1.
Teil:
Ich habe die Daten von einer Patientin bekommen (Name, Geburtsdatum, Adresse)
mit V.a. SHT. Ich sollte SHT und CCT aufklä ren (dort steht schon Fragen).
2. Teil:
Ich habe Befunde von Labor, CCT, Rö ntgen des HWS und Handgelenks sowie einen
alten Arztbrief bekommen. Dazu hatte ich Fragen (Warum wurde die Patientin
verlagert – wegen des Wunsches in der nä he von Wohnheim zu behandeln, was fü r
OSG-Fraktur hatte sie – Syndesmose-Ruptur, OSG-Fraktur nach Weber C, was fü r
Osteosynthese wurde durchgefü hrt - Schraubstelle, wie wurde sie transportiert – es
gab eine Satze mit etw Physiotherapeutischem und 20 kg).
Video: Ein Oberarzt hat berichtet, dass er kein Bett auf ITS hat und hat gebeten, das
Bewusstsein der Patienten zu ü berwachen und Lichtreaktion und Grö ße der
Pupillen zu ü berprü fen. Er hat gesagt, dass Quick niedrig ist und ich Konakion geben
soll.
Begriffe: leicht mit anatomischer Markierung der Stirn und des linken Knies.
Laboranruf: S... Bergmann, geboren am 19.10.1980, Crea 134, Lipase 12,8.
3. Teil:
Mann soll eine Epikrise am Laptop tippen. Zuerst sollte ich meinen Name tippen. Es
gibt Platz fü r Gewicht, Grö ße u.s.w. Man darf nicht ENTER drü cken, weil dann ihre
Epikrise zur Prü fern geschickt wird. Es war schon da der erste Satz (blau mit Sehr
geehrte...).
Name eines Prü fungsteilnehmers: __________
Grö ße _________
Gewicht________
Temperatur________
Zigaretten _________
Allergie_________
Sehr geehrte Frau Kollegin und Herr Kollege,
wir berichten nachfolgend ü ber unsere gemeinsame Patientin Frau S..., geboren am ..., die
sich vom ... bis ... in unserer stationä ren Behandlung befand.
Epikrise:
Die stationä re Aufnahme der 28-jä hrigen Frau S...... erfolgte durch Rettungsdienst nach
einem Fahrradunfall. Laut der Patientin sei sie zur Arbeit mit dem Fahrrad gefahren und
sei wegen einer Straßenbahn gestü rzt. Vermutlich sei sie auf den Kopf (auf dem Helm) und
die linken Hand hingefallen. Des Weiteren klagte sei ü ber seit dem Unfall persistierende
progrediente Cephalgie im ganzen Kopf und Nackenschmerzen sowie Schmerzen im linken
Unterarm. Die Patientin konnte nicht Schmerzintensitä ten schä tzen. Ferner seien der
Patientin folgende Begleitsymptome aufgefallen: Nausea ohne Emesis, Vertigo, kurtzfristige
Bewusstlosigkeit sowie kurze anterograde Amnesie. Die lokalen Symptome wie Dolor,
Tumor, Rubor, Color und Functio laesa der linken Hand wurden verneint. Die Fragen nach
Hautverletzungen, Blutungen, andere Beschwerden wegen einer potentiellen thorakalen
oder abdominalen Trauma, vorheriger Cephalgie wurden verneint. Es wurde keine
Medikamente beim Notarzt gegeben. Letzte Erfrischung der Tetanus-Impfung sei bei der
Patientin unbekannt.
Vegetative Anamnese: sei bis o.g. Beschwerden unauffä llig. B-Symptome wurden verneint.
Vorerkrankungen, Voroperationen: TVT vor 3 Monaten (stationä re konservative Therapie),
Z.n. Osteosynthese aufgrund von OSG-Fraktur links (2013).
Gynä kologische Anamnese sei unauffä llig.
Aktuelle Medikation: Marcumar 1-0-0
Pille 0-0-0-1
Familienanamnese: Die Mutter der Patientin leide an TVT. Der Vater der Patientin sei an
Folgen nach einem Verkehrsunfall verstorben. Sie habe einen Bruder, der an DM Typ 1
leide.
Sie sei Gä rtnerin, ledig, habe keine Kinder, wohne mit einem Partner zusammen.
Zur Diagnosesicherung wurden kö rperliche Inspektion mit Messung von Vitalparameter,
laborchemische Untersuchung (BB, biochemische Blutanalyse, Gerinnung), CCT, Rö ntgen
des Halses sowie der Hand durchgefü hrt.
Kö rperliche Inspektion:
Die Patientin in reduziertem AZ und normalem EZ, zu Zeit, Ort sowie Person orientiert.
Kreislauf stabil, Vitalparameter im Normbereich. Neurologische Untersuchung zeigte keine
Ausfä lle. Weitere Inspektionsbefunde waren anatomisch und funktionell regelrecht.
Weitere Befunde:
Labor bei der Aufnahme: Gerinnungsstö rung.
Im CCT stellte sich kleine posttraumatische subarachnoidale Blutung bds frontalis dar.
Rö ntgenologisch wurden HWS- sowie Handgelenksfraktur ausgeschlossen.
Die anamnestische Angaben sowie kö rperliche Inspektionszeichen in Kombination mit CTT
und rö ntgenologischen Befunde deuten auf SHT mit subarachnoidaler Blutung bds frontalis
hin.
Verlauf:
Im stationä ren Verlauf mit Monitoring der Vitalparameter unter Therapie mit Konakion,
Antiemetika (Metoclopromid) und Analgetika (Diclofenac) kam es zur deutlichen
Verbesserung des AZs der Patientin, so dass konnten wir Frau S..... in stabilem AZ und
relativer Beschwerdefreiheit in Ihre ambulante Weiterbehandlung entlassen.
Wir bitten um weitere Befundkontrolle.
Entlassungsmedikation: Diclofenac b.B.
Hausmedikation unverä ndert.
Wir bedanken uns fü r Ihre Weiterbetreuung und stehen fü r Rü ckfragen zur Verfü gung.
Mit freundlichen kollegialen Grü ßen,
....
4. Teil:
Arzt-Arzt Gesprä ch: ich habe nur Fragen bekommen:
Was fü r Risiken hat die Patienten fü r TVT (Familienanamnese, Pille, Raucherin)?
Ich musste nach Fragen aus dem 2. Teil antworten.
Was fü r Prä parat ist Konakion (Vit K)?
Was machen Sie, wenn ein Patient stark auf dem Tisch blutet (Bluttransfusion mit
Plasma)?
Die Kommission war sehr lieb.