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Ideentower // innovativ.anders.

umgesetzt
http://www.ideentower.de

...
inklusive 100
Ideen für eine
kreative Unterneh-
menskultur
GRATIS!

Jahrbuch 2006

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Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
http://www.ideentower.de

Einleitung............................................................................................... 3
Aufhängen jenseits von Nagel und Schraube........................................... 4
Von Christopher Meil 4

Verschickt doch mal nen Wurstbrief.........................................................5


Von Christopher Meil 5

Wie man Gäste im Hotel behalten kann.................................................. 6


Von Oliver Sehorsch 6

Wohngemeinschaft als Geschäftsmodell.................................................. 7


Von Oliver Sehorsch 7

Tischlein vergrößere dich.........................................................................8


Von Peter Grosskopf 8

Gründe deinen eigenen Stamm............................................................... 9


Von Oliver Sehorsch 9

Ansichtskarten-Foto-Grußtext-Automat................................................. 10
Von Christopher Meil 10

Gewichtige Hotelpreise......................................................................... 11
Von Christopher Meil 11

Wer sagt denn, dass Barcodes nur Striche und Zahlen sind?.................. 12
Von David Jeggle 12

Das zweite ich als neuer Markt................................................................................................... 13


Von Silke Reinhardt 13

Der blaue Ozean als Strategie..................................................................................................... 15


Von Oliver Sehorsch 15

Customer Innovation - Machen Sie Ihren Kunden zum Innovator Ihres Unternehmens.................. 16
Von David Jeggle 16

Trauer: Die Idee ist tot! Die Führungskraft hat sie gekillt!............................................................ 18
Von David Jeggle 18

Wie können Sie ein kreatives Umfeld fördern - 100 Ideen für eine kreative Unternehmenskultur.. 20
Klar, kreativ im Team - aber WIE?................................................................................................ 26
Von David Jeggle 26

Networking beim Lunch - DIE Idee für große Unternehmen/Konzerne.......................................... 28


Von David Jeggle 28

Steckdose für Unterwegs............................................................................................................ 29


Von Christopher Meil 29

Ideen spinnen und gewinnen!.................................................................................................... 31


Über uns.................................................................................................................................... 32

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Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
http://www.ideentower.de

Einleitung
„Eine Idee muß Wirklichkeit werden können oder sie ist eine eitle Seifenblase.“

Berthold Auerbach (1812-82), dt. Schriftsteller

Sie halten das Ideentower-Jahrbuch Nummer 2 in Ihren Händen: Das Beste aus
150 Beiträgen rund um Innovationen aus der ganzen Welt, angereichert mit Me-
thoden und 100 Möglichkeiten, mit denen Sie selbst Ihr Ideenpotential (und das
Ihres Teams) steigern können.

Entdecken Sie

• Querdenker aus aller Welt, wie den Metzger Claus Böbel, dessen
Wurstbriefe weltweit verschickt werden oder

• mutige Hoteliers, die ihre Zimmerpreise nach dem Gewicht der Gäste
berechnen.

• Produkte, die in der virtuellen Welt reale Gewinne erzielen und

• Methoden, wie Sie Kunden zu Innovatoren Ihres Unternehmens machen und

• Menschen, die in Barcodes nicht nur Striche und Zahlen sehen

Hinter all diesen Innovationen stehen Menschen, die genügend Ausdauer und Mut hatten, ihre Idee über das
Konzeptstadium bis hin zum fertigen Produkt zu entwickeln. Neben Ausdauer und Mut brauchen Ideen eine
kreative Teamkultur, um nicht im Alltagsgeschäft zu versanden. In diesem Jahr lag unser Fokus daher neben
Innovationen aus aller Welt darauf, immer wieder Methoden darzustellen, die Sie persönlich, sowie Ihr Team
kreativer & innovativer machen. Auch daraus finden Sie eine Auswahl in unserem Jahrbuch.

Wenn Sie dann noch einen Schritt weiter gehen und konkrete Tipps für eine kreative Ideenkultur in Ihrem Team
bekommen möchten, schauen Sie doch mal auf die letzte Seite unseres Jahrbuches. Dort finden Sie die Ergeb-
nisse unseres letzten Online-Brainstormings "100 Wege, um die Kreativität des Teams zu fördern".

Sollten Sie danach nicht genug haben, schließen sich unseren bis zu 3.900 Lesern pro Monat an und schauen
Sie einfach auf www.ideentower.de vorbei. Anfang Dezember 2006 ging unserer 250. Artikel online - dazu
kommen ungezählte Kommentare, Links und direkte E-Mails an uns. Darüber freuen wir uns sehr.

Wir freuen uns, wenn Sie uns weiterempfehlen: Schicken Sie doch gleich Ihrem Kollegen einen Link oder legen
Sie das Jahrbuch in der Kantine aus. Eines garantieren wir Ihnen: Viele Gespräche über neue Ideen - auch für
Ihr Unternehmen.

Lassen Sie sich inspirieren!

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Aufhängen 4) Trocknen lassen

jenseits 5) z.B. Bild mit Magnetrahmen aufhängen oder Zet-


tel per Magnet an die Wand hängen
von Nagel Damit wird die Magnetfarbe zum Ersatz für die klas-
u n d sischen Wand-Befestiger wie Nägel und Schrauben.
Das Wirkprinzip: "je größer die Fläche des Befesti-
Schraube gungsgegenstand desto stärker die Kraft" eröffnet
für findige Querdenker ungeahnte Möglichkeiten.
Von Christopher Meil Eine Studie zeigt, was noch möglich ist: Warum
nicht einfach Tisch und Stühle an die Wand hängen?
Das spart Platz und ist praktisch. Dies ist zwar noch
Vision aber ein Regal mit Magnet - Regal Magnet-
ique (2000) von Swen Krause - gibt es schon. Ur-
sprünglich geplant für die mitgelieferte Wandme-
tallplatte sollte das Magnetregal nach unserem
Verständnis auch an einer per Metallpartikelfarbe
behandelter Wand halten. Hat jemand von unseren
Jeder kennt es: das "Anpinnen" von Zetteln und Lesern hier schon Erfahrungen gesammelt? Wir
Postkarten per Magnet an die Kühlschranktür. Aber freuen uns über jeden Kommentar.
warum eigentlich nur an den Kühlschrank? Wie
Für alle die, die jetzt nach diesen Zeilen über Mag-
kann man die geschickte Magnetkraft zum Anbrin-
netfarbe mit schreckverzerrtem Gesicht ihre Hand
gen noch weiter nutzen?
zum Herzschrittmacher führen, keine Sorge, die Far-
Ganz einfach: Magnetfarbe. Warum nicht jede Wand be selbst ist nicht magnetisch. Sie enthält lediglich
in der Wohnung zur magnetisierbaren Zone a la Eisenteilchen, die Magneten anziehen (Prinzip Kühl-
Kühlschranktür machen? Eine speziell entwickelte schranktür) und hat deshalb keinen störenden Ein-
Streichfarbe - die sogenannte MagnetFarbe - enthält fluss auf Herzschrittmacher oder Computer.
Metallpartikel und läßt sich wie normale Wandfarbe
Übrigens für Menschen die nicht gerne Streichen,
auftragen und auch mit anderen Farben wieder ü-
sondern nur Tapezieren, gibt es auch schon eine
berdecken. Somit läßt sich jede streichbare Wand in
Lösung: Die erste magnetische Tapete.
der gewünschten Farbe für Magnete "haftbar ma-
chen". Wie funktioniert das genau? Links:

1) Farbe mit Metallpartikel aufstreichen www.index2005.dk/Members/kydomu/homeObject

2) Trocknen lassen http://www.magnetfarbe.de/

3) Eigentliche Wandfarbe drüberstreichen http://magscapes.com/

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Verschickt Die Preise inkl. MwSt und Versand bewegen sich


von 5,50 € für einen Salami-Smily bis 12,20 € für
doch mal eine individuelle Wurstkreation aus Buchstaben und
Zahlen. Für den Wurstbrief werden ungekühlt lager-
n e n fähige Wurstwaren eingesetzt, bei jedem einzelnen
Motiv steht die Haltbarkeit mit dabei. Die Einsatz-
Wurstbrief möglichkeiten reichen vom "wurstigen" Geburts-
tagsgruß in Jahreszahl bis hin zur etwas anderen
Von Christopher Meil

Sie wollen mal einen besonderen Gruß verschicken? Werbeaussendung mit persönlichem Logo oder ei-
Nicht immer nur Blumen oder Pralinen? Unser neu- ner "Extrawurst" in Form einer Wurstkreation nach
este Entdeckung: Der "Wurstbrief" . Was ist das? Kundenwunsch. Als Zusatz gibt es auch eine Spei-
Wurstbrief ist ein Onlineservice zum verschicken von cherfunktion. Hiermit kann ein einmal erstellter
Grußkarten mit essbaren Motiven aus Wurst. Wie Gruß auch ohne Neueingabe immer wieder ver-
funktioniert das genau? schickt werden.

Auf wurstbrief.de werden verschiedenste Motive aus Ideentower.de hat das ganze auch mal für Sie getes-
Wurst wie z.B. eine Sonnen-Blume aus Salami an- tet und einen "Ideentower" in Wurstform geordert.
geboten. Will man nun seinen persönlichen Wurst- Sobald der "Wursttower" bei uns eingetroffen ist
gruß auf die Reise schicken sind folgende Schritte zu werden wir ihn Abfilmen und in einem Folgeartikel
tun: mit Hintergrundbericht über die Entstehung der Idee
veröffentlichen.
1) Wurstmotiv auswählen
Link:
2) Persönlicher Grußtext und Empfänger eingeben
www.wurstbrief.de
3) Absender eintragen und Versandtermin festlegen

4) Bezahlung (per Vorkasse oder Kreditkarte) & Be-


stellung

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Wie man
Gäste im
Hotel be-
halten
kann
Von Oliver Sehorsch
in New York gibt es einen Nachmittagskaffee mit
Harfenmusik, das Affinia Garden (New York) bietet
Massage und geführte Meditation in ihrer Serenity
Lounge an.

Ideentower-Chance:
Diese Hotels haben es geschafft den Umsatz pro
Gast anzuheben. Gäste, welche oft nur einen oder
zwei Tage in einer ihnen unbekannten Stadt sind,
Im Hotel wird übernachtet und man verbringt dort haben die Angebote genutzt. Ausserdem wurden
in der Regel nicht seinen Abend. Viele Hotelmanager auch Gäste ausserhalb des Hotels eingeladen, die
wissen, dass ihre Lobby, ihre Bars und Aufenthalts- Angebote zu nutzen.
räume nur als Durchgangswege betrachtet werden.
Quellen:
Wie kann man nun Gäste den ganzen Tag im Hotel
The New York Times (Beilage der Süddeutschen Zei-
behalten?
tung, 27.03.06)
Das Four Seasons Hotel In Miami zeigt jeden Diens- Bild:
tag auf der Dachterasse ein Humphrey Bogart Mini-
Festival, das Renaissance Hotel in New Orleans bie- Ulrike Strauss
tet Weinverkostungen an und das Crown Plaza in
Köln stellt Künstlern ihre Räume als Ausstellungsflä-
che und für Vernissagen zur Verfügung. Und das hat
Charme. Nicht nur Hotelgäste in Köln schauten sich
im Sommer Ausstellungen und Vernissagen an auch
Passanten und Anwohner nutzen die Gelegenheit in
angenehmer Atmosphäre einen Sekt oder eine Tasse
Kaffee zu trinken.

Es gibt noch weitere Beispiele die zeigen, wie man


seine Gäste im Hotel behalten kann: Im Ritz Carlton

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W o h n g e- meter 499 Euro. Dazu kommen zehn Prozent Ne-


benkosten.
meinschaft Die Nachfrage nach Zimmern ist riesig. Pro Tag gibt
a l s G e- es bis zu zehn Anfragen. Aus diesem Grund will
Klaus noch größer werden. Im Düsseldorfer Stadtteil
s c h ä f t s- Derendorf hat er jetzt 2.000 Quadratmeter Wohn-
fläche für 1,4 Millionen Euro gekauft. Sein Trick: Er
modell kauft und mietet für seine Wohngemeinschaft keine
Wohnungen, sondern Büroräume. Die sind nur halb
Von Oliver Sehorsch
so teuer, stehen oft leer und sind häufig in bester
Lage angesiedelt. Klaus' Wohnkonzept entspricht
einer gewerblichen Nutzung. Jeder mietet bei ihm
nur sein Zimmer. In der Miete enthalten sind Inter-
net- und Telefonanschluss. Für seine Mitbewohner
hat Klaus einen Koch engagiert, das kostet jeden
noch mal 99 Euro im Monat. Um die Sauberkeit
kümmert sich eine Putzfrau, die Getränke kommen
„Die Wohngemeinschaften der 70er Jahre zeichne- aus dem Automaten. Auf Wunsch stellt Klaus auch
ten sich häufig aus durch ihre Kritik am Establish- Bett oder Schrank in die Zimmer. „Im Durchschnitt
ment und Diskussionen über Kommunismus, Kapita- bleiben die Leute 4,2 bis 4,8 Monate hier“, erklärt
lismus und schmutziges Geschirr. Heute lebt das Kumpel Manfred. Geld verdiene er mit der Riesen-
Establishment selbst in solchen Wohngemeinschaf- wohngemeinschaft noch nicht, sagt Klaus, die Miet-
ten. Die angeblich größte davon befindet sich in einnahmen seien ein „Null-Null-Geschäft“. Aber:
Düsseldorf. „Wir planen langfristig mit unserem Bewirtschaf-
tungskonzept leerstehende Immobilien wieder at-
Gründer der 35 Mitbewohner zählenden Riesen- traktiv zu machen. Dann wollen wir mit Gewinn ver-
wohngemeinschaft in Düsseldorf ist Klaus Moskop.
kaufen oder sonstwie an der Wertsteigerung partizi-
„Ich glaube, dass Wohngemeinschaften in Zukunft
pieren“.
ein Ersatz für die Großfamilie sein werden. In so
einer großen Community ist immer jemand am Ideentower Chance:
Start“, ist Klaus überzeugt. Die Räume der Wohn- Hier zeigt sich einmal wieder, dass bestehende Kon-
gemeinschaft verteilen sich auf drei Gebäude. Hier zepte Potenzial beinhalten. Die leerstehenden Büro-
fing alles an. „Ich musste diese sexy Immobilie ha- räume werden zweckentfremdet und später zu ei-
ben“, schwärmt Klaus. Als er per Inserat nach Mit- nem höheren Preis wieder verkauft. Also: bestehen-
bewohnern suchte, sei die Resonanz riesig gewesen de Konzepte überdenken und andere Nutzungsmög-
und so entstand folgerichtig auch eine riesige WG. lichkeiten finden!
Ein Zimmer mit zehn Quadratmetern kostet 299 Eu-
ro, 20 Quadratmeter kosten 399 Euro, 30 Quadra- Quelle und Foto: WDR Fernsehen, 08.05.06, Von
Mathias Rauck

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Ti s c h l e i n Manchmal muss das Runde ins Eckige! Fragen Sie


sich warum etwas nicht geht, um es ändern zu kön-
vergrößere nen. Machen Sie sich frei von dem Gedanken „Das
geht aber nicht, weil es vor 10 Jahren auch nicht
dich ging“ ...

Von Peter Grosskopf Ideentower-Bewertung:


Nicht jeder hat eine Riesenwohnung, in der er für
den „Worst-Case“ immer einen Riesentisch stehen
haben kann. Der Tisch der Tischlerei Schulz bietet
eine Lösung, adaptiv für jede Situation. Die Lösung
für einen runden Tisch ist absolut innovativ und neu
(und wird wohl auch patentiert)! Von mir 4 Punkte
dafür!

Link:

http://www.tischlerbetrieb.de/

Quelle:
Jeder kennt das Problem: Da veranstaltet man ein
lustiges Treffen am Abend mit Freunden, doch plötz- Rheinische Post
lich kommen mehr Leute als erwartet! In einer sol-
chen Situation wünscht man sich doch einen Tisch,
der sich vergrößern lässt und dabei auch noch gut
aussieht. Und wäre es doch super, wenn der Tisch
auch noch rund wäre ...

Ich bin froh auch mal ein Produkt aus „deutschen


Landen“ präsentieren zu können! Für obiges Prob-
lem hat die Tischlerei Schulz aus Kerken Abhilfe ge-
schaffen: Einen runden Esstisch, der sich in der Grö-
ße verändern lässt.

Wie es funktioniert entnehmen Sie der Animation

http://www.tischlerbetrieb.de/produkte/tischleinreck
.htm

Oder den Bildern.

Ideentower-Chance:

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Gründe Jeder Anteil ermächtigt den Käufer zu einem, zwei


oder drei Jahren Mitgliedschaft. Nomaden können
deinen ei- insgesamt 7 Tage zu 210 USD, Jäger 14 Tage 420
USD und Krieger 21 Tage zu 630 USD auf der Insel
g e n e n verbringen.

Stamm Sobald 5000 Personen sich eingeschrieben haben


wird über den Namen der Insel, die benötigte Infra-
Von Oliver Sehorsch struktur und über die umweltfreundliche Nutzung
der Insel entschieden.

Ideentower Chance:
Jeder Geschäftsmann wird hier viele Ideen finden,
die man verwirklichen kann: Angebote fürs Hand-
werk, Tourismus, Energietechnik etc. Außerdem
schafft man es so, Inseln auf der einen Seite kollek-
tiv zu bewirtschaften und andererseits den Massen-
tourismus einzudämmen.
Tribewanted sucht für eine eigene Insel auf den Fi-
Link:
jies 5000 Personen um einen eigenen Stamm zu
gründen. Jeder kann hierbei mitmachen. Was auf http://www.tribewanted.com
den ersten Blick wie die Gründung einer großen
Hippie-Kommune aussieht, ist sehr professionell Quelle:
aufgezogen. Das ist das lebendig gewordene „Sied-
http://www.springwise.com
ler“-Spiel.

Um als Stammesmitglied zugelassen zu werden,


kann man verschiedene Anteile erwerben. Hierzu
kann man aus den folgenden Stammes-Hierarchien
auswählen: Nomaden, Jäger und Krieger.

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A n s i c h t s- Vorschau bekommt und


bei Bedarf das Foto er-
karten-Fo- neut schießen lassen
kann. Der Automat nimmt
t o - G r u ß- Münzgeld und Scheine -
leider gibt es jedoch kein
t e x t - A u- Rückgeld!

tomat Insgesamt aber macht


diese persönliche Art der
Von Christopher Meil
Postkartenproduktion
eine Menge Spaß. Was
noch bleibt ist das ach so
leidige Texten: Das Wetter
ist schön, Essen lecker
etc. Vielleicht gibt es ja in Zukunft eine Weiterent-
wicklung bei der passende Textbausteine oder ähnli-
ches hier eine Unterstützung bieten?!
Sie wollen mal eine besondere Postkarte aus dem
Urlaub oder der Städtetour verschicken? In Berlin Ideentower Chance:
gibt es in den 3 Tourist Info Centern (z.B. Südflügel Denken Sie darüber nach: Was ist fester Bestandteil
Brandenburger Tor) einen ca. 2 Meter hohen Post- jeder Reise oder Aufenthaltes? Was machen alle
kartendruck-Automat mit Fotofunktion und Gruß- Urlaubsreisenden immer wieder? Wie kann diese
texteingabe. Damit ist es möglich, individuelle An- bestehende Verhalten neu und interessanter gestal-
sichtskarten mit eigenem Bild und Grußtext zu tet werden? Welche Chancen ergeben sich hieraus?
erstellen. Der Automat ist quasi eine Kreuzung aus
Links:
Passfotoautomat, Ansichtskartenständer und Gruß-
textgenerator. Der Ablauf ist recht simple: http://www.berlin-tourist-information.de/deutsch/pr
esse/meldungen/d_pr_397_cosmocards.html
1. Vor den Automaten stellen und Foto schießen
lassen (wie bei Passfotoautomat) http://www.cosmoproducts.de/

2. Motive von Sehenswürdigkeiten auswählen z.B.


Brandenburger Tor

3. Grußtext hinzufügen

4. Bezahlen und Kartendruck starten

Ergebnis ist eine Karte mit den ausgewählten Seh-


enswürdigkeiten zusammen mit dem eigenen Bild
und Grußtext. Das Schöne ist auch, daß man eine

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Gewichti- belohnen wir ... Wer hier wegen guter Luft und gu-
tem Essen wieder ein paar Kilo zulegt, muss keinen
ge Hotel- Aufpreis zahlen: Es gilt das Gewicht bei der Anrei-
se!" Aber auch sonst ist das Hotel einfallsreich
preise wenn es um weitere Angebote geht. So gibt es zum
Beispiel weitere Specials wie den "Schlau-Friesen-
Von Christopher Meil Test" - eine zwei-Tages Übernachtung mit Busfahrt
zum Bosseln, echte ostfriesische Teezeremonie -
Karnevalsflucht oder Ostfriesischer Frühling.

Schöne Idee wie man durch kreative Preisgestaltung


sich abheben kann. Viele weitere Beispiele für phan-
tasievolle Preisfindung wie z.B.

- Schuhgröße bestimmt den Übernachtungspreis

- Sie bestimmen den Preis

- Frühbucher-Rabatte im Hotel wie bei Billig Airlines

Stellen Sie sich vor, Sie kommen spontan in ein Ho- - Getränke zum Billigtarif an der Schnäppchen-The-
tel und fragen nach dem Zimmerpreis: ke

Sie: Was kostet hier ein Doppelzimmer die Nacht? gibt es bei www.best-practice-business.de/blog.

Rezeption: Wieviel wiegen Sie? Ideentower Chance:


Denken Sie darüber nach welche anderen, außer-
Sie: 80 KG, warum fragen Sie? gewöhnlichen Maßeinheiten Ihre Preise bestimmen
können. Haben Sie Mut und denken Sie verrückt!
Rezeption: Dann kostet Ihr Zimmer 40 € die Nacht,
Warum nicht nach Körpergröße, nach Nieder-
bei uns zahlen Sie 50 Cent pro Kilogramm Körper-
schlagsvolumen, nach Temperatur, nach Verkehrs-
gewicht.
aufkommen usw. den Preis bestimmen.
So etwas gibt es nicht? Doch das Hotel Ostfriesland
Quellen:
bietet sogenannte Pfundspreise an. Wie funktioniert
das genau? Entscheidend ist das Gewicht bei der Pfundspreise gesehen bei brandeins Ausgabe 06/
Anreise welches mit 0,50 € pro Kilogramm Lebend- 2006 - "Die Welt in Zahlen"
gewicht im wahrsten Sinne des Wortes „ins Ge-
Pfundspreise im Hotel Ostfriesland - Hotelrechnung
wicht“ fällt. Zum Pfundspreis gehört aber auch ein
nach Gewicht
Frühstück, Ostfriesische Teezeremonie und Leihfahr-
rad. Nach eigener Aussage auf der Webseite steckt
hier folgende Intension dahinter: "Schlanke Gäste
leben länger und können öfter wiederkommen - das

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Wer sagt Ideentower-Chance:


Gibt es in Ihrem Unternehmen Dinge, die einfach so
denn, dass hingenommen werden - die als "Standard" angese-
hen werden, in denen aber eine Riesenchance zur
Barcodes Differenzierung schläft?

nur Striche Ideentower Bewertung:


Sehr clever - etwas so allgemein akzeptiertes so zu
und Zah- verändern und zu einem Markenelement werden zu
lassen. Ein weiteres Unterscheidungskriterium in der
len sind? Welt der me-too-Produkte.
Von David Jeggle
Link:

http://www.barcoderevolution.com/home/

Quelle:

http://www.springwise.com

Barcodes - Nur Striche und Zahlen?

Nicht doch! In seinem neuesten Newsletter berich-


tet Springwise über die japanische Designagentur
Design-Barcode. Diese verwandelt langweilige Bar-
codes in interessante Barcodes mit Markenaussage,
wie das Bild des Anbieters links zeigt. Vor Verwen-
dung werden die Barcodes intensiv getestet, damit
das Produkt nicht etwa an der Kasse "hängen-
bleibt".

Haben Sie eine Idee, was endlich noch verändert


werden sollte, was seit Ewigkeiten als Standard hin-
genommen wird?

Was lernen wir daraus?

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Das zweite kann man selbstdesignte Kleidungsstücke oder Mö-


bel verkaufen, oder, oder, oder…..
ich als Und das Schöne daran: das selbst gebastelte Traum-
leben bietet Konsum, Unterhaltung und sogar Sex
n e u e r auf Knopfdruck (per „Erect“-Taste) und blendet die
Probleme des realen Lebens einfach aus.
Markt
Bereits seit einiger Zeit haben Unternehmen das
Von Silke Reinhardt Potenzial der virtuellen Realitäten erkannt und nut-
zen Second Life vielfältig: zum Marketing, als neues
Kommunikationsmedium oder um individuelle Spiel-
szenarien rund um ihre Marke zu gestalten. Als ers-
tes Unternehmen der Modebranche hat American
Apparel vor kurzem seine virtuellen Türen geöffnet
und bietet 20 Produkte seiner Kollektion zum Preis
von einem US-Dollar (entspricht etwa 250 Linden-
Dollars) nun als digitale Version für Avatare an. Laut
Second Life Newsletter machte der Laden am 17.
Juni auf Lerappa Island (lesen Sie mal Lerappa
Das zweite Ich in Form der virtuellen Identität eines rückwärts) auf.
Avatars macht derzeit zahlreiche Online-User süch-
tig. Im Onlineportal Second Life sind gleichzeitig Natürlich ist die Aufmachung des Online-Ladens 1:1
tausende Spieler online, die ihre virtuelle 3-D Welt zum wirklichen Shopping-Erlebnis inklusive Umklei-
gestalten. Seit Second Life 2003 gestartet ist, hat dekabinen und noch mehr: regelmäßig spielen
sich die Zahl seiner "Bewohner" immens gesteigert: Bands auf der Online-Bühne im Laden. Und die Ver-
heute sind es weltweit rund 321.000 Mitglieder, die knüpfung mit der realen Welt ist auch schon voll-
ihren Alltag gegen eine andere Wirklichkeit eintau- bracht: Wer seinen Online-Avatar mit einem Leib-
schen. chen von American Apparel ausstattet, bekommt
direkt einen Voucher für den Online-Store zum Be-
Betritt man die virtuelle Welt, kann sich jeder sein stellen von wirklicher Ware.
Traumleben selber basteln: ob Augenfarbe, Beinform
oder Nasenlänge, roter Pulli oder edles Abendkleid, Ähnlich wie Second Life funktioniert das südkorea-
Villa oder Reihenhäuschen: das ganze Leben liegt in nische Webportal Cyworld. Wie die Financial Times
der eigenen Hand. In Form Ihres persönlichen A- berichtet, tummeln sich ein Viertel aller Südkoreaner
vatars suchen Sie sich Ihre Freunde neu aus, machen tagtäglich auf Cyworld, dem erfolgreichsten Com-
sich selbständig und verdienen Geld, fliehen auf munity-Portal der Welt. 92% der südkoreanischen
eine Trauminsel oder lernen zu fliegen. Ein Markt Twens unterhalten demnach eine "Minihompy", die
der Möglichkeiten sozusagen und eine Bühne für darüber informiert, wer sie sind, welche Interessen
denjenigen, der sie zu nutzen versteht. Man knüpft sie haben, welche Musik sie hören... Wer mit ihnen
Kontakte und handelt miteinander, beispielsweise reden will, braucht sie nicht mehr persönlich anspre-

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chen, sondern geht ins Web. Das soziale Netzwerk - 1.250 US-Dollar: Einmaliger Preis für eine 66.000
verlagert sich mehr und mehr auf virtuelle Räume. m2 Insel.

Nach Angaben der Financial Times wird die südko- - 500 US-Dollar: Kosten für einen Executive-Avatar
reanische Webpage pro Tag 600 Millionen Mal auf- (Nachbau des Original-Menschen dauert ca. eine
gerufen und ihr Erlös beläuft sich auf rund 90 Milli- Woche).
onen Dollar pro Jahr. Woher diese Summe stammt?
Das Anlegen einer eigenen "Minihompy" ist kosten- - 9,95 US-Dollar: Monatliche Gebühr für eine Pre-
los. Wer aber "in" sein will, inszeniert sich natürlich mium-Mitgliedschaft in Second Life.
eine perfekte persönliche Welt, die das Ich auch vi-
- 0,004 US-Dollar: Preis eines Linden Dollars.
suell widerspiegelt. Ein farbiger Hintergrund der Sei-
te kostet beispielsweise 1 $ pro Woche. Die Nutzer Ideentower Chance:
können sich zudem ihr persönliches Interieur selbst Die Grenze zwischen realem Leben und Spiel ver-
gestalten und sich, ähnlich wie bei Second Life, ihr schwimmt immer weiter: die virtuelle Welt wird zum
eigenes Haus bauen und einrichten. 80 % der Erlöse Medium der unbegrenzten Möglichkeiten und zur
stammen aus dem Erwerb digitaler Produkte, so neuen Droge des 21. Jahrhunderts.
Financial Times.
Sie trägt ein erhebliches, noch wenig erkanntes Po-
In Kürze wird auch eine deutsche Version des Spiels tenzial für Unternehmen. Die inszenierte Realität ist
auf den Markt kommen. Die Deutsche Telekom hat dem "normalen" Leben um einiges voraus: Man
den Trend erkannt und wird noch in diesem Jahr kann ausprobieren, experimentieren und neue Wege
eine Kopie des südkoreanischen Webportals Cyworld beschreiten ohne die Konsequenzen des "norma-
für den deutschen Telekommunikationsmarkt anbie- len" Lebens tragen zu müssen und kann sich kom-
ten. plett von den Problemen des Alltagslebens verab-
schieden.
Was kostet die (virtuelle Welt)? Diese Frage hat sich
der blogrolle-Blogger Georg Pagenstedt aus Klein- Die Deutsche Telekom scheint also auf dem richtigen
machnow gestellt und dafür viele, viele Antworten Weg, immerhin hat Second Life bereits 15.000
gefunden. In der informativen Aufstellung “Second deutsche Nutzer. Viel versprechend scheint die Opti-
Life in Dollar”, sortiert nach Höhe der Beträge, in- on, eine Plattform zu schaffen, die verschiedene
formiert er uns. Anbei eine Auswahl aus der Aufstel- Zielgruppen gleichzeitig anspricht und multifunktio-
lung: nal für verschiedenste Kommunikationszwecke aus-
gerichtet ist: für Business (ähnlich openBC), Teens,
- 589.224 US-Dollar: Umsatz in Second Life in den
Twens, Partnersuche, usw.
letzten 24 Stunden.
Avatare brauchen nicht nur Kleidung, sie brauchen
- 3.500 US-Dollar: Kosten für ein Standard-Event,
auch Möbel, Handys, Autos, Bücher, Bildung... Na,
mit Audio-Streaming für Vortragende und In-World-
schon eine Idee für Ihren Produktauftritt in der vir-
Event-Koordination.
tuellen Welt?

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Der blaue dukte werden zur Massenware. Blaue Ozeane sind


neue Märkte, die neue Nachfrage erzeugen und
Ozean als höchst profitables Wachstum in Aussicht stellen.

Strategie Was unterscheidet die Blue Ocean Strategie von den


herkömmlichen Unternehmensstrategien?
Von Oliver Sehorsch Es bringt mehr Erfolg, neue Märkte (blaue Ozeane)
zu entdecken. Oft sind die Unternehmer auf das fi-
xiert, was ihre Wettbewerber tun und beschäftigen
sich mit der Frage, ob sie sich innerhalb ihrer Bran-
che als Kostenführer oder Differenzierer positionie-
ren sollen.

Innovation soll nicht nur auf der Angebots-(Techno-


logie-Innovation), sondern vor allem auf der Nach-
frageseite (Nutzeninnovation) erfolgen. So wirkt
man dem enormen Angebotsüberschuss entgegen.
Nutzeninnovation ist der wichtigste Bestandteil der
Blue Ocean Strategie. Sie schafft gleichzeitig Diffe-
Die Blue Ocean Methodology beschreibt den Um- renzierung und Kostenführerschaft und damit „Blue
stand auch in schrumpfenden Märkten Umsatz zu Oceans“ ohne Wettbewerb. Der Kunde bekommt
machen. Hierbei zeigt sie einen einleuchtenden Weg einen höheren Nutzen zu vernünftigen Preisen und
auf: Nicht auf die Red Oceans, also die schon gesät- der Anbieter schafft neue Nachfrage, die das Unter-
tigten Märkte mit immer den selben Vorgehenswei- nehmen kostengünstig bedienen kann.
sen setzen, sondern in die Blue Oceans vorzustos-
sen. Statt die vorhandene, oft schrumpfende Nach- Die Blue Ocean Strategie bietet Ihnen zum ersten
frage mit der Konkurrenz aufzuteilen, geht es da- Mal einen kompletten, praktischen Ansatz für Nut-
rum, die Nachfrage zu steigern und sich von der zeninnovationen an. Sie sind die Quelle, neue Märk-
Konkurrenz zu lösen. Die beiden Autoren sagen da- te systematisch zu entdecken." (Management Fo-
zu: "Die Konkurrenz läßt sich nur auf eine Weise rum Starnberg)
schlagen: indem man aufhört, es zu versuchen." (W.
Ideentower Bewertung:
Chan Kim, Renée Mauborgne)
Eine sehr gut durchzuführende Strategie, die man im
Nur: Wie soll dies gehen? Leichter gesagt als getan Unternehmen einsetzten kann. Durch die gezielte
denkt man, aber was ist der "Blaue Ozean"? Analyse des eigenen, bestehenden Geschäfts schafft
man einen Überblick was man kann, und die Kon-
"In den roten Ozeanen versuchen Unternehmen,
zentration auf die zukünftigen Schwerpunkte wird
ihre Konkurrenten zu übertreffen, um sich einen
damit leichter gemacht. Genau diese "neuen" Zu-
größeren Anteil an der vorhandenen Nachfrage zu
satznutzen des eigenen Geschäfts bringt einen aus
sichern. Die Märkte werden immer enger, die Ge-
dem Red Ocean in den Blue Ocean.
winn- und Wachstumschancen sinken und die Pro-

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Customer stets an den aktuellen Bedürfnissen des Marktes.


Immer ausgefeilter werden die Methoden der Un-
Innovation ternehmen, um vor allem das Know-How und das
kreative Potential der Kunden zu nutzen. Mit einer
- Machen Auswahl an Innovations-Werkzeugen geben Firmen
ihren Kunden, aber auch externen Experten, die
Sie Ihren Möglichkeit, aktiv neue Produkte und Produktvaria-
tionen zu schaffen und weiterzuentwickeln. So wer-
Kunden den gezielt unternehmensexterne Ressourcen ge-

zum Inno- nutzt, um den innovativen Prozess voranzutreiben


und mit neuem Input zu füllen. Mit einer Auswahl
vator Ihres an Innovations-Werkzeugen geben Firmen ihren
Kunden, aber auch externen Experten, die Möglich-
U n t e r- keit, aktiv neue Produkte und Produktvariationen zu
schaffen und weiterzuentwickeln. So werden gezielt
nehmens unternehmensexterne Ressourcen genutzt, um den
innovativen Prozess voranzutreiben und mit neuem
Von David Jeggle
Input zu füllen.

Wer kennt das nicht: Ich kaufe ein neues Produkt Das österreichi-
und stelle fest, dass ich auf Anhieb mindestens drei sche Unterneh-
Verbesserungsvorschläge hätte. Meistens bleibt es men Swarowski
bei diesem Gedanken und beim nächsten Mal kaufe nutzte als Toolkit
ich eben ein anderes Produkt. Diese fehlende Kom- zum Beispiel ein
munikation mit dem Kunden haben viele Unterneh- Software gestütz-
men bereits behoben, indem Sie Ihren Innovations- tes Designwerk-
prozess in alle Richtungen geöffnet haben, sei es zeug, um vom
mit Hilfe von Online Communities, Websites, exter- Kunden neue
nen Brainstormings oder Kundenworkshops, um di- Formen und Motive für das „Crystal Tatoo“ gestaltet
rekt mit den Käufern interagieren zu können. Diese zu bekommen. Innerhalb von nur 4 Wochen
Maßnahmen sind dringend erforderlich, denn nach entstanden so 263 neue, verwertbare Motive.
wie vor gehen Unternehmen mit der Neueinführung
Ein anderes Beispiel liefert die Firma Backtools. Das
eines Produktes oder einer Dienstleistung ein be-
neueste Rucksackmodel des Münchner Unterneh-
trächtliches Risiko ein. Flopraten von über 50 % je
mens wurde von einem Lead User entwickelt, der
nach Branche sorgen für hohe Verluste. Unterneh-
sich federführend um die Realisierung bemühte und
men, die den Innovationsprozess als interaktive Be-
nun stolz sein kann auf DIGGIT, den Rucksack mit
ziehung zum Kunden, den Zulieferern und anderen
integrierter Lawinenschaufel, Ski- und Snowboard-
Institutionen sehen und sich nicht ausschließlich auf
tragesystem sowie Protektorfunktion.
Marktanalysen und das interne Innovationspotential
verlassen, sind klar im Vorteil und orientieren sich

16[32]
Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
Mit der Open-Source-Software wurde die Entwick- Weiterlesen?
lung von Open Innovation auf die Spitze getrieben.
Unter diesen Links gibt es mehr Informationen zu
Die Idee der „offenen“ Software: der freie Aus-
Open Innovation: www.openinnovation.com und
tausch von Wissen und Gedanken im Internet und
www.opensourcejahrbuch.de. Den Avenue-Innovati-
die gemeinsame Weiterentwicklung von Produkten
onsletter können Sie auf www.avenue.de abonnie-
im Rahmen eigener Organisationsregeln und „Ge-
ren.
setze“. Auf diese Art sind Produkte wie Linux, der
Appache-Web-Server, das Öko-Auto OSCars und Quelle:
diverse Computerspiele entstanden.
Avenue Innovationsletter, David Jeggle & Gabriele
Auch wenn sich mit dem Internet ganz neue Wege Schmidle
der Kommunikation und auch der Zusammenarbeit
mit Kunden und Spezialisten aufgetan haben, so
darf man nicht außer acht lassen, dass nach neues-
ten Studien etwa 58% der Erwachsenen in Deutsch-
land das Internet nutzen und von diesen 36,7 Milli-
onen zum Beispiel nur etwa 6,7 Millionen die Grup-
pe der Rentner ausmacht. Die Frage ist, wie kann ich
die gewünschte Zielgruppe erreichen und welche
potentiellen Ideengeber klammere ich mit Online-
Aktionen womöglich ganz aus? Hinzu kommt, dass
die meisten Internetnutzer das Netz nur als schnelle
Informationsquelle verwenden, um mal eben zu
schauen, in welchem Kino der neue Blockbuster ge-
zeigt wird. Somit besteht die breite Masse der Web-
user aus Randnutzern (30%) und Selektivnutzern
(19%). Hingegen liegt die Prozentzahl derer, die das
Internet täglich, routiniert und versiert nutzen nur
bei 17 %. Diese Zahlen machen deutlich, dass Onli-
ne-Werkzeuge nur einen Teil von Open Innovation
ausmachen und der direkte Kontakt mit dem Kun-
den, etwa in Kundenworkshops unerlässlich ist. O-
pen Innovation eröffnet Unternehmen den freien
Zugang zu externen Quellen, die in ihrer Gesamtheit
einen klaren Wettbewerbsvorteil ermöglichen. Je-
doch sollte darauf geachtet werden, dass bewusst
und gezielt mit den zur Verfügung stehenden Werk-
zeugen umgegangen wird und nicht die reine Kos-
tenersparnis im Vordergrund steht.

17[32]
Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
http://www.ideentower.de

Trauer: Die Die Wirtschaftswoche beleuchtet in einer 7teiligen


Serie das Thema Kreativität von vielen Seiten - in der
Idee ist Ausgabe Nr. 40 z.B. werden Regeln für Führungs-
kräfte aufgestellt, wie man aus Mitarbeitern kreative
tot! Die Höchstleistung herausholt. Auf dieser Basis möchte
ich die Bedeutung der Führungskraft beleuchten:
Führungs-
Zeit für kreatives Denken schaffen
kraft hat Haben die Mitarbeiter Zeit für kreative Eigenleis-
sie gekillt! tung? Einzelne Kreativ-Workshops sind ein Anfang -
aber nicht die Lösung. Schaffen Sie eine Kultur, die
Von David Jeggle die kreative Ideenfindung Usus werden lässt. Arbei-
ten Ihre Mitarbeiter objektiv mit einer 130% Auslas-
tung? Wo ist da Raum für neue Ideen und Zukunfts-
denken?

Fehlertoleranz

Werden in Ihrem
Wie stehen Sie zu folgenden Aussagen: Team keine Fehler
gemacht? Dann
- Ich will keine Kreativität, ich will Innovationen! sollten Sie über-
legen, ob Ihre
- Wir haben doch ein Vorschlagswesen, das reicht!
Mitarbeiter nicht
- Bei uns werden keine Fehler gemacht! bereit sind ein
Risiko einzugehen
- Hat der Meier nix zu tun, entwickelt der doch und Fehler um
ernsthaft Ideen für die andere Abteilung! jeden Preis ver-
mieden werden -
In meiner täglichen Praxis erlebe ich immer wieder denn damit wer-
Teams, die von profesionellem Brainstorming und den leider aber
wertschätzendem Umgang von Ideen reden, dann auch Innovatio-
aber eher eine muntere Diskussionsrunde durchfüh- nen vermieden. BMW z.B. kürte in einem Werk "Den
ren, bzw. jede etwas neuartigere Idee sofort im Keim Fehler des Monats" um aufzuzeigen, daß Fehler
ersticken. passieren, aber nur so Innovationen entwickelt wer-
den können. Diese Initiative wird jedoch im Netz
Besonders Führungskräften kommt hier die ent-
kritisch diskutiert.
scheidende Rolle zu, wie sie Ideen fördern und for-
dern können. Kreative Leistung anerkennen

18[32]
Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
D.h. nicht, daß ein ausgeklügeltes Bonussystem hin- Berkun führt in seinem englischsprachigen Blog
ter Ideen hängen muss - aber, d.h. der Mitarbeiter zahlreiche Gründe auf:
soll wissen, daß seine Ideen anerkannt werden. Sät-
ze wie: "Ideen können Sie gerne haben, aber bitte Die Idee oder der Wert der Idee wird nicht verstan-
den
in der Freizeit und achten Sie darauf, daß Ihr Tages-
gesschäft nicht darunter leidet!", fördern keine kre- Haben Angst vor den Veränderungen, die diese Idee
ative Kultur. In Teams, die Innovationen hervorbrin- auslösen wird
gen, beobachten wir häufig Führungskräfte, die zum Möchten Risiko und Fehler vermeiden, weil Druck
einen selbst ständig neue Ideen entwickeln und ihr von oben kommt
Geschäftsmodell in Frage stellen, zum anderen aber
Lehnen sowieso jede Idee ab, die nicht von ihnen
auch die Ideen der Mitarbeiter wertschätzen und
selbst kommt
nicht in einer Art diktatorischem Führungsstil um
jeden Preis ihre Idee durchdrücken wollen. Sehen nicht, wie die Idee Ihnen zu einer Beförde-
rung verhelfen sollte
Es darf keine Barrieren kennen: Abteilungsübergrei-
fende Ideensitzungen sollten unbürokratisch mög- In vielen Unternehmen sitzen Mitarbeiter, die gera-
lich sein. dezu vor Kreativität sprudeln. Diese Kreativität set-
zen sie aber lieber für ihre Hobbies und im privaten
Konkurrenzdruck vermeiden Umfeld ein. Warum: Ideen werden in Unternehmen
Wenn Mitarbeiter untereinander in starker Konkur- oftmals mit Füßen getreten - und warum sollte man
renz stehen, wird der einzelne Mitarbeiter kaum mehrmals auf die heiße Herdplatte fassen, wenn
Interesse haben, den Kollegen beim Ideenfinden zu "business as usual" reicht. Wie können Sie Ihre
unterstützen. Mitarbeiter zu kreativen Höchstleistungen anspor-
nen? Ich freue mich über Ihre Anregungen und Er-
Konformitätsdruck vermeiden fahrungen als Kommentar oder email an
david.jeggle@ideentower.de
Transparenz schaffen

Was passiert mit Ideen? Verlaufen sie im Sande? Links:


Schaffen Sie Transparenz über Ideen und zeigen Sie
http://ideentower.blogs.com/ideentower/2005/11/wi
Wertschätzung. e_man_groe_id.html
Gestalten Sie Ideenprozesse http://www.wiwo.de/pswiwo?fn=ww2&sfn=deep_li
nk&wert=kreativitaet
Damit Ideen nicht ins Stolpern kommen, sollten Sie
gemeinsam einen Ideenprozess besprechen. Wo sind http://www.org-portal.org/portal/artikel.php?did=6
welche Absprachen notwendig? Wie kann nach der 62
Umsetzung einer Idee die Erfahrung für neue Pro- http://www.mwonline.de/db/topics/themenentry.php
jekte genutzt werden? 3?to_parebene=Fehler+des+Monats&db=17

Warum wird mit Ideen so umgegangen, warum ver- http://www.scottberkun.com/blog/?p=304


halten sich Führungskräfte in dieser Weise? Scott

19[32]
Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
http://www.ideentower.de

"Wie können wir eine Kultur schaffen, in der Ideen


Wie können entwickeln Spaß macht und Mitarbeiter sich voll
Sie ein kre- einbringen?" Wir haben für Sie über diese Fragen
nachgedacht, voila, hier sind unsere Ideen zur Fra-
atives Um- gestellung:

feld fördern Raumstruktur & Einrichtung


1. Raum mit Lichtdusche zur Depressionsver-
- 100 Ideen meidung und Stimmungsaufhellung im Winter und
für eine damit auch aktivere Mitarbeiter für Kreativität

kreative 2. Anziehsauna zur Gesundheitsfördernung und


gleichzeitig Kurzklimawechsel für neue Impulse
U n t e r n e h-
3. Magnetische Wände oder Wände mit Post-
menskultur It’s/großen Abreißblöcken, so dass überall Ideen no-
tiert werden können

4. Hörbar: Raum mit Entspannungsmöglichkeit


und klassischer Musik, die kreativfördernd wirkt
Spätestens seit Reinhold Sprenger mit seinem Best-
seller mit dem "Mythos Motivation" aufgeräumt 5. Querdenkräume mit abfallenden oder auf-
hat, ist eines klar: Der Mitarbeiter kann nicht mehr steigenden Böden für andere Perspektiven
nur durch Prämien, Urlaub und Geschenke motiviert
6. abwechselnde Raumböden für Sinneserfah-
werden, seine Kreativität bleibt dabei auf der Stre-
rung (Holz, Sand, Kiesel, Gummi, Styropor, etc.)
cke.
7. Räume mit unterschiedlichen Düften, welche
Ein Arbeitsumfeld und Rahmenbedingungen, welche
die jeweilige Tätigkeit unterstützen z.B. Zimt und Co
die Arbeitsmoral und das Mitdenken des einzelnen
für Kreativworkshops, Pfefferminze für hohe Kon-
Mitarbeiters fördern, sind wesentlich nachhaltigere
zentration auf eine Sache etc.
Motivationsspritzen.
8. Räume mit unterschiedlichen Farben, welche
Für das Innovative Unternehmen gilt es deshalb ne-
die jeweilige Tätigkeit unterstützen z.B. bunt für
ben zielgerichteten Innovationsprozessen, Rahmen-
Kreativworkshops, sanft für hohe Konzentration auf
bedingungen zu schaffen, die Kreativität und Ideen-
eine Sache etc.
findung unterstützen.
9. Auch herumlaufen in der Firma ist normal und
In erster Linie geht es darum, ein Klima zu schaffen,
wird durch freie verteilte Arbeitsplätze gefördert
in dem Ideen offen aufgenommen und barrierefrei
weiterentwickelt werden, in dem Arbeit daher Spaß
macht und neue Anregungen verschafft.

20[32]
Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
10. Ungewöhnliche Arbeitsorte: Mitarbeiter kön- 19. Fenster wird mit ablösbaren Klebefolien für
nen auch mal z.B. von einem Schiff aus arbeiten einen Tag eingefärbt, um die Blickfarbe für einen Tag
oder einen Arbeitsaufenthalt in Alaska machen zu wechseln („Heute ist die Welt so grün“)

11. Mitarbeiter können immer wieder neue Bü- 20. Mobiler Bürobus: Bus mit voll ausgestatteten
romöbel und Arbeitswelten ausprobieren und zu- Büros fährt zu einem schönen Ort, somit können
sammen mit Spezialisten wie Architekten, Möbelde- Mitarbeiter mal an einem Tag von wo anders aus,
signer konzipieren aus anderer Umgebung heraus arbeiten

12. Naturarbeitsplätze: Im Sommer bei gutem 21. Wechselnder Desktophintergrund mit Be-
Wetter gibt es Arbeitsplätze im Garten, inklusive schreibungen interessanter Ideen und Erfindungen
Pflanzenpatenschaften für Mitarbeiter zur Inspiration (Quellen Ideentower,
best-practice-business.de/blog)
13. Ausgerollter Ideenteppich: In den Fluren wird
Teppich ausgerollt auf dem die Ideen der Mitarbeiter 22. Musik im Eingang zur Begrüßung: jeden Mo-
stehen. Mit Spezialstift können weitere Ideen dazu- nat eine andere Stilrichtung mit Vorstellung (Schild)
geschrieben werden was für eine Richtung diesmal gespielt wird

14. Laserlampen in Büros werfen Reizwörter oder 23. Wandernde Stechuhr, durch Platzwechsel wird
verrückte Ideen auf die Wände der monotone Alltagsblickwinkel aufgehoben

15. Mitarbeiter haben Uhr mit Empfänger, Punkt 24. Rutschbahnen verbinden die Stockwerke mit-
12:00 wird neue Ideen anderer Mitarbeiter auf die einander
Uhr geschickt
25. Wechselnde Bürogemeinschaften; Jedes Quar-
16. Mitarbeiter haben zu Hause Zweierarbeits- tal sitzt man mit einem anderen Kollegen zusammen
platz und können dort zusammen mit Kollegen ar- und kann sich somit über andere Dinge austauschen
beiten, auch im Austausch jede Woche bei einem
anderen Kollegen zu Hause 26. In Kantine keine einzelnen Tische, sondern nur
ein/mehrere ganz große Tische
17. Inspirierende Objekte auf den Fluren des Un-
ternehmens aufstellen (interaktive Kunstwerke, 27. Kantine offen für Mitarbeiter anderer Unter-
technisch ausgefallene Objekte, wie z. B. ein Stück nehmen
Raumkapsel oder Rätselhaftes, dessen Sinn erraten
28. "Ideentower" als Anwendung im Intranet
werden soll)
einrichten → Mitarbeiter bloggen über innovative
18. Beschreibbare Schreibtischunterlage mit I- Ideen
deen der Mitarbeiter darauf, die jeden Tag zu einem
anderen Kollegen wandert 29. Jeder darf sein Büro selbst einrichten

21[32]
Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
30. Schwarzes Brett vor der Kantine: Jeder darf den meisten Karten/ Post-It’s erhalten ein zusätzli-
Projektideen offen ausschreiben → Umgehung des ches Dankeschön von der Firma
Dienstweges
39. Bildrätsel des Tages: Mitarbeiter müssen ein
31. Ein Ideenbuch für die ganze Abteilung - jeder Motiv auf einem Bild erraten z.B. Teetasse wird aus
kann einfach Ideen notieren verrückter Perspektive fotografiert

32. M & M-Spender im Meeting-Raum - für jede 40. Energizer (z.B. Zong-Pao-Boing, Platzwechsel)
Idee darf man einmal ziehen und sich eine "Beloh- werden gefördert und fürs Spielen belohnt
nung" abholen!
41. Jede Woche gibt es einen anderen Kaffee:
Starbucksfantasie zum Vorbild, das gleich für Tee-
33. Schlafräume/Kammern → höhere Energie
trinker nur mit Tee.
nach dem Mittagessen
42. Toilettenpapier mit Reizwörter und alten Er-
34. An einem zentralen Punkt eine Top-Expresso-
findungen bedrucken
Cappuccino-Maschine aufstellen, das wird dann
zum zentralen Austauschpunkt, auch für Nichtrau- 43. Auf die Spiegel in den Toiletten werden Ideen
cher! der Mitarbeiter geschrieben

35. Türgriffe sind verkehrt herum – also für öff- 44. Es werden Ideen gefördert, wie Alltagsdinge
nen nach oben ziehen – montiert. Dadurch entsteht mal anders gemacht werden können z.B. Teekochen
ein Umdenkprozess und die Alltagsroutine wird un- mit dem Bunsenbrenner.
terbrochen
45. Verrückte Stempel auf die interne und externe
Aktionen zur Ideenfindung, Transfer und Kommu- Post regen zum nachdenken an z.B. Sprüche wie
nikation
"Wie schmeckt eigentlich Vanille-Eis mit Forelle-
36. Einmal im Jahr gibt es den verkehrtherum
blau?"
Tag: alle Bilschrischimre und andere drehbare ge-
benstände werden auf den Kopf gestellt und es 46. Engagement für externe Veranstaltungen z.B.
wurd versucht trotzdem gut zu arbeeiten (während Mitorganisation von Webmontagen oder Barcamps
ich diese Idee schreibe habe ich meienen Monaitor wird gefördert. Bedingung: anschließend wird den
auf den Kopf gestellt, Ideen kann man doch noch Kollegen darüber erzählt, die nicht dabei sein konn-
verstehen oder, also geht doch) ten oder noch besser im Firmenradio darüber berich-
tet
37. Auf die Hauspostmappen sind inspirierende
Zitate oder Beispiele von Innovationen gedruckt, an 47. Engagement der Mitarbeiter auch bei exter-
die zu Ihrer Zeit niemand geglaubt hat nen Veranstaltungen wie Vorträgen bei Manage-
ment Circle, Euroforum, Rahmenveranstaltungen auf
38. Dankes Post-It verteilen, Hilft jemanden ei-
Messe, etc. wird aktiv unterstützt und gefördert
nem Kollegen kann er dafür ein Dankes Post-It oder
eine Dankes Postkarte geben. Die Mitarbeiter mit

22[32]
Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
48. Spaziergänge, um über etwas nachzudenken 58. Jeden Tag Taxifahrt gemeinsam mit Kollegen
sind erlaubt bzw. erwünscht aber immer anderer Kollege, um bewusst Hierarchie
übergreifend (z.B. Geschäftsführer mit Pförtner) an-
49. Jeder Mitarbeiter hat einmal im Jahr einen dere Kollegen kennen zu lernen
Wunsch frei etwas Verrücktes zu machen, was er
schon immer mal machen wollte z.B. Trompetespie- 59. Graffiti-Künstler erklärt während der Taxi-
len auf der Domplatte in Köln fahrt, wie man Graffiti liest um neue Impulse bei der
Fahrt durch die Stadt zu bekommen
50. Vorträge und Diskussionen mit interessanten
Personen: Es werden z.B. ungewöhnliche Künstler 60. Jeder Mitarbeiter darf einmal im Monat etwas
eingeladen, die von sich erzählen und denen man Hausarbeit mitbringen. Es wird z.B. gemeinsam ge-
Fragen stellen kann → Mitarbeiter bekommen neue bügelt
Impulse
61. Jeder darf im Jogginganzug zur Arbeit kom-
51. Jedem Mitarbeiter wird persönlich von der men
Geschäftsführung zum Geburtstag gratuliert
62. Mit Rakete zum Mond oder zur Raumstation
52. Job Rotation I: Möglichkeit Perspektive zu fliegen. Unterwegs werden mit Notebook Erlebnisse
wechseln und externe Arbeitserfahrungen als Inspi- für andere Mitarbeiter gebloggt und auf Mond/
ration für die eigene Arbeit zu nutzen, z.B. Klempt- Raumstation Brainstorming
ner oder Arbeit in Sozialprojekten für zwei Wochen
63. Ideen Adventskalender-Aktion: Hinter jedem
53. Job-Rotation II: Forschungsteams setzen sich Türchen ein Reizwort, das für ein Brainstorming mit
aus Mitarbeitern unterschiedlichster Abteilung zu- gewünschter Fragestellung angewendet wird. Am
sammen und werden für das Forschungsprojekt frei- Ende gibt es eine Überraschung
gestellt
64. Von Top- Ideen werden Modelle gebaut und
54. Job-Rotation III: Temporärer Wechsel der Ar- in den Abteilungen herumgereicht so kann jeder mal
beitsstellen möglich z.B. Jemand aus dem Con- die Ideen auch anfassen und haptisch erleben
trolling kann auch bei gleichem Gehalt 3 Monate in
65. Hauspost wird ab und zu durch nicht-Haus-
der Strategie mitarbeiten
post Mitarbeiter verteilt, um andere Kollegen ken-
55. Aktivpausen im Angebot z.B. erholsame Pause nen zu lernen
mit Yoga
66. Kreativ-Pause: Entspannungsmobil -
56. Night-Day: Einen Tag im Jahr arbeiten alle http://www.dreams-on-wheels.be
nachts
67. Ideenfindungen im Barfusspark → Inspiration
57. Jeden Tag wird um eine andere Uhrzeit zur durch sinnliches Erleben
Arbeit gegangen (Raus aus der Routine)
68. Plattform, auf der Mitarbeiter über Fehler er-
zählen und berichten, wie Ideenprozesse verlaufen

23[32]
Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
sind und welche Ideen nicht funktioniert haben 77. Dem Chef eine Fleischfressende Pflanze beim
(Fehlerkultur, Fehler werden nicht bestraft sondern Weihnachts-Wichteln schenken ;-)
als Entwicklungsmöglichkeit angesehen)
78. Jeder der "Nein, das geht nicht!" sagt, muss
69. Innovationsreise: Besucht werden innovative einen Euro in die Kaffeekasse werfen
Plätze und Einrichtungen wie z.B. Future Store ,
Bankfiliale Q110, Ars Electronica aber auch interes- 79. Man muss sich etwas trauen: Mit Mitarbeitern
sante Ideenrealisierer wie Metzgermeister Böbel über den Grand Canyon Skywalk gehen
vom Wurstbrief http://www.grandcanyonskywalk.com/compare.html

70. Laborreise: Reise zu verschiedenen Entwick- 80. Im Team kochen, Mitarbeiter sagen, was es
lungsabteilungen und Laboren (wettbewerbsfrem- gibt, Chef kauft ein, gemeinsam wird geschnibbelt,
der) Firmen und dort Gespräch mit Forscher und bei Rotwein werden dann Ideen entwickelt
Entwicklern über die Art, wie Ideen gefunden wur-
81. Die Idee des Monats feiern
den
82. Techniken für Kreativität und Innovation ler-
71. Ideenkalender verteilen: Kalender bei denen
nen und "Wie wir denken"
in jedem Monat eine Idee vorgestellt wird. Darunter
Platz, um weitere Einfälle zu notieren, die beim Bet- 83. Regelmäßig Kunden zu Ideenfindungen einla-
rachten der Idee einfallen den

72. Assoziationsketten Wettbewerb: einmal die 84. Bei einer Problem-/Fragestellung: Alle Team-
Woche werden zu einem Bürogegenstand Assoziati- mitglieder für 10 Minuten wegschicken, jeder soll
onsketten gebildet. Highscore-Liste mit der Gruppe einen Gegenstand zurückbringen, egal was, dann
mit den meisten Assoziationen überlegen, wie jeder Gegenstand helfen könnte, das
Problem zu lösen (Transferleistung!)
73. Creativ-Club einführen, in dem einmal monat-
lich ein Künstler in die Firma kommt, der gemeinsam 85. Einfach mal mit dem Team spazieren gehen
mit interessierten Mitarbeitern seine Arbeitstechni- und danach Ideen entwickeln
ken durchgeht und gemeinsam kreativ wird
86. Geben Sie den Mitarbeitern Extra-Zeit, z.B.
74. Produktprobleme vereinfacht beschreiben und Freitags von 14-16 Uhr, wo jeder an dem arbeiten
Schulklassen einladen zur gemeinsamen Ideenfin- kann, was er will - manchmal bringen einen Dinge
dung zu den Problemen (Kinder haben noch wenig weiter, von denen man gar nicht denkt, dass sie ei-
störende Vorannahmen) nen weiter bringen

75. In der Kantine Frottee - Handtücher verkaufen 87. Extra Budget festlegen für Zukunftsprojekte

76. Fachzeitschriften aus verschiedensten Gebie- 88. Einmal pro Woche: Ideenmittagessen: Chef
ten kostenlos verteilen → Weiterbildung & Impulse stellt Essen und große Papiertischdecken, auf der
aus anderen Gebieten gemalt und notiert werden kann

24[32]
Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
89. Einen Tag werden alle Bürotürschilder umge- 100. Firma hat eigenen Radiosender in dem die
schrieben: Jeder darf sich eigenen Titel geben z.B. Mitarbeiter über Ihre Ideen berichten, wie sie darauf
Prinz der Buchhaltung etc. gekommen sind und was sie dabei gelernt haben

90. Regelmäßige Lachseminare fördern das ge-


sunde Lachen und die Humorkultur. Wer arbeitet
nicht gerne wo viel gelacht wird und es fröhlich zu-
geht

91. Gemeinsames Onlinespielen von Wissenspie-


len und Denkübungen im Intranet

92. Yahoo Clever oder Lycos IQ im Intranet: Mit-


arbeiter können Fragen einstellen andere können
zur Lösung beitragen. Die aktivsten und besten
Antworten werden belohnt

93. Statt FAQ denken sich die Mitarbeiter eine


Liste mit Fragen aus die noch nie gefragt wurden, so
entstehen neue Sichtweisen

94. Durchführung von OpenSpace und Barcamp


Veranstaltungen auf Firmenebene

95. Informationsaustausch wird gefördert: jeder


Mitarbeiter kann im Intranet bloggen, es gibt Foren,
Gesprächsrunden, auf dem Gang austauschen wird
gefördert und nicht böse angeschaut

96. Singen und Pfeifen bei der Arbeit ist er-


wünscht

97. Jede Woche gibt es eine Beschreibung eines


Kunden wie er mit dem Produkt umgeht

98. Helfen, über den eigenen Schatten zu sprin-


gen → Kommunikationsübungen

99. Regelmäßige Meetings, um Fehler zu bespre-


chen → Fehler des Monats küren

25[32]
Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
http://www.ideentower.de

Klar, krea- sönlichen Erfahrungen und Erinnerungen. Um die


optimalen Vorraussetzungen für eine kreative Ideen-
tiv im Session zu schaffen, sind folgende Methoden emp-
fehlenswert:
Team - a-
ber WIE?
Von David Jeggle

1.Energizer einbauen! Kleine Denkaufgaben und


Spiele zwischendrin fördern das laterale Denken und
regen die Kommunikation zwischen den Teilnehmern
Kreatives Potential hat jeder. Doch wie schaffe ich an. Beispiel: Die Übung „Manfred mampft Marme-
es, ein ganzes Team zu kreativen Höhenflügen zu lade“. Es werden drei Kleingruppen gebildet. Jede
bringen, ohne dass sich die Teilnehmer ständig ge- Gruppe zieht einen Konsonanten. Wurde der Buch-
genseitig die Butter vom Brot holen? stabe L gewählt, muss jedes Wort mit diesem Buchs-
taben beginnen. Innerhalb von 10 Minuten muss
In seinem neuesten Innovationsletter berichtet unser eine kleine Szene entwickelt und vorgetragen wer-
Partner Avenue über Wege, wie man Hindernisse den, z.B. „Laura las lauter lichte Länderromane ..."
oder Blockaden innerhalb einer Gruppe verringern
kann. Ist ein Team stark hierarchisch in der Zusam- 2.Reihenfolge beachten! Startet ihr einen Ideenfin-
mensetzung, entsteht unweigerlich der Druck, sich dungsprozess, solltet ihr zunächst eine sorgfältige
bewähren zu müssen. Sitzt womöglich der dominan- Themenanalyse machen. Anschließend folgt die Ide-
te Chef mit in der Runde, kommen mitunter Zweifel enfindung, die Bewertung und schließlich die Um-
auf und eigene Ideen werden mitunter nie geäußert. setzung der Idee. An dieser Stelle ist es besonders
Hinzu kommt das Denken in eingefahrenen Bahnen. wichtig, die einzelnen Phasen nicht zu vermischen,
Selbstverständliches wird nicht mehr hinterfragt und um einen klaren Prozess einzuhalten. Spielregeln
wagemutige Ideen werden durch demotivierende kommunizieren! Es wird niemandem ins Wort gefal-
Sprüche im Keim erstickt. So verfahren die Situation len, Ideen sollen aufgegriffen und weiterentwickelt
auch erscheinen mag – es gibt einen Ausweg! Ziel werden, es gibt keine Bewertung und keine Killer-
ist es, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, phrasen à la „das funktioniert nicht!“, und generell
um so die Offenheit im Team zu fördern. Oftmals gilt: groß denken! Mit anderen Worten: Spinnen ist
sind besonders die großen Ideen verbunden mit per- Pflicht! (download der Spinnregeln hier)

26[32]
Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
3.Die Monatsaufgabe einführen! Um die Offenheit
für Neues dauerhaft im Team zu etablieren, soll je-
der Teilnehmer einmal im Monat etwas tun, was er
bis dato noch nie getan hat. Vielleicht mal eine Mo-
torradzeitschrift lesen, ein Basketballspiel anschauen
oder eine exotische Obstsorte probieren. Dies hilft,
gedanklich in Bewegung zu bleiben und sich neue
Eindrücke von der Welt zu verschaffen.

4.Ideenbuch führen! Ist das Team erstmal im kreati-


ven Fluss, dann sprudeln die Ideen, im Beruf wie im
Privaten - und meist hat man die besten Ideen,
wenn man sie gerade nicht braucht - beim Aufwa-
chen, im Bad oder beim Sport. Deshalb sollte sich
jedes Teammitglied ein Ideenbuch anschaffen, um
Geistesblitze jederzeit schriftlich festhalten zu kön-
nen. Das Ideenbuch kann auch in Form eines leeren
Plakats ins Büro gehangen werden, zugänglich für
das ganze Team, aber auch für Aussenstehende. Wer
weiß, vielleicht kommt der Putzfrau am Abend ein
zündender Gedanke?

Ziehen alle Teilnehmer an einem Strang, entwickelt


sich eine Dynamik, die sich in eine Art „meditativ-
konzentrierte “Stimmung hochschraubt und bei der
alle Beteiligten respektvoll mit den Ideen der Grup-
pe umgehen – Gruppenspinnen der feinsten Art!

Quellen:

Avenue Innovationsletter, Gabriele Schmidle

Bild:

photocase.com

27[32]
Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
http://www.ideentower.de

N e t- Horizont. Alternativ greifen Sie einfach zum Telefon


und rufen Sie jemand aus dem Unternehmen an,
working den Sie schon lange mal kennen lernen wollten. Nur
MUT! Jeder mag Abwechslung.
b e i m Quellen:
Lunch - http://www.best-practice-business.de/
DIE Idee Bild:

für große aboutpixel.de

U n t e r-
nehmen/
Konzerne
Von David Jeggle

Viele Formen des Networkings sind bekannt (O-


penBc etc.), Ideentower berichtete auch schon über
Airtroduction (Networking auf Geschäftsreise). Jetzt
geht Networking in die nächste (clevere) Runde:
Menschen aus der Umgebung zum Lunch treffen,
neue Restaurants kennen lernen, Kontakte machen
(oder nach 30 Minuten wissen, dass es garantiert
kein Kontakt wird).

Ideentower denkt wei-


ter: Warum nicht eine
ähnliche Plattform im
Intranet des Unter-
nehmens nutzen.
Kampf den immer
gleichen Gesichtern
am gleichen Tisch.
Nicht mehr Controller
mit Controller und Buchhalter - sondern: Controller
mit Werbung und Vertrieb. Sehen Sie Dinge mal aus
der anderen Perspektive und erweitern Sie Ihren

28[32]
Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
http://www.ideentower.de

Steckdose An den mobilen Begleiter wie Handy und Co. wird


ein Adapter für den Auto-Zigaretten-Anzünder an-
für Unter- geschlossen. Dieser wiederum wird mit dem pas-
senden Gegenstück in der Tasche verbunden. Da-
wegs nach wird die Tasche in die Sonne gestellt und die
Stromversorgung beginnt.
Von Christopher Meil
Ein schöner Clou: Sakku gibt es auch mit eingebau-
ten leichtem Akku: Die über die Sonne getankte E-
nergie wird in einen Akku zwischengespeichert. So
gibt es auch bei Schlechtwetter oder in der Nacht
Strom zum Laden.

Vor kurzem berichteten wir von Plakaten mit Strom-


anschluss und öffentlichen Ladestationen für Hand-
y&Co. Jetzt haben drei pfiffige Querdenker aus der
Schweiz noch weiter gedacht und Sakku entwickelt.
Sakku ist eine Tasche aus Segelplane mit Solarpanel Ein paar Einsatzideen gefällig?
zum Laden von Handy, iPod, Handhelds und GPS-
Geräten und bietet einen ganz besonderen Clou - mp3-Musikhören mit Solarstrom auf der Beachpar-
(siehe nachfolgende Beschreibung). ty oder im Schwimmbad

Wie ist so eine Power-Tasche nun aufgebaut? - GPS-Stromversorgung für Reinhold Messer auf der
Himalaya Besteigung
Die Tasche wird aus gebrauchten Segeln von
Schweizer Segelbooten gefertigt. In die Frontpartie - Frische Power für den PDA oder Handheld auf Rei-
der Tasche ist ein flexibles Solarpanel eingelassen. sen
Als universelle Anschlussschnittstelle findet sich in
- Nie mehr Kommunikationsprobleme aufgrund lee-
der Tasche ein Zigarettenanzünder-Modul, wie man
rem Handy-Akku
es aus Autos kennt. Die Tasche ist modular aufge-
baut, so daß sich die einzelnen Bestandteile zum Das ganze ist rundum umweltorientiert. Neben der
Waschen oder Wechseln herausnehmen lassen. Verwendung von Gebrauchtmaterialen und der sau-
beren Stromerzeugung wird die Möglichkeit ange-
So funktioniert die Stromerzeugung in der Praxis:
boten nicht mehr benötigte Solarpanels zurück zu

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Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
geben. Diese sollen in Zukunft dann auf einer So- Ideentower bleibt hier für Sie am Ball und berichtet
larwand weiterverwendet werden. sobald es was neues von den Querdenker aus der
Schweiz gibt.
Jeder Kunde bekommt mit Kauf Zugang zum Sakku-
Weblog! Die Taschen gibt es je nach Ausführung für CHF 289
(ca. 183 EUR) oder CHF 369 (ca. 233 EUR)
Interessant bei Sakku ist auch das Vermarktungs-
konzept. Die Kommunikationsmassnahmen laufen Ideentower-Chance:
ausschließlich über das Internet. Neben der Websei- Mobilität und Umweltschutz sind Megatrends. Den-
te mit Bestellformular für den Sakku-Kauf gibt es ken Sie nach wie Sie mit Ihren Produkten diese
auch ein Blog. Das Besondere an diesem Weblog: Trends bedienen können. Was führen Ihre Kunden
Jeder Käufer bekommt mit dem Kauf die Möglichkeit immer mit sich? Wie können Sie mit Ihren Produkten
in diesem Blog zu schreiben. Wie funktioniert das Zusatznutzen für die Alltagsbegleiter Ihrer Kunden
konkret? Nach dem Kauf der Tasche erhält der Kun- stiften und auch einen Beitrag für den Umwelt-
de ein Schreiben mit Zugang und Passwort für den schutz leisten?
Weblog. Hier kann nun jeder Nutzer seine Erlebnisse
mit Sakku beschreiben. Ein innovatives und mutiges Links:
Konzept.
gesehen im namics-weblog

http://www.sakku.ch/

sakku-blog

Wie ist die Idee hierzu entstanden?

Laut Simon Künzler, einem der Gründer, war die Ini-


tialzündung ein Internet-Bericht über flexible Solar-
panel. Andreas Fischler ebenfalls aus dem Gründer-
team fuhr in seinem Sabbatical mit dem Fahrrad
durch die Schweiz. Hierbei entstand dann die Idee
zu einer mobilen Ladetasche auf Basis der flexiblen
Solarpanel.

Zu dritt ging es dann vor drei Jahren mit ersten Tests


lost. Mittlerweile sind die gesteckten Verkaufsziele
erreicht und für Anfang nächsten Jahres sind weitere
Innovationen geplant.

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Ideentower // innovativ.anders.umgesetzt
http://www.ideentower.de

I d e e n Die Jury, bestehend aus Robert Basic von Weblog


Basic Thinking (www.basicthinking.de/blog) und
spinnen Vladimir Simovic vom Weblog perun
(www.perun.net) , wählt aus Ihren Vorschlägen den
und ge- besten aus. Der Gewinner wird per E-Mail benach-
richtigt. Die prämierte Idee und alle weiteren Vor-
winnen! schläge werden ab Januar 2007 in den Weblogs:
ideentower (www.ideentower.de) , perun
( w w w. p e r u n . n e t ) , B a s i c Th i n k i n g
(www.basicthinking.de/blog) sowie sakku
(sakku.kaywa.ch) bekannt gegeben.

Querdenker aufgepasst: Sie sind so richtig warmge-


laufen nach den vielen Ideen und Anregungen in
unserem Jahrbuch? Dann ist jetzt Ihre Chance selber
Ideen zu spinnen und auch noch etwas zu gewin- Der Gewinner erhält diese sakku Solartasche aus
nen! der limitierten Advents-Serie. Sakku – die Tasche mit
integriertem Solarpanel – ist ideal um Ipod, Handy,
Wie? Digicam und Co. unterwegs zu laden und unabhän-
Ganz einfach: Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf gig von Steckdosen zu sein.
und finden Sie Ideen zur folgenden Frage:
Jede Tasche ist ein Unikat im Wert von 230 EUR.
Welche weiteren Einsatzmöglichkeiten fallen Ihnen Ideentower engagiert sich für diese Aktion und fi-
rund um sakku (siehe Bericht Seite 29) und zur mo- nanziert diesen Preis um damit ein Zeichen für neue
bilen Solartechnologie ein? mutige Ideen und Ihre Umsetzer zu setzen.

Denken Sie quer, verrückt und anders. Alle Ideen


sind willkommen!

Ihre Ideen können Sie über das Formular unter

http://gewinnspiel.mygrosskopf.com

einreichen. Einsedeschluss ist der 18.12.2006.

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http://www.ideentower.de

Über uns
Christopher Meil:
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www.avenue.de

Wir wünschen Ihnen ein ideenreiches Jahr 2007!

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