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Teakinvestment

Das natürliche Kraftpaket für Ihr Portfolio

Teakinvestment Das natürliche Kraftpaket für Ihr Portfolio ®
Teakinvestment Das natürliche Kraftpaket für Ihr Portfolio ®

®

Plantagen „La Aldea“ und „Terra Verde“ zertifiziert. Der FSC ist nicht verantwortlich für Aussagen zur

Plantagen „La Aldea“ und „Terra Verde“ zertifiziert. Der FSC ist nicht verantwortlich für Aussagen zur Wirtschaftlichkeit und hat diese Aussagen weder geprüft noch anerkannt.

Prospektherausgeber/Anbieter

Name und Sitz der Gesellschaft Life Forestry Switzerland AG Mühlebachstr. 3 6370 Stans NW Schweiz Telefon: 0041-41-632 63 00 Telefax: 0041-41-632 63 01 E-Mail: info@lifeforestry.com www.lifeforestry.com

Geschäftsführer Carl-Lambert Liesenberg

Rechtsordnung Der Prospektherausgeber unterliegt Schweizer Recht.

Unternehmensgegenstand Entwicklung von Teakholzplantagen in Costa Rica und Ecuador sowie weiteren mittel- und südamerikanischen Ländern und Vertrieb von Baumbeständen.

Erklärung Wir versichern nach bestem Wissen und Gewissen, dass wir über Umstände, die für die Entscheidung über eine Beteiligung an diesem Angebot von erheblicher Bedeutung sind, keine unrichtigen vorteilhaften Angaben gemacht und auch keine nachteiligen Tatsachen verschwiegen haben.

Für den Inhalt der Broschüre übernimmt die Prospekt- herausgeberin/Anbieterin, die Life Forestry Switzerland AG, geschäftsansässig: Mühlebachstr. 3, 6370 Stans NW, Schweiz, die Verantwortung.

Editorial

Editorial Carl-Lambert Liesenberg Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG Editorial Sehr geehrte Damen und

Carl-Lambert Liesenberg Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG

Editorial

Sehr geehrte Damen und Herren,

Holz ist ein faszinierendes Naturprodukt. Robust und flexibel zugleich, ist es vielseitig einsetzbar. Seine glatte und elegante Oberfläche überzeugt bis heute. Als Investitionsobjekt ist der Rohstoff die ideale Ergänzung zu herkömmlichen Anlageklassen, da er mit diesen kaum korreliert. Vor allem aber ist Holz von Natur aus rentabel. Denn der Ertrag wächst mit der Biomasse der Bäume – ein natürlicher Zinseszinseffekt.

Mich selbst hat das Teakinvestment der Life Forestry Group so sehr überzeugt, dass ich gerne die Geschäftsführung der Life Forestry Switzerland AG über- nommen habe. Ausschlaggebend waren für mich zwei Gründe. Zum einen ist es mir als verantwortungsbewusstem Familienvater natürlich wichtig, mit

meiner Arbeit zum Erhalt unseres Planeten beizutragen, und meinen Kindern aufzuzeigen, dass Natur- und Umweltschutz und Ökonomie in keinem Widerspruch zueinander stehen müssen. Selten aber hat mich eine Geschäftsidee so überzeugt wie das Teakinvestment der Life Forestry Group. Es gründet auf soliden Annahmen, ist nach allen Regeln der betriebswirtschaftlichen Kunst berechnet und überzeugt mit attraktiven und sicheren Renditen. Gleichzeitig, und dies war für mich der zweite Grund, übernimmt die Life Forestry Group mit ihrer Arbeit in Mittel- und Südamerika soziale und ökologische Verantwortung. Bei meinem Besuch der Pflanzungen „La Aldea“ und „Terra Verde“ in Costa Rica konnte ich mich selbst davon überzeugen. Grosses Vertrauen habe ich in unser neues Engagement in Ecuador. Dort finden wir beste natürliche und politische Voraussetzungen für nachhaltigen Erfolg. Die Teakholzplantagen der Life Forestry Group fördern die Biodiversität, tragen zum Schutz der ursprünglichen Wälder bei und bieten sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze. Die nachhaltige Bewirtschaftung der Plantagen wird durch die Richtlinien des Forest Stewardship Council (FSC) garantiert.

Finanziell erstklassig, ökologisch verantwortungsvoll – diese wesentlichen Kriterien eines zeitgemässen Investments sind in unserem Angebot ideal miteinander kombiniert. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie umfassend

über unser Konzept und die Rahmenbedingungen des Angebots,

damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen.

Ich wünsche Ihnen eine informative sowie kurzweilige Lektüre und freue mich auf ein persönliches Gespräch.

Ihr

Lektüre und freue mich auf ein persönliches Gespräch. Ihr Carl-Lambert Liesenberg Geschäftsführer der Life Forestry

Carl-Lambert Liesenberg

Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG

Inhalt

Inhalt

 

Editorial

03

Inhalt

05

Das Angebot in Kürze

06

Chancen und Risiken

08

„Aktiv die Natur schützen und dennoch hohe Renditen erzielen“ Ein Gespräch mit dem Life-Forestry-Forstdirektor Dr. Diego Perez

10

Kapitel 01
Kapitel 01

Die Life Forestry Group Ihr Spezialist für Teakinvestments

12

Kapitel 02
Kapitel 02

Die Erträge Optimales Chancen-Risiko-Verhältnis

16

Kapitel 03
Kapitel 03

Das Holzvolumen Rohstoffklasse mit Zinseszinseffekt

22

Kapitel 04
Kapitel 04

Der Markt Boomende Nachfrage, steigende Preise

26

„Ein Teakbaum strebt immer ans Licht“ Ein Gespräch mit dem Forst-Ingenieur Manuel Solis Corrales

32

Kapitel 05
Kapitel 05

Die Standorte Costa Rica - Ideales Wachstumsklima für Teak Ecuador - beste Perspektiven am Äquator

34

Kapitel 06
Kapitel 06

Die Plantagen Fundament für erstklassiges Teakholz

44

 

„Entwicklungshilfe einmal ganz anders“ Ein Gespräch mit dem Agrar-Ingenieur Knut Radicke

 

48

Aldea in Alajuela

50

Das Angebot im Detail

52

Anhang

56

AGBs

57

Ausblick

59

Das Angebot in Kürze

Das Angebot in Kürze Kapitel 01 Die Life Forestry Group Die Life Forestry Group ist ein

Kapitel 01

Die Life Forestry Group

Die Life Forestry Group ist ein Forst- wirtschafts- und Dienstleistungsunter- nehmen und setzt sich aus den Vertrags- partnern Life Forestry Switzerland AG sowie der Life Forestry Costa Rica S.A., der Life Forestry Ecuador S.A. und schliesslich der Life Forestry Foundation zusammen. Gemeinsam stehen sie für nachhaltige und ertragreiche Forst- wirtschaft von Edelholzplantagen in den Tropenwäldern.

Dabei bewirtschaften und pflegen die Life Forestry Costa Rica S.A. und die Life Forestry Ecuador S.A. die Plantagen vor Ort.

Die Stiftung des Unternehmens ist aus- schliesslich dem Kunden verpflichtet und stellt durch finanzielle Rücklagen die Pflege der erworbenen Bäume sowie das Nutzungsrecht der Plantage bis zur Ernte sicher.

» ab Seite 12

der Plantage bis zur Ernte sicher. » ab Seite 12 Kapitel 02 Die Erträge Wenn die

Kapitel 02

Die Erträge

Wenn die klimatischen Bedingungen optimal sind, die Qualität der Setzlinge stimmt und der Boden reich an Nähr- stoffen ist, fällt der Ertrag aus jedem einzelnen Teakbaum eines Forstinvest- ments sehr hoch aus. Qualifizierte Fach- kräfte der Life Forestry Group pflegen und bewirtschaften die Plantagen.

Insgesamt sind das die idealen Voraussetzungen, eine hohe Rendite aus der Holzanlage zu erzielen. Dabei wirken sich auch die kontinuierlich wachsende Nachfrage nach hochwer- tigem Teakholz und die dadurch stei- genden Preise positiv auf die Gewinn- prognosen aus. Diese liegen momentan zwischen 5,65 Prozent und 11,99 Prozent per annum bei einer Gesamt- laufzeit der Forstinvestition von 20 Jahren.

» ab Seite 16

laufzeit der Forstinvestition von 20 Jahren. » ab Seite 16 Kapitel 03 Das Holzvolumen Dank der

Kapitel 03

Das Holzvolumen

Dank der idealen klimatischen, aber auch politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen bieten die süd- und mittelamerikanischen Länder Ecuador und Costa Rica optimale Rahmen- bedingungen für die Teakpflanzen. Dementsprechend hoch ist auch das Holzvolumen.

Auf den systematisch bewirtschafteten Teakplantagen der Life Forestry Group werden pro Hektar 1.100 Teak- bäume gepflanzt, die nach 20 Jahren ein Holzvolumen von insgesamt rund 289 Kubikmetern erbringen.

» ab Seite 22

Kapitel 04 Der Markt Nach Meinung von Experten wächst der Holzbedarf parallel zur Weltbe- völkerung.

Kapitel 04

Der Markt

Nach Meinung von Experten wächst der Holzbedarf parallel zur Weltbe- völkerung. Auch der Bedarf an hoch- wertigem Teakholz steigt. Dies belegt eine Studie, die die globalen Nach- fragen nach tropischem Hartholz wie Teak analysierte.

Danach wird der Bedarf zwischen 1994 und 2010 um ein Viertel steigen * . Besonders China hat einen äusserst hohen Bedarf an Tropenhölzern und verbrauchte im Jahr 2006 zehn Millio- nen Kubikmeter Rundholz. Insgesamt steigt die Nachfrage nach Tropenhölzern und damit auch der Preis.

* International Forestry Review 2002

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Preis. * International Forestry Review 2002 » ab Seite 26 Kapitel 05 Die Standorte Politisch, wirtschaftlich

Kapitel 05

Die Standorte

Politisch, wirtschaftlich und klimatisch ist Costa Rica optimal für Forstinvest- ments geeignet. Die politische Lage ist stabil. Dafür setzte sich insbesondere Costa Ricas Präsident Oscar Arias Sánchez ein, indem er ein Friedensabkommen mit den anderen mittelamerikanischen Ländern schloss. 1987 erhielt er des- halb den Friedensnobelpreis.

Zudem sind die klimatischen Gege- benheiten in Costa Rica für Teakholz- plantagen ideal. Denn dort herrscht ein tropisch bis subtropisches Klima. Der Wechsel von Trockenzeit (Dezem- ber bis April) und Regenzeit (Mai bis November) fördert ein schnelles Wach- sen der Teakbäume. Ähnlich verhält es sich in Ecuador: Unter Präsident Rafael Correa hat das Land in atembe- raubend kurzer Zeit einen nachhalti- gen Wandel zu mehr politischer und wirtschaftlicher Stabilität vollzogen.

» ab Seite 34

Angebot

Stabilität vollzogen. » ab Seite 34 Angebot Kapitel 06 Die Plantagen Eine Teakholzplantage ist sehr

Kapitel 06

Die Plantagen

Eine Teakholzplantage ist sehr ertrag- reich, wenn von Anfang an auf höchste Qualität geachtet wird. Das beginnt bereits bei der Vorbereitung des Bo- dens. Denn nur auf nährstoffreichen Grundlagen können die sorgfältig ausgewählten Setzlinge und späteren Jungpflanzen optimal wachsen und gedeihen. So erreichen sie bereits nach sechs Monaten eine durch- schnittliche Höhe von zwei Metern.

Damit makelloses Teakholz zu Spitzen- preisen verkauft wird, pflegen unsere qualifizierten Mitarbeiter die Bäume kontinuierlich. Aufgrund vorgenom- mener Zwischenausforstungen haben die Bäume genügend Raum zu wach- sen. Die Spezialisten, Forstingenieure und qualifizierten Fachkräfte von Life Forestry arbeiten in der Plantagenbe- wirtschaftung eng mit dem Forstinstitut Laboratorio de Productos Forestales zusammen.

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8 Chancen und Risiken 1. Marktsituation Alles spricht dafür, dass die Nachfrage nach Teakholz bei
8 Chancen und Risiken 1. Marktsituation Alles spricht dafür, dass die Nachfrage nach Teakholz bei

8

Chancen und Risiken

1. Marktsituation

Alles spricht dafür, dass die Nachfrage nach Teakholz bei sinkendem Angebot weiter zunehmen wird. Das gilt insbesondere für Holz aus zertifizierten Plantagen. Konstant

ansteigende Preise für Teak sind damit sicher.

2. Standortfaktoren

Mit Costa Rica und Ecuador wurden Standorte gewählt, die z.T. seit Jahrzehnten in politischer wie wirtschaftlicher Hinsicht der Region als Vorbild dienen. Die Rahmen- bedingungen für Investitionen sind ideal und werden es langfristig bleiben. Ein an westlichen Standards orientiertes politisches System, umfassende Rechtssicherheit und der stetig zunehmende Wohlstand sind Garanten dafür.

3. Management bei der Life Forestry Group

Die Mitarbeiter der Life Forestry Group arbeiten mit grösster Sorgfalt und absolut gewissenhaft. Um unseren Kunden ein Höchstmass an Sicherheit zu bieten, haben wir dennoch zu-

sätzlich vorgesorgt. So bleiben selbst bei einem Insolvenzver- fahren die Bäume Eigentum der Kunden. Über die Life Forestry

FoundationstellenwirdieFinanzierungderPlantagenbewirtschaf-

tung sicher. Darüber hinaus wird die Life Forestry Switzerland AG jährlich von einer Audit- bzw. Revisionsgesellschaft geprüft.

4. Eigentumsverhältnisse

Die Eigentumsverhältnisse sind bei der Life Forestry Group eindeutig geregelt. Unsere Kunden erhalten unmittelbar nach dem Kauf eine Baumeigentums-Urkunde mit sämtlichen Detailangaben sowie den Nummerierungen und Koordinaten der erworbenen Pflanzen. Mittels GPS-Technologie findet so jeder Investor seine Teakbäume problemlos in der Schonung.

5. Umweltrisiken

Bereits im Alter von drei bis vier Jahren sind Wurzelwerk und Stamm so stark, dass Sommerstürme für Teakbäume keine Gefahr mehr darstellen. Gerade im Norden Costa Ricas, in dem derzeit auch unsere Plantagen liegen, herrscht zudem ein äusserst ruhiges Klima. Das Gebiet befindet sich ausser- halb der Hurrikanzone. So sind die Baumbestände weitge- hend vor Wind geschützt.

Teakbäume sind robuste Pflanzen. Wegen seiner enormen Dichte und dem hohen Öl- und Kautschukgehalt kann das Holz nicht von Würmern oder Pilzen befallen werden. Krank- heiten sind deshalb nahezu ausgeschlossen.

Aufgrund der spezifischen Eigenschaften sind Teakbäume kaum entflammbar. Nach vierjährigem Wachstum können die Pflanzen durch ein Feuer zwar beschädigt, aber nicht voll- ständig zerstört werden. Brandgefahr besteht in Costa Rica überdies nur während der Trockenzeit. Feuerschneisen und breite Versorgungswege auf den Plantagen verhindern einen Flächenbrand. Ähnlich günstige Voraussetzungen finden sich auch in Ecuador.

6. Management auf der Plantage Um ein qualitativ und quantitativ optimales Holzaufkommen sicherzustellen, haben wir auf unseren Plantagen umfangreiche Kontrollen etabliert und führen regelmässig Revisionen durch. So sind oder werden alle unsere Baumbestände mit dem FSC- Gütesiegel ausgezeichnet. Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation und fördert verantwortungsvolle Waldwirtschaft weltweit. Um eine schonende und naturkonforme Forstbewirtschaftung zu garantieren, kontrolliert der FSC jährlich die Schonungen der zertifizierten Hersteller. Zusätzlich werden die Life- Forestry-Plantagen regelmässig von weiteren unabhängigen Instanzen überprüft.

7. Transparenz Transparenz ist für uns die Grundlage einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Deshalb legen wir zum einem die Annah- men unserer Erlösberechnung offen. Statistische Erhebungen zu Risiko und Ertrag unterschiedlicher Anlageformen helfen dem Investor, das Teakinvestment realistisch einzuschätzen. Die renommierte Hancock Timber Resource Group etwa bewertet Nutzholz als Anlageklasse mit geringerem Risiko und höherem Ertrag als beispielsweise internationale Aktien.

Zum anderen informieren wir unsere Kunden umfangreich über die Entwicklung ihrer Investition, also ihrer Baumbestände.

Chancen

Ein mehrmals jährlich erscheinender Newsletter enthält alle aktuellen Neuigkeiten aus den Plantagen. Ausserdem schil- dern unabhängige Fachleute und Kunden ihre Eindrücke von unserer Arbeit in Costa Rica sowie weiteren mittel- und süd- amerikanischen Ländern in Reiseberichten. Einmal pro Jahr dokumentiert unser Forstingenieur Manuel Solis Corrales in einem Inventario den Zustand der costa-ricanischen Planta- gen und das Wachstum der Bäume. In Ecuador übernimmt diese Aufgabe der Geschäftsführer der Life Forestry Ecuador S.A., Agrar-Ingenieur Knut Radicke.

Ihre Sicherheit auf einen Blick

» Life Forestry Foundation Wir bilden Rückstellungen auf dem Treuhandkonto der Life Forestry Foundation. So stellen wir sicher, dass die Bewirtschaftung unserer Plantagen dauerhaft finanziert ist.

» Forest Stewardship Council (FSC) Unsere Plantagen sind oder werden vom FSC, der sich für eine nachhaltige Forstwirtschaft einsetzt, zertifiziert und werden jährlich von der unabhängigen Organisation vor Ort kontrolliert.

» Jährliche Revision Die Geschäfte der Life Forestry Switzerland AG werden dem Schweizer Recht gemäss einmal im Jahr von einer autorisierten Audit- bzw. Revisionsgesellschaft überprüft.

» Global Positioning System (GPS) Da unsere Plantagen per GPS vermessen sind, ist der Standort jedes Baumes exakt bestimmt. Baumeigentümer haben so die Möglichkeit, ihre Pflanzen in der Schonung problemlos zu finden.

» Informationen/Publikationen Mit unterschiedlichen Publikationen informieren wir unsere Kunden und schaffen so Transparenz. Dazu zählen Newsletter, Reiseberichte sowie ein Inventario.

9

„ Wir zeigen wie es gelingen kann, die Natur zu schützen und hohe Renditen zu

„ Wir zeigen wie es gelingen kann, die Natur zu schützen und hohe Renditen zu erzielen“

Ein Gespräch mit dem Life-Forestry-Forstdirektor Dr. Diego Perez

Schon immer galt seine Passion dem Wald. So lag es nahe, dass Forstingenieur Dr. Perez zunächst in San José und später in Europa Forstwirtschaft studierte. Schliesslich promovierte er sogar zum Thema "Teakanbau in Costa Rica" an der Universität in Helsinki und gilt heute weltweit als gefragte Koryphäe. Als Direktor der Life Forestry Costa Rica S.A. bringt er seine langjährige Erfahrung und seine hohe Fachkompetenz in die Life Forestry Group ein.

Herr Dr. Perez, Sie beschäftigen sich schon seit über 20 Jahren mit Teakholz. Wie kamen Sie dazu? Diego Perez: Diese Bäume und dieses Holz faszinieren mich dabei schon seit meiner Jugend. Damals bekam ich mit, wie die ersten kommerziellen Teakplantagen in Costa Rica ent- standen. Ich war unglaublich beeindruckt davon wie schnell dieses Holz wächst und zugleich seine enorme Härte entwik- kelt. Diese Leidenschaft hat mich auch durch mein forstwirt- schaftliches Studium begleitet und schliesslich zu meiner Promotion geführt. Mittlerweile habe ich in meinem Leben schon sehr viele Teakwälder und auch Teakplantagen gese- hen und die Faszination ist stets geblieben.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit der Life Forestry Group? Diego Perez: Life Forestry wollte seine Plantagen nicht nur von den eigenen Forstdirektoren und Forstingenieuren bewerten lassen, sondern suchte einen unabhängigen Gut- achter. Zunächst habe ich dann die Plantage „La Aldea“ und später auch „Santa Lucia“ einer sehr ausführlichen und kriti- schen Prüfung unterzogen. Dabei habe ich festgestellt, dass hier tatsächlich auf höchstem Niveau gearbeitet wird. Da ich deutsch spreche und mich mit den Verantwortlichen sofort gut verstand und wir die gleiche Philosophie von maximaler Qualiltät teilen, lag es nahe, die Zusammenarbeit zu intensi- vieren und auf dauerhaft stabile Füsse zu stellen.

Als Forstexperte bringen Sie das gesamte fachliche Know-how ein. Welche Kriterien sind entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg einer Teakplantage? Diego Perez: Natürlich spielen die äusseren Rahmenbedin- gungen eine tragende Rolle. Der richtige Samen, der geeig- nete Boden und das optimale Klima bilden das Gerüst. Aber gerade in der Bewirtschaftung entscheidet sich die Qualität des Holzes. Das beginnt mit dem Bepflanzungsplan und setzt sich bei der Baumpflege fort. Gerade in den ersten Jahren ist es enorm wichtig, die Plantagen sauber zu halten und die Baumstämme regelmässig zu entasten. Wir nehmen kontinu- ierlich Bodenproben und prüfen auch hier den richtigen Nährstoffgehalt. Doch es gibt auch andere Faktoren, die eine grosse Rolle spielen. Nur verkehrsgünstig gelegene Plantagen bedeuten am Ende auch niedrige Transportkosten. Was nützt

Interview

das beste Holz, wenn es erst tausende von Kilometern zum nächsten Hafen gebracht werden muss.

Es gibt immer noch viele Menschen, die Bedenken gegen ein Direktinvestment in Teakbäume haben? Diego Perez: Ich kann das zunächst gut verstehen. Die Plan- tagen sind weit weg und eine direkte Kontrolle ist nur schwer möglich. Aber die vielen Kundenbesuche auf den Life Fore- stry Plantagen die ich schon miterleben durfte haben gezeigt, wie begeistert die Anleger sind. Und wenn man ehrlich ist, dann muss man zugeben, dass man seine Bäume tatsächlich besuchen und anfassen kann. Bei den meisten Kapitalmarkt- produkten hat der Anleger überhaupt keine Ahnung was mit seinem Geld geschieht und einen direkten Einfluss gibt es auch nicht.

Life Forestry betreibt Teakplantagen in Costa Rica und Ecuador. Sehen Sie Unterschiede zwischen beiden Län- dern? Diego Perez: Die klimatischen und geographischen Rah- menbedingungen sind in beiden Ländern optimal. Durch die unterschiedlichen Regenzeiten ist es für mich möglich in bei- den Ländern aktiv tätig zu sein. Ich habe in Ecuador schon zahlreiche Flächen evaluiert und kann bestätigen, dass es hier ein sehr hohes Potenzial für Teak gibt. Durch die Grösse des Landes ist es auch etwas einfacher geeignete Plantagen- flächen für Teakanbau zu finden.

Welche Perspektiven wollen Sie in den kommenden Jahren mit Life Forestry entwicklen? Diego Perez: Life Forestry bringt alle Voraussetzungen mit, um Marktführer zu werden. Wenn wir weiterhin auf höch- stem Niveau Teakanbau betreiben, dann werden wir viele neue zufriedene Kunden gewinnen. Ich möchte gerne zei- gen, dass eine Investition in Teakbäume ökologisch sinnvoll ist und das Klima schützt. Wenn wir neben der optimalen Bewirtschaftung und FSC-Zertifizierung der Plantagen noch ein eigenes mobiles Sägewerk einrichten können, dann wer- den wir in Zukunft keine Teakstämme (Rundholz), sondern bereits verarbeitets Teakholz auf dem Weltmarkt anbieten und damit den Wert und die Rentabilität für die Kunden von Life Forestry noch einmal deutlich steigern können.

Plantagenbewirtschaftung Seev Mantenimiento Integral S.A., Costa Rica PME Plantation Management Ecuador S.A., Ecuador
Plantagenbewirtschaftung
Seev Mantenimiento
Integral S.A., Costa Rica
PME Plantation Management
Ecuador S.A., Ecuador
Geschäftsführer
Verwaltungsrat
Stiftungsrat
Carl-Lambert
Niels Fischer
Mag. jur.
Liesenberg
Edmund Freischer
Life Forestry
Switzerland AG AG
Life Forestry
Switzerland AG
Life Forestry Foundation
Liechtenstein

Kapitel 01

Life Forestry Group

Ihr Spezialist für Teakinvestments

Ökonomie und Ökologie lassen sich in einen harmonischen Einklang bringen. Das ist unsere tiefste Überzeugung und danach handeln wir. So schützen wir mit unserer nachhaltigen Forstwirtschaft in Mittel- und Südamerika die Umwelt und erzielen gleichzeitig attraktive Erträge. Mit unserem Teak- investment ermöglichen wir unseren Kunden, sich ebenfalls auf finanziell profitable Weise für die Wälder einzusetzen.

Ebenso verantwortungsvoll, wie wir mit der Natur umgehen, verhalten wir uns gegenüber unseren Kunden. Deshalb haben wir die Life Forestry Group so organisiert, dass sie den Investoren ein Höchstmass an Sicherheit bietet und gleichzeitig optimal arbeitet. Zudem garantieren langjährige Erfahrung und hohe Fachkompetenz hohe Renditen.

langjährige Erfahrung und hohe Fachkompetenz hohe Renditen. Präsident und Schirmherr Life Forestry
langjährige Erfahrung und hohe Fachkompetenz hohe Renditen. Präsident und Schirmherr Life Forestry
langjährige Erfahrung und hohe Fachkompetenz hohe Renditen. Präsident und Schirmherr Life Forestry
langjährige Erfahrung und hohe Fachkompetenz hohe Renditen. Präsident und Schirmherr Life Forestry
langjährige Erfahrung und hohe Fachkompetenz hohe Renditen. Präsident und Schirmherr Life Forestry

Präsident und Schirmherr

Life Forestry

Geschäftsführer

Direktor &

Forst-Ingenieur

Geschäftsführer &

Carlos Rivera

Detlef Helling

Forst-Ingenieur

Manuel Solis Corrales

Agrar-Ingenieur

Ehem. Aussenminister

Dr. Diego Perez

Knut Radicke

von Costa Rica

Life Forestry

Life Forestry

Life Forestry

Life Forestry

Costa Rica S.A.

Costa Rica S.A.

Costa Rica S.A.

Costa Rica S.A.

Ecuador S.A.

Die Life Forestry Group Life Forestry Switzerland AG » Vertrags- und Ansprechpartner der Kunden »

Die Life Forestry Group

Life Forestry Switzerland AG » Vertrags- und Ansprechpartner der Kunden » Eigentümerin der Teakbäume »
Life Forestry Switzerland AG
» Vertrags- und Ansprechpartner der Kunden
» Eigentümerin der Teakbäume
» Geschäftssitz: Stans, Schweiz
» Geschäftsführer: Carl-Lambert Liesenberg
bildet
beauftragt
Rückstellungen
beauftragt
Life Forestry Ecuador S.A.
Life Forestry Costa Rica S.A.
» kontrolliert und betreut
die Bewirtschaftung der
Life-Forestry-Plantagen
» kontrolliert und betreut
die Bewirtschaftung der
Life-Forestry-Plantagen
» Eigentümerin von Grund
und Boden
» Eigentümerin von Grund
und Boden
» Geschäftssitz: Cuenca, Ecuador
» Geschäftssitz: San José, Costa
» Geschäftsführer: Knut Radicke
Rica
» Geschäftsführer: Detlef Helling
sichert Bewirtschaftung
sichert Bewirtschaftung
Life Forestry Foundation
» sichert die Bewirtschaftung der Life-Forestry-Plantagen bis zur Ernte
» Sitz der Stiftung: Vaduz, Fürstentum Liechtenstein
» Stiftungsrat: Mag. jur. Edmund Freischer

Quelle: eigene Darstellung

Die Unternehmensstruktur der Life Forestry Group sichert die Einlagen der Kunden umfangreich ab.

A ls Forstwirtschafts- und Dienstleistungsunternehmen entwickeln, bewirtschaften und vermarkten wir, die Life

Forestry Group, Edelholzplantagen in den Tropen. Unseren Kunden bieten wir derzeit die Möglichkeit, Eigentümer von Teakbäumen in Costa Rica und/oder Ecuador zu werden. Wir pflegen den Baumbestand und verkaufen das Holz zu attrak- tiven Erträgen.

Mit unseren Plantagen tragen wir dazu bei, das Ökosystem für nachkommende Generationen in seiner Vielfalt, Vitalität und Produktivität zu erhalten. Denn wenn ausschliesslich Holz aus kultivierten Flächen kommerziell genutzt wird, sind die

natürlichen Wälder dauerhaft vor Abholzungen geschützt.

Langjährige Erfahrung

Langjährige Erfahrung und hohe Fachkompetenz fliessen in unser Engagement in Mittel- und Südamerika ein. Als Direktor bei der Life Forestry Group ist Ton Berends für alle forstwirt- schaftlichen Abläufe verantwortlich. Seit über 15 Jahren unter- stützt er institutionelle Investoren dabei, Plantagen für Teakholz auszuwählen, zu entwickeln und zu bewirtschaften. Für die Life Forestry Group erschloss Ton Berends beispielsweise einen Standort mit idealen Voraussetzungen in Costa Rica in der Pro- vinz Alajuela. Auf der 200 Hektar grossen Schonung La Aldea gedeihen bereits seit dem Pflanzjahr 2003 Teakbäume. Vom Wachstumserfolg bestätigt folgten Mitte 2008 weitere 240 Hektar auf der Nachbarplantage Terra Verde.

Teakbäume. Vom Wachstumserfolg bestätigt folgten Mitte 2008 weitere 240 Hektar auf der Nachbarplantage Terra Verde. 14
Teakbäume. Vom Wachstumserfolg bestätigt folgten Mitte 2008 weitere 240 Hektar auf der Nachbarplantage Terra Verde. 14
Teakbäume. Vom Wachstumserfolg bestätigt folgten Mitte 2008 weitere 240 Hektar auf der Nachbarplantage Terra Verde. 14

Kapitel 01

Experten stets vor Ort

Die Life Forestry Group setzt sich aus drei eigenständigen Unternehmen zusammen. Die Life Forestry Switzerland AG mit Sitz in Stans im Kanton Nidwalden ist der direkte Ansprechpartner für unsere Kunden. Die Geschäfte des Unternehmens führt Carl-Lambert Liesenberg. Dabei profi- tiert er von seinen internationalen Erfahrungen und seinem globalen Netzwerk.

Die Life Forestry Costa Rica S.A. hat ihren Geschäftssitz in San José, der Hauptstadt Costa Ricas. Von hier aus vertritt sie die Interessen der Life Forestry Group in Mittelamerika und pflegt die Kontakte zur heimischen Wirtschaft und Wissenschaft. Ausserdem ist das costa-ricanische Unter- nehmen der Besitzer von Grund und Boden. Vorteilhaft ist das deshalb, weil für ausländische Käufer der Grunderwerb deutlich schwieriger, langwieriger und kostenintensiver ist. Präsident und Schirmherr der Life Forestry Costa Rica S.A. ist der ehemalige costa-ricanische Aussenminister Carlos Rivera. Forstexperte Ton Berends leitet als Direktor das operative Geschäft zusammen mit Geschäftsführer Detlef Helling.

Neu hinzugekommen ist 2008 die Life Forestry Ecuador S.A., für deren Leitung wir den renommierten Ecuadorkenner und Agrar-Ingenieur Knut Radicke gewinnen konnten. Seit Januar 2009 läuft die Neupflanzung auf der Plantage Santa Maria in Puebloviejo, der Provincia Los Ríos im Canton Baba.

in Puebloviejo, der Provincia Los Ríos im Canton Baba. Innovative Organisation garantiert höchste Sicherheit Durch
in Puebloviejo, der Provincia Los Ríos im Canton Baba. Innovative Organisation garantiert höchste Sicherheit Durch

Innovative Organisation garantiert höchste Sicherheit

Durch die Gliederung der Life Forestry Group garantieren wir unseren Kunden ein Höchstmass an Sicherheit. Denn so ist auch bei einer Insolvenz der Life Forestry Switzerland AG sichergestellt, dass die Teakbäume von der Life Forestry Costa Rica S.A. bzw. der Life Forestry Ecuador S.A. dauerhaft bewirt- schaftet werden.

Selbst bei einem - rein hypothetischen - Konkurs dieser beiden Unternehmen sind die Einlagen unserer Kunden absolut sicher. Da Grund und Boden sowie die darauf wachsenden Teakpflanzen unabhängig voneinander veräus- sert werden, bleiben die Baumbestände stets Eigentum der Investoren. Zudem sind die Life Forestry Costa Rica S.A. und die Life Forestry Ecuador S.A. ausschliesslich Landeigen- tümerinnen und tätigen keine eigenen Geschäfte. Eine Insolvenz ist daher ausgeschlossen.

Ergänzt wird die Life Forestry Group von der Life Forestry Foundation. Die Life Forestry Stiftung verwaltet die Einlagen der Kunden treuhänderisch und bietet so zusätzliche Sicher- heit. Unmittelbar nach Geschäftsabschluss bildet die Life Forestry Switzerland AG Rückstellungen, die an die Life Forestry Foundation unwiderruflich übertragen werden. Hieraus finanziert die Life Forestry Foundation die Bewirt- schaftung des Baumbestandes. Die Stiftung steht unter der Aufsicht der Regierung des Fürstentums Liechtenstein.

Life Forestry – Teakinvestment aus guten Gründen

» Spezialist für Teakinvestments

» Hohe Erträge und ökologisches Engagement

» Langjährige Erfahrung und hohe Fachkompetenz

» Die Life Forestry Foundation – höchste Sicherheit für unsere Kunden

Kapitel 02

Die Erträge

Optimales Chancen-Risiko-Verhältnis

Forstinvestments sind die Anlageklasse mit dem optimalen Chancen-Risiko-Verhältnis. Seit über vier Jahrzehnten erzielen Investoren mit Holz eine durchschnittliche Rendite von rund zwölf Prozent pro Jahr. Dabei gehen sie ein deutlich geringeres Risiko ein als bei einem Engagement am amerikanischen Index Standard&Poor's.

Besonders Teak, das Königholz, eignet sich für eine Investition. Es wächst enorm schnell, ist begehrt und sein Preis steigt stetig. Deshalb bereichern unsere Kunden mit einem Teakinvestment der Life Forestry Group ihr Portfolio um ein echtes Kraftpaket. Sie erzielen eine jährliche Rendite von rund zwölf Prozent und mehr und geniessen gleichzeitig ein Höchstmass an Sicherheit.

eine jährliche Rendite von rund zwölf Prozent und mehr und geniessen gleichzeitig ein Höchstmass an Sicherheit.
eine jährliche Rendite von rund zwölf Prozent und mehr und geniessen gleichzeitig ein Höchstmass an Sicherheit.
D ie Ertragssituation einer Investition lässt sich umso verläss- licher prognostizieren, je genauer die

D ie Ertragssituation einer Investition lässt sich umso verläss- licher prognostizieren, je genauer die Rahmenbedingungen

bekannt sind. Bei der Erlösberechnung unseres Angebots haben wir deshalb sämtliche Faktoren berücksichtigt, etwa die Qualität der Setzlinge, die Beschaffenheit des Bodens oder die klimatischen Bedingungen. Praktische Erfahrungen in der Bewirtschaftung von Edelholzplantagen flossen ebenso in die Prognose mit ein wie statistische Daten zum Wachstum von Teakbäumen und zur zurückliegenden Marktentwick- lung. Besonders gewissenhaft muss die Dynamik der Preise kalkuliert werden. Deshalb haben wir die Erträge auf der Grundlage von unterschiedlichen Preissteigerungsraten – 0 Prozent p.a., 3 Prozent p.a. und 6 Prozent p.a. – berechnet.

Auf dieser Basis sind fundierte und belastbare Aussagen zu den Renditeaussichten möglich:

» Bad-Case: Selbst wenn für die gesamte Investitionslaufzeit vom gegenwärtigen Preisniveau bei Teak ausgegangen wird, ist eine Rendite (IRR) 1 von 5,65 Prozent p.a. zu erwarten.

» Mid-Case: Eine Rendite (IRR) von 8,82 Prozent p.a. ist möglich, wenn sich das Edelholz um 3 Prozent pro Jahr verteuert.

» Good-Case: Bei einer jährlichen Preissteigerung von 6 Prozent kann eine Rendite (IRR) von 11,99 Prozent und mehr p.a. erzielt werden.

Angesichts der Preisentwicklung für Teakholz in den letzten Jahren und eines stetig zunehmenden Bedarfs ist sogar der Good-Case eher moderat geschätzt.

Die Erträge stammen aus dem Verkauf des Teakholzes. Sie werden zu den Zwischenausforstungen im 10. und 15. Jahr nach der Pflanzung sowie zur Haupternte im 20. Jahr ausge- zahlt. 85 Prozent der jeweiligen Verkaufserlöse erhalten die Investoren unmittelbar. Die verbleibenden 15 Prozent der Erlöse wenden wir für die Bewirtschaftung, die Ausforstung und den Verkauf der Teakbäume auf.

An einem Beispiel wird die Ertragssituation deutlich. Auf einen Hektar werden 1.100 Teaksetzlinge gepflanzt. Diese Neupflanzung kostet gegenwärtig 31.900 Euro. Nach 20 Jahren lässt sich ein Gesamtvolumen von 289 Kubikmetern Holz ernten. Bei einer jährlichen Preissteigerung von 6 Prozent werden so insgesamt etwa 286.000 Euro netto ausgezahlt. Die Kalkulation zeigt die Entwicklung des Holzvolumens über den gesamten Zeitraum. Aus der Erlösberechnung gehen die Geldrückflüsse für alle drei Szenarien hervor.

1 Internal Rate of Return

Aus der Erlösberechnung gehen die Geldrückflüsse für alle drei Szenarien hervor. 1 Internal Rate of Return
Aus der Erlösberechnung gehen die Geldrückflüsse für alle drei Szenarien hervor. 1 Internal Rate of Return

Kapitel 02

Kalkulation des Holzvolumens für 1.100 Teakbäume (alle Angaben gerundet)

Alter der

Anzahl der

Anzahl ausge-

Gesamt DBH*

Gesamthöhe

Entnommenes Volumen (m 3 )

Bäume (Jahre)

Bäume

forsteter Bäume

(in cm)

(in m)

 

3

 

1.100

451

 

11

 

10

7

7

649

231

19

17

24

10

418

121

26

22

22

15

297

66

33

25

32

20

231

231

40

27

204

Total

       

289

* Diameter at Breast Height (Stammdurchmesser auf Brusthöhe)

Quelle: eigene Darstellung

Das zu erwartende Holzvolumen ist zurückhaltend kalkuliert. Die Erlösberechnung ruht damit auf einer soliden Basis.

Erlösberechnung

 

Alter der

Preise in Euro 2007 (m 3 )

Bruttoerlös aus

 

Aufwendungen für Bewirtschaftung, Ausforstung und Verkauf (15 %)

Nettoerlös aus dem Holzverkauf (85 %)

 

Bäume

dem Holzverkauf

(Jahre)

   
   

Jährliche Preissteigerung

Jährliche Preissteigerung

Jährliche Preissteigerung

 

0 %

3 %

6 %

0 %

3 %

6 %

0 %

3 %

6 %

 

3

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

7

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

10

120

2.640

3.548

4.728

396

532

709

2.244

3.016

4.019

15

240

7.680

11.965

18.406

1.152

1.795

2.761

6.528

10.170

15.645

20

480

97.920

176.854

314.043

14.688

26.528

47.106

83.232

150.326

266.937

 

Total

 

108.240

192.367

337.177

16.236

28.855

50.576

92.004

163.512

286.601

 

IRR*

5,65 %

8,82 %

11,99 %

*

Internal Rate of Return in 20 years (IRR)

 

Quelle: eigene Darstellung

Auch vorsichtig berechnet sind die erwarteten Erlöse äusserst attraktiv und versprechen hohe Renditen.

Die Beispielrechnungen geben die Zahlen und die geschätzten Erlöse für 1.100 Teakbäume bei einem Verkaufspreis von EUR 31.900 an. Die Preise in der Tabelle entsprechen den durchschnittlichen Teakholzpreisen, die im Jahr 2007 für Teakholz vergleichbarer Spezifikation (Alter, Durchmesser, Qualität) auf dem internationalen Holzmarkt erzielt wurden.

0

% - Zahlen und Erlöse ohne jährliche Preissteigerung für Teakholz über einen Zeitraum von 20 Jahren.

3

% - Zahlen und Erlöse bei einer jährlichen Preissteigerung für Teakholz von 3 % über einen Zeitraum von 20 Jahren.

6

% - Zahlen und Erlöse bei einer jährlichen Preissteigerung für Teakholz von 6 % über einen Zeitraum von 20 Jahren.

Forstinvestments – Anlageklasse mit perfektem Chancen-Risiko-Verhältnis Die prognostizierten Erträge korrespondieren

Forstinvestments – Anlageklasse mit perfektem Chancen-Risiko-Verhältnis

Die prognostizierten Erträge korrespondieren mit den Erfah- rungen aus zurückliegenden Forstinvestments. So lag der Ertrag von Nutzholz nach Angaben der renommierten Hancock Timber Resource Group für den Zeitraum zwischen 1960 und 2002 durchschnittlich bei über 12 Prozent pro Jahr. 2 Der NCREIF Timberland Property Index weist seit dem Jahr seiner Einführung 1987 im Durchschnitt eine jährliche Rendite von über 15 Prozent für die gelisteten Engagements im Holzmarkt aus. 3

Die durchschnittlich erzielten Renditen sind damit deutlich höher als die angestrebten Verzinsungen anderer Investitons- möglichkeiten.

» So liegen etwa die jährlichen Renditen bei Sparbüchern zwischen ein und zwei Prozent.

» Bei Tagesgeld wird von einem Ertrag zwischen zwei und fünf Prozent ausgegangen.

» Bausparverträge sollen dem Investor jährlich zwischen drei und fünf Prozent bringen.

» Ein Rentenfonds kann mit bis zu sechs Prozent im Jahr verzinst sein.

» Offene Immobilienfonds lassen ebenfalls eine sechsprozentige Rendite im Jahr erwarten.

» Bei geschlossenen Immobilienfonds beträgt die jährliche Verzinsung bis zu acht Prozent 4.

Einige Engagements versprechen den Investoren dagegen sehr hohe Erträge. Renditen von 20 Prozent im Jahr können etwa mit Hedgefonds oder Private Equity Fonds erzielt werden. Entsprechend der hohen Renditechancen bergen diese Investi- tionsmöglichkeiten allerdings auch wesentlich höhere Risiken als ein Forstinvestment. 5

Attraktive Ertragsaussichten und umfassende Sicherheit sind bei Investitionen in Nutzholz ideal kombiniert. Mit Hilfe sta- tistischer Werte verglich die Hancock Timber Resource Group die Ertragssituation und das Risiko unterschiedlicher Anlage-

Risiko und Ertrag verschiedener Anlageformen (in den vergangenen 40 Jahren)

Ertrag in Prozent p.a.

16 % Nutzholz 14 % Small Caps 12 % Standard&Poor‘s 10 % Immobilien Internationale Aktien
16
%
Nutzholz
14
%
Small Caps
12
%
Standard&Poor‘s
10
%
Immobilien
Internationale Aktien
8
%
Langfristige Anleihen
6
%
Kurzfristige Staatspapiere
4
%
0 %
5
%
10 %
15 %
20 %
25 %
30 %
Risiko (SD) in Prozent

Quelle: Hancock Timber Recource Group

Forstinvestments zeichnen sich durch ein ideales Chancen-Risiko-Verhältnis aus

2 Hancock Timber Resource Group

3 Zertifikate Journal

4 Investmentsparen.net

5 Investmentsparen.net

Kapitel 02

formen miteinander. Nach den Ergebnissen der Analyse liegen die jährlichen Renditen bei Forstinvestments nicht nur durch- schnittlich deutlich über zwölf Prozent, auch das ermittelte Risiko ist geringer als beim US-amerikanischen Index Standard& Poors und bei internationalen Aktien. Die durchschnittlichen Er- träge für letztgenannte Investmentformen fallen zudem mit etwa zehn Prozent pro Jahr niedriger als bei Holz aus. Weniger riskant sind Investitionen in kurzfristige Staatspapiere, Immobilien und langfristige Anleihen. Die durchschnittlichen Renditen liegen hier allerdings auch nur zwischen etwa sechs und knapp zehn Prozent. 6

Teakholz – Königsklasse der Rohstoffe

Attraktive Renditen und umfassende Sicherheit – die beiden überzeugenden Argumente für eine Investition in Nutzholz gelten in besonderem Mass für das Angebot der Life Forestry Switzerland AG. Denn gerade Teakholz vereint die beiden Erfolgsfaktoren für hohe Renditen ideal: eine schnell zuneh- mende Biomasse der Bäume und steigende Marktpreise.

Life Forestry – Teakinvestment aus guten Gründen

» Jährliche Rendite bis zu 12 Prozent und mehr

» Auszahlungen nach 10, 15 und 20 Jahren

» Optimales Chancen-Risiko-Verhältnis

» Teak, das Königsholz – schnelles Wachstum und steigende Marktpreise

» Hervorragende Renditen auch künftig sicher

6 Hancock Timber Resource Group

Wachstum und steigende Marktpreise » Hervorragende Renditen auch künftig sicher 6 Hancock Timber Resource Group 21
Wachstum und steigende Marktpreise » Hervorragende Renditen auch künftig sicher 6 Hancock Timber Resource Group 21

Kapitel 03

Das Holzvolumen

Rohstoffklasse mit Zinseszinseffekt

Wer in Holz investiert, nimmt ein Geschenk der Natur an. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Rohstoffen wachsen Bäume Tag für Tag und mehren so das Holzvolumen. Sie benötigen hierfür ausschliesslich guten Boden, ausreichend Sonne und Regen sowie eine sorgfältige Pflege.

Während Ihre Bäume wachsen, nehmen auch Ihre Erträge zu. Deshalb sprechen wir gerne vom Zinseszinseffekt der Natur. Besonders gut für ein Investment eignet sich Teak, da die robusten Pflanzen äusserst schnell wachsen. Alles, was Sie mitbringen müssen, ist etwas Geduld. Den Rest übernimmt die Natur.

Pflanzen äusserst schnell wachsen. Alles, was Sie mitbringen müssen, ist etwas Geduld. Den Rest übernimmt die
Pflanzen äusserst schnell wachsen. Alles, was Sie mitbringen müssen, ist etwas Geduld. Den Rest übernimmt die
D ie Erträge bei Forstinvestments hängen zu einem grossen Teil von der täglich wachsenden Zunahme

D ie Erträge bei Forstinvestments hängen zu einem grossen Teil von der täglich wachsenden Zunahme der Biomasse

der Bäume ab. Neben der Menge des Rohstoffs trägt die Qualität entscheidend zu guten Renditen bei. Denn an den

internationalen Märkten werden für Rundholz derselben Sorte sehr unterschiedliche Preise gezahlt.

Teakholz – König der Edelhölzer

Dabei eignet sich Teakholz besonders gut für ein Forstinvest- ment. Es wächst schnell, ist robust und hochwertig. Der Holz- ertrag lässt sich optimal planen. Damit aus den jungen Pflanzen nach einigen Jahren mächtige Bäume werden, sind verschie- dene Faktoren wichtig: gesunde Setzlinge, ein nährstoffreicher Boden, viel Regen und Sonne, Zeit und die behutsame Pflege durch den Menschen. Das meiste liefert die Natur kostenlos. Dem Menschen bleibt, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, etwa durch die sorgfältige Auswahl der Setzlinge und die professionelle Bewirtschaftung der Plantage. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wachsen die Pflanzen Tag für Tag und mehren so ganz natürlich den zukünftigen Ertrag. Deshalb sprechen wir vom natürlichen Zinseszinseffekt.

Zunahme des Holzvolumens verschiedener Bäume Holzmenge in m 3 /ha 400 350 Teak Mahagoni 300
Zunahme des Holzvolumens verschiedener Bäume
Holzmenge in m 3 /ha
400
350
Teak
Mahagoni
300
Robinie
250
Eiche
200
150
100
50
0
20
40
60
Jahre
Quelle: eigene Darstellung

Quelle: eigene Darstellung

Nach 20 Jahren ergeben 1.100 gepflanzte Teakbäume auf einem Hektar ein gesamtes Holzvolumen von knapp 300 Kubikmetern.

Der natürliche Zinseszinseffekt bei Teak

Ø Teakstamm

Ø Teakstamm Fläche des Stammquerschnitts nach 3 Jahren Teakstamm 11 cm Ø Stammquerschnitt 95,03 cm 2

Fläche des

Stammquerschnitts

nach 3 Jahren Teakstamm 11 cm Ø Stammquerschnitt 95,03 cm 2 Teakstamm 11 cm Ø Stammquerschnitt 95,03 cm 2

nach 7 Jahren Teakstamm 19 cm Ø Stammquerschnitt 283,53 cm 2 Teakstamm 19 cm Ø Stammquerschnitt 283,53 cm 2

nach 10 Jahren Teakstamm 26 cm Ø Stammquerschnitt 530,93 cm 2 Teakstamm 26 cm Ø Stammquerschnitt 530,93 cm 2

nach 15 Jahren Teakstamm 33 cm Ø Stammquerschnitt 855,30 cm 2 Teakstamm 33 cm Ø Stammquerschnitt 855,30 cm 2

nach 20 Jahren Teakstamm 40 cm Ø Teakstamm 40 cm Ø

Stammquerschnitt 1.256,64 cm 2

Quelle: eigene Darstellung

Aufgrund des natürlichen Wachstums mehrt sich stetig das Holzvolumen und damit auch Ihr Ertrag. Deshalb sprechen wir vom Zinseszinseffekt der Natur.

Die Zunahme des Volumens lässt sich für ein Naturprodukt sehr genau voraussagen. Der Durchmesser eines Edelholz- stammes wächst innerhalb von 20 Jahren auf 40 Zentimeter. In derselben Zeit vervielfacht sich die Fläche des Querschnitts auf 1.256,64 Quadratzentimeter. Von den Edelhölzern wie- derum weist Teak das üppigste Wachstum auf. Dessen Holz- volumen in Kubikmetern pro Hektar liegt deutlich über dem von Eichen und Mahagoni. Auch Robinien sind nach 20 Jahren noch nicht auf einem ähnlich hohen Wachstumsniveau.

Kapitel 03

Natürliches Wachstum, natürliche Rendite – mit Zinseszinseffekt

Das kommerziell nutzbare Holzvolumen unseres Angebots haben wir äusserst konservativ berechnet. Statistische Werte und forstwirtschaftliche Erkenntnisse sind hierbei ebenso berück- sichtigt worden wie unsere langjährigen praktischen Erfahrun- gen. Zudem haben wir alle denkbaren Effekte einkalkuliert, die den Baumbestand schmälern können. Veranschaulichen lässt sich die Zunahme des Holzvolumens an einem Beispiel. Von 1.100 gepflanzten Teakbäumen pro Hektar verbleiben bis zur Haupternte etwa 231 Exemplare in der Plantage. Die übrigen Bäume werden im Laufe der Jahre zum Teil schon kommerziell genutzt und ausgeforstet. Das ist notwendig, um eine hohe Holz- qualität zu gewährleisten. Nur so werden die in der Plantage verbleibenden Bäume ausreichend mit Nährstoffen versorgt und entwickeln einen geraden Stamm. Eine makellose Oberfläche weisen die Teakpflanzen auf, da Äste und Blätter von unseren Forstwirten regelmässig zurückgeschnitten werden. Aufgrund der erfolgreichen Bewirtschaftung erzielt unser nutzbares Holz auf den internationalen Märkten Höchstpreise. Das Gesamt- volumen aller entnommenen Teakpflanzen beträgt nach 20 Jahren knapp 300 Kubikmeter.

Teakbäume: Bei uns in sicheren Händen

Baumbestände sind Naturereignissen und anderen Risiken ausge- setzt – so wie jedes natürliche Produkt. Diese wurden zum einen in unserer Berechnung des zu erwartenden Holzvolumens kal- kuliert. Zum anderen haben wir auf den Life-Forestry-Plantagen umfangreiche Vorsichtsmassnahmen getroffen, um die Pflanzen zu schützen.

Durch unzureichende Pflege können Schonungen schnell ver- wildern und unprofitabel werden. Für unsere Baumbestände schliessen wir diese Gefahr aus, da nur gut ausgebildete Fach- kräfte für uns arbeiten. Sie werden angeleitet vom Forstexperten Ton Berends, der als Teakexperte der Life Forestry Group alle forstwirtschaftlichen Abläufe steuert. Zudem dokumentiert er gemeinsam mit unserem Forst-Ingenieur Manuel Solis Corrales jährlich in einem Inventario den Zustand der Plantage und den Wachstumsstand der Bäume in Costa Rica. Auf unseren

Plantagen in Ecuador übernimmt diese Aufgabe Geschäfts- führer und Agrar-Ingenieur Knut Radicke.

Plantagen können durch Waldbrände bedroht sein. Bei Teak- bäumen ist diese Gefahr jedoch minimal. Denn aufgrund seiner spezifischen Beschaffenheit ist das Holz kaum entflammbar. Zusätzlichen Schutz vor Flammen bieten die Streifen Sekundär- wald, welche die Life-Forestry-Plantagen durchziehen. Breite Versorgungswege und Feuerschneisen verhindern, dass sich Brände ausbreiten können.

Die Teakbäume in unseren Schonungen sind robust und vor den meisten Risiken gefeit. Wenn überhaupt, sind die jungen Pflanzen während der ersten beiden Jahre gefährdet. Sollten in dieser Zeit ungewöhnlich viele Bäume absterben oder gesund- heitlich angeschlagen sein, forstet Life Forestry den Teakbestand wieder auf. Kosten entstehen Ihnen als Investor dabei nicht.

Erstklassige Aussichten für Teakholz

Ein Investment bei Life Forestry wächst im wörtlichen Sinne Tag für Tag. Der Wert nimmt täglich um 0,0329 Prozent zu. Das ergibt einen Wertzuwachs von 12,0085 Prozent per annum. Zu- dem erzielt Teakholz schon heute ausgezeichnete Preise. Die Si- tuation am Teakmarkt weist darauf hin, dass sich das begehrte Edelholz auch künftig verteuern wird und sich damit die Ertrags- aussichten weiter verbessern. Im nächsten Kapitel zeigen wir die Hintergründe und Entwicklungen am Holzmarkt im Einzelnen auf.

Life Forestry – Teakinvestment aus guten Gründen

» Rohstoffklasse mit Zinseszinseffekt

» Kommerzielle Ernten mit Kapitalauszahlungen im 10., 15. und bei der Haupternte im 20. Jahr

» Top-Standort für optimales Holzvolumen und höchste Renditen

» Umfassendes Sicherheitskonzept für wertvolle Pflanzen

2626

Kapitel 04

Der Markt

Boomende Nachfrage, steigende Preise

Für die Anbieter ist die Situation am Holzmarkt ideal. Die Nachfrage boomt, das Angebot dagegen nimmt stetig ab. Dementsprechend steigen seit Jahren die Preise für den nachwachsenden Rohstoff. Ein Trend, der sich künftig noch verstärken wird.

Besonders gilt das für Teak. Denn das Edelholz ist äusserst begehrt, da es wegen seiner besonderen Qualität nicht durch andere Sorten ersetzt werden kann. Ausserdem entstehen erst langsam die ersten Plantagen. Das Angebot entwickelt sich daher zurückhaltend. Für Investoren bedeutet das: Wer heute Teakbäume erwirbt, profitiert von steigenden Marktpreisen und erzielt in Zukunft hohe Verkaufserlöse.

das: Wer heute Teakbäume erwirbt, profitiert von steigenden Marktpreisen und erzielt in Zukunft hohe Verkaufserlöse. 27
das: Wer heute Teakbäume erwirbt, profitiert von steigenden Marktpreisen und erzielt in Zukunft hohe Verkaufserlöse. 27
N eben dem erwirtschafteten Holzvolumen bestimmt der Preis pro Kubikmeter den Verkaufserlös und damit die

N eben dem erwirtschafteten Holzvolumen bestimmt der Preis pro Kubikmeter den Verkaufserlös und damit die

Ertragsaussichten. Dieser bildet sich über das Verhältnis von Angebot und Nachfrage frei auf den internationalen Märkten.

Anders als bei Agrarerzeugnissen verzerren staatliche Han- delsbarrieren oder Subventionen im Forstsektor kaum das Bild. Die gegenwärtige Situation nimmt sich für die Anbieter äusserst vorteilhaft aus. Statistische Daten zur Entwicklung skizzieren einen kontinuierlich wachsenden Bedarf an Holz. Prognosen legen nahe, dass der Markt noch lange nicht gesättigt ist.

Boomende Nachfrage

Laut einer Projektion der Food and Agriculture Organization der Vereinten Nationen (FAO) steigt der weltweite Holzver- brauch kontinuierlich an. Während im Jahr 1980 nur knapp 2,8 Milliarden Kubikmeter Rundholz nachgefragt wurden, sollen es 2010 voraussichtlich rund 4,1 Milliarden Kubikmeter sein. 1 Dies bedeutet eine Zunahme von etwa 48 Prozent in 30 Jahren. Nach Ansicht von Experten setzt sich die Tendenz weiter fort. Denn parallel zu einer stetig wachsenden Welt- bevölkerung nimmt der weltweite Holzbedarf zu.

Entwicklung des weltweiten Rundholzverbrauchs

5

4

3

2

1

0

in Mrd. m 3

1960 1980 1994 2000 2005 2010
1960
1980
1994
2000
2005
2010

Quelle: eigene Darstellung

In den letzten Jahrzehnten hat der gesamte Verbrauch von Rundholz weltweit stetig zugenommen. Auch künftig wird sich diese Tendenz fort- setzen.

Auch der Verbrauch von Tropenhölzern wächst konstant. Nach Daten der International Tropical Timber Organization (ITTO) stieg der kumulierte Konsum von Rundholz (Logs) aller ITTO-Mitgliedsstaaten zwischen 2002 und 2006 um ungefähr 8,6 Prozent von knapp 133 auf gut 144 Millionen Kubikmeter. Für das Jahr 2010 rechnet die Organisation mit einem weiteren Zuwachs auf dann mehr als 152 Millionen Kubikmeter. Besonders asiatische Staaten fragen Tropen- hölzer vermehrt nach. So verbrauchte Indien im Jahr 2006 gut 26,5 Millionen Kubikmeter tropisches Rundholz und damit über 50 Prozent mehr als im Jahr 2002. Chinas Konsum im Jahr 2006 betrug 10 Millionen Kubikmeter – rund 30 Prozent mehr als 4 Jahre zuvor. Angesichts der enormen Expansion der Volkswirtschaften der asiatischen Staaten dürften solche Zuwachsraten auch in den nächsten Jahren nicht verwun- dern. In Deutschland stieg die Nachfrage zwischen 2002 und 2006 um nahezu 95 Prozent. Dies allerdings auf einem recht niedrigen Niveau. 2006 wurden in der Bundesrepublik etwa 150.000 Kubikmeter Rundholz abgesetzt. 2

1 Food and Agriculture Organization (FAO)

2 International Tropic Timber Organization (ITTO)

abgesetzt. 2 1 Food and Agriculture Organization (FAO) 2 International Tropic Timber Organization (ITTO) 28

Kapitel 04

Auch Berechnungen über einen längeren Zeitraum fallen überaus günstig aus. So prognostiziert die International Forestry Review einen Anstieg der Nachfrage für tropisches Hartholz zwischen 1994 und 2010 um 25 Prozent. 3

Marktpotenzial für Investoren

Im Gegensatz zur steigenden Nachfrage wird das Angebot von tropischen Hölzern in den nächsten Jahren voraussicht- lich dramatisch abnehmen. Ein entscheidender Grund dafür ist, dass die Wälder weltweit deutlich zurückgehen. Zahlen der ITTO weisen eine kontinuierliche Abnahme der Waldflächen, bezogen auf die Gesamtfläche, für die einzelnen ITTO-Produ- zenten Regionen im Zeitraum von 1985 bis 2005 nach:

»

»

»

»

ITTO-Produzenten-Länder: von 52,7 Prozent auf 46,4 Prozent 4

Afrika: von 49,3 Prozent auf 44,2 Prozent

Asien: von 41,4 Prozent auf 35,4 Prozent

Lateinamerika: von 59,4 Prozent auf 52,4 Prozent

3

4

International Forestry Review

International Tropic Timber Organization (ITTO)

Auch der Verbrauch von tropischen Hölzern nimmt Jahr für Jahr zu. Insbesondere China und Indien weisen einen wachsenden Bedarf auf.

Verbrauch von tropischem Rundholz (in Tsd. m³) 145.000 142.500 Welt 140.000 137.500 135.000 132.500 130.000
Verbrauch von tropischem Rundholz (in Tsd. m³)
145.000
142.500
Welt
140.000
137.500
135.000
132.500
130.000
127.500
30.000
27.500
25.000
22.500
20.000
Indien
17.500
10.500
10.000
China
9.500
9.000
8.500
8.000
7.500
2002
2003
2004
2005
2006
2007

Quelle: ITTO

17.500 10.500 10.000 China 9.500 9.000 8.500 8.000 7.500 2002 2003 2004 2005 2006 2007 Quelle:
17.500 10.500 10.000 China 9.500 9.000 8.500 8.000 7.500 2002 2003 2004 2005 2006 2007 Quelle:
Zertifizierte Hölzer besonders begehrt Besonders drastisch dürfte das Missverhältnis von Angebot und Nachfrage bei

Zertifizierte Hölzer besonders begehrt

Besonders drastisch dürfte das Missverhältnis von Angebot und Nachfrage bei nachhaltig produzierten und zertifizierten Edelhölzern ausfallen. Aufgrund gesetzlicher Regelungen, aber auch wegen eines wachsenden ökologischen Bewusstseins in der Gesellschaft ist von einem langfristig steigenden Bedarf an zertifiziertem Tropenholz auszugehen. Die Bedeutung von Produkten aus kontrolliertem Plantagenanbau wird daher zunehmen. Zurzeit ist das Angebot vergleichsweise gering. Weniger als fünf Prozent des gehandelten Teakholzes stammen aus Plantagen.

Steigende Marktpreise

Tropisches Holz wird verstärkt nachgefragt. Das potenzielle Angebot nimmt ab. Gleichzeitig steigen die Preise für den Rohstoff kontinuierlich an. Laut eines Preisindexes der FAO verteuerte sich Tropenholz bezogen auf das Referenzjahr 1980 bis 1989 um etwa 25 Prozent. Mitte der 1960er-Jahre musste für das Naturprodukt lediglich ein Viertel des Preises von 1980 gezahlt werden. 5

Aufschlussreich ist auch ein Vergleich mit Gold. Nachdem sich der Preis für das Edelmetall von 1970 bis etwa Mitte der 1980er-Jahre vervielfachte, setzte ein Wertverlust ein, der bis vor wenigen Jahren andauerte. In der gleichen Zeit verteuerte

5 Food and Agriculture Organization (FAO)

6 International Tropic Timber Organization (ITTO)

7 1 Hoppus-Tonne = 1,8 m³

sich Edelholz konstant und hat heute etwa das gleiche Niveau wie Gold erreicht. 6

Teakholz – die Königsklasse der Edelhölzer

Besonders rasant entwickelt sich der Wert von Teak. Seit 1970 stieg sein Marktpreis um durchschnittlich etwa 7,5 Prozent pro Jahr. Eine Tendenz, die sich auch in jüngster Zeit fortsetzt. So verdoppelte sich der Preis für eine Hoppus-Tonne 7 Teak aus Myanmar innerhalb von 2 Jahren nahezu und kostete im Sep- tember 2008 knapp 2.630 Euro. Die positive Preisentwicklung bei Teak dürfte sich zukünftig auch deshalb fortsetzen, weil das Edelholz kaum durch andere Materialien ersetzt werden kann. Es ist zugleich dauerhaft und exklusiv, strapazierfähig und witterungsbeständig. Entspre- chend vielseitig ist seine Verwendung. Vielen bekannt sind vor allem Gartenmöbel aus Teak. Aber auch Terrassen und Parkettböden werden aus dem robusten Rohstoff gefertigt. Besonders interessant ist das Material für den Schiffsbau, da ein aus Teakholz hergestelltes Schiffsdeck über Generationen hinweg witterungsbeständig ist und schadlos bleibt. Aufgrund seiner wasserresistenten Oberfläche kommt das Holz häufig auch bei Hafenbauten zum Einsatz. Wegen seiner Härte wird es für Laboreinrichtungen und Spezialanwendungen der chemischen Industrie genutzt. Seine zurückhaltende Ästhetik macht Teak zu einem geschätzten Werkstoff für luxuriöse Inneneinrichtungen.

genutzt. Seine zurückhaltende Ästhetik macht Teak zu einem geschätzten Werkstoff für luxuriöse Inneneinrichtungen. 30
genutzt. Seine zurückhaltende Ästhetik macht Teak zu einem geschätzten Werkstoff für luxuriöse Inneneinrichtungen. 30

Kapitel 04

Preisentwicklung bei Teak Naturwald-Teak aus Myanmar (Preise in Euro pro Hoppus-Tonne*) Preis 2.500 2282
Preisentwicklung bei Teak
Naturwald-Teak aus Myanmar (Preise in Euro pro Hoppus-Tonne*)
Preis
2.500
2282
Grade-4-Qualität
(SG-4)
2.000
1725
1.500
1285
1232
1156
1.000
500
09 10 11 12
01 02 03 04 05 06 07 08
09 10 11 12
01 02 03 04 05 06 07 08 09
2005 2006
2007
* 1 Hoppus-Tonne = 1,8 m³
Plantagenteak aus Guatemala (Preise in USD pro m³)
Preis
270
257
260
250
250
240
230
230
220
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
2006

Quelle: ITTO

Innerhalb von 24 Monaten hat sich der Preis für Teakholz aus Myanmar nahezu verdoppelt. Plantagenteak aus Guatemala kostete im Januar 2007 knapp zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

im Januar 2007 knapp zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. All diese Faktoren belegen sehr
All diese Faktoren belegen sehr deutlich, dass sich Teakholz mittel- bis langfristig problemlos absetzen lässt
All diese Faktoren belegen sehr deutlich, dass sich Teakholz
mittel- bis langfristig problemlos absetzen lässt – und zwar bei
steigenden Preisen. Trotz aller gebotenen Vorsicht sind des-
halb attraktive und vor allem sichere Renditen zu erwarten.

Life Forestry – Teakinvestment aus guten Gründen

» Steigende Preise dank zunehmender Nachfrage und stagnierendem Angebot

» Wachsender Markt für FSC-zertifiziertes Edelholz

» Auch langfristig Höchstpreise für Teakholz

„ Ein Teakbaum strebt immer ans Licht“ Ein Gespräch mit dem Forst-Ingenieur Manuel Solis Corrales

„ Ein Teakbaum strebt immer ans Licht“

Ein Gespräch mit dem Forst-Ingenieur Manuel Solis Corrales

Einmal jährlich dokumentiert unser erfahrener Forst-Ingenieur Manuel Solis Corrales den Zustand der Life Forestry-Plantagen und das Wachstum der Teakbäume in einem sogenannten „Inventario“. Der costa-ricanische Experte hat an der renommierten Forsthochschule Laboratorio de Productos Forestales sein Fach erlernt und viele Jahre Erfahrungen gesammelt. Für die Life Forestry Group plant und organisiert er sämtliche Arbeiten in den Plantagen.

„Einen alten Baum verpflanzt man nicht“, heisst es. Birgt es nicht Risiken, eine asiatische Pflanze in gros- sem Stil in Mittelamerika zu kultivieren? Manuel Solis Corrales: Anfangs wusste man nicht, ob die Bäume überhaupt in dieser Region wachsen. Doch wurde Teak bereits vor über 50 Jahren in Zentral- und Südamerika eingeführt. Es zeigte sich, dass die Pflanzen in dieser Gegend hervorragend gedeihen, und man begann, mehr und auch grössere Plantagen anzulegen. Ausserdem blieben die Bäume hier von Krankheiten verschont. Viele natürliche Feinde des Teaks, mit denen man in Asien zu kämpfen hat, sind in Costa Rica bisher nicht aufgetreten.

Käufer in Deutschland achten zunehmend darauf, ob Holzprodukte FSC-zertifiziert sind. Wirkt sich das wachsende Umweltbewusstsein auf die Forstwirtschaft in Costa Rica aus? Arbeiten Sie heute anders als Anfang der 90er-Jahre? Manuel Solis Corrales: Nein. Denn schon bevor der Forest Stewardship Council bekannt wurde, orientierten wir uns an den Prinzipien einer nachhaltigen Forstwirtschaft. Längst schützen wir die bestehenden natürlichen Regenwälder. Damit kommen wir den Zielen der costa-ricanischen Regierung nach, Vorreiter im Umweltschutz zu werden. Unsere Ange- stellten werden gut bezahlt und sind sozial abgesichert.

Worauf achten Sie, wenn Sie den Grund und Boden für eine neue Plantage auswählen? Manuel Solis Corrales: Es kommt auf eine ganze Reihe von Faktoren an: auf die Grösse der Plantage, die Fruchtbarkeit des Bodens und dessen Säuregehalt, auf den jährlichen Nieder- schlag und die Dauer der Trockenzeit. Ausserdem muss das Gelände gut erreichbar und in eine intakte Infrastruktur ein- gebunden sein.

Weshalb bietet sich das Gelände bei Aldea besonders für die Aufforstung an? Manuel Solis Corrales: La Aldea ist gut angebunden und wir können die Plantage mühelos erweitern. In der sanft geschwungenen Landschaft versickert das Regenwasser gut. Auf der anderen Seite sind die Hügel nicht zu abschüssig, denn das mögen Teakbäume nicht.

Interview

Haben Sie im Laufe der Jahre, die Sie in Costa Rica als Forstexperte tätig sind, auch schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht? Manuel Solis Corrales: Ja, denn ein Baum ist ein natürliches und kein maschinelles Produkt. Selbst wenn scheinbar alle Faktoren für eine erfolgreiche Anpflanzung gegeben sind, kommt es vor, dass die Teaks nicht gut gedeihen. Sogar Forstexperten sind in solchen Fällen manchmal überfragt. Glücklicherweise geschieht das sehr selten und nur in kleinen Gebieten. In der Regel tauscht man die Teaks dann einfach aus oder ersetzt sie durch eine andere Baumart.

Welche Faktoren beeinträchtigen das Wachstum von Teakbäumen oder gefährden sogar die Ernte? Manuel Solis Corrales: Die meisten Risiken sind natürli- cher Art. Deshalb gilt es, das Gelände besonders sorgfältig auszuwählen. Wir pflanzen nur in Gebieten, in denen weder Hurrikans noch Vulkanausbrüche, Überschwemmungen oder Ähnliches vorkommen. Zudem haben wir Feuerschneisen angelegt und für Angestellte und Besucher gelten strenge Brandschutzvorschriften. Sind die Teaks erst einmal drei oder vier Jahre alt, überstehen sie sogar Waldbrände. Darüber hin- aus kontrollieren unsere Angestellten die Plantage ständig auf Krankheiten und Schädlinge. Sie melden jede Auffälligkeit, sodass wir umgehend Gegenmassnahmen ergreifen können.

Die Life Forestry Group garantiert ihren Kunden hohe Erntepreise beim Holzverkauf. Wie gelingt es Ihnen, besonders ertragreiche und qualitativ hochwertige Bäu- me zu kultivieren? Manuel Solis Corrales: Ein Teakbaum strebt immer ans Licht. Pflanzt man die Bäume dicht beieinander, kämpfen sie um den „Platz an der Sonne“ und bilden gerade Stämme aus. Hinzu kommt, dass die ersten zwölf Meter das beste Holz ge- ben. Je weniger Äste es hat, desto mehr ist es wert. Indem wir die Bäume häufig beschneiden, erhöhen wir die Qualität.

Könnten Sie uns einen Eindruck von der Arbeit auf der Plantage vermitteln? Manuel Solis Corrales: Die Bewirtschaftung einer Teak- plantage ist sehr arbeitsintensiv. Ein Angestellter ist bei uns für etwa 20 Hektar Wald zuständig. Er mäht zwischen den Bäumen, beschneidet sie, hilft bei der Ausforstung, hält die Strassen frei und repariert die Zäune.

Kapitel 05

Die Standorte

Die erfolgreichsten Wachstumsregionen - natürlich und wirtschaftlich

Immer wieder stellt sich die Frage, welches denn die besten Standorte für Teak-Plantagen sind. Zweifelsohne gibt es eine Reihe von natürlichen Kriterien, die erfüllt sein müssen. Dazu zählen die klimatischen Rahmenbedingungen ebenso wie die Qualität der Böden. Die Natur ist aber komplexer und so untersuchen wir die potenziellen Risiken durch Stürme und Unwetter, durch Überschwemmungen oder Brände. Wenn diese Suche erfolgreich abgeschlossen wurde, beginnt das zweite, wesentlich aufwändigere Auswahlverfahren.

Da es sich um ein langfristiges Investment handelt müssen wir auch politische, gesellschaftliche und kulturelle Aspekte berücksichtigen. Wie stabil ist die politische Lage, welche Garantien werden staatlich verbrieft und nicht zu vergessen das Kriterium der Arbeitskräfte. Denn die beste Anpflanzung nützt nichts, wenn ihre Pflege anschliessend vernachlässigt wird.

der Arbeitskräfte. Denn die beste Anpflanzung nützt nichts, wenn ihre Pflege anschliessend vernachlässigt wird. 35
der Arbeitskräfte. Denn die beste Anpflanzung nützt nichts, wenn ihre Pflege anschliessend vernachlässigt wird. 35

Kapitel 05

Costa Rica

Ideales Wachstumsklima für Teak

Costa Rica gilt als die Schweiz Mittelamerikas. Denn das Land bietet alles, was einen perfekten Investitionsstandort ausmacht: Das politische System ist stabil, das Rechtssystem transparent und das Wirtschaftssystem unternehmerfreundlich. Zudem ist der Bildungsstand in Costa Rica enorm hoch. Am renommierten Laboratorio de Productos Forestales werden weltweit gefragte Forstexperten ausgebildet.

Unter den klimatischen Bedingungen Costa Ricas fühlen sich Teaks wohl. Der Wechsel von Trocken- und Regenzeit fördert ein schnelles und gesundes Wachstum der Bäume. Holz aus costa-ricanischen Plantagen erzielt daher bereits nach 20 Jahren hohe Marktpreise. Gute Gründe also, sich für ein Teakinvestment in Costa Rica zu entscheiden.

bereits nach 20 Jahren hohe Marktpreise. Gute Gründe also, sich für ein Teakinvestment in Costa Rica
bereits nach 20 Jahren hohe Marktpreise. Gute Gründe also, sich für ein Teakinvestment in Costa Rica
C osta Rica bietet politisch, wirtschaftlich und klimatisch optimale Voraussetzungen für Forstinvestments. Die poli-

C osta Rica bietet politisch, wirtschaftlich und klimatisch optimale Voraussetzungen für Forstinvestments. Die poli-

tische Lage ist stabil. Costa Rica wird seit 1895 demokratisch regiert. Das System orientiert sich stark am US-amerikanischen Präsidialsystem. Alle vier Jahre wählt das Volk den Präsidenten und zwei Vizepräsidenten, die verfassungsgemäss nicht un- mittelbar wiedergewählt werden dürfen. Unabhängig agiert die Legislative. Dabei folgt das costa-ricanische Recht euro- päischen Vorbildern. Die Aussenpolitik ist stark wirtschaftlich geprägt. Als Gründungsmitglied der Welthandelsorganisation (WTO) pocht das Land auf internationale Mitsprache in wirtschaftlichen Fragen.

auf internationale Mitsprache in wirtschaftlichen Fragen. Costa Rica Quelle: eigene Darstellung Das

Costa Rica

Quelle: eigene Darstellung

Quelle: eigene Darstellung

Das mittelamerikanische Land Costa Rica eignet sich als Investitionsstand- ort ideal: Es ist politisch, rechtlich sowie wirtschaftlich stabil und bietet hervorragende klimatische Voraussetzungen für Teakplantagen.

Mit seiner Hauptstadt San José ist Costa Rica wirtschaftlicher Dreh- und Angelpunkt in Mittelamerika. Stark geprägt ist die Ökonomie von der Landwirtschaft. Angebaut werden Bananen, Kaffee, Ananas, Zucker, Mais, Reis, Bohnen und Kartoffeln. Nach Ecuador ist Costa Rica der zweitgrösste Bananenlieferant.

Ideales Klima für Teak

Der Weltholzverbrauch ist seit 1980 kontinuierlich gestiegen. Daher entdeckt Costa Rica nun auch den lukrativen Holzhan- del für sich. Denn das Land bietet neben den politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen auch die richtigen klima- tischen Gegebenheiten für das Bewirtschaften von Teakholz- plantagen. Damit ist es für Investitionen in Forstinvestments sehr gefragt. Das Klima in Costa Rica ist tropisch bis sub- tropisch. Der Wechsel von Trockenzeit (Dezember bis April) und Regenzeit (Mai bis November) fördert ein schnelles Wachsen der Teakbäume.

von Trockenzeit (Dezember bis April) und Regenzeit (Mai bis November) fördert ein schnelles Wachsen der Teakbäume.
von Trockenzeit (Dezember bis April) und Regenzeit (Mai bis November) fördert ein schnelles Wachsen der Teakbäume.

Kapitel 05

Kapitel 05 Spitzenleistungen dank hoher Bildungsstandards Der Standort Costa Rica bietet aber nicht nur klimatisch und
Kapitel 05 Spitzenleistungen dank hoher Bildungsstandards Der Standort Costa Rica bietet aber nicht nur klimatisch und
Kapitel 05 Spitzenleistungen dank hoher Bildungsstandards Der Standort Costa Rica bietet aber nicht nur klimatisch und

Spitzenleistungen dank hoher Bildungsstandards

Der Standort Costa Rica bietet aber nicht nur klimatisch und politisch optimale Voraussetzungen für Forstinvestments. Auch in der Bildung ist das Land gut aufgestellt. Denn geht es nach Präsident Oscar Arias Sánchez, kann nur ein hoher Bildungsstandard ein gesundes Wirtschaftsklima gewährleisten und damit einen sicheren Rahmen für Investitionen schaffen. Daher wird die Schulbildung in Costa Rica grossgeschrieben. Momentan investiert die Regierung etwa sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Bildung. Geplant ist, diesen Beitrag auf acht Prozent zu erhöhen. Im weltweiten Vergleich ist der Bildungsstand in Costa Rica hoch. Auf ebenfalls hohem Niveau arbeiten die Hochschulen und Universitäten, die in engem Kontakt zu amerikanischen und europäischen Bildungseinrichtungen stehen. Bekannt ist Costa Rica für seine Spitzenleistungen in Forschungsbereichen wie beispielsweise den Biowissenschaften.

Ein weiteres wichtiges Bildungsinstitut ist das renommierte Laboratorio de Productos Forestales, das ein Ableger der costa-ricanischen Universität ist. Es untersucht und analysiert die aktuellen Entwicklungen in der Forst- und Agrarwirt- schaft in Costa Rica, erforscht die Bodenbeschaffenheit, den

Zustand des Holzes u. a. und veröffentlicht seine Ergebnisse in regelmässig erscheinenden Publikationen. Die Fachkräfte sind auch für Life Forestry gefragte Experten und arbeiten eng mit dem Forstwirtschaftsunternehmen zusammen. Ihr Know-how und dazu die optimalen politischen, wirtschaft- lichen und klimatischen Voraussetzungen machen Costa Rica zu einem international anerkannten Investitionsstandort für Forstanlagen.

Life Forestry – Teakinvestment aus guten Gründen

» Krisenfestes politisches und wirtschaftliches Umfeld

» Ideales Klima für erstklassiges Teakholz

» Höchstpreise dank bester Holzqualität

» Spitzenleistungen durch hohe Bildungsstandards

» Sitz der weltweit renommierten Forsthochschule Laboratorio de Productos Forestales

Kapitel 05

Ecuador

Beste Perspektiven am Äquator

Ecuador hat seit einigen Jahren eine beeindruckende Entwicklung zu verzeichnen. Politische und wirtschaftliche Reformen haben das Land auf einen demokratischen, marktwirtschaftlich orientierten Weg gebracht, der ihm Tür und Tor zu einer bedeutenden Rolle im Gefüge der südamerikanischen Staaten weisen wird. Als unmittelbare Folge dieser positiven Veränderungen ist Ecuador zunehmend für ausländische Investoren interessant geworden.

Auch für den Teak-Anbau bietet das Land am Äquator beste Perspektiven. Die klimatischen Bedingungen sind insbesondere im westlichen Teil Ecuadors ähnlich ideal für Teakbäume wie in Costa Rica: Der Wechsel von Trocken- und Regenzeit begünstigt auch hier ein schnelles, gesundes Wachstum der Bäume, die nach 20 Jahren geschlagen und zu attraktiven Marktpreisen verkauft werden können.

gesundes Wachstum der Bäume, die nach 20 Jahren geschlagen und zu attraktiven Marktpreisen verkauft werden können.
gesundes Wachstum der Bäume, die nach 20 Jahren geschlagen und zu attraktiven Marktpreisen verkauft werden können.
gesundes Wachstum der Bäume, die nach 20 Jahren geschlagen und zu attraktiven Marktpreisen verkauft werden können.
D as moderne Ecuador vereint in optimaler Weise die besten politischen, wirtschaftlichen und klimatischen Vor-

D as moderne Ecuador vereint in optimaler Weise die besten politischen, wirtschaftlichen und klimatischen Vor-

aussetzungen, die für ein gedeihliches Investment auf dem Forstsektor erforderlich sind. In politischer Hinsicht erfreut sich

das Land seit Jahren stabiler Verhältnisse. Das seit 1821 unab- hängige Land ist eine Präsidialrepublik mit repräsentativer Demo- kratie und Mehrparteiensystem. Die neue Verfassung Ecuadors, die seit Oktober 2008 in Kraft ist, orientiert sich sehr stark an den Verfassungen westeuropäischer Demokratien. Das west- liche Wertesystem ist es auch, das sich im Denken und Han- deln von Präsident Rafael Correa widerspiegelt. Konsequent tritt er für eine umfassende Modernisierung seines Staates ein.

er für eine umfassende Modernisierung seines Staates ein. Ecuador Quelle: eigene Darstellung Das südamerikanische

Ecuador

Quelle: eigene Darstellung
Quelle: eigene Darstellung

Das südamerikanische Land Ecuador hat sich in den vergangenen Jahren politisch, rechtlich und wirtschaftlich stabilisiert und den Umweltschutz, insbesondere den Schutz des Waldes schon seit über 50 Jahren in seiner Verfassung verankert.

Die Rahmenbedingen für dieses Vorhaben könnten günstiger nicht sein: Das Land zeichnet sich durch eine auffallend jun- ge, aufstrebende Bevölkerung mit einem hohen dynamischen Potenzial aus. Kein Wunder, dass auch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen insgesamt von starkem Wachstum geprägt sind. Um die wirtschaftliche Stabilität zu sichern, hat sich das Land schon vor Jahren dazu entschieden, den US-Dollar als Landeswährung zu übernehmen. Ein Schritt in die richtige Richtung, wie sich schnell zeigen sollte.

Positive Aufbruchstimmung im Land

Die aufstrebende Wirtschaft des Landes manifestiert sich nicht zuletzt im intensiven Auf- und Ausbau neuer Infrastrukturen. So gehört beispielsweise das Straßennetz zu den modernsten der Region. Auch Bahnlinien werden selbst in die höhergelegenen Andenregionen gebaut, um die Versorgung des ganzen Landes zu gewährleisten. Neben der Landwirtschaft verfügt Ecuador mit seinen beiden Wirtschaftszentren um die Hauptstadt Quito und die Millionenstadt Guayaquil über zahlreiche Bodenschätze.

beiden Wirtschaftszentren um die Hauptstadt Quito und die Millionenstadt Guayaquil über zahlreiche Bodenschätze. 42
beiden Wirtschaftszentren um die Hauptstadt Quito und die Millionenstadt Guayaquil über zahlreiche Bodenschätze. 42

Kapitel 05

Kapitel 05 Breites Produktportfolio sorgt für stabiles Wirtschaftswachstum Von Guayaquil, dem größten Hafen Ecuadors,

Breites Produktportfolio sorgt für stabiles Wirtschaftswachstum

Von Guayaquil, dem größten Hafen Ecuadors, wird auch das Hauptexportgut – Erdöl – in alle Welt verschifft. Der Export Ecuadors beruht immerhin zu 59 % auf dem „Schwarzen Gold“, aber Kaffee, Kakao, Bananen, Shrimps und Schnittblumen gehören ebenfalls zu den typischen Ausfuhrgütern der expan- dierenden ecuadorianischen Wirtschaft. Im Zuge der industri- ellen Entwicklung des Landes gewinnen seit einiger Zeit auch Metallwaren und Maschinen zunehmend an Bedeutung. Der Gesamtwert aller Exporte belief sich im Jahre 2006 auf rund 12,7 Milliarden US-Dollar. Dieses positive Wirtschaftsklima zieht vermehrt auch ausländische Investoren an. Internationale Großkonzerne wie Unilever, Siemens, Nestlé und die Daimler AG sind, teilweise schon seit Jahrzehnten, in Ecuador vertre- ten. Auch Global Player der Computer- und Chipindustrie set- zen vermehrt auf die Standortqualitäten des Landes Ecuador.

Ein Grund für diesen erfolgreichen Kurs liegt sicher auch in der reichhaltigen Palette an Möglichkeiten, die das vielfältige Land bereithält. Die für den Anbau von Teakbäumen hervorragenden klimatischen Bedingungen haben uns, neben den zahlrei- chen anderen positiven Aspekten, zu einem Engagement in Ecuador bewogen.

Nach monatelangen intensiven Vorbereitungen haben unsere Forstexperten im Januar 2009 damit begonnen, die erste Plantage in der Provinz Los Ríos zu bepflanzen. Dabei gelten für dieses „Neuland“ die gleichen hohen ökologischen und sozialen Stan-

die gleichen hohen ökologischen und sozialen Stan- dards wie für die FSC-zertifizierten Plantagen in Costa
die gleichen hohen ökologischen und sozialen Stan- dards wie für die FSC-zertifizierten Plantagen in Costa

dards wie für die FSC-zertifizierten Plantagen in Costa Rica. Auch für Santa Maria läuft bereits das Zertifizierungsverfahren beim FSC. In sozialer Hinsicht legen wir ebenfalls großen Wert darauf, unseren selbstgesetzten hohen Anforderungen voll und ganz zu entsprechen. So werden die von der Life Forestry Ecuador S.A. beschäftigten Plantagenarbeiter deutlich über dem Landes- durchschnitt und damit fair entlohnt und erhalten zudem die ent- sprechenden Sozialleistungen. Damit werden in der ländlich ge- prägten Region Los Ríos sichere Dauerarbeitsplätze geschaffen, was zugleich einen aktiven Beitrag zur Entwicklungshilfe darstellt. Durch die gezielten Wiederaufforstungen nach ökolo- gischen Methoden werden nebenbei die tropischen Böden vor Erosion geschützt und Kohlendioxid-Emissionen neutralisiert. Dies bekommt nicht nur dem globalen, sondern auch dem lokalen Klima ausgezeichnet. Und was ebenso bedeutsam ist: Mit unserem Engagement nehmen wir in Ecuador eine echte Vorreiterrolle ein und verhelfen dem Land auf diese Weise mittelfristig zu einer internationalen Anerkennung als Standort für moderne und nachhaltige Forstwirtschaft.

Life Forestry – solides Fundament in Ecuador

» Politische und wirtschaftliche Stabilität

» Eingespieltes Kompetenzteam für die Bewirtschaftung

» Günstige Einstandskosten ermöglichen bessere Renditen

» Umweltschutz und Walderhalt in der Verfassung verankert

Kapitel 06

Die Plantagen

Fundament für erstklassiges Teakholz

Nur erstklassiges Teakholz erzielt auch höchste Preise. Deshalb achten wir bei unseren Plantagen von Anfang an auf beste Qualität. Das Gelände für die Pflanzungen wird sorgfältig ausgesucht, die Erde von Fachkräften vorbereitet und die Entwässerung optimiert. Unsere hochwertigen Setzlinge pflanzen wir im idealen Abstand zueinander. Professionell von unseren Mitarbeitern gepflegt, wachsen gesunde Teakbäume mit geraden Stämmen heran.

Zu einem guten Teil bestehen die Life Forestry-Plantagen aus natürlich belassenem Sekundärwald, in dem die einheimische Tier- und Pflanzenwelt zu Hause ist. Auf diese Weise lassen sich die Baumbestände ökonomisch und ökologisch sinnvoll bewirtschaften. Da wir nach den Kriterien für eine nachhaltige Forstwirtschaft arbeiten, sind oder werden alle unsere Plantagen vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert.

Forstwirtschaft arbeiten, sind oder werden alle unsere Plantagen vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. 45
Forstwirtschaft arbeiten, sind oder werden alle unsere Plantagen vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. 45
D ie Life Forestry Group entwickelt Teakplantagen in Mit- tel- und Südamerika in der Nähe

D ie Life Forestry Group entwickelt Teakplantagen in Mit- tel- und Südamerika in der Nähe des Äquators. Die

Plantage La Aldea in Costa Rica hat zum Beispiel eine Grösse von 200 Hektar und setzt sich aus 75 Prozent Teakbäumen sowie 20 Prozent Sekundärwald zusammen. Der Sekundär- wald wird natürlich belassen und stellt eine Biodiversität her, die neben den klimatischen Bedingungen unerlässlich für eine erfolgreiche, nachhaltige und schonende Bewirtschaf- tung der Plantagen ist.

Energiedepot – nährstoffreicher Boden

Das tropische bis subtropische Klima ist zwar für den Anbau von Teakbäumen ideal, der Boden aber meist schon vorher so übernutzt, dass er ausgedörrt und mit Niederholz verdichtet ist. Für einen qualitativ hochwertigen Teakbaum muss er jedoch einwandfrei sein. Daher bereiten die Fachkräfte von Life Forestry die Erde optimal für die Setzlinge vor: Sie be- seitigen das Niederholz und düngen auf natürliche Weise den versteppten Boden. Ausserdem überprüfen die Forst- Ingenieure die Infrastruktur für die Entwässerung und ver- bessern sie, wenn es nötig ist.

Qualität von Beginn an - durch hochwertige Samen

Bei den Samen setzt Life Forestry auf Hochwertigkeit und lagert sie unter optimalen klimatischen Bedingungen. Anschliessend werden die Samen in der Baumschule in ein spezielles Keimge- misch gesetzt. Daraus entwickeln sich nach kurzer Zeit kleine Setzlinge. Sie werden mehrfach selektiert, um hochwertige Jung- pflanzen zu gewinnen. Auf den Freiflächen wachsen die Pflanzen dann in einem Abstand von drei Metern. Aufgrund sorgfältig ab- gestimmter Dünge- und Wachstumsmittel erreichen sie bereits nach sechs Monaten eine durchschnittliche Höhe von zwei Metern.

Professionelle Pflege

Die Teakbäume von Life Forestry wachsen unter permanenter Pflege heran. Es ist notwendig, den Bereich am Fuss des Baumes von Gras, Unkraut und Unterholz freizuhalten sowie die Äste regelmässig zurückzuschneiden. Qualifizierte Fach- kräfte forsten die Plantage dann im vierten, siebten, zehnten und fünfzehnten Jahr aus. Sie entfernen dabei eine zuvor fest-

Lageplan „La Aldea“

Proyecto Forestal La Aldea Costa Rica / Provincia Alajuela ® LEGENDE Gesamtfläche 191 ha 4776,90
Proyecto Forestal La Aldea Costa Rica / Provincia Alajuela
Proyecto Forestal La Aldea
Costa Rica / Provincia Alajuela

®

LEGENDE

Gesamtfläche

191 ha 4776,90 m²

100,00 %

Wiederaufforstung (Teak)

146 ha 0159,30 m²

76,26 %

Schutzzonen (Sekundärwald)

40 ha 9932,41 m²

21,41 %

Infrastruktur

0 ha 2073,95 m²

0,11 %

Strassen und Wege

4 ha 2611,24 m²

2,23 %

Quelle: eigene Darstellung

Die Life-Forestry-Plantage La Aldea umfasst eine Fläche von knapp 200 Hektar. Auf drei Viertel der Schonung wurden Teakbäume gepflanzt. 20 Prozent sind Sekundärwald.

Kapitel 06

gelegte Anzahl von Bäumen. Dadurch gedeihen die stärkeren, gesünderen Pflanzen noch besser. Von ursprünglich 1.100 Teakbäumen pro Hektar bleiben rund 231 bis zum Ende der Rotationslaufzeit stehen.

Baumbestand dank Satellitenortung exakt nachweisbar

Damit jeder Besitzer seine Bäume von der Pflanzung bis zur Ernte eindeutig identifizieren kann, sind die einzelnen Teaks mit einem fortlaufend nummerierten Aluminium-Tag verse- hen, bzw. über einmalig vergebene, individuelle Baum- und Parzellennummern und den Plantagennamen unverwechsel- bar zugeordnet. Auch die Lage des erworbenen Baumbestan- des des Kunden ist dank Global-Positioning-System-(GPS-) Technologie exakt nachweisbar. Diese und weitere Informa- tionen sind in einer Baumeigentums-Urkunde dokumentiert.

Zertifizierte Teakholzplantagen für ein besseres Weltklima

Die Spezialisten, Forst-Ingenieure und qualifizierten Fachkräfte von Life Forestry arbeiten eng mit dem Institut der costa-ricanischen Universität zusammen, dem Laboratorio de Productos Forestales. In Ecuador kooperieren wir mit dem staatlichen Forschungs- institut INIAP (unabhängiges nationales Institut für landwirtschaft- liche Forschung). Es bewirtschaftet die Plantagen nach strengsten ökologischen, sozialen und ökonomischen Standards. Daher garantiert die Life Forestry Group eine nachhaltige Bewirtschaftung der Plantagen. Dafür steht auch das Gütesiegel des Forest Steward- ship Council (FSC), mit dem die Plantagen zertifiziert sind oder werden. Life Forestry stellt sich mit der legalen, schonenden Auf- forstung brachliegender Flächen aktiv gegen die illegale Abholz- ung der Regenwälder in Mittel- und Südamerika. Die Wieder- aufforstungen schützen die von Erosion bedrohten tropischen Böden, dienen als Wasserspeicher, kompensieren die CO2- Emissionen und beeinflussen damit auf positive Weise das lokale und globale Klima. Durch die Plantagen von Life Forestry entstehen ausserdem in den ländlichen Regionen Dauerarbeits- plätze inklusive Sozialleistungen. Da unsere Strategie bisher erfolgreich war, planen wir, weitere Plantagen in unmittelbarer Nähe sowie in anderen äquatornahen Regionen anzulegen.

Nähe sowie in anderen äquatornahen Regionen anzulegen. Life Forestry – Teakinvestment aus guten Gründen »
Nähe sowie in anderen äquatornahen Regionen anzulegen. Life Forestry – Teakinvestment aus guten Gründen »

Life Forestry – Teakinvestment aus guten Gründen

» Nährstoffreiche Böden und hochwertige Samen als Fundament für erstklassiges Teakholz

» Professionelle Pflege für wertvolles Teakholz

» Forest-Stewardship-Council-(FSC-)zertifiziert dank nachhaltiger und schonender Bewirtschaftung

» Herausragender Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Weltklimas

„Entwicklungshilfe einmal ganz anders“ Ein Gespräch mit Agrar-Ingenieur Knut Radicke Um noch mehr Interessenten das

„Entwicklungshilfe einmal ganz anders“

Ein Gespräch mit Agrar-Ingenieur Knut Radicke

Um noch mehr Interessenten das lohnende Investment in Teakbäume anbieten zu können, haben wir unsere Aktivitäten jetzt auch auf Ecuador ausgedehnt.

Seit Januar 2009 werden unsere neu angelegten Plantagen in Puebloviejo, in der Provincia Los Ríos im Canton Baba mit Teaksetzlingen von der neu gegründeten Life Forestry Ecuador S.A. bepflanzt, die von dem Agrar-Ingenieur und renommierten Entwicklungshelfer Knut Radicke geführt wird.

Was hat Sie als langjährig in Ecuador lebender und sehr erfolgreich arbeitender Entwicklungshelfer dazu bewogen, nunmehr für ein forstwirtschaftliches Unter- nehmen wie die Life Forestry Ecuador S.A. zu arbeiten? Knut Radicke: Die Aufgabe und das Unternehmen haben mich gleichermassen gereizt. Schliesslich bin ich von Haus aus Agrar-Ingenieur, konnte diese Kenntnisse aber in meiner bisherigen Arbeit nur begrenzt einbringen. Das wird jetzt anders werden. Ausserdem hat mich das ökologisch orien- tierte Konzept von Life Forestry einfach überzeugt. Hier wird bewiesen, dass man sehr wohl effizienten Nutzholzanbau unter Schonung des natürlich gewachsenen Primär- und Sekundärwaldes betreiben kann. Und dass man mit dieser Methode sogar beachtliche Gewinne einfahren kann.

Ihre besonderen forstwirtschaftlichen Kenntnisse können Sie ja jetzt voll und ganz einbringen. Aber kommt dafür Ihr Engagement als Entwicklungshelfer nicht ein wenig zu kurz? Knut Radicke: Überhaupt nicht! Die beste Hilfe ist immer die zur Selbsthilfe. Wenn man den Menschen eine gesicherte Existenz und damit eine echte Perspektive bietet, ist das die beste Basis für die positive Entwicklung ganzer Regionen, das habe ich während meiner Zeit in Brasilien und Ecuador immer wieder erlebt. Und genau diese Grundlage bietet Life Forestry der Bevölkerung hier.

Dann sehen Sie die forstwirtschaftliche Tätigkeit des Unternehmens also auch unter dem Gesichtspunkt aktiver Entwicklungshilfe? Knut Radicke: So ist es. Die Leute hier sind keine unterbe- zahlten, beliebig austauschbaren Handlager, sondern qualifi- zierte Arbeitskräfte und als solche werden sie von uns auch behandelt und bezahlt. Zu einer überdurchschnittlichen Ent- lohnung kommen noch die eigentlich üblichen, aber bei wei- tem nicht überall gezahlten Sozialleistungen. Das bedeutet in Summe eine echte Existenzsicherung für eine grosse Zahl von Menschen und gleichzeitig eine Basis, auf der sich die ganze Region wirtschaftlich entfalten kann.

Interview

Dann leistet Life Forestry hier also etwas, das eigentlich Aufgabe der Politik wäre? Knut Radicke: So sollte man das nicht unbedingt ausdrük- ken. Die Politik sollte im Idealfall die Voraussetzungen für private Initiative schaffen. Wenn diese gegeben sind und dann kreative, einsatzfreudige Menschen die Sache in die Hand nehmen, kann etwas Gutes für alle dabei herauskom- men. Genau das ist hier in Ecuador in letzter Zeit geschehen. Präsident Rafael Correa hat mit seiner Politik erst die Grund- lagen für eine dauerhaft stabile Entwicklung gelegt und auf diesem Boden haben Investoren wie unser Unternehmen jetzt die Chance zum erfolgreichen Arbeiten.

Hat sich Ihr Leben jetzt nachhaltig verändert? Knut Radicke: Sicher war meine Arbeit für Minga e.V. etwas ganz anderes, aber auch auf diesem neuen Aufgabenfeld kann ich letztlich die gleichen Ziele verfolgen – die grundle- gende Verbesserung der Lebensbedingungen für alle Men- schen hier und ein nachhaltiges Wirtschaften. Ausserdem kann ich nach wie vor mit meiner Familie hier in diesem wunderbaren Land leben. Und dabei für eine bessere Zukunft arbeiten.

nach wie vor mit meiner Familie hier in diesem wunderbaren Land leben. Und dabei für eine
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Escuela

Aldea in Alajuela

Ein florierender Ort in Costa Rica

Nur etwa einen Kilometer von einer unserer Plantagen entfernt liegt der Ort Aldea. Dort leben viele unserer costa-ricanischen Mitarbeiter mit ihren Familien. Im Laufe der Zeit hat sich zwischen den Bewohnern der kleinen Gemeinde im Norden Costa Ricas und der Life Forestry Group eine Beziehung entwickelt, die weit über die Arbeit hinausgeht.

Als wir vor wenigen Jahren damit begannen, eine Teak- plantage in der Nähe Aldeas aufzuforsten, interessierten sich die Bewohner des Ortes zunächst kaum für uns. Das hat sich mittlerweile geändert. Viele der costa-ricanischen Männer haben heute in unserer Schonung einen sicheren Arbeitsplatz gefunden. Aber auch darüber hinaus ist die Life Forestry Group aus der Dorfgemeinschaft nicht mehr wegzudenken.

Gemeinsame Projekte

Denn gemeinsam mit den Bewohnern Aldeas konnten wir bereits zahlreiche Projekte verwirklichen. So ist die Zufahrts- strasse mittlerweile in einem guten Zustand, was gerade in der Regenzeit das Leben erleichtert. Auch an der Schule des Ortes hat sich einiges getan. Das Gelände samt Garten ist jetzt durch einen Zaun geschützt. Erst kürzlich erhielt das Gebäude einen neuen Anstrich. Mit Hilfe der montierten Dachrinne kann das Regenwasser heute gesammelt und genutzt werden. Außerdem wurden neue Audiogeräte für einen lebensnahen Englischunterricht angeschafft. Computer und Drucker er- möglichen ein zeitgemässes Lehren und Lernen. Für die kommenden Monate sind weitere Projekte geplant.

Für die kommenden Monate sind weitere Projekte geplant. Mit der Plantage wächst die Lebensqualität Mit den
Für die kommenden Monate sind weitere Projekte geplant. Mit der Plantage wächst die Lebensqualität Mit den

Mit der Plantage wächst die Lebensqualität

Mit den Teakbäumen auf der Plantage wächst und gedeiht auch die Lebensqualität in Aldea. Denn die Arbeit in der Schonung bedeutet für viele Familien ein überdurchschnittliches und vor allem sicheres Einkommen. Zudem erlaubt uns die erfolg- reiche Forstwirtschaft, vor Ort in Infrastruktur und Bildung zu investieren.

Das Angebot im Detail

Gegenstand des Angebots Gegenstand unseres Kaufangebots ist das tropische Edelholz Teak. Auf unseren Plantagen in Costa Rica und Ecuador pflan- zen wir junge Setzlinge an, pflegen sie bis zur Haupternte und vermarkten das Holz schliesslich. Unsere Baumbestände wer- den nachhaltig bewirtschaftet und sind durch das Forest Ste- wardship Council zertifiziert (siehe Kasten rechts).

Kaufangebot Über die Life Forestry Switzerland AG haben Sie die Gelegen- heit, Eigentümer von Teakbäumen auf unseren Plantagen zu werden. Der Kaufpreis für die Pflanzen ist von ihrem Alter abhängig. Zurzeit kosten 1.100 Setzlinge 31.900 Euro (Stand 01.02.2009). Die Anzahl der erworbenen Bäume und damit der Umfang der Investition kann Ihren Bedürfnissen individuell angepasst werden.

Zeichnung des Angebots Um das Kaufangebot zu zeichnen, schliessen Sie einen Kauf- und Dienstleistungsvertrag mit der Life Forestry Switzerland AG ab. Hierin sind die Anzahl der erworbenen Teakbäume sowie der genaue Kaufpreis fixiert. Mit dem Vertrag erteilen Sie der Life Forestry Switzerland AG zudem den Auftrag, die gekauften Bäume bis zur Haupternte zu bewirtschaften und schliesslich zu verkaufen.

Zahlung des Kaufpreises Der gesamte Kaufpreis ist nach Unterzeichnung der Verträge auf ein Konto der Life Forestry Group zu überweisen.

Baumeigentums-Urkunde Nach dem Zahlungseingang des gesamten Kaufpreises auf einem unserer Konten erhalten Sie eine Baumeigentums-Urkunde mit den Nummern und Koordinaten Ihrer Bäume. Jede einzelne Pflanze auf der Plantage ist mit einem Aluminium-Tag fort- laufend nummeriert bzw. über einmalig vergebene, individu- elle Baum- und Parzellennummern und den Plantagennamen unverwechselbar zugeordnet. Ihr Baumbestand lässt sich per GPS exakt orten. Mit der Baumeigentums-Urkunde ist Ihr Rechts- anspruch auf den Baumbestand vollständig gewährleistet.

Denn nach geltendem costa-ricanischem und ecuadoriani- schem Recht sind Grund und Boden sowie die darauf wach- senden Pflanzen separat veräusserbar. Das bedeutet, dass im Falle eines Konkurses Ihre Teakbäume nicht in die Konkurs- masse fallen. Denn die Life Forestry Costa Rica S.A. und die Life Forestry Ecuador S.A. sind ausschliesslich Landbesitzerinnen und tätigen keine eigenen Geschäfte.

Einsatz der Life Forestry Foundation Mit einem Teil des eingegangenen Kaufpreises bildet die Life Forestry Switzerland AG Rückstellungen, die unwiderruflich der Life Forestry Foundation übertragen werden. Die unab- hängige Stiftung verwaltet diese Rückstellungen treuhände- risch. So ist sichergestellt, dass Ihre Einlage selbst bei einer möglichen Insolvenz der Life Forestry Switzerland AG unbe- rührt bleibt und die Bewirtschaftung Ihres Baumbestandes für die gesamte Zeit finanziert ist.

Berichtssystem Über die Fortschritte auf den Plantagen und die Entwicklung der Baumbestände informieren wir Sie regelmässig in unter- schiedlicher Form:

» Ein zweimal jährlich erscheinender Newsletter enthält alle Neuigkeiten der Plantagen.

» Reiseberichte von unabhängigen Fachleuten und Kunden illustrieren die Arbeit und das Leben vor Ort.

» In einem Inventario dokumentiert unser Forst-Ingenieur Manuel Solis Corrales einmal im Jahr den Zustand der costa- ricanischen Plantagen und den Wachstumsstand der Bäume. In Ecuador übernimmt diese Aufgabe Agrar-Ingenieur Knut Radicke.

Ertragssituation – planmässiger Geldrückfluss Nach 10, 15 und 20 Jahren werden Ihre Bäume aus der Plantage ausgeforstet und verkauft. Die Bruttoerlöse werden Ihnen zu 85 Prozent ausgezahlt. Mit den verbleibenden 15 Prozent bestreiten wir sämtliche Ausgaben für das Manage- ment, die Bewirtschaftung und die Verarbeitung. Die Höhe der Erträge hängt von dem kommerziell nutzbaren Holzvolumen und den aktuellen Marktpreisen für Teakholz ab.

Details

Zehn Prinzipien für eine zertifizierte Forstwirtschaft

Prinzip 1: Einhaltung der Gesetze und FSC-Prinzipien Die Waldbewirtschaftung soll alle relevanten Gesetze des Landes sowie internationale Verträge und Ab- kommen, welche das Land unterzeichnet hat, respektieren und die Prinzipien und Kriterien des FSC erfüllen. Prinzip 2: Besitzansprüche, Landnutzungsrechte und Verantwortlichkeiten Langfristige Besitzansprüche und Nutzungsrechte an Land- und Forstressourcen sollen klar definiert, dokumentiert und rechtlich verankert sein. Prinzip 3: Rechte indigener Völker Die gesetzlichen und gewohnheitsmässigen Rechte der indigenen Gruppen hinsichtlich Besitz, Nutzung und Bewirtschaftung von Land, Territorien und Ressourcen sind anzuerkennen und zu respektieren. Prinzip 4: Beziehungen zur lokalen Bevölkerung und Arbeitnehmerrechte Die Waldbewirtschaftung soll das soziale und ökonomische Wohlergehen der im Wald Beschäftigten und der lokalen Bevölkerung langfristig erhalten oder vergrössern. Prinzip 5: Nutzen aus dem Walde Die Waldbewirtschaftung fördert die effiziente Nutzung der vielfältigen Produkte und Leistungen des Waldes, sodass sie langfristig wirtschaftlich tragbar wird und eine breite Palette von ökologischen und sozialen Vorteilen gewährleisten kann. Prinzip 6: Auswirkungen auf die Umwelt Die Waldbewirtschaftung soll die biologische Vielfalt und die damit verbundenen Werte, die Wasser- ressourcen, die Böden sowie einzigartige und empfindliche Ökosysteme und Landschaften erhalten und dadurch die ökologischen Funktionen und die Unversehrtheit des Waldes gewährleisten. Prinzip 7: Bewirtschaftungsplan Ein für die Betriebsgrösse und die Bewirtschaftungsintensität des Forstbetriebes angemessenes Planungs- werk ist zu erstellen, anzuwenden und zu aktualisieren. Es beschreibt deutlich die langfristigen Bewirt- schaftungsziele und die Mittel zu deren Verwirklichung. Prinzip 8: Kontrolle und Bewertung Eine der Betriebsstruktur angemessene Dokumentation und Bewertung soll den Waldzustand, die Erträge der geernteten Waldprodukte, die Handels- und Verwertungskette, die Bewirtschaftungsmassnahmen sowie deren soziale und ökologische Auswirkungen feststellen. Prinzip 9: Erhaltung von Wäldern mit hohem Schutzwert Bewirtschaftungsmassnahmen in Wäldern mit hohem Schutzwert sollen deren Merkmale erhalten oder vermehren. Diese die Wälder betreffenden Entscheidungen sollen immer im Sinne einer vorbeugenden Herangehensweise erwogen werden. Prinzip 10: Plantagen Plantagen sind in Übereinstimmung mit den Prinzipien und Kriterien 1–9 und dem Prinzip 10 und seinen Kriterien zu bewirtschaften. Wenn Plantagen auch eine Reihe sozialer und ökonomischer Vorteile liefern und dazu beitragen können, den globalen Bedarf an Forstprodukten zu befriedigen, sollen sie doch die Be- wirtschaftung von Naturwäldern ergänzen, den Druck auf diese reduzieren und ihre Wiederherstellung und Erhaltung fördern.

und ihre Wiederherstellung und Erhaltung fördern. Der FSC ist nicht verantwortlich für Aussagen zur

Der FSC ist nicht verantwortlich für Aussagen zur Wirtschaftlichkeit und hat diese Aussagen weder geprüft noch anerkannt.

Plantagen „La Aldea“ und „Terra Verde“ zertifiziert.

Quelle: Forest Stewardship Council (FSC)

Vorzeitige Vertragsauflösung Ihr Forstinvestment kann vorzeitig beendet werden, indem Sie Ihren Dienstleistungsvertrag auflösen. Um das Gleichge- wicht der Plantage nicht zu gefährden, behalten wir uns für diesen Fall ein Vorkaufsrecht für die Teaks vor. Sollten wir hiervon keinen Gebrauch machen, werden innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nach der Kündigung Ihre Bäume von uns geerntet und Ihnen übergeben. Die Verkaufs- erlöse erhalten Sie zu 100 Prozent. Management-, Bewirtschaf- tungs- und Verarbeitungsgebühren in Höhe von 20 Prozent des Kaufpreises sowie die Schlagungskosten werden vorgängig in Rechnung gestellt.

Die genauen Renditen bei einem vorzeitigen Ausstieg aus dem Forstinvestment können nicht angegeben werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese deutlich unter den Renditen eines planmässig verlaufenden Engagements liegen.

Übertragung Auch eine Übertragung der Verträge sowie der AGBs an einen Dritten ermöglicht Ihnen, das Forstinvestment vorzeitig zu beenden. Die Verkaufserlöse erhalten Sie zu 100 Prozent. Selbstverständlich steht es Ihnen auch frei, Ihre Bestände zu verschenken oder zu vererben.

Für Privatpersonen gelten folgende steuerliche Regelungen (ohne Gewähr)

Deutschland

» Der Kaufpreis für Teakbäume kann in Deutschland nicht steuerlich geltend gemacht werden. Das heisst, das zu versteu- ernde Einkommen kann nicht um den Kaufpreis gemindert werden.

» Teakbaum-Käufe bei LFS sind steuerlich als Anlage im Rahmen Ihrer privaten Vermögensverwaltung zu sehen und damit steuerfrei.

Österreich » Die Investitionskosten können in Österreich steuerlich geltend gemacht werden. Das heisst, der Kaufpreis mindert das zu versteuernde Einkommen.

» Sofern Sie als Privatperson Teakbäume erwerben und diese über die Spekulationsfrist von 10 Jahren halten, ist nach geltendem Gesetz der Vermögenszuwachs steuerfrei.

Schweiz

» Der Gewinn aus dem Verkauf der Teakbäume gilt als privater Kapitalgewinn und ist somit steuerfrei.

Die Life Forestry Switzerland AG empfiehlt in allen Fällen den Beizug eines Steuerberaters welcher die steuerlichen Bedingungen im Einzelfall aufzeigen kann. In der Schweiz ist allenfalls eine Rücksprache mit der kantonalen Steuerverwal- tung angezeigt.

Steuerliche Behandlung Die steuerliche Behandlung von Forstinvestments gestaltet sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich. Es ist steuerlich weiter zwischen Forstinvestments des Privat- vermögens und des Geschäftsvermögens zu unterscheiden.

ist steuerlich weiter zwischen Forstinvestments des Privat- vermögens und des Geschäftsvermögens zu unterscheiden. 54
ist steuerlich weiter zwischen Forstinvestments des Privat- vermögens und des Geschäftsvermögens zu unterscheiden. 54

Details

Verlauf der Investition im Überblick

1. Sie schliessen einen Kauf- und Dienstleistungsvertrag mit der Life Forestry Switzerland AG ab.

2.Den gesamten Kaufpreis überweisen Sie an die Life Forestry Switzerland AG. Nach dem Zahlungseingang des Kaufpreises auf einem unserer Konten erhalten Sie eine Baumeigentums- Urkunde über Ihren Bestand.

3.Ein Teil des gesamten Kaufpreises wird für die Bewirtschaftungskosten als Rückstellung der Life Forestry Foundation übertragen. Die Stiftung verwaltet diese Rückstellung treuhänderisch in Ihrem Sinne.

4.Regelmässig informieren wir Sie über die Fortschritte auf der Plantage.

5.Nach 10, 15 und 20 Jahren forsten wir Ihre Baumbestände aus und verkaufen das kommerziell nutzbare Holzvolumen. Die Erlöse werden zu 85 Prozent an Sie ausgezahlt.

6.Das Forstinvestment kann jederzeit beendet werden, indem entweder der Dienstleistungsvertrag aufgelöst oder beide Verträge und die AGBs an einen Dritten übertragen werden.

7.Mit der Auszahlung der letzten Nettoerlöse aus dem Verkauf der Bäume enden die Vertragsbeziehungen regulär.

7.Mit der Auszahlung der letzten Nettoerlöse aus dem Verkauf der Bäume enden die Vertragsbeziehungen regulär. 55
7.Mit der Auszahlung der letzten Nettoerlöse aus dem Verkauf der Bäume enden die Vertragsbeziehungen regulär. 55
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AGB

®
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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) - Version 8, Stand: Juli 2010 Life Forestry Switzerland AG (LFS)

1.

Einleitung

9.

Management und Unterhalt

1.1.

Auf den Plantagen der Life Forestry Costa Rica S.A. (LFCR) in Costa Rica, sowie auf den Plantagen der Life Forestry Ecuador S.A. (LFE), werden Teak-Bäume gemäss strengsten ökologischen, sozialen und ökono- mischen Standards angepflanzt und bewirtschaftet.

9.1.

LFS sorgt für den Unterhalt und die Bewirtschaftung der Bäume des Kunden von der Einpflanzung auf der Plantage bis zu ihrer Schlagung und Ernte sowie ihrem Verkauf. Die Forstfachleute von LFCR und LFE kontrollieren die Bäume und ihr Wachstum laufend und leiten ihre

1.2.

Die Plantagen von LFCR und LFE werden nach einem nachhaltigen und systematischen Plantagen-Management bepflanzt und bewirtschaftet.Die

Life Forestry Switzerland AG (LFS) veräussert die eigenen Baumbestände

Behandlung und Bewirtschaftung.

neu gepflanzten Teak-Bäume (etwa 1.100 Bäume pro Hektar) werden in

10.

Ausforstungen und Schlussernte

bestimmten Zeitabständen gemäss einem sorgfältig erarbeiteten Ausforst-

10.1.

Um immer bestmöglichste Wachstumsbedingungen zu gewährleisten,

Im Auftrag der LFS bestimmen LFCR oder LFE den genauen Zeitpunkt

1.3.

ungssystem innerhalb rund 20 Jahren geschlagen, geerntet und verkauft.

wird LFS periodische Ausforstungen vornehmen lassen und dadurch den verbleibenden Bäumen ein Optimum an Nährstoffen, Raum und

auf den Plantagen der LFCR und der LFE in eigenem Namen und auf eigene Rechnung.

10.2.

Licht zu verschaffen.

der Ausforstungen und der Schlussernte sowie die Anzahl der zu schlagen-

2.

Kaufvertrag

den Bäume einer Ausforstungsphase unter Berücksichtigung verschie-

2.1.

Der Kunde erwirbt gemäss Kauf- und Dienstleistungsvertrag von LFS den Teak-Baumbestand einer definierten Plantagenfläche. Jeder Teak- Baum ist bis zum Verkauf individuell für den Kunden nummeriert.

dener Faktoren, insbesondere des Wachstumsprofils und Grösse der Bäume, Wachstumsaussichten der verbleibenden Bäume, ökonomische Faktoren wie dem Marktpreis für Tropenhölzer, die Kosten und Verfüg-

2.2.

Der Kaufpreis ist in den Kauf- und Dienstleistungsverträgen definiert.

barkeit von Arbeitskräften und rechtlicher Verpflichtungen.

2.3.

Durch den Kauf der Teak-Bäume erwirbt der Kunde keinerlei Rechte oder Ansprüche am Grund und Boden, auf welchem die Bäume gepflanzt werden.

10.3. Das Plantagen Management sieht kommerzielle Ausforstungen und Verwertungen in den Jahren 10, 15 und die Schlussernte im Jahr 20 vor.

3.

Vertragsdauer

11.

Identifikation

3.1.

Im Hinblick auf eine längerfristige Bewirtschaftung wird der Vertrag bei Neupflanzungen auf eine Mindestvertragsdauer von 20 Jahren abge- schlossen. Der Vertrag endet automatisch mit der Auszahlung des letz-

11.1.

Die Bäume werden gemäss Kauf- und Dienstleistungsvertrag einer Parzelle (Lot) zugeordnet und nummeriert. Der erwirtschaftete Erlös des Holzes resultiert aus dem persönlichen Baumbestand des Eigentümers.

ten Nettoerlöses aus dem Verkauf der Bäume des Kunden, spätestens ein Jahr nach der Schlagung und Ernte sämtlicher Bäume des Kunden.

12.

Bewirtschaftungsgarantie für Schäden an Bäumen, Produktgarantie

 

12.1.

LFS garantiert die Einhaltung der internationalen Richtlinien und Stan-

4.

Dienstleistungsvertrag

dards des Forest Stewardship Council (FSC) betreffend nachhaltige

4.1.

Der Kunde erteilt der LFS den Auftrag, die gekauften Teak-Bäume ent-

Forst- und Plantagewirtschaft.

sprechend den nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu verwalten, zu bewirtschaften, zu schlagen, auszuforsten, zu ernten und zu verkaufen. Der Kunde ermächtigt LFS diejenigen Handlungen vorzu-

12.2.

Sollten in den ersten 4 Jahren seit Pflanzung mehr als 10 % der Teakbäume absterben, verpflichtet sich Life Forestry Ersatzbäume des gleichen Jahrgangs und derselben Qualität zu liefern oder eine Neupflanzung vorzunehmen.

nehmen, welche zur Erfüllung dieses Vertrages notwendig sind.

12.3.

Im Falle eines Schadens nimmt LFS diejenigen Handlungen vor, welche zu einer Minderung des Schadens notwendig sind. Als Schaden ist die-

5.

Zahlungsbedingungen

jenige wirtschaftliche Wertminderung an den Bäumen oder dem Holz-

5.1.

Der gesamte Kaufpreis ist nach Unterzeichnung des Kauf- und Dienstleist- ungsvertrages fällig. Der Betrag ist gemäss Kauf- und Dienstleistungsver- trag und den entsprechenden Zahlungsinstruktionen an die LFS einzuzahlen.

bestand zu betrachten, welche über dem natürlichen Bestandesausfall von 10 % liegt.

5.2.

Die LFS verpflichtet sich, jeweils einen Anteil des bezahlten Kaufpreises

13.

Abtretung

auf ein separates Rücklagenkonto der Life Forestry Foundation (Stiftung) zu überweisen. Dieser sichergestellte Anteil garantiert die Pflege, die Aus-

13.1.

LFS kann jederzeit zur Vertragserfüllung Dritte beiziehen.

forstungen und den Verkauf bis zur ersten kommerziellen Ausforstung.

14.

Vorzeitige Vertragsauflösung

6.

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Vertrages

14.1.

Der Kunde kann den Dienstleistungsvertrag jederzeit kündigen. LFS kann für diesen Fall keine Rückkaufgarantie abgeben.

6.1.

Mit Unterzeichnung des Kauf- und Dienstleistungsvertrages bestätigt der Kunde, dass er die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen und akzeptiert hat und erklärt diese zu integralen Bestand- teilen des Vertrages.

14.2.

Wenn der Kunde seinen Vertrag vorzeitig auflöst, erhält LFS ein Vor- kaufsrecht an den Bäumen. LFS wird dem Kunden gegebenenfalls nach dem schriftlichen Erhalt der Kündigung innerhalb von vier Wochen ein Rückkaufangebot unterbreiten.

 

14.3.

Kommt es nach der Vertragskündigung zu keiner Rückkaufeinigung,

7.

Plantagen-Management

bestimmen LFCR bzw. LFE den idealen Zeitpunkt der Schlagung mit

7.1.

Das nachhaltige und systematische Plantagen-Management bezweckt die Erlangung der höchsten Quantität und Qualität an Holz, um unter den bestehenden Marktverhältnissen zur Zeit des Verkaufes den besten Preis zu erzielen.

Rücksicht auf betriebliche und natürliche Gegebenheiten. Die Schlagung und Aushändigung der Bäume erfolgt innerhalb von sechs Monaten. Der Kunde trägt die angefallenen Kosten für die frühzeitige Schlagung seines Baumbestandes und ist für den Abtransport seines Baumbestandes ab dem Lagerplatz auf der Plantage selber verantwortlich. Die Bewirtschaftungs-,

8.

Bepflanzung

Verarbeitungs- und Managementgebühren betragen in Abweichung zu

8.1.

In der Regel werden 1.100 Teak-Bäume auf einer Plantagenfläche von 10.000 m 2 bei Neupflanzungen von Life Forestry Plantagen gepflanzt.

Ziff. 17 und 18, 20% des Kaufpreises und werden dem Kunden mit den anfallenden Schlagungskosten vorgängig in Rechnung gestellt.

15.

Mitteilungen

15.1.

Nach jeder kommerziellen Ausforstung erhält der Kunde von LFS eine detaillierte Auflistung über die Anzahl der ausgeforsteten und geernteten Bäume, das daraus resultierende Holzvolumen, die Höhe des erzielten Brutto-Verkaufspreises und den an den Kunden auszubezahlenden Nettoerlös.

15.2.

LFS informiert den Kunden regelmässig, mindestens einmal jährlich, über die Aktivitäten auf den LFCR und LFE Plantagen.

16.

Verkauf des Holzes

16.1.

Das Plantagen-Management überwacht die Schlagung zu Ausforstungs- und Erntezwecken der Bäume des Kunden sowie die Weiterverarbeitung zu handelbarem Holz. Das Holz wird auf dem nationalen oder interna- tionalen Markt zum bestmöglich erzielbaren Preis verkauft und nach jedem Verkauf wird der erzielte Nettoerlös an den Kunden weitergeleitet. Die Auszahlung des Nettoerlöses erfolgt so schnell wie möglich, spätestens ein halbes Jahr nach jeder Ausforstungsphase bzw. der Schlussernte.

17.

Bewirtschaftungs- und Verarbeitungsgebühr

17.1.

Die Bewirtschaftungs- und Verarbeitungsgebühr für Unterhalt, Ausfor- stung, Ernte und Verwertung in der Höhe von 10% wird vom Brutto- Verkaufserlös in Abzug gebracht.

18.

Managementgebühren

18.1.

Die Managementgebühren für Baum- und Landverwaltung, Marketing, Ausforstungs-, Ernte- und Verkaufsadministration in der Höhe von 5% wird vom Brutto-Verkaufserlös in Abzug gebracht.

19.

Baum-Eigentumsurkunde

19.1.

Nach Erhalt des vollständigen Kaufpreises erhält der Kunde eine Baum- Eigentumsurkunde mit Detailangaben über die Bäume.

20.

Kontrollrechte

20.1.

Der Kunde oder eine von ihm benannte Person ist berechtigt, die Plan- tage jederzeit zu besichtigen und in diejenigen Unterlagen Einsicht zu nehmen, welche zur Kontrolle des vorliegenden Vertrages notwendig sind. Es ist jedoch sinnvoll den Besuch rechtzeitig anzukündigen, damit alle Unterlagen vorbereitet werden können und ein Mitarbeiter zur Betreuung bereit steht.

21.

Übertragung

21.1.

Der Kunde ist berechtigt, die Bäume zusammen mit dem Vertrag, beste- hend aus Kauf- und Dienstleistungsvertrag und Allgemeinen Geschäfts- bedingungen, an Dritte zu übertragen. Die Übertragung wird anerkannt, wenn der Erwerber seine Personalien und seine Adresse bekannt gibt und sich schriftlich bereit erklärt, den vorliegenden Vertrag mit sämtli- chen Rechten und Pflichten zu übernehmen.

21.2.

Im Todesfall treten die Rechtsnachfolger des Kunden mit sämtlichen Rechten und Pflichten in diesen Vertrag ein.

21.3.

Der Kunde wird solange als Vertragspartei betrachtet, bis eine korrekte Übertragung des Vertrages stattgefunden hat und der Kunde sämtliche Baum-Eigentumsurkunden an LFS übergeben hat sowie die Übertra- gung im Baum-Register von LFS nachgeführt ist.

22.

Risiko

22.1.

Der Kunde ist sich bewusst, dass der Kauf der Teak-Bäume eine langfristige Investition darstellt, dass keinerlei Ertrags- oder Renditegarantien bestehen und dass politische oder ökologische Risiken bis hin zum Totalverlust nicht ausgeschlossen werden können.

22.2.

Der Kunde ist sich bewusst, dass der vorliegende Vertrag kein Instru- ment des Finanzmarktes darstellt und für das Handeln von Baumbestän- den zur Zeit kein offizieller und regulierter Handelsmarktplatz besteht.

23.

Haftung

23.1.

LFCR und LFE haften nicht für Schäden, die aufgrund höherer Gewalt ent- stehen. Eventuelle Schadenersatzansprüche beschränken sich auf Schäden, die LFCR oder LFE absichtlich oder grobfahrlässig verschuldet hat.

24.

Garantien und Versicherung

24.1.

LFCR und LFE betreiben die Plantagen gemäss strengsten ökologischen, sozialen und ökonomischen Standards.

24.2.

LFCR und LFE versichern in den ersten fünf Jahren nach der Einpflan- zung, soweit machbar und wirtschaftlich sinnvoll, Land und Bäume gegen Feuer und andere Naturkatastrophen.

25.

Feststellungen

25.1.

Der Kunde bestätigt, dass er sämtliche Unterlagen, welche ihm von LFS übergeben worden sind, gelesen, verstanden und akzeptiert hat.

25.2.

Dieser Vertrag, bestehend aus dem Kauf- und Dienstleistungsvertrag und den vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen, stellt die einzige rechtliche Grundlage zwischen den Parteien dar.

26.

Adressen und Zustellungen

26.1.

Um jederzeit eine reibungslose Kommunikation zwischen LFS und dem Kunden zu gewährleisten, leitet der Kunde Änderungen seiner Perso- nalien oder Adresse möglichst rasch an LFS weiter. Sendungen an die letzte bekannte Adresse gelten als zugestellt.

27.

Inkrafttreten

27.1.

Der Vertrag tritt in Kraft, sobald er von beiden Parteien rechtsgültig unterzeichnet ist.

27.2.

Die Eigentumsübertragung der Bäume erfolgt, sobald der Vertrag in Kraft getreten ist und der vollständige Kaufpreis bei LFS eingetroffen ist. Soweit keine vollständige Bezahlung des Kaufpreises erfolgt ist, behält sich LFS das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten.

28.

Vertragsänderungen

28.1.

Vertragsergänzungen oder Vertragsänderungen sind nur im gegensei- tigen Einverständnis und in schriftlicher Form gültig. Vertragsänderun- gen, welche von LFS dem Kunden schriftlich unterbreitet werden, gelten ohne Gegenbericht des Kunden innerhalb von 30 Tagen als genehmigt.

29.

Ungültige Bestimmungen

29.1.

Die Nichtigkeit, Ungültigkeit oder Nichtdurchsetzbarkeit einzelner Be- stimmungen dieses Vertrages beeinträchtigen die Gültigkeit der übrigen Vertragsbestimmungen nicht. Die allenfalls unwirksamen Bestimmun- gen dieses Vertrages sind durch eine Regelung zu ersetzen, die dem Sinn und Zweck dieser Vereinbarung entspricht. Der vorliegende Ver- trag ist entsprechend seinem Sinn und Zweck zu ergänzen, wenn sich Lücken ergeben sollten.

30.

Anwendbares Recht und Gerichtsstand

30.1.

Dieser Vertrag untersteht Schweizerischem Recht. Streitigkeiten aus dem Vertrag unterstehen einzig der ordentlichen Gerichtsbarkeit am Sitz von LFS in der Schweiz. Die Anwendung des Wiener Kaufrechts wird aus- drücklich ausgeschlossen.

Life Forestry Switzerland AG Mühlebachstrasse 3 P.O. Box CH-6370 Stans NW Telefon: 0041-41-632 63 00 Telefax: 0041-41-632 63 01 eMail: info@lifeforestry.com www.lifeforestry.com

Ausblick…

Der Teakmarkt in 30 Jahren

Ausblick

Der Holzmarkt boomt. Hohe Marktpreise erzielt vor allem das besonders begehrte Teak. Zahlreiche Argumente sprechen dafür, dass sich dieser Trend auch in den nächsten 30 Jahren fortsetzt.

» Steigende Nachfrage. Der weltweite Holzbedarf nimmt in den kommen- den Jahrzehnten weiter zu. Denn zum einen wächst die Weltbevölkerung und damit die Zahl der Konsumenten stetig an. Zum anderen erhöht sich der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch. Ein Grund dafür ist die voranschrei- tende Industrialisierung von Schwellenländern wie China und Indien.

» Sinkendes Angebot. Parallel zur steigenden Nachfrage verringert sich das Holzangebot. Eine Ursache hierfür sind die weltweit schrumpfenden Forstflä- chen. Zudem werden grosse Teile der verbleibenden Wälder in Zukunft bes- ser vor Ausholzungen geschützt und fallen so als Rohstoffquellen weg.

» Zukunft für Plantagenholz. Da das Holzangebot aus natürlich gewachse- nen Wäldern abnimmt, werden Plantagen als Bezugsquelle für den Rohstoff immer wichtiger. Entscheidend ist dabei, dass die Schonungen nachhaltig bewirt- schaftet werden und entsprechend zertifiziert sind (FSC-Siegel). Denn wirksa- me Rechtsvorschriften und ein gewandeltes Bewusstsein der Verbraucher machen den Absatz von nicht-zertifizierten Hölzern nahezu unmöglich.

» Sondersituation Teak. Was für den Holzmarkt im Allgemeinen gilt, trifft für Teak in besonderem Mass zu. Denn das Angebot für das begehrte und einzig- artige Tropenholz ist äusserst begrenzt und verknappt sich weiter. So ist damit zu rechnen, dass Teak aus den Urwäldern Birmas (Myanmar) aus ökologischen und politischen Gründen künftig kaum noch Abnehmer findet. Daher nimmt die Nachfrage nach Teak aus nachhaltig bewirtschafteten Plantagen in Zukunft rasant zu. Baumbestände wachsen jedoch erst langsam nach, sodass über einen Zeitraum von mindestens 20 bis 30 Jahren der Bedarf an Teak das Angebot deutlich übersteigt. Die Marktpreise nehmen entsprechend zu.

Kontakt

Wir freuen uns, wenn unser Angebot Sie überzeugt. In einem telefonischen Beratungsgespräch informieren wir Sie gerne zu den Einzelheiten eines Teak- investments und ermitteln gemeinsam mit Ihnen die ideale Kaufstrategie. Rufen Sie uns doch einfach an oder senden uns eine E-Mail.

Life Forestry Switzerland AG Mühlebachstr. 3 6370 Stans NW Schweiz

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www.lifeforestryfoundation.li

Der FSC ist nicht verantwortlich für Aussagen zur Wirtschaftlichkeit und hat diese Aussagen weder geprüft
Der FSC ist nicht verantwortlich für Aussagen zur Wirtschaftlichkeit und hat diese Aussagen weder geprüft

Der FSC ist nicht verantwortlich für Aussagen zur Wirtschaftlichkeit und hat diese Aussagen weder geprüft noch anerkannt.

Plantagen „La Aldea“ und „Terra Verde“ zertifiziert.

und hat diese Aussagen weder geprüft noch anerkannt. Plantagen „La Aldea“ und „Terra Verde“ zertifiziert. ®
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