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thema IM LANDTAG MÄRZ 2012 | WWW.SPD-FRAKTION-NIEDERSACHSEN.DE EDITORIAL LIEBE LESERINNEN UND LESER, am 17. Februar

thema IM LANDTAG

thema IM LANDTAG MÄRZ 2012 | WWW.SPD-FRAKTION-NIEDERSACHSEN.DE EDITORIAL LIEBE LESERINNEN UND LESER, am 17. Februar ist

MÄRZ

2012

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WWW.SPD-FRAKTION-NIEDERSACHSEN.DE

EDITORIAL

MÄRZ 2012 | WWW.SPD-FRAKTION-NIEDERSACHSEN.DE EDITORIAL LIEBE LESERINNEN UND LESER, am 17. Februar ist Christian

LIEBE LESERINNEN UND LESER,

am 17. Februar ist Christian Wulff vom Amt des Bundespräsidenten zurückgetreten. Er reagierte damit auf eine Entscheidung der Staatsanwaltschaft Hannover, die am Vor- tag wegen eines hinreichenden Korrupti- onsverdachts einen Antrag auf Aufhebung seiner Immunität gestellt hatte. Mit seiner Entscheidung hat Christian Wulff nach quälenden Wochen mit immer neuen Vorwürfen gegen seine Person den Weg für einen Neuanfang im Schloss Belle- vue freigemacht. Das nehmen wir mit Respekt zur Kenntnis. Bereits zwei Tage spä- ter wurde Joachim Gauck von SPD, CDU/ CSU, Grünen und FDP als gemeinsamer Nachfolgekandidat nominiert. Wir freuen uns auf den 11. Bundespräsidenten. Joachim Gauck wird am 18. März gewählt werden. Freude dürfte auch CDU-Landeschef und Ministerpräsident David McAllister empfun- den haben. Mit dem Wulff-Rücktritt glaubte er vermutlich, dass auch für ihn ein Leidenska- pitel sein Ende findet. Über Wochen hatte die Landesregierung zunächst Wulff gedeckt. Erst als Mitte Januar klar war, dass sich der ehemalige Ministerpräsident in einem Netz von Ausflüchten und Irreführungen verhed- dert hatte, änderte man augenscheinlich die Strategie. Zwar wurde Wulff vordergründig noch verteidigt, doch belastende interne Dokumente fanden auf einmal vermehrt den Weg in die Öffentlichkeit. Aus der Staatskanz- lei? Das fragen wir uns. Und wir fragen: Was wusste McAllister vom »System Wulff«, das sein Ziehvater über Jahre aufgebaut hatte? Wir bleiben am Ball und klären weiter auf! Euer

hatte? Wir bleiben am Ball und klären weiter auf! Euer Stefan Schostok Vorsitzender der SPD-Fraktion im

Stefan Schostok Vorsitzender der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag

FACHKRÄFTEOFFENSIVE FÜR NIEDERSACHSEN

»Innovativ – familienfreundlich – weltoffen sucht …«

Die aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung »Der demografische Wandel und seine Aus- wirkungen auf die Arbeitsmärkte in Nie- dersachsen und Bremen« (IAB-Regional 1/2012) zeigt, dass die Zahl der Einwohner Niedersachsens – mit spürbaren Unter- schieden zwischen urbanen und ländli- chen Gebieten – im Zeitraum von 2010 bis 2025 um bis zu 355.000 Personen sin- ken wird. Dadurch wird auch die Zahl der Personen im mittleren und älteren erwerbsfähigen Alter (30–64-Jährige) um 229.000 Personen zurückgehen. Schon jetzt zeichnet sich ein bran- chenspezifischer und regional unter- schiedlich ausgeprägter Fachkräfteman- gel ab. So ist der Fachkräftemangel im Bereich der Pflege längst angekommen. Und in Regionen mit Tendenz zur »Voll- beschäftigung« wird das Wachstum durch den Fachkräfteengpass bereits abgebremst. Strukturdaten zeigen, dass Nieder- sachsen mit einem besonderen Hand- lungsbedarf konfrontiert ist: Die Frauener- werbsquote in Niedersachsen ist mit 65% unterdurchschnittlich und die fünftnied- rigste im Bundesvergleich, die Studienan- fängerquote ist ebenfalls unterdurch- schnittlich und sie ist dabei seit 2000 gegenüber anderen Bundesländern noch weiter zurückgegangen. Im Jahr 2009 hat- te Niedersachsen den höchsten Wande- rungsverlust Studierender. Auch in der Ausbildungsaktivität kommt die IAB-Stu- die zu einem ernüchternden Ergebnis:

Während diese bundesweit gesteigert werden konnte, stagnierte sie in Nieder- sachsen. Während es anderen Bundeslän- dern gelungen ist, in den letzten Jahren ihr Fachkräftepotenzial zu steigern,droht Nie- dersachsen den Anschluss zu verlieren. Zur langfristigen Sicherung des Fach- kräftebedarfs, in der alle Potenziale aus- geschöpft und auch regionale Disparitä- ten berücksichtigt werden, bedarf es aber einer Gesamtstrategie für Niedersachsen. Die SPD-Landtagsfraktion hat fünf zen- trale Handlungsfelder identifiziert:

hat fünf zen- trale Handlungsfelder identifiziert: Die Broschüre «Fachkräfteoffensive für Niedersach-

Die Broschüre «Fachkräfteoffensive für Niedersach- sen« kann auf der Internetseite der SPD-Landtagsfrak- tion heruntergeladen werden.

Vorhandene Potenziale ausschöpfen:

ältere Arbeitnehmer halten, Frauen- erwerbsquote steigern,

Verbesserung der Beruflichen Bil- dung als Garant zur Sicherung des Fachkräftebedarfs,

Öffnung und Ausbau der Hochschu- len – Brain-Drain stoppen,

Aktionsplan für erleichterte Zuwan- derung qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland,

Strukturwandel durch Entwicklung von Wachstumsstrategien und kon- zeptioneller Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung als Innovati- onsmotor für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gestalten. Die SPD-Landtagsfraktion sieht sich in der Verantwortung, dieses für das Land und die Wettbewerbs- und Innovations- fähigkeit seiner Wirtschaft wichtige Thema entschlossen anzugehen. Nur so lässt sich verhindern, dass ein genereller Fachkräftemangel zur Wachstums- und Innovationsbremse Nummer »Nr. 1« wird. sh

Fachkräftemangel zur Wachstums- und Innovationsbremse Nummer »Nr. 1« wird. ■ s h Dr. Gabriele Andretta Gerd

Dr. Gabriele Andretta

Fachkräftemangel zur Wachstums- und Innovationsbremse Nummer »Nr. 1« wird. ■ s h Dr. Gabriele Andretta Gerd

Gerd Will

2 THEMA IM LANDTAG

03/2012 T i L

FRAU ÖZKAN FÄRBT IHRE PFLEGEPOLITIK SCHÖN

SPD-Landtagsfraktion ist gegen PR-Politik der Landesregierung und für «Gute Pflege für alle«

der Landesregierung und für «Gute Pflege für alle« Die Teilnehmer der Pflege- konferenz der SPD-Fraktion am

Die Teilnehmer der Pflege- konferenz der SPD-Fraktion am 24. September 2011 hörten aufmerksam zu. Foto: Reichert

Die alternativen Forderungen der SPD-Landtagsfraktion zum Pflegepakt Niedersach- sen und für eine attraktive Altenpflegeausbildung finden Sie unter www.landtag-niedersachsen.de Drucksache 16/3222 und Drucksache 16/3423

ZUKUNFTSFORUM »Gute Pflege für alle. Wertvolle Pflege sichern.« www.spd-fraktion-niedersachsen.de
ZUKUNFTSFORUM
»Gute Pflege für alle.
Wertvolle Pflege sichern.«
www.spd-fraktion-niedersachsen.de

Die druckfrische Pflegebro-

schüre der SPD-Fraktion steht zum Download bereit unter

www.spd-fraktion-

niedersachsen.de

Der demografische Wandel wirft seinen Schatten voraus. Die Menschen werden immer älter, und so wächst auch die Zahl der Pflegebedürftigen. Allein bis zum Jahr 2020 rechnet man für Niedersach- sen mit einem Anstieg von 25 Prozent auf mehr als 300.000 Personen, wie vor zwei Jahren im Landespflegebericht prognostiziert wurde. Um diese Entwick- lung zu bewältigen, müssen einerseits die Bedingungen der Pflege in der Fami- lie erleichtert werden, aber auch die Pfle- geeinrichtungen weiterhin gut ausge-

stattet sein.Sie müssen für alle bezahlbar bleiben und es muss dafür gesorgt wer- den, dass die Pflegeberufe attraktiver werden, um dem drohenden Personal- mangel entgegen zu wirken. Die Antwort der Landesregierung auf die Problematik ist eine »Stiftung Zukunft der Altenpflegeausbildung«. Im November bereits hatte Sozialministerin Özkan einen Pflegepakt gemeinsam mit den Pflegekassen, den Wohlfahrtsver- bänden, den privaten Pflegeanbietern und den Kommunen unterzeichnet.

Bei näherem Hinsehen entpuppen sich die neue Stiftung und auch weite Teile des Pflegepakts als Projekte der Schön- färberei. Der Pflegepakt löst kein einzi- ges der zentralen Probleme in der Pflege. Er strotzt geradezu vor Prüfaufträgen und vagen Absichtserklärungen. Die neue Stiftung soll wieder einmal vor allem PR-Kampagnen, für die 10 Millio- nen Euro Steuermittel ausgegeben wer- den, organisieren. Uli Watermann sagte im Februarplenum an Frau Özkan gewandt: »Bildchenkampagnen sorgen nicht dafür, dass mehr Menschen bereit sind, in diesen schweren Beruf zu gehen.« Die Landesregierung habe nichts dafür getan, dass sich die Spirale der Pflegesätze – ohnehin weit unter dem westdeutschen Schnitt – immer weiter nach unten drehen würde, so Watermann weiter in der Aktuellen Stunde zum Thema »Pflege«. Die SPD-Landtagsfraktion fordert kei- ne Fortsetzung der Schönfärberei, son- dern deutliche Schritte der Landesregie- rung in der Pflegepolitik. Die Pflegesätze müssen erhöht werden und sollten min- destens den Durchschnitt der westdeut- schen Bundesländer erreichen, um so der Dumpingpflege entgegen zu wirken. Für Altenpflegeschüler und -schülerinnen muss es Schulgeldfreiheit geben,denn ein Recht auf eine Ausbildung darf nichts für den Einzelnen kosten.Nicht zuletzt bedarf es einer solidarischen Umlagefinanzie- rung zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Pflegebetrieben, um die heutigen Wettbewerbsverzerrungen zu beseitigen. cw/heg

»GUTE PFLEGE FÜR ALLE. WERTVOLLE PFLEGE SICHERN.«

Broschüre der SPD-Landtagsfraktion zur Pflegepolitik in Niedersachsen erschienen.

Unter dem Motto »Gute Pflege für alle. Wertvolle Pflege sichern.« hat die SPD- Landtagsfraktion seit Herbst 2010 in ganz Niedersachsen Veranstaltungen zum Thema »Gute Pflege« durchgeführt. Pflegende Familienangehörige, Pflege- rinnen und Pfleger sowie Vertreter der privaten und gemeinnützigen Pflege- heim- und Pflegedienstbetreiber disku- tierten gemeinsam die schwierige Situation im Land. Zahlreiche Anregun- gen aus diesen Debatten hat die SPD-

Landtagsfraktion aufgenommen und unter der Federführung ihres sozialpoli- tischen Sprechers Uwe Schwarz eine detaillierte Positionierung ihrer Politik für eine gute Pflege vorgenommen. Das Positionspapier ist nun in einer Bro- schüre erschienen, die nicht mit vielen Bildchen daherkommt, sondern wirkli- che Hintergrundinformationen darüber enthält, was in der Pflegepolitik in Nie- dersachsen schiefläuft und wie man aus der Spirale der Dumpingpflege heraus-

kommen kann. Die Broschüre enthält einen Faktencheck, der anschaulich die Situation der Pflege heute und für die kommenden Jahre abbildet. Ein Service- teil bietet die Adressen der Pflegestütz- punkte, die mittlerweile in fast allen Landkreisen eingerichtet worden sind und für jeden Bürger unabhängige Informationen zum Thema bereithal- ten. Dort können sich auch pflegende Familienangehörige persönlich beraten lassen können. cw

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THEMA IM LANDTAG 3

WULFF-AFFÄRE ERREICHT MCALLISTER

SPD-Fraktion reicht beim Staatsgerichtshof Klage ein – «Verfassungsverstoß«

Am 22.Januar 2012 wurde sie angekündigt, am 21. Februar beim Staatsgerichtshof in Bückeburg eingereicht: die Klage gegen dieRegierungMcAllister.DieSPD-Fraktion will durch Niedersachsens höchstes Gericht klären lassen, ob die niedersächsi- scheLandesregierungimZusammenhang mit Nachfragen zum »Nord-Süd-Dialog 2009« das Parlament vorsätzlich falsch informiert hat. Damit hätte sie gegen den Artikel 24 Absatz 1 der Niedersächsischen Verfassung verstoßen, der die Landesre- gierung dazu verpflichtet, Anfragen des Parlaments nach bestem Wissen, unver- züglich und vollständig zu beantworten. Das Auskunftsrecht des Parlaments gehört zu den Grundfesten unserer Demo- kratie. Das Parlament kontrolliert die Regierung.Das ist für die jeweils Regieren- den nicht immer angenehm. Das soll es aber auch nicht sein. Die Verfassung ver- langt von den Regierenden, auch unange- nehme Fragen wahrheitsgemäß zu beant- worten. Dass die Regierung Wulff im Frühjahr 2010 wissentlich falsch auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Heiner Bartling antwortete, darf heute bereits als erwie- sen gelten. Finanzminister Hartmut Möll- ring hat diesen Umstand am 28. Januar dieses Jahres in einem Zeitungsgespräch bereits öffentlich eingestehen müssen Was bleibt, ist die Frage nach dem Ver- halten der aktuellen Landesregierung unter David McAllister. Wir haben den Eindruck, dass die Landesregierung kein Interesse an der Aufklärung des wahren Sachverhalts hat. Es besteht der Verdacht, dass die Landesregierung die Tage vor der Januarsitzung des Landtages lediglich dazu nutzte, eine Verteidigungsstrategie vorzubereiten, die auf Verschleiern ange-

sungsverstoß«
sungsverstoß«

legt war. So sprach Möllring allein mit Wulff und dem Bundespräsidialamt, anstatt in Hannover bei den eigenen Ministerien Nachforschungen anstellen zu lassen. Erst nachdem am 20. und 21. Januar Presseberichte erschienen, die das wahre Ausmaß der Beteiligung des Landes offen- barten, sah man sich zu ernsthaften Nach- forschungen gezwungen. Zu nennen sind hier die Finanzierung eines Kochbuch- Geschenks an alle Festgäste durch das Land, das Engagement von Servicekräften der Medizinischen Hochschule Hannover, die aktive Sponsorenakquise sowie die Einflussnahme auf die Einladungsliste

unmittelbar aus der Staatskanzlei heraus. Die Nachforschungen der Landesregie- rung bestätigten aber nur das, was schon bekannt war. Was sagt die Verfassung? In seinem Kommentar der Niedersächsischen Ver- fassung bemerkt Lothar Hagebölling zum Artikel 24 Absatz 1 u.a.: »Anfragen sind nach bestem Wissen zu beantworten, das heißt die Landesregierung ist verpflichtet, sich um die Aufklärung des wahren Sach- verhalts zu bemühen und die Anfrage zutreffend zu beantworten.« Die SPD- Landtagsfraktion wirft der Landesregie- rung vor, ihr Bemühen zielte auf Ver- schleierung, nicht auf Aufklärung. ore

Presseschau aus den Online-Medien

FRACKING: ÖFFENTLICHE ANHÖRUNG BESTÄTIGT FORDERUNGEN DER SPD-FRAKTION

Die Fracking-Technologie gerät zuneh- mend in eine kritische Debatte. So hat kürzlich in der Gemeinde Leese eine Bürgerinitiative dem Unternehmen Exxon Mobil die Stirn geboten und eine Lektion in Sachen Öffentlichkeitsarbeit erteilt. Die Bürgerinnen und Bürger fühlten sich schlichtweg unzulänglich infor- miert und verließen geschlossen eine Veranstaltung, zu der der Vorhabenträ- ger geladen hatte. Dies zeigt einmal mehr, wie sensibel die Menschen in Nie-

dersachsen auf derartige Vorhaben rea- gieren. Die SPD-Fraktion hat sich frühzeitig um das Thema »Fracking« gekümmert. Sie hat im vergangenen Jahr mit zwei Ent- schließungsanträgen die parlamentari- sche Beratung hierzu angestoßen:

1. »Bergrecht an die gesellschafts- und umweltpolitischen Anforderungen anpassen« (Drs. Nr. 16/3967) und 2. »Fracking – Sicherheit für Mensch und Umwelt geht vor!« Beide Anträge zielen auf die Modernisierung des Bundesberg-

rechts ab, der letztere fordert die Verbes- serung des Trinkwasser- und Umwelt- schutzes sowie den Versicherungsnach- weis für den Vorhabenträger. Im Zuge der Beratungen kam es dann am 13. Februar 2012 zu einer öffentlichen Expertenanhö- rung zur Fracking-Technik sowie zum Ausbau des Gaskavernenfeldes Etzel. Die SPD sieht sich bestätigt. Die Lan- desregierung ist nun gefordert, Trink- wasserreinheit, Gesundheit der Bevölke- rung und den Schutz der Umwelt in Regierungshandeln umzusetzen. CS

4 THEMA IM LANDTAG

03/2012 T i L

Impressum

Herausgeber: SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Verantwortlich:

Dr. Cornelius Schley, Geschäftsführer SPD-Fraktion Niedersachsen Mitarbeiter an dieser Ausgabe:

Simon Hartmann,Olaf Reichert, Claus Peter Poppe,Carola Sandkühler, Andreas Schneider,Stefan Schostok, ClemensWirries Redaktionsschluss: 23.Februar 2012 Redaktion: Olaf Reichert, olaf.reichert@lt.niedersachsen.de Anschrift:

Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 1 30159 Hannover www.spd-fraktion-niedersachsen.de Layout & Satz: Anette Gilke mail@AnetteGilke.de

FRAKTION IN AKTION

Zu den Aufgaben der Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion gehören das Zuhören und die Kontaktpflege. Nur wer das Gespräch sucht, sein Ohr buchstäblich am Puls der Zeit hat, kann eine Politik verfolgen, die den Bedürfnissen der Menschen und den Erfordernissen der modernen Zeit gerecht wird. Auf dieser Seite möchten wir ein paar Aktionen der SPD-Fraktion der vergangenen Wochen in Bildern dokumentieren.

der vergangenen Wochen in Bildern dokumentieren. ■ Der Arbeitskreis Kultus unter der Leitung von Frauke

Der Arbeitskreis Kultus unter der Leitung von Frauke Heiligenstadt (vorne links) stattete am 16. Februar der Fachmesse »didacta« in Hannover einen Besuch ab. Die »didacta« ist die größte Fachmesse für Lehrkräfte aller Bildungsbereiche in Europa und die wichtigste Weiterbil- dungsveranstaltung der Branche.

Foto: Poppe

Der Arbeitskreis Sozialpolitik der SPD- Landtagsfraktion besuchte am 25. Januar 2012 das Klinikum Wahrendorff GmbH in Ilten – auf Einladung der örtlichen Abge- ordneten Dr. Silke Lesemann (Mitte). Gesprächsthemen waren die psychiatri- sche Versorgung im Lande sowie neue Handlungsfelder in der Psychiatrie. Dazu gehört die neue Tagesklinik für Männer (Foto) und das »transkulturelle Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie«, das Beratung und Angebote für Migrantin- nen und Migranten vorhält.

Foto: Klinikum Wahrendorff

nen und Migranten vorhält. Foto: Klinikum Wahrendorff SPD-FRAKTION SETZT ENERGIEDIALOG FORT Foto: Reichert Die

SPD-FRAKTION SETZT ENERGIEDIALOG FORT

Foto: Reichert
Foto: Reichert

Die SPD-Fraktion setzt ihre Detailarbeit zur Umsetzung der Energiewende in Niedersachsen am 16. März mit dem dritten von vier Fachforen fort. Nach- dem bei den ersten zwei Veranstaltun- gen im November 2011 und Januar 2012 die Themen »Dezentrale Energieversor- gung und Netzausbau« sowie »Speicher- technologie und Forschung« mit hoch- karätigen Fachleuten diskutiert worden sind, geht es nun am 16. März um das Thema »Chancen für den Arbeitsmarkt«. Als besonderen Gast begrüßt die SPD- Fraktion an diesem Tag den IG Metall Bezirksleiter Hartmut Meine. Das vierte und letzte Fachforum findet am 8. Juni 2012 statt. Es widmet sich dem Thema »sozialverträgliche Energiewende«.