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Stuttgart Charts des Property

Referent: Monats BrainDay®


Max Schultheis, Neue Wohnformen Veranstaltungen
URS Deutschland und Boardinghaus- in Leipzig und
markt Berlin

Persönliche Ausgabe für Hans-Günther Wolfer


zum 65. PropertyLunch® Stuttgart am 20. November 2008

Greenbuilding – Nachhaltigkeit
in der Immobilienwirtschaft

In dieser Ausgabe:
Aktuelle Nachrichten aus der Wohnimmobilienmarkt im Bauwirtschaft für raschen Ausbau
Immobilienwirtschaft der Region Großraum Stuttgart 7 des Frankfurter Flughafens 12
Stuttgart 2, 4 und 14
PropertyKöpfe -Vorteilsangebote
®

Vorschau auf die Themen der


für plus-Mitglieder 8
Web 2.0 in der Immobilienwirt- PropertyLunch®-Veranstaltungen
schaft – Seminarveranstaltung 5 Charts des Monats 11 im Dezember 2008 14/15
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Der Referent
Max Schultheis ist Architekt (Dipl.-Ing.) mit 22 Jahren Berufserfahrung und leitet bei URS
die Business Line Property und Development. Er hat zahlreiche nationale und internatio-
nale Due Diligence Bewertungen, sowie Planungs- und Bauvorhabenen geleitet. Max
Schultheis berät namhafte Immobilien- und Investmentgesellschaften bei der Nachhaltig-
keit Ihrer Bestandsimmobilien und Projektentwicklungen, und ist für URS in der DGNB
(Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) sowie im ICSC (International Council of
Max
Schultheis
Shopping Centres) tätig, wo er an der Entwicklung eines Pan-Europäischen Standards für
die Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Einzelhandelsimmobilien mitarbeitet.

Max Schultheis, URS Deutschland GmbH:


Green Building – Nationale und internationale Erfahrungen mit der Beratung und Zer-
tifizierung der Nachhaltigkeit von Immobilien
Die Notwendigkeit für den schonenden Umgang mit unserer Umwelt ist in den letzten Jahren stärker ins
Bewusstsein der globalen Öffentlichkeit gerückt. Schmelzende Gletscher und Polkappen, die scheinbar
zunehmende Zahl an Umweltkatastrophen, sowie die explosionsartig steigenden Rohstoffpreise haben
den Klimaschutz endgültig aus seinem langjährigen Nischendasein herausgeholt und in den Fokus der
breiten Öffentlichkeit, der Politik und der Wirtschaft gerückt.
Die aktuellen nationalen und europäischen Gesetzgebungen zeigen den erklärten Willen der Politik, den
Energieverbrauch der Immobilien drastisch zu senken. Und dies aus gutem Grund, beträgt doch der
Anteil der Immobilien am gesamten Energieverbrauch in Deutschland ca. 40%.
Diese Entwicklungen machen auch vor der Immobilienbranche nicht halt. Das Green Building steht mitt-
lerweile bei vielen nationalen und internationalen Immobiliengesellschaften und Investoren hoch oben
auf der Agenda. In den letzten Jahren haben zahlreiche Entwickler, Investoren und Planer zum Teil große
Anstrengungen unternommen um die ökologische Performance ihrer Immobilien zu verbessern. Hoch-
wertig gedämmte Gebäudehüllen, moderne und effiziente Technikanlagen und der Einsatz von erneuer-
baren Energien haben in vielen Fällen zu erfreulichen Ergebnissen geführt. So gibt es zahlreiche Neubau-
projekte, die den Energieverbrauch und den CO2 Ausstoß gegenüber herkömmlichen Immobilien stark
reduzieren.
Nationale und internationale Zertifizierungssysteme
Am deutschen Markt fehlte jedoch bisher ein einheitliches und international anerkanntes Zertifizierungs-
system, welches die getroffenen ökologischen Maßnahmen vergleichbar und verständlich darstellt.
Im Ausland dagegen wurden in den letzten Jahren zahlreiche Zertifizierungssysteme für die Nachhaltig-
keit von Immobilien entwickelt. Obwohl in Länder wir Großbritannien und USA die Anforderungen an
die Energieeffizienz von Gebäuden niedriger war als in Deutschland, hat man dort bereits in den 90er
Jahren Kriterien für die ökologische Nachhaltigkeit entwickelt, deren Zertifizierungssysteme internatio-
nal immer mehr an Bedeutung gewinnen. Das britische BREEAM (Building Research Establishment Envi-
ronmental Assessment Method) oder das US-amerikanische LEED (Leadership in Energy and Environ-
mental Design) werden auch in Deutschland demnächst mit einigen renommierten Pilot-Projekten ver-
treten sein. Die DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) geht mit ihrem Zertifizierungssy-
stem momentan in die Pilotphase und will das System Anfang 2009 als deutsches Gütesiegel für ökolo-
gische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit dem Markt zur Verfügung stellen.
Ausblick
Zahlreiche Experten gehen davon aus, dass sich der Green Trend aus der Immobilienbranche nicht mehr
wegdenken lässt. Mehr noch, die ökologische Nachhaltigkeit könnte sich in den nächsten Jahren zu
einem der bestimmenden Eckfeiler der Immobilienbranche entwickeln. Vor diesem Hintergrund stehen
viele Führungskräfte der Immobilienwirtschaft vor der Entscheidung über Art und Umfang der zu imple-
mentierenden Maßnahmen, und nicht zuletzt auch über die Wahl des geeigneten Zertifizierungssystems.
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Werben in der personalisierten PropertyLunch®-Ausgabe


des PropertyDaily® – Ihre Mediadaten

PropertyDaily®-Teilnehmerausgabe PropertyDaily®-Teilnehmerausgabe
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Die Mediadaten
Sprechen Sie mit Ihrer Anzeige punktgenau Ihre Zielgruppe an – die tatsächlichen Entscheider der Immo-
bilienwirtschaft. Die Teilnehmerausgabe des PropertyDaily® wird jedem Teilnehmer des PropertyLunch® in
personalisierter Form begleitend zur aktuellen Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Sie haben die Wahl,
Ihre Anzeige entweder nur zu einer Veranstaltung erscheinen zu lassen oder zu allen Veranstaltungen im
laufenden Monat.
Durch die Kombination aus personalisierter Teilnehmerausgabe in allen PropertyLunch®-Veranstaltungen
eines Monats und der ePaper-Ausgabe im Internet erreichen Sie insgesamt über 20.000 Branchenteilnehmer
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Eckardt PropertyKöpfe®:
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Das Unternehmen
Die URS Corporation ist eine der weltweit größten und führenden Gesellschaften für Bau-, Ingenieur-
und Umweltdienstleistungen mit ca. 55.000 Mitarbeitern in über 25 Ländern. In Deutschland ist URS mit
ca. 280 Mitarbeitern in 14 Niederlassungen in der Architektur- und Ingenieurplanung, der Gebäude- und
Grundstücksbewertung, der Nachhaltigkeit, der Projektsteuerung, des Redevelopments sowie des
Umweltconsultings tätig.
Die URS Deutschland GmbH ist bei allen oben genannten Zertifizierungssystemen in der Aufbau- und
Pilotphase tätig. Hierbei sind die zahlreichen internationalen Erfahrungen und Referenzen mit BREEAM
und LEED von großem Nutzen für die Auftraggeber.

LBBW gibt Shoppingcenter-Pläne für Schlossgarten-Areal auf


Die LBBW Immobilien hat ihre Pläne für ein Shoppingcenter auf der unteren Königstraße offenbar aufgege-
ben. „Die große Lösung ist vorerst vom Tisch“, sagte Pressesprecherin Brigitte Reibenspies der „Stuttgarter
Zeitung“. Gründe dafür seien das hohe Investitionsvolumen für einen Neubau und die gute Substanz der
Bestandsbauten. Der Schlossgarten-Bau, auf dessen Areal ein Neubau entstehen sollte, werde aus diesem
Grund nicht abgerissen, sondern punktuell saniert. Vor allem die Ladenpassagen an den Durchgängen zum
Schlossgarten sollen verschönert werden, so Reibenspies. Derweil sucht die LBBW Nachmieter für die frei-
werdenden Ladenflächen der Filialisten K&L Ruppert und Terranova.
Stuttgarter Zeitung

Erster Spatenstich für Bibliothek Stuttgart


Am 8. November 2008 begonnen mit dem ersten Spatenstich die
Bauarbeiten für die Bibliothek Stuttgart. Drees & Sommer ist mit
der Projektsteuerung für den 75-Millionen-Euro-Neubau im Herzen
Stuttgarts beauftragt und übernahm das planungsbegleitende
Facility Management für den Neubau. Der Auftraggeber, die Lan-
deshauptstadt Stuttgart, will die Bücherei Mitte 2011 eröffnen.
Im künftigen Europaviertel hinter dem Stuttgarter Hauptbahnhof
entsteht mit der Bibliothek Stuttgart ein kulturelles und architekto-
nisches Highlight. Der Neubau wird voraussichtlich 75 Millionen
Euro kosten und soll zum Ort lebenslangen Lernens werden. Archi-
tekt Eun Young Yi entwarf für die Landeshauptstadt ein futuristi-
sches Gebäude, das sich durch klare Linien in das Konzept Stutt-
Foto: yi architects: Eun Young Yi
gart 21 einfügt. Eine besondere Herausforderung für alle Projekt-
beteiligten ist dabei die Überbauung der direkt unter dem Gebäu-
de geplanten Stadtbahntrasse. Über 500.000 Medieneinheiten
sollen in der Bücherei zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren werden 400 Lese- und Arbeitsplätze ein-
gerichtet sowie neun Experimentier- und Gruppenräume und ein Mondscheinkiosk für Nachtschwärmer.
Zusätzlich wird die bisher ausgelagerte Musikbücherei in das Gebäude integriert. Die Bibliothek Stuttgart
wird dank Photovoltaikzellen und geothermischen Anlagen über hervorragende energetische Eigenschaften
verfügen und die Energieeinsparverordnung (EnEV) um über 40 Prozent unterschreiten. Drees & Sommer
Advanced Building Technologies übernahm für den Neubau das planungsbegleitende Facility Management.
Nadja Lemke, Drees & Sommer
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Einladung zu den PropertyBasics® in München und Berlin:


„Web 2.0 in der Immobilienwirtschaft – Networking, Blogs, Videos, ....“

Kaum ein Themenkreis bewegt Unternehmen aller Branchen


mehr als die gravierenden Auswirkungen, die immer neue
Internettechnologien auf betriebliche Abläufe und den Mitar-
beitereinsatz haben. Leicht verlieren aber auch gestandene Führungskräfte den Überblick, welche
der neuen Technologien wie Soziale Netzwerke, Blogs, Wikis, Podcasts, Foto- und Videoportale
oder Social-Bookmark-Portale für Unternehmen der Immobilienwirtschaft unverzichtbar, mögli-
cherweise von Nutzen oder auch überflüssig sein können.

Die BAUBILD Immobilienmarketing AG als Veranstalter der europaweit für die Entscheider der
Immobilienbranche organisierten Netzwerkveranstaltung PropertyLunch® wurde von den Teil-
nehmern am PropertyLunch® so häufig mit diesen Fragestellungen konfrontiert, dass sie sich ent-
schlossen hat, in München und Berlin halbtägige Informationsveranstaltungen zu
organisieren, die speziell auf die Bedürfnisse von Entscheidern der Branche ausge-
richtet sind:

Der Informatikspezialist Christoph Paschen von BAUBILD wird Ihnen in einer sehr
praxisnahen und verständlichen Form mit branchenbezogenen Onlinebeispielen die
Christoph
Grundbegriffe des Web 2.0 nahe bringen. Moderiert wird die Veranstaltung von der
Paschen Marketing Managerin Verena Steven von BAUBILD.

Veranstaltungsinhalt:
1. Kurzdarstellung von Web 2.0-Anwendungen: Soziale Netzwerke, Blogs, Wikis, Podcasts, Foto
und Videoportale und Social-Bookmark-Portale

2. Online-Beispiele aus der Immobilienwirtschaft

3. Möglichkeiten der Einbindung von Web-2.0-Anwendungen in vorhandene Webauftritte

4. Effektives Arbeiten mit Online-Netzwerken

5. Kosten und Nutzen von Web 2.0-Anwendungen in der Immobilienwirtschaft

Der Teilnehmerkreis wird begrenzt, damit auf Ihre Fragen und Anregungen unmittelbar eingegan-
gen werden kann.

Veranstaltungstermin:
München, 15. Januar 2009, Hotel Mandarin Oriental

Veranstaltungszeit:
Die Veranstaltung findet in der Zeit zwischen 16.00 und 20.00 Uhr statt.

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 259 zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Im Teilnahme-
preis enthalten sind ein Abendessen, Getränke und umfangreiche Teilnahmeunterlagen sowie ein
Einjahresbeitrag als propertyKöpfe-plus-Mitglied.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich gleich per eMail unter web@baubild.ag oder telefonisch unter
030/25 49 32 50 an. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.
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Wohnimmobilienmarkt im Großraum Stuttgart stabil


Der Markt für Wohnimmobilien im Großraum Stuttgart zeigt sich angesichts der weltweiten Finanzkrise als
einer der stabilsten Immobilienmärkte in ganz Deutschland. Die breite wirtschaftliche Struktur, die Position
des Großraums als zweitgrößter monozentrischer Standort Deutschlands (nach Berlin) und die besondere
topografische Lage lassen auch kurz- und mittelfristig keine erheblichen Rückgänge erwarten. Zu dieser Ein-
schätzung kommen die acht Wohnimmobilienshops von Engel & Völkers in Stuttgart und Umgebung.
„Potentielle Käufer verhalten sich angesichts der Lage etwas vorsichtiger, das Angebot ist jedoch in allen
bevorzugten Lagen unverändert zu gering, um eine deutliche Kehrtwende am Markt herbeizuführen“, sagt
Stephan-Andreas Philipp, geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers Stuttgart.
Zu den wichtigsten Faktoren für eine anhaltende Stabilität auf dem erreichten hohen Niveau des Wohnim-
mobilienmarktes gehört die starke, breit diversifizierte Wirtschaftsstruktur mit den zahlreichen internationa-
len Konzernen und der hohen Zahl an mittelständischen Unternehmen, die nahezu für Vollbeschäftigung in
der Region sorgen. Hinzu kommt die besondere Topografie der Lage. Denn die schöne landschaftliche Ein-
bettung Stuttgarts lässt kaum eine Ausdehnung der Stadt zu. Neue Grundstücke für eine attraktive Wohn-
bebauung - vor allem in den gesuchten Halbhöhen- und Aussichtslagen rund um den Talkessel - können
kaum noch ausgewiesen werden. Ähnliches gilt für die umliegenden Gemeinden.
Erstmals hat Engel & Völkers auf Basis seiner acht Wohnimmobilienshops im Großraum Stuttgart (davon
zwei direkt in Stuttgart) die wichtigsten preislichen Eckdaten für Wohnimmobilien zusammengetragen (siehe
Tabelle anbei). Die Tabelle umfasst die Regionen im Nordwesten (Ludwigsburg), im Nordosten (Waiblin-
gen/Remstal), im Westen (Leonberg), im Südwesten (Sindelfingen/ Böblingen), im Süden (Leinfelden-Echter-
dingen) und im Südosten (Esslingen). Die Preise für Wohnimmobilien haben sich danach im Großraum Stutt-
gart in diesem Jahr gegenüber 2007 so gut wie nicht verändert. Villen in den Bestlagen Stuttgarts erreichen
Preise von bis zu drei Millionen Euro, in Sindelfingen/Böblingen bis zu 2,3 Millionen Euro, in
Waiblingen/Remstal und Esslingen bis zu zwei Millionen Euro und in Leonberg bis zu 1,2 Millionen Euro.
Eine Konsolidierung des Marktes erwarten die Engel & Völkers-Shops in den mittleren und normalen Lagen.
In diesen Regionen geraten insbesondere die Preise für weniger gefragte Eigentumswohnungen unter Druck.
Neben einer nicht bevorzugten Lage sind es meistens unattraktive architektonische Angebote, schlechter
Renovierungszustand oder unmoderne, weniger praktikable Grundrisse, die zu Preiseinbußen führen kön-
nen. Die leichte Entspannung bei den Immobilienpreisen sollte sich mittelfristig wieder legen, da der Wunsch
nach einem eigenen Heim ungebrochen ist.
Hinzu kommt, dass die derzeitige Lage an den Finanzmärkten viele Kapitalanleger ihre Anlageziele überden-
ken lässt. Es ist zu erwarten, dass vor allem Sicherheit das oberste Kriterium bei der Kapitalanlage wird und
Renditeüberlegungen in den Hintergrund treten. Dadurch sollten sich Immobilien noch stärker etablieren; in
den gesuchten Lagen ist von einer noch höheren Stabilität und mittelfristig sogar von weiter steigenden Prei-
sen auszugehen.
„Wegen der mangelnden Neubauangebote wenden sich immer mehr Interessenten Altbauten zu, selbst
wenn sie einen hohen Renovierungsbedarf aufweisen“, sagt Philipp weiter. „Aber trotz des zu knappen
Angebots bleiben die Käufer vorsichtig; es wird sehr stark auf ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis geachtet,
was mitunter die Vermarktungszeiten selbst für Objekte in den bevorzugten Lagen sehr ausdehnen kann."
Die aktuelle wirtschaftliche Lage zeigt sich am ehesten im Raum Böblingen und Sindelfingen, wo große Kon-
zerne wie Daimler, IBM oder Hewlett Packard sitzen. Der Immobilienmarkt reagiert hier schnell auf schwan-
kende Nachfrage von Interessenten, die von außen zuziehen. „Anpassungsprozesse in den Firmenzentralen
dämpfen immer wieder einmal die Nachfrage. Die hohe Wirtschaftskraft und die gute Zukunft lassen aber
mittelfristig wieder anziehende Preise erwarten", sagt Peter Schäfer, geschäftsführender Gesellschafter von
Engel & Völkers Sindelfingen.
Auch in Leonberg sind ähnliche Tendenzen zu verzeichnen, da auch hier der Zuzug von Interessenten in lei-
tende Positionen in den Konzernzentralen einen sehr starken Einfluss im Markt hat. In den Toplagen Alter
Golfplatz, Burghalde und Ramtel ist die Marktentwicklung gleichwohl stabil, ebenso in Gerlingen (Gerlinger
Heide, Schillerhöhe). „Positiv auf die Marktentwicklung wirkt sich auch ein hohes Interesse von Suchkunden
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lisiert, so dass es sich auch deshalb lohnt, täglich einen Blick in Ihr Profil in Ihrem Branchenportal Property-
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aus Stuttgart aus, die die schönen Hanglagen schätzen sowie die rasche Anbindung an die Stuttgarter City",
sagt Tobias Kuhne, geschäftsführender Gesellschafter von Engel &Völkers Leonberg.
In den bevorzugten Lagen von Ludwigsburg in der Innenstadt, angrenzend an den Schlossgarten (u.a. Zuk-
kerberg), am Salonwald (Geschwister-Scholl-Straße) südlich und östlich des Favorite Park (Reichertshalde,
Favoritegärten) sowie am Schlößlesfeld und in Hoheneck sind die Preise ebenfalls unverändert. „Die Nach-
frage ist nach wie vor hoch, da durch die großen Firmen, die in und um Ludwigsburg liegen, eine große Zu-
und Abwanderung stattfindet", so Daniela Warner, geschäftsführende Gesellschafterin von Engel & Völkers
Ludwigsburg. „Arbeitsverträge bei Großunternehmen wie Daimler, Porsche oder Bosch erleichtern zudem
meist die Finanzierung durch Banken."
Eine stabile Marktentwicklung weisen auch die Toplagen in der „schwäbische Toskana“ im Remstal mit sei-
nen Städten Waiblingen, Fellbach und Weinstadt auf. Vor allem gut verdienende junge Familien zieht es in
diese Orte, die alle sehr gut an die Landeshauptstadt angebunden sind. Die verkehrsberuhigte Altstadt von
Waiblingen bietet eine malerische Idylle. Einfluss auf das Marktgeschehen haben auch hier die Entwicklun-
gen internationaler Konzerne, wie Bosch, Stihl oder Daimler mit seinem in nur wenigen Autominuten erreich-
baren Werk. „Wir rechnen für die Region mit einem überdurchschnittlichen Bevölkerungswachstum, was
langfristig für eine stabile bis anziehende Marktsituation bei Wohnimmobilien sorgen sollte“, sagt Wolfgang
Langer, geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers Waiblingen/Remstal.
Stabile bis steigende Preise werden auch in Leinfelden-Echterdingen prognostiziert: „Wir haben derzeit ein-
deutig mehr Suchkunden als Objekte. Das Neubauaufkommen ist stark zurückgegangen, hochwertige bis
sehr hochwertige Objekte sind absolut gefragt, aber nur schwer zu bekommen“, sagt Thilo Preller, Bürolei-
ter von Engel & Völkers in Leinfelden. Die Top-Lagen sind Leinfelden Süd, Oberaichen Süd und Mitte, Mus-
berg/Eulenberg, im Kommen ist weiterhin Leinfelden Mitte. Für gute Nachfrage sorgen auch hier die guten
Verkehrsanbindungen mit S- und U- Bahn und der Flughafen.
Eine sehr stabile Marktentwicklung weist Esslingen im Südosten des Großraum Stuttgarts auf, insbesondere
in den Toplagen im Esslinger Norden und in den gesuchten Hanglagen Rüdern, Neckarhalde, Krummen-
acker und Sulzgries. Ebenfalls gefragt sind Hegensberg, Liebersbronn, Wiflingshausen, Oberesslingen (Hang-
lagen) sowie die Esslinger Stadtmitte. „Wir verzeichnen auch aktuell eine konstant gute Nachfrage vor allem
von jungen Familien, die mangels Angebot in Stuttgart in den Raum Esslingen ausweichen und hier noch
attraktive und zum Teil für sie erschwingliche Angebote wahrnehmen können“, sagt Christof Knödler,
Geschäftsführer von Engel & Völkers Esslingen.
ENGEL & VÖLKERS AG, Bettina Prinzessin Wittgenstein

Stuttgart - Green Building im Fokus


Green Building ist derzeit ein Schlagwort, das auf jeder bau- und immobilienfachlichen Veranstaltung fällt.
Fachleute sind der Meinung, dass die Branche Green Building nachhaltiger beschäftigen wird als die derzei-
tige Finanzkrise. Doch was bedeutet Green Building eigentlich und welche Maßnahmen sind notwendig, um
nachhaltig ökologisch effiziente Gebäude zum Normalfall werden lassen?
Dieser Frage gingen interdisziplinäre Experten am 22. Oktober 2008 bei der zweiten Stuttgarter Expo Vision
nach. Organisiert von Drees & Sommer, bot die Veranstaltung eine Plattform, um interdisziplinär die zentra-
len Themen der Expo Real und deren Einfluss auf die Region zu diskutieren. In diesem Jahr mit dabei waren
Prof. Dr. Thomas Kinateder, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, Prof. Dr. Peter
Kern, Fraunhofer Gesellschaft Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Steffen Jüstel, Hochtief
Projektentwicklung Stuttgart, Manuel Schupp, Wilford Schupp Architekten GmbH, Josef Albrecht, Lindner
AG, Dieter Rentschler, Stabsabteilung Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart und Thomas Jaißle, Drees &
Sommer Stuttgart. Moderiert wurde die Veranstaltung von Immobilienjournalist Frank Peter Unterreiner.
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Ist Green Building nur Show oder langfristige Notwendigkeit?


Am Thema Green Building kommt auf lange Sicht niemand vorbei, war sich die Expertenrunde einig, es sei
kein Elitethema sondern ein dauerhafter Bestandteil der Immobilienbranche. Ursache dafür sind unter
anderem die aufgrund der geringer werdenden Ressourcen steigenden Kosten, etwa für Energie. Green
Building sei allerdings nur ein Teilbereich - und ist nicht immer durch eine Green-Building-Zertifizierung
belegbar. Es komme ebenso auf Green Behaviour oder Green Office und vieles mehr an. Ein Beispiel: Durch
geschickte Raumplanung lassen sich mehr Arbeitsplätze auf geringerer Fläche unterbringen, das Ergebnis ist
eine größere Pro-Kopf-Energieersparnis, als bei Green-Building-Maßnahmen, die etwa die Gebäudehülle
betreffen.
Wer zahlt und wer profitiert?
Insgesamt bemängelten die Diskussionsteilnehmer mangelnde Transparenz hinsichtlich der Kosten. So
bedenken viele Investoren nicht, welchen positiven Einfluss auf Lebenszykluskosten vermeintlich teurere
Green-Building-Maßnahmen haben können. Es sei notwendig, den Bauherren alle Kosten transparent zu
machen. Das Spannungsfeld zwischen Investition und Lebenszykluskosten müsse künftig besser dargestellt
werden. Denn höherer Invest bedeutet meist dauerhaft weniger Betriebskosten. Dabei werden Bauherren
längerfristig planen - etwa in Zeiträumen von circa 20 Jahren. Leider, so die Experten, sei diese Herange-
hensweise momentan vom Markt noch wenig gefordert. Sie sind sich jedoch einig, dass diese nachhaltige
Planung immer wichtiger werden wird - gerade in Zeiten von Finanzkrisen.
Erst wenn die verschiedenen Beteiligten gemeinsam in den Prozess eingebunden werden - zum Beispiel
Facility Manager in den Planungsprozess - wird sich hier eine Verhaltensänderung bemerkbar machen. Nur
mit einer interdisziplinären Herangehensweise lässt sich ein Mehrwert für Investoren, Bauherren und Mieter
schaffen. An der Hochschule Nürtingen-Geislingen wird deshalb ab 2010 die Vertiefungsrichtung
„Nachhaltigkeit“ angeboten.
Der Markt wird bestimmen, wie sich das Thema Green Building weiterentwickelt, so die Einschätzung der
Experten. Neben dem Einflussfaktor Kosten spielen auch ethische Belange eine immer größere Rolle. So
lassen sich zum Beispiel für Gebäude mit einem Green-Building-Image Mieter finden, die für Nachhaltigkeit
bereit sind, mehr Miete zu zahlen. An den Universitäten zeigt sich, dass das Nachhaltigkeitsthema für die
jüngere Generation auch immer mehr zum Entscheidungskriterium wird. So differenziert sich ein
Unternehmen durch Nachhaltigkeit vom Wettbewerb und zieht mit einem Green-Building-Image ein sozial
verantwortliches und meist zahlungskräftiges Klientel an.
Wird Stuttgart Green-Building-Hochburg?
Am Areal City Prag soll ein innovatives Projekt, das dem Thema „ökologisches Bauen“ verpflichtet ist und
langfristig energiesparende Maßnahmen in den Mittelpunkt stellt, entstehen. Außerdem müssen die Vorga-
ben der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Stuttgart noch um 20 Prozent mehr als vorgeschrieben, unter-
schritten werden. Als Standort der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) ist die Stadt
weiterhin engagiert, die Forschung im Nachhaltigkeitsbereich voranzutreiben und Experten unterschiedlicher
Fachrichtungen an einen Tisch zu holen. Die Diskussionsteilnehmer der Expo Vision waren sich einig, dass
dies zwar gute Ansätze seien, diese aber nicht ausreichten, um Green Building nachhaltig in der Region zu
verankern. Vielmehr solle die Region im Zusammenhang mit dem Ruf Stuttgarts als Technologiehauptstadt
dieses Thema forcieren. Dazu, so die Experten, seien auch monetäre Anreize von der Stadt Stuttgart und dem
Land Baden-Württemberg, zum Beispiel durch die Einrichtung einer Green-Building-Stiftungsprofessur,
nötig. Investiert werden sollte seitens der Region nicht nur in Forschungen für die Automobilindustrie,
sondern auch für ökologische Baumaßnahmen. Nur mit Innovationen in diesem Bereich könne die Region
auch dauerhaft ihre Spitzenposition sichern. Desweiteren sind neue Vergabestrategien gefordert, so sollte
das Thema Nachhaltigkeit Bestandteil der Vergaberichtlinien werden. Bei öffentlichen Ausschreibungen ist
die Stadt angehalten für Green-Building-Maßnahmen auch mehr zu investieren.
Nadja Lemke, Drees & Sommer
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Charts des Monats


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Deutsche Bauwirtschaft plädiert für „bedarfsgerechten und zügigen Flughafenausbau“


Die deutsche Bauwirtschaft hat sich am Dienstag für einen „raschen Ausbau
des Frankfurter Flughafens zur Sicherung einer starken Position Deutschlands
im internationalen Standortwettbewerb2 ausgesprochen. Bei einer gemeinsa-
men Zukunftstagung von Bauwirtschaft und Fraport sagte der Vorsitzende
des Ausschusses großer Unternehmen im Hauptverband der Deutschen Bau-
industrie, Prof. Hans Helmut Schetter, „Flughäfen seien Wachstums- und Job-
motoren für Regionen, ein Stück Zukunftsvorsorge für unser Land“. Airports
seien auch wichtige Auftraggeber für die deutsche Bauindustrie.
Von den 2007 an deutschen Flughäfen in Sachanlagen investierten 1,7 Milli-
arden Euro seien mehr als die Hälfte in Bauinvestitionen geflossen. Damit
seien im vergangenen Jahr etwa 11.000 Arbeitsplätze in der deutschen Bau-
wirtschaft geschaffen oder gesichert worden. Insgesamt seien im letzten Jahr-
zehnt nahezu 28 Milliarden Euro in die deutsche Flughafeninfrastruktur
investiert worden. Schetter, der Vorstandsmitglied des Bau- und Dienstleis-
tungskonzerns Bilfinger-Berger ist, äußerte mit Blick auf die Zukunft seine
Kommunikationskampagne zum Sorge über die jetzt schon nicht ausreichende Kapazität an den Flughäfen in
Flughafenausbau
Frankfurt und Düsseldorf. Schon jetzt zeichne sich eine ähnliche Entwicklung
in München, Hamburg und Stuttgart ab.
Folge der Kapazitätsengpässe seien unter anderem Warteschleifen für Flugzeugpassagiere. Die Lufthansa vergeu-
de nach eigenen Angaben rund drei Prozent ihres Kerosinverbrauches auf diese Weise. Leidtragende seien
Umwelt und Klimaschutz. Schetter begrüßte das neue Flughafenkonzept des Bundes zum bedarfsgerechten Aus-
bau der Flughäfen. Man sehe es allerdings mit Sorge, dass „Linke“ und Grüne den Bau einer vierten Landebahn
in Frage stellen. Auch plädierte er für eindeutige politische Rahmenbedingungen zum Ausbau der Flughafenin-
frastruktur in Deutschland. Die zentralen Airports - allen voran Frankfurt -müssten gestärkt werden, bewältigten
sie doch über 90 Prozent des Passagier- und Frachtaufkommens. Daneben müsse es aber auch ein Netz größe-
rer leistungsfähiger Regionalflughäfen geben, um die für die wirtschaftliche Entwicklung wichtige Luftverkehrs-
anbindung der Regionen sicherzustellen, aber auch die großen Verkehrsflughäfen zu entlasten.
Zu einem solchen Regionalflughafen könnte sich Kassel-Calden entwickeln, über den Nordhessen und seine
Metropole in das europäische Luftverkehrsnetz integriert werden sollen. Dieses Vorhaben dürfe nicht dem Ein-
spruch der Flughafengegner in SPD, Grünen und die Linke zum Opfer fallen.
Weiterhin sprach sich Schetter für eine Entbürokratisierung des Planungsrechtes zur Vermeidung jahrelanger Geneh-
migungsverfahren und für eine schnelle Anbindung von Flughäfen an das Fernstraßen- und Schienennetz aus, wobei
es hier vor allem in München und beim künftigen Berliner Großflughafen BBI unübersehbare Defizite gebe.
Besorgt zeige sich Schetter über den Gesamtzustand der öffentlichen Infrastruktur in Deutschland, wobei er
besonders den Zustand des Autobahn- und Schienennetzes, der Brücken im Bereich der Bundesfernstraßen und
die Lage in den Kommunen ansprach. Die Infrastruktur in Deutschland werde spätestens seit 2003 auf Verschleiß
gefahren. Ein bedarfsgerechter Ausbau finde nicht statt, der Verfall der öffentlichen Infrastruktur schreite voran.
Der für den Flughafenausbau zuständige stellvertretende Fraport-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan
Schulte nannte auf der gleichen Veranstaltung die Erweiterung von Deutschlands zentralem Luft-
verkehrsdrehkreuz entscheidend für die Zukunft- und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens,
der Region Rhein-Main und darüber hinaus für Deutschland. Der Frankfurter Flughafen gehöre zu
den Top Ten der Welt und habe den Ehrgeiz, „weiterhin in der ersten Liga zu spielen“. Die Nach-
frage nach Slots - also Zeitfenstern für Starts und Landungen - übersteige bereits heute schon die
Dr. Stefan Kapazität des Flughafens. Nur ein zeitgerechter Ausbau verhindere, dass Frankfurts Airport und
Schulte
damit die Region den internationalen Anschluss in infrastruktureller Hinsicht nicht verpasse.
Wörtlich erklärte Schulte: „Unsere Wettbewerber schlafen nicht. Die meisten Großflughäfen in der Welt planen
angesichts des Wachstums in Weltluftverkehr eine Erweiterung oder haben bereits ausgebaut. Paris hat uns
bereits überholt, Madrid und Amsterdam stehen in den Startlöchern, im Mittleren Osten wird eine gigantische
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Kapazität aufgebaut. Wir brauchen den Ausbau - jetzt“.


Schulte verwies darauf, dass der Frankfurter Flughafen einer der größten Investitions-Standorte und Baustellen
in Europa sei. Am Standort FRA würde zur Sicherung der Konkurrenzfähigkeit zwischen zehn und zwölf Milliar-
den Euro investiert. Alleine die Fraport gebe im Zeitraum von 2007 bis 2015 rund sieben Milliarden Euro für die
Zukunftssicherung aus.
Schulte gab sich mit Blick auf die zügige Realisierung des Ausbaus und das Anfang 2009 zu erwartende Urteil
des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes zuversichtlich. Die Inbetriebnahme der neuen Nordwest-Landebahn,
die eine Länge von 2.900 Metern habe und unabhängige Anflüge ermögliche, sei für 2011 geplant. Die Vorbe-
reitungen für den Bau der Bahn seien abgeschlossen, sie müssten jetzt zügig umgesetzt werden. Parallel hierzu
beginne man mit dem Bau des Terminals 3, das eine Erweiterung um 75 Flugzeugpositionen und eine Aufstok-
kung des bisherigen Kapazitätsangebotes um rund 25 Millionen Passagiere erlaube.
Das prognostizierte Verkehrsaufkommen in Frankfurt liegt nach Angaben Schultes bei 88,3 Millionen Passagie-
ren im Jahre 2020. Im vergangenen Jahr habe man über 54 Millionen Fluggäste registriert. Das Wachstum im
Luftverkehr werde auf jährlich vier bis sechs Prozent geschätzt. In den vergangen drei Jahrzehnten habe es trotz
zahlreicher Krisen einen Langfristtrend von 4,5 Prozent gegeben. Insoweit seien auch die derzeitige Stagnation
der Verkehrszahlen temporär und konjunkturbedingt.
Schulte nannte den Ausbau auch eine starke Vitaminspritze für Wirtschaft und Arbeitsmarkt in der Region. Der
Flughafen habe sich in der Vergangenheit als Jobmaschine erwiesen. Nach den Berechnungen von Gutachtern
schaffe der Ausbau 100.000 zusätzliche Arbeitsplätze, davon alleine 25.000 am Flughafen selbst. Schon jetzt sei
FRA die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands mit über 70.000 Beschäftigten. Die Fraport veranstaltete am
Dienstag mit dem Hauptverband der deutschen Bauindustrie e.V. und dem Bauindustrieverband Hessen eine
hochkarätige Expertentagung. Führende Vertreter des Flughafenbetreibers und der Bauwirtschaft stellten dabei
Analysen und Lösungskonzepte zur Bewältigung der komplexen Großprojekte am Frankfurter Flughafen vor.
Beide Seiten waren sich einig, dass Infrastrukturprojekte dieser Größenordnung Auftraggeber und Auftragneh-
mer unter den gegebenen Markt- und Vergabebedingungen vor so gewaltige Herausforderungen stellen, dass
nur ein Höchstmaß an Kooperation zum Erfolg führe.
Neben Schulte und Schetter traten unter anderen auf der Seite der Bauwirtschaft der Vorsitzende des Bauindu-
strieverbandes Hessen-Thüringen, Peter Hübner und der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deut-
schen Bauindustrie, Michael Knipper, von der gastgebenden Fraport der Generalbevollmächtigte für Immobilien-
und Facility Management, Martin Schlegel, sowie der Leiter des Einkaufs, Thomas Steckel, auf. Schlegel erklärte,
die als Folge der Marktverhältnisse im letzten Jahrzehnt gewachsene Konfrontation auf den Baustellen müsse
„dringend durch ein zeitgemäßes und partnerschaftliches Miteinander ersetzt“ werden.
Fraport AG, Alfred Schmoeger
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Bundesfinanzierung für „Stuttgart 21“ soll stehen


Über die Finanzierung des Bahnprojekts „Stuttgart 21" ist zwischen Bund und Land Baden-Württemberg
eine Einigung erzielt worden: Der Haushaltsausschuss der Berliner Koalition werde in seiner Sitzung am 13.
November Gelder in Höhe von rd. 500 Mio. Euro bewilligen, berichtet die „Stuttgarter Zeitung“ mit Beru-
fung auf Unterlagen des Ausschusses. Für den Neubau des Stuttgarter Bahnhofs sollen zwischen 2010 und
2015 insgesamt rd. 320 Mio. Euro fließen. Weitere 180 Mio. Euro würden ab 2015 bereitgestellt, so die Zei-
tung. Ingesamt belaufen sich die Kosten des Großprojekts auf rd. 3,1 Mrd. Euro. Den größten Teil der Kosten
übernimmt die Bahn (rd. 1,3 Mrd. Euro). Das Land beteiligt sich mit rd. 370 Mio. Euro, die Stadt mit rd. 32
Mio. Euro. Wann die ursprünglich für Oktober vorgesehene Unterzeichnung einer Finanzierungsvereinbarung
nachgeholt wird, steht derzeit noch nicht fest.
Stuttgarter Zeitung

30 Mio. Euro teures Logistikzentrum in Ludwigsburg geplant


Das Logistikunternehmen Atege GmbH hat vom Ludwigsburger Gemeinderat den Zuschlag für ein städti-
sches Grundstück im Gewerbegebiet „Hintere Halden“ erhalten. Der Kaufpreis für das 5,4 ha große Areal
beträgt rd. 13,5 Mio. Euro (250 Euro/m²). Das Unternehmen will auf dem Gelände für insgesamt rd. 30 Mio.
Euro ein neues Logistikzentrum errichten. Die Atege ist eine Tochtergesellschaft der Schweizer Gondrand
Global Transports & Logistics.
Thomas Daily GmbH

Übersicht über alle PropertyLunch®-Veranstaltungen


im Dezember 2008
02. Dezember 2008, Hamburg, Übersee-Club Hamburg
59. PropertyLunch® Hamburg
Thomas Schlieper, Geschäftsführer & CEO OperationsTreugast Solutions Group
Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Hotelimmobilie am Beispiel Hamburg

03. Dezember 2008, Leipzig, Hotel Fürstenhof Leipzig


13. PropertyLunch® Leipzig
Christoph Germer, Rechtsanwalt FPS Fritze Paul Seelig
Smart metering - Chancen und Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft

04. Dezember 2008, Wien, Hotel Bristol Wien


12. PropertyLunch® Wien
Herr Ralph Bezjak, Managing Director PREMIUMRED Real Estate Development
GmbH und Gert-Jan de Kieviet, Managing Director Sword CTSpace
Steigerung der Wertschöpfung für Projektentwickler mit Hilfe moderner Informations-
technologien
09. Dezember 2008, München, Hotel MANDARIN ORIENTAL München
64. PropertyLunch® München
Jan Bärthel MRICS, Geschäftsführer W&P Immobilienberatung GmbH
DCF und WertV - überbrückbare Gegensätze?
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10. Dezember 2008, Frankfurt, Villa Kennedy Frankfurt


66. PropertyLunch® Frankfurt
Thomas Schlieper, Geschäftsführer & CEO OperationsTreugast Solutions Group
Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Hotelimmobilie am Beispiel Frankfurt

11. Dezember 2008, Stuttgart, HOTEL AM SCHLOSSGARTEN


66. PropertyLunch® Stuttgart
Rainer Reddehase, Geschäftsführer REAL ESTATE STUTTGART Chartered
Surveyors GmbH
Gold ausverkauft! Gibt es nun eine Flucht in die Immobilien-Sachwerte?

16. Dezember 2008, Düsseldorf, Steigenberger Parkhotel


63. PropertyLunch® Düsseldorf
Thomas Schlieper, Geschäftsführer & CEO OperationsTreugast Solutions Group
Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Hotelimmobilie am Beispiel Düsseldorf

17. Dezember 2008, Berlin, Hotel de Rome


83. PropertyLunch® Berlin
Birgit Steindorf, Teamleiterin Finanzierung, Standorte, Arbeitsmarkt Berlin-Partner GmbH
Der neue Flughafen Berlin Brandenburg International - Auswirkungen auf die Wirtschaft und
Chancen für die Flughafenregion

18. Dezember 2008, Berlin, Umspannwerk West (16.00 - 20-00 Uhr)


2. PropertyBrainday® Berlin
Dirk M. Feid, Geschäftsführer / CEO Treugast Unternehmensberatungsgesellschaft mbH
Thomas Kahl, Colliers PropertyPartners Hotel GmbH
Detlef Kaiser, Leiter Gewerbliche Investoren Deutsche Kreditbank AG
Peggy Lindner, Geschäftsführerin Hotel am Schloß Apolda
Christian Windfuhr, CEO Grand City Holland B.V.
Wer A sagt, kann auch B sagen – Chancen des Hotelmarktes außerhalb von A-Standorten

24. November 2008, Leipzig


1. PropertyBrainDay® Leipzig, Da Capo Leipzig
Andreas Erben, Geschäftsführer Colliers Hotel CCP Hotel GmbH
Dirk M. Feid, Geschäftsführer / CEO Treugast Unternehmensberatungsgesellschaft mbH
Markus Lehnert, Vice President International Hotel Developement Marriott International Inc.
Reiner Nittka, Member of the Executive Board GBI AG
Gert Prantner, Geschäftsführender Gesellschafter RIMC Vermögens- und Verwaltungs-
gesellschaft mbH & Co.KG
Hanno Weiß, Geschäftsführer Lloyd Fonds Real Estate Management GmbH
Markus Wenske, Partner Rechtsanwaltskanzlei Lill
Vertragsgestaltung in der Hospitality Branche

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