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F-commerce

Februar 2012

Die aktuelle Situation

Die aktuelle Situation
•  Soziale Medien, und vor allem Facebook, spielen eine immer größere Rolle im Leben der Konsumenten. •  News lesen, Videos anschauen, Musik hören, Produkte & Marken entdecken sind heute routinierte Tätigkeiten für die meisten User. •  Und auch Online-Shopping wird immer beliebter, je mehr Zeit die Nutzer auf Facebook verbringen.

. •  Die aktuelle Schlussfolgerung für viele: Facebook fördert keinen Online-Abverkauf und hat somit keinen Wert für den Einzelhandel.Die aktuelle Situation •  Jedoch ist der Einzelhandel noch zurückhaltend Facebook als direkten Verkaufskanal zu nutzen. •  Mehrere Unternehmen haben bereits erste Versuche gestartet und einige sind gescheitert.

Die aktuelle Situation •  Jedoch ist Facebook-Shop nicht gleich Facebook-Shop. während sie sich mit ihren Freunden unterhalten und sich austauschen… •  …oder ob man den Usern die Möglichkeit bietet ihren Freunden bestimmte Produkte zu empfehlen und bei der Kaufentscheidung zu helfen. . ob man versucht den Leuten etwas zu verkaufen. •  Es gibt einen Unterschied.

•  Bleibt eine Frage weiterhin offen: •  Warum sollen Unternehmen trotzdem über das Thema F-commerce nachdenken.Die aktuelle Situation •  F-commerce ist bereits 2 Jahre alt und es gibt immer noch keine ausreichenden Erfolgsgeschichten. bzw. investieren? . •  Viele haben das Thema nicht gut oder falsch umgesetzt.

Das User-Verhalten .

•  Und all diese potentiellen Käufer sollten die Möglichkeit haben zu kaufen. •  Aktuell hat Facebook mehr potentielle Konsumenten als ebay und amazon zusammen.Das User-Verhalten •  Konsumenten / User verbringen den meisten Teil ihrer Zeit im Internet auf Facebook. . wann sie wollen und wo sie wollen.

wenn sie mit ihr auf Facebook verbunden sind Quelle: syzygy f-commerce . die sie kennen 50% kaufen eher von einer Marke. wenn sie könnten 90% 86% der Konsumenten lesen OnlineEmpfehlungen.Das User-Verhalten •  Wer ist der potentielle “soziale Konsument”? 56% 23% der Konsumenten verbringen ihre Zeit online in sozialen Netzwerken Facebook-User haben nach einem Post weiter auf die Webseite geklickt ? 35% würden direkt bei Facebook kaufen. bevor sie kaufen der OnlineKonsumenten vertrauen Empfehlungen von Leuten.

die sie oder ihre Freunde bereits kennen.Das User-Verhalten Die meisten Nutzer sind auf der Suche nach Coupons und Promotions der Marken. . Auch wenn dies viele Marken noch anders sehen.

dass sie sich verantwortlich fühlen ihren Freunden und der Familie bei Kaufentscheidungen zu helfen. Quelle: emarketer .Das User-Verhalten •  Vor allem die weiblichen User haben ein großes Bedürfnis Freunde und Bekannte zu beraten: 54% aller weiblichen US-User sagen.

Die User treiben den Social Commerce – NICHT die Marken! Marke User = Fan + Vertrauen + Kaufabsicht + Weiterempfehlung .Das User-Verhalten •  Empfehlungen unter Freunden (Word-of-mouth) und Online-Bewertungen sind somit die einflussreichsten Faktoren in Bezug auf Kaufentscheidungen.

Die richtigen Gründe .

Beispiel: Coca-Cola bietet Fans Kleidung. Beispiel: Old Spice Shop bietet MerchandiseArtikel zur Kampagne an. Beispiel: Pantene bietet Produkte an. bevor sie im Laden erhältlich sind. etc. an. 2. 3. Beispiel: Bei Dove haben Fans Zugriff auf Produkte bevor es sie gibt Alle Shops haben eine Gemeinsamkeit: sie “verkaufen” nicht im klassischen Sinn .Die richtigen Gründe 1. 4. Posters. Sammelstücke.

•  Viele wollen shoppen und Angebote der Marken erhalten.Die richtigen Gründe # Markenerlebnis •  Marken sollten die Wünsche und Erwartungen der Nutzer und Fans kennen. •  Durch einen Shop auf der Facebook-Seite können Marken diese Wünsche und Erwartungen erfüllen. mit denen sie verbunden sind. .

Packungen verbessern.Die richtigen Gründe # Markeninsights •  Marken können lernen. sterile Umfragen und Fokusgruppen). die Preise optimieren. wie sie ihre Produkte optimal segmentieren. •  Durch einen Shop und die Kommunikation mit den Fans können Marken lernen. . etc. wie Konsumenten mit ihrer Marke interagieren und was sie wirklich erwarten (“Real life” vs.

. •  Durch das Angebot eines “privilegierten” Shops = Fans-only-Editions.Die richtigen Gründe # Markenloyalität •  Marken haben die Möglichkeit die Kauflust und die Wiederkaufrate der Fans zu steigern. •  Und somit werden Fans langfristig an die Marke gebunden. werden die Fans für ihre Loyalität belohnt.

•  So können Marken ihre Fans als Advokat für ihre Produkte nutzen. .Die richtigen Gründe # Markenverfechter •  Durch einen Shop können Marken ihre Produkte in die Hände von Leuten geben. schaffen eine Interaktion und sorgen für Gesprächsstoff / Weiterempfehlungen. die diese weiterempfehlen und bewerten. •  Neue Produkte. die nur Fans erwerben können.

•  Wichtig ist es. •  Nur “Abverkauf” als Ziel zu definieren und den Usern einen Shop zu bieten. . wie individuelle F-commerce Umsetzungen eingesetzt werden.Die richtigen Gründe •  Der Erfolg ist abhängig davon. den sie auch auf der Webseite finden. ist nicht ausreichend. die Gründe und Zielsetzungen vorab zu besprechen.

Best Cases .

.1-800-Flowers Social Shopping: Erster Online-Shop auf Facebook. Fans empfehlen ihre persönlichen Lieblingssträuße und können direkt auf Facebook kaufen.

. welche Konzerte und Events sie besuchen und direkt Tickets gemeinsam mit ihren Freunden kaufen.Ticketmaster Social Shopping: User können ihren Freunden mitteilen.

.7 for all mankind Social Shopping: Einführung eines Newsfeed Shop und Tab-Store. so kann Shop und Produkte mit Freunden geteilt werden.

Fans konnten direkt auf Facebook einkaufen. .Diane von Fürstenberg Social Shopping: DVF veranstaltete einen Facebook-only Sale.

Fans konnten Tickets direkt auf der Fanpage kaufen und ihre Freunde einladen.Paramount Pictures – Transformer Social Shopping: Einführung eines Ticket-Shops für Transformer 3. .

. Fans konnten das Spiel direkt auf Facebook vorbestellen und erhielten ein exklusives Fangeschenk. z.Paramount Pictures – Transformer Social Shopping: EA hat für Battlefield 3 einen Facebook Pop Up-Store gelaunched.B. Play4free Beret and Gun.

Möglichkeiten der Integration .

wird aber auf der Webseite / im Online-Shop abgeschlossen.com/bestbuy) .facebook.com/ladygaga). •  Vorteil: Kaufprozess findet im bereits vorhandenen Online-Shop statt •  Nachteil: Unterbrechung des Surferlebnisses •  Beispiele: z. Best Buy “Shop + Share” (www.1.facebook.B.) Kauf auf Facebook auslösen •  Integration einer “Storefront” auf der Facebook-Seite •  Shoppingprozess startet auf Facebook. Lady Gaga (www.

) Kauf auf Facebook abschließen •  User bleibt während des gesamten Kaufprozesses auf Facebook •  Im Optimalfall kann er nach Produkten suchen.2. Lieferzeiten einsehen.facebook.facebook. persönliche Nachrichten integrieren und Empfehlungen mit Freunden teilen •  Vorteil: User muss Facebook nicht verlassen •  Nachteil: noch nicht alle User trauen einem direkten Kauf auf Facebook •  Beispiele: 1-800 Flowers (www.com/1800flowers) oder Delta Ticket Counter (www.com/delta) .

Das Fazit .

die darüber reden und sie empfehlen. Sie können ihre Fans in Marken Botschafter verwandeln.Das Fazit •  Facebook-Fanstores mit exklusiven und einzigartigen Angeboten bringen Produkte an die Leute. •  Dies ist eine Chance für alle Marken. .

•  Aber Marken können: ZUHÖREN Wollen die Fans kaufen und wenn ja. OPTIMIEREN Beobachtung der Fans und stetige Weiterentwicklung. um den Fanstore immer weiter zu verbessern. AUSBAUEN Erfahrungen und Feedback nutzen. TESTEN Kleines TestBudgets für einen Fan-Store. was und wie. . wie man diesen einsetzen kann um Markenverfechter zu gewinnen.Das Fazit •  Es gibt noch kein Rezept für die perfekte Umsetzung. um mehr und mehr Fans in Markenverfechter zu verwandeln. um zu testen.

Anhang: Einige Fakten .

sehr interaktiv und mitteilungsbedürftig •  50% aller Nutzer loggen sich täglich ein •  Der durchschnittliche FacebookNutzer hat 130 Freunde Quelle: social commerce today – Facebook commerce by numbers . in den 80er Jahren geboren.Einige Fakten – Facebook •  Facebook hat in Deutschland über 22 Millionen Mitglieder •  96% aller Millenials* sind bei Facebook *Millenials: Generation.

erhöht sich die Wahrscheinlichkeit um 41%. Quelle: social commerce today – Facebook commerce by numbers . nachdem er den Like-Button geklickt hat •  Nachdem er Fan geworden ist. dass alleine die Möglichkeit eine Marke zu “liken” ein Kaufargument für das Produkt ist •  Die Wahrscheinlichkeit. dass er die Marke weiterempfiehlt.Einige Fakten – vertriebliche Sicht •  17% der Facebook-Nutzer sagen. dass ein Kunde einen Kauf tätigt. erhöht sich um 51%.

Starbucks.Einige Fakten – F-commerce •  Die Top 3 Marken auf Fans (nach Fans) verkaufen schon über Facebook: Coca Cola. Disney •  Die Facebook-Store-Conversion-Rate liegt mit 2-4% ungefähr gleichauf mit der Conversion eines herkömmlichen Stores •  Die Click-through-Rates auf einer Facebook-Pinnwand liegen bei 6.5% Quelle: social commerce today – Facebook commerce by numbers .

metro.com/2011/10-innovative-facebook-commerceexamples/ •  http://mashable.eyefortravel.de/pages/f-commerce-7-for-all-mankind-mit-shopdirekt-im-newsfeed-newsfeed-store#more-14985 •  http://blog.com/social-media-and-marketing/ %E2%80%9Cfacebook-commerce-offers-better-interactivity-betweenairline-and-its-cu •  http://www.Weitere Links •  https://www.facebook.com/2011/07/14/facebook-commerce-guide/ .co.com/commerce •  http://www.uk/tech/852999-asos-launches-full-shop-entirelywithin-facebook •  http://allfacebook.neworld.