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Klausur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am 3.3.2011 - Scramblinc,

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Angabenheft zu Scrambling Nr. 06 Klausur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am 3.3.2011

Aufgabe 1: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zum Testen von Informationssystemen ist (sind) richtig?

a) Die "Testphase" folgt der "Requirements Engineering"-Phase.

b) Konfigurationen/Subsysteme werden in Form von "Integrationstests" gemeinsam getestet.

c) "Regressionstests" stellen sicher, dass Programme vor allfälligen Modifikationen ihren Spezifikationen entsprechen.

d) Testen ist der Nachweis für die Fehlerfreiheit von Informationssystemen.

q) Beim "Modultest" werden individuelle Softwarekomponenten (oder kleine Konfigurationen) auf ihre korrekte Funktionalität überprüft.

Aufgabe 2: (2,00 Punkte) Welche der Aussagen zum Kundenbeziehungsmanagement ist (sind) zutreffend? ^(fUnter Customer Relationship Management versteht man ein rechnergestütztes Kundenbeziehungsmanagement, das als Kommunikationsinstrument verstärkt nußenwirksame Informationssysteme auf Basis des Internets einbezieht. Jfcf) Als Grundlage des elektronischen Kundenbeziehungsman.uiomriil:, dirni eine l uic-nUmi in der sich Informationen über die Kunden, wie zum Beispiel persönliche Daten, Vorlluhon und bisherige Umsätze befinden.

c) Die Haupteinsatzgebiete des Kundenbeziehungsmanagements liegen in den Bereichen Produktentwicklung, Beschaffung und Produktion.

d) Zielgruppe für Kundenbeziehungsmanagement (CRM - Customer Relationship Management) sind ausschließlich Privatkunden.

e) Gute CRM-Lösungen zeichnen sich dadurch aus, dass alle relevanten Kontaktkanäle zwischen Unternehmen und Kunden unterstützt werden und sie zudem in die restliche IT-Unternehmensstruktur (z.B. ERP-System) integriert sind.

Aufgabe 3: (2,00 Punkte) Sie sind in einem Unternehmen als Sicherheitsmanagerin tätig. Welche Aussage(n) über das Sicherheitsmanagement ist (sind) korrekt?

hat als primäres Ziel, Integrität, Vertraulichkeit und

a) Das Sicherheitsmanagement

Authentizität der Daten zu gewährleisten.

b) Die Kosten der Informationssicherheit setzen sich aus den Kosten der Schadensfälle und den Kosten der Gegenmaßnahmen zusammen.

c) Organisatorische Maßnahmen wie die Herstellung einer bestimmten Infrastruktur gehören nicht zum Sicherheitsmanagement.

d) Zutrittsberechtigungen zu Räumen sind Maßnahmen des Sicherheitsmanagements.

ist die Verwaltung von Zugriffsrechten für Programme

e) Teil des Sicherheitsmanagements und Daten.

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Aufgabe 4: (2,00 Punkte) Welche der angeführten Aussagen hinsichtlich Individualentwicklung von Software bzw. Anschaffung von Standardsoftware ist (sind) richtig?

a) Die Entwicklung von Individualsoftware hat den Vorteil, dass sich die Entwicklungskosten auf einen einzigen Anwender konzentrieren und somit für diesen geringer ausfallen.

b) Der Einsatz weit verbreiteter Standardsoftware schafft beim Anwender erhöhte Zukunftssicherheit hinsichtlich Weiterentwicklung der Programme, Fehlerbehebung, Versionswechsel und Programmwartung.

c) Bei der Beschaffung von Standardsoftware erspart man sich die oft umfangreiche Anforderungsanalysen im Unternehmen.

d) Ein Programm für die Unterstützung der Warenwirtschaft im Unternehmen wird man heutzutage praktisch ausschließlich als Individualsoftware entwickeln, weil es kaum ein adäquates Angebot am Softwaremarkt gibt.

e) In der Regel lassen sich die Entwicklungskosten von individuell entwickelten maßgeschneiderten Programmen nicht dadurch wieder hereinbringen, indem die Programme später am Softwaremarkt angeboten und in großem Stil verkauft werden.

Aufgabe 5: (2,00 Punkte) Welche Aussage(n) zu Generalisierung und Spezialisierung ist (sind) richtig?

a) Eine Superklasse vererbt Eigenschaften an eine spezialisierte Klasse.

b) Wenn eine erbende Klasse zusätzliche Methoden neben den vererbten bereitstellt, spricht man vom Überschreiben von Methoden.

c) Von Spezialisierung spricht man, wenn eine Klasse spezielle Eigenschaften von einer

anderen Klasse erbt. )d) Unter Generalisierung versteht man, wenn aus zwei Klassen wie beispielsweise Auto und Motorrad eine allgemeinere Klasse Fortbewegungsmittel mit den gemeinsamen Eigenschaften von Auto und Motorrad definiert wird.

e) Eine Subklasse vererbt Eigenschaften an eine Superklasse .

Aufgabe 6: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zu Branchenprogrammen ist (sind) richtig?

a)

Branchenprogramme

sind wegen der Spezialisierung auf einen bestimmten

Wirtschaftszweig immer wesentlich komplexer als branchenneutrale Lösungen.

IS)

Branchensoftwar e ist betrieblich e Anwendungssoftware , di e i n ihre n Funktione n an di e Geschäftsprozesse eines speziellen Wirtschaftszweigs angepasst ist.

c)

SAP bietet aus Rationalisierungsgründen nur branchenneutrale ERP-Lösungen an.

d)

Branchenprogramme bieten einem Anwender die Möglichkeit, branchenspezifisches Wissen anderer Anwender zu übernehmen.

e)

Softwarekataloge (wie z.B. der ISIS Software Report der Firma Nomina) unterstützen die Recherche über am Markt verfügbare Branchenpakete.

Aufgabe 7: (2,00 Punkte) In der Organisationssicht wird die Aufgabenverteilung in einem Betrieb dargestellt. Welche der nachfolgenden Aussagen ist (sind) in diesem Zusammenhang korrekt?

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Ein Nachteil von ARIS ist das Fehlen der Möglichkeit, Kostenstellen, Gruppen, oder auch Verweise auf weitere Organigramme eintragen zu können. An der Erweiterung des Standards und der Behebung dieses Problems wird aber bereits gearbeitet.

b)

Ein Organigramm ist ein Diagramm (grafische Darstellung) zur Beschreibung von Organisationsstrukturen.

K)

In der Organisationssicht wird beispielsweise beschrieben, welche Organisationseinheiten (Abteilungen, Stellen) existieren, und welche Mitarbeiterinnen zu diesen Organisationseinheiten gehören oder welche Rollen diese wahrnehmen.

d)

Wie auch in vielen anderen (IT-)Bereichen gibt es bei der Darstellung von Organigrammen einen Standard, der von der ISO (International Standardisation Organisation) entwickelt wurde und für jedermann verbindlich ist. Dieser Standard heißt ARIS - Architektur integrierter Informationssysteme.

e)

Die wichtigsten einfachen ARIS-Konstruktionselemente der Organisationssicht sind Organisationseinheiten (typischerweise Abteilungen), Standorte (Niederlassungen eines Unternehmens), Stellen (Arbeitsplätze) und Personen (Stelleninhaber).

Aufgabe 8: (2,00 Punkte) Sie sind Geschäftsführerin in einem (regional ausgerichteten) Elektronik-Handelsunternehmen mit 10 kleinen Filialen in guter Lage in Wien und wollen dort ein neues Warenwirtschaftssystem einführen. Welche(n) der folgende(n) Aspekt(e) werden Sie - unter anderem - in die Entscheidung zwischen mehreren in Frage kommenden Standardsoftware-Alternativen einbeziehen:

a) In der Standardsoftware verwendete Programmiorspracho(n)

b) Internationalität (Mehrsprachigkeit, Zeichensätze, unterschiedliche Rechtssyslomo).

c) Unterstützung und Beratungsleistung durch den Anbieter bei der Einführung der Software im Unternehmen

d) Skalierbarkeit des Systems

e) Betriebsreife der angebotenen Software (Implementierungszeit, Verfügbarkeit)

Aufgabe 9: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zu SISP ist (sind) richtig?

a) Bestandteil von SISP ist die Erstellung und systematische Umsetzung einer unternehmensweiten, einheitlichen Informationssystemarchitektur.

b) Die im Zuge der erstmaligen SISP entwickelten IS-Pläne sollten im Einjahresrhythmus vom Leiter der IS-Abteilung fortgeschrieben werden.

c) Der Planungshorizont von SISP ist aufgrund des hohen Innovationsdrucks auf drei Jahre beschränkt.

d) Aus der Sicht der Wirtschaftsinformatik zählt die Informationssystemstrategie zur Gesamtstrategie eines erfolgreichen Unternehmens.

e) SISP steht für "Systematic Information System Planning".

Aufgabe 10: (2,00 Punkte) Bei der Kryptographie unterscheidet man zwischen symmetrischen und asymmetrischen Verfahren. Sind folgende Eigenschaften richtig zugeordnet? ^X) Die asymmetrische Kryptographie eignet sich zur Erzeugung von digitalen Unterschriften.

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,fo) Bei der asymmetrischen Kryptographie kommen zwei verschiedene, zueinander passende

Schlüssel zur Anwendung.

c) Können zwei Personen ausschließlich über unsichere Wege (also Kanäle, die abgehört werden können) kommunizieren, so ist es mittels asymmetrischer Kryptographie trotzdem möglich, geheime Daten auszutauschen.

d) Bei der asymmetrischen Kryptographie müssen beide Schlüssel geheim bleiben.

e) Die symmetrische Kryptographie wird im Englischen als "Public Key"-Verfahren bezeichnet.

Aufgabe 11: (2,00 Punkte) Unter Personalwirtschaft oder Personalwesen versteht man die Bereitstellung und den zielgerichteten Einsatz von Mitarbeiterinnen in Betrieben. Welche der folgenden Aussagen ist (sind) in diesem Kontext richtig?

a) Mit umfassenden Personalinformationssystemen ist man u.a. in der Lage, den gesamten Berufsweg der Mitarbeiterinnen (Employee Lifecycle) von der Stellenausschreibung über die Bewerbung und Einstellung bis hin zur Laufbahn- und Nachfolgeplanung zu dokumentieren und alle damit verbundenen Tätigkeiten der Personalabteilung sowie der beteiligten Fachabteilung(en) zu unterstützen.

b) Betriebe führen Personalentwicklung durch, um die Mitarbeiterqualifikation zu verbessern, die Motivation der Mitarbeiterinnen zu erhöhen und um diese stärker an den Betrieb zu binden.

c) Die Vereinbarung von Zielvorgaben und Anreizsystemen, wie z.B. Prämien oder sichtbare Auszeichnungen, gehört zum Bereich der Personalplanung.

(^'Wirtschaftliche Ziele sind die Sicherstellung der Verfügbarkeit von bestgeeigneten

Mitarbeiterinnen und ihres effizienten Arbeitseinsatzes.

e) Die Personalplanung beinhaltet u.a. die Besetzungsplanung, Personalbedarfsplanung, Porsonaloinsat/planung, die Umsatzplanung für die Vertriebsmitarbeiter und die Planung dor Maschinenbelegung für dio Mitarbeiterinnenin der Produktion.

Aufgabe 12: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zu Netzwerkeffektenist (sind) richtig?

a) Ein positiver Netzwerkeffekt besagt, dass die erhöhte Verbreitung eines Gutes fast ausschließlich dem Produzenten (und daher praktisch keinem Kunden) zu Gute kommt.

b) Kleine Netze haben stärkere Netzwerkeffekte als große Netze. Unter sonst gleichen Bedingungen sollten die Konsumenten deshalb bereit sein, mehr für den Anschluss an kleinere Netze zu bezahlen.

c) Zu den positiven Netzwerkeffekten zählen die positiven Produktionseffekte, die positiven Distributionseffekte und die positiven Konsumeffekte.

&j Ein positiver Konsumeffekt ist ein Netzwerkeffekt, der durch die Anzahl der Nutzer, zum Beispiel die Anzahl der Teilnehmer eines Telekommunikationsnetzes, mitbestimmt wird. Positiver Konsumeffekt bedeutet, dass der Nutzen einer Einheit eines Gutes mit dem Verbreitungsgrad steigt.

e) Das Metcalfsche Gesetz besagt, dass der Wert eines Kommunikationsmediums quadratisch mit der Zahl der daran angeschlossenen Benutzerinnen ansteigt. Dies liegt darin begründet, dass die Zahl der möglichen Interaktionen in einem Netzwerk ebenso quadratisch zu der Zahl der angeschlossenen Benutzerinnen ansteigt.

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Aufgabe 13: (3,00 Punkte) Der Autobauer VW bietet sein Modell Passat in drei Produktlinien Trend, Comfort und Sport mit jeweils unterschiedlichem Aussstattungsumfang und zu unterschiedlichen Preisen an. Die Zusatzausstattungen sind aber, basierend auf einem Basismodell, auch einzeln erhältlich. In der Regel sind bestimmte Zusatzkomponenten bereits in den Modellen eingebaut und dann im Preis enthalten. Welche Aussage(n) zur skizzierten Preisgestaltung von VW ist (sind) richtig? ^(Voraussetzungen für eine Produktindividualisierung sind eine ausreichend große Zahl

~~~ veränderbare r Produkteigenschafte n un d ei n Individualisierungsbedar f

b) Wenn VW mehrere Komponenten (Grundausstattung + Zubehör) in einem Paket integriert und dieses zu einem günstigeren Gesamtpreis als die Summe der Preise der Einzelkomponenten anbietet, nennt man dies Preisbündelung.

c) Wenn VW kostenlos zusätzlich zur Serienausstattung ein einfaches Navigationssystem einbaut, um später durch den Verkauf von neuen Softwareversionen die Kunden bereits an dieses Produkt gebunden zu haben, so liegt "Follow the Free"-Pricing vor.

d) Vorauasötzyrig für eipe Prej«aiffer9ffzienjng ist ein vollkommener Gesamtmarkt, der die UnteffMung der Kjxtfden tffuntersehiedtiche Segmente nicht zulässt.

e) Wenn vW für praktisch dasselbe Produkt (Standard-Version) von gewerblichen Kunden und von Privatkunden unterschiedliche Preise verlangt, liegt Produktindividualisierung vor.

seiten s de s Kunden .

Aufgabe 14: (2,00 Punkte) Der Markt von ERP-Software wird von wenigen Herstellern dominiert. Welche dor nachfolgenden Aussagen ist / sind richtig?

k)

Der deutsche Standardsoftwarehersteller SAP ist auf dem wHiwriiun l III' M,nM <l»i unumstrittene Marktführer.

-i»)

Oracl e

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Datenbankmanagementsystemen, sondern offeriert auch ERP-Lösungen für Großbetriebe,

c)

Direkter Konkurrent von SAP im Großunternehmenssektor ist Navision.

 

ä)

SAP bietet verschiedene ERP-Lösungen für mittelständische und für große Unternehmen

an.

e)

Im deutschsprachigen

ERP-Markt für Klein- und Mittelbetriebe

mit 100 -

500

Mitarbeiterinnen ist Compiere Marktführer.

Aufgabe 15: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zu Open-Source-Software ist (sind) richtig?

a) Bei Open-Source-Software ist ein öffentlicher "Source-Key" (Quellschlüssel) verfügbar.

b) Open-Source-Software folgt dem "White-Box"-Prinzip.

c) Open-Source-Software folgt dem "Black-Box"-Prinzip.

d) Open-Source-Software muss nicht kostenlos sein.

e) Die meisten Open-Source-Software-Projekte nutzen die GPL ("GNU Public License").

Aufgabe 16: (2,00 Punkte) Durch das Internet hat sich die Wertschöpfungskette von Unternehmen stark verändert. Das Internet ermöglicht ein umfassendes, auf bestimmte Benutzerinnen zugeschnittenes Informationsangebot und die unmittelbare Interaktion zwischen Anbietern und Nachfragern zu vergleichsweise niedrigen Kosten. Welche Auswirkungen hat dies?

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Pkusur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am 3.3.2011 - Scrambling 06

ftf Die Internet-Märkte haben einen zunehmenden Einfluss auf die entsprechenden Märkte in

der realen Welt, was sich z.B. in der Aufhebung örtlicher Monopole zeigt.

b)

Die Konsumenten erhalten zwar Zugang zu einem wesentlich breiteren Spektrum von Angeboten, die sich aber kaum miteinander vergleichen lassen. Der Markt verliert also an Transparenz.

c)

Durch die mangelnde Transparenz des Marktes lassen sich große Preisunterschiede gut durchsetzen.

ä)

Ob die Verbraucher "ihren" Geschäften in der realen Welt die Treue halten bzw. in welchem Umfang und wie schnell sie von den neuen Möglichkeiten des Internets Gebrauch machen, hängt maßgeblich von ihren Gewohnheiten und der Bindung an ihre bisherigen Geschäftspartner ab.

e)

Für neu einsteigende Unternehmen wird der Markteintritt massiv erschwert.

Aufgabe 17: (2,00 Punkte) Der pensionierte Einzelhandelskaufmann Hans G. entdeckt bei Aufräumarbeiten am Dachboden eine alte Waage aus seinem früheren Lebensmittelgeschäft. Da er weiß, dass dieses Modell mittlerweile Seltenheitswert hat, will er die Waage umgehend im Internet versteigern. Das Bietverfahren beginnt mit einem Ausrufungspreis, der sukzessive erhöht wird, wenn jemand bereit ist, den aktuellen Preis zu bezahlen. Der Bieter, der nicht mehr überboten wird, erhält dann den Zuschlag und bekommt das Gut um den von ihm gebotenen Preis. Wonn zwei Bieter dasselbe Gut unbedingt wollen, so können sio sich gegenseitig in mohroron Runden überbieten. Um welche Auktionsform(en) handelt es sich hierbei? ~$i) Höchstpreisauktion (engl.: first price auction)

b) Offene Auktion (engl.: open auction)

c) Englische Auktion (engl.: English auction)

d) Zwoisoitigo Auktion (otigl.: double auction)

e) Holländischo Auktion (engl.: Dutch auction)

Aufgabe 18: (3,00 Punkte) Ein Relationenschema in dritter Normalform kann aus einem Entity-Relationship-Diagramm durch sechs Transformationsschritte erzeugt werden. Welche der nachfolgenden Aussagen zur Umwandlung von ER-Diagrammen ist (sind) korrekt?

a) Die im ER-Diagramm durch Rechtecke gekennzeichneten Objekttypen werden zu Tabellen. Der Name der Tabelle entspricht dem Namen des Objekttyps.

b) 1:1-Beziehungen des ER-Diagramms werden zu eigenen Tabellen, wobei der Name der Tabelle dem Beziehungsnamen entspricht. Die Attributen dieser Tabelle bestehen aus den der Beziehung zugeordneten Attribute und den Primärschlüsseln der beteiligten Objekttypen.

c) Aus den doppelt umrahmten Ovalen werden eigene Tabellen erzeugt. Dabei werden der Primärschlüssel des Objekttyps und das mehrwertige Attribut selbst zu den Spalten dieser neuen Tabelle.

d) Einfach unterstrichene Bezeichner in Ovalen zeigen in ER-Diagrammen an, dass sie im Vergleich zu den doppelt unterstrichenen weniger wichtig sind.

e) Bei n:m-Beziehungen wird der Primärschlüssel des Objekttyps auf der durch "n" gekennzeichneten Seite als Attribut in die Tabelle, die dem Objekttyp auf der mit "m" gekennzeichneten Seite entspricht, aufgenommen.

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Aufgabe 19: (3,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen über Internet-Portale ist (sind) zutreffend? .a) Sie benutzen über ein Unternehmensportal immer wieder einige Produktdemonstrationen,

den veröffentlichten Geschäftsbericht und diverse Diskussionsforen, die Sie jeweils über verschiedene Menüstufen erreichen. Nach einiger Zeit erscheinen diese von Ihnen am häufigsten besuchten Menüpunkte auf der Leitseite (= erste Seite) des Unternehmensportals. Damit liegt die Vermutung nahe, dass es sich um ein adaptives Portal handelt.

b) Ein Unternehmensportal, das Information für jedermann bereitstellt, ist ein öffentlich zugängliches Internet-Portal, auch wenn manche Funktionen (beispielsweise Formularabruf, Urlaubsmeldungen, Reisekostenabrechnungen) auf bestimmte Firmenangehörige beschränkt sind.

c) Adaptierbare Portale sind Internet-Portale, die von den Benutzerinnen selbst an seine Bedürfnisse angepasst werden können.

d) Ein horizontales Portal sammelt beziehungsweise bietet Information über einen ganz bestimmten, relativ engen Themenbereich, zum Beispiel Kochrezepte oder Erfahrungsberichte von Schitouren-Gehern.

e) Internet-Portale bieten durch strukturierte Metainformation einen benutzerfreundlichen Zugang zu im Internet verfügbaren Dokumenten an. Der Informationsabruf ist für die Benutzerinnen stets kostenpflichtig.

Aufgabe 20: (2,00 Punkte) Welche(s) der folgenden Softwareprodukte ist (sind) Open-Source-Software? '•g) Datenbankverwaltungssystem PostgreSQL

b) Betriebssystem Linux

c) Bürosoftwarepaket Oracle OpenOffice.org (OOo)

d) Webserver Apache

e) Webbrowser Microsoft Internet Explorer (MSIE)

Aufgabe 21: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen über Risikomanagement ist (sind) richtig?

a)

Eine Risikoanalyse kann nicht durch automatisierte Tests und Echtzeitüberwachung der Zugriffs- und Berechtigungssteuerung erarbeitet werden.

1s)

Bedienungsfehler sind eine Risikoquelle.

c)

Nachlässigkeit ist eine Risikoquelle.

d)

Zu den Schad- und Sabotageprogramme zählen trojanische Schafe, Bakterienprogramme sowie Schlangenprogramme.

e)

Schad- und Sabotageprogramme sind eine Risikoquelle.

Aufgabe 22: (3,00 Punkte)

Jahre haben viele große ERP-Softwarehersteller die Umstellung ihrer

Produkte auf service-orientierte Architekturen (SOA) und die schrittweise Entwicklung von

stärker modularisierten Anwendungen "in Gemischtbauweise" mittels Web-Services angekündigt. Welche der folgenden Aussagen ist (sind) hierzu richtig?

Mitte der 2000er

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; fi) SAP bietet unter der Bezeichnung ESOA (Abkürzung von engl.: Enterprise Services Oriented Architecture) eine Weiterentwicklung des Konzepts von Web-Services zu einer Architektur für Geschäftsanwendungen an. Während Webservices zunächst nur ein technisches Konzept darstellen, ist ESOA der Entwurf für umfassende und servicebasierte Geschäftsanwendungen. Die ESOA unterstützt alle Personen, die an einem Geschäftsprozess teilnehmen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Betriebs. Tb) Neben den eingebundenen Anwendungsdienste n werde n mittel s SOA Systemdienst e für

das Kontextmanagement, die Koordination (wie und in welcher Reihenfolge sollen die Anwendungsdienste ausgeführt werden) und die Transaktionssteuerung benötigt, die den Ablauf und die Fehlerbehandlung in zusammengesetzten Anwendungen steuern.

c) Für die Standardsoftwareanbieter eröffnen kleinere, eigenständige Komponenten in der Form von Web-Services die Chance, Geschäftsprozesse in vielfältigen Bedingungslagen gezielter zu unterstützen und damit neue Marktsegmente (kleine und mittlere Betriebe, eine größere Zahl von Branchen) zu erschließen.

d) Unter einer Composite-Application (engl.: composite application) versteht man eine Anwendung, die aus unterschiedlichen Webservices einer Service- orientierten Architektur aufgebaut wird.

e) SOA ist eine Form einer verteilten Informationsarchitoktur, deren Fokus auf der Ankündigung, dem Auffinden und dem dynamischen Aufrufen von hoch stehenden, anwendungsnahen und in sich abgeschlossenen Dien:,Im hoyl /iol isl unlor anderem eine lose Kopplung von Anwendungssystomon.

Aufgabe 23: (2,00 Punkte) Der Bereich der Produktion zeichnet sich durch einen traditionell hohen Grad an Rechnerunterstützung aus. Welche der nachfolgenden Aussagen ist (sind) in diesem Zusammenhang korrekt?

a)

Slücklisten und Arbeitspläne gehören zu sämtlichen Prozessen der Produktionsplanung und -Steuerung zugrundeliegenden gemeinsamen Stammdaton.

b)

Die Produktionsgrobplanung orientiert sich üblicherwoise an der Waroneinsatzplanung.

G)

Die Produktionsplanung und -Steuerung umfasst im Wesentlichen die Prozesse der Absatz- und Produktionsgrobplanung, der Programmplanung, der Leitteileplanung, der plangesteuerten Disposition, der Kapazitätsplanung sowie der Fertigungssteuerung.

d)

SAP ERP unterstützt sowohl unterschiedliche Planungskonzepte (MRP II, Kanban) als auch unterschiedliche Produktionstypen (Fertigungsverfahren).

e)

Materialstammdaten im Materialwirtschafts-Modul von mySAP ERP sind ein von den Materialdaten des Produktions-Moduls völlig losgelöster und eigenständiger Datenbestand.

Aufgabe 24: (3,00 Punkte) Sie besitzen ein kleines Handelsunternehmen zum An- und Verkauf von Uhren und haben Ihr kleines Familienunternehmen in den letzten Jahren solide aufgebaut. Jetzt ist Ihr Hauptlieferant groß ins Internet-Geschäft eingestiegen und bietet seine Uhren zu ihrem Einkaufspreis im Direktvertrieb und mit innovativen Methoden zur Produktdifferenzierung und -Individualisierung global im Internet an. Welche der angeführten Strategien/Maßnahmen werden Sie zur langfristigen Erhaltung ihres Betriebs in Erwägung ziehen?

a) Das Uhrengeschäft schließen und eine neue Herausforderung mit anderen Produkten (Juwelierprodukten) suchen. Man spricht hierbei von einer Produktdiversifikation.

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Klausur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am 3.3.2011 - Scrambling ~.

b) Eine Kooperation mit dem Internet-Anbieter suchen und ihm z.B. Werbe-, Versand-, Logistik- und Kundenberatungsfunktionen anbieten.

c) Selbst ins Internet-Geschäft einsteigen und Uhren weltweit zu Kampfpreisen anbieten.

d) Marktnischen suchen und Beschränkung auf bestimmte Zielgruppen durch ein spezialisiertes Uhrenangebot (z.B. Designer-Uhren).

e) Beschränkung auf den regionalen Markt und Spezialisierung auf bestimmte Uhren-Kategorien und Serviceleistungen für den Kunden (Reparaturen).

Aufgabe 25: (2,00 Punkte) Welche der nachfolgenden Aussagen zu Softwarekomponenten

ist (sind) richtig?

a) Softwarekomponenten reduzieren den Entwicklungsaufwand von Software durch deren Wiederverwendbarkeit. Eine Softwarekomponente löst ein bestimmtes Problem, welches auch mehrfach auftreten kann. Anstatt dieses mehrfach auftretende Problem auch mehrfach programmiertechnisch zu lösen, wird die einmal erstellte Softwarekomponente entsprechend oft eingesetzt.

b) Derzeit ist es noch nicht möglich, Softwarekomponenten ohne Kenntnisse über deren interne Realisierung gezielt einsetzen zu können. Die sinnvolle Verbindung von Softwarekomponenten wird daher durch Fachspezialistinnen, den Component-lntegratoren, durchgeführt.

c) Durch die enge Verbindung von Softwarekomponenten über wohldefinierte Schnittstellen ist deren spätere Optimierung kaum möglich. Hierbei besteht immer die Gefahr, dass dio Funktion anderer Softwarekomponentennegativ beeinflusst wird.

d) Softwarekomponenten können durch Komponontuti oi:;oi/l woulon, dm ulmi unterschiedliche Schnittstellen und Funktionalitäten verfügen. Dies kann Koston spnron helfen und ermöglicht die problemlose Optimierung des Systems.

e) Softwarekomponenten stellen über wohldefinierte Schnittstellen genau festgelegte Funktionen zur Verfügung.

Aufgabe 26: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zu Sicherheitszielen ist (sind) richtig?

a) "Verfügbarkeit" zählt zu den Basissicherheitsdiensten.

b) Asymmetrische Verschlüsselung ist schneller als symmetrische Verschlüsselung.

c) Mit dem privaten Schlüssel kryptographierte Daten können mit dem öffentlichen Schlüssel nicht entschlüsselt werden.

d) Chipkarte und Chiplesegerät können sich gegenseitig über das sogenannte "Challenge-Response"-Verfahren authentifizieren.

e) Hash-Funktionen sind Zweiwege-Funktionen.

Aufgabe 27: (3,00 Punkte) Sie besuchen den Web-Shop eines Sportartikelhändlers, identifizieren sich und bekommen Produkte aus der Bergsportabteilung und der Schiabteilung angezeigt, die für Sie potenziell interessant sind. Welche Aussage(n) ist (sind) hierzu richtig?

a) Durch die Nutzung von Empfehlungssystemen können individuelle Präferenzen berücksichtigt und die Teilmenge der Ihnen präsentierten Sportartikel eingeschränkt werden.

t. Lusur aus "Betriebliche Informationssysteme

l" am 3.3.201 1 - Scrambling 06

Ihre persönliche Kaufentscheidung ermöglicht in weiterer Folge, gemeinsam mit den Daten vieler anderer Kunden, die Selektion von Zielgruppen, die individuell angesprochen werden können. Die Auswertung der im Data Warehouse gespeicherten Kundendaten mittels Datenanalyse- und Data-Mining-Techniken wird als analytisches CRM bezeichnet.

c) Die angegebenen Preise, Rabatte und Boni der Sportartikel können nach Kundenkategorien gestaffelt werden, ohne dass diese Tatsache dem einzelnen Kunden bewusst ist.

d) Die Schnittstelle zum Kunden, in diesem Fall ein Konsumenteninformationssystem, wird als "autochthones CRM" bezeichnet. Die Haupteinsatzgebiete des Kundenbeziehungsmanagements liegen in den Bereichen Produktentwicklung, Beschaffung und Produktion.

Klausur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am 4.10.2010 - Scrambling f

Angabenheft zu Scrambling Nr. 02

Klausur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am

4.10.2010

Aulgabe 1: (2,00 Punkte) IJML ist eine Modellierungssprache, in der mehrere Diagrammtypen eingesetzt werden. Ein h'il dioser Diagrammtypen deckt die statische Modellierung ab, ein anderer Teil die dynamische. Welche der folgenden Aussagen ist (sind) korrekt? .i) l iie Modellierung des dynamischen Verhaltens umfasst beispielsweise /ustandsAnderungen in einem Informationssystem.

b)

Lin Interaktionsübersichtsdiagramm entspricht einem Aktivitätsdiagramm, in dem vrr.ehieiiene Inloraktionsdiagramme miteinander verknüpft werden.

c)

Ein Objektdiagramm ist ein Strukturdiagramm, das Beziehungen von einzelnen Objekten zu i'iiii'in bestimmten Zeilpunkt darstellt.

d)

Aktivitäten worden in UML durch Diagramme abgebildet, die zu den Strukturdiagrammen zählen.

o)

Ein Soquenzdiagramm (engl.: sequence diagram) ist ein Strukturdiagramm, das primär die

l teilienlolge der Interaktionen zwischen verschiedenen Aktoren modelliert.

Anliiaba 2: (2,00 Punkte)

In (In

üotriub dargestellt. Welche der nachfolgenden Aussagen ist (sind) in diesem Zu:„iiiiiiieiih.ini| korrekt?

( >K|,iiir,.iliun:;si<:lil vuii Inlomiationssystemeii wnd die AiiUjahenvurtolluiig m umnm

X)

In der Organisationssicht wird beispielsweise beschrieben, welche Organisationseinheiten (Abteilungen, Stellen) existieren, und welche Mitarbeiter zu diesen Organisationseinheiten gehören oder welche Rollen diese wahrnehmen.

b)

Ein Nachteil von ARIS ist das Fehlen der Möglichkeit, Kostenstellen, Gruppen, oder auch Vorweise auf weitere Organigramme eintragen zu können. An der Erweiterung des Standards und der Behebung dieses Problems wird aber bereits gearbeitet.

c)

Wie auch in vielen anderen (IT-)Bereichen gibt es bei der Darstellung von Organigrammen einen Standard, der von der ISO (International Standardisation Organisation) entwickelt wurde und für jedermann verbindlich ist. Dieser Standard heißt ARIS - Architektur integrierter Informationssysteme.

<J)

Di e wichtigste n einfache n ARIS-Konstruktionselement e de r Organisationssich t sin d Organisationseinheiten (typischerweise Abteilungen), Standorte (Niederlassungen eines Unternehmens), Stellen (Arbeitsplätze) und Personen (Stelleninhaber).

e)

in Organigramm ist ein Diagramm (grafische Darstellung) zur Beschreibung von Organisationsstrukturen.

l

Kluusur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am 4.10.2010 - Scrambling 02

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Äur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am 4.10.2010 - Scrambling 02

Aufgabe 3: (2,00 Punkte) Welche der Aussagen zum Kundenbeziehungsmanagement ist (sind) zutreffend?

a) Die Haupteinsatzgebiete des Kundenbeziehungsmanagements liegen in den Bereichen Produktentwicklung, Beschaffung und Produktion.

b) Als Grundlage des elektronischen Kundenbeziehungsmanagements

dient eine Datenbank,

in der sich Informationen über die Kunden, wie zum Beispiel persönliche Daten, Vorlieben

und bisherige Umsätze befinden.

c) Zielgruppe für Kundenbeziehungsmanagement (CRM - Customer Relationship Management) sind ausschließlich Privatkunden.

d) Gute CRM-Lösungen zeichnen sich dadurch aus, dass alle relevanten Kontaktkanäle

zwischen Unternehmen und Kunden unterstützt werden und sie zudem in die restliche IT-Unternehmensstruktur (z.B. ERP-System) integriert sind. )d) Unter elektronischem Kundenbeziehungsmanagement versteht man ein rechnergestütztes Kundonbeziehungsmanagement, das als Kommunikationsinstrument verstärkt außenwirksame Informationssysteme auf Basis des Internet einbezieht.

Aufgabe 4: (2,00 Punkte) Wolche Aussape(n) zu Generalisiorung und Spezialisierung ist (sind) richtig?

*i) l Intor Qonornllalerung versteht man, wenn aus zwei Klassen wie beispielsweise Auto und Motumul oinu Hllgemolnoro Klasse Fortbewegungsmittel mit den gemeinsamen blgoiiscllaften von Auto und Motorrad definiert wird.

-*b) Eine Subklasse erbt Eigenschaften einer Superklasse .

c)

Von Spezialisierung spricht man, wenn eine Klasse spezielle Eigenschaften von einer anderen Klasse erbt.

d)

Wenn eine erbende Klasse zusätzliche Methoden neben den vererbten bereitstellt, spricht man vom Überschreiben von Methoden.

o)

Elno Suporklassu voierbl Ligunscliallüii an eine spezialisierte Klasse.

Aufgabe 5: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zu Personalinformationssystemenist (sind) richtig?

^) Aufgrund der höheren Reichweite werden bei E-Recruiting auch höhere Bewerberzahlen

erreicht. Dadurch muss auch mit einer höheren Anzahl an Fehlbewerbungen gerechnet werden. )tj) Durch E-Recruiting und den damit verbundenen "Selbstbedienungsbetrieb für Bewerber"

lassen sich erhebliche Zeit- und damit Kosteneinsparungen realisieren.

,$)

Stellenausschreibung über ein Internetportal, Erfassung und Verwaltung von Bewerber- und Bewerbungsdaten und Unterstützung der Bewerberkorrespondenz sind wesentliche Komponenten von Personalinformationssystemen zur Unterstützung der Personalbeschaffung.

d)

E-Learning-Plattformen sind ein wichtiges Hilfsmittel der Personalplanung.

e)

Mit Hilfe von Personalinformationssystemen lässt sich die Auswahlentscheidung über eine/n Bewerber/in vollständig automatisieren.

Klausur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am 4.10.2010 - Scrambling 02

2

II

Klausur aus "Betriebliche Informationssysteme

Aufgab e 6 : (1,0 0 Punkt )

l" am 4.10.2010 - Scrambling

V

"^

»,; r

;

-

Welche(s) der folgenden Softwareprodukte ist (sind) Open-Source-Software?

a)

ERP-System mySAP.com

b)

PräsentationssoftwareMicrosoft Powerpoint

}i)

Webserver Apache

tJ)

Bürosoftwarepaket OpenOffice

e)

Datenbankverwaltungssystem PostgreSQL

Aufgabe 7: (2,00 Punkte) Am schnellsten und am weitesten reichend sind die Marktveränderungen durch das Internet dort, wo mit standardisierten Informationsprodukten gehandelt wird, die in digitaler Form vorliegen. Welche der folgenden Aussagen zu digitalen Gütern ist (sind) richtig?

^t)

Beispiele für standardisierte Informationsprodukte sind Softwareprodukte, Aktien, Nachrichten, Reisebuchungen, Videos oder Musikaufnahmen.

b)

Die Kosten der Erstellung der Vorlage (engl.: master copy) eines digitalen Informationsproduktes sind sehr gering, vergleicht man diese mit den Kosten der Erstellung materieller Güter. Ebenso sind die Vervielfältigungskosten minimal.

c)

Der Konsum digitaler Güter ist an spezielle Endgeräte gebunden. Elektronische Bücher beispielsweise können ausschließlich mit dafür entwickelten tragbaren Geräten (E-Books) gelesen werden.

fy) Die Distribution von digitalen Gütern über das Internet ist vergleichsweise sehr kostengünstig,

e) Die Problematik des Raubkopioruiiü, also doi

nicht aiilhniisioiloii V<Mvi<illalli<|im<i dii|ilalor

Informationsprodukte, wird durch die niedrigen bnlwickluiiyskoslun ilinillidi HII|M ludi

Aufgabe 8: (2,00 Punkte) Sie besuchen einen Web-Shop, identifizieren sich und bekommen Bücher angezeigt, die für Sie potenziell interessant sind. Welche Aussage(n) sind (ist) hierzu richtig? Ä) Die Schnittstellen zum Kunden, in diesem Fall ein Konsumenteninformationssystem, werden als kommunikatives CRM bezeichnet.

t>) Durch die Nutzung von Empfehlungssystemen können individuelle Präferenzen berücksichtigt und die Teilmenge der Ihnen präsentierten Bücher eingeschränkt werden.

^ ) Die angegebenen Preise, Rabatte und Boni der Bücher können nach Kundenkategorien gestaffelt werden, ohne dass diese Tatsache dem einzelnen Kunden bewusst ist.

$1) Di e Automatisierun g de r Kommunikations - un d Verkaufsfunktione n is t de m operative n CR M zuzurechnen.

^e) Ihre persönliche Kaufentscheidung ermöglicht in weiterer Folge, gemeinsam mit den Daten

' vieler anderer Kunden, die Selektion

von Zielgruppen, die individuell angesprochen werden

können. Die Auswertung der im Data Warehouse gespeicherten Kundendaten mittels Datenanalyse- und Data-Mining-Techniken wird als analytisches CRM bezeichnet.

Aufgabe 9: (2,00 Punkte) Welche der nachfolgend genannten Informationssysteme sind nach unserer Definition Konsumenteninformationssysteme?

a)

,

.

'

ur aus "Betriebliche Informationssysteme

l" am 4.10.2010 - Scrambling 02

Materialwirtschaftssystem und Produktionsplanungs- und -Steuerungssystems(PPS) einer Maschinenfabrik (mit mySAP ERP) l u l lomcbanking-System einer Großbank (über Telefon und Internet)

ü)

Viduo on-Demand-System einer Buchhandelskette (über Kabel-TV)

d)

Aktenverfolgungssystem eines Ministeriums (mit IBM WebSphere MQ Workflow)

u)

Vidookonferenzsystem eines Forschungslabors (mit SunForum Workgroup Collaboration Tools)

Aulgabe 10: (2,00 Punkte) Wolche der nachfolgenden Aussagen zu Softwarekomponenten ist (sind) richtig?

n)

Dorzoit ist es noch nicht möglich, Softwarekomponenten ohne Kenntnisse über deren interne Realisierung gezielt einzusetzen. Die sinnvolle Verbindung von Softwarekomponenten wird daher durch einen Fachspezialisten, den Component-lntegrator, durchgeführt,

b)

Softwarokomponenten können durch Komponenten ersetzt werden, die über gleiche

,i iiniM'.ii'llrii und l iiiikliunalilalon vortücjen. Dies kann Kosten sparen helfen und onnöglicht die problemlose Optimierung des Systems.

<:)

l Jincl i cll o (ni(| o

Vnrhindiin n vo n Sollwarokomponente n übe r wohldefiniert e Schnittstelle n is t

11

n '.p. iic'ic- i >| »imin-i i n K i k. ii n11 möglich. Hierbei besteht immer die Gefahr, dass die

l

iiiiMioii .iiiili'H'i ' .iiliw.iH'KoinpoiKMiiiMi negativ bcoinflusst wird,

d)

Sollwaiükoiiipuncntcii icdn/ieron den Entwicklungsaulwand von Software durch deren Wiederverwendbarkeit. Eine Suitwarekomponente löst ein bestimmtes Problem, welches auch mehrfach auftreten kann. Anstatt dieses mehrfach auftretende Problem auch mehrfach programmiertechnisch zu lösen, wird die einmal erstellte Softwarekomponente entsprechend oft eingesetzt.

9)

Softwarokompononton ••.idlrn nlici wohldnliimiilo Schnittstollon qrmnu festgnlnijlo

l llllMliinril /i n

Vi'iliii|lllii|

Aufgabe 11: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zu Sicherhoits/iolrn sind (ist) rlchtlfl?

a) Asymmetrische Verschlüsselung ist schneller als symmetrische Verschlüsselung.

b) Mit dem privaten Schlüssel kryptographierte Daten können mit dem öffentlichen Schlüssel nicht entschlüsselt werden.

c) "Verfügbarkeit" zählt zu den Basissicherheitszielen.

d) Hash-Funktionen sind Einweg-Funktionen.

e) Chipkarte und Chiplesegerät können sich gegenseitig über das sogenannte "Challenge-Response"-Verfahren authentifizieren.

Aufgabe 12: (3,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zu Individualentwicklung versus Standardsoftware für Transaktionssysteme ist (sind) richtig?

a) Individualentwicklung ist gegenüber dem Einsatz von Standardsoftware immer mit erheblichen Zeit- und Kostenvorteilen verbunden.

b) Als Standardsoftware werden Programme bezeichnet, die auf Allgemeingültigkeit und auf mehrfache Nutzung bei unterschiedlichen Anwendern hin ausgelegt sind.

Klausur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am 4.10.2010 - Scramblinp.

.

c) Bei der Beschaffung von Standardsoftware erspart man sich die Anforuerungsanalysen im Unternehmen.

d) Standardsoftware ist in der Regel deutlich kostengünstiger als Individualentwicklung, weil sich die Entwicklungskosten auf viele Anwender verteilen lassen.

e) Ein Programm für die Unterstützung der Warenwirtschaft im Unternehmen wird man heutzutage praktisch ausschließlich als Individualsoftware entwickeln, weil es kaum ein adäquates Angebot am Softwaremarkt gibt.

r

Aufgabe 13: (2,00 Punkte) Sie sind in einem Unternehmen als organisatorisch talentierter Mitarbeiter für das Sicherheitsmanagement zuständig. Welche Aussage(n) über das Sicherheitsmanagement ist (sind) korrekt?

a) Teil des Sicherheitsmanagements ist die Verwaltung von Zugriffsrechten für Programme und Daten.

b) Zutrittsberechtigungen zu Räumen sind Maßnahmen des Sicherheitsmanagements.

c) Das Sicherheitsmanagement hat als primäres Ziel, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität der Daten zu gewährleisten.

d) Organisatorische Maßnahmen wie die Herstellung einer bestimmten Infrastruktur gehören nicht zum Sicherheitsmanagement.

e) Die Kosten der Informationssicherheit setzen sich aus den Kosten der Schadensfälle und den Kosten der Gegenmaßnahmen zusammen.

Aufgabe 14: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen über elektronische Marklsysimn' • m.i (\-.\\ n, MM '

a) Horizontale Marktplätze sind auf die Bedürfnisse einer bestimmten Branche ausgotichlul. Beispiele sind etwa Gebrauchtwagenbörsen.

b) Nach dem Betreiber lassen sich von einzelnen Unternehmen, Konsortien und "neutralen" Dritten betriebene Marktplätze unterscheiden. Ein Beispiel für einen konsortiengeführten Marktplatz ist eBay.

c) Die bedeutendste Form multilateraler Verhandlungen auf elektronischen Märkten sind Auktionsmechanismen. In der Praxis dominieren die Englische Auktion, die Vickrey- oder Zweitpreis-Auktion, die Französische Auktion und die verdeckte Höchstpreisauktion. Bei der Französischen Auktion wird von einem hohen Preis ausgegangen, der schrittweise reduziert wird, bis einer der Bieter die Auktion unterbricht.

d) Viele elektronische Marktplätze unterstützen nur Teile des Ablaufes von Markttransaktionen. Zur Informationsphase, die im Allgemeinen weitreichend unterstützt wird, gehören die Katalogaggregation, Schwarze Bretter und Diskussionsforen. Zur Vereinbarungsphase zählen Online-Bestellfunktionen, Auktions- und Ausschreibungsverfahren. Schwerpunkt der Abwicklungsphase sind die Lieferung und die Bezahlung.

e) Ein positiver Netzwerkeffekt bedeutet, dass ein elektronischer Marktplatz umso wertvoller für die Mitglieder ist, je mehr daran teilnehmen.

ur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am 4.10.2010 - Scrambling 02

Aufgabe 15: (2,00 Punkte) Wiilche der folgenden Aktivitäten gehört (gehören) in einem Einzelhandelsunternehmen zur •.ii,ilr(|is<;hen, langfristigen IS-Planung?

k)

Uiö Entscheidung für die Ablösung des selbst entwickelten Warenwirtschaftssystems durch kommerzielle Standardsoftware,

h)

Die Entscheidung, die bisher dezentral in Distributionszentren und Filialen abgewickelten Heslelllunktionen in den Zentraleinkauf zu verlagern und hierfür entsprechende IS-Unterstützung zu entwickeln.

<:)

Ui o Abbildun g de r Unternehmensstruktu r (Aufbauorganisation ) i m Rahme n de s Customizin g In SAP Retail.

d)

Die Entwicklung von Entity-Relationship-Modellen für den Anwendungsbereich,

'{i)

Der Autbau einer Verkaufsschiene über E-Commerce (Web-Shop mit Hauszustellung in Großstädten).

Aufgabe 16: (2,00 Punkte) Durch das Inluinol hal sich <lio Wortsdlöplnn<|sk(ille von l liilrmeliinen slaik veiTnuloil. Das Intemi'i {•IIIII)I||M hi rm umfassendes, auf bestimmte Benutzer zugeschnittenes

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hängt maßgeblich vun ilnen Ciewohnhnlton und dei Bindung an ilne bislienijeii ( ,1'schallsparlnei ab.

 

b)

üie Konsumenten erhalten zwar Zugang zu einem wesentlich breiteren Spektrum von Angeboten, die sich aber kaum miteinander vergleichen lassen. Der Markt verliert also an Transparenz.

 

i ) | in inMi i'iii',lei(|eii(lc l Inli'i neinin MI wnd dm Maiklemliill eilrn hli'il Itoiumcleis liieliligi'

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e) Durch die mangelnde Transparen/ des Maikles lassen sich (jmlie Pieisiinleischiede <|iii durchsetzen.

Aufgabe 17: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zum Testen von Informationssystemen sind (ist) richtig?

i)

Konfigurationen/Subsysteme werden in Form von "Integrationstests" gemeinsam getestet. Testen ist kein Nachweis der Fehlerfreiheit von Informationssystemen. Beim "Modultest" werden individuelle Softwarekomponenten (oder kleine Konfigurationen) auf ihre korrekte Funktionalität überprüft.

d)

Die "Testphase" folgt der "Requirements Engineering"-Phase.

e)

"Regressionstests" stellen sicher, dass Programme vor allfälligen Modifikationen ihren Spezifikationen entsprechen.

Klausur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am 4.10.2010 - Scramblinc ,

_ •

Aufgabe 18: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zu Netzwerkeffekten ist (sind) richtig?

Ü)

Ein positiver Konsumeffekt ist ein Netzwerkeffekt,der durch die Anzahl der Nutzer, zum Beispiel die Anzahl der Teilnehmer eines Telekommunikationsnetzes, mitbestimmt wird. Positiver Konsumeffekt bedeutet, dass der Nutzen einer Einheit eines Gutes mit dem Verbreitungsgrad steigt.

b)

Kleine Netze haben stärkere Netzwerkeffekte als große Netze. Unter sonst gleichen Bedingungen sollten die Konsumenten deshalb bereit sein, mehr für den Anschluss an kleinere Netze zu bezahlen.

c)

Zu den positiven Netzwerkeffektenzählen die positiven Produktionseffekte, die positiven Distributionseffekte und die positiven Konsumeffekte.

d)

Das Metcalf'sche Gesetz besagt, dass der Wert eines Kommunikationsmediums quadratisch mit der Zahl der daran angeschlossenen Benutzer ansteigt. Dies liegt darin begründet, dass die Zahl der möglichen Interaktionen in einem Netzwerk ebenso quadratisch zu der Zahl der angeschlossenen Benutzer ansteigt.

e)

Ein positiver Netzwerkeffekt besagt, dass die erhöhte Verbreitung eines Gutes sowohl den Produzenten als auch den Kunden zu Gute kommt.

Aufgabe 19: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen über Open-Source Software (OSS) sind (ist) richtig?

a) Die meisten Open-Source-Software-Projekte nutzen die GPL ("GNU Public License").

b) Open-Source-Software ist immer kostenlos.

c) Open-Source-Software folgt dem "Black-Box"-Prinzip.

d) Open-Source-Software folgt dem "White-Box"-Prlnzlp.

e) Bei Open-Source-Software ist ein öffentlicher "Source-Key" (Quellschlüssol) verfügbar.

Aufgabe 20: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zum Thema hierarchische Webkataloge ist (sind) richtig?

a) Die Pflege von Webkatalogen erfordert ein erhöhtes Ausmaß an Humanressourcen. Die Administratoren können durch Werkzeuge unterstützt werden, die die von den Webrobotern herangetragenen Dokumente analysieren und für eine Kategorie vorschlagen.

b) Hierarchische Webkataloge verwenden meist eine Folksonomy zur Strukturierung der Inhalte.

c) Hierarchische Webkataloge ordnen Dokumente inhaltlichen Kategorien zu, die von den Benutzern zur Einschränkung der Suche verwendet werden können.

d) Die Hierarchie innerhalb hierarchischer Webkataloge reduziert die Komplexität der Verwaltung des Suchindexes und ermöglicht eine vollautomatisierte redaktionelle Zuordnung der Dokumente innerhalb der Katalogstruktur. ) Das Bibliothekswesen kennt eine Vielfalt von Klassifikationssystemen wie zum Beispiel die Dewey-Dezimalklassifikation oder die Holländische Basisklassifikation, die eine genau definierte Hierarchie von Kategorien vorgeben. Bei Webkatalogen finden diese Klassifikationssysteme allerdings kaum Verbreitung.

Klausur aus "Betri

Systeme r am 4.10.2010 - Scrambling 02

7,11

ur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am 4.10.2010 - Scrambling 02

Aufgabe 21: (2,00 Punkte)

l ii gibt im Bereich B2C-E-Commerce zahlreiche Instrumente der Kommunikationspolitik. Wi.'lche der folgenden Aussagen ist (sind) in diesem Kontext richtig?

ft) Direktmarketing ist die gezielte Einzelansprache von Konsumenten zu Marketingzwecken.

l '! i Hluntlichkeitsarbeit dient zur Schaffung einer für das Unternehmen wohlwollenden Atmosphäre. Primär geht es um die Herstellung und Sicherung guter Kontakte zu Presse, Hadlo und TV.

i ) Verkaufsförderung ist ein Sammelbegriff für Aktionen, die den Absatz langfristig, indirekt und mittelbar stimulieren sollen, wie beispielsweise Gewinnspiele oder Preisausschreiben.

d)

Nowsletter sind eine elektronische Variante der Kundenzeitschrift auf Email-Basis. Sie dürfen grundsätzlich an alle bestehenden Kunden verschickt werden.

<>)

Virtuell e Gemeinschafte n diene n de n Mitglieder n zu m Informations - un d Erfahrungsaustausch über Produkte und Dienstleistungen, zu gegenseitigen Empfehlungen, Hilfestellungen etc.

Aulgabe 22: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen /u kiyptographischen Verfahren ist (sind) richtig?

n) 11 1 .A

! • • Millnl',

r.i IMII Vi'ii.iincn Im ihn .i'.vmmi-iir.i IM- Kryptographie.

!< <i in<"|i.i|>lir.i IHM Vcil.ilni'ii

l. r. '.l -i . h i|i>hi<inic Inliiim.ilioM in D.iliMi niil

uiwi'i'i.ii iiii.p in inh.iii vorstoakiin

i l SymnirliiM hr Kiyploi|M|)li!<i wild voi allom hni di(|ilali)ii Ijicjnatumii oin<|i!!;ol/l

d) AsymmetrischeKryptographie eignet sich für die Erreichung von Vertraulichkeit und zur Anihontifikation eines Kommunikationspartners.

e) Hash-Verfahren zählen zur symmetrischen Kryptographie.

Aufgabe 23: (2,00 Punkto)

Welche der folgenden Aussagen ni>< i nhiiinml

richtig?

a) Wertschöpluntjskt'llcMi wiMdcii dincli "UisinloHl inoduiliun"

b) Wenn ein Intermediär in einem Webauftritt als Re-lntermediär und in einem anderen als Disintermediär erscheint, dann spricht man von "DisinteREmediation".

c) Die Re-Intermediations-Technik reduziert die Intermediäre durch Reorganisationsmaßnahmen.

d) Für Neueinsteiger ergeben sich erleichterte Markteintrittsmöglichkeiten.

e) Wertschöpfungsketten werden durch das Ausschalten von Intermediären kürzer.

Aimwlikminn n <i <

Aufgabe 24: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zu Branchenprogrammen ist (sind) richtig?

a) Branchenprogramme unterstützen immer die Geschäftsprozesse von mehreren unterschiedlichen Branchen.

b) Softwarekataloge (wie z.B. der ISIS-Softwarekatalog der Firma Nomina) unterstützen die Recherche über am Markt verfügbare Branchenpakete.

c) Branchenprogramme sind wegen der Spezialisierung auf einen bestimmten Wirtschaftszweig meist schlanker und besser an die branchenspezifischen Verhältnisse angepasst als branchenneutrale Lösungen.

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Klausur aus "Betriebliche Informationssysteme l" am 4.10.2010 - Scramblinp-

^ j

d) SAP beschränkt sich auf branchenneutrale ERP-Lösungen und bietet r\eine

branchenspezifischen ERP-Systeme an. ,6) Branchensoftware ist betriebliche Anwendungssoftware, die in ihren Funktionen an die Geschäftsprozesse eines speziellen Wirtschaftszweigs angepasst ist.

Aufgabe 25: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zur Komponente "Einkauf" eines ERP-Systems ist (sind) richtig?

a) Der Begriff "elektronischer Einkauf" bezeichnet die Beschaffung digitaler Güter.

b) Im Rahmen der Bestellabwicklung werden durch Belege dokumentierte Auftragsdaten im

CTC-Verfahren

(Computer to Computer) übertragen. Dieses Verfahren verhindert

Fehleingaben und Übertragungsfehler ebenso wie Medienbrüche. jp) Im Rahmen des Lieferantenbeziehungsmanagement wird ein ganzheitlicher Ansatz bei der

Planung, Durchführung und Kontrolle der Zusammenarbeit mit den Lieferanten über alle Phasen der Geschäftsbeziehung verfolgt.

*d)

Im Zuge der Bestellüberwachung prüft das System die vom Einkäufer vorgegebenen Wiedervorlagezeiten und erstellt - falls die Lieferung nicht inzwischen eingegangen ist- in den entsprechenden Zeitabständen automatisch Mahnschreiben. Es liefert den aktuellen Status sämtlicher Bestellanforderungen, Angebote und Bestellungen.

e)

Innerhalb des Bereichs Materialwirtschaft unterstützt die Komponente Einkauf folgende Prozesse: Bedarfsermittlung, Ermittlung möglicher Bezugsquellen, Lieferantenauswahl, Bestellabwicklung und Bestellüberwachung.

Aufgabe 26: (2,00 Punkte) Bei der Kryptographie unterscheidet man zwischen symmetrischen und asymmetrischen Verfahren. Sind folgende Eigenschaften richtig zugeordnet?

a) Die symmetrische Kryptographie wird im Englischen als "Public Key"-Verfahren bezeichnet.

b) Bei der asymmetrischen Kryptographie kommen zwei identische Schlüssel zur Anwendung.

£) Die asymmetrische Kryptographie eignet sich zur Erzeugung von digitalen Unterschriften,

d)

Bei der asymmetrischen Kryptographie müssen beide Schlüssel geheim bleiben.

B)

Können zwei Personen ausschließlich über unsichere Wege (also Kanäle, die abgehört werden können) kommunizieren, so ist es mittels asymmetrischer Kryptographie trotzdem möglich, geheime Daten auszutauschen.

Aufgabe 27: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zu Open-Source-Software ist (sind) richtig?

a) Durch die freie Verfügbarkeit des Quellcodes können Fehler schneller aufgedeckt und

behoben werden. Damit ist Open-Source-Software stets sicherer und fehlerärmer als entsprechende kommerzielle Standardsoftware (Closed-Source-Software). *•$) Heute werden zahlreiche Open-Source-Projekte von kommerziellen Unternehmen gefördert oder selbst durchgeführt. Gründe hierfür sind zum Beispiel die Verteilung der Entwicklungskosten, die Verteilung des Risikos oder die Hoffnung, im Anschluss nicht mehr durch die Software, sondern durch zugehörige Dienstleistungen Gewinn zu erzielen, wie zum Beispiel durch Schulungen oder den Verkauf von entsprechender Fachliteratur.

^ Es existiert sowohl Open-Source-Software, die von Unternehmen kommerziell entwickelt wird, als auch Open-Source-Software, die ohne direkte kommerzielle Interessen entsteht.

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d) Unter dem Sammelbegriff

"Open-Source-Software" werden Programme verstanden, deren

Quelltext für jedermann einsehbar ist. Der Hauptvorteil dieser Programme liegt darin, dass dadurch Endbenutzer diese leicht an ihre Bedürfnisse anpassen können.

e) Für Open-Source-Software gibt es eine Reihe verschiedener Softwarelizenzen, die dem Benutzer jeweils unterschiedliche Freiheitsgrade im Umgang mit der Software und bezüglich ihrer Weiterverbreitung gewähren.

Aufgabe 28: (2,00 Punkte) Open-Source-Software ist in den letzten Jahren in vielen Bereichen zu einer ernsthaften Konkurrenz zu kommerziellen Produkten geworden. Welche der nachfolgenden Aussagen ist (sind) in diesem Zusammenhang korrekt? Ä) Open-Source-Software ist keine "Black-Box". Durch die freie Verfügbarkeit des Quellcodes

werden Fehler schneller aufgedeckt und behoben, was gerade bei sicherheitskritischen Anwendungen von Vorteil ist.

b) Unter Open-Source-Software versteht man Softwareprogramme, deren Quelltext für jodermann einsehbar und frei verfügbar ist.

c) Im Gegcnsat/ /u Desktop Anwoii<liiii<|on hat sich Open-Source-Softwareim Serverbereich nicht durchsot/on könnon. Gitinil hinlm isl das lolilendo Vortrauen von Sorvoradininisliatoion in dio /iivcil.iv.niki'ii diosoi l'roduklo.

d) Opiin Si ii 111:11 Soll will 11 ki ii u i vi .n |oiliMiiiaiin nach oii|onon Vni:,lnlluii(|(iii weilIM(Mitwickelt woidon und ist li/iin/luii niil/li.u

e) Open-Source-Soltware isl im ( mionsal/ /m kommui/iollon Koiikurron/ nur über das Internet verfügbar.

Aufgabe 29: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zum Thema Sicherheit ist (sind) richtig?

a) Boim asyiniiioliiselion Voischlüssoliincjsvoilaliioi] wild oin Schlüssolpaai benni/i, wobei tln Schlüssel (der "<)oheimo") nui /um Verschlüsseln i)ooi(|iiol isl, doi öllonllnilie '. Ichlussol hingegen nur zum Entschlüsseln.

^>) Die Datensicherheit (engl.: data security) hat die Verhinderung von Datonvorlu:;!,

Datendiebstahl, Datenverfälschung, sowie die Gewährleistung der Vollständigkeit und Korrektheit von Daten zum Ziel.

c) Für die Zusicherung der Datenintegrität können Mehrweg-Funktionen verwendet werden, die aus Daten einen spezialisierten Mehrweg-Hashwert berechnen.

d) Zu den "höheren Sicherheitszielen" gehören u.a. Vertraulichkeit, Datenauthentizität und

Authentifikation. l e) Ein elektronisches Zertifikat wird von einer Zertifizierungsstelle ausgestellt und beinhaltet unter anderem als wesentliche Bestandteile eine Seriennummer, persönliche Daten, öffentliche Schlüssel einer Person/Organisation, die Unterschrift der Zertifizierungsstelle und hat im übrigen eine beschränkte Gültigkeitsdauer.

Aufgabe 30: (2,00 Punkte) Welche der folgenden Aussagen zu Risikomanagement sind (ist) richtig? ^ Bedienungsfehler sind eine Risikoquelle. /ß) Nachlässigkeit ist eine Risikoquelle.

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c) Zu den Schad- und Sabotageprogramme zählen trojanische Schafe, bakterienprogramme sowie Schlangenprogramme.

d) Schad- und Sabotageprogramme sind eine Risikoquelle.

e) Eine Risikoanalyse kann nicht durch automatisierte Tests und Echtzeitüberwachung der Zugriffs- und Berechtigungssteuerung erarbeitet werden.