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Netzschutzrelais NSR-3.1 / NSR-3.2

FEATURES

Die Netzschutzrelais NSR-3.1 / NSR-3.2 vereinen die von den Netzbetreibern geforderten Schutzfunktionen für den Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsan-agen am Niederspannungsnetz. (VDEW-Richtlinie 4 Ausgabe 2001, Ergänzende Hinweise September/2005):

Spannungsüberwachung 80 % U N bis 115 % U N (200 ms)

Spannungsüberwachung gleitender Mittelwert 110 % U N bis 115 % U N (10 s)

Frequenzüberwachung 47,5 Hz bis 50,2 Hz

Vektorsprung 3

20

Grad

Auslöseverzögerung < 180 ms

in einem kompakten, 105mm breitem Gerät. Das NSR-3.2 unterscheidet sich vom NSR-3.1 durch die nicht veränderbare Einstellung der Grenzwerte für

Spannungsunter-/überschreitung entsprechend der DIN V VDE 0126-1-1 (Gültigkeit zum 01.02.2006). Zusätzlich ist das NSR-3.1 / NSR- 3.2 mit einer Phasenfolge- Erkennung ausgestattet. Die Geräte sind für 400 V AC und 100 V AC lieferbar. Erkennt die Selbstüberwachung eine Störungen oder den Ausfall des Mikroprozessorsystems, wird eine Störungsmeldung ausgegeben. Eine Datenloggerfunktion ermöglicht die Ereignisausgabe und Protokollierung über einen PC oder Drucker mittels dem RS232 Interface IF-

1.

Die NSR-3.1 / NSR-3.2 sind digital arbeitende Schutzrelais. Dadurch wird eine hohe Präzision der Messung sowie eine schnelle Reaktionszeit erreicht. Die digitale Filterung der Messung gewährleistet ein hohes Maß an Störsicherheit.

Messung gewährleistet ein hohes Maß an Störsicherheit. harmonische Oberwellen entstehen können aus. Bei

harmonische Oberwellen entstehen können aus. Bei Überschreiten des fixen Maximalwertes von 50,2 Hz oder Unterschreiten des (beim NSR-3.1 einstellbaren) Minimalwertes fällt das zugeordnete Ausgangsrelais ab. Die Rückschaltzeiten für die o.g. Auswertungen betragen entsprechend DIN V VDE 0126-1-1 30 Sek.

Phasenfolge / Phasenlage

Das NSR-3.1 prüft das Netz auf korrekter Folge der 3 Phasen. Bei nicht korrektem Phasenabstand wird das Ausgangsrelais >delta phi< entregt. Die Rückschaltverzögerungszeit beträgt 30 Sek. Die maximal zulässige (statische) Abweichung ist werksseitig auf +/- 20 Grad el. eingestellt und kann über die Parametrierung des Gerätes verändert werden.

Eine Selbstüberwachung prüft ständig das Mikroprozessorsystem des Gerätes. Beim Auftreten einer Störung oder beim Ausfall des Systems wird ein Störmelderelais entregt.

Spannungsmessung

Das Gerät berechnet nach digitaler Filterung des Signals den Effektivwert der Netzspannung. Bei Über- bzw. Unterschreitung der vorgegebenen Grenzwerte fällt das zugeordnete Ausgangsrelais ab. Aus den Messungen wird entsprechend der DIN V VDE 0126-1-1 für jede Phase ein “gleitender Mittelwert” über ein Intervall von 10 min. gebildet Überschreitet der Mittelwert in einer Phase den mit dem Poti U avr eingestellten Grenzwert fällt das zugeordnete Ausgangsrelais ab.

Frequenzmessung

Die Frequenzmessung erfolgt nach dem Prinzip der Periodendauermessung. Dies stellt eine schnelle Auslösung bei Über- bzw. Unterschreiten der vorgegebenen Grenzwerte sicher. Die Filterung des Mess- Signals filtert Störungen, welche z.B. durch

Selbstüberwachung

Das überwachte Mikroprozessorsystem des Gerätes, prüft zusätzlich den Status der Ausgangsrelais. Erkennt das System, dass bei bei Über- /Unterschreitung der vorgegebenen Grenzwerte das zugeordnete Relais nicht abfällt, wird das Störmelderelais entregt. Diese Funktion ist ebenfalls beim Selbsttest aktiv. Zusätzlich überwacht eine Watchdog- Funktion den Mikroprozessor des Gerätes. Erkennt diese Funktion eine Störung oder Ausfall des Systems wird das Störmelderelais entregt.

Inbetriebnahme des Gerätes

Das Gerät kann über den Freigabeeingang, oder bei gebrücktem Freigabeeingang durch Anlegen der Netz- Spannung in Betrieb genommen werden. Nach Inbetriebnahme beginnt das Gerät mit der Messung der Netzparameter. Die den Fehlermeldungen zugeordneten Ausgangsrelais sind entregt (zugehörige LED aus), das Störmelderelais (unter der Voraussetzung das keine Gerätestörung vorliegt) erregt die LED Betrieb/Störung leuchtet. Sind die Netzparameter für eine Zeit von 30 Sek. innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte werden die

NSR 3.1 / NSR 3.3

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Ausgangsrelais erregt. Durch Brücken des Eingangs “Test” wird ein Selbsttest aller Funktionen ab Sekundärseite der Geräteinternen Spannungswandler durchgeführt.

Einstellung

Die Einstellung der wichtigsten Parameter ist entsprechend den Richtlinien des VDN “einfach und ohne zusätzliche Hilfsmittel” durch geeichte frontseitige Potenziometer und interne Steckbrücken realisierbar. Die transparente Frontabdeckung kann plombiert werden, um ein Verstellen der Parameter zu verhindern. Das Gerät ist mit einem seriellen Bus ausgestattet, welcher den Anschluss weiterer Systemgeräte oder eines PC ermöglicht. Über den PC lassen sich weitere Einstellungen des Gerätes vornehmen sowie die frontseitigen Einstellpotenziometer sperren. Im Normal- betrieb werden über den seriellen Bus die mit einem Zeitstempel versehenen Auslösungen und die zugehörigen Messwerte ausgegeben.

Parametrierung

Abgleich und Parametrierung des Gerätes sind über ein Standard- Terminalprogramm und RS232 Interface möglich. Dadurch kann das Gerät den anlagen- /

kundenspezifischen Gegebenheiten, sowie sich evtl. ändernden Vorgaben des Netzbetreibers angepasst werden. Das Gerät kann ab Softwareversion 1.1 über den Datenbus parametriert werden. Als Software für den PC wird ein handelsübliches, bzw. über das Internet kostenlos downloadbares Terminalprogramm eingesetzt (z.B. ZOC). Gemäß den Bestimmungen des VDN sind die Geräte bei Auslieferung über einen Code gegen eine Änderung der Parametrierung gesichert. Dieser Code kann bei uns angefordert werden. Es ist zu beachten, dass durch eine Änderung der Parametrierung das Gerät die Anforderungen des VDN / Netzbetreibers evtl. nicht mehr erfüllt.

IF-1. Interface zur Parametrierung des Gerätes.

Das IF-1 wandelt das Ausgangssignal des NSR-3.x in ein normgerechtes RS232 Signal um. Die Kabellänge darf maximal 10 mtr. betragen. Für größere Distanzen ist eine Pegelwandlung auf RS485 notwendig. Diese Interfaces können bei uns bezogen werden.

Einstellung des Terminalprogrammes

4800 Baud

8 bit,

No patity,

1 Stop Bit

Emulation: VT100

Funktionsbeschreibung

Nach Eingabe des Codes gibt das Gerät die Meldung “Device unlocked” aus. Es können nun die im folgenden beschriebenen Befehle an das Gerät gesendet werden. Während der Parametrierung arbeitet das Gerät normal weiter, die geänderten Parameter werden direkt nach der

Eingabe übernommen. Erfolgt für einen Zeitraum von 4 Minuten keine Eingabe geht das Gerät wieder in den abgesicherten Betriebsmodus über und die Meldung “locked” wird ausgegeben.

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Parameter

Taste

Befehl

 

Beschreibung

 

Bemerkung

q

Gain U L1 -

Verstärkungsfaktor U L1 kleiner.

 

Werksabgleich

Bereich 0,10

1,99

w

Gain U L1 +

Verstärkungsfaktor U L1 größer.

 

Werksabgleich

Bereich 0,10

1,99

a

Gain U L2 -

dito L2

Werksabgleich

s

Gain U L2 +

dito L2

Werksabgleich

y

Gain U L3 -

dito L3

Werksabgleich

x

Gain U L3 +

dito L3

Werksabgleich

Q

Offset U L1 -

Offset U L1 kleiner. Bereich -12,5

+12,5

V

Werksabgleich

W

Offset U L1 +

Offset U L1 größer. Bereich -12,5

+12,5

V

Werksabgleich

A

Offset U L2 -

dito U L2

Werksabgleich

S

Offset U L2 +

dito U L2

Werksabgleich

Y

Offset U L3 -

dito U L3

Werksabgleich

X

Offset U L3 +

dito U L3

Werksabgleich

   

Vermindert den Grenzwert für

   

o

Frequenzüberschreitung

Freqenzüberschreitung um 0,1 Hz.

-

 

Minimum = 50,0 Hz

 
   

Erhöht den Grenzwert für

   

O

Frequenzüberschreitung

+

Frequenzüberschreitung um +0,1 Hz Maximum = 70,0 Hz.

   

Vermindert den Grenzwert für

 

Nur bei NSR 3.2 Ab Softwarevers. 2.8

h

Frequenzunterschreitung

Freqenzunterschreitung um 0,1 Hz.

-

   

Minimum = 40,0 Hz

 
   

Erhöht den Grenzwert für

 

Nur bei NSR 3.2 Ab Softwarevers. 2.8

H

Frequenzunterschreitung

+

Frequenzunterschreitung um +0,1 Hz Maximum = 49,9 Hz.

   

Erhöht den Grenzwert

   

I

Limit U> +

Spannungsüberschreitung um 1%. Maximum = 120%.

Nur bei NSR 3.2

   

Erniedrigt den Grenzwert

   

i

Limit U> -

Spannungsüberschreitung um 1%. Minimum = 100%.

Nur bei NSR 3.2

   

Erhöht Fixwert Grenzwert

   

U

Limit U< +

Spannungsunterschreitung um 1%. Maximum =100%.

Nur bei NSR 3.2

   

Erniedrigt den Grenzwert

   

u

Limit U< -

Spannungsunterschreitung um 1%. Minimum= 70%.

Nur bei NSR 3.2

   

Gain = 1, Offset = 0 für alle Spannungen,

   

r

Reset Gain u. Offset

f max =50,2 Hz Limit Vektor statisch = 20 Grad el.

   

Umschaltung der Ausgabe auf .

   

p

print Value

1 = Datenlogger,

 

2 = Messwerte

d

device number

Umschaltung der Gerätenummer auf dem seriellen Bus.

   
   

Gerät wird gesperrt.

 

Erfolgt für 4 Minuten keine Eingabe wird das Gerät automatisch gesperrt.

l

lock device

Parametrierung erst nach erneuter Eingabe des Gerätecodes möglich

   

Schaltet die Nennspannung um. 100 V - 117 V - 231 V.

 

n

nominal voltage

Dieser Parameter wird zum Berechnen der prozentualen Grenzwerte benutzt.

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Taste

Befehl

 

Beschreibung

Bemerkung

   

Werkseinstellung wiederherstellen. Stellt die Parametrierung für:

 
 

Gain,

Offset,

f

f

max,

factory setting

Limit Vektor statisch in den Auslieferungszustand des Gerätes wieder her. (Insofern dieser nicht durch den Befehl ! überschrieben wurde.

   

Die Parameter für :

 
 

Gain,

Offset,

!

Store factory settings

f

max

Limit Vektor statisch Funktion der Fehler Relais werden als factory settings gespeichert.

     

1.

Separate :

 

Getrennte Ausgabe der Fehler-Meldungen auf das zugeordnete Ausgangsrelais.

 

2.

Common:

k

Funktion der Fehler-Relais

Alle drei Relais werden gemeinsam entregt, wenn ein oder mehrere Fehler erkannt werden. Das Störmelderelais hat immer die Funktion

Störungsmeldung.

   

Schaltet die Funktion

 

v

Vektor statisch

<statische Vektorüberwachung> ein bzw. aus.

 

Limit Vektor statisch -

Grenzwert für statische Vektorüberwachung

 

c

kleiner.

b

Limit Vektor statisch +

Grenzwert für statische Vektorüberwachung größer.

 
   

Schaltet die Funktion

 

V

Vektor dynamisch

<dynamische Vektorüberwachung> ein, bzw. aus.

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Selbsttest

Durch das Anlegen einer Spannung (Brücken mit +12V) wird die Selbsttest-Funktion des NSR-3.x aktiviert. Während der Testphase arbeitet das Gerät im wesentlichen “normal”, d.h. alle Messungen und Auswertungen werden weiterhin ausgeführt, jedoch werden die Messergebnisse nacheinander mit Faktoren beaufschlagt, welche zu einer Auslösung des jeweiligen Überwachungskreises führen müssen. Dadurch wird sichergestellt, dass jede Überwachungsfunktion des Gerätes ab dem internem Spannungswandler separat überprüft wird und das Gerät die selben Softwareroutinen wie im normalen Betrieb durchläuft. Die Funktion der Melde-Relais (Abfallen und Anziehen) wird ebenfalls geprüft, so dass ein “Hängen” eines Relais erkannt werden kann. Um den Ablauf der Testfunktion zu beschleunigen, wird die Rückschaltver- zögerungszeit der Ausgangsrelais auf 2 Sekunden verkürzt. Nach Ablauf des Tests wird die Rückschaltverzögerung wieder auf den ursprünglichen Wert (30 s. n. DIN V VDE 0126-1-1) zurückgesetzt.

Die Selbsttestfunktion ist die sicherste und eleganteste Methode alle Gerätefunktionen über eine SPS / Generatorsteuerung zu überprüfen. Dazu kann der Selbstest periodisch (bei nicht parallel geschaltetem Generator) von der SPS/Generatorsteuerung initiiert werden. Die SPS/Generatorsteuerung überwacht in dabei den Status der Ausgangs- relais. Beim Selbsttest sind alle Mess- und Auswertefunktionen des Gerätes aktiv. Dies ermöglicht den Abbruch des Selbsttestes zu einem beliebigen Zeitpunkt mit sofortiger Aufnahme der normalen Überwachungs- funktion.

Voraussetzung Die Spannungen aller 3 Phasen muss im Gutbereich der Überwachung liegen (-20/+15% U Nenn ). Die Frequenz muss der Nennfrequenz (+/- 0,2 Hz) entsprechen. Diese Parameter müssen für die Dauer des Selbsttest stabil sein. Diese Bedingungen sind in der Regel bei Netzbetrieb erfüllt.

Testablauf Wenn die Einschaltverzögerungszeit abge- laufen ist reagiert das Gerät auf die Test- anforderung (Klemme 13, Test an +12V). Es wird folgender Testablauf durchgeführt:

1. Spannungserhöhung U1 : 20%

2. Spannungsrückgang U1 : 40 %

3. Spannungserhöhung U2 : 20%

4. Spannungsrückgang U2 : 40 %

5. Spannungserhöhung U3 : 20%

6. Spannungsrückgang U3 : 40 %

7. Vektorsprung Phase 1

8. Vektorsprung Phase 2

9. Vektorsprung Phase 3

10. Frequenzanhebung 20% 11. Frequenzabsenkung 20 %

Bei diesen Tests werden bei Auslösung die entsprechenden Ausgangsrelais entregt. Das Gerät gibt über die serielle Schnittstelle einen Zeitstempel mit den Messwerten aus. Zudem wird die Meldung Relay: OK ausgegeben. Wird ein “Hängen” oder eine erhöhte Reaktionszeit des Relais beim Anzug oder Abfallen erkannt, wird die Meldung Relay: BAD ausgegeben. Des weiteren fällt bei einem “hängendem” Melde-Relais das Störmelderelais ab. (Diese Überwachungsfunktionen sind im Normalbetrieb ebenfalls aktiv).

12. Das Störmelderelais wird zwangsweise

erregt.

entregt

und

wieder

Nach bestandenem Test arbeitet das Gerät auch bei weiterhin gebrücktem Testeingang normal weiter. Ein erneuter Test wird erst durch abschalten und erneutes wiederauflegen der +12V eingeleitet.

Dokumentation Der Selbsttest kann über einen an das NSR- 3.x angeschlossenen Drucker oder PC dokumentiert werden. Dabei ist der Datenausgang des NSR-3.x über das Interface IF-1 mit dem PC oder Drucker zu verbinden. Das Interface IF-1 kann für Leitungslängen bis zu 10 Meter verwendet werden. Müssen größere Entfernungen per Kabel überbrückt werden kann ein Pegelwandler auf RS485 eingesetzt werden.

Einstellung

der

RS

232/RS485

Schnittstelle:

4800

Baud, 8

Bit, No parity,

1

Stop-Bit.

Emulation VT100

Auf dem PC kann jedes Terminalprogramm eingesetzt werden. Z.B.: ZOC Wird ein Drucker ohne PC eingesetzt, ist darauf zu achten, dass dieser über mindestens 5k Datenpuffer verfügt.

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Einstellmöglichkeiten im Gerät (Ab Firmwareversion 1.0)

Im Gerät lassen sich folgende Parameter einstellen :

 
Im Gerät lassen sich folgende Parameter einstellen :  

Auslöseverzögerung der Spannungsauswertung.

Öffnen des Gerätes :

1. Im Geräteinneren befinden sich elektrostatisch gefährdete Bauteile. Beim Öffnen des Gerätes sind die Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit ESD gefährdeten Bauteilen zu beachten.

2. Klarsichtabdeckung abnehmen.

 
 

3. Die beiden schwarzen Klemmenblöcke mit der einen Hand leicht zusammendrücken.

 
 

4. Mit der anderen Hand das graue Kunststoffgehäuse nach außen ziehen bis die Arretierung auf dieser Seite ausrastet.

5. Das Gerät um 180 Grad drehen und Punkt 3. wiederholen.

6. Das Gerät an den schwarzen Klemmenblöcken aus dem grauen Gehäuseunterteil herausziehen.

7. Wenn sich die Leiterplatten im Gerät verkantet haben mit einem Schraubendreher zwischen den Klemmen- blöcken und dem Gehäuseunterteil das Gerät vorsichtig heraushebeln.

 

Nummerierung der Programmier- Pins.

Im Gerät befinden sich 2 Leiterplatten, welche durch eine trennbare Steckverbindung elektrisch verbunden sind. Das Bild zeigt die Leiterplatte auf welcher die 6-polige Steckbrücke zur Parametrierung rot eingerahmt ist. Die folgenden Abbildungen sind eine Teilansicht des eingerahmten Bereichs. Die Charakteristik des Gerätes wird durch Wahl der Steckbrücken wie folgt geändert. (Änderung nur möglich, wenn Gerät spannungsfrei geschaltet ist.)

6 5 4 1 2 3
6 5
4
1 2
3

Auslöseverzögerung Spannungsauswertung 200 ms

Auslöseverzögerung Spannungsauswertung 200 ms  
 

Die Auslösung des Relais U <> erfolgt, wenn die Spannung in mindestens einer Phase für 200 ms die eingestellten Grenzwerte über- oder unterschreitet. (entspr. DIN V VDE 0126-1-1 vom 01.02.06) Werksseitige Einstellung.

Pin 5,6 gebrückt

Auslöseverzögerung Spannungsauswertung 1,5 s

Auslöseverzögerung Spannungsauswertung 1,5 s Pin 4,5 gebrückt

Pin 4,5 gebrückt

Rückschaltverzögerung Spannung / Frequenz = 2 min.

Rückschaltverzögerung Spannung / Frequenz = 2 min.  
 

Die Relais für U <>, und f <> werden nach Wiederkehr des Gutzustandes und Ablauf einer Zeitverzögerung von 2 Minuten wieder erregt. (Netzberuhigungszeit).

Pin 1,2 gebrückt

Rückschaltverzögerung Spannung / Frequenz = 30 sek.

Rückschaltverzögerung Spannung / Frequenz = 30 sek.  
 

Die Relais für U <>, und f <> werden nach Wiederkehr des Gutzustandes und Ablauf einer Zeitverzögerung von 30 Sekunden wieder erregt. (entspr. DIN V VDE 0126-1-1 vom 01.02.06) Werksseitige Einstellung.

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Technische Daten

Gehäuse

Befestigung

Abmessungen

Schutzart

Gehäuseabdeckung

Umgebungstemperatur

Hilfsspannung

Leistungsaufnahme

Messeingänge

Digitaleingänge

Einstellung

Messung

Ausgänge

Schnittstelle

Stand

Kunststoff Makrolon 8020 grau nach VDE 0100 und VBG 4

auf C-Schiene nach DIN Schraubbefestigung

L 75 x B 99,7 x H 110 (mm 3 )

Gehäuse IP 40, Klemmen IP 20

Transparent, plombierbar

-10

+ 50 Grad C

3 x 400 VAC (Best.Nr.:440.304.400)

3 x 100 VAC (Best.Nr.:440.304.100) (Aus Messsignal)

max. 3 VA

3

x 400 VAC (Best.Nr.:430.304.400)

3

x 100 VAC (Best.Nr.:430.304.100)

Messbereich : 50%

115%

U N

1. Freigabe nach 30 sek. Messzeit u. Netz innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte.

2. Test

Über geeichte, digitalisierte Potentiometer.

* Fest eingestellt.

Vektorsprung

3

20

Grad el.

 

Phasenausfall

t v < 30 ms

 

Spannungsrückgang

1,0

0,8 U N

 

t v < 140 ms

Spannungssteigerungsschutz

1,00 1,15

U

N

t v < 140 ms

Spannungssteigerungsschutz

1,10 1,15

U

N

(Mittelwert 10 min.)

Frequenzrückgang

47,5

50

Hz

 

t v < 150 ms

Frequenzsteigerung

50,2 Hz * tv < 150 ms

 

Genauigkeit Endbereiche

+/- 0,1 %

 

Reproduzierbarkeit über gesamten Einstellbereich

+/- 0,2 %

 

Auslöseverzögerung U < >

< 140 ms n. DIN V VDE 0126-1-1

Durch int. Steckbrücke wählbar.

1,5 s (nur NSR-3.1)

Rückschaltverzögerung (Netzberuhigungszeit) U<> / f <> durch int. Steckbrücken wählbar.

30 s n. DIN 0126-1-1

2 min (nur NSR-3.1)

Spannung

Effektivwert. Messzeit 120 ms Auflösung 0,1 V Genauigkeit +/- 0,25% im Bereich von 50

115

% U Nenn.

Phasenlage

120 Grad, Grenzwert +/- 20 Grad. Über Parametrierung veränderbar.

[statisch]

Frequenz

Periodendauermessung (1/t) Auflösung 0,01 Hz @50 Hz Genauigkeit +/- 0,05%

 

Messbereich : 35

100

Hz

1 Relaiswechsler Vektorsprung

1 Relaiswechsler U <> (tv <180 ms), U avr > (Mittelwert 10 s)

1 Relaiswechsler f <>

1 Relaiswechsler Störung

Alle Relais Ruhestromkontakt. Max. Belastbarkeit 250 V AC, 125 W, 25 VA

Seriell 1 Wire, potenzialfrei 4800 Baud, 8 Bit, No Parity,

1 Stop-Bit

Interface auf RS232 (IF-1) und RS485 (IF-2) erhältlich.

13.04.2011

Softwareversion 3.0

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