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Politik

VL 01.12.09 Der Abgeordnete - Rechtsgrundlage Art 38 GG und Art 21 GG - Da sich ein Abgeordneter auf Art 38 GG berufen kann, kann ihn die Fraktion hierarchisch steuern, sondern muss ihn immer wieder neu berzeugen - Kandidaten der Parteien werden von der Wahlkreiskonferenz bestimmt, nicht von Fraktionsfhrung - Professionalisierung ist aufgrund der Komplexitt der Entscheidungen wnschenswert, fhrt aber zur Entfremdung vom Volk und der Realitt - Wer Abgeordneter werden darf klrt Art 137 GG Regierung - Steuerungsfunktion: o In welche Richtung soll sich die Politik entwickeln? - Durchfhrungsfunktion: o Verantwortlich fr die Verwaltungsfhrung (begrenzt). o Alle Verordnungen mssen auf gesellschaftlicher Grundlage beschlossen werden o Arbeitsamt, Bundesversicherungsagentur, Bundesfinanzen, Bundespolizei, Nachrichtendienste o Nur 12% der ffentlichen Angestellten sind beim Bund, der Rest ist bei den Lndern beschftigt - Ressortprinzip: o Minister sind fr ihr Ressort verantwortlich - Kabinettsprinzip: o Entscheidungen mssen von Kabinett getroffen werden o Mehrheitsentscheidungen werden nicht formell abgestimmt, sonder es wird bis zum Konsens verhandelt o Kabinett kann eigene Ausschsse bilden, die Entscheidungen vorbereiten - Kanzlerprinzip: o Richtlinienkompetenz heit praktisch, Kompromisse auszuhandeln o Bundeskanzleramt hat gespiegelte Referate, die die Ministerien beobachtet und vermittelt (dessen Mitarbeiter bestimmt der Kanzler) Koalitionsausschuss - informelles Gremium - institutionell unterschiedlich von Regierung zu Regierung - Entscheidungsvorbereitung und Konfliktschlichtung - Besteht aus Regierung, Fraktionsvorsitzenden und Parteifhrung, wenn ntig auch Minister und Fraktionsinterne Spezialisten - Da das Kabinett nicht Fraktion und Parteien miteinschliesst, ist es eigentlich nicht regierungsfhig, da es wenig Mglichkeiten hat, Entscheidung nach unten zu vermitteln, daher Koalitionsausschuss - Entscheidungen werden vorbereitet, Entschluss wird formell im Kabinett gefasst