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ELSTER ® Die El ektronische St euer er klärun g
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ELSTER ®

Die Elektronische Steuererklärung

IMPRESSUM

Varial ® Guide / Browser (ELSTER - Die elektronische Steuererklärung)

© Nov. 2004 by

Varial Software AG Hauptstraße 18 57074 Siegen

Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigungen bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Eigentümers. Änderungen des Textes bleiben vorbehalten.

bedürfen der schrif tlichen Genehmigung des Eigentümers. Änderungen des Textes bleiben vorbehalten.

INHALTSVERZEICHNIS

1.

Einleitung

1

2.

ELSTER – Client

3

2.1 TeleModul (C-Bibliotheken)

3

2.2 COALA (Java)

3

3.

Informationen zu den Anmeldesteuern

4

3.1

Teilnahmeerklärung (StDÜV)

4

4.

Installation und Konfiguration

5

4.1 VARIAL Clientinstallation

5

4.2 Konfigurationseinstellung TeleModul

5

4.3 Kommunikation TeleModul

5

4.4 Kommunikation COALA

5

4.5 Freischaltung Firewall

6

4.6 Schreibrechte tm.ini

6

4.7 ELSTER Serveradressen

6

4.7.1

TeleModul

6

4.7.2

COALA

6

5.

Anmeldesteuern

7

5.1 Varial Implementierung

7

5.2 ELSTER - Zulassung (StDÜV)

8

5.3 ELSTER - Datenübermittlung

9

5.4 Erfolgreiche Datenübermittlung

11

5.5 Übertragungsprotokoll

12

5.6 ELSTER - Archiv

14

5.7 fehlerhafte Datenübermittlung

15

5.8 ELSTER Log-Datei

16

5.9 ELSTER Trace

17

6.

Lohnsteuerbescheinigung

18

6.1 Verfahrensbeschreibung

18

6.2 Verfahrensbeteiligte

19

6.2.1

Arbeitgeber

20

6.2.2

Clearingstelle

20

6.2.3

Landeskopfstelle

20

6.2.4

Bundesland-Host-System

20

6.2.5

Finanzamt

20

 

6.3 Verfahrensablauf

21

6.4 Voraussetzungen in den Arbeitnehmerstammdaten

22

6.5 ELSTER - Datenübermittlung

24

21 6.4 Voraussetzungen in den Arbeitnehmerstammdaten 22 6.5 ELSTER - Datenübermittlung 24

6.6

Datenübermittlung

26

 

6.7 Protokollverfahren

27

6.7.1

Protokoll

27

6.7.2

NutzdatenblockTicket

27

6.7.3

Verarbeitung in der Clearingstelle

27

6.7.4

Korrekturverfahren

28

6.8 Die Protokollanforderung

29

6.9 ELSTER - Archiv

30

7.

ELSTER Fehlermeldungen

31

7.1 Übertragungsfehler -21001

31

7.2 ELSTER - TeleModul ist nicht mehr aktuell

31

7.3 fehlerhafte Prüfung Steuernummer

31

8.

Datensicherheit

32

8.1 Verschlüsselung der persönlichen Daten

32

8.2 Sicherheitszertifikate der TÜV Informationstechnik GmbH

33

8.3 besondere Hinweise zum Datenschutz

33

9.

Einschränkungen und technische Vorrausetzungen

34

9.1 Betriebssysteme

34

9.2 Fremde ELSTER - Steuerprogramme

34

9.3 notwendige Systemkomponenten

34

9.4 DIAL-IN-Zugang

34

9.5 Testprogramm

35

9.6 Mindestanforderungen Varial-Client

35

10.

Ausfuhrbestimmungen

36

10.1 Einsatz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland

36

10.2 Kontaktadresse

36

36 10.1 Einsatz außerhalb der Bund esrepublik Deutschland 36 10.2 Kontaktadresse 36

1. Einleitung

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

1. Einleitung ELSTER – Die elektronische Steuererklärung ELSTER ® ist ein Projekt der deutschen Steuer

ELSTER ® ist ein Projekt der deutschen Steuerverwaltung, das die sichere elektroni- sche Übermittlung von Steuererklärungsdaten zum Ziel hat. Für die Steuerverwal- tung vermindert sich dadurch der Aufwand für die Datenerfassung.

Für den Anwender entfällt eine vollständige Papierübermittlung. Stattdessen sendet er eine elektronische Lohnsteueranmeldung oder Umsatzsteuervoranmeldung und erhält nach erfolgreicher Übertragung ein Übertragungsprotokoll für seine Unter- lagen.

1

ervoranmeldung und erhält nach erfolgreicher Übertragung ein Übertragungsprotokoll für seine Unter- lagen. 1

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

Die Übertragung erfolgt über die ELSTER Clientsoftware per Internet (TCP/IP). Es muss eine aktive Internetverbindung eingerichtet sein. Die Clientsoftware setzt eine bestehende DFÜ-Verbindung voraus, sie versucht nicht selbständig, eine Verbin- dung aufzubauen!

Seit Mitte 1999 wird die Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldungen angebo- ten. Mit der Übermittlung von Originalfällen wurde im zweiten Quartal 2000 in einzelnen Bundesländern begonnen, seit Mitte Juni 2001 ist dies bundesweit mög- lich.

Die ELSTER Clientsoftware arbeitet mit den Steuerverwaltungen aller Bundesländer zusammen. Sie stellt zentrale Funktionen für die Bearbeitung von ELSTER - "Daten- strömen" zur Verfügung. Die Clientsoftware tritt dem Benutzer gegenüber – außer für Konfigurationsaufgaben – nicht in Erscheinung, sie ist vielmehr in Varial integ- riert.

Zukünftig wird das ELSTER - Verfahren immer weiter auf alle steuerlich relevanten Daten ausgedehnt. Zu den bereits o.g. realisierten Bereichen ist geplant, das Ver- fahren auf weitere Steuerarten und die Einbeziehung von Steuerbescheinigungen und notwendige Anlagen (Bilanzen, GuV) auszuweiten. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Schaffung von Online-Diensten über das Internet. Vorgesehen sind hier die Möglichkeiten der Online-Steuerkontoabfrage und die Abfrage des Bearbeitungs- standes der Steuererklärung.

Ab dem Release 2.40 können mit Varial Guide die Umsatzsteuer-Voranmeldung sowie die Lohnsteueranmeldung über ELSTER abgegeben werden und ab Release 2.55 SP3 die Lohnsteuerbescheinigungen.

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sowie die Lohnsteueranmeldung über ELST ER abgegeben werden und ab Release 2.55 SP3 die Lohnsteuerbescheinigungen. 2

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

2. ELSTER – Client

Die ELSTER Clientsoftware stellt Funktionen zur Verfügung, um aus Steuer-, FiBu- oder Lohnbuchhaltungsprogrammen heraus die Steuerdaten elektronisch an die Steuerverwaltung versenden zu können. Sie wurde in Varial Guide implementiert. Eine alleinige Nutzung der Clientsoftware ist nicht möglich.

Es werden folgende unterschiedliche Verfahren angeboten:

2.1 TeleModul (C-Bibliotheken)

Für die Anmeldesteuern wird das ELSTER - TeleModul verwendet. Dabei handelt es sich um eine Ansammlung von C-Bibliotheken (DLL’s) und einer Microsoft- Datenbank, die auf dem Varial - Client installiert und von dort aufgerufen werden.

2.2 COALA (Java)

Für die Lohnsteuerbescheinigungsdaten (ElsterLohn) wurden Javaklassen in Varial implementiert. Dafür muss auf dem Varial - Client eine Java - Runtime (JRE) instal- liert werden.

Seitens ELSTER wird hier auch von einer Elster Phase 2 bzw. COALA (COmmunica- tion und Application LAyer) gesprochen. Die COALA - Schnittstelle beinhaltet den einheitlichen Aufbau vom XML - Datenschnittstellen sowie die Kommunikation mit der ELSTER - Clearingstelle, welche die Daten entgegennimmt.

3

XML - Datenschni ttstellen sowie die Kommunikation mit der ELSTER - Clearingstelle, we lche die Daten

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

3. Informationen steuern

Die elektronische und papierlose Übertragung von Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen ist in allen Bundesländern möglich. Da bei der elekt- ronischen Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung bzw. Lohnsteueranmeldung keinerlei Papier mehr gegenüber dem Finanzamt erforderlich ist, muss folgendes unbedingt berücksichtigt werden:

3.1 Teilnahmeerklärung (StDÜV)

Anmelde-

den

zu

Vor der elektronischen Übermittlung muss vom Steuerpflichtigen einmalig eine eigenhändig unterschriebene Teilnahmeerklärung (§6 StDÜV) an das zuständige Finanzamt abgegeben werden. Diese ist nur einmalig zu stellen; auch bei einem Wechsel des zuständigen Finanzamtes ist kein erneuter Antrag einzureichen.

Die elektronische Abgabe via ELSTER kann bereits nach dem Versenden der Teil- nahmeerklärung an das Finanzamt erfolgen. Eine Erklärung finden Sie auf der Release-CD im Verzeichnis DOKUMENTATI- ON\ELSTER

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an das Finanzamt erfolgen. Eine Erklärung finden Sie auf der Re lease-CD im Verzeichnis DOKUMENTATI- ON\ELSTER

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

4. Installation und Konfiguration

4.1 VARIAL Clientinstallation

Die benötigten Komponenten der ELSTER Clientsoftware werden in das Varial - Installationsverzeichnis (z.B. C:\VARIAL) des jeweiligen Client installiert.

Dies gilt ebenfalls bei einer Einzelplatzinstallation.

4.2 Konfigurationseinstellung TeleModul

Im Windowsverzeichnis (z.B. C:\WINDOWS, C:\WINNT) wird eine vorgefertigte tm.ini installiert. In folgenden Abschnitten können für die dokumentierten Parame- terwerte individuelle Anpassungen vorgenommen werden. Alle anderen Eintra- gungen dürfen nicht verändert werden.

[PRINT]

COPIES=2

Anzahl zu druckender Übertragungsprotokolle

[Proxy]

ProxyID=

IP-Adresse Proxy-Rechner

Port1

n=

Port-Nummern auf dem Proxy-Rechner

4.3 Kommunikation TeleModul

Aus Sicherheitsgründen wurde für die Kommunikation das ELSTER Security Trans- port Protokoll (ESTP) entwickelt. Dabei handelt es sich um ein proprietäres, auf TCP basierendes Übertragungsprotokoll, das Port 8000 verwendet.

Ein Proxy muss das Einrichten von TCP-Gateways zulassen. Weitere Informationen für die Einrichtung und Konfiguration eines Proxyservers ist der Dokumentation „ELSTER-Proxy“ zu entnehmen.

4.4 Kommunikation COALA

Für die Übertragung wird eine XML-Datenschnittstelle verwendet. Dieses ElsterXML wird komprimiert (GZIP), verschlüsselt und mittels HTTP-POST an die Clearingstelle übermittelt. Ein Proxy wird als HTTP-Proxy angesprochen. Hierfür wird der Stan- dardport 80 verwendet.

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übermittelt. Ein Proxy wird als HTTP-Proxy angesprochen. Hierfür wird der Stan- dardport 80 verwendet. 5

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

4.5 Freischaltung Firewall

Für das TeleModul muss der Port 8000 frei geschaltet werden und für COALA der Port 80. Ohne Portfreigabe kann eine ELSTER - Übertragung nicht durchgeführt werden.

4.6 Schreibrechte tm.ini

Wenn der User im Windowsverzeichnis keine Schreibrechte auf die Datei tm.ini hat, kommt es zu Problemen beim Versenden der Daten. Es muss also sicherge- stellt werden, dass die Datei tm.ini beschrieben werden kann.

4.7 ELSTER Serveradressen

Nachfolgend eine Übersicht über die aktuellen Adressen der ELSTER Server.

4.7.1 TeleModul

lfd. Nr.

Clearingstelle

Server

IP Adresse

Port

1

1

1

62.157.211.58

8000

 

2 1

2

62.157.211.59

8000

 

3 1

3

62.157.211.60

8000

 

4 2

1

193.109.238.26

8000

 

5 2

2

193.109.238.27

8000

 

6 1

4

213.182.157.55

8000

4.7.2 COALA

lfd.

Clearingstelle

Server

URL

Nr.

 

1 1

1

http://80.146.179.2:80/Elster2/EMS

 

2 1

2

http://80.146.179.3:80/Elster2/EMS

 

3 2

1

http://193.109.238.58:80/Elster2/EMS

 

4 2

2

http://193.109.238.59:80/Elster2/EMS

6

  3 2 1 http://193.109.238.58:80/Elster2/EMS   4 2 2 http://193.109.238.59:80/Elster2/EMS 6

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

5. Anmeldesteuern

5.1 Varial Implementierung

Die Clientsoftware wurde ab Release 2.40 für folgende Programmfunktionen ver- wendet:

Umsatzsteuer-Voranmeldung Lohnsteuer-Anmeldung

Die nachfolgenden Beispiele beschränken sich auf die Umsatzsteuer- Voranmeldung. Die Verarbeitung bei der Lohnsteueranmeldung ist vom Grundsatz her identisch.

Nachdem die Voraussetzungen zur Teilnahme am ELSTER – Verfahren erfüllt sind, muss pro Steuerart und Bundesland mandanten- und firmenübergreifend eine „ELSTER - Zulassung“ angelegt werden.

Die erfolgreiche Übertragung an die ELSTER Clearingstelle kann der Anwender über Dialogboxen verfolgen. Zusätzlich erfolgt der Ausdruck des für die eigenen Unterlagen bestimmten Übertragungsprotokolls. Dieses ist vom Steuerzahler auf die übertragenen Werte zu prüfen und als Nachweis aufzubewahren. Der Druck dieses Protokolls ist Bestandsteil der ELSTER Clientsoftware.

Die Übertragung wird pro Bundesland und pro Steuerart geführt. Bei einer eventu- ell fehlerhaften Übertragung wird der Datensender zu einer Wiederholungsüber- mittlung aufgefordert Zu diesem Zweck wird jede Übermittlung von Varial auf dem Server unter dem Verzeichnis „ELSTER“ archiviert. Dieses ist nicht Bestandteil einer Datenbank und muss regelmäßig gesichert werden.

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„ELSTER“ archiv iert. Dieses ist nicht Bestandteil einer Datenbank und muss regelmäßig gesichert werden. 7

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

5.2 ELSTER - Zulassung (StDÜV)

Jeder Steuerpflichtige (z.B. pro Firma) muss eine Teilnahmeerklärung für die ein- zelnen Steuerarten abgegeben. Für die Varial - Implementierung muss pro Steuer- art und Bundesland eine ELSTER - Teilnahme (Zulassung) angelegt werden, d.h. hier werden mehrere Firmen zusammengefasst.

werden, d.h. hier werden mehrere Firmen zusammengefasst. Steuerart Wird vom Programm automatisch ermittelt. Bei

Steuerart Wird vom Programm automatisch ermittelt. Bei Aufruf aus dem Menü der Finanz- buchführung ist die Steuerart „UST“ und bei Aufruf aus dem Menü der Personal- wirtschaft wird die Steuerart „LST“ verwendet.

letzte Übermittlung Anzeige MM.JJJJ der zuletzt durchgeführten Übertragung.

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wird die Steuerart „LST“ verwendet. letzte Übermittlung Anzeige MM.JJJJ der zuletzt durchgeführten Übertragung. 8

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

5.3 ELSTER - Datenübermittlung

Über die Auswahl der entsprechenden Funktion wird eine Datenübermittlung ge- startet. Sofern der Anwender zur Wiederholung einer Übermittlung seitens der Fi- nanzverwaltung aufgefordert wird, muss er den Zeitraum (MM.JJ) der Übertragung und das Bundesland angegeben.

(MM.JJ) der Übertragung und das Bundesland angegeben. Pro Firma kann für einen Anmeldungszeitra um nur eine

Pro Firma kann für einen Anmeldungszeitraum nur eine Übertragung durchgeführt werden. Wurden nach einer Übertragung noch steuerrelevante Buchungen durch- geführt, muss eine Berichtigung erfolgen.

Bei der Wiederholung einer Übertragung findet keine Neuberechnung der Steuer- zahllast statt. Stattdessen wird die Originalübertragung, welche im ELSTER - Archiv abgestellt wird, wiederholt verwendet. Eine Wiederholung ist nicht mit einer Berich- tigung zu verwechseln, letztere stellt eine neue Übermittlung im Sinne von ELSTER dar und wird über die nachfolgenden Programmkonstanten angestoßen.

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ei ne neue Übermittlung im Sinne von ELSTER dar und wird über die nachfolgen den Programmkonstanten

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung Berichtigung Für die Berichtigung einer Übertragung muss zuvor bereits

Berichtigung Für die Berichtigung einer Übertragung muss zuvor bereits eine erfolgreiche Übertragung durchgeführt worden sein.

Testlieferung Hierüber besteht die Möglichkeit, nur den Verbindungsaufbau zu testen. Eine Testlieferung ist keine endgültige ELSTER - Übermittlung und wird deshalb auch nicht archiviert.

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zu testen. Eine Testlieferung ist keine endgültige ELSTER - Übermittlung und wird deshalb auch nicht archiviert.

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

5.4 Erfolgreiche Datenübermittlung

Nachfolgende mitlaufende Dialogboxen dokumentieren die erfolgreiche Daten- übermittlung einer Testübertragung.

Nachfolgende mitlaufende Dialogboxen dokumentieren die erfolgreiche Daten- übermittlung einer Testübertragung. 11
Nachfolgende mitlaufende Dialogboxen dokumentieren die erfolgreiche Daten- übermittlung einer Testübertragung. 11
Nachfolgende mitlaufende Dialogboxen dokumentieren die erfolgreiche Daten- übermittlung einer Testübertragung. 11

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Nachfolgende mitlaufende Dialogboxen dokumentieren die erfolgreiche Daten- übermittlung einer Testübertragung. 11

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

5.5 Übertragungsprotokoll

Über den nachfolgenden ELSTER - Druckdialog wird der Drucker ausgewählt, auf dem das Übertragungsprotokoll ausgedruckt werden soll. Der Standarddrucker gilt als Defaulteinstellung.

Dieser Druckdialog ist Bestandteil der ELSTER - Clientsoftware. Die Vorgaben in der Varial - Druckeinstellung haben hier keinen Einfluss. Auch können hier ge- wählte Einstellungen nicht als Voreinstellung gespeichert werden.

hier keinen Einfluss. Auch können hier ge- wählte Einstellungen nicht als Vo reinstellung gespeichert werden. 12

12

hier keinen Einfluss. Auch können hier ge- wählte Einstellungen nicht als Vo reinstellung gespeichert werden. 12

Beispiel Übertragungsprotokoll

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

Beispiel Übertr agungsprotokoll ELSTER – Die elektronische Steuererklärung 13

13

Beispiel Übertr agungsprotokoll ELSTER – Die elektronische Steuererklärung 13

5.6 ELSTER - Archiv

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

- Archiv ELSTER – Die elektronische Steuererklärung Jede erfolgreiche Datenübermittlung wird, sofern es sich

Jede erfolgreiche Datenübermittlung wird, sofern es sich nicht um eine Testliefe- rung handelt, im ELSTER - Archiv abgelegt. Zu diesem Zweck wird durch die Instal- lation auf dem Server das Verzeichnis ELSTER angelegt.

lation auf dem Server das Verzeichnis ELSTER angelegt. Dieses Verzeichnis muss in die Datensicherung beim

Dieses Verzeichnis muss in die Datensicherung beim Anwender integriert werden.

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das Verzeichnis ELSTER angelegt. Dieses Verzeichnis muss in die Datensicherung beim Anwender integriert werden. 14

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

5.7 fehlerhafte Datenübermittlung

Sollte es während der Datenübermittlung zu einem Fehler kommen, helfen die im Dialog mitlaufenden Dialogboxen nur bedingt bei der Fehleranalyse weiter.

Während der Aufbereitung der zu übermittelnden Daten werden bereits verschie- dene Prüfungen durchlaufen. So wird u.a. die Steuernummer auf Gültigkeit über- prüft.

Konnte eine Übermittlung nicht durchgeführt werden, gilt diese als nicht erfolgt und wird auch nicht im ELSTER - Archiv abgelegt.

erfolgt und wird auch nicht im ELSTER - Archiv abgelegt. Für die weitere Fehleranalyse stehen die
erfolgt und wird auch nicht im ELSTER - Archiv abgelegt. Für die weitere Fehleranalyse stehen die

Für die weitere Fehleranalyse stehen die mitlaufende ELSTER Log-Datei sowie ein ELSTER Trace zur Verfügung.

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Für die weitere Fehleranalyse stehen die mitlaufende ELSTER Log-Datei sowie ein ELSTER Trace zur Verfügung. 15

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

5.8 ELSTER Log-Datei

Die einzelnen Aktionen der ELSTER - Clientsoftware werden in der mitlaufenden Log-Datei tmcalls.log protokolliert. Diese befindet sich im Varialverzeichnis auf dem jeweiligen Client.

Auszug aus der Log-Datei

protokolliert. Diese befindet sich im Varialverzeichnis auf dem jeweiligen Client. Auszug aus der Log-Datei 16

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protokolliert. Diese befindet sich im Varialverzeichnis auf dem jeweiligen Client. Auszug aus der Log-Datei 16

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

5.9 ELSTER Trace

Zur weiteren Fehleranalyse kann auch der mitlaufende Trace beitragen. Dieser wird in der Datei CommProt.trc abgestellt welche sich im gleichen Verzeichnis wie die tmcalls.log befindet.

Auszug aus der Trace-Datei

wie die tmcalls.log befindet. Auszug aus der Trace-Datei Dieser Trace wird standard mäßig mit Tracelevel 0

Dieser Trace wird standardmäßig mit Tracelevel 0 ausgeführt. Für eine noch de- taillierte Analyse kann man in der Datei tdf.dii (Windowsverzeichnis) folgenden Eintrag vornehmen:

[DUMP]

TraceLevel=1

Wenn dieser Schalter gesetzt ist, werden in der CommProt.trc alle an die Sende- funktion übergebenen Parameter aufgelistet.

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Schalter gesetzt ist, werden in der CommProt.trc alle an die Sende- funktion übergebenen Parameter aufgelistet. 17

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

6. Lohnsteuerbescheinigung

Nachfolgende Dokumentation zur Lohnsteuerbescheinigung beinhaltet hauptsäch- lich Informationen zu dem angewendeten Verfahren und der daraus abgeleiteten Besonderheiten. Weitere Informationen sind dem Anwenderhandbuch Personal- wirtschaft zu entnehmen.

6.1 Verfahrensbeschreibung

Arbeitgeber mit maschineller Lohnabrechnung sind ab dem Kalenderjahr 2004 verpflichtet, die Lohnsteuerbescheinigung spätestens bis zum 28.02. des Folgejah- res nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung an die amtlich bestimmte Stelle elektronisch zu übermitteln (elektronische Lohnsteuerbe- scheinigung; § 41b EStG), bei ganzjähriger Beschäftigung eines Arbeitnehmers also erstmals bis 28.02.2005.

Für Privathaushalte soll ab dem Kalenderjahr 2005 im Rahmen des ELSTER- Konzepts ein kostenloses Übertragungsprogramm für die elektronische Übermitt- lung von Lohnsteuerbescheinigungen angeboten werden und ab 2006 ist nur noch in bestimmten Fällen eine Ausnahme von der elektronischen Lohnsteuerbe- scheinigung vorgesehen (§ 52 Abs. 52c Satz 3 EStG).

Für die Datenfernübertragung hat der Arbeitgeber aus dem Namen, Vornamen und Geburtsdatum des Arbeitnehmers ein Ordnungsmerkmal nach amtlich festge- legter Regel für den Arbeitnehmer zu bilden und zu verwenden. Die Finanzverwal- tung stellt die zur Bildung dieses lohnsteuerlichen Ordnungsmerkmals (sog. eTIN) notwendigen Informationen zur Verfügung. Diese eTIN ist in die elektronische Lohnsteuerbescheinigung aufzunehmen.

Hat der Arbeitgeber die elektronische Lohnsteuerbescheinigung übermittelt, ist ei- ne Änderung des Lohnsteuerabzugs nicht mehr möglich (§ 41c Abs. 3 Satz 1 EStG). Dies gilt nicht für die bloße Korrektur eines zunächst unrichtig übermittelten Datensatzes. Die Anzeigeverpflichtung nach § 41c Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG bleibt unberührt.

Dem Arbeitnehmer ist ein nach amtlich vorgeschriebenem Muster gefertigter Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung mit Angabe des lohnsteuerlichen Ordnungsmerkmals auszuhändi- gen oder elektronisch bereitzustellen (§ 41b Abs. 1 Satz 3 EStG).

Die Lohnsteuerkarten werden bis auf weiteres wie bisher ausgestellt Der Arbeit- nehmer muss seine Lohnsteuerkarte wie bisher dem Arbeitgeber vorlegen, dieser hat die Lohnsteuerkarte während des laufenden Kalenderjahres aufzubewahren (§ 39b Abs. 1 EStG, R 114 LStR). Wenn das Dienstverhältnis vor Ablauf des Kalender-

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Kalenderjahres aufzubewahren (§ 39b Abs. 1 EStG, R 114 LStR). Wenn das Di enstverhältnis vor Ablauf

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

jahres beendet wird (unterjähriges Dienstverhältnis), hat der Arbeitgeber dem Ar- beitnehmer die Lohnsteuerkarte auszuhändigen (§ 41b Abs. 1 Satz 4 EStG). Der Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung für den Arbeitnehmer ist nicht mit der Lohnsteuerkarte zu verbinden.

Nach Ablauf des Kalenderjahres hat der Arbeitgeber die Lohnsteuerkarten, die keine Lohnsteuerbescheinigungen enthalten, entweder aufzubewahren (§ 147 AO) oder zu vernichten (§ 41b Abs. 1 Satz 6 EStG).

Lohnsteuerkarten ohne Lohnsteuerbescheinigung dürfen vom Arbeitgeber nach Ablauf des Kalenderjahres nicht an seine Arbeitnehmer ausgegeben werden. Lohnsteuerkarten, die (künftig) ausnahmsweise eine Lohnsteuerbescheinigung ent- halten (z.B. weil der Arbeitnehmer zu Beginn des Jahres bei einem Arbeitgeber ohne maschinelle Lohnabrechnung gearbeitet hat), sind den Arbeitnehmern aus- zuhändigen (§ 41b Abs. 1 Satz 5 EStG).

6.2 Verfahrensbeteiligte

Die Verfahrensbeteiligte an ElsterLohn lassen sich in folgende Gruppen einteilen:

5 EStG). 6.2 Verfahrensbeteiligte Die Verfahrensbeteiligte an ElsterLohn lass en sich in folgende Gruppen einteilen: 19

19

5 EStG). 6.2 Verfahrensbeteiligte Die Verfahrensbeteiligte an ElsterLohn lass en sich in folgende Gruppen einteilen: 19

6.2.1 Arbeitgeber

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

Arbeitgeber bzw. Beauftragter des Arbeitgebers, der die Lohnbuchhaltung für den Arbeitgeber übernimmt. Dieser ist für die Datenübertragung der Lohnsteuerbescheinigungen an eine der Clearingstellen der Finanzverwaltung verantwortlich.

6.2.2 Clearingstelle

Dies ist die zentrale Datenannahme Stelle aller Bundesländer. Bundesweit gibt es aus Gründen der Ausfallsicherheit 2 gleichwertige Clearingstellen. Beide Clearing- stellen können Daten für jedes Bundesland entgegen nehmen. Hier wird jede ein- gehende Datenlieferung überprüft, zu jeder Lohnsteuerbescheinigung ein zentraler Verweis aufgebaut, das Protokoll erstellt und die Daten an die Landeskopfstellen weitergeleitet.

6.2.3 Landeskopfstelle

In jedem Bundesland befindet sich eine so genannte Landeskopfstelle, an die die für dieses Bundesland bestimmten Daten weitergeleitet werden.

6.2.4 Bundesland-Host-System

An die Landeskopfstelle ist das über einen zentralen Rechner teilweise das jeweili- ge Hostsystem im Bundesland angeschlossen.

6.2.5 Finanzamt

In den einzelnen Finanzämtern kann über den o.g. zentralen Zugriffsrechner auf die Daten in der Landeskopfstelle zugegriffen werden.

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Finanzämtern kann über den o.g. zentralen Zugriffsrechner auf die Daten in der Landeskopf stelle zugegriffen werden.

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

6.3 Verfahrensablauf

Bei ElsterLohn handelt es sich um ein asynchrones (offline-) Verfahren. Das heißt die übermittelten Daten werden nicht online direkt überprüft sondern in einem ers- ten Schritt nur entgegengenommen. Für die Übermittlung wird eine Quittung in Form des TransferHeaders zurück übermittelt.

Quittung in Form des TransferHeaders zurück übermittelt. Die Übermittlung hat jeweils getrennt pro Bundesland zu

Die Übermittlung hat jeweils getrennt pro Bundesland zu erfolgen. Lohnsteuerbe- scheinigungen werden auch immer zwingend an ein Bundesland (nicht an ein Fi- nanzamt) gesendet.

Während der Verarbeitung wird ein Protokoll zu den übermittelten Daten erstellt, das besagt, ob die Daten verarbeitet werden konnten. In einem zweiten Schritt muss der Datenübermittler das in der Clearingstelle erstellte Protokoll für die ü- bermittelten Daten abholen. Sollte die Verarbeitung der Daten noch nicht erfolgt sein, hat das Protokoll den Status „Daten konnten noch nicht verarbeitet werden – bitte rufen Sie das Protokoll zu einem späteren Zeitpunkt noch mal ab“. Der Da- tenübermittler hat solange das Protokoll anzufordern bis er ein „richtiges“ Proto- koll für die Daten zurück erhält.

Eine Datenlieferung (komprimiertes und verschlüsseltes) XML-File darf die Größe von 15 MB nicht überschreiten. Daher wird empfohlen maximal 10.000 Lohnsteuerkarten innerhalb einer Datenlieferung zu übermitteln, bei dieser Anzahl von Lohnsteuerbescheini- gungen sollte die 10 MB-Grenze nicht überschritten werden. Bei der Größe der zu übermittelnden Daten sollte beachten werden, dass bei einem Übertragungsfehler

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werden. Bei der Größe der zu übermittelnden Daten sollte beachten werd en, dass bei einem Übertragungsfehler

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

alle Daten erneut gesendet werden müssen. Sobald nur eine Lohnsteuerbescheini- gung innerhalb eines Nutzdatenblockes fehlerhaft ist, wird der komplette Nutzda- tenblock verworfen.

Varial verarbeitet maximal 1.000 Lohnsteuerkarten pro Nutzdatenblock und nur ein Nutzdatenblock pro Datenlieferung (Datei). Sollten mehr als 1000 Karten zu übertragen sein, werden automatisch mehrere Blöcke aufbereiten und versendet.

6.4 Voraussetzungen stammdaten

in

den

Arbeitnehmer-

6.4 Voraussetzungen stammdaten in den Arbeitnehmer- Amtl. Gemeindeschl (AGS). Maßgeblich ist der von der

Amtl. Gemeindeschl (AGS). Maßgeblich ist der von der Gemeinde ermittelte, auf der Lohnsteuerkarte des Ar- beitnehmers aufgedruckte AGS. Falls der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber keine Lohnsteuerkarte vorgelegt hat (der Arbeitgeber berechnet die Lohnsteuer, wie für einen Arbeitnehmer, der eine Lohnsteuerkarte mit Lohnsteuerklasse „6“ vorgelegt hat), muss als AGS die „00000000“ geliefert werden.

eTIN-Nummer

Bei der eTIN (electronic Taxpayer Identifaction Number) handelt es sich um ein Stamm-

datenkommprimat, das aus den persönlichen Daten einer Person gebildet wird. Über einen vorgegebenen Algorithmus wird diese vom Programm aus dem Na- men, Vornamen und Geburtsdatum des Arbeitnehmers gebildet. Dieses lohnsteu-

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wird diese vom Programm aus dem Na- men, Vornamen und Geburtsdatum des Arbeitnehmers gebildet. Dieses lohnsteu-

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

erliche Ordnungsmerkmal ist in die elektronische Lohnsteuerbescheinigung aufzu- nehmen.

Diese heute 14stellige eTIN ist nicht eindeutig, d.h. es können Doppelvergaben durch Gleichheit von Namen und Geburtsdatum vorkommen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll diese auf 18 Stellen erweitert werden, wodurch sich auch der Algo- rithmus ändert.

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einem späteren Zeitpunkt soll diese auf 18 Stellen erweiter t werden, wodurch sich auch der Algo-

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

6.5 ELSTER - Datenübermittlung

Über die Auswahl der entsprechenden Funktion werden Datenübermittlung und Protokollanforderung gestartet.

Datenübermittlung und Protokollanforderung gestartet. Die Datenübermittlung erfolgt, wie bereit s erwähnt, im

Die Datenübermittlung erfolgt, wie bereits erwähnt, im Offlineverfahren, d.h. die Daten werden von der Clearingstelle nur entgegengenommen und der Empfang dem Datensender protokolliert.

Die weitere Vorgehensweise ist in den Abschnitten 6.6 und 6.7 dokumentiert. An dieser Stelle wird schon mal darauf hingewiesen dass der Datensender verpflichtet

ist, die Protokollanforderung innerhalb von 5 Tagen abzurufen. Andererseits sollte der Protokollabruf frühestens einen Tag nach der Datenlieferung erfolgen.

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5 Tagen abzurufen. Andererseits sollte der Protokollabruf früh estens einen Tag nach der Datenlieferung erfolgen. 24

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung

ELSTER – Die elektronische Steuererklärung Testlieferung Hierüber besteht die Möglichkeit, den ko mpletten Ablauf

Testlieferung Hierüber besteht die Möglichkeit, den kompletten Ablauf der Lohnsteuerbescheini- gungen zu testen. Wurde eine Übertragung von Lohnsteuerbescheinigungen als Testlieferung gesendet, wird dessen Protokollanforderung auch als Testlieferung deklariert. Eine Auswahl des Feldes „Testlieferung“ ist bei der Protokollanforderung nicht möglich.

Proxy verwenden Die Ansteuerung eines Proxyservers erfolgt durch über die dadurch aktiv werden- den Eingabefelder für IP-Adresse, Port, Benutzer und Passwort.

Wiederholung Wenn eine Wiederholung notwendig wird, muss in diesem Fall der jeweilige Nutz- datenblock angegeben werden.

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Wenn eine Wiederholung notwendig wird, muss in diesem Fall der jeweilige Nutz- datenblock angegeben werden. 25

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6.6 Datenübermittlung

Nachfolgende Dialogboxen dokumentieren die erfolgreiche Datenübermittlung einer Lohnsteuerbescheinigung. Ab Rel. 2.60 erscheinen Dialogboxen bei der Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigungen nur noch im Fehlerfalle.

der Lohnsteuerbescheinig ungen nur noch im Fehlerfalle. Die benötigten Java-Komponenten wurde n geladen. Nach

Die benötigten Java-Komponenten wurden geladen. Nach <OK> wird mit der eigentlichen Übertragung der Daten begonnen.

wird mit der eigentlichen Übertragung der Daten begonnen. Sobald die Übertragung abgeschlossen ist, wird

Sobald die Übertragung abgeschlossen ist, wird dokumentiert wie viele Lohnsteu- erbescheinigungen übermittelt wurden.

wie viele Lohnsteu- erbescheinigungen übermittelt wurden. Die Clearingstelle bestätigt den Empfang der erhaltenen

Die Clearingstelle bestätigt den Empfang der erhaltenen Daten.

Die Anzahl der Bescheinigungen pro Übertragung, sowie die Pers.-Nr und Der Name der Arbeitnehmer, für die Bescheinigungen an ELSTER gemeldet Wurden, werden im Übertragungsprotokoll gelistet.

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Name der Arbeitnehmer, für die Be scheinigungen an ELSTER gemeldet Wurden, werden im Übertragungsprotokoll gelistet. 26

Protokollverfahren

6.6.1 Protokoll

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Das Protokoll dient einerseits als Empfangsbestätigung (Quittung) für die gesende- ten Daten, andererseits zur Überprüfung, ob die gesendeten Daten problemlos verarbeitet wurden.

Eine Datenübermittlung an die Clearingstelle beinhaltet immer eine Datenrück- übermittlung (TransferTicket) an den Datensender. Dieses TransferTicket ist eine eindeutige Nummer zu einer Datenlieferung über die die Datenlieferung in der Clearingstelle referenziert wird. Dieses bestätigt nur die korrekte und vollständige Annahme der Daten. Es erfolgt keine Bestätigung über eine durchgeführte Plausi- bilitätsprüfung (Protokoll).

Die Bestätigung muss der Datenlieferant mittels einer Protokollanforderung in der Clearingstelle abholen. Grundsätzlich gibt das Protokoll den Status zur gesamten Datenlieferung zurück.

Mögliche Stati der Datenlieferung sind:

1. Daten korrekt angenommen, noch nicht geprüft

2. Daten geprüft und korrekt

3. Gesamte Datenlieferung fehlerhaft (Datei inkonsistent, Verarbeitung nicht möglich)

Falls Fehler in Nutzdatenblöcken auftreten, wird an Stelle der Datenlieferung für jeden Nutzdatenblock ein eigener Status geliefert. Dies gilt auch, wenn sämtliche Nutzdatenblöcke fehlerhaft sind.

6.6.2 NutzdatenblockTicket

Für jeden Nutzdatenblock der Datenlieferung ist vom Datensender ein Nutzdaten- blockTicket zu vergeben. Dieses Ticket muss innerhalb der gesendeten Datei ein- deutig sein, wird in der Clearingstelle gespeichert und dient zur Referenzierung der Nutzdatenblöcke.

Mögliche Stati der Nutzdatenblöcke sind:

1. Daten geprüft und korrekt

2. Daten geprüft und fehlerhaft

6.6.3 Verarbeitung in der Clearingstelle

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sind: 1. Daten geprüft und korrekt 2. Daten geprüft und fehlerhaft 6.6.3 Verarbeitung in der Clearingstelle

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In Abhängigkeit vom Umfang der Daten erfolgt zeitnah eine Plausibilitätsprüfung in der Clearingstelle. Die Daten werden formal und auf Vollständigkeit geprüft. Eine inhaltliche (fachliche) Prüfung der gelieferten Daten (z.B. eine Querprüfung) erfolgt nicht. Das Ergebnis der Plausibilitätsprüfung wird zum Abruf durch den Sender der Daten bereitgestellt. Die Plausibilitätsprüfung erfolgt für jeden Nutzda- tenblock getrennt. Wird in einem Nutzdatenblock ein Fehler erkannt, so werden alle Daten dieses Nutzdatenblockes nicht verarbeitet. In diesem Fall ist der Daten- sender für die Lieferung der korrekten Daten durch eine Neuanweisung verant- wortlich.

Im Bereich der Nutzdaten ist vom Datenlieferer jede Bescheinigung mit einer ein- deutigen Identifizierung zu versehen.

Die im Folgenden beschriebenen Attribute sind für die Anwendung ElsterLohn bei der Lieferung von Lohnsteuerbescheinigungsdaten zu verwenden:

- Steuernummer des Arbeitgebers

- eTIN

- Art der Bescheinigung

- Ordnungsbegriff des Arbeitgebers (z.B. Personal-Nummer)

- Zeitraum von - bis (Beschäftigungszeitraum)

Der Datensender ist verpflichtet, innerhalb einer Frist von 5 Tagen den Bearbei- tungsstand der gesendeten Daten abzurufen. Ein abschließender Status sollte grundsätzlich einen Tag nach der Datenlieferung in der Clearingstelle zum Abruf verfügbar sein. Die Nachverfolgung des Bearbeitungsstatus durch den Sender hat solange zu erfolgen, bis zur Datenlieferung ein abschließender Status (Nr. 2 und 3) oder zu jedem Nutzdatenblock ein Status erreicht ist

Bei fehlerhaften Daten wird dem Sender eine Fehlermeldung bezogen auf den Nutzdatenblock und ggf. detailliert Fehlerhinweise zu allen fehlerhaften Lohnsteu- erbescheinigungen in diesem Nutzdatenblock zurückgegeben. Alle Datensätze aus nicht verarbeiteten Nutzdatenblöcken gelten als nicht gesendet. Diese müssen von Datensender erneut in einer neuen Lieferung gesendet werden.

6.6.4 Korrekturverfahren

Bei einer weiteren Datenlieferung durch den gleichen Arbeitgeber sind für die Kor- rektur von Daten die gleichen identifizierenden Attributwerte zu verwenden.

Hierbei ist zu beachten, dass die Steuernummer des Arbeitgebers zu diesen Attri- butwerten gehört, d.h. selbst bei einer Änderung der Steuernummer ist für Zwecke der Korrektur (wenn die Ursprungsdatenlieferung mit der alten Steuernummer ge- sendet wurde) die Korrekturlieferung auch mit der alten Steuernummer zu liefern (bei Verwendung der neuen Steuernummer stimmen die eindeutigen Attributwerte nicht überein – d.h. es liegt aus Sicht der Finanzverwaltung eine neue gültige Lohnsteuerbescheinigung vor).

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nicht überein – d.h. es liegt aus Sicht der Finanzverwaltung eine neue gültige Lohnsteuerbescheinigung vor). 28

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Eine Ausnahme hiervon ist der Zeitraum. Wird in der neuen Datenlieferung ein bisher nicht gelieferter Zeitraum angewiesen, so handelt es sich um neue Beschei- nigungsdaten. Existiert der neu angewiesene Zeitraum bereits im Datenbestand, so wird der Wert mit dem jüngsten Annahmedatum übernommen und der alte Wert mit dem Status "gelöscht" versehen. Überschneiden sich die Zeiträume, so wird ebenfalls der Wert mit dem jüngsten Annahmedatum übernommen und der ande- re Wert als "gelöscht" markiert. Die Verantwortung für die Vollständigkeit der Be- scheinigungsdaten liegt beim Datenlieferanten.

Beispiele für Zeitraumüberschneidungen:

 

von

bis

alter Zeitraum

01.01.2004

30.06.2004

neuer Zeitraum

01.02.2004

30.06.2004

Bei dieser Zeitraumüberschneidung handelt es sich um die Korrektur einer fehler- haft gelieferten Bescheinigung, ggf. ist für den Zeitraum 01.01.2004 bis 31.01.2004 eine weitere Bescheinigung vom Arbeitgeber zu übermitteln.

Sollte versehentlich durch den Datenlieferanten die Übermittlung der gleichen Da- ten mehrfach erfolgen, so wird jede Datenlieferung einzeln verarbeitet. Durch die Zuordnung der Bescheinigungen über die identifizierenden Attribute (Duplikatprü- fung) werden im Datenbestand jedoch nur die Daten der jüngsten Lieferung für die weitere Verarbeitung zur Verfügung gestellt. Die Daten der Erstlieferungen werden in der Datenbank mit dem Status "gelöscht" gespeichert. Eine Doppelliefe- rung von Daten sollte bereits in der dezentralen Software verhindert werden.

6.7 Die Protokollanforderung

Zurzeit wird nur ein Protokoll pro Protokollanfrage zurückgeliefert. Das heißt mit- tels einer Protokollanfrage kann nur ein Protokoll zu einer Datenlieferung ange- fordert werden. Das Protokoll gibt grundsätzlich einen Status zu der gesamten Da- tenlieferung wieder.

Beachte:

Im Gegensatz zur Datenlieferung (Senden von Lohnsteuerbescheinigungen) han- delt es sich bei dem Protokollverfahren um ein Online-Verfahren (hier wird nicht nur der TransferHeader als Eingangsbestätigung der Datenlieferung zurückgelie- fert, sondern hier wird ein XML-Dokument mit Nutzdaten zurück übertragen.

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der Datenlieferung zurückgelie- fert, sondern hier wird ein XML-Dokume nt mit Nutzdaten zurück übertragen. 29

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6.8 ELSTER - Archiv

Jede erfolgreiche Datenübermittlung wird auf dem Server im ELSTER - Archiv ab- gelegt. Zu diesem Zweck wurde durch die Installation das Verzeichnis ELSTER an- gelegt.

h die Installation das Verzeichnis ELSTER an- gelegt. Die abgebildeten drei D ateien (PWLSTK*) beinhalten von

Die abgebildeten drei Dateien (PWLSTK*) beinhalten von oben nach unten:

die aus Varial erstellte unverschlüsselte Originaldatei

die komprimierte und verschlüsselte an ELSTER gesendete Datei

die vom Clearingcenter gesendete Empfangsbestätigung

Die Protokollanforderung und Protokollantwort.

Die Protokollanforderung und Protokollantwort. Die zusätzlichen drei Dateien (PWPROT*) dokumentieren die

Die zusätzlichen drei Dateien (PWPROT*) dokumentieren die dazugehörende Pro- tokollanforderung

Wichtig, bitte Hinweise zum Datenschutz (siehe 8.3) beachten !!

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die dazugehörende Pro- tokollanforderung Wichtig, bitte Hinweise zum Date nschutz (siehe 8.3) beachten !! 30

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7. ELSTER Fehlermeldungen

Nachfolgend eine Übersicht häufig auftretender Fehlermeldungen:

7.1 Übertragungsfehler -21001

In der Regel tritt dieser Fehler auf, wenn vor Aufruf der Übertragungsroutine keine aktive DFÜ-Verbindung existiert. Eine weitere Ursache kann z.B. eine fehlerhafte Netzwerk- (Proxy bzw. TCP-Gateway) oder Firewallkonfiguration (Port 8000 ge- sperrt) sein.

7.2 ELSTER - TeleModul ist nicht mehr aktuell

In Falle der Verletzung der Mindestversionsprüfung erhält der Anwender eine Feh- lermeldung mit dem Text "Die Steuerdaten wurden NICHT an die Steuerverwaltung übertragen! Ihre Version des ELSTER-Telemoduls ist nicht mehr aktuell".

Es muss immer die aktuelle Varial-Programmversion installiert werden, die zumin- dest die von ELSTER vorgegebene Mindestversion des TeleModuls beinhaltet.

7.3 fehlerhafte Prüfung Steuernummer

Die Prüfung der Steuernummern wurde von der Bundesarbeitsgruppe StEDV aufer- legt. Bei einer Umstellung von Steuernummern (auch nur bei einzelnen Finanzäm- tern) müssen immer wesentliche Teile vom ELSTER – Client ausgetauscht werden. Aus diesem Grund ist es notwendig, auch im Rahmen von Servicepacks u.U. ELS- TER - Komponenten auszutauschen. Es sollte deshalb immer der aktuelle Service- pack installiert werden.

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u.U. ELS- TER - Komponenten auszutauschen. Es so llte deshalb immer der aktuelle Service- pack installiert

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8. Datensicherheit

8.1 Verschlüsselung der persönlichen Daten

Zum Schutz des Steuergeheimnisses werden die Erklärungsdaten verschlüsselt in die Rechenzentren der Bundesländer übertragen. Dazu wurde eine hybride Ver- schlüsselung gewählt, die dem aktuellen Stand der Sicherheitstechnik entspricht und sich derzeit der Verfahren 3DES (112 Bit Schlüssellänge) und RSA (2048 Bit Schlüssellänge) bedient. Die Unversehrtheit der Daten wird über einen Hash-Code gewährleistet. Auch die Herkunft der Daten aus der ELSTER-Clientsoftware kann überprüft werden.

Beispiel ELSTER - Anmeldesteuer vor Verschlüsselung:

werden. Beispiel ELSTER - Anmeldes teuer vor Verschlüsselung: Auszug ELSTER - Anmeldeste uer nach Verschlüsselung: 32

Auszug ELSTER - Anmeldesteuer nach Verschlüsselung:

werden. Beispiel ELSTER - Anmeldes teuer vor Verschlüsselung: Auszug ELSTER - Anmeldeste uer nach Verschlüsselung: 32

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werden. Beispiel ELSTER - Anmeldes teuer vor Verschlüsselung: Auszug ELSTER - Anmeldeste uer nach Verschlüsselung: 32

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8.2 Sicherheitszertifikate der TÜV Informations- technik GmbH

Die TÜV Informationstechnik GmbH in Essen hat die sicherheitstechnische Qualifi- zierung der ELSTER Clearingstelle in München vorgenommen, nachzulesen unter

8.3 besondere Hinweise zum Datenschutz

Die Inhalte der im ELSTER - Verzeichnis gespeicherten Dateien sind alle mit einem normalen Editor lesbar. Sofern es sich hier nicht um verschlüsselte Dateien han- delt, können z.B. aus den Dateien der Lohnsteuerbescheinigung vertrauliche In- formationen pro Mitarbeiter eingesehen werden.

Aus diesem Grund ist unbedingt darauf zu achten, dass dieses Verzeichnis nur für die Personen zugänglich ist, denen diese Informationen bekannt sind bzw. be- kannt sein dürfen.

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nur für die Personen zugänglich ist, denen diese Informationen bekannt sind bzw. be- kannt sein dürfen.

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9. Einschränkungen Vorrausetzungen

9.1 Betriebssysteme

und

technische

Varial in Verbindung mit der ELSTER Clientsoftware kann nur unter den Betriebs- systemen Windows 2000 (ab SP 2) oder Windows XP Professional angewendet werden.

Ein Einsatz unter älteren Windowsversionen wird nicht mehr unterstützt.

9.2 Fremde ELSTER - Steuerprogramme

In der Regel ist davon auszugehen, dass die ELSTER - Implementierung von Varial nicht kompatibel zu anderen Steuerprogrammen ist. Insbesondere die im Win- dowsverzeichnis geführten Dateien tm.ini und tdf.dii können nur global geführt werden.

Auf dem Varial Arbeitsplatz sollten deshalb keine weiteren Programme, die mit ELSTER kommunizieren wollen, installiert sein.

9.3 notwendige Systemkomponenten

Das ELSTER - TeleModul setzt eine installierte DAO 3.6 (Data Access Objects) auf dem Anwendungs-PC voraus. Hierfür sind unter anderem die Setups MDAC 2.8 oder höher und JET4.0SP8 erforderlich.

Eine Installation fehlender Komponenten erfolgt auf eigenes Risiko. Varial stellt diese auf der jeweiligen aktuellen CD lediglich nur zur Verfügung.

9.4 DIAL-IN-Zugang

der DIAL-IN-Zugang (Zugang per ISDN) zu den ELSTER-Clearingstellen wird zum 01.03.2005 komplett deaktiviert werden. Ab diesem Zeitpunkt ist die Kommunika- tion mit den ELSTER-Clearingstellen ausschließlich über eine Internetverbindung möglich.

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ist die Kommunika- tion mit den ELSTER-Clearingstellen aussc hließlich über eine Internetverbindung möglich. 34

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9.5 Testprogramm

Zum Testen der DAO wird auf dem Varial Client das Testprogramm (EXE) eDA- Ochk.exe installiert.

9.6 Mindestanforderungen Varial-Client

Prozessor

mind. Pentium III

Hauptspeicher

mind. 256MB

Plattenspeicher

zusätzliche 70 MB

Internet

Freigabe Port 80 und 8000

Drucker

Tintenstrahl oder Laserdrucker

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zusätzliche 70 MB Internet Freigabe Port 80 und 8000 Drucker Tintenstrahl oder Laserdrucker 35

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10.

Ausfuhrbestimmungen

10.1 Einsatz

Deutschland

außerhalb

der

Bundesrepublik

Der Einsatz des ELSTER-Telemoduls unterliegt aufgrund der kryptografischen Si- cherheitsfunktionen, den Ausfuhrbestimmungen des Bundesausfuhr-Amtes in Eschborn (§ 17 Abs. 1 der Außenwirtschaftsverordnung). Bei Einsatz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, muss eine entsprechende Genehmigung des Bunde- sausfuhramtes beantragt werden. Dies gilt auch für die Ausfuhr zum Zweck der Implementierung in den USA.

Nach Auskunft des Lieferanten der Verschlüsselungssoftware ist die Einfuhr dieser Software in die USA verboten. Außerdem ist der RSA-Algorithmus in den USA pa- tentrechtlich geschützt, so dass bei einem Einsatz innerhalb der USA Lizenzgebüh- ren an Public Key Partners in Sunnyvale (Kalifornien) bezahlt werden müssen.

10.2 Kontaktadresse

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Frankfurter Straße 29 - 35 D-65760 Eschborn Tel. 06196/908-330 http://www.bafa.de

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und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Frankfurter Straße 29 - 35 D-65760 Eschborn Tel. 06196/908-330 http://www.bafa.de 36