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Stuttgart Helmuth Haag Property

Referent: Immobilienstand- BrainDay®


Jan Bärthel MRICS, ort Stuttgart Veranstaltungen in
W&P Immobilien- bisher wenig von Frankfurt, Düssel-
beratung GmbH Krise betroffen dorf und Leipzig

Persönliche Ausgabe für Ralf Haase


zum 64. PropertyLunch® Stuttgart am 23. Oktober 2008

DCF und WertV –


unüberbrückbare Gegensätze?
In dieser Ausgabe:
Aktuelle Nachrichten aus der Web 2.0 in der Immobilienwirt- Offene Fonds aus Deutschland
Immobilienwirtschaft der Region schaft – Seminarveranstaltung 5 könnten Kreditkrise nutzen 13
Stuttgart 2, 4 und 7
PropertyKöpfe®-Vorteilsangebote
Vorschau auf die Themen der
für plus-Mitglieder 8
Stuttgarter Einzelhandel: Die PropertyLunch®-Veranstaltungen
Spitzenmieten steigen weiter 2 Charts des Monats 9 im November 2008 14
2

Der Referent
Herr Jan Bärthel MRICS ist Bauingenieur (Dipl.-Ing., TU Braunschweig), hat ein berufbeglei-
tendes Masterstudium in Immobilienmanagement (MSc Real Estate, CUREM) absolviert und
ist Geschäftsführer der W&P Immobilienberatung GmbH mit Sitz in Frankfurt. Seine Arbeits-
schwerpunkte sind Wertgutachten für Einzelobjekte und Immobilienportfolios, Immobilien-DD
sowie Strategie-, Transaktions- und Finanzierungsberatung. Zu seinen Kunden zählen Immo-
bilien-AGs, Immobilienfonds, Projektentwickler sowie Banken aus dem In- und Ausland.
Jan
Bärthel
Die W&P Immobilienberatung GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine 100-prozentige
Tochter der Wüest & Partner AG. Wüest & Partner ist ein international tätiges Beratungsun-
ternehmen in den Bereichen Immobilien- und Baumarkt sowie Raum- und Standortentwicklung. Mit seinen
Beratungsleistungen und Produkten strebt das Unternehmen eine führende Stellung an. Seit seiner Grün-
dung im Jahr 1985 garantiert Wüest & Partner für Qualität, Innovation und höchsten Nutzen für seine Kun-
den. Mit einem rund 70-köpfigen multidisziplinär zusammengesetzten Beraterteam verfügt das Unterneh-
men über eine exzellente Wissensbasis. Ein internationales Netzwerk von lokal verankerten Experten ergänzt
die in Frankfurt, Zürich und Genf stationierten Beraterteams.

Stuttgarter Einzelhandel im Fokus: Die Spitzenmieten steigen weiter


Bunt und abwechslungsreich präsentiert sich die Stuttgarter Innenstadt, deren Fußgängerzone zu einer der
beliebtesten Deutschlands zählt - und auch zu einer der teuersten. Um bis zu 16 Prozent sind die Mieten der
besten Einzelhandelsflächen in den letzten zwei Jahren gestiegen, wie das Stuttgarter Bankhaus ELLWAN-
GER & GEIGER Privatbankiers in seinem aktuellen Einzelhandels-Marktbericht feststellt.
Auch ein boomender Online-Handel kann die Einkaufslust der Stuttgarter nicht stoppen. Stündlich flanieren
bis zu 13.000 Passanten durch Stuttgarts Einkaufsmeile Nummer 1, die Königsstraße. Auch die Einzelhan-
delsumsätze steigen seit fünf Jahren langsam, aber stetig, und haben 2007 den höchsten Stand seit zwölf
Jahren erreicht: bundesweit 394 Milliarden Euro.
Dies wirkt sich auch auf die Mietpreise der Einzelhandelsflächen aus. In Stuttgarts besten Lagen werden Spit-
zenmieten von bis zu 250 Euro pro Quadratmeter gezahlt. „Stuttgart stellt sich damit gemeinsam mit Mün-
chen an die Spitze der deutschen Großstädte“, sagt Roxy Akinyemi, Leiter des Geschäftsfelds Einzelhandel
bei ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers. Die Renovierung der Königsstraße und zahlreiche Neubauten wie
der Kronzprinzbau werte die Stuttgarter City merklich auf.
Auch die B-Lagen sind nicht länger das Sorgenkind Stuttgarts: „Erfreulicherweise fielen die Mietpreise in den
B-Lagen nicht weiter, sondern blieben stabil“, analysiert Roxy Akinyemi. „Vor allem in der Kronprinzstraße
stieg die Nachfrage und damit auch die Miete.“ Aber auch Einzelhandelslagen außerhalb der Stuttgarter City
profitierten im letzten Jahr. Das Anfang 2006 eröffnete Cannstatter Carré findet bei Mietern wie Kunden gro-
ßen Anklang.
Ungeachtet der positiven Entwicklung des Einzelhandels gibt es nach wie vor ein breites Angebot an attrak-
tiven Lagen aller Kategorien. „Das Entwicklungspotential für den Einzelhandel ist in Stuttgart hervorra-
gend“, so Akinyemi.
Ramona Scherrer, echolot pr GmbH & CO KG, 1.10.08

Büroflächenumsatz von 200.000 m² könnte getoppt werden


Auf dem Stuttgarter Büroflächenmarkt könnte in diesem Jahr die Marke von 200.000 m² übertroffen wer-
den. Bereits in den ersten neun Monaten des Jahres wurden laut aktuellem Marktbericht von Jones Lang
LaSalle insgesamt 146.000 m² Bürofläche vermietet. Damit habe man beinahe das durchschnittliche Jahres-
volumen der vergangenen fünf Jahre erreicht, das bei rd. 152.000 m² liegt. Umsatzstärkster Teilmarkt im
ersten Dreivierteljahr war mit deutlichem Abstand die City. 27 % des insgesamt vermieteten Volumens wie
auch aller unterschriebenen Mietverträge entfallen auf diesen Standort. Hier werden auch die höchsten Mie-
ten zwischen 15 und 17,50 Euro/m²/Monat erzielt.
Jones Lang LaSalle, 2.10.08
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des PropertyDaily® – Ihre Mediadaten

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Sprechen Sie mit Ihrer Anzeige punktgenau Ihre Zielgruppe an – die tatsächlichen Entscheider der Immo-
bilienwirtschaft. Die Teilnehmerausgabe des PropertyDaily® wird jedem Teilnehmer des PropertyLunch® in
personalisierter Form begleitend zur aktuellen Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Sie haben die Wahl,
Ihre Anzeige entweder nur zu einer Veranstaltung erscheinen zu lassen oder zu allen Veranstaltungen im
laufenden Monat.
Durch die Kombination aus personalisierter Teilnehmerausgabe in allen PropertyLunch®-Veranstaltungen
eines Monats und der ePaper-Ausgabe im Internet erreichen Sie insgesamt über 20.000 Branchenteilnehmer
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Karina Eckardt Telefon +49 (30) 467763 17
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Eckardt PropertyKöpfe®:
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Immobilienstandort Region Stuttgart bisher wenig von Krise betroffen


Die weltweite Bankenkrise hat sich bisher wenig auf die Immobilienbranche der Region Stutt-
gart ausgewirkt. Dies wurde bei der Messe für Gewerbeimmobilien Expo Real in München vom
6. bis 8. Oktober am Stand der Region Stuttgart deutlich.
„Unser Wirtschaftsraum, der sich in den vergangenen Jahren durch eine stabile Entwicklung
und solide Investments ausgezeichnet hat, könnte aus der Bankenkrise gestärkt hervorgehen.
Denn sichere Anlagen werden im Vergleich zu Spekulationsobjekten jetzt wieder attraktiver.
Helmuth Wichtig ist, dass die Krise baldmöglichst beigelegt wird, ohne dass sie unsere Region voll
Haag
erreicht“, sagte Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart
GmbH (WRS) zum Abschluss der Messe.
Die wichtigste europäische Messe für Gewerbeimmobilien, die erneut einen Aussteller- und Besucherrekord
verzeichnete, stand dieses Jahr ganz im Zeichen der weltweiten Verwerfungen an den Finanzmärkten. Betrof-
fen sind vor allem Immobilienfinanzierer. So berichtet der Leiter der Stuttgarter Eurohypo-Niederlassung, Sieg-
fried Eschen, von einem „deutlichen Rückgang der Geschäftstätigkeit, der auch anhalten wird, bis das Vertrau-
en in die Kapitalmärkte wieder hergestellt ist“. Dieter Hildebrand, Direktor der Landesbank Baden-Württem-
berg, des größten Partners auf dem Gemeinschaftsstand der WRS, freute sich über die hohe Besucherzahl des
professionellen Publikums auf dem Stand der LBBW-Gruppe. „Die Auswirkungen der aktuellen Situation auf
den Kapitalmärkten bestimmten maßgeblich die Gespräche. Der Immobilienmarkt der Region Stuttgart stützt
sich aufgrund der starken Branchengliederung auf ein breites Fundament und wird sich als relativ stabil erwei-
sen, ganz ohne Korrekturen wird es jedoch nicht abgehen.“
Von einer „ungewohnt bedrückten Stimmung auf dem Finanzmarkt“ spricht Horst Bülow, Vorstandsvorsitzen-
der des Projektentwicklers Bülow AG. Dennoch wurden auf der Immobilienmesse Expo Real positive Gesprä-
che geführt. Als Folge der Krise rechnet er damit, dass künftig moderat verzinsliche, aber sichere Immobilien-
anlagen wieder stärker nachgefragt werden. „Nächstes Jahr wird die Nachfrage nach werthaltigen Immobilien
größer sein als das tatsächliche Angebot“, prognostiziert Bülow. Wegen des stabilen Immobilienmarktes
werde Stuttgart von der derzeitigen Situation auf dem Finanzmarkt weniger betroffen sein als andere Wirt-
schaftsstandorte.
Einen konkreten Auftrag bringt gar Thomas Riek für das Göppinger Bauunternehmen Leonhard Weiss von der
Expo mit heim. Den Messeauftritt bewertet er aufgrund der hohen Besucherfrequenz und der Kontakte als sehr
gelungen. Auswirkungen durch die Bankenkrise erwartet er nur dann, wenn sie noch mehrere Monate anhält.
Mehr Raum für Kreise und kommunale Flächen Mehr Raum als im Vorjahr haben die kommunalen Gewerbe-
gebiete erhalten. Zusammen mit den Landkreisen Böblingen, Esslingen und Rems-Murr und den dortigen Kreis-
sparkassen haben die Kommunen einen Loungebereich belegt und zeigten sich mit dem Auftritt zufrieden.
„Wir haben direkten Kontakt zu möglichen Nutzern für unsere Flächen erhalten“, freut sich Karl Sammet, Wirt-
schaftsförderer von Herrenberg. Tanja Murr von der Wirtschaftsförderung Schorndorf schätzt die guten Kon-
taktmöglichkeiten, welche die Messe bietet und Gespräche, die „man so am Telefon nicht führen kann.“
Helmuth Haag, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH , 13.10.08

Spitzenmiete auf der Königstraße klettert auf 300 Euro/m²


Die Stuttgarter Königstraße gehört zu den teuersten Einkaufsstraßen Deutschland. Laut einem Einzelhandels-
bericht der städtischen Wirtschaftsförderung und des Maklerhauses Colliers Bräutigam & Krämer stieg die Spit-
zenmiete im Vergleich zum vor zwei Jahren publizierten Bericht von 230 auf 300 Euro/m². „In der Innenstadt
herrscht ein Bauboom wie seit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr“, sagte Wirtschafts-
förderer Klaus Vogt. Nationale und internationale Filialisten würden Schlange stehen, um einen Shop in Stutt-
gart zu eröffnen. „Durch die jüngst in der Innenstadt eröffneten Großprojekte sowie die anstehenden Neubau-
projekte im Süden des Cityrings gehen wir davon aus, dass die Entwicklung der Stuttgarter Innenstadt weiter
positiv verlaufen wird“, sagte Michael Bräutigam von Colliers Bräutigam & Krämer.
Colliers Bräutigam & Krämer, Michael Bräutigam, 2.10.08
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Einladung zu den PropertyBasics® in München und Berlin:


„Web 2.0 in der Immobilienwirtschaft – Networking, Blogs, Videos, ....“

Kaum ein Themenkreis bewegt Unternehmen aller Branchen


mehr als die gravierenden Auswirkungen, die immer neue
Internettechnologien auf betriebliche Abläufe und den Mitar-
beitereinsatz haben. Leicht verlieren aber auch gestandene Führungskräfte den Überblick, welche
der neuen Technologien wie Soziale Netzwerke, Blogs, Wikis, Podcasts, Foto- und Videoportale
oder Social-Bookmark-Portale für Unternehmen der Immobilienwirtschaft unverzichtbar, mögli-
cherweise von Nutzen oder auch überflüssig sein können.

Die BAUBILD Immobilienmarketing AG als Veranstalter der europaweit für die Entscheider der
Immobilienbranche organisierten Netzwerkveranstaltung PropertyLunch® wurde von den Teil-
nehmern am PropertyLunch® so häufig mit diesen Fragestellungen konfrontiert, dass sie sich ent-
schlossen hat, in München und Berlin halbtägige Informationsveranstaltungen zu
organisieren, die speziell auf die Bedürfnisse von Entscheidern der Branche ausge-
richtet sind:

Der Informatikspezialist Christoph Paschen vom Berliner Technologieunternehmen


prenovis wird Ihnen in einer sehr praxisnahen und verständlichen Form mit bran-
chenbezogenen Onlinebeispielen die Grundbegriffe des Web 2.0 nahe bringen.
Christoph Moderiert wird die Veranstaltung von der Key Account Managerin Karina Eckardt
Paschen
von BAUBILD.

Veranstaltungsinhalt:
1. Kurzdarstellung von Web 2.0-Anwendungen: Soziale Netzwerke, Blogs, Wikis, Podcasts, Foto
und Videoportale und Social-Bookmark-Portale

2. Online-Beispiele aus der Immobilienwirtschaft

3. Möglichkeiten der Einbindung von Web-2.0-Anwendungen in vorhandene Webauftritte

4. Effektives Arbeiten mit Online-Netzwerken

5. Kosten und Nutzen von Web 2.0-Anwendungen in der Immobilienwirtschaft

Der Teilnehmerkreis wird begrenzt, damit auf Ihre Fragen und Anregungen unmittelbar eingegan-
gen werden kann.

Veranstaltungstermin:
München, 6. November 2008, Hotel Mandarin Oriental

Veranstaltungszeit:
Die Veranstaltung findet in der Zeit zwischen 16.00 und 21.00 Uhr statt.

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 259 zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Im Teilnahmepreis enthalten sind ein Abendessen, Getränke und umfangreiche Teil-
nahmeunterlagen sowie ein Einjahresbeitrag als propertyKöpfe-plus-Mitglied.

Anmeldung:
Karina
Bitte melden Sie sich gleich per eMail unter web@baubild.ag oder telefonisch unter
Eckardt 030/25 49 32 50 an. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.
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ADI und Steinbeis arbeiten zusammen


Die ADI Akademie der Immobilienwirtschaft und die Steinbeis-Hochschule-Berlin haben sich
darauf verständigt, die immobilienwirtschaftliche Forschung und die Weiterbildung in der
Immobilienbranche zukünftig zusammen auszubauen. Prof. Dr. Hanspeter Gondring FRICS,
wissenschaftlicher Leiter der ADI: „Mit der gemeinsamen Gründung des Steinbeis-Transfer-
Instituts ´ADI Akademie der Immobilienwirtschaft an der Steinbeis-Hochschule-Berlin´ wird das
Konzept des Projekt-Kompetenz-Studiums, das sich auf eine konsequente Praxisausrichtung
Prof. Dr. auf einem soliden wissenschaftlichen Fundament fokussiert, umgesetzt.“
Hanspeter
Gondring Das Institut, dessen wissenschaftlicher Leiter Gondring ist, bietet den Studiengang zum
Master of Science in Real Estate an. Das Programm mit 90 Credit Points gemäß ECTS umfasst
54 Präsenztage und dauert 20 Monate. Als Starttermin für den ersten Jahrgang in Hamburg ist der 27. April
2009 vorgesehen. Auf der Expo Real in München wird der Studiengang vorgestellt, erste Interessenten gibt
es bereits. Durch die Kooperation der ADI mit der Berufsakademie Stuttgart (BA), an der Gondring Leiter des
Studiengangs Immobilienwirtschaft ist, werden damit den BA-Absolventen mit Bachelor-Abschluss und
zukünftig 210 Credit Points interessante Perspektiven eröffnet.
Ins Leben gerufen wurde zudem das „Forschungsinstitut der Immobilienwirtschaft (FIW)“ an der Steinbeis-
Hochschule-Berlin, dessen Direktor Gondring sein wird. Sein Stellvertreter ist Prof. Dr. jur. Werner Nann
FRICS, WP/StB, FHTW Berlin. Gondring: „Wir werden durch Stiftungs-, Gastprofessuren und Doktoranden
die bisherigen Forschungsaktivitäten bündeln und weiter ausbauen. Gerade in der Anbindung der ADI an
eine Universität sehe ich große Vorteile dem wachsenden Bedarf der Real Estate Industry an Forschung mit
hohem Anwendungsbezug und wissenschaftlicher Fundierung zu entsprechen. Mit der Schaffung von Dok-
torandenstellen wird das Forschungsinstitut jungen talentierten Mitarbeitern die Möglichkeit der akademi-
schen Weiterentwicklung bieten.“
Außerdem gibt die ADI bekannt, dass Dipl.-Ing. Bernd Landgraf (44) als Generalbevollmächtigter die Erwei-
terung des Produktportfolios verantworten wird.
Landgraf war 12 Jahre bei EIPOS in Dresden für die Produktentwicklung und die strategische Ausrichtung
der Weiterbildung im Immobilienbereich verantwortlich. Neben dem Aufbau der bundesweit anerkannten
Sachverständigenschule führte er 2000 den ersten weiterbildenden Master-Studiengang für Facility Manage-
ment in Deutschland ein, dem 2003 der Master of Science (MSc) in Real Estate folgte.
ADI Akademie der Immobilienwirtschaft GmbH an der Berufsakademie Stuttgart - University of Cooperative
Education, Prof. Dr. Hanspeter Gondring FRICS, 30.9.08

Startschuss für XCEL BusinessCampus


Wo in der 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bereits an den Grundlagen von Infor-
matik und Informationstechnologie geforscht wurde, beginnt jetzt die Zukunft: Das rund 25
Hektar große ehemalige SEL-Areal in Stuttgart-Zuffenhausen wurde heute offiziell in XCEL
BusinessCampus am Porscheplatz umbenannt. Mit der Enthüllung einer großflächigen Stele
gaben Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster und FREO-Geschäftsführer Matthias Luecke
den Startschuss für die Weiterentwicklung des städtebaulichen Großprojektes.
XCEL Busi- Im Jahr 2005 hatte die Deltona Real Estate GmbH & Co. KG das gesamte Areal erworben und
nessCampus
der FREO Financial & Real Estate Operations GmbH die Entwicklung und Vermarktung über-
tragen. Rund neun Hektar des Geländes werden bereits von Alcatel-Lucent genutzt. Über 95.000 Quadrat-
meter Bruttogeschossfläche wurden seit 2005 für den Hauptnutzer revitalisiert, unter anderem wurde für das
Unternehmen ein 12.600 Quadratmeter großes Verwaltungsgebäude neu errichtet, das vor kurzem seiner
Bestimmung übergeben wurde. Ebenfalls bereits auf dem Gelände ansässig sind mit der Porsche AG und der
Thales Holding GmbH weitere weltweit agierende Konzerne.
Ramona Scherrer, PR-Beratung, 23.9.08
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PropertyKöpfe®-Vorteilsangebote für plus-Mitglieder

Mit der heutigen Teilnahme sind Sie automatisch für drei Monate plus-
Mitglied des einzigen Online-Kontaktnetzwerkes für die Immobilienbran-
che, der PropertyKöpfe®, geworden. Eine der vielen Vorteile, die Sie als
plus-Mitglied genießen können, ist die Inanspruchnahme von Vorteilen, die Ihnen von nunmehr über 20 Vor-
teilspartnern gewährt werden.
Loggen Sie sich gleich unter www.propertykoepfe.de mit Ihrer eMail-Adresse und dem Ihnen zugeschick-
ten Paßwort ein. Im Bereich plus finden Sie unter anderem die Übersicht über alle Vorteile für plus-Mitglie-
der, von denen wir Ihnen beispielhaft einige aufzeigen wollen. Diese Liste wird ständig erweitert und aktua-
lisiert, so dass es sich auch deshalb lohnt, täglich einen Blick in Ihr Profil in Ihrem Branchenportal Property-
Köpfe® zu werfen.

Tennisclub Weissenhof Stuttgart e.V., Stuttgart


Es gibt viele Gründe Tennis zu spielen!
Für uns stehen die "Freude am Sport" und das "Fair Play" ganz oben! Sei es beim entspann-
ten Feierabend-Doppel oder beim kämpferischen Einzel. Wir bieten Ihnen mit 16 Frei- und 3
Hallenplätzen (Teppichboden) für jeden Wunsch beste Voraussetzungen.
Neben verschiedenen Tennisangeboten können Sie unsere Angebote an weiteren Veranstal-
tungen in den Bereichen Musik & Unterhaltung sowie Kunst & Kultur ganzjährig nutzen.
Seit dem Jahr 2005 können Sie mit unserer Clubkarte La Blanche Einkaufsvorteile bei unseren Partnern nut-
zen und sowohl im Winter als auch im Sommer ganz bequem an unserem Terminal Ihren Platz buchen.
Nicht nur die unvergleichliche Lage auf dem Killesberg, sondern auch das abwechslungsreiche Veranstal-
tungsangebot sowie die vorzügliche Gastronomie machen den TWC zu einer Oase der aktiven Erholung und
des Wohlfühlens.
Ihr plus-Vorteil: 10 Prozent Nachlass auf einen Mitgliedsbeitrag im ersten Jahr.

Shopping Guide Management Europe, Berlin


Shopping Guide Management Europe ist der zentrale Ansprechpartner für Kunden aus
ganz Europa. Jeder Personal Shopper hat eine andere Ausbildung und ein anderes Spe-
zialgebiet. Die Recherche von Einkaufsquellen und der gute Draht zu Modemachern,
Künstlern und Herstellern ist ihre Visitenkarte. Bei SGM Europe sind Sie als Kunde noch
König, werden ehrlich und typgerecht beraten und entdecken so manchen Geheimtip.
Ihr plus-Vorteil: Bei der Buchung von zwei Stunden Personal Shopping können Sie eine weitere Stunde ohne
Berechnung in Anspruch nehmen.

Planet Wein, Berlin


Mit dem PLANET-WEINABO vom schönsten Weinladen Berlins, PLANET WEIN,
lassen Sie sich monatlich vinophil überraschen!
Für nur 20 Euro monatlich senden Ihnen die Weinhändler unseres Vertrauens
zum Monatsersten eine Flasche Wein der aktuellen Planet-Wein-Entdeckungen
zu und Sie verkosten ganz bequem zu Hause. Als Hilfestellung ist immer die genaue Beschreibung des edlen
Tropfens dabei! Profitieren Sie von den großzügigen Rabattierungen als Weinabo-Kunde oder verschenken
Sie mal ein PLANET-WEINABO an Ihre Lieben. Man wird sich Monat für Monat an Sie erinnern.
Ihr plus-Vorteil: Sie erhalten bei Abschluss eines PLANET-WEINABOS für mindestens ein Jahr einen Ein-
kaufsgutschein über 15,00 Euro, den Sie bei Ihrer Nachbestellung verrechnet bekommen oder persönlich im
PLANET WEIN am Gendarmenmarkt einlösen können. Denn früher oder später will man seinen Weinhänd-
ler doch persönlich kennen lernen?
Einfach bei der Internetregistrierung hinter dem Nachnamen das Kürzel PK vermerken und der Gutschein
gehört Ihnen!
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Charts des Monats


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Finanzkrise schafft Vorteile für Investoren mit Eigenkapital


Durch die aktuelle Finanzkrise eröffnen sich auch Chancen: Wer jetzt in Berlin Anlageimmobilien erwirbt,
profitiert von den derzeitigen Kaufpreisen, den steigenden Mietpreisen sowie den aktuellen Zinskonditionen,
wie der Berliner Immobilienberater Winters & Hirsch erläutert. Dabei kommt es nun mehr denn je darauf an,
den lokalen Markt genau zu kennen.
Die Diskussion um die aktuellen Auswirkungen der Finanzkrise auf den Berliner Immobilienmarkt für Wohn-
und Gewerbeimmobilien ist in vollem Gange: Um wie viel Prozent die Preise für Wohn- und Geschäftshäu-
ser bzw. Gewerbeimmobilien fallen, ist noch nicht genau zu sagen - sicher scheint jedoch, dass sie in
bestimmten Teilmärkten von Berlin sinken. Während international agierende Finanzinvestoren, so genannte
Debt-Driven-Investors, die in den letzten vier Jahren vorwiegend mit Krediten von amerikanischen Invest-
mentbanken in der Spreemetropole investiert haben, nun zunehmend unter Zugzwang geraten, öffnet sich
der Markt gleichzeitig für in- und ausländische Investoren, die mit viel Eigenkapital Immobilien erwerben
können und mit niedrigeren Eigenkapitalverzinsungen zufrieden sind. Die Eigenkapitalquoten liegen momen-
tan, je nach Immobilientyp, Lage und dessen vorhandenen Mietniveau, bei 25 bis 35 Prozent.
„Die derzeitige Finanzkrise stellt für die verbleibenden Investoren eine Chance dar“, so Philipp C. Tabert,
Geschäftsführer des Berliner Immobilienberaters Winters & Hirsch. „Wer jetzt in Berlin Anlageimmobilien
erwirbt, profitiert gleich mehrfach: Zum einen von den aktuellen Kaufpreisen, der Übersichtlichkeit der ver-
bliebenen Investoren, den steigenden Mietpreisen für Wohn- und Gewerbeflächen und zum anderen von den
derzeitigen Zinskonditionen deutscher Finanzierungsinstitute, die in Deutschland Kredite mit deutlich niedri-
geren Margen und Nebenkosten vergeben.“ Kaufpreisaufschläge aufgrund von Bietergefechten werden
momentan nicht mehr erzielt. Berlin hat wieder das Niveau von 2006 erreicht, was das Transaktionsvolumen
und die Anfangsrenditen betrifft.
Tatsächlich kann auf dem Berliner Immobilienmarkt mit dem aktuellen Abschwächen der Kaufpreise eher von
einer Normalisierung als von einem radikalen Preisverfall gesprochen werden. „Die starke Nachfrage und
hohe Finanzierungsbereitschaft ausländischer Banken nach deutschen Immobilien durch ausländische Inve-
storen hat in den letzten vier Jahren zu einer starken Überhitzung des Marktes geführt“, so Tabert weiter.
„Mit der Abkühlung kommen nun auch wieder Käufer zum Zuge, für die eine höhere, stabilere und konstan-
te Verzinsung wichtiger ist, als vorab eingepreiste Wertsteigerung.“ Die Kaufpreise und Renditen in den
angesagten Innenstadtlagen leiden aber nicht unter diesen Bedingungen. Aufgrund des immer noch gesun-
den Wachstums der Mieten sind die Kaufpreise in den City-Lagen stabil und hoch gefragt. Randlagen und
Immobilien mit hohen Instandhaltungsrückstau erfordern aber momentan einen hohen Eigenkapitalanteil,
der von den Investoren aufgewendet werden muss.
Die Bundeshauptstadt hat immerhin bewiesen, dass im 1. Halbjahr 2008 das Bruttoinlandsprodukt in Berlin
stärker als der Bundesdurchschnitt gestiegen ist. Das erste Mal nach der Wende liegt Berlin vor dem Bun-
desdurchschnitt. Die Wohnungsmieten steigen konstant, und die Nachfrage nach Büroflächen ist ebenfalls
stabil. Berlin und Deutschland sind robuste Wirtschafts- und Immobilienmärkte. Deutschland ist aufgrund
seiner Rahmenbedingungen der momentan attraktivste Investitionsstandort in ganz Europa. Dies gilt insbe-
sondere für langfristige Investitionsvorhaben in Wohn- und Gewerbeimmobilien. Investoren sollten trotz der
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Lage und die jeweilige Immobilie sehr genau prüfen. „In der der-
zeitigen nervösen Finanzsituation kommt es mehr denn je darauf an, den lokalen Markt sehr genau zu ken-
nen und ebenso analysieren zu können“, ergänzt Tabert. „Es geht nicht mehr darum, alles Verfügbare ein-
zukaufen, sondern in solide Objekte an guten Standorten zu investieren.“
markengold PR GmbH, Anke Bihn, 1.10.08

Impressum
Herausgeber: BAUBILD Immobilienmarketing AG, Europa-Center, 10789 Berlin
Telefon: +49 (30) 254 93 250, Telefax: +49 (30) 254 93 251, eMail info@baubild.ag
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Gewerbliches Mietrecht: Keine Räumungsvollstreckung gegen nicht benannten Dritten


Die Räumungsvollstreckung darf nicht betrieben werden, wenn ein Dritter, der weder im Vollstreckungstitel
noch in der beigefügten Vollstreckungsklausel namentlich bezeichnet ist, im Besitz der Mietsache ist. Dies
gilt selbst dann, wenn der Verdacht besteht, dem Dritten sei der Besitz nur eingeräumt worden, um die
Zwangsvollstreckung zu vereiteln, entschied der BGH mit Beschluss vom 14.08.2008.
Die Bestimmung des § 750 ZPO soll u.a. sichern, dass staatlicher Zwang nur gegen die in Titel und Klausel
genannten Personen ausgeübt wird. Im entschiedenen Fall, wollte der Vermieter die Räumungsvollstreckung
gegen den Untermieter vornehmen, obwohl dieser nicht im Titel aufgeführt war. Der Senat führte aus, dass
die Räumungsvollstreckung gegen den im Räumungstitel nicht genannten Untermieter selbst dann unzuläs-
sig sei, wenn feststeht, dass das Mietverhältnis zwischen dem Vermieter und dem Hauptmieter beendet und
der Untermieter daher nach § 546 Abs. 2 BGB zur Herausgabe der Mietsache an den Vermieter ver-
pflichtet ist.
Kommentar
Die Entscheidung bekräftigt, dass der Gerichtsvollzieher keine rechtliche Prüfung anzustellen hat. Sie
erscheint aber in der vorliegenden Konstellation praxisfern und könnte es den Vermietern künftig unmöglich
machen, ihr Räumungsbegehren durchzusetzen, sofern kurz vor Beginn der Räumung ein Untermieter prä-
sentiert wird. Diesem steht dann nämlich das Rechtsmittel der Erinnerung zur Verfügung, wenn er nicht
namentlich in dem Räumungstitel aufgeführt ist. Der Vermieter kann sich jedoch am Mieter zumindest finan-
ziell schadlos halten, denn dass Risiko, der rechtzeitigen Räumung trägt der Mieter.
Tilko Methfessel, bethge & partner, 8.10.08

Aldi Süd: Verkaufspläne für 1.000 Filialen?


Aldi Süd erwägt laut einem Medienbericht den Verkauf größerer Immobilienpakete in Deutschland. Nach
Informationen der "Lebensmittel Zeitung" denkt die Discounterkette erstmals darüber nach, sich von bis zu
1.000 der rd. 1.700 Filialen in Deutschland zu trennen. Aldi Süd hat Verkaufspläne in dieser Größenordnung
gegenüber dem Branchenmedium allerdings dementiert. Vorbereitet werde lediglich der Verkauf von etwa
150 Standorten. Wie aber die "Lebensmittel Zeitung" unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise berich-
tet, will der Discounter mit dem Verkauf von Immobilien sich Liquidität für eine forcierte Expansion in den
USA und Großbritannien erschließen.
THOMAS DAILY GmbH, 26.9.08

IVD Mitte-Ost zur Expo Real: In Zeiten der Finanzkrise bewährt sich die Immobilie als
Wertanlage
„Die Finanzkrise wird die Immobilie wieder zu dem machen, was sie ursprünglich einmal war
- eine Wertanlage.“ So lautet die Einschätzung von Jürgen Poschmann, Regionalvorsitzender
des IVD Mitte-Ost nach Beendigung der 11. Internationalen Gewerbeimmobilienmesse Expo
Real in München. „Die Zeiten in den Immobilien über den Warentisch gehen, wie warme Bröt-
chen, scheinen erst einmal vorbei zu sein“, sagt Poschmann.
Da niemand wisse, wie sich die weltweite Finanzkrise in Zukunft auswirken werde und die
Jürgen
Poschmann Banken bei der Immobilienfinanzierung inzwischen eine Eigenkapitalquote von bis zu 50 Pro-
zent verlangen, wird das kurzfristige Engagement zahlreicher Anleger zurückgehen. „In den
vergangenen Weltwirtschaftskrisen haben sich Immobilien als Wertanlage stets bewährt. Wer hier einen lan-
gen Atem bewies, profitierte am Ende davon“, schätzt der Regionalvorsitzende ein und verweist im selben
Atemzug auf die hervorragenden Wertsteigerungspotenziale sächsischer und sachsen-anhaltinischer Immo-
bilien. „Gerade die günstigen Einstiegspreise und die auch in den kommenden Jahren ansteigende Wirt-
schaftskraft machen ein Investment in den beiden Bundesländern lohnenswert.“
IVD Mitte-Ost, Jürgen Poschmann, 9.10.08
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Investoren suchen Innenstadt-Immobilien


In immer weniger Innenstädten sind die Immobilien noch im Besitz der Gründerfamilien. Investoren sind
dabei, sich die attraktivsten Objekte zu sichern.
Unten das inhabergeführte Geschäft, darüber wohnt der Patron im eigenen Haus - diese Zeiten sind in den
deutschen Innenstädten vorbei. Immer seltener sind die Immobilien in den Innenstädten im Besitz der Grün-
derfamilien. Eine soeben veröffentliche Analyse des firmeneigenen Datenbestandes der auf Vermietung und
Verkauf von Einzelhandelsimmobilen spezialisierten Brockhoff & Partner Immobilien GmbH in Essen hat
ergeben, dass sich in vielen Fußgängerzonen der deutschen Großstädte nicht einmal mehr 30 % der Häuser
im Eigentum der jeweiligen Gründerfamilie befinden.
Für Eckhard Brockhoff, Geschäftsführender Gesellschafter war das Ergebnis keine Überraschung: „Die Erben
dieser Objekte konnten den attraktiven Angeboten nationaler und internationaler Käufer nicht widerstehen
und haben die Gunst der Stunde genutzt, um die geerbten Objekte zu den in den letzten Jahren erzielbaren
hohen Marktpreisen zu verkaufen.“
Vielen der Erben dieser Immobilien fiel ein Verkauf leicht, da die Bindung zu den Gebäuden nicht mehr groß
war. Oftmals wohnten die Besitzer nicht einmal mehr am Standort ihrer Immobilien. Sich neben ihrem eigent-
lichen Beruf noch um die Vermietung und Instandhaltung der Gebäude kümmern zu müssen, empfanden
wohl nicht wenige als eine Belastung, von der sie sich freimachen wollten.
Versüßt wurde die Trennung vom familiären Erbe in den meisten Fällen durch die hohen Verkaufspreise, die
in den vergangenen Jahren für Innenstadt-Immobilien erzielt werden konnten. In einigen Großstädten wur-
den Preise über der 20- und 30-fachen Jahresnettomiete erlöst. In kleineren und mittleren Städten, in denen
in den 80er- und 90er-Jahren das 13,5- bis 16,5-fache der Jahresnettomiete erzielbar war, wurden teilwei-
se Preise in Höhe des 18,5- bis 20-fachen realisiert.
Allerdings ist in den kleinen und mittleren Städten die Eigentumsquote der Privateigentümer mit zum Teil
über 50% noch immer deutlich höher als in den Großstädten. Das könnte sich jedoch in absehbarer Zeit
ändern, denn auch hier steigen die Investments der internationalen Käufer, deutscher Immobilien-Aktienge-
sellschaften, Versicherungen, Pensionskassen und vermögender Privatinvestoren. Eckhard Brockhoff: „Im
Augenblick ist so viel Bewegung im Markt, um die wirklich in der 1-a-Lage liegenden Objekte innerhalb kür-
zester Zeit zu verkaufen.“
Auch die Banken, ansonsten in der Folge der internationalen Immobilienkrise eher zurückhaltend, finanzie-
ren solche Käufe nach wie vor gerne, denn aufgrund der meist langfristigen Mietverträge mit bedeutenden
Handelsunternehmen, die in der Regel in den Objekten vertreten sind, besteht für sie kaum ein Risiko. Nahe-
zu täglich erreichen Brockhoff & Partner Anfragen von Käufern, die in den Top-Fußgängerzonen gelegene
Objekte suchen.
„Gefragt sind nach wie vor die deutschen Großstädte“, so Brockhoff, „aber immer häufiger interessieren
sich die Investoren auch für Objekte mit bonitätsstarken Mietern in Städten ab 50.000 Einwohnern mit guter
Kaufkraft.“ Nach Meinung von Brockhoff & Partner wird dieser Trend auch anhalten, da sich im weltweiten
Vergleich die Kaufpreise für derartige Objekte immer noch auf einem relativ niedrigen Kaufpreisniveau befin-
den.
Eckhard Brockhoff, Brockhoff & Partner Immobilien GmbH, 25.9.08

Ulrich Jacke neuer Vorstandsvorsitzender der RICS Deutschland


Ulrich Jacke FRICS (55) ist neuer Vorstandsvorsitzender. Als sein Stellvertreter wurde Jörg Schwagenscheidt
FRICS (44) gewählt. Nach dreijähriger erfolgreicher Tätigkeit als RICS-Vorsitzender stand Sascha Hettrich
FRICS (46) für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung, gehört allerdings weiter dem Vorstandsgremium an.
Uwe Schoessow FRICS (47) und Michael Frick MRICS (47) wurden in ihren Ämtern als Schatzmeister und
Schriftführer bestätigt. Ausgeschieden aus dem Vorstand ist David Savinson MRICS (43). Sein Amt wird Jan
Borchers MRICS (40) wahrnehmen.
RICS Deutschland, Judith Gabler, 30.9.08
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CB Richard Ellis: Offene Fonds aus Deutschland könnten Kreditkrise nutzen


Einer Untersuchung des Immobiliendienstleistungsunternehmens CB Richard Ellis (CBRE) zufolge könnten die offe-
nen deutschen Immobilienfonds aufgrund ihrer hohen Liquidität die gegenwärtige Kreditkrise für Zukäufe nutzen.
Im Jahr 2008 rechnet CBRE mit einem Kapitalzufluss in dieses Investitionsform von sieben bis acht Milliarden Euro.
In den kommenden zwei Jahren könnten die offenen deutschen Fonds bis zu 25 Milliarden Euro in den globalen
gewerblichen Immobilienmarkt investieren.
Europa wird dem CBRE-Bericht zufolge ein Investitionsschwerpunkt bleiben. Rund 85 Prozent der Mittel werden auf
den Kontinent investiert, 20 Prozent davon sind für den Heimatmarkt Deutschland vorbehalten. Danach sind Groß-
britannien und Schweden mit einem Anteil von 15 Prozent an dem für Europa vorgesehenen Investitionsanteil zu
nennen. Hier werden gegenwärtig Anfangsrenditen von über fünf Prozent erreicht. Diese liegen in dem von den
offenen Fonds angestrebten Bereich.
Für die globale Diversifizierung des Portofolios sind demzufolge rund 15 Prozent der zur Verfügung stehenden Inve-
stitionssumme vorgesehen. Gegenwärtig sind nur rund 8,5 Prozent des Kapitals offener Fonds außerhalb Europas
investiert. Die asiatischen Märkte gewinnen durch die Öffnung für indirekte Investments für die offenen deutschen
Fonds besonders an Attraktivität. Es ist daher wahrscheinlich, dass zehn Prozent der Gesamtmittel in asiatische
Immobilienmärkte investiert werden.
Jan Linsin, Head of Research bei CB Richard Ellis in Deutschland, kommentiert: „Der Hauptgrund für die großen
Akquisition der offenen Fonds in der Vergangenheit ist die hohe Liquidität der Fonds. Im Februar 2008 verfügten
die Fonds über liquide Mittel in Höhe von rund 22 Milliarden Euro. Dies entspricht rund 22 Prozent ihres gesamten
Kapitals. Den Investitionen der offenen Fonds von fünf Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2008 standen Mittelzu-
flüsse von vier Milliarden Euro gegenüber. Durch den Wegfall der Nachfrage von stark fremdkapitalbestimmten
Marktteilnehmern erhöht sich die Verhandlungsmacht der eigenkapitalbasierten offenen Fonds enorm. Sie werden
damit kurz- und mittelfristig zu den aktivsten Investoren auf dem europäischen Investmentmarkt gehören.“

Zielmärkte der offenen Fonds aus


Deutschland mit entsprechender
Allokation der Kaufkraft von 25 Milli-
arden Euro

Obwohl die offenen Fonds, die über einen Portfoliowert von rund 105 Milliarden Euro verfügen, nicht direkt von
der Kreditkrise betroffen sind, investieren auch diese deutlich konservativer. So konzentriert sich das Hauptinteres-
se der Fonds auf Immobilien in hervorragenden Lagen mit sicheren Zahlungsströmen und niedrigem Leerstand.
Büroflächen, die in der Vergangenheit im Hauptinteresse der offenen Fonds standen, werden dies auch kurz- bis
mittelfristig bleiben.
Nick Axford, Head of Research EMEA bei CB Richard Ellis: „Dieser Marktsektor war in den vergangenen Jahren
umfassenden Veränderungen unterworfen. Eine Kombination aus Marktgegebenheiten, Portfoliooptimierungen
und Änderungen des gesetzlichen Rahmens der Fonds in Deutschland haben dazu geführt, dass die offenen deut-
schen Fonds nun eine bestimmende Größe auf dem europäischen Investmentmarkt sind. Vor einem Jahrzehnt
waren die gesamten offenen Fonds in Deutschland fast ausschließlich auf dem heimischen Markt engagiert. Dies
hat sich vollständig geändert.“
Linsin: „Steigende Renditen in Westeuropa fokussieren den Investitionsschwerpunkt der Fonds wieder auf diese
weiter entwickelten Märkte. Die gegenwärtige Strategie der Fonds wird von Kapitalerhalt, Risikolimitierung und der
Erzielung stabiler Zahlungsströme bestimmt.“
CB Richard Ellis GmbH, Fabian Klein, 6.10.08
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Übersicht über alle PropertyLunch®-Veranstaltungen


im November 2008
6. November 2008, Zürich, Zürich Marriott Hotel
6. PropertyLunch® Zürich
Jan Bärthel MRICS, designierter Partner, Wüest & Partner
DCF und deutsche Wertermittlungsverordnung (WertV)

9. November 2008, Budapest, Hotel Le Meridien Budapest


9. PropertyLunch® Budapest
Florian August, Senior Consultant, Treugast Solution Group
Economic efficiency of a hotel property exemplified at the city of Budapest

11. November 2008, Hamburg, Übersee-Club Hamburg


58. PropertyLunch® Hamburg
Carl O. Stinglwagner FRICS, Geschäftsführer STIWA
Immobilienmanagement & Consulting
Die Aldisierung der deutschen Hotellerie

12. November 2008, Leipzig, Hotel Fürstenhof Leipzig


12. PropertyLunch® Leipzig
Christian Thöne, Partner bei der Unternehmensberatung Pálffy + Thöne sowie
Wedigo von Woedtke, Geschäftsführer AAAcon
Green Building – Nationale und internationale Erfahrungen

13. November 2008, Wien, Hotel Imperial


11. PropertyLunch® Wien
Dr. Kay Jeß, Partner bei GGV Grützmacher / Gravert / Viegener Rechtsanwälte
Green Bulding – Nationale und internationale Erfahrungen

18. November 2008, München, Hotel MANDARIN ORIENTAL München


63. PropertyLunch® München
Michael Scharpf, Fachbereichsleiter Nachhaltigkeit, ARCADIS HOMOLA AG
Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft

19. November 2008, Frankfurt, Villa Kennedy Frankfurt


65. PropertyLunch® Frankfurt
Matthias Niemeyer MRICS, Geschäftsführer der STIWA Hotel Valuation &
Consulting GmbH Chartered Surveyors
Die Aldisierung der deutschen Hotellerie

20. November 2008, Stuttgart, HOTEL AM SCHLOSSGARTEN


65. PropertyLunch® Stuttgart
Max Schultheis, Leiter Business Line Property und Development bei URS
Deutschland GmbH
Green Building – Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft
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25. November 2008, Düsseldorf, Steigenberger Parkhotel


62. PropertyLunch® Düsseldorf
Matthias Niemeyer MRICS, Geschäftsführer der STIWA Hotel Valuation &
Consulting GmbH Chartered Surveyors
Die Aldisierung der deutschen Hotellerie

26. November 2008, Berlin, Hotel de Rome


82. PropertyLunch® Berlin
Dr. jur. Anton Ostler, Partner bei SIBETH Partnerschaft Rechtsanwälte
Steuerberater Wirtschaftsprüfer
Das Auseinanderfallen von Kredit und Kreditsicherheit – ändert sich die Finanzierungssicher-
heit nachhaltig?

5. November 2008, Frankfurt


1. PropertyBrainDay® Frankfurt, Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt
Roeland van Gool, Assistant Vice President Aareal Bank AG
Andreas Erben, Geschäftsführer Colliers Hotel, CCP Hotel GmbH
Marc P. Werner, Rechtsanwalt, Partner Lovells LLP
Gert Prantner, Geschäftsführender Gesellschafter RIMC Vermögens- und Verwaltungsgesell-
schaft mbH & Co.KG
Dirk M. Feid, Geschäftsführer und CEO Treugast Unternehmensberatungsgesellschaft mbH
Vertragsgestaltung in der Hospitality Branche

10. November 2008, Düsseldorf


1. PropertyBrainDay® Düsseldorf, Berolina Bay
Marcus Müller, Projektleiter Entwicklung Accor Hotellerie Deutschland GmbH
Andreas Erben, Geschäftsführer Colliers Hotel, CCP Hotel GmbH
Marc P. Werner, Rechtsanwalt, Partner Lovells LLP
Gert Prantner, Geschäftsführender Gesellschafter RIMC Vermögens- und Verwaltungsgesell-
schaft mbH & Co.KG
Dirk M. Feid, Geschäftsführer und CEO Treugast Unternehmensberatungsgesellschaft mbH
Vertragsgestaltung in der Hospitality Branche

24. November 2008, Leipzig


1. PropertyBrainDay® Leipzig, Da Capo Leipzig
Andreas Erben, Geschäftsführer Colliers Hotel CCP Hotel GmbH
Marcus Wenske, Partner Rechtsanwaltskanzlei Lill
Hanno Weiss, Geschäftsführer Lloyd Fonds Real Estate Management GmbH
Markus Lehnert, Vice President International Hotel Developement Marriott International Inc.
Gert Prantner, Geschäftsführender Gesellschafter RIMC Vermögens- und Verwaltungsgesell-
schaft mbH & Co.KG
Dirk M. Feid, Geschäftsführer und CEO Treugast Unternehmensberatungsgesellschaft mbH
Vertragsgestaltung in der Hospitality Branche