Sie sind auf Seite 1von 54

visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMA visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKER visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITER visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERI K visiterikspiekermannVISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMA visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMAN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermannVISITERIKSPIEKERMAN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermannVISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEK visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMA visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKER visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITER visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERI K visiterikspiekermannVISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMA visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMAN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermannVISITERIKSPIEKERMAN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermannVISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEK visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMA visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKER visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITER visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERI K visiterikspiekermannVISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMA visiterikspiekermann VISIT ERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMAN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermannVISITERIKSPIEKERMAN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIK SPIEKERMANN visiterikspiekermannVISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIE visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMA visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKER visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITER visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERI K visiterikspiekermannVISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMA visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMAN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermannVISITERIKSPIEKERMAN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermannVISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEK visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANNvisiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMA visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKER visiteriksp iekermann VISITERIKSPIEKERMANNVISITERIKSPIEKERMANN visiterikspiekermannVISITERIKSPIEKERMANNVISITER

visiteriksp iekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITER
visiteriksp iekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITERIKSPIEKERMANN visiterikspiekermann VISITERIKSPIEKERMANN VISITER

WARUM DIE UNIVERS?

Nadine Fontana Visuelle Kommunikation, 3. + 4. Semester HGKK Bern

Die Univers ist eine Schrift die ich sehr oft verwende. Mir gefällt sie weil sie sehr harmonisch und aus- gewogen wirkt. Sie lässt sich sehr angenehm lesen und passt fast für jede Gelegenheit. Ich weiss zwar, dass sie Schrift von Adrian Frutiger sehr beliebt ist und als sehr schöne und gute Schrift beurteilt wird, hatte aber bisher noch nie die Gelegenheit mich tiefer mit ihr zu befassen. Daher beschloss ich diese Gelegenheit zu nutzen um die Univers zu untersuchenund selbst zu entdecken was sie so einzigartig macht.

DIE ENTSTEHUNG DER UNIVERS

- 1954 Firma plante Firma Deberny und Peignot serifenlose Linearantiqua in mehreren Schnitten für Fotosatztechnik.

- Adrian Frutiger entwickelte neue Schrift, mengensatz geeignet.

- Univers erschien 1957

abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

SCHRIFTSCHNITTE

- Schriftfamilie von 21 Schriftschnitten

- Basisform Univers 55

- verschiedenen Dicken in 10er Stellen, Breiten in 2er Stellen bezeichnet

- ungerade Ziffern geradestehende Schriften, die Geraden die Kursivschriften

Stellen, Breiten in 2er Stellen bezeichnet - ungerade Ziffern geradestehende Schriften, die Geraden die Kursivschriften

SORTIEREN DER BUCHSTABENFORMEN

rund

gerade

diagonale

rund und gerade

gerade und diagonale

 

Minuskeln

Versalien

3

cos

3

COS

2

il

7

EFHILT

4

vwxy

4

VWXY

16

abdefghijmnpqrtu

8

BDGJPQRU

2

kz

3

AKZ

AUFBAU DER UNIVERS 55

AUFBAU DER UNIVERS 55 - Vertikalen : Kommen sehr häufig vor. - Strichstärken bei allen gleich,

- Vertikalen : Kommen sehr häufig vor. - Strichstärken bei allen gleich, Ausnahme i und j Punkt

AUFBAU DER UNIVERS 55 - Vertikalen : Kommen sehr häufig vor. - Strichstärken bei allen gleich,
AUFBAU DER UNIVERS 55 - Vertikalen : Kommen sehr häufig vor. - Strichstärken bei allen gleich,
AUFBAU DER UNIVERS 55 - Vertikalen : Kommen sehr häufig vor. - Strichstärken bei allen gleich,
AUFBAU DER UNIVERS 55 - Vertikalen : Kommen sehr häufig vor. - Strichstärken bei allen gleich,

AUFBAU DER UNIVERS 55

- Diagonalen: Mit Ausnahme k und t's nur bei letzten fünf Buchstaben

- vwxy bestehen nur aus Diagonalen

- t Ist einziger Buchstabe der schräg abgeschnitten ist

bei letzten fünf Buchstaben - vwxy bestehen nur aus Diagonalen - t Ist einziger Buchstabe der

AUFBAU DER UNIVERS 55

AUFBAU DER UNIVERS 55

AUFBAU DER UNIVERS 55

- Rund: Kommet sehr häufig vor.

- Buchstaben können teils ganz gelesen werden (c, o, s)

- Andere so deutlich das Rest mühelos ergänzt werden kann

abcdefghijklm

nopqrstuvwxyz

PUNZEN UND INNENRÄUME

PUNZEN UND INNENRÄUME
PUNZEN UND INNENRÄUME

BREITENVERGLEICH MINUSKEL UNIVERS 55

Zeichenbreiten im Vergleich

abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

BREITENVERGLEICH MINUSKEL UNIVERS 55 Zeichenbreiten im Vergleich abcdefghijklmnopqrstuvwxyz
BREITENVERGLEICH MINUSKEL UNIVERS 55 Zeichenbreiten im Vergleich abcdefghijklmnopqrstuvwxyz
BREITENVERGLEICH MINUSKEL UNIVERS 55 Zeichenbreiten im Vergleich abcdefghijklmnopqrstuvwxyz
BREITENVERGLEICH MINUSKEL UNIVERS 55 Zeichenbreiten im Vergleich abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

BREITENVERGLEICH MINUSKEL UNIVERS 55

BREITENVERGLEICH MINUSKEL UNIVERS 55
BREITENVERGLEICH MINUSKEL UNIVERS 55
BREITENVERGLEICH MINUSKEL UNIVERS 55
BREITENVERGLEICH MINUSKEL UNIVERS 55
BREITENVERGLEICH MINUSKEL UNIVERS 55
BREITENVERGLEICH MINUSKEL UNIVERS 55

51.2
43.3

56.3
53.9

61.6

53.2
51.6

53.5

Massangaben in %

w

m

100 94.8
100
94.8

v

y

x

67.7 63.9
67.7
63.9

- mittlere Zeichenbreite bei 50%. Entspricht k und s

o

g

b

d

p

q

e

61.3 60.8
61.3
60.8
bei 50%. Entspricht k und s o g b d p q e 61.3 60.8 k

ks

n

c

a

h

u

k

s

z

f t r jil 40.7 36.6 34.2 23.2 13.9 11.7
f
t
r
jil
40.7
36.6
34.2
23.2
13.9
11.7

Zwischenräume

Univers 65

Zwischenräume

Univers 55

Zwischenräume

Univers 45

Univers 65 Univers 55 Univers 45
Univers 65
Univers 55
Univers 45
Univers 65 Univers 55 Univers 45

Univers 65

Univers 55

Univers 45

120.1% Univers 65 100% Univers 55 93.5% Univers 45
120.1%
Univers 65
100%
Univers 55
93.5%
Univers 45

FLEISCH /BUCHSTABENABSTÄNDE

abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

FLEISCH / BUCHSTABENZWISCHENRÄUME

- Zwischen Buchstaben mit Geraden grosserer Zwischenraum nötig - Bei Diagonalen kleiner, da durch Buchstabenform schon viel Weissraum vorhanden

mit Geraden grosserer Zwischenraum nötig - Bei Diagonalen kleiner, da durch Buchstabenform schon viel Weissraum vorhanden
mit Geraden grosserer Zwischenraum nötig - Bei Diagonalen kleiner, da durch Buchstabenform schon viel Weissraum vorhanden
mit Geraden grosserer Zwischenraum nötig - Bei Diagonalen kleiner, da durch Buchstabenform schon viel Weissraum vorhanden

4.3

53.9

25.9

FLEISCH / BUCHSTABENZWISCHENRÄUME

Massangabe in % 100 97.9 95.9 93.9 87.9 83.9
Massangabe in %
100
97.9
95.9
93.9
87.9
83.9
4.3 53.9 25.9 FLEISCH / BUCHSTABENZWISCHENRÄUME Massangabe in % 100 97.9 95.9 93.9 87.9 83.9

Zwischenräume Univers 65

Zwischenräume

Univers 55

Zwischenräume

Univers 45

Univers 65 Univers 55 Univers 45

Univers 65

Univers 55

Univers 45

68.8% Univers 65 100% Univers 55 93.5% Univers 45
68.8% Univers 65 100% Univers 55 93.5% Univers 45
68.8% Univers 65 100% Univers 55 93.5% Univers 45

68.8%

Univers 65

100%

Univers 55

93.5%

Univers 45

VERHÄLTNIS ARTVERWANDTER BUCHSTABEN

- c,e, o Grundlinie und die gleiche Höhe

Buchstabenbreite ist bei allen unterschiedlich, die Dicke stimmt an Achsen überein.

-

r,

n,m vertikale Linien gleich dick.

n

ist leicht breiter als der m. Bogen r tiefer als bei n und m.

o e c r n m
o e c r n m
o e c r n m
o e c r n m
o e c r n m
o e c r n m

oec rnm

o e c r n m

Mittelhöhe

Mittelachse

Schriftlinie

FORMVERGLEICH b,d:

- Spiegelbildlich?

Spiegelachse

b

d

Oberlänge

Mittellänge

Mittelachse

Schriftlinie

FORMVERGLEICH b,d:

- gleiche Buchstabenhöhe und Breite

- Aussenkonturen identisch

- Punze des d nach unten grösser

Spiegelachse

b

b

d

Oberlänge

Mittellänge

Mittelachse

Schriftlinie

FORMVERGLEICH b,d,p,q:

- Unterlänge kürzer als Oberlänge

- Gleiche Bunchstabenbreite und Dicke vertikaler Formen an Mittelachsen

- Punzen bei p und q ausgeprägter

Spiegelachse

b

p

q

p

b

Mittellänge

Mittelachse

Schriftlinie

Unterlänge

BUCHSTABENÜBERLAGERUNG

- Schrift nicht geometrische - kein starres Raster

- 20 verschiedene Zeichenbreiten, 9 verschiedene Dickten f (h,b,d,h,j,l,) t i,j,k,u,v,w,x,y,z Schriftlinie
-
20 verschiedene Zeichenbreiten, 9 verschiedene Dickten
f
(h,b,d,h,j,l,)
t
i,j,k,u,v,w,x,y,z
Schriftlinie
a,b,c,d,e,s,u
Unterlänge
(j,q)p,
g
i - Breite
r - Breite
x - Breite
w - Breite

Oberlängenhöhe

a,c,e,g,m,n,o,p,q,s

Mittellängenhöhe

(f,h,i,k,l,m,n,r,t,v,w,x,y,z)

BUCHSTABENÜBERLAGERUNG i,j,l,f,t

- Stammstrich hat gleiche breite - t tiefere Oberlänge

- Querstrich f+t nicht gleich f - j+t enden rundauslaufend i,j,l, t il Schriftlinie (f,i,l,)
-
Querstrich f+t
nicht gleich
f
-
j+t enden rundauslaufend
i,j,l,
t
il
Schriftlinie
(f,i,l,)
t
Unterlänge
j

Oberlängenhöhe

Mittellängenhöhe

BUCHSTABENÜBERLAGERUNG a,c,e,o,s

- alle über und unter Schriftlinie und Mittellänge

- o Breitester Buchstaben

- Querelemente e und a nicht gleiche Höhe Schriftlinie Unterlänge
- Querelemente e und a nicht gleiche Höhe
Schriftlinie
Unterlänge

Oberlängenhöhe

Mittellängenhöhe

BUCHSTABENÜBERLAGERUNG h,r,u,n,m

- Schrift nicht geometrische - kein starres Raster

- 20 verschiedene Zeichenbreiten, 9 verschiedene Dickten n h,m,n Mittellänge r,u Schriftlinie h,m,n,r, u
-
20 verschiedene Zeichenbreiten, 9 verschiedene Dickten
n
h,m,n
Mittellänge
r,u
Schriftlinie
h,m,n,r,
u

Oberlängenhöhe

BUCHSTABENÜBERLAGERUNG d,b,p,q,g

- Punzen beginnen alle auf gleicher Höhe - sind unterschiedlich breit und lang

- Punze g deutlich weniger hoch b,d g,p,q,b,d Mittellänge g Schriftlinie b,d,p,q, Unterlänge p+q g
-
Punze g deutlich weniger hoch
b,d
g,p,q,b,d
Mittellänge
g
Schriftlinie
b,d,p,q,
Unterlänge
p+q
g

Oberlängenhöhe

BUCHSTABENÜBERLAGERUNG k,v,w,x,y,z

- jeder Buchstabe eigene Diagonale - Schriftlinie und Mittellänge gleich

Mittellänge v,w,x,y,z Schriftlinie v,w,x,y,z Unterlänge y
Mittellänge
v,w,x,y,z
Schriftlinie
v,w,x,y,z
Unterlänge
y

Oberlängenhöhe

BUCHSTABENÜBERLAGERUNG k,v,w,x,y,z

BUCHSTABENÜBERLAGERUNG k,v,w,x,y,z

BUCHSTABENÜBERLAGERUNG k,v,w,x,y,z

BUCHSTABENÜBERLAGERUNG k,v,w,x,y,z

DIE BUCHSTABENTEILE

1 hp-Höhe

2 Versalienhöhe

3 x-Höhe

4 Oberlänge

5 Mittellänge

6 Schriftlinie

7 Unterlänge

Alle Masse in Prozent / 100 % ph-Höhe

4

5

6

7

1 2 3

25.8

f

1.7

hpxBfg

22.1

g

1.7

20.75

23.9

7 Unterlänge Alle Masse in Prozent / 100 % ph-Höhe 4 5 6 7 1 2
7 Unterlänge Alle Masse in Prozent / 100 % ph-Höhe 4 5 6 7 1 2

54.9

7 Unterlänge Alle Masse in Prozent / 100 % ph-Höhe 4 5 6 7 1 2

MINUSKEL UND VERSALIEN

hp-Höhe 100% davon: Oberlängen 24.3%

- In deutschen Sprache kommen Versalien häufig vor, die im Englischen fehlen

- Dadurch Grössenverhältnis von Versalien und Minuskeln abgestimmt damit die Versalien nicht zu gross und fett wirken.

- erreicht indem Mittellängen gross sind. Satzbild weniger fleckig und unruhig.

- Zu knappen Oberlängen, Unterlängen zusätzlich leicht verkürzt.

Mittellängen 54.8%

Unterlängen 20.9%

hxfpGF 24.3%

54.8% 20.9%
54.8% 20.9%
54.8% 20.9%
54.8% 20.9%
54.8% 20.9%
54.8% 20.9%

54.8%

20.9%

MESSEN DER MINUSKELN AM BEISPIEL r UND p

Strichhöhe 100%

Strichhöhe 100%

35.8%

(38.3%)

35.8%

17.8% 38.1%
17.8%
38.1%

100%

c h h ö h e 1 0 0 % 35.8% (38.3%) 35.8% 17.8% 38.1% 100%

14.8%

34.5%

100%

Mittelhöhe

Schriftlinie

VERSALIEN

- Unterschiedliche Strichstärken schützten vor Gleichförmigkeit.

- Senkrechten breiter als Horizontalen.

- Nuancen dienen optischer Wirkung, bessere Lesbarkeit

- Buchstaben mit vielen Linien nicht als dunklere Formen in der Vordergrund.

B F

GRAUWERTVERGLEICH MINUSKELN VERSALIEN

die ersten serifenlosen schriften, die für setzereien produziert wurden, waren die akzidenz-grotesk (1898), reform-grotesk (1904-1907), venus (1907) und new gothic (1908). sie waren lieblos und mit holprigen details beschaffen. dadurch hatten sie bald einen schlechten ruf der sich auf die ganze schrift- gruppe übertrug. den neuen vorstellungen und notwendigkeiten entsprachen sie nur zum teil. daher entstanden zwischen 1910 und 1925 viele typo- grafische entwürfe neuer groteskschriften. es entstanden viele experimente um die druckschrift neu definieren zu können. sie waren aber weder als textschrift konzipiert noch dazu geeignet. ausgelöst durch die notwendigkeit serifenlose schriften für die neuen stilistischen bedürfnisse zu entwickeln entstanden später die schriften erbar (1924), kabel (1927), futura (1927), gill (1927) und die neuzeit-grotesk (1928), die alle heute noch anwendung finden. die neuen serifenlosen schriften wurden allerdings weiterhin als schlechtlesbar und seelenlos bezeichnet. eine ausnahme bildete edward johnstens schrift die er 1916 für das leitsystem der londoner u-bahn entwickel hatte. er versuchte aspekte guter les- barkeit und formaler ausarbeitung einzubringen. seine schrift fand zwar in typografischen kreisen akzeptanz wurde aber nicht als druckschrift für den allgemeinen gebrauch gegossen. ausgelöst durch die bauhausschüler wie max bill entstanden in den 30er und 40er jahren die schweizertypografie. charakteristisch für die gestaltungsauffassung war bewusste, strikte reduktion der verwendeten typografischen elemente auf zwei oder drei schrift- grössen und schriftschnitte.

DIE ERSTEN SERIFENLOSEN SCHRIFTEN, DIE FÜR SETZEREIEN PRODUZIERT WURDEN, WAREN DIE AKZIDENZ-GROTESK (1898), REFORM-GROTESK ( 1904-1907), VENUS (1907) UND NEW GOTHIC (1908). SIE WAREN LIEBLOS UND MIT HOLPRIGEN DETAILS BESCHAFFEN. DADURCH HATTEN SIE BALD EINEN SCHLECHTEN RUF DER SICH AUF DIE GANZE SCHRIFTGRUPPE ÜBERTRUG. DEN NEUEN VORSTELLUNGEN UND NOTWENDIGKEITEN ENTSPRA- CHEN SIE NUR ZUM TEIL. DAHER ENTSTANDEN ZWISCHEN 1910 UND 1925 VIELE TYPOGRAFISCHE ENTWÜRFE NEUER GROTESKSCHRIFTEN. ES ENT- STANDEN VIELE EXPERIMENTE UM DIE DRUCKSCHRIFT NEU DEFINIEREN ZU KÖNNEN. SIE WAREN ABER WEDER ALS TEXTSCHRIFT KONZIPIERT NOCH DAZU GEEIGNET. AUSGELÖST DURCH DIE NOTWENDIGKEIT SERIFENLOSE SCHRIFTEN FÜR DIE NEUEN STILISTISCHEN BEDÜRFNISSE ZU ENTWICKELN ENTSTANDEN SPÄTER DIE SCHRIFTEN ERBAR (1924), KABEL (1927), FUTURA (1927), GILL (1927) UND DIE NEUZEIT-GROTESK (1928), DIE ALLE HEUTE NOCH ANWENDUNG FINDEN. DIE NEUEN SERIFENLOSEN SCHRIFTEN WURDEN ALLERDINGS WEITERHIN ALS SCHLECHTLESBAR UND SEELENLOS BEZEICHNET. EINE AUSNAHME BILDETE EDWARD JOHNSTENS SCHRIFT DIE ER 1916 FÜR DAS LEITSYSTEM DER LONDONER U-BAHN ENTWICKEL HATTE. ER VERSUCH- TE ASPEKTE GUTER LESBARKEIT UND FORMALER AUSARBEITUNG EINZUBRINGEN. SEINE SCHRIFT FAND ZWAR IN TYPOGRAFISCHEN KREISEN AKZEP- TANZ WURDE ABER NICHT ALS DRUCKSCHRIFT FÜR DEN ALLGEMEINEN GEBRAUCH GEGOSSEN. AUSGELÖST DURCH DIE BAUHAUSSCHÜLER WIE MAX BILL ENTSTANDEN IN DEN 30ER UND 40ER JAHREN DIE SCHWEIZERTYPOGRAFIE. CHARAKTERISTISCH FÜR DIE GESTALTUNGSAUFFASSUNG WAR BEWUSSTE, STRIKTE REDUKTION DER VERWENDETEN TYPOGRAFISCHEN ELEMENTE AUF ZWEI ODER DREI SCHRIFTGRÖSSEN UND SCHRIFTSCHNITTE.

BUCHSTABEN MIT SPEZIELLEN EIGENSCHAFTEN

- x:4 Unterschiedliche Schenkel. Grün eingezeichnet regelmässige Diagonalen -t: Einzige Buchstaben der oben schräg angeschnitten ist und in Rundung endet. Horizontaler Querstrich läuft konisch nach innen. -i: Beim i und j Breite des Punktes breiter als Hauptstrich.

xti

xti

Korigierte Buchstaben wirken unharmonischer

x: mit regelmässigen Schenkeln mehr ein kreuz, zu schwer

t: christliches Kreuz, tötelig

i: Punkt zu klein, würde in Mengensatz untergehen

zu schwer t: christliches Kreuz, tötelig i: Punkt zu klein, würde in Mengensatz untergehen Univers 55
zu schwer t: christliches Kreuz, tötelig i: Punkt zu klein, würde in Mengensatz untergehen Univers 55

Univers 55

überzeichnet

FORMÄHNLICHKEITEN

- Gut geplante Schrift, kaum verwechselbare Zeichen

- Am ähnlichsten gross i und klein l. i breiter. 1 mit Aufstrich gekennzeichnet

- F schmaler als E

- Q mit abstrich, Null ist schmaler als O

1

l

I

EF

OQ0

l I

SCHRIFTSCHNITTE IM VERGLEICH

hhhhhhhhhhhh HHHHHHHHHHHHH

Verschiedene VERSCHIEDENE Schriftschnitte SCHRIFTSCHNITTE

abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

univers 65

univers 55

abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

univers 45

FORMENVERGLEICH VERSCHIEDENER SCHRIFTSCHNITTE

- Strichstärken und Zeichenbreite verändern sich, Höhe bleibt gleich

- Bogen n in Univers 45 und 55 beginnt tiefer

- n Univers 45 oberer Abschluss der Vertikalen leicht nach aussen gezeichnet

- Bogen S Univers 45 beginnt höher und endet tiefer als bei der Univers 65.

univers 65 univers 55 univers 45 n nn SSS
univers 65
univers 55
univers 45
n nn
SSS

Versalienhöhe

Mittellänge

Schriftlinie

KURSIVE ZU GERADEN

- Kursiven sind von den Geraden abgewandelt.

- Auf horizontaler Mittellinie zur Schräge gedreht.

- Der Kursivwinkel betont gross um den Unterschied zu Geraden gut hervorzuheben

- Durch Konstruktionsprinzip Kursiven gleiche Zeichenbreite wie Geraden.

- Dadurch Grauwert bei Kursiven und Geraden gleich.

oo aa Drehpunkt Drehpunkt Mittelachse Neigungswinkel 12.5 °
oo aa
Drehpunkt
Drehpunkt
Mittelachse
Neigungswinkel
12.5
°

GRAUWERTVERGLEICH UNIVERS 55 UND UNIVERS 55 OBLIQUE

Die ersten serifenlosen Schriften, die für Setzereien produziert wurden, waren die Akzidenz-Grotesk (1898), Reform-Grotesk (1904-1907), Venus (1907) und New Gothic (1908). Sie waren lieblos und mit holprigen Details beschaffen. Dadurch hatten sie bald einen schlechten Ruf der sich auf die ganze Schrift- gruppe übertrug. Den neuen Vorstellungen und Notwendigkeiten entsprachen sie nur zum Teil. Daher entstanden zwischen 1910 und 1925 viele typo- grafische Entwürfe neuer Groteskschriften. Es entstanden viele Experimente um die Druckschrift neu definieren zu können. Sie waren aber weder als Textschrift konzipiert noch dazu geeignet. Ausgelöst durch die Notwendigkeit serifenlose Schriften für die neuen stilistischen bedürfnisse zu entwickeln entstanden später die Schriften Erbar (1924), Kabel (1927), Futura (1927), Gill (1927) und die Neuzeit-Grotesk (1928), die alle heute noch Anwendung finden. Die neuen serifenlosen Schriften wurden allerdings weiterhin als schlechtlesbar und seelenlos bezeichnet. Eine Ausnahme bildete Edward Johnstens Schrift die er 1916 für das Leitsystem der Londoner U-Bahn entwickel hatte. Er versuchte Aspekte guter Les- barkeit und formaler Ausarbeitung einzubringen. Seine Schrift fand zwar in typografischen Kreisen Akzeptanz wurde aber nicht als Druckschrift für den allgemeinen Gebrauch gegossen. Ausgelöst durch die Bauhausschüler wie Max Bill entstanden in den 30er und 40er Jahren die Schweizertypografie. Charakteristisch für die Gestaltungsauffassung war bewusste, strikte Reduktion der verwendeten typografischen Elemente auf zwei oder drei Schrift- grössen und Schriftschnitte.

Die ersten serifenlosen Schriften, die für Setzereien produziert wurden, waren die Akzidenz-Grotesk (1898), Reform-Grotesk (1904-1907), Venus (1907) und New Gothic (1908). Sie waren lieblos und mit holprigen Details beschaffen. Dadurch hatten sie bald einen schlechten Ruf der sich auf die ganze Schrift- gruppe übertrug. Den neuen Vorstellungen und Notwendigkeiten entsprachen sie nur zum Teil. Daher entstanden zwischen 1910 und 1925 viele typo- grafische Entwürfe neuer Groteskschriften. Es entstanden viele Experimente um die Druckschrift neu definieren zu können. Sie waren aber weder als Textschrift konzipiert noch dazu geeignet. Ausgelöst durch die Notwendigkeit serifenlose Schriften für die neuen stilistischen bedürfnisse zu entwickeln entstanden später die Schriften Erbar (1924), Kabel (1927), Futura (1927), Gill (1927) und die Neuzeit-Grotesk (1928), die alle heute noch Anwendung finden. Die neuen serifenlosen Schriften wurden allerdings weiterhin als schlechtlesbar und seelenlos bezeichnet. Eine Ausnahme bildete Edward Johnstens Schrift die er 1916 für das Leitsystem der Londoner U-Bahn entwickel hatte. Er versuchte Aspekte guter Les- barkeit und formaler Ausarbeitung einzubringen. Seine Schrift fand zwar in typografischen Kreisen Akzeptanz wurde aber nicht als Druckschrift für den allgemeinen Gebrauch gegossen. Ausgelöst durch die Bauhausschüler wie Max Bill entstanden in den 30er und 40er Jahren die Schweizertypografie. Charakteristisch für die Gestaltungsauffassung war bewusste, strikte Reduktion der verwendeten typografischen Elemente auf zwei oder drei Schrift- grössen und Schriftschnitte.

ZAHLEN: UNIVERS 55

0123456789

ZAHLEN: UNIVERS 55

0123456789Zahlen

ZAHLENÜBERLAGERUNG

- auch hier kein Raster

1560897 432

0,2,3,6,8,9

Zahlenhöhe 1,4,5,7

Schriftlinie 1,2,4,7,

0,3,5,6,8,9

FORMÄHNLICHKEITEN BEI ZAHLEN

6 9

FORMÄHNLICHKEITEN BEI ZAHLEN

- Punze der 6 grösser, ganzer Bauch ausgeprägter

- Verwechslungsgegefahr besteht 69,96

Spiegelachse

6

9

6

Zahlenhöhe

Mittelachse

Schriftlinie

ZUSAMMENFASSEND

Mir war vorher nie bewusst wie genau Adrian Frutiger die einzelnen Buchstaben aufeinander abgestimmt hat. Nicht nur als Leseschrift ist die Univers sehr gut geeignet, auch die Buchstaben einzeln haben sehr harmonische Formen und wirken nicht langweilig. Da die Univers sehr schlicht ist passt sie sich ihrem Wirkungsfeld gut an. Sie eignet sich wie gesagt als Leseschrift wie auch als Signalisation und auf Plakaten, da sie auch von Weitem gut lesbar ist. Die Linienstäken, die Verjüngungen, die Verbindung von geraden und runden Fomen sind bis auf's Kleinste durchdacht. Sie wirkt regelmässig und angenehm, ohne dabei steril zu sein. Ich habe bei meiner Untersuchung nichts festgestellt was mich ann dieser Schrift stören würde.