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An einen Haushalt. Zugestellt durch post.at

www.weinbauverein-winten.at

Zugestellt durch post.at www. weinbauverein-winten .at der weinbauverein winten und Bunt bemalte Fässer schmücken

der weinbauverein winten und

Bunt bemalte Fässer schmücken Kellergassen und Dorfplätze im Unteren Pinkatal.

Bunt bemalte Fässer schmücken Kellergassen und Dorfplätze im Unteren Pinkatal.

.at der weinbauverein winten und Bunt bemalte Fässer schmücken Kellergassen und Dorfplätze im Unteren Pinkatal.
.at der weinbauverein winten und Bunt bemalte Fässer schmücken Kellergassen und Dorfplätze im Unteren Pinkatal.
Mehr als 100 ausgedienten Fässern wurde wieder neues Leben eingehaucht. Jedes Kunstfass erzählt eine Geschichte
Mehr als 100 ausgedienten Fässern wurde wieder neues
Leben eingehaucht. Jedes Kunstfass erzählt eine Geschichte
und ist ein Unikat. Die drei Künstlerinnen Brigitte Wagner,
Monika Stanke und Catherine Hörburger, die sich der Fässer
angenommen haben, leben alle in der Region und haben
sich in die Weinfässer verliebt. Erleben Sie die markan-
ten Fässer und genießen Sie den Wein und das
Lebensgefühl des Unteren Pinkatales.
Hans Stangl,
Obmann des
Weinbauvereins
Winten und Initiator
der WeinFassKunst
sowie des süd-
burgenländischen
Winzeranzugs.
Brigitte
Wagner,
Vertreterin
der Künstler
Eberau
Die Weinfässer sind mit viel Liebe und Fantasie gestaltet. Allein die Idee verdient schon einen
Die Weinfässer
sind mit viel Liebe
und Fantasie gestaltet.
Allein die Idee verdient
schon einen ‚Oscar‘.
So überrascht das
Untere Pinkatal immer
wieder mit bemerkens-
werten Aktionen.
sagt Prof. Frank Hoffmann,
Geschäftsführer des
Güssinger Kultursommer
auszüge einiger fässer: „Vollmond“ Fasstitel: Beschreibung: Rot, Schwarz und Silber – eine Wolfssilhuette im

auszüge einiger fässer:

auszüge einiger fässer: „Vollmond“ Fasstitel: Beschreibung: Rot, Schwarz und Silber – eine Wolfssilhuette im

„Vollmond“

Fasstitel:

Beschreibung: Rot, Schwarz und Silber – eine Wolfssilhuette im Vollmond

Arbeitszeit: 3 1/2 Tage

Künstlerin: Catherine Hörburger

3 1 / 2 Tage Künstlerin: Catherine Hörburger „Charlie Rivel“ Fasstitel: Beschreibung: Ein buntes

„Charlie Rivel“

Fasstitel:

Beschreibung: Ein buntes Fass mit Sprüchen und Gesichtern des unver- gesslichen Königs der Clowns.

Arbeitszeit: 3 1/2 Tage

Künstlerin: Brigitte Wagner

3 1 / 2 Tage Künstlerin: Brigitte Wagner „Crazy Fass“ Fasstitel: Beschreibung: Rot/Grau mit Gelb

„Crazy Fass“

Fasstitel:

Beschreibung: Rot/Grau mit Gelb und Weiß – ein kunterbuntes Chaos – einfach crazy

Arbeitszeit: 3 1/2 Tage

Künstlerin: Catherine Hörburger

3 1 / 2 Tage Künstlerin: Catherine Hörburger „Grand Cru“ Fasstitel: Beschreibung: Grau, Rot und

„Grand Cru“

Fasstitel:

Beschreibung: Grau, Rot und Silber – eine besondere Auslese, ein sehr edles Fass

Arbeitszeit: 4 Tage

Künstlerin: Catherine Hörburger

Fass Arbeitszeit: 4 Tage Künstlerin: Catherine Hörburger Fasstitel: Beschreibung: Komposition mit Wein- gläsern in

Fasstitel:

Beschreibung: Komposition mit Wein- gläsern in Rottönen – Farbmusik mit Gläsern und Formen.

Arbeitszeit: 2 Tage

Künstlerin: Monika Stanke

„Weingläser“

Fasstitel:
Fasstitel:

„SV Eberau“

Beschreibung: Elegantes Fußballfass – SV Eberau in den Vereinsfarben zusammen mit dem Weinbauverein Winten

Arbeitszeit: 3 1/2 Tage

Künstlerin: Catherine Hörburger

3 1 / 2 Tage Künstlerin: Catherine Hörburger   „Aber bitte Fasstitel: mit Sahne“
 

„Aber bitte

Fasstitel:

mit Sahne“

Beschreibung: Typisch französische Farben & Formen, angelehnt an den Designer Pierre Frey, mit Torten die süße Träume erfüllen

Arbeitszeit: 5 Tage

Künstlerin: Brigitte Wagner

erfüllen Arbeitszeit: 5 Tage Künstlerin: Brigitte Wagner „Uhudla“ Fasstitel: Beschreibung: Als Uhu

„Uhudla“

Fasstitel:

Beschreibung: Als Uhu personifizierter Uhudler – heitere Darstellung des Genusses und der Auswirkung des „Zuviel“.

Arbeitszeit: 3 Tage

Künstlerin: Monika Stanke

„Blaue Donau“ Fasstitel: Beschreibung: Blau und weiße Farbtöne, fließend und verschlungen wie ein Flusslauf

„Blaue Donau“

Fasstitel:

Beschreibung: Blau und weiße Farbtöne, fließend und verschlungen wie ein Flusslauf

Arbeitszeit: 3 Tage

Künstlerin: Catherine Hörburger

Arbeitszeit: 3 Tage Künstlerin: Catherine Hörburger „Menschenkatzen“ Fasstitel: Beschreibung: Da ich Katzen

„Menschenkatzen“

Fasstitel:

Beschreibung: Da ich Katzen liebe – ein Saufgelage in Katzengestalt

Arbeitszeit: 3 Tage

Künstlerin: Monika Stanke

Arbeitszeit: 3 Tage Künstlerin: Monika Stanke „Selina“ Fasstitel: Beschreibung: Naturweißes antikes

„Selina“

Fasstitel:

Beschreibung: Naturweißes antikes Fass mit alten Handdruck-Mustern nach Baron Jordis

Arbeitszeit: 5 Tage

Künstlerin: Brigitte Wagner

Jordis Arbeitszeit: 5 Tage Künstlerin: Brigitte Wagner „Mehndy 1“ Fasstitel: Beschreibung: Weißes Fass mit

„Mehndy 1“

Fasstitel:

Beschreibung: Weißes Fass mit edlen Blumendekor – an die „Modemacher für Homedesign“ angelehnt

Arbeitszeit: 3 Tage

Künstlerin: Brigitte Wagner

angelehnt Arbeitszeit: 3 Tage Künstlerin: Brigitte Wagner „Weinberg“ Fasstitel: Beschreibung: Typische Formation
angelehnt Arbeitszeit: 3 Tage Künstlerin: Brigitte Wagner „Weinberg“ Fasstitel: Beschreibung: Typische Formation

„Weinberg“

Fasstitel:

Beschreibung: Typische Formation der Weingärten auf österreichischer und ungarischer Seite des Eisenbergs.

Arbeitszeit: 2 Tage

Künstlerin: Monika Stanke

„Eberau“

Fasstitel:

Beschreibung: Ein Rundgang durch Eberau rund ums Fass – Schloss, Kirche, Bauernhaus, Störche, Biotop,

Arbeitszeit: 3 Tage

Künstlerin: Monika Stanke

Biotop, Arbeitszeit: 3 Tage Künstlerin: Monika Stanke „Fantasie in Rot“ Fasstitel: Beschreibung: Rotes Fass

„Fantasie in Rot“

Fasstitel:

Beschreibung: Rotes Fass mit erdigen Farbtönen – modern reduziert

Arbeitszeit: 2 Tage

Künstlerin: Brigitte Wagner

reduziert Arbeitszeit: 2 Tage Künstlerin: Brigitte Wagner „Mangold“ Fasstitel: Beschreibung: Englischgrünes Fass

„Mangold“

Fasstitel:

Beschreibung: Englischgrünes Fass mit schönen Dingen der Natur – gemalt in kräftigen Farben

Arbeitszeit: 3 Tage

Künstlerin: Brigitte Wagner

Richtung Wien wein/ genuss/ pfad/ Pinkafeld Rechnitz Oberwart Szombathely Markt Großpetersd. Allhau (A) A2 1
Richtung Wien wein/ genuss/ pfad/ Pinkafeld Rechnitz Oberwart Szombathely Markt Großpetersd. Allhau (A) A2 1
Richtung Wien
wein/
genuss/
pfad/
Pinkafeld
Rechnitz
Oberwart
Szombathely
Markt
Großpetersd.
Allhau
(A)
A2
1
1
2
Kohfidisch
3
Stegersb.
2
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5
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Richtung Graz
6
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6
Güssing
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Fürstenfeld
8
9
(H)
Jennersd.
kontaktdaten:

gemeinde Bildein

gemeinde eBerau

künstler eberau

tel.: 03323/2597, www.bildein.at tel.: 03323/4003, www.eberau.at tel.: 0664/1527053

winzeranzug:

der südburgenländische winzeranzug – jetzt auch ein kulturschatz des Burgenlandes! infos unter: www.weinbauverein-winten.at

– jetzt auch ein kulturschatz des Burgenlandes! infos unter: www.weinbauverein-winten.at www. weinbauverein-winten .at

www.weinbauverein-winten.at

– jetzt auch ein kulturschatz des Burgenlandes! infos unter: www.weinbauverein-winten.at www. weinbauverein-winten .at

Der Weinbau im Südburgenland

– von der Antike bis zur Gegenwart.

Autor: Dr. Adi Lang

A us archäologischen Funden wissen wir, dass der Weinbau im Burgenland bereits seit dem 7. Jhdt. vor Chr. nachzu-

weisen ist. Eindeutig haben Chemiker die in einem Grabhügel bei Zagersdorf gefundenen Rebkerne einer chardonnay- bzw. sylvanerähnlichen Weinsorte zuordnen können. Dieser Fund wi- derlegt gleichzeitig die weitläufige Annahme, dass der Weinbau durch die Römer zu uns gekommen ist. Tatsache ist aber, dass wir erst durch römische Historiografen schriftliche Hinweise über die Rebkultur in unserer Gegend haben. Cassius Dio (155-229 n. Chr.) bescheinigt den Pannoniern zwar die Kenntnis der Re- benauspflanzung, ihren „Produkten billigt er allerdings nur sehr bescheidene Qualität zu.“

Erst rund 600 Jahre später (830 n. Chr.) wird in den bischöfli- chen Chroniken Salzburgs wieder erwähnt, dass in der Gegend von Steinamanger Weinberge existieren. Die darauf folgende Christianisierung der Magyaren im 11. Jahrhundert hat dann auch den Weinbau in unserer Gegend stark beeinflusst. Vor allem die Mönche der Benediktiner und Zisterzienser trugen wesentlich dazu bei, dass der Weinbau wissenschaftlich betrieben wurde. So wird im Stiftungsbrief der Güssinger Benediktinerabtei (1157) festgehalten, dass „dem Orden auch Weingärten geschenkt wur- den.“ Idente Mitteilungen finden wir bei den Zisterziensern von St.Gotthard (1183) und Pernau (1219). Dort wird in einer Urkun- de erwähnt, dass „zum Kloster nicht nur Dörfer, sondern auch Weinberge in Deutsch-Großdorf und Eisenberg gehören.“

Es darf angenommen werden, dass auch jede Neugründung einer größeren Pfarre zu dieser Zeit mit einer Schenkung von Weingärten verbunden war. Gleichzeitig haben dann auch die weltlichen Grundherren begonnen, die Weinwirtschaft intensiv zu betreiben oder vielmehr ihre Weingärten durch ihre Unter- tanen bearbeiten zu lassen, wobei die Entfernung des Besitzes offensichtlich kein Hindernis war. Um 1380 wird in der Chronik der Fürstenfelder Malteser erwähnt, dass „reiche Bewohner der Stadt auch Gründe, vor allem Weingärten, in den benachbarten Herrschaften erworben haben. Diese Weingärten würden nicht in einem territorial geschlossenen Gebiet liegen, sondern reichen bis ins Pinkatal (Winten) bzw. Raabtal (Weichselbaum).“

Am Ende des Mittelalters dürfte die Auf- und Verteilung der „Top Weinlagen“ zwischen weltlichen und geistlichen Herren abge- schlossen gewesen sein. Im Stiftungsbrief des Eremitenklosters der Pauliner in Kulm (1460) wird festgehalten, dass der „Hoch Tschater im Besitz des Klosters ist, wogegen der Klein Tscha- ter (beide Weingebiete liegen in der Gem. Kohfidisch) adeligen Grundherren gehört“. In zahlreichen Aufzeichnungen und Ur- baren finden wir bis weit in die Neuzeit hinein immer wieder Hinweise über Streit und Auseinandersetzungen zwischen den profanen und klerikalen Grundbesitzern bzw. den Untertanen. So vermerkt der Abt von Pernau 1401 in einer Urkunde, dass „einige Leute des Hauptmannes von Steinamanger ein Weinfass in seinem Großdorfer Keller angebohrt und sieben Eimer Wein gestohlen hätten.“ In vielen Herrschaften wurden die Unterta- nen sogar gezwungen, „Bannwein zu festgesetzten Preisen dem Grundherren abzukaufen, egal ob sie denWein brauchen und ob er ihnen gut genug war.“

ob sie denWein brauchen und ob er ihnen gut genug war.“ Die Abbildung aus dem 17.

Die Abbildung aus dem 17. Jhdt. zeigt das Schloss Eberau und im Hinter- grund die Bergkapelle von Winten. Der gesamte Südosthang davor war bereits zu dieser Zeit mit Weingärten bepflanzt.

Zwar sind in Folge für viele offene Streitfragen eigene „Bergbü- cher“ angelegt worden, die die Pachtverhältnisse, Robotleistung, Pflege, Ernte und andere relevante Fragen im Weinbau regeln sollten, allerdings waren die Untertanen grundsätzlich bis 1848 weitgehend von einer „freien und gerechten Bewirtschaftung“ im Weinbau ausgeschlossen.

Die ab 1870 auftretende Reblausplage zerstörte abrupt die kurze Phase der Liberalisierung in der Weinwirtschaft. Ab diesem Zeit- punkt war der Weinbau im Raab-, Lafnitz- und Strembachtal fast völlig verschwunden. Erst nach und nach haben einige Winzer im Südburgenland (Rechnitz, Eisenberg, Csaterberg und im Pin- kaboden) am Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Neuaufbau einer Weinwirtschaft nach modernen Grundsätzen begonnen, bevor der Weinbauskandal (1985) auch die südburgenländische Weinwirtschaft erschütterte. Der Schaden für das Image war zwar enorm, gleichzeitig aber waren die Auswirkungen des Weinskan- dales Anstoß für ein neues Qualitätsdenken bei den Weinbauern.