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Seminararbeit Aktuelle Entwicklungen in BWL und Management Beispiel systematischer Litera turrecherche im Forschungsfeld

Seminararbeit

Aktuelle Entwicklungen in BWL und Management

Beispiel systematischer Literaturrecherche im Forschungsfeld Tourismus.

Eingereicht von:

Karin Ackerl

Datum:

03.12.2009

Kennziffer:

0910260104

Abstract

Die systematische Literaturrecherche ist ein Instrument, welches dazu führen soll, dass ein/e ForscherIn sowohl einen besseren Einblick in ein vorher definiertes Thema bekommt, als auch feststellen kann, wie weit der Stand der Forschung zum jetzigen Zeitpunkt ist. Ein Überblick über die bereits vorhandene Literatur zu einem speziellen Thema soll gewonnen werden.

Ziel dieser Arbeit ist es, die strukturierte Literatursuche an Tourismusstudenten heranzutragen, um in weiterer Folge die Qualität der Quellenwahl bei wissenschaftlichen Arbeiten im Forschungsfeld Tourismus zu steigern. Es soll nicht nur aufgezeigt werden, wie man systematisch nach Literatur sucht, sondern diese auch systematisch auswählt.

Aus anderen Disziplinen wurden Methoden der Literaturrecherche herangezogen und anhand praktischer Beispiele, auf den Tourismus umgelegt. Obwohl es keine allgemein gültigen Quellenbewertungskriterien gibt, dient eine systematische Literaturrecherche zumindest als Ansatz objektiver Literaturauswahl.

Inhaltsverzeichnis

ABKÜRZUNGEN

III

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

IV

 

1. EINLEITUNG

1

1.1. PROBLEMSTELLUNG UND FORSCHUNGSFRAGE

1

1.2. ZIEL DER SEMINARARBEIT

2

1.3. RECHERCHE

3

2. ABGRENZUNG: LITERATURRECHERCHE VS. LITERATURÜBERBLICK

4

3. GRUNDLEGENDES ZUR LITERATUR

6

3.1.

BÜCHER

6

3.1.1. Büchersuche

6

3.1.2. Verwendung von Büchern

7

 

3.2. JOURNALS

8

3.3. GRAUE LITERATUR

8

4. SYSTEMATISCHE LITERATURRECHERCHE IM TOURISMUS

10

4.1. VORBEREITUNG

10

4.2. LITERATURRECHERCHE MIT ZITATIONSINDEX

10

4.2.1. Ausgangspunkt des Beispiels

10

4.2.2. Einstieg in das Thema

11

4.2.3. Auswahl der Indexdatenbank

11

4.3. VERWENDUNG DES ZITATIONSINDEX

12

4.4. RELEVANZ DER QUELLEN

15

4.5. EINGESCHRÄNKTE SUCHE

16

 

5. CONCLUSIO

18

LITERATUR

19

Abkürzungen

et al

und andere

f

folgende Seite

ff

folgende Seiten

OPAC

Online Public Access Catalogue

SSCI

Social Science Citation Index

uvm.

und viele mehr

Vgl.

vergleiche dazu

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Hilfswissenschaften des Tourismus

2

Abbildung 2: Ausgangspunkt der Literaturrecherche

4

Abbildung 3: Das Schneeballsystem

7

Abbildung 4: Quellensuche durch Zitation

14

Abbildung 5: Beispiel der Auswahlkriterien

15

Abbildung 6: Qualität der Quellen

16

1. Einleitung

„Von der Mehrzahl der Werke bleiben nur die Zitate übrig. Ist es dann nicht besser, von Anfang an nur die Zitate aufzuschreiben?“ (Stanislaw Jerzy Lec)

Im Laufe des Studiums haben TourismusstudentInnen immer wieder wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen, die nach Quellenangaben verlangten. Was aber ist eine „gute“ Quelle? Wie verschafft man sich einen Überblick über das vorhandene Wissen? Wie wählt man aus den vorhanden Quellen die Richtige aus? Das sind Fragen, die bisher nie gänzlich geklärt wurden und unter den Studierenden immer wieder zu heißen Diskussionen führen. Aus diesem Grund widmet sich diese Seminararbeit dem Thema der systematischen Literaturrecherche und der daraus folgenden Konsequenz, dem Literaturüberblick.

1.1. Problemstellung und Forschungsfrage

Die Literaturrecherche ist mitunter eine der wichtigsten Aufgaben, die erledigt werden muss, um eine erfolgreiche Forschungsarbeit zu schreiben. Sie bildet eine wesentliche Grundlage, auf die der/die ForscherIn aufbaut (Vgl. Timmins / McCabe 2005, S. 41, Hart 2001, S. 3). Die Schwierigkeit bei der Literaturrecherche ergibt sich aus dem Umstand, dass es kein Patentrezept dafür gibt. Oft ergibt sich erst im Zuge der Literaturrecherche das nötige Wissen, um ein Thema richtig einzugrenzen und eine passende Forschungsfrage zu formulieren (Vgl. Hart 2008, S. 26). Aus diesem Grund ist es üblich sich einer Literaturrecherche anfänglich heuristisch zu nähern, bevor man in einen systematischen Teil übergeht (Vgl. Eberst / Stalzer 2008, S. 41). Speziell in der Medizin wird das Thema systematische Literatursuche vermehrt aufgegriffen, um auf Literaturrecherche basierende, klinische Entscheidungen zu rechtfertigen. Eine unzureichende Literaturrecherche, welche bereits erhobenes Wissen nicht miteinbezieht, könnte schwerwiegende Folgen haben (Vgl. Deurenberg 2007, S.23). Abgesehen von den Informationswissenschaften und der Medizin wird jedoch in kaum einem Studium die systematische Literaturrecherche explizit aufgegriffen (Vgl. Hart 2001, S. 18).

Das Forschungsfeld Tourismus zeichnet sich dadurch aus, dass es sich um ein interdisziplinäres Forschungsgebiet handelt. Da die Tourismusforschung keine eigenen

Theorien entwickelt hat, sondern auf die Theorien und Methoden verschiedenster anderer Disziplinen zurückgreift, gilt diese nicht als selbstständige Wissenschaft. Vielmehr wird das Forschungsfeld Tourismus vom Standpunkt anderer Wissenschaften aus betrachtet (Vgl. Bieger 2006, S. 44f).

Abbildung 1: Hilfswissenschaften des Tourismus

S. 44f). Abbildung 1: Hilfswissenschaften des Tourismus Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Bieger (2006,

Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Bieger (2006, S.44f)

Mit dieser Arbeit soll also das Problem der Literaturrecherche im interdisziplinären Forschungsfeld des Tourismus gelöst werden, indem auf Informationsressourcen aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen zurückgegriffen wird. Es werden dafür Erkenntnisse aus der Sozialwirtschaft, der Medizin und der Informationswissenschaft herangezogen. Die dafür formulierte Forschungsfrage lautet:

Wie kann eine Literaturrecherche im Forschungsfeld Tourismus systematisch durchgeführt werden, damit die Vorgangsweise und Quellenwahl nachvollziehbar begründet ist?

1.2. Ziel der Seminararbeit

Es sollen Möglichkeiten der systematischen Literaturrecherche aufgezeigt werden, um Studierenden einen besseren Einstieg in ihre Forschungsprojekte zu geben und die Qualität der wissenschaftlichen Arbeiten im Tourismus zu steigern. Für diese Arbeit wurde keine „comprehensive literature review“ durchgeführt, da sowohl der zeitliche, als auch der

monetäre Aspekt einer extensiven Suche nicht gegeben war. Es wurde jedoch sehr wohl eine systematische Literatursuche durchgeführt, um die wichtigsten Aspekte des Themas aufgreifen und komprimiert darstellen zu können.

1.3. Recherche

Für diese Literaturarbeit wurde als Recherchestrategie eine eingeschränkte Suche angewandt. An dieser Stelle sollen die zugrundeliegenden Prämissen für die Auswahl der Literatur dieser Arbeit transparent gemacht werden. Folgende Quellen wurden für diese Arbeit herangezogen:

Lehrbücher, die das Thema Literaturrecherche, Forschung und wissenschaftliches Arbeiten und Tourismus aufgreifen

Artikel die einen oder mehrere der folgenden Begriffe im Titel/Keyword/Abstract aufweisen: literature search, literature review, search strategy, systematic literature search, in Verbindung mit conduct und tourism

Artikel, die in den Jahren 2005 – 2009 veröffentlicht wurden

Journals, die in den Datenbanken EbscoHost: Academic Search Premier, Ebsco Business Source Premier, Sage Publications und Science Direct als Volltext zugänglich waren/sind

48 Beiträge aus Journalen und 7 Bücher wurden gefunden.

In einem weiteren Schritt wurden die Quellen auf ihre Brauchbarkeit hin zum Thema geprüft. Viele dieser Quellen mussten verworfen werden, da es sich um Literaturüberblicke zu einem bestimmten, meist medizinischen Thema, handelte. Es wurden jene Artikel für diese Arbeit herangezogen, die sich mit der Literaturrecherche im Allgemeinen oder mit Suchstrategien und systematischer Literatursuche und –Auswahl im speziellen beschäftigen.

2. Abgrenzung: Literaturrecherche vs. Literaturüberblick

Die Literaturrecherche ist die Grundlage eines jeden Forschungsprojektes und dient dazu, sich in ein Thema einzulesen und darin sein Wissen zu vertiefen. Gleichzeitig ist festzustellen, wie weit der Stand der Wissenschaft zu einem Thema bereits ist, um doppelte Forschung zu vermeiden und auf Erkenntnisse von anderen Forschern aufzubauen. Sie wird oftmals in mehreren Schritten durchgeführt und dient so als Hilfestellung zur Themenfindung oder Konkretisierung einer Forschungsfrage (Vgl. Hart 2008, S.3). Da das Forschungsfeld Tourismus von vielen Seiten her betrachtet werden kann und auch in sich komplex ist, ist die Gefahr gegeben, zentrale Erkenntnisse aus anderen Disziplinen nicht in die Forschung einzubeziehen und so wichtige Erkenntnisse außer Acht zu lassen. Es empfiehlt sich daher eine Literaturrecherche im Tourismus interdisziplinär anzulegen (Vgl. Woodside et al 2007, S. 5).

Abbildung 2: Ausgangspunkt der Literaturrecherche

S. 5). Abbildung 2: Ausgangspunk t der Literaturrecherche Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Hart (2008,

Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Hart (2008, S. 3) und Woodside et al (2007, S.5)

Eine narrative Literatursuche wird oftmals als subjektiv eingestuft, da der/die ForscherIn dazu tendiert Quellen heranzuziehen, die am besten zu seiner/ihrer persönlichen Meinung passen. Dies widerspricht jedoch der Grundsatzvoraussetzung der Objektivität einer wissenschaftlichen Arbeit (Vgl. Goss et al 2007, S.151). Sie führt dazu, dass relevante Quellen oder Erkenntnisse nicht in die Forschung einfließen (Vgl. Lundh et al 2009, S. 1). Ziel der systematischen Literatursuche ist es, einen flächendeckenden Überblick über die bestehenden Informationen zu einem bestimmten Thema zu geben. Immer mehr

Datenbanken, Journals, Bücher und andere Ressourcen bieten Wissenschaftlern und Forschern einen Pool an Informationen, welche für deren Forschungsprojekte mehr oder weniger relevant sind (vgl. Goss et al 2007, S. 152). Speziell bei interdisziplinärer Forschung, wie das im Tourismus der Fall ist, sind mehrere verschiedene Datenbanken zu durchsuchen, um einen Überblick über die bestehenden Erkenntnisse zu gewährleisten (Vgl. Papaionnou et al 2009, S.2; Lundh et al 2009, S.6). Da es jedoch unmöglich ist, jede Quelle zu überprüfen, die jemals zu einem Thema veröffentlicht wurde, ist es nachvollziehbar, dass es Kriterien geben muss, die darlegen, warum eine Quelle in die Arbeit aufgenommen wurde, und eine andere Quelle verworfen wurde (Vgl. Furlan 2006, S. 1303). Es geht darum wichtige Artikel aus der Masse von Informationen herauszufiltern, um die für die spezifische Forschungsfrage nützliche Information zu erhalten (Vgl. Deurenberg 2007, S. 23).

Unter Literaturüberblick oder „Literature review“ versteht man den Überblick der Erkenntnisse zu einem bestimmten Thema. Weed (2006, S. 258) definiert die systematische Literaturübersicht wie folgt: „A systematic review is a review in which there is a comprehensive search for relevant studies on a specific topic, and those identified are then appraised and synthesised according to a pre-determined explicit method.”

Bezieht man sich auf die obigen Aussagen, kann also gesagt werden, dass die Literaturrecherche der Weg zum Literaturüberblick ist, während man unter dem Literaturüberblick, das Ergebnis der Literatursuche versteht. Demnach hängen die beiden Begriffe unweigerlich zusammen.

3. Grundlegendes zur Literatur

Im Folgendem sollen die drei Hauptressourcen der Literatursuche eingehender betrachtet. Es handelt sich dabei um:

Bücher

Journals und

Graue Literatur

3.1. Bücher

Man unterscheidet verschiedene Arten von Büchern. Monografien zum Beispiel sind thematisch abgeschlossene Bücher zu einem bestimmten Gegenstand. Im Gegensatz dazu versteht man unter einem Sammelwerk mehrere Aufsätze (von verschiedenen Autoren) zu einem Thema, jedoch mehreren Gegenständen (Vgl. Balzert et al 2008, S. 126).

3.1.1. Büchersuche

Um Bücher zu einem bestimmten Thema zu finden, empfiehlt es sich den OPAC der jeweiligen Bibliothek zu benutzen. Eine weitere Möglichkeit ist es, Bibliografien durchzusehen, welche eine Übersicht über die vorhandene Literatur zu einem bestimmten Thema liefern (Vgl. Hart 2008, S. 62f). Gray (Vgl. 2009, S.109) schlägt vor ein Buch dann als Quelle heranzuziehen, wenn es folgende Kriterien erfüllt:

Titel und Untertitel passen zum Thema.

Der Inhalt des Buches behandelt zumindest ein Teilproblem der gestellten Forschungsfrage(n).

Das Buch wurde von einem, in der Wissenschaft renommierten Verlag veröffentlicht.

Die angeführten Referenzen sind bekannt/anerkannt im Bezug auf das Thema.

Oft wird nach dem sogenannten Schneeballsystem gearbeitet. Das bedeutet, es werden Bücher auf ihre Literaturverweise untersucht, man geht auf die verwendeten Quellen zurück und bedient sich wiederum derer Quellen. Einziges Problem bei dieser Vorgangsweise ist, dass die Quellen immer weiter in die Vergangenheit zurückreichen, während die eigene Forschungsarbeit meist zukunftsgerichtet ist. Weiters haben Autoren meist Zitationszirkel,

dass zeigt, dass immer wieder die gleichen Quellen zitiert werden. Demzufolge sollte das Schneeballsystem nur in Verbindung mit Literaturdatenbanken und Bibliografien angewandt werden (Vgl. Eberst / Stalzer 2008, S. 45f).

Abbildung 3: Das Schneeballsystem

/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst
/ Stalzer 2008, S. 45f). Abbildung 3: Das Schneeballsystem Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst

Quelle: Eigene Zeichnung in Anlehnung an Eberst / Stalzer (2008, S. 45)

3.1.2. Verwendung von Büchern

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass Bücher weniger brisante und neuartige Erkenntnisse enthalten, als dies bei Journalartikel der Fall ist. Das hängt mit dem administrativen Zeitaufwand des Verfassens und dem Buchdruck zusammen. Dementsprechend ist die Vorlaufzeit eines Buches länger, als der eines Journals. Daher ist es zu empfehlen für eine wissenschaftliche Arbeit, die vorhandenen Literaturtypen zu durchmischen und sich nicht ausschließlich auf Bücher zu stützen. Des Weiteren sollte immer die letztmögliche Auflage eines Buches zitiert werden, da sich im Laufe der Zeit Forschungsergebnisse durch neue Entdeckungen verändern können (Vgl. Gray 2009, S. 103).

3.2.

Journals

Zu Beginn sollten Datenbanken durchsucht werden, bevor man sich weiter vertieft und in fachspezifischen Journalen nach spezielleren Information sucht. Mit Schlüsselwörtern durchsucht man die Datenbanken. Die Treffer werden ausgewiesen und verweisen sowohl auf den Artikel als auch auf das publizierende Journal. Es ist zu unterscheiden, ob das Journal/der Artikel als Printmedium oder als elektronische Ressource vorhanden ist. Am Ende einer Suche steht der Artikel als Volltext (Vgl. Hart 2008, S. 80ff). Hat man eine relevante Quelle aufgetan, kann man sich mithilfe eines Zitationsindexes weitere passende Quellen finden. 1

Journals sind die wichtigsten Ressourcen bei der Literatursuche, da sie der bereits im Kapitel 3.1.2. erwähnten Verspätung von Büchern, nicht unterworfen sind. Journals zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr spezifisch auf ein Thema eingehen und regelmäßig erscheinen (Vgl. Hart 2008, S. 79). Es gibt nicht nur wissenschaftliche Fachzeitschriften, auch Betriebe veröffentlichen Schriften, welche meist weniger formal ausgeführt sind und mit weniger Quellenangeben auskommen. Diese sogenannten „professional Journals“ sind normalerweise nicht „peer reviewed“ (also von FachexpertInnen überprüft) (Vgl. Gray 2009, S. 105). Durch die Vielzahl der vorhandenen Fachzeitschriften ist es für den Außenstehenden schwierig zu bewerten, welche der Fachzeitschriften die nötige Relevanz aufweisen und daher für das Heranziehen als Datengrundlage geeignet sind. Als Faustregel gilt: Journals die mit einem „Double-Blind-Reviewing“ arbeiten, sind in der Wissenschaft als gerechtfertigte Quellen anzusehen. Man findet auch Rankings von Fachzeitschriften online – www.harzing.com 2 , dabei gilt, je besser ein Journal eingestuft ist, desto hochwertiger ist die Qualität der darin veröffentlichten Zeitschriftenartikel (Vgl. Stickl-Wolf / Wolf 2006, S. 137).

3.3. Graue Literatur

Unter grauer Literatur versteht man Schriften, die nicht in einem bibliografischen Katalog zu finden sind. Dazu zählen Internetquellen, akademische Schriften wie Diplomarbeiten oder Dissertationen, Kongressproceedings, Zeitungsartikel uvm. (Vgl. Gray 2009, S. 110). Die graue Literatur umfasst alle Quellen, welche nicht mit einer ISBN, ISSN oder anderen

1 Sehen Sie dazu das Kapitel 4.Systematische Literaturrecherche im Tourismus

2 Auf dieser Website finden Sie unter dem Link Journal Quality List das aktuellste Zeitschriften Ranking und weitere Informationen darüber, wie dieses Ranking zustande kommt.

eindeutig nachvollziehbaren internationalen Identifikationsnummer gekennzeichnet sind (Vgl. Hart 2008, S. 96).

Tagungsberichte Um den Stand der Forschung zu bestimmen, ist es unumgänglich sich mit Tagungsberichten auseinanderzusetzen, da auf Konferenzen die neuesten Forschungsergebnisse präsentiert und diskutiert werden. Wenn man die Veranstalter einer Konferenz kontaktiert, bekommt man gegen eine geringe Vergütung die jeweiligen Papiere zur Verfügung gestellt. Die Kontaktdaten findet man meist auf der Konferenzwebsite. Auch verschiedene Indizes 3 haben das Thema bereits aufgegriffen und bieten Informationen über Tausende von Tagesberichten (Vgl. Hart 2008, S. 96f).

Forschung im Entstehen Um an unveröffentlichte Forschungsergebnisse heranzukommen, muss man herausfinden, wer an dem gesuchten Thema forscht, um jene Person zu kontaktieren. Einerseits kann man die Kontaktdaten nützen, die man in veröffentlichten Journals findet, andererseits ist das World Wide Web eine große Hilfe, wenn es darum geht, Forscher zu einem bestimmten Thema ausfindig zu machen. Nicht nur Universitäten sondern auch zahlreiche andere Forschungsinstitute weltweit finden Sie auf der „Socio Site: Research Centers“ – www.pscw.uva.nl/sociosite.html 4 (Vgl. Hart 2008, S. 99).

Graue Literatur ist dann zu verwenden, wenn aktuelle, bahnbrechende Erkenntnisse daraus abgeleitet werden oder andere Wissenslücken damit gefüllt werden. In Kombination mit den beiden vorangegangenen Quellenarten ist graue Literatur in Forschungsarbeiten gern gesehen.

3 Web of Science: Conference Proceedings Citation Index , CPCI-SSH - Conference Proceedings Citation Index - Social Sciences & Humanities, CPCI-S - Conference Proceedings Citation Index – Science Datenbank zugänglich an der Universität Wien 4 Für weitere Links zur Literaturrecherche sehen Sie Hart 2001.

4. Systematische Literaturrecherche im Tourismus

Zitationsindizes sind Datenbanken, welche ähnlich dem Schneeballsystem eine Verbindung zwischen einem Autor, dessen Referenzen und Zitationen herstellt. Kennt man bereits einen Autor, der zu dem gesuchten Thema veröffentlicht hat, kann man sich davon ausgehend einen Überblick verschaffen, wer die Schlüsselautoren zu einem bestimmten Thema sind. Man lernt die Literatur kennen, erfährt, welche Aspekte bereits aufgegriffen wurden, welche Theorien und Konzepte dazu entwickelt wurden und kann sich daher ein Bild machen, was gerade „State of the Art“ ist. Zusätzlich bieten die meisten Zitationsindizes Book Reviews an. In diesen wird von Experten wiedergegeben, welchen Beitrag die jeweilige Veröffentlichung zur Wissenschaft geleistet hat (Vgl. Hart 2008, S. 117).

4.1. Vorbereitung

Am Beginn jeglicher Literatursuche steht die Planung. Es muss geklärt werden, welches Thema behandelt wird und in welchen Disziplinen dieses verortet ist. Die Grenzen der Untersuchung müssen gesteckt und Schlüsselwörter definiert werden, welche die Suche begleiten. Eine erste unstrukturierte Suchrunde kann helfen die obigen Fragen zu beantworten und eine Suchstrategie festzulegen. Mit Abstracts und Indizes stehen Werkzeuge zur Verfügung, die es ermöglichen rasch einen Überblick über vorhandenes Wissen zu geben, ohne jeden Artikel einzeln im jeweiligen Journal gesondert ausfindig machen zu müssen (Vgl. Hart 2008, S.22-24).

4.2. Literaturrecherche mit Zitationsindex 5

4.2.1. Ausgangspunkt des Beispiels

Als Beispiel wurde das Thema adventure tourism herangezogen. Zu diesem Zeitpunkt hat die Autorin kein westliches Vorwissen zu besagtem Thema. Um sich einen Überblick über die vorhandene Literatur zu verschaffen, entscheidet sich die Autorin eine systematische Literaturrecherche durchzuführen. Die Literatursuche wurde an der Universität Wien durchgeführt. Dementsprechend wurden nur Ressourcen herangezogen, die an der

5 Methodisch basierend auf Hart (2008, S. 118-126)

Universitätsbibliothek zugänglich sind. Es wird von folgender Forschungsfrage ausgegangen:

What new adventure travel trends have emerged in Austria in recent years?

4.2.2. Einstieg in das Thema

Bevor man die eigentliche Suche beginnt, ist es nötig die Forschungsfrage in bewältigbare Begriffe aufzuteilen, nach denen man dann in Datenbanken suchen kann. Ein Pool an Schlagwörtern soll gebildet werden, die einander ähnlich sind, jedoch Verschiedenes beschreiben. Die Begriffe sollen miteinander verbunden zu zahlreichen Ergebnissen in den Suchmaschinen führen:

adventure tourism, travel trend, adventure travel, travel pattern, travel behaviour, Austria …

Zu Beginn sollen allgemeine Informationen zu dem Thema gefunden werden. Fragen wie:

Was ist adventure tourism? - müssen geklärt werden, bevor mit der Literatursuche fortgefahren wird. Grundlegendes Wissen findet man am besten in Büchern. Die Suche im OPAC nach adventure tourism ergab folgendes Ergebnis:

im OPAC nach adventure tourism ergab folgendes Ergebnis:  Erste Autoren wurden ausfindig gemacht: Buckley Ralf

Erste Autoren wurden ausfindig gemacht: Buckley Ralf und Hudson Simon Keywords: derzeit keine neuen Erkenntnisse

4.2.3. Auswahl der Indexdatenbank

Indexdatenbanken sind meist eingeteilt in verschiedene Fachgebiete, um es dem Benutzer einfacher zu machen, Zitationen zu seinem Thema zu finden. Daher muss im nächsten Schritt die Datenbank gewählt werden. Hierzu muss der Forscher/die Forscherin entscheiden, aus welchem Blickwinkel er/sie das Thema betrachten möchte. In diesem Beispiel wird von der

wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Seite an die Suche herangetreten. Als Indexdatenbank wurde daher der SSCI (Social Science Citation Index) 6 gewählt.

4.3. Verwendung des Zitationsindex

Index) 6 gewählt. 4.3. Verwendung des Zitationsindex Der Name des Autors und ein Schlagwort wu rden

Der Name des Autors und ein Schlagwort wurden in die Suchmaschine eingegeben, eine zeitliche Einschränkung könnte folgen, wenn der Autor eine Vielzahl von Artikel veröffentlicht hat, die nicht mehr überschaubar sind. In diesem Fall wurde jedoch nur 1 Artikel gefunden, der zum Thema adventure tourism passt:

Artikel gefunden, der zum Thema adventure tourism passt: In dieser Übersicht kann man erkennen, dass der

In dieser Übersicht kann man erkennen, dass der Artikel von einem anderen Autor zitiert wurde. Wählt man den Titel des Artikels an, werden mehr Informationen freigegeben. Einerseits ist der Artikel mit den 25 Referenzen verlinkt, die der Autor benutzt hat, andererseits werden auch Kontaktdaten angeboten, falls man den Forscher bezüglich seiner Erkenntnisse kontaktieren möchte.

6 Ist an der Wirtschaftsuniversität Wien auch zugänglich.

Unter dem Punkt Referenzen sind Informati onen über Artikel und Bücher, die von Bukley zitiert

Unter dem Punkt Referenzen sind Informationen über Artikel und Bücher, die von Bukley zitiert wurden, hinterlegt.

und Bücher, die von Bukley zitiert wurden, hinterlegt. Geht man diesen verlinkten Artikeln nach, finde t

Geht man diesen verlinkten Artikeln nach, findet man wiederum Quellen, die sich mit diesem oder einem ähnlichen Thema beschäftigen. Der neu entdeckte Artikel wiederum wurde 11 mal zitiert und die Autoren verwendeten dafür 40 Referenzen.

neu entdeckte Artikel wiederum wurde 11 mal zitiert und die Autoren verwendeten dafür 40 Referenzen. Karin
Unter den 11 Zitationen befindet sich der obige Artikel, der wiederum 5 Zitationen aufweist. Arbeitet

Unter den 11 Zitationen befindet sich der obige Artikel, der wiederum 5 Zitationen aufweist.

Arbeitet man sich so durch die Zitationen und Referenzen zum Thema adventure tourism, bekommt man binnen kürzester Zeit ein Quellennetzwerk, das immer wieder auf die gleichen Autoren und Artikel zurückführt. Um die weiteren Aspekte der Forschungsfrage in die Suche einzubinden, sollte eine derartige Suche mit allen Schüsselwörtern durchgeführt werden.

Abbildung 4: Quellensuche durch Zitation

durchgeführt werden. Abbildung 4: Quellensuche durch Zitation Quelle: Eigene Zeichnung Karin Ackerl 14
durchgeführt werden. Abbildung 4: Quellensuche durch Zitation Quelle: Eigene Zeichnung Karin Ackerl 14

Quelle: Eigene Zeichnung

4.4. Relevanz der Quellen

Die Eingrenzung der Suchergebnisse wird immer eine subjektive Sache sein. Deshalb wird empfohlen, sich Kriterien zurechtzulegen, nach denen man einen Forschungsbeitrag heranzieht oder verwirft. Speziell bei Artikeln, bei denen man nicht sicher ist, ob man sie heranziehen möchte oder nicht, empfiehlt es sich diesen nach einigen Tagen noch einmal zu bewerten, um zu sehen, ob man immer noch in die gleiche Richtung tendiert. Des Weitern empfiehlt es sich nicht nur die Journals, Autoren und Artikel selbst zu bewerten sondern auch das dafür angewandte Forschungsdesign (Vgl. Gray 2009, S.116-118).

Abbildung 5: Beispiel der Auswahlkriterien

S.116-118). Abbildung 5: Beispiel der Auswahlkriterien Quelle: Entnommen aus Gray (2009, S. 117) Karin Ackerl 15

Quelle: Entnommen aus Gray (2009, S. 117)

Abbildung 6: Qualität der Quellen

Abbildung 6: Qualität der Quellen Quelle: Entnommen aus Gray (2009, S. 117) In einem ersten Schritt

Quelle: Entnommen aus Gray (2009, S. 117)

In einem ersten Schritt werden die Quellen nach den Kriterien sortiert, während in einem nächsten Schritt die tatsächliche Qualität der Ressourcen bewertet werden muss (Abbildung

6).

4.5. Eingeschränkte Suche

Wagt man sich an ein sehr umfangreiches Thema, zudem man bereits Vorwissen hat, heran, scheint es sinnvoll die Literatursuche bereits zu Beginn einzuschränken. Dennoch kann strukturiert gesucht werden, jedoch ändert sich das Ergebnis, welches dann keinen lückenlosen Literaturüberblick mehr darstellt. Wichtig ist dabei, sein Vorgehen transparent zu machen, damit der Leser einer Arbeit weiß, unter welchen Prämissen die darin enthaltenen Informationen zustande kamen (Vgl. Furlan 2006, S. 1303).

Gibt man den Begriff adveture tourism in die Schnellsuche einer Datenbank ein, erhält man jeden Artikel, der diesen Terminus beinhaltet.

Daher wird an die Suche mit Ei nschränkungen herangegangen:  Nur Artikel aus der Datenbank

Daher wird an die Suche mit Einschränkungen herangegangen:

Nur Artikel aus der Datenbank SIENCE DIRECT.

Nur Artikel, die in den Jahren 2006-2010 veröffentlicht wurden/werden.

Nur Artikel, die im Abstract, Titel, Keyword den Terminus adventure tourism aufweisen.

Nur Artikel, die auf der Wirtschaftsuniversität Wien als Volltext zugänglich sind

Man könnte die Prämissen nach belieben weiterführen (Beipiel: nur bestimmte Journale in der Datenbank durchsuchen). Dadurch verringert sich das Suchergebnis massiv. Daher ist es notwendig, im Zuge der Arbeit, die Prämisen der Literaturrecherche offenzulegen.

massiv. Daher ist es notwendig, im Zuge der Arbeit, die Prämisen der Literaturrecherche offenzulegen. Karin Ackerl

5. Conclusio

Am Beginn jeder Forschung steht die Literaturrecherche, um in ein Thema hineinzufinden, den Stand der Wissenschaft zu eruieren, eine Forschungsfrage zu konkretisieren und das Thema abzugrenzen. Da eine narrative Literaturrecherche zu Wissenslücken führen kann, empfiehlt es sich die Recherche systematisch zu planen.

Im Tourismus muss eine systematische Literaturrecherche interdisziplinär durchgeführt werden, da der Tourismus keine eigene Wissenschaft ist und sich den Methoden diverser anerkannter Wissenschaften bedient. Das bedeutet, dass mehrere Datenbanken für die Suche herangezogen werden müssen und auch Quellen anderer Disziplinen nach passenden Beiträgen durchsucht werden müssen.

Das Ziel der systematischen Literaturrecherche ist es, einen lückenlosen Literaturüberblick zu einem bestimmten Thema zu geben. Die aufwendige Literatursuche kann mittels Zitationsindizes vereinfacht werden. Da es sich trotzdem um eine zeitintensive und komplexe Angelegenheit handelt, ist es in der Praxis üblich, mit nachvollziehbaren Prämissen an die Literaturrecherche heranzugehen. Das bedeutet, es werden vor der Literatursuche bereits Auswahlkriterien bestimmt, die das Heranziehen oder Verwerfen einer Quelle erklären. Der/die ForscherIn muss diese Kriterien nach seiner/ihrer eigenen Einschätzung festlegen. Es gibt dafür keine allgemeingültigen Kriterien, die auf jede Literaturrecherche angewandt werden können. Diese Auswahlkriterien müssen am Beginn der Forschungsarbeit transparent gemacht werden, sodass ein weiterer Forscher bei Anwendung der gleichen Suchstrategie die gleichen Quellen heranziehen oder verwerfen würde. Im Kapitel 4 wurde anhand touristischer Beispiele aufgezeigt, wie dies im Detail aussehen kann.

Literatur

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1842.2009.00865.x

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