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Entgegnung zu Erich Schultze – „Warum wir an die Dreieinigkeit glauben!“ – Teil 2 – SdÜ April 2011

Horst.Kautz@hotmail.de – 12/2011

Über die Trinität in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (STA) und deren Verteidigung durch die „Gemeinde der Übrigen“

Dies ist eine Entgegnung auf einen Artikel von Erich Schultze:

Warum wir an die Dreieinigkeit glauben!“ – Teil 2

Stimme der Übrigen April 2011 Heft Nr. 53

(Der Originalartikel kann unter http://www.uebrigen.homepage.t-online.de/11117/home.html abgerufen werden)

(Bruder Schultze – Bibel Ellen White)

„Teil 2 – Ein Gott und drei Persönlichkeiten?

Geliebte, glaubet nicht jedem Geiste, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.

1Jo 4,1

Die mathematisch und logisch korrekte Zählweise 1 + 1 + 1 = 3 wird nach Bruder Schultze in Bezug auf die Dreieinigkeit zur „göttlichen Formel“ 1 +1 + 1 = 1. Dieser Irrtum, nach seinen Worten eines der großen gottseligen Geheimnisse, auf die sich Paulus bezieht, wird von Paulus selbst widerlegt, wenn er sagt:

1Kor 8,6

so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen HERRN, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.

In Wahrheit verbirgt sich hinter dieser falschen Logik Satan, der große Urheber aller Fälschung, der damit nur verbergen will, dass der Trinitätsglaube in Wirklichkeit ein Dreigötterglaube ist, Lichtjahre entfernt von dem Monotheismus, den die Bibel lehrt. Damit die Gläubigen diese offensichtliche Täuschung nicht durchschauen, wird sie in der Katholischen Kirche ein Mysterium genannt, das nicht hinterfragt werden kann, sondern geglaubt werden muss. Auch in konservativen STA-Kreisen herrscht diese Sichtweise vor. Bruder Schultze drückt dies in folgenden Worten aus:

Unser Wissen ist Stückwerk und Gottes Wesen und Gedanken sind weit höher als wir Menschen verstehen können. Wir betreten bei dem Thema: „ein Gott und drei Personen“ heiligen Boden, wo Ehrfurcht und Hinhören mit heiliger Scheu angesagt ist.

Wie demütig und ehrfürchtig diese Worte auch klingen mögen, sind es die Worte des großen Verführers, der eine Irrlehre in die Welt setzt und diese als gottseliges Geheimnis verklärt. Doch wir sind aufgerufen, die Geister zu prüfen!

Aber drückt es Ellen White nicht mit ähnlichen Worten aus?

Es ist für uns nicht wichtig, genau erklären zu können, was der Heilige Geist ist. Das Wesen des Heiligen Geistes ist ein Geheimnis. Menschen können es nicht erklären, weil Gott es ihnen nicht offenbart hat…“ (WA S. 52)

Entgegnung zu Erich Schultze – „Warum wir an die Dreieinigkeit glauben!“ – Teil 2 – SdÜ April 2011

Diese Aussage ist an alle Trinitarier gerichtet, die ja immerzu darauf herumreiten, dass der Heilige Geist die dritte Person Gottes sei, obwohl davon in der Bibel keine Rede ist.

Bruder Schultze zitiert ein Bibelwort, das ebenfalls vor Spekulationen warnt:

„Was verborgen ist, ist des Herrn, unseres Gottes; was aber offenbart ist, das gilt uns

und unsern Kindern ewiglich

(5. Mose 29:28)

Wir müssen also nur untersuchen, ob es sich bei der Dreieinigkeit um eine biblische Offenbarung handelt, oder ob sich Spekulation und Auslegung dahinter verbirgt!

Die Frage lässt sich relativ einfach klären, weil sie schon beantwortet ist. Bruder Fischer hatte schon vor Jahren eine Prämie für den biblischen Beweis der Trinitäts- lehre ausgelobt. Bis heute hat sich niemand gemeldet, auch nicht die Büder Stolpmann und Schultze, obwohl sie andauernd verkündigen, dass es sich um eine göttliche Offenbarung handele. Stimmen die Taten also mit ihren Worten überein? Offenbar nicht, denn den geforderten Beweis sind sie schuldig geblieben und spekulieren stattdessen lieber munter weiter.

Bruder Schultze schreibt, dass es klare Hinweise auf Gottes Einzahl und Mehrzahl gibt. Ist ein Hinweis eine Offenbarung? Natürlich nicht. Ein Hinweis kann in die eine oder andere Richtung führen. Schultze rückt dann selbst von dem von ihm zitierten Bibelwort einer Offenbarung ab, indem er anstelle einer Offenbarung von „offen- barten Aussagen“ spricht. Doch dies ist nur eine Umschreibung, nur ein Kunstgriff, um zu verschleiern, dass es keine Offenbarung dazu gibt.

Im Gegenteil, wir werden sehen, dass in der Bibel im Sinne einer Offenbarung nur Aussagen zu finden sind, die gegen die Trinität sprechen. Machen wir also einmal den Test, indem wir „offenbarte Aussagen“ einander gegenüberstellen und uns fragen, welche Aussage Offenbarung ist, und welche Auslegung:

Auslegung oder Offenbarung?

 

Gegen Trinität

   

Pro Trinität

 

Mt 11,27

Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren.

 

Lk 3,22

und der heilige Geist fuhr her- nieder in leiblicher Gestalt auf ihn wie eine Taube und eine Stimme kam aus dem Himmel, die sprach: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

 

O,

A

A

Joh 17,3

Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.

 

Mt 28,19

und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des

 

O

heiligen Geistes,

O,

A

1Kor 8,6

so haben wir doch nur einen Gott, den Vater

 

2Kor 13,13 Die Gnade unsers HERRN Jesu Christi und die Liebe Gottes und

 
 

O

 

die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen.

A

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Entgegnung zu Erich Schultze – „Warum wir an die Dreieinigkeit glauben!“ – Teil 2 – SdÜ April 2011

Offb 21,22

Und ich sah keinen Tempel in ihr, denn der Herr, Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel, und das Lamm.

 

Offb 4,5

Und aus dem Throne gehen hervor Blitze und Stimmen und Donner; und sieben Feuerfackeln

 

O

brannten vor dem Throne, welche die sieben Geister Gottes sind.

A

A = Auslegung, O = Offenbarung

Wer ehrlich zu sich selbst ist, erkennt hier einen deutlichen Unterschied! Da Bruder Schultze sich bewusst ist, dass seine „offenbarten Aussagen“ auf tönernen Füßen stehen, schränkt er gleich ein:

Was menschliche Vernunft übersteigt und gar ein offensichtlicher Widerspruch zu sein scheint, müssen wir stehenlassen, da Gott es so offenbart hat.

Ja, wenn es Gott so offenbart hätte, träfe diese Aussage sicherlich zu, doch Gott ist ein Gott der Ordnung und nicht der Widersprüche. Daher hat er auch nichts wider- sprüchliches offenbart. Die angeblichen Offenbarungen sind in Wirklichkeit Auslegun- gen, die aus der Zentrale des Feindes stammen!

1.1 Von inspirierten Schriften nichts davontun und nichts dazutun

Auch hier können wir obiges Zitat von Ellen White anwenden. Wenn sich in eine inspirierte Schrift ein Fehler eingeschlichen hat, weil es Gott für gut hielt, zu prüfen, ob sich seine Kinder an die Anweisung zur Bibelauslegung durch Schriftvergleich („Kette der Wahrheit“) halten würden, oder ob sie von jedem Lüftchen Irrlehren anneh- men würden, so gilt auch hier unsere Pflicht zur Prüfung. Paulus selbst, gleichwohl er ohne Zweifel inspiriert war, forderte seine Zuhörer auf, dies zu prüfen. Inspirierte Wahrheiten haben nichts zu befürchten. Sie halten auch der strengsten Prüfung stand. Handelt es sich dagegen um Scheinargumente, Auslegung und Spekulation, dann muss, wie bei Bruder Schultze, vor jeder Prüfung gewarnt werden.

2Jo 1,9

Jeder, der weitergeht und nicht bleibt in der Lehre des Christus, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, dieser hat sowohl den Vater als auch den Sohn.

Wir sollen sogar nicht eine einzige Aussage der Bibel abschwächen.

Da sollte sich Bruder Schultze erst mal den obigen Text des Apostels Johannes zu Herzen nehmen! Auch wenn seine Aussage grundsätzlich richtig ist, haben wir doch aus oben zitierter Vision Ellen Whites zur Kenntnis zu nehmen, dass die Bibel einzel- ne Fehler enthält und Gott dies offensichtlich zugelassen hat, um die Aufrichtigkeit seiner Kinder zu prüfen. Unsere sichere Leitung bei der Suche ist die „Kette der Wahrheit“. Grundsätzlich ist zu sagen, dass kein Punkt, der heilsnotwendig ist, in der Bibel isoliert dasteht, sondern meist mehrfach an anderen Stellen bestätigt wird. Als Mindestanforderung sind wir gehalten, das Prinzip der „zwei Zeugen“ anzuwen- den, das, wie wir noch sehen werden, zur „Kette der Wahrheit“ führt und das die Bibel und auch Jesus selbst als Maßstab vorgaben:

5Mo 17,6

Auf zweier oder dreier Zeugen Mund soll sterben, wer des Todes wert ist; aber auf eines Zeugen soll er nicht sterben.

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Entgegnung zu Erich Schultze – „Warum wir an die Dreieinigkeit glauben!“ – Teil 2 – SdÜ April 2011

5Mo 30,19

Ich nehme Himmel und Erde heute über euch zu Zeugen: ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, daß du das Leben erwählest und du und dein Same leben mögt,

Mt 18,16

Hört er dich nicht, so nimm noch einen oder zwei zu dir, auf daß alle Sache bestehe auf zweier oder dreier Zeugen Mund.

Offb 11,3

Und ich will meinen zwei Zeugen geben, daß sie weissagen tausend- zweihundertundsechzig Tage, angetan mit Säcken.

Selbst die 10 Gebote erfüllen diese Anforderung, indem sie in 5. Mose nochmals wiederholt werden. Der Taufbefehl kann dagegen diesem Maßstab nicht standhalten!

Da Bruder Schultze weiß, dass einzelne Aussagen der Bibel umstritten sind, fährt er nun zur Verteidigung seiner Ansichten schweres Geschütz auf:

b) Alle Schrift ist von Gott eingegeben

Doch damit nicht genug, hat er auch noch eine passende Bibelübersetzung gefun- den, die seinen Vorstellungen in der gewünschten Weise Nachdruck verleiht:

„Alles, was in den heiligen Schriften steht, ist von Gottes Geist eingegeben 3:16, Gute Nachricht)

(2. Tim.

Erkennen wir die kleine Verfälschung, die hier durchgeführt wurde? „Alle Schrift“ ist eine ganz andere Aussage als „alles“!

Um seiner Vorstellung Nachdruck zu verleihen, zitiert Bruder Schultze an dieser Stelle die Gute Nachricht-Übersetzung, die zwar die Bibel zum Großteil gut verständ- lich wiedergibt, aber nicht als besonders schrifttreu angesehen werden kann.

Die Gottesbotin bemerkt zu dieser Thematik:

„Liebe Geschwister, laßt das Wort Gottes so stehen, wie es ist. Laßt menschliche Weisheit sich nicht erkühnen, die Autorität auch nur einer einzigen Aussage der Schrift abzuschwächen.“ (Schatzkammer, Bd. II, S. 286)

Diese Aussage muss im Zusammenhang betrachtet werden, denn Ellen White machte als Gottesbotin auch folgende Aussage:

„Ich sah, daß Gott die Bibel besonders behütet hat. Als es aber erst wenige Abschriften gab, haben gelehrte Männer zu verschiedenen Zeiten Worte der Bibel verändert, weil sie dachten, daß sie das Wort dadurch klarer machen könnten. Doch in Wirklichkeit hüllten sie das, was klar war, in Dunkel, weil sie es ihren eingewurzelten Ansichten anpaßten, die von der Tradition beherrscht wurden. Ich sah aber, daß das Wort Gottes als Ganzes eine vollkommene Kette ist, bei der ein Teil in den anderen greift und ihn erklärt. Die treuen Sucher nach Wahrheit brauchen nicht zu irren…“ Erfahrungen und Gesichte – Geistliche Gaben“ S. 206:

Was bedeutet nun die Aussage „Alle Schrift ist von Gott eingegeben?“ Bedeutet dies, das die Aussage der Schrift inspiriert ist, oder das einzelne Wort? Natürlich, manch- mal kommt es auf den genauen Wortlaut an, aber bei dem Tauftext geht es nicht um die Bedeutung ein einzelnen Wortes, wie z.B. bei Daniel 9,27, sondern um den Sinn. Fand die Taufe zu Zeiten der Apostel auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes statt, oder auf den Namen Jesu? Diese Frage wurde zuvor schon beantwortet. Entweder kannten die Jünger den genauen Wortlaut ihres Auf- trages nicht, oder sie haben sich nicht daran gehalten. Ungehorsam wären sie ihrem

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Meister dabei in beiden Fällen gewesen, hatte Jesus doch im zweiten Teil des Missionsbefehls befohlen:

Mt 28,20

und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Der Sinn der Taufe ist der symbolische Tod und Auferstehung unter Berufung auf das Erlösungsopfer des Sohnes Gottes. Wer von den angeblichen drei Personen der Gottheit ist gestorben? Nur einer, nämlich Jesus. Daher macht auch die Taufe auf den Namen Jesu, wie sie die Apostel praktizierten, Sinn.

Bruder Schultze kann noch so oft die Bibel zitieren, aber er hat ein ernsthaftes Problem. Wenn er bei seiner Meinung bleibt, lehnt er Ellen White als Prophetin ab, auf die er sich sonst bei jeder Gelegenheit beruft. Sich nur die Rosinen herauszu- picken, die der eigenen Vorstellung entsprechen, ist nicht statthaft!

1.2 Die Bibel legt sich selber aus

a) Den engeren und weiteren Zusammenhang genau beachten

Nicht nur der engere Kontext sollte immer beachtet werden, um zur richtigen Deutung zu gelangen, sondern auch der Gesamtzusammenhang der Bibel berücksichtigt werden. Da wir glauben, dass der Geist Gottes alle Propheten inspirierte, widersprechen sich die Bibelschreiber nicht. Deshalb ist es sinnvoll alle Aussagen der Schrift zu einem Thema heranzuziehen, damit die richtige Lösung gefunden wird - auf diese Weise legt sich die Schrift selber aus.

Diese Worte von Bruder Schultze sind goldrichtig! Doch wieder werden sie einseitig verwendet. Wenn Bruder Schultze sie auf den Tauftext anwenden würde, würde er unzweifelhaft erkennen, dass der Tauftext aus Mt. 28, 19 nicht in dieses System biblischer Schriftauslegung hineinpasst, das die „Kette der Wahrheit“ darstellt, von der Ellen White sprach!

Als Maßstab der richtigen Lösung schreibt er:

Wir haben dann die richtige Lösung gefunden, wenn wir alle Aussagen der Bibel zu einer Lehre harmonisch miteinander verbinden, so dass ein Konzept oder eine Deutung ohne Widersprüche entsteht.

Auch diese Aussage ist richtig: die richtige Auslegung ist dann gefunden, wenn es einen harmonischen Gesamtzusammenhang gibt, der eine Deutung ohne Wider- sprüche zulässt.

Wir sehen also, die Theorie zur Wahrheitsfindung ist Bruder Schultze ebenso wie allen anderen STA-Theologen wohlbekannt. Warum dies in der Praxis nicht umge- setzt wird, liegt an den wohlbekannten menschlichen Schwächen, mit denen jeder Einzelne zu kämpfen hat. Dies sind z.B. Ansehen oder Eitelkeit und daraus folgen- dem Beharren auf einem Standpunkt, dessen Aufgabe das Eingeständnis eines Fehlers wäre und als Erniedrigung angesehen würde.

Br. Grosboll, selbst Theologe und in dieser Frage vermutlich selbst auf dem Holz- weg, sagt, dass einer der Hauptgründe, der Menschen in der Verführung hält, ihr Stolz ist. Stolz führte auch zu Satans Fall. Weiter sagt er, dass kaum ein Prediger,

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Entgegnung zu Erich Schultze – „Warum wir an die Dreieinigkeit glauben!“ – Teil 2 – SdÜ April 2011

der einmal öffentlich etwas Falsches verkündet hat, und dies auch noch gedruckt wurde, dies wieder zurücknimmt, sondern unter allen Umständen verteidigt. Denn einen Irrtum zuzugeben, würde zu demütigend sein.

Jesus sagte:

Mt 11,29

Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.

Sollten wir als seine Nachfolger nicht die gleiche Einstellung haben? Das würde viele falsche Lehren verhindern, die allein aus dem Stolz des Herzens geboren wurden!

Doch gehen wir nochmals zurück zu obigem Schriftvergleich. Welche dieser Aus- sagen ist in der Bibel nur an einer einzigen Stelle zu finden? Ohne großen Aufwand stellen wir fest, dass es der Taufbefehl ist, der von Trinitariern als eine ihrer wichtigs- ten Grundlagen angesehen wird.

Obwohl es vier Evangelien gibt, ist der Taufbefehl nur einmal vorhanden. Zudem wird bei allen anderen Taufen, über die das NT berichtet, eine andere Formel verwendet. Die Apostel tauften, soweit bekannt, ausschließlich auf „den Namen Jesu“.

Unter dem Punkt 2. Gott sind Drei, der eigentlich heißen müsste, es sind drei Götter, wird dargelegt, dass Gott sowohl Einzahl als auch Mehrzahl ist.

Hier wird der Theologieprofesser Dr. Martin Kobialka zu Rate gezogen, der richtig erklärt, das das Wort „Elohim“, das im AT an einigen Stellen für Gott verwendet wird, eine Pluralform ist. Weiter führt er unter Berufung auf die hebräische Grammatik aus, dass dieses Wort zwingend mehr als zwei Personen darstellt und nicht allein auf Gott und seinen Sohn gedeutet werden kann.

Die Aussage in 1. Mose 1,26 Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich

sei.“ , sagt daher nach Kopialka ein Gott zu mindestens zwei anderen Göttern! Ellen White, die nicht die hebräische Grammatik beherrschte, sondern sich auf das verließ, was sie in Visionen sah, schrieb über diesen Text:

Doch als Gott zu seinem Sohn sprach: „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei“ (1. M. 1,26), da wurde Satan eifersüchtig auf Jesus.“

(Erfahrungen und Gesichte – Geistliche Gaben, Seite 130)

Wem können wir also mehr vertrauen? Einer Prophetin Gottes oder einem Theolo- gieprofessor? Und dies ist auch die Gretchenfrage für die Brüder Schultze und Stolp- mann, die Ellen White fast in den Himmel heben, wenn sie damit ihre Meinung stüt- zen können, aber andere Aussagen von ihr, die nicht in ihr Weltbild passen, entwe- der nicht kennen wollen, oder aber ignorieren. Es ist schlichtweg unvorstellbar, dass diesen Brüdern zentrale Aussagen, die jedem einfachen Glied ohne großen Aufwand zur Verfügung stehen, nicht bekannt sind.

Wahrheit hat sehr viel mit Ehrlichkeit zu tun. Nur wer ehrlich zu sich selbst ist, kann die Wahrheit erkennen, da er sich sonst selbst betrügt. Schultze selbst schreibt über selektives Vorgehen, wie wir dies schon mehrfach bei ihm erlebt haben:

„…aber beim „Entweder-oder“ (werden) die Bibelaussagen gegeneinander ausgespielt und so ein Teil entsorgt, so dass die Bibel dünner wird, gereinigt von den Aussagen, die nicht in das eigene Gedankengebäude passen.

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Entgegnung zu Erich Schultze – „Warum wir an die Dreieinigkeit glauben!“ – Teil 2 – SdÜ April 2011

Das Wegwerf-Prinzip finden wir immer wieder bei Irrlehrern, die die Bibel gemäß ihrer eigenen Meinung zerpflücken.“

Dieses „Wegwerf-Prinzip“ wendet Bruder Schultze selbst an (bei der Bibel die Tauf-

berichte, bei Ellen White verschiedene Aussagen, die gegen die Trinität sprechen). Die

Anwender dieses Prinzips nennt er Irrlehrer. Ob er sich darin selbst erkennt?

Die Grundlage der Theologie des Professors Kobialka ist dessen Buch entnommen:

„Der Heilige Geist - sein Wesen und Wirken“

Doch welche Warnung gab uns Ellen White mit auf den Weg?

„Das Wesen des Heiligen Geistes ist ein Geheimnis. Menschen können es nicht erklären, weil Gott es ihnen nicht offenbart hat…“ (WA, Seite 52)

Den Text aus Jesaja 48,16 zitiert Kobialka mit:

„Und nun sendet mich Gott der HERR und sein Geist.“

Das Problem hierbei: Das Wörtchen und ist eine Interpretation des hebräischen Textes, auch wenn es verschiedentlich so übersetzt wird!

Die unrevidierte Elberfelder schreibt in Klammern die andere mögliche Übersetzung:

{O. mit seinem Geiste}. Eine solche Übersetzung ergibt natürlich gleich einen ganz anderen Sinn!

Die revidierte Elberfelder gibt den Text wieder mit:

Und nun hat der Herr, HERR, mich gesandt und seinen Geist verliehen

Betrachten wir hierzu noch andere Übersetzungen:

Luther 1912 und 1984:

Und nun sendet mich Gott der HERR und sein Geist.

Schlachter 1951 und 2000:

und nun hat mich Gott, der Herr, und sein Geist gesandt.

Hoffnung für Alle:

Und nun hat Gott, der Herr, mich gesandt und mir seinen Geist gegeben.

Gute Nachricht:

Und jetzt hat der Herr, der mächtige Gott, mich beauftragt und mir seinen Geist gegeben.

Einheitsübersetzung:

Und jetzt hat Gott, der Herr, mich und seinen Geist gesandt

Neues Leben:

Und jetzt hat mich der allmächtige Herr gesandt und mir seinen Geist gegeben.

Aus diesem Textvergleich ist zu sehen, dass hier mindestens drei unterschiedliche Formulierungen existieren, so dass hier keine Eindeutigkeit gegeben ist. Zudem ist zu beachten, dass unter diesen abweichenden Übersetzungen mit der Guten Nach- richt und der Einheitsübersetzung zwei katholisch dominierte Bibeln zu finden sind, die nicht im Verdacht stehen, die Trinität leugnen zu wollen!

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Die richtige Bedeutung dieser Aussage ist also höchstwahrscheinlich nicht die, dass Jesaja durch Gott und den Geist gesandt wurde, sondern die, dass Gott den Jesaja mit seinem oder durch seinen Geist sendet, wie auch der Geist Gottes auf die anderen Propheten und gottgeweihten Menschen kam! Was hat wohl Professor Kobialka dazu bewogen, gerade diese unklare Formulierung als Grundlage und Be- weis zu verwenden, obwohl er es eigentlich besser wissen müsste? Ist es der Ver- such, die adventistische Trinitätstheologie in die Bibel hineinzulesen? Kobialka, der zuvor mit hebräischer Grammatik die Bedeutung des Wortes Elohim erklärt hat, benützt nun dieses Wörtchen und, um darauf seine Beweisführung zu stützen:

Der Herr, Jahweh, und sein Geist, sind durch das ´und` als zwei verschiedene Wesen getrennt genannt, aber verbunden in der Gottheit.

Es wird also auf einer zweifelhaften Übersetzung die eigene Beweisführung aufge- baut. Soll mit solchen Mitteln die Wahrheit gefunden oder erfunden werden? Wenn man noch etwas weiter gehen wollte, könnte man noch zwei kleine Kommas setzen, wie man es im NT des Öfteren getan hat. Dann würde der Satz vollends der heutigen adventistischen Vorstellung einer Dreieinigkeit entsprechen:

„Und nun sendet mich Gott, der HERR, und sein Geist.“

So schnell können Beweise hergestellt werden, die es gar nicht gibt!

c) „Jahweh“ ist nicht nur ein Gott

Hier zeigt Professor Kobialka, dass das Wort Jahwe nicht nur auf Gott, den Vater, angewandt wird, sondern auch auf den Sohn. Somit besteht die Gottheit also mindestens aus zwei Personen.

Selbst wenn dem so wäre, so ist damit immer noch nicht die Dreieinigkeit belegt. Hier fängt nun Professor Kobialka an, seine Vermutungen dazu aufzustellen, damit doch noch das gewünschte Ergebnis herauskommt! Dass der Geist Gottes mit Gott gleichgesetzt wird, ist kein Geheimnis. Ist dies aber ein Beweis für die Existenz einer anderen Person? Der Geist des Menschen wird ja auch dem Menschen zugeordnet, der diesen Geist besitzt.

Vor dem von Bruder Schultze als „ausgezeichnet“ empfohlenen Buch des Professors Kobialka muss gewarnt werden, denn es enthält falsche, spiritistische Auslegungen, die der Wahrheit nicht zur Ehre gereichen!

2.2 Der dreieinige Gott im Neuen Testament

Hier wird eine Textaufzählung aus dem NT aufgeführt, wo die angeblichen drei Per- sonen der Gottheit jeweils in einem Text genannt werden. Eine reine Nennung ist aber noch kein Beweis einer dreieinigen Gottheit, zumal es nie heißt: „Der Vater und “

der Geist

samen Wirken des Vaters und des Sohnes die Rede. Der Textzusammenhang ent- scheidet also über die richtige Bedeutung! Dalsche Lehrer wie Rohleder und Schultze reihen in ihrem blinden Eifer noch so viele Bibeltexte aufzählen, wie sie wollen; auf sie trifft folgende Aussage von Ellen White zu:

oder „Der Sohn und der Geist

“,

Dagegen ist viele Male vom gemein-

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Schwärmerische Menschen mögen Schriftstellen zusammenbringen und auf ihnen einen menschlichen Gedankenbau errichten; aber die Annahme solcher Ansichten vermag die Gemeinde nicht zu stärken. WA, Seite 52

Neben dieser mehr oder weniger willkürlichen Aufzählung wird Bruder Stolpmann aus einer früheren Ausgabe der Stimme der Übrigen aus dem Jahr 2006 zitiert:

(das Buch der Offenbarung hat seine Quelle im dreieinigen Gott, dem der ist und der war und der kommt, von den sieben Geistern: der Heilige Geist in seiner Fülle und von Jesus Christus).“

Das Problem hier: Die sieben Geister stellen vielleicht den Heiligen Geist in seiner Fülle dar, aber nicht die Person des Heiligen Geistes. Die sieben Geister stehen wie die Engel vor dem Thron Gottes und sollen wohl auch diese symbolisieren. Denn von den Engeln sagt Paulus:

Hebr 1,14

Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, welche die Seligkeit ererben sollen?

Zudem bestätigt die Offenbarung selbst diese Auslegung:

Offb 5,6

Und ich sah inmitten des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten ein Lamm stehen wie geschlachtet, das sieben Hörner hatte und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die gesandt sind über die ganze Erde.

Engel führen das Werk Gottes aus und können daher auch als Symbol des Heiligen Geistes angesehen werden.

Und diese Art des Irrtums und der Fehlinterpretation betrifft auch die o.g. Textauf- zählung, in der unabhängig vom Sinn der Aussage nach dem Vorhandensein von den drei Bezeichnungen „Gott“, „Herr“ und „Geist“ gesucht wurde. Das Gott selbst Geist ist und Geist hat und durch seinen Geist wirkt, ist den Brüdern wohl abhanden gekommen.

Wie gesagt, wir sind immer noch auf der Suche nach der von Bruder Schultze ange- kündigten Offenbarung der Dreieinigkeit. Doch obwohl er seine biblische Betrachtung abgeschlossen hat, lautet sein Fazit:

„…was ebenfalls klare Belege dafür sind, dass Gott mehr als nur eine einzige Persönlichkeit ist.“

Deutlicher könnte er nicht zum Ausdruck bringen, dass der Offenbarungsbeweis, d.h. ein „So spricht der Herr“ mit der Bibel nicht zu erbringen ist. Wie gut, dass da ja noch die Prophetin Gottes ist, die diesen Mangel ausgleichen kann…

2.3. Ausdrückliche Hinweise der Endzeitprophetin Ellen G. White

Wer Ellen White als echte Prophetin angenommen hat, kommt nicht umhin, anzuerkennen, dass viele Aussagen ausdrücklich auf den dreieinigen Gott hinweisen.

„Viele Aussagen“ ist wohl deutlich übertrieben. Selbst wann man auf 20 bis 30 kom- men sollte, so ist dies vor dem Hintergrund ihres Wirkens mit ca. 100.000 Manus- kriptseiten doch eine äußerst magere Zahl, zumal es hier um das Zentrum des Glau- bens geht. Weder gibt es von ihr eine Vision zur Dreieinigkeit noch eine Darstellung,

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warum sie ihren Glauben nach so vielen Jahren geändert haben sollte, wo doch ihr Mann und viele andere Pioniere der ersten Stunde in dem Glauben gestorben waren, die Trinität sei eine katholische Erfindung. Dagegen finden wir deutliche Worte, die vor einer Veränderung und vor dem großen Abfall warnen, der bald über die Gemein- de hereinbrechen würde:

„Eine Sache wird mit Sicherheit bald zu erkennen sein, nämlich der große Glaubensabfall, der sich entwickelt, heranwächst und immer stärker wird…Wir müssen an den ersten Grundlagen unseres Glaubens festhalten…Die vergangenen fünfzig Jahre haben nicht ein Tüpfelchen oder Grundsatz unseres Glaubens verdunkelt…nicht ein Wort ist geändert oder geleugnet worden.“

Allerdings veröffentlichte sie diese [tinitarischen] Aussagen erst ab 1896. Offenbar hat Gott es für gut befunden, seiner Botin relativ spät Licht über diese Wahrheit zu schenken, weil dann die Zeit wohl reif war, ohne die Gemeinschaft der STA zu gefährden.

Wer sich in solch spekulativer Weise äußert, hat keine rechte Vorstellung vom Wirken des Heiligen Geistes. Doch hören wir Ellen Whites eigenes Zeugnis:

Ich verstand, daß einige sehr begierig waren zu erfahren, ob Schwester White noch dieselben Ansichten vertrat, die sie Jahre zuvor auf dem Gelände des Sanatoriums, im Gotteshaus und auf den Lagerversammlungen rund um Battle Creek gehört hatten. Ich versicherte ihnen, daß die Botschaft, die sie heute verkündigt, dieselbe ist, die sie während der 60 Jahre ihres öffentlichen Wirkens verkündigt hat. Sie hat denselben Dienst für den Herrn zu tun, der ihr schon als junges Mädchen aufgetragen wurde. Sie erhält “

Unterweisungen von demselben Lehrer

FdG I, S. 36

Nach Ansicht von Bruder Schultze hätte Gott, aus Angst, die Gemeinde zu zerstören, die Wahrheit über sich jahrzehntelang zurückgehalten. Eine Gemeinde, von Irrleh- rern ins Leben gerufen, die bis zum Tod nicht bereit waren, die Wahrheit anzuneh- men, während all die anderen existierenden Gemeinden, aus denen die Adventisten herausgingen, schon immer an die Trinität geglaubt hatten? Sind das die glorreichen Adventpioniere, die die Gemeinschaft gegründet haben und teilweise noch namens-

gebend sind (z.B. Andrews University)?

Dieser J. N. Andrews schrieb:

"Die Lehre von der Trinität

wurde 325 n. Chr., auf dem Konzil zu Nicäa von der Kirche

festgelegt. Diese Lehre zerstört die Persönlichkeit Gottes und seines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Die Schandtaten, durch welche sie der Gemeinde aufgezwun- gen wurde, sind in der Kirchengeschichte niedergeschrieben. Sie sollten jedem, der an diese Lehre glaubt, die Schamesröte ins Gesicht treiben." ( Review & Herald, 6. März 1855)

Statt in Scham zu erröten, werden von den heutigen STA-Führern Loblieder auf die Trinität gesungen, wobei sich die nach eigener Ansicht noch nicht abgefallenen Split- tergruppen wie die „Gemeinschaft der Übrigen und die MEFAG dabei besonders hervortun. Die Verblendung muss schon sehr groß sein, wenn alle Register gezogen werden, um die eigenen Ansichten zu rechtfertigen.

Halte dich dort auf, wo die drei großen Mächte des Himmels, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, deine Wirksamkeit sind. Diese Mächte wirken mit denen zusammen, die sich Gott rückhaltlos weihen.“ (The Southern Watchman, 23. Febr. 1904, S. 122)

Die Bibel kennt auch drei Mächte des Himmels – den Vater, den Sohn und die Engel.

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Trinitarier scheinen für Engel gar keine Verwendung mehr zu haben, denn alles wird überlagert von dem allgegenwärtigen und allmächtigen dritten Gott, der Heiliger Geist genannt wird. Doch Jesus sagt:

Offb 3,5

Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buche des Lebens und werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

Dies ist die biblische „Dreieinigkeit“!

Was Bruder Schultze in der Bibel nicht gefunden hat, nämlich klare trinitarische Aus- sagen, scheint er bei Ellen White zu finden. Doch auch dort gibt es so einige Unge- reimtheiten. Diese versucht Schultze wie folgt zu erklären:

Da Ellen White ihre ca. 2000 Visionen erst im Laufe ihres Lebens erhielt, und deshalb ihre Erkenntnis nur stückweise zunahm auch hinsichtlich der Dreieinigkeit, und Gott offensichtlich die Frage der Persönlichkeit des Heiligen Geistes ausblendete oder zumindest die Gegen- wart des Heiligen Geistes in Visionen vor 1896 nicht sichtbar war, konnte sie natürlich ihre Beschreibungen und Ausführungen nur in diesem Rahmen tätigen. Zudem ist bei diesen Aussagen der Schwerpunkt ein ganz anderes Thema - Luzifer wollte Gott gleich sein und an den Beratungen teilhaben - und nicht die genaue Anzahl der göttli- chen Personen.

Man mag es fast nicht glauben, aber Bruder Schultze behauptet hier ernsthaft, Ellen White, die Prophetin Gottes, habe fast 50 Jahre lang nichts von einer Dreieinigkeit gewusst. Dies sei ihr erst sehr spät offenbart worden.

Ellen White warnte fast zu gleicher Zeit:

„Möge sich niemand erkühnen, die Grundfesten unseres Glaubens niederzureißen, den Grund, der beim Anfang unseres Werkes durch Forschen des Wortes Gottes unter Gebet

und durch Offenbarung gelegt wurde. Auf diesem Grund haben wir 50 Jahre gebaut.

Die

Menschen mögen vermuten, einen neuen Weg gefunden zu haben, einen stärkeren

 

Grund legen zu können als den schon gelegten, aber das ist ein großer Betrug.

 

(E. G. White in „Diener des Evangeliums“, Seite 272).

3. Gott ist Einer

3.1 Aussagen der Schrift über den einen Gott

3.2 Verschiedene Aussagen über das Einssein Gottes

3.3 Gott (Elohim) ist Geist

Unter all diesen Abschnitten ist viel Licht, viel biblische Wahrheit enthalten. Doch was nützt dies, wenn die Wahrheit zwar aufgezählt aber nicht angenommen wird?

b) Jesu Einssein mit dem Heiligen Geist

So dicht an der Wahrheit und doch knapp vorbei… Das biblische Zeugnis des Einsseins Jesu mit dem Heiligen Geist wird zwar zitiert, ebenso entsprechende Zitate von Ellen White, aber nicht geglaubt, weil im Hinterkopf

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immer noch der Heilige Geist als dritte Person die Gedanken beherrscht. So hat der Schreiber vor Gott keine Ausrede mehr, es nicht gewusst zu haben!

3.4 Die vielen gemeinsamen Eigenschaften

Wenn jede Person der Gottheit beispielsweise allwissend und allgegenwärtig ist, ist es auch nicht verwunderlich, dass alle drei zugleich im Menschen wohnen und Christus sowohl im Himmel als auch bei und in uns ist.

Problem: Die Bibel sagt nicht, das der Vater, der Sohn und der Geist in uns wohnen. An einer Stelle sagt sie, dass der Vater und der Sohn in uns wohnen (Joh. 14, 23), und an anderer Stelle, dass der Geist in uns wohnt (1. Kor. 6,19). Offenbar ist das Wirken des Geistes synonym zu dem Wirken des Vaters und des Sohnes zu ver- stehen, d.h. der Vater und der Sohn sind als Heiliger Geist in uns, was Trinitarier fälschlich zu der Annahme veranlasst, der Heilige Geist sei eine vom Vater und Sohn getrennte Person.

Wenn Christus, wie hier von Bruder Schultze vorgetragen, bei uns und in uns ist, dann ist es sehr schade, dass er, ebenso wie sein Vater, so wenig Macht hat. Denn eine der Aussagen Ellen Whites, die auch immer wieder als Beweis der Trinität herhalten müssen, die Bruder Schultze hier aber leider nicht verwendet hat, lautet:

„Nur durch die machtvolle Kraft der dritten Person der Gottheit konnte der Sünde wider- standen und sie überwunden werden.“ Leben Jesu, S. 670

Im Klartext: Satan kann nicht durch die Macht des Vaters, noch durch die Macht seines Sohnes, sondern allein durch die Macht der dritten Person überwunden werden. Satan legt hier ein beredtes Zeugnis über sich selbst ab, dass er den An- spruch hat, der alleinige Machthaber, der allein wahre Gott zu sein! Doch woher stammen diese Gedanken?

Dann

erklärte er (Dr. Kellogg), dass seine früheren Ansichten [die Ansichten der Pioniere]

über die Dreieinigkeit ihm im Weg gestanden haben, eine klare und absolut zutreffende Aussage machen zu können. Doch binnen kürzester Zeit hat er den Glauben an die Drei- einigkeit angenommen und kann jetzt deshalb vollkommen klar sehen, worin die ganze Schwierigkeit lag… Er sagte mir, dass er jetzt an Gott den Vater, Gott den Sohn und Gott den Heiligen Geist

glaubt und seine Ansicht jetzt die sei,

dass es nicht Gott der Vater ist, sondern Gott der

die sei, dass es nicht Gott der Vater ist, sondern Gott der Heilige Geist, der den

Heilige Geist, der den ganzen Weltraum und jedes lebendige Wesen erfüllt.

(Brief von A. G. Daniells an W. C. White, 29. Okt. 1903

Aber hat Ellen White obiges Zitat von der dritten Person der Gottheit nicht selbst geschrieben?

„ Schon bald wird alles mögliche getan werden, um den Wahrheitsgehalt der Zeugnisse des Geistes Gottes in Zweifel zu ziehen und sie zu verdrehen. Uns müssen ständig die klaren, zuverlässigen Botschaften gegenwärtig sein, die dem Volk Gottes seit 1846 gegeben worden sind. Menschen, die einst unseren Glauben teilten, werden sich nach neuen, fremden Lehren umsehen, nach Merkwürdigkeiten und Sensationen, die sie den Leuten vorsetzen können. Um die Gläubigen zu verführen, werden sie alle nur erdenklichen Irrtümer aufbringen und behaupten, diese stammten von Schwester White.“ (FDG – Band I, S. 43)

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Entgegnung zu Erich Schultze – „Warum wir an die Dreieinigkeit glauben!“ – Teil 2 – SdÜ April 2011

Ellen Whites eigene Botschaft lautete:

„Im nachhinein sollten keine Vermutungen angestellt werden, die im Gegensatz zu “

dem Licht stehen, das Gott gegeben hat

Wenn jemand erst einmal zugegeben hat, daß er an den Zeugnissen des Geistes Gottes zweifelt oder gar nicht an sie glaubt, dann ist die Versuchung groß, an dieser einmal geäußerten Meinung festzuhalten. Seine Theorien und Vorstellungen umwöl- ken seinen Verstand und lassen keinen Funken eines Beweises zugunsten der Wahr- heit durchdringen. Zweifel, genährt durch Unwissenheit, Stolz oder bestimmte Lieblings- sünden, werden zu immer stärkeren Fesseln, die sich kaum zerreißen lassen. Nur Christus allein kann die Kraft schenken, die nötig ist, diese Fesseln zu sprengen.“ (FDG - Band I, S. 47/48)

Also entweder die Macht der dritten Person der Gottheit oder die Macht Christi? Bekennen sich Christen zu Christi Macht oder vertrauen sie auf einen Anderen?

Resümee:

Im Buch Living Temple wird das Alpha der tödlichen Irrlehre dargeboten. Das Omega wird folgen und von jenen angenommen werden, die nicht willens sind, die von Gott gegebene Warnung zu beachten.“

(FDG I, S.209/211)

von

denen angenommen, die die von Gott gegebene Warnung nicht beachtet

haben

„…sich auf Auseinandersetzungen über die Person und Gegenwart Gottes ein-

zulassen! (FDG – Band I, S. 214)

Sie bezeichnete dies als das Omega des Glaubensabfalls, das bald in der Gemeinde sichtbar werden würde.

Diese Warnung Ellen Whites hat sich in der Annahme der Trinitätslehre kurz nach ihrem Tod erfüllt, denn…

…die Trinitätslehre sagt zur Person Gottes, dass diese aus 3 Personen bestehe und sie sagt zur Gegenwart Gottes, dass diese nur durch die 3. Person Gottes, den Heiligen Geist erfolgen könne.

Wenn die STA Ellen Whites Rat befolgt hätten, dann gäbe es keine solchen Artikel, in denen versucht wird, die Dreieinigkeit zu erklären oder den Beweis zu erbringen, dass der Heilige Geist eine dritte Person Gottes sei. Mit keinem einzigen Wort wird der Heilige Geist in der Bibel eine dritte Person genannt. Meistens spricht Gott von seinem Geist:

Hes 36,27

Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben

Mt 12,18

ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Nationen Gericht ankündigen.

Zum Abschluß der Weltgeschichte heißt es:

Offb 12,10

Und ich hörte eine laute Stimme in dem Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus gekommen; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte. (s.a. Offb. 11,15)

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Entgegnung zu Erich Schultze – „Warum wir an die Dreieinigkeit glauben!“ – Teil 2 – SdÜ April 2011

Hier ist weder von einem dreieinigen Gott die Rede, noch davon, dass Christus Teil

dieser Gottheit ist. Deutlich wird hier zwischen Gott und Christus unterschieden und

auch zwischen der Macht des Vaters und der Gewalt Christi, liehen hat!

Die Wahrheit ist so klar und einfach, wenn man sie denn nur glauben wollte! Kein Wort, nicht mal der Hauch einer Andeutung von einem dreieinigen Gott. Selbst auf der neuen Erde werden nur der Vater und der Sohn sein:

die

der Vater ihm ver-

Offb 14,1

Und ich sah: und siehe, das Lamm stand auf dem Berge Zion und mit ihm 144000, welche seinen Namen und den Namen seines Vaters an ihren Stirnen geschrieben hatten.

Wo werden aber Die sein, die an einen dreieinigen Gott geglaubt haben, der nur in ihrer Vorstellung existierte?

Die Frage, die sich stellt: Wer ist dann der Dritte im Bunde, auf den Trinitarier so viel Wert legen? Sie selbst sagen, es sei der Heilige Geist. Doch die Bibel sagt, dass auch Luzifer sich als Engel des Lichts verkleiden und alle verführen wird, die nicht den Worten der Bibel Glauben schenken.

Wir können die Bibel von Anfang bis Ende lesen, die handelnden Personen sind immer Gott, der Vater, sein Sohn … und die Engel – dies ist die biblische „Drei- einigkeit“. Keine Einheit in der Person, sondern Einheit in Gedanken, Wollen und Wirken.

Das Schöpfungswerk selbst wurde von Vater und Sohn durchgeführt, und diese beiden sind es, die unsere Anbetung verdienen. Das soll nun nicht heißen, dass wir zwei Götter haben. Als Fakt bleibt bestehen, dass es nur einen Gott gibt, den Vater, wie dies Jesus, Paulus, Johannes und Andere bezeugen. Allerdings hat der Sohn durch sein Erlösungswerk ebenso Ehre und Anbetung verdient, wenn auch nicht als wahrer Gott. Ganz deutlich geht dies auch daraus hervor, dass Jesus seinen Vater an verschiedenen Stellen „meinen Gott“ nennt .

Dieser eine ursprüngliche Gott hat seinen Sohn nicht nur vor ewigen Zeiten ins Dasein gerufen, sondern ihm auch Macht und Ehre verliehen.

Stolpmann und Schultze – falsche Brüder?

In der Beurteilung würde es heißen: Viel Licht und viel Schatten! Sie haben zwar einige Fallen Satans erkannt, wie die Ökumene, die Eliminierung Ellen Whites als Prophetin, die Mond-Sabbat-Lüge, die Verwässerung der Verkündi- gung der dreifachen Engelsbotschaft, sind aber in die größte Falle blindlings hinein- getappt, weil Sie eben die von Gott gegebene Warnung nicht beachtet haben:

Es ist für uns nicht wichtig, genau erklären zu können, was der Heilige Geist ist. Christus sagt, dass er der „Tröster“ ist, „der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht“. (Johannes 15, 26) Er erklärt ferner deutlich, dass der Heilige Geist bei seinem Werk Menschen in alle Wahrheit zu leiten, „nicht aus sich selber reden“ wird. (Johannes 16,13)

Schwärmerische Menschen mögen Schriftstellen zusammenbringen und auf ihnen einen menschlichen Gedankenbau errichten; aber die Annahme solcher Ansichten vermag die Gemeinde nicht zu stärken. Gegenüber Geheimnissen, die für das menschliche Verständnis zu tief sind, ist Schweigen Gold.“ Das Wirken der Apostel, Seite 52

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Entgegnung zu Erich Schultze – „Warum wir an die Dreieinigkeit glauben!“ – Teil 2 – SdÜ April 2011

Eine dieser falschen Ansichten lautet: Der Heilige Geist ist die dritte Person der Gottheit – eine Festlegung, die auf einem menschlichen Gedankenbau beruht!

Die Vermischung der Lüge mit viel Wahrheit, mit Bibel und Ellen White, macht diese Brüder so gefährlich, weil dadurch nur schwer zu durchschauen ist, was richtig und was falsch ist. Jeder, der sich in gutem Glauben auf diese Brüder verlässt, ist tat- sächlich verlassen. Daher ist jeder Einzelne aufgerufen, für sich selbst die Bibel zu studieren und das Denken nicht Dritten zu überlassen. Die „Stimme der Übrigen“ ist zu einer Postille des Feindes geworden, die Licht und Dunkelheit gleichsam verbrei- tet und nicht nur die selbsternannte Gemeinde der Übrigen, sondern noch viele Andere, die mit dem jetzigen STA-Kurs nicht zufrieden sind, in den Abgrund reißen wird.

Man mag Ihnen mit den Worten Elias zurufen: „Wie lange hinket ihr noch auf beiden Seiten?“ Ist der Dreieinige Gott, so folget ihm nach, ist´s aber der Gott der Bibel, so folgt diesem nach.

Die Verkündigung der dreifachen Engelsbotschaft unter dem Banner eines drei- einigen Gottes ist wie der Versuch einer Vermischung von Wasser und Feuer, auch wenn das Ergebnis nicht auf den ersten Blick sichtbar wird. Ellen White sagte aber:

„Es gab etliche, die sehr rührig falsche Gedanken über Gott verbreiteten. Es wurde mir Licht gegeben, daß diese Leute durch ihre irreführenden Lehren die Wahrheit wirkungslos machten. Mir wurde gezeigt, daß sie durch die Darlegung mutmaßlicher Ansichten über Gott Seelen auf den falschen Weg führten.“

(FDG – Band II, S. 55)

Ob eine Kursänderung möglich ist, hängt stark davon ab, ob die Reue größer ist als der Stolz, der Viele von einer Umkehr abhält, auch wenn sie insgeheim die Wahrheit erkannt haben mögen. Dieses Prinzip hat sich seit der Zeit Jesu nicht geändert!

Die Übrigen sind nicht die, die sich selbst so nennen, sondern die, die von Gott so genannt werden

und auf dem festen Grund der Wahrheit stehen!

Falsche Brüder wandeln in einem Licht, das vom Feuer Satans kommt. Da sie aber denken, dieses Licht komme vom Throne Gottes, ist es fast unmöglich, sie zu einer Umkehr zu bewegen. Sie werden damit zu jenen falschen Aposteln, die aus der Mitte der Gemeinde aufstehen, zu reißenden Wölfen, die die Herde zugrunde richten.

Der größte Fehler der Reformation bestand darin, dass die Reformatoren zu früh aufgehört haben zu reformieren. Hätten sie weitergemacht, bis auch die letzte Spur des Papsttums getilgt war, beispielsweise die Lehre von der Unsterblichkeit, die Bespreng-

ungstaufe,

den unbiblischen Irrtümern des Katholizismus.“

(Review & Herald, 7.Feb. 1846,149) – zitiert nach George Knight: „Es war nicht immer so“

– zitiert nach George Knight: „Es war nicht immer so“ die Trinitätslehre und den Sonntag ,

die Trinitätslehre und den Sonntag, dann wären die Kirchen heute frei von

Warum wir an die Dreieinigkeit glauben!“ ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, ob es die Wahrheit ist!

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Entgegnung zu Erich Schultze – „Warum wir an die Dreieinigkeit glauben!“ – Teil 2 – SdÜ April 2011

Noch ist es für eine Umkehr nicht zu spät, noch ist Gnadenzeit. Sie gilt natürlich auch für die Brüder Stolpmann und Schultze. Doch dafür müssten sie sich demütigen und bekennen, dass sie, zumindest in dieser Frage, jahrelang gegen den Heiligen Geist gearbeitet haben. Das ist der Preis, den Gott von ihnen fordert!

Die Schreiber werden sich einmal wünschen, ihre Artikel nie veröffentlicht zu haben, denn sie sind nicht nur selbst einem Irrtum aufgesessen, sondern haben damit auch noch viele Andere verführt

Um hier keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen

Es tut mir selbst leid, dass ich diese Brüder, die in großen Teilen die Wahrheit lehren, und dies nicht einmal schlecht, in dieser Weise angreifen muss, aber sie haben über Jahre beharrlich das Licht zurückgewiesen, dass Gott ihnen in dieser Angelegenheit schenken wollte und lieber starrsinnig auf ihren eigenen Auslegungen beharrt.

Als ich den Brüdern vor einem Jahr mitgeteilt habe, dass James White die Trinität bis zu seinem Tode abgelehnt hat, ohne dafür jemals von seiner Frau kritisiert worden zu sein, und dass ihr Sohn William White, der ihr engster Mitarbeiter war und das Werk als erster Direktor des White Estate fortführte, und über den seine Mutter schrieb, dass er allein für diesen Zweck geboren wurde und sie von Gott die Zusage habe, dass er vom Geist Gottes geleitet werden würde, ebenfalls die Trinität als unbiblisch ablehnte, hatten diese Brüder dafür nur ein müdes Schulternzucken übrig und verbaten sich weitere Kommentare!

Es reicht nicht, nur Teile der Wahrheit zu verkünden, sondern es muss die ganze Wahrheit sein!

Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.

Joh 17,17

Joh 15,23

Wer mich haßt, der haßt auch meinen Vater.

Joh 15,24

Hätte ich nicht die Werke getan unter ihnen, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde; nun aber haben sie es gesehen und hassen doch beide, mich und den Vater.

was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, auf daß ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.

1Joh 1,3

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Entgegnung zu Erich Schultze – „Warum wir an die Dreieinigkeit glauben!“ – Teil 2 – SdÜ April 2011

Die trinitarische Illusion

„Aber der Heilige Geist wird sogar in der Bibel Gott genannt “ (s. Apg. 5, 3.4).

Dies ist sicherlich richtig, doch klärt es nicht die Frage, ob der Heilige Geist selbst eine Person ist, oder ob dieser Geist zu einer Person gehört und ob sich unter dem Deckmantel des Heiligen Geistes möglicherweise eine ganz andere Person verbirgt.

Satan war entschlossen, der Erste im Rat des Himmels und damit Gott gleich zu sein.

(FDG I, S.235)

Die trinitarische Illusion Die traurige Realität *
Die trinitarische Illusion
Die traurige Realität *

* Natürlich ist auch dieses Bild nur ein trügerisches Symbol, eine absurde Karikatur von Satan, auch wenn es heute gebräuchlich ist. Satan ist immer noch ein wunderschönes Lichtwesen, das einst im Himmel den Platz nächst Christus innehatte, und sich nun als (un)Heiliger Geist, die Stellung anmaßt, die ihm von Gott verwehrt wurde

auf dessen Täuschung Menschen hereinfallen, die die von Gott gegebenen Warnungen nicht beachtet haben!

und

Die Sünde nahm ihren Ursprung in dem, der nächst Christus von Gott die höchste Ehrenstellung empfangen hatte und unter den Bewohnern des Himmels der Angesehenste an Macht und Herrlichkeit war. Luzifer, der „schöne Morgenstern“ (Jesaja 14,12)

(Patriarchen & Propheten, S. 11)

„Seine [Satans] Anschläge sind so raffiniert eingefädelt, daß selbst aufrichtige Christen gefährdet sind, seinen Lügen zu glauben.“ (FDG, Bd. II - S. 14)

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