungen mit Feldarbeiten zu Landschaftspflege und Naturschutz

PJ

9

10

50

40

BOKU

874104

Übungen mit Baupraktikum und Feldarbeiten zu Landschaftsbau und Ve- getationstechnik

PJ

9

70

20

10

BOKU

 

Studienspezifische Vertiefungsfächer

812001

Nutrient dynamics in riverine landscapes: ecological functioning and soci- etal implications (in Eng.)

VU

2

50

20

30

BOKU

831007

Biologie und Management invasiver Pflanzen

SE

2

30

70

20

BOKU

831145

Spezielle Botanik

VU

2

0

100

0

BOKU

8

BachelorSeminar

8

BOKU

Prozent/Säule

26,95

48,1

25,25

Gesamt ECTS

167

fremdsprachige Fächer

Techn./Ing.= Technik und Ingenieurwissenschaften; NaWi = Naturwissenschaften; WiSoRe = Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften

§ 4 FREIE WAHLLEHRVERANSTALTUNGEN

Im Rahmen des Studiums werden 10-ECTS-Punkte in Form von freien Wahllehrveranstal- tungen absolviert. Diese können aus dem gesamten Angebot an Lehrveranstaltungen aller anerkannten in- und ausländischen Universitäten gewählt werden. Die freien Wahllehrveran- staltungen dienen der Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten sowohl aus dem eige- nen Fach nahe stehenden Gebieten, als auch aus Bereichen von allgemeinem Interesse.

§ 5 PFLICHTPRAXIS

(1) Die Pflichtpraxis dient der Vertiefung der im Studium vermittelten Kompetenzen. Weiters hat sie zum Ziel, die aufgabenorientierte Anwendung des Gelernten und die Herstellung von Beziehungen zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern.

(2) Die Pflichtpraxis dauert mindestens vier Wochen. Es wird empfohlen, die Pflichtpraxis zwischen dem 2. und 3. oder zwischen dem 4. und 5. Semester zu absolvieren. Eine Absol- vierung in Teilen ist möglich.

(3) Die fachliche Aufarbeitung der Pflichtpraxis erfolgt im Rahmen des Pflichtpraxisseminars.

(4) Der/die Studierende hat sich in angemessener Zeit vor dem beabsichtigten Beginn der Pflichtpraxis zwecks Betreuung an den Leiter/die Leiterin des Pflichtpraxisseminars zu wen- den. Dem Leiter/der Leiterin obliegt es, den/die Studierende bezüglich der Wahl des Praxis- platzes zu beraten und hinsichtlich des Ablaufs der Pflichtpraxis und der Berichterstellung anzuweisen. Die Absolvierung der Pflichtpraxis in Teilen erfordert die Zustimmung des Lei- ters /der Leiterin des Pflichtpraxisseminars.

(5) Kann trotz redlichen Bemühens keine Stelle für eine Pflichtpraxis im Sinne von Abs. (1) gefunden werden, ist im Einvernehmen mit dem Leiter/der Leiterin des Pflichtpraxisseminars eine Ersatzform zu wählen. Als Ersatzform kommt z.B. die Mitarbeit in einem Projekt an der Universität für Bodenkultur Wien oder an einer anderen facheinschlägigen Forschungsinstitu- tion in Frage.

(6) Die ordnungsgemäße Absolvierung der Pflichtpraxis bzw. Erbringung der Ersatzleistung wird mit der Absolvierung des Pflichtpraxisseminars bestätigt.

9

§ 6 BACHELORARBEIT

Im Rahmen des Studiums ist eine eigenständige schriftliche Bachelorarbeit abzufassen. Ziel der Bachelorarbeit ist es, eine dem vorgesehenen Arbeitsaufwand angemessene Aufgaben- stellung zu bewerkstelligen bzw. ein definiertes wissenschaftliches Problem zu bearbeiten.

Die Durchführung der Bachelorarbeit erfolgt im Rahmen der Lehrveranstaltung Bachelorse- minar.

Die Bachelorarbeit kann aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil bestehen. Auf je- den Fall müssen die Ergebnisse der Bachelorarbeit in schriftlicher Form dargelegt werden. Der schriftliche Teil der Bachelorarbeit hat folgenden Aufbau:

Titel Zusammenfassung (Abstract) Fragestellung/Stand des Wissens Material und Methoden Ergebnisse Diskussion der Ergebnisse Literaturverzeichnis

§ 7 ABSCHLUSS

Das Studium gilt als abgeschlossen, wenn alle Lehrveranstaltungen positiv absolviert und die Bachelorarbeit positiv bewertet wurde. Die Bestätigung des Abschlusses erfolgt per Be- scheid.

§ 8 AKADEMISCHER GRAD

An Absolventen und Absolventinnen eines individuellen Bachelorstudiums wird der akademi- sche Grad "Bachelor“, abgekürzt „BA" verliehen.

Wird der akademische Titel geführt, so ist dieser dem Namen nachzustellen.

§ 9 PRÜFUNGSORDNUNG

(1) Das Studium ist abgeschlossen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

- Die positive Absolvierung der Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 167 ECTS- Punkten (§ 3).

- Die Absolvierung der Pflichtpraxis (Praxisseminar)

- Die positive Absolvierung der Lehrveranstaltungen der freien Wahllehrveranstal- tungen im Ausmaß von 10 ECTS-Punkten (§ 4).

- Die positive Beurteilung der Bachelorarbeit.

(2) Die Beurteilung des Studienerfolges erfolgt in Form von Lehrveranstaltungsprüfungen. Die Lehrveranstaltungsprüfungen können schriftlich und/oder mündlich nach Festlegung durch den Leiter oder die Leiterin der Lehrveranstaltung unter Berücksichtigung des ECTS-Ausmaßes absolviert werden.

(3) Der Leistungsnachweis erfolgt für jedes Fach durch den Leistungsnachweis der zum Fach gehörenden Lehrveranstaltungen. Die Gesamtbeurteilung für ein Fach ergibt sich aus dem nach ECTS-Punkten gewichteten Mittelwert der innerhalb des Faches absolvier- ten Lehrveranstaltungen. Ist der Mittelwert nach dem Dezimalkomma kleiner oder gleich 5, wird auf die bessere Note gerundet, sonst auf die schlechtere Note.

(4) Die Prüfungsmethode hat sich am Typ der Lehrveranstaltung zu orientieren: Vorlesungen sind mit mündlichen und/oder schriftlichen Prüfungen abzuschließen, sofern diese nicht vorlesungsbegleitend beurteilt werden. Lehrveranstaltungen des Typs SE und PJ können mit selbstständig verfassten schriftlichen Seminararbeiten, deren Umfang vom Leiter oder der Leiterin der Lehrveranstaltung festzulegen ist, abgeschlossen werden. Bei allen anderen Lehrveranstaltungen wird die Prüfungsmethode vom Leiter oder der Leiterin der Lehrveranstaltung festgelegt.

§ 10

INKRAFTTRETEN

Das Curriculum des individuellen Bachelorstudiums 'Revitalisierung und Restaurationsökolo- gie' tritt am 1.10.2011 in Kraft.