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Tabellenanalyse WS 2011/12

g. majce

EINFACHE BALKENGRAFIKEN, EINFACHE KORRELATION (Beispieldatei „balkendiagramm.sav“)

1. Variablenwahl: Einfach, Auswertung über die Kategorien einer Variablen

Es handelt sich hier sozusagen um ein Kreuztabellenäquivalent in Form einer Grafik, z.B. (mittlere) Anzahl der Freunde, nach Geschlecht.

Befehlssequenz: DIAGRAMME – („Veraltete Dialogfelder“) – BALKEN.

Auswahl EINFACH sowie AUSWERTUNG ÜBER KATEGORIEN EINER VARIABLEN):

EINFACH sowie AUSWERTUNG ÜB ER KATEGORIEN EINER VARIABLEN): Es wird nach Anklicken von „Definieren“ folg endes

Es wird nach Anklicken von „Definieren“ folgendes Fenster angeboten (typ_pers … Variable Lehrende/r oder Studierende/r; nfriends … Anzahl der Freunde; gender … Gender):

angeboten (typ_pers … Variable Lehrende/r oder Studierende/r; nfriends … Anzahl der Freunde; gender … Gender): 1

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Nun wählt man, um die mittlere Anzahl von Freunden – nach Geschlecht – zu erhalten, zu- nächst die unabhängige Variable „gender“. Zu diesem Zweck wird sie in das Feld „Katego- rienachse“ transportiert. Um die mittlere Anzahl von Freunden zu erhalten, wählt man unter „Bedeutung der Balken“ die „Andere Auswertungsfunktion“. Es wird defaultmäßig der Mit- telwert der gewählten Variable als Funktion angeboten; will man eine andere Funktion, so kann diese über „Auswertungsfunktion …“ ausgewählt werden.

Die Auswahl sieht dann so aus:

diese über „Auswertungsfunktion …“ ausgewählt werden. Die Auswahl sieht dann so aus: Das Ergebnis als Grafik:

Das Ergebnis als Grafik:

diese über „Auswertungsfunktion …“ ausgewählt werden. Die Auswahl sieht dann so aus: Das Ergebnis als Grafik:

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2. Variablenwahl: Gruppiert, Auswertung über die Kategorien einer Variablen

Statt „EINFACH“ wird jetzt „GRUPPIERT“ gewählt, dann wieder „Definieren“:

t „GRUPPIERT“ gewählt, da nn wieder „Definieren“: Es wird nunmehr dieses erweiterte Fenster angeboten: Es sei

Es wird nunmehr dieses erweiterte Fenster angeboten:

Es wird nunmehr dieses erweiterte Fenster angeboten: Es sei jetzt unser Anliegen, wieder die mittlere Anzahl

Es sei jetzt unser Anliegen, wieder die mittlere Anzahl der Freunde nach Geschlecht zu ver- gleichen, aber nun unter Konstanthaltung der Variable StudentIn/LehrerIn (also typ_pers), weil der Verdacht bestehe, diese Drittvariabel („Testfaktor“) könnte den Zusammenhang zwi- schen Anzahl der Freunde und Geschlecht beeinflussen.

Man wählt also wieder die mittlere Anzahl von Freunden als abhängige Variable (als das, was man mit den Balken darstellt) und kann nun zwei unabhängige Variablen wählen: (1) als Ka-

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tegorienachse den Person-Status („typ_pers“), und (2) zur Gruppierung innerhalb der Katego- rien (also einmal für Studierende und einmal für Lehrende) das Geschlecht („gender“):

und einm al für Lehrende) das Geschlecht („gender“): Das Ergebnis ist dann diese Grafik: Wir erkennen:

Das Ergebnis ist dann diese Grafik:

(„gender“): Das Ergebnis ist dann diese Grafik: Wir erkennen: Die weiblichen Befragten haben sowohl bei den

Wir erkennen: Die weiblichen Befragten haben sowohl bei den Studierenden als auch bei den Lehrenden im Durchschnitt weniger Freunde als die männlichen und zugleich haben Lehren- de im Mittel weniger Freunde als Studierende …

Nach denselben Prinzipien kann man auch andere Grafiken erzeugen, so insbesondere zum Beispiel Boxplots.

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Für andere Zwecke, etwa zur Inspektion der bivariaten Verteilung zweier mindestens inter- vallskalierter Variablen, eignet sich besonders gut das „Streudiagramm“ („Scatterplot“, Punkteschwarm). Es möge z. B. das Streudiagramm der Variablen „Anzahl der Freunde“ („nfreunde“) und „Neurotizismus“ (gemessen mit einer Ratioskala) interessieren:

Befehlssequenz:

DIAGRAMME – („Veraltete Dialogfelder“) – STREU-/PUNKTDIAGRAMM. Die Auswahl „Einfaches Streudiagramm“ liefert das Fenster:

„Einfaches Streudiagramm“  liefert das Fenster: in dem wir „Einfaches Streudiagramm“ anklicken. Auf

in dem wir „Einfaches Streudiagramm“ anklicken. Auf „Definieren“ folgt das Fenster

anklicken. Auf „Definieren“ folgt das Fenster in dem man die beiden Variablen wählt (hier ist es

in dem man die beiden Variablen wählt (hier ist es zwar unerheblich, welche man als X- und welche als Y-Achse wählt, bei der Regression allerdings liefert die unabhängige Variable die X-Achse und die abhängige die Y-Achse). Das „OK“ liefert dann das Streudiagramm:

die un abhängige Variable die X-Achse und die abhängige die Y-Achse). Da s „OK“ liefert dann

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3. Gruppen im Streudiagramm farblich unterscheiden

Oft möchte man im Punkteschwarm bestimmte Gruppen, hier z.B. männliche/weibliche Be- fragte, voneinander unterscheiden, um etwaige Interaktionen visuell erkennen zu können. In Verfeinerung des obigen Beispiels wäre dann die Vorgangsweise so:

des obigen Beispiels wäre dann die Vorgangsweise so: Es wurde also die Variable gender in das

Es wurde also die Variable gender in das Fenster „Markierungen festlegen durch“ hinüberge- klickt. Nach „OK“ wird folgenden Diagramm ausgegeben:

klickt. Nach „OK“ wird folgenden Diagramm ausgegeben: Durch Hineinklicken in dieses Diagramm kann man die Ausgabe

Durch Hineinklicken in dieses Diagramm kann man die Ausgabe weiter bearbeiten, etwa zur Zuordnung deutlicherer farblicher Unterscheidungen:

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Tabellenanalyse WS 2011/12 g. majce In einem Vorgriff auf die (einfache lineare) Re gression sei auch

In einem Vorgriff auf die (einfache lineare) Regression sei auch noch gezeigt, wie in dieses Streudiagramm eine Regressionslinie eingezeichnet werden kann. Durch Doppelklick mit der linken Maustaste auf die Grafik im Ausgabefenster gelangt man in den Diagramm-Editor . In der Icon-Leiste hat man nun die Möglichkeit,

(a)

eine „Anpassungslinie bei Gesamtwert “ auszuwählen – das ist die Regressionslinie für alle Punkte insgesamt -, oder

(b)

„Anpassungslinien für die Untergruppen“ auszuwählen, also für jede der farblich und formmäßig unterschiedlichen Gruppen eine je eigene Regressionslinie:

Fall (a):

also für jede der farblich und formmäßig unterschiedlichen Gruppen eine je eigene Regressionslinie: Fall (a): 7

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Fall (b):

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Tabellenanalyse WS 2011/12 Fall (b): g. majce 8