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editorial

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MARKETING IST VISIBILITÄT!

VOM MUT, GESICHT ZU ZEIGEN.

„Was“ der Marketing-Club Berlin ist und welche Ziele er ver- folgt, ist bei Bedarf schnell dargestellt. Schlagworte wie „Know-How-Transfer“, „Networking“ und „persönliche Begegnung“ sind geeignet, Dritten eine erste Vorstellung zu ermöglichen. Auch die Antwort auf die Frage, „wer“ der Club ist, lässt sich mittels einer Definition des Mitgliederkreises kurz und bündig ausdrücken. Aber wie exakt die Formulierung auch immer ausfallen mag, das Unterfangen der Erklärung bleibt zwangsläufig abstrakt und blutleer.

„MEMBERS MARKET“ verfolgt den Anspruch, dieses Defizit mit journalistischen Stilmitteln zu beheben. Wir bringen Ihnen – wie es der Untertitel verspricht – „Menschen im Marketing“ näher. Auch in dieser Ausgabe nutzen wieder zwölf Mitglieder die Möglichkeit, Profil zu zeigen und sich Ihnen bekannt zu machen. Sie lernen auf eine zwanglose Art und Weise Persönlichkeiten kennen, die eben deutlich mehr sind als Funktionsträger, Repräsentanten oder Geschäftspartner.

Es ist eine Binsenwahrheit, aber es lohnt sich trotzdem, sie gelegentlich auszusprechen: Marketing wird von Menschen für Menschen betrieben. Dies lässt sich in den folgenden Texten exemplarisch nachvollziehen. Voraussetzung hierfür ist die Bereitschaft, etwas von sich preis zu geben, sich zu beken-

nen, sich fest zu legen. Und neben einer gesunden Portion Eitelkeit, braucht es natürlich auch den Mut, diese zu zeigen. Die Chance auf Sympathie hat eben auch immer Risiken. Aber wer Erfolg hat oder haben will …

auch immer Risiken. Aber wer Erfolg hat oder haben will … Sie werden sehen: Der Mut

Sie werden sehen: Der Mut

unserer portraitierten Mit- glieder hat sich gelohnt. Und vielleicht fühlen Sie sich animiert, auch Gesicht zu zeigen – sei es bei einigen unserer zahlreichen Veranstaltungen oder im nächsten „MEMBERS MARKET“. Ich wünsche Ihnen in jedem Fall viel Vergnügen!

MARKET“. Ich wünsche Ihnen in jedem Fall viel Vergnügen! Ihr Norbert Roseneck Präsident des Marketing-Club Berlin

Ihr Norbert Roseneck Präsident des Marketing-Club Berlin e.V.

Das richtige Papier hat sowieso keiner und weiße Elefanten gibt’s wie Sand am Meer
Das richtige Papier hat sowieso keiner
und weiße Elefanten gibt’s wie Sand am Meer
keiner und weiße Elefanten gibt’s wie Sand am Meer Lösungen griffbereit. Vorurteile überlassen wir gerne

Lösungen

griffbereit.

Vorurteile

überlassen wir gerne anderen.

Papier Union, Niederlassung Berlin, 12279 Berlin, Symeonstr. 6 B, Telefon 030-67007-0

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Ich bin die persönliche Bank 010 Sein erster Gast ist er selbst 014 Schmetterlinge im
Ich bin die
persönliche Bank
010
Sein erster Gast
ist er selbst
014
Schmetterlinge im Bauch
und im Business
018
König Kunde
022
und Kaupert
Bevor die
siebzigtausend kommen
026
Frank Gilly
Berliner Bank
Oliver Sternagel
Fläming Therme Luckenwalde
Wilhelm Lingesleben
em.b.t.
Roman Kaupert
Zepter und Krone
Ole Grünert
Aramark
Marketing, das von innen kommt.
Dabei wird an Identifikation par
excellence gearbeitet. Eine Bank
will, dass der Kunde ganz persön-
lich diese Bank will. Das geht!
Wer so etwas sagt, dem scheint’s ja
gut zu gehen? Stimmt! Aber man
muss schon sehr viel vom Wohl-
fühlmarketing verstehen, bis es so
weit ist.
Um Wandlungen und Verwand-
lungen geht es hier. Und das
nicht nur in Natur oder Poesie,
sondern im Business. „Schmetter-
lingsleben“ – für Führungskräfte
geeignet.
Ein Kunde, der sich den König
nicht nehmen lässt. Und einer, der
ihm beipflichtet. Auch in der
Berliner Republik eine marketing-
taugliche Devise.
Höher, schneller, weiter,…Das
neue Olympastadion. Und was isst
und trinkt man dabei? Ein paar
olympiaverdächtige gastronomi-
sche Antworten dazu.
Sprach- und
012
Velissimo!
016
Panta Rhei
020
dann
definiere ich
024
Von Paris an den
Pariser Platz
028
Welttalent
das Feld neu

inhalt.

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dieser Tag wird gut

Martina Tittel Dussmann das KulturKaufhaus

Wie organisiert eine Frau, dass auf 65000 Quadratmetern in Berlin Kultur so kulturvoll angeboten wird wie sonst nirgendwo in Berlin und Deutschland? Sie verrät es in Ihrem Lieblingscafé.

Ja, ich will!

Barbara Jaeschke

Carina Heinz

Elisabeth Unger

Anna Leonhardi

Jadwiga Stephanie Kusch

Anja König

GLS Sprachenzentrum

Velotaxi

T.E.S.T. Hotelservice Berlin

Dr. Petereit & Armbrüster

axica

Unternehmenskommunikation

Flaggen, die die Welt bedeuten. Sprachen, die die Welt bedeuten und Investitionen fürs Leben. Wer investieren will, trifft sich hier. Und kommt in der Welt herum.

Oben auf dem Tor ein klassisches, unten vor dem Tor ein modernes …Triumphfahrzeug. Drei Räder. Windschnittig. Belebend. Weltweit erfolgreich.

Wie man sich mit Heraklit verbün- det und vielen anspruchsvollen Menschen weltweit gute Hotel- betten vermittelt oder anregende Events empfiehlt.

Eine erprobte Einleitung. Für juri- stische Initiativen und Alterna- tiven. Auch im Streit eine win-win- Situation schaffen? Einfach neu definieren!

Sie agiert im Zentrum der Macht. Premiumtagungen und -kongresse sind ihre Leidenschaft. Sie ge- winnt, begeistert, hält ihre Kun- den. Eine Frau mit savoir vivre.

So, wie sie etwas sagt, klingt’s ziemlich prinzpiell. Sie ist neu im Club, unternehmerisch unterneh- mungslustig im Job und immer bereit, den Sprung zu wagen. Löwin gesucht?

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Editorial
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Impressum

006 berliner bank.

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006 berliner bank. members market. 02:2004 ICH BIN DIE PERSÖNLICHE frank gilly [bildmitte] BANK Nein, es

ICH BIN DIE

PERSÖNLICHE

frank gilly [bildmitte]

BANK

Nein, es hätte nicht richtiger heißen sollen: „Ich bin’s persönlich” oder „Ich bin die Bank”. Im neuen Mitarbeiterbooklet der Berliner Bank, „Die persönliche Bank”, gibt es ein kleines Lesezeichen. Man schaut auf eine Spiegelfolie und liest unter seinem Spiegelbild „Ich bin die persönliche Bank”. Es geht um Identifikation. Und es geht um Marketing, das von innen kommt. Dafür ist Frank Gilly, Bereichsleiter Private Kunden, verantwortlich, in der Branche und von seinen Mit- arbeiterinnen und Mitarbeitern an- erkennend „Mr. Berliner Bank” genannt…

DER PERSÖNLICHE BANKER. Er ist auf den ersten Blick das, was man einen ziemlich persönlichen Banker nennen würde. Blick, Händedruck, sympathischer Gestus. Busy und überhaupt nicht abge- hoben. Er lebt seine Bank, die Berliner Bank. Er kümmert sich… Man spürt, dass er Anliegen hat, dass ihm etwas am Herzen liegt. Auch dann, wenn er unver- mittelt beim Kundengespräch im Privat- kundencenter Wilmersdorfer Straße auf- taucht. Er passt nicht ins Klischee des Bankdirektors. Er ist am liebsten „an der Basis”, bei seinen Leuten. Ein Mann mit Bodenhaftung. So sind die typischen Gilly-Fragen schon bankbekannt: „Was taugen unsere Produkte? Wo haben wir

den Nerv unseres Kunden getroffen? Wo hakt es?” Dem gebürtigen Berliner nimmt man die unaufdringliche und stil- le Art zu führen, ohne weiteres ab. Gilly braucht auch im Team nicht „icke“ zu sagen, um das Zentrum zu signalisieren, in dem er lebt, in dem er arbeitet und sich wohl fühlt: sein Berlin. So hat er auch ein Verhältnis zur Geschichte seiner Bank. Schließlich war es 1950 Ernst Reuter als damaliger Regierender Bürger- meister, der den Anstoß zur Bank- gründung gab. Im bekanntermaßen üppig wirtschaftsgeförderten Westteil der Stadt war die Berliner Bank eine regelrechte Wiederaufbaubank und damit schon Institution. Sie prosperierte. Sie

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expandierte in den siebziger Jahren und baute zahlreiche Geschäftsbeziehungen außerhalb Berlins auf. In den gleichen Siebzigern beginnt der junge Gilly eine Bankausbildung bei der Commerzbank. Danach zieht es ihn als Trainee neugierig und unternehmungslustig in die weite Welt. Er kommt (natürlich) wieder nach Berlin zurück. Von da an ging’s bergauf, könnte man in Abwandlung des Hildegard-Knef-Songs summen… Bis heute kommen auf diese Art stattliche 27 Jahre Bankbusiness zusammen.

„Marketing ist für mich gleichbedeutend mit Motivation.“

STANDORTVORTEIL BERLIN. Inzwischen hat die BB ihre stürmischsten Zeiten hinter sich und besinnt sich auf ihren Standortvorteil in Berlin. Als Bereichs- leiter „Private Kunden” der Berliner Bank ab 1999 kann sich Frank Gilly erneut sei- ner Berliner Wurzeln versichern, denn der Berliner Markt ist für Banken alles andere als banking light. Eine Bevölkerung mit durchschnittlich 20 Prozent weniger Einkommen als im Bundesdurchschnitt, entsprechend weni- ger Einlagen, entsprechend weniger Bankaffinität. Die Bank, die den Namen der Stadt führt, musste sich also für diese Stadt (schon wieder) neu „veror- ten”. Dazu die Mentalitäten! Das reinste Nord-Süd- und West-Ost-Gefälle! Den Nordberliner anders gewinnen, als den Südberliner, den (ehemaligen) West- berliner anders als den (ehemaligen) Ostberliner? Dabei kann es ja doch bitte um nichts anderes gehen als „rund ums Geld”, oder? Gilly nimmt das „Oder” samt Fragezeichen ernst: „Unser Berliner Kunde muss seine Heimat finden”. Altberliner bleiben, Neuberliner kommen – aber Altberliner ziehen auch weg. Das Kommen und Gehen ist wohl normal. Nicht, wenn es Konten, Einlagen oder Finanzierungen betrifft. Hier wird Kommen und Bleiben gewünscht. „Weil Marketing für mich gleichbedeu- tend mit Motivation ist”, fügt der Leiter „Private Kunden“ hinzu, „bin ich im zen- tralen Marketing der Bank der erste Motivator und erste Verkäufer zugleich. Also nehme ich dem Kunden Sorgen ab,

bin für ihn jederzeit ansprechbar und vermittle ihm glaubwürdig Nähe.“ Sagt’s und verweist auf die neue Positio- nierungskampagne „Die persönliche Bank”, die seit April 2004 auf dem Markt ist. „Und arbeitet…” Die Bank als Persönlichkeit empfiehlt sich für den Kunden als Persönlichkeit – und will ihn gewinnen. Keine Großbank eben, sehr individuell, überhaupt nicht elitär.

DIE BANK WILL, DASS DER KUNDE DIE BANK WILL. Also zeigt sie den Kunden:

Eine junge Frau erwartet ein Konzept für ihren Vermögensaufbau, ein dynamischer Mittzwanziger will Baufinanzierung mit Spielraum, ein gestandener Mann mit Fliege denkt an ein bestens strukturier- tes Vermögen – 3 Motive der Kampagne mit den beruhigenden Antworten: Wir entwickeln es, wir planen es, wir tun es. In Zeiten, in denen der Geldtransfer immer abstrakter verläuft, Finanz- produkte so „konsumiert” werden wie alltägliche Güter und Selbstbedienung den Entfremdungsprozess zwischen

berliner bank.

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Kunden und Bank weiter fördert, will die Bank, dass der Kunde die Bank will. Dieser inzwischen agile, leichtfüßige und sprunghafte Kunde soll deutlich spüren, fühlen, erleben und wissen, was er sei- ner Bank wert ist. Also kommt die Bank zum Kunden. Gilly tritt vehement für die- ses neue Rollenverständnis ein. „Die Voraussetzungen sind ‘persönliche Produktangebote’, ganz sicher, aber eben heute und morgen viel stärker zu sagen: ich bin die persönliche Bank, ich bin die einzige persönliche Bank.” Und beschwört damit zugleich den Erfolg über die Kampagne hinaus: „Nur wenn jeder von uns dies im Tagesgeschäft zu seinem persönlichen Anliegen macht. Jeden Tag aufs Neue.”

León W. Schönau

::ZUR PERSON::

Geboren 1958 in Berlin::ZUR PERSON:: Abitur, Trainee-Ausbildung im Bankbereich mit internationalen Stationen 1977 Bankausbildung Commerzbank AG

Abitur, Trainee-Ausbildung im Bankbereich mit internationalen Stationen::ZUR PERSON:: Geboren 1958 in Berlin 1977 Bankausbildung Commerzbank AG – 27 Jahre Tätigkeit im Bankbusiness

1977 Bankausbildung Commerzbank AG – 27 Jahre Tätigkeit im Bankbusinessim Bankbereich mit internationalen Stationen 1984-1996 in regionalen Führungs- positionen bei der

1984-1996 in regionalen Führungs- positionen bei der Commerzbank AG,Commerzbank AG – 27 Jahre Tätigkeit im Bankbusiness 1997-1999 Niederlassungsleiter Private Kunden Berliner Bank

1997-1999 Niederlassungsleiter Private Kunden Berliner Bankin regionalen Führungs- positionen bei der Commerzbank AG, seit 1999 Bereichsleiter Private Kunden Berliner Bank 2

seit 1999 Bereichsleiter Private Kunden Berliner Bank1997-1999 Niederlassungsleiter Private Kunden Berliner Bank 2 Kinder Freizeit: Familie, politisches Interesse, Sport [u.

2 KinderBank seit 1999 Bereichsleiter Private Kunden Berliner Bank Freizeit: Familie, politisches Interesse, Sport [u. a.

Freizeit: Familie, politisches Interesse, Sport [u. a. Marathonläufe auf der ganzen Welt], Motorrad, Reisen1999 Bereichsleiter Private Kunden Berliner Bank 2 Kinder Lebensmotto: „Man muss ins Gelingen verliebt sein, nicht

Lebensmotto: „Man muss ins Gelingen verliebt sein, nicht ins Scheitern.“ Zitat von Ernst Bloch, deutscher Philosoph[u. a. Marathonläufe auf der ganzen Welt], Motorrad, Reisen Produkte/Leistungen Privat- und Firmenkundengeschäft

Produkte/Leistungen

Privat- und Firmenkundengeschäftvon Ernst Bloch, deutscher Philosoph Produkte/Leistungen Klassische Universalbankaktivitäten: Zahlungsverkehr,

Klassische Universalbankaktivitäten:Produkte/Leistungen Privat- und Firmenkundengeschäft Zahlungsverkehr, Home-Banking, Kapitalanlagen,

Zahlungsverkehr, Home-Banking, Kapitalanlagen, Allfinanzdienst- leistungen, Kredit- und Immobilien- finanzierungsgeschäft, Private Banking und Assetmanagement

Als Niederlassung der Landesbank Berlin verfügt die Berliner Bank über ein großes Netzwerk an nationalen und internationalen Kooperationenfinanzierungsgeschäft, Private Banking und Assetmanagement Daten/Fakten Gründung: 1950 in Berlin Mit Fokussierung auf

Daten/Fakten

Gründung: 1950 in Berlinan nationalen und internationalen Kooperationen Daten/Fakten Mit Fokussierung auf den Retailbe- reich und in Verbindung

Mit Fokussierung auf den Retailbe-Kooperationen Daten/Fakten Gründung: 1950 in Berlin reich und in Verbindung mit den star- ken

reich und in Verbindung mit den star- ken Kooperationspartnern bietet die Berliner Bank als „Die persönliche Bank“ in Berlin den Service und die Leistungen einer klassischen Großbank

 

PrivatkundenCenter,41

41

::UNTERNEHMENSPROFIL::

18

BeratungsCenter Private Kunden

Berliner Bank

Niederlassung der Landesbank Berlin Hardenbergstraße 32 10623 Berlin

T:

+49 30 / 31 09-0

F:

+49 30 / 31 09-21 65

www.berliner-bank.de

und 3 GewerbekundenCenter

32 10623 Berlin T: +49 30 / 31 09-0 F: +49 30 / 31 09-21 65
32 10623 Berlin T: +49 30 / 31 09-0 F: +49 30 / 31 09-21 65

008 gls sprachenzentrum.

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SPRACH- UND WELTTALENT

barbara jaeschke

Eine Frau unter Flaggen, die die Welt signalisieren – und die Sprachen der Welt. Es ist Barbara Jaeschke. Managing Director steht auf ihrer Visitenkarte. Alles ist in Berlin- Schöneberg zu finden. Das GLS Sprachenzentrum – ein lebendiger Treffpunkt für In- und Ausland: Aus- länder in Deutschland, Deutsche im Ausland. Vor zwanzig Jahren gegrün- det, kann man heute GLS mit Fug und Recht als ihr Lebenswerk bezeichnen.

SPRACHEN. „Sprachen sind eine Investition in die Karriere. Oder noch besser: eine fürs Leben”, sagt sie heute, wenn sie auf die Unternehmensgründung vor zwanzig Jahren zurückblickt und wenn sie an „ihre“ Absolventen denkt. Gute Sprachschulen sind Teil erfolgrei- cher Lebenswege, kehren immer wieder in den Biografien der Tüchtigen und Erfolgreichen. Hier werden nicht nur Fremdsprachen gelernt, die Fremdes weniger fremd machen, hier wachsen auch ideelle Werte, die zwischen den Kulturen vermitteln. Mit Sicherheit spür- te Barbara Jaeschke damals in Göttingen schon, um was es einmal gehen würde. Ihr Studium Anglistik und Slawistik führ- te sie in Richtung Lehramt für Gymnasien. Das Referendariat absolvier- te sie noch, als ihr schon klar wurde, dass die Schullaufbahn nicht war, was sie suchte. Etwas auf internationaler Ebene musste es wohl sein. Ihre frühen Erfahrungen im Lernen im Ausland tru- gen sicher auch einiges dazu bei:

Schuljahr in den Staaten, Anfang der 70er keinesfalls selbstverständlich. Praktikum in Südafrika, Semesterferien in einem Kibbuz in Israel, auch nicht weit verbreitet. Reise durch Russland… So reifte die Idee, nahmen ein paar Visionen Gestalt an. Das heimische Arbeitszimmer, eine Schreibmaschine, ein Telefon, ohne betriebswirtschaft- lichen Background, ohne Kapital und Fördermittel, das waren die Startbe- dingungen damals: Angebote für Schüleraustausch und Organisation von Sprachreisen. Sie entwickelten sich, ver- größerten, verbreiterten sich. Dahinter

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immer Barbara Jaeschke, willensstark und darauf aus, ihre Mischung aus Idee, Vision und Geschäft zielgerichtet voran zu bringen.

„Sprachen sind eine Investition für die Karriere. Oder noch besser:

eine fürs Leben.”

WAS KLEIN WAR, WÄCHST SCHNELL zum größeren Unternehmen. Drei Be- reiche stehen heute für professionelles Fremdsprachenlernen: Fremdsprachen- training im Ausland (mit Sprachreisen, High Schools und Auslandspraktika), Deutsch als Fremdsprache und der Firmenservice mit individuell konzipier- tem Fremdsprachenunterricht für Ge- schäftsleute. GLS bietet damit in Deutschland das breiteste Produkt- spektrum in diesem Bereich. Jährlich nehmen rund 3000 Schüler, Studenten und Berufstätige an GLS-Programmen in Australien, Amerika, Asien, Afrika und Europa teil. Rund 1.800 Teilnehmer aus 60 Ländern besuchen die GLS-Kurse in Berlin. Dass dieser Aufbau Kraft und Anstrengung kostet, war voraus zu sehen. Und es wird auch nicht ver- schwiegen, dass Krisen auftauchten und gemeistert werden mussten. Kritisch war die Lage vor sechs Jahren. Die schlechte Wirtschaftslage und Buchungseinbrüche, die die ganze Branche hinnehmen mus- ste, forderten das Management heraus. Hinzu kamen, wie Barbara Jaeschke selbst eingesteht, betriebswirtschaftli- che Fehler. Sie aber kämpfte für ihr Unternehmen, machte weiter, entgegen auch anders lautender Empfehlungen. Es stand viel auf dem Spiel. „Ich bin damals ein immenses Risiko eingegangen. Ich war ja als Inhaberin haftbar. Das hätte Auswirkungen auf meine Familie haben können. Dass wir es geschafft haben, lag an vielem. An der Unterstützung meiner Familie, an der Loyalität meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um- denken und umsteuern – durchhalten. Ich wollte weitermachen. Es ist schließ- lich mein Lebenswerk.” Und es gelang.

MARKETING? EIN MUSS! „Betriebs- wirtschaftliches Denken ist auch zur Umsetzung einer Vision unabdingbar, Marketing gehört dazu. Zum einen, um interessante Produkte zu schaffen und

gls sprachenzentrum.

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sie dem Kunden nahe zu bringen. Zum anderen, um sich deutlich von der Konkurrenz abzugrenzen.” Und die ist in der Branche groß genug, um jeden Tag daran zu arbeiten, ihr voraus zu sein und nicht, ihr nur nachzulaufen…Trotz finanzieller Belastungen wurde bei GLS nicht „tot-gespart”, sondern in neue Projekte investiert. So gibt es jetzt das inzwischen erfolgreich eingeführte Sprach- und Begegnungscamp in Berlin- Schmöckwitz. Kinder und Jugendliche aus dem Ausland lernen Deutsch, Jungen und Mädchen aus Deutschland Englisch. Freizeit und Unterricht sind gemischt:

Die Idee, Sprache plus Bildung plus Kultur wirkt! Es war ein Beitrag zum Aufschwung, der heute als gelungen bezeichnet werden kann. „Seitdem wir die Krise überstanden haben,“ so Barbara Jaeschke, „ist mein Credo die ‘self-fullfilling-prophecy’: Wenn man unbedingt an das Gelingen eines Projektes glaubt, dann geht es auch.” Und es erfüllen sich mit diesem Glauben auch manch andere neuen Wünsche…

CAMPUS. In Planung ist z.B. ein Projekt, das nach dem Vorbild der englischen Boarding Schools bei GLS eingerichtet werden soll: ein College. Im Zentrum von Berlin, mit genügend Platz für Deutsch- schule, Sprachreisenbüro, Studenten- heim und Verwaltung. „Wir möchten einen richtig internationalen Campus schaffen, auf dem die Deutschschüler wohnen und lernen können. Vorbe- reitungsseminare und Sprachkurse für unsere deutschen Kunden werden eben- falls dort stattfinden. Natürlich gehört auch ein Restaurant dazu. Auch wollen wir dort Konzerte und Ausstellungen organisieren.” Wie war das doch mit der Karriere? Sprachen gehören dazu. Und das Unternehmen wächst. Das Sprachen- gewirr zeigt es. Die Kolonnenstraße 26 hat internationales Parkett.

León W. Schönau

::ZUR PERSON::

Geboren 1955 in Schweghaus (Niedersachsen)::ZUR PERSON:: Gymnasium Sulingen, 11. Schuljahr: High School Jahr in den USA, nach Abitur Studium der

Gymnasium Sulingen, 11. Schuljahr:::ZUR PERSON:: Geboren 1955 in Schweghaus (Niedersachsen) High School Jahr in den USA, nach Abitur Studium

High School Jahr in den USA, nach Abitur Studium der Slawistik und Anglistik in Heidelberg und Göttingen, 1./2. Staatsexamen

Referendariat in Kassel, 1983 Gründung GLSAnglistik in Heidelberg und Göttingen, 1./2. Staatsexamen Verheiratet seit 1981, 3 Kinder Freizeit: Marathon,

Verheiratet seit 1981, 3 KinderStaatsexamen Referendariat in Kassel, 1983 Gründung GLS Freizeit: Marathon, Schwimmen, Lesen Lebensmotto

Freizeit: Marathon, Schwimmen, LesenKassel, 1983 Gründung GLS Verheiratet seit 1981, 3 Kinder Lebensmotto („Self-fulfilling-prophe- cy“): Wenn man

Lebensmotto („Self-fulfilling-prophe- cy“): Wenn man positiv an ein neues Projekt herangeht, hat man auch Erfolg, das ist eine Frage der Einstellungseit 1981, 3 Kinder Freizeit: Marathon, Schwimmen, Lesen ::UNTERNEHMENSPROFIL:: GLS Sprachenzentrum Kolonnenstraße

::UNTERNEHMENSPROFIL::

GLS Sprachenzentrum Kolonnenstraße 26 10829 Berlin

T:

+49 30 / 8182 80 – 0

F:

+49 30 / 787 41 91

info@gls-berlin.com

www.gls-berlin.com

Produkte/Leistungen

GLS Sprachenschule – Sprachschule in Berlin mit jährlich 2000 Schülern aus bis zu 60 ver- schiedenen Nationen. Ganzjährigeinfo@gls-berlin.com www.gls-berlin.com Produkte/Leistungen Sprachkurse und Vermittlung von Firmenpraktika für

Sprachkurse und Vermittlung von Firmenpraktika für ausländische Teilnehmer

GLS Sprachreisen – Global Language Services:Vermittlung von Firmenpraktika für ausländische Teilnehmer Freiwillige Qualitätskontrollen durch internationale

Freiwillige Qualitätskontrollen durch internationale Fachverbände, wie z.B. EAQUALS European Association for Quality Language Services. Angebot:

Schülersprachreisen, Erwachsenen- sprachreisen, ganzjährig High School Aufenthalte, Praktika und Studium im Ausland, Au Pair/Work & Travel Programme

GLS Firmenservice:und Studium im Ausland, Au Pair/Work & Travel Programme Sprachtraining für Mitarbeiter von Firmen und Institutionen

Sprachtraining für Mitarbeiter von Firmen und Institutionen in Berlin. Kundenliste: Sony Europe, Bewag AG, DaimlerChrysler, Bombardier Transportation, Lufthansa Service Gesellschaft, Gilette Deutschland, Siemens AG, u.a. Angebot: Gruppen- seminare, Einzelunterricht, Fachspe- zifische Sprachkurse in interkultureller Kommunikation

AG, u.a. Angebot: Gruppen- seminare, Einzelunterricht, Fachspe- zifische Sprachkurse in interkultureller Kommunikation
AG, u.a. Angebot: Gruppen- seminare, Einzelunterricht, Fachspe- zifische Sprachkurse in interkultureller Kommunikation

010 fläming therme luckenwalde.

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010 fläming therme luckenwalde. members market. 02:2004 oliver sternagel SEIN ERSTER GAST IST ER SELBST Bekannt

oliver sternagel

SEIN ERSTER GAST IST ER SELBST

Bekannt ist, dass der Freizeit- und Wellness-Job selbst nicht die reinste Erholung ist. Oliver Sternagel beugt dem rechtzeitig vor. Zum Beispiel im Karpatka Banja. Das Bauwerk mit heißem Innenleben und Aufgusszere- monie – wie in Mütterchen Russland – stammt original aus den ukrainischen Karpaten. Die Karpatensauna: ein Höhepunkt des gesunden Schwitzens in Luckenwalde. „Ich bin mein erster Gast” sagt der Thermenchef im Bademantel und tritt vor die Tür. Der Ausspruch ist generell gemeint, allerdings mehr amerikanisch als russisch …

Rund 250.000 Besucher jährlich erleben ihn als „Chef für’s Wohlbefinden” in Luckenwalde, Teltow-Fläming (TF). Im

Brandenburgischen um Berlin herum herrscht seit der Wende ein gewisses Thermenfieber. Nördlich, westlich und südlich trifft man um die sich häufig gestresst fühlende Bundeshauptstadt inzwischen auf mehrere sprudelnde Wasserflächen. Man kann um würzig duftende Dämpfe bemühte Bademeis- ter beobachten und durchgreifende Masseure, die aus dem Alltag mindestens einen Sonntag mehr machen. Da ist Thermenführen und Thermenmarketing eine Herausforderung an das Wohlfühl- Profil und die Kundenzuneigung.

SEIN ERSTER GAST, SEIN ERSTER KUNDE SEIN, das könnte Oliver Sternagels Haupt-, Lebens- oder Lieblingssatz wer- den. Er formuliert ihn beileibe nicht alle fünf Minuten, vielleicht auch nicht jeden

Tag, aber er lebt ihn (einfach) auf seine Art: organisatorisch orientiert, enga- giert, begeistert, fränkisch zupackend, neugierig, sensibel, ideenreich. Wenn Freizeit „abfällt”, fällt sie für ihn für den Sport ab: Eishockey und Fußball. „Lahme Zeiten” kennt er nicht. So steckt er viel Power in sanfte Wellness. Die Fläming- Therme führt er seit Oktober 2002. Da ist sie schon den Kinderschuhen entwach- sen und hat als ehemaliges Schwimmbad aus DDR-Zeiten rechts und links modern angebaut. Viel High-Tec surrt und tickt computergesteuert im Keller. Mit dem Neuen zieht auch mehr Marketing ein. Eine bestimmte Art, die amerikanische „outgoing personality”. Wie mit Gästen umgehen? Im servicelädierten Germany mancherorts immer noch die Preisfrage. Nicht für Sternagel: Tourismus studiert,

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danach gleich als Dozent mit dem Thema „Management von Freizeitanlagen” an der Berufsakademie in Ravensburg ein- gestiegen, aber eigentlich so richtig konfrontiert und begeistert bei der deut- schen Niederlassung einer amerikani- schen Firma für Bowling- und Freizeitanlagen. „Von den Amis hab’ ich gelernt, die Leute direkt wahrzunehmen, mich in sie einzufühlen und sie auch direkt anzusprechen”.

„Das Prinzip, Gast zu sein, es beginnt zu wirken!”

DEN GAST ZUVORKOMMEND BEDIENEN! Klingt stolz, wenn man bedenkt, dass er vor Luckenwalde eigentlich ein Marketingleiter ohne großes Budget war. In Leipzig war’s, dort hat er erfolgreich sein Couponmarketing eingeführt, hat er Cross-Promotions gezaubert, Cups orga- nisiert. Nachdem er wenige Jahre später in Oranienburg bei Berlin die T.U.R.M.- Erlebniscity am alten Wasserturm als Projektleiter und Prokurist managte und hochwachsen ließ, konnte man von ihm mit Fug und Recht auch einiges für den Fläming erwarten. Wie gut, dass gerade jetzt der Fläming auch als Touristen- region in Brandenburg an die erste Stelle rückt. So kann der Freizeitmanager nicht nur von den bisher geläufigen Kiefernforsten und „glazial geformten Höhenrücken” (Brockhaus), sondern auch vom „Flaeming-Skate”, dem 175 km langen Asphaltband für Skater und Radler, profitieren. Sternagel, der Organisator, verbindet folgerichtig Skaten mit Baden, findet neue Argumente für die Fortsetzung von Fun auf Rollen „mit anderen Mitteln”. Er ent- wickelt sein Couponig weiter, zieht sich mehr und mehr Stammklientel aus Potsdam, Jüterbog und Wittenberg heran. „Das Prinzip, Gast zu sein und es zu fühlen…es beginnt zu wirken”. Die Familien haben seine Therme entdeckt. Zuvor hat er die Familien, durchaus auch Großfamilien mit Omma und Oppa, spü- ren lassen, wie sehr willkommen sie ihm sind. „Kinderschwimmen, Babysauna, Sportbad, Rutsche, Wasserfall, Kinder- geburtstag im Wasserspaß verbringen und dabei sogar gut essen und trinken

fläming therme luckenwalde.

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können, das sind einige unserer Markenzeichen für familienfreundliche Freizeit hier”.

OUTGOING PERSONALITY ist beileibe kein Freizeitspaziergang im Fläming. Marketeer Sternagel verschweigt das nicht. Und ist deshalb sofort wieder unter den Leuten: Man sieht ihn thermenauf-thermenab, er schaut auf Details, fördert und fordert seine Mannschaft, kontrolliert Wasserqualität, bückt sich nach dem liegen geblieben Badehandtuch. „Sauber, sauber, sauber muss es sein…Kassensystem o.k.?…In der Gastronomie läuft‘s rund…Hallo, Auszubildende, wie geht‘s ?” Bei Kindern hört er besonders genau hin: „War toll, mein Geburtstag hier”, sagt ein Knirps zu ihm. Aber auch Große bekommen etwas zum Wohlfühlglück geschenkt:

zum Geburtstag garantiert freien Eintritt. Außerhalb, in der Kommune, bei den freizeitinteressierten Unternehmen:

Sternagel ist schon da. Er entwickelt Ideen, wie auch viele kleine Firmen mit

der Therme und die Therme mit ihnen Attraktionen ins teltowflämische Land bringen können. Brandenburger sind zuerst einmal skeptisch? Er überspringt den potenziellen Tiefpunkt der Frage und spricht von der Erfindung der Beachparty mit GoGo-Girls und DJ. Die „Nacht der langen Bahnen”, das 12-Stunden- schwimmen habe bereits „eingeschla- gen”. Seiner Mitternachtssauna könnte demnächst Mystisches anhaften. Und wenn „Miss Luckenwalde” auf dem Weg zur „Miss Germany” die Therme dem- nächst mit den Schönheitsidealen des Hier und Heute verbindet? Oliver Sternagel ist gewiss auch dort sein erster Gast. Marketingdienstlich, versteht sich.

León W. Schönau

::ZUR PERSON::

Geboren 1967 in Erlangen::ZUR PERSON:: Offizier der Luftwaffe, Studium Touris- mus BWL, Management von Freizeit- anlagen, Berufsakademie

Offizier der Luftwaffe, Studium Touris- mus BWL, Management von Freizeit- anlagen, Berufsakademie Ravensburg::ZUR PERSON:: Geboren 1967 in Erlangen Marketing-Leiter Brunswick Corp., Leipzig Objektleiter UFA-Multiplexkino,

Marketing-Leiter Brunswick Corp., LeipzigManagement von Freizeit- anlagen, Berufsakademie Ravensburg Objektleiter UFA-Multiplexkino, Düsseldorf Prokurist

Objektleiter UFA-Multiplexkino, DüsseldorfRavensburg Marketing-Leiter Brunswick Corp., Leipzig Prokurist T.U.R.M. Erlebniscity, Oranienburg Betriebsleiter

Prokurist T.U.R.M. Erlebniscity, OranienburgCorp., Leipzig Objektleiter UFA-Multiplexkino, Düsseldorf Betriebsleiter Fläming Therme Luckenwalde/Projektleiter

Betriebsleiter Fläming Therme Luckenwalde/Projektleiter Aquapark Management GmbHDüsseldorf Prokurist T.U.R.M. Erlebniscity, Oranienburg Dozent Berufsakademie Ravensburg, Management von

Dozent Berufsakademie Ravensburg, Management von FreizeitanlagenTherme Luckenwalde/Projektleiter Aquapark Management GmbH verheiratet Freizeit: Eishockey, Motorradfahren, Fußball

verheiratetBerufsakademie Ravensburg, Management von Freizeitanlagen Freizeit: Eishockey, Motorradfahren, Fußball Lebensmotto:

Freizeit: Eishockey, Motorradfahren, Fußball Fußball

Lebensmotto: Glück hat man nicht, man muss etwas dafür tun und es sich nehmen.verheiratet Freizeit: Eishockey, Motorradfahren, Fußball ::UNTERNEHMENSPROFIL:: Fläming Therme Luckenwalde Aquapark

::UNTERNEHMENSPROFIL::

Fläming Therme Luckenwalde Aquapark Management GmbH Weinberge 40 14943 Luckenwalde T: +49 3371 / 40020 F: +49 3371 / 400222

info@flaemingtherme.de

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Freizeit- & Erlebnisbad mit Sportbad, Erlebnisbad, Sauna, Rutschen, Whirl- pools, Kinderbereich, Solarien, Gastronomie, Anwendungen (Massage), Shopwww.flaemingtherme.de Produkte/Leistungen Daten/Fakten Gründung am 20.10.2000

Daten/Fakten

Gründung am 20.10.2000 Betriebsleiter/Marketing:Gastronomie, Anwendungen (Massage), Shop Daten/Fakten Oliver Sternagel Betreiber: Aquapark Management GmbH,

Oliver Sternagel

Betreiber: Aquapark Management GmbH, Münster (deutschlandweit 7 Bäder)am 20.10.2000 Betriebsleiter/Marketing: Oliver Sternagel Mitarbeiter: Aquapark Management GmbH 160; Fläming Therme

Mitarbeiter: Aquapark Management GmbH 160; Fläming Therme Lucken- walde: 30, davon: Auszubildende 3Management GmbH, Münster (deutschlandweit 7 Bäder) Qualifikation der Mitarbeiter: Schwimmmeister, Rettungs-

Qualifikation der Mitarbeiter:Fläming Therme Lucken- walde: 30, davon: Auszubildende 3 Schwimmmeister, Rettungs- schwimmer, Restaurantfachleute,

Schwimmmeister, Rettungs- schwimmer, Restaurantfachleute, Köche, Saunameister, Sekretärin, Dipl. Betriebswirt, Elektromeister

Jahresumsatz: 1,5 Mio.Köche, Saunameister, Sekretärin, Dipl. Betriebswirt, Elektromeister Referenzen: 250.000 zufriedene Gäste

Referenzen: 250.000 zufriedene Gäste Gäste

Sekretärin, Dipl. Betriebswirt, Elektromeister Jahresumsatz: 1,5 Mio. Referenzen: 250.000 zufriedene Gäste

012 velotaxi.

members market. 02:2004

012 velotaxi. members market. 02:2004 carina heinz VELISSIMO! Mit Kraft setzt Schadows Viergespann über Carina Heinz

carina heinz

VELISSIMO!

Mit Kraft setzt Schadows Viergespann über Carina Heinz gen Osten an. Unter der Quadriga am Brandenburger Tor parkt ein kleineres anderes Triumph- fahrzeug. Ein schnittiges Dreirad in futuristischem Design, bereit zum Open-Air-Glück des neu zu entdecken- den gelassenen Schauens und Ge- fahrenwerdens, des Zurücklehnens, Genießens. Ein Velotaxi! Die Marke- tingleiterin ist velo-elektrisiert. Da wollen wir wissen, warum.

BITTE NICHT „RIKSCHA“ SAGEN, meint Carina Heinz beim Einsteigen ins Velo- taxi. Denn, obwohl Anleihen schon klar sind, können die CityCruiser im stromli- nienförmigen Schnitt und mit ausgefeil- ter Antriebstechnik nicht mehr mit ihren

klappernden und rasselnden asiatischen Schwestern verwechselt werden. Wenn die Japaner aber „jin-riki-sha” sagen, dann nehmen wir uns doch wenigstens das „Mensch-Kraft-Fahrzeug”, denn das ist das Velotaxi, made in Berlin, immer noch. Außerdem standen auch südameri- kanische Sammeltaxis Pate. Der kleine komfortable Elektroantrieb zum An- fahren ist die akzeptierte Zugabe für den eleganten Start bei Grün… Neben dem Gefühl, sich etwas Besonderes zu leis- ten, gibt’s den Zeitgeist gratis zu jeder Fahrt: geschmeidige, kraftvolle Bewe- gungen des Pedalisten vor uns, Frisch- luft, offenes Dach bei Schönwetter, trai- nierte Waden und kenntnisreiche Kommunikation über Berlin und Gott und die Welt. Und alles freiluftgebräunt. Man

kommt sich selbst beim Wechselblick zwischen Funkturm und Velowaden auf- geregt sportlich vor, zumindest umwelt- sportlich und -bewusst. „Bike-Seeing”! 350.000 lassen sich allein in Berlin pro Saison darauf ein. Überhaupt ist das ganze Unternehmen ein ziemlich sportliches Netzwerk:

Gesunde Idee, ökologische und ökonomi- sche Leistung in einem, national und international ambitioniert, sportiver Geist, junges Führungsteam, kreative und ungenormte Menschen bis zum letz- ten Taxler (und der Taxlerin; es gibt natürlich auch die starken Frauen des Pedals). Aber vor dem Velo stand das Studium. Aus Sachsen an die FU Berlin. Sie studiert, mit gewissem generalisti- schem Ansatz, Kommunikationswissen-

members market. 02:2004

schaften, Psychologie und BWL. Ihre Frage dabei: „Wie funktioniert etwas?“ zieht die Erklärung nach sich: „Das hat mich seit meiner Kindheit gefesselt”. Danach Bosch, Robert. Firma mit Tradition. Sie kommt mit ausgeprägtem analytischen und konzeptionellen Blick. Stuttgart ficht sie nicht an.

SIE WILL! Hartnäckig und zielstrebig baut sie in drei Jahren die PR-Abteilung für Weiterbildung und Führungskräfte- entwicklung bei Bosch auf. „Keine halben Sachen”, ihr Spruch auf den Lippen. Das Öffentliche liegt ihr. Das Hierarchische nicht. Sie entscheidet sich demzufolge bei zwei PR-Glaubenssätzen für den zweiten: 1. „Wenn nichts berich- tet wird, ist’s gut” , 2. „Tue Gutes und rede darüber”. Die Chance, das zu ver- wirklichen, bietet sich in Berlin. Sie fin- det (wieder) etwas, das sie mit aufbauen und gestalten kann: Velotaxi. Im Kern ist es knallhartes Business Development. Aber sie ist keine so genannte… Businessfrau. Sie mag Menschen, die nicht ständig egomanisch und sieges- trunken über ihre Erfolge schwadronie- ren. Wie sympathisch, dass man sich bei den Velocyclisten auch noch hin und wieder in Frage stellt. Das fördert ihre Selbstgewissheit. Wie erfrischend, dass Coaching in der Firma kein Fremdwort ist, sogar einen Coachingtag für die Kooperateure. Wie komplex: Bald liegen Marketing und Presse, auch Media- Verkauf in ihrer Hand. „Eine etwas breite Jobstruktur, aber das Richtige für mich”.

JEDES VELOTAXI EIN WERBETRÄGER, ein 3-D-Werbemedium, so die einfache Vermarktungsidee. Die aber braucht auf dem Weg zu Gewinn und Rendite langen Atem. Den deutschlandweit zu haben, ist vergleichsweise ein Heimspiel, ver- glichen mit der Aufgabe, die Bedürfnisse von A wie Amsterdam bis W wie Wien zu ermitteln (natürlich auch zu schaffen). „Partner vor Ort gewinnen, sie überzeu- gen und mit ihnen den gegenseitigen Nutzen festklopfen”. Inzwischen gibt es, nach dem Franchise-System organisiert, rund 250 Velotaxis in Deutschland (allein über 80 in Berlin) und viele Velo- Partner von London, Paris, Barcelona, Mailand bis nach Athen und Tokio. Entsprechend reisefreudig und -fest ist Carina Heinz. Doch nicht nur Media- vermarktung ist angesagt. Das meiste an

der Kunst, zum Vertrag zu kommen, liegt immer noch in Ausdauer – und in Lobbyarbeit.

„Wie funktioniert etwas? Das hat mich schon seit meiner Kindheit gefesselt.“

KONSENS, es geht nicht ohne, wie die inzwischen erfahrene Marketingfrau weiß. Übereinstimmende Chemie, Gleich- klang, gute Argumente, überraschende Verbündete – und Glück. Sie hat es. Einer, der dafür sorgt, ist sogar Berlins Regierender Bürgermeister, Klaus Wowereit. Wie auch „BerlinTourismus- Marketing” und „Partner für Berlin” hat sich der erste Mann der Velo-Hauptstadt klar für die Dreiradfortbewegung ausge- sprochen. „Meine Vision ist es, das berühmte Velotaxi in alle Welt zu brin- gen, denn das moderne Verkehrskonzept

velotaxi.

013

ist für jede Metropole ein Gewinn”. Sprach’s und verhalf mittelbar den Velo- Avantgardisten z.B. in London zu einem durchschlagenden Erfolg: Die City of London wurde für die Velos geöffnet. Der Mayor tat’s sogar persönlich. Das Geschäftsmodell des „Null-Liter-Taxis” floriert. Als Shuttles für Kongresse, Sportveranstaltungen, Events oder für ganze Reisegruppen. Die Werbung von Esprit, Coca-Cola, Nivea oder MasterCard fährt mit. Die FIFA will gerade überzeugt werden. 2006 rollt der Ball im Endspiel der Fußballweltmeisterschaft in Berlin – Velotaxen sollen hier und in allen ande- ren Austragungsorten rollen. Wer im August 2004 in Athen war, konnte unter den olympischen Ringen garantiert man- chen Verkehrsstau olympisch gut umfah- ren…Carina Heinz hat das geregelt. Velissimo!

León W. Schönau

::ZUR PERSON::

Geboren 1971 in Sachsen::ZUR PERSON:: Studium an der FU Berlin: Kommunikationswissenschaften, BWL, Psychologie 1998 – 2001 Robert Bosch GmbH

Studium an der FU Berlin:::ZUR PERSON:: Geboren 1971 in Sachsen Kommunikationswissenschaften, BWL, Psychologie 1998 – 2001 Robert Bosch GmbH

Kommunikationswissenschaften, BWL, Psychologie

1998 – 2001 Robert Bosch GmbH Stuttgart, Aufbau der PR für die zen- trale Weiterbildung- und Führungs- kräfteentwicklungFU Berlin: Kommunikationswissenschaften, BWL, Psychologie seit 2001 Velotaxi GmbH Berlin: Marketing, Media-Verkauf,

seit 2001 Velotaxi GmbH Berlin:zen- trale Weiterbildung- und Führungs- kräfteentwicklung Marketing, Media-Verkauf, Business Development ledig

Marketing, Media-Verkauf, Business Development

ledigGmbH Berlin: Marketing, Media-Verkauf, Business Development Freizeit: (Beach-)Volleyball, Tennis, Skaten, Schwimmen

Freizeit: (Beach-)Volleyball, Tennis, Skaten, SchwimmenBerlin: Marketing, Media-Verkauf, Business Development ledig Netzwerken: u. a. „Nettwerk“, [Netz- werk - nur für

Netzwerken: u. a. „Nettwerk“, [Netz- werk - nur für Frauen - aus sämtlichen Kommunikationsberufen]Freizeit: (Beach-)Volleyball, Tennis, Skaten, Schwimmen Lebensmotto: „Keine halben Sachen!“

Lebensmotto: „Keine halben Sachen!“- nur für Frauen - aus sämtlichen Kommunikationsberufen] ::UNTERNEHMENSPROFIL:: Velotaxi GmbH Berlin Schönhauser

::UNTERNEHMENSPROFIL::

Velotaxi GmbH Berlin Schönhauser Allee 8 10119 Berlin

T:

+49 30 / 443 194.0

F:

+49 30 / 443 194.20

www.velotaxi.de

Produkte/Leistungen

Velotaxi verbindet auffällige Werbung mit einem innovativen Verkehrs- konzept. Umweltfreundliche Velotaxen fahren als mobile 3D- Plakate durch die Innenstadt -+49 30 / 443 194.20 www.velotaxi.de Produkte/Leistungen sympathische Werbeträger, die mobi- le Markenkommunikation

sympathische Werbeträger, die mobi- le Markenkommunikation neu interpretieren

Daten/Fakten

Gründung: 1997 in Berlinmobi- le Markenkommunikation neu interpretieren Daten/Fakten Geschäftsführer Ludger Matuszewski Zur Expo2000 in

Geschäftsführer Ludger Matuszewskineu interpretieren Daten/Fakten Gründung: 1997 in Berlin Zur Expo2000 in Hannover kommt die neue Fahrzeuggeneration

Zur Expo2000 in Hannover kommt die neue Fahrzeuggeneration auf die Straße1997 in Berlin Geschäftsführer Ludger Matuszewski Seit 2001 expandiert Velotaxi im Rahmen eines

Seit 2001 expandiert Velotaxi im Rahmen eines Franchisemodells inter- national. Der erste Kooperations- partner kommt aus JapanHannover kommt die neue Fahrzeuggeneration auf die Straße 2004 in Berlin 80 Velotaxen. Velotaxi- Netzwerk mit

2004 in Berlin 80 Velotaxen. Velotaxi- Netzwerk mit 32 Standorten, davon 11 in Deutschland. In Japan 7 Betriebe. Neu dabei: die Staaten des Golf Kooperationsrates - Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, Oman, Quatar und die Vereinigten Emiratenational. Der erste Kooperations- partner kommt aus Japan 8 Mitarbeiter in Berlin. Die Vermark- tung der

8 Mitarbeiter in Berlin. Die Vermark- tung der Werbeflächen erfolgt zentralKuwait, Bahrain, Oman, Quatar und die Vereinigten Emirate Jahresumsatz: 2003: 1,7 Mio Euro Referenzen u.a.: Esprit,

Jahresumsatz: 2003: 1,7 Mio EuroBerlin. Die Vermark- tung der Werbeflächen erfolgt zentral Referenzen u.a.: Esprit, die Radeberger Gruppe, CocaCola,

Referenzen u.a.: Esprit, die Radeberger Gruppe, CocaCola, die Berliner Schultheiss Brauerei, Nike, Vodafone, t-mobile, Heineken, Nivea, MasterCard, Lufthansa, SiemensEmirate 8 Mitarbeiter in Berlin. Die Vermark- tung der Werbeflächen erfolgt zentral Jahresumsatz: 2003: 1,7 Mio

CocaCola, die Berliner Schultheiss Brauerei, Nike, Vodafone, t-mobile, Heineken, Nivea, MasterCard, Lufthansa, Siemens

014 em.b.t.

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SCHMETTERLINGE

IM

BAUCH

UND IM BUSINESS

wilhelm lingesleben

Erinnern Sie sich auch an Ihr kind- liches Staunen, als in der Schule das Experiment „Metamorphose” zunächst ziemlich abstrakt klang, dann aber plötzlich geradezu fantas- tisch konkret wurde? Wir lernten die großartige Verwandlung eines kleinen Lebens kennen: Ei, Raupe, Puppe im Kokon – schließlich der Schmetter- ling. Wenn dieser dann gemächlich das Schriftlogo mit einem deutlichen „Emotional“ anfliegt, kommt Herr Lingesleben ins Spiel.

WANDLUNGEN UND VERWANDLUNGEN bestimmen Wilhelm Lingeslebens Lebens- und Arbeitsthemen. Dazu gehört der Konflikt zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Darin wird nachweislich auch verändert, verwandelt, gewachsen. Heute beschäftigt er sich professionell mit diesem Konflikt und seiner Lösung. Alles aber begann weitaus früher. Zunächst wollte er Arzt werden, dann Schauspieler – es wurde nichts daraus (Wandlung 1). Also dann eben, na gut, Banklehre. Später ordentlich Betriebs- wirtschaft studiert. Weil er gut malte, wollte er in einer Kreuzberger Galerie ausstellen. Der Galerist war zufälliger- weise auch noch Werbefachmann mit eigener, kleiner Agentur. Er übertrug dem frischen Betriebswirtschaftler die Buchführung (Wandlung 2). Lingeslebens V wie Vision aber blieb. Heute weiß er, dass er sich mit seiner Firma em.b.t. als Sensibler unter den Business-Fighters befindet. Darin wiederum eingeschlossen: oftmals gegen den Strom schwimmen. Denn jetzt ist er freier Marketingpersonaler (Wandlung 3). Die Essenz seiner letzten 14 Agenturjahre, davon 6 Jahre als Personalchef, heißt: „Vision und Machbarkeit ganz operational miteinan- der verbinden“. Ein Beispiel dafür ist auch sein Satz:

„Jeder ist Führungskraft, zunächst ein- mal für sich selbst”. Um dies für sich und andere wahr werden zu lassen, mischt er sich coachend, beratend und lehrend mit Leidenschaft ins „Peoplebusiness” ein.

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DIE ANDERE ART VON VITAMIN B. Wie kam es nur, dass auf gute Leistungs- angebote oftmals keine oder wenn, dann eine negative Reaktion erfolgte? Wieso gewannen mittelmäßige Agentur- leistungen auf durchschnittlichen Pappen den Pitch? Alle, die sich das und Ähnliches fragten bzw. heute noch fra- gen, kommen um das Phänomen Beziehung (und um Lingesleben) nicht herum. Er sagt ihnen, dass sie die non- verbale, soziale Ausstrahlung und Kompetenz nicht beachtet haben. Er übt mit ihnen die Anwendung emotionaler Intelligenz. Sie erleben mit ihm, wie die Beziehungen zwischen Menschen, weit über Inhalte hinaus, in Beruf und Privatsphäre ihrer tatsächlichen Stellung gerecht werden können. Als Coach vor allem in kleinen und mittleren Unter- nehmen sieht sich Wilhelm Lingesleben allerdings weder im Erziehungs- noch im Therapie-Auftrag. Es sollte immer ein gemeinsames Beraten sein. Alle daran Beteiligten stehen mittendrin in einem Prozess, der nicht besser als „Hilfe zur Selbsthilfe“ bezeichnet werden kann. Der Coach nimmt sich hierbei nicht aus. Es geht um Human Capital und Human Resources. Diese immensen, hierzulande weitgehend unterbewerteten Reserven, Potenziale und Energien frei zu setzen und damit konkrete Wirkungen zu erzie- len, ist Lingeslebens ambitioniertes Ziel. Für viele wirkt er dabei schockierend selbstkritisch. Dann ahnen sie neben ihren auch seine Schritte und Gefühle auf dem schmalen Grat. Denn er muss seinen Kunden immer um einige Schritte voraus sein. Der Job impliziert sowieso hundert Prozent Glaubwürdigkeit. „Achte gut auf dich selbst, aber nimm dich dabei nicht zu wichtig“. Sich zu seinen Fehlern zu bekennen und aus ihnen zu lernen – Kärnerarbeit. Lingesleben voran. Er will, er muss unabhängig sein, sagt er. Er ist offen, geduldig und übt, übt, übt…mit sich und seinen Kunden. „Empathie, ja im Grunde Liebe zu ande- ren Menschen ist allemal die beste Kommunikation”.

MANAGEMENT BY EMOTION. Linges- lebens Kunden sind ins Thema bereits ziemlich „involviert“: Human-Resources, Personalmarketing oder Organisations- entwicklung. Meist stehen aber nur die inhaltlichen „Fakten, Fakten, Fakten…“ im Vordergrund. Kein Wunder, dass der

Gegensatz „Anspruch/Wirklichkeit“ in ihren Unternehmen erst einmal groß und größer wird.

„Jeder ist Führungskraft, zunächst einmal für sich selbst.”

Lingesleben verkleinert ihn, Schritt für Schritt. Er sagt auch: „Jede Information ist mit einer Emotion verknüpft. Alle wissen oder fühlen es zumindest, aber nur wenige handeln danach”. Achtung:

Tore nicht geschlossen halten, Schotten nicht dicht machen, Tabus zur Sprache bringen! Nicht inhaltlich-fachliche, son- dern hierarchische wie psychische Barrieren sind es, die immer noch zur Vermeidung eines offenen, wirklich kon- struktiven Umgangs mit Emotionen in der Wirtschaft durch die Manager führen. Hier greift der Coach ein, führt sanft, lässt führen und Einsichten wachsen. Probt mit Managern, spielt Praxis nach, zeigt das Leichte, das so schwer zu

em.b.t.

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machen ist. Und freut sich mit allen über Erfolge eines Kurses. „Soft-skills sind die wirklichen hard-facts. Insofern brauchen wir emotionale Führung als guten Kern eines neuen Aufbruchs im Business.“ Als realistischer Illusionist hat Wilhelm Lingesleben zudem die wichtigste prakti- sche Stellschraube bereits erkannt, durch die es möglich wird, Human Capital wirt- schaftlich endlich ernst zu nehmen: „Es muss mitbilanziert werden”. Wie in den Staaten, wo die Investition in Personal/ Human-Capital bereits als geldwert aner- kannt ist. „Wenn sich weiche Themen auch bei uns in Euro umrechnen lassen, bekommt auch der härteste Controller ein Gefühl fürs Gefühl. Wir haben doch alle Chancen! Wir dürfen uns formen, wandeln, neu gestalten… und können jeden Tag von den Schmetterlingen ler- nen…”

León W. Schönau

::ZUR PERSON::

Geboren am 11.02.1964 in Münster/Westfalen::ZUR PERSON:: Banklehre, Studium der Betriebs- wirtschaft mit Schwerpunkten Marketing und Personal/Organisation Volksbank

Banklehre, Studium der Betriebs- wirtschaft mit Schwerpunkten Marketing und Personal/Organisation::ZUR PERSON:: Geboren am 11.02.1964 in Münster/Westfalen Volksbank Lübbecke eG, Sisyphos Werbeagentur GmbH, Publicis

Volksbank Lübbecke eG,mit Schwerpunkten Marketing und Personal/Organisation Sisyphos Werbeagentur GmbH, Publicis Berlin Werbeagentur

Sisyphos Werbeagentur GmbH,Marketing und Personal/Organisation Volksbank Lübbecke eG, Publicis Berlin Werbeagentur GmbH Freizeit: Lesen, Malen,

Publicis Berlin Werbeagentur GmbHVolksbank Lübbecke eG, Sisyphos Werbeagentur GmbH, Freizeit: Lesen, Malen, Menschen, Natur, Kunst und Kultur

Freizeit: Lesen, Malen, Menschen, Natur, Kunst und Kultur erlebenWerbeagentur GmbH, Publicis Berlin Werbeagentur GmbH Lebensmotto: „Bessere Zeiten brechen nicht an, sie werden

Lebensmotto: „Bessere Zeiten brechen nicht an, sie werden geformt.“Lesen, Malen, Menschen, Natur, Kunst und Kultur erleben ::UNTERNEHMENSPROFIL:: em.b.t. emotional business

::UNTERNEHMENSPROFIL::

em.b.t. emotional business transformation human resources-communication,

-consulting,-management & -training Wilhelm Lingesleben Ruhlaer Straße 13 14199 Berlin

T:

+49 30 / 826 47 84

F:

+49 30 / 826 47 84

M: +49 177 / 26 84 3 84

w.lingesleben@embt.net

www.embt.net

Produkte/Leistungen

Coaching- und Mediation3 84 w.lingesleben@embt.net www.embt.net Produkte/Leistungen Seminare, Workshops und Trainings zu den Themen

Seminare, Workshops und Trainings zu den Themen Personalmanagement, Führung (inklu- sive Kommunikations-, Ziel-, Zeit- und Selbstmanagement) sowie Kreativitäts-/Ideenmanagementwww.embt.net Produkte/Leistungen Coaching- und Mediation Operatives Management im Bereich Personalwesen (Human

Operatives Management im Bereich Personalwesen (Human Resources- Planung, -Beschaffung, -Auswahl, -Entwicklung und -Weiterbildung) sowie Personalverwaltung und Organisationsentwicklungund Selbstmanagement) sowie Kreativitäts-/Ideenmanagement Dozenturen im Bereich Personalma- nagement, Marketing und

Dozenturen im Bereich Personalma- nagement, Marketing und Werbungund -Weiterbildung) sowie Personalverwaltung und Organisationsentwicklung Daten/Fakten Gründung April 2003 in Berlin

Daten/Fakten

Gründung April 2003 in Berlinund Organisationsentwicklung Dozenturen im Bereich Personalma- nagement, Marketing und Werbung Daten/Fakten

Dozenturen im Bereich Personalma- nagement, Marketing und Werbung Daten/Fakten Gründung April 2003 in Berlin

016 t.e.s.t. hotelservice berlin gmbh.

members market. 02:2004

t.e.s.t. hotelservice berlin gmbh. members market. 02:2004 elisabeth unger PANTA RHEI Alles fließt, alles verändert

elisabeth unger

PANTA RHEI

Alles fließt, alles verändert sich lau- fend, nichts bleibt, wie es war…In der philosophischen Ausrichtung von Elisabeth Unger nimmt Heraklit einen vorderen Platz ein. Schließlich könnte er Vater des Prozessdenkens sein. Und das wiederum bewegt eine Frau, die viele, sehr unterschiedliche Menschen bewegt, die etwas suchen, um es bei ihr zu buchen. Messe- und Kongress- Menschen suchen passende Hotels, andere suchen und lassen sich bei ihr Veranstaltungen zum zeitgemäßen Event entwickeln und gestalten.

T.E.S.T.? Ihr Unternehmen ist längst aus der Testphase heraus, heißt aber den- noch T.E.S.T., was sich sofort völlig fach-

männisch mit „Trade Exhibition Services Travel” erklärt. Zwei aktuelle Firmen- sitze, Düsseldorf und Berlin, verweisen auf ausgewogene Standbeine und si- chern zudem statistisch die zuverlässige Aussage, eine der größten deutschen Incoming-Agenturen im Bereich Busi- ness-Travel zu sein. Messen, Aus- stellungen und Kongresse sind heute in ganz Europa trotz Konjunkturtal immer noch tausendfach Umschlagplätze von Leistungen und Wissen, Produkten und Ideen. Es sind aber auch eminent per- sönliche Treffpunkte von Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Wer dort das Professionelle in Kommunikation und Logistik, das Direkte in Austausch und Wertentwicklung schon einmal erlebt

hat, kann sich vorstellen, wie persön- lich, flexibel, einfühlsam, verlässlich, anspruchsvoll und schnell die vielreisen- den Damen und Herren genau das Hotelzimmer angeboten bekommen, das sie sich wünschen. Dazu können sich noch Transfers gesellen, Services vom und zum Flughafen oder schwarze Limousinen und sprachgewandte Hostes- sen mit Oxford-English… Auf diese Art können tatsächlich fast hundert Kriterien zustande kommen, die für Herrn Schmidt den 150-Meter-Fußweg zur Messehalle, für Madame Dupont die weiche japanische Hotel-Nackenrolle oder für Mr. Richmond die wirklich 20. Etage mit garantiertem Südblick über die Skyline von Frankfurt/Main bedeuten.

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Nicht zuletzt abgerundet mit den sensi- blen Budget-Fragen…

„Die effektive Nutzung der Zeit ist für mich einer der Hauptfaktoren zum Gelingen meiner Projekte.”

DANN GREIFT DAS FLEXIBLE T.E.S.T.- SYSTEM von Elisabeth Unger ein. Sie hat es mit der ihr eigenen Ordnung, Organisation und Strukturiertheit selbst „auf Programm” gebracht. Ohne elektro- nische Datenverarbeitung ginge hier nichts mehr. Das webbasierte Buchungs- tool mit Kunden-Log-In oder die Last- Minute-Buchungslösung krönt das Ganze. „Wir produzieren Buchungen”, klingt da wirklich zu bescheiden. Siemens, Mitsubishi oder Nokia wissen genau, wen sie anrufen, wenn ihre Messeplanung Dach und Bett und Komfort haben soll. Frau Unger hat über 10.000 Hotels im Speicher, sortiert nach allen denkbaren Kategorien, abrufbereit und buchungsflexibel. Los geht’s! Aber nicht ohne persönliche Telefonate, Mails und Briefe. In diesem eingespielten Kommunikationsorchester spielt ihr Team meisterhaft alle Instrumente. Und auf diese Musik kommt es an. Das weiß die ehemalige Quereinsteigerin, langjäh- rige Lehrerin und Erzieherin nur zu gut. Psychologie war ihr früherer Studien- wunsch, Philosophie ist ihr Gegenwarts- thema, mit Business verbunden – viel- leicht etwas unverständlich.

„ICH KÜMMERE MICH PRIMÄR UM ALLE PROZESSE hier im Haus“, erklärt sie. „Jeder hat doch die gleiche Zeit zur Verfügung. Die einen machen was draus, die anderen nicht. Die effektive Nutzung der Zeit ist für mich einer der Haupt- faktoren zum Gelingen meiner Projekte. Etwas, das Werte schöpft. Da muss ich mir angewöhnen, alles in seiner Zeit zu sehen. In der fließenden Zeit. In der Bewegung.” Ihre Kunst, mit anderen im gegenseitig vorteilhaften Geschäft zu sein und zu bleiben, besteht wohl gera- de in dieser Kreativität, die für viele erst mal einen hochdisziplinierten Eindruck macht. Aber warum wird Kreativität immer als wild und unberechenbar defi- niert? Es ist kein Trick, aber die Geschäftsfrau hat etwas in sich: Sie

t.e.s.t. hotelservice berlin gmbh.

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produziert als Wertschöpfung Konti- nuität. So könnte der Prozess der ununterbrochenen Wandlung der Dinge auch im Business begriffen und gelenkt werden. Das betreibt sie übrigens nicht sehr geduldig, wie man annehmen könn- te. Vieles dauert ihr einfach zu lange.

DAS GESCHÄFTSFELD VERANSTALTUN- GEN entwickelt sie wohl deshalb überra- schend schnell und bringt es erfolgreich auf den Markt. Kontrastprogramm. Das gelingt ihr dank gelernter, erprobter und damit sicherer Prozessschritte und dem bewährten „Panta rhei”. Sie geht auf Bedürfnisse einer Zielgruppe zu, die ein wenig die bekannte, aber eigentlich eine neue ist. Und siehe da, die Zielgruppe kommt auf sie zu. Man trifft sich. Nun arbeitet sie auch für Events, besser „Ereignisse”. Inszenierung und Dra- maturgie, Kreation und Gestaltung sind neue Schlüsselworte, für deren Ein- prägung und Anwendung der kontinuier- liche Prozess schon angelaufen ist. Dazu liest sie sich durch viele Bücher hin-

durch. „Fünf Bücher parallel lesen, da verbindet sich manchmal etwas überra- schend”, da muss selbst sie über die spontane Entdeckung lachen. Gleich aber wieder ernst und diszipliniert und fügt noch St. Gallen hinzu. Dort hat Sie Prof. Fredmund Malik neulich kennen gelernt, auch sein herausforderndes Buch „Führen, Leisten, Leben”. Garantiert wird sie vieles davon bald ver- suchen anzuwenden. „Ihr” ganzheit- licher Heraklit bleibt ihr aber weiter erhalten. Als Urvater des vernetzten Denkens liefert er Elisabeth Unger konti- nuierlich Denkanstöße für T.E.S.T. zwi- schen Business und Kunst. Sie sollte ihre Software nach ihm nennen…

León W. Schönau

::ZUR PERSON::

Geboren 1951 in Frankfurt/Main::ZUR PERSON:: Abschluss als staatlich geprüfte Erzieherin/Fachhochschule Abschluss Fachlehrerin an Sonderschulen

Abschluss als staatlich geprüfte Erzieherin/Fachhochschule::ZUR PERSON:: Geboren 1951 in Frankfurt/Main Abschluss Fachlehrerin an Sonderschulen pädagogische Tätigkeit ab 1990:

Abschluss Fachlehrerin an SonderschulenAbschluss als staatlich geprüfte Erzieherin/Fachhochschule pädagogische Tätigkeit ab 1990: Niederlassungsleitung

pädagogische TätigkeitAbschluss Fachlehrerin an Sonderschulen ab 1990: Niederlassungsleitung T.E.S.T. Hotelservice GmbH ab

ab 1990: Niederlassungsleitung T.E.S.T. Hotelservice GmbHFachlehrerin an Sonderschulen pädagogische Tätigkeit ab 1994: Geschäftsführung T.E.S.T. Hotelservice Berlin

ab 1994: Geschäftsführung T.E.S.T. Hotelservice Berlin GmbHab 1990: Niederlassungsleitung T.E.S.T. Hotelservice GmbH Freizeit: Klassische Musik, Ausgleichssport, Lesen,

Freizeit: Klassische Musik, Ausgleichssport, Lesen, Philosophie1994: Geschäftsführung T.E.S.T. Hotelservice Berlin GmbH Lebensmotto: „Leben und leben las- sen.“

Lebensmotto: „Leben und leben las- sen.“Klassische Musik, Ausgleichssport, Lesen, Philosophie ::UNTERNEHMENSPROFIL:: T.E.S.T. Hotelservice Berlin GmbH

::UNTERNEHMENSPROFIL::

T.E.S.T. Hotelservice Berlin GmbH Katharinenstr. 17 10711 Berlin Geschäftsführung Frau Elisabeth Unger

T:

+49 30 / 3 99 99 10

F:

+49 30 / 3 99 99 18

eunger@testberlin.de

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Hotelservice: Weltweit tätig. Vermitt- lung von Hotelzimmern zu nationalen und internationalen Messen, Kon- gressen und Veranstaltungen. Stra- tegische Einkaufsplanung an denwww.hotelreservation.de Produkte/Leistungen wichtigsten Schauplätzen sichert Aus- wahl verfügbarer

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Daten/Fakten

Geschäftsführung Berlin: Elisabeth Unger Düsseldorf: Bernhard Käselauservice, Hostessen- und Marketing- service Daten/Fakten Mitarbeiter Berlin: 13 Mitarbeiter Düsseldorf: 13

Mitarbeiter Berlin: 13 Mitarbeiter Düsseldorf: 13Berlin: Elisabeth Unger Düsseldorf: Bernhard Käselau Gründung: 1989 in Düsseldorf Referenzen: s.a. Homepage

Gründung: 1989 in DüsseldorfBernhard Käselau Mitarbeiter Berlin: 13 Mitarbeiter Düsseldorf: 13 Referenzen: s.a. Homepage www.hotelreservation.de

Referenzen: s.a. Homepage www.hotelreservation.deUnger Düsseldorf: Bernhard Käselau Mitarbeiter Berlin: 13 Mitarbeiter Düsseldorf: 13 Gründung: 1989 in Düsseldorf

Berlin: 13 Mitarbeiter Düsseldorf: 13 Gründung: 1989 in Düsseldorf Referenzen: s.a. Homepage www.hotelreservation.de

018 zepter und krone gmbh.

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018 zepter und krone gmbh. members market. 02:2004 roman kaupert KÖNIG KUNDE UND KAUPERT Nein, die

roman kaupert

KÖNIG KUNDE UND KAUPERT

Nein, die Monarchie ist nicht ausgeru- fen, wenn Roman Kaupert mit seiner Kommunikationsagentur „Zepter und Krone“ verspricht, dass der Kunde bei ihm König sein und bleiben wird. Keine leere Rede. Besonders in den so genannten modernen Zeiten kann es wertvoll werden, das Bewährte zu ver- innerlichen und zu verwirklichen.

BERLIN, NEU-WESTEND: Roman Kaupert, junger Agenturmann, will nur eines: sich die Treue seiner Kunden ver- dienen. Aber er unterscheidet sich vom weit verbreiteten Bestreben der Branche, weil er Menschen, seine Kunden, tat- sächlich optimal betreut. Und das in einer sehr lebendigen, ganz ungewöhn-

lichen, offenen und sehr temperament- vollen Art und Weise. Er ist auf Überzeu- gen durch Nachweis aus. Er sieht den Menschen in die Augen und will sie in ihren Vorstellungen und Welten erfassen. So wie er auf Evaluation seiner Arbeit Wert legt, „evaluiert“ er sich gelegent- lich auch selber. Das hat ihm wohl die Sympathie seiner Kunden eingebracht, seitdem er seine Agentur im Jahre 2001 startete. Wie immer unter Kommuni- kationsarbeitern stellt sich die erste Frage auch bei „Zepter und Krone” nach dem, in diesem Falle, königlichen Besonderen: „Ich orientiere mich an Werten, die meine Kunden verkörpern oder verkörpern möchten”, antwortet Kaupert, „und natürlich an verbindenden

Wertvorstellungen, die ich in eine Kun- denbeziehung einbringe.” Wohltuend beiläufig fällt dabei das ansonsten über- strapazierte werbefachliche Chefadjektiv „kreativ”. Er bezieht seine Ideen vor allem aus Erkenntnissen, welche sich aus Verknüpfungen ergeben, die bisher so noch nicht wahrnehmbar waren. Zum Beispiel inspiriert ihn gerade ein Handzettel, den sein vierjähriger Sohn aus dem Kindergarten mitbrachte. Auf diesem stehen Fragen, die auch den Vater umtreiben: „Was sind eigentlich Werte?” Das A4-Blatt ist wohl deshalb so gut sichtbar an der Tür seines Büros angebracht, weil es einige praktische Antworten enthält: Von „Vorbild sein”, über „konsequent sein“, „einen klaren

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Standpunkt vertreten“, „Fehler eingeste- hen”, „schlüssige Erklärungen geben“, „Verantwortung übertragen“ bis „Werte gemeinsam leben”. Solche Gedanken sind es auch, die seine Unternehmensphilo- sophie und damit den Mehrwert der Agentur bestimmen.

„Ich muss dem Kunden vor allem ermöglichen, ein Gefühl dafür zu bekom- men, was machbar und wie es machbar ist.”

POLITIK. Kaupert steigt als diplomierter Politikwissenschaftler in die Werbung ein. Sein Professor desillusionierte ihn frühzeitig: „Auf Politikwissenschaftler hat niemand gewartet.” Also Quereinsteiger? Jein! Wenn Politik das auf öffentliche Belange gerichtete Planen und Handeln von staatlichen oder anderen „Akteuren” ist, wie sie gele- gentlich definiert wird, ist der Dipl. pol. in seinem Metier eigentlich richtig ange- kommen. Ob als Verkaufsförderer für Produkte, wie das tägliche Brot, Werber für eine höhere Beteiligung der Bürger an politischen Wahlen, als Konzeptioner für gezielte Bankkundenbindung oder beim Gewinnen von mehr Interessenten fürs Englischlernen. Große Politik ist das alles nicht. Aber Politik im Kleinen alle- mal. Er liefert dem Kunden Ent- scheidungshilfen für Werbung, in dem er die wichtigsten Verbindungslinien zwi- schen Unternehmen, Produkt, Markt und Kunden zieht. Kunden sind klug und mer- ken sehr schnell, wenn Strategie und Taktik tatsächlich Nutzen bringen. Zu diesem Zweck verleiht er seinen Kunden sinnbildlich das Zepter und setzt ihnen die Krone auf: Er würdigt sie dadurch, er nimmt sie ernst, er will etwas Gutes für sie tun, ihnen dienen, helfen, rollt ihnen den roten Teppich aus… Und fügt ernst hinzu: „Der Markt braucht Ehrlichkeit”. Die Insignien schließen selbstredend strikte Wirtschaftlichkeit ein. Das alte, immer wieder neue Gesetz der Werbung gilt gerade heute unumschränkt: „Mit möglichst geringem finanziellen Aufwand die größtmögliche Wirkung erzielen.“

STRATEGIE. Engagiert ist er dabei – durchaus als Vorarbeiter, wie er sich selbst bezeichnet –, wenn es gilt, die

zepter und krone gmbh.

019

Arbeitsstrategie seiner Agentur ganz im Sinne seiner Vorstellungen von Qualität und Kundennähe zu entwickeln. „Von den zwei Möglichkeiten, ein Leistungs- netzwerk aus Subfirmen zu bilden oder die besten Leute unter ein Dach zu bekommen, bin ich für die zweite.” So baut er teambewusst – Stein auf Stein – an den Stärken seiner Agentur. „Werbekommunikation ist erst dann erfolgreich, wenn sie nicht nur als kostenlose Unterhaltung oder gar als lästiges Beiwerk verstanden wird, son- dern als das, was sie sein sollte: eine sympathische, eingängige und als nütz- lich empfundene Information.“ Zur Vorstellung bei Neukunden bevorzugt Kaupert Erkenntnis fördernde Testläufe eher als Pitches. „Auf diese Weise kann sich der potenzielle Kunde von der Arbeitsweise und der Leistungsfähigkeit der Agentur ein genaueres Bild machen”. Die bisherigen Erfahrungen bestärken ihn in dieser These. „Ich muss dem Kunden vor allem ermöglichen, ein Gefühl dafür zu bekommen, was machbar und wie es machbar ist. Mein Weg, um ihm das zu vermitteln, ist immer auch,

mich als Kunden des Kunden zu empfin- den, mich zu fragen, wie würdest du dich selber überzeugend angesprochen füh- len?” So etwas funktioniert nicht einfach so nebenbei. Es ist anstrengend. Deshalb lohnt sich Einsatz. Der Kunde kommt voran. Er erlebt sich, abseits vom Schlagwort, tatsächlich als „König Kunde“. Das dürfte Roman Kaupert auch weiterhin dabei helfen, zusammen mit seinen Kunden erfolgreiche Wege zu beschreiten. Über rote Teppiche und anderswo…

León W. Schönau

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Sternzeichen Wassermann::ZUR PERSON:: Abitur am Herder-Gymnasium (Charlottenburg), Studium Germanistik, Jura und Politik an der Freien

Abitur am Herder-Gymnasium (Charlottenburg), Studium Germanistik, Jura und Politik an der Freien Universität Berlin::ZUR PERSON:: Sternzeichen Wassermann verheiratet, ein Sohn Freizeit: Familie, Menschen, Philosophie Lebensmotto:

verheiratet, ein SohnJura und Politik an der Freien Universität Berlin Freizeit: Familie, Menschen, Philosophie Lebensmotto:

Freizeit: Familie, Menschen, Philosophiean der Freien Universität Berlin verheiratet, ein Sohn Lebensmotto: „Glück liegt nicht darin, dass man macht,

Lebensmotto: „Glück liegt nicht darin, dass man macht, was man mag, sondern dass man mag, was man macht!“ein Sohn Freizeit: Familie, Menschen, Philosophie ::UNTERNEHMENSPROFIL:: Zepter und Krone GmbH

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Zepter und Krone GmbH Kommunikationsagentur Preußenallee 40 14052 Berlin

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Beratung, Konzeption, Organisation und Umsetzung von Werbung, die wirktwww.Zepter-und-Krone.de Produkte/Leistungen Markenzeichen: Kreative, dynamische und anspruchsvolle,

Markenzeichen: Kreative, dynamische und anspruchsvolle, gleichwohl abso-Organisation und Umsetzung von Werbung, die wirkt lut zuverlässige, transparente und bodenständige

lut zuverlässige, transparente und bodenständige Dienstleistung

Schwerpunkte: Eventkommunikation, Gestaltung, Verkaufsförderungtransparente und bodenständige Dienstleistung Daten/Fakten Gründung 2001 als GbR Gründung 2004 als GmbH

Daten/Fakten

Gründung 2001 als GbRGestaltung, Verkaufsförderung Daten/Fakten Gründung 2004 als GmbH Geschäftsführung: Roman Kaupert,

Gründung 2004 als GmbHVerkaufsförderung Daten/Fakten Gründung 2001 als GbR Geschäftsführung: Roman Kaupert, Dipl. Politologe

Geschäftsführung: Roman Kaupert, Dipl. PolitologeDaten/Fakten Gründung 2001 als GbR Gründung 2004 als GmbH Mitarbeiter 6 [die Promoterdatenbank umfasst bundesweit rund

Mitarbeiter 6 [die Promoterdatenbank umfasst bundesweit rund 10.000 Freie Mitarbeiter]als GmbH Geschäftsführung: Roman Kaupert, Dipl. Politologe Referenzen (Auswahl): Harry-Brot GmbH [Schenefeld b.

Referenzen (Auswahl): Harry-Brot GmbH [Schenefeld b. Hamburg], Landesbank Berlin [Berlin], Bundes- zentrale für politische Bildung [Bonn]umfasst bundesweit rund 10.000 Freie Mitarbeiter] … und der Name „Zepter und Krone“ steht: Für den

… und der Name „Zepter und Krone“ steht: Für den Kunden. Unseren König.

zentrale für politische Bildung [Bonn] … und der Name „Zepter und Krone“ steht: Für den Kunden.

020 dr. petereit & armbrüster.

members market. 02:2004

020 dr. petereit & armbrüster. members market. 02:2004 „ DANN anna leonhardi DEFINIERE I C H

DANN

anna leonhardi

DEFINIERE ICH DAS FELD NEU.“

„Wenn…dann” ist nicht unbedingt ein Entweder-oder, es ist mehr als Ausweg, als Ratschlag, ja manchmal als Vorschlag gemeint. Das „Wenn… dann” ist auch vorbeugend anwendbar, nachträglich mildernd oder grenzzie- hend, wenn gar nichts mehr geht. Ziel:

Alles wird gut. Die Rechtsanwältin Anna Leonhardi leitet ihre juristi- schen Initiativen und Alternativen häufig ein wie oben. Und wenn es ihr gelingt, auch bei hoffnungslos Zerstrittenen den gemeinsamen Nenner zu definieren, fühlen sich idealerweise drei als Gewinner…

WIR TRETEN EIN in die Welt des Bank-, Wirtschafts-, Vertrags- und Insolvenz- rechts. Wir treffen auf Rhein-Main in Berlin, nahe Nordbahnhof. Rechts- kundige Frauen engagieren sich hier

in 3 Etagen der Kanzlei von Dr. Petereit & Armbrüster. Eine von ihnen ist die dreimalige Neuberlinerin Anna Leonhardi. Schon 1996 kommt sie an die Spree, zum Praktikum in die Dresdner Bank, Rechtsabteilung. Später in 2000 die Fortsetzung der Leiden- schaft für Berlin und für die Verbindung zwischen Jura und kaufmännischem Denken – bei der Deutschen Bank als Trainee. 2003 dann mit Beruf und hauptstädtischem Wohnsitz. Was Praktisches lernen, wie Papa es mit ihr vorhatte, wollte sie nicht. So greift sie zu Theaterwissenschaften und Germanistik. Sprache fühlen, Dar- stellung begreifen und die Macht der Worte. Ein paar Semester reichen aus, um zu erkennen, dass dies ihrem Ziel, mehr Gerechtigkeit in die Welt zu brin- gen, nicht viel bringt.

TREFFEND FORMULIEREN, ÜBER- ZEUGEND GEWINNEN – einiges von damals kommt noch heute beruflich gut zur Geltung. Dann ihr Jurastudium: „Ich möchte vor Gericht stehen und Mandanten vertreten.” Viele Praktika machen ihr aber den immer noch beste- henden Abstand zwischen Theorie und Praxis klar. Sie schult ihre Fähigkeiten weiter, zu vermitteln, zu verbinden, was getrennt erscheint und eigentlich zusammen gehört. Es ärgert sie doch, dass gelegentlich Juristen als „Ge- schäftsverhinderer” abgetan werden. Zwei Jahre Bank- und Wirtschaftser- fahrung bringen ihr inzwischen bereits heute die „anwaltliche Substanz”. Anna Leonhardi hat schon längst bewiesen, dass sie eine ausgesprochene „Ge- schäftsförderin” ist. Eine, die überhaupt nichts auf Paragraphenreiterei gibt,

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und sich deshalb gut mit Nicht-Juristen, also der überwiegenden Mehrzahl von Geschäftspartnern verständigen kann und versteht. Marketing und Kunden- orientierung sind natürlich keine Fremdworte für sie. Im Studium war zwar leider keine Rede davon. Dafür spricht sie jetzt Klartext vor ihren Studierenden in der FHTW Berlin, legt den Kanzlei- Referendaren und -Auszubildenden die Sache ans Herz. Und Marketing, noch etwas direkter? „Du musst Dich abheben. Unsere Kanzlei kann nicht alles, das ist klar. Aber das, was wir gut können, zei- gen wir klar und lebendig in unserem Profil. Wer nicht Profil zeigt, wird ein Problem haben.” Fernab von kurzatmiger Akquisition sieht sie ihre rechtsanwaltli- che Marketingphilosophie, weil sie sicher ist, dass sich Mandantenbeziehungen entwickeln müssen und dass eine Zusammenarbeit über längere Zeit aus- schlaggebend ist. Ansprechen und ange- sprochen werden ist ihr wichtig. „Als ständig erreichbare Ansprechpartnerin meiner Mandanten schaffe ich das Grundvertrauen. Auch als Vorschuss, denn ich weiß, es kommt zurück. Und wenn mal eine spezielle Fachauskunft nicht sofort parat ist, sorge ich dafür, dass eine Stunde später die hundert Prozent richtige Antwort vorliegt. Ich kann nicht alles wissen, aber ich kann beweisen, dass ich eine wichtige Information in kurzer Frist aus unserem Netzwerk beschaffen kann.”

Ich schaffe das Vertrauen. Auch als Vorschuss, denn ich weiß, es kommt zurück.”

GLAUBWÜRDIG SEIN UND BLEIBEN, die juristische Perfektion nicht über die Menschen in den Verfahren stellen…Frau Leonhardi setzt sich selbst Maßstäbe, die besonders in einer neuen, weiteren Aufgabe von großer Bedeutung sein wer- den. Ihre ersten Fälle als Insolvenz- verwalterin bzw. Treuhänderin stehen an. Was passiert, wenn 20-jährige wegen unbezahlter Handy-Rechnungen mit 20.000 Euro in Verbraucherinsolvenz gehen? Sehen die Gläubiger nie wieder Geld, obwohl es recht und billig wäre, dass der Schuldner es bis 65 erbringen kann? Was geht bei Gläubigern und Schuldnern in der Wirtschaft vor, wenn

dr. petereit & armbrüster.

021

nicht nur Arbeitsplätze, sondern die ganze Firma in Frage gestellt werden? Warum ist schon jahrelang nicht mehr zwischen zwei Parteien gesprochen wor- den? Warum habt ihr vor einem Jahr nicht schon daran gedacht, einen Anwalt einzuschalten? Warum? Warum? Warum? Endlose Fragen aus der Flut anscheinend unlösbarer Probleme, die allein Berlin im vorigen Jahr einen drastischen Anstieg der Insolvenzenverfahren um fast 50 % illustrieren. Die Insolvenzberaterin Leonhardi muss also selbst bei den här- testen, aussichtlosesten, traurigsten oder tragischsten Zahlungsunfähigkeiten mittendrin und nicht dazwischen oder irgendwo stehen – selbst wenn sich die Dinge über Jahre nicht entflechten wol- len. Dann ist sie doppelte Hoffungs- trägerin: für Gläubiger und für Schuldner zugleich. An ihrer Kompetenz und Stärke, an ihrem fachlichen und mensch- lichen Geschick orientieren sie sich. Sie muss einen klugen Insolvenzplan mit

allen entwickeln und dem Gericht vorle- gen. Denn das entscheidet. Das entlastet sie manchmal. „Ich bin nicht die letzte Entscheidungsträgerin”. Manchmal auch nicht. In komplizierten Situationen beginnt dann ihre Argumentation:

„…dann definiere ich das Feld neu! Das akzeptiert jeder. Denn sie wissen, ich bin weder Schwarz noch Weiß. Ich bin eigentlich dafür, dass das Spiel weiter geht, die Verluste so gering wie möglich ausfallen und allen der Gewinn klar wird, wenn sie es schaffen, sich zu einigen”.

León W. Schönau

::ZUR PERSON::

Geboren am 18.09.1970 in Darmstadt::ZUR PERSON:: Abitur in Frankfurt am Main, Jura- studium in Frankfurt, Mainz, Freiburg, Referendariat, Traineeprogramm

Abitur in Frankfurt am Main, Jura- studium in Frankfurt, Mainz, Freiburg, Referendariat, Traineeprogramm Deutsche Bank::ZUR PERSON:: Geboren am 18.09.1970 in Darmstadt Rechtsanwältin, Deutsche Bank Ab 2003 Rechtsanwältin in der Kanzlei

Rechtsanwältin, Deutsche BankFreiburg, Referendariat, Traineeprogramm Deutsche Bank Ab 2003 Rechtsanwältin in der Kanzlei Dr. Petereit &

Ab 2003 Rechtsanwältin in der Kanzlei Dr. Petereit & Armbrüster, Berlin, für Wirtschaftsrecht/Bankrecht, Insolvenzrecht, Vertragsrecht, Arbeitsrecht und Dozentin an der FHTW Berlin.Traineeprogramm Deutsche Bank Rechtsanwältin, Deutsche Bank Verheiratet Freizeit: Reiten, Skifahren, Musik, Natur,

VerheiratetVertragsrecht, Arbeitsrecht und Dozentin an der FHTW Berlin. Freizeit: Reiten, Skifahren, Musik, Natur, Familie

Freizeit: Reiten, Skifahren, Musik, Natur, FamilieArbeitsrecht und Dozentin an der FHTW Berlin. Verheiratet Lebensmotto: „Geht nicht – gibt’s nicht: Der richtige

Lebensmotto: „Geht nicht – gibt’s nicht:Freizeit: Reiten, Skifahren, Musik, Natur, Familie Der richtige Weg ist das Geheimnis.“

Der richtige Weg ist das Geheimnis.“

::UNTERNEHMENSPROFIL::

Dr. Petereit & Armbrüster Rechtsanwälte Kaiserstraße 24 A

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+49 6131 / 626080

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Produkte/Leistungen

Beratung und Vertretung der Mandanten bundesweit vor allen Amtsgerichten, Landgerichten und zuständigen Oberlandesgerichtenleonhardi@petereit-armbruester.de Produkte/Leistungen Schwerpunkte im Vertrags-, Bank-, Wirtschaft-,

Schwerpunkte im Vertrags-, Bank-, Wirtschaft-, Gesellschafts-und Insolvenzrecht. Ein gesonderter Kernbereich liegt im Forderungs- management für Unternehmen und BankenLandgerichten und zuständigen Oberlandesgerichten Spezialbereiche im Rahmen von Sicherheitenverwertungen sind

Spezialbereiche im Rahmen von Sicherheitenverwertungen sind die Durchsetzung von Forderungen sowie Zwangsverwaltung und Immobiliar- zwangsvollstreckungliegt im Forderungs- management für Unternehmen und Banken Daten/Fakten Gründung 1975 durch Dr. Petereit und K.O.

Daten/Fakten

Gründung 1975 durch Dr. Petereit und K.O. Armbrüsterund Immobiliar- zwangsvollstreckung Daten/Fakten 12 Anwälte, 46 Mitarbeiter in den Fachbereichen Referenzen:

12 Anwälte, 46 Mitarbeiter in den FachbereichenGründung 1975 durch Dr. Petereit und K.O. Armbrüster Referenzen: siehe www.dr-petereit-armbruester.de

Referenzen: siehe www.dr-petereit-armbruester.deArmbrüster 12 Anwälte, 46 Mitarbeiter in den Fachbereichen Mitgliedschaften: Gravenbrucher Kreis,

Mitgliedschaften: Gravenbrucher Kreis, Bankrechtsvereinigung, Arbeitskreis Bankrecht des DAV, Kammervorstand OLG-Bezirk Koblenz, Arbeitskreis Insolvenz und Sanierung des DAVin den Fachbereichen Referenzen: siehe www.dr-petereit-armbruester.de DR. PETEREIT & ARMBRÜSTER RECHTSANWÄLTE

DR. PETEREIT & ARMBRÜSTER
DR. PETEREIT & ARMBRÜSTER

RECHTSANWÄLTE

022 aramark.

members market. 02:2004

022 aramark. members market. 02:2004 BEVOR DIE SIEBZIGTAUSEND ole grünert KOMMEN Der Morgen ist ruhig. Die

BEVOR DIE

SIEBZIGTAUSEND

ole grünert

KOMMEN

Der Morgen ist ruhig. Die Luft ist klar. Die Logistik für den Abend ebenso. Coubertin-Saal und VIP-Lounge 380, Jesse-Owens-Lounge 1000, Lounges 1 bis 4 2.900 und in der Arena, na, viel- leicht 65.000? Ole Grünert hat olym- piaverdächtige Zahlenkombinationen sofort zur Hand. Alles Fans, für die Sport alles ist. Alles Gäste, auch für ihn. Er sorgt für Essen und Trinken für Fans und VIPs. In „seinem” Olympia- stadion in Berlin.

OLYMPISCH. Der Verkaufsleiter der Catering Company ARAMARK checkt am weiß eingedeckten Tisch mal eben die Zahlen des Abends, blättert in Papieren mit 10 und mehr Speisefolgen, freut sich über Zusammenstellungen und Arrange- ments der Dekoration seines Stadion-

teams. Erst vor zwei Wochen hatte das alte neue Olympiastadion seine jüngste Premiere. Das waren schon mal 50.000, maximal 70.000 fasst es. Er kennt es in- und auswendig. Als gestandener Berliner sowieso. Als „ARAMARKER” auch. Schließlich steht die Stadiongastronomie schon seit fünf Jahren unter diesem Zeichen. Und nun sein persönlicher Erfolg: bis 2014 weiterhin. Der Vertrag wurde verlängert – und zwar exklusiv. Die nächsten Höhepunkte sind schon sichtbar: Events, tolle Konzerte und „bald” 2006, das Endspiel der Fußball- WM. Sport, Gastronomie und Enter- tainment sollen in diesem neuen Rund Massen begeistern. Ob Köche, Kellner, Hostessen, Bierzapfer, mobile Snack- verkäufer, Food-Arrangeure für Gourmet- Buffets… – von den Tribünen bis zur

VIP-Lounge ist alles eingeschworen auf Qualität und erstklassigen Service. Die Stadiongastronomie beweist, was auch in der Betriebsgastronomie möglich ist.

LUZERN, LONDON, BERLIN heißen die Hotelerfahrungen von Grünert. Sein Großvater leitete das einstmals berühm- te Grand-Hotel in Leipzig. Als Junge mit 12 ist er der kleine Koch, der alle mit seinen Überraschungen bezaubert. Er wird tatsächlich Koch und – studiert. Der Dipl. Hotelier Grünert erlebt in Luzern hautnah die Marketingkrise in der Schweizer Gastronomie. „Bei mir wuchs die Überzeugung: Auch in der Gas- tronomie muss Marketing das A und O werden. Ein erfolgreiches Unternehmen muss sich ganzheitlich auf seine Kunden ausrichten.“ Nach dem Schwerpunkt

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„Logistik“ im Savoy London, kommt im Excelsior Berlin endgültig „Sales” hinzu. Fortan arbeitet er als Manager, mit den Erfahrungen eines ausgewiesenen Kochs und den Hotelier-Antennen für Gäste aller Art. Gleich zwei Feuertaufen bestä- tigen ihm das Talent in dieser Kombination: die Eröffnung des Potsdamer Platzes samt Gastronomie vom Feinsten im Auftrag von DaimlerChrysler und als Flugzeugcaterer in Frankfurt/Main mit 20.000 Essen pro Tag. „Diese beiden ‘Taufen’ haben mich geprägt. In Berlin stach ich die Konkurrenz Käfer aus, in Frankfurt schaffte ich es, bei Masse auch Klasse zu bieten.” Danach, 2001, ist bei ARAMARK in Berlin die Region Ost zu besetzen. Er übernimmt sie.

„Gute Arbeit kann nur von Leuten gemacht werden, die den Kunden lieben.”

UNSER ZIEL IST ES, IHRE ERWARTUN- GEN ZU ÜBERTREFFEN, sagt sein neuer Arbeitgeber allen seinen Kunden via Werbung. Das Olympiastadion? Nun – ein Arbeitsbereich unter vielen. Die ganze große Betriebsgastronomie tut sich auf. Für Kliniken und Krankenhäuser ist gesund und abwechslungsreich zu kochen und zu servieren. Messe- und Kongressbesucher sollen ebenfalls gut gestärkt werden. Der Office Coffee Service in Unternehmensetagen soll, wie gerufen, zur Stelle sein. Seinem starken Willen, das Besondere zu schaffen, ent- spricht das alles. Ole Grünert gründet also gründlich: neuer anspruchsvoller Job, große, nicht anspruchslose Familie, plus eigenes, kleines Haus, ganz in Holz, im Berliner Norden. Jetzt ist er öfter in den Staaten, nutzt das internationale Know-how des Firmennetzwerks und unterstützt die Personalphilosophie:

„Gute Arbeit kann nur von Leuten gemacht werden, die den Gast, die den Kunden lieben”. Alle Mitarbeiter im ständigen Gästekontakt – „Frontline Cooking” nennt die Fachsprache das anschaulich. Auch eine uralte Erfahrung gilt, nämlich „was gut geschmeckt hat, das sagt man weiter”. Marketing der Art „Von-Mund-Zu-Mund”.

GASTROQUALITÄT. „Nur Mitarbeiter, die voll und ganz die Gastronomie leben, haben es geschafft, dass wir die Qualität auf dem Markt anführen”, sagt Grünert, und zeigt auf die „Regionalkarte Ost”. Dort ist u.a. vom Deutschen Gewerk- schaftsbund, DaimlerChrysler, Osram, dem Deutschen Herzzentrum in Berlin, der Volkszeitung in Leipzig bis zu den Eisenacher Versorgungsbetrieben alles markiert, was an Kunden derzeit ins Herz geschlossen wird. Die ganze Vielfalt von über 60 Kunden. Zehn neue Kunden hat Verkaufsprofi Grünert allein in diesem Jahr für seine Marke gewinnen können. Wie eng gutes und preiswertes Essen und Trinken die „Liebe” gedeihen lässt, kann sowohl an langen Vertragslaufzeiten als auch an den Kundenreaktionen gemes- sen werden. Die Köchinnen und Köche vor Ort kommen immer aus der jeweili- gen Region. Dies ist die beste Garantie,

aramark.

023

vom Leipziger Allerlei bis zu Thüringer Klößen die Geschmacksknospen heimat- lich zu erfreuen. Was natürlich nicht heißt, dass es nicht auch Lasagne im Januar, Kreta-Küche im Mai oder im November exotische Spezialitäten von den Inselküchen aus aller Welt in den Betriebsrestaurants gibt. Grünert, der Koch und Hotelier, der Sales Manager und Marketingmann gräbt hin und wie- der Rezeptbücher aus, um neue kreative Ideen für seine Kunden zu finden. Aber in der rechten Hand der spitze Stift:

rechnen, kalkulieren, prüfen. Um die drei beliebtesten Bs bei den Sportfans heute Abend braucht er sich nicht mehr zu kümmern. Bratwurst, Bier, Brezeln, alles o.k. Die Antipasti für die VIPs sind deli- kat. Sollen sie doch kommen, die Sechzig- oder Siebzigtausend…

León W. Schönau

::ZUR PERSON::

Geboren 1968::ZUR PERSON:: Abitur in Berlin , Kochausbildung in Lübeck, Studium in Luzern zum eidg. Dipl. Hotelier/FH

Abitur in Berlin , Kochausbildung in Lübeck, Studium in Luzern zum eidg. Dipl. Hotelier/FH::ZUR PERSON:: Geboren 1968 Empfang Hotel Kempinksi Berlin Wirtschaftsdirektor Hotel Excelsior Leiter Veranstaltungen für

Empfang Hotel Kempinksi Berlin Wirtschaftsdirektor Hotel Excelsiorin Lübeck, Studium in Luzern zum eidg. Dipl. Hotelier/FH Leiter Veranstaltungen für Ostdeutsch- land bei der

Leiter Veranstaltungen für Ostdeutsch- land bei der Eurest Dtld. GmbHHotel Kempinksi Berlin Wirtschaftsdirektor Hotel Excelsior Proces Owner Support, Gate Gourmet Flughafen Frankfurt/M.

Proces Owner Support, Gate Gourmet Flughafen Frankfurt/M.für Ostdeutsch- land bei der Eurest Dtld. GmbH seit 2001 Verkaufsleiter Ost, Aramark Dtld. GmbH

seit 2001 Verkaufsleiter Ost, Aramark Dtld. GmbHProces Owner Support, Gate Gourmet Flughafen Frankfurt/M. verheiratet, 3 Kinder Freizeit: Handball, Laufen

verheiratet, 3 Kinderseit 2001 Verkaufsleiter Ost, Aramark Dtld. GmbH Freizeit: Handball, Laufen Lebensmotto: „Glück ist im Tun

Freizeit: Handball, LaufenVerkaufsleiter Ost, Aramark Dtld. GmbH verheiratet, 3 Kinder Lebensmotto: „Glück ist im Tun zu erfahren, nicht

Lebensmotto: „Glück ist im Tun zu erfahren, nicht im Besitzen.“Dtld. GmbH verheiratet, 3 Kinder Freizeit: Handball, Laufen ::UNTERNEHMENSPROFIL:: Zentrale Deutschland ARAMARK Holdings

::UNTERNEHMENSPROFIL::

Zentrale Deutschland

ARAMARK Holdings GmbH & Co. KG Martin-Behaim-Str. 6 63263 Neu-Isenburg

T:

+49 61 02 / 7 45-0

F:

+49 61 02 / 7 45-2 34

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Berlin ARAMARK GmbH und ARAMARK Restaurations GmbH Regionalleitung Ost Wichmannstr. 6 10787 Berlin T: +49 30 / 26 49 80-0 F: +49 30 / 26 49 80-30

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Betriebsgastronomie

Sport- und Freizeitcatering+49 30 / 26 49 80-30 Produkte/Leistungen Betriebsgastronomie Eventcatering Messe- und Kongresscatering Klinik- und

EventcateringBetriebsgastronomie Sport- und Freizeitcatering Messe- und Kongresscatering Klinik- und Seniorencatering

Messe- und KongresscateringSport- und Freizeitcatering Eventcatering Klinik- und Seniorencatering Verpflegung für Kitas und

Klinik- und SeniorencateringFreizeitcatering Eventcatering Messe- und Kongresscatering Verpflegung für Kitas und Schulen Office Coffee Service/

Verpflegung für Kitas und SchulenMesse- und Kongresscatering Klinik- und Seniorencatering Office Coffee Service/ Refreshment Services Daten/Fakten

Office Coffee Service/ Refreshment Servicesund Seniorencatering Verpflegung für Kitas und Schulen Daten/Fakten 100%ige Tochter der ARAMARK Corp.,

Daten/Fakten

100%ige Tochter der ARAMARK Corp., Philadelphia, einem der welt- weit führenden Catering- und ServiceunternehmenOffice Coffee Service/ Refreshment Services Daten/Fakten In Deutschland seit 1959 tätig Vorsitzender der

In Deutschland seit 1959 tätigder welt- weit führenden Catering- und Serviceunternehmen Vorsitzender der Geschäftsführung: Udo Luerssen

Vorsitzender der Geschäftsführung:und Serviceunternehmen In Deutschland seit 1959 tätig Udo Luerssen Regionalleitung Berlin/Ost: Hans-Peter Kremer,

Udo Luerssen

Regionalleitung Berlin/Ost:tätig Vorsitzender der Geschäftsführung: Udo Luerssen Hans-Peter Kremer, Ole Grünert (Verkaufsleitung)

Hans-Peter Kremer, Ole Grünert (Verkaufsleitung)

Mitarbeiter in Deutschland: 5.700Udo Luerssen Regionalleitung Berlin/Ost: Hans-Peter Kremer, Ole Grünert (Verkaufsleitung) Umsatz 2003: 288 Mio.

Umsatz 2003: 288 Mio.Luerssen Regionalleitung Berlin/Ost: Hans-Peter Kremer, Ole Grünert (Verkaufsleitung) Mitarbeiter in Deutschland: 5.700

Berlin/Ost: Hans-Peter Kremer, Ole Grünert (Verkaufsleitung) Mitarbeiter in Deutschland: 5.700 Umsatz 2003: 288 Mio.
Berlin/Ost: Hans-Peter Kremer, Ole Grünert (Verkaufsleitung) Mitarbeiter in Deutschland: 5.700 Umsatz 2003: 288 Mio.

024 axica.

members market. 02:2004

024 axica. members market. 02:2004 jadwiga stephanie kusch VON PARIS AN DEN PARISER PLATZ Angekommen! Das

jadwiga stephanie kusch

VON

PARIS

AN

DEN

PARISER

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Angekommen! Das ist der Eindruck, den der Gast von Jadwiga Stephanie Kusch gewinnt, steht sie am Empfang des lichtdurchfluteten Foyers der axica. Pariser Platz 3 heißt die noble Adresse, im Gebäude der DZ BANK AG hat das axica Kongress- und Tagungs- zentrum seinen Platz gefunden. Ent- worfen wurde das Gebäude vom kali- fornischen Star-Architekten Frank O. Gehry. Spektakulär, einmalig, außer- gewöhnlich. Die Marketing- und Ver- triebsleiterin zitiert gerne den genia- len Architekten, der über seine Berliner Arbeit sagt: „The best thing I’ve ever done!” Denn irgendwie könn- te sie diesen Ausspruch auch auf ihre Arbeit beziehen…

VON BADEN-WÜRTTEMBERG NACH FRANKREICH war für Jadwiga S. Kusch als Kind nur ein Katzensprung. Aus beruflichen Gründen wechselte der Vater in die französische Hauptstadt und die ganze Familie zog mit. Die Schulzeit in Paris prägte die Wahlfranzösin mit den Dingen des Lebens „auf französisch“ umzugehen, savoir vivre eben. Die Neugier auf Deutschland zog Made- moiselle Kusch nach Berlin. Mit exakt zwei Koffern kam sie in der wiederver- einigten Stadt an, fasste schnell Fuß und begann zu studieren – Grundstudium BWL. Wirtschaft, Strukturen, Prozesse. Wissen, was Geld bedeutet – das kann sie gut. Aber Berlin ist vif, ist ein mar- ché und ein bisschen jongler… Die

Studentin ist selbstständig und ehrgei- zig, ihre Jobs bringen sie schnell weiter auf dem beruflichen Weg. Sie liebt Menschen – das Internationale, les arti- stes. Da kommt das Wintergarten-Varieté wie gerufen. Sie geht in den Verkauf, ins Marketing und übernimmt schon nach kurzer Zeit die Galaleitung. Organisation ist ihre große Stärke. Sie kann aber auch gut von der ersten in zweite Reihe treten und die Fäden trotzdem zusammenhal- ten. Daneben übersetzt sie simultan für Funk- und Fernsehen. Marketing, Kunst, Kommunikation und Entertainment mischen zunehmend Leben und Be- rufliches. Eine liaison continuelle.

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DIE WEGE KREUZEN SICH. Nie stehen bleiben, viel in sich aufnehmen, sich auf internationalem Terrain bewegen, circu- lez!… das ist Jadwiga S. Kuschs Motor. Da tut sich auf der Baustelle/Schaustelle Berlin der Schauplatz DZ BANK mit dem axica Kongress- und Tagungszentrum auf. Sie erlebt Frank O. Gehrys Antwort auf die Postmoderne noch zu Bauzeiten und denkt „voilà: Ein Arbeitsplatz am Pariser Platz”. Sie erhält ein verlocken- des Angebot, will zunächst aber Distanz gewinnen. Sie tritt eine dreimonatige Weltreise an, verbunden mit der Ge- wissheit, danach klarer zu sehen. „Ich nehme die Welt in mich auf, sehe ein- fach mehr, registriere Zufälle, erkenne, was ich sonst nicht erkennen konnte.” Nach der Rückkehr trifft sie die schon bekannte Entscheidung. Damit ist sie für den deutsch-schottischen Geschäfts- führer Jochen A. Lohmar-McKinnon „Frau der ersten Stunde”. Jadwiga S. Kusch arbeitet zusammen mit fünf Kollegen im wohl schönsten Büro Berlins, mit Blick auf das Brandenburger Tor und, nicht zuletzt, auf l‘Ambassade de France. Das Logo „axica” mit den sich kreuzen- den Linien assoziiert die Vielfalt der Begegnungsmöglichkeiten auf der Ost- West- und Nord-Süd-Achse. Nicht nur im Zentrum der Hauptstadt, im Zentrum Europas befindet sich Berlins 1. Adresse für hochwertige Symposien, Konfe- renzen, Empfänge und private Feste. Die Bewirtschaftung eines architektonischen Juwels ist seit vier Jahren die Herausforderung für Marketingleiterin Kusch. Sensibilität und Umsicht sind gefragt, um die Balance zwischen den Wünschen der Gäste und dem Respekt vor dem Gehry-Kunstwerk zu bewahren.

„DER IDEE TREU BLEIBEN, DENN VERFÜHRUNGEN GIBT ES GENUG”. Ein Satz, der wie eine neue Marketing- Beschwörung, besonders in schwierigen Zeiten, klingt. Wenn ihn Jadwiga Stephanie Kusch formuliert, dann ist er von ihrem ernsten charme, ihrer Marktstrategie und dem Wort „anders” bestimmt. „Wir sind garantiert anders”. Während sich das weit verbreitete Marketing im leider zu lang anhaltenden Konjunkturtief stark prozyklisch verhält, bleibt das Kongress- und Tagungsteam der axica auf Gegenkurs. Sie arbeiten antizyklisch in einer Nische, die mit Recht das Premium-Label trägt. Das

Produkt ist etwas ganz Besonderes, Dienstleistung aus Leidenschaft und Kreativität stehen dahinter.

„Wir sind garantiert anders!”

Aus dem besonders in der Hauptstadt anzutreffenden ruinösen Preisgefechten hat sich axica heraus gehalten. Das Rezept heißt Direktkontakte, Direktan- sprache, Direktleistungen. Immer in per- sönlicher Tuchfühlung mit dem Kunden – konzeptionell, organisatorisch, gestalte- risch, technisch und gastronomisch. Auch Beratung der eher selbstlosen, ehr- lichen und hilfreichen Art gehört dazu. Hat der Kunde einen Veranstaltungs- wunsch und verbindet ihn mit axica, kann es sich auch herausstellen, dass entweder das Budget nicht ausreicht oder der Rahmen nicht passend ist. Frau Kusch berät, berät, berät. Das darf auch länger dauern, monatelang, wenn es sein muss. Wenn endlich alles stimmt, herrscht Freude beim Kunden, Freude bei Frau Kusch und dem gesamten Team. Langer Atem eben… In anderen Fällen

axica.

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weist sie weiter, gibt Tipps auch für andere Locations in Berlin. Auch dafür sind Kunden, durchaus längerfristig, dankbar.

BERLIN-APPEAL: „Ich mach es für Berlin. Es ist doch klar, dass wir mit unseren Premium-Veranstaltungsflächen immer auch die Stadt und ihr Image mit vermarkten.” Die networkende Deutsch- Französin fügt gern zum ersten einen zweiten und vielleicht noch dritten Schritt hinzu, hat dann eine längere Strecke – und schließlich Kunden. Séduction à la axica! Sie ist kein Kind von Jammermarketing oder anderen Traurigkeiten. Das bringt Energie. Gerne erinnert sich Jadwiga S. Kusch an einen alten Slogan in der französischen Modewerbung: „La vie est trop courte pour s’habiller triste”. Sie hatte ihn damals immer so gelesen: „Das Leben ist zu kurz, um traurig zu sein”. So soll es bleiben.

León W. Schönau

::ZUR PERSON::

Geboren 1969 in Calw/BW::ZUR PERSON:: Schulbesuch in Frankreich Studium an der FU Berlin BWL (Grundstudium) Marketing & Vertrieb bei:

Schulbesuch in Frankreich::ZUR PERSON:: Geboren 1969 in Calw/BW Studium an der FU Berlin BWL (Grundstudium) Marketing & Vertrieb

Studium an der FU Berlin BWL (Grundstudium)PERSON:: Geboren 1969 in Calw/BW Schulbesuch in Frankreich Marketing & Vertrieb bei: Deutsche Entertainment AG,

Marketing & Vertrieb bei: Deutsche Entertainment AG, Wintergarten Varieté Simultanübersetzungen für Funk und Fernsehen Varieté Simultanübersetzungen für Funk und Fernsehen

ledigVarieté Simultanübersetzungen für Funk und Fernsehen Freizeit: Reisen, sich Zeit für Freunde nehmen und savoir

Freizeit: Reisen, sich Zeit für Freunde nehmen und savoir vivre savoir vivre

Lebensmotto: „Die Lebenskunst besteht darin, aus dem Alltag ein Kunstwerk zu machen.“Reisen, sich Zeit für Freunde nehmen und savoir vivre ::UNTERNEHMENSPROFIL:: axica Kongress- und Tagungszentrum

::UNTERNEHMENSPROFIL::

axica

Kongress- und Tagungszentrum Pariser Platz 3 GmbH Pariser Platz 3 10117 Berlin

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Konferenz- und Tagungsflächen30 / 20241-670 info@axica.de www.axica.de Service/Leistungen Hauseigenes Catering , Service- und Set-up-Team

Hauseigenes Catering , Service- und Set-up-TeamService/Leistungen Konferenz- und Tagungsflächen Outdoor-Catering Hauseigenes Security-Team

Outdoor-CateringHauseigenes Catering , Service- und Set-up-Team Hauseigenes Security-Team Veranstaltungstechnik AV-Techniker

Hauseigenes Security-Team VeranstaltungstechnikCatering , Service- und Set-up-Team Outdoor-Catering AV-Techniker Hosts und Hostessen

AV-TechnikerHauseigenes Security-Team Veranstaltungstechnik Hosts und Hostessen Event-Limousinen-Chauffeur-Service

Hosts und Hostessen Event-Limousinen-Chauffeur-ServiceHauseigenes Security-Team Veranstaltungstechnik AV-Techniker Dekorationen Messebau Fotografen Daten/Fakten Gründung:

DekorationenHosts und Hostessen Event-Limousinen-Chauffeur-Service Messebau Fotografen Daten/Fakten Gründung: Juni 1999

MessebauHostessen Event-Limousinen-Chauffeur-Service Dekorationen Fotografen Daten/Fakten Gründung: Juni 1999

FotografenEvent-Limousinen-Chauffeur-Service Dekorationen Messebau Daten/Fakten Gründung: Juni 1999 Geschäftsführer: Jochen

Daten/Fakten

Gründung: Juni 1999Dekorationen Messebau Fotografen Daten/Fakten Geschäftsführer: Jochen A. Lohmar Marketing- und

Geschäftsführer: Jochen A. LohmarMessebau Fotografen Daten/Fakten Gründung: Juni 1999 Marketing- und Vertriebsleiterin: Jadwiga S. Kusch (seit

Marketing- und Vertriebsleiterin:Gründung: Juni 1999 Geschäftsführer: Jochen A. Lohmar Jadwiga S. Kusch (seit 2000) 100%ige Tochter der DZ

Jadwiga S. Kusch (seit 2000)

100%ige Tochter der DZ BANK AG, Betreibergesellschaft des Kongress- und Tagungszentrums am Pariser Platz 3 Platz 3

Anzahl der Mitarbeiter : 5 (bei Veran- staltungen bis zu zusätzlich 100 freie Mitarbeiter u. Dienstleister)(seit 2000) 100%ige Tochter der DZ BANK AG, Betreibergesellschaft des Kongress- und Tagungszentrums am Pariser Platz

Platz 3 Anzahl der Mitarbeiter : 5 (bei Veran- staltungen bis zu zusätzlich 100 freie Mitarbeiter

026 dussmann das kulturkaufhaus.

members market. 02:2004

026 dussmann das kulturkaufhaus. members market. 02:2004 martina tittel DIESER TAG WIRD GUT er beginnt in

martina tittel

DIESER TAG WIRD GUT

er beginnt in ihrem Café, zu

einer kreativen Morgenstunde in einem Morgenlicht, das die Spiege- lungen der Stadt wie die Spiegelungen der Welt anbietet. Auftanken für einen Tag, an dem wieder Kultur kulturvoll gekauft werden soll. Anders, als… Martina Tittel liebt den Kontrast um das große K, wie Kultur. Schließlich managt Sie ein Kultur- angebot auf 6.500 qm und in 5 Etagen. Dussmann, das KulturKauf- haus. Das einzige in Berlin – und das einzige in Deutschland.

denn

DIE KONTEMPLATION der Lese- und Kaffeehausstunde trügt ein bisschen. Sich mit Büchern, Zeitschriften, Zei- tungen umgeben ist Wohlgefühl und Tagesjob zugleich. Vielleicht das „kultu-

relle Muss”, wenn das nicht so hart klin- gen würde. Bücher waren schon immer ihre Lebensmittel und Lebensmitte. Im Büro, später in der 2. Etage des KulturKaufhauses in der Friedrichstraße, sieht man sie gestapelt, in kleinen Fünfertürmen auf der Fensterbank. „Wenn ich nicht lese, bin ich krank”, bekennt an dieser Stelle die Geschäfts- führerin. Lesen im Geschäft und als Geschäft… Aber danach geht es sofort kulturerweiternd weiter: CDs hören, DVDs und Videos sehen – und das quer durch alle Genres, zwei Kulturbühnen im Hause im Auge behalten, einen Notenshop und ein edles Papeterieangebot auch. Schließlich gibts noch jede Menge Plätze im Kaufshaus immer wieder zu bevölkern: solche fürs Internet und solche fürs ganz normale Anlesen,

Durchblättern, Nachschlagen, für die Daumenprobe oder für den passionierten „Durchleser”.

VERKAUFEN MIT IDEE scheint eine Berufung von Martina Tittel zu sein. Als Schülerin bereits im Supermarkt gejobbt, als Studentin im Einzelhandel. Alle Warum-Fragen zu tausend Handelsdingen gestellt. Ware darstellen, Ware präsentie- ren, mit Warenstoppern richtig stop- pen… Handelsassistentin bei Karstadt geworden, Einzelhandelskauffrau. „Ich kann alles verkaufen” – ihre These von damals ist noch ihre These heute. Beweise reihenweise: von Wertheim über Montanus, von der Hypo Service-Bank bis zu Mannesmann Mobilfunk. Und nun Dussmann, seit Juli 2000. „Es gibt viele Ähnlichkeiten, Gleichartigkeiten im

members market. 02:2004

Marketing, wenn es um das Herausfinden der richtigen Methoden geht, Menschen zu bewegen, Produkte zu schätzen und sie dann auch zu kaufen” – eine Grunderfahrung aus bewegtem Vertriebs- leben.

„Man darf ein paar wichtige Sachen nie in Frage stellen, man muss an sie glauben, sonst läuft nichts.“

„Wir verkaufen Emotionen” – ein Schlüsselsatz, mit dem sie den Kulturstandort an der Friedrichstraße schon länger positiv besetzt. Da stehen Erlebnisse an erster Stelle. Auf den bei- den Bühnen im Haus kann man mindes- tens zehn Erlebnisse pro Monat genie- ßen, von Harald Martenstein bis zum Geigenvirtuosen Vadim Repin. Früher waren es zehn pro Jahr. Mit liberalen Öffnungszeiten von 10 bis 22 Uhr mach- te Ihr Chef, Peter Dussmann, republik- weit von sich reden. Auch gut für die Abendkulturbeflissenen… Eine Sorti- mentstiefe, die es sonst in Berlin nicht gibt: Sie kümmert sich darum, dass gera- de diese Positionierung weiter entwi– ckelt wird. Dazu natürlich eine ideen- reiche Warenpräsentation, erlebbarer Service und gute Orientierung von -1 über EG bis zur 3. Etage. Wie gesagt, Martina Tittel kümmert sich nur darum. Denn hier ist ihr Team endlich zu nen- nen, das sie schätzt, das die Kompetenz vor Ort liefert, die Leute berät, die lebendige Identität eines einzigartigen Kulturkaufvergnügens lebt.

FREIHEIT ERMÖGLICHEN und Verant- wortung übertragen, das hat sie von vornherein als spannungsreichen Weg gewählt, Vertrauen und Zuständigkeit zu entwickeln. Ihre Führungskräfte sorgen dafür, dass der neue Charakter des Hauses, Themenwelten anzubieten, immer wieder Nahrung erhält. Ihre Disponenten kaufen selbständig ein. Sie loten die Sortimente in allen Bereichen so gut aus, dass das Publikum wieder kommt, davon einfach angezogen wird – wieder kauft. Die harte Ökonomie bleibt dabei nicht außen vor. An den Lager- umschlagszahlen wird sie gemessen. Und die können sich sehen lassen.

dussmann das kulturkaufhaus.

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ZEIT GEBEN. Diese weitere Laufbahn- erfahrung hat Martina Tittel in ihrem KulturKaufhaus umgesetzt. „Ich bin eher jemand, der darauf aus ist, mittel- und langfristige Strategien zusammen mit dem Mitarbeitern zu entwickeln, als Kurzatmigkeit zu produzieren. Der Entwicklungs- und Diskussionsprozess muss einfach Zeit haben, stattzufinden. Erst dann erscheint das Ergebnis allseitig bedacht, abgewogener und auch ausge- wogener”, ist ihre wichtige Führungs- aussage dazu. So, wie sie ihrem Team ausreichend Zeit gibt, etwas auszupro- bieren und umzusetzen, so räumt sie auch ihren Kunden Zeit zum Gewöhnen ein. Marktforschungen flankieren das Ganze. Konzipiert wurde beispielsweise „Taktwechsel”, Klassik zum Reinhören, Dabeisein und Sichauskennen, eine monatliche Veranstaltungsreihe. Die „Popkomm” kommt, aber die Klassik geht? Nicht hinnehmbar für Kultur und Verkaufsstrategie! Seit fünf Monaten läuft inzwischen diese Kampagne, den Klassikmarkt wieder zu beleben. Mit viel, viel Manöverkritik zwischendurch. Und

richtig viel Arbeit! Gerade jetzt, ganz langsam, zeigen sich Erfolge. Das Publikum mischt sich, halb die Stamm- gäste, halb ganz neue. Und die Umsätze im Klassikbereich machen schon kleine Sprünge.

ÖFFENTLICH SEIN. Wenn Kultur und „Kulturgut” gut sind, finden sie auch öffentliches Interesse. Auf diese schein- bar verführerische Selbstverständlichkeit ging die gelernte Einzelhandelskauffrau und studierte Publizistin Martina Tittel erst gar nicht ein. Wenn Präsentationen, dann nur die ersten in Deutschland! Wenn Veranstaltungen, dann müssen Namen und Ort locken! So gewinnt sie Kooperationspartner, so kommen Presse, Rundfunk und TV zu ihr, so findet man Dussmann, das KulturKaufhaus, im Feuilleton und in 3sat wieder. Da haben wir wieder die Glaubensfrage im Marketing: „Man darf ein paar wichtige Sachen nie in Frage stellen, man muss an sie glauben, sonst läuft nichts.”

León W. Schönau

::ZUR PERSON::

Geboren am 13.10.1958 in Berlin::ZUR PERSON:: Abitur, Ausbildung Handelsassistentin/ Einzelhandelskauffrau, Studium Biologie, Germanistik, Politologie

Abitur, Ausbildung Handelsassistentin/ Einzelhandelskauffrau, Studium Biologie, Germanistik, Politologie und Publizistik::ZUR PERSON:: Geboren am 13.10.1958 in Berlin Stv. Abt. Ltr. Buchabteilung Wertheim Berlin Bezirksleitung Montanus

Stv. Abt. Ltr. Buchabteilung Wertheim BerlinStudium Biologie, Germanistik, Politologie und Publizistik Bezirksleitung Montanus Aktuell Vertriebsleitung

Bezirksleitung Montanus Aktuellund Publizistik Stv. Abt. Ltr. Buchabteilung Wertheim Berlin Vertriebsleitung Berlin/Magdeburg bei der Hypo Service-Bank

Vertriebsleitung Berlin/Magdeburg bei der Hypo Service-BankWertheim Berlin Bezirksleitung Montanus Aktuell Vertriebsleitung Mannesmann Mobilfunk Engagement: u.a. IHK

Vertriebsleitung Mannesmann MobilfunkVertriebsleitung Berlin/Magdeburg bei der Hypo Service-Bank Engagement: u.a. IHK Berlin, IG- Friedrichstraße, Liga f.

Engagement: u.a. IHK Berlin, IG- Friedrichstraße, Liga f. Internationale Hauptstadtkontakteder Hypo Service-Bank Vertriebsleitung Mannesmann Mobilfunk verheiratet Lebensmotto: „In der Ruhe liegt die Kraft.“

verheiratetFriedrichstraße, Liga f. Internationale Hauptstadtkontakte Lebensmotto: „In der Ruhe liegt die Kraft.“

Lebensmotto: „In der Ruhe liegt die Kraft.“Liga f. Internationale Hauptstadtkontakte verheiratet ::UNTERNEHMENSPROFIL:: Dussmann das KulturKaufhaus GmbH

::UNTERNEHMENSPROFIL::

Dussmann das KulturKaufhaus GmbH Friedrichstraße 90 10117 Berlin T: +49 30 / 20 25 - 20 59 F: +49 30 / 20 25 - 24 33

tittel@dussmann.de

www.kulturkaufhaus.de

Tochterunternehmen der Dussmann- Gruppe (in 24 Ländern der Welt, insgeamt 51.000 Mitarbeiter)

Produkte/Leistungen

Buch: Belletristik, Sachbuch, Modernes Antiquariat, Universitäts- bücher, Hörbücher, fremdsprachige Bücherder Welt, insgeamt 51.000 Mitarbeiter) Produkte/Leistungen Europs größte Klassikabteilung: Orchesterwerke,

Europs größte Klassikabteilung:Universitäts- bücher, Hörbücher, fremdsprachige Bücher Orchesterwerke, Kammermusik, Opern, Arien-Angebot: 70.000

Orchesterwerke, Kammermusik, Opern, Arien-Angebot: 70.000 CD-Titel

Pop/Jazz: Rock, Pop, Jazz, Weltmusik-Angebot: 80.000 CD-TitelKammermusik, Opern, Arien-Angebot: 70.000 CD-Titel DVDs, Videos, Software Papeterie, Notenshop Lesungen,

DVDs, Videos, SoftwareRock, Pop, Jazz, Weltmusik-Angebot: 80.000 CD-Titel Papeterie, Notenshop Lesungen, Konzerte,

Papeterie, NotenshopWeltmusik-Angebot: 80.000 CD-Titel DVDs, Videos, Software Lesungen, Konzerte, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen,

Lesungen, Konzerte, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Softwarepräsentationen80.000 CD-Titel DVDs, Videos, Software Papeterie, Notenshop Daten/Fakten Gründung: 31.10.1997 Geschäftsführender

Daten/Fakten

Gründung: 31.10.1997 Geschäftsführender Gesellschafter:Ausstellungen, Softwarepräsentationen Daten/Fakten Peter Dussmann Geschäftsführerin: Martina Tittel (seit

Peter Dussmann

Geschäftsführerin: Martina Tittel (seit 01.07.2000)Geschäftsführender Gesellschafter: Peter Dussmann Mitarbeiter: 170 (davon 11 Auszubildende) Jahresumsatz: 26.1

Mitarbeiter: 170 (davon 11 Auszubildende)Geschäftsführerin: Martina Tittel (seit 01.07.2000) Jahresumsatz: 26.1 Mio. (2003) 6.500 qm Verkaufsfläche in 5

Jahresumsatz: 26.1 Mio. (2003)(seit 01.07.2000) Mitarbeiter: 170 (davon 11 Auszubildende) 6.500 qm Verkaufsfläche in 5 Etagen Einkaufen: Montag bis

6.500 qm Verkaufsfläche in 5 Etagen170 (davon 11 Auszubildende) Jahresumsatz: 26.1 Mio. (2003) Einkaufen: Montag bis Samstag von 10:00 bis 22:00

Einkaufen: Montag bis Samstag von 10:00 bis 22:00 Uhr01.07.2000) Mitarbeiter: 170 (davon 11 Auszubildende) Jahresumsatz: 26.1 Mio. (2003) 6.500 qm Verkaufsfläche in 5 Etagen

Jahresumsatz: 26.1 Mio. (2003) 6.500 qm Verkaufsfläche in 5 Etagen Einkaufen: Montag bis Samstag von 10:00

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könig unternehmenskommunikation. members market. 02:2004 anja könig JA, ICH WILL! „Ich will Mut haben. Ich will

anja könig

JA, ICH WILL!

„Ich will Mut haben. Ich will gut sein, glaubwürdig. Ich will Menschen für mich gewinnen…” Das klingt ziemlich prinzipiell. Man spürt, es ist nicht so dahergeredet. Diese Frau ist keine Pflegeleichte. Sie geht auch gern in die Höhle des Löwen. Sternzeichen Löwe, Aszendent Löwe: Anja König, freiberuflich, für Unternehmens- kommunikation immer bereit, den Sprung zu wagen.

MM: Woher nahmen Sie den Mut, ins frei- berufliche Wasser zu springen?

A.K.: Ich hatte meinen ersten guten Job im Marketing. Angestellt, gut bezahlt. Aber es war ein Sprung. Der erste. Und das Wasser war ziemlich kalt. Dort habe ich für mich drei Dinge begriffen, die das Marketing ausmachen: Leidenschaft, Effektivität, Struktur. Diese drei glaube

ich zu besitzen. Davon wollte ich mehr. Vor allem eins: frei sein, für mich ent- scheiden. Das war der zweite Sprung. Alles ging dann ziemlich schnell…

MM: Das klingt nach der berühmten Geschäftsfrau mit den schnellen Ent- schlüssen. Keine bitteren Erfahrungen?

A.K.: Natürlich. Ich habe mich innerhalb von nur zwei Monaten selbstständig gemacht. Mit Konzept, Equipment, Förderungsantrag…wenig Zeit für ein richtiges Corporate Design. Jetzt drängt der erste Relaunch. Auch meine Website erscheint mir heute schon nicht mehr professionell genug. Also doch am Anfang mehr Zeit lassen, das wäre mein Tipp für andere, die es ebenso versuchen.

MM: Sie kamen von einer Kanzlei in die Marketingwelt?

A.K.: Acht Jahre als Rechtsanwaltsange- stellte am Ku’damm brachten so einiges mit sich. Ich hatte in den 90er Jahren bereits die Auffassung, dass Mandanten Kunden sind. Das lag damals noch außer- halb der Norm. Da hab’ ich angefangen, die Briefe an die Mandanten selbst zu schreiben. „Verständlich und sehr gewin- nend“, hat mir danach der Anwalt

gesagt. Neben der Arbeit, in Freizeit und Urlaub, habe ich dann meine Direkt- marketingfachwirtin (DDA) gemacht. Auf eigene Kappe sozusagen. Mein Chef

Klingt etwas

durfte es nicht erfahren

mysteriös, hat mir aber viel Selbst- bewusstsein eingebracht. So gibt es immer Vorstufen zum Selbstständig- werden. Aber dann muss man zupacken, sonst wird’s nichts.

MM: Sie schrieben auch Gedichte – in Ihrer Jugendzeit?

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A.K.: …quasi als Lyriknachwuchs in der damaligen DDR (lacht). Ich wollte einfach meinem Gefühl für Sprache nach- gehen. Es gab Literaturclubs, es gab Poetenseminare – heute lächelt man dar- über – aber die Zugänge zu Wort, Satz, Stilistik, Intonation und Melodie konn- ten wunderbar erprobt werden. Das ist wirklich eine nostalgiefreie Be- merkung….

„Nur die guten Leute haben Angst, weil sie hohe Ansprüche an sich selbst stellen.“

MM: Poetisch, lyrisch, empfindsam? Kann das heute noch für Texte in Werbung und PR gelten?

A.K.: Kommt auf das Thema an. Wenn ich über Kabelnetze schreibe, ist das nicht sehr poetisch. Aber für ein Ballon- unternehmen, das dem Kunden Lust machen will aufzusteigen, ist eine ein- fühlsame, angemessene Stilistik sehr wohl angebracht. Da habe ich mich poe- tisch gefühlt, um poetisch schreiben zu können. Ich muss mich halt immer in den anderen hinein versetzen.

MM: Jetzt gleich also die ewige Frage:

Was macht einen guten Text aus?

A.K.: Gute Texte sind sich relativ ähn- lich: Sie sind verständlich und unterhalt- sam. Grundvoraussetzungen: kein No- minalstil, keine Passivkonstruktionen, Schachtelsätze usw. Und konkret muss er sein, der Text – auch anschaulich. „Wir sind ein kleines mittelständisches Unternehmen” – oft gehört und nie davon berührt worden? Dann vielleicht besser: „Mein Kollege Dr. Erdmann und ich…”? Da sieht man geradezu die bei- den Kollegen in ihrem Büro sitzen.

MM: Sie wollen besser als andere sein? In dieser Branche wissen oftmals viele alles viel besser…

A.K.: Stimmt, die Lehrstunden habe ich nicht ohne Blessuren hinter mich gebracht. Aber das Wichtigste war: Ich hab’ den Mund aufgemacht, um den anderen etwas zu sagen, obwohl ich wusste, dass ich nicht gefragt werde. Entscheidend sind persönliche und fach- liche Glaubwürdigkeit dabei. Wenn ich

anja könig unternehmenskommunikation.

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die vermittle, überzeuge ich auch. Ich traue mich heute, gegen den Strom zu schwimmen. Ich traue mich, manche Vorstellungen meiner Auftraggeber in Frage zu stellen. Stellt sich heraus, dass ich sie so vor Schaden bewahrt habe, ist das Besserwissen keine Erscheinung von Arroganz mehr. Es wird einfach gebraucht. Als Dozentin in der DDA und im Auftrag der Journalistenschule könnte ich sonst meine Lehraufträge gar nicht erst antreten.

MM: Freiberufler sind es gewohnt, mit kleinem Budget zu arbeiten. Vorteil oder Nachteil?

A.K.: Der offensichtliche Nachteil ent- puppt sich nach meiner Erfahrung schnell als Vorteil. Vorausgesetzt, es sind die bekannten drei Dinge vorhanden (Leidenschaft, Strukturiertheit, Effekti- vität), kann man in der heutigen Zeit auch mit kleinen Budgets erfolgreiches Marketing machen. Viele Unternehmen stellen aber leider ihre Marketing- aktivitäten lieber ganz ein oder fahren sie erheblich zurück, statt Glaub- würdigkeit und Leidenschaft zu kommu-

nizieren. Ich hatte in meinem ersten Jahr wohl auch deshalb so viel Erfolg, weil ich diese Eigenschaften in meine Arbeit eingebracht habe.

MM: Stichwort „Leidenschaft”, dazu gehören sowohl Mut und Streitbarkeit als auch Angst. Auch bei Ihnen?

A.K.: Natürlich habe ich auch oftmals Angst. Wie mache ich es? Kann ich das wirklich? Angst ist für mich bis zu einer bestimmten Grenze produktiv: Nur die guten Leute haben Angst, weil sie hohe Ansprüche an sich selbst stellen.

MM: Sie sind neu in unserem Club. Was führte Sie hierher?

A.K.: Meine Projekte werden komplexer. Austausch unter Profis wird mir deshalb immer wichtiger. Hier finde ich sie - und ein gutes Netzwerk. Einige habe ich schon kennen gelernt, mit denen ich mir vorstellen kann, beruflich gut zusammen zu arbeiten und abends noch ein Bier trinken zu gehen.

Die Fragen für Members Market stellte León W. Schönau.

::ZUR PERSON::

Geboren im August 1971 in Bad Salzungen/Thüringen::ZUR PERSON:: Abitur, Ausbildung als Rechtsanwalts- fachangestellte Arbeit in mehreren Berliner Kanzleien Ausbildung zur

Abitur, Ausbildung als Rechtsanwalts- fachangestelltePERSON:: Geboren im August 1971 in Bad Salzungen/Thüringen Arbeit in mehreren Berliner Kanzleien Ausbildung zur

Arbeit in mehreren Berliner KanzleienAbitur, Ausbildung als Rechtsanwalts- fachangestellte Ausbildung zur Fachwirtin Direktmarketing (DDA Berlin)

Ausbildung zur Fachwirtin Direktmarketing (DDA Berlin) Marketingassistentin, Tele Columbus Gruppe, Berlinfachangestellte Arbeit in mehreren Berliner Kanzleien seit Ende 2003 selbständig Lehraufträge für KLARA Schule

seit Ende 2003 selbständigBerlin) Marketingassistentin, Tele Columbus Gruppe, Berlin Lehraufträge für KLARA Schule für Journalismus und

Lehraufträge für KLARA Schule für Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit und Deutsche Direktmarketing AkademieTele Columbus Gruppe, Berlin seit Ende 2003 selbständig verheiratet Freizeit: Kochen, mit der Katze reden

verheiratetÖffentlichkeitsarbeit und Deutsche Direktmarketing Akademie Freizeit: Kochen, mit der Katze reden Lebensmotto:

Freizeit: Kochen, mit der Katze redenund Deutsche Direktmarketing Akademie verheiratet Lebensmotto: „Veränderungen sind Chancen zu wachsen.“

Lebensmotto: „Veränderungen sind Chancen zu wachsen.“Akademie verheiratet Freizeit: Kochen, mit der Katze reden ::UNTERNEHMENSPROFIL:: Anja König Unternehmenskommunikation

::UNTERNEHMENSPROFIL::

Anja König

Unternehmenskommunikation Greifenhagener Str. 51 10437 Berlin

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Mailing-Konzeptionen zur Kundenge- winnung und Kundenbindung

Texte für die Unternehmens- kommunikationMailing-Konzeptionen zur Kundenge- winnung und Kundenbindung Entwicklung, Relaunch und Redaktion von Kundenzeitungen

Entwicklung, Relaunch und Redaktion von Kundenzeitungenund Kundenbindung Texte für die Unternehmens- kommunikation Seminare für verständlichere Unternehmenstexte Werbung

Seminare für verständlichere UnternehmenstexteEntwicklung, Relaunch und Redaktion von Kundenzeitungen Werbung für Angehörige der Freien Berufe Daten/Fakten

Werbung für Angehörige der Freien BerufeSeminare für verständlichere Unternehmenstexte Daten/Fakten Gründung November 2003 Inhaber: Anja König,

Daten/Fakten

Gründung November 2003Werbung für Angehörige der Freien Berufe Daten/Fakten Inhaber: Anja König, Fachwirtin Direktmarketing

Inhaber: Anja König, Fachwirtin Direktmarketingder Freien Berufe Daten/Fakten Gründung November 2003 Mitarbeiter: freiberufliche Grafikerin und Fotografin

Mitarbeiter: freiberufliche Grafikerin und Fotografin2003 Inhaber: Anja König, Fachwirtin Direktmarketing Referenzen (Auswahl): Tele Columbus AG & Co. KG; IGEFA

Referenzen (Auswahl): Tele Columbus AG & Co. KG; IGEFA Handelsgesell- schaft mbH & Co. KG; Deutsche Direktmarketing AkademieNovember 2003 Inhaber: Anja König, Fachwirtin Direktmarketing Mitarbeiter: freiberufliche Grafikerin und Fotografin

(Auswahl): Tele Columbus AG & Co. KG; IGEFA Handelsgesell- schaft mbH & Co. KG; Deutsche Direktmarketing
(Auswahl): Tele Columbus AG & Co. KG; IGEFA Handelsgesell- schaft mbH & Co. KG; Deutsche Direktmarketing

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Fotos S. 6, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28: León W. Schönau, CTD| Foto S. 8: GLS, Berlin Foto S. 2: Manfred Remitz

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