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Predigt am Sonntag, 22.01.2012

Predigttext: Lukas 1,1-4

22.01.2012 - Wolfgang Röthgens
22.01.2012 - Wolfgang Röthgens

Bibeltext:

Lukas 1,1-4

1 Da es nun schon viele unternommen haben, einen Bericht von den Ereignissen zu verfassen, die sich unter uns zugetragen haben,

2 wie sie uns die überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind,

3 hat es auch mir gut geschienen, der ich allem von Anfang an genau gefolgt bin, es dir, hochedler Theophilus, der Reihe nach zu schreiben,

4 damit du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist.

1. Wer was Lukas ?

3 hat es auch mir gut geschienen, der ich allem von Anfang an genau gefolgt bin,

Schreiber nennt sich nicht selbst. Schreiber auch der Apostelgeschichte Lukas ist als Verfasser anerkannt. Über ihn wissen wir folgendes:

Lucius

Lucianus

Erwähnung in den Paulusbriefen

Kol 4,14 Paulus übermittel Grüße von Lukas Gefangenschaft in Rom

des geliebten Arztes // aus seiner

Philemon 24 : Gehilfe von Paulus, 2. Tim 4,11// Lukas war bei Paulus in zweiter Gefangenschaft Verfasser des 3. Evangelium, Verfasser der Apostelgeschichte

Mehrfache Wir-Berichte in der Apostelgeschichte ==> Lukas ist Begleiter des Pualus auf der zweiten Missionsreise (Troas bis Philippi)

Begleitung des Paulus nach Jerusalem und Rom

Predigt am Sonntag, 22.01.2012

Predigttext: Lukas 1,1-4

1.1 Eine Heide

kein Jude, Heidenchrist

einziger Heide /Nichtjude als Autor eine biblischen Buches Lukas kommt von Loukas gebürtig, beheimatet : Antiochia in Syrien In Antiochia wurden die ersten Heiden Christen und dort zum ersten Mal"Christen" genannt "Christen" zuerst als Spitzname - heute verbreitet, früher eher Gläubiger oder Jünger

Die Existenz diese Evangelium bezeugt die Verbreitung des christl. Glaubens von Jerusalem bis nach Rom. Diese Ausbreitung des Evangeliums über ethnische Barrieren (Juden/Heiden= nichtjüdisch ist etwas besonderes.

Lukas schreibt für die Heiden, erkennbar :

vermeidet hebr und aramäische Ausdrücke wie Rabbi und Abba (siehe Mt/Mk), sondern übersetzt diese Worte ins Griechische, so dass seine Leser dies verstehen.

2. Ein Arzt

Er war ein Arzt;

Paulus nennt ihn im Kolosserbrief: "den geliebten Arzt"

Ärzte erhielten auch damals eine sorgfältige Ausbildung

Lukas war offenbar:

analytisch, achtsam, aufmerksam und sorgfältig/gewissenhaft

diese Eigenschaften

nötig für

das Schreiben von: Lukas-Ev. und Apg.

Sein med. Background ist an manchen Stellen im Lukasevangelium erkennbar:

- Stammbaum Jesu aus Marias Sicht

- Details bei der Beschneidung Jesu - Petrus Mutter : hohes Fieber - Fünf von sechs Wundern die er berichtet sind Heilungen.

Gott gebraucht einen Doktor um das Übernatürliche berichten zu lassen. Lukas berichtet Wunder - im Evangelium und in der Apostelgeschichte - die außerhalb des medizinisch Erklärbarem sind.

Predigt am Sonntag, 22.01.2012

Predigttext: Lukas 1,1-4

3. Ein Historiker

gewissenhaft, sorgfältig, detailreich, verständig kein Apostel, abhängig in seinem Wissen über Jesus von denen, denen er nahe war

Archäologische Funde bestätigen seine Berichte, auch wenn er zeitweise von modernen Historikern kritisiert wurde.

Sein erstes Interesse war es einen akuraten und verlässlichen Bericht über das, was Jesus gesagt und getan hat zu verfassen; sein zweites Interesse war wie Weitergabe der Guten Nachricht der Errettung.

4. Ein Reisender

Unterwegs mit Paulus; erkennbar an den "Wir-Passagen" in der Apostelgeschichte.

Unterwegs mit Paulus:

von Troas nach Philippi. Philippi nach Jerusalem und Cäsarea nach Rom.

Brauchte Paulus einen Arzt als Begleiter?

Paulus, den Lukas begleitete war zweimal unter Arrest in Caesarea und Rome. Jeweils zwei Jahre. Möglicherweise hatte er dort das Lukas-Evangelium und die Apostelgeschichte geschrieben. Er konnte dort Paulus ausgiebig interviewen. Durch Paulus hatte er auch Zugang zu anderen bedeutenden Leuten der damaligen Zeit.

5. Ein Schreiber

Lukas schreibt in einer gebildeten Art, ähnlich wie hie hellenistischen Historiker.

Sein Bericht über den Schiffbruch bei Malta ist als Meisterwerk der Literatur in der Alten Welt eingegangen.

Er hat gutes Vokabular und einen exzellenten Stil und die Fähigkeit das Interesse des Lesers zu halten. Seine Fähigkeit als Historiker wird ebenfalls sichtbar durch seine sorgfältige Recherche und dem Wissen, was zu schreiben und was wegzulassen ist.

Predigt am Sonntag, 22.01.2012

Predigttext: Lukas 1,1-4

6. Ein Evangelist

Lukas war ein Evangelist mit dem Stift anstelle seiner Stimme.

Errettung ist das Schlüsselwort in beiden Büchern. Wiederholt gebraucht, auch die davon abgeleiteten Wörter.

Als Heide ist Lukas besonders daran interessiert, dass die Errettung zu "allem Fleisch" kommt.

In seinem Bericht von Johannes dem Täufer zitiert er Jesaja:

Errettung Gottes sehen

und

alles Fleisch soll die

und

viele habe sie (Errettung) auch als Schlüsselthema im Lukas-Evangelium erkannt/gesehen.

Diese "Jüdische Relgion" ist für jeden, in der ganzen Welt.

Lukas porträtiert Jesus als den Retter der Welt.

7. Überlieferung

Lukas soll im Alter von 84 Jahren in Boeotia / Griechenland unverheiratet gestorben sein.

2. Die Einzigartigkeit des Lukas-Evangeliums

Lukas hatte einige Nachteile, bei seiner Berichtserstellung:

Er war keiner der zwölf Apostel.

Er war Nichtjude / Heide.

Er hatte Jesus nie persönlich getroffen

Er war kein Augenzeuge von Jesu Leben und Dienst.

Diese Nachteile überwand er durch Besuch und Interview von Augenzeugen. Er nutze die zwei Jahre in Cäsarea bis Paul nach Rom verschifft wurde. In Rom konnte er möglicherweise die nächsten zwei Jahre zum Schreiben der Apostelgeschichte nutzen

Predigt am Sonntag, 22.01.2012

Predigttext: Lukas 1,1-4

Besonderheiten im Lukas-Evangelium

Das Evangelium für die Nichtjuden

vermeidet jüdische Begriffe kein Bezug zur Erfüllung altt. Verheißungen wie Mt. Bezug zu histor. römischen Zeitrechnung /Ereignisse

Ein menschliches Evangelium

Das Thema ist Errettung durch Jesus Christus.

für

Menschen verloren in der Sünde

Nur in Lukas wird Errettung als Nomen benutzt

Lukas möchte, das die Leser die Errettung durch Jesus auf der Grundlage der historischen Fakten kennen

das Verb " retten" wird mehr gebraucht, als in jedem anderen NT Buch

Lukas betont, dass Gnade, Vergebung, Versöhnung jetzt möglich sind.

Errettung durch das Kreuz

Ein rettendes Evangelium

Lukas möchte, dass seine Leser Errettung in Jesus finden

Ein fröhliches Evangelium

Thema Lobpreis und Freude wiederkehrend

Lachen erwähnt

Freude des Findens, Freude über Erlösung/Errettung

Deshalb für Außenstehende, die Jesus kennenlernen wollen gut geeignet

Ein himmlisches Evangelium

Focus auf den Himmel gelegt

Übernatürliche Geburt Jesu

Wirken des Heiligen Geistes

Bedeutung von Gebet

Ein sehr lesenswertes Evangelium

Predigt am Sonntag, 22.01.2012

Predigttext: Lukas 1,1-4

Lukas schreibt interessant

Es enthält besondere Berichte:

Barmh. Samariter Verlorene Sohn Jesus und Zachäus Maria und Martha Lazarus und der reiche Mann Emmausjünger Himmelfahrt genauer beschrieben

Im Vergleich mit anderen Ev. im Bereich der Deckungsgleichheit mehr im Fokus:

Stammbaum aus Marias Sicht

Zacharias und Elisabeth

Jesu Kindheit

Jesu Besuch in Jerusalem

Taufe Jesus und Herabkommen Heiliger Geist beim Gebet

Lukas berichtet mehr von Menschen als die anderen Evangelisten (für einen Arzt nicht erstaunlich)

Bestimmte Gruppen interessierten Lukas besonders:

Samaritaner

Ausgestoßene für die Juden Der barmherzige Samariter

Heiden

Simeon: Jesus als Licht für die Heiden

Ausgestoßene

Heilung der 10 Aussätzigen Berufung von Zachäus Schafhirten bei der Ausbreitung der Geburts-Nachricht Salbung durch Ex-Prostituierte

Frauen

Martha und Maria Blutflüssige Frau, die Jesus Gewand berührt Weinende Frauen am Kreuz 10 Frauen, die sonst nirgendwo erwähnt werden

Arme

beinahe voreingenommen für die Armen Maria und Joseph opfern Taube Gesegnet sind die Armen, wehe euch Reichen Armut als Segen

Sünder

Für Juden Leute, die aufgehört hatten, zu versuchen, das Gesetz Mose zu halten

Jesus kam um zu suchen und zu retten, was verloren ist

Predigt am Sonntag, 22.01.2012

Predigttext: Lukas 1,1-4

Andere Bedeutsamkeiten:

Engel

Mediziner sind üblicherweise skeptisch dem Übernatürlichen gegenüber

Heiliger Geist

das "charismatische" Evangelium mehr über den Heiligen Geist, als bei Mt und Mk.

Gebet

a. Jesus mehr als andere Evangelisten berichtet Lukas über Jesu Gebete 7 Berichte, die nur bei Lukas zu finden sind

b. Jünger Bedeutsamkeit des Gebets für jeden Jünger Kap 11 Lehre über Gebet Bittende Witwe Pharisäer und Zöllner im Tempel

Freude

Lukas hat mehr Worte i.V.m. Freude als jedes andere NT Buch Freude im Himmel über Sünder der umkehrt iVm Lob und Anbetung

Universelles Evangelium

Jesus als Retter der ganzen Welt am wenigsten jüdisch von den Evangelien Lukas möchte die Heiden überzeugen

3. Was wollte Lukas? Warum hat er das Lukasevangelium geschrieben?

Wir können an die biblischen Bücher aus zwei Blickwinkeln herangehen:

a) historisch: Warum wurde es geschrieben?

b) existentiell: Warum ist es in unserer Bibel?

M.a.W. Warum möchte Gott, dass wir es lesen?

es

dir, hochedler Theophilus, der Reihe nach zu schreiben,

4 damit du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden

bist.

Predigt am Sonntag, 22.01.2012

Predigttext: Lukas 1,1-4

Das Evangelium von Jesus Christus

- ist keine philosophische Lehre - ist keine Legende

- ist keine Fabel

- keine von Menschen erfundene Geschichte sondern

- eine Tatsache

Schlachter 2000:

erwiesen sind, andere Übersetzungen:

einen

Bericht über die Tatsachen abzufassen, die unter uns völlig

den Ereignissen

von

Lukas menschliche Absicht:

er wollte Theophilus einen zuverlässigen Bericht geben.

Warum sollen wir es lesen? Damit auch wir eine zuverlässige Glaubensgrundlage haben!

4. Wer war Theophilus?

Lukas schrieb das Evangelium und die Apostelgeschichte für Theophilus vgl. Apg 1,1

Theophilus = übersetzt "Freund Gottes"

Es scheint ungewöhnlich, dass Lukas die Mühen des möglicherweise 4-jährigen Schreibens auf sich genommen hat, für nur einen Mann, auch wenn er annahm, dass es eines Tages eine breitere Leserschaft gab.

Theorie 1

Theophilus ist eine : fiktionale Figur -- Herr Freund Gottes -- könnte so jemand sein,

der Interesse am Glauben hat und Gott finden möchte.

Diese Theorie begegnet aber nicht alles Fakten.

Theorie 2

Andere meinen, Theophilus ist eine wirkliche Person, die am Christentum interessiert ist.

Dies liegt näher.

Predigt am Sonntag, 22.01.2012

Predigttext: Lukas 1,1-4

Es schein jemand von Bedeutung gewesen zu sein, den Lukas spricht in nicht nur mit Namen an sondern auch als "vortrefflichster" Theophilius.

Es wird auch vermutet, dass Theophilius ein Richter oder Anwalt gewesen sein könnte.

Wenn man annimmt, dass T. Paulus Verteidiger oder sein Richter beim Prozess in Rom war, dann wird es klar. Beide bräuchten einen klaren und detaillierten Bericht über die Umstände, die zum Prozess führten.

Wie kam es zu dieser neuen Religion?

Wer war ihr Gründer?

Wie wurde Paulus ein Teil dieser Bewegung?

Wie wird diese Religion durch die Römer beurteilt?

Als Paulus in Cäsarea inhaftiert war dürfte Lukas das Evangelium geschrieben haben. Und in Rom könnte er die Apostelgeschichte mit vielen Berichten über Paulus geschrieben haben.

Lukas dürfte bedeutende Personen wie Jakobus, Matthäus, Johannes interviewed haben. So gibt es Berichte, die sich nur bei Lukas und Johannes finden.

Falls die Annahme des "Verteidigungsbriefes" korrekt ist, würde sie bezüglich beider Bücher viel erklären. Es erklärt, warum die Römer als dem Evangelium gegenüber wohlwollend dargestellt werden. Bsp: Pilatus erklärt Jesus dreimal für unschuldig. Paulus wurde dreimal angeboten frei zu sein, hätte er sich nicht auf Rom berufen. Es wird deutlich, dass die Probleme mit den Christen nicht von Rom kommen, sondern von den Juden, die ein Problem mit diesem neuen Glauben hatten.

es

dir, hochedler Theophilus, der Reihe nach zu schreiben,

4 damit du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden

bist.

Diese Formulierung passt zur Beschreibung von Material, dass ein Verteidiger oder Anwalt braucht.

Ein Anwalt benötigte

- Zeugnisse aus erster Hand

- Augenzeugenberichte

- sorgfältig recherchierte Fakten, ordentlich präsentiert

Beide Berichte beinhalten sorgfältige Datierungen bezüglich römischer Ereignisse

Predigt am Sonntag, 22.01.2012

Predigttext: Lukas 1,1-4

Exkurs Focus auf Paulus (Apostelgeschichte)

Apostelgeschichte konzentriert sich aus Petrus (1-12) und Paulus ( ab 13). Im zweiten Teil steht fast ausschließlich. Dies erscheint eine komische Aufteilung zu sein, wenn nicht die ursprüngliche Aufgabe dieses Werke die Verteidigung von Paulus zum Ziel hätte und dazu dienen sollte, den Römern zu erklären, das von diesem neuen Glauben keine Gefahr ausging.

Außerdem hilf die Sicht, der Apg als ein "Verteidigungsschrift für einen Anwalt zu erklären, warum sie so abrupt endet. Sie endet mit der Erwartung des Gerichts für Paulus

Ausgehend von Paulus Schreiben an Timotheus und Titus ist davon auszugehen, dass Paulus bei dieser ersten Verhandlung freigesprochen wurden. Der Überlieferung nach sei er bei einer zweiten Prozess verurteilt und enthauptet worden.

In Rom stand nicht nur Paulus vor Gericht, sondern das "Christentum"

Lukas dürfte sich im Klaren gewesen sein, dass seine Bericht auch einem weiteren Publikum galten, wurde man sich in Rom doch der weiten Ausbreitung des Christentums bewußt. Es konnte sich länger als eine Sekte des Judentums angesehen werden.

So kann Lukas Werk nicht nur als Verteidigungs-Brief, sondern als eine Erklärung des Glauben angesehen werden und als solche als ein bedeutender Beitrag zur Mission unter den Heiden.

5. Was lernen wir aus diesem Text?

5.1. Bist du ein Suchender, prüfe das dir angebotene Evangelium

Bist du ein Suchender, prüfe das dir angebotene Evangelium Als „Suchender“: Lies das Lukas-Evangelium als seiest

Als „Suchender“: Lies das Lukas-Evangelium als seiest du „Theophilus“ !

Fühle dich angesprochen, wie der hochedle Theophilius. (hochverehrter Theophilus NGÜ)

Das Evangelium zeigt, welch hohen Wert der Mensch für Gott hat. (Joh 3,16)

Setze doch deinen Namen ein

hochedler

Das Lukas-Evangelium hat Gott für dich in den Kanon der Bibel genommen.

Gott möchte dich von der Zuverlässigkeit und Wahrheit des Evangeliums überzeugen.

Lass dich darauf ein. Fange an, es zu lesen und nachzuforschen, was es mit dem Kommen von Jesus Christus auf sich hat.

Predigt am Sonntag, 22.01.2012

Predigttext: Lukas 1,1-4

5.2. Bei uns Christen soll unser Leben auf einem zuverlässigen Glaubensfundament stehen

Leben auf einem zuverlässigen Glaubensfundament stehen Als Christ: Ergründe wie Lukas die Zuverlässigkeit des

Als Christ: Ergründe wie Lukas die Zuverlässigkeit des Evangeliums! … oder „Vergewissere dich selbst!“

4 damit du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist.

- Dazu brauchen wir beständig zuverlässige Informationen.

- Diese erhalten wir aus dem Wort Gottes.

- Vertraue nicht blindlings. Prüfe und überprüfe selbst.

- Schaffe dir ein solides Fundament des biblischen Wissens.

2Tim 3,16 Alle Schrift 1 ist von Gott eingegeben 2 und nützlich zur Belehrung , zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,

(1) od. Die ganze Schrift. (2) w. »gottgehaucht« (gr. theopneustos), d.h. von Gott durch den Geist eingegeben, von Gott inspiriert. Schlachter 2000

1Thes 5,21 Prüft alles, das Gute behaltet!

Apg 17,11 Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte.

Kümmerst du dich selbst um dein Glaubensfundament?

Forschst du nach, wie es sich verhält?

Bist du ausschließlich Konsument / Empfänger von dem, was andere dir vermitteln?

Fange neu oder wieder an, selbst nachzuforschen, wie es sich verhält!

Nichts ist so wertvoll, wie eigene Erfahrungen und selbst gelerntes.

Lerne, selbst die Bibel zu studieren !

- Sei nicht nur Hörer, sondern Täter des Wortes!

Predigt am Sonntag, 22.01.2012

Predigttext: Lukas 1,1-4

5.3 Wir brauchen Unterweisung und Lehre

Als Christ: Erkenne an, dass du Unterweisung brauchst und suche sie!Lukas 1,1-4 5.3 Wir brauchen Unterweisung und Lehre 4 damit du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennst,

4 damit du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist.

Apg 2,42 Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.

Deine Gemeinde ist der Ort, wo du zuverlässige Lehre bekommen sollst. Sei da, wo du zuverlässige Informationen bekommst!

Neben Selbststudium ist auch Unterweisung / Unterrichtung wichtig.

Wir haben einen unterschiedlichen geistlichen Reifezustand. Deshalb brauchen wir auch Unterweisung. Dazu setzt Gott auch Christen ein.

Eph 4, 11 Er hat die einen als Apostel, die anderen als Propheten, wieder andere als Prediger und schließlich einige als Hirten und Lehrer eingesetzt.

12 Ihre Aufgabe ist es, die Gläubigen für ihren Dienst vorzubereiten und die Gemeinde -

den Leib Christi - zu stärken.

13 Auf diese Weise sollen wir alle im Glauben eins werden und den Sohn Gottes immer

besser kennen lernen, sodass unser Glaube zur vollen Reife gelangt und wir ganz von

Christus erfüllt sind.

14 Dann werden wir nicht länger wie Kinder sein und uns ständig von jeder fremden

Meinung beeinflussen oder verunsichern lassen, nur weil geschickte Betrüger uns eine

Lüge als Wahrheit hinstellen. (NLÜ)

5.4

Jünger Jesu sind "Zeugen" und Diener seines Wortes

2 wie sie uns die überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind,

Als Christ: Nachfolger Jesu sind Zeugen und Diener seines Wortes.Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind, M.a.W. Unser Glaube orientiert sich an Gottes

M.a.W. Unser Glaube orientiert sich an Gottes Wort und nicht an unseren eigenen Theorien über Gott und das Leben.Nachfolger Jesu sind Zeugen und Diener seines Wortes. Diener des Wortes = Jemand der das Wort

Diener des Wortes = Jemand der das Wort weitersagt.

Augenzeugen = Zeugen.

Wir sollen beides sein: Zeugen für Jesus und Diener seines Wortes!

Predigt am Sonntag, 22.01.2012

Predigttext: Lukas 1,1-4

2 Tim 4,2

Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre! LU

Verkünde den Menschen Gottes Botschaft. Setz dich dafür ein, ob es den Menschen passt oder nicht! Rede ihnen ins Gewissen, weise sie zurecht, und ermutige sie, wo es nötig ist. Lehre sie in aller Geduld. Hfa

Apg 1,8

sondern

ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und

ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das

Ende der Erde

Es geht auch immer wieder darum, dass wir wirklich Gottes Botschaft weitersagen und nicht eine Botschaft, die wir an unseren Geschmack, unsere Kultur, unser Wohlbefinden angepasst haben.

Gottes Botschaft kollidiert mit so einigen Überzeugungen, die in unserer Kultur heute gängig sind.

Darf Gottes Wort dich da korrigieren?

2. Tim 3,16 Denn alles, was in der Schrift steht, ist von Gottes Geist eingegeben, und dementsprechend groß ist auch der Nutzen der Schrift: Sie unterrichtet in der Wahrheit, deckt Schuld auf, bringt auf den richtigen Weg und erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen.(NGÜ)