Lernräume und Lernumgebung

Die Lernumgebung ist dıe Summe aller Faktoren, die das Lernen beeınflussen. Jede Pädagogin hat eine subjektive Theorie über einen ,, Raum des Lernens’’. Der ,,1. Pädagoge’’ sind die Lernenden selbst. Der ,,2. Pädagoge’’ sind die Lehrenden. Der ,,3. Pädagoge’’ ist die architektonisch- raumliche Gestaltung von ,,äußeren’’ Lernumgebungen. Der ,,4. Pädagoge’’ ist die zeitlich- rythmische Struktur von Lern- und Nıcht-Lern-Verlaufen. Der ,,5. Pädagoge’’ ist die Gestaltung eines methodisch – didaktischen Lernraumes durch den/die Lehrende/n im Sinne einer ,,inneren’’ Lernumgebung. Zum Thema ,,Lernräume’’ ist der ,,5. Pädagog’’ das Thema. Dabei werden die methodisch – didaktischen Grundelemente für die Gestaltung van lernumgebungen in ifren inneren Sturktur dagestellt. Den Abschluss bilden dann die Erfahrungen, die Lernenden in solchen Lernumgebung gemacht haben. Jeder Mensch lernt anders. Das Maß des Lernens ist nicht die perfekte Kopie einer Ideal-Vorlage. ,,Lernen’’ kann nicht beobachtet werden. Man kann nur einen ,,Davor-Zustand’’, also den Zustand vor dem Lernen und einen ,,Danach –Zustand’’ dh. Zustand nach dem Lernen beobachten. Der Lernerfolg entsteht nach der Ansicht von Lehrer/inen durch Fleiß, Anstrengung und Begabung. Misserfolg beim Lernen wird auf Faulheit, Schwäche und Minderbegabung zurückgeführt. Lernen kann durch Angst stärker blockierend wirken als Lust das Lernen jemals beflügeln könnte. Man kann ohne Lust lernen, aber man kann mit Angst nicht lernen. Lernen gelingt besser, wenn komplexe, differenzierte Lernumgebung Lust auf Anstrengung machen und intrinisch motivieren. Es kommt darauf an, die Lernumwelt so zu gestalten, dass die Lernenden zum Lernen aufgefordert werden. Eine gestaltete Lernumgebung sollte ● die Lernenden zu Selbsttätigkeit anregen, ● die Klugen zum Nachdenken anregen, ● zur Kompetenzentwicklung anregen, ● durch einen hohen Aufforderungscharakter motivieren und ● gut durchdacht, gut strukturiert und gründlich vorbereitet werde. Die Kriterien für eine gestaltete Lernumgebung sind z.B: ● offen für die Fragen und Wünsche ● sind in der Vor- und Nachbereitung sehr zeitintensiv. Das Lernen in einer gestalteten Lernumgebung ist charakterisiert durch den Wechsel von kürzeren Vermittlungsphasen und darauf folgenden längeren Phasen der Auseinandersetzung. Lernen in der Schule bedeutet gleichzeitig für sich lernen und miteinander lernen. Der Unterrıchtende plant, begleitet und steuert das Lerngeschehen İm Dialog mit den einzelnen Lernenden und der ganzen Lerngruppe zugleich. Das Ziel besteht darin, das Allgemine eines Lernbereiches mit dem Besonderen einer/ Eines Lernenden so in Berührung zu bringen, dass dadurch ein motivationaler Lern-Sorg entsteht.