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Benutzerhandbuch zu Capture One 4
Benutzerhandbuch zu Capture One 4

Benutzerhandbuch zu Capture One 4

Rechtliches ©2008 Phase One A/S. Alle Rechte vorbehalten. Hergestellt in Dänemark. Ver. 4.1 Die Farbraumprofile

Rechtliches

©2008 Phase One A/S. Alle Rechte vorbehalten. Hergestellt in Dänemark. Ver. 4.1 Die Farbraumprofile wurden mit CROMiX ColorThink erstellt. Das Bild auf der Vorderseite der Verpackung stammt von Drew Gardner, www.drewgardner.co.uk Alle anderen Fotos stammen von Nick Wilcox-Brown, www.nickwb.com

Weitere Informationen zu Capture One 4 erhalten Sie unter www.phaseone.com/4

Haftung

Die Informationen in diesem Benutzerhandbuch werden ohne Mängelgewähr bereitgestellt.

Phase One ist in keinem Fall, auch nicht bei Fahrlässigkeit, haftbar für beiläufig entstandene, konkrete, direkte, indirekte oder Folgeschäden, die sich aus oder im Zusammenhang mit der Verwendung der Informationen in diesem Handbuch ergeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob diesen Schäden eine Nutzung der in diesem Handbuch beschriebenen Software zu Grunde liegt.

Marken und Lizenzierung

Capture One und Phase One sind in der Europäischen Union und/oder anderen Ländern entweder eingetragene Marken oder Marken von Phase One A/S.

Alle anderen Marken sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Dieses Produkt umfasst DNG-Technologie unter Lizenz von Adobe Systems Incorporated.

1.0 Willkommen beim Benutzerhandbuch zu Capture One 4 Vielen Dank, dass Sie Capture One 4

1.0 Willkommen beim Benutzerhandbuch zu Capture One 4

Vielen Dank, dass Sie Capture One 4 erworben haben!

Phase One freut sich, Ihnen diese speziell entwickelte Komplettlösung anbieten zu können, mit der Sie auf der Grundlage Ihrer Raw-Dateien Bilder höchster Qualität erstellen können.

Dieses Produkt der nächsten Generation konzentriert sich auf die Erzielung einer außergewöhnlichen Bildqualität unter Einsatz eines Workflows, der auf dem Feedback professioneller Fotografen aufbaut.

Der Ansatz dieses Benutzerhandbuchs ist lösungsorientiert - es werden also nicht einfach nur nacheinander die Funktionen beschrieben. In diesem Handbuch wird Capture One 4 für Apple ® Macintosh ® beschrieben. Im Großen und Ganzen trifft er jedoch auch auf Capture One 4 für Microsoft ® Windows ® zu. Verweise auf das Menü „Datei/ Ablage“ bedeuten, dass sich der jeweilige Befehl unter Windows auf das Menü „Datei“ und auf dem Mac auf das Menü „Ablage“ bezieht.

Die Benutzeroberfläche sieht gegenüber Capture One 3 etwas anders aus, die Bearbeitungsfunktionen sind jedoch sehr ähnlich, wobei deutliche Verbesserungen in einigen Bereichen vorgenommen wurden.

Beim Entwurf des Programms stand jedenfalls immer der Workflow des Fotografen im Vordergrund.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß damit!!!

Contents

1.0

Willkommen beim Benutzerhandbuch zu Capture One 4

3

1.1

Worum handelt es sich bei Capture One 4?

5

1.2

Empfohlene Hardware und Software

6

1.3

Hinweise zur Installation und Einrichtung

7

1.4

Aktivierung von Capture One 4

8

1.5

Deaktivierung von Capture One 4

9

1.6

Bildschirmkalibrierung

10

Welche Art der Kalibrierung ist zu empfehlen?

10

1.7

Globale Anwendungsvoreinstellungen

11

Was hat es mit den globalen Anwendungsvoreinstellungen auf sich?

11

Werkzeugleiste individuell anpassen

12

2.0

Die neue Benutzeroberfläche

13

2.1

Beschreibung der Benutzeroberfläche

13

Cursor-Werkzeuge

16

Bibliothek

16

Aufnehmen

16

Schnell-korrektur

16

Farbe

16

Belichtung

16

Zuschneiden

16

Details

16

Metadaten

16

Anpassungen

16

Ausgabe

16

Stapel

16

Aufnehmen

18

3.0

Funktionsprinzip von Capture One

22

So liest Capture One 4 ein Bild ein

23

Bildverarbeitung durch Capture One 4

23

Empfohlener Benutzer-Workflow mit Capture One 4

24

Workflow mit Capture One 4

24

Zweidimensionale Ansicht desAdobe RGB-Farbraums

25

Farbraum Adobe RGB verglichen mit dem kleineren Farbraum sRGB

26

4.0

Organisation des Workflows

27

4.1

Dateien suchen und importieren

27

4.2

Dateien bewerten

31

4.3

Mit Alben arbeiten

32

4.4

Allgemeines zu Favoriten

33

arbeiten 32 4.4 Allgemeines zu Favoriten 33 5.0 Aufnehmen 34 5.2 Welche Einstellungen

5.0

Aufnehmen

34

5.2

Welche Einstellungen sollten vor der Aufnahme überprüft werden? 34

5.3

Hot Folder verwenden

35

5.4

Ist es möglich Fotos direkt bei der Aufnahme zu vergleichen?

35

5.5

Wofür stehen die Optionen „IIQ, Raw, S“ und „IIQ, Raw, L“?

35

Worum handelt es sich beim unkomprimierten Raw-Format?

36

5.6

Wie lassen sich Testaufnahmen machen?

36

5.7

Nach der Aufnahme mit angeschlossener Kamera

37

6.0

Farben optimieren

38

Einführung

38

6.1

Weißabgleich

40

Wie lässt sich der Weißabgleich von einem Bild auf andere Bilder übertragen?

42

6.2

Farbbalance

43

7.0

Belichtung optimieren

46

7.1

Grundlegende Optionen

46

7.2

Belichtung mit dem Werkzeug „Tonwertkorrektur“ anpassen

48

7.3

Belichtung mit dem Werkzeug „Gradationskurve“ anpassen

50

7.4

Belichtung mit dem Werkzeug „HDR“ anpassen

51

8.0

Bildeinstellungen

53

9.0

Varianten

55

10.0

Bildaufbau festlegen

57

10.1

Werkzeug „Zuschneiden“

58

10.2

Zuschneide-Einstellungen

60

10.3

Zuschneide-Einstellungen an Ausgabe anpassen

61

10.4

Gerade richten

62

10.5 Schärfung

64

10.6

Rauschreduzierung

67

11.0

Metadaten

68

12.0

Die richtige Ausgabe

70

Einführung

70

12.1

Wie lassen sich Verarbeitungsvorgaben erstellen?

70

12.2

Web-Kontaktabzug erstellen

74

12.3

Wie funktioniert die Stapelverarbeitung?

76

Capture One 4 – Tastenkombinationen

78

Capture One 4 – Mausverfahren

80

Zusätzliche Informationen

81

UMSCHALTTASTE ALS ZUSATZTASTE

81

4

1.1 Worum handelt es sich bei Capture One 4? Capture One 4 ist eine Raw-Workflow-Software,

1.1 Worum handelt es sich bei Capture One 4?

Capture One 4 ist eine Raw-Workflow-Software, die es Ihnen in ihrer aktuellen, noch besseren Version ermöglicht, perfekte Ergebnisse bei minimalem Aufwand zu erzielen. Wir haben jeden für die Bildqualität relevanten Parameter so abgestimmt, dass optimale Ergebnisse mit jeder unterstützten Kamera sichergestellt und zugleich alle benötigten Funktionen immer in Reichweite sind.

Die Software ermöglicht einen logischen Workflow, der Sie Schritt für Schritt durch den Bildoptimierungsvorgang leitet und es Ihnen ermöglicht, effizient mit großen Mengen an Bildern zu arbeiten. Mit Capture One 4 können Sie beeindruckende Effekte und eine großartige Qualität bei der Verarbeitung Ihrer Aufnahmen erzielen.

1.2 Empfohlene Hardware und Software Capture One 4 läuft ggf. auch auf älteren Computern, Phase

1.2 Empfohlene Hardware und Software

Capture One 4 läuft ggf. auch auf älteren Computern, Phase One empfiehlt jedoch die Einhaltung der folgenden Mindestanforderungen, um optimale Ergebnisse mit Capture One 4 sicherzustellen.

Apple ® Macintosh ® :

G4, G5 oder Intel-basierte Macs

1 GB Arbeitsspeicher

1 GB freier Festplattenspeicher

Kalibrierter Farbmonitor mit einer Auflösung von mindestens 1280 x 800 und 24 Bit Farbtiefe

Mac OS X 10.4.11 oder Mac OS X 10.5

Microsoft ® Windows ® :

Intel ® Pentium ® 4 oder entsprechend

1 GB Arbeitsspeicher

1 GB freier Festplattenspeicher

Kalibrierter Farbmonitor mit einer Auflösung von mindestens 1280 x 800 und 24 Bit Farbtiefe Windows XP ® mit Service Pack 2 oder höher Windows Vista ® Microsoft ® .NET Framework 3.0 Redistributable Package – Falls Sie dieses noch nicht installiert haben, wird dies im Rahmen der Installation von Capture One nachgeholt.

Falls Sie mit Kameras mit hoher Auflösung arbeiten oder ganz einfach eine optimale Leistung erzielen möchten, sollten Sie Ihren Computer in den folgenden Bereichen aufrüsten:

Verwenden Sie einen Mehrkernprozessor, z. B. Intel Core™ DUO oder schneller.

Versehen Sie Ihren Computer mit mindestens 2 GB Arbeitsspeicher. Sorgen Sie für eine große Festplatte für die Bildspeicherung.

Zum Aktivieren von Capture One 4 benötigen Sie eine Internet- verbindung.

1.3 Hinweise zur Installation und Einrichtung Bitte lesen Sie die Versionshinweise aufmerksam durch, bevor Sie

1.3 Hinweise zur Installation und Einrichtung

Bitte lesen Sie die Versionshinweise aufmerksam durch, bevor Sie Capture One 4 installieren!

Installation unter Mac OS X:

Capture One bietet ein benutzerfreundliches Installationsprogramm, das dafür sorgt, dass alle Programme installiert werden, die für die Ausführung der Anwendung unter Mac OS X erforderlich sind.

Gehen Sie zum Installieren der Software wie folgt vor:

1. LegenLegenLegen SieSieSie diediedie CaptureCaptureCapture One-DVDOne-DVDOne-DVD eineinein oderoderoder ladenladenladen SieSieSie diediedie AnwendungAnwendungAnwendung von der Website von Phase One herunter: www.phaseone.com.

2. Öffnen Sie das Image von Capture One.

3. Lesen und akzeptieren Sie die angezeigte Lizenzvereinbarung.

4. Ziehen Sie das Capture One-Symbol in den Ordner „Programme“.

5. Öffnen Sie Capture One über den Ordner „Programme“.

Installation unter Windows:

Capture One bietet ein benutzerfreundliches Installationsprogramm, das dafür sorgt, dass alle Programme installiert werden, die für die Ausführung der Anwendung unter Windows erforderlich sind.

Gehen Sie zum Installieren der Software wie folgt vor:

1. LegenLegenLegen SieSieSie diediedie CaptureCaptureCapture One-DVDOne-DVDOne-DVD eineinein oderoderoder ladenladenladen SieSieSie diediedie AnwendungAnwendungAnwendung von der Website von Phase One herunter: www.phaseone.com.

2. Führen Sie die ausführbare Software-Installationsdatei aus.

3. Lesen und akzeptieren Sie die angezeigte Lizenzvereinbarung.

4. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Installation

abzuschließen.

– Falls Sie Microsoft® .NET Framework 3.0 noch nicht installiert haben, startet Capture One die Installation dieser Anwendung.

1.4 Aktivierung von Capture One 4 Zum Aktivieren von Capture One 4 müssen Sie mit

1.4 Aktivierung von Capture One 4

Zum Aktivieren von Capture One 4 müssen Sie mit dem Internet verbunden sein.

Öffnen Sie das Lizenzaktivierungs-Dialogfeld über das Menü „Capture One > Lizenz“.

Der erste Schritt bei der Aktivierung von Capture One besteht darin, das Lizenzaktivierungs-Dialogfeld zu öffnen (siehe Abbildung).

Wählen Sie den Modus aus, in dem Sie Capture One ausführen möchten (siehe Kasten „Tipp“).

Geben Sie anschließend Ihren Lizenzcode für Capture One und Ihre persönlichen Daten im Lizenzaktivierungs-Dialogfeld ein. Den Lizenzcode haben Sie entweder per E-Mail oder zusammen mit der Originalverpackung der Software erhalten.

Füllen Sie die erforderlichen Felder aus, um die Software zu aktivieren. Klicken Sie anschließend auf „Aktivieren“, woraufhin Ihre Aktivierung vom Aktivierungsserver von Phase One überprüft wird. Ihre Software ist nun aktiviert und einsatzbereit!

Fehlerbehebung Falls Probleme bei der Aktivierung der Software auftreten, befolgen Sie die Anweisungen, die Sie von der Anwendung erhalten, oder besuchen Sie unsere Website, auf der Sie Tipps zur Fehlerbehebung erhalten:

Tipp:

Beim Ausführen der Anwendung können Sie zwischen folgenden Modi wählen:

1. Testmodus (30 Tage)

2. Modus für digitale Rückteile (keine

Spiegelreflex-Unterstützung)

3. Aktivierung der Anwendung

1.5 Deaktivierung von Capture One 4 Zum Deaktivieren von Capture One 4 auf einem Computer
1.5 Deaktivierung von Capture One 4 Zum Deaktivieren von Capture One 4 auf einem Computer

1.5 Deaktivierung von Capture One 4

Zum Deaktivieren von Capture One 4 auf einem Computer müssen Sie mit dem Internet verbunden sein.

Öffnen Sie das Lizenz-Dialogfeld über das Menü „Capture One > Lizenz“.

Klicken Sie auf „Deaktivieren“.

Nach der Deaktivierung kehrt Capture One in den Testmodus zurück. Ist der Testzeitraum für diesen Computer bereits abgelaufen, werden alle laufenden und ausstehenden Verarbeitungsvorgänge abgebrochen und Sie können erst wieder mit der Anwendung arbeiten, wenn Sie sie reaktivieren.

Bestätigen Sie, dass Sie die Deaktivierung durchführen möchten. Nach Abschluss der Deaktivierung können Sie Capture One auf einem anderen Computer aktivieren.

1.6 Bildschirmkalibrierung Neben Ihrer Kamera und Ihren Objektiven ist Ihr Bildschirm das wichtigste Hardware-Element in

1.6 Bildschirmkalibrierung

Neben Ihrer Kamera und Ihren Objektiven ist Ihr Bildschirm das wichtigste Hardware-Element in Ihrem Workflow. In der Film-Ära konnte man ganz einfach ein Dia oder ein Negativ gegen das Licht halten oder es mit einem Leuchtkasten betrachten, um die Dichte und die Farbe des Originalbilds zu überprüfen.

Im Rahmen eines digitalen Workflows ist das nicht mehr möglich - dort ist der Bildschirm die einzige Möglichkeit zur Bildbeurteilung. Betrachten Sie Ihren Monitor also als modernen, digitalen Leuchtkasten. Damit dabei sichergestellt ist, dass die Farben präzise wiedergegeben werden, muss bei Bildschirmen eine Hardware-Kalibrierung vorgenommen werden. Nur bei Verwendung eines hochwertigen Monitors und Kalibrierungswerkzeugs können Sie sicher sein, dass Ihre Bilder auf dem Bildschirm korrekt dargestellt werden.

Nachdem Sie Ihren Monitor kalibriert haben, sollten Sie die Regler für Farbe und Helligkeit sperren, damit sie nicht versehentlich verstellt werden können.

Welche Art der Kalibrierung ist zu empfehlen?

Hardware-basierte Kalibrierungswerkzeuge für Bildschirme sind heutzutage zu vernünftigen Preisen erhältlich. Sie lassen sich einfach und schnell verwenden und ermöglichen es Ihnen, Bilder mit Sicherheit zu beurteilen. Wenn Sie die höheren Ausgaben nicht scheuen, können Sie natürlich auch einen Bildschirm der gehobenen Klasse erwerben, der über eine interne Kalibrierungssoftware verfügt, die in Verbindung mit professionellen Kalibrierungsgeräten eine extrem präzise Kalibrierung ermöglicht.

10

1.7 Globale Anwendungsvoreinstellungen Über die Voreinstellungen können Sie den Workflow der Anwendung an Ihre

1.7 Globale Anwendungsvoreinstellungen

Über die Voreinstellungen können Sie den Workflow der Anwendung an Ihre persönlichen Wünsche anpassen. Dies kann nützlich sein, wenn Sie eine großen Anzahl von Bildern auf ähnliche Weise bearbeiten möchten.

Was hat es mit den globalen Anwendungsvoreinstellungen auf sich?

Über „Capture One > Voreinstellungen“ können Sie auf die globalen Anwendungsvoreinstellungen zugreifen, um Capture One individuell an Ihren persönlichen Workflow anzupassen.

Option für den Hintergrund Der Hintergrund des Viewers lässt sich in unterschiedliche Grauschattierungen sowie in Weiß und in Schwarz ändern. Grundsätzlich ist jedoch eine dunkle Hintergrundfarbe empfehlenswert. Diese bietet einen ruhigen, neutralen Hintergrund für die Anzeige der Werkzeuge.

Optionen für das Zuschneiden Unter den Zuschneide-Voreinstellungen finden Sie Optionen zur Anpassung der Zuschneide-Funktion. Hier können Sie festlegen, ob Gitterlinien angezeigt werden sollen, welche Deckkraft die Maskierung haben soll und ob ein Rahmen oder Abmessungen angezeigt werden sollen.

Optionen für die Belichtung Hier geht es um Belichtungswarnungen. Der Wert für die Spitzlicht- Warnung ist auf 250 voreingestellt, um zu vermeiden, dass Ihre Bilder beim Ausdruck Bereiche ohne Bildinformationen enthalten. Zusätzlich können Sie auch die Schatten-Warnung aktivieren. In diesem Fall wäre 5 ein empfehlenswerter Wert. Falls diese Funktion aktiviert ist, können Sie auf den farbigen Bereich doppelklicken, um die angezeigte Farbe zu ändern und die gewünschte Farbe in einer Palette auszuwählen.

Die Voreinstellung für die Belichtung ermöglicht es Ihnen, Warnungen für Belichtungswerte festzulegen. Der voreingestellte Wert für die Spitzlicht-Warnung ist 250. Für die Schatten-Warnung verwenden Sie am besten den Wert 5. Wenn sie aktiviert sind, können die Farben für die Belichtungswarnung mithilfe der Farbpalette angepasst werden.

Option für Auswahlwerkzeuge für Schatten und Spitzlichter Mit den Auswahlwerkzeugen für Schatten und Spitzlichter können Sie die Minimal- und Maximalwerte für die Tonwertkorrektur festlegen, um sicherzustellen, dass beispielsweise beim Offsetdruck keine ausgefressenen Bereiche in Ihrem Bild entstehen.

11

Werkzeugleiste individuell anpassen

In der rechten oberen Ecke der Benutzeroberfläche finden Sie ein Symbol, mit dessen Hilfe Sie die gesamte Symbolleiste anpassen können.

Wenn Sie das Anpassungsfenster öffnen, können Sie beliebige Teile der Benutzeroberfläche ein- und ausblenden, die Abstände zwischen den einzelnen Elementen ändern und die ganze Oberfläche an Ihren persönlichen Geschmack anpassen.

Zum Hinzufügen eines Elements ziehen Sie dieses einfach aus dem Anpassungsfenster in die Symbolleiste.

Wenn Sie ein Element aus der Symbolleiste entfernen möchten, ziehen Sie es einfach aus der Symbolleiste an eine andere Stelle des Bildschirms. Auf diese Weise können Sie die Symbolleiste direkt und einfach anpassen.

Ziehen Sie dieses Element zwischen zwei Symbole, um diese voneinander zu trennen

direkt und einfach anpassen. Ziehen Sie dieses Element zwischen zwei Symbole, um diese voneinander zu trennen
direkt und einfach anpassen. Ziehen Sie dieses Element zwischen zwei Symbole, um diese voneinander zu trennen

1

Bilder importieren

Anpassungen zurücksetzen Hot Folder

Neue Variante Variante klonen Anpassungen anwenden Warnungen Anpassungen kopieren Verarbeiten Anpassungen kopieren
Neue Variante
Variante klonen
Anpassungen anwenden
Warnungen
Anpassungen kopieren
Verarbeiten
Anpassungen kopieren
Voreinstellungen

Anpassen

Nach links/rechts drehen

Standard-Zielordner

Vorheriges/Nächstes auswählen In den Papierkorb Rückgängig/ Wiederholen
Vorheriges/Nächstes
auswählen
In den Papierkorb
Rückgängig/
Wiederholen
[C] Zuschneiden [V] Auswählen [H] Schwenken [V] Standard- [W] Weißabgleich auswählen [L] Schatten-Tonwert
[C] Zuschneiden
[V]
Auswählen
[H] Schwenken
[V]
Standard-
[W] Weißabgleich auswählen
[L] Schatten-Tonwert auswählen[L]
Spitzlicht-Tonwert auswählen[U]
Tonwertpunkt auswählen
Zielordner[V]
[A] Anpassungen
Papierkorb
kopieren
[Z]
Vergrößern
[A] Anpassungen
[Z]
Verkleinern
anwenden
Tipp:
[R]
Gerade richten
[R]
Freihanddrehen[R] Nach
links drehen[R] Nach rechts
drehen
Indem Sie bei Verwendung der
Tastenkombination für ein be-
stimmtes Cursor-Werkzeug die
Alt-Taste gedrückt halten, akti-
vieren Sie vorübergehend das
„entgegengesetzte“ Cursor-
Werkzeug, ohne dauerhaft zu
diesem umzuschalten.

2.0 Die neue Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche ist in mehrere Bereiche unterteilt, die jeweils mehrere Werkzeuge umfassen. Sie sollten sich zunächst einmal mit diesen Elementen und ihren Bezeichnungen vertraut machen, damit Sie alle Anweisungen in diesem Handbuch problemlos verstehen.

In der Abbildung auf der rechten Seite sehen Sie einen Überblick über die Elemente der Benutzeroberfläche.

2.1 Beschreibung der Benutzeroberfläche

Menü Ähnlich wie andere Anwendungen verfügt Capture One 4 über eine Menüstruktur, in der die wichtigsten Funktionen aufgeführt sind und ausgewählt werden können.

Symbolleiste Unterhalb des Menüs finden Sie die Symbolleiste. Die Symbolleiste enthält Symbolschaltflächen für die am häufigsten benötigten Funktionen in Capture One. Sie können die Symbolleiste so anpassen, dass sie nur die gewünschten Elemente enthält. Außerdem können Sie die Symbolleiste auch einfach ausblenden, um mehr Platz für Ihre Bilder zu schaffen.

Cursor-Werkzeuge Die Cursor-Werkzeuge von Capture One sind zwar eigentlich ein Teil der allgemeinen Symbolleiste, ihre wahre Bedeutung geht jedoch darüber hinaus.

Über die Cursor-Werkzeuge können Sie auf wichtige Funktionen zugreifen, ohne auch nur die Maus zu bewegen und auf eine Symbolschaltfläche zu klicken. Mit den Cursor-Werkzeugen können Sie sich auf das Essentielle konzentrieren.

Die Cursor-Werkzeuge ermöglichen Ihnen den Zugriff auf verschiedene ähnliche Unterfunktionen (z. B. zum Vergrößern und Verkleinern).

Sie lassen sich ganz einfach mithilfe von Tastenkombinationen aktivieren. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Abschnitt zu den Tastenkombinationen.

Wenn Sie bei der Verwendung einer Tastenkombination für ein bestimmtes Cursor-Werkzeug die Umschalttaste gedrückt halten, wechselt die Anzeige durch die verschiedenen Unterfunktionen des Werkzeugs.

1

Ein oder mehrere Bilder im Viewer

Ein oder mehrere Bilder im Viewer Farbwerte Helligkeit In den Papierkorb

Farbwerte

Ein oder mehrere Bilder im Viewer Farbwerte Helligkeit In den Papierkorb

Helligkeit

Ein oder mehrere Bilder im Viewer Farbwerte Helligkeit In den Papierkorb
Ein oder mehrere Bilder im Viewer Farbwerte Helligkeit In den Papierkorb

In den Papierkorb WennSieBilderlöschen,wirddieentsprechendeRaw-DateiindenPapierkorb des Betriebssystems verschoben, vonvonvon wowowo ausausaus siesiesie wiederhergestelltwiederhergestelltwiederhergestellt werdenwerdenwerden kann, falls Sie es sich anschließend anders überlegen.

Lassen Sie beim Leeren des Papierkorbs wie immer Vorsicht walten.

Viewer-Symbolleiste In der Viewer-Symbolleiste finden Sie Funktionen zur Verwendung des Viewers. Hier können Sie zwischen der Einfach- und Mehrfach- Bildanzeige umschalten. Außerdem können Sie den Vergrößerungsgrad der Bildanzeige ändern. In der Mitte der Viewer-Symbolleiste werden die RGB- und Helligkeitswerte angezeigt.

Viewer Dies ist das größte Element in Capture One. Der Viewer dient zum Anzeigen der Bilder und ermöglicht, die Auswirkungen von vorgenommenen Änderungen zu beurteilen.

Sie können bis zu zwölf Bilder gleichzeitig im Viewer anzeigen. Mithilfe von Werkzeugen wie dem Werkzeug „Vergleichselement“ und Tastenkombinationen zum synchronen Zoomen und Schwenken lassen sich Bilder ganz einfach vergleichen.

Falls Sie mehr Platz im Viewer benötigen, können Sie die Werkzeuge und den Browser ausblenden, wodurch Ihnen fast der gesamte Bild- schirm für die Bildanzeige zur Verfügung steht. Durch die Möglichkeit zum Ausblenden der Werkzeuge, des Browsers und des Viewers erhalten Sie zudem bei Bedarf mehr Platz für andere Elemente der Benutzeroberfläche.

Über das linke obere Symbol im Viewer können Sie zwischen der Anzeige eines einzelnen Bilds oder mehrerer Bilder umschalten.

Worum handelt es sich bei den Parametern für die Bildbelichtung? Diese Parameter werden direkt über dem Bild angezeigt. Die ersten drei stehen für die RGB-Werte und der letzte für die Helligkeit bzw. Luminanz. Letzterer beschreibt das Verhältnis zwischen Dunkelheit und Helligkeit der einzelnen Farben: Ähnlich wie bei den RGB-Werten steht 0 für den dunkelsten Wert und 255 für reines Weiß. Diese Skala ist in gewisser Weise mit der HS-Skala vergleichbar.

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Browser in der Rasteransicht

Größe der Miniaturbilder

Sortieroptionen

der Rasteransicht Größe der Miniaturbilder Sortieroptionen Browser in der Listenansicht Größe der Miniaturbilder

Browser in der Listenansicht

Größe der Miniaturbilder

Sortieroptionen

der Listenansicht Größe der Miniaturbilder Sortieroptionen Browser Im Browser werden Miniaturansichten aller erkannten
der Listenansicht Größe der Miniaturbilder Sortieroptionen Browser Im Browser werden Miniaturansichten aller erkannten

Browser Im Browser werden Miniaturansichten aller erkannten Bilder eines bestimmten Ordners oder Albums angezeigt. Die Browser-Anzeige spiegelt die Bildkorrekturen wider - bei zugeschnittenen Bildern wird das gesamte Bild und die darauf angewendete Maske angezeigt. Mit dem Browser können Sie die Bilder einer Sammlung durchsuchen und einzelne davon auswählen. Darüber hinaus können Sie hier viele Aktionen durchführen, beispielsweise Bilder bewerten und ausgewählte Cursor-Werkzeuge direkt auf die Bilder anwenden.

Sie können den Browser auch ausblenden, um mehr Platz für den Viewer zu schaffen. Übrigens lässt sich der Browser ganz nach Wunsch neben oder unter dem Viewer platzieren. Spielen Sie am besten ein wenig mit den möglichen Konfigurationen, um herauszufinden, welche für Sie am besten geeignet ist.

Browser-Symbolleiste Über die Browser-Symbolleiste können Sie festlegen, wie die Miniaturbilder im Browser angezeigt werden. Sie können wählen, ob die Miniaturbilder im Raster- oder Listenmodus angezeigt werden sollen. Im Rastermodus werden nur die Miniaturbilder angezeigt, im Listenmodus hingegen werden die Bilder in Tabellenform zusammen mit den wichtigsten Belichtungsinformationen angezeigt.

Zusätzlich können Sie über die Browser-Symbolleiste die gewünschte Größe der Minitaturbilder einstellen.

1

Cursor-Werkzeuge

Bibliothek

Farbe

Zuschneiden

Metadaten

Ausgabe

Bibliothek Farbe Zuschneiden Metadaten Ausgabe Schnell- korrektur Belichtung Aufnehmen Details Stapel

Schnell-

korrektur

Belichtung

Aufnehmen

Details

Stapel

Anpassungen

korrektur Belichtung Aufnehmen Details Stapel Anpassungen Werkzeugpalette Als „Werkzeugpalette“ wird eine Gruppe

Werkzeugpalette Als „Werkzeugpalette“ wird eine Gruppe von Werkzeugen bezeichnet, die ein Benutzeroberflächen-Element bildet. Die so zusammengefassten Werkzeuge bieten Zugriff auf Funktionen, mit denen Sie Ihre Bilder anpassen können. Außerdem können Sie damit Ihre Alben durchsuchen und die angepassten Raw-Bilder verarbeiten. Mit anderen Worten handelt es sich hierbei um Ihr Bildkontrollzentrum.

Die Werkzeugpalette besteht aus mehreren Werkzeugregistern, die – von links nach rechts betrachtet – den bevorzugten Workflow widerspiegeln. Die Palette kann links oder rechts auf der Benutzeroberfläche platziert oder auch ausgeblendet werden, wenn Sie dies wünschen.

Werkzeugregister Es gibt zahlreiche Werkzeugregister, die Ihnen den Zugriff auf Funktionen zum Suchen, Anpassen und Verarbeiten von Bildern ermöglichen.

Jedes Werkzeugregister umfasst mehrere Werkzeuge. Für die meisten Werkzeuge gibt es verschiedene Steuerelemente, die mit dem Werkzeug in Zusammenhang stehen oder die Funktionsweise des Werkzeugs beeinflussen.

Welchem Farbraum entsprechen die angezeigten Histogramme? Im oberen Teil einiger der Werkzeugregister finden Sie ein Histogramm, das Ihnen bei Ihren Anpassungen helfen soll. Dieses Histogramm spiegelt die Ihren aktuellen Anpassungen entsprechende Belichtung Ihres Bilds wider.

Das Histogramm bezieht sich dabei auf den Ausgabefarbraum.

WennSiedasBildinSchwarzweißkonvertierthaben,zeigtdasHistogramm ein Schwarzweißbild an. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass das Histogramm zwar ein Schwarzweißbild anzeigt, das verarbeitete Bild jedoch nach wie vor ein RGB-Bild sein wird.

Alle Werkzeuge in den Werkzeugregistern von Capture One habenBild jedoch nach wie vor ein RGB-Bild sein wird. bis zu drei Automatisierungsoptionen:Auto Zurücksetzen

bis zu drei Automatisierungsoptionen:AutoWerkzeuge in den Werkzeugregistern von Capture One haben Zurücksetzen Voreinstellungen Mit der Funktion „Auto“

Zurücksetzen VoreinstellungenCapture One haben bis zu drei Automatisierungsoptionen:Auto Mit der Funktion „Auto“ wird das Bild automatisch mit

Mit der Funktion „Auto“ wird das Bild automatisch mit den Steuerelementen des entsprechenden Werkzeugs optimiert. Die Option „Zurücksetzen“ hebt alle Änderungen auf, die Sie mit den Steuerelementen des jeweiligen Werkzeugs vorgenommen haben. Die Voreinstellungs-Funktionen ermöglichen es Ihnen, Werkzeugeinstellungen für die spätere Verwendung zu definieren und zu speichern.

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Bibliothek Das Werkzeug „Bibliothek“ bietet Ihnen Zugriff auf die Bilder in den Alben, die Sie
Bibliothek Das Werkzeug „Bibliothek“ bietet Ihnen Zugriff auf die Bilder in den Alben, die Sie

Bibliothek Das Werkzeug „Bibliothek“ bietet Ihnen Zugriff auf die Bilder in den Alben, die Sie erstellt haben, und auf alle anderen Bildersammlungen, die Sie auf Ihrem Computer oder einem Netzlaufwerk angelegt haben. Die Bibliothek ähnelt sehr stark dem Dateibrowser Ihres Betriebssystems (dem Finder beim Mac bzw. dem Explorer unter Windows ® ) und ist eng mit den Dateibrowsern des jeweiligen Betriebssystems verknüpft. Durch die hierarchische Baumstruktur der Bibliothek ist es ganz einfach, die Bildersammlungen zu durchsuchen.

Im Werkzeug „Bibliothek“ können Sie einen Ausgabeordner und einen Standard-Zielordner festlegen. Weitere Informationen zu diesen Ordnern erhalten Sie weiter hinten in diesem Handbuch.

Schnellkorrektur Das Werkzeug „Schnellkorrektur“ stellt eine Zusammenfassung der allerwichtigsten Werkzeuge dar. Damit erhalten Sie direkten Zugriff auf die erforderlichen Werkzeuge für eine schnelle Bildverbesserung. Unter „Basismerkmale“ haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen ICC- Kameraprofilen und Filmkurven. Die Anwendung eines ICC-Profils erfolgt automatisch entsprechend der Marke und des Modells der Kamera, von der die ausgewählte Raw-Datei stammt. Es lohnt sich jedoch, einen Blick auf die ICC-Profile zu werfen, da für viele Kameramodelle mehrere spezielle ICC-Profile zur Verfügung stehen, die allen Anforderungen gerecht werden sollten.

Mithilfe der Filmkurve können Sie das grundlegende Verhalten der Pixel festlegen, damit die Darstellung beispielsweise Standardfilm, kontrastreichem oder kontrastarmem Film entspricht. Besonders für die wissenschaftliche Fotografie ist auch eine Option für die lineare Wiedergabe verfügbar.

Nachdem Sie das ICC-Profil ausgewählt haben, können Sie den Weißabgleich und die Belichtung anpassen sowie die ausgewählten Bilder verarbeiten.

Tipp:

Die ICC-Datei entspricht der ersten ausgewählten Raw- Datei, also nicht zwangsläufig allen Dateien in einem Ordner. Wenn Sie ein ICC-Profil auf mehrere Raw-Dateien auf einmal anwenden möchten, verwenden Sie hierzu am besten die Funktion „Anpassungen kopieren/anwenden“.

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Aufnehmen Das Register „Aufnehmen“ eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Aufnahmen direkt mit einem an den Computer
Aufnehmen Das Register „Aufnehmen“ eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Aufnahmen direkt mit einem an den Computer
Aufnehmen Das Register „Aufnehmen“ eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Aufnahmen direkt mit einem an den Computer

Aufnehmen

Das Register „Aufnehmen“ eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Aufnahmen direkt mit einem an den Computer angeschlossenen digitalen Rückteil von Phase One zu machen. Sie können dabei sowohl den ISO-Wert und den Weißabgleich auswählen als auch Ihre Einstellungen von einer Aufnahme auf die folgenden Aufnahmen anwenden. An dieser Stelle können Sie außerdem die Namensgebung und den Speicherort für Ihre Aufnahmen festlegen. Alle im Werkzeugregister verfügbaren Optionen werden automatisch aktiviert, sobald Sie ein digitales Rückteil von Phase One an den Computer anschließen.

Unter „Belichtungsbeurteilung“ werden die Werte der Aufnahme nicht nur als Histogramm angezeigt, sondern auch auf dem Schieberegler als Unter- bzw. Überbelichtung in Blendenstufen.

Farbe

Mithilfe des Werkzeugs „Farbe“ können Sie unnatürliche Farbstiche, wie sie durch unerwünschte Beleuchtungsbedingungen entstehen, aus Ihren Bildern entfernen. Mit diesem Werkzeug sorgen Sie dafür, dass Objekte, die in Wirklichkeit weiß sind, auch weiß auf Ihren Fotos dargestellt werden. In diesem Werkzeugregister können Sie außerdem den Farbton und die Farbsättigung anpassen und somit die allgemeine Farbbalance ändern.

Die Besitzer eines digitalen Rückteils von Phase One können in diesem Werkzeug darüber hinaus Profile für die Objektivfarbstich-Kalibrierung (LCC) anwenden, um die Farbwiedergabe zu optimieren. Zudem finden Sie hier Funktionen zur Verringerung der chromatischen Aberration und von violetten Rändern. Diese Filter basieren nicht nur auf einer Analyse des Bilds, sondern werden objektivspezifisch angewendet.

Belichtung Im Werkzeugregister „Belichtung“ finden Sie Steuerelemente zur Anpassung der Belichtung von Bildern. Es stehen sowohl grundlegende Funktionen (z. B. Belichtungskorrektur) zur Verfügung, die das gesamte Bild betreffen, als auch erweiterte Funktionen (z. B. Gradationskurve) für die gezielte Feinabstimmung.

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Bildaufbau Das Werkzeugregister „Bildaufbau“ bietet eine Zuschneidefunktion, mit der Sie wichtige Bildelemente

Bildaufbau Das Werkzeugregister „Bildaufbau“ bietet eine Zuschneidefunktion, mit der Sie wichtige Bildelemente hervorheben können. An dieser Stelle können Sie auch das Seitenverhältnis an die Formatanforderungen für die Ausgabe anpassen. Außerdem finden Sie in diesem Werkzeugregister Funktionen, mit denen Sie Bilder drehen und gerade richten können.

mit denen Sie Bilder drehen und gerade richten können. Details Die Bildschärfe und die Rauschreduzierung lassen

Details Die Bildschärfe und die Rauschreduzierung lassen sich über das Werkzeugregister „Details“ anpassen.

DamitSiebeiderBearbeitungkeineZeitverlieren,istdasWerkzeugregister „Details“ mit einem Navigationswerkzeug ausgestattet, mit dessen Hilfe Sie die Bilddetails an jeder beliebigen Stelle des Bilds direkt mit der gewünschten Vergrößerung überprüfen können.

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Anpassungen Im Werkzeugregister „Anpassungen“ finden Sie eine Liste mit Bildanpassungen, die Sie von einem Bild

Anpassungen Im Werkzeugregister „Anpassungen“ finden Sie eine Liste mit Bildanpassungen, die Sie von einem Bild kopieren und auf andere Bilder anwenden können. Standardmäßig werden stellvertretend für die eigentlichen Anpassungen des Quellbilds nur die möglichen Parameter angezeigt.

des Quellbilds nur die möglichen Parameter angezeigt. Metadaten Die Copyright- und Aufnahmedaten, mit denen Sie

Metadaten Die Copyright- und Aufnahmedaten, mit denen Sie ein Bild versehen haben, werden im Werkzeugregister „Metadaten“ angezeigt. Außerdem werden hier grundlegende Dateiinformationen sowie EXIF-Daten zu dem jeweiligen Bild angezeigt, beispielsweise die Kameramarke, das Kameramodell und die Belichtungsdaten.

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Verarbeitungsvorgaben In diesem Register können Sie die Verarbeitungsparameter für Bilder festlegen. Dabei handelt es
Verarbeitungsvorgaben In diesem Register können Sie die Verarbeitungsparameter für Bilder festlegen. Dabei handelt es

Verarbeitungsvorgaben In diesem Register können Sie die Verarbeitungsparameter für Bilder festlegen.

Dabei handelt es sich um Parameter wie Dateiformat, Qualität, Farbraum, Auflösung und Größe.

Darüber hinaus können Sie festlegen, ob und nach welchem Schema die Ausgabedateien umbenannt werden sollen.

Stapel Im Werkzeugregister „Stapel“ wird angezeigt, welche Bilder auf ihre Verarbeitung warten und welche Bilder bereits verarbeitet wurden. Sie können die Verarbeitungsreihenfolge der Bilder ganz einfach per Drag-and-Drop ändern. Wenn Sie Bilder aus der Stapelwarteschlange löschen möchten, markieren Sie sie und drücken Sie die Entf-Taste. Nachdem Sie auf „Verarbeiten“ geklickt haben, beginnt automatisch die Stapelverarbeitung.

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3.0 Funktionsprinzip von Capture One Was sind Raw-Daten?„Raw“-Daten„Raw“-Daten sindsind Rohdaten,Rohdaten,

3.0 Funktionsprinzip von Capture One

Was sind Raw-Daten?„Raw“-Daten„Raw“-Daten sindsind Rohdaten,Rohdaten, alsoalso unverarbeiteteunverarbeitete Daten, wie sie von Sensoren in Digitalkameras und digitalen Rückteilen erzeugt werden.

Diese Daten entstehen, wenn Licht auf die Fotodioden des Sensors trifft. In Abhängigkeit von der Stärke des Lichts fällt das generierte Signal stärker oder schwächer aus. Die generierten Daten werden ausgelesen und in unverarbeiteter Form auf der Speicherkarte gespeichert. Wenn Sie mit einer digitalen Spiegelreflexkamera gleichzeitig Raw- und JPEG- Bilder aufnehmen, werden je zwei Bilder gespeichert. Dabei werden die Raw-Daten unverarbeitet gespeichert, während gleichzeitig vom internen Prozessor der Kamera eine JPEG-Datei generiert wird.

Eine Raw-Datei enthält mehrere Datensätze. Bei einer Datei von einer Spiegelreflexkamera handelt es sich dabei um kalibrierte Raw-Daten und den Datei-Header. Eine Datei von einem digitalen Rückteil enthält neben den eigentlichen Raw-Daten noch Kalibrierungsdaten für die Dateien des digitalen Rückteils und die Daten des Datei-Headers.

Bei Raw-Dateien von digitalen Rückteilen wird der Datei-Header getrennt von den Bilddaten gespeichert. Im Datei-Header sind die so genannten „Metadaten“ enthalten, also Daten, die andere Daten beschreiben. Die Metadaten werden von der Kamera bei der Aufnahme erstellt und umfassen Folgendes:

• Miniaturansicht des Bilds (meist im TIFF-, manchmal auch im JPEG-Format)

• Uhrzeit/Datum

• ISO-Wert

• Belichtungsdaten

• Weißabgleich (mit dem das Bild aufgenommen wurde)

• Kontrastkurve

• Bildgröße in Pixel

• Kameradaten (Verschlusszeit/Blende/Brennweite usw.)

Bildverarbeitung durch Capture One 4

Decoding RAW file

Bildverarbeitung durch Capture One 4 Decoding RAW file White balance Noise Suppression Color management Sharpening Output

White balance

durch Capture One 4 Decoding RAW file White balance Noise Suppression Color management Sharpening Output

Noise Suppression

One 4 Decoding RAW file White balance Noise Suppression Color management Sharpening Output Vereinfachtes Schema Auf

Color management

RAW file White balance Noise Suppression Color management Sharpening Output Vereinfachtes Schema Auf diese Weise

Sharpening

White balance Noise Suppression Color management Sharpening Output Vereinfachtes Schema Auf diese Weise werden über 100

Output

Vereinfachtes Schema

Color management Sharpening Output Vereinfachtes Schema Auf diese Weise werden über 100 verschiedene Daten

Auf diese Weise werden über 100 verschiedene Daten gespeichert. Für uns spielen all diese Details zu Belichtung, ISO-Wert und Weißabgleich eine große Rolle.

Der Weißabgleich legt fest, wie das Bild dargestellt wird, wenn Capture One die Vorschau generiert. Mithilfe des ISO-Werts, der Belichtungsdaten und der Informationen zum Kameramodell wird die von Capture One angewendete Rauschreduzierung berechnet.

So liest Capture One 4 ein Bild ein

Der Vorgang des Einlesens und Konvertierens von Raw-Daten in ein Bild ist sehr komplex. Digitale Sensoren sind aus Fotodioden aufgebaut, die auf drei Farben empfindlich reagieren: Rot, Grün und Blau. Jede Fotodiode kann dabei nur eine Farbe erfassen. Jedes Element des Sensormosaiks besteht aus einer Gruppe von vier Pixeln - zwei grünen, einem roten und einem blauen.

Capture One muss daher ein so genanntes „Demosaicing“ durchführen, um aus diesen Mosaikdaten Bilddateien mit drei Farben pro Pixel zu erzeugen. Bei diesem Vorgang kommt ein extrem hoch entwickelter und patentierter Algorithmus zum Einsatz, der einer der Hauptgründe für die überlegene Bildqualität ist, die sich mit Capture One erzielen lässt.

Zusammen mit der speziell für Capture One 4 entwickelten Formel werden die von der Kamera gelieferten ISO- und Weißabgleich- Einstellungen auf das Bild angewendet, um das Vorschaubild zu erzeugen, das im Viewer angezeigt wird.

Nachdem eine Raw-Datei ausgelesen wurde, können nahezu alle Variablen wie Kontrastkurven, Schärfung und Weißabgleich geändert werden, wenn die Vorschau von Capture One generiert und im Viewer angezeigt wird.

Die von Ihnen in Capture One vorgenommenen Bildanpassungen werden auf das Vorschaubild angewendet und in einer Einstellungsdatei gespeichert. Die Raw-Daten bleiben dabei immer unverändert.

Wenn Sie auf die Verarbeitungs-Schaltfläche klicken, werden die Raw-Daten unter Berücksichtigung der Einstellungsdatei verarbeitet. Dabei wird das endgültige, pixelbasierte Bild erzeugt und mit den vorgegebenen Abmessungen ausgegeben.

Empfohlener Benutzer-Workflow mit Capture One 4

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Empfohlener Benutzer-Workflow mit Capture One 4 ••• Exposure High Dynamic Range tool Levels & Curves •••

Exposure

Benutzer-Workflow mit Capture One 4 ••• Exposure High Dynamic Range tool Levels & Curves ••• Eine

High Dynamic Range tool

mit Capture One 4 ••• Exposure High Dynamic Range tool Levels & Curves ••• Eine wichtige

Levels & Curves

Exposure High Dynamic Range tool Levels & Curves ••• Eine wichtige Funktion von Capture One 4

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High Dynamic Range tool Levels & Curves ••• Eine wichtige Funktion von Capture One 4 ist

Eine wichtige Funktion von Capture One 4 ist die Möglichkeit zum Erstellen von Varianten. Bei jeder dieser Varianten handelt es sich um eine Kopie der Einstellungsdatei, also nicht um die Raw-Bilddaten. Es können mehrere Varianten erstellt werden, was unterschiedlichste Bearbeitungen desselben Bilds ermöglicht. Da die einzelnen Varianten nur wenige Kilobyte groß sind, nehmen sie nur sehr wenig Platz auf der Festplatte ein.

Workflow mit Capture One 4

Änderungen können in beliebiger Reihenfolge vorgenommen werden - auf die endgültige Datei wirkt sich diese Reihenfolge nur minimal aus. Es ist jedoch sinnvoll, einen gut strukturierten Ansatz bei der Verwendung der Software zu verfolgen, um einen effizienten Workflow zu erzielen. Phase One empfiehlt deshalb folgende Vorgehensweise bei der Verarbeitung von Dateien:

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Zweidimensionale Ansicht des Adobe RGB-Farbraums

Zweidimensionale Ansicht des Adobe RGB-Farbraums 3.1 Farbe in Capture One 4

3.1 Farbe in Capture One 4

HinsichtlichderFarbesindbeiCaptureOnezweiAspektezuunterscheiden:

die interne Verarbeitung und die Verarbeitung für die Ausgabe.

Intern arbeitet Capture One mit einem sehr großen Farbraum, der mit dem vergleichbar ist, der von Kamerasensoren erfasst wird. Ein großer Farbraum stellt sicher, dass die Farbdaten nur minimal beschnitten werden. Bei der Beschneidung von Farbdaten handelt es sich um den Verlust von Farbinformationen in einem bestimmten Bildbereich. Eine solche Beschneidung tritt auf, wenn einer oder mehrere Farbwerte größer als das Histogramm (Farbraum der Ausgabedatei) sind.

Am Ende des Workflows müssen die Raw-Daten verarbeitet und daraus pixelbasierte Bilddateien generiert werden, die innerhalb bestimmter Farbräume liegen. Diese Räume sind kleiner als der intern von Capture One genutzte Raum. Somit geht bei der Verarbeitung eine gewisse Menge an Farbdaten verloren. Deshalb ist es auch besonders wichtig, Farbkorrekturen und Optimierungen an Bildern vorzunehmen, bevor diese verarbeitet und in einen kleineren Farbraum konvertiert werden.

Prinzip der Farbverarbeitung Capture One liest die von der Kamera generierten Raw-Daten, den Datei-Header und die Einstellungsdatei aus und stellt damit eine präzise Farbwiedergabe sicher.

Jedes Kameramodell wird zahlreichen Tests unterzogen, damit ein perfektes Farbprofil dafür erstellt werden kann.

Sobald das Kameramodell von Capture One ermittelt wurde, wird der Raw-Datei ein Farbprofil zugewiesen. Anschließend werden die Raw- Daten in den internen Arbeitsfarbraum von Capture One überführt. In diesem werden später die Anpassungen vorgenommen.

Bei der abschließenden Verarbeitung werden die Bilddaten mithilfe von ICC-Profilen in Industriestandard-Farbräume wie Adobe RGB oder sRGB konvertiert.

Der Farbraum Adobe RGB verglichen mit dem kleineren Farbraum sRGB

Adobe RGB verglichen mit dem kleineren Farbraum sRGB Ausgabeeinstellungen für die Farbe Capture One 4 kann

Ausgabeeinstellungen für die Farbe Capture One 4 kann Daten in einem beliebigen RGB-Farbraum ausgeben. Hierzu muss einfach nur das entsprechende ICC-Profil auf dem lokalen Computer verfügbar sein.

Für das Internet Bilder, die auf Websites veröffentlicht werden sollen, sollten bei der Verarbeitung in den sRGB-Farbraum konvertiert werden. Grund dafür ist, dass nur sehr wenige Webbrowser das Farbmanagement beherrschen und dies nicht nur zum Verlust von Bilddetails, sondern sogar zu einer fehlerhaften Anzeige führt.

Für die Druck-/Printausgabe Bilder, die für die Druckausgabe bestimmt sind, sollten in dem Farbraum ausgegeben werden, der den Anforderungen des Kunden bzw. des Labors entspricht. Der Farbraum Adobe RGB ist ein großer Farbraum, der eine größere Palette an Farbtönen darstellen kann als sRGB, weshalb er sich besser für Bilder eignet, die umfassend verarbeitet oder retuschiert werden sollen.

Fragen Sie deshalb unbedingt Ihren Kunden bzw. Ihr Labor, welcher Farbraum verwendet werden sollte. Dies ist in der Regel vom Typ der verwendeten Ausgabe- oder Druckmaschine abhängig.

Kameraprofile/Retusche/Bearbeitung Die Einbettung des ICC-Farbprofils in die verarbeitete Datei (ICC-Profil > Kameraprofil einbetten) stellt sicher, dass keine Farbänderungen an den Bilddaten vorgenommen werden, was insbesondere wichtig für die Erstellung von Kameraprofilen ist.

Wenn Bilder für die nachfolgende Retusche und Bearbeitung verarbeitet werden, kann eine 16-Bit-Ausgabe im Farbraum ProPhoto RGB sinnvoll sein, der noch größer als Adobe RGB ist. Erkundigen Sie sich auf alle Fälle beim Retuscheur, was er bevorzugt.

4.0 Organisation des Workflows Im Werkzeugregister „Bibliothek“ von Capture One finden Sie alle Optionen zum

4.0 Organisation des Workflows

Im Werkzeugregister „Bibliothek“ von Capture One finden Sie alle Optionen zum Dateiimport sowie zum Organisieren von Dateien und Ordnern.

Im Abschnitt „Ordner“ des Werkzeugregisters „Bibliothek“ können Sie zu einem Ordner navigieren, in dem Sie Raw-Dateien abgelegt haben. Wenn Sie den Ordner markieren, werden Vorschaubilder der Raw- Dateien erstellt und im Browser angezeigt.

Das Werkzeugregister „Bibliothek“ bietet einen Überblick über alle Ordner auf dem lokalen Computer und auch im Netzwerk, falls Netzlaufwerke freigegeben sind.

4.1 Dateien suchen und importieren

Wie lassen sich Bilder importieren?SieSie könnenkönnen BilderBilder importieren,importieren, indem Sie auf einem lokalen oder Netzwerkcomputer einen Ordner suchen, der Raw-Bilder enthält, oder indem Sie Bilder direkt von einer Speicherkarte in einem Kartenlesegerät importieren.

Wählen Sie „Datei/Ablage > Bilder importieren“ oder klicken Sie auf die Schaltfläche „Bilder importieren“, um den Importvorgang zu starten. Daraufhin wird sofort ein großes Dialogfeld mit einer Vorschau der zu importierenden Dateien angezeigt. In diesem Dialogfeld stehen außerdem verschiedene Optionen zur Wahl.

Dieses Dialogfeld wird auch dann automatisch geöffnet, wenn Sie eine Speicherkarte in einen Kartenleser stecken. Im Import-Dialogfeld stehen diverse Optionen zur Verfügung, die den Importvorgang beschleunigen und vereinfachen.

Wichtig ist dabei, dass Sie sich darüber im Klaren sind, dass Sie Bilder von einem Speicherort an einen anderen importieren. Sie müssen daher einen Ordner erstellen oder angeben, in den die Dateien importiert werden sollen. Dies können Sie manuell oder mithilfe des Registers „Speicherorte“ im Import-Dialogfeld vornehmen.

Capture One 4 kann automatisch Unterordner erstellen, die nach dem jeweiligen Datum oder benutzerdefiniert benannt sind. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Dateien beim Import aus der Kamera bzw. von einer CD/Speicherkarte umzubenennen. Alternativ können Sie sie auch später durch Doppelklicken auf den Dateinamen im Browser oder beim Export umbenennen.

Wie lassen sich Bilder exportieren? Es gibt mehrere Möglichkeiten, Dateien aus Capture One 4 zu

Wie lassen sich Bilder exportieren? Es gibt mehrere Möglichkeiten, Dateien aus Capture One 4 zu exportieren. Die originalen Raw-Dateien werden von der Anwendung nie geändert, weshalb sie jederzeit an eine andere Anwendung oder in einen anderen Ordner exportiert werden können.

Es wichtig zu wissen, dass beim Exportieren von Dateien die Raw-Datei verarbeitet wird. Es wird also eine neue Datei auf der Grundlage der Raw-Datei und unter Berücksichtigung der von Ihnen vorgenommenen Anpassungen erstellt. Nach der Verarbeitung und dem Export in einen anderen Ordner befindet sich die originale Raw-Datei nach wie vor im ursprünglichen Ordner.

Die verarbeiteten Dateien können in diversen Formaten exportiert werden, die mit gängigen Bildbearbeitungsprogrammen geöffnet werden können. Weitere Informationen zu Dateiformaten finden Sie im Kapitel zur Ausgabe.

Alle Dateien lassen sich einschließlich beim Import hinzugefügter Copyright-Hinweise und Beschriftungen in einen beliebigen Ordner auf dem lokalen Computer oder im Netzwerk exportieren.

Wie lassen sich Bilder organisieren? Capture One ermöglicht Ihnen, Ihre Bilder auf vielfältige Art und

Wie lassen sich Bilder organisieren? Capture One ermöglicht Ihnen, Ihre Bilder auf vielfältige Art und Weise entsprechend Ihren Wünschen zu sichern.

Es wird empfohlen, alle Bilder mithilfe der Importfunktion (Datei/ Ablage > Bilder importieren) in einen Ordner auf einem Hauptlaufwerk zu importieren. Parallel dazu lassen sich die Bilder zur Erhöhung der Datensicherheit auf ein Archiv- bzw. Sicherungslaufwerk kopieren.

Die Bilder sollten bearbeitet sein. Verschieben Sie die besten Bilder oder die Bilder mit der höchsten Bewertung mithilfe der Funktion zum Verschieben in den Standard-Zielordner in einen eigenen Ordner.

Nachdem Sie die Bilder bewertet und verschoben haben, können Sie sie schnell optimieren, bevor Sie Ihren Kunden JPEG-Proofs senden oder eine Web-Galerie generieren. Die Webgalerie-Funktion von Capture One 4 arbeitet extrem schnell (Datei/Ablage > Web-Kontaktabzug erstellen). Im Web-Kontaktabzug werden zusätzlich zu den Bildern die Bildbeschriftung und Copyright-Informationen angezeigt, die beim Import in die Dateien aufgenommen werden können.

Nachdem der Kunde die Bilder genehmigt bzw. die besten ausgewählt hat, können diese mithilfe der integrierten Werkzeuge weiter optimiert werden.

Worum handelt es sich bei Standard-Zielordnern? Mit Standard-Zielordnern lässt sich ein effektiver und besonders

Worum handelt es sich bei Standard-Zielordnern? Mit Standard-Zielordnern lässt sich ein effektiver und besonders schneller Workflow erzielen, indem besonders gute Bilder in einen eigenen Ordner verschoben werden können, anstatt die Bilder zunächst zu bewerten, dann auszuwählen und anschließend zu verschieben.

Wie werden Standard-Zielordner verwendet? Wählen Sie den Ordner mit den Raw-Dateien aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Neuer Ordner“.

Geben Sie dem Ordner den gewünschten Namen („Ausgewählte“, „Beste“, „Behalten“ o. ä.) und wählen Sie ihn anschließend aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Als Standard- Zielordner festlegen“.

Wenn Sie durch die Bilder im Hauptbildordner navigieren, können Sie beliebige Dateien auswählen und sie in den neuen Ordner verschieben, indem Sie auf „Standard-Zielordner“ klicken oder die Befehls-/Strg- Taste zusammen mit der Taste J drücken.

Die in den Standard-Zielordner verschobenen Bilder können Sie ansehen, indem Sie „Bibliothek > Anwendungsordner > Standard-Zielordner“ wählen.

Alternativ können Sie auch einen speziellen Ordner erstellen, der immer als Standard-Zielordner für alle Bilder dienen soll. Führen Sie dazu die oben genannten Schritte durch oder navigieren Sie ganz einfach zum gewünschten Ordner, wählen Sie diesen aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Als Standard-Zielordner festlegen“.

Ausgabeordner Auf dieselbe Weise wie Standard-Zielordner speziell für eine Gruppe von Bildern oder einen bestimmten Ordner auf der Festplatte festgelegt werden können, lässt sich der Ausgabe- bzw. Verarbeitungsordner an die persönliche Arbeitsweise anpassen.

Wenn Sie diesen als Unterordner für eine Gruppe von Bildern hinzufügen möchten, befolgen Sie die oben stehenden Anweisungen für den Standard-Zielordner und wählen Sie, wenn Sie mit der rechten Maustaste geklickt haben, die Option „Als Ausgabeordner festlegen“.

Falls Sie nur einen einzigen Ausgabeordner auf der Festplatte erstellen möchten, doppelklicken Sie auf „Anwendungsordner > Ausgabeordner“. Daraufhin wird ein Dialogfeld angezeigt, indem Sie zu dem Ordner navigieren, den Sie für die Ausgabe bzw. für Ihre verarbeiteten Dateien verwenden möchten.

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4.2 Dateien bewerten Indem Sie Bilder bewerten, können Sie diese sinnvoll sortieren. Als Bewertung können
4.2 Dateien bewerten Indem Sie Bilder bewerten, können Sie diese sinnvoll sortieren. Als Bewertung können
4.2 Dateien bewerten Indem Sie Bilder bewerten, können Sie diese sinnvoll sortieren. Als Bewertung können

4.2 Dateien bewerten

Indem Sie Bilder bewerten, können Sie diese sinnvoll sortieren. Als Bewertung können Sie einen bis fünf Sterne vergeben.

Wie lassen sich Bilder bewerten? Die Bewertung, bei der Bilder mit Hilfe von Sternen kategorisiert werden, kann in der Listen- oder Miniaturansicht des Browsers vorgenommen werden. Wählen Sie hierzu einfach ein Bild aus und bewerten Sie es über die Zifferntasten 1 bis 5 auf Ihrer Tastatur.

Besonders einfach ist die Bewertung im Rastermodus. Navigieren Sie mithilfe der Pfeiltasten und drücken Sie wunschgemäß die Tasten 1 bis 5. So lassen sich Bilder sehr effizient und schnell bewerten.

Alternativ können Sie auch das gewünschte Bild auswählen und anschließend im Menü „Anpassungen > Bewertung“ wählen.

Wenn Sie eine Bewertung wieder aufheben möchten, drücken Sie 0 oder wählen Sie „Anpassungen > Bewertung > Bewertung aufheben“.

Ist es möglich, mehreren Bildern gleichzeitig dieselbe Bewertung zu geben? Wenn Sie mehrere Bilder auswählen, können Sie diese entweder bewerten, indem Sie auf dem Mac die Wahltaste bzw. unter Windows die Umschalttaste zusammen mit den Tasten 1 bis 5 drücken oder indem Sie im Menü „Anpassungen > Bewertung“ wählen.

Lassen sich die Bilder nach ihrer Bewertung sortieren? Die Bilder können nach ihrer Bewertung sortiert werden. Wählen Sie hierzu in der Werkzeugleiste des Browsers die Listenansicht aus und klicken Sie auf „Sortieren“. Die Bilder werden in aufsteigender Reihenfolge von 1 bis 5 sortiert. Wenn Sie erneut auf „Sortieren“ klicken, wird die Reihenfolge umgekehrt.

Lassen sich Bilder nach ihrer Bewertung auswählen? Bilder können nach ihrer Bewertung ausgewählt werden. Wählen Sie hierzu „Bearbeiten > Nach Bewertung auswählen“.

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4.3 Mit Alben arbeiten Mit Alben arbeiten Album-Ordner sind virtuelle Sammlungen. Mithilfe von Alben können

4.3 Mit Alben arbeiten

Mit Alben arbeiten Album-Ordner sind virtuelle Sammlungen. Mithilfe von Alben können Sie Bilder aus unterschiedlichen Ordnern ganz einfach vergleichen, ohne sie in denselben Ordner verschieben zu müssen. Alben verweisen nur auf Bilder in bestimmten Ordnern, ohne diese zu kopieren. Wenn Sie Änderungen an einem Bild in einem Album vornehmen, wirken sich diese jedoch auf das eigentliche Bild aus.

Wie lässt sich ein neues Album erstellen? Ein neues Album kann auf verschiedene Weise erstellt werden.

Wählen Sie „Datei/Ablage > Neues Album“ oder klicken Sie im Werkzeug „Bibliothek“ mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Neues Album“.

Wie lassen sich Bilder zu einem Album hinzufügen? Bilder können ganz einfach einzeln oder gruppenweise per Drag- and-Drop in ein Album gezogen werten. Wenn die Bilder verschoben werden, wird eine Variante erstellt. Die Originalbilder bleiben also am ursprünglichen Ort.

Wie lassen sich Bilder aus einem Album entfernen? Wählen Sie das zu entfernende Bild aus und drücken Sie die Rück- /Entf-Taste oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Bild und wählen Sie „Löschen“. Es wird dabei nur die Variante im Album gelöscht - die Original-Raw-Datei bleibt in ihrem Ordner bestehen.

Wie lassen sich Bilder zwischen Capture One und dem Dateibrowser meines Betriebssystems verschieben? Bilder können per Drag-and-Drop aus dem Browser von Capture One 4 Browser in den Dateibrowser des Betriebssystems gezogen werden und umgekehrt. Wenn Sie die Wahltaste während des Ziehens und Ablegens gedrückt halten, werden die entsprechenden Dateien nicht verschoben, sondern kopiert.

Werden Dateien von Capture One aus verschoben, wird die zugehörige Einstellungsdatei zusammen mit dem jeweiligen Bild verschoben. Ihre Änderungen an den Bildeinstellungen gehen somit nicht verloren.

Wenn ein Bild vom Finder aus verschoben wird, wird die zugehörige Einstellungsdatei nicht mit verschoben. Sie können jedoch zusätzlich die Einstellungen manuell verschieben, damit Ihre Änderungen nicht verloren gehen, wenn Sie das Bild an seinem neuen Speicherort öffnen.

Wie lässt sich ein Album entfernen? Markieren Sie das Album und wählen Sie „Bearbeiten >

Wie lässt sich ein Album entfernen? Markieren Sie das Album und wählen Sie „Bearbeiten > Album löschen“. Alternativ können Sie auch mit der rechten Maustaste klicken und „Löschen“ wählen.

Wie lassen sich Bilder möglichst einfach vergleichen? Die Funktion „Vergleichselement“ ist ein Werkzeug, mit dessen Hilfe ein Bild mit mehreren anderen verglichen werden kann. Dies hilft Ihnen dabei, Schritt für Schritt das beste Bild aus einer Gruppe ähnlicher Bilder auszuwählen.

Wenn Sie die Eingabetaste drücken, wird das ausgewählte Bild automatisch als „Vergleichselement“ festgelegt und der Viewer wird in die Mehrfach-Bildanzeige umgeschaltet, damit Sie das ausgewählte Bild mit dem nächsten Bild in der Reihe vergleichen können.

Das als Vergleichselement ausgewählte Bild ist mit einem dünnen orangefarbenen Rahmen gekennzeichnet.

Wenn Sie ein neues Vergleichselement festlegen möchten, drücken Sie einfach die Eingabetaste, wenn das entsprechende Bild ausgewählt ist (entweder im Viewer oder im Browser).

Falls Sie die Auswahl eines Vergleichselements vollständig aufheben möchten, wählen Sie das Vergleichselement aus, halten Sie die Befehlstaste gedrückt und drücken Sie die Eingabetaste.

Befehlstaste gedrückt und drücken Sie die Eingabetaste. 4.4 Allgemeines zu Favoriten Was ist ein Favorit? Ein

4.4 Allgemeines zu Favoriten

Was ist ein Favorit? Ein Favorit ist ein Lesezeichen bzw. eine Verknüpfung für einen regelmäßig genutzten Ordner.

Wie lässt sich ein Ordner zu einem Favoriten machen? Markieren Sie einen Ordner und wählen Sie „Datei/Ablage > Ordner zu Favoriten hinzufügen“. Alternativ können Sie auch mit der rechten Maustaste auf einen Ordner im Dateibrowser klicken und „Zu Favoriten hinzufügen“ wählen.

Wie lässt sich ein Favorit entfernen? Wählen Sie den Favoriten aus und drücken Sie die Rück-/Entf-Taste oder klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Aus Favoriten entfernen“.

5.0 Aufnehmen Einführung Mit Capture One können Sie die Bildverarbeitung deutlich beschleunigen, indem Sie Bilder

5.0 Aufnehmen

Einführung Mit Capture One können Sie die Bildverarbeitung deutlich beschleunigen, indem Sie Bilder direkt mithilfe des Computers aufnehmen können, damit sie sofort in der Anwendung angezeigt werden.

5.1 Bilder mit angeschlossener Kamera aufnehmen Mit Capture One können Sie Bilder mit einem an den Computer angeschlossenen digitalen Rückteil von Phase One aufnehmen, was bedeutet, dass die Bilder direkt – also ohne sie auf einem anderen Medium zwischenzuspeichern – auf Ihren Computer gelangen.

So eine direkte Aufnahme ist möglich, wenn Sie Ihr digitales Rückteil von Phase One mit einem FireWire-Kabel an den Computer anschließen. Dieser erkennt das Rückteil dann automatisch.

Wenn Sie Bilder mit angeschlossener Kamera aufnehmen, können Sie die Kameraeinstellungen über das Register „Aufnehmen“ vornehmen.

Aufnahmeordner Bei Aufnahmen mit einem angeschlossenen digitalen Rückteil von Phase One können Sie den Ordner auswählen, in dem die aufgenommenen Bilder gespeichert werden sollen. Dies ist direkt über das Register „Aufnehmen“ oder alternativ auch über das Register „Bibliothek“ möglich.

5.2 Welche Einstellungen sollten vor der Aufnahme über- prüft werden?

Durch die Benennungsoption im Register „Aufnehmen“ können Sie die Namensgebung und die Nummerierung für Ihre Aufnahmen vorgeben, indem Sie den gewünschten Namen eingeben und bei Bedarf zwischen der Vergabe einer laufenden Nummer mit zwei bis sechs Stellen oder der Übernahme der laufenden Nummerierung der Kamera wählen.

Überprüfen Sie, ob der ISO-Wert, der Weißabgleich und das Dateiformat Ihren Vorstellungen entsprechen. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie diese Einstellungen direkt im Menü „Aufnehmen“ ändern.

Mit den Werkzeugen unter „Anpassung für nächste Aufnahme“ haben Sie die Möglichkeit, Voreinstellungen (z. B. ICC-Profil, Weißabgleich, Belichtungkorrektur usw.) für die Aufnahme der nachfolgenden Bilder festzulegen, um eine Bilderserie zu erzeugen, die schon bei der Aufnahme einen einheitlichen Look erhält.

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Tipp: Wenn Sie mithilfe der Hot Folder-Funktion von Capture One Bilder aus Kameras von Fremdherstellern

Tipp:

Wenn Sie mithilfe der Hot Folder-Funktion von Capture One Bilder aus Kameras von Fremdherstellern erfassen möchten, benötigen Sie in der Regel eine spezielle Aufnahmesoftware des Herstellers Ihrer Kamera. Solche Fremdhersteller-Software befindet sich nicht im Lieferumfang von Capture One.

befindet sich nicht im Lieferumfang von Capture One. Mithilfe der Option „Sonstige” können Sie den Look

Mithilfe der Option „Sonstige” können Sie den Look des zuerst ausgewählten Bilds oder der letzten Aufnahme übernehmen. Alle Änderungen, die Sie an diesen Aufnahmen vorgenommen haben, werden auf die folgende Aufnahme angewendet. Sie haben natürlich auch die Möglichkeit, ganz einfach die Standardeinstellungen zu verwenden.

5.3 Hot Folder verwenden

Wenn Sie Fernsteuerungssoftware für Ihre Fremdhersteller-Kamera installiert haben (siehe Kasten „Tipp“), können Sie die Hot Folder- Funktion verwenden, damit Aufnahmen direkt in Capture One geöffnet werden. Diese Funktion können Sie im Menü „Kamera“ aktivieren. Capture One 4 zeigt automatisch das letzte Bild an, das in diesen Ordnern gespeichert wird.

5.4 Ist es möglich Fotos direkt bei der Aufnahme zu vergleichen?

Wenn Sie die Funktion für Aufnahmen mit angeschlossenem digitalem Rückteil oder die Hot Folder-Funktion verwenden, können Sie mithilfe der Capture One-Funktion „Vergleichselement“ zwei oder mehr Bilder nebeneinander anzeigen, um sie zu vergleichen. Auf der einen Seite sehen Sie dabei Ihr bevorzugtes Bild (d. h. das „Vergleichselement“), während auf der anderen Seite Ihre soeben aufgenommenen Bilder angezeigt werden. So können Sie Ihr ausgewähltes bevorzugtes Bild ganz einfach mit Ihrer letzten Aufnahme vergleichen.

5.5 Wofür stehen die Optionen „IIQ, Raw, S“ und „IIQ, Raw, L“?

Die Benutzer von digitalen Rückteilen von Phase One haben beim Speichern ihrer mit angeschlossenem Rückteil aufgenommenen Bildern die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Arten von komprimierten Raw-Dateien. Das Aufnahmeformat lässt sich über das Werkzeug „Kamera“ im Register „Aufnehmen“ festlegen.

IIQ Raw (Intelligent Image Quality Raw, Raw mit intelligenter Bildqualität) ist eine intelligente Methode zur Umwandlung der von der Kamera erfassten 16-Bit-Bilddaten in ein kompaktes Raw-Dateiformat.

Der einzigartige Vorteil des Formats „IIQ, Raw, groß“ (bzw. „IIQ, Raw, L“) besteht darin, dass dieses Format absolut verlustfrei ist. Dateien im Format „IIQ, Raw, groß“ können in 16-Bit-TIFF-Dateien umgewandelt werden, obwohl sie nur halb so groß wie herkömmliche Raw-Dateien sind.

Das Format „IIQ, Raw, klein“ (bzw. „IIQ, Raw, S“) basiert auf den vollständigen 16-Bit-Daten, die

Das Format „IIQ, Raw, klein“ (bzw. „IIQ, Raw, S“) basiert auf den vollständigen 16-Bit-Daten, die von der Kamera erfasst wurden, ist jedoch im Gegensatz zu „IIQ, Raw, groß“ nicht 100 % verlustfrei. Soweit Ihre Bilder mit niedrigen ISO-Werten aufgenommen und korrekt belichtet sind, werden Sie jedoch keinen Unterschied feststellen.

Worum handelt es sich beim unkomprimierten Raw-Format? Unkomprimiertes Raw ist ein altes Format zur Unterstützung älterer digitaler Rückteile von Phase One.

5.6 Wie lassen sich Testaufnahmen machen?

Eine intelligente Methode zum Durchführen von Testaufnahmen besteht darin, die Option „Kamera > Bildaufbau-Modus“ zu wählen und hier ein Häkchen einzufügen oder auf die Schaltfläche zum Ein-/Ausblenden des Bildaufbau-Modus zu klicken. Im Bildaufbau-Modus wird immer die letzte Aufnahme gespeichert und dabei die vorhergehende Aufnahme überschrieben. Wenn Sie während der Testaufnahmen eine Aufnahme machen, mit der Sie zufrieden sind, klicken Sie einfach auf das Häkchen, um es zu entfernen, oder klicken Sie auf die Schaltfläche zum Ein-/Ausblenden des Bildaufbau-Modus. So haben Sie jederzeit die Möglichkeit, ein hervorragend gelungenes Bild aufzubewahren, und können zugleich ganz einfach Testaufnahmen machen, ohne wertvollen Festplattenplatz zu verschwenden.

Wozu dient die Option „Belichtungsbeurteilung“? Unter „Belichtungsbeurteilung“ finden Sie das Histogramm der zuletzt aufgenommenen Raw-Datei. Wenn Sie die Raw-Datei nach der Aufnahme bearbeiten, werden die entsprechenden Änderungen in den Histogrammen auf den verschiedenen Registern angezeigt. Das Histogramm unter „Belichtungsbeurteilung“ gibt jedoch unverändert die Daten der ursprünglichen Aufnahme wieder.

Direkt unter der Option „Belichtungsbeurteilung“ finden Sie den „Belichtungsmesser“ mit Angaben zur Unter-/Überbelichtung in Blen- denstufen bei mittenbetonter Messung.

Die Markierung ist so konzipiert, dass sie auch aus größerer Entfernung gut zu erkennen ist, was die Beurteilung der Belichtung erleichtert, wenn Sie im Studio oder „on location“ Aufnahmen mit an den Computer angeschlossener Kamera machen.

5.7 Nach der Aufnahme mit angeschlossener Kamera Es ist sinnvoll, wenn Sie bei der ersten

5.7 Nach der Aufnahme mit angeschlossener Kamera

Es ist sinnvoll, wenn Sie bei der ersten Aufnahme einer Session eine Graukarte mit in Ihr Bild aufnehmen, damit Sie einen präzisen Weißabgleich vornehmen können. Nach Aufnahme der Raw-Datei können Sie den Weißabgleich ganz einfach mithilfe des entsprechenden Werkzeugs im Abschnitt „Kamera“ des Registers „Aufnehmen“ einstellen. Sobald Sie mit dem Weißabgleich zufrieden sind, kopieren Sie die Einstellungen und wenden Sie mit der Option „Anpassung für nächste Aufnahme“ auf die nachfolgende Aufnahme an. Auf diese Weise müssen Sie den Weißabgleich nicht für jedes nachfolgende Bild einzeln einstellen.

Wie lassen sich die Bilder nach der Aufnahme noch weiter be- arbeiten? IhreerstelltenAufnahmenwerdenautomatischindemOrdnergespeichert, den Sie unter „Speicherort“ im Bereich mit den Benennungsoptionen auf dem Register „Aufnehmen“ angegeben haben. Von hier aus können Sie die Bilder in genau derselben Weise weiterbearbeiten, als hätten Sie die Dateien von einer Speicherkarte importiert.

6.0 Farben optimieren Einführung Damit ein korrekt belichtetes Bild erstellt werden kann, muss die erforderliche

6.0 Farben optimieren

Einführung

Damit ein korrekt belichtetes Bild erstellt werden kann, muss die erforderliche Menge an Licht auf den Bildsensor der Kamera auftreffen.

Nachdem der Sensor diese Daten in eine Raw-Datei überführt hat, können diese in Capture One bearbeitet werden, um das Bild aufzuhellen oder abzudunkeln. Capture One ermöglicht so eine Feinabstimmung der Bilder. Mithilfe der Werkzeuge ist es möglich, ein falsch belichtetes Bild zu retten. Denken Sie dabei jedoch immer daran, dass diese Werkzeuge kein Ersatz für eine ordnungsgemäße Belichtung und die Anwendung einer guten Aufnahmetechnik sind.

Wenn das Bild zu hell bzw. überbelichtet ist (der Sensor eine zu große Lichtmenge aufgenommen hat), kann dies zu „ausgefressenen“ Spitzlichtern führen. Der Sensor hat in diesem Fall so viel zusätzliches Licht aufgenommen, dass er keine Tonwerte in den Spitzlichtbereichen unterscheiden konnte.

Capture One bietet hervorragende neue Werkzeuge, beispielsweise das Werkzeug HDR, mit dem sich bei Bildern mit extremen Kontrasten der Kontrastumfang erhöhen und Details wiederherstellen lassen.

Welcher Workflow empfiehlt sich für die Bildoptimierung? Bei den meisten Bildern, die korrekt belichtet sind und bei denen der Weißabgleich in Ordnung ist, sind nur wenige Änderungen erforderlich. Wenn Sie den Weißabgleich an die vorhandene Lichtquelle anpassen, können Sie eine Menge Arbeit sparen.

Bei Bildern, bei denen eine Optimierung erforderlich ist, wird der fol- gende Workflow empfohlen:

• Stellen den richtigen Weißabgleich ein und passen Sie ihn bei Bedarf an • Korrigieren oder verbessern Sie die Farbwiedergabe • PassenPassenPassen SieSieSie diediedie BelichtungBelichtungBelichtung mithilfemithilfemithilfe derderder SchiebereglerSchiebereglerSchieberegler fürfürfür Belichtung, Helligkeit und/oder Kontrast an

Wenn Sie sich bereits mit erweiterten Funktionen auskennen, sollten Sie das Bild zunächst mit der Tonwertkorrektur optimieren und anschließend den Kontrast per Gradationskurve exakt abstimmen.

Empfohlene Reihenfolge bei der Belichtungsanpassung

•••

Empfohlene Reihenfolge bei der Belichtungsanpassung ••• Exposure High Dynamic Range tool Levels & Curves

Exposure

Reihenfolge bei der Belichtungsanpassung ••• Exposure High Dynamic Range tool Levels & Curves ••• Das

High Dynamic Range tool

••• Exposure High Dynamic Range tool Levels & Curves ••• Das Werkzeug „HDR“ hilft

Levels & Curves

Exposure High Dynamic Range tool Levels & Curves ••• Das Werkzeug „HDR“ hilft Ihnen dabei,

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High Dynamic Range tool Levels & Curves ••• Das Werkzeug „HDR“ hilft Ihnen dabei, verlorene Details

Das Werkzeug „HDR“ hilft Ihnen dabei, verlorene Details in Spitzlicht- und Schattenbereichen wiederherzustellen. Seien Sie sich dabei jedoch dessen bewusst, dass sowohl der Schieberegler für die Spitzlichter als auch der Schieberegler für die Schatten einen Einfluss auf alle Farben und Schattierungen haben. Versuchen Sie daher zunächst vorsichtig, die in den Spitzlichtern verborgenen Informationen (Pixel) wiederherzustellen und kümmern Sie sich anschließend um die Schattenwerte.

Welche Reihenfolge ist bei der Verwendung verschiedener Belich- tungswerkzeuge am sinnvollsten? Das Diagramm auf dieser Seite beschreibt eine sinnvolle Reihenfolge bei der Durchführung von Belichtungsanpassungen.

Bevor Sie Anpassungen an der Belichtung vornehmen, sollten Sie den Weißabgleich anpassen.

Nach den Belichtungsanpassungen sollten Sie das Bild zuschneiden und nachschärfen, soweit erforderlich

Tipp:

Capture One 4 ermöglicht es Ihnen, Ihre eigenen Kameraprofile und Kameraprofile von Fremdherstellern für spezielle Beleuchtungsbedingungen zu verwenden.

Laden Sie diese Profile in den Farbprofilordner Ihres Betriebssystems. (Bei Mac OS X ist dies derzeit der Ordner „ColorSync“.)

Nach dem Neustart der Anwendung stehen diese Profile im Profilmenü zur Verfügung.

– Windows-Benutzer müssen ggf. das Betriebssystem neu starten, damit die Profile verfügbar werden.

neu starten, damit die Profile verfügbar werden. 6.1 Weißabgleich Warum haben meine Bilder einen Farbstich?

6.1 Weißabgleich

Warum haben meine Bilder einen Farbstich? Einer fehlerhafte Farbwiedergabe kann zahlreiche Ursachen haben. Viele Probleme lassen sich jedoch durch einen korrekten Weißabgleich vermeiden. – Nehmen Sie zu allen Shootings eine Graukarte mit, um sicherzustellen, dass Sie die Farbwiedergabe von Bildern und Kamera exakt einstellen können.

Wann sollte der Weißabgleich von Bildern angepasst werden? Am besten wird der Weißabgleich für ein Bild (oder eine Gruppe von Bildern) vorgenommen, bevor andere Anpassungen durchgeführt werden. Nachdem der Weißabgleich vorgenommen wurde, werden die Bilder in den korrekten Farben dargestellt und Sie haben die Möglichkeit, den Farbton an Ihren persönlichen Geschmack anzupassen.

Was bewirken die Optionen des Werkzeugs „Weißabgleich“?

Modus Stellt eine Liste mit verschiedenen voreingestellten Weißabgleich- Profilen für Tageslicht, Kunstlicht, Leuchtstofflampen usw. zur Verfügung. Außerdem können Sie „Kamera - Benutzerdefiniert“ und „Aufnahme“ wählen, um den Weißabgleich zu verwenden, den die Kamera bei der Aufnahme des Bilds verwendet hat.

Fortgeschrittene Benutzer können bei Bedarf ihr eigenes Profil erstellen oder andere Optionen wählen.

Kelvin Ändert die Farbtemperatur des Bilds innerhalb des Bereichs von 800 bis 14.000 Kelvin. Wenn Sie den Schieberegler nach rechts bewegen, wird das Bild wärmer (gelblich), wenn Sie ihn nach links bewegen, wird es kühler (bläulich).

Zur Feinabstimmung der Grün-/Magenta-Balance benötigen Sie den Schieberegler „Farbton“.

Farbton Mit diesem Schieberegler können Sie eine Feinabstimmung der Grün- und Magenta-Balance durchführen.

Die Skala des Schiebereglers steht für den effektiven Kelvin-Wert, der von Kamera zu Kamera leicht abweichen kann.

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Welche Bildteile eignen sich am besten als Referenz für den Weiß- abgleich? Der Weißabgleich sollte
Welche Bildteile eignen sich am besten als Referenz für den Weiß- abgleich? Der Weißabgleich sollte
Welche Bildteile eignen sich am besten als Referenz für den Weiß- abgleich? Der Weißabgleich sollte
Welche Bildteile eignen sich am besten als Referenz für den Weiß- abgleich? Der Weißabgleich sollte

Welche Bildteile eignen sich am besten als Referenz für den Weiß- abgleich? Der Weißabgleich sollte auf der Grundlage einer speziellen Weiß- abgleichskarte durchgeführt werden. Steht eine solche nicht zur Verfügung, können Sie versuchen, einen neutral grauen Bereich zu finden. Dies erfordert ein wenig Übung, weil selbst die geringste Menge an Farbe in dem Bereich, den Sie für den Weißabgleich verwenden, Auswirkungen auf alle Farben in Ihrem Bild hat. Versuchen Sie, einen Bereich mit einem sauberen, hellen Grau oder einen neutralen Bereich zu finden. Je dunkler der Bereich ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er Farbrauschen aufweist, was eine exakte Farbanpassung sehr schwierig macht.

Wie lässt sich ein Weißabgleich mit dem Werkzeug „Weißabgleich auswählen“ durchführen? Wenn Sie einen Weißabgleich „per Mausklick“ vornehmen möchten, wählen Sie das Auswahlwerkzeug für den Weißabgleich (w) in der Symbolleiste, im Werkzeugregister „Schnellkorrektur“ oder in der Cursor-Werkzeugleiste aus. Die Farbe des Symbols ändert sich in Orange, um anzuzeigen, dass das Werkzeug aktiv ist.

Wählen Sie einen Bildbereich aus, der neutral aussieht (möglichst einen grauen oder dunkelweißen Bereich). Das Farb-Auswahlwerkzeug legt diesen Wert als neutrales Grau fest und passt relativ dazu alle anderen Farben an.

Ist es möglich, bei Bildern einen automatischen Weißabgleich vor- zunehmen? Capture One bietet auch einen automatischen Weißabgleich an. Wählen Sie hierzu das anzupassende Bild aus und klicken Sie anschließend auf das Auswahlwerkzeug für den automatischen Weißabgleich. Das Bild wird daraufhin automatisch von der Software korrigiert.

WennSiedenWeißabgleichbeimehrerenBilderngleichzeitigautomatisch anpassen möchten, wählen Sie zunächst die anzupassenden Bilder aus, halten Sie die Umschalttaste gedrückt und klicken Sie anschließend auf das Symbol für den automatischen Weißabgleich.

Wie lässt sich der Weißabgleich so einstellen, wie er von der Kamera aufgenommen wurde? Öffnen Sie das Werkzeugregister „Schnellkorrektur“ oder „Weißabgleich“ und wählen Sie dort das Pulldown-Menü „Modus“. Wählen Sie die Einstellung „Aufnahme“, woraufhin alle ausgewählten Bilder auf den Weißabgleich zurückgesetzt werden, mit dem sie aufgenommen wurden.

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Wie lässt sich der Weißabgleich von einem Bild auf andere Bilder übertragen?

Wählen Sie ein Bild mit den gewünschten Weißabgleich- und Farbbalance-Einstellungen aus. Kopieren Sie diese, indem Sie in der Menüleiste „Anpassungen > Anpassungen kopieren“ wählen. Wählen Sie die zu ändernden Bilder aus und übertragen Sie die Einstellungen mithilfe der Symbolschaltfläche „Einstellungen anwenden“ in der Menüleiste auf diese Bilder.

anwenden“ in der Menüleiste auf diese Bilder. Hinweis: Zu dunkle Bilder können um bis zu 2,5

Hinweis:

Zu dunkle Bilder können um bis zu 2,5 Blendenstufen aufgehellt werden (sechsmal so hell). Zu helle Bilder lassen sich theoretisch um denselben Wert abdunkeln.

aufgehellt werden (sechsmal so hell). Zu helle Bilder lassen sich theoretisch um denselben Wert abdunkeln. 4

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6.2 Farbbalance Mit dem Werkzeug „Farbbalance“ können Sie dem Bild ein einzigartiges Aussehen verleihen. Wie

6.2 Farbbalance

Mit dem Werkzeug „Farbbalance“ können Sie dem Bild ein einzigartiges Aussehen verleihen.

Wie lässt sich eine Feinabstimmung der Farbbalance von Bildern vornehmen? Mit Capture One ist eine hoch genaue Feinabstimmung der Farbe möglich. Die Genauigkeit des Ergebnisses ist jedoch davon abhängig, ob Ihr Bildschirm einwandfrei kalibriert ist und die an Bildern vorgenommenen Änderungen präzise darstellt.

Zunächst sollten Sie einen exakten Weißabgleich durchführen. Anschließend können Farbanpassungen vorgenommen werden, um dem Bild die gewünschte Stimmung zu verleihen. Genau wie andere Einstellungen in Capture One können auch diese Änderungen als Voreinstellungen gespeichert und auf weitere Bilder angewendet werden.

Daher ist es vorteilhaft, zunächst den Weißabgleich durchzuführen, weil gespeicherte Farbanpassungs-Voreinstellungen relativ zu den Farbwerten sind, die beim Weißabgleich oder beim Import festgelegt werden. Es ist möglich, den Weißabgleich bei einer Gruppe von Bildern vorzunehmen und anschließend eine Voreinstellung anzuwenden. Dies ist zum Beispiel nützlich, um mithilfe einer Voreinstellung einer ausgewählten Gruppe von Bildern einen wärmeren Farbton zu verleihen.

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Wozu „Farbbalance“? dienen die verschiedenen Optionen des Werkzeugs Der Farbkreis Mit diesem Werkzeug ändern Sie

Wozu

„Farbbalance“?

dienen

die

verschiedenen

Optionen

des

Werkzeugs

Der Farbkreis Mit diesem Werkzeug ändern Sie die Farbbalance des Bilds, indem Sie den neutralen Punkt im Farbkreis verschieben. Sie können ihn einfach mit der Maus an eine andere Stelle ziehen - die Feinabstimmung sollten Sie jedoch mit den Schiebereglern für Farbton und Sättigung vornehmen.

Farbton Verschiebt den Farbtonpunkt im Farbkreis, um subtile Farbänderungen zu erzielen.

Sättigung Erhöht die Sättigung, indem der neutrale Punkt auf dem Radius des Farbkreises nach außen verschoben wird.

Wie lassen sich benutzerdefinierte Einstellungen für die Farbbalance speichern? Dieser Punkt wird genauer im Abschnitt zum Weißabgleich erläutert. Sie können Farbanpassungen unter einem bestimmten Namen speichern, indem Sie auf die Schaltfläche für die Voreinstellungen klicken und „Voreinstellung hinzufügen“ wählen. Vergeben Sie einen eindeutigen Namen und wählen Sie „OK“.

Farbvoreinstellungen werden relativ zu dem Bild gespeichert, auf das sie angewendet wurden. Es handelt sich nicht um absolute Werte. Dies bedeutet, dass es sich bei allen geänderten Werten um Änderungen an den Werten handelt, die durch den Weißabgleich oder beim Import festgelegt wurden.

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Erstes Bild korrigiert

Erstes Bild korrigiert Korrektur auf alle angewendet Tipp: Es gibt mehrere Voreinstellungen für verschiedene Objektive,

Korrektur auf alle angewendet

Erstes Bild korrigiert Korrektur auf alle angewendet Tipp: Es gibt mehrere Voreinstellungen für verschiedene Objektive,

Tipp:

Es gibt mehrere Voreinstellungen für verschiedene Objektive, wodurch Sie bei der Korrektur der chromatischen Aberration Zeit sparen können.

Korrektur der chromatischen Aberration Zeit sparen können. Hinweis: Weitwinkel- und Zoomobjektive sind besonders

Hinweis:

Weitwinkel- und Zoomobjektive sind besonders anfällig für chromatische Aberration. Dasselbe gilt für Aufnahmen mit hohem Kontrast und vor allem, wenn diese überbelichtet sind.

Worum handelt es sich bei chromatischer Aberration und wie kann man sie vermeiden? Fotografen sind hin und wieder mit verschiedenen licht- und objek- tivbedingten Abbildungsfehlern wie chromatischer Aberration konfrontiert, die sich jedoch mit Capture One verringern lassen.

Chromatische Aberration tritt auf, weil sich das Licht aus zahlreichen unter- schiedlichen Wellenlängen zusammensetzt. Diese Lichtwellen reagieren auf unterschiedliche Weise, wenn sie durch eine Linse einfallen, was dazu führt,dassdieLichtwellengeringfügigunterschiedlicheBrennpunktehaben, weil sie nicht von allen Teilen der Linsen einheitlich gebrochen werden. In der Mitte einer Linse wird das Licht oftmals perfekt gebrochen. Zu den Rändern hin ergeben sich jedoch zunehmend Brechungsabweichungen, die zu einer immer stärkeren Verschiebung des Auftrefforts der Lichtwellen auf dem Sensor bzw. Film führen.

Da die chromatische Aberration von Objektiv zu Objektiv unterschiedlich ausfällt, handelt es sich bei der Objektivkorrektur nicht „einfach nur“ darum, die offensichtlich fehlerhafte Farbdarstellung zu entfernen. Vielmehr basiert die Funktion zur Behebung der chromatischen Aber- ration auf unseren Kenntnissen hinsichtlich der einzelnen Objektive und einer Analyse des jeweiligen Bilds, auf deren Grundlage die Software in geradezu „chirurgischer“ Weise die chromatische Aberration entfernt und dabei darauf achtet, dass die umgebenden Pixel unversehrt bleiben.

Der „Filter“ für die chromatische Aberration unterstützt derzeit nur Objektive von Mamiya und Phase One in Verbindung mit der Kamera von Phase One (bzw. der Mamiya AFD) und digitalen Rückteilen von Phase One.

Wenn Sie die chromatische Aberration minimieren möchten, vergrößern Sie Ihr Bild auf 400 %, um die Auswirkungen zu überprüfen, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Auto“.

Violette Ränder sind ein Effekt, welcher der chromatischen Aberration sehr ähnlich ist und sich auf das Farb-/Kontrast-Phänomen zurückführen lässt. Die entsprechende Korrekturfunktion sucht, ähnlich wie die Funktion für die chromatische Aberration, in kontrastreichen Bereichen nach diesem Effekt.

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7.0 Belichtung optimieren 7.1 Grundlegende Optionen Mein Bild ist zu dunkel/zu hell. Wie lässt es

7.0 Belichtung optimieren

7.1 Grundlegende Optionen

Mein Bild ist zu dunkel/zu hell. Wie lässt es sich anpassen? Zu dunkle oder zu helle Bilder lassen sich am einfachsten mit dem Schieberegler „Belichtung“ anpassen.

einfachsten mit dem Schieberegler „Belichtung“ anpassen. Die präzisesten und besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn

Die präzisesten und besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie mithilfe des Schiebereglers „Belichtung“ die Daten im Histogramm zentrieren und eine Basisbelichtung festlegen, bei der keine Spitzlicht- oder Schattenwerte beschnitten werden.

Anschließend können Sie mit den Werkzeugen für die Tonwertkorrektur eine Feinabstimmung der Helligkeit bzw. Dunkelheit der Mitteltöne des Bilds vornehmen.

Wie werden die Schieberegler zur Bildanpassung verwendet? Schieberegler sind die optimale Möglichkeit zum Anpassen von Belichtung und Kontrast. Verwenden Sie zunächst das eine dieser Werkzeuge und anschließend das andere.

Belichtung Passt die Belichtung in sehr ähnlicher Weise an, wie Sie dies mit den Bedienelementen der Kamera tun. Der Schieberegler ist dabei so eingestellt, dass er einen Bereich von +/- 2,5 Blendenstufen bietet.

dass er einen Bereich von +/- 2,5 Blendenstufen bietet. Kontrast Wenn Sie den Schieberegler nach rechts

Kontrast Wenn Sie den Schieberegler nach rechts bewegen, erhöht sich der Gesamtkontrast des Bilds. Bewegen Sie ihn nach links, nimmt der Kontrast ab.

Helligkeit Bietet ein Werkzeug, mit dem vor allem die Mitteltöne des Bilds aufgehellt werden. Zugleich erhöht sich dabei der Mitteltonkontrast. Im Gegensatz dazu hellt der Gamma- bzw. mittlere Schieberegler des Werkzeugs „Tonwertkorrektur“ die dunklen Bereiche auf und verringert den Kontrast.

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Sättigung ErhöhtoderverringertdieSättigungdesBilds.WenndemBilddiegesamte Sättigung entzogen wurde, ist es

Sättigung ErhöhtoderverringertdieSättigungdesBilds.WenndemBilddiegesamte Sättigung entzogen wurde, ist es schwarzweiß. In diesem Fall ändert sich das Histogramm von RGB in Schwarzweiß. Das Bild befindet sich jedoch nach wie vor in dem von Ihnen als Ausgabefarbraum gewählten RGB-Farbraum. Der Schieberegler „Sättigung“ ändert nicht „einfach nur“ die Sättigung – er macht dies auf intelligente Weise. Die Negativwerte stehen dabei für herkömmliche Sättigungseinstellungen, die positiven Werte sind jedoch mit dem vergleichbar, was in Softwareprodukten anderer Hersteller als „Vibrance“, „Lebendigkeit“, „Lebhaftigkeit“ oder „Brillanz“ bezeichnet wird. Dabei wird die Natürlichkeit von Hauttönen besser gewahrt und es ist beispielsweise möglich, dem Himmel ein satteres Blau zu verleihen, ohne eine Übersättigung des restlichen Bilds herbeizuführen.

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Die Spitzlicht-Warnung weist Sie auf die optimale Position der Grenz- tonwerte hin – hier ca.
Die Spitzlicht-Warnung weist Sie auf die optimale Position der Grenz- tonwerte hin – hier ca.

Die Spitzlicht-Warnung weist Sie auf die optimale Position der Grenz- tonwerte hin – hier ca. 245

optimale Position der Grenz- tonwerte hin – hier ca. 245 Tipp: Am schnellsten arbeiten Sie mit
optimale Position der Grenz- tonwerte hin – hier ca. 245 Tipp: Am schnellsten arbeiten Sie mit

Tipp:

Am schnellsten arbeiten Sie mit der Tonwertkorrektur, wenn Sie zunächst eine automatische Tonwertkorrektur durchführen und diese als Ausgangspunkt verwenden. Hierbei gehen keine Daten verloren und wenn das Ergebnis nicht Ihren Vorstellungen entspricht, können Sie es manuell noch genauer abstimmen.

entspricht, können Sie es manuell noch genauer abstimmen. 7.2 Belichtung mit dem Werkzeug „Tonwertkorrektur“ an-

7.2 Belichtung mit dem Werkzeug „Tonwertkorrektur“ an- passen

Wenn Sie eine erweiterte Belichtungsanpassung durchführen möchten, sollten Sie zunächst das Werkzeug „Tonwertkorrektur“ und anschließend das Werkzeug „Gradationskurve“ verwenden. Das Werkzeug „Gradationskurve“ ist so konzipiert, dass es keine Bildinformationen beschneidet und nur innerhalb des Tonwertbereichs arbeitet, der durch den Weiß- und Schwarzpunkt des Bilds vorgegeben ist.

Was sind die korrekten Einstellungen im Werkzeug „Tonwertkorrektur“? Im Idealfall sollte die Tonwertkorrektur so eingestellt werden, dass die Endpunkte des Bildhistogramms auf der Schatten- und Spitzlichtseite geringfügig beschnitten werden.

In den Abbildungen auf dieser Seite sehen Sie die Darstellung vor und nach der Tonwertkorrektur.

Wie Sie sehen, wurden der Schwarzpunkt und der Weißpunkt ein kleines bisschen nach innen verschoben. Dadurch wurden die helleren Töne des Bilds etwas heller und die dunkleren Töne etwas dunkler, während sich zugleich der Kontrast ein wenig erhöhte. Dies muss sehr vorsichtig erfolgen, damit das Gefühl gewahrt bleibt, das das Bild im Betrachter auslöst. DieFunktionfürdieSpitzlicht-Warnung(Ansicht>Belichtungswarnungen aktivieren) kann so eingestellt werden, dass Sie beim Anpassen der Tonwerte ein optisches Feedback erhalten.

Nachdem Sie den Schwarz- und Weißpunkt des Bilds festgelegt haben, können Sie die Dichte- bzw. Mitteltonwerte des Bilds mithilfe des mittleren oder Gamma-Schiebereglers des Werkzeugs „Tonwertkorrektur“ anpassen.

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Wozu dienen die Auswahlwerkzeuge für Spitzlichter und Schatten? Die Auswahlwerkzeuge für den Schwarz- und Weißpunkt
Wozu dienen die Auswahlwerkzeuge für Spitzlichter und Schatten? Die Auswahlwerkzeuge für den Schwarz- und Weißpunkt

Wozu dienen die Auswahlwerkzeuge für Spitzlichter und Schatten? Die Auswahlwerkzeuge für den Schwarz- und Weißpunkt sollten vor allem bei Studiobildern verwendet werden, die unter kontrollierten Bedingungen aufgenommen wurden. In Verbindung mit einer hoch- wertigen Farbkarte können mit diesen Werkzeugen der Schwarz- und Weißpunkt eines Bilds präzise festgelegt werden.

Benutzerdefinierte Zieltonwerte Benutzerdefinierte Zieltonwerte stellen eine Erweiterung der Funktionalität des Werkzeugs „Tonwertkorrektur“ dar. Sie ermöglichen es, die Ausgabewerte zu steuern und den Bildkontrast zu verringern. Dies ist insbesondere dann nützlich, wenn ein Bild Daten im Spitzlichtbereich aufweist, die unter Umständen beschnitten werden könnten. Die Theorie hinter diesem Werkzeug ist folgende: Sie legen den gewünschten Zieltonwert fest und wählen anschließend mit dem Auswahlwerkzeug den Bildbereich aus, der die entsprechende Helligkeit aufweisen soll.

Bei herkömmlichen, pixelbasierten Bildbearbeitungswerkzeugen werden Regler für die Ausgabetonwerte dafür verwendet, um den Tonwertbereich eines Bilds so zu komprimieren, dass er in einen kleineren Raum passt – beispielsweise wird Spitzlichtern der Tonwert 245 statt 255 zugewiesen). Dies verhindert zwar die Beschneidung von Tonwerten, führt jedoch zum Abreißen der Histogrammkurve, was beim erneuten Öffnen des Bilds einen harten Übergang zwischen Bereichen mit und ohne Daten mit sich bringt.

Das Werkzeug „Zieltonwerte“ in Capture One 4 weist hingegen die Tonwerte neu zu, wodurch harte Übergänge im Spitzlichtbereich vermieden und angenehme, natürlicher wirkende Bilder erzielt werden.

Wie wird das Werkzeug für benutzerdefinierte Zieltonwerte verwendet? Legen Sie den gewünschten Wert für einen Bereich im innerhalb der Spitzlichter fest, bei dem es besonders wichtig ist, dass die Details erhalten bleiben. Nehmen Sie beispielsweise den Wert 240.

Wählen Sie im Werkzeugregister „Tonwertkorrektur“ das Auswahl- werkzeug für den Weißpunkt aus und wählen Sie mit diesem den Spitzlichtbereich im Bild aus.

Anschließend können Sie denselben Vorgang mit dem Schwarzpunkt- Auswahlwerkzeug für die Schattenwerte wiederholen.

NUR FÜR FORTGESCHRITTENE:

In den Voreinstellungen können Sie diese Werte für jedes Bild unter „Zieltonwerte“ festlegen. Tun Sie dies nur, wenn Sie ganz genau wissen, welche Auswirkungen dies hat.

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7.3 Belichtung mit dem Werkzeug „Gradationskurve“ anpassen Wie wird das Werkzeuge „Gradationskurve“ verwendet?
7.3 Belichtung mit dem Werkzeug „Gradationskurve“ anpassen Wie wird das Werkzeuge „Gradationskurve“ verwendet?

7.3 Belichtung mit dem Werkzeug „Gradationskurve“ anpassen

Wie wird das Werkzeuge „Gradationskurve“ verwendet? Mit dem Werkzeug „Tonwertkorrektur“ steuern Sie die Gesamtverteilung der Tonwerte in einem Bild. Das Werkzeug „Gradationskurve“ gibt Ihnen hingegen die Möglichkeit, die Tonwertzuordnung innerhalb der mit dem Werkzeug „Tonwertkorrektur“ festgelegten Grenzen für die Schatten- und Spitzlichtwerte so zu ändern, dass sich das von Ihnen gewünschte Aussehen ergibt.

Es gibt bestimmte „klassische“ Kurven, die in Bildbearbeitungs- anwendungen verwendet werden, um spezielle Ergebnisse zu erzielen. Am bekanntesten ist die „S“-Kurve, mit der sich der Kontrast eines Bilds erhöhen lässt.

Bei der S-Kurve wird die Kontraststeigerung durch Absenkung der Schattenwerte (meist im Bereich der Viertelmarke) und Erhöhung der Werte im Bereich der Dreiviertelmarke erzielt, wie Sie in der Abbildung erkennen können.

Die Helligkeitswerte an der Viertelmarke liegen vor der Kurvenkorrektur bei etwa 65 (bei Tonwerten von 0 für Schwarz bis 255 für Weiß). Nach Anwendung der Kurve liegen diese Werte in etwa bei 50, während die Tonwerte bei der Dreiviertelmarke von 190 auf 200 angehoben wurden und im endgültigen Bild heller dargestellt werden.

Eine umgekehrte S-Kurve hat den entgegengesetzten Effekt: Die Schatten werden aufgehellt und die Spitzlichter abgedunkelt, wodurch es zu einer Verringerung des Kontrasts kommt.

Fortgeschrittene Benutzer können das Werkzeug „Tonwertpunkt auswählen (p)“ verwenden, um einen bestimmten Tonwertbereich innerhalb eines Bilds auszuwählen. Für diesen Wert wird auf der Kurve eine Markierung eingefügt, die es ermöglicht, die Tonwerte für den entsprechenden Teil des Bilds anzupassen.

In der unteren Abbildung ist klar erkennbar, in welchem Verhältnis der im Bild ausgewählte Wert zum markierten Punkt auf der Gradationskurve steht.

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7.4 Belichtung mit dem Werkzeug „HDR“ anpassen Der Großteil der Bildanpassungen lässt sich mit dem

7.4 Belichtung mit dem Werkzeug „HDR“ anpassen

Der Großteil der Bildanpassungen lässt sich mit dem Schieberegler „Belichtung“ und den Werkzeugen „Tonwertkorrektur“ bzw. „Gradationskurve“ durchführen.

In zwei Fällen kann jedoch das Werkzeug „HDR“ von größter Bedeutung sein.

In bestimmten Situationen ist der Bildkontrast so hoch, dass es zu einer Tonwertbeschneidung an beiden Enden des Histogramms kommt. In solchen Fällen bietet das HDR-Werkzeug eine Möglichkeit zur Optimierung des Bilds. Es verringert den extremen Kontrast und stellt die Spitzlicht- und Schattendurchzeichnung wieder her.

Das HDR-Werkzeug kann Ihnen auch dabei helfen, Bilder zu retten, die versehentlich so stark unter- oder überbelichtet wurden, dass mit normalen Werkzeugen nichts mehr zu machen ist.

Wie lässt sich der Dynamikumfang eines Bilds optimieren? Der Dynamikumfang eines Bilds wird schon bei der Aufnahme dahin gehend optimiert, dass die Belichtung so angepasst wird, dass eine maximale Datenmenge aufgezeichnet wird. Dies kann zu einem Bild führen, das auf dem Kameradisplay nicht optimal aussieht.

Denken Sie daran, dass etwa 1/2 bis 1 Blendenstufe zusätzlicher Daten aus überbelichteten Spitzlichtern wiederhergestellt werden kann.

Nachdem Sie das Bild in Capture One geöffnet haben, lässt es sich mithilfe der verschiedenen Werkzeuge optimieren und anpassen. Das Werkzeug „HDR“ kann Ihnen bei „schwierigen“ Bildern mit extremem Kontrast helfen. Zur Bearbeitung für dieses Gerät sollte ein Soft-Proof- Profil für die Ausgabe konfiguriert werden.

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Wie lassen sich Schattenbereiche in einem Bild aufhellen und wie Spitzlichtbereiche abdunkeln? Ein gutes Mittel

Wie lassen sich Schattenbereiche in einem Bild aufhellen und wie Spitzlichtbereiche abdunkeln? Ein gutes Mittel zum Anpassen der Schatten und Spitzlichter in Ihrem Bild ist das Werkzeug „Gradationskurve“.

Verwenden Sie das Werkzeug „Tonwertpunkt auswählen (u)“ und klicken Sie damit in den anzupassenden Bildbereich. Daraufhin wird auf der Kurve eine Markierung eingefügt, die Ihnen die präzise Anpassung exakt des gewünschten Tonwertbereichs ermöglicht. Eine ganz genaue Abstimmung können Sie mithilfe der Pfeiltasten auf Ihrer Tastatur vornehmen. Diese Vorgehensweise ist viel präziser als eine Anpassung mithilfe der Schieberegler des Werkzeugs „Tonwertkorrektur“.

Wie lässt sich der Verlust von Spitzlicht- und Schattendetails ver- hindern? Eine korrekte Belichtung, ggf. in Verbindung mit dem HDR-Werkzeug, beugt einem Verlust von Schatten- und Spitzlichtdetails vor.

8.0 Bildeinstellungen Wie lassen sich Einstellungen von einem Bild auf eine Gruppe von Bildern übertragen?

8.0 Bildeinstellungen

Wie lassen sich Einstellungen von einem Bild auf eine Gruppe von Bildern übertragen? Wählen Sie ein Bild aus und nehmen Sie daran alle erforderlichen Anpassungen vor. Klicken Sie abschließend auf die Symbolschaltfläche „Anpassungen kopieren“ und überprüfen Sie die Anpassungen im Werkzeugregister „Gespeicherte Anpassungen“. Wählen Sie „Angepasste auswählen“. Es wird eine Liste mit Einstellungen angezeigt, die auf das Bild angewendet wurden.

Neben jeder Einstellung finden Sie eine orangefarbene Markierung bzw. ein Häkchen. Falls Sie alle Änderungen auf andere Bilder übertragen möchten, lassen Sie alle Kästchen aktiviert. Möchten Sie nur einen Teil der Änderungen anwenden, heben Sie die Auswahl der nicht erforderlichen Optionen auf.

Wählen Sie nun im Browser die Gruppe der Bilder aus, auf die Sie die Änderungen anwenden möchten. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Anpassungen anwenden“ und übertragen Sie die Einstellungen auf das ausgewählte Bild. Wenn Sie die Einstellungen auf mehrere Bilder übertragen möchten, halten Sie die Umschalttaste gedrückt.

Wie lässt sich ein einheitliches Aussehen bei mehreren Bildern erzielen? Zunächst einmal müssen alle Ihre Bilder natürlich in etwa dieselben Belichtungswerte aufweisen. In diesem Fall nehmen Sie Änderungen an einem der Bilder vor und übertragen Sie diese Einstellungen anschließend mit den Optionen „Anpassungen kopieren“ und „Anpassungen anwenden“ wie oben beschrieben auf die anderen Raw- Dateien.

Angenommen, die Bilder weisen einen unterschiedlichen Weißabgleich oder eine andere Belichtung auf. Handelt es sich

Angenommen, die Bilder weisen einen unterschiedlichen Weißabgleich oder eine andere Belichtung auf. Handelt es sich bei den kopierten Einstellungen dann um absolute oder relative Werte? Alle von anderen Bildern kopierten Einstellungen sind absolut. Wenn Sie beispielsweise als aktuellen Weißabgleich „Kunstlicht“ (3500 K) verwenden und den Tageslicht-Weißabgleich von einem anderen Bild einfügen, erhalten Sie ein absolutes Ergebnis und nicht irgendeine Einstellung zwischen Kunstlicht und Tageslicht.

Lassen sich die Einstellungen mit den Raw-Dateien speichern? Capture One speichert alle Einstellungen in einem Unterordner mit dem Namen „Capture One“, der sich in demselben Ordner wie die Raw- Dateien befindet.

Alle an einer Raw-Datei vorgenommenen Einstellungen werden in einer Einstellungsdatei mit der Erweiterung .COS gespeichert. Diese Datei befindet sich im Capture One-Ordner mit den Raw-Dateien. Die Datei enthält alle Informationen zu den Änderungen, die an der Raw-Datei vorgenommen wurden.

Zusätzlich finden Sie hier den Ordner „Cache“. Dieser enthält den Ordner „Proxies“. Im Ordner „Proxies“ befinden sich Dateien mit der Erweiterung .COP. Dabei handelt es sich um die Vorschaudateien von Capture One.

Die Einstellungsdateien früherer Versionen können von Capture One 4 nicht gelesen werden.

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Tipp: An dem weißen Rahmen, mit dem ein Bild im Viewer umgeben ist, können Sie
Tipp:
An dem weißen
Rahmen, mit
dem ein Bild im
Viewer umgeben
ist, können
Sie erkennen,
welches Bild
Sie gerade
bearbeiten. In
diesem Fall
handelt es sich
um das Original
und NICHT um
die Variante.

Tipp:

Nachdem Sie die Belichtung angepasst, die Detailwiedergabe in den Spitzlichtern sichergestellt und die Schattendurchzeichnung eingestellt haben, entschließen Sie sich, eine Kopie in Form eines Schwarzweißbilds anzulegen:

Kein Problem: Erstellen Sie eine Klon-Variante, öffnen Sie das Werkzeugregister „Schnellkorrektur“ und ändern Sie die Sättigung unter „Sättigung“ auf „-100“. Alternativ können Sie auch ein Schwarzweißprofil in der Dropdown-Liste „Profil“ auswählen.

Hinweis: Wenn Sie ein Bild in ein Schwarzweißbild ändern, werden die Anzeigen für das Histogramm
Hinweis:
Wenn Sie ein
Bild in ein
Schwarzweißbild
ändern, werden
die Anzeigen für
das Histogramm
und die Ton-
wertkorrektur
automatisch auf
Schwarzweiß
umgeschaltet.

9.0 Varianten

Einführung Bei einer Variante handelt es sich um eine Kopie der Einstellungen, die zum Erstellen einer Bildvorschau verwendet werden, also nicht um eine Kopie der Originaldatei. Daher ist es möglich, unterschiedliche Bildvarianten zu erstellen, ohne dass hierfür größere Mengen an Speicherplatz erforderlich sind.

Varianten stellen eine einfache Möglichkeit zum Ausprobieren unterschiedlicher Einstellungen und zum risikolosen Ändern bereits bearbeiteter Bilder dar. Die originalen Raw-Dateien werden bei diesen Änderungen nie angerührt.

Wie lassen sich einem Bild unterschiedliche Looks verleihen? Varianten stellen eine einfache Möglichkeit zum Ausprobieren unter- schiedlicher Einstellungen und zum risikolosen Ändern bereits bearbeiteter Bilder dar. Zudem ist es nicht erforderlich, Kopien großer Raw-Dateien anzulegen.

Mithilfe der Option „Neue Variante“ erstellen Sie eine Kopie des Bilds mit seinen Standardeinstellungen. Das Bild wird so erstellt, wie es aus der Kamera bzw. der DNG-Datei ausgelesen wurde.

Die Option „Variante klonen“ erstellt eine exakte Kopie des Bilds, an dem Sie gerade arbeiten, also einschließlich aller Änderungen, die Sie daran vorgenommen haben.

Wie lassen sich Varianten löschen? Am einfachsten können Sie eine Variante löschen, indem Sie sie

Wie lassen sich Varianten löschen? Am einfachsten können Sie eine Variante löschen, indem Sie sie im Viewer oder Browser markieren und die Entf-Taste drücken. Alternativ können Sie auch mit der rechten Maustaste darauf klicken und im Menü die Option „Löschen“ wählen.

Beim Löschen einer Variante wird nur die Einstellungsdatei für diese Variante gelöscht. Die Original-Bilddatei bleibt unangetastet.

Welche Einstellungen übernimmt eine Variante vom Originalbild? Normale Varianten übernehmen die Raw-Standardeinstellungen ein- schließlich Metadaten und (bei Vorhandensein entsprechender Dateien eines digitalen Rückteils) LCC-Daten vom Originalbild.

Die Funktion „Variante klonen“ übernimmt alle Einstellungen vom Originalbild - einschließlich der Einstellungen für Weißabgleich, Farbe, Belichtung und sonstiger Änderungen, die in Capture One vorgenommen wurden.

Mit Ausnahme von LCC-Daten (bei digitalen Rückteilen) und Metadaten lassen sich alle an einem Originalbild vorgenommenen Änderungen auch auf eine Variante anwenden. LCC-Daten sind ein Spezialfall, da diese als Korrektur des Originalbilds angesehen werden. Diese Korrektur wird auf das Originalbild und automatisch auch auf jede Variante angewendet.

Auch Metadaten werden beim Erstellen einer Variante nicht geändert, weil sich die technischen Daten und der Ersteller des Bilds nicht geändert haben.

Verschieben bzw. ändern Sie den Bildausschnitt mit den Cursor-Pfeilen

bzw. ändern Sie den Bildausschnitt mit den Cursor-Pfeilen 10.0 Bildaufbau festlegen Einführung Mit dem Werkzeug

10.0 Bildaufbau festlegen

Einführung Mit dem Werkzeug „Bildaufbau“ können Sie in Capture One Bilder gerade richten oder drehen und anschließend so zuschneiden, dass sie die exakte Größe für das gewünschte Layout oder die Printausgabe haben.

Das Zuschneiden eines Bilds kann entweder frei oder mit bestimmten Seitenverhältnissen (z. B. üblichen Fotopapierformaten) erfolgen. Gitterlinien erleichtern Ihnen dabei die Ausrichtung und Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, Beschriftungen mit den Abmessungen des ausgewählten Ausgabeformats einzublenden. Die entsprechenden Einstellungen finden Sie in den Voreinstellungen (Voreinstellungen > Zuschneiden > Beschriftungen anzeigen).

In Verbindung mit dem Werkzeug „Ausgabe“ können Bilder auf bestimmte Ausgabeformate zugeschnitten werden.

Die Drehfunktion ist dafür konzipiert, Bilder gerade zu richten, deren Horizont oder Motiv nicht exakt waagerecht oder senkrecht ausgerichtet sind. Beim Drehen wird das Bild automatisch auf die maximal nutzbaren Abmessungen zugeschnitten.

10.1 Werkzeug „Zuschneiden“ Wie lässt sich ein Bild zuschneiden? Wenn Sie ein Bild zuschneiden möchten,

10.1 Werkzeug „Zuschneiden“

Wie lässt sich ein Bild zuschneiden? Wenn Sie ein Bild zuschneiden möchten, wählen Sie die Symbol- schaltfläche „Zuschneiden“ im Werkzeugregister „Bildaufbau“ oder in der Cursor-Werkzeugleiste.

Soll das Bild schnell und ohne feste Seitenverhältnisse zugeschnitten werden, wählen Sie die Option „Unbeschränkt“ und ziehen Sie einfach einen Zuschneiderahmen über den Bildbereich. In Abhängigkeit von den von Ihnen festgelegten Voreinstellungen wird nun eine halbtransparente Maske angezeigt, die den abzuschneidenden Bereich verbirgt. Die eingeblendeten Abmessungen geben die Größe des zugeschnittenen Bilds an.

Wenn Sie das zugeschnittene Bild sehen möchten, wählen Sie einfach ein anderes Cursor-Werkzeug aus. Daraufhin wird das Bild in seinem endgültigen Format angezeigt. In den Miniaturbildern sehen Sie jedoch weiterhin das Originalbild mit der Zuschneidemaske. Wenn Sie das Zuschneide-Werkzeug erneut auswählen, haben Sie jederzeit die Möglichkeit, die Zuschneide-Einstellungen anzupassen.

Zum Zuschneiden ziehen Sie am besten die Ränder in der Vorschau nach innen (der Cursor wird dabei als Doppelpfeil angezeigt), bis Sie den gewünschten Bildausschnitt ausgewählt haben. Wenn Sie den Bildausschnitt verschieben möchten, klicken Sie einfach in seine Mitte, woraufhin sich der Cursor in ein Kreuz ändert. Verschieben Sie nun den Bildausschnitt. Sobald das Ergebnis Ihren Wünschen entspricht, wählen Sie in der Cursor-Werkzeugleiste ein beliebiges anderes Werkzeug aus. Damit werden die ausgewählten Zuschneide-Einstellungen angewendet und eine aktualisierte Vorschau wird formatfüllend im Viewer angezeigt.

Wie lassen sich die Zuschneide-Einstellungen eines Bild auf andere Bilder übertragen? Nachdem Sie ein Bild

Wie lassen sich die Zuschneide-Einstellungen eines Bild auf andere Bilder übertragen? Nachdem Sie ein Bild zugeschnitten haben, können Sie die entsprechenden Einstellungen kopieren und auf mehrere andere Bilder übertragen – genau wie andere Einstellungen auch. Wählen Sie hierzu „Anpassungen > Anpassungen kopieren“, wählen Sie anschließend ein anderes Bild aus und wählen Sie „Anpassungen > Anpassungen anwenden“. Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, um die Einstellungen auf mehrere Bilder anzuwenden.

Wie lässt sich beim Zuschneiden ein bestimmtes Seitenverhältnis festlegen? Wählen Sie eines der vordefinierten Seitenverhältnisse im Dropdown- Menü aus. Beim Zuschneiden ist Ihr Bildausschnitt damit automatisch auf dieses Seitenverhältnis festgelegt. Wenn Sie ein Bild zuschneiden, ändert sich die Ausrichtung des Bildausschnitts (Querformat bzw. Hochformat) automatisch so, dass ein maximaler Bildausschnitt mit dem vorgegebenen Seitenverhältnis erzielt wird.

Wie lassen sich Zuschneide-Formate aktivieren und deaktivieren? Zum Deaktivieren des aktuellen Zuschneide-Formats wählen

Wie lassen sich Zuschneide-Formate aktivieren und deaktivieren? Zum Deaktivieren des aktuellen Zuschneide-Formats wählen Sie:

Zuschneiden > Seitenverhältnis > Unbeschränkt

Sie können ein Seitenverhältnis aktivieren, indem Sie einfach ein bestimmtes Zuschneide-Seitenverhältnis auswählen.

Wie lässt sich die Zuschneide-Maskierung ändern? Die Zuschneide-Maskierung kann in den Voreinstellungen angepasst werden. Voreinstellungen > Zuschneiden

Hier können Sie sowohl die Deckkraft als auch die Helligkeit der verwendeten Maske ändern.

Wie lässt sich das nicht zugeschnittene Bild wiederherstellen? Wenn Sie „Anpassungen > Zurücksetzen“ wählen oder auf die Schaltfläche „Anpassungen zurücksetzen“ klicken, wird die Zuschneide- Maske ausgeblendet.

10.2 Zuschneide-Einstellungen

So erstellen Sie neue Zuschneide-Einstellungen:

Wählen Sie „Seitenverhältnis > Seitenverhältnis hinzufügen“. Geben Sie dem Zuschneide-Seitenverhältnis einen eindeutigen Namen und legen Sie das Seitenverhältnis fest. Nennen Sie das Seitenverhältnis beispielsweise „Neues Seitenverhältnis – 10 x 8“ und legen Sie dafür das Seitenverhältnis „10 x 8“ fest. Außerdem könnten Sie zum Beispiel ein Seitenverhältnis mit dem Namen „Quadratisch“ erstellen. Wenn Sie als Seitenverhältnis „1 x 1“ vorgeben, werden alle Bilder quadratisch zugeschnitten.

Lassen sich Zuschneide-Seitenverhältnisse speichern und wieder- verwenden? Wählen Sie „Seitenverhältnis > Seitenverhältnis hinzufügen“. Geben Sie dem Zuschneide-Seitenverhältnis einen eindeutigen Namen und legen Sie das Seitenverhältnis fest. Nennen Sie das Seitenverhältnis beispielsweise „Neues Seitenverhältnis – 10 x 8“ und legen Sie dafür das Seitenverhältnis „10 x 8“ fest. Außerdem könnten Sie zum Beispiel ein Seitenverhältnis mit dem Namen „Quadratisch“ erstellen. Wenn Sie als Seitenverhältnis „1 x 1“ vorgeben, werden alle Bilder quadratisch zugeschnitten.

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10.3 Zuschneide-Einstellungen an Ausgabe anpassen Wie funktioniert die Funktion „Zuschneiden > Seitenverhältnis

10.3 Zuschneide-Einstellungen an Ausgabe anpassen

Wie funktioniert die Funktion „Zuschneiden > Seitenverhältnis > Ausgabe“?MitMit dieserdieser OptionOption erzielenerzielen SieSie einein ähnlichesähnliches ErgebnisErgebnis wiewie beim Zuschneiden mit festem Seitenverhältnis (siehe oben).

Öffnen Sie dazu das Werkzeug „Ausgabe“ und wählen Sie dort ein Ausgabeformat, beispielsweise „5 x 4“

Wenn Sie anschließend für das Zuschneide-Seitenverhältnis die Option „Ausgabe“ wählen, erhalten alle Bilder beim Zuschneiden das Seitenverhältnis „5 x 4“. Praktisch an dieser Funktion ist, dass der Bildausschnitt automatisch zwischen Hoch- und Querformat umschaltet, wenn Sie den Zuschneide-Rahmen auf dem Bild ziehen. Dadurch können Sie das Bild horizontal oder vertikal zuschneiden - je nachdem, was besser passt.

Wie funktionieren die Zuschneide-Einstellungen bei der Ausgabe mit festen Abmessungen? Wenn ein Bild auf ein exaktes Format zugeschnitten werden soll, ist es am einfachsten, unter den Verarbeitungsvorgaben das gewünschte Ausgabeformat festzulegen (z. B. 10 x 10). Erstellen Sie dazu ein Seitenverhältnis, das genau dem gewünschten Printformat entspricht. Angenommen, Sie möchten Bilder im Format 20 x 25 ausgeben. In diesem Fall erstellen Sie ein Seitenverhältnis mit den Abmessungen 20 x 25. Wenn Sie anschließend Bilder mit diesem Seitenverhältnis zuschneiden, erhalten Sie Bildausschnitte, die auf ein Blatt Papier des Formats 20 x 25 passen. Die Ausrichtung des Bilds spielt dabei keine Rolle.

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Ausrichtungslinie 10.4 Gerade richten Wie lassen sich Bilder gerade richten? Nichts ist lästiger als Bilder,

Ausrichtungslinie

Ausrichtungslinie 10.4 Gerade richten Wie lassen sich Bilder gerade richten? Nichts ist lästiger als Bilder, bei

10.4 Gerade richten

Wie lassen sich Bilder gerade richten? Nichts ist lästiger als Bilder, bei denen der Horizont gerade ein paar Grad kippt oder auf denen ein vertikales Gebäude nicht ganz im Lot ist. Capture One war die erste Raw-Workflow-Software, in der Bilder gedreht werden konnten. In Capture One 4 finden Sie nun ein noch ausgefeilteres Werkzeug zum Geraderichten.

Wie lässt sich ein Bild gerade richten? Wählen Sie die Schaltfläche „Drehung/Gerade richten“ in der Cursor- Werkzeugleiste oder im Werkzeug „Bildaufbau“ und ziehen Sie den Mauszeiger entlang einer geraden Kante, die vertikal oder horizontal verlaufen sollte. Eine besonders präzise Ausrichtung oder Drehung erzielen Sie, indem Sie den Mauszeiger über dem Schieberegler platzieren und am Mausrad drehen. Dabei ändert sich die Drehung in Schritten von je 0,1 Grad, wenn Sie das Rädchen vorsichtig drehen.

Wann sollte ein Bild zugeschnitten werden, das gerade gerichtet werden muss? Es ist einfacher, das Bild zunächst zu drehen, weil die Software das gedrehte Bild automatisch auf die maximal nutzbaren Abmessungen zuschneidet. Anschließend können Sie die Zuschneide-Einstellungen anpassen, beispielsweise um ein bestimmtes Seitenverhältnis wie 10 x 15 cm zu erhalten.

Lassen sich Einstellungen zum Geraderichten oder Zuschneiden auf eine Gruppe von Bildern anwenden? Richten Sie ein Bild nach Bedarf gerade, passen Sie die Zuschneide- Einstellungen an und kopieren Sie anschließend die Einstellungen mithilfe der Schaltflächen „Kopieren/Anwenden“ in der Menüleiste.

Wählen Sie das nächste Bild bzw. die Gruppe von Bildern aus, auf die Sie dieselben Einstellungen anwenden möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Anwenden“. Denken Sie daran, die Umschalttaste gedrückt zu halten, wenn Sie die Einstellungen auf eine Gruppe von Bildern anwenden möchten. Nun werden identische Dreh- und Zuschneide-Einstellungen auf alle Bilder angewendet.

Sie können übrigens die Funktionalität beim Kopieren und Übertragen von Einstellungen optimieren, indem Sie auswählen, welche der Einstellungen übertragen werden sollen. Details hierzu finden Sie im Kapitel zu den Einstellungen.

Freihanddrehen Wenn Sie das Bild nach Augenmaß anpassen möchten, bewegen Sie den Schieberegler für den

Freihanddrehen Wenn Sie das Bild nach Augenmaß anpassen möchten, bewegen Sie den Schieberegler für den Winkel nach links oder nach rechts. Es werden Gitterlinien angezeigt, die Ihnen die vertikale oder horizontale Ausrichtung von Linien erleichtern. Wenn Sie mehrere Bilder gleichzeitig frei drehen möchte, drehen Sie zunächst eines der Bilder nach Wunsch und übertragen Sie anschließend die Einstellungen mit der Funktion „Anpassungen kopieren/anwenden“.

Capture One ermöglicht Anpassungen von bis zu 45 Grad. Für stärkere Anpassungen verwenden Sie die Funktion

Nach links/rechts drehen Mit dieser Option lassen sich Bilder um 90 Grad nach links oder rechts drehen. Wenn Sie diese Funktion bei gedrückter Umschalttaste verwenden, werden alle ausgewählten Raw-Bilder gedreht. Eine beson- ders präzise Drehung erzielen Sie, indem Sie den Mauszeiger über dem Schieberegler platzieren und am Mausrad drehen. Dabei ändert sich die Drehung in Schritten von je 0,1 Grad, wenn Sie das Rädchen vorsichtig drehen. Wenn Sie mehrere Bilder auf einmal drehen möchten, wählen Sie zunächst die Bilder aus und halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie auf das Symbol „Drehen“ klicken.

WieWie lässtlässt sichsich dasdas nichtnicht zugeschnittenezugeschnittene BildBild wiederherstellen?wiederherstellen? In Capture One können Sie jede Änderung mit der Option „Bearbeiten > Rückgängig“ bzw. durch Klicken auf das Symbol „Rückgängig“ rückgängig machen. Beim Werkzeug „Drehung“ können Sie anstelle des Symbols „Rückgängig“ auch die Option „Drehen und einrasten 90˚“ im Dropdown-Menü „Voreinstellung“ wählen.

Tipp: Doppelklicken Sie bei Verwendung des Cursor-Werkzeugs „Schwenken[H]“ auf einen beliebigen Bildbereich, damit
Tipp: Doppelklicken Sie bei Verwendung des Cursor-Werkzeugs „Schwenken[H]“ auf einen beliebigen Bildbereich, damit

Tipp:

Doppelklicken Sie bei Verwendung des Cursor-Werkzeugs „Schwenken[H]“ auf einen beliebigen Bildbereich, damit dieser in der 100-%- Ansicht angezeigt wird

damit dieser in der 100-%- Ansicht angezeigt wird 10.5 Schärfung Das Schärfen ist beim Arbeiten mit

10.5 Schärfung

Das Schärfen ist beim Arbeiten mit Bildern, die von Digitalkameras erstellt wurden, ein sehr wichtiger Vorgang. Beim Werkzeug „Schärfung“ von Capture One 4 handelt es sich um eine neu entwickelte und verbesserte Funktion, die auf dem Prinzip der Unscharfmaskierung basiert. Zweck der Schärfung ist es, die Auswirkungen der internen Filter in allen digitalen Spiegelreflexkameras zu kompensieren, die zu einer Weichzeichnung des Bilds führen. Zudem soll der Weichzeichnungseffekt kompensiert werden, der bei der Druckausgabe von Bildern entsteht.

Standardmäßig sind die Schärfungseinstellungen in Capture One 4 so konfiguriert, dass eine optimale Schärfung für die Bildschirmausgabe erzieltwird.ZusätzlichbietetdieSoftwareverschiedeneVoreinstellungen, auf die Sie über das Dropdown-Menü zugreifen können. Jede dieser Voreinstellungen kann aktiviert und als Standard für alle Bilder festgelegt werden.

Die Schärfung kann auch nur auf die Vorschaubilder angewendet werden, indem Sie die Option „Schärfung nur auf Vorschaubilder anwenden“ aktivieren. An dieser Stelle können Sie auch auswählen, dass überhaupt keine Schärfung durchgeführt werden soll.

Bilder, die für die Nachbearbeitung bzw. die Retusche in einer anderen Software bestimmt sind, sollten ohne Schärfung verarbeitet werden.

Wie lässt sich ein Bild schärfen? Capture One bietet verschiedene Voreinstellungen, die gute Ausgangspunkte beim Schärfen von Bildern für die meisten Einsatz- zwecke darstellen.

Wenn Sie mit dem Konzept des Schärfens nicht vertraut sind, sollten Sie sich ein wenig Zeit nehmen und sich ansehen, in welcher Weise die Einstellungen das Aussehen der Bilder in der 100-%-Ansicht auf dem Bildschirm verändern, und das Aussehen dieser Bilder mit den endgültigen Prints vergleichen.

Üblicherweise sieht ein Bild, das für die Ausbelichtung oder den Druck geschärft wurde, auf dem Bildschirm überschärft aus. Als Print bzw. gedrucktes Bild ist das Ergebnis jedoch einwandfrei.

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Welche Einstellungen sind für den Tintenstrahldruck erforderlich? Es gibt sehr unterschiedliche Tintenstrahldrucker –

Welche Einstellungen sind für den Tintenstrahldruck erforderlich? Es gibt sehr unterschiedliche Tintenstrahldrucker – die Modelle rangieren von kleinen Druckern für den Schreibtisch bis hin zu extrabreiten Großformatdruckern.

Beginnen Sie daher mit der Voreinstellung für Tintenstrahldrucker, überprüfen Sie das Ergebnis und passen Sie es bei Bedarf an. Wenn Sie die Einstellungen ändern, können Sie die neuen Einstellungen eindeutig benennen und als Voreinstellung speichern.

Welche Einstellungen sind für die Druckausgabe bei Zeitschriften oder Broschüren erforderlich? Die erforderliche

Welche Einstellungen sind für die Druckausgabe bei Zeitschriften oder Broschüren erforderlich? Die erforderliche Schärfung bei der Verarbeitung für die Druckausgabe ist sehr unterschiedlich. Verwenden Sie am besten folgende Richtwerte:

Stärke: 350 Radius: 0.9 Schwellenwert: 2

Passen Sie diese Werte an Ihre Anforderungen an und speichern Sie sie als Voreinstellung.

Woran lassen sich die Auswirkungen der Schärfung erkennen? Die Auswirkungen von Schärfung und Rauschreduzierung auf das endgültige Bild sind im Viewer erkennbar.

Zoomen Sie in die 100-%-Ansicht. Verwenden Sie hierzu entweder das Zoomwerkzeug oder doppelklicken Sie bei Verwendung des Hand- Cursors einfach auf die Stelle, die Sie überprüfen möchten.

In der 100-%-Ansicht können Sie die Änderungen ganz einfach mitverfolgen, wenn Sie mit den Werkzeugen unter „Details“ arbeiten.

Wie lässt sich feststellen, wie stark ein Bild geschärft werden muss? Eine alte Faustregel war, dass ein Bild auf dem Bildschirm überschärft aussehen muss, damit es beim Druck bzw. als Print korrekt aussieht. Mittlerweile ist man jedoch von dieser Ansicht abgekommen.

Heutzutage wird vielmehr ein zweistufiger Workflow empfohlen. Zunächst sollten die feinen Details in einem Bild geschärft werden.

Verwenden Sie hierfür die Aufnahme- oder Raw-Voreinstellungen für die Schärfung.

Im zweiten Schritt kann eine aggressivere Schärfung vorgenommen werden. Diese sollte durchgeführt werden, wenn die Größe des Bilds für die Druckausgabe angepasst wurde.

Es gibt keine genaue Regel für die „richtige Menge an Schärfe“. Das Schärfen von Bildern ist eine Fähigkeit, die man sich im Laufe der Zeit aneignen muss.

Lässt sich die Schärfung von Bildern deaktivieren? Sie können die Schärfung deaktivieren, indem Sie die Option „Schärfung deaktivieren“ oder die Option „Schärfung nur auf Vorschaubilder anwenden“ wählen.

Tipp:

Für die Werkzeuge „Schärfung“ und „Rauschreduzierung“ kann der Benutzer Voreinstellungen speichern, wodurch es sehr einfach ist, Standardeinstellungen für einen bestimmten Kamera- oder Bildtyp zu erstellen. Klicken Sie hierzu einfach auf die Schaltfläche für die Voreinstellungen und wählen Sie „Voreinstellung hinzufügen“, um eine neue Voreinstellung zu erstellen.

Tipp:

Verwenden Sie die Standardeinstellung (die automatisch von der Software angewendet wird) und zoomen Sie in die 200-%-Ansicht, um die Einstellungen für ein Bild genau festzulegen. Falls Sie eine Gruppe ähnlicher Bilder haben, wenden Sie anschließend diese Einstellungen auf alle Bilder an oder erstellen Sie eine neue Voreinstellung.

alle Bilder an oder erstellen Sie eine neue Voreinstellung. In diesem Fall wird überhaupt keine Schärfung

In diesem Fall wird überhaupt keine Schärfung auf die jeweiligen Bilder angewendet.

10.6 Rauschreduzierung

Jedes digitale Bild weist Helligkeitsrauschen auf. Dieses Rauschen wird – unabhängig von der ISO-Empfindlichkeit – durch den lichtempfindlichen Chip verursacht. In der Regel ist dieses Rauschen jedoch bei hohen ISO-Werten deutlicher erkennbar.

Das vermehrte Rauschen bei hohen ISO-Werten entsteht durch die Verstärkung des Signals.

Helligkeit Diese Option entfernt das musterartige Rauschen, das häufig in dunklen Bildbereichen auftritt. Es wird empfohlen, die Einstellung für das Helligkeitsrauschen selbst bei Bildern mit niedrigen ISO-Werten auf 25 einzustellen. Im Idealfall sollte bei allen Bildern ein niedriger Wert wie 25 gewählt werden. Erhöhen Sie diesen Wert bei Bildern, die ein störendes Rauschen aufweisen, und überprüfen Sie die Auswirkungen im Viewer in der 100-%-Ansicht.

Farbe Diese Option entfernt das Farbrauschen aus Bildern, das üblicherweise als feines grünes/magentafarbenes Muster sichtbar ist. Es ist sehr schwierig, bestimmte Einstellungen zu empfehlen, da das Bildrauschen von Kamera zu Kamera unterschiedlich ist. Die Standardeinstellungen des Programms stellen jedoch einen guten Ausgangspunkt dar. Im Viewer sind die Auswirkungen der Filter auf das Bildrauschen deutlich erkennbar.

Wie lässt sich das Rauschen aus Bildern entfernen? Zum Entfernen von Bildrauschen sollten Sie eine Kombination aus den oben beschriebenen Werkzeugen anwenden. Capture One wendet automatisch ein gewisses Maß an Rauschreduzierung auf alle Bilder an. Die jeweilige Stärke basiert dabei auf dem ISO-Wert und den Belichtungsdaten, die von der Kamera als Bild-Metadaten gespeichert wurden. Die Standardeinstellungen stellen einen guten Ausgangspunkt für weitere Anpassungen dar.

Welche Art von Rauschen lässt sich mit Capture One entfernen? Capture One ermöglicht das Entfernen von Helligkeits- und Farbrauschen aus Bildern. Hierzu stehen entsprechende Schieberegler zur Verfügung.

11.0 Metadaten Einführung Der Begriff „Metadaten“ bedeutet so viel wie „Daten, die andere Daten beschreiben“.

11.0 Metadaten

Einführung Der Begriff „Metadaten“ bedeutet so viel wie „Daten, die andere Daten beschreiben“. Im Fotobereich bezieht sich dieser Begriff auf Daten, die ein Bild und die zugehörigen Aufnahmeeinstellungen beschreiben.

Metadaten gliedern sich in Capture One in zwei Typen:

Basisdaten Bei den Basisdaten handelt es sich um einen Teil der IPTC-Daten. Das sind Daten, die häufig von Fotografen verwendet werden, um Kommentare zu Bildern hinzuzufügen. In diesem Bereich kann der Benutzer Copyright-Daten und eine Beschriftung zum Bild hinzufügen. Zusätzlich kann das Bild im Browser bewertet werden, was ebenfalls im Fenster mit den Metadaten angezeigt wird.

EXIF-Daten Bei den EXIF-Daten handelt es sich um von der Kamera in die Datei eingebettete Daten, die nicht vom Benutzer bearbeitet werden können. In Capture One werden zwei Arten von EXIF-Daten angezeigt.

Unter „EXIF - Belichtung“ finden Sie Angaben zu Verschlusszeit, ISO- Wert, Blende und allen weiteren vom Benutzer anpassbaren Einstel- lungen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der hier vermerkte Weißabgleich dem Kamera-Weißabgleich zum Zeitpunkt der Aufnahme entspricht. Dieser hat einen direkten Einfluss auf die Darstellung der Miniaturansicht und der Vorschau in Capture One. Unter „EXIF - Kamera“ sind umfassende Details zur verwendeten Hardware, beispielsweise Marke und Typ des Kameragehäuses (oder digitalen Rückteils,) Objektiv und Seriennummer, aufgeführt.

Welche Metadaten können vom Benutzer eingegeben bzw. geändert werden? Sie können die Basisdaten ändern, also

Welche Metadaten können vom Benutzer eingegeben bzw. geändert werden? Sie können die Basisdaten ändern, also den Dateinamen, die Bildbeschriftung und das Copyright. Am besten geben Sie die Daten zur Bildbeschriftung schon beim Import an. Dies ist später praktisch, wenn Sie Web-Kontaktabzüge erstellen möchten.

praktisch, wenn Sie Web-Kontaktabzüge erstellen möchten. Nach dem Import können Sie die Metadaten ändern, indem Sie

Nach dem Import können Sie die Metadaten ändern, indem Sie im Register „Metadaten“ auf die jeweilige Zeile doppelklicken, um die Bildbeschriftung und/oder den Copyright-Vermerk zu bearbeiten. Falls Sie Ihre Bilder bewerten, wird auch diese Bewertung als Teil Ihrer Metadaten angezeigt. Dies hilft späteren Nutzern des Bilds beim Sortieren.

Wie kann man nach Bildern mit bestimmten Metadaten bzw. EXIF- Daten suchen? In der Browser-Symbolleiste gibt es eine Option, um Miniaturbilder im Raster- oder Listenmodus anzuzeigen.

Wählen Sie zunächst aus, dass Sie die Miniaturbilder als Liste anzeigen möchten. So lassen sich Bilder am besten sortieren. Wählen Sie im Dropdown-Menü „Ansicht“ die Option „Sortieren“. Im Dropdown-Menü „Sortieren“ können Sie unter verschiedenen Metadaten und EXIF-Daten wählen. Dabei wird in aufsteigender Reihenfolge sortiert. Wenn Sie in absteigender Reihenfolge sortieren möchten, klicken Sie einfach auf den Titel der Kopfzeile, um die Sortierung umzukehren.

Beispiel für Verarbeitungsvorgaben für komprimierte TIFF-Dateien 12.0 Die richtige Ausgabe Einführung Bilder können

Beispiel für Verarbeitungsvorgaben für komprimierte TIFF-Dateien

für Verarbeitungsvorgaben für komprimierte TIFF-Dateien 12.0 Die richtige Ausgabe Einführung Bilder können von

12.0 Die richtige Ausgabe

Einführung

Bilder können von Capture One zu TIFF- oder JPEG-Dateien verarbeitet werden. Dabei können Sie neben den üblichen Optionen für Auflösung und Format unter Optionen zu Dateikomprimierung, Bit-Tiefe und Farb- raum wählen.

Außerdem gibt es eine Option zum Erstellen spezieller Kontaktabzüge für die Verwendung im Internet.

Zusätzlich kann Capture One Bilder zu Archivierungszwecken im offenen .DNG-Standard als „digitale Negative“ exportieren.

Bilder, die für die Bearbeitung bzw. die Nachbearbeitung in einer anderen Software bestimmt sind, sollten als 16-Bit-TIFF-Dateien im Farbraum Adobe RGB oder ProPhoto RGB exportiert werden.

Durchdie16-Bit-AusgabeerhöhtsichdieAnzahlderTonwertabstufungen

für jeden der drei Farbkanäle von 256 bei der 8-Bit-Ausgabe auf 65.536 bei der 16-Bit-Ausgabe. Dies hat einen enormen Einfluss darauf, wie stark ein Bild bearbeitet werden kann, ohne sichtbaren Schaden zu nehmen. Außerdem verhindert es Banding (Streifenbildung) bei Farbverläufen, wie sie bei Himmeln auftreten.

12.1 Wie lassen sich Verarbeitungsvorgaben erstellen?

Verarbeitungsvorgaben bestehen aus einer Reihe von Optionen zur wunschgemäßen Erstellung und Ausgabe von Bildern. Im Werkzeugregister „Bearbeitungsvorgaben“ finden Sie zahlreiche Optionen für die Ausgabe Ihrer Bilder.

Die einzelnen Optionen haben folgenden Zweck:

Format Hier können Sie das Format für die Ausgabedatei auswählen. Welches Format Sie wählen, hängt dabei von der jeweiligen Verwendung der Datei ab.

Mit TIFF erzielen Sie eine maximale Qualität – JPEG hingegen ist kompakter und praktischer.

Bei

auszugeben.

TIFF-Dateien

haben Sie die Möglichkeit, 16-Bit-Bilder

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Beispiel für Verarbeitungsvorgaben für die Internet-Präsentation Komprimierung Sowohl TIFF- als auch JPEG-Dateien

Beispiel für Verarbeitungsvorgaben für die Internet-Präsentation

für Verarbeitungsvorgaben für die Internet-Präsentation Komprimierung Sowohl TIFF- als auch JPEG-Dateien können

Komprimierung Sowohl TIFF- als auch JPEG-Dateien können komprimiert werden.

TIFF ist ein verlustfreies Format und auch die beiden Arten der TIFF- Komprimierung, LZW und ZIP, sind verlustfrei. Somit ist dieses Format die beste Wahl für die pixelbasierte Bildarchivierung.

JPEG-Dateien sind komprimierte Bilddateien – je stärker die Kompri- mierung ist, desto kleiner ist die Datei. Allerdings bringt eine steigende Komprimierung auch zunehmende Verluste bei den Bilddaten mit sich. Außerdem führt die JPEG-Komprimierung zu zusätzlichem Bildrauschen.

Die folgenden Einstellungen stellen Empfehlungen für die JPEG- Bildqualitätsoptionen dar. Wählen Sie 10 oder höher für den Hochglanz- druck in Zeitschriften. Wählen Sie 8 oder höher für sonstige Arten der Druckausgabe.

Farbraum Die Wahl des Farbraums ist vom endgültigen Verwendungszweck der jeweiligen Datei abhängig.

Für die Verwendung im Internet ist die einzig sinnvolle Option „sRGB“, bei anderen Verwendungszwecken sollten Sie sich mit Ihrem Kunden oder Ihrem Labor absprechen. Häufig wird Adobe RGB empfohlen.

Auflösung Die Auflösung beträgt üblicherweise 300 px/Zoll, doch auch hier gelten mit 72 px/Zoll andere Anforderungen für die Veröffentlichung im Internet, und auch viele Entwicklungslabors stellen andere Anforderungen.

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Beispiel für Verarbeitungsvorgaben für die Druckausgabe Größe Die Standardeinstellung für die Skalierung ist

Beispiel für Verarbeitungsvorgaben für die Druckausgabe

Beispiel für Verarbeitungsvorgaben für die Druckausgabe Größe Die Standardeinstellung für die Skalierung ist

Größe Die Standardeinstellung für die Skalierung ist „Fest“ mit einem Wert von 100 %. Diese Einstellung kann nach Bedarf geändert werden.

Die Optionen „Feste Breite“ und „Feste Höhe“ sind selbsterklärend. „Feste Größe“ ist vielleicht etwas weniger leicht verständlich.

Am besten lässt sich die Option „Feste Größe“ anhand eines Beispiels erklären. Angenommen, Sie möchten eine Gruppe von Bildern für die Veröffentlichung im Internet verarbeiten. Der Bereich, in den das Bild passen muss, hat eine Größe von 500 x 500 Pixel.

Diese Aufgabe lösen Sie am besten, indem Sie die Option „Feste Größe“ wählen und als Abmessungen 500 x 500 Pixel festlegen. Navigieren Sie nun durch die Bilder und schneiden Sie sie wunschgemäß zu.

Nach der Verarbeitung wird die Größe dieser Dateien 500 x 500 Pixel betragen und somit die speziellen Anforderungen für diesen Auftrag erfüllen.

Die Option „Feste Größe“ ist nur verfügbar, wenn für das Zuschneide- Werkzeug die Option „Ausgabe“ gewählt ist. Ein anderes Beispiel wäre, dass Sie als Ausgabegröße 25 x 20 cm festlegen. Navigieren Sie nun durch die Bilder und schneiden Sie sie mit der Option „Ausgabe“ zu. Die Bilder erhalten damit das Format 25 x 20 cm.

Diese Vorgehensweise eignet sich auch, wenn das Zuschneide- Werkzeug auf ein festes Seitenverhältnis eingestellt ist.

In all diesen Fällen erhalten Sie eine präzise Ausgabe und profitieren von einem schnelleren Workflow.

Skalierung für die Ausgabe Neu in Capture One 4 ist die Möglichkeit Bilder bei der Ausgabe in einem Bereich von 10 bis 250 % zu skalieren.

Bisher war dies nur in der Pro-Version der Software möglich, doch ab sofort können Sie Bilder ganz einfach durch Auswahl der erforderlichen Ausgabegröße vergrößern. Da die Skalierung auf der Grundlage der Raw-Daten erfolgt, ist sie von höchster Qualität und eignet sich für alle Anwendungszwecke.

Öffnen mit Ermöglicht es Capture One, die verarbeitete Datei automatisch mit einer anderen Anwendung zu
Öffnen mit Ermöglicht es Capture One, die verarbeitete Datei automatisch mit einer anderen Anwendung zu
Öffnen mit Ermöglicht es Capture One, die verarbeitete Datei automatisch mit einer anderen Anwendung zu

Öffnen mit Ermöglicht es Capture One, die verarbeitete Datei automatisch mit einer anderen Anwendung zu öffnen. Die meisten Benutzer wählen Adobe Photoshop™, um damit die Datei direkt nach der Verarbeitung zu öffnen.

Wenn ein Stapel von mehreren Dateien verarbeitet wird, wählen Sie für “

Ressourcen Ihres Computers zu stark beansprucht werden.

am besten „Ohne“. Dies verhindert, dass die

die Option „Öffnen mit

Benennung der Ausgabedateien Unter „Benennung der Ausgabedateien“ finden Sie mehrere Optionen zum Benennen der verarbeiteten Dateien. Wenn Sie einen Auftragsnamen in das leere Feld eingeben, werden die verfügbaren Optionen darum erweitert. Im praktischen Register „Verarbeitungsübersicht“ sehen Sie eine Vorschau des von Ihnen gewählten Benennungsschemas.

Speicherort Unterhalb der Benennungsoptionen finden Sie die Option „Speicherort“. Hier können Sie den Ausgabespeicherort für die verarbeiteten Dateien auswählen. Klicken Sie auf die Schaltfläche, um den gewünschten Ordner zu suchen und auszuwählen. Hierbei kann es sich um einen Ordner auf der lokalen Festplatte oder einen Netzwerkordner handeln. Diese Einstellung können Sie auch unter „Ausgabeordner“ im Werkzeugregister „Bibliothek“ festlegen.

Verarbeitungsübersicht Das Register „Verarbeitungsübersicht“ gibt einen Überblick über alle Verarbeitungseinstellungen, die für ein Bild vorgenommen wurden.

Hierzu zählen die tatsächlichen Abmessungen und die Abmessungen der verarbeiteten Datei sowie Name, Format und Größe der Datei.

Wenn Sie auf „Voreinstellungen“ klicken, können Sie auswählen, ob Sie die Hauptvariante oder andere Varianten des Bilds verarbeiten möchten.

Sobald Sie auf die Schaltfläche „Verarbeiten“ klicken, beginnt automatisch die Dateiverarbeitung.

Ausgabe im DNG-Format Viele Benutzer halten es für sinnvoll, das DNG-Format für Archivierungszwecke zu verwenden.

Ausgabe im DNG-Format Viele Benutzer halten es für sinnvoll, das DNG-Format für Archivierungszwecke zu verwenden.

Wenn Sie eine Datei mit Capture One 4 im DNG-Format ausgeben, wird im Prinzip eine neue Raw-Datei erstellt. Bei diesem Format stehen keine Optionen zur Größenänderung oder Komprimierung zur Verfügung. Alle an einem Bild vorgenommenen Änderungen gehen beim Erstellen einer entsprechenden DNG-Datei verloren.

12.2 Web-Kontaktabzug erstellen

Wenn Sie eine Gruppe von Bildern als webbasierten Kontaktabzug ausgeben möchten, wählen Sie die entsprechenden Bilder aus und wählen Sie „Datei/Ablage > Web-Kontaktabzug erstellen“.

Daraufhin wird ein Dialogfeld angezeigt, in dem Sie Informationen wie Titel, Beschreibung usw. eingeben können.

Am besten wählen Sie den dunkelgrauen Hintergrund. Falls Sie dies vorziehen, steht Ihnen jedoch auch ein hellgrauer Hintergrund zur Verfügung.

Eine großartige Funktion des Web-Kontaktabzugs besteht darin, dass die Größe der Bilder und der Miniaturbilder individuell angepasst werden kann. Falls Sie Zugriff auf einen sicheren Server oder einen kennwortgeschützten Webordner haben, ist es sinnvoll, den Kunden die Bilder in einer 800-Pixel-Vorschau zu präsentieren, damit sie sich von der Qualität der Bilder überzeugen können. Während Sie den Schieberegler anpassen, wird die Größe der Miniatur- bzw. Vorschaubilder angezeigt. Die angezeigte Zahl gibt an, wie breit die einzelnen Bilder sind.

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Nachdem Sie alle Optionen ausgewählt haben, wählen Sie „Exportieren“ und es wird ein fertiger Ordner

Nachdem Sie alle Optionen ausgewählt haben, wählen Sie „Exportieren“ und es wird ein fertiger Ordner zum Einbinden in Ihre Website ausgegeben.

Es ist wichtig, dass der Name in Kleinbuchstaben und ohne Leerzeichen geschrieben ist – verwenden Sie stattdessen bei Bedarf Binde- oder Unterstriche.

Tipp:

Beim Generieren eines Web- Kontaktabzugs greift Capture One auf die generierten Miniaturbilder zurück, um ein viel schnelleres Ergebnis zu erzielen. Falls jedoch noch keine Miniaturbilder generiert wurden, verzögert sich die Erstellung des Web- Kontaktabzugs um die Zeit, die für die Generierung erforderlich ist. Dies kann eine ganze Weile in Anspruch nehmen. Wenn also die Erstellung des Kontaktabzugs unerwartet lange dauert, liegt es vermutlich an fehlenden Miniaturbildern.

Tipp:

Denken Sie daran, wenn Sie nach einem Namen für den Export gefragt werden, dass der von Ihnen gewählte Name als Ordnername verwendet und auf Ihrer Website angezeigt wird – beispielsweise:

www.einedomaene.de/

ordnername

Lässt sich die Schärfung für Kontaktabzüge aktivieren bzw. deaktivieren? Nein, die Schärfung kann nur auf
Lässt sich die Schärfung für Kontaktabzüge aktivieren bzw. deaktivieren? Nein, die Schärfung kann nur auf

Lässt sich die Schärfung für Kontaktabzüge aktivieren bzw. deaktivieren? Nein, die Schärfung kann nur auf die einzelnen Bilder, jedoch nicht auf einen kompletten Web-Kontaktabzug angewendet werden.

Wie lässt sich die Belichtung von Bildern für die Präsentation im Internet am effizientesten anpassen? Der effizienteste Workflow, um Bilder schnell für die Ausgabe anzupassen, besteht darin, die Belichtung und den Kontrast bei einem Bild genau abzustimmen, anschließend alle ähnlichen Bilder auszuwählen und die Einstellungen darauf zu übertragen.

12.3 Wie funktioniert die Stapelverarbeitung?

Nachdem Sie eine Verarbeitungsvorgaben definiert haben, markieren Sie die zu verarbeitenden Dateien. Anschließend wählen Sie „Datei/Ablage > Verarbeiten“ oder klicken Sie auf „Verarbeiten“. Der Dateistapel wird nun verarbeitet und im ausgewählten Ausgabeordner gespeichert.

Wenn Sie anstelle eines einzigen Bilds alle Bilder verarbeiten möchten, wählen Sie zunächst die zu

Wenn Sie anstelle eines einzigen Bilds alle Bilder verarbeiten möchten, wählen Sie zunächst die zu verarbeitenden Bilder aus und klicken Sie anschließend bei gedrückter Umschalttaste auf „Verarbeiten“. Alternativ können Sie auch „Datei/Ablage > Ausgewählte verarbeiten“ wählen (der Menübefehl „Verarbeiten“ ändert sich bei gedrückter Umschalttaste in „Ausgewählte verarbeiten“).

Capture One wurde dafür konzipiert, Bildstapel schnell und effizient zu verarbeiten.

Die Stapelverarbeitung beginnt, unmittelbar nachdem Sie „Datei/Ablage > Verarbeiten“ gewählt oder auf „Verarbeiten“ geklickt haben.

Die Stapelverarbeitung kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen, je nachdem, welche Sie bevorzugen:

Standardmäßig findet die Verarbeitung im Hintergrund statt, ohne dabei die Leistung der Anwendung spürbar zu beeinträchtigen.

Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, die Stapelwarteschlange anzuhalten und die Bildverarbeitung erst nach Abschluss anderer Arbeiten oder nach Geschäftsschluss zu ermöglichen.

Wenn Sie diese Art der Verarbeitung festlegen möchten, öffnen Sie zunächst das Werkzeugregister „Stapel“. Klicken Sie unten im Register auf „Anhalten“. Die Verarbeitung wird nun erst dann fortgesetzt, wenn Sie auf „Starten“ klicken.

Wenn sich eine große Anzahl an Bildern in der Stapelwarteschlange befindet, können Sie die Verarbeitungspriorität dadurch ändern, dass Sie unverarbeitete Dateien per Drag-and-Drop an eine andere Position in der Warteschlange ziehen.

Esistauchjederzeitmöglich,DateienwiederausderStapelwarteschlange zu entfernen. Markieren Sie hierzu die zu löschenden Dateien und drücken Sie die Entf-Taste (PC).

Verlauf Im Register „Verlauf“ des Werkzeugregisters „Stapel“ werden alle Dateien angezeigt, die kürzlich verarbeitet wurden. Sollte es erforderlich sein, weitere Kopien dieser Bilder zu erstellen, wählen Sie einfach die gewünschten Bilder aus und klicken Sie auf „Erneut verarbeiten“.

Capture One 4 – Tastenkombinationen

Funktion

Mac

Windows

Automatisch anpassen (Hauptdatei)

Befehl+F

Strg+F

Ausgew. automatisch anpassen (ALLE)

Umschalt+Befehl+F

Strg+Umschalt+F

In den Papierkorb (Hauptdatei)

Befehl+Entf

Strg+Entf

Ausgew. in den Papierkorb (ALLE)

Wahl+Befehl+Entf

Strg+Umschalt+Entf

In Standard-Zielordner (Hauptdatei)

Befehl+J

Strg+J

Ausgew. in Standard-Zielordner (ALLE)

Umschalt+Befehl+J

Strg+Umschalt+J

Verarbeiten (Hauptdatei)

Befehl+D

Strg+D

Ausgew. verarbeiten (ALLE)

Umschalt+Befehl+D

Strg+Umschalt+D

Zurücksetzen (Hauptdatei)

Befehl+R

Strg+R

Ausgewählte zurücksetzen (ALLE)

Befehl+Umschalt+R

Strg+Umschalt+R

Nach links drehen (Hauptdatei)

Befehl+Wahl+L

Strg+Alt+L

Ausgew. nach links drehen (ALLE)

Befehl+Wahl+Umschalt+L

Strg+Umschalt+Alt+L

Nach rechts drehen (Hauptdatei)

Befehl+Wahl+R

Strg+Alt+R

Ausgew. nach rechts drehen (ALLE)

Befehl+Wahl+Umschalt+R

Strg+Umschalt+Alt+R

Drehen und einrasten (Hauptdatei)

Befehl+Wahl+X

Strg+Alt+

Ausgew. drehen und einrasten (ALLE)

Wahl+Befehl+Umschalt+X

Viewer-Zoom – Vergrößern

Strg+Plus

Viewer-Zoom – Verkleinern

Strg+Minus

Viewer-Zoom – Einpassen

Befehl+0

Strg+0

Viewer-Zoom – 100 %

Wahl+Befehl+0

Strg+Alt+0

Neue Variante

F7

Variante klonen

F8

Anpassungen kopieren

Befehl+Umschalt+C

Strg+Umschalt+C

Anpassungen anwenden

Befehl+Umschalt+V

Strg+Umschalt+V

Importieren

Strg+Umschalt+I

Aufnehmen

Befehl+K

Strg+K

Belichtungswarnung umschalten

Befehl+E

Strg+E

Belichtungswarnung umschalten Befehl+E Strg+E Funktion Mac Windows Werkzeugregister-Tastenkombinationen

Funktion

Mac

Windows

Werkzeugregister-Tastenkombinationen

Werkzeugregister

Taste

Register „Bibliothek“

Wahl+Befehl+1

Strg+1

Register "Aufnehmen"

Wahl+Befehl+2

Strg+2

Register „Schnellkorrektur“

Wahl+Befehl+3

Strg+3

Register „Farbe“

Wahl+Befehl+4

Strg+4

Register „Belichtung“

Wahl+Befehl+5

Strg+5

Register „Bildaufbau“

Wahl+Befehl+6

Strg+6

Register „Details“

Wahl+Befehl+7

Strg+7

Register „Metadaten“

Strg+8

Register „Anpassungen“

Strg+9

Vorheriges Register

Wahl+Befehl+

Strg+Umschalt+Tab

Nächstes Register

Wahl+Befehl+

Strg+Tab

Capture One 4 – Tastenkombinationen

Funktion

Mac

Windows

Funktion

Mac

Windows

Alle auswählen Gesamte Auswahl aufheben Auswahl umkehren

Befehl+A

Strg+A

Bewertung aufheben (Hauptdatei) Bewertung ausgew. aufheben (ALLE)

0

Wahl+0

0

Umschalt+Befehl+A

Strg+Umschalt+A

Umschalt+0

Strg+I

 
 

Mit 1 Stern bewerten (Hauptdatei) Ausgew. mit 1 Stern bewerten (ALLE)

1

Wahl+1

1

Vorheriges auswählen Nächstes auswählen

Befehl+Links

Strg+Links

Umschalt+1

Befehl+Rechts

Strg+Rechts

 
 

Mit 2 Sternen bewerten (Hauptdatei) Ausgew. mit 2 Sternen bewerten (ALLE)

2

Wahl+2

2

Vergleichselement festlegen Vergleichselement aufheben

Eingabe

Eingabe

Umschalt+2

Befehl+Eingabe

Umschalt+Eingabe

 
 

Mit 3 Sternen bewerten (Hauptdatei) Ausgew. mit 3 Sternen bewerten (ALLE)

3

Wahl+3

3

Nächstes Werkzeugregister Vorheriges Werkzeugregister

Strg+Tab

Umschalt+3

Strg+Umschalt+Tab

 
 

Mit 4 Sternen bewerten (Hauptdatei) Ausgew. mit 4 Sternen bewerten (ALLE)

4

Wahl+4

4

Browser ein-/ausblenden Browserposition umschalten Browser automatisch umschalten

Befehl+B

Strg+B

Umschalt+4

Umschalt+Befehl+B

Strg+Umschalt+B

 

Befehl+Wahl+B

Mit 5 Sternen bewerten (Hauptdatei) Ausgew. mit 5 Sternen bewerten (ALLE)

5

Wahl+5

5

 

Umschalt+5

Werkzeuge ein-/ausblenden Werkzeugposition umschalten Werkzeuge automatisch umschalten

Befehl+T

Strg+T

 

Umschalt+Befehl+T

Strg+Umschalt+T

Tastenkombinationen für Cursor-Werkzeuge Cursor-Werkzeug Zum Umschalten die Umschalttaste drücken Auswählen In den Standard-Zielordner In den Papierkorb Schwenken Vergrößern Verkleinern Zuschneiden Drehen Freihanddrehen Nach links drehen Nach rechts drehen Weißabgleich Spitzlicht auswählen Schatten auswählen Tonwertpunkt auswählen Anpassungen kopieren Anpassungen anwenden

V

V

V

H

Z

Z

C

R

R

R

R

W

L

L

U

A

A

Taste

 

Wahl+Befehl+T

Rückgängig

Befehl+Z

Strg+Z

Wiederholen

Umschalt+Befehl+Z

Strg+Y

(Strg+Umschalt+Z)

 

Navigationsfenster beim Zoomen

Leertaste

 

Hilfe Voreinstellungen anzeigen

Befehl+?

F1

Befehl+, (Komma)

Strg+K

 

Capture One verbergen Andere verbergen

Befehl+H

Wahl+Befehl+H

 

Beenden

Befehl+Q

Alt+F4

 
One verbergen Andere verbergen Befehl+H Wahl+Befehl+H   Beenden Befehl+Q Alt+F4  

Capture One 4 – Mausverfahren

Falls Ihre Maus oder Ihr Zeigegerät über ein Bildlaufrad verfügt, können Sie dieses in bestimmten Bereichen verwenden, um Funktionen von Capture One zu steuern.

Viewer Positionieren Sie den Mauszeiger über einem Bild im Viewer. Wenn Sie nun das Bildlaufrad nach oben drehen, wird das Bild vergrößert, wenn Sie das Rad nach unten drehen, wird das Bild verkleinert. Die Bilder müssen zum Vergrößern bzw. Verkleinern nicht ausgewählt sein.

Browser Wenn Sie den Mauszeiger an einer beliebigen Stelle des Browsers positionieren, können Sie mithilfe des Rads in Ihrer Bildersammlung auf- und abblättern.

Schieberegler und Eingabefelder Wenn Sie den Mauszeiger über einem Schieberegler eines beliebigen Werkzeugs positionieren, können Sie mithilfe des Rads den Schieberegler präzise einstellen. Sie müssen dazu den Schieberegler nicht auswählen. Es genügt, den Mauszeiger darüber zu platzieren und das Bildlaufrad zu drehen. Auf diese Weise können Sie sehr einfach von Schieberegler zu Schieberegler und von Bedienelement zu Bedienelement wechseln, um Ihre Anpassungen nachzujustieren.

In ähnlicher Weise ist es möglich, den Mauszeiger über ein beliebiges Eingabefeld eines Bedienelements zu ziehen und dessen Wert durch Drehen des Rads anzupassen.

Tonwertpunkte Das Bildlaufrad eignet sich hervorragend zur Feinabstimmung von Gradationskurven. Wählen Sie Tonwertpunkte aus und passen Sie diese anschließend vorsichtig mithilfe des Bildlaufrads an.

Wählen Sie Tonwertpunkte aus und passen Sie diese anschließend vorsichtig mithilfe des Bildlaufrads an. 0

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Zusätzliche Informationen UMSCHALTTASTE ALS ZUSATZTASTE

Mit der Umschalt-Funktion können Sie in Capture One 4 viel Zeit sparen.

Capture One 4 bietet bei verschiedenen Funktionen die Möglichkeit, mehrere Bilder gleichzeitig zu bearbei- ten. Zwischen PCs und Mac-Computern gibt es bei den Tastenkombinationen nur wenige Unterschiede. In der Regel wird bei den zahlreichen Tastenkombinationen, die im Benutzerhandbuch aufgeführt sind, statt der Strg-Taste beim PC die Befehlstaste beim Mac verwen- det.

Für die Verwendung der Umschalttaste gilt folgende Faustregel: „Wenn Sie bei einer Tastenkombination oder bei der automatischen Anpassung zusätzlich die Umschalttaste drücken, wirken sich der Effekt oder die Funktion auf alle ausgewählten Bilder aus.“

oder die Funktion auf alle ausgewählten Bilder aus.“ Damit Sie einen besseren Überblick behalten, ändern sich
oder die Funktion auf alle ausgewählten Bilder aus.“ Damit Sie einen besseren Überblick behalten, ändern sich

Damit Sie einen besseren Überblick behalten, ändern sich die Menüs, wenn Sie die Umschalttaste drücken. Beispielsweise wird „Datei/Ablage > Verarbeiten“ zu „Datei/Ablage > Ausgewählte verarbeiten“.

zu „Datei/Ablage > Ausgewählte verarbeiten“. BILDER IMPORTIERENWenn Sie beim Importieren von Bildern oder

BILDER IMPORTIERENWenn Sie beim Importieren von Bildern oder im Browser die Umschalttaste verwenden, hat dies denselben Effekt wie in den meisten Anwendun- gen: Sie wählen damit alle Dateien zwischen der ersten und der letzen Datei, auf die Sie klicken, aus. Im Gegen- satz dazu können Sie durch Drücken der Strg-Taste ein- zelne Dateien auswählen oder deren Auswahl aufheben.

BEWERTUNG Wenn Sie Dateien importiert haben, sollten Sie sie sor- tieren. Hierzu gibt Ihnen die Funktion „Bewertung“ die Möglichkeit, Ihre Bilder in Gruppen mit einem bis fünf Sternen zu unterteilen. Wenn Sie mehreren Bildern die- selbe Bewertung geben möchten, wählen Sie diese zu- nächst mit Hilfe der Strg- oder Umschalttaste aus und wählen Sie anschließend eine Bewertung zwischen eins und fünf, die daraufhin auf alle ausgewählten Bilder angewendet wird. Anschließend können Sie mithilfe des Befehls „Bearbeiten > Nach Bewertung auswählen“ die gewünschten Bilder auswählen.

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WEISSABGLEICHSie können die Umschalt-Funktion auch zur Anpassung des Weißabgleichs verwenden. Dies funktioniert sogar, wenn bei den Bilder große Farbtonunterschiede bestehen. Wenn Sie bei gedrück- ter Umschalttaste auf „Automatisch anpassen“ klicken, wird bei allen ausgewählten Bildern ein individueller Weißabgleich vorgenommen.

Kein weißer Rahmen = nicht ausge-
Kein weißer Rahmen = nicht ausge-

WERKZEUGE „BELICHTUNG“ UND „HDR“Nachdem Sie den Weißabgleich angepasst haben, können Sie die Belichtung automatisch anpassen. Wenn Sie dabei die Umschalttaste gedrückt halten, werden die Belich- tungseinstellungen auf bei allen ausgewählten Bildern angepasst. Capture One 4 korrigiert die Bilder automa- tisch und individuell. Dasselbe gilt für das Werkzeug „HDR“, mit dem sich die Schattendurchzeichnung und anschließend die Spitzlichtdurchzeichnung automatisch anpassen lassen.

die Spitzlichtdurchzeichnung automatisch anpassen lassen. VERARBEITEN Wenn Sie auf die Schaltfläche

VERARBEITEN Wenn Sie auf die Schaltfläche „Verarbeiten“ klicken und dabei die Umschalttaste gedrückt halten, werden alle ausgewählten Bilder in die Warteschlange gestellt und die Verarbeitung wird automatisch gestartet.

Es gibt noch weitere Standardfunktionen, bei denen die Verwendung der Umschalttaste nütz- lich ist, und besonders Benutzer von digitalen Spiegelreflexkameras werden die Möglichkeit zum gleichzeitigen Dre- hen mehrerer Bilder sehr praktisch finden. Dasselbe gilt für das Verschieben in den Standard-Zielordner bzw. den Papierkorb und das Zurücksetzen von Anpassungen. All diese Funktionen in der Werk- zeugleiste werden auf alle ausgewählten Dateien an- gewendet, wenn Sie die Umschalttaste gedrückt halten.

an - gewendet, wenn Sie die Umschalttaste gedrückt halten. Anpassungen kopieren/ anwenden Schaltfläche
an - gewendet, wenn Sie die Umschalttaste gedrückt halten. Anpassungen kopieren/ anwenden Schaltfläche

Anpassungen kopieren/

anwenden

- gewendet, wenn Sie die Umschalttaste gedrückt halten. Anpassungen kopieren/ anwenden Schaltfläche „Verarbeiten“

Schaltfläche „Verarbeiten“

Die Vorteile von Tastenkombinationen und Zusatztasten kommen besonders dann zum Tragen, wenn Sie viele Bilder verarbeiten. Selbst Tausende auf einmal lassen sich schnell mit Hilfe der automatischen Anpassungen und der Umschalt-/Befehlstaste verarbeiten und wenn Sie Ihren Bildern einen eigenen Look verleihen möch- ten, geht dies mit der Funktion „Anpassungen kopie- ren/anwenden“ im Handumdrehen – lesen Sie mehr dazu in der nächsten Ausgabe der RAWNEWS.

Erstmalig in RAWNEWS100 veröffentlicht

im Handumdrehen – lesen Sie mehr dazu in der nächsten Ausgabe der RAWNEWS. Erstmalig in RAWNEWS100