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Freitag, 6.April 2012
Rechtsextremismus
18.12.2011 14:18 Uhr

18.12.2011 14:18 Uhr

Kommentare: 17

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Verfassungsschutzpräsident

"Wir haben derartige Verbrechen nicht für möglich gehalten"

nicht für möglich gehalten" Von Frank Jansen Heinz Fromm zeigt sich beunruhigt über Sympathiebekundungen

Heinz Fromm zeigt sich beunruhigt über Sympathiebekundungen von Neonazis für die Jenaer Terrorzelle. Im Interview spricht er über ein NPD-Verbot und die zunehmende Militanz von Rechts.

über ein NPD-Verbot und die zunehmende Militanz von Rechts. Sind Sie es leid, Verfassungsschützer zu sein?

Sind Sie es leid, Verfassungsschützer zu sein?

Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, spricht imTagesspiegel-Interview über die Folgen des rechten Terrors. - FOTO: DPA

Überhaupt nicht. Ich war immer darauf eingestellt, dass auch schlimme Dinge passieren können. Das gehört bei meinem Beruf dazu. Allerdings, eine Terrorzelle wie den „Nationalsozialistischer Untergrund“ habe ich mir in dieser Dimension nicht vorstellen können.

Sie sind jetzt mit elf Jahren Amtszeit einer der dienstältesten Chefs im Verfassungsschutz. Können Sie sich daran erinnern, dass Ihre Arbeit jemals so hart kritisiert wurde wie heute?

Ich habe eine solche Erfahrung bislang nicht machen müssen, auch wenn es immer wieder auch Diskussionen und Kritik gab, wie nach den Anschlägen vom 11. September 2001, als bekannt wurde, dass einige der Selbstmordpiloten zuvor in Hamburg gelebt hatten.

einige der Selbstmordpiloten zuvor in Hamburg gelebt hatten. Fast 14 Jahren konnten Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt
einige der Selbstmordpiloten zuvor in Hamburg gelebt hatten. Fast 14 Jahren konnten Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt

Fast 14 Jahren konnten Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe aus dem Untergrund heraus agieren – bis hin zu Morden, Sprengstoffanschlägen und Banküberfällen. Wie war das möglich?

Nachdem diese dem Verfassungsschutz schon als Neonazis bekannten Personen untergetaucht waren, haben mehrere Landesbehörden für Verfassungsschutz, auch mit Hilfe des Bundesamtes für Verfassungsschutz, zahlreiche Maßnahmen ergriffen, sie zu finden. Rund vier Jahre ist intensiv gesucht worden, dann endeten diese Bemühungen. Ein eindeutiger Grund hierfür ist nicht erkennbar.

Wieso nicht?

Es ist im Moment nicht nachvollziehbar, warum die Bemühungen der Behörden Ende 2001 weitgehend eingestellt wurden. Man kann darüber lediglich Vermutungen anstellen:

Vielleicht war es von Bedeutung, dass sich nach den Anschlägen vom 11. September der Blick sehr stark auf den islamistischen Terrorismus richtete. Und es könnte eine Rolle gespielt haben, dass ab 2002, wegen des damals anhängigen NPD-Verbotsverfahrens, V- Leute in der rechtsextremistischen Szene abgeschaltet worden waren. Damit verschlechterte sich für den Verfassungsschutz die Zugangslage, auch in der Neonazi-

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Szene. Außerdem waren ab 2003 die meisten Taten des Trios verjährt. Das hatte Folgen für die polizeiliche Fahndung, sie wurde eingestellt. Für den Verfassungsschutz hätte dieser Umstand allein kein Grund sein müssen, sich nicht weiter um die Verschwundenen zu kümmern. Aber es gab ausweislich der mir bekannten Akten keine Hinweise mehr.

Haben Sie oder ein anderer Experte beim Verfassungsschutz nie den Verdacht gehabt, hinter der Serie von Morden an Kleinunternehmern türkischer und griechischer Herkunft könnten militante Rechtsextremisten stecken?

Ich persönlich nicht. Es wurde zwar viel über die Mordserie gesprochen, aber soweit ich weiß, nie gezielt ein rechtsextremistischer Hintergrund weiterverfolgt. Der Grund dafür war offenbar, dass eine solche Hypothese nicht mit Fakten zu unterlegen war. Im Übrigen hat auch außerhalb der Sicherheitsbehörden niemand von denjenigen, die ebenfalls die rechtsextremistische Szene beobachten, je geäußert, die Morde seien womöglich einer rechtsextremistischen Terrorgruppe zuzuordnen. Weder Journalisten noch Initiativen gegen Rechts haben jemals so etwas vermutet.

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Debatten

Kommentar hinzufügen Kommentare anzeigen nach: Debatten Chronologisch (? ) von Aqua-Jedi | 18.12.2011 15:07 Uhr

Chronologisch (?)

Kommentare anzeigen nach: Debatten Chronologisch (? ) von Aqua-Jedi | 18.12.2011 15:07 Uhr (17 Stimmen)
Kommentare anzeigen nach: Debatten Chronologisch (? ) von Aqua-Jedi | 18.12.2011 15:07 Uhr (17 Stimmen)

von Aqua-Jedi

| 18.12.2011 15:07 Uhr

(17 Stimmen)

(? ) von Aqua-Jedi | 18.12.2011 15:07 Uhr (17 Stimmen) Erschreckende Naivität "Mich haben die Erkenntnisse

Erschreckende Naivität

"Mich haben die Erkenntnisse über die NSU-Terrorzelle erschreckt. Ich bedauere, dass wir derartige Verbrechen, insbesondere die Hinrichtung völlig ahnungsloser Menschen aus unserer Mitte, nicht für möglich gehalten haben."

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Dazu einAuszug aus Wikipedia: "Eine Hinrichtung ist die vorsätzliche Tötung eines in der Gewalt der
Dazu einAuszug aus Wikipedia: "Eine Hinrichtung ist die vorsätzliche Tötung eines in der
Gewalt der Hinrichtenden befindlichen, gefangenen Menschen, meist als Vollzug einer von
den Justizbehörden eines Landes ausgesprochenen Verurteilung zur Todesstrafe. Der
Begriff wird fälschlicherweise auch für die Tötung eines in der Gewalt von nicht-hoheitlich
befugten Personen, Gruppen oder Organisationen (besonders in terroristischem und
kriminellem Zusammenhang) angewendet."
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Man könnte meinen, Herr Fromm habe sein ganzes Leben in einer absolut dichten
Käseglocke verbracht und gelebt.
Die gesamte Geschichte der Bundesrepublik ist spurlos an ihm vorübergegangen.
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Als Zeitgenosse der 68er Bewegung muss er wohl woanders gewesen sein, als die Nazis
1969 fast in den Bundestag kamen.
Es könnte allerdings auch eineArt intellektuellerAutismus sein. Das würde vieles erklären.
Naheliegend ist das, weil Herr Fromm so ein richtig braves SPD-Mitglied ist. Da gehört der
intellektuelleAutismus zurAufnahmevoraussetzung.
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von Rotwurst
| 18.12.2011 15:49 Uhr
(10 Stimmen)
Antwort auf Aqua-Jedi vom 18.12.2011 15:07 Uhr
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Gutes Gleichnis. Dann muss man fragen, wer ihm die Käseglocke so lange hingehalten
hat. Mitarbeiter?
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Das Problem ist weder dieser Fromm, noch ein anderer, sondern dass es im
Verfassungsschutz(Bund/Land) eben nachweisbar Personen gibt, die ihre nazistische
Gesinnung lange geschickt verbergen und die nur ein formales Bekenntnis zur BRD mit
ihrem Eid ablegen. Wie rekrutieren die ihre Leute ? Ist darunter auchAbschaum ?
Wie der "kleineAdolf" als Beamter zum hessischen Verfassungsschutzgelangen konnte,
dessen Namen aus seiner "Jugendbegeisterung" für die NS-Zeit stammen soll, ist sehr
fragwürdig. Hat man darüber hinweg gesehen ?
Dass ausgerechnet dieser Beamte beim letztenAttentat in Kassel auftauchte, und das
danach die Serie bis auf den Polizistenmord so abrupt endete, sind Fragen, die
wahrscheinlich nie beantwortet werden. Denn die Wahrheit könnteAbgründe ans Tageslicht
liefern, die die gesamten Ämter derart diskreditieren könnte, dass ihnen dieAbwicklung
droht.
Das wird Fromm aus "Fürsorgepflicht" vereiteln - und ebenso die "Fromms" der
Landesämter. Jetzt spielen sie den Bürgern etwas von Betroffenheit vor, aber sie stehen
selber ohnmächtig vor ihrem Sauhaufen von Deppen und Sympathisanten.
antworten
von Wattwandern
| 18.12.2011 15:13 Uhr
(9 Stimmen)
die imDunkelnans Licht!
FRAGE: Haben Sie oder ein anderer Experte beim Verfassungsschutznie den Verdacht
gehabt, hinter der Serie von Morden an Kleinunternehmern türkischer und griechischer
Herkunft könnten militante Rechtsextremisten stecken?
ANTWORT: Ich persönlich nicht. Es wurde zwar viel über die Mordserie gesprochen, aber
soweit ich weiß, nie gezielt ein rechtsextremistischer Hintergrund weiterverfolgt. Der Grund
dafür war offenbar, dass eine solche Hypothese nicht mit Fakten zu unterlegen war. Im
Übrigen hat auch außerhalb der Sicherheitsbehörden niemand von denjenigen, die
ebenfalls die rechtsextremistische Szene beobachten, je geäußert, die Morde seien
womöglich einer rechtsextremistischen Terrorgruppe zuzuordnen. Weder Journalisten noch
Initiativen gegen Rechts haben jemals so etwas vermutet.
Danach ist es offanbar - der Verfassungsschutzin seiner Gesamtheit hat keinen blinden
Fleck auf dem rechtenAuge - nein er nutzt seine Möglichkeiten wie er will, ohne
demokratischeAufsicht, ohneAchtung des Grundgesetzes.Allenfalls nicht nachlassende
Gesellschaftskritik von Zitat - ***denjenigen, die ebenfalls die rechtsextremistische Szene
beobachten*** vermag zweitweilig das Vorstellungvermögen für neofaschistische
Mordserien zu befeuern. Von innen heraus kommt da nichts --- gar nichts! und das ist der
Skandal. Verfassungsschutzorgane die ihrenAuftrag verleugnen und gegensätzlich handeln
müssen verboten werden. Gibt es beim Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof
eigentlich niemand der sich für diesn Skandal interessiert?
herzlich ww
antworten
von DerJoker
| 18.12.2011 15:49 Uhr
(10 Stimmen)
Antwort auf Wattwandern vom 18.12.2011 15:13 Uhr
Experten
Das ist genau der Punkt!
Man könnte meinen, der VSwird erst dann aktiv, wenn die Öffentlichkeit ihn auf
rechtsradikale Taten aufmerksam macht. Wer sind denn die "Experten"??
Das ist schon ein trauriges Interview. Im Schatten der Islamismushysterie konnte
ungehindert gemordet werden. Ja, mit Geld vom VSkonnten die rechtsradikalen Mörder
ihre gefälschten Pässe bezahlen. Dem Verbleib des Geldes wurde nicht nachgeforscht.
Man glaubt es kaum.
 
antworten
von matrix | 18.12.2011 15:56 Uhr (5 Stimmen)
von matrix | 18.12.2011 15:56 Uhr (5 Stimmen)

von matrix

| 18.12.2011 15:56 Uhr

(5 Stimmen)

von matrix | 18.12.2011 15:56 Uhr (5 Stimmen)

TrümmerbruchamNaziknie

würde ich nach dieser Positionierung der Germania diagnostizieren. Diese schleichende Verstrickung von bekennenden Nazis und deren "Aufpassern" ist so nicht heilbar. Differenzzu den genannten Parteien und die Notwendigkeit dzu einer demokratischen Positionierung in der Observierungsmelange, erscheint mir unabdingbar. Sonst tauchen Täter ab und ihre Verfolger tuen dies ebenfalls und richten sich in der unteren Etage ein. Halt sagen ist nicht über das "Staunen" gegenüber der Perfidität der Gewaltäter möglich, sondern durch den Einsatzder demokratischen Strafmittel und zwar präventivmittlerweile. Sie sollten sagen: wir können Demokratie!

und schützen diese und nicht verblendete Ideologen. Freifahrtscheine durch behördliche "Abwesenheit" sind erbärmlich.

 
antworten
von nodice | 18.12.2011 15:58 Uhr (10 Stimmen)
von nodice | 18.12.2011 15:58 Uhr (10 Stimmen)

von nodice

| 18.12.2011 15:58 Uhr

(10 Stimmen)

von nodice | 18.12.2011 15:58 Uhr (10 Stimmen)

SonaivkannkeinMenschsein

oder doch?

Gerade diese "Expertisen" Was haben die gemacht? Die Neonaziszene wird immer militanter? Was? Nein das können wir uns nicht vorstellen.

 

Einfach den ganzenApparat abschalten alle feuern und das Geld in Institutionen stecken die schon länger sich derAufklärung und Hilfe widmen.

Mir fehlen einfach die Worte vor soviel inszenierter Hilflosigkeit undAhnungslosigkeit. Die so vielen das Leben gekostet hat. Und auch noch von diesen Ignoranten und Unterstützern der Naziszene mit Geld und Rechtsschutzgedeckelt wurde

 
antworten
von ThomasP. | 18.12.2011 15:59 Uhr (11 Stimmen)
von ThomasP. | 18.12.2011 15:59 Uhr (11 Stimmen)

von ThomasP.

| 18.12.2011 15:59 Uhr

(11 Stimmen)

von ThomasP. | 18.12.2011 15:59 Uhr (11 Stimmen)

Der Mannist Taub, BlindundStumm.

Er verbreitet falsche Informationen, wie es für Geheimdienste üblich ist. Die Morde von Nazis standen hier im Tagesspiegel. Die Statistiken wurden Seitens der Geheimdienste sogar heruntergespielt um politisch ein anderes Bild in der Öffentlichkeit zu zeichnen.Alles normale geheimdienstliche Mittel. Methodik im täglichen Job des Schlapphutes.

Wer sollte den politisch in der Öffentlichkeit auf die gleiche Stufe gedrückt werden? Über wen gab es die fettesten Schlagzeilen?

Wer sich gegen Nazis auf die Straße stellte bekam unter Verantwortung der Innenminister die brutalsten Mittel der Staatsgewalt zu spüren.

Der Tagesspiegelleser weiß mehr, als der Geheimdienst vorgibt zu wissen? So hat es bei Guttenberg auch angefangen. Nur hat zwischenzeitlich die Presse den Geheimdienst im Kenntnisstand überholt. Das Mördertrio konnte untertauchen, weil die gefälschte Pässe hatten. Bezahlt wurde das mit Staatskohle in Thüringen und erteilt wurden die falschen Pässe in Sachsen. Was der nun wieder für eine Geschichte erfindet? Der 11.September und ein NPD- Verbotsverfahren sei schuld? Die sollen nun endlich mal aufhören falsche Informationen zu streuen um Tatsachen zu vertuschen.

"Der Geheimdienst habe der Terrorzelle, der heute zehn Morde zur Last gelegt werden, im Jahr 2000 über Mittelsmänner mehr als 2000 Mark (1022 Euro) für gefälschte Pässe zukommen lassen, berichtete die "Bild am Sonntag". Dies habe ein Verfassungsschutz- Mitarbeiter am 6. Dezember vor der geheim tagenden Kontrollkommission des Thüringer Landtages gesagt."

Deswegen konnten die untertauchen und im Untergrund weitermachen.

Genug mit Märchen. Karten auf den Tisch !!! Was habt ihr da, mit welchen politischen Ziel gespielt?

 
antworten
von Fuzzy.Barnes | 18.12.2011 16:09 Uhr (8 Stimmen)
von Fuzzy.Barnes

| 18.12.2011 16:09 Uhr

(8 Stimmen)

von Fuzzy.Barnes | 18.12.2011 16:09 Uhr (8 Stimmen)

Helmut Schmidt über Geheimdienste

Zitat:

Schmidt:[

]

Ich will dazu was ganzanderes sagen: Ich traue inzwischen überhaupt

 

keinem Geheimdienst mehr. Punkt.

ZEIT:Wie sind Sie denn zu dieser Einsicht gekommen?

Schmidt:Das sind arme Schweine. Die leiden unter zwei psychischen Krankheiten:

Die eine Krankheit beruht darauf, dass sie für das, was sie tatsächlich leisten, niemals öffentlicheAnerkennung bekommen. Es ist unvermeidlich so, sie müssen ja im Verborgenen arbeiten. Das deformiert die Seele. Die andere Krankheit beruht darauf, dass sie tendenziell dazu neigen, zu glauben, sie verstünden die nationalen Interessen des eigenen Landes viel besser als die eigene Regierung. Diese letztere Krankheit ist der Grund dafür, dass ich ihnen nicht traue

Wo sind nur Politiker vom Format dieses Mannes geblieben?

 
  antworten
von Franko | 18.12.2011 16:31 Uhr (13 Stimmen)
von Franko | 18.12.2011 16:31 Uhr (13 Stimmen)

von Franko

| 18.12.2011 16:31 Uhr

(13 Stimmen)

von Franko | 18.12.2011 16:31 Uhr (13 Stimmen)

Keine Steuernfür Nazi-Terror!

Ich hätte dieseArt des lautlosen Terrors - ohne öffentliche Terror-Propaganda - auch nicht für möglich gehalten, aber noch unvorstellbarer finde ich es, dass so eine Nazi-Terror-Zelle so lange wüten kann, in der Nazi-Szene für ihre Untaten sogar gefeiert wird und die zu allem Überfluß auch noch zur Unterstützung Steuergelder bekam, aber der VerfassungsschutzkeinerleiAhnung hatte. Das nehme ich denen nicht ab! Jedenfalls hat sich damit auch erwiesen das der Einsatzvon V-Leuten völlig ineffektivist und man die Bezahlung und Unterstützung von V-Leuten einstellen muss. Dann fliessen wenigstens keine Steuergelder in den Nazi-Terror und die Subventionierung der NPD fällt damit auch weg. Mal sehen ob sich die braune Truppe auch ohne staatliche Unterstützung aufrechterhalten kann.

antworten
von nodice
von nodice

| 18.12.2011 18:07 Uhr

(4 Stimmen)

von nodice | 18.12.2011 18:07 Uhr Antwort auf Franko vom 18.12.2011 16:31 Uhr (4 Stimmen)

Ganzgenau. Ich konnte diese SinnbefreitenArgumentationsketten nie nachvollziehen.

-

Wennwir jetzt abziehenund/oder die NPDverbietengehenalle indenUntergrund-

Was ist während der Zeit passiert als der VSsich um "Aufklärung" mühte?

-

V-Leute abziehengefährdet dieArbeit undInformationssammlung

Was ist währender der Zeit passiert wo VLeute sich haben bezahlen lassen?

Zumal verschiedene Initiativen besser informiert waren als der VS. Oder sagen wir so. Es sieht so aus als ob. Denn was die wussten und was nicht bleibt immer deren Geheimnis.

antworten
von omni | 18.12.2011 17:59 Uhr (8 Stimmen)
von omni | 18.12.2011 17:59 Uhr (8 Stimmen)

von omni

| 18.12.2011 17:59 Uhr

(8 Stimmen)

von omni | 18.12.2011 17:59 Uhr (8 Stimmen)

Alles gesagt

Wenn ein Präsident des Verfassungsschutzes überrascht davon ist, dass Nazis Menschen umbringen, muss man sich eigentlich über nichts mehr wundern.

Der Ideologie der braunen Brut ist es nun einmal geradezu immanent, Menschen die nicht ihrem rassistischen Weltbild entsprechen als "minderwertig" zu betrachten. Dass das dazu führt, das Menschen verletzt oder umgebracht werden ist so offensichtlich, dass ich bei soviel Naivität (wohlwollend interpretiert) meinen Kopf einfach nur auf den Schreibtisch schlagen möchte.

Jeder Verfassungsschützer sollte die Mordfälle die hier in der rechten Spalte verlinkt sind solange eingetrichert bekommen, bis er den Namen jedes Opfers auswendig aufsagen kann.

antworten
von bescheidwisser | 18.12.2011 17:59 Uhr (8 Stimmen)
von bescheidwisser | 18.12.2011 17:59 Uhr (8 Stimmen)

| 18.12.2011 17:59 Uhr

(8 Stimmen)

von bescheidwisser | 18.12.2011 17:59 Uhr (8 Stimmen)

wie manes (ver)dreht undwendet

die ganze Geschichte ist nur erklärbar durch die beinahe völlige Blindheit aller beteilgten Behörden auf dem rechtenAuge und einer gesteigertenAufmerksamkeit und Überhöhung jeglicher sog. linker Umtriebe

antworten
von joactin | 18.12.2011 18:26 Uhr (6 Stimmen)
von joactin | 18.12.2011 18:26 Uhr (6 Stimmen)

von joactin

| 18.12.2011 18:26 Uhr

(6 Stimmen)

von joactin | 18.12.2011 18:26 Uhr (6 Stimmen)

Gute Frage

"Gibt es beim Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof eigentlich niemand, der sich für diesen Skandal interessiert?" fragt Wattwandern. Und viele andere sollten das auch tun. Zudem sollten umgehend maximal kompetente und zuverlässigere Überwachungsinstanzen zur Überwachung des Dienstes geschaffen werden.

antworten
von Schnatz | 18.12.2011 19:03 Uhr (7 Stimmen)
von Schnatz | 18.12.2011 19:03 Uhr (7 Stimmen)

von Schnatz

| 18.12.2011 19:03 Uhr

(7 Stimmen)

von Schnatz | 18.12.2011 19:03 Uhr (7 Stimmen)

Mal ganz ehrlich?

Mit einem kurzen, schlichten, arroganten "Was hinter den Kulissen passiert, das hat Max Mustermann gar nicht zu interessieren."-Statement hätte er weniger lächerlich dagestanden.

antworten
von BenSchreck | 19.12.2011 09:13 Uhr (6 Stimmen)
von BenSchreck | 19.12.2011 09:13 Uhr (6 Stimmen)

| 19.12.2011 09:13 Uhr

(6 Stimmen)

von BenSchreck | 19.12.2011 09:13 Uhr (6 Stimmen)

Aufarbeitungnotwendig

Der eigentliche Skandal um den "nsu" ist die "Arbeit" des VSund der Polizei. Die gesamten ermittelten "Erkenntniss/Unterlagen" sollten mal von einer Stelle ausgewertet werden, die etwas davon versteht. Entweder an einer UNI oder von Leuten, die seit Jahren mehr wissen als der VS, weil sie selber bis 2 zählen können (wie wärs mit einer neuen Einrichtung unter Leitung des ZDK/Berlin, finanziert mit den Mitteln, die bisher der VSbekam?

Zur Unterstützung der untergetauchten wurde einige Jahre lang z.Bsp. ein professionell erstelltes Spiel namens "Pogromly" für 100 Mark an Neonazis verkauft - das hat der VS überhaupt nicht mitgekriegt, nur die gesamte Neonazi-Szene.

Wären das Linke gewesen, wäre gegen jeden Käufer ein Verfahren nach 129a (Unterstützung einer terroristischen Gruppe) eingeleitet worden.

In den offenen rechten Foren konnte man quasi die ganze Zeit "mitlesen", wenn man die Anspielungen verstand.

Unglaublich, das alles

wenn man die Anspielungen verstand. Unglaublich, das alles antworten von DerJoker | 20.12.2011 14:20 Uhr Antwort
von DerJoker
von DerJoker

| 20.12.2011 14:20 Uhr

(4 Stimmen)

Antwort auf BenSchreck vom 19.12.2011 09:13 Uhr (4 Stimmen) Auflösen, sofort! Aber das Erschreckendste überhaupt ist

Auflösen, sofort!

Aber das Erschreckendste überhaupt ist doch, dass der VSdas alles mitbekommen hat! Es sind Gelder zum Kauf dieses Spiels geflossen. Man muss annehmen, dass der VSvon den Umtrieben wusste, aber nichts unternommen bzw. noch dazu dieArbeit der Polizei behindert hat. Dieser Verein gehört sofort aufgelöst!

hat. Dieser Verein gehört sofort aufgelöst! antworten von romangerhard | 26.01.2012 18:35 Uhr (1 Stimme)
hat. Dieser Verein gehört sofort aufgelöst! antworten von romangerhard | 26.01.2012 18:35 Uhr (1 Stimme)

| 26.01.2012 18:35 Uhr

(1 Stimme)

von romangerhard | 26.01.2012 18:35 Uhr (1 Stimme) Ungeheuerlicher Verdummungsversuch Wenn es tatsächlich

Ungeheuerlicher Verdummungsversuch

Wenn es tatsächlich ernsthaft von Herrn Fromm gemeint ist, wie gesagt wurde, dann hat er Wahrnehmungsstörungen oder einen ganzund gar unfähigen Führungsstab als Präsident des Verfassungsschutes, schlimmstensfalla ist er bewußt nicht von seinen Führungskräften informiert worden!!!

Nach 48 Jahren davon die letzten 30 JahreAuseinander- Setzungen und auch Zusammenarbeit mit Führungskräften, kann ich mir dieseAnsicht einfach nicht verkneifen, denn ich hasse es, wenn mich jemand dreist für dumm verkaufen will!!!

Sie etwa ???

mich jemand dreist für dumm verkaufen will!!! Sie etwa ??? antworten Kommentar schreiben Hinweis Wenn Sie

Kommentar schreibendreist für dumm verkaufen will!!! Sie etwa ??? antworten Hinweis Wenn Sie noch nicht eingeloggt oder

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