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Das offizielle Mitteilungsmagazin des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr Ausgabe 1, Januar 2012

des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr Ausgabe 1, Januar 2012 >> intern E 10113 Dr. Joachim Pfeiffer MdB Liebe
des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr Ausgabe 1, Januar 2012 >> intern E 10113 Dr. Joachim Pfeiffer MdB Liebe
des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr Ausgabe 1, Januar 2012 >> intern E 10113 Dr. Joachim Pfeiffer MdB Liebe

>> intern

Rems-Murr Ausgabe 1, Januar 2012 >> intern E 10113 Dr. Joachim Pfeiffer MdB Liebe Freunde und

E 10113

Rems-Murr Ausgabe 1, Januar 2012 >> intern E 10113 Dr. Joachim Pfeiffer MdB Liebe Freunde und

Dr. Joachim Pfeiffer MdB

Liebe Freunde und Mitglieder der CDU,

in Deutschland engagieren sich heute mehr als 23 Millionen Menschen ehrenamtlich. Sie be- reichern das soziale Miteinan- der und stärken den Zusam- menhalt in unserem Land we- sentlich. Mit dem Bundesfrei- willigendienst (BFD) setzt die Politik neue Maßstäbe für die Förderung des bürgerlichen En- gagements. Gerade nach dem Aussetzen der Wehrpflicht und dem damit einhergehenden Ende des Zivildienstes war die Befürchtung groß, dass die so- zialen Systeme zusammenbre- chen könnten. Vor allem in Al- ten- und Pflegeheimen galt der

Zivildienst als große Stütze, die wegzubrechen drohte. Doch der neue Bundesfreiwilligendienst entwickelt sich zum Erfolgsmo- dell und ist für viele Organisa- tionen weit attraktiver als der alte Zivildienst. Dem hohen Ein- arbeitungsaufwand für die ge- ringe Zeitdauer von sechs Mo- naten steht mit dem BFD eine verlängerte Dienstzeit von 24 Monaten gegenüber. Positiv ist auch, dass er Freiwilligen aller Altersgruppen offen steht und eine Einstiegschance nach der Familienpause oder Arbeitslo- sigkeit darstellt. Rund 35.000 Bürgerinnen und Bürger haben pro Jahr die Mög- lichkeit, in Bereichen wie Sport, Kultur und Bildung bis hin zum Zivil- und Katastrophenschutz zu arbeiten. Seit der Einführung im Juli 2011 waren innerhalb von fünf Monaten bereits 25.000 Freiwillige im Einsatz. Auch im Rems-Murr-Kreis hat der BFD Fahrt aufgenommen: Ende No- vember 2011 waren die 182 aner- kannten BFD-Einsatzstellen mit 114 Freiwilligen besetzt. Im Zi- vildienst gab es zuletzt 168 anerkannte Stellen mit 563 Plät- zen. Von denen war in den letz- ten Jahren nur noch die Hälfte belegt. Im Verhältnis zum Zivil- dienst liegt die Anzahl der be- setzten BFD-Stellen bei rund 50 Prozent. Das ist ein guter Start. Nun gilt es, das restliche Poten- zial auszuschöpfen. Allein im Rems-Murr-Kreis sind noch über 60 Einsatzstellen offen.

Gemeinsam mit den Jugendfrei- willigendiensten - „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) und „Freiwil- liges Ökologisches Jahr“ (FÖJ) - sind mehr als 70.000 Menschen für unser Land im Einsatz. Die- ser Erfolg ist enorm. Auch die anfängliche Angst, der BFD könnte FSJ-Plätze und FÖJ-Plät- ze verdrängen, erwies sich als unbegründet. Das Gegenteil ist der Fall: Der Bund fördert zu- sätzlich über 15.000 neue Stel- len im Jugendfreiwilligendienst. Insgesamt stellt der Bund dafür Mittel in Höhe von 350 Millio- nen Euro zur Verfügung. Allein die Förderung für das FSJ und das FÖJ wurde mit 93 Millionen in den letzten zwei Jahren mehr als vervierfacht. Der Bund wird seiner Verantwortung gerecht - das Ende des Pflichtdienstes ist zur Chance des Freiwilligen- dienstes geworden. Versor- gungsengpässe sind ausgeblie- ben, kein Rettungswagen muss- te in der Garage stehen bleiben, kein Pflegeheim geschlossen werden - die Aussetzung des Zi- vildienstes ist erfolgreich abge- schlossen. Besonders freue ich mich, dass der BFD auch im Rems-Murr-Kreis so positiv von Alt und Jung angenommen wur- de. Diese Erfolgsgeschichte gilt es fortzuführen.

wur- de. Diese Erfolgsgeschichte gilt es fortzuführen. Dr. Joachim Pfeiffer MdB Kreisvorsitzender Die

Dr. Joachim Pfeiffer MdB Kreisvorsitzender

Die Baden-Württemberg-Partei.

>>> Unsere Abgeordneten

KREISTEIL

Auf den PUNKT gebracht
Auf den
PUNKT
gebracht

Dr. Joachim Pfeiffer MdB

Kinder und Jugendliche aktiv schützen

Joachim Pfeiffer MdB Kinder und Jugendliche aktiv schützen Der jahrelange Einsatz der Uni- on hat sich

Der jahrelange Einsatz der Uni- on hat sich gelohnt: Das vom Deut-

schen Bundestag beschlossene Ge- setz zur Stärkung des aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen trat wie ge- plant am 1. Januar 2012 in Kraft. Damit ist ein wichtiger Meilen- stein auf dem Weg hin zu einem wirkungsvolleren und umfassen-

deren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Vernachlässigung und Misshandlung erreicht. Das Bundeskinderschutzgesetz bringt Prävention und Intervention gleichermaßen voran und stärkt alle Akteure, die sich dafür einsetzen.

in der öffentlichen und freien Jugendhilfe müssen ein erwei- tertes Führungszeugnis vorlegen.

• Informationsweitergabe an das Ju- gendamt: Personen wie Ärzte, die dem so- genannten Berufsgeheimnis unterliegen, erkennen die Gefähr- dung von Kindern oftmals als Erste. Nun gibt es eine klare Re- gelung, die einerseits die Vertrauensbeziehung zwischen Arzt und Patient schützt und andererseits die Weitergabe wichtiger Informationen an das Jugendamt ermöglicht.

• Regelung zum Hausbesuch: Der Hausbesuch soll zur Pflicht werden, wenn er nach fachlicher Einschätzung erforderlich ist und der Schutz des Kindes dadurch nicht gefährdet wird.

• Verbindliche Standards in der Kinder- und Jugendhilfe: Eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung ist künftig in allen Berei- chen der Kinder- und Jugendhilfe verpflichtend. Dabei steht die Entwicklung, Anwendung und Überprüfung von Standards für die Sicherung der Rechte von Kindern und ihr Schutz im Mittel- punkt.

Bund, Länder und Gemeinden sind hier gemeinsam in der Pflicht. Kinder dürfen nicht Opfer von Vernachlässigung, Missbrauch oder Gewalt werden. Das verbesserte Bundeskinderschutzgesetz greift hier ein und kann diese Fälle eindämmen. Unsere Kinder sind die Zukunft unseres Landes - sie zu schützen, ist unsere Aufgabe! <<<

Zu den zentralen Eckpunkten des Gesetzes zählen:

* Frühe Hilfen und verlässliche Netzwerke im Kinderschutz: Das neue Gesetz schafft die Grundlage, um leicht zugängliche Hilfeangebote für Familien einzuführen. Zudem werden alle wesentlichen Akteure, wie beispielsweise Jugendämter, Schu- len, Krankenhäuser, Ärzte und Polizei, in ein Kooperationsnetz- werk zusammengeführt.

• Stärkung des Einsatzes von Familienhebammen: Ab 2012 stellt das Bundesfamilienministerium vier Jahre lang jährlich 30 Mil- lionen Euro für Familienhebammen zur Verfügung.

• Ausschluss einschlägig Vorbestrafter von Tätigkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe: Alle hauptamtlich tätigen Mitarbeiter

Norbert Barthle MdB

2012 muss das Jahr der Stabilität werden

Das Tor für die Briten bleibt offen

Das Paket von Brüssel trägt die Hand- schrift von Bundeskanzlerin Angela Mer- kel. Sie hat einmal mehr ihre Führungsstär- ke unter Beweis gestellt und ist ihrer europapolitischen Verantwortung gerecht ge- worden. Deutschland und Frankreich haben sich erneut als Motor der europäischen Integration erwiesen. Es ist bedauerlich, dass sich Groß- britannien auf dem Gipfel selbst iso- liert hat. Die Beschlüsse kön- nen nicht über eine Änderung der EU-Verträge, sondern müssen über einen völker- rechtlichen Vertrag umge- setzt werden. Das Tor für die Briten bleibt jedoch offen. Wir brauchen ihre Mitarbeit in der Euro- päischen Union: Nur ein mit einer Stimme sprechendes Europa kann sein ganzes Ge- wicht auf der weltpolitischen Bühne in die Waagschale legen.

Liebe Freundinnen und Freunde,

Die Staatsschuldenkrise in Europa ist nicht über Nacht entstanden. Sie lässt sich auch nicht von einem Tag auf den anderen beheben. Ihre Wurzeln sind vielfältig - wo- bei vor allem von der Verwässerung des europäischen Stabilitätspakts unter der Regierungsverantwortung von Rot-Grün eine außerordentlich fatale Wirkung aus- ging. Im Mittelpunkt der Bewältigung der Kri- se stehen bilaterale Kredithilfen sowie ein Rettungsschirm, der in diesem Jahr in ei- nen dauerhaften Stabilitätsmechanismus münden wird. Mit diesen Hilfen ist es bis- lang gelungen, die Zahlungsfähigkeit der Krisenstaaten sicherzustellen und drohen- de Ansteckungs- und Dominoeffekte zu verhindern. Trotz unverkennbarer Span- nungen auf dem Geldmarkt haben diese Maßnahmen dazu beigetragen, die Finanz- märkte zu stabilisieren. Sie reichen jedoch nicht aus, um die Märkte dauerhaft zu be- ruhigen.

Der vergangene EU- Gipfel am 8. und 9. De- zember 2011 in Brüssel hat einen entscheiden- den Schritt getan, um die europäische Inte- gration zu vertiefen. Die Wirtschafts- und Währungsunion wird um eine Fiskalunion er- weitert. Alle Staaten verpflichten sich, eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild ein- zuführen. Wer die Vor- gaben des Stabilitäts- pakts im Hinblick auf die Defizitquote ei- nerseits und die Gesamtverschuldungs- quote andererseits nicht einhält, den tref- fen künftig die sanktionsbewehrten Durchgriffsrechte der europäischen Ebe- ne. Der Automatismus bei der Verhängung von Sanktionen wird ausgeweitet. Mit die- sen Beschlüssen schaffen wir die Basis für eine echte Stabilitätskultur in Europa. Es muss nun alles getan werden, um die Be- schlüsse möglichst schnell umzusetzen.

muss nun alles getan werden, um die Be- schlüsse möglichst schnell umzusetzen. Rems-Murr 1/2012 >>> Seite
muss nun alles getan werden, um die Be- schlüsse möglichst schnell umzusetzen. Rems-Murr 1/2012 >>> Seite

>>> Unsere Abgeordneten

KREISTEIL

Claus Paal MdL

Liebe Mitglieder und Freunde der CDU,

für das vor uns liegende Jahr 2012 wünsche ich Ihnen alles Gute, Gottes Segen, Gesundheit und Erfolg. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen. Innerhalb der CDU wünsche ich mir für das kommende Jahr Zusammenhalt und Zuversicht. Wir machen Politik für die Menschen dieses Landes und tragen deshalb eine große Verantwortung. Dieser haben wir uns immer gestellt und auch

Verantwortung. Dieser haben wir uns immer gestellt und auch durch uns wur- de Baden-Würt- temberg zu

durch uns wur- de Baden-Würt- temberg zu dem was es heute ist. Die Menschen wis- sen dies ganz genau. Dass wir das Richtige tun se- hen wir auch an der aktuellen Umfrage von Infratest dimap:

41% der Wählerinnen und Wähler würden für die CDU stimmen. Die klare Haltung

der CDU-Fraktion zu Stuttgart 21 und der dadurch errungene Erfolg bei der Volksab- stimmung sind ein wesentlicher Faktor da- für. Es zeigt, dass die Menschen in unse- rem Land Verlässlichkeit wollen. Und un- sere Politik ist verlässlich. Ich freue mich auf 2012 und habe mir viel vorgenommen. Lassen Sie uns gemeinsam an der Zu- kunft Baden-Württembergs arbeiten!

uns gemeinsam an der Zu- kunft Baden-Württembergs arbeiten! Ihr Claus Paal MdL <<< Matthias Pröfrock MdL

Ihr

Claus Paal MdL

<<<

Matthias Pröfrock MdL

Mit der Jugend im Gespräch

Jugendgemeinderäte besuchen Landtagsabgeordneten

Gespräch Jugendgemeinderäte besuchen Landtagsabgeordneten Auf Einladung von Matthias Pröfrock sind am 12. Dezember

Auf Einladung von Matthias Pröfrock sind am 12. Dezember Mitglieder der Jugendgemeinde- räte aus Waiblingen und Fellbach in die Landes- hauptstadt gekommen, um die „große“ Politik zu erleben. Nach einem Mittagessen stand eine Diskussion mit dem Landtagsabgeordneten auf dem Programm. Stuttgart 21, die anstehende Berufswahl und die Bildungspolitik waren die Hauptthemen. Für den Waiblinger Abgeordne- ten auch ein Blick zurück: 1994 kam die Diskus- sion um Stuttgart 21 erstmalig in Gang - und Matthias Pröfrock war Mitglied im ersten Waiblinger Jugendgemeinderat. Wie schon bei der Volksabstimmung zeigte sich, dass die junge Generation großen Zu- kunftsprojekten aufgeschlossen gegenüber steht. Auch ein Totalumbau des Bildungssy- stems, wie Grün-Rot es fordert, wird negativ gesehen. Wichtigstes Thema für die Jugendli- chen ist die Möglichkeit, nach ihrem Schulab- schluss einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu bekommen. „Das ist eine tolle, junge Generation: Lei- stungsbereit und engagiert“, fasst Matthias

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Pröfrock zusammen.

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Garten- und Landschaftsbau

<<< Pröfrock zusammen. Anzeige Heumann Garten- und Landschaftsbau Rems-Murr 1/2012 >>> Seite 3

>>> Aus dem Europaparlament

KREISTEIL

Rainer Wieland MdEP

Riesenschritt für den innovativen Mittelstand

lediglich Spanien und Italien nicht beteili- gen.

Kompromiss bei Sprachregelungen

Europäische Union schafft einheitli- chen Patentschutz zur Förderung von Forschung und Entwicklung

Nach rund zehnjährigen Verhandlungen ist der Weg zum EU-Patent nun frei: Unter- nehmen und Privatpersonen werden künf- tig die Möglichkeit haben, ihre Erfindungen in 25 Mitgliedsstaaten mit einem einzigen Europäischen Patent schützen zu lassen. Dies wird laut der Europäschen Kommission zu einer drastischen Senkung der Patentko- sten in Europa um bis zu 80% führen, Ver- waltungsaufwand reduzieren und damit In- novationen erleichtern.

Fragmentiertes Patentsystem hemmt Innovation in Europa

Die Idee eines europäischen Patents ist nicht neu: Auch bisher konnten Erfindungen durch sogenannte europäische Patente des Europäischen Patentamts (EPA), einer zwi- schenstaatlichen Einrichtung der Europäi- schen Patentorganisation mit 38 Mitglie- dern (EU 27 + 11 weitere Länder), geschützt werden. Anders als der Name vermuten ließe, gal- ten diese aber nicht automatisch EU-weit, sondern müssen von jedem EU-Land, in dem sie gelten sollen, bestätigt werden und unterliegen den dortigen nationalen Rege- lungen und Gerichtsbarkeiten. Dieses Pro- zedere war daher mit hohen Übersetzungs- und Verwaltungskosten verbunden. Sie er- reichen nach Berechnungen der Europäi- schen Kommission bis zu 32.000 EUR für den Patentschutz in der EU27, wovon 23.000 EUR allein auf die Übersetzungsko- sten entfallen. Im Vergleich dazu kostet ein US-Patent durchschnittlich 1.850 EUR. Au- ßerdem fallen für jedes einzelne Land Jah- resgebühren für die Aufrechterhaltung von Patenten an, sowie weitere Kosten wie bei- spielsweise für Rechtsanwälte im EU-Aus- land. Das derzeitige Europäische Patentsystem ist daher nicht nur während, sondern auch nach der Erteilung eines Patents äußerst teuer und aufwändig. Gerade für Kleine und Mittlere Unternehmen sind diese Kosten nicht doppelt problematisch: Hat einer Er- findung kein wirtschaftliches Potenzial, die Kosten für den erreichten Patentschutz

Die nun beschlossene Rege- lung sieht vor, dass die drei Verfahrenssprachen des EPA (Englisch, Französisch und Deutsch) beibehalten wer- den. Patentanmeldungen können aber in jeder Amts- prache der Europäischen Uni- on eingereicht werden, da davon ausgegangen wird, dass maschinelle Überset- zungen in alle Amtssprachen der EU innerhalb von läng- stens zwölf Jahren zur Verfü- gung stehen werden. Aller- dings muss Anmeldungen in einer anderen als den drei genannten Spra- chen mindestens eine vollständige über- setzte Version in einer Verfahrenssprache beigelegt werden. Für diese Übersetzung erhalten die Patentanmelder einen Kosten- ausgleich. Für einen Übergangszeitraum von läng- stens 12 Jahren - bis qualitativ hochwertige maschinelle Übersetzungen zur Verfügung stehen - fällt für Europäische Patente mit einheitlicher Wirkung grundsätzlich eine zusätzliche Übersetzung an. Für Einreichun- gen auf Deutsch ist dies konkret: Englisch. Außer während der Übergangszeit oder im Fall von Rechtsstreitigkeiten fallen keine zusätzlichen Übersetzungen an. Nach Ab- lauf der Übergangsfrist sollen sich die Ko- sten für ein Europäisches Patent mit ein- heitlicher Wirkung dann auf nur noch 680 EUR belaufen.

Positive wirtschaftliche Folgen erwartet

Das Europäische Patent mit einheitlicher Wirkung stärkt die Rechtssicherheit für Pa- tentanmelder, senkt ihre Kosten wesentlich bis auf 20% des bisherigen Betrags und re- duziert den Verwaltungsaufwand. Patent- schutz wird dadurch besonders für Kleine und Mittlere Unternehmen leichter zugäng- lich. Davon wird vor allem Deutschland als mit Abstand patentstärkstes Land in Europa profitieren. Letztendlich fördert der ein- heitliche Patentschutz damit den Innovati- onswettbewerb in der gesamten EU - eine unabdinglich Voraussetzung, um Europa im Wettbewerb der Kontinente zu stärken. <<<

durchaus existenzbedro- hend für ein kleine Unter- nehmen sein. Hat eine Er- findung Perspektive, so wird die Entwicklung gera- de kleinerer Unternehmen, die mit Blick auf die Kosten- seite von einem umfassen- den Patentschutz abgese- hen haben, durch das Auf- treten ungebetener Nach- ahmer in anderen Ländern beeinträchtigt. Insgesamt entstehen der Wirtschaft durch das Fehlen eines ein- heitlichen Patentschutzes Verluste in Höhe von 700-800 Millionen Euro. Deshalb gilt das aktuelle Patentsystem weithin als Hemmschuh für Innovationen in Europa.

Einheitlicher europäischer Patent- schutz senkt Kosten in Zukunft deut- lich

Mit den neuen Regelungen wird ein Euro- päisches Patent „mit einheitlicher Wirkung“ in 25 der 27 EU-Mitgliedsstaaten eingeführt, welches vom Europäischen Patentamt ver- waltet wird. Inhaber Europäischer Patente können einen einheitlichen Patentschutz für das Hoheitsgebiet von 25 EPA-Mitglieds- staaten beantragen, der einen einheitlichen Schutz von Erfindungen bietet. Es wird hier- für nur noch eine Jahresgebühr fällig, wel- che direkt an das EPA zu entrichten ist. Grund für die lange Dauer der Verhand- lungen und den Geltungsbereich der neuen Regelungen in nur 25 von 27 Mitgliedsstaa- ten ist die Frage der Sprachregelungen. Nachdem über einen sehr langen Zeitraum keine Einstimmigkeit unter den Mitglieds- staaten über die anzuwendenden Überset- zungsregelungen erreicht werden konnte, entschied man sich für das Verfahren der „verstärkten Zusammenarbeit“ - auch das ein echter Fortschritt, den das Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags erst möglich ge- macht hat. Die verstärkte Zusammenarbeit ermöglicht es einer Gruppe von Mitglieds- staaten, gemeinsame Regelungen einzufüh- ren, ohne dass sich die anderen EU-Mit- gliedsstaaten daran beteiligen müssen. Im Falle des europäischen Patents werden sich

daran beteiligen müssen. Im Falle des europäischen Patents werden sich Rems-Murr 1/2012 >>> Seite 4
daran beteiligen müssen. Im Falle des europäischen Patents werden sich Rems-Murr 1/2012 >>> Seite 4
daran beteiligen müssen. Im Falle des europäischen Patents werden sich Rems-Murr 1/2012 >>> Seite 4

>>> Aus den Ortsverbänden

KREISTEIL

CDU Backnang

Professor Stefan Faiß als Gastredner Pro S21

Kurz vor der Volksentscheidung hatte der CDU Stadtverband Backnang zusam- men mit dem Bündnis Rems und Murr Für Stuttgart 21 zur Veranstaltung „Mit Nein für die Zukunft stimmen“ auf das Hofgut Hagenbach in Backnang eingeladen. Der Vorsitzende Dr. Volker Schwarze freute sich, als Gastredner Prof. Stefan Faiß, Mit- glied bei Bündnis 90 / Die Grünen, begrü- ßen zu können. Seiner Überzeugung nach ist S 21 ein grünes Projekt für Baden-Würt- temberg, welches deutliche Verbesserun- gen im Nah- und Fernverkehr zur Folge hat. So profitieren Bahnkunden zukünftig

von neuen und teilweise er- heblich schnelleren Zugver- bindungen. Viele Strecken werden „durchgebunden“ - lä- stiges Umsteigen auf andere Züge entfalle dadurch. Hinzu komme, dass der Bahnknoten Stuttgart zukünftig deutlich mehr Züge abfertigen könne. „Fast ganz Baden-Württem- berg profitiert von S 21 und der damit verbundenen Neu- baustrecke. Beide Projekte gehören untrennbar zusam-

Neu- baustrecke. Beide Projekte gehören untrennbar zusam- Professor Stefan Faiß men“, so Prof. Faiß. Als ei-

Professor Stefan Faiß

men“, so Prof. Faiß. Als ei- nen weiteren wichtigen Aspekt betrachtet der „Grü- ne“ die ökologischen Chan- cen, die sich der Stadt Stutt- gart im Zuge der freiwer- denden Flächen des heuti- gen Gleisvorfelds bieten. Nicht nur neuer Wohnraum mit kurzen Wegen zur Ar- beit, sondern auch neue

Naherholungsmöglichkei-

ten würden mitten in der Stadt geschaffen. „Das ist

aktiver Klimaschutz, eine Entwicklungschance für Stuttgart und die gesamte Region um die uns viele benei- den“ erklärte Faiß. In punkto Kosten merk- te der Jurist an, dass nach Faktenlage und derzeitiger Kostenprognose die veran- schlagten Baukosten wohl eingehalten werden. „Ein Ausstieg wäre Vertragsbruch mit der Folge hoher Schadensersatzforde- rungen von rund 1,5 Mrd. Euro“, so das Fa- zit von Prof. Faiß. Zwischenzeitlich hat das Volk entschie- den - die Mehrheit der Baden-Württem- berger möchte S 21. Im Rems-Murr-Kreis

lag die Wahlbeteiligung bei über 60%. Mehr als 60% haben mit Nein und somit für S21 gestimmt. Die Bemühungen und Aktivitäten der letzten Wochen und Mona- te wurden belohnt. Ingrid Beerkircher, Pressesprecherin <<<

Ingrid Beerkircher, Pressesprecherin <<< Die Backnanger CDU beim Stand zur Volksabstimmung. CDU

Die Backnanger CDU beim Stand zur Volksabstimmung.

CDU Backnang

Erfreut über das Ergebnis der Volksabstimmung

Die letzte Vorstandssitzung der CDU Backnang im Jahr 2011 stand ganz im Zei- chen der zurückliegenden Volksabstim- mung zu Stuttgart 21. Der Stadtverbands- vorsitzende Dr. Volker Schwarze zeigte sich sehr erfreut über das klare Votum der Bürgerinnen und Bürger für das Bahnpro- jekt. Insbesondere die hohe Wahlbeteili- gung mache deutlich, dass die Mehrheit im Land dieses Projekt nun endlich umge- setzt haben möchte. Er betonte dabei, dass die CDU Backnang von Beginn an ein ent- schiedener Befürworter von Stuttgart 21 war. „Wir haben uns nie versteckt, egal wie stark der Gegenwind war“, so Schwarze, auch im Hinblick auf das teilweise unfaire Verhalten einzelner S21 Gegner. Man habe sich in den letzen Tagen und Wochen vor der Volksabstimmung, auch im Rahmen

des Bündnisses Rems-Murr-Pro S21, inten- siv mit verschiedenen Aktionen engagiert und sich geschlossen für Stuttgart 21 ein- gesetzt. Mit Infoständen, an denen auch die bei- den Abgeordneten Norbert Barthle MdB und Wilfried Klenk MdL präsent waren, habe man ständig den Kontakt zur Bürger- schaft gehalten. Die dabei überwiegend positiven Rückmeldungen spiegelten sich im Wahlergebnis wider. 62,7 Prozent der Backnanger stimmten gegen das Aus- stiegsgesetz und damit für Stuttgart 21. „Wir haben als ganze Partei dieses Zu- kunftsprojekt unterstützt“ erklärte Schwarze. Die Zerstrittenheit innerhalb der Landesregierung und die unterschied- lichen Meinungen innerhalb der beiden Regierungsparteien sei enttäuschend. Man habe den Eindruck gewinnen können,

dass jeder Regierungsbeteiligte das mache worauf er Lust habe. Die Landesregierung stehe nun vor einer großen Herausforde- rung. Dabei sei besonders der Grüne Mini- sterpräsident gefordert. Seiner klaren Zu- sage, das Ergebnis der Volksabstimmung zu akzeptieren, müssten nun Taten folgen. Enttäuscht zeigt sich die Vorstandschaft darüber, dass die Aktivitäten für S21 hier vor Ort überwiegend aus den Reihen der CDU organisiert wurden. Man hätte sich gewünscht, dass auch andere S21 Befür- worter -unabhängig vom Parteibuch- of- fensiv und öffentlich Wahlkampf für dieses einmalige Projekt gemacht hätten. Man hoffe nun auf eine rasche Befriedung und fordere die Gegner auf, das Ergebnis zu re- spektieren und die Blockadehaltung auf- zugeben. Manuel Häußer, stv. Vorsitzender <<<

>>> Aus den Ortsverbänden

KREISTEIL

CDU Backnang

Mitgliederversammlung mit Norbert Barthle MdB und Wilfried Klenk MdL

Koalition eingeführten Schuldenbremse. „Wir haben uns das Werkzeug immer hö- herer Staatsverschuldung selbst aus der Hand geschlagen und ernten langsam die ersten Erfolge. Dass inzwischen alle Euro- Staaten eine solche verbindliche Schul- denbremse in den jeweiligen Verfassun- gen verankern wollen zeigt, wie voraus- schauend Deutschland schon vor Aus- bruch der Krise gedacht hat“, so der Politi- ker. Die geplante Neuverschuldung habe im Jahr 2010 bei 80 Mrd. Euro gelegen, ge- landet sei man bei 44 Mrd. Euro. Für das Jahr 2011 sei der Bundesfinanzminister von 48 Mrd. Euro neuen Schulden ausgegan- gen, am Ende werde man mit max. 22 Mrd. Euro auskommen. „Und für 2012 liegt die maximale Neuverschuldung bei 26 Mrd. Euro - auch diese Zahl hoffen wir erneut zu unterschreiten. In zwei Jahren haben wir die geplante Neuverschuldung um rund 60 Mrd. Euro verringert - das ist in der Geschichte der Bundesrepublik einmalig“ so Barthle. Den- noch setze man auch weiterhin Wachs- tumsimpulse. Gezielt würden die Ausga- ben für Bildung und Forschung erhöht. Von der positiven Entwicklung der deut- schen Verschuldung kam der Abgeordnete zur aktuellen Euro-Krise. „Europa leidet nicht nur unter einer Staatsschuldenkrise

„Europa leidet nicht nur unter einer Staatsschuldenkrise Dr . Volker Schwarze Norbert Barthle MdB Wilfried Klenk

Dr. Volker Schwarze

nur unter einer Staatsschuldenkrise Dr . Volker Schwarze Norbert Barthle MdB Wilfried Klenk MdL Dr. Volker

Norbert Barthle MdB

Staatsschuldenkrise Dr . Volker Schwarze Norbert Barthle MdB Wilfried Klenk MdL Dr. Volker Schwarze hob in

Wilfried Klenk MdL

Dr. Volker Schwarze hob in seinem Re- chenschaftsbericht die verschiedenen Ak- tionen im Jahr 2011 hervor. Höhepunkte im zurückliegenden Amtsjahr waren die Landtagswahl, die Dreikönigsbegegnung mit dem damaligen Ministerpräsidenten Stefan Mappus MdL, die anlässlich von S21 mit großen Sicherheitsmaßnahmen der Polizei verbunden war, das Linsen- und Spätzle-Essen mit Wilfried Klenk MdL, bei dem das Ergebnis der Landtagswahl analy- siert werden konnte, ein Vortrag von An- nette Widmann-Mauz MdB, Staatssekretä- rin im Bundesgesundheitsministerium, zur Gesundheitspolitik sowie ein Diskussions- abend Pro Stuttgart 21 mit Prof. Stefan Faiß vom Bündnis 90/Die Grünen. Präsenz wurde auch mit zahlreichen Marktständen gezeigt, wie während des Landtagswahl- kampfes zu Beginn des Jahres oder dann den ganzen November über anlässlich der Volksabstimmung zu Stuttgart 21. Über de- ren deutliches Ergebnis sich Dr. Schwarze sehr erleichtert zeigte und forderte, dass dieses Zukunftsprojekt nun zügig reali- siert werde. „Ich weiß nicht, was zur Zeit spannender

ist - Bundespolitik oder Landespolitik“, so begrüßte Dr. Schwarze die beiden Abge- ordneten. Der Haushaltsexperte Norbert Barthle MdB konnte aus erster Hand über die aktuelle Lage informieren. Zunächst kam er auf den Bundeshaushalt zu spre- chen. Er lobte ausdrücklich die segensrei- che Wirkung der noch unter der Großen

die segensrei- che Wirkung der noch unter der Großen Die Jubilare mit stv. Vorsitzenden Erika Parsche

Die Jubilare mit stv. Vorsitzenden Erika Parsche (li) und Vorsitzendem Dr. Volker Schwar- ze (re).

Parsche (li) und Vorsitzendem Dr. Volker Schwar- ze (re). sondern auch unter einer Vertrauenskrise. Nur mit

sondern auch unter einer Vertrauenskrise. Nur mit einer Fiskalunion könne das verlo- rengegangene Vertrauen in die Politik wie- der hergestellt werden,“ betonte Barthle, insofern sei die Krise auch eine „Chance zur Umkehr“, die genutzt werden müsse. Ausdrücklich lehnte Barthle eine gemein- same Haftung für Staatsschulden, die sog. Euro-Bonds ab. „Diese Bonds sind kein Bei- trag zur Überwindung der Krise und keine geeignete Rettungsmaßnahme. Es ist mei- ne feste Überzeugung, dass es Hilfe nur zur Selbsthilfe und nur bei entsprechen- den Gegenleistungen geben darf“, erläu- terte Barthle. Wilfried Klenk MdL nahm Stellung zu S

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KREISTEIL

21. Die Kosten für die Schlichtung betru- gen 500.000 Euro und die für den Volks- entscheid beliefen sich auf 15 Mio. Euro. Er zeigte sich sehr erfreut, dass die Bürger Baden-Württembergs mit diesem eindeu- tigen Ergebnis entschieden haben, den Bahnhof weiter zu bauen. Rückblickend auf die Landtagswahl müs- se man an den daraus folgenden Änderun- gen arbeiten. „Die Erhöhung der Grunder- werbssteuer ist Contra-Familienpolitik“, so Klenk. Befürchtungen bestehen wegen Abschaffung der Grundschulempfehlung. 140 Mio. bis 160 Mio. Euro würden an den Unis fehlen „durch die Abschaffung der Studiengebühren ohne Not“, berichtete er. Die Verkehrspolitik leidet. Neue Straßen sollen auch nicht gebaut werden. Des Wei- teren gab der Abgeordnete noch kurze Überblicke zur Innen-, Wissenschafts-, So- zial-, Umwelt- und Integrationspolitik. Im Anschluss an die Vorträge von Barth- le und Klenk fand eine rege Diskussion mit den beiden Abgeordneten statt. Auch in diesem Jahr wurden wieder zahl- reiche Mitglieder geehrt. Bei Fritz Kübler, der schon 45 Jahre dabei ist, konnte sich Dr. Schwarze für herausragende Verdien- ste für die Bürgerinnen und Bürger unse- rer Stadt und für die CDU bedanken. Er war mehrere Jahre Vorstandsmitglied und

die CDU bedanken. Er war mehrere Jahre Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender im CDU Stadtverband Backnang,

stellvertretender Vorsitzender im CDU Stadtverband Backnang, Stadtrat für die CDU im Gemeinderat in Backnang über 20 Jahre, davon 5 Jahre (94 - 99) als stellver- tretender Fraktionsvorsitzender. Ebenfalls 45 Jahre Mitglied ist Raimund Holder. Wei- tere Jubilare sind: Eugen Idler und Adam Kupferschmidt für 40 Jahre, Georg Sieg- fried Simon, Alois Weidmann und Gerhard Winter für 35 Jahre, Rüdiger Rasokat für 30

Jahre, Martin Idler, Siegrid Idler und Karl- Wilhelm Kaufmann für 20 Jahre, Martin Bentele, Kathrin Braun, Horst Klaassen, Friedemann Kuttler, Dr. Martin Reimann, Holger Teichmann, Carola Wurche und Mathias Wurche für 15 Jahre, Cornelius Kit- tel und Sascha Lottbrein für 10 Jahre. Dr. Volker Schwarze bedankte sich bei allen für die langjährige Treue. Ingrid Beerkircher, Pressesprecherin <<<

CDU Fellbach

Traditioneller Weihnachtsspaziergang durch Alt-Fellbach

Auch im vergangenen Jahr veranstaltete der Stadtverband Fellbach seinen traditi- onsreichen Weihnachtsspaziergang durch die Gassen der Stadt am Kappelberg. Am Spätnachmittag des 21. Dezember trafen sich die Teilnehmer am Turm der Lutherkir- che. Auf sie wartete ein buntes und be- sinnliches Programm für den Abschluss

der Adventszeit, das mit dem Emp- fang durch Schüler der Musikschule begann. Weiter ging es mit der Stadt- kapelle, die am beleuchteten Christ- baum am Entenbrünnele bekannte Weihnachtslieder anstimmte. Zur Aufwärmung gehört bei frosti- gen Temperaturen natürlich auch der Glühwein. Den gab es dann auch im Hof der Familie Ebin- ger. Nach annähernd zwei Stunden erreichte die Wan- dergruppe „Hummels Höfle“ in der Ecke Waiblinger-/ Vor- dere Straße. Sigrid Früh, eine der bekanntesten Märchen- und Sagenforscherinnen der Bundesrepublik aus Ludwigs- burg, las in weihnachtlich ge- schmücktem Fachwerkam- biente aus einem Weihnachtsmär- chen. Früh ist Mitinitiatorin der Fellbacher Märchentage und war lange Zeit Mitarbeiterin des SWR im Bereich Mundart. Und auch der OB kam zu seinem Einsatz. Christoph Palm übernahm die Lesung der Weihnachtsge-

Christoph Palm übernahm die Lesung der Weihnachtsge- schichte im Hof der Familie Hess in der Kappelbergstraße.

schichte im Hof der Familie Hess in der Kappelbergstraße. Zum Abschluss wurde im Amandussaal der Fellbacher Weingärt- ner warme Schinkenwurst mit Kartoffelsa- lat und Bauernbrot serviert. So kam es nach drei wunderbaren Stunden zum ge- mütlichen Abschluss in der Neuen Kelter. Fabian Zahlecker, Pressereferent <<<

Abschluss in der Neuen Kelter. Fabian Zahlecker, Pressereferent <<< Rems-Murr 1/2012 >>> Seite 7

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KREISTEIL

CDU Plüderhausen

Karl Walter Ziegler wird Ehrenvorsit- zender beim Bund der Vertriebenen

Nach über 30jähriger Tätigkeit als Kreis- vorsitzender beim Bund der Vertriebenen musste Karl Walter Ziegler aus gesund- heitlichen Gründen den Vorsitz abgeben. In Anerkennung seiner großen Verdienste wurde er zum Ehrenvorsitzenden gewählt. In seiner Laudatio hob der BdV-Landes- vorsitzende Arnold Tölg hervor, „dass die schlimmen Erlebnisse, die Heimatlosig- keit, die Ausgrenzung“ einen jungen Mann wie Herrn Ziegler hellwach gemacht ha-

ben für alles was sich in der Welt ereignet. Karl Walter Ziegler trat frühzeitig der CDU bei und packte mit an. Er half, eine menschenwürdige Demokra- tie und eine soziale Marktwirtschaft auf- zubauen. Er brachte sich ein in das politi- sche und gesellschaftliche Leben, u.a. als Gemeinde- und Kirchengemeinderat in Plüderhausen sowie als Kreisrat im Rems- Murr-Kreis. Seine Verdienste wurden mit dem Bun-

desverdienstkreuz erster Klasse, mit der Staufermedaille, der Medaille für Verdien- ste um die Heimat Baden Württemberg, sowie mit der großen Brunnenmedaille seiner Heimatgemeinde Plüderhausen ge- würdigt. Als erste Amtshandlung schlug der neue BdV-Kreisvorsitzende, Bernd-Günter Bar- witzki, Herrn Ziegler zum Kreisehrenvor- sitzenden vor. Dies wurde unter anhalten- den Applaus von allen Anwesenden bestä- tigt. Der CDU-Gemeindeverband Plüderhau- sen gratuliert Herrn Ziegler zu dieser ho- hen Auszeichnung wünscht ihm alles er- denklich Gute, persönliches Wohlergehen und vor allem beste Gesundheit. Ulrich Scheurer, Vorsitzender <<<

CDU Schorndorf

Aktiv beim Weihnachtsmarkt dabei

Der Reinerlös der Veranstaltung wird gespendet

dabei Der Reinerlös der Veranstaltung wird gespendet cher zum weihnachtlich dekorierten Stand des Ortsverbandes.

cher zum weihnachtlich dekorierten Stand des Ortsverbandes. Die beiden Varianten der Sandwich-Toasties wurden den ganzen Tag über bestellt und waren bei Besuchern aller Altersgruppen bis zum Schluss der

Renner. Dazu wurden Jagertee und Weih- nachtspunsch getrunken. Dabei kamen Bürgerinnen und Bürger aus Schorndorf und Umgebung ins Gespräch mit den an- wesenden Mitgliedern und diskutierten mit den CDU- Stadträten vor Ort über ak- tuelle politische Themen. „Nahe bei den Menschen“ - Das Motto der CDU Schorndorf war wieder einmal Programm. Besuchern und Helfern hat die Aktion des Stadtverbandes sichtlich Spaß gemacht. Sicherlich wird die CDU näch- stes Jahr wieder dabei sein und an den Er- folgen der letzten Jahre anknüpfen. Der Reinerlös der Veranstaltung geht in diesem Jahr an den »Förderkreis für die ARGE Sprachförderung in Schorndorf«. Weitere Informationen finden Sie auf www.cdu-schorndorf.de CDU Schorndorf aktiv: Jan Schmidt, Gabriele Sombrutzki, Sabine Schätzle, Petra Steiner. Joachim Seufferle, Pressereferent <<<

Wieder einmal war die CDU Schorndorf aktiv dabei beim Weihnachtsmarkt der Vereine und Organisationen, der traditio- nell am 1. Advent auf dem Schorndorfer Marktplatz stattfindet. Das Team „Weihnachtsmarkt“, rund um die stellvertretende Vorsitzende Sabine Schätzle kümmerte sich in den letzten Wo- chen um den reibungslosen Ablauf beim Auf- und Abbau sowie beim Verkauf. Schon zu Beginn um 11 Uhr kamen Besu-

INFORMATIVES

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rems-murr.de

Uhr kamen Besu- INFORMATIVES www.cdu- rems-murr.de Gute Stimmung am Stand der CDU Schorndorf beim

Gute Stimmung am Stand der CDU Schorndorf beim Weihnachtsmarkt.

>>> Aus den Ortsverbänden/Vereinigungen

KREISTEIL

CDU Schwaikheim

80. Geburtstag von Erich Zürn

Es hat uns sehr viel Freude gemacht, unserem langjährigen CDU Mitglied Erich Zürn zum achtzigsten Geburtstag zu gratulieren. Erich Zürn war viele Jahre als CDU Gemeinderat tätig und mehrere Jahre Vorsitzen- der des Gemeindeverbandes. Auch heute ist er noch als Vorsitzender der Seniorenuni- on aktiv. Hierfür danken wir ihm und seiner Ehefrau für die langjährige Unterstützung und Treue. Wir wünschen viel Gesundheit und weiterhin viel Freude am Reisen und an den vie- len anderen Aktivitäten.

Nochmals herzlichen Glückwunsch, Deine CDU Schwaikheim

viel Freude am Reisen und an den vie- len anderen Aktivitäten. Nochmals herzlichen Glückwunsch, Deine CDU

JU Rems-Murr

Europa zu liefern. Dazu erläuterte Hauser:

„Für uns bringt das den enormen Vorteil, dass wir unabhängiger von Russland wer- den können.“ Als problematisch sieht Hauser derzeit noch die Entwicklung im Konflikt mit Ar- menien. Aserbaidschan befinde sich in ei- ner langdauernden Auseinandersetzung mit seinem westlichen Nachbarland Arme- nien um Bergkarabach, ein Gebiet auf aserbaidschanischem Territorium, das mehrheitlich von Armeniern bewohnt wird. Ein international einheitliches Vorge- hen unter Vermittlung der europäischen Nachbarn könne hierbei eine langfristige Lösung herbeiführen. Darüber hinaus warb der Honorarkonsul für eine enge wirtschaftliche und politi- sche Partnerschaft zu Deutschland. Hilfe- stellungen in den Bereichen Technik, Bil- dungssysteme und politische Kultur seien wichtig für das Land und ließen ein ver- trauensvolles Miteinander gestalten, so Hauser. Dem stimmte auch der JU-Kreis- vorsitzende Marvin Bux zu: „Aserbai- dschan ist ein Land mit vielen Perspekti- ven und es wird ein immer wichtigerer Partner Europas werden.“ Aus diesem Grund wird die Bildungsreise der Jungen Union Rems-Murr im Jahr 2012 in die Kau- kasus-Republik führen. Christian Steck, Pressereferent <<<

„Ein zukünftiger Partner Europas mit vielen Perspektiven“

Junge Union Rems-Murr zu Gast im Honorarkonsulat Aserbaidschans

Auf Einladung des Honorarkonsuls von Aserbaidschan, Otto Hauser, besuchte die Junge Union Rems-Murr gemeinsam mit dem Kreisverband Esslingen das Konsulat der Republik Aserbaidschan in Stuttgart. Otto Hauser, ehemaliger Regierungs- sprecher der Bundesregierung, gab der JU- Delegation einen Einblick in das vielen Menschen noch fremd anmutende Land. Dabei betonte er, dass Deutschland und vor allem auch Baden-Württemberg viel mit Aserbeidschan verbinde. 1814-1815 wanderten 1.400 deutsche Familien aus dem Gebiet Baden-Württembergs nach Aserbaidschan aus. Von 1.400 Familien ka- men damals lediglich 400 Familien an ih- rem Ziel an. Diese Auswanderer prägten allerdings in der Folgezeit die Wirtschaft, die Kultur und die Infrastruktur des Landes so stark, dass diese Einflüsse sogar die So- wjetunion überdauerten. „Heute versteht sich das islamisch ge- prägte Aserbaidschan als Brücke zwischen Europa und Asien“, so Hauser. Seine Lage zwischen Europa und Zentralasien sowie zwischen Russland und dem Nahen Osten sei von großer Bedeutung für die Republik. Sicherheitspolitisch sei man an guten Be- ziehungen zu seinen mächtigen Nachbarn Russland, Türkei und Iran interessiert, wirtschaftlich an guten Beziehungen zu den USA und Europa. „Besonders der enor- me Rohstoffreichtum des Landes wird es auch in Zukunft zu einem immer wichtige- ren Partner des Westens werden lassen“, erläuterte der Honorarkonsul. Zudem füh- le sich Aserbaidschan zur europäischen Wertegemeinschaft zugehörig. Daher sei die Kaukasus-Republik Mitglied des Euro- parats und auf diese Weise in die europäi- schen Strukturen eingebunden. In Bezug

auf die Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten könne sich das Land zwar noch nicht vollständig an westlichen Maß- stäben messen lassen. „Allerdings tendie- ren wir Deutschen oftmals dazu, nur mah- nend den Finger zu erheben, anstatt sol- che Länder bei der Hand zu nehmen und sie konstruktiv auf ihrem Weg zu beglei- ten.“ Wirtschaftlich gesehen habe es in dem Land beträchtliche Verbesserungen gege- ben: So stieg das BIP in den letzten Jahren stetig. Zudem bestehe großes Interesse an Know-How aus Deutschland, gerade auch im Hinblick auf den derzeitigen Bauboom. Diese Entwicklung basiere zu einem gro- ßen Teil auf der expansiven Erdölindustrie. Denn am östlichen Rande des Südkauka- sus gelegen, gehört Aserbaidschan zu den ältesten industriellen Produktionsstätten von Energieträgern wie Öl und Gas. Als Energiepartner zu Europa sei man heute schon bereit, rund 15 Mrd. Kubikmeter Gas über die neue Nabucco-Pipeline nach

rund 15 Mrd. Kubikmeter Gas über die neue Nabucco-Pipeline nach 48 JAHRE Rems-Murr 1/2012 >>> Seite
rund 15 Mrd. Kubikmeter Gas über die neue Nabucco-Pipeline nach 48 JAHRE Rems-Murr 1/2012 >>> Seite
rund 15 Mrd. Kubikmeter Gas über die neue Nabucco-Pipeline nach 48 JAHRE Rems-Murr 1/2012 >>> Seite
rund 15 Mrd. Kubikmeter Gas über die neue Nabucco-Pipeline nach 48 JAHRE Rems-Murr 1/2012 >>> Seite
rund 15 Mrd. Kubikmeter Gas über die neue Nabucco-Pipeline nach 48 JAHRE Rems-Murr 1/2012 >>> Seite
48 JAHRE
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KREISTEIL

JU Rems-Murr

„Von der Landesregierung ist nichts Gutes zu erwarten“

ProSit-Gründer Pfarrer Bräuchle zu Gast bei der Weihnachtsfeier der JU

Bei der diesjährigen Weihnachtsfeier des JU Kreisverbandes standen die beiden The- men Stuttgart 21 sowie Glaube und Gesell- schaft im Vordergrund. Der Initiator der Pro Stuttgart 21-Bewe- gung, Pfarrer Johannes Bräuchle, erläuter- te dabei seine Arbeit der letzten andert- halb Jahre: „Alles hat sehr klein angefan- gen.“ Zunächst habe er eigentlich nur mit den Gegnern am Bauzaun sachlich disku- tieren wollen. Doch schnell habe er ge- merkt, dass dies mit der Mehrheit der Gegnerschaft kaum möglich gewesen sei. Dabei sei ihm vor allem eines aufgefallen:

„Die Gegner berufen sich zwar auf ihr Grundrecht der Meinungsfreiheit und ver- suchen damit teilweise sogar verbotene Handlungen zu rechtfertigen. Doch damit, die Meinungsfreiheit auch Andersdenken- den zuzugestehen, ist es oft nicht weit her.“ Viele Befürworter hätten dies er- kannt und wollten deshalb gemeinsam mit ihm ein Zeichen setzen. Die Pro-Bewegung sei explosionsartig gewachsen, sodass sie ihren Höhepunkt in der Gründung des „ProSit-Bündnisses“ im September 2010 gefunden habe. Die danach regelmäßig stattfindenden Läufe für S21 und anschlie- ßenden Kundgebungen auf dem Markt-

platz hätten erfolgreich dazu beigetragen, dass die Meinungshoheit eben nicht allein den Gegnern überlassen wurde. Bräuchle äußerte desweiteren, dass er sich mittler- weile damit abgefunden habe, „Feindbild der Gegner“ geworden zu sein. Schließlich zeugten derart persönliche Angriffe und teils sogar Anzeigen auch davon, dass die Sachargumente schon längst ausgegangen seien. Auch für die grün-rote Koalition fand Bräuchle nur wenig warme Worte. Sämtli- che Bahnhofsgegner, die bei der Schlich- tung in der zweiten Reihe hinter dem heu- tigen Ministerpräsidenten und seinem Verkehrsminister saßen, seien heute mit hochdotierten Ministerialstellen versorgt. Zudem zeuge auch das Verbleiben der Grünen im Anti-S21-Bündnis davon, dass man dem Versprechen, das Projekt kon- struktiv zu begleiten, nur zum Schein nachkommen wolle. „Alles in allem haben wir von der Landesregierung leider nichts Gutes zu erwarten“, kommentierte Bräuchle das Vorgehen der Koalition. Und an die Jung-Unionisten gewandt sagte er:

„Wir dürfen uns gemeinsam darüber freu- en, dass nun der Wirtschaftsstandort Ba- den-Württemberg und damit Ihre Zukunft

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gesichert ist. Deshalb befinde ich mich in fröhlicher Erwartung, dass S 21 kommt.“ Und der JU-Kreisvorsitzende Marvin Bux fügte hinzu: „Es ist sehr erfreulich, dass sich eine so deutliche Mehrheit im Land für das neue Herz Europas ausgesprochen hat. Dies hat auch gezeigt, dass der Druck der Straße eben keineswegs mit dem Volkswillen gleichgesetzt werden kann.“ Im Anschluss an das Thema Stuttgart 21 hielt der Theologie-Student Stefan Walter einen Vortrag mit dem Titel „Glaube und Gesellschaft“. Darin ging dieser zunächst auf das christliche Menschenbild ein und erläuterte, dass es sich aus der Gottes- ebenbildlichkeit des Menschen herleiten lasse. Walter trat dabei auch der Behaup- tung, dass christliche Werte etwas Anti- quarisches seien und in der modernen Welt nichts mehr zu suchen hätten, ent- schieden entgegen: „Gerade in einer im- mer schnelllebigeren Zeit - in welcher die Forschung einst Ungeahntes erreicht hat und nichts mehr unmöglich scheint - ist es wichtig, dass dem menschlichen Handeln Grenzen gesetzt werden.“ Er forderte des- halb, dass die christlichen Werte auch wei- terhin Kompass und Impuls der Unionspo- litik sein müssten, so wie dies im Grund- satzprogramm der CDU festgelegt worden sei. In gleicher Weise sei es geboten, sich entschieden gegen Christenverfolgung zu wenden: „Wir in der westlichen Welt set- zen alles daran, dass Menschen ihren Glauben frei praktizieren dürfen und nicht benachteiligt werden. Wir müssen aber die gleichen Standards auch von anderen Staaten einfordern.“ Die frohe Botschaft Christi gebe aber nicht nur denen Hoff- nung, die unter Unterdrückung und Verfol- gung litten. Sie könne auch in der westli- chen Gesellschaft immer noch so vermit- telt werden, dass sie Anklang bei den Men- schen findet: „Wo Christus und seine Bot- schaft ansprechend und authentisch ver- mittelt werden, sind die Kirchen voll.“ Als Beispiel nannte er die regelmäßig in Stutt- gart stattfindenden Jugendgottesdienste sowie die Messe von Papst Benedikt XVI. im vergangenen September in Freiburg. In seinem anschließenden geistlichen Wort hob Pfarrer Bräuchle die Bedeutung des Glaubens für den Einzelnen sowie auch für die Gesellschaft hervor. Er ermun- terte die Anwesenden, für die frohe Weih- nachtsbotschaft offen zu sein und die christlichen Werte sowohl zum Maßstab von politischem als auch persönlichem Handeln zu machen. Christian Steck, Pressereferent <<<

>>> Aus den Vereinigungen

KREISTEIL

Frauen Union Oppenweiler

Weihnachtsmarkt in Oppenweiler

I L Frauen Union Oppenweiler Weihnachtsmarkt in Oppenweiler Mitglieder der FU vor dem weihnachtlich geschmückten Stand.

Mitglieder der FU vor dem weihnachtlich geschmückten Stand.

Mitglieder der FU vor dem weihnachtlich geschmückten Stand. Wie schon seit einigen Jahren Tradition, war die
Wie schon seit einigen Jahren Tradition, war die FU am zweiten Adventssonntag 2011 mit einem
Wie schon seit einigen Jahren Tradition, war die FU am zweiten Adventssonntag 2011 mit
einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt des Fördervereins der Murrtalschule Oppenweiler
vertreten.
Glück entsteht oft durch
Aufmerksamkeit in kleinen Dingen.
SPRUCH-
Wilhelm Busch
ECKE
Jede Partei ist für das Volk da und
nicht für sich selbst.
Konrad Adenauer

EAK Rems-Murr

Klares Bekenntnis zum Betreuungsgeld

„Wir freuen uns über die klare Aussage der Bundesfamilienministerin Dr. Kristi- na Schröder zum geplanten Betreu- ungsgeld für selbst erziehende Eltern“, so EAK-Kreisvorsitzender David Müller nach einer Vorstandssitzung am 14. De- zember.

Der EAK Rems-Murr ist am 16. Septem- ber 2011 auf Ministerin Dr. Kristina Schröder zugegangen und hat sich für das Betreuungsgeld als Barleistung an selbst erziehende Eltern ausgespro- chen. Diese hat nun am 30. November dem EAK geantwortet. In ihrer Antwort nennt sie als wesentliches Ziel des künf- tigen Betreuungsgelds die Anerken- nung der Erziehungsleistung von Eltern einerseits, die Schaffung der Wahlfrei- heit zur Kinderbetreuung andererseits.

Die Bundesfamilienministerin bestä- tigt damit die vom EAK Rems-Murr ver- tretene Position: Wir können den Eltern vertrauen, in eigener Verantwortung die richtige Entscheidung für die Be- treuung ihrer Kinder treffen zu können. Mit dem Betreuungsgeld besteht nun die Chance, den zeitlichen und finan- ziellen Rahmen für das zeitliche Mitein- ander in den Familien zu vergrößern und damit die Kinder in ihrer Entwick- lung möglichst gut zu unterstützen.

Dr. Kristina Schröder verweist in ihrer Antwort auf den Beschluss des Koaliti- onsausschusses vom 6. November 2011:

Das Betreuungsgeld werde ab dem Jahr

2012 in Höhe von zunächst 100 Euro für

das zweite Lebensjahr und ab dem Jahr

2014 in Höhe von 150 Euro für das zwei-

te und dritte Lebensjahr des Kindes ge-

währt.

Bei der Umsetzung des Betreuungs- geldes, so die Bundesfamilienministerin abschließend in ihrer Antwort, werde sie verschiedene Ausgestaltungsaspek- te berücksichtigen: Die Leistung setze ein Jahr nach der Geburt eines Kindes ein. Den Eltern werde Wahlfreiheit er- möglicht. Flexible Reaktionen auf Be- treuungsmodelle seien möglich. Fehl- steuerungen zu Lasten der Kinder sollen vermieden werden.

David Müller, Kreisvorsitzender

<<<

>>> Aufnahmeantrag für Neumitglieder

KREISTEIL

CDU-Kreisverband Rems-Murr Mayenner Straße 14 71332 Waiblingen

>>> Aus den Vereinigungen

KREISTEIL

Schüler Union Rems-Murr

Benjamin Heidrich bleibt Vorsitzender der Schüler Union Rems-Murr

Heidrich bleibt Vorsitzender der Schüler Union Rems-Murr V.l.n.r.: Philipp Beller, Jonathan Hirsch (beide Beisitzer),

V.l.n.r.: Philipp Beller, Jonathan Hirsch (beide Beisitzer), Kreisvorsitzender Benjamin Hei- drich, Landesvorsitzender Nils Melkus, Stellvertreter Stefan Hämmerle, Fabian Zahlecker Dominik Scheim (beide Beisitzer), Kevin Dzeick.

Schüler Union Rems-Murr kam zur Kreis- jahreshauptversammlung zusammen und wählte einen neuen Vorstand. Der Kreisverband der Schüler Union (SU) Rems-Murr kam am Freitag, 25. November 2011, zur Kreisjahreshauptversammlung zusammen. Als Tagungsleiter fungierte der Landesvorsitzende der Schüler Union Ba- den-Württemberg, Nils Mellkus, welcher auch von der Arbeit des Landesverbandes berichtete. In seinem Rechenschaftsbericht zog der Kreisvorsitzende der Schüler Union Rems- Murr, Benjamin Heidrich, eine positive Bi- lanz der zurückliegenden Amtszeit. Der Verband hatte über die gesamte Amtszeit hinweg eine rege Tätigkeit, war durch Pressemitteilungen präsent und stellte in verschiedenen Veranstaltungen den vor- politischen Raum in den Mittelpunkt. So veranstaltete man im Juli eine Metzgerei- besichtigung und führte im September ein Gespräch mit einem evangelischen Pfarrer zu dem Thema „Schule im Spannungsfeld zwischen Kirche und Staat. Die SU Rems- Murr geht in den vorpolitischen Raum. Wir hören uns die Probleme z.B. der mittel- ständischen Betriebe und ihrer oft ver- zweifelten Suche nach guten Auszubilden- den an. Wir tun das, was viele in der CDU und ihren Vereinigungen erst noch vor sich haben,“ so Kreisvorsitzender Benjamin Heidrich. Abschließend wies er auf die großen Herausforderungen hin, welche

die SU durch den Regierungswechsel in Baden-Württemberg im Bildungssektor noch erwartet. Wichtigster Tagesordnungspunkt des Abends waren die Wahlen zu einem neuen Vorstand. Benjamin Heidrich wurde ein- stimmig als Kreisvorsitzender der SU

Rems-Murr in seinem Amt bestätigt. Als Stellvertreter unterstützen ihn Stefan Hämmerle und Michael Treiber. Das Amt des Schriftführers übernimmt Lukas Mo- ser. Internetreferent ist Jonathan Hirsch. Den Vorstand komplettieren Philipp Bel- ler, Dominik Scheim und Fabian Zahlecke als Beisitzer. Landtagsabgeordneter Matthias Prö- frock ging in seinem Grußwort auf seine eigene Vergangenheit als Landesvorsit- zender der Schüler Union Baden-Württem- berg ein und erwähnte dabei auch, dass er seinerzeit die Bezirksverbände in der Schüler Union abschaffte und somit die Ef- fizienz im Landesverband deutlich steiger- te. Ein Schritt, den er auch der CDU und der Jungen Union (JU) in Baden-Württem- berg empfiehlt. Desweiteren ging er eben- falls auf die großen Veränderungen ein, welche die Baden-Württemberger im Kul- tusbereich zu erwarten haben. Dabei be- klagte er, dass viele gravierende Verände- rungen unter einem unklaren Namen wie „Einheitsschule“ durchgeführt werden. Vielen Bürgern wird dadurch nicht be- wusst, was eigentlich konkret alles verän- dert wird. In seinem Schlusswort als wieder ge- wählter Kreisvorsitzender der SU Rems- Murr bekräftigte Benjamin Heidrich den Willen seines Verbandes, auch weiterhin die Stimme der Schüler im Landkreis sein zu wollen und sich für eine gute, konserva- tiv-liberale und christlich-soziale Schulpo- litik einzusetzen. Nach dem offiziellen Ende der Versammlung klang der Abend bei geselligem Beisammensein und guten Gesprächen aus. Benjamin Heidrich, Vorsitzender <<<

und guten Gesprächen aus. Benjamin Heidrich, Vorsitzender <<< Rems-Murr 1/2012 >>> Seite 13
und guten Gesprächen aus. Benjamin Heidrich, Vorsitzender <<< Rems-Murr 1/2012 >>> Seite 13
und guten Gesprächen aus. Benjamin Heidrich, Vorsitzender <<< Rems-Murr 1/2012 >>> Seite 13

>>> Mitgliederstand im Kreis

KREISTEIL

Mitgliederstand CDU Rems Murr per 31.12.2011

Mitgliederstand CDU Rems Murr per 31.12.2011
Mitgliederstand CDU Rems Murr per 31.12.2011

>>> Veranstaltungen

KREISTEIL

EINLADUNG

Ministerpräsident a.D.

Erwin Teufel

spricht zu aktuellen Themen der Politik

a.D. Erwin Teufel spricht zu aktuellen Themen der Politik Donnerstag, 19. April 2012, um 19.30 Uhr

Donnerstag, 19. April 2012, um 19.30 Uhr

Bürgerzentrum, Gassenäcker 1

(beim Kreisverkehr)

in 73669 Lichtenwald-Hegenlohe

DDaavviidd MMüülllleerr Evangelischer Arbeitskreis der CDU/CSU Kreisverband Rems-Murr

GGeerrhhaarrdd WWiinntteerr Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Bezirksverband Nordwürttemberg

PPeetteerr SScchhuusstteerr Evangelischer Arbeitskreis der CDU/CSU Kreisverband Esslingen Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Kreisverband Esslingen

AAnnddrreeaass MMüülllleerr CDU Gemeindeverband Lichtenwald

SENIOREN

UNION

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Wir laden Sie herzlich ein zu unserem

1. Stammtisch- treff 2012

aamm MMiittttwwoocchh,, 2255 JJaannuuaarr 17.00 Uhr,

HHootteell AAllttee KKeelltteerr,, KKeelltteerrwweegg 77,, 7700773344 FFeellllbbaacchh

Wir freuen uns darauf, Sie alle gesund und munter wieder zu sehen!

Liebe CDU-Intern Leser

ddeerr AAuuffwwaanndd ffüürr ddaass CCDDUU--IInntteerrnn MMaaggaazziinn iisstt sseehhrr hhoocchh,, ssoowwoohhll zzeeiittlliicchh aallss aauucchh ffiinnaannzziieellll OOhhnnee ddiiee zzaahhllrreeiicchheenn ggeesscchhaall-- tteetteenn AAnnzzeeiiggeenn wwäärree ddiieesseess MMaaggaazziinn nniicchhtt zzuu eerrhhaalltteenn WWiirr bbiitttteenn SSiiee ddaahheerr,, ddiiee ggeesscchhaalltteetteenn AAnnzzeeiiggeenn bbeeii IIhhrreenn nnööttiiggeenn EEiinnkkääuuffeenn zzuu bbeerrüücckkssiicchhttiiggeenn!!

Vielen Dank hierfür!

ü ü c c k k s s i i c c h h t t
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IMPRESSUM

HHeerraauussggeebbeerr::

CDU-Kreisverband Rems-Murr, Mayenner Straße 14, 71332 Waiblingen, Telefon 0 7151 / 5 15 25, Fax 1 57 15, E-Mail: info@cdu-rems-murr.de

VVeerraannttwwoorrttlliicchh::

Kreisteil:

David Müller

Landesteil:

Florian Weller, Landesgeschäftsführer der CDU Baden-Württemberg Hasenbergstr. 49 b, 70176 Stuttgart, Tel. 07 11 / 66 904 - 0, Fax - 50 E-Mail: presse@cdu-bw.de

VVeerrllaagg,, GGeessaammtthheerrsstteelllluunngg uunndd AAnnzzeeiiggeennvveerrwwaallttuunngg::

SDV Service-Gesellschaft für Druck, Verlag und Vertrieb mbH Augustenstr. 44, 70178 Stuttgart, Tel. 07 11 / 66 905 - 0, Fax - 99 EE--MMaaiill CDU intern: intern@SDV-Stuttgart.de

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Gestaltung dieses CDU intern:

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Für Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten.

CDU intern ist das offizielle Mitteilungsblatt des Kreisverbandes Rems-Murr. Es erscheint monatlich für alle Mitglieder.

Bernadette Eck (- 25) Sabine Hafner (- 23) Karin Richter (- 12), Fax -55 Ilona Löffler (-15), Fax -55

LESER

BRIEFE

LESER BRIEFE Um den Austausch über das CDU intern zu verbessern, drucken wir auch gerne Ihren

Um den Austausch über das CDU intern zu verbessern, drucken wir auch gerne Ihren Lesebrief ab. (Auswahl und Kürzung behalten wir uns vor.)

Senden Sie diesen bitte bis 27.01.2012 an:

info@cdu-rems-murr.de oder CDU Rems-Murr, Leserbriefe, Postfach 1109, 71332 Waiblingen.

WAS

WANN

WO …

MMiittttwwoocchh,, 2255 JJaannuuaarr 22001122,,

1188

AG Bildung, Treffen der AG Bildung, Weinstube Schranne im Alten Rathaus, Marktstra- ße 47, 71364 Winnenden

3300

UUhhrr

Absender:

CDU-Kreisverband Rems-Murr Postfach 11 09, 71332 Waiblingen PVSt, Deutsche Post AG, Entgelt bezahlt, E 10113

>

PVSt, Deutsche Post AG, Entgelt bezahlt, E 10113 > REDAKTIONS SCHLUSS für das nächste CDU intern

REDAKTIONS

SCHLUSS

für das nächste CDU intern:

Freitag, 27. Januar 2012

GEBURTSTAGE IM JANUAR UND FEBRUAR Januar 2012 26.01. Jürgen Hauser, Plüderhausen 60 Jahre 01.01. Jürgen
GEBURTSTAGE IM JANUAR UND FEBRUAR
Januar 2012
26.01.
Jürgen Hauser, Plüderhausen
60 Jahre
01.01.
Jürgen Feuerbacher, Winnenden
45 Jahre
27.01.
Horst Richard Reingruber, Schorndorf
60 Jahre
03.01.
Dieter Ergenzinger, Waiblingen
70 Jahre
28.01.
Roland Falkenstein, Waiblingen
65 Jahre
03.01.
Werner Kleider, Remshalden
65 Jahre
30.01.
Adolf Staib, Weinstadt
82 Jahre
04.01.
Josef Beller, Remshalden
81 Jahre
31.01.
Maria Lakner, Schorndorf
88 Jahre
04.01.
Werner Pabst, Auenwald
65 Jahre
31.01.
Eugen Idler, Backnang
85 Jahre
04.01.
Jörg Frieß, Winnenden
55 Jahre
31.01.
Volker Kurz, Fellbach
45 Jahre
05.01.
Gerta Reichert, Murrhardt
85 Jahre
05.01.
Rainer Penzel, Backnang
70 Jahre
Februar 2012
07.01.
Martin Beeh, Remshalden
75 Jahre
01.02.
Christa Bruhn, Backnang
83 Jahre
07.01.
Helmut Riese, Winterbach
70 Jahre
03.02.
Cornelius Kittel, Backnang
55 Jahre
09.01.
Anna Zein, Fellbach
88 Jahre
03.02.
Sabine Baum, Welzheim
40 Jahre
11.01.
Rudolf Luop, Plüderhausen
81 Jahre
04.02.
Dr. Margarete Böckheler, Backnang
86 Jahre
11.01.
Hermann Freivogel, Waiblingen
70 Jahre
06.02.
Sylke Glass-Etzel, Winnenden
50 Jahre
11.01.
Torsten Knödler, Holzgerlingen
45 Jahre
07.02.
Carsten Raiser, Fellbach
50 Jahre
12.01.
Christel Schwegler, Fellbach
65 Jahre
09.02.
Hans Schembera, Waiblingen
80 Jahre
12.01.
Ulrich Holzwarth, Backnang
65 Jahre
09.02.
Lothar Engfer, Weinstadt
60 Jahre
15.01.
Michael Deimer, Schorndorf
45 Jahre
10.02.
Max Jäger, Fellbach
75 Jahre
16.01.
Jens Feller, Schorndorf
40 Jahre
13.02.
Ernst Wienicke, Winnenden
45 Jahre
17.01.
Hartmut Jeutter, Berglen
70 Jahre
13.02.
Carolina Hiebl, Murrhardt
40 Jahre
17.01.
Oliver Schießl, Urbach
40 Jahre
15.02.
Bruno Löbelenz, Fellbach
82 Jahre
20.01.
Volker Kölz, Aspach
45 Jahre
23.01.
Hansjörg Schaupp, Fellbach
75 Jahre
23.01.
Albrecht Rombold, Fellbach
60 Jahre
24.01.
Peter Schütt, Murrhardt
70 Jahre
24.01.
Harald Lenzen, Großerlach
60 Jahre
25.01.
Rudolf Neumaier, Fellbach
84 Jahre
Glückwunsch Herzlichen
25.01.
Brigitte Schöneweiß, Schorndorf
70 Jahre
25.01.
Ernst Krämer, Oppenweiler
45 Jahre
25.01.
Jens-Uwe Schwab, Fellbach
40 Jahre