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DEUTSCHER j A U S S C H U S S F U R Anwendung
DEUTSCHER j A U S S C H U S S F U R Anwendung

DEUTSCHER

j

AUSSCHUSS

FUR

Anwendung

hochfester

Schrauben

im S~~~~~~~

Richtlinie

STAHLBAU

hochfester Schrauben im S~~~~~~~ Richtlinie STAHLBAU Dicsa Ri&tfinie wurda aufgastellt vom

Dicsa

Ri&tfinie

wurda

aufgastellt

vom

Deutschen

AusschuO

fur

Stnhlbau

Arbeitsgruppe

Stahibau

im

Dautschen

NormenausschuR

(DNA)

und

dam

gebanen

,Vorlauflgan

flichtl~nicn

für

WV-Verbindungen

des

Stahlbaus

mit

vorwiegend

 

ruhender

Batastung”

der Technik angepaet ha& dar wAusftihrungsverordnung

 

zum

Gesetz

Uber

por,d

(kp)

“nd

Megapond

(Mp)

nur

noch

bis

zum

Newton

(N)

(1

kp

=-

9,fj06&

N)

ist

im

Rahmen

des

0.1 t.~j~~i)

zu

setzen.

Diase

Angaben

sind

!m

Text

(VR)“.

Ausyabe

Einheiton

2.

März

Ausgabr:

1967.

in

und

on dan

(LI!ltL’rau%sr:huB

ftii

SOWIO

Instetut

l96Z

Der

Inhalt

vom

,,Vcrbindungslecllnik’~)

Earlin.

LU

voltständtg

im

ersetzer!

(VH;

Ein\‘ernehmen

fur

die

den

vam

mit

DASt

der

FNRau-

haraus<]%

Elautechrltk

die

wurde

werden.

RrChrr.1

(IfEt),

SIS

den

.,Ergänzungen

Anwendungsbereich

26

Juni

Rei

kF>

Richtlinie

1970

uberarbeitet

und

dem

gegenwärtigen

Stand

diirfen

die

bisher

üblichen

Kraftelnhoiten

Kilo-

der

-= 0,Oí

Umsteiluny

kN

oder

in

Ktammern

!

suf

dia

gesetzliche

 

Krafteinhoit

Mp

=-

10

kN

und

fur

1

kplcm?

=

hinzugefügt.

Meflwesan”

1977

Tabellen

banutzt

dieser

31. Dezember

Anwendungsbereiches

vorliegender

#JHALTSVERZEICHNIS

1.

Allgemeines

 

1.1.

Anwendungsbereich

 

1.2.

Hinweise

auf

Normen

und

Vorschriften

 

2.

Werkstoffe

 

2.1.

Bauteile

2.2.

Verbindungsmittel

 

3.

Scher/Lochleibungs-Verbindungen

 

(SL-

und

SLP-Verbindungen)

 

3.1.

Anwendungsbereich

3.2.

Wirkungsweise

 

3.3.

Berechnungsweise

 

4.

Gleitfeste

Verbindungen

(GV-

und

GVP-

Verbindungen)

 

4.1.

Anwendungsbereich

 

4.2.

Wirkungsweise

 

4.3.

Berechnungsweise

 

4.3.1.

GV-Verbindungen

4.3.2.

GVP-Verbindungen

4.4.

GV-

und

GVP-Verbindungen

 

mit

gleitfesten

Anstrichen

 

4.5.

Vorbereitung

der

Reibflächen

 

5.

Scher/Lochleibungs-Verbindungen

 

und

gleitfeste

Verbindungen

mit

zusätzlicher

Zugbeanspruchung

in

Richtung

der

Schraubenachse

5.1.

Wirkungsweise

 

5.1 .l.

Planmäf3ig

vorgespannte

Verbindungen

 

5.1.2.

Nicht

planmä8ig

vorgespannte

Verbindungen

5.2.

Berechnungsweise

 

5.2.1.

Ubertragung

von

Kräften

axial

zur

Schrauben-

achse

5.2.2.

Gleichzeitige

übertragung

von

Kräften

senkrecht

und

axial

zur

Schraubenachse

 

5.2.3.

Dauerfestigkeitsnachweis

 

bei

schwingender

 

Beanspruchung

axial

zur

Schraubenachse

6.

Zusammenwirken

verschiedener

 

Verbindungs-

mittel

6.1.

Gleitfeste

Verbindungen

mit

ScherILochleibungs-

Verbindungen

 

6.2.

Gleitfeste

Verbindungen

mit

Niet-,

PaBschrauben-

und

SchweiOverbindungen

 

7.

Vorspannen

der

Schrauben

7.1.

Drehmoment-Verfahren

7.2.

Drehimpuls-Verfahren

7.3.

Drehwinkel-Verfahren

8.

überprüfen

der

gleitfesten

Verbindungen

 

9.

Korrosionsschutz

der

gleitfesten

 

Verbindungen

9.1.

Berührungsflächen

der

Bauteile

9.2.

Hochfeste

Schrauben

9.21.

Schrauben

ohne

Korrosionsübenüge

 

9.2.2.

Feuerverzinkte

Schrauben

 

9.2.3.

Schrauben

mit

anderen

Korrosionsüberzügen

 

10.

Stirnplattenverbindungen

 

11.

Bauliche

Durchbildung

 

11.1.

Lochspiel

 

11.2.

Lochabstände

11.3.

Unterlegscheiben

 

11.4.

Schraubenverbindungen

 

mit

Beiwinkeln

und

Beiblechen

bzw.

Futtern

11.5.

Schraubenverbindungen

 

mit

SchweiBnlhten

 

11.8.

Futter

in

glertfesten

Verbindungen

 

11.7.

Vorspannen

her

gro8en

AnschluBbildern

 

11.8.

Wiederverwendung

der

Schrauben

 

Varkatif

dur&

Stahlbau-Vsrlags-GmhH.

Ebertplatz

1, 5000 KOln

f

Seite

1.

ALLGEMEINES

1

Wochfeste

Schrauben

können

im

Stahlbau

als

Verbindungs-

 

1

1

mittel

bindungen

in

Scher/Lochleibungsverbindungen,

sowie

in

(gleichzeitig)

zugfesten

gieitfesten

Verbindungen

Ver-

verwendet

werden.

Die

entsptechenden

Berechnungsgrund-

 

2

lagen

sind

jeweils

in

den

Abschnitten

3,

4

und

5

enthalten.

2

Diese

Verbindungen

erfordern

eine

gründliche

Kenntnis

 

von

2

Wirkungsweise

und

tferstellungstechnik.

Desha!b

 

durfen

da-

mit

nur

solche

Ingenieure

und

Betriebe

beauftragt

werden,

2

die

die

Gewahr

fur

eine

soryfältige

Ausführung

bieten.

 

2

Von

dieser

Richtlinie

darf

in

Ausnahmefällen

 

abgewicher

 

2

werden,

wenn

dies

durch

entsprechende

Untersuchungen

2

begründet

und

von

der

fur

die

Bauaufsicht

zuständigen

Stelle

anerkannt

ist.

 

3

1.1.

Anwendungsbereich

3

Diese

Richtlinie

ist

anzuwenden

für

Verbindungen

 

mii

3

hochfesten

Schrauben.

Für

die

Berechnung,

Konstrukr;on

3

und

Ausfuhrung

der

zu

verbindenden

tragenden

Bauteile

3

aus

Stahi

sind

die

einschlägigen

Normen

und

Vorschriften

 

3

(siehe

Abschnitt

1.2)

einzuhalten,

soweit

nachfolgend

 

nicht

anders

bestimmt

wird.

 

3

3

1.2.

Hinweise

auf

Normen

und

Vorschriften

Die

wichtigsten

Normen

und

Vorschriften

fUr

die

Berech-

nung,

Konstruktion

und

Ausführung

von

Stahlbauten

 

sind

nachstehend

aufgeführt;

sie

sind

in

der

jeweils

gultigen

5

5

 

Fassung

anzuwenden.

DIN

120

Stahibauteile

von

Kranen

und

Kranbahnen

 

‘)

5

DIN

1000

Stahlbauten,

Ausführung

 

5

DIN

1050

Stahl

im

Hochbau

 

5

DIN

1073

Stählerne

StraBenbrücken,

Berechnungsgrund-

 
 

lagen

5

DIN

1078

Verbundträger-StraOenbrücken,

 

Richtlinien

 

für

 

die

Berechnung

und

Ausbildung

5

DIN

1079

Sîählerne

StraBenbrücken.

Grundsätze

 

fur

die

 

bauliche

Durchbildung

 

6

DIN

4100

GeschweiBte

Stahlbauten

mit

vorwiegend

 
 

ruhender

Belastung

6

DIN

4101

GeschweiBte

stählerne

StraBenbrücken

 

DIN

4111

Blatt

1. Stählerne

Bohrtürme

für

Tiefbohrungen,

 

6

stählerne

Fördertürme

für

Erdölgewinnung,

 

Be-

rechnungsgrundiagen

 

6

DIN

4112

Fliegende

Bauten;

Richtlinien

für

Bemessung

6

und

Ausfuhrung

6

DIN

4115

Stahlleichtbau

und

Stahlrohrbau

im

iiochbau

6

DIN

4118

Fördergerüste

für

Bergbau;

iastannahmen

 

und

6

Berechnungsgrundiagen

 
 

DIN

4119

Oberirdische

zylindrische

Tankbauwerke

 

sus

7

Stahl;

Berechnungsgrundlagen

 

7

DIN

4131

Antennentragwerke

aus

Stahl;

Berechnung

 

und

7

Ausführung

7

DIN

4133

Schornsteine

aus

Stahl;

Berechnung

 

und

ALIS-

7

führung

7

DIN

11

622

Blatt

4.

Gärfutterbehälter

aus

Stahl

 

7

DIN

19 704

Berechnungsgrundlagen

für

Stahlwasserbauten

 

7

DIN

19705

Grundsatze

für

die

bauliche

Durchbildung

 

von

7

Stahlwasserbauten

7

DV

804

Berech

ungsgrundlagen

fur

stähltirne

Eisen-

7

bahnb&ken

7

DV

805

Grundsatze

für

die

bauliche

Durchbildung

 

stäh-

 

lerner

Ersenbahnhrücken

 

7

DV

848

Vorschriften

für

geschweifite

Eisenbahnbrticken

 

7

VDE

0210

Vorschriften

für

den

Bau

von

Starkstrom-Frei-

7

leitungen

7

7

‘)

wird

ersetrt

durch-

DtN

4132

Kranbahnen.

Stahltragwarke.

 

UiN

15 018

Krnne.

Stahltragwerke

 

-

  2 WERKSfQFFE   3.2. Wlrùlingsweise     Ftir d!~’ Berechnung   der
  2 WERKSfQFFE   3.2. Wlrùlingsweise     Ftir d!~’ Berechnung   der
 

2

WERKSfQFFE

 

3.2.

Wlrùlingsweise

 
 

Ftir

d!~’

Berechnung

 

der

tibet2iaqbaren

Krítfe

senkrecht

 

:u!

 

2.1.

B.ibîellc

 

Schrauhenachse

 

wird

ai:cschllefi!ch

 

die

Beanspruchung

au!

.“L

St

nacr:

tung

37

We:kstoffe

Lnd

DASt-F;I

und

St

durfen

nach

52

007

Arwsndung

DiN

~nr

allgemeinei;

17 1OOsowie

Hich!I;nien

t<ir

wetterfestcr

nur

die

6austnt:l’:

V<T S?37undWTSt52

ciic

Lttferunq,

Raustähle”

Verarbei

verwendet

 

Ahscheren

auf

gezogen

die

In

der

Schraube

Dluich

Sctir%rbe

dx

teilweises

und

zu

(7,)

SOWIC

verbindende

Vnrspannen

Lo&!erbungsdr&

Bauteil

der

(0,)

Schrauber?

heran

   

diese

konnen

enne

 

Vorspannrmg

 

oder

mit

teliweiser

 

Ver-

 

WC:dPrl

   

0,5

der

 

PI,

nach

nach

Tahelle10.Spalte

Abschnitt

 

BCI

Vcrwendtrng

te&no!ogischen

 

andetcr

Etgenschaf:en

nach

von

eingchender

der

firr

die

Prutung

tlaii:iufsichi

d+>r

spannung

Oberprüfung

(

Fv

mit

Vorspannung

8)

2,

ohm;

verwendet

iustandlgen

sprechenden

Stelle

zugelassencr

Lieferbedingungen,

 

Baustahle

sind

Bt~rechnungsgrundlagcn

die

ent-

werden

Ausnutrunu

nungszustandes

---

!!i8?

des

slch

der

dndurch

erhöhen

zuläss~ge

hervorgerufenen

Lochleibungsdruck

raumllchen

 

unter

Span-

und

Verarheitungsrichtlinien

 

zu

heachten

   

2.2.

Verhindungsmittel

 

3.3.

Berechnungsweise

 

Es

sind

hochfeste

 

Schraiiben

rrach

DIN

6914

in

der

Fest~y-

 

Die

zutässigs

Uhertragbare

Kraft

zui

Nsí,

bzw.

zut

N.ql.1:

siner

keitsklasse

 

10.9

nach

DIN

267.

Blati

3,

mit

M!ittern

 

nach

Schtaube

 

je

Scherfläche

 

serlkrecht

zur

Schrauhenachse

 

he-

DIN

6915

In

der

Festigkettsklasse

 

10

nach

DiN

2617. Blatt

4,

trägt.

 

rnd

gehärtete

Unterlegscheiben

nnch

CIN

G!)if

DIN

6918

(11

zu

verwenden.

fur

feuerverzinkte

hochfoste

Schrauben

r.iehc

 

Ahschnitt

9 2.2.

 

6ei

Verwendung

hochfestcr

Schrauben

als

Der

Lochleihungsdruck

 

ist

ungeachtet

der

wirklichen

 

Span-

PaBschtauhe~

 

rntisseri

Schat:

und

Gewindrs

DIN

7968

ent-

nungsverhaltnisse

 

wle

fotgt

zu

berechnen,

 

‘;7rechen

 

Dse

Verwendung

 

hocbf~~ster

Schrauben

bei

nnderen

ais

den

:2)

In

Anschnitt

2

1

genanriten

Bausttihlen

oder

Baustoffen

be-

In

den

Formeln

(1)

und

(2)

bedeuten:

 

darf

nach

den

bauaufsichtlichen

Vorschrilten

im

Einzelfnll

 

N

ZIJ

übertragende

Scherkraft

je

Schraube

 

de:

?ust\mmung

 

der

fU:

dit?

Rauau!sicht

zusttindigen

Stelle,

rllin

i

t

=

kleinste

Summe

der

Biechchcken

mit

in

gleicher

 

sofein

nicht

eine

aiigemeine

bauaufsichtliche

Zulassung

 

Richtung

 

wirkendem

Lochleibungsdruck

 

xer

ein

Prtifzeichen

erteiit

ist.

d

=

Schaftdurchmesser

der

Schraube

Das

Herstellerwerk

 

hat

laufend

durch

geeignete

Prüfungen

 

Die

Wette

ftir

zul

ta.

zul

NSL

und

zul

N,-r,p

sind

Tabelle

 

1,

für

nachzuweisen,

 

daB

die

ZIJ

garantierenden

Ahmessungen,

 

zul

UI

Tabelle

2

zu

entnehmen.

 

Festlgkeltselgenschaften.

 

Oherflächenheschaffenheit

und

 

Für

den

Lochabzug

 

beim

allgemeinen

Spannungsnachweis

 

aas

Anziehverhalten

 

erfüllt

sind.

Hierüber

ist

vom

Hersteller

der

Bauteile

ist

DIN

 

1050,

Ausgabe

Juni

1968,

Abschnitt

 

4.2.

eine

BescheinLgung

nach

Ahschnitt

nach

2.2

DIN

50 049,

auszustellen.

mindestens

ein

Werks-

DIN

1073,

Ausgabe

Juli

1974,

Abschnitt

3.5

und

DV

804,

zeugnis

   

Ausgabe

 

1965,

Ziffer

 

28,

für

den

Zustand

der

Berührungs-

 
 

flächen

DIN

1000.

Ausgabe

Dezember

1973,

Abschnitt

 

4.32

 

3.

SCHER/LOCHLEIBUNGS-VERBINDUNGEN

(SL-

und

SLP-VERBINDUNGEN)

bzw.

Für

5.3.2,

den

ZIJ

beachten.

Dauerfestigkeitsnachweis

bei

SLP-Verbindungen

3.1.

Anwendungsbereich

 

sind

die

zulässigen

 

Spannungen

 

nach

DV

-804.

Ausgabe

 

ScheriLochleibungs-Verbindungen

 

mit

hochfesten

Schrau-

 

1965,

zu

verwenden,

und

zwar

für

Bauteile

nach

übersicht

ben.

Lochspiel

 

1,O

mm

(SL-Verhindungen),

dürfen

nur

für

40.1

b,

für

hochfeste

 

PaBschrauben

nach

Ubersicht

 

40.1

e

Bauteiie

mit

vorwiegend

ruhender

Belastung,

solche

mit

die

Werte

der

Festigkeitsklasse

 

5.6.

bxhfesten

Pafischrauben,

Lochspiel

2

0,3

mm

(SLP-Ver-

 

Bei

zusätzlicher

 

Zugbeanspruchung

 

aus

äuBerer

Belastung

 

t~indungenj.

auch

fur

Bauteile

mit

nicht

vorwiegend

ruhen-

in

Richtung

der

Schraubenachse

erfolgt

die

Berechnur?g

le.

Beiastung

 

angewendet

werden.

nach

Abschnitt

5.

l’abe!le

1

ZulBssige

übertragbare

Kräfte

zul

N,,

und

zul

NS,,

je

Schraube

 

und

je

Scherfiäche

senkrecht

zur

Schraubenacbse

 

I

1

2

3

4

5

6

7

/

Hochfeste

Schrauhen

: zul

NSL

Hochfeste

PaBschrauben

zui

N,,,

 

Schrauben- Scherfiache

Lastfall

Scherflriche

 

I

Lastfall

/

]

,,dtirch-

 

H

HZ

H

HZ

 

messer

 

ra

=

2400

kp/cm*

ca=

2700

kp/cm:

 

Tg=

2800

kp/cm’

la

i= 3200

kp:cmZ

 

(240

N/mml

 

(270

Nlmmi

 

(280

N/mm’)

(320

N/mm‘)

 

cm2

Mw

Mw

cmi

 

MO

Tabelle

2

Zulässiger

rechnerischer

Lochleibungsdruck

0,

in

kplcm*

(N/mm*)

für

ScherILochleibungsverbindungen

 

in

Bau-

 

teilen

 

sus

St

37,

WT

St

37

und

St

52,

WT

St

52

 

Werkstoff

 

des

zu

veihindenden

f?aute:ts

 
St 37 und St 52, WT St 52   Werkstoff   des zu veihindenden f?aute:ts  
St 37 und St 52, WT St 52   Werkstoff   des zu veihindenden f?aute:ts  
St 37 und St 52, WT St 52   Werkstoff   des zu veihindenden f?aute:ts  
St 37 und St 52, WT St 52   Werkstoff   des zu veihindenden f?aute:ts  
St 37 und St 52, WT St 52   Werkstoff   des zu veihindenden f?aute:ts  
St 37 und St 52, WT St 52   Werkstoff   des zu veihindenden f?aute:ts  
4. GLEITFESTE UND {GV- VERBINDUNGEN GVP-VERBINDUNGEN) 4.1. Anwendungsbereich Gleitfeste Verbindungen mit
4. GLEITFESTE UND {GV- VERBINDUNGEN GVP-VERBINDUNGEN) 4.1. Anwendungsbereich Gleitfeste Verbindungen mit

4.

GLEITFESTE

UND

{GV-

VERBINDUNGEN

GVP-VERBINDUNGEN)

4.1. Anwendungsbereich

Gleitfeste

Verbindungen

mit

hochfesten

vorgespannten

 

Schrauben

(GV-Verbindungen)

oderíund

hochfesten

vorge-

spannten

PaOschrauben

(GVP-Vetbindungen)

 

dtirfen

hei

Bauteilen

mit

vorwiegend

ruhender

Belastung

und

mi!

nicht

vorwiegend

ruhender

Belastung

angewendet

 

werden.

4.2.

Wirkungsweise

 

In

gleitfesten

Verbindungen

sind

die

Schrauben

planmáBig

nach

Abschnitt

7

vorzuspannen.

Damit

lassen

sich

in

den

besonders

vorbehandelten

Bertihrungsfltichen

der

zu

ver-

bindenden

Bauteile

(siehe

Abschnitt

4.5)

Kräfte

senkrecht

zur

Schraubenachse

durch

Reibung

 

tibertragen.

Bei

Verbin-

dungen

mit

hochfesten

PaBschrauben

wird

glelchzeitig

 

die

Kraftübertragung

 

durch

Abscheren

 

urld

Lochleibung

 

heran-

gezogen.

 

4.3.

Berechnungsweise

 

4.3.1.

GV-Verbindungen

In gleitfesten

Verbindungen

 

mit

hochfesten

 

Schrauben,

 

Loch-

spie1

1,O

mm,

beträgt

die

zulässige

 

Ubertragbare

 

Kraft

zul

N,:\-

einer

Schraube

)e

Reibflache

 

senkrecht

 

zur

Schrauben-

achse:

 

Z”,

N(;y

=

+-

p\

(3)

Darin

bedeuten:

P\

-=

Vorspannkraft

in

der

Schraube

nach

TabellelO,Sp.

2

!

=

Reibbeiwert

der

Berührungsflächen

nach

Tabelle

3

v

-= Sicherheitszahl

gegen

Gleiten

nach

Tabelle

4

Tabelle

3

Reibbeiwerte

~1 der

 

Berührungsflächen

 

1

2

I

3

 

Reibflächenvorbereitung

 

Stahlsorte

WTSt37

WTSt

52

 

(s.

Abschnitt

4.5)

st

37

st

52

1

StahlguBkiesstrahlen

 

Tabelle

4

Sicherheitszahlen

 

v

gegen

Gleiten

 
 

1

2

3

 

1

Lastfall

 

Belasfungsart

 

H

1

HZ

 

z.

B.

allgemeiner

 

Stahlhochbau

 

z.

8.

Brücken.

Krane.

 

Kranbahnen

 

Die

Werte

zul

NI;\

sind

in Tabelle

 

5 zusammengestellt

 

Der

Lochleibungsdruck

01

im

Bauteil

ist

rechnerisch

 

nach

Formel

(2)

Abschnltt

3.3,

nachzuweisen.

 

Dabei

ist

der

Ein-

flu8

vqn

Reibunoskraften

 

unberücksichtigt

 

zu

lassen.

Die

Werte

fUr

zui

os

sind

Tabelle

 

6.

Zeile

1,

zu

entnehmen.

 

Ein

Nachweis

der

Scherspannung

 

ra

in

der

Schraube

 

ist

nicht

erforderllch.

 

Ftir

Bauteile

mit

Zugbeanspruchung

 

darf

beim

allgemeinen

Spar

nungsnachweis

 

und

beim

Dauerfestigkeitsnachweis

 

an-

genommen

werden,

dal3

40°/o

von

zul

NC:V

derjenigen

hoch-

festen

SChralJben,

 

die

lm

betrachteten

Nettoquerschnitt

(Querschnitt

mit

Lochabzug)

liegen.

vor

Beginn

der

Loch-

schwamung

durch

ReibungsschluB

 

angeschlossen

sind.

je-

doch

nicht

mehr

als

2O”i0

der

anzuschlieBenden

Gesamt-

kraft.

AuBerdem

ist

der

Vollquerschnitt

mit

der

Gesamtkraft

nachzuweisen

 

Bei

Druckbeanspruchu,ng

 

1st

ein

Nachweis

für

den

Netto-

querschnitt

nicht

erforderltch.

Fut

dm

lamgen

stcht

40

naueifestigkeitsi~al;hweìs

Spannungen

1

h

zu

verwenden.

nach

DY

Ein

der

8174,

Bauteiie

Ausgabe

Dauerfestlgkeitsnachweis

sind

1965,

d:e

zu-

UDer-

fur

dte

Schrauoe

1st

nicht

erforderllch

Bel

zusatzlicher

Zugbeanspruchung

 

sus

tiufierer

Belastung

in

Richtung

der

Schraubenachse

erfolgt

die

Berechnung

nach

Abschnitt

5

4.3.2.

GVP-Verblndungen

 

In

glcitfesten

Verbindungen

mit

hochfesten

PaOschrauben,

Lochspiel

_;

0,3

mm,

beträgt

die

zulässige

übertragbare

Kraft

zul

N!:\r’

einer

Schraubo

je

Reib-

bzw.

Scherflache

senkrecht

Lur

Schraubenachse:

 
 

1

Dabei

ist

zul

N:l,lb

nach

Tabelle

1,

Spaite

6

und

7,

zul

N(;v

nach

Tabelle

5,

Spalte

3

 

bis

10,

einzusetzen.

 

Die

Werte

zu

N(;\rln

sind

in

Tabeiie

7 zusammengestel!t

 

Werden

GVP-Verbindungen

 

durch

Schnittkräfte

 

mlt

wech-

selnden

Vorzeichen

beansprucht,

 

so

ist

die

Ubertragung

 

der

Kraft

mit

dem

gr0Beren

Absolutbetrag

mit

den

Werten

zul

N,:\

12 der

Tabelle

7

und

die

übertragung

der

Kraft

mit

dem

kleineren

Absolutbetrag

 

mit

den

Werten

zul

N(,\’

der

Tabelle

5

nachzuweisen.

 

Der

Lochleibungsdruck

(ri

im

Bauteil

ist

rechnerisch

 

nach

Formel

(2)

Abschnitt

3.3,

nachzuweisen.

Dabei

ist

der

Ein-

flu8

von

Reibungskräften

 

unberücksichtigt

 

zu

lassen.

Die

Werte

für

zul

UI

sind

Tabelle

6,

Zeile

1,

zu

entnehmen.

Ein

Nachweis

der

Scherspannung

Ti

in

der

Schraube

ist

nicht

erforderlich.

 

Für

Bauteile

mit

Zugbeanspruchung

 

darf

beim

a!lgemeinen

Spannungsnachweis

 

und

beim

Dauerfestigkeitsnachweis

 

an-

genommen

werden,

da8

40’/0

von

zul

Nc,~

derjenigen

hoch-

festen

PaBschrauben,

 

die

im

betrachteten

Nettoquerschnitt

(Querschnitt

mit

Lochabzug)

liegen,

vor

Beginn

der

Loch-

schwächung

durch

ReibungsschluB

angeschlossen

 

sind.

je-

doch

nicht

mehr

als

10”/0

der

anzuschlie8enden

Gesamt-

kraft.

lm

übrigen

gilt

Abschnitt

4.3.1

4.4.

GV-

und

GVP-Verbindungen

mit

gleitfesten

 

Anstrichen

Wird

auf

die

nach

Abschnitt

4.5

vorbehandelten

Reibflächen

ein

gleitfester

Konservierungsanstrich

 

aufgebracht,

so

sind

bei

Bauteilen

aus

St

37

und

St

52

fiir

hochfeste

 

Schrauben

bzw.

hochfeste

PaBschrauben

 

die

Werte

nach

Tabelle

5

bzw.

7,

Spalten

3

und

4.

bzw.

7

und

8,

in

Rechnung

zu

stellen.

Gleitfeste

Konservierungsanstriche

 

mussen

den

Technischen

Lieferbedingungen

 

(TL)

Nr.

918

385

der

Deutschen

Bundes-

 

bahn

2,

entsprechen

und

die

darin

unter

Abschnitt

2.1

ge-

forderten

Reibbeiwerte

durch

Zeugnis

einer

anerkannten

Materialprüfanstalt

 

3,

belegt

sein.

Diese

Prüfung

ist

min-

destens

im

Abstand

von

2 Jahren

zu

wiederholen.

 

4.5.

Vorbereitung

der

Reibflächen

 

Die

Reibflächen

in

gleitfesten

Verbindungen

 

sind

vor

dem

Zusammenbau

 

durch

Strahlen

mit

Sirahlmitteln

(StahlguB-

kies,

Quarzsand)

oder

durch

zweimaliges

 

Flammstrahlen

 

zu

reinigen

und

aufzurauhen.

 

Die

vorbereiteten

Oberflächen

mtissen

im

Augenblick

 

des

Zusammenbaus

 

frei

sein

von

Stoffen,

die

die

Rerbbeiwerte

nach

Tabelle

3

verringern

können.

wie

z.

8.

Rost,

Staub,

t)l

und

Anstrichfarben.

Die

vorbereiteten

Oberfiächen

von

Eauteilen

aus

WT-Stählen

(s.

Abschnitt

2.1)

smd

stets

mit