Sie sind auf Seite 1von 1

GFS: Schallwellen in der Medizing !

Handout

Peter Gresens 29.11.11

Geschichte:

-1913: Echolot (militärische Zwecke)

- WW1 - WW2: Verbesserung, damit Materialfehler entdeckt werden konnten

- 1942: Karl Dussik bildet ein Seitenvetrikel des Großhirns ab

- 1959: Satomura, erste Dopplersonographie

Ultraschall contra Röntgen:

- Ultraschall ist nicht schädlich und ist energieärmer

- wird reflektiert, kann dünne und sensible Gewebsschichten darstellen

Funktion:

- s = c * t

- Schall wird von einem Sender ausgesendet, dieser wird an einer Oberfläche reflektiert und von einem Empfänger aufgenommen. Anschließend wird anhand des Zeitunterschiedes der eintreffenden Signale die Entfernung zu der reflektierten Oberfläche ermittelt. Die Stärke des reflektieren Schall gibt Aufschluss über die Art des Materials.

A-Mode:

Der Schall wird linear in den Körper gesendet und dabei an jeder Gewebsgrenze reflektiert. Das so zurückkommende Teilecho wird in einem Diagramm visualisiert bei dem die x-Achse die Tiefe der Eindringung und die Amplitude die stärke des reflektieren Schalles ist.

B-Mode:

A-Moder Verfahren, bei dem der Elektronenstrahl ignoriert wird und die Ausschläge als helle Punkte abgebildet werden. Umso heller der Punkt umso stärker die Reflektion.

2D-Echtzeitmodus:

Der uns bekannte Ultraschall (Untersuchung einer schwangeren Frau). Das B-Mode verfahren, mit vielen einzelnen Sender und Empfänger im Schallkopf die viele eindimensionale Bilder liefern aus denen ein 2D Bild errechent wird.

M-Mode:

Fixierter Schallkopf welcher die Bewegung der Organe aufnimmt, da sich durch deren Aktivität die Strecke zum Schallkopf ändert. Das Bild ist eindimensional. Die Höhenunterschiede geben die stärke der Bewegung wieder und die Steigungen die Geschwindigkeit. (Kardiologie)

Mehrdimensionale Anwendung:

Durch elektrische oder mechanische Schwankung des Schallkopfes werden viele 2D- Echtzeitbilder generiert die zu einem 3D Bild zusammen gerechnet werden. Geschieht dies in Echtzeit spricht man von 4D.

Dopplersonographie:

Von einem schräg auf der Haut aufgesetzten Schallkopf werden kontinuierlich Schallwellen ausgesendet. Diese treffen auf rote Blutkörperchen und werden von diesen reflektiert. Da sich diese bewegen, entsteht eine kleine Zeitverschiebung beim Empfangen des Schalles am Empfänger. Deshalb ist der empfangene Schall um die Frequenz 2f (v/c) kleiner als der ausgesendete Schall. Aus der Überlagerung dieser beider sehr ähnlichen Schallwellen entsteht eine Schwebefrequenz die bei jedem Herzschlag zu hören ist, falls sie mit einem Lautsprecher wiedergegeben wird. Auf diese Art und Weise werden die Blutgefäße von Rauchern und Diabetiker untersucht.