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bmwi_efacts 18 23.05.

2006 16:08 Uhr Seite 1

Ausgabe Nr. 18 | Februar 2006

e-f@cts
Innovationspolitik, Informationsgesellschaft, Telekommunikation
Informationen
zum E-Business

Schwerpunkt
Die Konsumenten haben mittler-
weile das Internet als „echte“
Einkaufswelt entdeckt. Aber der
„Online-Kunde“ denkt, entschei-
det und handelt oft völlig anders
als der „Offline-Kunde“.
3 ab Seite 1
Fakten & Zahlen
Kunden finden im Internet
Die Kunden sind heute nicht anders als früher. Es gibt dabei auch Kunden im Internet, die
Der Online-Kunde „funktioniert“ eigentlich wie durch virtuelle Einkaufswelten „bummeln“
alle anderen Kunden auch: Er wählt das, was er (z. B. um Preise zu vergleichen), ohne gleich
kauft, aus einer Vielzahl von Angeboten aus. etwas zu kaufen.
3 ab Seite 2 Dazu verschafft er sich, wenn möglich, die für
den Kauf relevanten Informationen. Hier ist das Online-Kunden erreichen
E-Business-ABC Internet eine schier unerschöpfliche Fundgrube. Da der virtuelle Kunde meist unsichtbar bleibt,
Diese Fundgrube nutzen heute nahezu alle Al- ist er – eigentlich – ein schwer zu durchschau-
Bodytext, Description, Domain, tersgruppen, vor allem die kaufkräftigen Schich- ender Konsument. Aber auch er hinterlässt
Header, Keywords, Meta-Tags, ten, die das Internet immer mehr als Marktplatz zahlreiche digitale Spuren, so dass Sie sich als
Spider entdecken. Anbieter ein Bild vom Verhalten der Kunden im
3 ab Seite 6 Die Konsumenten haben mittlerweile das Internet zeichnen können. So verrät beispiels-
Internet als „echte“ Einkaufswelt entdeckt. Da- weise ein Blick in die Webstatistik einiges über
bei zählen andere Bedürfnisse und Faktoren als das Verhalten des Kunden: Hier wird erfasst, wie
offline. Der „Online-Kunde“ denkt, entscheidet lange ein Besucher auf der Website verweilt,
und handelt oft völlig anders als der „Offline- und welche (Produkt-)Seiten er sich angesehen
Praxis & Technik Kunde“. Vor allem ein hoher Informationsbe- hat. So kann eine kurze Besuchsdauer und eine
darf und Schnelligkeit zeichnen ihn aus. Er will hohe Zahl abgerufener Seiten auf die gezielte
Checkliste: aktuelle und zielgenaue Informationen erhal- Suche eines Besuchers hinweisen. Im Gegensatz
Wie gut wird Ihre Website im ten. Fehlen Informations- oder Kaufangebote dazu kann eine geringe Zahl abgerufener Sei-
Internet gefunden? auf den ersten Blick, sind die „Online-Kunden“ ten und eine lange Besuchsdauer bedeuten,
3 Seite 6 irritiert und gehen blitzschnell zum nächsten dass der Besucher sehr intensiv die Inhalte der
Anbieter weiter. Website wahrnimmt.
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2 Schwerpunkt

Kunden finden
im Internet

Inhalt Besonders für kleinere Unternehmen erge- Qualitätsbewusstsein das wichtigste Verhaltens-
ben sich gute Chancen, Kunden zu gewinnen, muster ist. Den eigenen Lebensstil durch den
Schwerpunkt die ansonsten nur mit ungleich höheren Auf- Kauf von Waren zu unterstützen und auszuleben
Kunden finden im Internet wendungen möglich sind. Wenn Sie die Be- ist heute ein häufig zu beobachtendes Phäno-
3 ab Seite 1 dürfnisse Ihrer (potenziellen) Kunden, Ihre Vor- men. Diese Lebensstile auch durch Angebote im
lieben und Verhaltensweisen erkennen und Internet anzusprechen, ist die Aufgabe des On-
Fakten & Zahlen Kunden im Internet heute richtig ansprechen, line-Marketings.
können Sie an Wettbewerbsfähigkeit deutlich
zulegen und auch Ihre Umsätze erhöhen oder Typische Faktoren für Internet-
zumindest stabilisieren. Schaffen Sie das nicht, Kaufentscheidungen
laufen Sie Gefahr, sie an die Konkurrenz zu ver- 3 Meist suchen Konsumenten im Internet
lieren. Das bedeutet: Sie benötigen für das Inter- nach seltener erhältlichen Gütern und Dienst-
net eigene, andere Marketingmaßnahmen für leistungen, die vor allem vor Ort nicht (oder zu
Ihre Produktentwicklung, Preisgestaltung und einem zu hohen Preis) zu bekommen sind.
3 ab Seite 2 Ihren Vertrieb. 3 Außerdem spielt der kurzfristige Impuls-
kauf, also der Konsum über die Ansprache von
E-Business-ABC Der virtuelle Kunde Emotionen oder Erlebnissen, im Internet gerade
Bodytext, Description, Domain, „Den“ virtuellen Kunden gibt es aber nicht. bei jüngeren Käuferschichten eine tragende
Header, Keywords, Meta-Tags, Multidimensionale Kunden, also Kunden mit Rolle.
Spider stets unterschiedlichem und sich veränderndem 3 Hinzu kommt, dass der Kauf im Internet
3 ab Seite 6 Verhalten, Käufer mit besonderen, extravagan- oftmals bequemer ist, gerade für Berufstätige –
ten Vorlieben wechseln sich mit Käufern ab, denn hier ist man nicht an Öffnungszeiten ge-
Praxis & Technik deren Jagd nach Schnäppchen bei gestiegenem bunden.
Checkliste:
Wie gut wird Ihre Website im
Internet gefunden? Wege, auf Internetseiten aufmerksam zu werden
3 Seite 6
Angaben in % (Mehrfachnennungen möglich)

Suchmaschinen und Suchkataloge


71

Empfehlungen von Freunden/Bekannten


67

Surfen auf anderen Seiten


54

Hinweise in Zeitschriften und Zeitungen


52

Links
47

Hinweise im Fernsehen
37

Hinweise im Radio
18

Quelle: ARD/ZDF-Online Studie 2003


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Kunden im Internet 5. Vertrauen ist gut Internetsurfer sind wie Schau-


Da Kundengewinnung wesentlich aufwändiger fensterbummler. Man muss
werben als Kundenbindung ist, sollten Kunden gebun- wissen, wo Kunden im Internet
Die wenigsten Websites sind heute wirklich zur den werden. Leider haben viele schwarze Schafe „bummeln“ gehen und wonach
Kundengewinnung geeignet und erfolgreich. die meisten Internetnutzer sehr skeptisch ge- diese suchen.
Denn Kundengewinnung im Internet funktio- macht. Deshalb ist es gut, dem Besucher der Web-
niert anders als in der realen Welt. site Referenzen anzubieten, z. B. Bewertungen
oder Gästebucheintragungen zufriedener Kun-
1. Kundenverhalten im Internet analysieren den. Eine weitere Möglichkeit sind Garantien:
(dein Kunde, das bekannte Wesen) Sie können z. B. den eigenen Online-Shop zer-
Es gilt herauszufinden, was genau die Kunden tifizieren lassen. Dadurch wecken Sie bei Shop-
im Internet suchen, was sie dort machen und Besuchern Vertrauen. Vor allem auch durch
wo sie sich online aufhalten. Internetsurfer sind guten Service können Sie Kunden zu Stamm-
wie Schaufensterbummler. Man muss wissen, kunden machen.
wo Kunden im Internet „bummeln“ gehen und
wonach diese suchen. Entscheidend ist, ihnen
internetfähige Produkte anzubieten. Nutzen
Verkaufsanbahnung per
Sie dafür Studien zur Konsumforschung (z.B. Internet
der Gesellschaft für Konsumforschung, GfK). Und
fragen Sie auf Ihren Internetseiten Ihre Kunden Die Online-Umsätze der meisten Unternehmen,
nach Wünschen, Vorlieben, Gewohnheiten die per Internet verkaufen, sind zumeist noch
usw. immer auf recht niedrigem Niveau, aber mit
deutlich steigender Tendenz. Bei der Verkaufs-
2. Ohne passenden Köder beißen keine Fische
Kunden müssen auf der Website etwas Beson-
deres, einen Zusatznutzen, erhalten. Und zwar Internetzugang nach Altersgruppen
einen solchen, den diese auch im Internet suchen.
Das Internet ist ein Informationsmedium. Da- Angaben in % ■ IV. Quartal 2004 ■ IV. Quartal 2003
her müssen auf der Website z. B. nützliche Infor-
mationen, Preisausschreiben, Coupons oder 18-24 Jahre
kostenlose Zusatzdienste angeboten werden. 82
75
3. Wer sucht, der findet 25-29 Jahre
Die Website muss im Internet gefunden und 81
deshalb für Suchmaschinen optimiert werden. 83
Denn: Die meisten Besucher kommen immer
30-39 Jahre
noch über die Suchmaschinen auf eine Website. 79
77
4. Nicht vom Haken lassen
40-49 Jahre
Dem Besucher muss der Aufenthalt auf der Web- 77
site so einfach, so angenehm und so nützlich 74
wie möglich gestaltet werden. Und der Kunde
50-59 Jahre
muss auch anbeißen. Er kann etwas bestellen,
69
sich für einen Newsletter eintragen oder seine 62
Daten zur Kontaktaufnahme abgeben. Einen
Fisch, der erst einmal vom Haken gerutscht ist, ab 60 Jahre
30
sieht man meist nicht wieder. 24
Quelle: Forschungsgruppe Wahlen 12/2004
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4 Schwerpunkt

Kunden finden
im Internet

Internetnutzer informieren Wir sind die Kunden


sich bei knapp 30 Prozent ihrer
Laden-Einkäufe vorher im Privatkunden: Laut aktuellen Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen besaßen Ende 2004 62 Pro-
Internet. Das bedeutet: Das zent der deutschen Bevölkerung einen Internetzugang, rund 4 Prozent mehr als im gleichen Quartal
Internet hat als Informations- des Vorjahres. Das bedeutet: Die Zahl der potenziellen Kunden im Internet steigt weiter. Und sie
medium und Anreiz für Ein- schließt alle Altersklassen ein.
käufe in Ladengeschäften eine In besonderem Maße lassen sich Zuwachsraten bei den jüngsten Befragten im Alter zwischen
große Bedeutung. 18 bis 24 Jahre (+7 Prozent) und den älteren Befragten ab 50 Jahre feststellen (+7 Prozent bei den
50- bis 59-jährigen und +6 Prozent bei den ab 60-jährigen). Fast ein Drittel der Befragten, die älter
als 60 Jahre sind, verfügen demnach über einen Internetzugang. Somit wird deutlich, dass die
Gruppe der über 60-jährigen Personen („Silversurfer“) auch zu einer wichtigen Kunden-Zielgruppe
heranwächst, die über das Medium Internet erreicht werden kann.
Geschäftskunden: Unternehmen, vor allem Handelsunternehmen, nutzen das Internet noch stärker.
Hier hat das Internet mit einer Nutzungsrate von 80 Prozent und mehr in nahezu allen Unternehmen
Einzug gehalten.

anbahnung nimmt das Internet jedoch eine Jahres 2003 ergab aber, dass dabei die meisten
zentrale Bedeutung ein. Dies ist auf zwei ver- Nutzer (71 Prozent) eine Seite per Suchmaschine
schiedene Weisen möglich: oder Suchkatalog finden. Das macht deutlich,
3 Kaufanbahnung über das Internet mit Kauf wie wichtig es ist, in relevanten Suchmaschinen
im Ladengeschäft gut gelistet zu sein.
3 Kaufanbahnung über ein Ladengeschäft Heutzutage verwendet nahezu jeder Inter-
mit Kauf im Internet netsurfer Suchmaschinen als Hilfsmittel für
Suchmaschinen- Wie effektiv diese Kaufanbahnung ist, hat Streifzüge durch das Internet: rund 91 Prozent
nutzung das ECC Handel im Rahmen einer repräsentati- aller Internutzer (Quelle: Machill, Welp 2003).
ven Online-Befragung von 1.239 Internet-Nut-
allgemein zern überprüft. Die Online-Shopper und Nicht-
■ 9 % Nein Online-Shopper (Internet-Nutzer, die aber keine
So landen Sie weit
■ 91 % Ja Waren über das Internet kaufen) wurden nach vorn bei der Suche mit
ihrem letzten Einkauf im Internet oder in einem
Ladengeschäft befragt. Dabei wurde die Unter-
Suchmaschinen
suchung auf zwölf ausgewählte Branchen be- Die Suchmaschinen sind nach wie vor die erste
schränkt, zu denen u. a. Bücher, Drogerie-/Kos- Anlaufstelle bei der Informationsrecherche im
metikartikel, Bekleidung und Möbel zählten. Internet. Wie aber kommt es, dass einige Web-
Ergebnis: Internetnutzer informieren sich bei seiten unter den ersten auf der Ergebnisliste der
knapp 30 Prozent ihrer Laden-Einkäufe vorher Suchmaschinen erscheinen, während andere
im Internet. Das bedeutet: Das Internet hat als Angebote viel weiter unten stehen?
Informationsmedium und Anreiz für Einkäufe Grundsätzlich haben alle Suchmaschinen
in Ladengeschäften eine große Bedeutung. eins gemeinsam: Sie beurteilen alle Webseiten
im Internet nach bestimmten Kriterien. Je bes-
So finden Kunden Ihre Internetseite: ser die Bewertung, desto weiter vorn landet eine
Suchmaschinen Website in der Ergebnisliste. Wie die Bewertung
Der Slogan des „Sponsored Links“-Anbieters ausfällt, entscheiden die so genannten Spider
Overture bringt es auf den Punkt: „Suchen Sie (oder Robots, Crawler), die im Auftrag der Such-
nicht nach Ihren Kunden. Lassen Sie sich finden!“ maschinenbetreiber eigenständig und kontinu-
Internetnutzer gehen zwar auf vielen unter- ierlich das Internet durchsuchen und die ge-
Quelle: Machill, Welp: Wegweiser im Netz,
schiedlichen Wegen auf eine bestimmte Seite fundenen Seiten dem Index ihrer Suchmaschine
Bielefeld 2003
im Internet zu. Eine ARD/ZDF-Online Studie des hinzufügen. Dabei berücksichtigen sie ganz
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bestimmte Elemente der Internetseiten, die Sie hält; damit kann eine Suchmaschine wenig Die Suchmaschinen sind nach
so vorteilhaft wie möglich gestalten sollten: anfangen. Achten Sie also darauf, dass wichtige wie vor die erste Anlaufstelle
Seiteninformationen: Hier handelt es sich um Begriffe zu Ihrem Unternehmen auch tatsäch- bei der Informationsrecherche
Informationen einzelner Webseiten (Metatags), lich im Text auf Ihrer Website vorkommen. Um im Internet. Sie beurteilen alle
die zur Programmierung der Seite (Quelltext) sich auf diese Suchdienste einzustellen, sollten Webseiten im Internet nach
gehören und mitgeführt werden, die aber für Sie zur Seitenbeschreibung Schlüsselwörter bestimmten Kriterien. Je besser
den Betrachter per Browser nicht sichtbar sind. (Keywords) verwenden: prägnante Schlüsselbe- die Bewertung, desto weiter
Von den Suchmaschinen können sie allerdings griffe, die Ihr Unternehmen bzw. Ihre Produkte vorn landet eine Website in der
gelesen werden. Bei der Programmierung einer beschreiben. Insgesamt sollten Sie hier ca. 10 Ergebnisliste.
Website werden diese Informationen manch- bis 15 Stichwörter auflisten.
mal – leider des öfteren auch von professionel- 3 Elemente/Seitentext: Die richtige Gestal-
len Webdesign-Agenturen – vernachlässigt, da tung ist Basis für eine gute Platzierung in Such-
man sich nur auf die für den Menschen sichtba- maschinen. Neben dem reinen Seitentext ent-
ren Bereiche einer Website beschränkt. Deshalb halten viele Webseiten zusätzlich Bilder, Grafi-
sollten Sie als Website-Betreiber vorab Schlüs- ken oder Animationen. Suchmaschinen können
selbegriffe definieren, unter denen Sie auch ge- aber nur mit Textseiten gut umgehen. Daher
funden werden möchten, und diese Ihrem Dienst- sollten Sie Ihre Webseiten so gestalten, dass der
leister bzw. Ihrer Webagentur mitgeben. So Text überwiegt. Achten Sie dabei darauf, dass
sollten in den Metatags wichtige Hinweise zum Ihre Schlüsselwörter auch im weiteren Text im-
Unternehmen, den Produkten und Dienstleis- mer wieder vorkommen. Nicht zu oft: in 100
tungen auf jeden Fall mehrfach enthalten sein, Wörtern des Textes etwa fünf Mal.
da diese Informationen für die meisten Sucher- 3 Alternativer Text für Grafiken und Bilder:
gebnisse verantwortlich sind. Dabei geht es im Grafiken und Bilder werden von Suchmaschi-
Einzelnen um folgende Seiteninformationen: nen nicht erfasst. Der alternative Text berichtet
3 Seitentitel (Title): Stellen Sie sicher, dass etwas über die Inhalte und sollte somit Suchma-
der Inhalt Ihrer Webseite mit den wichtigsten schinen davon erzählen, was in der Darstellung
Suchbegriffen, unter denen Sie in den Suchma- zu sehen ist.
schinen gefunden werden wollen, auch im Titel
Ihrer Seite steht. Dieser Titel sollte in fünf bis
max. zehn Worten aussagekräftig formuliert Suchmaschinennutzung nach Alter
werden. Der Seitentitel ist wichtig, denn einige
Suchmaschinen beschränken sich bei der Aus- Angaben in % der Internetnutzer
gabe von Treffern auf die bloße Wiedergabe die-
14-19 Jahre
ses Seitentitels.
96
3 Seitenbeschreibung (Description): Mit
der Seitenbeschreibung können Autoren von
20-29 Jahre
Webseiten eine ansprechende Zusammenfas-
90
sung des Seiteninhaltes anbieten. Viele Such-
maschinen verwenden die Seitenbeschreibung
30-39 Jahre
als Information über die Webseite und stellen
92
sie im Ergebnis als Beschreibungstext dar.
3 Keywords: Es gibt Suchmaschinen, die nicht 40-49 Jahre
den Volltext von Webseiten erfassen und regis-
92
trieren, sondern lediglich die ersten Zeilen eines
Webdokuments. Das bedeutet: Dann kann die
50-65 Jahre
Registrierung bei der Suchmaschine (Index) nur
86
so gut sein wie diese ersten Zeilen. Das ist dann
problematisch, wenn eine Webseite nur ein Quelle: Machill, Welp: Wegweiser im Netz, Bielefeld 2003
„Willkommen“ oder ein Begrüßungsbild ent-
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6 Praxis & Technik

Checkliste:
Wie gut wird Ihre Website im Internet gefunden?
Je mehr Fragen Sie mit „Ja“ beantworten können, desto bessere Chancen haben Sie, im Internet
von Ihren Kunden gefunden und beachtet zu werden.

E-Business-ABC
Bodytext 3 Ist Ihre Internetpräsentation Bestandteil Ihres Marketingplans? ............................... ■ Ja ■ Nein
Der Bodytext ist der für den Nut-
zer sichtbare Text-Inhalt einer 3 Haben Sie Ihre Kunden, die Sie mit Ihrer Website erreichen möchten,
Webseite, also das, was im Brow- im Vorfeld analysiert und definiert?.................................................................................. ■ Ja ■ Nein
serfenster angezeigt wird.
3 Kommunizieren Sie Ihre Website auch „offline“ gegenüber Ihren Kunden,
Description z. B. mittels Briefpapier, Visitenkarten, Imagebroschüren, Messestand?.................... ■ Ja ■ Nein
Beschreibung (z. B. der Inhalt
einer Webseite) in den Meta-Tags 3 Ist Ihre Website logisch aufgebaut und gut strukturiert?.............................................. ■ Ja ■ Nein
im Header eines HTML-Doku-
ments. Diese Beschreibung 3 Funktionieren alle Verlinkungen auf Ihrer Website?..................................................... ■ Ja ■ Nein
nehmen Suchmaschinen in ihre
Datenbank auf. 3 Verfügt Ihre Website über eine Sitemap?......................................................................... ■ Ja ■ Nein

Domain 3 Bieten Sie Ihren Kunden etwas Besonderes auf Ihrer Website
Die weltweit eindeutige Adresse (z. B. Preisausschreiben, Service)?....................................................................................... ■ Ja ■ Nein
einer Internetpräsenz. Beispiel:
www.bmwi.de. Der letzte Teil des 3 Verfügt Ihre Website über Elemente zur Kundenbindung (z. B. Newsletter)?............ ■ Ja ■ Nein
Domainnamens (Top-Level-Do-
main) kennzeichnet meist das 3 Bieten Sie auf Ihrer Website Referenzen (z. B. Bewertungen oder
Land (.de für Deutschland). Die so Gästebucheintragungen) an?............................................................................................. ■ Ja ■ Nein
genannten generischen Domains
bezeichnen die Art der Internet- 3 Aktualisieren Sie Ihre Website regelmäßig? .................................................................... ■ Ja ■ Nein
präsenz (z. B. .com für kommer-
ziell, .org für Organisationen). 3 Ist Ihre Website suchmaschinengerecht programmiert?.............................................. ■ Ja ■ Nein

Header 3 Kommen Ihr Firmenname oder Ihre Produkte in der


Englisch für „Kopfteil“. Header Internetadresse (Domain) vor?........................................................................................... ■ Ja ■ Nein
bezeichnet in der Datenübertra-
gung den Anfangsteil eines Da- 3 Wurde Ihre Website manuell von Ihnen oder Ihrem
tenpaketes. Er enthält Informa- Dienstleister in Suchmaschinen angemeldet?................................................................. ■ Ja ■ Nein
tionen über Start- und Endpunkt
der Datei. 3 Wird dieser Eintrag regelmäßig ein- bis zweimal im Jahr aktualisiert?...................... ■ Ja ■ Nein

3 Haben Sie Ihre Website auch in regionale Portale, Branchenbücher


und Kataloge eingetragen? ................................................................................................ ■ Ja ■ Nein

3 Verweisen Sie und Ihre Geschäftspartner, Lieferanten usw.


gegenseitig auf ihre Websites?........................................................................................... ■ Ja ■ Nein

3 Haben Sie schon Bezahlwerbung in Suchmaschinen ausprobiert?............................. ■ Ja ■ Nein

3 Verfügen Sie über eine aussagekräftige Webstatistik, um den


Erfolg Ihrer Website zu messen?........................................................................................ ■ Ja ■ Nein

Quelle: BMWi 2005


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E-Business-ABC
Praxis-Tipps 3 Individuelle und kostenfreie Beratungsge-
spräche mit den E-Commerce-Experten des The- Keywords
Sie möchten einfach und schnell überprüfen, menschwerpunktes „Kundenbeziehungen und Englisch für Schlüsselwörter.
ob Ihre Website suchmaschinenfreundlich ist? Marketing“. Ihre Ansprechpartner finden Sie Schlüsselwörter sind Stichwörter
Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen kosten- unter: www.ec-kundenbeziehung.de/kontakt oder Schlagwörter, nach denen
frei zur Verfügung: man mit einer Suchmaschine
3 Analysetool Seekbot der Suchmaschine Hier einige Tools, die Ihnen bei der Überprüfung gezielt nach Webseiten suchen
Seekport: www.seekport.de/seekbot der Link-Popularität (sagt aus, welche Website kann, die diese Wörter enthalten.
3 Voreintrags-Check bei Webmasterplan.com: die meisten Links von anderen „populären“ Web- Der Erfolg einer Suche hängt
http://de.webmasterplan.com sites bekommt) Ihrer Website behilflich sein häufig von den richtig gewählten
3 Simulator bei Search Engine World – sieht können: Schlüsselwörtern ab.
Ihre Website mit den Augen einer Suchmaschine: 3 Icon Interactive: www.iconinteractive.com/
www.searchengineworld.com/cgi-bin/sim_ tools/pop/index.php Meta-Tags
spider.cgi 3 Ranking-Hits: www.ranking-hits.de Meta-Tags stehen im Header-Be-
3 Ladezeit-Check bei Web Page Analyzer: 3 Suchmaschinen wie Altavista und Google: reich eines HTML-Dokuments und
www.websiteoptimization.com/services/ Online-Abfrage über folgenden Suchbegriff werden dem Nutzer vom Browser
analyze „link:www.domain.de“ nicht angezeigt. In Meta-Tags
kann man Stichworte und eine
kurze Beschreibung des Seitenin-
halts festhalten. Diese Meta-Tag-
Wichtig für Webseiten seite aktuell! Ändern Sie ab und zu Ihre Seiten, Informationen werden von vielen
Weitere Elemente einer Website, die für Such- denn aktuellere Webseiten werden bei den Suchmaschinen erfasst und aus-
maschinen von Bedeutung sind: Suchmaschinen immer oben in der Ergebnis- gewertet.
3 Domain: Die Chancen einer besseren Posi- liste aufgeführt. Sie sollten also ständig Ihre Posi-
tionierung erhöhen sich, wenn der Suchbegriff tion in den Suchmaschinen überprüfen und Spider (oder Robots, Crawler)
(Produkt, Unternehmen) in Ihrer Internet- immer wieder leichte Veränderungen vorneh- Suchprogramm, das das Internet
adresse enthalten ist. men, so dass die „Spider“ der Suchmaschinen automatisch nach neuen Adres-
3 Links: Stellen Sie sicher, dass andere Web- bei einer Überprüfung stets „frische“ Seiten vor- sen absucht.
seiten auf Ihr Angebot verweisen. Einige wich- finden.
tige Suchmaschinen, etwa Google, Altavista, 3 Weiterleitungen: Es kommt manchmal
Metager oder Lycos, bewerten Ihre Website vor, dass man auf Webseiten landet, die man
höher, wenn viele Links von anderen Internet- gar nicht selbst angeklickt hat. Sie sollten, wenn
seiten zu ihr führen. Dabei werden nicht alle möglich, auf solche „umgeleiteten“ Websites
Links von den Suchmaschinen gleich behan- verzichten, denn diese können mitunter ein Hin-
delt. Es gilt: Links von stark besuchten Seiten dernis für die „Spider“ der Suchmaschinen sein.
werden höher bewertet als solche von weniger In der Vergangenheit nutzte man diese Umlei-
frequentierten Seiten. Dahinter steckt folgende tungstechnik, um Suchmaschinen gezielt zu
Logik: Wer Links von anderen gut besuchten überlisten. Deshalb gibt es mittlerweile eine Viel-
Websites erhält, muss guten Inhalt anbieten. zahl von Suchmaschinen, die Webseiten mit
Übrigens: Links auf externen Websites zu Weiterleitungen einfach ignorieren.
platzieren ist nicht nur wichtig für die genann- 3 Dynamisch erzeugte Seiten: Manche
te Suchmaschinen-Bewertung. Durch ein effek- Webseiten werden vollautomatisch aus einer
tives Link-Management können Sie außerdem Datenbank zusammengestellt. Dies kann bei
potenzielle Kunden über andere Websites auf Produktabfragen bei Online-Shops sehr sinnvoll
Ihr Angebot im Internet aufmerksam machen. sein. Stellen Sie aber sicher, dass Ihre „normalen“
Denn je mehr externe Links auf Ihr Angebot ver- Webseiten nicht über dynamisch generierte
weisen, desto mehr Besucher können Sie auf Webadressen angezeigt werden. Denn: Einige
Ihrer Website erwarten. Suchmaschinen berücksichtigen keine dyna-
3 Aktualisierungen: Halten Sie Ihre Web- misch erzeugten Webseiten.
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8 Schwerpunkt

Kunden finden
im Internet

Impressum
Gefunden werden im 1. Leitsysteme/Portal Sites
Herausgeber: Leitsysteme oder Portale haben den Anspruch,
Bundesministerium für Wirtschaft Internet möglichst alle Internetangebote einer Region
und Technologie (BMWi)
für bestimmte Zielgruppen oder Themen auf-
Öffentlichkeitsarbeit
Die folgende Übersicht zu den Such- und Ein- zulisten. Regionale Portale werden in der Regel
11019 Berlin
info@bmwi.bund.de tragsmöglichkeiten im Internet soll Ihnen hel- von einer Gemeinde, einer Stadt, einem Land-
www.bmwi.de fen, Ihre Homepage an den zentralen Stellen kreis oder einem Bundesland betrieben. Thema-
des Webs optimal und zielgerecht zu positio- tische Portale stammen meist von Dachverbän-
Redaktion: nieren. den oder kommerziellen Anbietern. Eintragen
Bernd Geisen, Regine Hebestreit, können Sie sich über ein Anmeldeformular,
PID Arbeiten für Wissenschaft und
eine Mail oder sonstige Kontaktmöglichkeiten –
Öffentlichkeit GbR
nach Angebot. Beispiele: www.stadt.de oder
Menzenberg 9, 53604 Bad Honnef
Tel.: 02224 90034-0, Fax: 02224 90034-1 www.gemeinde.de.
info@pid-net.de Verbundprojekt
2. Kataloge
Mitarbeiter dieser Ausgabe: „Themenschwerpunkt Kataloge sind mit einem thematisch aufgeglie-
Andreas Duscha,
E-Commerce-Center Handel Köln
Kundenbeziehungen derten Datenbestand ausgerüstet. Sie besitzen
häufig auch eine systeminterne Suchfunktion.
Nadine Rapp, E-Commmerce- und Marketing“ Die Aufnahme einer Website in den Datenbe-
Beratungszentrum begin Hannover
Dorothea Riedel,Thomas Wiesner stand ist inzwischen bei einigen Katalogen
KEGOM Nürnberg Im Rahmen des vom BMWi geförderten kostenpflichtig. Bei der Anmeldung können Sie
Markus Wirth, KECoS Ulm „Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr“ einen Text mitliefern, der je nach Katalog zwi-
Guido Zakrzewski, BIEG Hessen (www.ec-net.de) haben sich 2003 bundesweit schen 100-300 Zeichen umfassen darf. Eine Aus-
fünf Kompetenzzentren zum Themenschwer- wahl wichtiger deutschsprachiger Kataloge:
Gestaltung und Produktion:
punkt „Kundenbeziehungen und Marketing“ 3 Allesklar (www.allesklar.de)
PRpetuum GmbH, München
zusammengeschlossen. 3 Dino-Online (www.dino-online.de)
Bildnachweis: Die Zentren unterstützen Unternehmen 3 Web.de (www.web.de)
digitalvision, MEV beispielsweise bei folgenden Fragestellungen: 3 Yahoo! Deutschland (www.yahoo.de)
3 gezielte Akquise von Neukunden 3 Bellnet (www.bellnet.de)
Druck: 3 konsequente Optimierung bestehender
Druckpunkt Offset GmbH, Bergheim Kundenbeziehungen 3. Branchenbücher

Auflage: 10.000
3 mehr Erfolg im Internet durch dialog- Branchenbücher sind ähnlich wie Kataloge auf-
orientierte Anwendungen und attraktives gebaut und orientieren sich an den klassischen
Schwerpunkt der nächsten Ausgabe: Design Branchenbüchern. Der Eintrag ist häufig kosten-
„Online-Shop“ 3 Auswahl von eCRM-Lösungen sowie pflichtig und nur über spezielle Onlineformulare
deren Integration in die betrieblichen Prozess- möglich. Bekannte Beispiele hierfür sind:
Wenn Sie dazu Fragen oder Anregun- abläufe 3 Gelbe Seiten (www.gelbeseiten.de)
gen haben oder Fragen zu anderen
Themen der e-f@cts, wenden Sie sich
3 notwendige Voraussetzungen für die 3 YellowMap (www.yellowmap.de)
effektive Umsetzung von eCRM im Unterneh-
bitte an:
men 4. Shoppingführer
Bernd Geisen, Regine Hebestreit
PID Arbeiten für Wissenschaft und Shoppingführer sind auch wie Kataloge aufge-
Öffentlichkeit GbR Für Fragen steht Ihnen die Koordinatorin des baute Verzeichnisse, die sich an den Konsumen-
Themenschwerpunkts und Leiterin des Kom- ten richten. Sie listen aber vornehmlich Web-
petenzzentrums Elektronischer Geschäftsver- seiten mit einer starken Shoppingkomponente
kehr in Ober- und Mittelfranken – KEGOM, (Online-Shops). Für die Anmeldung gibt es auch
Dorothea Riedel, Tel.: 09 11/2 31 85 26, hier spezielle Onlineformulare. Bekannte Shop-
E-Mail: riedel@kegom.de, pingführer sind:
Internet: www.ec-kundenbeziehung.de, 3 Froogle (www.froogle.de)
gerne zur Verfügung. 3 Kelkoo (www.kelkoo.de)