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Familie

1. Wie groß ist Ihre Familie?

2. Haben Sie Geschwister?

3. Wie ist ihr Kontakt zu Ihren Geschwistern?

4. Wie ist Ihre Mutter?

5. Womit beschäftigt sie sich?

6. Wie sieht Ihr Vater aus?

7. Was ist Ihr Vater von Beruf?

8. Haben Ihre Eltern ein Hobby?

9. Nehmen Sie manchmal ebenfalls an diesen Tätigkeiten teil?

10. Leben Ihre Großeltern noch?

11. Wie oft treffen Sie Ihre Großeltern?

12. Haben Sie Haustiere?

13. Wie groß ist die Verwandtschaft?

14. Haben Sie Cousins und Kusinen?

15. Wann trifft sich die ganze Verwandtschaft?

16. Haben Sie viele Freunde oder Freundinnen?

17. Wie ist Ihre beste Freundin/Ihr bester Freund?

18. Was für Programme machen Sie gemeinsam?

19. Haben Sie auch einen Freund?

20. Haben Sie ein Hobby?

21. Wer ist Ihre Lieblingsband oder –sänger/in?

22. Können Sie selbst ein Instrument spielen?

23. Treiben Sie Sport?

24. Haben Sie den Kindergarten besucht?

25. Welche Grundschule haben Sie besucht?

26. Sind Sie mit Ihrer jetzigen Schule zufrieden?

27. Was für Pläne haben Sie für die Zukunft?

28. Wann möchten Sie eine eigene Familie gründen?

29. Wie ist eine typische ungarische Familie?

30. Was ist Ihre Meinung über Großfamilien?

31. Sind die kinderreichen Familien glücklicher?

32. Was meinen Sie: Sollte man eher jung heiraten?

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33.

Was versteht man unter Familienplanung?

34. Ist es richtig, dass immer mehr Frauen Kinder haben ohne verheiratet zu sein?

35. Soll man den Kindern Taschengeld geben?

36. Würden Sie gern eine Zeit lang im Ausland leben?

37. Gibt es einen Unterschied zwischen europäischen Jugendlichen?

38. Wie fördert der Staat die Familien in Ungarn?

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Familie

1. Ich lebe mit meinen Eltern und meinem Bruder zusammen, also besteht unsere Familie aus vier Personen.

2. Ja, ich habe eine kleinere Schwester, sie ist 13 Jahre alt und besucht die Grundschule. Sie ist gerade in einem Alter, das die ganze Familie nervt. Mein größerer Bruder ist Student, er studiert Jura in Budapest, er ist so selten zu Hause.

3. Meine Schwester hat jetzt viele Probleme, sie ist mit sich selbst nie zufrieden. Sie stört mich immer mit dummen Fragen. Mein Bruder ist sehr intelligent, aber er hat heute schon einen ganz anderen Freundeskreis als ich und so haben wir wenige gemeinsame Themen.

4. Meine Mutter ist 45 Jahre alt. Sie hat braune Haare, eine etwas rundliche Figur. Das ist kein Wunder, sie kocht nämlich fabelhaft. Aber sie möchte immer abnehmen.

5. Sie arbeitet den ganzen Tag in einem Buchhalterbüro, manchmal macht sie sogar Überstunden.

6. Mein Vater ist 48 Jahre alt, ein wenig dick und hat leider immer weniger Haare. Das stört ihn und er versucht sich so zu kämmen, dass seine beginnende Glatze versteckt bleibt.

7. Mein Vater ist Unternehmer. Er hat eine Firma, die sich mit Außenhandel beschäftigt. Er muss viel reisen und oft ins Ausland fahren.

8. Ja, mein Vater spielt einmal in der Woche mit seinen Freunden Fußball. Meine Mutter pflegt den Garten sehr gern, sie mag sehr die Blumen.

9. Ich gehe manchmal mit meinem Vater zum Fußball und drücke für seine

Mannschaft die Daumen. 10. Ja, meine Großmütter leben noch. Die eine wohnt in der gleichen Stadt wie wir, sie ist verwitwet, die Mutter meines Vaters lebt mit meinem Großvater in Szolnok. Sie haben dort ein Einfamilienhaus.

11. Die Mutter meiner Mutter treffen wir jede Woche. Sonntags ist entweder sie bei uns oder wir besuchen sie. Als ich kleiner war, hat sie oft auf mich aufgepasst. Sie kann sehr schöne Märchen erzählen. Wir besuchen die Eltern meines Vaters zu größeren Feiertagen wie Geburtstag, Ostern und Weihnachten. Früher war ich

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im Sommer ein paar Wochen bei ihnen und bin mit dem Opa oft angeln gegangen.

12. Ja, unser Hund Bodri ist fast ein Familienmitglied. Er ist schon ziemlich alt und sieht nicht mehr so gut, aber er passt immer noch sehr aufmerksam auf das Haus auf.

13. Meine Mutter hat keine Geschwister, aber mein Vater war das vierte Kind in der Familie, so habe ich zwei Tanten und einen Onkel. Sie leben ebenfalls in Szolnok.

14. Ja, meine Tanten und mein Onkel haben ebenfalls Kinder, so habe ich insgesamt 6 Cousins und Kusinen. Nicht alle sind mit mir gleichaltrig, so bin ich eigentlich nur mit meiner Kusine Vera und meinem Cousin Péter gut befreundet.

15. Da wir nicht in der gleichen Stadt wohnen, treffen wir uns alle nur ein- bis zweimal im Jahr oder z. B. bei einer Hochzeit. Aber die „kleineren” Familien haben enge Kontakte, oft kommt entweder der Bruder oder eine Schwester meines Vaters zu uns oder umgekehrt. Wir rufen uns auch regelmäßig an. Briefe schreiben ist schon seltener, seit es Telefon bzw. Computer gibt, nur zu besonderen Anlässen schicken wir eine Karte.

16. Ich habe zwei sehr gute Freundinnen, die ich jeden Tag treffe und wir verbringen auch das Wochenende meistens zusammen, wenn es kein Familienprogramm gibt. Sie sind ebenfalls Gymnasialschülerinnen, die eine ist meine Klassenfreundin, die andere besucht ein anderes Gymnasium.

17. Meine beste Freundin ist klein, sie hat rote Haare und ist immer lustig. Wir lachen sehr viel zusammen und überhaupt fühlen wir uns gut, wenn wir zusammen sind.

18. Wir gehen gern spazieren, sehr oft ins Kino. Im Sommer besuchen wir gern das Schwimmbad. Manchmal gehen wir auch in eine Discothek. Und natürlich können wir stundenlang miteinander plaudern.

19. Zur Zeit nicht. Früher bin ich mit einem Jungen gegangen, aber er war mir zu kindlich. Jetzt gefällt mir ein Junge aus der Nachbarklasse und ich glaube, ich bin ihm auch nicht gleichgültig.

20. Ich höre sehr gern Musik. Wenn ich lerne, läuft immer ein Musikkanal im Fernseher, z. B. Viva oder MTV.

21. Ich habe keine Lieblingsband, aber ich höre gern House, R’n’B und Rock.

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22.

Als ich kleiner war, habe ich einige Jahre Flöte gespielt. Das habe ich eigentlich gern gemacht, aber später hatte ich schon so viele Extrastunden, dass ich etwas davon aufgeben musste.

23. In der Grundschule habe ich einen Gymnastikkurs besucht, jetzt reichen die Sportstunden in der Schule aus. Außerdem besuche ich hie und da einen Aerobick-Klub mit meinen Freundinnen.

24. Ja, ich besuchte drei Jahre lang einen Kindergarten in der Nähe unseres Wohnortes. Dort haben wir viele Gedichte und Lieder gelernt.

25. Ich bin in die „Széchenyi” Grundschule gegangen. Sie liegt nicht weit von unserer Wohnung, denn meine Eltern haben es für wichtig gehalten, dass ich keinen langen Weg bis zur Schule zurücklegen muss.

26. Eigentlich ja. Es gibt hier gute Lehrer. Wir mögen besonders unseren Klassenlehrer. Der Chemieunterricht könnte vielleicht besser sein.

27. In zwei Jahren mache ich das Abitur, dann möchte ich gern Medizin studieren. Dazu muss ich aber eine schwierige Aufnahmeprüfung bestehen. Gerade dazu brauche ich eine Sprachprüfung.

28. Das kommt höchstens in zehn Jahren in Frage. Zuerst muss ich mein Studium beenden, dann einen Arbeitsplatz finden und mich auf die Fachprüfung vorbereiten. Natürlich möchte ich einmal auch Kinder haben, obwohl es eigentlich von meiner späteren Arbeit abhängt, wie viele Kinder ich erziehen kann.

29. Die meisten ungarischen Familien haben zwei Kinder. Beide Eltern arbeiten, so sind die Eltern oft auf die Hilfe der Großeltern angewiesen.

30. Es wäre schön, wenn Familien – besonders die mit kleinen Kindern – mit den Großeltern zusammen wohnen könnten. Da wäre immer eine Großmutter dabei, wenn die Eltern z. B. ausgehen wollten oder wenn das Kind krank wäre. Die ungarische Wohnungslage ermöglicht aber schwer das Zusammenleben von mehreren Generationen.

31. Ich habe gehört, dass die Kinder mit mehreren Geschwistern weniger Probleme haben, da sie in der Familie nicht ständig die zentrale Rolle gespielt haben. Ich persönlich möchte aber nicht mehr als drei Kinder bekommen.

32. Es hängt von den Zukunftsplänen ab. Will man studieren, kann man zwar heiraten, aber dürfte eigentlich keine Kinder bekommen. Und wenn man

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arbeitet, ist es wieder schwierig, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. Viele heiraten erst über dreißig.

33. Familienplanung bedeutet, dass die Eltern selbst bestimmen können, wann und wie viele Kinder sie haben möchten.

34. Mich stört es eigentlich nicht. Wenn eine Frau unbedingt ein Kind haben will, soll sie es bekommen. Ob es aber auch für die Kinder gut ist, ohne Vater groß zu werden, das weiß ich nicht so recht.

35. Ich glaube, man sollte den Kindern über 10 Jahre schon ein Taschengeld geben. Sie können so besser lernen mit Geld umzugehen.

36. Ja, einige Jahre im Ausland wären sowohl für die Sprachkenntnisse als auch für den beruflichen Werdegang nützlich. Aber ich würde gern irgendwo in Europa, nicht in einem exotischen Land leben.

37. Ich habe einige Jugendliche auf Reisen, am Balaton usw. kennen gelernt. Ich glaube nicht, dass es große Unterschiede gibt. Vielleicht sind diejenigen aus Westeuropa etwas selbstständiger und auch selbstsicherer.

38. Die Mütter können bis zum dritten Lebensjahr des Kindes auf Babyurlaub zu Hause bleiben. Später bekommen die Familien je nach Kinderzahl ein Kindergeld (einen Familienzuschlag). Bei Wohnungskauf oder –bau bekommen die Familien mit Kindern weitere Vergünstigungen.

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Wohnung

1. Wo wohnen Sie?

2. Wohnen Sie in einem Einfamilienhaus, in einer Eigentumswohnung oder in einer Mietwohnung?

3. Wie liegt diese Wohnung? Ist sie ruhig oder laut, verkehrsgünstig oder abgelegen?

4. Wie groß ist das Haus?

5. Ist das Haus erdgeschossig oder hat es auch ein Obergeschoss?

6. Wie sieht Ihr Zimmer aus?

7. Wohin gehen die Fenster Ihres Zimmers?

8. In welchem Stil ist das Wohnzimmer eingerichtet?

9. Warum haben Sie zwei Badezimmer?

10. Wie ist die Küche eingerichtet?

11. Wer räumt ein so großes Haus auf?

12. Haben Sie auch eine Garage?

13. Sicher gehört auch ein Garten zum Einfamilienhaus.

14. Man sagt, bei so einem Haus ist immer etwas zu tun.

15. Haben Sie auch Haustiere?

16. Haben Sie sich ein Traumhaus vorgestellt? Wie sollte es aussehen?

17. Kaufen Sie manchmal Zeitschriften mit Ideen zur Wohnungseinrichtung?

18. Wie kann man sich so ein Haus bauen lassen?

19. Welche Genehmigungen braucht man zum Hausbau?

20. Wie kann man einen Hausbau finanzieren?

21. Hilft der Staat irgendwie?

22. 20. Wie kommen Sie morgens zur Schule?

23. Können Sie in der Nähe einkaufen?

24. Was für eine Meinung haben Sie über die Wohnblöcke?

25. Könnten Sie sich ein Leben in der Innenstadt vorstellen?

26. Haben Sie schon von Wohngemeinschaften gehört? Was meinen Sie darüber?

27. Wie wäre für Sie das Leben in einem Schüler- oder Studentenheim?

28. Was meinen Sie, wann sollte ein junger Mensch aus dem Elternhaus ausziehen?

29. Was ist für einen Berufsanfänger einfacher: eine Wohnung zu mieten oder zu

30. Wie ist Ihr Kontakt zu den Nachbarn?

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31.

Ist Ihr Heim nicht zu warm im Sommer? Was tun Sie dagegen?

32. Wie heizen Sie im Winter?

33. Was würden Sie an Ihrem Haus ändern?

34. Wann haben Sie eine Renovierung vor und was ist dann fällig?

35. Was für Handwerker sind bei den Bauarbeiten zu finden?

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Wohnung

1. Ich wohne in einer ziemlich großen Stadt, die etwa 200.000 Einwohner hat.

2. Wir wohnen in einem Einfamilienhaus am Stadtrand. Unsere Straße liegt ca. 3 km von der Innenstadt entfernt.

3. Unser Haus liegt zwar etwas weit entlegen von der Innenstadt, aber sie ist dafür sehr ruhig und still. Die Verkehrsverbindungen wären auch nicht so schlecht, wenn die Busse etwas öfter fahren würden, denn die Bushaltestelle ist nur ungefähr 30 m weit von uns entfernt.

4. Es ist etwa 150 m 2 groß. Wir haben ein Wohnzimmer, drei kleine Schlafzimmer, ein Gästezimmer und natürlich Bad, Küche und Toiletten.

5. Wir haben den Dachboden ausgebaut, da liegen die drei Schlafzimmer, von denen zwei eigentlich Kinderzimmer sind. Hier ist noch ein Bad mit Dusche und WC zu finden. Unten liegen das Wohnzimmer mit einer Essecke, daneben die Küche, ein Badezimmer und eine Gäste-Toilette.

6. Mein Zimmer ist praktisch und einfach eingerichtet. Es gibt dort ein Bett, einen Schrank, einen Schreibtisch und zwei Bücherregale. Die schönen Vorhänge und die Zimmerpflanzen machen aber das Zimmer gemütlich.

7. Aus dem Fenster sehe ich den Garten, so ist mein Zimmer nicht nur sehr ruhig, sondern auch die Aussicht ist vor allem im Sommer schön.

8. Das Wohnzimmer ist praktisch eingerichtet. Da haben wir eine schöne Sitzgruppe mit einem Couchtisch, in der Ecke steht der Esstisch mit sechs Stühlen. Mehrere Regale, der Fernsehapparat und ein Computer gehören noch zur Einrichtung.

9. Wenn wir uns unten im Wohnzimmer aufhalten, wollen wir nicht gern nach oben ins Badezimmer gehen, aber wenn wir morgens aufstehen, wollen wir auch sofort unter die Dusche gehen. Es ist auch dann vorteilhaft, wenn alle Familienmitglieder in Eile sind, dann geht z. B. mein Vater ins untere Badezimmer sich rasieren.

10. In der Küche haben wir Einbaumöbel, in denen alles verstaut werden kann. Der Elektroherd und der Kühlschrank sind ebenfalls eingebaut. Außerdem gibt es auch hier eine Ecke, wo wir schnell etwas essen können. Meistens frühstücken wir nämlich in der Küche.

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11.

Jeder muss sein eigenes Zimmer aufräumen, für das Wohnzimmer ist meine Mutter verantwortlich. Wenn es sehr viel zu putzen gibt, dann rufen wir manchmal eine ältere Frau, die z. B. beim Fensterputzen mithilft.

12. Wir haben eine Garage, die auch als Abstellkammer fungiert. Da haben wir die Fahrräder, die Schlitten, da steht eine Kiste mit Kartoffeln usw.

13. Ja, wir haben vor dem Haus einen kleinen Vorgarten mit Blumen und Sträucher. Hinten ist der Hof, wo wir im Sommer gemütlich grillen können. Ganz hinten versteckt sich noch ein kleiner Gemüsegarten mit Tomaten und einigen Obstbäumen.

14. Das stimmt, mein Vater schimpft manchmal, dass er nie faulenzen kann, denn er muss entweder den Zaun reparieren oder in der Garage aufräumen. Da kann man sich nicht langweilen. Im Garten gibt es natürlich immer was zu tun.

15. Wir haben einen schönen Schäferhund. Er hat sein Hundehaus hinter dem Haus, aber er passt überall auf. Manchmal wühlt er den Garten auf, wenn er einen Knochen im Blumengarten verstecken will.

16. Es wäre ähnlich wie unser jetziges Haus, aber es könnte entweder auf einem Berg oder am Meer stehen. Hier auf der Tiefebene haben wir natürlich kein schönes Panorama, wir sehen nur die Nachbarhäuser.

17. Meine Mutter kauft gern solche Zeitungen (Lakáskultúra z. B.) und hat dann immer neue Ideen, was an der Wohnung zu ändern wäre. Mein Vater ist aber meistens dagegen, er will nämlich seine Ruhe haben.

18. Das kostet viel Zeit und viel Geld. Man muss zuerst ein Grundstück kaufen, dann einen Architekten beauftragen, die Pläne zu entwerfen. Wenn man die Baugenehmigung von der Behörde bekommen hat, kann das Fundament gebaut werden. Dann werden die Mauern hochgezogen und das Dach wird gedeckt. Die Fenster und die Türen sind noch einzubauen. Dann kommt der Installateur für die Wasserleitung und Heizung bzw. ein Elektriker für die elektrischen Leitungen. Dann werden die Wände und die Außenmauern verputzt, gestrichen und dann kann man schon einziehen.

19. Man muss einen Bauplan, der mit dem Einbauplan der Siedlung im Einklang steht, bei der Baubehörde der Stadt einreichen. Die Nachbarn werden über die Bauarbeiten benachrichtigt. Bekommt man die Genehmigung, muss man das Haus nach diesem Plan bauen, sonst wird eine Strafe vorgeschrieben.

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20. Entweder spart man Jahrzehnte lang oder man bekommt ein kleineres Kapital von den Eltern. Man kann zwar auch einen Kredit aufnehmen, aber dazu muss man auch Eigenkapital aufweisen können. Eine neue Möglichkeit bedeuten die Bausparkassen, durch die man nach einer Sparzeit günstig Kredit aufnehmen kann.

21. Ja, in einigen Fällen übernimmt der Staat einige Lasten, die Zinsen von Krediten oder sogar einen Teil der Kredite, aber ich kenne mich in dieser Frage nicht richtig aus.

22. Im Allgemeinen nehme ich den Bus. Wenn wir in Eile sind, bringt mich mein Vater mit dem Auto zur Schule.

23. Nicht weit von unserem Haus gibt es einen Tante-Emma-Laden, wo wir Milch, Brot oder Brötchen einkaufen. Da ist aber die Auswahl nicht besonders groß.

24. Es wäre gut, in der Innenstadt zu wohnen, da könnte ich nach dem Theater oder nach einer Discothek auch zu Fuß nach Hause gehen. Aber es gibt in der Innenstadt großen Verkehr, viel Lärm und nur kleinere Wohnungen, keine Einfamilienhäuser. So hat es sowohl Vor- als auch Nachteile.

25. Sie sehen meistens nicht sehr schön aus und die Wohnungen sind oft zu klein. Aber in einigen Häusern treffen sich nette Leute zusammen, die sich gegenseitig helfen oder sogar gemeinsam feiern.

26. Eine Wohngemeinschaft (kurz: WG) bedeutet, dass mehrere Leute gemeinsam eine Wohnung oder ein Haus mieten. Meistens hat jeder ein Zimmer, das Wohnzimmer und die Nebenräume werden gemeinsam benutzt. Da muss man sich den anderen anpassen und einen gemeinsam festgelegten Haushaltsplan (z. B. über Putzen, Einkaufen, Kochen usw.) einhalten. Vor allem Studenten wohnen gern in Wohngemeinschaften und man kann dort auch Freundschaften schließen.

27. Meine beste Freundin kommt aus einem Dorf und wohnt in einem Schülerheim, solange sie das Gymnasium besucht. Ich besuche sie manchmal dort. Vier Schüler wohnen in einem Zimmer mit Bad und es gibt eine ziemlich strenge Hausordnung. Es ist vorgeschrieben, wann die Schüler lernen müssen, wann sie in die Stadt gehen dürfen usw. Das würde mir nicht besonders gefallen.

28. Wenn ein Jugendlicher studiert, zieht er oft in eine andere Stadt um und dort muss er entweder im Studentenheim oder in einer WG wohnen. Wenn er mit dem Studium fertig ist, findet er eine Arbeitsstelle, oft wieder in einer fremden

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Stadt. Wenn es nicht so abläuft, ist es trotzdem am besten von zu Hause auszuziehen, wenn man schon einen Beruf und ein eigenes Gehalt hat.

29. Eine Wohnung zu mieten wäre natürlich billiger, die Miete kann man doch aus dem Gehalt zahlen. Es gibt leider zu wenige Mietwohnungen, so bleibt nur eine Miete von Privatpersonen, wo oft viel zu viel Geld verlangt wird.

30. Wir haben nette Nachbarn. Im Sommer machen wir mal auch gemeinsame Grillabende und beglückwünschen uns zu größeren Feiertagen.

31. In allen Zimmern haben wir Rollos uznd dicke Vorhänge, die wir runter- bzw. zuziehen können. Außerdem hat mein Vater eine mobile Klimaanlage fürs Wohnzimmer gekauft.

32. Wir haben Etagenheizung, die mit Gas funktioniert.

33. Ich würde gern einen Wintergarten haben, wo die Kübelpflanzen (Oleander, Hibisken usw.) überwintern könnten.

34. In ein bis zwei Jahren wird schon eine Renovierung an die Reihe kommen. Dann müssen wir die Wände neu streichen lassen, vielleicht die Fliesen im Badezimmer austauschen. Der Putz der Fassade muss auch in Ordnung gebracht werden.

35. Wir müssen einen Maler rufen, einen Fliesenleger und auch einen Maurer. Wenn wir Probleme mit der Heizung oder mit dem Wasserhahn haben, lassen wir einen Installateur kommen. Wenn mein Bruder mit seinen Freunden im Hof Fußball spielt, muss der Glaser öfter kommen.

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Auf dem Land oder in der Stadt

1.

Finden Sie es gut, in einer größeren Stadt zu wohnen?

2.

Würden Sie gern auf dem Lande wohnen?

3.

Warum ziehen immer mehr Leute aus der Stadt aufs Land?

4.

Glauben Sie, dass dieser Trend weiter bleibt?

5.

Welche Nachteile haben die Städte?

6.

Und was spricht für die Stadt?

7.

Könnten Sie in einer Millionenstadt leben?

8.

Könnten Sie sich ein Leben auf einer einsamen Insel vorstellen? Wenn ja, was und wen würden Sie gerne mitnehmen?

9.

Was halten Sie von den menschlichen Beziehungen in einer Stadt?

10.

Wie sind die Kontakte auf dem Lande?

11.

Wie ist Ihr persönlicher Kontakt zu Ihren Nachbarn?

12.

Könnten Sie sich vorstellen, in einem Hochhaus oder sogar in einem Wolkenkratzer zu wohnen?

13.

Die Häuser auf dem Lande haben immer auch einen Garten. Würden Sie gern im Garten arbeiten?

14.

Was für Arbeiten fallen im Garten an?

15.

Was für Blumen würden Sie im Garten pflanzen?

16.

Und was für Gemüse?

17.

Wie sind die Einkaufsmöglichkeiten auf dem Lande?

19.

Wo stellen Sie sich Ihre ideale Wohnung vor?

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Auf dem Land oder in der Stadt

1. Eigentlich hat es viele Vorteile, hier in der Stadt zu wohnen. Es gibt eine größere Auswahl an Schulen als in einer Kleinstadt mit nur einer Mittelschule. Hier kann ich später auch studieren, so brauchen meine Eltern nicht so viel Geld für mein Studium auszugeben. Und in einer Stadt gibt es immer mehr Arbeitsmöglichkeiten, außerdem läuft hier immer was, hier ist immer was los. Neue Filme laufen in den Kinos, es gibt Theateraufführungen, Konzerte usw.

2. Ich könnte mir vorstellen, in einem Dorf in der Nähe der Stadt zu wohnen. Denn einige von meinen Freundinnen leben so und ich war manchmal bei ihnen.

3. Es ist wirklich anders, in absoluter Stille zu schlafen bzw. ohne Angst auf der Straße spazierenzugehen. Außerdem ist hier auch die Luft viel besser, vielleicht habe ich deshalb immer einen Bärenhunger.

4. Ich habe schon darüber gelesen, dass viele Leute, die aus Budapest aufs Land gezogen sind, wieder eine Wohnung in der Stadt suchen, denn sie wollen nicht stundenlang vom Wohnort bis zur Arbeit fahren.

5. Die Städte sind meistens überfüllt, zu viele Menschen in den Geschäften, in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Vielleicht sind nur die Verkehrsbetriebe schuld daran, dass es nicht genügend Verkehrsmittel gibt, aber morgens fühle ich mich wie in der Sardinenbüchse, wenn ich zur Schule fahre. Und die vielen Busse, Autos verpesten die Luft, an einigen Kreuzungen ist es sogar besser, die Luft anzuhalten, kein Wunder also, dass es wegen der großen Luftverschmutzung (des Smogs) hier so viele Astmatiker gibt.

6. In den Städten gibt es überhaupt – wenn auch nicht die optimalen – öffentliche Verkehrsverbindungen. In einem Dorf kann man nur zu Fuß gehen oder man muss sich ein Fahrrad besorgen. Dabei gibt es in den Dörfern meistens kein Kino, keine Unterhaltungsmöglichkeiten – außer Familienfesten oder der Kneipe –, und diese Siedlungen sind meistens nicht reich an Arbeitsangeboten.

7. Nicht sehr gern. Da gibt es zu viele Menschen, zu viel Lärm. Oft müssen die Bewohner stundenlang bis zur Arbeit bzw. nach Hause fahren. ich muss aber gestehen, dass die Auswahl an Programmen dort wirklich viel größer ist. Auch in Ungarn ereignet sich fast alles in Budapest.

8. Auf einer einsamen Insel? Das wäre nichts für mich! Ich treffe gern meine Freunde und Freundinnen oder wenigstens telefoniere ich mit ihnen täglich. Ich

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gehe zum Sport und in die Bibliothek, muss lernen, sehe gern fern oder gehe zu den neuesten Filmen ins Kino. Also kann ich mir ein Leben auf einer Insel nicht vorstellen! Vielleicht dann, wenn ich älter wäre?

9. Die Menschen sind in den Städten zweifelsohne etwas entfremdet, sie beschäftigen sich also nicht damit, wer der Nachbar ist oder wer ihnen auf dem täglichen Weg zur Arbeit begegnet. Das kann aber auch vorteilhaft sein: meine Freundin beklagt sich immer darüber, dass die Nachbarn sie ständig beobachten, Klatsch verbreiten und immer über alles informiert sind.

10. Auf dem Lande hat man engere Kontakte zu seinen Mitmenschen: Auch Unbekannte grüßen sich nett, aber die meisten Leute sind kennen sich doch untereinander. Da gibt es natürlich auch viel Tratsch, besonders die älteren Frauen sind sehr neugierig und wollen alles wissen. Dann fragen sie oft die kleinen Kinder über ihre Familie aus, was nicht schön ist.

11. Ich begrüße die Nachbarn, nicht nur die unmittelbaren, sondern alle in unserer Straße, aber ich unterhalte mich nicht zu viel mit ihnen.

12. Nein, seit dem Attentat am World Trade Center in New York schon überhaupt nicht. Ich hätte ständig Angst.

13. Eigentlich ja, ich habe auch oft im Garten meiner Großeltern mitgeholfen. Am schönsten war es natürlich Erdbeeren zu pflücken, wo fast nichts in den Korb, sondern alles in meinen Bauch gelandet ist.

14. Man muss graben, hacken, harken. Geschweige denn, der Kampf gegen das Unkraut, das man nicht genug jäten kann. Hat man Obstbäume oder Wein, muss man sie bzw. ihn auch schneiden und spritzen und danach natürlich auch für die Lagerung oder Verarbeitung sorgen. Kurz und gut: in einem Garten gibt es immer viel zu tun.

15. Meine Lieblingsblumen sind Rosen, so würde ich auf jeden Fall verschiedene Rosenarten pflanzen. Ich mag die Frühlingsblumen, Tulpen, Narzissen usw., die hätte ich in meinem Garten gern. Im Sommer sind die Margareten sehr schön und anspruchslos. Der Herbst ist die Zeit für die Dahlien und Chrysanthemen. Im Winter können einige bunte Sträucher den Garten verzieren.

16. Mit dem Gemüse gibt es immer viele Probleme, es gibt viele Schädlinge und man sollte immer Pflanzengift verwenden. Das geht aber auch ins Gemüse über. Ich würde vollkommen Bio-Gemüse herstellen, dann muss man aber die

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Schädlinge entweder mit der Hand sammeln oder harmlose Mittel wie Seifenwasser oder Brennesseltee verwenden.

17. Meistens nicht ausreichend. Meine Bekannten beklagen sich oft darüber, dass sie im Dorf nur Milch und Brot kaufen können. Es gibt keine Auswahl an Aufschnitt, an Käse oder an Putzmitteln. So fahren sie einmal im Monat in die Stadt, wo sie im Supermarkt alles Notwendige kaufen können.

18. Dann muss man leider wieder in die Stadt fahren genauso wie dann, wenn man zu einem Facharzt muss. Dabei vergeht sehr viel Zeit, aber die Leute auf dem Lande scheinen viel mehr Zeit zu haben als wir in der Stadt.

19. Mal in der Stadt, wo immer was passiert und alles leicht r ist, mal auf dem Lande, in Ruhe und Einsamkeit. Das hängt von meiner Stimmung ab. Am besten wäre alles auf einmal, wie im Gedicht von Kurt Tucholsky:

Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse, Vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße; Mit schöner Aussicht, ländlich-mondän, Vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn

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Schule, Schulsysteme

1. Welche Schule besuchen Sie jetzt?

2. Warum haben Sie gerade diese Schule gewählt?

3. Haben Sie als Kleinkind einen Kindergarten besucht?

4. Was machen die Kinder im Kindergarten?

5. Wann haben Sie mit der Grundschule angefangen?

6. Haben Sie nachmittags den Kinderhort besucht?

7. Was bedeutet Schulpflicht, also wann müssen die Erstklässler eingeschult werden?

8. Haben Sie auch außerunterrichtliche Zirkel oder Extrastunden besucht?

9. Wie verabschieden sich die Schüler in Ungarn von der alten Schule?

10. Haben Sie in den 4 Jahren des Gymnasiums Klassenfahrten oder -ausflüge gemacht?

11. Hatten Sie in der Schule auch ein Schüleraustauschprogramm?

12. Welche waren Ihre Lieblingfächer?

13. Welche waren Ihre Lieblingslehrer?

14. Was haben Sie nicht so gern gelernt?

15. Zu welcher Tageszeit lernen Sie am liebsten?

16. Haben Sie mal die Schule geschwänzt?

17. Wer muss in einer Klasse sitzen bleiben?

18. Es wird heute darüber diskutiert, dass die Kleinkinder in den unteren 4 Klassen keine Noten bekommen sollten. Was ist Ihre Meinung dazu?

19. Wann haben die Schüler Ferien?

20. Seit vielen Jahren hört man immer wieder, dass die Schüler überlastet sind. Sind Sie damit einverstanden?

21. Wie viele Stunden lernen Sie an einem Tag?

22. Hat Ihre Schule eine eigene Schulzeitung?

23. Hat die Schule eine Homepage?

24. Wie finden Sie Schuluniformen?

25. Was haben Sie in Ihrer Schultasche?

26. Was ist in einem Klassenzimmer zu finden?

27. Gibt es in Ungarn Privatschulen?

28. Was für Schulsysteme existieren zur Zeit in unserer Heimat?

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29.

Was würden Sie am Schulsystem reformieren?

30. Sie müssen dieses Jahr das Abitur machen. Welche Prüfungen haben Sie?

31. Werden Sie Ihre Mitschüler auch nach dem Abitur treffen?

32. 29. Wie läuft so ein Treffen ab?

33. Was für Pläne haben Sie für die Zeit nach dem Abitur vor? Möchten Sie studieren

34. Was für Vorstellungen haben Sie vom Studium?

35. Welche sind zur Zeit die populärsten Fakultäten in Ungarn?

36. Womit wird ein Studium beendet?

37. Ist der Unterricht in Ungarn kostenlos?

38. Was für Ausgaben belasten noch die Eltern der Studenten?

39. 35. Gibt es auch kostenpflichtigen Unterricht?

40. Wie können sich die Studenten helfen?

41. Wie kann man diesen Studenten helfen?

42. Ist es leicht einen Platz im Studentenwohnheim zu bekommen?

43. Was ist Ihre Meinung über körperliche Erziehung?

44. Was für Institutionen können den Studenten helfen?

45. Kann z. B. Fernsehen beim Lernen oder Studium behilflich sein?

46. Was ist Ihre Meinung über Fremdsprachenunterricht?

47. Was für Berufspläne haben Sie?

48. Mit was für einem Gehalt rechnen Sie?

49. Wie hoch ist der Mindestlohn für Arbeiter?

50. Sind diese Summen brutto oder netto gemeint?

51. Was wird aus einem Lohn bzw. einem Gehalt abgezogen?

52. Wer bezahlt keine Sozialbeiträge und keine Steuern?

53. Was für Hilfe bekommt ein Arbeitsloser?

54. Was kann einer machen, der keine Arbeitslosenhilfe mehr bekommt?

55. Würden Sie auch in den anderen Teil des Landes umziehen, wenn Sie hier keine Arbeit finden würden?

56. Wo ist die Zahl der Arbeitslosen am höchsten und warum gerade dort?

57. Würden Sie gern als Beamter/Beamtin arbeiten?

58. Was für eine Arbeitszeit würde Ihnen besser gefallen?

59. Was ist darunter zu verstehen?

60. Haben Sie schon daran gedacht, sich selbstständig zu machen?

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61.

Was spricht gegen die Selbstständigkeit?

62. Hatten Sie als Kind einen Traumberuf?

63. Hatten Sie später auch andere Wünsche?

64. Welcher ist der größte Arbeitgeber in Ihrem Wohnort?

65. Was meinen Sie, welche sind die Berufe der Zukunft?

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Schule, Schulsysteme

1. Ich besuche eine Praktikantenschule der Universität. Das bedeutet, uns unterrichten oft Lehrerkandidaten, also werdende Lehrer und Lehrerinnen.

2. Ich habe früher auch eine Praktikantenschule der Pädagogischen Hochschule besucht und ich meine, da ist der Unterricht wirklich sehr gut.

3. Ja, und ich bin sehr gern in den Kindergarten gegangen. Ich hatte dort viele Freunde, begrüße immer noch meine alte Kindergärtnerin auf der Straße und wir unterhalten uns kurz über die ehemalige Gruppe. Sie ist nämlich darüber bestens informiert, was die damaligen Gruppenmitglieder heute machen, wo sie lernen usw.

4. Wir haben sehr viel gespielt, Märchen gehört und Lieder gelernt. Nur der Nachmittagsschlaf war eine unangenehme Pflicht. Ich konnte nämlich meistens nicht schlafen und so war es sehr langweilig.

5. Als ich 6 Jahre alt war, musste ich in die Grundschule, obwohl ich sehr gerne noch im Kindergarten geblieben wäre. Es war aber keine Enttäuschung, wir haben auch eine sehr nette Grundschullehrerin gehabt und neue Freundschaften geschlossen.

6. Nein, nach dem Unterricht bin ich nach Hause gegangen, wo meine Großmutti auf uns gewartet und immer etwas Feines gekocht hat. Wir – ich und meine Schwester – haben immer allein gelernt.

7. Mit 6 Jahren werden die Kinder schulpflichtig, besser gesagt diejenigen, die bis zum 31. Mai des Jahres das sechste Lebensjahr erreicht haben. Bis zum 16. Lebensjahr müssen alle Kinder und Jugendlichen eine Schule besuchen.

8. In der Grundschule hatten wir einen interessanten Biologiezirkel, wo wir allerlei Pflanzen und Tiere bei unseren Ausflügen beobachtet haben. Im Gymnasium besuche ich Extrastunden für Studienbewerber, wo wir auf die Aufnahmeprüfung der Universität vorbereitet werden.

9. Es wird ein sehr schönes Abschiedsfest veranstaltet: Die Schüler bewandern singend alle schön geschmückten Klassenzimmer, bekommen ein Foto von der Schule und symbolisch auch etwas zum Essen und Trinken für den langen Weg. Alle Verwandten und Freunde kommen zu diesem Anlass und geben den Schülern Blumen oder kleinere Geschenke. Das ist sehr rührend.

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10. Jedes Jahr. Im ersten Schuljahr sind wir nach Pécs gefahren, im zweiten nach Eger, im dritten nach Budapest und im vierten waren wir in Kecskemét. Es war sehr nützlich, so haben wir nicht nur unser Land besser kennen gelernt, sondern auch einander und nicht zuletzt auch unsere Lehrer. Ich erinnere mich immer gern an diese Klassenfahrten.

11. Eigentlich ja, aber unsere Schule hat nur in Italien und in Frankreich Kontakte, so sind nur die Schüler, die diese Sprache lernen, in diese Länder gefahren. Außerdem konnten einige mit dem Chor unserer Schule ins Ausland fahren.

12. Ich habe mich immer eher für die Humanfächer interessiert, deshalb möchte ich auch Jura studieren. Also Literatur, Geschichte kann ich zu meinen Lieblingsfächern zählen, aber auch Biologie und Sprachen habe ich gern gelernt.

13. Es gab natürlich auch in den Schulen, die ich besucht habe, einige strenge, autoritäre Lehrer, die „Pauker”, aber die meisten waren dazu bereit, auf unsere Interessen einzugehen, auf unsere Fragen – wenn auch nicht sofort, aber in der nächsten Stunde – zu antworten und sich mit unseren Problemen zu beschäftigten.

14. Die naturwissenschaftlichen Fächer, also Chemie, Physik gehörten nicht zu meinen Lieblingsfächern.

15. Ich kann am Nachmittag und am Abend am besten lernen. Morgens bin ich noch etwas schläfrig und deshalb etwas langsam.

16. Nur ganz selten, wo wir den Lehrern gesagt haben, dass wir zum Schularzt oder für die Klasse einkaufen gehen müssen. Höchstens 1-2 Stunden haben wir damit frei gekriegt.

17. Die beste Note ist die Fünf in Ungarn. Wer in einem oder in mehreren Fächern eine Eins bekommet, der muss eine Nachprüfung im August machen. Gelingt sie nicht, dann muss der Schüler das Schuljahr wiederholen.

18. Wir haben in den ersten zwei Jahren auch keine Noten, sondern rote oder schwarze Sterne für unsere Leistung bekommen. Als Belohnung gab es auch kleine Zeichen mit Katzen, Eichhörnchen usw. Wir waren darauf viel stolzer als heute auf eine Fünf, deshalb bin ich mit diesem Plan einverstanden.

19. Die wichtigsten sind die Sommerferien, die zweieinhalb Monate dauern. Außerdem haben die Schüler im Herbst einige Tage frei, zu Weihnachten und zu Ostern gibt es ca. einwöchige Ferien.

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20.

Einigermaßen schon. Es gibt nämlich Lehrer, die denken, dass nur ihr Fach existiert und sie verlangen manchmal zu viel.

21. Im Allgemeinen drei Stunden, dazu kommt noch das Wochenende, wenn ich das Vermisste nachzuholen versuche.

22. Ja, wir geben eine eigene Zeitung viermal pro Jahr heraus, in der es viele aktuelle Nachrichten und witzige Artikel über unsere Schule gibt.

23. Soviel ich weiß ja. Aber ehrlich gesagt habe ich die Homepage meiner Schule noch nie aufgesucht.

24. Ich finde schon richtig, dass die Schüler sich zur Schuljahreröffnung oder zum Schluss festlich anziehen müssen, ich verstehe aber nicht, warum alle die gleiche Bluse bzw. das gleiche Hemd tragen sollten. Im Alltag wäre es aber sinnvoll, einen Kittel zu tragen, denn einige ziehen sich sehr auffallend an, was viele stört.

25. Ich habe dort natürlich meine Schulbücher und Hefte. Außerdem befinden sich dort noch ein Kamm, Taschentücher, Hausschlüssel, mein Portemonnaie, die Monatskarte für den Bus und so weiter, und so fort.

26. An der Wand hinter dem Lehrertisch (Katheder) hängt eine Tafel. An der Tafel sind Kreide und Schwamm zu finden, auf dem Lehrertisch das Klassenbuch. Die Schüler sitzen in Schulbänken. Oft verzieren noch Tafeln das Klassenzimmer, einige geben wichtige Informationen z. B. über die chemischen Elemente.

27. Ja, vom Kindergarten über Grundschulen und Mittelschulen bis hin zu Hochschulen. Einige beschäftigen sich mit problematischen oder hochbegabten Schülern, manche wollen nur das Portemonnaie der Eltern leichter machen.

28. Es gibt ein System 4+8, also vier Jahre Grundschule und acht Jahre Gymnasium (wie in den deutschsprachigen Ländern), ein System 6+6 sowie das traditionelle Schulsystem mit 8 Klassen in der Grundschule und mit vier in der Mittelschule

(8+4).

29. Ich würde was dafür machen, dass die Schüler nicht vieles zweimal lernen müssen. Wir lernen ja die ungarische Literatur oder die Geschichte schon in der Grundschule und fangen im Gymnasium wieder damit an.

30. Ich muss je eine Prüfung im Ungarischen (Sprache und Literatur), in Geschichte, in Mathematik und in einer Fremdsprache ablegen. Die Mathematikprüfung besteht nur aus einem schriftlichen Teil, die Geschichte nur aus einem

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mündlichen, aber in den anderen Fächern müssen wir uns sowohl schriftlich als auch mündlich bewähren.

31. Natürlich! Wir haben doch ein Tableau mit unseren Fotos anfertigen lassen, das in einem Schaufenster der Fußgängerzone zu sehen ist und darauf haben wir versprochen, dass wir uns in 5 Jahren wieder treffen. So ein Klassentreffen wiederholt sich meistens alle 5 Jahre.

32. Alle erzählen da, was ihnen in der vergangenen Zeit passiert ist, viele bringen Fotos über den Mann und über die Kinder (später über die Enkelkinder) mit. Es ist immer ein sehr gemütlicher Abend, so habe ich es von meinen Eltern gehört, sie nehmen nämlich auch immer an diesen Klassentreffen teil.

33. Ich möchte eigentlich an der Technischen Universität studieren, aber wenn meine Aufnahmeprüfung nicht gelingen würde, könnte ich mit einer Ausbildung in einem technischen Beruf anfangen, so hätte ich wenigstens praktische Erfahrungen.

34. Das Studienjahr wird in zwei Etappen aufgeteilt: Von der Mitte September bis zur Mitte Dezember läuft das Semester, dann folgt die Prüfungszeit. Ab Anfang Februar bis Mitte Mai dauert das zweite Semester, dann kommt wieder eine Prüfungsfrist bis Ende Juni. Je weniger man in den Semestern lernt, desto mehr muss man in der Prüfungszeit pauken.

35. Die meisten wollen Jura und Ökologie (Wirtschaftswissenschaften) studieren. In diesen Fächern bekommen heute je 25.000 Leute ein Diplom, aber ich weiß nicht, ob sie alle eine Arbeit finden können.

36. Jeder muss eine Diplomarbeit über ein gewähltes Thema schreiben, die von dem Lehrstuhl oder vom Dozenten beurteilt wird. Dann folgen die Staatsexamen. An einigen Universitäten muss man auch ein Praktikum absolvieren, sonst bekommt man kein Diplom.

37. Der Unterricht schon, aber die Bedingungen nicht mehr. Für die Lehrbücher muss man schon oft in der Grundschule ein Vermögen ausgeben, die Fachbücher für eine Universität kosten oft mehr als Zehntausend Forint pro Semester.

38. Ein Student muss oft in einer fremden Stadt wohnen, also Studentenheim oder Untermiete zahlen. Im Studentenheim kann man meistens nicht kochen, so isst er entweder immer kalt, was zu Magenbeschwerden führt oder er gibt wieder

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viel Geld für die Restaurants aus. Geschweige denn die Reisekosten zwischen dem Wohn- und dem Studienort.

39. Diejenigen., die früher schon ein Diplom erworben haben oder die neben der Arbeit im Fernstudium etwas studieren wollen, müssen sehr viel Geld dafür zahlen, dass sie auch studieren können. Praktisch ist nur das erste Diplom kostenlos.

40. Viele jobben während des Studiums, sie nehmen also Arbeiten an, die nicht ihrer Ausbildung entsprechen, aber ein bisschen Geld bringen.

41. Die Studenten, die ein Lehrgeld zahlen müssen, können seit kurzem einen Studentenkredit aufnehmen. Den müssen sie erst an den Staat zurückzahlen, wenn sie schon angestellt sind. So ein System gibt es in Deutschland schon seit Jahrzehnten (auf Grund des BaföG = Bundesförderungsgesetz).

42. Nein, weil es zu wenige Plätze in den Studentenheimen gibt. Nur wer wenig Einkommen in der Familie nachweisen kann und daneben noch gute Ergebnisse erreicht, der bekommt dort einen Platz.

43. Die körperliche Erziehung (kurz: Turnstunde) ist bei den kleineren Kindern von größter Bedeutung, die sich viel bewegen müssen. Die älteren Schüler oder Studenten finden schon oft eine Sportart, die sie gern treiben. Schwimmen müsste aber meiner Meinung nach jeder lernen, es kann ja lebensrettend sein.

44. Es gibt ein sog. HÖK, also die Selbstverwaltung der Studenten, die vieles erreichen und erkämpfen kann. Daneben stehen Bibliotheken zur Verfügung und die meisten Unis bieten auch einen Zugang ins Internet an.

45. Ja, es gibt doch schon viele naturwissenschaftliche Sender wie Spektrum, National Geographic Channel usw., die viel Interessantes über unsere Welt mitteilen. Wer Sprachen lernt oder studiert, der sollte die ausländischen Kanäle sehen, wo er die Sprachkenntnisse erweitern kann.

46. Ich habe eigentlich eine schlechte Meinung darüber. Viele aus unserer Klasse haben schon ca. 6 Jahre Deutsch gelernt, sie wurden trotzdem in eine Anfängergruppe eingeschult, so konnten sie ihre Sprachkenntnisse in diesen vier Jahren Gymnasium überhaupt nicht entwickeln. Das ist eine Verschwendung, glaube ich.

47. Nach dem Studium möchte ich eine Stelle in meiner Stadt oder in der Nähe finden. Es wäre auch gut, wenn ich bei einer multinationalen Firma arbeiten könnte, so könnte ich die neuesten Methoden in der Praxis kennen lernen.

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48.

Die Akademiker haben jetzt ein Mindestgehalt von 100.000 Ft, es wäre natürlich schön, etwas darüber zu verdienen.

49. Der Mindestlohn beträgt zur Zeit 50.000 Ft.

50. Die sind die Bruttosummen, also vor den Abzügen.

51. Einmal der Betrag der Rentenversicherung, eine Summe für 52. Arbeitslosenversicherung, danach die Lohnsteuern, so wird der Nettobetrag wesentlich niedriger als das Bruttogehalt. Der Arbeitgeber muss außerdem noch die Krankenversicherung zahlen.

52. Einerseits brauchen die Rentner keine Abgaben mehr zu liefern, andererseits gibt es Schwarzarbeiter, die neben dem Arbeitslosengeld oder der Rente noch ohne Anmeldung arbeiten.

53. Er bekommt eine Zeit lang Arbeitslosenhilfe. Wenn er währenddessen keine Stelle findet, wird ihm eine Um- oder Fortbildung angeboten. Wenn er es nicht mitmacht, kann er das Arbeitslosengeld verlieren.

54. Der kann höchstens auf eine Sozialhilfe von der Selbstverwaltung rechnen. Oft muss er dafür auch eine gemeinnützige Arbeit verrichten.

55. Ja, eigentlich gern. In Westungarn gibt es viel mehr Stellenangebote als in unserer Gegend, deshalb sind schon viele Menschen umgezogen.

56. In Nordost- und in Ostungarn. In Nordostungarn sind leider mehrere große Firmen der Schwerindustrie kaputt gegangen, Ostungarn war dagegen ein eher landwirtschaftliches Gebiet, wo es auch früher nicht viele Arbeitsmöglichkeiten gab.

57. Eine Arbeit in der Verwaltung hat natürlich Vorteile. Sie ist ein sicherer Arbeitsplatz und bietet eine ausrechnenbare Karriere, aber ich würde wahrscheinlich langweilig finden, 8 Stunden lang in einem Büro zu sitzen.

58. Also, ich hätte am liebsten eine flexible Arbeitszeit.

59. Dann ist zwar die wöchentliche oder monatliche Arbeitszeit zwar festgelegt, aber jeder kann selbst entscheiden, wann er mit der Arbeit anfangen bzw. aufhören will.

60. 60. Vielleicht später, wenn ich schon als Angestellte/r genug Erfahrungen gesammelt habe, werde ich mich selbstständig machen. Dazu muss man aber die Möglichkeiten, die Marktlage usw. gründlich studieren.

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61. Da muss man sehr viele Steuern und sehr hohe Sozialbeiträge zahlen, unabhängig davon, wie hoch die Einnahmen sind. Selbstständige sind dem Marktwechsel stärker ausgeliefert. 62. Ja, ich wollte zuerst Müllfahrer werden. Ich bin an den Tagen, an welchen der Müllwagen gekommen ist, ganz früh aufgestanden. 63. Wie jedes Kind. In den ersten Schuljahren wollte ich Lehrer werden, später dann, wenn ich krank war, Arzt. 64. Bei uns ist zweifelsohne die Stadt selbst, also die die Selbstverwaltung der größte Arbeitgeber, denn es gibt bei uns sehr viele Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser. Der zweitgrößte Arbeitgeber ist wahrscheinlich die Firma Pick. 65. Ich glaube, weiterhin sind die Berufe am Computer dazu zu rechnen. Außerdem gibt es eine gegenseitige Tendenz, wo die humanen Berufe wie die Pflegeberufe, Seelensorge, Sozialarbeit usw. einen immer höheren Wert bekommen.

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Tagesablauf und Hausarbeiten

1. Wer steht in Ihrer Familie am frühesten auf?

2. Wann stehen die anderen auf?

3. Was machen Sie nach dem Aufstehen?

4. Wissen Sie am Morgen sofort, was Sie anziehen werden?

5. Können Sie am Wochenende länger schlafen?

6. Ihre Mutter macht also das Frühstück. Was frühstücken Sie im Allgemeinen?

7. Frühstücken Sie am Wochenende anders?

8. Bringen Sie eine Jause in die Schule mit?

9. Helfen Sie bei den Hausarbeiten?

10. Sie putzen also Ihr Zimmer? Was alles müssen Sie dann machen?

11. Wie steht’s z. B. mit dem Fensterputzen?

12. Gibt es Hausarbeiten, die Sie hassen?

13. Kaufen Sie einmal im Monat ein?

14. Kaufen Sie mal auch etwas auf dem Markt ein?

15. Wer kocht bei Ihnen und wie oft?

16. Können Sie auch einige Getränke oder Gerichte zubereiten?

17. Welche Küchegeräte erleichtern Ihnen die Arbeit im Haushalt?

18. Haben Sie einen Gas- oder einen Elektroherd?

19. Was machen Sie mit dem Mikrowellengerät?

20. Trinken Sie Kaffee?

21. Was für einen Kaffe trinken Sie zu Hause?

22. Haben Sie auch eine Küchenmaschine?

23. Wozu benutzen Sie den Grill?

24. Was für einen Zweck hat ein Allesschneider?

25. Haben Sie auch einen Geschirrspüler?

26. Wo steht Ihr Kühlschrank?

27. Haben Sie auch einen Tiefkühlschrank oder eine Tiefkühltruhe?

28. Wie waschen Sie?

29. Woher kommt das warme Wasser?

30. Können Sie bügeln?

31. Fehlt noch etwas in Ihrem Haushalt?

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32.

Welches Haushaltsgerät halten Sie für besonders wichtig, um das Leben angenehmer zu machen?

33. Einige Leute führen überhaupt keinen Haushalt. Haben Sie darüber auch schon mal gehört?

34. Wie ist das möglich? Denken Sie ein bisschen darüber nach!

35. Würden Sie persönlich gerne so ein Leben führen?

36. Wann gehen Sie in der Regel ins Bett?

37. Schlafen Sie sofort ein?

38. Nehmen Sie lieber ein Bad oder eine Dusche?

39. Wie pflegen Sie Ihren Körper?

40. Wie oft waschen Sie sich die Haare?

41. Wie oft rasieren Sie sich?

42. Benutzen Sie einen Rasierapparat oder Rasierklingen?

43. Wie sollen sich Männer noch pflegen?

44. Stört es Sie, wenn Männer auch weitere Kosmetikartikel verwenden?

45. Welche Kosmetikartikel verwenden Sie?

46. Verwenden Sie regelmäßig Nagellack?

47. Wie pflegen Sie Ihre Haut im Winter?

48. Was ist bei der Hauptpflege im Sommer wichtig?

49. Haben Sie spezielle Hautprobleme?

50. Haben Sie Gewichtsprobleme?

51. Was machen Sie, wenn Sie sich zu dick finden?

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Tagesablauf und Hausarbeiten

1. Meine Mutter steht um 6 Uhr auf, sie muss nämlich das Frühstück vorbereiten, sie nimmt als erste das Badezimmer in Absprache.

2. Die anderen – ich auch – stehen erst um halb sieben auf. Mein Vater vielleicht früher, er muss sich ja jeden Tag rasieren.

3. Ich gehe ins Badezimmer, dusche mich, putze mir die Zähne und kämme mich. Ich muss mich ziemlich beeilen, denn meine Schwester klopft immer an die Tür. Dann ziehe ich mich an und gehe frühstücken.

4. Wenn ich am Vorabend die Wettervorhersage höre, kann ich mich schon leicht entscheiden, sonst muss ich durch das Fenster die Leute auf der Straße beobachten, wie sie gekleidet sind und so erfahre ich, wie das Wetter ist.

5. Gott sei Dank ja. Dann schlafe ich manchmal sogar bis 10 Uhr.

6. Es gibt Milch und Tee, außerdem Brot, Brötchen, Butter, Aufschnitt, Salami und Käse. Jeder macht sein Brot selbst und trinkt etwas.

7. Ja, die Familie ist zusammen und man nimmt sich Zeit mit der Vorbereitung, um gemütlich frühstücken zu können und besprechen, was in der Woche passiert ist.

8. Nein, meistens kaufe ich in der Schule etwas. Im Büfett gibt es Brötchen, Krapfen, Hörnchen und natürlich Schokolade, Chips, Salzstangen usw. Am liebsten kaufe ich ein Brötchen und eine Ecke Schmelzkäse.

9. Ja, ich muss samstags in meinem Zimmer Ordnung machen und Staub saugen. Außerdem bringe ich oft den Müll in die Mülltonne. Den großen Einkauf machen wir zusammen und tragen die Waren gemeinsam zum Auto.

10. Zuerst muss ich Ordnung machen, denn meine Kassetten, CD-s, Bücher liegen durcheinander. Dann kommt das Staubwischen und das Staubsaugen an die Reihe. Jetzt haben wir einen neuen, leistungsfähigen Staubsauger, damit geht es ganz schnell.

11. Bei größeren Arbeiten helfen auch die Männer in der Familie mit, sie putzen die Fenster. Währenddessen waschen wir mit meiner Mutter die Gardinen. Zweimal im Jahr beim Großreinemachen helfen mein Vater und mein Bruder auch mit.

12. Ich wasche nicht gern ab, aber es muss doch jemand machen. Außerdem hasse ich das Bügeln.

13. Wir kaufen grundlegende Lebensmittel (Mehl, Zucker, Speiseöl usw., Putzmittel (Wasch- und Spülmittel z. B) und die Papierwaren (Servietten, Taschentücher)

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meistens einmal im Monat im Metro oder im Tesco ein. Natürlich müssen wir Grundnahrungsmittel wie Brot, Milch, Brötchen frisch kaufen, deshalb gehen wir in den kleinen Laden an der Ecke bzw. ins Lebensmittelgeschäft.

14. Obst, Gemüse vor allem im Sommer und außerdem Blumen. Alles ist frisch und schön, aber es kostet eine Menge Zeit, wenn man wirklich günstig einkaufen will.

15. Meine Mutter arbeitet den ganzen Tag, so essen wir in der Schule und meine Eltern am Arbeitsplatz. Am Abend wird aber etwas Schnelles, meistens ein Eintopf gekocht. So ein richtiges Mittagessen mit mehreren Gängen können wir uns nur am Wochenende leisten.

16. Ja, Kleinigkeiten, einen Tee oder ein Omelette kann ich machen. Außerdem bereite ich gern Süßigkeiten zu und mit meiner Großmutter habe ich versucht, etwas Feines zu backen. Es ist sehr gut gelungen! Küche

17. Unsere Küche ist eigentlich ganz gut mit Maschinen versorgt. Wir haben einen Grill, eine Mikrowelle, eine Kaffeemaschine, einen Allesschneider, natürlich auch einen Kühlschrank und einen Herd.

18. Früher hatten wir einen Gasherd, aber seit ein paar Jahren haben wir einen Elektroherd. Der bäckt nämlich besser.

19. In der Mikrowelle kann man tiefgefrorene Lebensmittel auftauen, die Speisen kochen und aufwärmen, in einigen Geräten gibt es sogar einen Grill. Wir benutzen unsere Mikrowelle meistens nur zum Auftauen und Erwärmen.

20. Ja, manchmal habe ich schon Kaffee getrunken, aber nur mit Milch oder Schlagsahne. Sonst finde ich den Kaffee zu bitter. Früher haben wir immer „Espresso” gemacht, aber mein Vater hat in der letzten Zeit Magenschmerzen, deshalb machen wir jetzt einen „langen”, dünneren Kaffee mit einer neuen Kaffeemaschine.

21. Man muss nur einen Filter einsetzen, in den man je nach Bedarf mehrere Löffel Kaffee gibt, dazu Wasser und schon ist der milde Kaffee in kurzer Zeit fertig.

22. Zum Glück ja. Seitdem ist es viel einfacher, die Sahne zu schlagen oder den Teig zu kneten.

23. Mit dem Grillgerät stellen wir entweder ein belegtes Brot schnell her oder meine Mutter macht gern magere Fleischgerichte damit, z. B. Hähnchen. Sie braucht dann nicht ständig am Herd zu stehen und nichts brennt an.

30

24.

Mit diesem Gerät können wir nicht nur Brot oder Kuchen schön aufschneiden, sondern auch Salami, Wurst oder Käse in beliebig dünne, gleichmäßige

Scheiben schneiden. Es ist besonders bei einer kalten Platte wichtig, dass alles schön aussieht.

25. Nein. Mein Vater hat zwar schon angeboten, eine Spülmaschine zu kaufen, aber meine Mutter meint, sie kann das noch schaffen, besonders seitdem mein Bruder nicht mehr zu Hause wohnt. Bei einem größeren Familienessen muss ich mit meiner Schwester natürlich beim Abwaschen mithelfen.

26. Der Kühlschrank steht in der Speisekammer, direkt neben der Küche. das ist

Liter

praktisch, denn so haben wir beim Kochen alles in der Nähe. Er ist

groß und hat auch ein kleines Tiefkühlfach.

27. Eine Tiefkühltruhe steht unten im Keller. Darin sind Gemüse, Fleisch und Obst zu finden. Im Frühling und im Herbst kaufen wir größere Mengen z. B. an Erbsen, Spargel oder Pflaumen, Kürbis usw. ein, putzen alles und legen es in die Tiefkühltruhe. Es ist wunderbar, mitten im Winter Erbsensuppe zu essen!

28. Wir haben einen Waschautomat. Der kann das Wasser erwärmen, Vor- und Hauptwäsche machen und schleudern.

29. Wir haben einen elektrischen Heißwasserspeicher. Er arbeitet mit billigerem Nachtstrom und bedient den ganzen Haushalt mit Heißwasser zum Kochen, Abwaschen und Duschen.

30. Ja, manchmal muss ich beim Bügeln helfen. Ich darf noch keine Hemden oder Blusen bügeln, aber Taschentücher, Tischdecken oder Bettlaken kann ich schon machen. Meine Mutter hasst nämlich diese Hausarbeit und versucht uns in diese Tätigkeit einzubeziehen, obwohl ich es auch nicht gern mache.

31. Meine Eltern sparen jetzt auf eine Waschmaschine mit Trockner, dann müssten wir die Wäsche nicht aufhängen und abnehmen. Das macht unser Badezimmer immer so unbequem und hässlich.

32. Ich glaube, die Waschmaschine ist vielleicht die größte Erfindung. Wenn ich daran denke, dass die Frauen früher im Fluss oder im Bach stehend die Kleider sauber machen mussten und wir nur die schmutzige Wäsche einfach in die Maschine legen und sauber rausnehmen, dann ist die Entwicklung riesig und besonders für Familien mit Kleinkindern ein Segen.

33. Ich habe davon gehört, kann mir allerdings nicht vorstellen, wie das funktionieren kann.

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34. Wenn jemand gut verdient, kann er sich jeden Tag einen Restaurantbesuch leisten. Oder aber man bestellt sich fertige Speisen nach Hause. Außerdem kann man noch eine Putzfrau anstellen, die Wäsche in die Reinigung bringen und schon denkt man, man hat keine Sorgen mehr.

35. Ich glaube nicht, dass man auf Dauer an so einem Leben Freude hat.

36. Nicht früher als 22 Uhr. Ich sehe die Nachrichten im Fernsehen, vielleicht auch einen guten Film. Dann kontrolliere ich meine Sachen für den nächsten Tag und dann gehe ich zu Bett.

37. Meistens ja, aber ich habe auch einige Bücher am Bett bereit, falls ich nicht einschlafen kann.

38. Ich dusche fast immer. Das geht schneller und spart zudem noch Wasser. Nur im Winter, an besonders kalten Tagen nehme ich gern ein heißes Bad.

39. Nach der Dusche benutze ich eine Körpermilch, mit der ich meinen Körper einreibe.

40. Ich wasche mir alle drei bis fünf Tage die Haare. Es hängt auch vom Wetter ab oder davon, was für Programme ich habe.

41. Ich rasiere mich jeden Tag am Morgen.

42. Ich nehme Rasierklingen und einen Rasierschaum. Nach dem Rasieren trage ich eine After-Shave-Lotion auf.

43. Wie alle anderen: sie sollen sich regelmäßig waschen bzw. duschen, ein Deo benutzen. Die Gepflegtheit ist am wichtigsten.

44. Eigentlich stört es mich nicht, wenn ein Mann ein angenehm duftendes Gesichtswasser benutzt oder eine Creme für das Gesicht, wenn er eine empfindliche Haut hat. Schminke würde mir aber nicht mehr gefallen.

45. Ich trage Wimperntusche jeden Tag auf, manchmal auch einen Lippenstift.

46. Nein, nicht immer. Das hängt eigentlich von meinem Programm ab, ob ich mir die Nägel lackiere oder nicht.

47. Im Winter braucht die Haut mehr Schutz, dann nehme ich eine Creme mit einem höheren Fettgehalt. Und für die Lippen benutze ich einen Balsam.

48. Der Sonnenschutz ist immer wichtiger, seit es ein Ozonloch über der Erde gibt. So müsste man im Sommer immer eine Sonnenschutzcreme verwenden oder im Schatten bleiben. In der Hitze schwitzt man auch stärker, so ist auch ein Deo notwendig.

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49. Nein, obwohl meine Haut etwas empfindlich ist. Zwischen 14 und 18 hatte ich viele Pickel, die mich sehr stark gestört haben, sie sind jetzt Gott sei Dank vorbei weg. 50. Ich würde zwar gern ein bis zwei Kilo abnehmen, aber ich glaube nicht, dass es so wichtig wäre. 51. Ich mache mehr Bewegung. Nicht nur Sport, sondern ich gehe z.B. einige Haltestellen lieber zu Fuß. Außerdem esse ich keine Schokolade, keinen Kuchen und überhaupt nichts nach 18 Uhr. Bisher hat sich diese Methode bewährt.

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Einkaufen – Fragen

1. Was kaufen Sie regelmäßig ein?

2. Was kaufen Sie – sagen wir – einmal im Monat?

3. Was haben Sie bisher noch nie gekauft?

4. Wo kaufen Sie Gemüse?

5. Was alles findet man in einer Metzgerei?

6. Wie kaufen Sie Getränke?

7. Denken Sie schon beim Einkaufen an Müll, der durchs Einkaufen entsteht?

8. Wenn Sie etwas kaufen, vergleichen Sie zuerst die Preise von mehreren Geschäften?

9. Einige finden, Einkaufen macht viel Spaß, für andere bedeutet es eine lästige Arbeit. Wie stehen Sie dazu?

10. Wenn Sie Kleidung kaufen wollen, gehen Sie dann allein in die Geschäfte oder nehmen Sie eine Freundin mit?

11. Achten Sie eher auf den Preis oder auf die Qualität, wenn Sie etwas teures kaufen?

12. In Deutschland gibt es ein Ladenschlussgesetz. Was ist darunter zu verstehen?

13. Gibt es auch in Ungarn eine ähnliche Regelung?

14. In den meisten größeren Städten gibt es Fußgängerzonen mit vielen Geschäften. Kaufen Sie dort gern ein?

15. Die größten Einkaufszentren werden außerhalb der Siedlungen gebaut. Warum und was für Vorteile hat es?

16. Können Sie vielleicht auch Nachteile erwähnen?

17. Wenn jemand gern spart, was für Ratschläge könnten Sie ihm geben?

18. Kaufen Sie manchmal auch auf dem Markt ein? Und wenn ja, was?

19. Wann gehen Sie in ein Fachgeschäft?

20. Mögen Sie Selbstbedienungsgeschäfte oder wollen Sie eher bedient werden?

21. Wann gehen Sie lieber einkaufen: sofort nach der Arbeit, am Wochenende oder nur einmal im Monat?

22. Suchen Sie im Geschäft die Sonderangebote? Woher wissen Sie darüber Bescheid?

23. Was ist ein Winter- bzw. Sommerschlussverkauf?

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24.

Haben Sie schon mal aus einem Katalog etwas bestellt? Was für Erfahrungen haben Sie dabei gemacht?

25. Eine neue Einkaufsmöglichkeit bedeutet die Malls, oder in Ungarn Plaza genannt. Warum sind diese so erfolgreich?

26. Wieder eine neue Einkaufsmöglichkeit ist das Internet. Würden Sie gern mal via Internet etwas kaufen?

27. Was würden Sie gern via Internet kaufen?

28. Man hört manchmal, dass so in einem Einkauf auch Gefahren stecken. Warum?

29. Was passiert, wenn Sie zu Hause merken, dass Sie eine beschädigte Ware bekommen haben?

30. Wertvolle Waren haben eine längere Garantiezeit. Können Sie ein Beispiel dafür sagen?

31. Wenn die Reklamationen nicht anerkannt werden, wohin kann man sich wenden?

32. Wem ist einfacher ein Geschenk zu kaufen: Männern oder Frauen?

33. Schauen Sie sich gern die Schaufenster an?

34. Was für eine Rolle haben Werbungen?

35. Haben Sie schon mal wegen einer Werbung was gekauft?

36. Haben Sie schon mal etwas gekauft, was Sie überhaupt nicht gebraucht haben?

37. So steht sie immer noch im Badezimmer, obwohl ich sie schon mehreren Freundinnen

38. Haben Sie schon gebrauchte Kleider gekauft?

39. Wer ist kaufsüchtig?

40. Gehen Sie gern zu einer Verkaufsmesse?

41. Wie beurteilen Sie die Versorgungslage Ihres Wohnortes insgesamt?

42. Welche Schuhgröße haben Sie?

43. Wie bestellen Sie z. B. Salami?

44. Was kaufen Sie im Lebensmittelgeschäft im Stück?

45. Wenn Sie einen Rock im Schaufenster ausgesucht haben, was sagen Sie im Geschäft?

46. Was kauft man in einer Metzgerei?

47. Was ist in einer Bäckerei erhältlich?

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48. Was bekommt man in einer Drogerie? 49. Viele Geschäfte bieten eine Kundenkarte an. Was für Vorteile kann sie bieten?

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Einkaufen – Antworten

1. Wir kaufen täglich frisches Brot und Milch, vielleicht auch Käse oder Aufschnitt in einem kleinen Laden in der Nähe unserer Wohnung.

2. Einmal im Monat fahren wir mit dem Auto zu einem großen Einkaufszentrum und kaufen dort haltbare Lebensmittel (Mehl, Öl, Zucker z. B.) ein.

3. Da ich noch nicht selbständig bin, habe ich mir noch nie größere Anschaffungen gemacht, so habe ich noch keinen Fernseher, keine Waschmaschine und keine Möbel gekauft.

4. Am Wochenende gehen wir gern zum Markt, um dort einzukaufen, aber während der Woche kaufen wir im Supermarkt ein, was wir dringend brauchen.

5. Beim Metzger gibt es Fleisch, Wurst, Aufschnitt, Salami und Speck. In einigen Metzgereien kann man sogar etwas Warmes bekommen, z. B. Bratwurst oder belegte Brote.

6. Wir kaufen Erfrischungsgetränke (Cola oder Tonic) immer in Mehrwegflaschen, sonst hätten wir zu viel Müll mit diesen großen Einwegflaschen aus Plastik.

7. Wir kaufen meistens kein vorgepacktes Fleisch oder keine abgepackte Wurst, sondern wir lassen es frisch aufschneiden und im Papier mitnehmen. So haben wir weniger Müll.

8. Besonders wenn ich ein modisches Kleidungsstück kaufen möchte, sehe ich mich in mehreren Geschäften um und vergleiche dann auch die Preise. Bei Lebensmitteln gibt es nicht so große Unterschiede bei den Preisen.

9. Lebensmittel zu kaufen ist langweilig, aber Kleidung, Schuhe oder Möbel kaufe ich gern. Da kann man sich in vielen Geschäften umschauen, das Treffende auswählen und es macht Spaß.

10. Meistens gehe ich mit meinen Freundinnen einkaufen bzw. zuerst nur auswählen. Wenn ich etwas Schönes gefunden habe, kommt meine Mutter im Allgemeinen mit und wenn es auch ihr gefällt, bezahlt sie das ausgewählte Kleidungsstück.

11. Wenn ich mehr Geld ausgeben muss, achte ich besonders auf die Qualität. Es hat keinen Sinn, z. B. billige Schuhe oder Stiefel zu kaufen, die dann in einigen Monaten kaputt gehen, obwohl man damit viel Geld gespart hat.

12. Die Geschäfte machen in Deutschland um 18 oder um 18.30 Uhr zu, ausgenommen an Donnerstag, da sind sie bis 20 Uhr auf. Am Samstag müssen

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sie um 13.00 Uhr schließen, nur einmal im Monat – am langen Samstag – sind sie länger auf.

13. Nein, in Ungarn können die Inhaber selbst bestimmen, wann und wie lange die Geschäfte auf sind. Außerdem gibt es viele Läden, die rund um die Uhr geöffnet sind. Das ist sehr bequem, so kann man z. B. auch am Sonntag kaufen, was zu Hause fehlt. Diese Geschäfte gehören natürlich nicht zu den billigsten, so lohnt es sich nicht, tagtäglich dort einzukaufen.

14. Ich sehe mir gern die Schaufenster in der Hauptstraße an, aber meistens kaufe ich nicht dort ein, es sei denn bei einigen Aktionen. Meistens kann man dieselbe Ware in den kleineren Boutiquen günstiger bekommen.

15. Nur am Stadtrand gibt es genug Platz für diese mächtigen Gebäude, deshalb wurden sie dort gebaut. Da gibt es auch große Parkplätze, die notwendig sind, damit die Autofahrer dann die gekauften Waren aus dem Einkaufswagen direkt in den Kofferraum stellen können.

16. Wenn man kein Auto hat, ist es sehr kompliziert dorthin zu gelangen oder mit dort gekauften – sagen wir – größeren Artikeln nach Hause zu kommen.

17. Man kann die Aktionen in den verschiedenen Geschäften ausnutzen. Darüber informieren auch die Zeitungen und die Reklameprospekte im Briefkasten. Natürlich muss man dazu viel Zeit haben, von einem Geschäft ins andere zu gehen, um etwas billiger zu bekommen. Aber ich kenne Rentner, die es gern machen, weil sie genug Zeit haben.

18. Vor allem bei schönem Wetter gehe ich gern zum Markt. Da bewundere ich die großen Berge von verschiedenen Früchten und Gemüsesorten. Es kann so schön bunt sein! Ich frage fast überall nach dem Preis und nach einer Runde weiß ich schon, was ich wo kaufen werde. Natürlich versuche ich ein bisschen zu handeln, also biete ich einen niedrigeren Preis an. Manche geben nach, andere fühlen sich beleidigt, aber meistens bekomme ich die schönste Ware für den niedrigsten Preis.

19. Wenn wir z. B. ein teures elektrisches oder elektronisches Gerät (Fernsehen, Klimaanlage bzw. Computer) kaufen wollen, dann fragen wir den Verkäufer, was für Vor- oder Nachteile der Apparat hat. Er ist doch der Fachmann, er muss uns Auskunft geben können.

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20.

Ich bediene mich gern selbst, so habe ich Zeit, die Gebrauchsanweisung zu lesen, aber wenn ich etwas nicht verstehe, sollte doch ein Verkäufer in der Nähe sein, um Auskunft zu geben.

21. Grundnahrungsmittel (Mehl, Zucker, Speiseöl, Nudeln, Reis usw.) kaufen wir einmal im Monat in einem Supermarkt ein. Die Kleinigkeiten wie Milch, Semmeln holen wir abends aus einem „Tante-Emma-Laden” von der Ecke.

22. Wenn es schon einen größeren Preisnachlass gibt, gehe ich das Sonderangebot kaufen. Aber für einige Forint lohnt es sich nicht, in einen anderen Stadtteil zu fahren, die Fahrkosten sind doch höher als der Nachlass.

23. Zu dieser Zeit sind die saisonalen Artikel besonders günstig, oft bis zu 50% Ermäßigung zu haben, damit das Geschäft die Lagerflächen für die nächste Saison frei machen kann.

24. Ich habe einmal Kleider aus einem Katalog bestellt. Das Modell sah sehr schön aus und der Preis war wirklich günstig. Aber als ich die Kleider bekommen habe, stellte sich heraus, dass die Stoffqualität schrecklich war und die Größe auch nicht passte. So habe ich die Kleider zurückgeschickt und seitdem nichts mehr auf diesem Wege bestellt.

25. Dort kann man nicht nur einkaufen, sondern es gibt auch unterschiedliche Programme wie Diskussionen oder Präsentationen. Außerdem findet man dort oft ein Kino, mehrere Cafés und Restaurants, manchmal auch eine Eisbahn, es ist also ein komplettes Unterhaltungszentrum.

26. Mit dem Internet hätte ich vielleicht das gleiche Problem wie mit den Katalogen. Wenn man die Ware nicht persönlich kontrollieren kann, bekommt man vielleicht schlechte Qualität.

27. Bücher oder Flugtickets kann man wirklich günstig mit dieser Methode bestellen.

28. Da muss man die Nummer der Bankkarte angeben und einige Hacker können diese Daten missbrauchen.

29. Dann kann ich die Ware innerhalb von drei Tagen in der Originalverpackung austauschen, bei nicht gleich zu erkennenden Fehlern auch später.

30. Die meisten Geräte haben eine Garantiezeit von einem Jahr, also werden sie in diesem Zeitraum gratis repariert oder ausgetauscht.

39

31.

Es gibt in jedem Komitat eine Verbraucheraufsicht, an die man sich mit den Beschwerden wenden kann. In einem begründeten Fall hilft diese Behörde unsere Garantieansprüche geltend zu machen.

32. Ich persönlich kann meinen Freundinnen oder weiblichen Verwandten leichter ein Geschenk kaufen, die Frauen freuen sich nämlich auch über einen Blumenstrauß oder über eine Schachtel Schokolade. Bei Männern ist es schwieriger, etwas zu kaufen. Krawatten, Rasiermittel oder Socken sind langweilig, bei Büchern sollte man den Interessenkreis kennen, so bleibt oft eine Flasche Alkohol als Geschenk.

33. Ja, manchmal gehe ich mit meinen Freundinnen auf eine Entdeckungsreise und wir sehen uns gern die neuesten Modelle an.

34. Die Werbung hat die Aufgabe, die Zuschauer, Zuhörer oder die Leser zu beeinflussen. Mal gelingt es, mal nicht.

35. Ja, es kam schon vor, dass ich ein neues Produkt wegen der interessanten Werbung ausprobiert habe. Aber wenn es sich nicht bewährt, kaufe ich diese Ware nicht mehr.

36. Haben Sie schon mal etwas gekauft, was Sie überhaupt nicht gebraucht haben?

37. Einmal habe ich eine Haartönung gekauft, aber ich hatte dann keinen Mut, sie auszuprobieren. So steht sie immer noch im Badezimmer, obwohl ich sie schon mehreren Freundinnen angeboten habe.

38. Ja, im Dorf, wo meine Großeltern wohnen, gibt es einen kleinen Second-Hand- Laden, wo ich manchmal was Schönes oder eher Interessantes gefunden habe. Aber ich wasche diese Sachen immer gründlich, bevor ich sie trage.

39. Ein Mensch, der auch Sachen kauft, die er überhaupt nicht benötigt, nur um Freude am Kauf zu haben. Das ist auch eine Art von Sucht.

40. Ja, in unserer Stadt finden regelmäßig Messen statt. Auf der großen Sommermesse werden viele neue Artikel mit erheblichen Ermäßigungen angeboten, so kann man manchmal ganz gute Geschäfte schließen. Das trifft auch für die Touristikmessen mit einem großen Preisnachlass zu.

41. Die Versorgung ist so gut, dass viele Leute aus den benachbarten Orten, sogar aus dem Ausland zu uns kommen, um hier einzukaufen. Die meisten Supermärkte liegen aber am Stadtrand, so sind sie meistens nur für Autoinhaber erreichbar, deshalb sind sie für mich meistens belanglos.

40

42.

Ich habe die Schuhgröße 39. Bei Sandalen oder Pantoffeln kann ich auch 38 tragen, bei Stiefeln brauche ich sogar 40.

43. Geben Sie mir bitte 200 Gramm Salami in Scheiben.

44. Käse kaufe ich immer im Stück, nicht in Scheiben. Schinken meistens auch im Stück, damit er auch zum Kochen verwendet werden kann.

45. Der Rock im Schaufenster zu 6.000 Forint gefällt mir gut. Kann ich ihn bitte genau ansehen oder anprobieren?

46. Dort kann man Fleisch, Wurst, Salami usw. kaufen.

47. Die Bäckereien verkaufen vor allem Brot, Vollkornbrot, Brötchen, Kuchen, einige in Deutschland bieten sogar Torten und Kaffee an.

48. Die Drogerien stellen Schönheitspflegeartikel, also Creme, Körperpflegen, Haarfarben, Zahnpasten und –bürsten, Rasierartikel usw. zur Verfügung.

49. Wenn man regelmäßig in einem Laden kauft, der zu einer Handelskette gehört, lohnt es sich, eine Kundenkarte zu lösen, damit bekommt man nämlich in allen Geschäften der Kette eine Ermäßigung oder eine Gutschrift.

41

Mahlzeiten, den Tisch decken – Fragen

1. Wann essen Sie Frühstück und was?

2. Nehmen Sie ein Pausenbrot in die Schule mit?

3. Wo bekommen Sie Ihr Mittagessen?

4. Wie schmeckt Ihnen die Kost in der Schule?

5. Und am Wochenende?

6. Um wieviel Uhr isst Ihre Familie zu Abend?

7. Haben Sie ein Lieblingsgericht?

8. Können Sie selbst kochen?

9. Wie machen Sie einen Tee?

10. Welche Teesorten trinkt Ihre Familie gern?

11. Wenn Sie kochen, nehmen Sie dann ein Kochbuch, fragen Sie Ihre Mutter oder wie machen Sie das?

12. Laden Sie manchmal Ihre Freunde ein? Gibt es dann immer ein warmes Essen?

13. Was ist typisch für die ungarische Küche?

14. Was für Folgen haben die ungarischen Essgewohnheiten?

15. Viele junge Frauen leiden an Bulemie oder Anorexie. Warum?

16. Was essen Sie gern als Dessert?

17. Gibt es typische Gerichte je nach Jahreszeiten?

18. Was wird an besonderen Festtagen angeboten?

19. Wie decken Sie den Tisch zu festlichen Anlässen?

20. Gehen Sie oft in ein Restaurant?

21. Wie spricht man die Bedienung im Restaurant an?

22. Wozu dient die Serviette und wie soll man damit umgehen?

23. Wie fängt man mit dem Essen an?

24. Was sagt man vor dem Trinken?

25. Wie serviert der Kellner im Restaurant den Wein?

26. Darf man mit Wein und Bier anstoßen?

27. Was versteht man unter guten Tischmanieren?

28. Welche Speisen darf man mit der Hand essen?

29. Ziehmt es sich, auf der Straße zu essen?

30. Gehen Sie gern in ein exotisches Restaurant?

31. Was für ausländische Restaurants gibt es in Ihrem Wohnort?

42

32.

Wenn Sie in ein Restaurant gehen, was ist Ihnen am wichtigsten: der Preis, die

33. Gehen Sie manchmal auch in ein Selbstbedienungslokal?

34. Essen Sie gern Hamburger oder ähnliches „Junk-Food”?

35. Haben Sie schon mal Essen per Telefon bestellt?

36. Es gibt immer mehr Vegetarier. Warum?

37. Was für eine Meinung haben Sie über vegetarische Ernährung?

38. Viele kaufen gefrorene oder vorgekochte Gerichte. Was halten Sie von diesen

Gerichten?

39. Früher

hat

die

ganze

Familie

zusammen

gegessen.

Warum

ist

es

heute

schwieriger und was könnte man dagegen tun?

40. Was bedeutet für Sie die gesunde Ernährung?

41. Was ist typisch für die deutsche Küche?

42. Was trinken die Deutschen am liebsten?

43. Wie schmeckt den Deutschen die ungarische Küche?

44. Und den Ungarn die deutschen Speisen?

43

Mahlzeiten, den Tisch decken – Fragen

1. Ich frühstücke zwischen 7 und halb 8 Uhr. Meistens esse ich eine Scheibe Brot mit Aufschnitt, Wurst oder Käse und trinke eine Tasse Tee oder Kakao.

2. Nein, wir haben in der Schule nämlich ein Büfett, eigentlich einen kleinen Laden, wo man Brötchen, Gebäck, Kuchen, Schokolade und Erfrischungsgetränke kaufen kann.

3. Zu Mittag esse ich in der Schule. Das Mensaessen schmeckt nicht besonders gut, aber es steht nach dem Unterricht sofort zur Verfügung.

4. Nicht so gut, aber es ist noch immer besser als nichts zu essen. Ich mag am liebsten die Nudelgerichte bzw. das Gemüse, bei diesen Speisen kann man eigentlich nichts falsch machen.

5. Am Wochenende esse ich natürlich zu Hause. Dann fragt uns meine Mutter, was wir essen wollen und kocht immer die „bestellten” Speisen.

6. Es hängt davon ab, wer wann nach Hause kommt. Wenn ich Sport habe, bin ich erst gegen 8 Uhr zu Hause, da esse ich meistens etwas Kaltes, denn die anderen haben schon zu Abend gegessen.

7. Ja, mein Lieblingsessen ist Palatschinken, davon kann ich eine große Menge essen.

8. Nur ganz wenig. Ich kann Rühreier machen, Tee kochen und Palatschinken backen. Außerdem mag ich die Gerichte, wo man Gemüse, Fleisch und Reis in eine Schüssel legt und im Backofen überbäckt.

9. Ich stelle zuerst eine Teekanne auf den Herd und warte, bis das Wasser aufkocht. Inzwischen bereite ich eine Tasse, Zucker und Zitrone vor. Ich lege einen Teefilter oder ein Teeei mit Teeblättern in die Tasse und übergieße ihn bzw. sie mit kochendem Wasser.

10. Mein Vater mag vor allem Pfefferminztee, meine Mutter den Früchtetee. Ich trinke gern eine Teesorte mit Karamellgeschmack und mein Bruder trinkt schwarzen Tee mit Milch gern.

11. Ich sehe mir die meisten Tricks bei meiner Mutter ab. Wenn etwas nicht klar ist, frage ich meine Mutter. Das geht aber dann nicht, wenn ich als Überraschung etwas kochen will, dann frage ich die Mutter meiner Freundin.

44

12.

Nein, wenn ich meine Freunde einlade, dann gibt es vor allem etwas zum Trinken. Wenn wir später Hunger bekommen, dann machen wir einige Brote, z. B. Schmalzbrote mit Zwiebeln oder Butterbrote.

13. Die ungarische Küche ist ziemlich fett und reichhaltig. Die typischen Gerichte (Gulasch z. B.) werden mit viel Fett und Paprika – oft scharf – gekocht. Sehr gut sind die verschiedenen Gebäcke, wie Strudel und Torten.

14. Viele Menschen essen aus Genuss, sie leben fast nur, um essen zu können. Infolgedessen haben viele Übergewicht und viele leiden an Herzkrankheiten oder an zu hohem Blutdruck.

15. Sie wollen schön und schlank bleiben, auch wenn sie sich zu Tode hungern. So essen sie sich mal voll und übergeben sich danach oder essen ganz wenig, was auch tödliche Folgen haben kann.

16. Ich esse gern Obstkuchen, Strudel oder verschiedene Puddingsorten.

17. Im Sommer isst man viel Obst (auch Obstsuppen) und viel frisches Gemüse. Eis ist natürlich auch typisch für den Sommer. Im Winter isst man meistens kalorienhaltige Gerichte wie gefülltes Kraut, und da auch geschlachtet wird, viel Wurst und Leberwurst.

18. Zu Weihnachten gibt es in den meisten Familien Fisch und Mohnnudeln, viele kochen auch Kraut oder braten eine Pute. Zu Ostern isst jeder Schinken mit gekochten Eiern.

19. Wir nehmen eine schöne Tischdecke und sehr schönes Essgeschirr (ein altes Service), dann stellen wir eine Dekoration auf den Tisch und falten auch die Servietten zu einer besonderen Form.

20. Zu besonderen familiären Anlässen, z. B. am Geburtstag meiner Eltern gehen wir in ein Restaurant oder wenn wir Gäste einladen. Wir essen gern Fischsuppe, aber sie zu kochen ist ziemlich kompliziert, so gehen wir lieber in ein Fischrestaurant, wenn wir Appetit darauf haben.

21. Ruft man nach dem Kellner, bittet man den „Herr Ober”. Den Serviererinnen ruft man meistens „Fräulein” zu.

22. Die Servietten haben die Aufgabe, die Kleidung zu schützen oder am Schluss den Mund damit abzutupfen. Deshalb kann man sie auf den Schoss legen, damit man sich nicht bekleckert. Schöne Servietten können auch den Tisch feierlich machen.

45

23.

Man wünscht den anderen im allgemeinen „Guten Appetit” und die anderen antworten mit dem Wort „Gleichfalls”.

24. Man sollte abwarten, bis der Hausherr oder die Hausherrin sein/ihr Glas nimmt und den anderen „Zum Wohl” oder „Prosit” zutrinkt.

25. Der Kellner gießt dem Herrn, der bestellt hat, den ersten Schluck ein und wartet, bis dieser den Wein probiert und Genehmigung zum Einschenken gegeben hat.

26. Ja, aber dafür gibt es keine festen Regeln. Das Weinglas sollte man am Stiel halten, damit es einen schönen Klang gibt. Bei einem Geburtstagsfest dürfen sogar die Kinder mit ihren Colagläsern anstoßen. Die Ungarn sagten, man durfte 150 Jahre nach der Niederschlagung des Freiheitskampfes 1848/49 nicht mit Bier anstoßen, denn die Sieger haben es so gemacht. Aber die 150 Jahre sind zum Glück schon abgelaufen.

27. Man darf den oder die Ellenbogen nicht auf den Tisch stützen, das Messer nicht in den Mund stecken oder gar ablecken usw.

28. Vor allem Brote: belegte Brote (obwohl viele Deutsche z. B. sie mit Messer und Gabel essen). Dann Würstchen, Hühnerteile mit Knochen und ohne Soße (z. B. Hühnerkeule) und natürlich Obst.

29. Gekochte Maiskolben oder Eis, die schon immer auf der Straße verkauft wurden, darf man auf der Straße essen. In der letzten Zeit isst man aber auch Hamburger oder Pizzastücke in aller Öffentlichkeit, was nicht immer schön ist, besonders wenn Salatteile runterfallen oder Tomatensoße runtertropft.

30. Ich war schon in chinesischen Restaurants, wo das Essen eigentlich sehr gut geschmeckt hat, obwohl es etwas ungewohnt und scharf war. Ich konnte mich aber bisher nicht daran gewöhnen, mit Stäbchen zu essen. Mit den Fleischstückchen geht es noch, aber beim Reis kann ich es nicht schaffen.

31. Wir haben mehrere Pizzerien mit italienischen Gerichten, zwei chinesische Restaurants, eine griechische und eine indische Gaststätte.

32. Die Auswahl und der Geschmack der Gerichte sind am wichtigsten. Wenn es nicht viel kostet und man dazu noch höflich bedient wird, ist es nur von Vorteil.

33. Vielleicht zu MacDonalds oder zu Burger King, in die sogenannten Schnellimbisse.

34. Nicht besonders gern, aber manchmal habe ich wirklich keine Zeit zum Essen, obwohl ich sehr hungrig bin. Dann kaufe ich mir einen Hamburger, den ich oft auf der Straße esse.

46

35.

Eine Pizzeria bringt die Pizza gratis nach Hause, dort haben wir schon bestellt. Aber meistens ist sie schon kalt und schmeckt nicht so gut.

36. Es gibt Leute, die aus Tierliebe keine Tiere essen wollen. Verschiedene Tierkrankheiten, wie BSE oder die Hormonbehandlung von Rindern führten auch viele Menschen in diese Richtung.

37. Ich persönlich esse zwar nicht sehr viel Fleisch, aber manchmal schmeckt es mir sehr gut und ich denke, das tierische Eiweiß ist für die Gesundheit unentbehrlich.

38. Ich mag auch Tiefgefrorenes. So kann man auch im Winter fast frisches Gemüse (Erbsen, Bohnen usw.) essen, ohne Konservierungsmittel. Eine tiefgefrorene Pizza kann auch ein ungeübter Koch im Herd warm machen, es ist also ganz einfach, aber viel kostspieliger als wenn man selbst kochen würde.

39. Heute arbeiten alle in der Familie, so ist auch die Mutter nicht zu Hause. Es ist ein glücklicher Umstand, wenn eine Großmutter vorhanden ist, die wenigstens für die Kinder täglich kochen kann. Sonst bleibt nur die Mensa in der Schule oder die Kantine im Betrieb. Ich halte es aber für wichtig, dass sich die Familie am Wochenende und möglichst auch am Abend am Esstisch zusammenfindet, denn so kann man besprechen, was am Tag oder in der Woche passiert ist.

40. Unter gesunder Ernährung versteht man heute, dass man viel Obst und Gemüse isst, denn sie enthalten Vitamine und Spurenelemente. Außerdem sollte man nicht viel Fett zu sich nehmen, denn es kann zur Verkalkung und dadurch zu Herz- und Kreislaufkrankheiten führen. Man sollte auch auf sein Gewicht achten, denn dicke Leute haben mehr gesundheitliche Probleme. Alkohol und Zigaretten sind natürlich zu vermeiden.

41. Die Deutschen essen eigentlich gut. Viel Gemüse, viel Obst steht auf dem Speiseplan, vielleicht etwas zu viel Fleisch. Die Zeiten, wo sie als „Krautfresser” verspottet wurden, sind schon vorbei, ich glaube, in einer deutschen Familie wird viel bewusster gekocht als in einer ungarischen.

42. Kaffee. Dazu gehört der Kaffe am Frühstücktisch, im Büro, nach den weiteren Mahlzeiten und natürlich der Kaffe nach der Arbeit zu Hause mit einem Kuchen. Das ist aber nicht der starke ungarische Kaffe, sondern einer mit viel Wasser, Milch oder Sahne verlängert.

47

43. Sie schmeckt ihnen sehr gut, sie können nur manchmal nicht verstehen, warum sie dann in der Nacht nicht schlafen können, besonders wenn sie sich mehrmals vom Gulasch bedient haben. 44. Immer besser. Von den Älteren habe ich früher fast immer eine schlechte Meinung über die deutsche Küche gehört, aber heute erzählen viele Bekannte mit Begeisterung, was alles sie in Deutschland gekostet haben. Ich glaube, die deutsche Küche ist offen für alles und dadurch reicher geworden.

48

Verkehr in der Stadt - Fragen

1. Liegt Ihre Wohnung verkehrsgünstig?

2. Was für öffentliche Verkehrsmittel fahren in den Städten?

3. Sind Sie mit dem Verkehr Ihres Wohnortes zufrieden?

4. Wie fahren Sie täglich zur Arbeit oder zur Schule?

5. Wie sind Sie jetzt hierhergekommen?

6. Sind Sie schon mit der U-Bahn gefahren?

7. Wie muss man die Fahrkarte in der U-Bahn entwerten?

8. Was machen Sie mit der Fahrkarte in einer Straßenbahn?

9. Was ist eine „HÉV”?

10. Lohnt es sich, eine Monatskarte zu kaufen?

11. Gibt es Ermäßigungen bei den Monatskarten?

12. Haben die Studenten auch eine Monatskarte?

13. Was gilt für die Fahrt für Rentner über 65 Jahre?

14. Fahren Sie manchmal mit dem Taxi? Warum (nicht)?

15. Was halten Sie im allgemeinen von den Taxifahrern?

16. Haben z. B. Studenten eine Ermäßigung bei den Taxigesellschaften?

17. Haben Sie oder hat Ihre Familie einen Wagen? Wenn ja, was für einen?

18. Haben Sie einen Führerschein?

19. Wie kann man den Führerschein bekommen?

20. Wann kann man einen Führerschein bekommen?

21. Was ist eine grüne Karte?

22. Wann haben Sie zum ersten Mal ein Auto gefahren?

23. Was für Papiere muss ein Autofahrer immer dabei haben?

24. Was passiert, wenn die Polizei eine Fahrzeugkontrolle macht?

25. Haben Sie schon mal eine Strafe bekommen?

26. Wie kann man in den größeren Städten parken?

27. Gibt es Geschwindigkeitsbegrenzungen?

28. Wie kann man Treibstoff besorgen?

29. Waren Sie schon einmal in einer Reparaturwerkstatt?

30. Wie pflegt Ihre Familie das Auto?

31. Waren Sie schon an einem Unfall beteiligt? Was ist passiert?

32. Was soll man machen, wenn man Zeuge eines Unfalls wird?

49

33.

Welche sind die häufigsten Unfallsursachen?

34. Besteht in Ungarn eine Gurtpflicht?

35. Was für Teile hat ein Auto?

36. Fahren die Männer oder die Frauen besser? Was meinen Sie persönlich?

37. Was meinen Sie, ist das Fahrrad ein gutes Verkehrsmittel in den Städten?

38. Welche Teile hat ein Fahrrad?

39. Wozu dienen die Verkehrsschilder?

40. Was für Zeichen hat eine Ampel?

41. Wie dürfen Fußgänger die Straße überqueren?

42. Was für Verkehrsprobleme kann der Winter verursachen?

43. Welche Probleme treten im Sommer auf?

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Verkehr in der Stadt - Antworten

1. Ja, ich wohne in der Innenstadt und da sind eigentlich alle Verkehrsmittel in erreichbarer Nähe. In unserer Umgebung haben wir drei Bus- und zwei Straßenbahnhaltestellen.

2. In den größeren Städten gibt es Linienbusse, die von der Tageszeit abhängig öfter oder seltener fahren. Nur in Budapest, Debrecen, Miskolc und Szeged fahren Straßenbahnen. In Budapest, Debrecen und Szeged gibt es auch O(berleitungs)-Busse. Aber eine U(ntergrund)-Bahn fährt nur in Budapest.

3. Eigentlich ja, natürlich könnten die Fahrzeuge auch etwas öfter verkehren. Das ist aber eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Mal sind die Verkehrsmittel unheimlich voll, mal fahren sie fast leer.

4. Ich nehme meistens den Bus. Damit fahre ich fünf Haltestellen bis zu einem Platz, wo sich mehrere Linien kreuzen. Da muss ich in einen anderen Bus, in den 70-er umsteigen und fahre noch drei Haltestellen weiter.

5. Ich bin zu Fuß bis zur Haltestelle am Hauptplatz gegangen, dort bin ich in die Straßenbahn eingestiegen und an der dritten Haltestelle bin ich ausgestiegen.

6. Ja, in Budapest musste ich mehrmals mit der U-Bahn fahren. Das mache ich gern, denn sie ist schnell, die Züge fahren ziemlich oft und was am wichtigsten ist, es gibt dort keine Staus.

7. Wenn man keine Monatskarte hat, muss man eine Fahrkarte kaufen. Es gibt auch Sammelkarten mit 10 oder 20 Karten, die etwas billiger sind oder Monatskarten für die ständigen Benutzer. Am Eingang befinden sich zwei oder drei Apparate, wenn sie grün leuchten, muss man die Fahrkarte reinstecken und sie werden bestempelt.

8. In der Straßenbahn und in den Bussen muss man die Fahrkarte in ein Gerät stecken, dass Löcher in beliebiger Zahl macht, so entwertet man die Fahrkarte.

9. HÉV bedeutet eigentlich Vorortbahn, sie verbindet nämlich die umliegenden Siedlungen (Gödöll , Szentendre usw.) mit der Hauptstadt. Ähnliche Züge sind in Deutschland die S(tadtschnell)-Bahnen.

10. Auf jeden Fall, wenn man regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss, sind sie wesentlich billiger als die Einzelkarten.

11. Ja, für Schüler, Studenten und Rentner gibt es noch weitere Ermäßigungen, die man aber bei den Einzelfahrkarten nicht in Anspruch nehmen kann.

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12.

Nein, die Studenten bekommen von der Uni eine Karte, die für das ganze Semester gültig ist, noch dazu gratis.

13. Die Rentner, die älter als 65 Jahre sind, brauchen keine Fahrkarte oder Monatskarte zu kaufen, sie dürfen nämlich gratis fahren.

14. Ich fahre zwar manchmal mit dem Taxi, aber so selten wie möglich. Nur wenn – z. B. in der Nacht – keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr fahren oder wenn ich in größter Eile bin. Das Taxifahren kostet ziemlich viel Geld.

15. Wie überall, sind auch die Taxifahrer verschieden. Einige sind höflich und fahren die kürzeste Strecke, andere versuchen einen hinters Licht zu führen und wählen verschiedene Umwege, um die Rechnung zu erhöhen.

16. Ja, die meisten Taxigesellschaften haben gemerkt, dass die Studenten gute Kunden sind, sie feiern oft spät in die Nacht und können nicht mehr mit anderen Verkehrsmitteln nach Hause fahren. Deshalb geben diese Gesellschaften den Studenten etwa 10% Ermäßigung. Auch Stammgäste, die über eine Taxikarte verfügen, können günstiger fahren.

17. Ja, jetzt haben wir einen Opel. Den haben wir vor einem Jahr gekauft, früher hatten wir noch einen alten Lada. Wir sind mit dem neuen Wagen sehr zufrieden, obwohl er keine Klimaanlage hat, aber er fährt sehr leise und hat einen akzeptablen Verbrauch.

18. Ich habe die Fahrprüfung im letzten Sommer gemacht. Da hatte ich viel Zeit und konnte mich damit beschäftigen.

19. Man muss eine Fahrschule suchen, wo Kurse über Verkehrsregeln, über Erste Hilfe und technische Grundkenntnisse und dabei auch Praxis angeboten werden. Nach der theoretischen Prüfung muss man eine Routineprüfung (Einparken, Rückwärtsfahren, Slalom usw.) ablegen, dann kann man schon im Verkehr fahren. Die Prüfungen zur Ersten Hilfe und zur Technik können auch später bestanden werden. Am wichtigsten ist natürlich die Fahrprüfung im Straßenverkehr.

20. Wenn man das 17. Lebensjahr erreicht hat, kann man schon die praktische Fahrprüfung machen. Also kann man schon etwas früher mit den theoretischen Prüfungen anfangen.

21. Die Autos können die grüne Karte bekommen, die bei einer Prüfung beweisen können, dass sie nicht zu viel umweltbeschädigende Abgase abgeben. Diese Prüfung muss ein Auto alle 2 Jahre bestehen.

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22. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern: Ich war sechs Jahre alt, als ich auf dem Schoß meines Großvaters sitzend sein Auto in die Garage gefahren habe. Er hat natürlich die Pedale benutzt, aber ich durfte lenken! Später hat mir mein Vater gezeigt, wie man die Pedale benutzen muss, so war ich kein „grüner Anfänger”, als ich zur Fahrschule gegangen bin.

23. Der Fahrer muss seinen Führerschein vorzeigen können, für den Wagen ist ein Fahrzeugbrief erforderlich. Es ist bequem, aber gefährlich diese Papiere im Auto zu lassen, denn bei einem Diebstahl könnte sich der Autodieb mit den echten Papieren ausweisen.

24. Wenn die Polzei mit dem Blaulicht oder durch ein anderes Zeichen zeigt, dass man halten muss, soll man das Auto an den Straßenrand fahren, die Dokumente vorbereiten und auf den Polizisten warten. Wenn man keinen Verstoß begangen hat, werden meistens die Lampen, das Ersatzrad, das Dreieck und die Reservebirnen kontrolliert.

25. Ja, einmal habe ich das Stopschild nicht beachtet. Es war nämlich Nacht, es hat geregnet, es gab überhaupt keinen Verkehr, so bin ich selbstsicher über die Kreuzung gefahren. Aber dann sind die Polizisten vor meinen Wagen getreten

26. In den größeren Städten bedeutet das Parken immer mehr Probleme. In einigen Ortschaften wurden Parkuhren aufgestellt, in anderen Siedlungen muss man die Parkscheine im voraus kaufen, wieder in anderen Städten gibt es Automaten an den Ecken, wo man den Parkschein gegen Münzen kaufen muss. Es ist etwas kompliziert, wenn man in eine fremde Stadt fährt, man ist oft ratlos, wie man parken darf.

27. Natürlich, wie überall auf der Welt. In den bewohnten Ortschaften darf man 50 km/h fahren, auf der Landstraße 90 Stundenkilometer, auf der Autostraße 110 km pro Stunde und auf der Autobahn sind 130 km/h erlaubt.

28. Überall findet man Tankstellen. Fast alle bieten bleifreies Benzin mit verschiedener Oktanzahl an, dann gibt es Säulen für Dieselöl und für Mischung. Die meisten Tankstellen sind auf Selbstbedienung umgestellt, also muss jeder Autofahrer selbst tanken und dann im Shop – wo man auch etwas zum Essen und Trinken kriegen kann – den Treibstoff bezahlen.

29. Ja, aber Gott sei Dank nur einmal. Da hatten wir eine Panne und das Auto wollte einfach nicht mehr weiterfahren. Wir haben „den gelben Engel” des Autoklubs

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angerufen und er hat uns zur nächsten Werkstatt geschleppt. Es stellte sich heraus, dass nur der Keilriemen gerissen war, so konnten wir bald weiterfahren.

30. Am Wochenende waschen wir regelmäßig das Auto. Ich habe meistens diese Aufgabe, mein Vater kontrolliert mich aber. Meine Mutter macht die innere Reinigung. Beim Tanken waschen wir die Windschutzscheibe immer ab. Wenn wir keine Zeit haben, bringen wir den Wagen in eine Waschanlage. Da gibt es auch einen Staubsauger für die innere Reinigung.

31. Ja, aber das ist schon lange her. Ich habe Auto fahren gelernt und habe den Wagen in einen Graben gelenkt. Gott sei Dank ist nichts Schlimmes passiert, aber wir mussten etwa 8 Leute finden, die das Auto aus dem Graben rausgeholt haben.

32. Man muss sofort die Polizei verständigen und wenn es Verletzte gibt, natürlich auch die Rettung. Bis Hilfe kommt, kann man versuchen, z.B. das brennende Auto zu löschen, den Verletzten – vorsichtig – zu befreien oder sogar Erste Hilfe zu leisten.

33. Sehr oft wird die Geschwindigkeit nicht den Straßenverhältnissen angepasst, deshalb gibt es mehr Unfälle, wenn es regnet oder schneit. Oft spielt auch Alkohol eine Rolle. Viele übersehen die Verkehrsschilder, so geben sie nicht die Vorfahrt usw.

34. Ja, schon seit etwa 15 Jahren ist es Vorschrift, sich anzuschnallen. Seitdem hat die Zahl der Unfälle mit Personenschaden etwas abgenommen.

35. Vorne ist unter der Motorhaube der Motor. Ganz vorne der Kühler und die Scheinwerfer. An den Seiten sind die Kotflügel zu finden. Hinten ist meistens der Kofferraum, darunter der Auspuff. Im Inneren befinden sich das Lenkrad (oder das Steuer), die Schaltung, der Rückspiegel sowie die Sitze.

36. Ich glaube, Männer fahren besser, denn sie haben einen besseren Orientierungssinn. Die Frauen sind hingegen viel vorsichtiger und überlegter.

37. Für kürzere Strecken und wo ein Netz für Fahrräder ausgebaut ist, wäre das Fahrrad ein ideales Verkehrsmittel. Man treibt dabei Sport, genießt die – hoffentliche frische und saubere – Luft und kann auch die Staus vermeiden. Aber es gibt meiner Meinung nach noch zu wenige Radwege. In Wien z. B. sind fast alle Gehwege aufgeteilt, rechts können die Fußgänger gehen und links die Radler fahren. Ich glaube, das wäre auch bei uns eine gute und billige Lösung.

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38. Die wichtigsten sind die zwei Räder. Man sitzt auf einem Sattel, der mit einem Oberrohr mit dem Lenker verbunden ist. Man muss die Pedale treten, so wird die Kraft auf die Räder durch den Kettentrieb auf die Räder übertragen. Außerdem hat jedes Fahrrad noch eine Handbremse (vielleicht auch eine Rücktrittbremse), Fahrradlampen, vielleicht noch einen Gepäckträger.

39. Die Verkehrsschilder geben Informationen darüber, wie man sich im Verkehr verhalten muss, wo man z. B. halten muss, wie schnell oder wo man fahren darf usw. Ohne diese Schilder würde ein Verkehrschaos auf den Straßen herrschen.

40. Rot- gelb-grün. Bei Rot muss man halten, bei Gelb kann man sich vorbereiten und bei Grün darf man fahren bzw. die Fußgänger dürfen die Straße überqueren.

41. Sie müssen sich zuerst umschauen (auch an der Ampel). Sie sollten möglichst nur an der Ampel oder am Zebrastreifen über die Straße gehen.

42. Im Winter kommt oft Eisglätte auf den Straßen vor. Da sollte man besonders vorsichtig und nur mit Winterreifen (bei besonders schwierigen Bedingungen mit Schneekette) fahren. Der Sicherheitsabstand und der Bremsweg vergrößern sich auf glatten Straßen und dies muss man unbedingt beachten.

43. Im Sommer ist es mal so heiß, dass der Straßenbelag (der Asphalt) weich wird. Das kann besonders bei Schienenfahrzeugen (Straßenbahnen und Zügen) ein Problem bedeuten, denn auch die Schienen verkrümmen sich.

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Urlaub – Fragen

1. Wann machen Sie lieber Urlaub: im Sommer oder im Winter?

2. Wo verbringen Sie am liebsten den Sommerurlaub: am Wasser oder in den Bergen?

3. Besuchen Sie gern fremde Städte?

4. Wie bereiten Sie sich auf eine Auslandsreise vor?

5. Was für eine Bedeutung haben die Fremdsprachenkenntnisse während des Urlaubs?

6. Probieren Sie gern die Gerichte fremder Länder aus?

7. Wo wohnen Sie während des Urlaubs am liebsten?

8. Waren Sie schon mal in Deutschland und warum?

9. Wo waren Sie in Österreich?

10. Was würden Sie sich in der Schweiz gern ansehen?

11. Welches Verkehrsmittel nehmen Sie am liebsten für eine Auslandsreise?

12. Welche Züge kann man in Anspruch nehmen?

13. Sind Sie mit den Ungarischen Staatsbahnen (MÁV) zufrieden?

14. Wie sieht ein Bahnhofsgebäude in Ungarn aus?

15. Und in Deutschland?

16. Warum fahren Sie nicht mit dem Bus?

17. Sind Sie schon mit einem Flugzeug gefahren?

18. Wie kann man Flugtickets besorgen?

19. Wie ist ein typischer Flughafen?

20. Wieviel Gepäck dürfen Sie aufgeben?

21. Was dürfen Sie an Bord mitnehmen?

22. Was für Vor- und Nachteile hat die Flugreise?

23. Welches ist Ihrer Meinung nach das sicherste Verkehrsmittel?

24. Wo haben Sie ihren letzten Urlaub verbracht?

25. Haben Sie dort eine Schiffsreise gemacht?

26. In welches Land wollen Sie nächstes Jahr fahren?

27. Was für Reisedokumente muss man bei einer Auslandsreise dabei haben?

28. Wo kann man sich ein Visum besorgen?

29. Wo möchten Sie Ihren Traumurlaub verbringen?

30. Bevorzugen Sie die Einzelreise oder wählen Sie lieber eine Pauschalreise?

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31.

Haben Sie schon mal auf einem Campingplatz gezeltet?

32. Was ist eine Jugendherberge?

33. Wie kann man dort eine Unterkunft reservieren?

34. Können Sie sich auch einen Urlaub zu Hause vorstellen?

35. Machen Sie gern Wanderungen in der Natur?

36. Wie viele Urlaubstage haben Beruftstätige?

37. Was kann Ungarn den Touristen anbieten?

38. Wo konzertiert sich der Fremdenverkehr in unserer Heimat?

39. Was würden Sie einem Ausländer in Ungarn unbedingt zeigen?

40. Haben Sie mal eine Touristikmesse besucht? Warum?

41. Würden Sie mal per Anhalter fahren?

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Urlaub – Antworten

1. Es wäre am schönsten, sowohl im Sommer als auch im Winter Urlaub zu machen. Solange man lernt oder studiert, geht es, es gibt doch in beiden Jahreszeiten Ferien, einige Schulen haben sogar Skiferien. Ein Nachteil ist, dass in den Sommer- und Winterferien überall Hochsaison herrscht, so bekommt man nur schwer eine Unterkunft und die Preise sind auch höher.

2. Im heißen Sommer ist die Hitze entweder nur am Wasser oder in den Bergen zu ertragen. Am Meer oder an einem See kann man sich in den Wellen abkühlen. In den Bergen bleibt es auch im Sommer etwas kühler, denn die Wälder geben immer Schatten.

3. Ja, ich reise gern in unbekannte Städte. So kann man deren Geschichte studieren, Baudenkmäler besichtigen und Museen besuchen. Außerdem lernt man einen anderen Lebenstil, eine andere Athmosphäre kennen.

4. Vor einer Auslandsreise sollte man sich Prospekte oder einen Reiseführer über das Land besorgen. So kann man die fremden Städte schon im voraus studieren und das Programm ist leichter zusammenzustellen. Fährt man mit dem Auto, muss man natürlich auch eine Landkarte haben, sonst muss man die Fahrkarte oder das Flugticket besorgen und eine Unterkunft bestellen.

5. Es ist gut, wenn man eine Weltsprache (in Europa Englisch oder Deutsch) spricht, die Mitarbeiter im Tourismusgewerbe verstehen ja meistens eine Weltsprache. Es ist aber auf jeden Fall von Vorteil, wenn man wenigstens einige Ausdrücke zur Verständigung wie: Begrüßungen, Bitte oder Danke in der fremden Sprache kennt.

6. Eigentlich ja. Ich wundere mich oft über unsere Landsleute, die auch im Ausland nur Gulasch oder Wiener Schnitzel essen wollen. Ich glaube, es ist schön, die örtlichen Spezialitäten kennen zu lernen. Aber ich bin ziemlich wählerisch, so würde ich sicher nicht alles essen.

7. Am bequemsten ist natürlich ein Hotelzimmer, wo man bedient wird, da es aber meistens viel kostet, nehmen wir lieber ein Appartement oder suchen ein Ferienhaus bzw. Fremdenzimmer.

8. Ich war schon in Deutschland mit dem Chor unserer Schule. Wir haben nämlich eine Partnerstadt in Deutschland und so gibt es regelmäßig Austauschreisen. Wir sind mit dem Bus gefahren (es war ziemlich anstrengend) und haben mehrere

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Konzerte gegeben. Wir haben bei Familien der Schüler gewohnt, sie waren recht nette Leute, wir haben uns danach noch mehrmals geschrieben.

9. In Österreich war ich vor einigen Jahren mit meinen Eltern. Sie wollten einiges einkaufen, trotzdem hatten wir noch Zeit, uns in der Innenstadt von Wien umzuschauen.

10. In der Schweiz wäre ich vor allem auf die riesengroßen Berge neugierig, aber ich würde mir auch einige Städte wie Zürich oder Bern gern anschauen.

11. Mit der Familie fahren wir meistens mit dem Auto. Da kann man immer anhalten, wenn man will, aber ehrlich gesagt will mein Vater fast nie eine Pause machen. Ansonsten reise ich sehr gern mit der Bahn. Da kann man sich die Landschaft ansehen, aber sich auch ein bisschen bewegen.

12. Ich fahre fast nie mit Personenzügen, sie sind doch viel zu langsam. Meistens nehme ich den Schnellzug (D-Zug), aber am liebsten den Intercity, obwohl er etwas mehr kostet, ist er doch bequemer.

13. Mit den Intercity-Zügen schon, aber die anderen Züge lassen viel zu wünschen übrig. Oft sind die Abteile schmutzig, es gibt kein Wasser und kein Papier in der Toilette, man kann nicht durch die Fenster sehen usw.

14. Die meisten Bahnhofsgebäude sind noch aus der Zeit der Österreich- Ungarischen Monarchie, also ein bisschen alt und abstrapaziert. Sie müssten dringend renoviert bzw. restauriert werden.

15. In Deutschland sind die Bahnhöfe auch nicht besonders schön, aber oft sind schon Wachposten vorhanden. Diese Bahnhöfe sind sicherer, weil man den Bahnsteig nur durch eine Unterführung erreichen kann, aber viele Menscjhen haben gerade deshalb Angst.

16. Im Bus ist es ziemlich langweilig, da sieht man nur die Autobahn und schlafen alle Glieder ein. Heutzutage sind aber manche Busse komfortabler als Flugzeuge.

17. Geflogen bin ich nur einmal, es war aber ein fantastisches Erlebnis, die Landschaft von oben zu betrachten.

18. Entweder geht man in ein Reisebüro und bestellt dort das Ticket oder man kann – immer öfter – via Internet das günstigste Angebot raussuchen.

19. Ein Flughafen ist im allgemeinen sehr elegant, sehr sauber und bequem. Es gibt hier Restaurants, ein zollfreies Geschäft und verschiedene

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Sicherheitsmaßnahmen. Man wird ständig die Flüge informiert, es ist manchmal auch ein Treffpunkt vorhanden und das Personal ist meistens sehr höflich.

20. Ich glaube, Gepäck von 20 kg ist erlaubt, sonst muss man einen Zuschlag zahlen.

21. Im allgemeinen ist nur eine Handtasche erlaubt. Es ist deshalb empfehlenswert, die Wertsachen, die persönlichen Dokumente, die Medikamente usw. in die Handtasche zu packen.

22. Eine Flugreise ist fantastisch schnell, noch dazu bekommt man während des Fluges etwas zum Essen und zum Trinken. Zählt man aber die Reise bis bzw. vom Flughafen und die Wartezeit dazu, dann ist es doch nicht immer so lohnenswert. Außerdem ist es sehr kostspielig.

23. Trotz der vielen Flugunfälle, über die wir fast jeden Tag hören, ist das Fliegen immer noch die sicherste Möglichkeit, eine Reise zu machen, denke ich.

24. Voriges Jahr waren wir an der Adria in Kroatien.

25. Ja, wir haben an einer Schifffahrt rund um die Inseln teilgenommen, es war sehr romantisch mit den vielen winzigen Inseln in der Adria.

26. Ich möchte mit meinen Freundinnen eine Reise nach Spanien machen, wo wir nicht nur baden wollen, sondern uns auch ein bisschen umsehen können.

27. Einen Reisepass auf jeden Fall. Fährt man mit dem Auto, muss man natürlich auch den Führerschein dabei haben. In die europäischen Länder brauchen wir zum Glück kein Visum zu haben und nach dem EU-Beitritt müssen wir auch keinen Reisepass mitnehmen.

28. Ein Visum ist auf der Botschaft des betreffenden Landes zu bekommen. Oft muss man eine lange Prozedur dafür durchstehen. Zum Glück gibt es immer weniger Länder, für die wir ein Visum benötigen.

29. Na ja, ein Urlaub auf den Seychellen oder in der Karibik wäre nicht schlecht. Vielleicht kann ich es mir einmal später auch leisten.

30. Mit der Familie organisieren wir selbst unsere Reise, wir studieren die Landkarte und die Reiseführer und machen dort Halt, wo es uns besonders gut gefällt. Aber alleine oder mit Freunden reise ich lieber mit einer Reisegruppe, wo alles schon auf uns wartet und wir uns um nichts zu kümmern brauchen.

31. Im Gymnasium haben wir mit den besten Freunden manchmal einen Campingurlaub gemacht. Dann sind wir an den Plattensee oder an ein anderes Gewässer gefahren und haben auf einem Campingplatz übernachtet. Das ist ganz

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romantisch im Sommer, wenn das Wetter schön ist, aber bei Blitz und Donner haben wir es dann doch nicht mehr so sehr genossen.

32. Eine Jugendherberge ist eine einfache, aber saubere und günstige Unterkunft in den deutschsprachigen Ländern, vor allem für Jugendliche, aber in einigen Herbergen können auch Familien wohnen. Manche Jugendherbergen organisieren auch Programme, z. B. Feste oder Wanderungen in der Umgebung.

33. Es wird ein Prospekt mit den Adressen der Jugendherbergen regelmäßig herausgegeben oder man kann auch durch das Internet an die Adresse oder E- Mail-Adresse kommen und so einen Platz bestellen.

34. Ich würde sogar einigen Menschen empfehlen, einen Urlaub zu Hause zu verbringen. Viele kennen nicht einmal ihren Wohnort, waren noch nie im Museum, haben das Thermalbad nie besucht, machten keine Wanderungen in der Umgebung. Für sie wäre es ratsam, den Urlaub zu Hause zu verbringen und ihren Wohnort richtig zu entdecken.

35. Besonders im Herbst in den Bergen. Da haben die Wälder schon tausend Farben, es ist noch ganz angenehm und man schwitzt nicht so sehr wie im Sommer. Wir haben zwar keine hohen Berge, aber im Matra- oder im Bükkgebirge kann man sehr schöne Touren machen.

36. Ich glaube, alle haben wenigstens 30 Tage Urlaub, und je nach Arbeits- oder Dienstzeit erhöht sich diese Zahl. Das bedeutet, alle Beruftstätigen haben etwa 6 Wochen bezahlten Urlaub.

37. Ungarn ist ein sehr schönes Land, das vieles anbieten kann: schöne Städte, eine interessante Geschichte, Berge und Flachland, das „ungarische Meer”, nämlich den Balaton (den Plattensee) und eine gute Küche.

38. Die meisten Touristen fahren nach Budapest, wo es immer viele Ausländer gibt. Von dort aus machen sie kleinere Ausflüge nach Eger oder zur Hortobágy. Das zweitbeliebteste Ziel ist der Balaton.

39. Na ja, Ungarn ist ohne Budapest oder Balaton wirklich nicht vorstellbar, aber ich würde gern die Landschaften zeigen (z. B. das Balaton-Oberland). Die ungarische Tiefebene ist auch was ganz Besonderes für die Ausländer. Daneben gibt es viele schöne Dorfmuseen (in Szentendre oder in Ópusztaszer), wo man die volkstümliche Kultur des Landes kennen lernen kann.

40. In unserer Stadt wird regelmäßig eine Touristikmesse veranstaltet, die besuche ich manchmal. Da kann man Prospekte sammeln, die vielleicht Tipps für den

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nächsten Urlaub geben. Außerdem bieten die meisten Reisebüros ihre Reisen an einer Messe mit Ermäßigung an. 41. Nein, das ist nichts für mich. Ich hätte Angst, ins Auto von fremden Menschen einzusteigen. Viele Studenten nutzen aber diese Möglichkeit, um billig und schnell ans Ziel zu gelangen.

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Sport - Fragen

1. Treiben Sie Sport?

2. Wie war eine Sportstunde in der Schule?

3. Hatten Sie die Sportstunden gern?

4. Sie machen aber sicher ein bisschen Sport mit Ihren Freunden zusammen?!

5. Welche Sportarten kann man im Winter treiben?

6. Wo gibt es gute Möglichkeiten für Skifahrer?

7. Können Sie selbst Ski fahren?

8. Gibt es auch in Ihrem Wohnort Sportmöglichkeiten im Winter?

9. Was meinen Sie, ist Sport eigentlich wichtig? Warum ist der Sport ein beliebtes Hobby geworden?

10. Was halten Sie von Leistungssport?

11. Sie treiben also doch ziemlich oft Sport. Was für Sportarten gefallen Ihnen am besten?

12. Gehen Sie manchmal zu einem Sportwettkampf?

13. Sehen Sie gern die Sportübertragungen im Fernsehen?

14. Wer ist der berühmteste Sportler des Landes?

15. Können Sie auch beliebte und berühmte Sportlerinnen nennen?

16. Haben Sie persönlich einen Lieblingssportler?

17. Was für Sportarten könnten Sie kleinen Kindern empfehlen?

18. Was für Bewegung ist für ältere Menschen vorteilhaft?

19. Viele joggen. Warum?

20. Kann Sport die angeschlagene Gesundheit verbessern?

21. Können Sie einige Extremsportarten nennen?

22. Welche ist die beliebteste Sportart in Ungarn?

23. Und in Deutschland?

24. Was für Sportarten treiben Österreicher und Schweizer?

25. Kann eine Wanderung als sportliche Tätigkeit betrachtet werden?

26. Welche Gebiete sind in Ungarn gut für Wanderungen?

27. Aus wie vielen Männern besteht eine Fußballmannschaft?

28. Wie sieht ein Handballspiel aus?

29. Nennen Sie einige Wassersportarten!

30. Was für eine Ausrüstung braucht man beim Skifahren?

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31.

Welche Sportarten sponsoren die großen Firmen gern und warum?

32. Was meinen Sie über Dopping?

33. Hatten Sie mal eine Sportverletzung?

34. Reiten kommt immer mehr in Mode. Warum?

35. Was würden Sie am Sportunterricht ändern und warum?

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Sport

1. Ich treibe jetzt nicht Sport und früher habe ich auch keinen Sport getrieben. Ich hatte nur in der Schule Sportstunden und zwar zweimal pro Woche.

2. Die Stunde begann immer mit Aufwärmungsübungen, dann machten wir Gymnastik oder spielten Volleyball oder Basketball.

3. Ich mochte die Sportstunden nicht so sehr, aber ich weiß, dass man Bewegung braucht und Sport eigentlich gesund ist. Aber ich laufe nicht gern und wir haben das zu oft gemacht, deshalb ging ich nicht sehr gern hin.

4. Na ja, im Sommer gehen wir z. B. gern ins Schwimmbad oder zum Strand. Da kann man nicht nur schwimmen, sondern auch Federball oder Beach- Volleyball spielen. Das mache ich eigentlich wegen der guten Gesellschaft gern mit.

5. Vor allem Skifahren ist in der letzten Zeit sehr in Mode. Sogar Grundschüler fahren schon in Skilager, wo sie Skifahren lernen, aber ich kenne auch ältere Leute, die über 50 das Skifahren gelernt haben und es macht ihnen sehr viel Spaß.

6. Ungarn ist leider nicht schneesicher, deshalb fahren die meisten in die umliegenden Länder. Die Slowakei ist preisgünstig und in der Hohen Tatra gibt es fast immer Schnee. Österreich ist nicht mehr so günstig, aber da kann man aus sehr vielen Möglichkeiten wählen und die meisten Urlaubsorte verfügen heute schon auch über Schneekanonen. Viele fahren aber am liebsten nach Italien oder nach Frankreich. Diese Länder sind zwar etwas weit, aber in den hohen Bergen kann man immer mit Schnee rechnen.

7. Ja, ich war mit der Schule mehrmals in Skilagern. Wir sind in die Slowakei gefahren. Die Unterkunft war zwar nicht sehr elegant, aber die Verpflegung war gut. Und die gute Gesellschaft hat diese Skilager unvergesslich gemacht.

8. Ja, in unserer Stadt gibt es eine Kunsteisbahn. Da kann man Schlittschuh fahren, man muss sich aber über die Trainingszeiten im voraus informieren, denn zu bestimmten Zeiten hat die Hockeymannschaft oder die Eiskunstläufergruppe ihre Trainingszeit. Aber am Wochenende treffen sich dort viele Jugendliche sehr gern.

65

9.

Ich finde, Sport ist sehr wichtig, es kann einem sehr viel Spaß machen. Man wird fit, hat Ausdauer und fühlt sich besser und gesünder. Aber zu viel Sport kann auch gefährlich sein.

10. Leistungssport kann der Gesundheit schaden und man bekommt leicht Verletzungen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, alles in meinem Leben dem Sport zu unterwerfen, z. B. täglich um 5 Uhr morgens im Schwimmbad anzufangen.

11. Ich mag am liebsten Handball und Basketball. Diese Ballspiele sind spannend, man bewegt sich und spielt im Team. Ich spiele auch gern Fußball.

12. Ich gehe fast nie zu Wettkämpfen, das interessiert mich eigentlich nicht. Aber den Olympischen Spiele würde ich einmal gern beiwohnen.

13. Im Fernsehen sehe ich gern Sportübertragungen von Handball- und Wasserballwettkämpfen, Eiskunstlauf und Formel–1 (eins). Meine Familie hat dieselbe Sportsendungen gern.

14. Ich kenne wenige berühmte Sportler. Bei den Männern war in der letzten Zeit Szilveszter Csollány mehrmals erfolgreich und der Boxer István Kovács (alias Koko) wurde der Liebling der Nation.

15. Früher war die Schwimmerin Krisztina Egerszegi sehr berühmt, von den heutigen Sportlerinnen weiß ich nur, dass die Kajakmannschaft sehr erfolgreich ist.

16. Ich habe keinen Lieblingssportler. Ich interessiere mich eher für die Sportarten und nicht für die Sportler.

17. Kinder sollten sich viel bewegen, also Bewegungsspiele wie Verstecken oder Fangspiel sind sehr gut für sie. Volkstanz entwickelt nicht nur die Bewegung, sondern sie lernen auch viele Lieder. Schwimmen sollte jeder so früh wie möglich.

18. Schwimmen tut auch den Älteren gut. Spazierengehen (möglichst zügig) ist allen zu empfehlen. Wenn jemand schon früher Sport getrieben hat, kann er es meistens weiter machen.

19. Viele – vor allem Mädchen – wollen so abnehmen, deshalb quälen sie sich mit dem Laufen.

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20.

Zum Beispiel bei Bewegungskrankheiten kann etwas Gymnastik – oder Heilgymnastik – die Muskulatur wieder in Ordnung bringen. Heute wird es sogar Herzkranken empfohlen, sich mehr zu bewegen.

21. Bunge-jumping zum Beispiel, wo man sich mit einem Gummiseil am Bein in die Tiefe wirft oder Rafting, wenn man in einem Boot das wilde Gewässer zu bekämpfen versucht.

22. Immer noch der Fußball, glaube ich, obwohl diese Sportart in den vergangenen Jahrzehnten stark an Beliebtheit verloren hat.

23. In Deutschland ist ebenfalls der Fußball am populärsten, aber die deutsche Nationalmannschaft hat es auch verdient, sie war z. B. bei der Weltmeisterschaft 2002 die Zweitbeste.

24. Da diese Länder reich an Hochgebirge sind, kann dort fast jeder Ski fahren und Berg steigen.

25. Natürlich. Auch auf der Tiefebene ist es anstrengend, viele Kilometer an einem Tag zurückzulegen, in den Bergen muss man noch die Höhenunterschiede bekämpfen.

26. Eigentlich alle Gebiete. Besonders schöne Wanderwege gibt es in den Bergen, in der Mátra oder im Pilis.

27. Elf Männer spielen, einer von ihnen ist der Torwart. Sie müssen zweimal 45 Minuten spielen und möglichst viele Tore erreichen.

28. Da spielen die Mannschaften (sechs Feldspieler und ein Torwart) zweimal 30 Minuten auf einem ziemlich kleinen Spielfeld.

29. Rudern, Kajak- oder Kanufahren, Segeln und natürlich Schwimmen und Wasserball.

30. Zum Skifahren muss man zwei Skier haben, zwei Skistöcke und einen Skianzug. Eine Skimütze, Skibrille und Handschuhe sind nicht unbedingt notwendig, aber ratsam.

31. Die Firmen geben lieber Geld für jene Sportarten aus, wo sie ihren Namen oft und möglichst groß ausgeschrieben sehen können. Deshalb ist das Autorennen beliebt, da dort ein Auto oft mit dem Firmennamen zu sehen ist oder Mannschaften, wo alle Spieler den Namen auf dem T-Shirt tragen. Ein einzelner Sportler ist keine große Sensation.

32. Ich glaube, Doping macht einmal den ehrlichen Wettkampf kaputt, zweitens auch die Sportler. Wir wissen heute immer noch nicht genau, was für

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Schäden diese Mittel Jahre oder Jahrzehnte später verursachen können, obwohl es schon viele negative Beispiele gibt. 33. Nur in der Turnstunde in der Schule. Einmal bin ich gefallen und habe mir dabei die linke Hand verrenkt. Aber da ich mit der rechten schreibe, durfte ich nur zwei Tage in der Schule fehlen. 34. Reiten ist zum einen schön, besonders in den eleganten Kostümen, andererseits sind die Pferde seit Jahrtausenden treue Partner der Menschen. Es ist sogar für kranke Kinder ein großes Erlebnis, sich mit dem Pferd zusammen zu bewegen. 35. Ich würde am liebsten vorschreiben, dass alle Kinder in der Schule schwimmen lernen müssen. Es ist traurig im Sommer die Nachrichten zu hören, wie viele Menschen an einem warmen Tag im Balaton oder in den Flüssen ertrinken. Dagegen müsste man schon was tun!

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Kino und Fernsehen – Fragen

1. Gibt es in Ihrem Wohnort ein Kino?

2. Wie oft gehen Sie ins Kino?

3. Was für Filme sehen Sie sich gern an?

4. Haben Sie einen Lieblingsfilm?

5. Wie zieht man sich an, wenn man ins Kino gehen?

6. Haben Sie einen Lieblingsschauspieler?

7. Was halten Sie von den ungarischen Filmen?

8. Die Kinos wurden in der letzten Zeit stark geändert. Auf welche Weise?

9. Gehen Sie manchmal in die Videothek?

10. Wann haben Sie Zeit fürs Fernsehen?

11. Wie viele Sender können Sie empfangen?

12. Welche Kanäle wählen Sie meistens?

13. Stören Sie die vielen Werbungen im Fernsehen?

14. Was für Sendungen sehen Sie sich gern an?

15. Wählen Sie sich die Sendungen im voraus aus einer Programmzeitschrift raus?

16. Was meinen Sie über die neuesten Reality-Shows?

17. Sehen Sie sich gern alte Filme an?

18. Was für Sendungen mögen Kinder?

19. Viele Leute haben ihren Fernsehapparat den ganzen Tag laufen. Wie beurteilen Sie das?

20. Was halten Sie von den Sportsendungen?

21. Können Sie auch Musikkanäle empfangen?

22. Ich habe kleine Kinder, so muss ich viele Zeichentrickfilme sehen. Wie finden Sie diese Filme?

23. Was meinen Sie: Hat das Kino neben dem Fernseher überhaupt noch eine Chanse?

24. Viele Leute essen während eines Filmes kontinuierlich, sowohl im Kino als auch zu

25. Hause. Tun Sie das auch?

26. Kann das Fernsehen das Lesen fördern?

27. Gibt es in Ihrem Wohnort ein örtliches Fernsehen?

28. Was denken Sie, warum sehen so viele Leute die sogenannten „Seifenopern”?

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29.

Sind die Quizsendungen in Ungarn beliebt?

30. Kennen Sie die Nachrichtensender?

31. Ist es richtig, dass alle Filme im Fernsehen (aber auch im Kino) synchronisiert werden?

32. Mögen Sie Naturfilme oder Dokumentarfilme?

33. Kann Sie eine Filmkritik beeinflussen?

34. Es ist ein neues Medium erschienen: DVD. Was für Vorteile hat es?

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Kino und Fernsehen – Antworten

1. Ja, wir haben einen alten Kinoraum im Kulturhaus, dort werden aber nur am Wochenende Filme projiziert.

2. Wenn ich in der Stadt bin, wo ich studiere, gehe ich etwa einmal im Monat ins Kino, im Sommer aber, wenn ich zu Hause bin, höchstens einmal.

3. Ich mag vor allem die Komödien und die Aktionsfilme. Die sind nämlich spannend und interessant.

4. Die Harry-Potter-Filme haben mir in der letzten Zeit am besten gefallen. Sie sind mal lustig, mal mysteriös, gut gemischt mit Humor und Spannung.

5. Na ja, wenn man ins Kino geht, kann man sich nicht so bequem anziehen wie zu Hause vor dem Fernseher, aber es wird auch nicht erwartet, dass man sich so elegant kleidet als wenn man ins Theater gehen würde. Also brauche ich mich nach einem normalen Arbeitstag fürs Kino nicht umzuziehen.

6. Richard Gere ist mein Lieblingsschauspieler. Er hat in verschiedenen Filmen ganz unterschiedliche Charaktere dargestellt und ich habe ihm immer geglaubt, dass er wirklich so ein Mensch ist. Deshalb mag ich ihn in jedem Film.

7. Ich habe gehört, dass es viele junge begabte ungarische Regisseure gibt, aber ich sehe mir immer noch nur die Filme von Jancsó, Bacsó oder Makk an. Vielleicht bin ich in dieser Frage zu konservativ.

8. Ja, wenn wir uns im Familien- oder Freundeskreis über einen Film unterhalten und ich merke, dass ich mich nicht mehr ganz genau an diesen Film erinnern kann, dann leihe ich die Videokassette aus und sehe mir den Film noch einmal an. So was kommt natürlich nur bei den Lieblingsfilmen vor.

9. Es gibt immer mehr Multiplex-Kinos, also Kinos mit mehreren Räumen, wo parallel mehrere Filme laufen. Man kann praktisch zu jeder Zeit einen Film finden, der einen interessiert.

10. Ich sehe meistens nur am Abend fern. Tagsüber muss ich doch entweder lernen oder arbeiten. Vor 6 Uhr kann ich mich auf keinen Fall vor den Fernseher setzen, eher später.

11. Wir haben etwa 40 Sender, darunter natürlich auch viele fremdsprachige. Die spanischen, russischen und französischen Programme sehe ich nie, desto öfter die deutschsprachigen Kanäle. Ich kann sehr viel aus den sogenannten

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„Seifenopern” lernen, wo alltägliche Situationen vorgestellt werden sowie aus den Nachrichten.

12. Meistens sehe ich die ungarischen Privatkanäle, aber wenn dort die sog. „Reality Shows” laufen, dann sehe ich lieber die öffentlich-rechtlichen Sender oder die deutschsprachigen Programme.

13. Ja, ich finde nicht schön, wenn ein Film in der spannendsten Sekunde unterbrochen wird. Manchmal aber tut so eine kurze Pause gut, wenn man Hunger oder Durst hat oder auf die Toilette muss.

14. Ich bin geneigt, etwas zu kaufen, was in der Werbung empfohlen wurde. Aber wenn meine Erfahrungen nicht mit der Werbung übereinstimmen, also gefällt mir die Ware nicht, dann lasse ich mich ein zweites Mal nicht in die Irre führen.

15. Ich sehe mir oft 3- oder 4-mal die Nachrichten an. Es ist interessant, wie die verschiedenen Sender die gleichen Nachrichten präsentieren. Daneben mag ich die Filme und auch die Studiogespräche.

16. Wenn es zufällig einen Film gibt, den ich schon seit langem anschauen wollte, dann markiere ich den auffällig in der Programmzeitschrift. Das kommt aber eher selten vor und ich sehe abends ein Programm, das mir vom Angebot am sympatischsten erscheint.

17. Ich sehe diese Sendungen überhaupt nicht. Ich glaube, die machen nur die Voyeurinstinkte in den Menschen wach, die die Gesellschaft sonst zu unterdrücken versucht. Ins Bad oder ins Schlafzimmer eines anderes möchte ich nicht reinblicken.

18. Eigentlich mag ich die alten Filme, sie strahlen irgendwie eine andere Atmosphäre aus, stellen eine ganz andere, vergangene Zeit dar.

19. Die Kinder sehen sich sehr gern Zeichentrickfilme an (Tom und Jerry, Die Smurfs usw.)

20. Diese Leute tun mir leid. Sie haben sicher keine Gesellschaft, keine Freunde und Verwandten und wollen, dass der Fernseher ihnen Informationen übermittelt, anstatt dass sie selbst Informationen aus der wirklichen Welt sammeln.

21. Also Sportsendungen sind die einzigen, die ich mir nie ansehe. Ich glaube, es hat mehr Sinn, den Ball selbst zu jagen als ein Fußballspiel anzusehen oder selbst Gymnastik zu machen, als eine Olympiade im Fernsehen zu verfolgen.

22. Ich kann Viva , MTV und MCM empfangen. Es tut mir leid, dass Viva 2, wo frühere Schlager und ältere Stars vorgestellt wurden, nicht mehr existiert. Es war

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doch interessant, aus den kleinen Mosaiksteinen die Laufbahn eines bekannten Sängers zusammenhängend zu sehen.

23. Ich habe kleine Kinder, so muss ich viele Zeichentrickfilme sehen. Wie finden Sie diese Filme?

24. Solange die Filme erst im Kino vorgestellt werden und erst nach einem Jahr oder noch später im Fernseher gesendet werden, werden immer viele Leute ins Kino gehen und die Eintrittskarte bezahlen, damit sie als erste den Film sehen können.

25. Manchmal schon, aber ich will auf meine Figur aufpassen, so versuche ich mich zu mäßigen.

26. Es ist schon vorgekommen, dass ich eine gute TV-Serie gesehen habe und dann auch das Buch lesen wollte. Das ist aber eher eine Ausnahmesituation, meistens sieht man lieber fern als dass man ein Buch liest.

27. Wir haben zwar ein städtisches Fernsehen, aber mehr kann ich darüber nicht sagen, ich sehe mir diesen Kanal nämlich nie an.

28. Vielleicht fehlt im Leben dieser Menschen die Romantik oder das Abenteuer. Oder sie haben einfach viel zu viel Zeit. Wenn einer arbeitet oder studiert, hat er keine Zeit für diese Serien.

29. Eigentlich ja. Es gibt immer neue Quizsendungen, die eine Zeit lang fast die ganze Öffentlichkeit beschäftigen. Man kann auf jeden Fall vieles aus diesen Sendungen lernen.

30. Wenn etwas sehr wichtiges in der Welt passiert, sehe ich manchmal diese Sender. Leider sendet nur Euronews in deutscher Sprache, die anderen (CNN, BBC News) nur in Englisch.

31. Für die Sprachlernenden sicher nicht, aber wenn man sich entspannen will, ist es schon vorteilhaft.

32. Ja, ich sehe gern Naturfilme über Tiere oder ferne Ecken der Welt. Einige Dokumentarfilme sind sehr anrührend oder aufregend, so muss ich dazu in einer bestimmten Stimmung sein.

33. Die Meinung meiner Freunde ist meistens wichtiger als die Kritik in der Zeitung, aber es kam schon vor, dass ich meine Meinung über einen Film nach der Kritik geändert habe.

34. Es ist so klein wie eine CD-Platte, hat aber viel mehr Speichervolumen. Man kann damit ganze Filme in guter Qualität abspielen, Musik hören, interaktiv mitwirken.

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Theater – Fragen

1. Gibt es in Ihrem Wohnort ein Theater?

2. Wie können die Bewohner von Städten ohne Theater eine Aufführung besichtigen?

3. Wann waren Sie zum letzten Mal im Theater und was haben Sie gesehen?

4. Haben Sie ein Theaterabonnement?

5. Wie ziehen Sie sich für einen Theaterbesuch an?

6. Wie läuft eine Premiere ab?

7. Was kann man in der Pause machen?

8. Wo sitzen Sie im Theater am liebsten?

9. Gibt es spezielle Theater?

10. Was für Theaterstücke sehen Sie sich am liebsten an?

11. Was gefällt Ihnen besser: eine Operette oder ein Musical?

12. Mögen Sie Opern?

13. Wo kann man im Sommer einer Theateraufführung beiwohnen?

14. Gehen Sie gern in ein Konzert?

15. Haben Sie Popkonzerte gern?

16. Welches Konzert würden Sie sich gern anhören?

17. Sehen Sie sich gern Ballettaufführungen an?

18. Haben Sie Theaterübertragungen im Fernsehen gern?

19. Können Sie einige ungarische Theaterstücke erwähnen?

20. Welche sind die wichtigsten Autoren der deutschsprachigen Theaterkunst?

21. Nennen Sie uns einige Operettenkomponisten!

22. Welche berühmten Musicals kennen Sie?

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Theater – Antworten

1. Ja, in unserer Stadt besteht ein Theater schon seit über 100 Jahren.

2. Es gibt in einigen Städten Theatergebäude ohne Theaterensemble, wo Gastspiele veranstaltet werden können. Außerdem gibt es auch im Fernsehen Theaterübertragungen. Möchte jemand eine Aufführung live sehen, dann muss man in eine Siedlung fahren, die ein Theater hat.

3. Ich war in der vergangenen Saison im Theater und habe das Musical Kabarett in einer ausgezeichneten Aufführung gesehen.

4. Nein, ich habe kein Abo, denn darin sind auch Aufführungen inbegriffen, für die ich mich nicht interessiere. Deshalb kaufe ich mir Karten im Voraus, wenn ich mir ein gut gelungenes Stück anschauen will.

5. Im Theater sollte man elegant erscheinen. Das bedeutet, dass ich keine Jeans und Pullover anziehe, aber auch keine Abendkleider. Ein dunkler Anzug für die Männer und ein schickes Kleid für die Frauen reicht meiner Meinung nach.

6. Bei einer Premiere sieht es ganz anders aus. Da trifft sich das Publikum oft nur darum, die neuen Kleidungsstücke einander vorzustellen. Und nach der Premiere gibt es meistens eine Party, wo die Theaterkünstler und einige Besucher zusammen feiern können.

7. In der Pause kann man ins Büfett gehen, eine Erfrischung oder sogar ein Glas Sekt trinken. Leider muss man immer sehr lange Schlange stehen.

8. Ich mag die Parkettplätze, denn ich bin kurzsichtig und vom ersten oder zweiten Rang sehe ich die Schauspieler bzw. das Bühnenbild nicht mehr so gut.

9. Ja, in einigen Theatern werden nur Musikstücke aufgeführt. So eines ist das Opernhaus in Budapest, ein wunderschönes Gebäude oder das Operettentheater, das vor kurzem sehr schön renoviert wurde. Zu den speziellen Theatern würde ich noch das Puppentheater zählen, außerdem gibt es auch Amateurtheatergruppen.

10. Ich mag vor allem die Prosawerke, also Dramen, Tragödien und Komödien. Musikaufführungen interessieren mich meistens nicht so sehr, ausgenommen einige Musicals.

11. Die Operetten finde ich etwas altmodisch, obwohl die Melodien einem oft tagelang im Ohr bleiben. Aber die Geschichte ist meistens schon überholt

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12.

Die Musik von Opern, besonders die von Mozart mag ich, aber ich höre sie eher von einer Schallplatte oder CD. Im Theater stört mich, dass ich den Text und die Handlung nicht verstehe, weil oft auf italienisch gesungen wird.

13. Es gibt viele Freilicht/Freilufttheater, in fast allen Ortschaften am Balaton, in Gyula, in Budapest und auch in Szeged. Meistens wird ein gemischtes Programm in verschiedenen Gattungen angeboten.

14. Ja, ich mag Konzerte. Die Philharmonie bietet ein Abo für die Konzerte des Symphonieorchesters unserer Stadt an. Ich gehe zwar nicht regelmäßig ins Konzert, aber wenn meine Lieblingsstücke aufgeführt werden, versuche ich dabei zu sein.

15. Früher war ich ein Fan von Popmusik, heute nicht mehr so sehr. So ein Konzert ist meistens voll von Menschen, alle drängen sich, man kann kaum stehen und kaum was sehen. Deshalb gehe ich in der letzten Zeit eher nicht ins Konzert, sondern ich sehe mir Videoklips auf den verschiedenen Musiksendern an.

16. Einmal möchte ich sehr gern zum Sziget-Festival auf der Óbuda-Insel gehen, ich habe gehört, dort ist die Stimmung super.

17. Es hängt davon ab, ob es sich um ein klassisches oder modernes Ballett handelt. Die modernen Aufführungen finde ich viel interessanter, denn sie haben meistens auch einen philosophischen Inhalt.

18. Ich sehe mir gern gute Aufführungen auch im Fernsehen an, besonders wenn ein Ensembles einer anderen Stadt spielt. Sonst hätte ich kaum die Möglichkeit, diese Aufführung kennen zu lernen. Ich glaube, es gibt sogar zu wenig Theaterübertragungen.

19. Ja, wir alle mussten die klassischen Dramen: Bánk bán von Katona, Csongor und Tünde von Vörösmarty und Die Tragödie des Menschen von Madách lesen. Mir gefallen aber die Dramen des 20-sten Jahrhunderts, besonders die von Örkény besser, so die Tóts oder das Katzenspiel.

20. Das Theater in Deutschland hat etwa mit Lessing angefangen, dann folgten die Klassiker: Goethe (Iphigenie auf Tauris) und Schiller (Kabale und Liebe, Die Räuber). In der Epoche des Sturm und Drang schossen dann Dramatiker wie Pilze hervor. In der heutigen Literatur muss vielleicht Peter Handke erwähnt werden.

21. Die Größten kamen aus Ungarn, waren aber mit Österreich verbunden. So sind Ferenc/ Franz Lehár (Die lustige Witwe, Das Land des Lächelns),

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Imre/Emmerich Kálmán (Die Csárdásfürstin, Gräfin Mariza) unser gemeinsames Kulturgut mit Österreich. 22. Andrew Lloyd Webber ist der bekannteste Musicalkomponist unserer Zeiten, von ihm stammen Jesus Christus Superstar, Die Cats, Evita (daraus wurde ein Film mit Madonna in Ungarn gedreht) und Das Phantom der Oper. Vor ihm war nur My fair Lady berühmt, neben seinen Werken ist es schwer, Erfolg zu haben. Aber ich habe Miss Saigon in einer Freiluftaufführung noch gesehen und auch das Musical Elisabeth über das Leben von Sissi.

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Kommunikation – Fragen

1. Ich habe irgendwo gelesen, dass man heutzutage immer weniger Briefe schreibt. Was ist Ihre persönliche Meinung dazu?

2. Es gibt aber ein Gebiet, wo die Zahl der Briefe nicht zurückgegangen ist, nämlich bei den Geschäftsbriefen. Was kann die Ursache dafür sein?

3. Wenn Sie einem Freund oder Bekannten, der etwas ferner wohnt, etwas mitteilen wollen, welchen Weg wählen Sie?

4. Es gibt heute verschiedene Möglichkeiten des Telefonierens. Welche?

5. Haben Sie ein Mobiltelefon und wenn ja, wozu verwenden Sie es?

6. Was für Funktionen können Mobiltelefone noch haben?

7. Was bedeutet die neueste Generation von Handys, die für MMS geeignet sind?

8. Ziemt es sich, das Handy in aller Öffentlichkeit, z. B. im Kino oder im Theater zu benutzen?

9. Besonders für alte und kranke Menschen kann das Telefon lebenswichtig sein. Warum?

10. Wie telefoniert man in einer öffentlichen Telefonzelle?

11. Wie kann man jemanden im Ausland anrufen?

12. Was für Funktionen bieten Telefongesellschaften noch an?

13. In manchen Familien führt es zu Konflikten, wenn die Halbwüchsigen stundenlang mit ihren Freunden telefonieren. Sehen Sie da eine Lösung?

14. Eines der ersten Kommunikationsmittel war das Telegramm. Werden heute noch Telegramme geschickt?

15. In vielen Büros und Betrieben wird eine Menge Arbeit mit dem Computer erledigt. Warum?

16. Für welche Zwecke kann man den Computer privat verwenden?

17. Haben Sie einen Computer oder einen Computerzugang?

18. Ist es schwer, einen Computer zu bedienen?

19. Wo kann man den Umgang mit dem Computer lernen?

20. Wie ich gehört habe, gibt es Computerunterricht schon in der Unterstufe der Grundschule. Sind Sie damit einverstanden?

21. Haben Sie auch einen Internetzugang? Wozu?

22. Zu welchen anderen Zwecken kann man noch das Internet benutzen?

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23.

Ich habe schon öfters gehört, dass der Computer der Gesundheit schaden könnte. Was meinen Sie dazu?

24. Was bedeutet das englische Wort „chat”?

25. Wie finden sie es, wenn viele Jugendliche stundenlang am Netz „hängen” und miteinander chaten?

26. Es gibt auch mehrere Computerspiele, vor allem für Kinder, aber einige auch für Erwachsene. Kennen Sie welche?

27. Kann man einschätzen, wohin der Computergebrauch führen wird?

28. Können Sie sich Ihr Leben ohne Computer vorstellen?

29. Haben Sie auch in der Schule Computerunterricht bzw. ein Computerlabor?

30. Was für Vorteile hat ein Laptop?

31. Haben Sie eine Homepage?

32. Was für Probleme kann ein Computer haben?

33. Was für Probleme kann ein Computer haben?

34. Wer ist ein Hacker und ein Cracker?

35. Wie kann man eine kostenlose E-Mail-Adresse kriegen?

36. Was ist der Unterschied zwischen einem traditionellen Brief und einer E-Mail?

37. Was versteht man unter „Netiquette”?

38. Warum sind Computerviren gefährlich?

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Kommunikation – Antworten

1. Ich in damit vollkommen einverstanden. Ich war zwar nie ein guter Briefpartner, aber in der letzten Zeit habe ich überhaupt keine Briefe geschrieben, es sei denn offizielle.

2. Im Geschäftsleben soll man z. B. die Aufträge oder die Angebote immer noch schriftlich bestätigen, auch wenn sie telefonisch oder persönlich schon besprochen wurden. Außerdem schicken die Firmen viele Reklame und Werbebriefe an ihre Kunden.

3. Ich nehme das Telefon oder schreibe eine E-Mail. Fast jeder meiner Freunde hat ein Mobiltelefon (Handy), durch das sie immer erreichbar sind, und viele haben auch eine E-Mail-Adresse.

4. Es gibt immer noch das Leitungstelefon, obwohl schon viele den Anschluss wegen des hohen Grundpreises gekündigt haben. Sogar Kinder haben heute schon Mobiltelefone (Handys), weil ihre Eltern sie immer erreichen können wollen. Das Handy hat auch den Vorteil, dass man damit kurze Mittelungen (SMS) zu einem günstigen Preis schicken kann. Das leitungslose Telefon ist heute nicht mehr in Mode.

5. Ja, ich habe ein Mobiltelefon. Ich bin einerseits immer und überall erreichbar, andererseits kann ich meine Familienmitglieder und Freunde auch zu jeder Zeit erreichen. Zweitens schicke ich viele SMS-Sendungen, denn sie sind preiswert.

6. Man kann sein persönliches Postfach eröffnen, wo Nachrichten hinterlassen werden können. Einige Handys zeigen die genaue Zeit an, haben einen Weckdienst, Spiele usw.

7. Es wäre schön, ein Mobiltelefon mit Internetanschluss oder mit MMS zu haben, die sind aber heute noch sehr teuer.

8. MMS ist die Abkürzung von Multi Media Service und bedeutet die moderneste Leistung, mit der man nicht nur telefonieren, SMS schicken oder im Internet surfen, sondern auch Bilder übertragen kann.

9. Nein, es ist für andere Menschen sehr unangenehm, wenn ein Mobiltelefon während einer Opernarie zu klingeln beginnt. Es ist auch nicht schön, wenn man sein Handy im Restaurant auf den Tisch legt.

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10. Alte und besonders kranke Menschen können sich nicht mehr so leicht bewegen, so besuchen sie nicht gern ihre Freunde oder Verwandten auf. Damit sie aber doch einen Kontakt zu ihnen haben, müssen sie telefonieren können. Bei einem Unfall oder einer Krankheit kann es auch lebensrettend sein.

11. Man muss den Hörer abnehmen, Geld einwerfen oder die Telefonkarte einstecken und dann auf den Freiton warten. Ist es besetzt, muss man den Vorgang wiederholen. Am Ende des Gesprächs hängt man den Hörer wieder ein.

12. Bei einem Auslandsgespräch muss man zuerst zweimal die Null, dann die Landeskennzahl, dann die Ortsvorwahl und am Ende die Nummer des Teilnehmers wählen.

13. Man kann Telegramme per Telefon aufgeben, sich wecken lassen, die genaue Zeit oder die Telefonnummer eines anderen Teilnehmers erfahren. Es gibt auch eine Auskunft Plus, wo Fahrpläne, Kino- und Theaterprogramme oder wissenschaftliche Daten zu erfahren sind. Über die Lottzahlen kann man sich auch informieren.

14. 12 Ja, es war auch in unserer Familie so. Meine Schwester hat stundenlang telefoniert, die Eltern waren von der Rechnung ganz schockiert. Jeztz hat sie zum Geburtstag auch ein Handy bekommen und eine Karte dazu, die sie für zwei Monate einteilen muss. So spricht sie nicht mehr so viel.

15. Sehr selten, ich habe gelesen, dass Telegramme in mehreren Ländern nicht mehr aufgenommen werden. Aber zu einem besonderen Anlass wie z. B. zu einer Hochzeit, schicken wir immer noch gern Schmuckblatttelegramme mit einer schönen Grafik. Außerdem kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die Politiker ihre Gratulationen nicht per Telegramm, sondern per SMS schicken werden.

16. Mit dem Computer kann man Formulare oder Standardbriefe ganz schnell ausfüllen und weiterleiten. Auch die Kalkulation oder die Arbeitsvorbereitung ist so schneller und einfacher. Aber auch in den Werkstätten arbeiten heute schon computergesteuerte Maschinen, wo die Arbeiter nur einige Werte einstellen müssen und die Maschine stellt das gewünschte Produkt automatisch her. Das macht natürlich die körperliche Arbeit viel leichter.

17. Auch zu Hause kann man Briefe schreiben und speichern. Die Studenten müssen ihre Arbeiten auch in dieser Form abgeben. Wenn sie einen Internetzugang haben, können sie auch viele Fakten und Daten aus der neuesten Fachliteratur finden. Bei den meisten Universitäten soll man sich auf die Prüfungen via

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Internet melden. Dann ist es möglich, schnell Nachrichten oder sogar Bilder als E-Mail zu schicken.

18. Ja, ich habe einen Computer zu Hause, ich schreibe gerade meine Diplomarbeit damit.

19. Es ist kaum komplizierter als mit einer Schreibmaschine. Die Symbole sind leicht zu verstehen und die intelligente Maschine schützt mich sogar vor Fehlschritten, indem sie immer fragt, ob ich etwas wirklich löschen möchte.

20. Es gibt natürlich auch Lehrgänge für verschiedene Stufen, oft organisieren auch die Betriebe Kurse für ihre Mitarbeiter. Aber die Jugendlichen lernen es meistens voneinander.

21. Eigentlich ja, mir gefällt nur nicht, dass es auch als ein Lehrfach aufgefasst wird und die Kinder verschiedene Begriffe pauken und dann Leistungskontrollen schreiben müssen. Die Kleinkinder sollten zuerst lieber spielend die Bedienung lernen, es gibt ja so viele gute Computerspiele, die auch bei den anderen Fächern helfen könnten. Die Theorie könnte auch später kommen.

22. Zur Zeit habe ich zu Hause leider keinen Internetzugang, denn er war zu teuer. Aber an der Uni und in Internetcafés kann man gratis bzw. günstig ins Netz kommen.

23. Man kann sich fast über alles informieren: Kinoprogramme, Fahrpläne anschauen, Fachliteratur studieren, sich über Krankheiten und Medikamente informieren, Ratschläge für die Gesundheit oder fürs Familienleben, sogar einen Partner finden.

24. Am Anfang wurde das Gleiche über den Fernseher gesagt, heute über den Computer. Natürlich kann die lange Arbeit vor dem Bildschirm den Augen schaden oder ohne einen entsprechenden Stuhl bekommt man bald Rückenschmerzen, aber all das liegt nicht am Computer.

25. „Chat” bedeutet plaudern. Es gibt einige Internet-Adressen, wo mehrere Leute auf einmal miteinander „sprechen” können, eigentlich ihre Meinungen schreiben können. Die „Chat-Rooms” sind sogar nach Alter, Interesse usw. getrennt.

26. Es ist leider genauso teuer wie das stundenlange Telefonieren. Aber es ist nicht schlecht, wenn man so neue Bekanntschaften schließen oder Freunde finden kann. Viele missbrauchen leider diese Möglichkeiten und geben sich als eine ganz andere Persönlichkeit aus. Deshalb ist es ratsam, dass sich die Chat-Partner manchmal auch im wirklichen Leben treffen, nicht nur virtuell.

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27. Ich benutze meinen Computer hauptsächlich nicht fürs Spielen, aber wenn ich Zeit habe, spiele ich gern mit Rayman. Dieses Spiel gefällt mir, denn es ist nicht gewalttätig, seine Grafik ist toll, die Figuren sind niedlich. Es gibt aber berühmte Spiele, von denen man dasselbe nicht sagen kann. So ein bekanntes Spiel ist GTA3, wo man Fahrer einer Gangsterbande ist. Beliebt sind auch Netzspiele, wie zum Beispiel Halflife, Counter strike, Quake und Unreal Tournament, wo man jeden töten muss. Diese Spiele finde ich gefährlich.

28. Noch nicht, obwohl es schon einige Voraussagen gibt. Ich habe z.B. gelesen, dass bald alle Häuser eine Computersteuerung haben werden, wo der intelligente Kühlschrank den Haushalt dirigiert.

29. Natürlich, meine Eltern können ja auch ohne Computer leben.

30. Ja, unsere Schule hat einen Computerraum, wo am Vormittag unterrichtet wird und nachmittags können die Schüler die Apparate privat benutzen.

31. Man kann ihn auch unterwegs gebrauchen, also während einer Reise oder im Büro des Geschäftspartners. Sie sind außerdem leicht.

32. Nein, leider nicht. Vielleicht werde ich mir später eine machen.

33. Allerlei. Was kaputt gehen kann, das geht auch mal kaputt. Es gibt mal Probleme mit der Software, mal machen Computerviren die Festplatte kaputt.

34. Ein Hacker ist einer, der in die Computerprogramme von Firmen oder Privatpersonen einbricht, denn er ist neugierig oder versucht die Informationen für seine Zwecke zu gebrauchen. Ein Cracker macht all das schon bösartig und macht möglichst alles kaputt.

35. Man muss sich nur bei einem kostenlosen Anbieter (Freemail, Yahoo usw.) registrieren lassen.

36. Ein Brief hat seine traditionellen formalen Vorschriften wie Anrede, Datum, Gruß und Unterschrift. Bei einer E-Mail braucht man z. B. kein Datum mehr angeben, das enthält doch die Nachricht automatisch und im Allgemeinen ist der Stil etwas lockerer.

37. Das bedeutet die allgemeinen Umgangsformen im Internet: was darf man und was nicht. Es gibt dazu auch eine Menge Zeichen, mit denen man mal ganze Sätze ersetzen kann.

38. Sie können alles kaputt machen, sowohl die Programme (Softwares) als auch die Maschine (Hard-wares). Sie verlangsamern außerdem auch den Internetverkehr.

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Post, Bank – Fragen

1. Was ist eigentlich die Post?

2. Was für eine historische Vergangenheit hat die Post?

3. Was für Aufgaben hatte dann die Post?

4. In der letzten Zeit hat sich die Aufgabe der Post wieder verändert. Inwiefern?

5. Was für Briefe kann man aufgeben?

6. Was ist eine Postkarte?

7. Schicken Sie Ihren Freunden oft Postkarten?

8. Wann schickt man Einschreibebriefe?

9. Haben Sie schon mal einen Eilbrief gesandt?

10. Warum haben Sie kein Telegramm geschickt?

11. Das heißt, dass Sie überhaupt kein Telegramm mehr schicken werden?

12. Was ist ein Brief mit Empfangsbestätigung?

13. Werden auch Waren per Post geschickt?

14. Nehmen wir an, Sie wollen Briefmarken kaufen. Was sagen Sie am Schalter?

15. Was ist unter Zeitungsdienst zu verstehen?

16. Was ist eine Postanweisung?

17. Kann man nur durch die Post Geld überweisen?

18. Warum ist es günstiger, das Geld auf der Bank aufzugeben?

19. Wie kann man ein Konto eröffnen?

20. Warum ist es vorteilhaft ein Bankkonto zu haben?

21. Kann man Geld vom Konto überweisen?

22. Was passiert, wenn der Kontoinhaber nicht genug Geld auf dem Konto hat?

23. Würden Sie gern auf einer Bank arbeiten?

24. Wie würde Ihnen eine Stelle auf der Post gefallen?

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Post, Bank – Antworten

1. Eine öffentliche Dienstleistung, mit deren Hilfe man Briefe, Postkarten, Telegramme schicken oder Geld überweisen kann.

2. Die Post hatte früher auch die Aufgabe der Personenbeförderung. Dazu dienten die sog. Postkutschen. Aus den Stationen der Postkutschen haben sich die ersten Postämter entwickelt.

3. Die Post musste vor allem Nachrichten weiterleiten, meistens in schriftlicher Form. Dann wurde die Telekommunikation per Telefon mittels der Post abgewickelt. Noch später hat die Post auch Geldverkehr abgewickelt.

4. In den meisten Ländern – so auch in Ungarn – wurde der Aufgabenbereich der Post neu geordnet. Für Telekommunikation sind selbstständige Firmen (in Deutschland Telekom, in Ungarn Matáv) aus der Post ausgegliedert (und dann auch privatisiert). Für Geldverkehr wurde eine Postbank errichtet. So ist nur bei Briefverkehr ein Monopol bei der Post geblieben.

5. Es gibt Postkarten, einfache Briefe, Einschreibebriefe, Eilbriefe, Briefe mit Empfangsbestätigung und Drucksachen.

6. Eine Postkarte ist ein vorgedrucktes Blatt, auf dem man Nachricht verfassen kann und ohne Umschlag verschickt. Die Ansichtskarte ist eine Art von Postkarten, da hat man aber weniger Platz für Nachrichten, weil die vordere Seite ein – meistens schönes – Foto zeigt.

7. Eigentlich nur zu Feiertagen schicke ich Karten, so zu Weihnachten oder zu Ostern. Die engsten Freunde erhalten auch zum Geburtstag oder zum Namenstag eine Karte mit einem schönen Motiv.

8. Wenn man sich vergewissern will, dass man den Brief wirklich aufgegeben hat. Dann wird nämlich der Brief in ein Buch eingetragen und der Empfängern muss auch mit seiner Unterschrift bestätigen, dass er den Brief bekommen hat. Das ist besonders bei Rechnungen oder Reklamationen wichtig.

9. Sehr selten, denn der Eilbrief wird nicht schneller weitergeleitet, sondern nur schneller zugestellt. Eine Tante von mir wohnt in einer Kleinstadt, wo zuerst die Zeitungen zugestellt werden und die Briefe erst am späten Nachmittag an die Reihe kommen. Als ich ihr etwas Wichtiges und Dringendes mitteilen wollte, habe ich den Brief als Eilsendung aufgegeben.

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10.

Das Telegramm ist wesentlich teurer. Außerdem schickt heutzutage fast niemand mehr Telegramme, die meisten Leute haben nämlich Telefon oder sogar ein Handy.

11. Das Doch, zu besonderen Anlässen, zu einer Hochzeit oder zur Geburt eines Kindes in der Familie schicken wir immer noch ein Schmuckblatt-Telegramm.

12. Dann bekommt der Absender eine unterschriebene Bestätigung darüber, dass der Empfänger die Sendung übernommen hat. Eine ähnliche Form ist die Nachnahme, wenn die Post den Wert der geschickten Ware einsammelt und dem Absender auszahlt. Zu diesen besonderen Briefsendungen muss man immer einen besonderen Zettel ausfüllen.

13. Vor allem kleinere, aber wertvolle Sachen schickt man als Postpaket ab. So kommen sie schnell und sicher an. Vor Weihnachten schicken wir auch mal Päckchen an die Freunde und Bekannten.

14. Ich möchte 10 Briefmarken zu 50,- Ft kaufen.

15. Es gibt zwar einige private Zustellungsdienste, aber die Post ist weiterhin die größte Zustellerfirma. Die Landeszeitungen und Zeitschriften bekommen wir ebenfalls durch die Post, nur die örtliche Zeitung wird direkt vom Verlag zugestellt.

16. Es gibt zwei Formen: entweder überweist man Geld mit einem im Voraus ausgefüllten Check auf das Konto des Empfängers (meistens einer Dienstleistungsfirma) oder man muss auch den Namen und die Adresse des Empfängers mit der Hand eintragen.

17. Überhaupt nicht, so etwas wird immer mehr in der Bank erledigt. Hat man ein Konto in der Bank, überweist man eher das Geld vom Konto. Das heißt bargeldloser Geldverkehr.

18. So kommt der Betrag viel schneller an und es ist meistens auch günstiger. Die Gebühren der Post sind nämlich ziemlich teuer.

19. Man muss einen Kontoeröffnungsantrag ausfüllen und sich ausweisen. Dann kann man sofort den Kontovertrag unterschreiben.

20. So kommt das Einkommen (Gehalt, Lohn oder Stipendium) auf das Konto und man kann den Betrag abheben, den man gerade braucht. Meistens erhält der Kontoinhaber auch eine Bankkarte, mit der er in den Geschäften zahlen kann.

21. Natürlich. Mann muss einen Überweisungsantrag ausfüllen und kommt so das Geld in etwa zwei Tagen auf dem Konto des Empfängers an. Es ist besonders

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günstig, wenn man einen Dauerauftrag geben kann: dann überweist die Bank nämlich automatisch die Forderungen an die Dienstleistungsfirmen, so braucht man nicht mit jeder Strom, Gas – oder Telefonrechnung zur Post zu gehen 22. Dann kann er entweder seine Bankkarte nicht benutzen und kein Geld überweisen oder er kann einen Kreditvertrag mit der Bank abschließen, nach der die Bank ihm einen Kredit gewährleistet, natürlich gegen hohe Zinsen. 23. Ich weiß nicht so recht. Auf der einen Seite wäre sie ein eleganter, klimatisierter Arbeitsplatz, auf der anderen Seite hätte ich Angst vor den immer öfteren Banküberfällen. 24. Überhaupt nicht, da ist nur der Nachteil einer Bank zu finden, aber nichts von den Vorteilen. Und den ganzen Tag mit ungeduldigen Kunden zu tun haben, vielen Dank, aber eher nicht.

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Dienstleitungen - Fragen

1. Was für Dienstleistungen nehmen Sie regelmäßig in Anspruch?

2. Wann gehen Sie zum Friseur?

3. Wie oft gehen Sie in einen Friseursalon?

4. Haben Sie einen ständigen Friseur/eine ständige Friseuse?

5. Müssen Sie sich bei ihm/ bei ihr voranmelden?

6. Haben Sie schon Vorstellungen über Ihre Frisur oder lassen Sie sich beraten?

7. Haben Sie sich die Haare schon färben lassen?

8. Was für Haarpflegeartikel verwenden Sie?

9. Haben Sie ein Lieblingsshampoo?

10. Gibt es Anlässe, vor denen Sie unbedingt zum Friseur gehen?

11. Welche Kleidergröße tragen Sie?

12. Gehen Sie manchmal zu einem Schneider oder zu einer Näherin?

13. Haben Sie eine zuverlässige Schneiderin?

14. Lassen Sie sich von der Schneiderin beraten, bevor Sie den Kleiderstoff kaufen?

15. Wie suchen Sie die Modelle aus?

16. Wie oft müssen Sie zur Anprobe gehen, bevor das Kleid fertig ist?

17. Mit welchen Problemen gehen Sie meistens zum Schuhmacher?

18. Was machen Sie, wenn Ihr Fernseher nicht funktioniert?

19. Wann rufen Sie einen Installateur?

20. Wie oft bringt Ihre Familie den Wagen in die Reparaturwerkstatt?

21. Geht Ihr Vater ständig in die gleiche Werkstatt, wenn er Probleme mit dem Wagen hat?

22. Nimmt er auch die Autowäsche in Anspruch?

23. Fährt er auch immer zu derselben Tankstelle?

24. Haben Sie eine Bankkarte?

25. Waren Sie schon mal in einem Reisebüro?

26. Waren Sie mit den Reiseangeboten zufrieden?

27. Sind Sie mit den Kommunalwerken Ihres Wohnortes zufrieden?

28. Hatten Sie schon mal Stromausfall oder Kurzschluss?

29. Wie schmeckt das Trinkwasser in Ihrer Stadt?

30. Wie können Sie die Rechnungen der Dienstleistungsfirmen begleichen?

31. Sind Sie mit der öffentlichen Sicherheit zufrieden?

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32.

Was könnte man tun, damit unsere Siedlungen sicherer werden?

33. Sind Sie mit der Polizei zufrieden?

34. Wie kann man seine Dokumente bekommen oder ersetzen lassen?

89

Dienstleistungen

1. Ich gehe regelmäßig zum Friseur, manchmal zum Schumacher oder zur Reinigung.

2. Wenn meine Haare zu lang sind oder wenn ich sie färben lassen möchte, gehe ich zum Friseur.

3. Etwa alle 4-6 Wochen.

4. Ja, ich besuche meinen ständigen Friseur, der die Haare sehr gut schneiden kann.

5. Es ist schon empfehlenswert, sich anzumelden, sonst müsste man zu lange warten.

6. Mal gehe ich mit einer fertigen Vorstellung zu ihm, mal habe ich keine Ahnung, dann lasse ich mich beraten oder ihn einfach machen, was und wie er es will.

7. Ja, zuerst habe ich es zu Hause mit meiner Freundin ausprobiert, aber jetzt lasse ich mir vom Fachmann blonde Strähnen ins Haar färben (melieren).

8. Ich wasche mir die Haare mit einem entsprechenden Shampoo (gegen fettiges Haar, gegen Schuppen usw.), dann nehme ich einen Schaumfestiger, damit die Haare fülliger erscheinen.

9. Nein, ich nehme oft ein neues Shampoo, um die Wirkung zu testen.

10. Ja, vor einem gesellschaftlichen Ereignis (Hochzeit oder Taufe) oder vor einem Ball gehe ich natürlich zum Friseur.

11. Ich habe die Konfektionsgröße 38.

12. Wenn die Konfektionskleidung nicht passt, z. B. sind die Arme zu lang oder die Hosenlänge zu kurz, dann muss ich zu einer Änderungsschneiderin gehen.

13. Ich kenne eine ältere Schneiderin, die ziemlich zuverlässig ist, also brauche ich nicht zu lange auf die Anprobe warten.

14. Es sollte schon so sein, aber meistens muss man so schnell entscheiden, dass keine Zeit dafür bleibt. Ich ließ neulich ein Abendkleid nähen, aber das gewählte Material passte nicht zum Modell, so musste ich verschiedene Nadeln und Sicherheitsnadeln verwenden, damit es perfekt sitzt.

15. Ich kaufe entweder selbst Modezeitungen oder suche mir die Modelle bei der Schneiderin aus.

16. Wenigstens zweimal, aber eher dreimal. Zuerst ist das Kleid nur grob zusammengenäht, bei der zweiten Anprobe kann man sich um die feinen Details kümmern, aber manchmal ist auch ein drittes Mal notwendig.

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17.

Wenn der Absatz meiner Schuhe schiefgetreten ist oder im Sommer kommt es öfter vor, dass ein Riemen der Sandalen gerissen ist.

18. Ich rufe einen Mechaniker oder eine Werkstatt an. Es wird zuerst versucht, den Apparat bei uns zu Hause zu reparieren, aber es ist schon passiert, dass der Fernseher für mehrere Wochen in die Werkstatt gebracht werden musste.

19. Wenn die Wasserleitung oder die Heizung nicht richtig funktioniert, soll man den Installateur rufen.

20. Das macht mein Vater, so habe ich eigentlich keine Ahnung. Vielleicht zweimal im Jahr, wenn es keine besonderen Probleme gibt.

21. Ja, er hat einen zuverlässigen Mechaniker, deshalb geht er immer zu ihm. Wenn er andere, z. B. elektrische Probleme hat, lässt er sich auch von ihm beraten.

22. Meistens wäscht er selbst den Wagen, aber manchmal, wenn die Straßen sehr matschig sind, wäscht er das Auto auch unterwegs an einer Tankstelle.

23. Wenn er zu Hause ist, dann macht er es so, aber auf Reisen kann er nicht so lange fahren, bis er seine Lieblingsfirma findet, dann wählt er eine Tankstelle mit Selbstbedienung, damit es schnell geht.

24. Ja, ich habe ein Konto, auch mein Stipendium wird darauf überwiesen und dazu stellt mir die Bank eine Bankkarte zur Verfügung.

25. Voriges Jahr bin ich mit Freunden auf Skiurlaub gefahren, wir haben zuerst das Angebot von mehreren Reisebüros studiert, bevor wir uns für eines entschieden haben.

26. Eigentlich ja, wir hatten die Möglichkeit, aus vielen Reisen zu wählen.

27. Nein, die Dienstleistungsfirmen lesen die Zähler nur alle drei Monate ab, sonst schätzen sie den Verbrauch. Oft müssen wir viel mehr als den tatsächlichen Verbrauch zahlen. Verspätet man sich wegen einer Reise oder einer Krankheit mit der Zahlung, wird die Dienstleistung innerhalb ein paar Wochen ausgeschaltet.

28. Als wir zu viele elektrische Geräte auf einmal eingeschaltet hatten, kam es mal zu einem Stromausfall. So ließen wir den Schaltschrank gegen einen mit größerer Leistung austauschen.

29. Bei uns ist das Trinkwasser sehr warm, über 20 o C, was im Winter sehr günstig ist, aber im Sommer kann man nicht mal richtig ein Glas erfrischendes Wasser trinken.

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30.

Entweder kommt ein Mitarbeiter, der den Zähler abliest und dabei auch den fälligen Betrag kassiert, oder man bekommt einen Scheck, den man auf der Post einzahlt oder durch die Bank überweisen lässt.

31. 29.Ich hatte damit bisher keine Probleme, einige Bekannte schon. Jugendliche werden manchmal nach einer Disco in der Nacht angegriffen und ausgeraubt oder der alten Nachbarin wird die Handtasche mit Geld und Ausweisen aus der Hand gerissen.

32. Mehr Polizisten sollten auf den Straßen sein oder wenn es nicht geht, können auch die Stadtbewohner sog. Bürgerwachen aufstellen, an der die Bürger in ihrer Freizeit teilnehmen und auf die Sicherheit der anderen achten.

33. Mir wurden schon zwei Fahrräder gestohlen und ich glaube, die Polizei hat keine Schritte unternommen.

34. In der letzten Zeit wurden sogenannte Dokumentenbüros gegründet, wo man sich alle Ausweise besorgen kann. Dafür muss man aber ziemlich lange Wartezeiten ertragen, nicht nur im Büro, sondern auch bis man z. B. den Reisepass bekommt.

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Mode – Fragen

1. Wie ziehen Sie sich meistens an?

2. Es gibt einige Arbeitsplätze, wo man eine Uniform tragen oder eine ähnliche Vorschrift (z. B. weiße Blusen) einhalten muss. Wie denken Sie darüber?

3. Was tragen Sie zu Hause in Ihrer Freizeit?

4. Oft sagt man, in Jeans kann man überall hingehen.

5. Wann ziehen Sie sich besonders festlich an?

6. Was haben Sie an, wenn Sie Sport treiben?

7. Muss man unbedingt der neuesten Mode folgen?

8. Es ist auch wichtig, die teure Kleidung richtig zu pflegen. Wie machen Sie das?

9. Welche Kleidungsstücke bringen Sie in der Regel in die Reinigung?

10. In welche Reinigung gehen Sie im Allgemeinen?

11. Wie wird die Arbeit dort aufgenommen?

12. Warum schreibt die Reinigung den Zustand der Kleider auf?

13. Gibt es noch andere Seltsamkeiten in der Reinigung?

14. In welchem Fall kann man Garantieansprüche stellen?

15. Warum ist so ein Garantiefall problematisch?

16. Bringen Sie nur Kleidungsstücke zur Reinigung?

17. Zu welchen Jahreszeiten gehen Sie meistens zur Reinigung?

18. Wie pflegen Sie die Bettwäsche und die Heimtextilien?

19. Was meinen Sie: ist die Mode nur den Frauen wichtig?

20. Warum haben es die Männer leichter?

21. Was meinen Sie zu dem alten Sprichwort: „Kleider machen Leute”?

22. Warum ändert sich die Mode so oft?

23. Was für Kleider nehmen Sie auf einen Urlaub mit?

24. Was haben Sie in der Reisetasche, wenn Sie einen Skiurlaub machen?

25. Zu welchen Anlässen sollten die Frauen einen Hut tragen?

26. Was für Sorten an Fußbekleidung haben Sie?

27. Was für Taschen haben Sie?

28. Was haben die Frauen in der Handtasche?

29. Wie zieht sich die Braut und der Bräutigam an?

30. Was tragen Sie bei Regen?

31. Welche Materialien mögen Sie besonders?

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32.

Was meinen Sie über Kunstfaser?

33. In welchen Berufen muss man besonders gut gekleidet sein?

34. Zu welchem Anlass schminken sich Frauen?

35. Gehen Sie manchmal zu einer Kosmetikerin?

36. Was machen Sie, wenn Sie sich schnell verschönern wollen?

37. Verwenden Sie immer die gleichen Schönheitsartikel?

38. Was für einen Hauttyp haben Sie?

39. Wo kaufen Sie sich die Kosmetikartikel, in einem Supermarkt oder in einem Fachgeschäft?

40. Welche Modeartikel tragen nur Frauen?

41. Und Männer?

42. Sollten Sie eine Brille tragen?

43. Wie pflegen Sie Ihre Haare?

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Mode

1. Ich ziehe mich gern modisch an, aber an einem normalen Tag, wenn ich in die Schule gehe, ziehe ich meistens Jeans und einen Pullover an. Das ist bequem und einfach.

2. Das finde ich eigentlich richtig. Besonders in den Lebensmittelgeschäften ist es auch sinnvoll, dass die Verkäuferinnen zur Arbeit eine andere Kleidung, d. h. Uniform tragen. Aber auch in einer Bank sind die Mitarbeiterinnen hübscher, wenn sie alle eine weiße Bluse anhaben. Wenn der Arbeitgeber so etwas verlangt, sollte er dazu aber auch finanziell beitragen.

3. Zu Hause trage ich meistens auch Jeans und Pullover oder T-Shirts. Am Wochenende, wenn ich den ganzen Tag zu Hause bin, habe ich oft einen Jogginganzug an.

4. Fast überall. Obwohl ich auch gern Jeans anhabe, würde ich z. B. ins Theater oder zu einer Prüfung nicht in Jeans gehen. Das ist doch ein Kleidungsstück für den Alltag und nicht für besondere Anlässe.

5. Wenn ich eine Prüfung habe, ziehe ich einen dunklen Rock und eine weiße Bluse an. An Feiertagen oder fürs Theater nehme ich ein elegantes Kleid oder eine besonders schöne Bluse.

6. Im Sommer nehme ich nur eine kurze Hose und ein T-Shirt. Wenn es kühler ist, ziehe ich einen Jogginganzug an. Zum Schwimmen brauche ich natürlich einen Badeanzug und zum Skifahren auch ein Overall.

7. Nicht unbedingt, aber wenn man gut aussehen will, sollte man schon doch einige modische Kleidungsstücke haben. Besonders bei den Jugendlichen ist es wichtig, sie zeigen doch mit ihrer Kleidung, zu welcher Gruppe sie gehören.

8. Wir haben natürlich eine Waschmaschine und waschen meistens zweimal pro Woche, die weiße und die bunte Wäsche getrennt. Ich habe auch einige Wollpullover, die ich mit der Hand waschen muss, dazu brauche ich auch ein spezielles Waschmittel. Die wirklich anspruchsvollen Sachen bringen wir in die Reinigung.

9. Vor allem Kostüme und Anzüge, Wintermäntel, einige anspruchsvolle Pullis. Natürlich brauchen auch die Lederjacken oder die Pelzmäntel eine spezielle Pflege.

95

10.

Nicht weit von uns ist eine kleine Reinigung an der Ecke, ich gehe fast immer dorthin.

11. Ich bekomme einen Zettel, auf dem das Kleidungsstück und der Reinigungspreis eingetragent sind. Oft kommen noch einige Worte dazu, wie z. B. abgetragen,

Ich bekomme dann einen Termin, wann ich die

fleckig, zerrissen usw

gereinigten Kleidungsstücke nach Hause bringen kann.

12. Ich glaube, damit wollen Sie die Garantieansprüche abweisen. Es kam schon vor, dass eine nagelneue Jacke als „abgetragen” charakterisiert wurde und hatte schon mal Streit mit der Angestellten, weil ich überhaupt keinen Fleck gesehen hatte. In so eine Reinigung gehe ich dann nie mehr.

13. Ja, einmal war ich in einer Reinigung, wo gefordert wurde, dass ich alle Knöpfe abschneiden soll. Es ist keine große Arbeit, aber alle Knöpfe nach jeder Reinigung zurückzunähen ist schon anstrengend. Da habe ich ebenfalls eine andere Dienstleistung gesucht.

14. Vor allem dann, wenn ein Kleidungsstück verloren geht, beschädigt oder vertauscht wird. Mir ist so was Gott sei Dank noch nie passiert, aber manchmal bin ich schon recht nervös, wenn ich eine halbe Stunde warten muss, weil meine Sachen nicht gefunden werden und dann stelle ich mir schon meine Ansprüche auf Entschädigung vor.

15. Man behält den Kassenzettel vielleicht ein bis zwei Monate nach dem Kauf, aber wenn ein Kleidungsstück gut sitzt, wirft man schon den Zettel raus. So kann ich nach einem halben Jahr nicht mehr beweisen, was die kaputt gegangene oder verlorene Kleidung gekostet hat.

16. Nein, wir bringen auch die Vorhänge dorthin. Aus dem Stoff der Vorhänge haben wir nämlich auch eine Tischdecke gemacht und sie ist nach dem Waschen so stark eingegangen, dass wir es mit den Vorhängen nicht mehr riskieren wollten.

17. Die Wintermäntel lassen wir gleich im Frühling reinigen, damit sie sauber in den Schrank kommen. Mit den Vorhängen gehen wir immer vor Weihnachten und vor Ostern, wenn wir sowieso Großreine machen.

18. Also die Bettwäsche waschen wir normalerweise zu Hause in der Waschmaschine und einige müssen wir auch bügeln. Die Heimtextilien (Vorhänge, Tisch- und Tagesdecken für die Betten) waschen wir oder lassen sie

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reinigen je nach Material. Die Teppiche reinigen wir einmal im Jahr, meistens im Frühling, vor Ostern.

19. Nein, besonders in der letzten Zeit kann man immer mehr modebewusste Männer sehen, die sich aber in verschiedenen Stilrichtungen anziehen. Die Yuppies, z. B. die Bankkaufleute tragen immer einen Anzug mit Krawatte, die Discofans nehmen ein Gelee fürs Haar, die Inline-Skater haben weite und lange Hosen an usw.

20. Soll ein Mann elegant erscheinen, dann braucht er nur einen guten Anzug, den kann er sowohl zu einem alltäglichen Ereignis als auch auf einem Ball tragen. Die Frauen müssen für diese Anlässe immer andere Kleidungsstücke (Kostüm, Cocktailkleid, Abendkleid z. B.) bereit haben.

21. Interessanterweise ist dieser Spruch immer mehr gültig. Man sitzt im Stadtzentrum eine halbe Stunde auf einer Bank und kann schon etwa einschätzen, welchen Beruf die vorbeigehenden Leute haben können.

22. Einerseits wollen sich die jungen Generationen immer in anderen Kleidungstücken zeigen als die vorigen, andererseits ist die Mode auch eine wirtschaftliche Frage. Wenn die Mode ewig gelten würde, müssten die Designer, die Textilwerke, die Modezeitschriften pleite gehen, sie leben doch davon, dass sie immer neue Moderichtungen erfinden und verkünden.

23. Im Sommer bringe ich Badeanzüge, einige kurze Hosen oder Röcke und viele T- Shirts mit. natürlich dürfen auch einige wärmere Sachen, wie eine lange Hose, ein Pullover und ein Regenmantel nicht fehlen. Für einen eleganten Anlass sollte man auch ein Kleid oder einen leichten Sommeranzug dabei haben.

24. Im Winter sind ja die warmen Sachen am wichtigsten: Pullover, dicke Hosen, Mützen, ein Schal und Handschuhe. Für Skifahren braucht man extra einen Skianzug, eine Skibrille und natürlich die Skiausrüstung.

25. Bei einer Hochzeit oder einer Taufe haben die Frauen wieder einen Hut auf.

26. Ich habe warme Stiefeletten und Stiefel für den Winter, leichte Sandalen und Pantoffeln für den Sommer und flache sowie elegante Schuhe für die anderen Jahreszeiten.

27. Ich habe einen Rucksack für die Schule, dann eine Handtasche für elegantere Anlässe sowie eine Strandtasche, wenn ich im Sommer ins Schwimmbad gehe.

28. Eine Handtasche ist eine echte Fundgrube. Da sind vor allem die verschiedenen Ausweise zu finden, dann die unbedingt notwendigen Sachen wie Schlüssel, das

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Handy, das Portemonnaie. Danach folgen die Hygienesachen, Taschentuch, eine Creme gegen Kälte oder für die Hände. Die Make-up-Sachen (Lippenstift, Kajal, Lidschatten usw.) fehlen meistens auch nicht. Manchmal haben die Frauen auch kleine Plüschtiere als Maskottchen dabei.

29. Die Braut trägt ein langes weißes Kleid. Der Aberglaube schreibt aber vor, dass sie auch etwas neues, etwas altes und etwas Blaues anhaben muss, das können aber kleinere Dinge (Haarschmuck oder Strümpfe, Schmuck oder Tasche) sein. Der Bräutigam trägt meistens einen dunklen Anzug mit einem Blumenanstecker, darunter ein weißes Hemd und eine Fliege.

30. Ich habe natürlich einen Regenschirm, aber bei stärkerem Regen ziehe ich lieber einen Regelmantel an.

31. Ich trage gern Baumwolle, besonders im Sommer. Im Winter mag ich natürlich die wärmeren Stoffe wie Wolle oder Mohair.

32. Kunstfaser haben den Vorteil, dass sie knitterfrei sind, man braucht sie also nicht zu bügeln. Sie sind aber besonders bei Hitze unangenehm, man kann sehr stark in diesen Sachen schwitzen.

33. Ein Manager oder ein Bankier, Hotelier ist immer gut angezogen. Die Sekretärinnen oder Hostesse sind auch sehr elegant. Von den Politikern erwartet man ebenfalls, dass sie entsprechend angezogen sind.

34. Wenn sie besonders schön aussehen wollen, nehmen die Frauen farbige Cremes oder Puder für das Gesicht, verschönern die Augen, die Lippen und die Augenbrauen. So etwas machen die meistens zu einem besonderen Anlass (Ball, Theaterbesuch), einige legen aber jeden Tag ein Make-up auf.

35. Ja, aber nicht zu oft, durchschnittlich zweimal im Jahr. Wenn es aber einen besonderen Anlass (einen Ball oder eine Hochzeit) gibt, dann gehe ich zu ihr, damit sie mir ein schönes Make-up macht.

36. Ich trage manchmal eine Schönheitsmaske auf und versuche mich auszuruhen, bis sie wirkt. Dann mache ich mein Make-up mit Lippenstift, Kajal, Wimperntusche usw.

37. Nein, ich probiere gern etwas Neues aus, aber ich achte schon darauf, dass ich immer nur Markenartikel kaufe.

38. Ich habe eine trockene Haut, die noch dazu sehr empfindlich ist, deshalb muss ich mit den Kosmetikartikeln sehr vorsichtig umgehen.

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39.

Ich gehe am liebsten in einen Laden einer Drogeriekette, dort kann ich mir zwar – wie in einem Supermarkt – selbst die Waren aussuchen, aber zur Not bekomme ich von den Verkäuferrinnen noch nähere Informationen.

40. Ringe, Ohrringe, Halsketten sind vor allem Schmuckstücke für Frauen, obwohl sie immer mehr auch von Männern angewandt werden.

41. Für Männer haben vor allem die Uhren eine wichtige Bedeutung oder die Markenkugelschreiber. Immer mehr Männer tragen auch Ohrringe, Hals- oder Armketten und lassen ihre Frisur von einem Starfriseur machen.

42. Eigentlich bin ich etwas kurzsichtig, so wurde mir schon eine Brille empfohlen. Aber ich sehe noch ziemlich gut, deshalb trage ich meistens meine Brille nur in meiner Handtasche.

43. Ich wasche mir alle drei bis vier Tage die Haare. Manchmal nehme ich auch ein Pflegebalsam dazu, besonders im Sommer bei starkem Sonnenschein. Um eine schöne Frisur zu machen, brauche ich einen Schaumfestiger oder am Ende einen Haarlack.

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Wetter – Fragen

1. Was für ein Klima hat Ungarn?

2. Gibt es einen Unterschied zwischen den verschiedenen Landesteilen?

3. Welche ist Ihre Lieblingsjahreszeit und warum?

4. Was für landwirtschaftliche Arbeiten sind im Frühling fällig?

5. Was ist typisch für den Sommer?

6. Was wird im Sommer geerntet?

7. Welche Gemüse- und Obstsorten werden im Herbst gepflückt bzw. gelesen?

8. Wie ist der Winter in Ungarn?

9. Was für Probleme kann das Wetter für den Verkehr bedeuten?

10. Wie ist das Klima in Deutschland?

11. Was charakterisiert das Klima in der Schweiz bzw. in Österreich?

12. Wie kann man sich über die Wetteraussichten informieren?

13. Lesen oder hören Sie regelmäßig den Wetterbericht?

14. Für wen ist es wichtig, die Vorhersagen zu kennen?

15. Wie entscheiden Sie, was Sie morgens anziehen?

16. Gibt es extreme Erscheinungen wie Hurrikane oder Tornados in Ungarn?

17. Was ist der „Altweibersommer”?

18. Welches Klima würden Sie für ideal halten?

19. Genießen Sie mal die Natur und wenn ja, in welchen Jahreszeiten?

20. Was machen Sie während Ihrer Wanderungen bzw. Radtouren?

21. Haben Sie schon mal irgendwo in einem Zelt übernachtet?

22. Gibt es eine Möglichkeit, die schönsten Gegenden unseres Landes kennen zu

lernen?

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Wetter

1. Ungarn hat ein kontinentales Klima, d. h. wir haben einen heißen Sommer und einen strengen Winter.

2. Ja, im Westen gibt es mehr Niederschlag und der Sommer ist meistens auch nicht so heiß wie im Osten. Auf der Tiefebene gibt es in manchen Jahren extrem wenig Niederschlag, deshalb trocknen viele Pflanzen aus.

3. Ich mag den Frühling am meisten. Da belebt sich die Natur wieder, nach dem kalten Winter werden die Tage immer länger und die Luft wird immer angenehmer. Viele Blumen (Schneeglöckchen, Veilchen, Narzissen, Hyazinthen und Tulpen) blühen, die meine Lieblingsblumen sind, auch die Obstbäume stehen in Blütenpracht. Außerdem habe ich im Frühling Geburtstag.

4. Ende Winter muss man die Obstbäume und den Wein schneiden, auf dem Feld wird gesät. Im Garten sät man auch die Blumen- und Gemüsesamen aus oder pflanzt nach den Eisheiligen die Setzlinge.

5. Im Sommer ist es sehr heiß, oft kommen Temperaturen über 30 o C vor, was die Hitze unerträglich macht. Da könnte ein Schauer oder ein Gewitter die Luft angenehm abkühlen, aber im Sommer regnet es meistens nur am Anfang Juni um den Medardustag. Bei großer Hitze kommt manchmal ein Hagel, der aber viele Schäden anrichtet.

6. Im Juni beginnt die Getreideernte, das ist eine der wichtigsten landwirtschaftlichen Arbeiten. Zu dieser Zeit werden viele Früchte (Erdbeeren, Kirschen, saure Kirschen, Aprikosen und Pfirsiche) reif, da muss man sie einwecken. Natürlich auch das Gemüse wie Gurken, Paprika oder Tomaten.

7. Im Herbst wird der Wein gelesen. Die Weinlese ist meistens ein großes Ereignis, zu dem man alle Verwandten und Freunde einlädt. Dann müssen die Äpfel und Birnen gepflückt werden, auch die Kartoffeln werden gelesen und auch die Maisernte fällt in diese Zeit.

8. Es ist verschieden, manchmal haben wir einen ziemlich milden Winter mit wenig Schnee und selten mit Minustemperaturen. In anderen Jahren herrscht wirklich strenge Kälte, liegt überall Schnee, die Straßen sind glatt, besonders bei Bleiregen. Da muss man sich wirklich warm anziehen. Aber man hat die Möglichkeit, Schlitten zu fahren oder Ski und Schlittschuh zu laufen.

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9. Schneit es ein bisschen, stockt der Verkehr immer wieder. Natürlich sind die Straßen vereist, denn man sieht kaum Schneepflüge. Viele versuchen mit Sommerreifen zu fahren, dann behindern die am Straßenrand liegen gebliebenen Autos den Verkehr noch stärker. So wird immer empfohlen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Bei extremer Kälte kann aber auch der öffentliche Verkehr ausfallen, weil die Busse nicht losfahren können oder die Straßenbahnen vereist sind.

10. Deutschland hat ebenfalls ein kontinentales Klima, da der Ozean aber näher liegt, ist es nicht so extrem wie in Ungarn. Besonders im Norden schneit es ganz wenig, dafür regnet es um so öfter, auch im Sommer. Hamburg hat z. B. über 120 Regentage im Jahr.

11. Diese Länder haben Hochgebirge, so ist es dort viel kühler als bei uns. In den Alpen liegt oft das ganze Jahr hindurch Schnee, das ist natürlich gut für die Skifahrer. Der Sommer ist kühl und reich an Niederschlag.

12. Der meteorologische Dienst gibt mehrmals am Tag Vorhersagen, nicht nur für einen Tag, sondern auch für einen längeren Zeitraum. Das kann man im Radio hören oder sich im Fernsehen mit Landkarten illustriert ansehen.

13. Ich persönlich nicht, aber meine Großmutter berichtet uns jeden Tag über die Aussichten.

14. Für wen ist es wichtig, die Vorhersagen zu kennen? Für Leute mit Berufen, in denen das Wetter eine große Rolle spielen kann. So z.B. Piloten, Fallschirmspringer, Bergsteiger, aber auch für alle Landwirte.

15. Entweder die Informationen meiner Großmutter helfen mir dabei oder ich gucke einfach auf die Straße und sehe sofort, wie die anderen angezogen sind.

16. Tornados können zwar vorkommen, aber sehr begrenzt. Ein großer Wolkenbruch kommt fast jeden Sommer vor, ich glaube, vor allem Ende August.

17. Das bedeutet schöne, sonnige Tage zu Beginn des Herbstes.

18. Mir würde das mediterrane Klima sehr gut gefallen. Der Sommer ist im Mittelmeerraum zwar sehr warm, aber immer weht eine Brise vom Meer. Im Winter schneit es fast nie, höchstens regnet es. Ja, das wäre was für mich.

19. Die Natur kann man zu jeder Jahreszeit genießen. Vom Frühling bis zum Winter kann man Radtouren oder Wanderungen machen. Im Winter hält man sich zwar nicht gerne lange im Freien auf, aber wenn eine Wärmestube in der Nähe ist,

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können die Skifahrer den ganzen Tag aushalten. Rodeln oder Schlittschuh laufen sind auch in den Städten möglich, man muss nur aufpassen, ob das Eis des Sees dick genug ist.

20. Wenn wir Wandern möchten, fahren wir am liebsten in die Berge, wo es schöne Wanderwege gibt. Zum Radfahren ist aber die Tiefebene bestens geeignet. Am Balaton gibt es auch einen schönen Radweg um den See herum. Mit einer guten Gesellschaft kann man so schöne Tage verbringen, die Landschaft bewundern, im Freien Speck oder Räuberfleisch braten usw

21. Ja, bei einer längeren Radtour nehmen wir Zelt und Schlafsack mit und suchen abends einen Campingplatz auf. Besonders am Balaton, aber auch im ganzen Land gibt es Campingplätze für Zelter.

22. Am besten macht man es zu Fuß oder mit dem Rad. Für die Wanderer gibt es eine „Blaue Tour”, die über die schönsten Landschaften des Landes führt. Für die Radler wurden auch mehrere Landkarten mit Radwegen herausgegeben, so ist es auch mit dem Velo möglich, das ganze Land zu erkunden.

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Arzt und Apotheke

1. Sind Sie oft krank?

2. Was für Symptome haben Sie bei einer Grippe?

3. Haben Sie oft eine Erkältung?

4. Was für Medikamente nehmen Sie in so einem Fall?

5. Was für Komplikationen kann eine Erkältung haben?

6. Was ist die größte Gefahr bei einer Grippe?

7. Wann muss man zu einem Facharzt gehen?

8. In welchem Fall wird man zu einer Laboruntersuchung überwiesen?

9. Waren Sie schon mal im Krankenhaus?

10. Wissen Sie vielleicht, welche die häufigsten Todesursachen in Ungarn sind?

11. Was führt meistens zu Kreislaufstörungen?

12. Was könnte man gegen diese Krankheiten tun?

13. Kann das Essen auch andere Krankheiten verursachen?

14. Was verstehen Sie unter Magenverstimmung?

15. Was ist bei Durchfall zu tun?

16. Wo kann man sich z. B. Kohletabletten besorgen?

17. Was für Medikamente sind rezeptpflichtig?

18. Warum unterstützt die Krankenversicherung die Medikamente?

19. Was für Spezialpraxen können Sie nennen?

20. Was für Medikamente sind im allgemeinen rezeptfrei?

21. Was passiert, wenn man sich z. B. den Arm oder das Bein bricht?

22. Hatten Sie Kinderkrankheiten?

23. Wie sind Kinderkrankheiten vorzubeugen?

24. Sehen Sie gut?

25. Was versteht man unter Reihenuntersuchungen?

26. Warum ist es wichtig, an Reihenuntersuchungen teilzunehmen?

27. Haben Sie gesunde Zähne?

28. Wie oft sollte man zum Zahnarzt gehen?

29. Was machen Sie, wenn Sie sich in den Finger schneiden?

30. Was für Krankheiten haben ältere Menschen?

31. Was ist dagegen zu machen?

32. Was ist unter „Wellness” zu verstehen?

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33.

Gehen Sie regelmäßig ins Sonnenstudio?

34. Machen Sie Diäten?

35. Warum wollen fast alle Frauen schlanker werden?

36. Rauchen Sie?

37. Wie kann man sich das Rauchen am besten abgewöhnen?

38. Was passiert, wenn Minderjährige Zigaretten kaufen wollen?

39. Trinken Sie Alkohol?

40. Warum gibt es immer mehr Drogensüchtige?

41. Es gab viele gesellschaftliche Diskussionen wegen des Drogengesetzes. Worum

ging es?

42. Was ist Ihre persönliche Meinung?

43. Haben Sie schon mal einen Film gesehen, der sich mit dem Drogenproblem

beschäftigte?

44. Eine neue Diskussion hat heutzutage das Klonieren ausgelöst. Worum geht es hier?

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Arzt und Apotheke

1. Gott sei Dank nicht, im Frühling oder im Herbst habe ich vielleicht eine Grippe, sonst bin ich ziemlich gesund.

2. Der Hals tut mir weh, meistens habe ich auch Fieber. Ein bis zwei Tage später huste und niese ich und es dauert manchmal sogar zwei Wochen, bis ich wieder völlig in Ordnung bin.

3. Schnupfen habe ich öfters, er dauert aber höchstens 3 Tage lang. Da hat man ebenfalls Husten, aber ohne Fieber und Halsschmerzen.

4. Bei einer Erkältung nehme ich höchstens Aspirin oder gar nichts. Wenn ich eine Grippe habe, gehe ich im Allgemeinen zum Arzt, weil ich Angst vor möglichen Komplikationen wie Kieferhöhlen- oder Mittelohrentzündung habe. Dann bekomme ich meistens Antibiotika.

5. Als ich noch ein kleines Kind war, hatte ich öfter Mittelohrentzündung, die sehr schmerzhaft war. Sehr empfindliche Menschen können sich daneben auch Kieferhöhlen- oder Stirnhöhlenentzündung einfangen.

6. Schwache oder ältere Menschen bekommen leicht eine Lungen- oder Rippenfellentzündung, die schon sehr gefährlich werden kann. Manchmal muss man sogar ins Krankenhaus gebracht werden und längere Zeit das Bett hüten.

7. Ich bin z. B. kurzsichtig. Wenn ich eine neue Brille brauche, muss ich zum Augenarzt gehen. Habe ich eine Sportverletzung, dann schickt mich mein Hausarzt zur Unfallchirurgie. Meine Großmutter besucht regelmäßig die Rheumatologie, denn sie hat überall Schmerzen.

8. Wenn man in besonders schlechtem Zustand ist oder die Ursache einer Krankheit nicht festgestellt werden kann, muss man meistens zu einer Laboruntersuchung gehen. Da wird einem eine Blutprobe entnommen oder der Harn untersucht, dann ist leichter eine Diagnose aufzustellen.

9. Ja, als ich noch klein war, wurden mir die Mandeln entfernt. Damals musste ich etwa eine Woche im Krankenhaus bleiben und durfte viel Eis essen, denn der Hals hat mir sehr weh getan.

10. Soviel ich weiß, kommen Kreislaufstörungen am häufigsten vor. Dazu gehören der hohe Blutdruck, der Herzinfarkt, Koronarverschluss usw.

11. Daran ist leider auch die berühmte ungarische Küche schuld: wir essen zu viel, oft zu fett. Man bewegt sich bei Übergewicht nicht mehr gern, so wird man

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immer dicker. Das Fett lagert sich dann in den Blutgefäßen ab, was zur Verengung der Gefäße führt und es hat hohen Blutdruck zur Folge.

12. Man sollte sich mehr bewegen, um kein Übergewicht zu bekommen. Außerdem ist eine fettarme Kost zu empfehlen. Die regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks ist ab einem bestimmten Alter unvermeidlich.

13. Oh ja, eine Menge. Es gibt viele Magenkranke, die z. B. ein Magengeschwür haben, das oft mit dem Stress und der falschen Ernährung zusammenhängt. Unter den Frauen gibt es auch viele Gallenkranke, die früher oder später wegen Gallensteine operiert werden müssen. Magenverstimmung gehört zu den banalsten Krankheiten.

14. Bei Magenverstimmung hat man etwas gegessen, was einem nicht bekommen war, nicht mehr ganz frisch war oder falsch zubereitet wurde. Infolgedessen hat man dann Magenschmerzen, eine belegte Zunge und Bauchschmerzen. Manchmal kommt auch Brechreiz vor und nach ein paar Tagen folgt Durchfall.

15. Man sollte Diät halten, also nichts Fettes oder Belastendes essen: am besten Zwieback, Keks, Toast mit magerem Schinken oder Käse, vielleicht ein wenig Apfelkompott. Dabei muss man viel trinken, vor allem Tee oder stilles Mineralwasser. Oft helfen schon einige Kohletabletten.

16. Die sind rezeptfrei in der Apotheke zu erhalten.

17. Die Arzneimittel für spezielle Krankheiten oder die gefährlich sein können, so z. B. auch Antibiotika kann man nur auf Rezept bekommen. Dazu gibt es meistens auch eine Unterstützung seitens der Krankenversicherung.

18. Alle Berufstätigen müssen einen Krankenversicherungsbeitrag zahlen. Dafür sind sie und ihre Familienmitglieder versichert, sie bekommen also die ärztliche Versorgung gratis und die notwendigen Medikamente ermäßigt.

19. Die Frauen gehen zu einem Gynäkologen, wenn sie ein Verhütungsmittel verschreiben lassen wollen oder wenn sie schwanger sind. Bei einer Erkältung müssen viele die Hals-, Nasen und Ohrenabteilung aufsuchen. Bei einer Verletzung oder einer Blinddarmentzündung muss man zu einem Chirurgen gehen. Will man schöner werden, besucht man die plastische (oder Schönheits-) Chirurgie. Ältere Menschen müssen öfters zu der Rheumatologie gehen.

20. Vor allem die verschiedenen Vitaminkombinationen. Daneben kann man Mittel gegen Kopfschmerzen und Fieber rezeptfrei kaufen. Auch Arzneien gegen

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Verdauungsstörungen kann man ohne Rezept kaufen. In der letzten Zeit bieten die meisten Apotheken auch kosmetische Artikel an.

21. Dann muss man zur Unfallchirurgie gehen. Dann wird das Glied geröngt und wenn es gebrochen ist, vergipst. Mit dem Gips kann man sich schwer bewegen, deshalb wird man meisten auch krankgeschrieben.

22. Ja, ich hatte Windpocken mit 4 Jahren, aber ich erinnere mich nicht mehr daran.

23. Es gibt mehrere Impfungen. Einige sind sogar obligatorisch (die Sabin-Tropfen gegen Kinderlähmung, die BCG-Impfung gegen Tuberkolose oder die gegen Masern.)

24. Nein, leider bin ich kurzsichtig, deshalb soll ich eine Brille oder Kontaktlinsen tragen.

25. Bei einer Reihenuntersuchung wird die ganze Bevölkerung oder einige Gruppen davon untersucht. So müssen in Ungarn alle über 18 Jahren zur Lungenuntersuchung gehen, Frauen über 40 sollten regelmäßig den Gynäkologen aufsuchen usw.

26. So können die Krankheiten rechtzeitig, noch in einem beschwerdenlosen Zustand entdeckt werden. Je früher mit der Behandlung angefangen wird, desto höher sind die Heilungs- oder Überlebenschancen.

27. Leider nicht so gute. Zwei zähne wurden schon gezogen, einige wurden plombiert.

28. Ich persönlich besuche meinen Zahnarzt alle halbe Jahre, um den Zustand meiner Zähne kontrollieren zu lassen.

29. Wenn es nicht gefährlich ist, nehme ich ein Desinfektionsmittel, um eine Wundinfektion vorzubeugen und dann klebe ich ein Pflaster darauf.

30. Ältere Menschen leiden oft an Bewegungskrankheiten, z. B. Rheuma, Gelenkentzündungen.

31. Am besten besuchen die Älteren ein Heilbad mit mehreren Behandlungsmöglichkeiten wie Physiotherapie.

32. Wellness bedeutet eigentlich „Wohlergehen”, also einen Zustand, in dem man sich sowohl körperlich als auch geistig wohl fühlt. Dabei können auch Badekuren, Behandlungen, Entspannungsübungen behilflich sein.

33. Nein. Manchmal schon, wenn ich zu einem Ball gehe z. B., wo ich nicht so blass aussehen will, aber regelmäßig nicht. Ich glaube, das Solarium schadet in zu großer Menge der Haut.

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34.

Eigentlich nicht. Vielleicht bei einer Magenverstimmung oder wenn ich im Sommer mein Bikini zum ersten Mal anprobiere, esse ich weniger. Aber ich glaube, Bewegung tut bei Gewichtproblemen gut, nicht die Diät.

35. Weil alle Models, alle Schauspielerinnen so aussehen, das ist einfach das Schönheitsideal unserer Zeit.

36. Nein, abgesehen von einigen Zigaretten, die ich in der Disco manchmal probiere. Aber ich kann nicht verstehen, was daran schmeckt.

37. Ich glaube, dazu muss man schon entschieden und konsequent sein. Ohne Willenskraft geht es einfach nicht. Vielleicht können Hilfsmittel wie Kaugummis oder Nikotinpflaster dabei verwendet werden.

38. Dann werden sie einfach nicht bedient. Nur Volljährige können Zigaretten kaufen, wenn man jünger aussieht, muss man sich ausweisen.

39. Nein. Natürlich trinke ich zum Geburtstag oder am Silvester ein Glas Sekt oder einen Cocktail in einer Disco, das sind aber Ausnahmefälle.

40. Das moderne Leben bringt immer mehr Stress mit. Sogar die Kinder sind in der Schule überlastet und sehen oft nicht ein, warum sie immer nur lernen müssen. Auch bei den jungen Erwachsenen ist der Leistungsdruck sehr hoch, man soll schön, klug, leistungsfähig und unermüdlich sein. Das geht doch nicht!

41. Es handelte davon, ob diejenigen, die zum ersten Mal Drogen konsumiert haben, ins Gefängnis oder zur ärztlichen Behandlung gebracht werden müssen.

42. Ich bin natürlich dafür, dass diese Jugendlichen noch eine Chance und auch wirksame Hilfe verdient haben. Im Gefängnis wäre ihre Lage noch viel schlimmer.

43. Ja, im englischen Film Trainspotting wird dieser Teufelskreis sehr gut dargestellt.

44. Um die Herstellung von genetisch identischen Kopien. Es hatte einige Erfolge bei Pflanzen und Tieren (z. B. bei dem Lamm Dolly) gebracht, so wollen sich auch einige Menschen klonen lassen. Ich bin damit nicht einverstanden, solange wenigstens nicht, bis wir die Nachteile dieser Technologie nicht gut genug kennen.

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Feste – Fragen

1. Welches ist für Sie das schönste Fest des Jahres?

2. Wie feiern Sie Weihnachten?

3. Gibt es in Ihrer Familie ein traditionelles Festmenü?

4. Welche sind die alten Weihnnachtsbräuche in Ungarn?

5. Welcher Festtag geht Weihnachten voran?

6. Wie haben Sie letztes Silvester gefeiert?

7. Wann werden die meisten Bälle veranstaltet?

8. Wie zieht man sich für einen Ball an?

9. Zu welcher Zeit haben wir Ostern?

10. Was für Osterbräuche kennen Sie?

11. Was passiert denn am Ostermontag?

12. Seit einigen Jahren sind zu Pfingsten auch arbeitsfreie Feiertage. Was feiern wir dann?

13. Was für Schulfeiern können Sie erwähnen?

14. Wann haben Sie Geburtstag?

15. Wie feiern Sie den Geburtstag?

16. Wie wird der Geburtstag von Kindern gefeiert?

17. Welche Namenstage sind in Ungarn die wichtigsten?

18. Wie gefällt Ihnen ihr eigener Name und was bedeutet er?

19. Haben Sie auch einen Kosenamen?

20. Dürfen die Eltern ihren Kindern jeden Namen geben?

21. Wird der Namenstag in allen Ländern gefeiert?

22. Wie stellen Sie sich ihre Hochzeit vor?

23. Wie wird die Hochzeit auf dem Lande gefeiert?

24. Welche von den Nationalfeiertagen ist Ihnen am liebsten?

25. Welche deutschen Feste kennen Sie?

26. Was halten Sie von anglosächsischen Feiertagen wie z. B. Valentinstag oder Halloween?

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Feste – Fragen

1. Welches ist für Sie das schönste Fest des Jahres?

Für mich ist das Weihnachtsfest am schönsten. An der zweiten Stelle steht mein Geburtstag.

2. Wie feiern Sie Weihnachten?

Wir wollen viel Zeit für die Familie haben: wir essen gemeinsam, unterhalten uns über die Ereignisse des vergangenen Jahres und spielen besonders viel mit den Kindern. Natürlich gibt es auch viele Geschenke, vor allem für die Kinder, die Erwachsenen bekommen oft eher etwas Praktisches oder einen Modeartikel.)

3. Gibt es in Ihrer Familie ein traditionelles Festmenü?

Ja, am Heiligen Abend essen wir immer Fisch, entweder Fischsuppe oder Karpfen gebacken. An den folgenden Tagen wird meistens gefülltes Kraut oder gefüllte Pute aufgetischt.

4. Welche sind die alten Weihnnachtsbräuche in Ungarn?

Am Heiligen Abend wurde oft eine Mohnspeise angeboten. Dann wurde ein Apfel in so viele Teile geschnitten, aus wie vielen Personen die Familie besteht. Alle mussten ein Stück essen, damit sie auch im neuen Jahr immer zusammentreffen.

5. Welcher Festtag geht Weihnachten voran?

Am 6-ten Dezember ist der Nikolaustag. Dann putzen die Kinder ihre Schuhe oder Stiefel und stellen sie auf die Fensterbank. In der Nacht kommt dann der Nikolaus und steckt in die Fußbekleidung der braven Kleinen Schokolade, Bonbons, Orangen, Nüsse usw. Die weniger Braven können aber auch eine Rute bekommen.

6. Wie haben Sie letztes Silvester gefeiert?

In der Silvesternacht war ich bei Freunden. Jeder hat was zum Essen bzw. zum Trinken mitgebracht, wir haben viel getanzt und gelacht. Nach Mitternacht sind wir dann gemeinsam auf die Straße gegangen, um auch anderen – meistens fremden – Leuten ein glückliches neues Jahr zu wünschen. Ich ging erst am nächsten Morgen nach Hause, nachdem wir ausgeschlafen hatten.

7. Wann werden die meisten Bälle veranstaltet?

In der Faschingszeit gibt es viele Bälle. Einerseits veranstalten viele Berufsgruppen (Ärzte, Juristen usw.) ihre Bälle, andererseits die Gymnasien und andere Mittelschulen den sog. Bandweiheball. Da wird den Abiturienten ein blaues Band mit den Jahreszahlen ihres Schulbesuchs angesteckt und mit einem Ball gefeiert.

8. Wie zieht man sich für einen Ball an?

Alle sind sehr elegant gekleidet, die Frauen haben lange, tief dekoltierte Abendkleider an. Die Männer tragen im Allgemeinen einen dunklen Anzug, manche sogar einen Smoking.

9. Ostern ist ein bewegliches Fest, es fällt immer auf den ersten Sonntag nach dem

Frühjahrsvollmond, meistens Ende März oder am Anfang April. Zu Ostern

feiern wir die Auferstehung Christi.

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10. In Ungarn bringt der Osterhase kleinere Geschenke. Dazu müssen die Kinder aus Gras ein Nest bauen und der Hase legt seine Schokoeier oder die anderen Geschenke in dieses Nest. Schinken und gekochte Eier kommen auf den Tisch. Am Ostermontag beginnt eine „Völkerwanderung”.

11. Alle Männer und Jungen machen sich auf den Weg, um die Frauen und Mädchen in der Verwandtschaft und im Bekanntenkreis zu begießen, damit sie nicht verwelken. Das belohnen die Frauen mit rot bemalten Eiern oder Schokoeiern, mit viel Kuchen und Wein, in der letzten Zeit auch mit Geld.

12. Pfingsten folgt 50 Tage nach Ostern. Dann wird die Erscheinung des Heiligen Geistes gefeiert. In Ungarn wurde früher auch ein Pfingstkönig gewählt, der geschickteste Bursche im Dorf, der dann seinen Titel ein Jahr lang bewahren durfte.

13. Das Schuljahr wird feierlich eröffnet und abgeschlossen. Das ist meistens mit vielen Reden verbunden. Ein schönes Fest ist die Abschiedsfeier der Schüler oder der Studenten im letzten Jahr (Valediktion), wo sie sich von der alten Alma Mater verabschieden.

14. Ich habe am 28. (achtundzwanzigsten) März Geburtstag.

15. Da bekomme ich Blumen und Geschenke von den Familienmitgliedern, es gibt ein besonders feines Essen. Vielleicht trinken wir sogar eine Flasche Sekt.

16. Der Geburtstag der Kinder wird meistens am Wochenende gefeiert, wenn sie nicht in die Schule müssen. So können sie ihre Freunde und Mitschüler zu einer Geburtstagsparty einladen. Es gibt viel zu essen, viel zu trinken. Eine Torte darf natürlich auch nicht fehlen. Sie spielen dann den ganzen Nachmittag, bis die Eltern sie abholen und die Mutter kann mit dem Aufräumen beginnen.

17. Bei den Frauen sind Katalin, Erzsébet, Zsuzsanna die verbreitesten Namen. Die Männer haben oft den Vornamen István, János, András, László usw. Die Mode ändert sich aber immer.

18. Ich heiße Klára und mein Name bedeutet „Sauberkeit, Klarheit”. Das ist ein alter Name und gefällt mir sehr gut. Er kommt auch in den meisten Sprachen vor.

19. Meine Verwandten nennen mich oft Klári oder Klárica, aber ich mag eigentlich die Kosenamen nicht.

20. Nein, es gibt ein Buch mit den genehmigten Vornamen. Wenn jemand dem Neugeborenen einen Namen geben will, der nicht in diesem Buch vorkommt, muss man eine Genehmigung von der Akademie der Wissenschaften besorgen.

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21.

Nein, der Namenstag ist eigentlich nur in den katholischen Ländern verbreitet.

22. Ich möchte natürlich eine schöne Hochzeit haben: mit einem wunderbaren Hochzeitskleid, mit den Verwandten und besten Freunden zusammen. Ich will aber nicht alle meine Bekannten einladen, nur die vertrautesten Freunde.

23. In einem Dorf werden heute immer noch fast alle Dorfbewohner eingeladen. Ein großes Zelt wird aufgestellt, wo mehrere Hunderte mit Musik und Tanz feiern können. Dazu werden natürlich Dutzende von Hühnern und einige Schweine geschlachtet und die eingeladenen Gäste bringen eine Torte mit. Es gibt einen Brauttanz, wo die Gäste für den Tanz mit der Braut zahlen müssen, so sammelt das junge Paar das Startkapital für das neue, gemeinsame Leben.

24. Ich mag den ersten Mai am liebsten. Da ist das Wetter fast immer schön und ein Maifest im Freien wird veranstaltet. Alle sitzen auf dem Rasen, bringen Getränke und Speisen mit, die Kinder können frei herumlaufen oder mit den Luftballons spielen.

25. In den deutschsprachigen Ländern ist der Geburtstag das wichtigste persönliche Fest, nicht nur die Verwandten, sondern auch die Freunde und Kollegen grüßen das Geburtstagskind. Der Fasching wird vor allem am Rhein mit Karneval und Umzügen gefeiert. Es gibt auch im Sommer Straßenfeste und auch die Vereine veranstalten ihre Feiern, so z. B. das Schützenfest.

26. Sie verbreiten sich sehr stark, aber sie haben keine Wurzeln in Europa, sondern sie dienen oft nur kommerziellen Interessen, deshalb glaube ich, dass es nur eine vorübergehende Mode ist.

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Umweltschutz – Fragen

1. Den Begriff „Umweltschutz” hört man immer öfter. Was ist eigentlich darunter zu verstehen?

2. Was gehört zu unserer Umwelt?

3. Warum muss diese Umwelt heutzutage besonders geschützt werden?

4. Was ist ein Treibhauseffekt?

5. Was für Folgen hat der Treibhauseffekt?

6. Was für Gefahren birgt die Erwärmung der Erde?

7. Was kann noch zur Erwärmung der Erde beitragen?

8. Warum ist es gefährlich, wenn die Ozonschicht dünner wird?

9. Was ist für die Verschmutzung der Luft verantwortlich?

10. Wie kann man der Zerstörung der Ozonschicht vorbeugen?

11. Was war das erste Zeichen der Luftverschmutzung?

12. Wo hat der saure Regen noch Schäden angerichtet?

13. Was für Maßnahmen können den sauren Regen verhindern?

14. Was ist die grüne Lunge unserer Erde?

15. Was gefährdet die Regenwälder?

16. Warum ist es gefährlich, die Regenwälder auszurotten?

17. Was belastet die Ozeane?

18. Warum verursachen Öltanker so viele Unfälle?

19. Wie sieht es mit den Trinkwasserreserven der Welt aus?

20. Wie kann man gegen diese Verschwendung etwas tun?

21. Sind die Seen und Flüsse von Ungarn sauber genug?

22. Was für eine Katastrophe hat die Theiß 2000 erlitten?

23. Was kann man gegen solche Umweltverschmutzungen tun?

24. Was kann ein Privatmensch für den Schutz unserer Umwelt machen?

25. Gibt es in Ihrem Wohnort einen Mülltransport?

26. Was versteht man unter Mülltrennung?

27. Gibt es dafür schon einige Beispiele?

28. Warum ist es vorteilhafter, die Küchen- oder Gartenabfälle auf den Komposthaufen zu werfen?

29. Was passiert sonst mit dem Hausmüll?

30. Wie kann der Müll beseitigt werden?

114

31.

Was für Gefahren haben die Mülldeponien bzw. –verbrennungsanlagen?

32. Was ist der Sondermüll?

33. Wie sollte der Sondermüll behandelt werden?

34. Denken Sie schon beim Einkaufen an den Müll?

35. Was ist eine Pfand- oder Mehrwegflasche?

36. Was machen Sie mit den alten Zeitungen?

37. Was wird aus wiederverwertetem Papier hergestellt?

38. Was können die Städte für die saubere Luft tun?

39. Wie sieht es in Ihrem Wohnort aus?

40. Wie können die öffentlichen Verkehrsbetriebe zur Verbesserung der Umwelt beitragen?

41. Wie sollte man Wasch- und Putzmittel kaufen?

42. Warum ist es wichtig, mit der Energie zu sparen?

43. Wie kann man im Privatleben sparen?

44. Welche ist heute die sauberste Energie?

45. Was für alternative Enegiequellen wurden in der letzten Zeit erkannt?

46. Gibt es in Ungarn viele Solarhäuser?

47. Welche Organisationen kämpfen für den Schutz unserer Erde?

48. Kennen Sie einige Aktionen?

49. Wo kann man noch unberührte Natur treffen?

50. Welche sind die ungarischen Nationalparks?

51. Was für Folgen hat es für die Landwirtschaft?

52. Was für Gefahren gibt es für unsere Fauna?

53. Wo ist die Liste der gefährdeten Rassen zu finden?

54. Welche Organisationen kämpfen für die Erhaltung der Tierwelt?

55. Was für eine Rolle spielen dabei die Zoos?

56. Gibt es auch in Ihrem Wohnort einen Zoo?

57. Haben Sie auch zu Hause Tiere?

58. Hätten Sie einige Tipps zur Rettung unserer Umwelt?

115

Umweltschutz – Antworten

1. Umweltschutz bedeutet die Maßnahmen, durch die man versucht den Lebensraum des Menschen zu schützen.

2. Die Erde, die Luft, das Wasser und die Pflanzen bilden unsere Umwelt.

3. Die Zivilisation hat eine Menge Effekte verursacht, die unseren Lebensraum gefährden.

4. Das ist die Erscheinung, dass die Sonnenstrahlen die Erde unbehindert erreichen können, aber nicht mehr reflektiert werden, denn eine Schicht von Kohlenmonoxyd verhindert es.

5. Dadurch wird die Temperatur der Erde immer wärmer.

6. Die Folgen kann man nicht genau ausrechnen. Aber wenn die Eisberge an den Polen verschmelzen, wird der Pegel der Weltozeane z. B. so stark erhöht, dass große Gebiet unter Wasser geraten können.

7. Die Verwendung von FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoff), die in Deos und in einigen Kühlgeräten verwendet wurde, hat der Ozonschicht der Erde stark geschadet.

8. So entstehen Ozonlöcher, durch die uns eine verstärkte Sonneneinstrahlung erreicht, die auch für die Haut gefährlich ist.

9. Vor allem die Industrie, denn besonders die Kohlendioxydemission der entwickelten Industrieländer verpestet Luft verpestet, aber auch der immer stärkere Autoverkehr mit seinen Abgasen.

10. Die meisten Länder der Welt haben darauf verzichtet, weiterhin FCKW zu verwenden und die Emission der Abgase wurde auf einem früheren Niveau beschränkt.

11. Das Waldsterben in Europa hat die Aufmerksamkeit auf dieses Thema gelenkt. Die Abgase beinhalten Schwefeldioxyd (SO 2 ), daraus entsteht durch den Regen Schwefelsäure. Der saure Regen hat große Waldgebiete zerstört.

12. An alten Baudenkmälern. Viele alte Kirchen und Baudenkmäler (z. B. der Zwinger in Dresden), die schon seit Jahrhunderten bestehen, leiden darunter, dass die Zierden und die Skulpturen wegen des sauren Regens kaputt gegangen sind.

13. Die Industriebetriebe mussten Filteranlagen besorgen, die die gefährlichen Stoffe in den Abgasen ausfiltrieren. Zweitens wurden die PKW-s mit

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Katalysatoren versorgt und das bleifreie Benzin wurde eingeführt, was zu weniger gefährlichen Autoabgasen geführt hat.

14. Die Regenwälder in Südamerika und in Afrika produzieren die größte Menge an Oxygen.

15. Besonders in Südamerika, in Brasilien usw. wollen die armen Bauern die Regenwälder ausrotten, um landwirtschaftlich nutzbare Felder zu gewinnen.

16. Einerseits wird so weniger Oxygen hergestellt. Zweitens schützen die Wälder den Boden vor Erosion, aber wo die Wälder verschwunden sind, kann das Regenwasser die ganze Bodenschicht wegspülen.

17. Der zu starke Schiffsverkehr (oft durch Unfälle) verschmutzt das Wasser, die maßlose Fischerei führt dazu, dass die Lebewesen der Ozeane (Fischarten, Wale oder Robben) aussterben.

18. Da die Inhaber nach einem hohen Gewinn streben, laufen oft alte, unsichere Schiffe unter der Flagge von kleinen Staaten ohne Versicherung. Sie werden nicht gewartet, sind verrostet, so kommen natürlich häufig Unfälle vor, die das Wasser und die Ufer kaputt machen.

19. Unsere Erde hat kaum noch Reserven. Eigentlich bedeuten nur die Eisberge um die Pole eine Möglichkeit, noch an trinkbares Wasser zu kommen, deshalb ist es so gefährlich, wenn sie wegen der Erwärmung der Erde verschmelzen. In Afrika und den arabischen Staaten mangelt es schon seit langem an Trinkwasser, so können auch die Kulturpflanzen nicht bewässert werden, dadurch herrscht in vielen Ländern Hungersnot. Wir in Europa haben noch genügend Wasser, vielleicht gehen deshalb viele Menschen so verschwenderisch damit um.

20. Man sollte nicht zu oft baden, lieber duschen, denn so werden um 100 Liter weniger Wasser verbraucht. Außerdem sollte man die tropfenden Wasserhähne reparieren lassen, so verschwenden wir doch wieder viel Wasser. Auch bei den Toiletten gibt es schon einige Typen, die das Wasser sparsam verwenden.

21. Im großen und ganzen ja, aber es gibt immer Skandale, wenn z. B. ein Industriebetrieb das Schmutzwasser direkt in den Fluss reinlässt. Der krasseste Fall war aber die Theißkatastrophe im Jahr 2000.

22. In einem Bergwerk in Rumänien wurden die Dämme durchbrochen, dadurch ist eine große Menge Zyanid in die Theiß gelangt. Das hat ein massenhaftes Fischsterben ausgelöst.

117

23. Alle Länder sollten sich an die Umweltschutzvorschriften halten und keine Ausnahmen erlauben. Daneben müssen die Betriebe, die die Umwelt verschmutzen, so große Strafen zahlen, dass es sich eher lohnt, Schutzvorkehrungen zu treffen.

24. Sehr vieles, glaube ich. Wir haben schon den sparsamen Wasserverbrauch erwähnt. Daneben kann man dafür sorgen, dass der Abfall nicht auf der Straße weggeworfen wird, und überhaupt weniger Müll entsteht.

25. Ja, zweimal pro Woche werden die Mülltonnen entleert.

26. Mülltrennung bedeutet, dass man die wiederverwendbaren Abfälle von dem anderen Müll getrennt sammelt.

27. Es kam schon vor, dass einige Container für Glas, Papier oder Dosen aufgestellt wurden, sie sind aber später verschwunden. Jetzt habe ich in der Zeitung gelesen, dass solche Container vor den Schulen aufgestellt werden. Das ist keine schlechte Idee: Je früher man mit der Umwelterziehung anfängt, desto erfolgreicher wird sie sein.

28. Einerseits kann man damit Geld sparen, denn je weniger Abfall wir produzieren, desto weniger Geld müssen wir für den Mülltransport zahlen. Andererseits kann man aus diesem „Biomüll” gute Pflanzenerde herstellen, die wir im Garten wieder zur Verbesserung des Bodens benutzen können.

29. Der Hausmüll wird zuerst in die Mülltonne geworfen, dann bringen große Müllwagen ihn zur Mülldeponie, wo er verfault.

30. Entweder wartet man etwa hundert Jahre, bis der Müll der Deponien – immer mit einer Schicht Erde bedeckt – verfault, oder der Müll wird in Verbrennungsanlagen vernichtet.

31. Da die Zusammensetzung des Mülls nicht genau bekannt ist, können Giftstoffe von der Mülldeponie in das Grundwasser versickern oder von der Verbrennungsanlage in die Luft kommen.

32. Unter Sondermüll versteht man im allgemeinen den Müll, der Chemikalien beinhaltet, also Farben, Lacke, Batterien, Medikamente usw.

33. In Deutschland gibt es z. B. Entsorgungsstellen, wo man den Sondermüll abgeben kann. Bei uns ist es noch nicht verbreitet, vielleicht kann man die gebrauchten Batterien an den Tankstellen abgeben.

34. Ja, ich kaufe Erfrischungsgetränke nie in Einwegflaschen und bringe immer eine Einkaufstasche mit, damit ich keine Tüten zu kaufen brauche.

118

35.

Das ist eine Flasche, für die ich eine gewisse Summe beim Einkaufen zahlen muss, ich bekomme aber diesen Betrag wieder, wenn ich die Flasche ins Geschäft zurückbringe.

36. Wir sammeln die alten Zeitungen, binden sie ein und legen sie dann ins Treppenhaus. In vielen Schulen werden Aktionen fürs Papiersammeln organisiert, dann bringen die Kinder diese Zeitungen weg.

37. Papier ist gut geeignet für Recycling und daraus wird wieder Papier für Zeitungen, Schulhefte oder Toilettenpapier hergestellt.

38. Eine autofreie Innenstadt könnte sowohl den Menschen als auch den Gebäuden gut tun. Die Verkehrsbetriebe könnten umweltschonende Verkehrsmittel (Straßenbahnen oder O(berleitungs)-Busse einstellen, die die Luft nicht verschmutzen. Die Heizungen müssten auch modernisiert werden.

39. Wie haben zum Glück Straßenbahn- und O-Buslinien, auch einige Omnibusse wurden auf Gasbetrieb umgestellt. Aber der Plan, dass die Autos nicht mehr in die Innenstadt reinfahren dürfen, wird von Jahr zu Jahr verschoben. Außerdem liegen Sandgebiete um unsere Stadt, so ist der Staubgehalt unserer Luft ziemlich hoch.

40. Die Einstellung von Omnibussen mit Katalysatoren oder mit Gasantrieb könnte viel helfen. Daneben wäre es sehr nützlich, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel etwas öfter und pünktlicher fahren würden, so könnten mehr Leute umsteigen. Aber solange oft einige Linien ausfallen und man nicht ausrechnen kann, wann man ankommt, nimmt man lieber sein Auto und verschmutzt damit die Luft.

41. Die Zusammensetzung und die Dosierung sind gründlich zu studieren. Man sollte phosphatfreie Mittel nehmen, bei der Dosierung auf die Wasserhärte achten (die übrigens bei den örtlichen Wasserwerken zu erfahren ist). So wird nicht mehr Waschmittel als unbedingt notwendig verschwendet.

42. Damit können wir sowohl unsere Geldbeutel schonen als auch unsere Umwelt, die wir an unsere Kinder und Enkel weitergeben wollen.

43. Bei der Heizung z. B., man kann auch einen zweiten Pullover im Winter anziehen, bevor man die Heizung höher dreht. Oder man sollte das Licht ausmachen, wenn man einen Raum verlässt.

44. Heute gilt die Atomenergie als besonders sauber, aber auch da gibt es Probleme mit den ausgebrannten Heizelementen, die irgendwo vergraben werden sollten.

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Außerdem kann ein Atomkraftwerk große Tragödien verursachen denken wir nur an den Fall in Tschernobil.

45. Die Wind- und die Sonnenenergie versprechen gute Möglichkeiten für die Zukunft.

46. Leider nicht, obwohl das Land sehr reich an Sonneneinstrahlung ist. In den kühleren Ländern (in Deutschland oder Holland) gibt es viel mehr Solarhäuser. Bei uns sind diese Einrichtungen noch sehr teuer und sie werden erst nach Jahrzehnten rentabel.

47. Vor allem die Umweltschutzorganisation Greenpeace, aber es gibt noch weitere. Greenpeace hat gegen die Atombombenversuche, gegen die Schiffkatastrophen oder auch gegen die Luftverschmutzung gekämpft, wenn auch manchmal mit merkwürdigen Methoden.

48. Ein Schiff von Greenpeace wurde gesprengt, als sie einen französischen Atombombenversuch verhindern wollte. Manchmal lassen sich die Mitglieder mit einem Fallschirm auf Projekte herunter, wo sie demonstrieren wollen. Aber Greenpeace kümmert sich auch um die Erziehung der jüngeren Generation, so gibt es auch kleine Grüne.

49. Fast jedes Land hat Nationalparks und Landschaftsschutzgebiete, in denen die unberührte Natur erhalten werden soll.

50. Die Puszta Hortobágy und viele Teile von Kleinkumanien sind Nationalparke, dann das Gebirge Bükk, das Balaton-Oberland und der Fert (Neusiedler)-See. An Drau und Donau sowie an Maros und Körös liegen noch geschützte Gebiete. Das Donauknie gehört zum Nationalpark Donau-Ipoly. In der letzten Zeit wurde die rség, das westliche Grenzland auch ein Nationalpark. Und wir dürfen den Nationalpark Aggtelek mit den schönen Tropfsteinhöhlen auch nicht vergessen.

51. In diesen Gebieten darf natürlich nur eine umweltschonende Bebauung ausgeübt werden, also darf das Landschaftsbild nicht verändert werden oder nur ureingesessene Sorten dürfen gezüchtet werden. Auch auf die Chemikalien müssen die Bauern oft verzichten.

52. Viele Tierarten sterben aus, gerade wegen Verwendung von Chemikalien oder wegen Veränderung des Lebensraumes.

53. Sie werden in dem sogenannten „Roten Buch” aufgezählt.

54. Es gibt mehrere Organisationen, z. B. WWF (Stiftung für Wildwelt), es gibt aber auch kleinere und örtliche Vereine.

120

55. Die Zoos haben eine neue Aufgabe: Sie sollen nämlich gefährdete Tiere unter sicheren Umständen züchten, damit sie später in die Natur zurückgelassen werden können. Es gibt viele Tierrassen, die nur noch in den Zoos zu finden sind. 56. Ja, in Szeged gibt es einen Wildpark. Dort werden auch gefährdete Tiere, vor allem kleine Affenrassen gezüchtet, die sich dort auch vermehren. 57. Wir hatten früher Hunde, aber zur Zeit keinen. Es ist nicht einfach, in einer ziemlich kleinen Wohnung in der Innenstadt Tiere zu halten. 58. Ich glaube, es wäre am wichtigsten, die Verschmutzung einzustellen. Dazu müsste man neue, alternative, „saubere” Energiequellen finden. So etwas sind dieWindenergie oder die Solarenergie. Heute kostet so ein Windkraftwerk oder eine Solareinrichtung noch sehr viel Geld, aber ich hoffe, dass sie bald billiger werden.

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Politik – Fragen

1. Welche Wahlen gibt es bei uns und wie oft finden sie statt?

2. Wer kann an den Wahlen teilnehmen?

3. Haben Sie schon mal gewählt?

4. Wie kann man wählen?

5. Was ist der Unterschied zwischen den Parlaments- und Kommunalwahlen?

6. Wie viele Abgeordnete arbeiten im Parlament?

7. Wie viele Parteien sind im Parlament vertreten?

8. Gibt es auch Parteien außerhalb des Parlaments?

9. Wann ist eine Wahl erfolgreich?

10. Wie läuft eine Wahlkampagne ab?

11. Kommt wieder eine ruhigere Zeit nach den Wahlen?

12. Was ist eigentlich die Aufgabe des Parlaments?

13. Welche waren die wichtigsten Gesetze der vergangenen Zeit?

14. Wie regieren die Parteien?

15. Wer steht an der Spitze der Regierung?

16. Und wer ist der Präsident der Republik?

17. Wer steht an der Spitze einer Gemeinde?

18. Wie viele Abgeordnete sitzen in der Versammlung Ihrer Stadt?

19. Über welche Fragen entscheidet ein Stadtparlament?

20. Welche Institutionen finanziert eine Gemeinde?

21. Was für örtliche Steuern gibt es?

22. Wozu sind diese vielen Steuern überhaupt notwendig?

23. Ist das politische System in Deutschland auch so kompliziert?

24. Wissen Sie vielleicht, wie viele Abgeordnete der Bundestag hat?

25. Kennen Sie auch die größten deutschen Parteien?

26. Wie heißt der Regierungschef?

27. Ungarn ist bald Mitglied in der Europäischen Union. Wie finden Sie diesen Schritt?

122

Politik

1. Wir haben alle vier Jahre Parlamentswahlen und bald darauf Selbstverwaltungswahlen (Kommunalwahlen).

2. Alle Volljährigen, die das Wahlrecht besitzen, also die an öffentlichen Angelegenheiten teilnehmen dürfen, sofern sie keine Vorstrafe haben.

3. Ja, voriges Jahr gab es Wahlen und da ich volljährig war, durfte ich an den Wahlen teilnehmen.

4. Man wird in eine Wählerliste aufgenommen, darüber wird man benachrichtigt. Dann muss man im Wahlbezirk erscheinen, sich ausweisen. Dort werden mehrere Listen übergeben, damit geht man in eine Wahlzelle und macht ein Kreuz bei der Partei oder bei dem Abgeordnetenkandidaten, die bzw. den man gern im Parlament sehen würde. Alle diese Papiere kommen dann in einen Umschlag, den man in die Wahlurne einwirft.

5. Bei den Parlamentswahlen wählt man Parteien bzw. ihre Kandidaten, die die Wahlbürger im Parlament vertreten. Bei den Kommunalwahlen werden die Mitglieder des Stadtparlaments (städtische Versammlung) gewählt, die über die Geschehnisse in unserem Wohnort entscheiden werden.

6. 386 Abgeordnete. Ich glaube, das ist viel zu viel für so ein kleines Land.

7. Zur Zeit vier Parteien: die Ungarische Sozialistische Partei, der Bund Junger Demokraten, das Ungarische Demokratische Forum und der Bund Freier Demokraten.

8. Ja, die Parteien, die bei den Wahlen die Schwelle von 5% nicht erreichen, können ihre Vertreter nicht ins Parlament schicken.

9. In der ersten Runde wird der Abgeordnete gewählt, der wenigstens die Hälfte der Stimmen plus eine bekommen hat. In der zweiten Runde gewinnt derjenige, der die meisten Stimmen bekommen hat.

10. Nicht immer schön. Die Parteien machen viel Versprechen und kleben die Straßen mit den Fotos ihrer Kandidaten voll. Oft beschimpfen sie die anderen Parteien. Außerdem ist der Briefkasten voll von Werbezetteln der Parteien und Kandidaten.

11. Nicht immer, denn die Parteien verdächtigen manchmal die anderen mit unehrlichen Methoden, viele zeigen die Rivalen an usw. Außerdem hängen die

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verschmutzten Wahlplakaten noch Monate lang in der Stadt und verhässlichen sie.

12. Die Abgeordneten sind meistens in den Plänarsitzungen zu sehen, wo sie über Gesetze entscheiden. Diese Gesetze werden aber vorher in den verschiedenen Ausschüssen vorbereitet.

13. In Ungarn spielte sich eine wichtige gesellschaftliche Wende seit 1990 ab. Die Bedingungen für die freie Marktwirtschaft mussten geschaffen werden, dazu mussten eine Menge Gesetze z. B. über die Privatisierung, über Schadenersatz usw. gemacht werden. Das Land ist außerdem Mitglied in der NATO geworden und ab 2003 auch in der Europäischen Gemeinschaft. Das verlangte auch die Änderung vieler Gesetze.

14. Wenn eine Partei eine deutliche Mehrheit (50% der Angeordnete + 1) im Parlament hat, kann sie alleine die Regierung bilden. Meistens ist es aber nicht so, dann müssen zwei oder sogar drei Parteien eine Koalition bilden, dann sind auch die Vertreter aller Parteien in der Regierung zu finden.

15. Das ist der Ministerpräsident, meistens der Kandidat der größten und stärksten Partei.

16. Der Präsident der Republik ist eine außerparteiliche angesehene Person, die vor allem repräsentative Aufgaben ausübt und nur in Notfällen eine Entscheidung treffen kann.

17. Das ist der Bürgermeister, ebenfalls ein Vertreter der größten Partei oder in den Dörfern oft ein Unabhängiger.

18. Das kann ich leider nicht genau sagen, etwa um die fünfzig aus verschiedenen Parteien.

19. Man kann in der örtlichen Tageszeitung meistens über die finanziellen Probleme, über den Verkehr, über die Institutionen der Stadt und über örtliche Steuern lesen.

20. Vor allem die Schulen, die ärztliche Versorgung und außerdem Krankenhäuser, Verkehrsunternehmen und andere kulturelle Institutionen in größeren Städten.

21. Es ist verschieden, aber die meisten Gemeinden verlangen schon eine Gewichtsteuer nach dem Gewicht der Fahrzeuge und eine Gewerbesteuer von den Unternehmen. In einigen Siedlungen existieren auch Grundstücksteuern und in touristisch bevorzugten Ortschaften auch Kurtaxen.

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22.

Daraus finanziert der Staat bzw. die Gemeinde die Funktion der Institutionen, also Verkehr, Gesundheitswesen, Unterricht, Kultur usw.

23. In Deutschland ist es noch komplizierter, dieser Staat besteht ja aus 16 Bundesländern. Dort arbeiten also auch Landtage neben dem Bundestag, dem dortigen Parlament, so gibt es also noch eine dritte Wahl, die Landtagswahlen.

24. Vor kurzem habe ich gelesen, dass etwa 600 Abgeordnete im Bundestag sitzen.

25. Ja, zu den Rechten werden die CDU und CSU gerechnet, zu den Linken die Sozialdemokraten (SPD) und die Grünen.

26. Der Regierungschef von Deutschland ist der Bundeskanzler.

27. Ich freue mich darauf, dass wir endlich der Union beitreten können. Ich glaube, vor allem wir Jugendliche können daraus viel profitieren, aber dieser Schritt wird für das ganze Land vor allem vorteilhafte Änderungen bringen.

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Fremdsprachen – Fragen

1. Welche Fremdsprachen haben Sie gelernt?

2. Welche Fremdsprachen haben die Bewohner von Ungarn in den letzten 100 Jahren gekonnt?

3. Welche Sprachen werden in den Schulen unterrichtet?

4. Wie viele Sprachstunden haben die Schüler?

5. Wie sieht es an den Universitäten aus?

6. Können auch Erwachsene noch eine Fremdsprache erlernen und wie?

7. Warum wollen so viele Schüler eine Sprachprüfung ablegen?

8. Was motiviert Sie persönlich?

9. Wie haben Sie sich auf diese Sprachprüfung vorbereitet?

10. Wie finden Sie die Sprachbücher?

11. Für welche Berufe sollte man unbedingt Fremdsprachen können?

12. Wie kann man eine Sprache am besten erlernen?

13. Was kann noch bei dem Sprachenlernen behilflich sein?

14. Waren Sie schon mal in einer ausländischen Sprachschule?

15. Was halten Sie für das Wichtigste beim Sprachenlernen?

16. Haben Sie Freunde oder Verwandte im Ausland?

17. Warum lernen Sie gerade Deutsch?

18. Viele sagen, Deutsch sei eine besonders schwere oder komplizierte Sprache. Wie denken Sie darüber?

19. Möchten Sie noch weitere Sprachen erlernen? Welche und warum?

20. Inwiefern unterscheidet sich Sprachlernen vom Lernen anderer Fächer?

21. Mussten Sie schon mal Ihre Fremdsprachenkenntnisse verwenden?

22. Muss man immer ein Wörterbuch dabei haben?

23. Wie wichtig ist die Grammatik einer Fremdsprache?

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Fremdsprachen

1. In der Grundschule habe ich zwei Jahre lang noch Russisch gelernt, dann habe ich mit der deutschen Sprache angefangen. Im Gymnasium habe ich zwei Jahre auch Englisch gelernt.

2. Am Anfang war das Deutsche die bekannteste Fremdsprache. Nach dem 2. Weltkrieg musste jeder Russisch lernen, die weiteren Fremdsprachen wurden erst später genehmigt.

3. Englisch ist heute die beliebteste Fremdsprache, etwa 60% der Sprachlerner wählen sie. Dann folgt das Deutsche mit ca. 30%. Französisch, Spanisch und Italienisch wird nur in wenigen Schulen unterrichtet.

4. In einer Normalklasse gibt es zwei oder drei Sprachstunden. In den Spezialklassen haben die Schüler an jedem Tag Sprachunterricht.

5. An der Uni werden meistens die Fachsprachen unterrichtet, also die wissenschaftliche Sprache. Das Niveau ist sehr verschieden, aber auch die Erfordernisse sind nicht gleich. An einigen Hochschulen reicht eine Grundstufenprüfung für das Diplom, an manchen Universitäten werden sogar zwei Prüfungen in der Fachsprache gefordert.

6. Natürlich, es ist zwar schwieriger, neben der Arbeit und der Familie noch Sprachen zu lernen, aber es ist nicht unmöglich. Oft organisieren Firmen Sprachkurse für die Mitarbeiter, oder man kann eine Sprachschule aufsuchen.

7. Wer eine Sprachprüfung abgelegt hat, braucht kein Abitur in der Fremdsprache mehr zu machen. Außerdem geben die Unis bei der Aufnahmeprüfung Pluspunkte für die Sprachprüfung.

8. Ich brauche zu meinem Diplom die Sprachprüfung. Ich bin nämlich im vorletzten Studienjahr und kann das Staatsexamen erst dann bestehen, wenn ich eine Sprachprüfung abgelegt habe.

9. Ich habe einen Sprachkurs besucht, wo wir ein Prüfungstraining gemacht haben:

prüfungsähnliche Aufgaben wurden gelöst, daneben haben wir die Themenkreise sowie die Grammatik wiederholt.

10. Es gibt eine sehr große Auswahl an diesen Büchern. Ich lerne am liebsten mit denjenigen, die in Deutschland herausgegeben wurden. Sie sind zwar etwas teuer, aber interessant und modern. Im Gymnasium haben wir noch mit einem uralten, langweiligen Buch gearbeitet.

127

11. In einigen Berufen sind die Fremdsprachenkenntnisse unentbehrlich, z. B. für den Außenhandel, für die Fachleute der Tourismusbranche. Wer oft ins Ausland fährt, sollte wenigstens eine Weltsprache können. Aber es stimmt schon, dass Akademiker wirklich Sprachen können müssen, sonst können sie die Fachliteratur nicht studieren.

12. Ich glaube, man muss in der Schule anfangen, aber wenn man schon etwas kann, ist eine Reise in das Land der Zielsprache sehr nützlich. Da ist man gezwungen zu verstehen und sich zu verständigen, dadurch können die Hemmungen gelöst werden.

13. Heute kann jeder schon fremdsprachige Fernsehsendungen empfangen und so das Hörverstehen üben. Überall kann man auch fremdsprachige Zeitungen und Zeitschriften kaufen, die nicht nur den Wortschatz erweitern, sondern mit ihrer Hilfe kann man auch in vielen Themen auf dem Laufenden sein.

14. Ja, ich war einmal in einem Jugendlager des Goethe-Instituts. Es war sehr interessant, wir hatten am Vormittag Unterricht und am Nachmittag gab es viele Programme, Sportwettkämpfe und Ausflüge. Ich habe dort viele andere Jugendliche kennen gelernt, mit denen ich bis heute in Briefwechsel stehe.

15. Am wichtigsten ist, andere zu verstehen und sich zu verständigen. Ob es fehlerfrei ist oder nicht, zählt am Anfang nicht unbedingt, es wird erst auf einem höheren Niveau von Bedeutung.

16. Ich habe Verwandte, der Bruder meines Großvaters lebt in Deutschland. Ich war einmal mit meinen Eltern bei ihm, aber es ist schon lange her.

17. Vielleicht wegen der Verwandtschaft in Deutschland. Außerdem kann ich später auch in meinem Beruf die deutsche Sprache hoffentlich gut gebrauchen, es gibt doch viel Fachliteratur auf deutsch.

18. Ich glaube nicht, dass Deutsch besonders kompliziert ist, wenn ich es mit dem Ungarischen vergleiche, ist es sogar ziemlich logisch und übersichtlich.

19. Ja, ich möchte meine Englischkenntnisse entwickeln und richtig gut Englisch können. Natürlich möchte ich auch mein Deutsch weiter verbessern.

20. Also, wenn wir in Biologie oder in Geographie ein Thema nehmen, das müssen wir gut erlernen, aber dann kommt ein anderes Thema und wir können eigentlich das vorige vergessen. Beim Sprachenlernen darf man aber nie das vorher gelernte vergessen wie auch in Mathematik nicht.

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21. Ja, es ist schon vorgekommen, dass mich Touristen auf der Straße angesprochen haben, die Auskunft gebraucht haben. Einmal habe ich sogar einem Autofahrer den richtigen Weg erklärt. 22. Nein, überhaupt nicht. Wenn mir ein Wort nicht einfällt, versuche ich das Ganze auf eine andere Weise erklären. 23. Die Grammatik ist natürlich wichtig. Besonders Geschriebenes müsste man möglichst richtig schreiben. Beim Sprechen kann man kleinere Fehler übersehen. Viele haben leider so große Angst davor, dass sie einen grammatischen Fehler begehen, dass sie lieber überhaupt kein Wort in der Fremdsprache aussprechen. Das ist natürlich dumm: wenn man auch nicht ganz richtig spricht, ist es viel nützlicher als überhaupt nichts zu sagen.

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Ungarn, Szeged – Fragen

1. Was könnten Sie in einem Satz über Ungarn sagen?

2. Wie ist die Sprache?

3. Seit wann leben die Ungarn im Karpatenbecken?

4. Woher kamen die Ungarn?

5. Wer hat und wann wurde der ungarische Staat gegründet?

6. Was ist das traditionelle Verwaltungssystem Ungarns?

7. Was muss in der Verwaltung bald geändert werden?

8. Welche sind die Regionen von Ungarn?

9. Was bedeutet Transdanubien?

10. Was versteht man unter Ungarischer Tiefebene?

11. Gibt es auch Berge in Ungarn?

12. Welcher ist der größte See von Ungarn?

13. Welcher ist der größte Fluss?

14. Was ist die Hauptstadt von Ungarn?

15. Was für wichtige historische Ereignisse müssten in der Geschichte von Ungarn erwähnt werden?

16. Was für Naturwerte sind in unserer Heimat zu finden?

17. Könnten Sie etwas über die Kunst von Ungarn sagen?

18. Wofür interessieren sich die Touristen vor allem?

19. Gibt es in Ungarn nationale Minderheiten?

20. Aus welcher Stadt kommen Sie?

21. Wie viele Einwohner hat diese Stadt?

22. Was ist typisch für diese Stadt?

23. Hat die Stadt noch andere Spezialitäten?

24. Wie sieht das Stadtzentrum aus?

25. Gibt es in dieser Stadt auch ein Theater?

26. Wo finden die Freilichtspiele statt?

27. Haben Sie schon mal eine Freilichtaufführung gesehen?

28. Hat diese Stadt viele Baudenkmäler?

29. Erwähnen Sie einige alte Denkmäler!

30. Was sollte ein Fremder noch in der Stadt besichtigen?