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myzug

mein zug, meine welt

Frühling

WOHGA 2012

01.12

WOHGA ZUG

Vom 8. bis 11.März 2012 findet auf dem Stieren- marktareal bereits zum 10. Mal die WOHGA Mes- se ZUG statt. Hinter der WOHGA steht eine um- fassende Leistungschau. Rund 150 Experten aus dem Haus- und Garten-

bereich präsentieren ihre Produkte und bieten ihre Dienstleistung den rund

20 , 000 interessierten Zu-

schauern auf eindrucks- voller Art an. Die drei Sonderschauen sind unterteilt in Bade- Welten, Showgarten und die Koch-Show mit Ste- fan Meier, sowie steht die Zuger Polizei mit Rat, nützlichen Tipps den Be- sucher.

die Zuger Polizei mit Rat, nützlichen Tipps den Be- sucher. Öffnungszeiten Eintrittspreise Do. 8. März

Öffnungszeiten

Eintrittspreise

Do. 8. März

Erwachsene

CHF 9.–

15.00

– 20.00 Uhr

AHV/IV

CHF 5.–

Fr. 9. März

15.00 – 20.00 Uhr

Sa. 10. März

10.00 – 20.00 Uhr

Studenten/Lehrlinge CHF 5.– Kinder/Jugendliche gratis

So. 11. März

Kinderhort im

10.00

–18.00 Uhr

Messegelände

gratis

Showgärten

Die verschiedenen Gar- tenbauer zeigen auf der WOHGA ihr Können und entführen den Besucher in südliche Gefilde und lassen den kommenden Sommer herbeisehnen. Wahre Garten-Oasen ent- stehen auf dem Gelände.

Dabei reichen die Gärten von mediterranen Klein- gärten über die Kombina- tion verschiedener Gar- tenelemente, inklusive Wintergarten, bis zu den japanischen Bonsaigär- ten.

Orchideen, sowie medi- terrane Pflanzen und Kräuter verzaubern mit ei- nem wohlwollenden Duft, der uns in Gedanken an ferne Orte führt.

Einfach die Seele bau- meln lassen.

nem wohlwollenden Duft, der uns in Gedanken an ferne Orte führt. Einfach die Seele bau- meln

Satire Gipfel

Basar

«Na gut, Herr Höppli, aber 20% ist mein allerletztes Angebot», gibt sich die Meis- tersfrau geschlagen.

Höppli, ein ziemlich betagter kleiner Mann mit gedrungenem Körper im gut geschnit- tenen Anzug, streckt seine Hand über den Verkaufstresen, um das Geschäft mit einem kräftigen Händedruck zu besie- geln. Dann steckt sie zwei Makrönli in die Papiertüte.

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lifestyle

WOHGA

Die Wohn- und Gartenmesse Showgärten

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editorial

Satire Gipfel

news

Polizeirapport

Hyazinthe

haustier

Was für ein Hunde-Lääbe

«Das macht dann 8.50 Franken, Herr Höppli.» Koni Bärtschi, der nur den letzten Akt des Verkaufsgesprächs mitbekommen hat, fällt die Kinnlade herunter. Höppli strahlt wie ein Maikäfer, als er die Konditorei mit dem Ergebnis seines Ver- handlungserfolgs verlässt.

«Das geht hier ja zu und her wie in einem Basar», entblödet sich Bärtschi. «Höppli mag’s einfach, hart um Preise zu feilschen. Er war mal Chefeinkäufer bei einem Möbelhaus», sagt die Meistersfrau klärend.

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information hintergrund-

Noten ab der 2.Klasse (Initiative) Gegenargumente der Initiative

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bon+

agenda

Festlicher Frühlingsball Zuckeman Chamber Players English Stand-up Comedy

ausflugtipps

Stuhl Museum

«Aber 8.50 Franken für zwei Makrönli?!», entgegnet Bärtschi irritiert. «Er erfreut sich an den herausgeholten Prozenten, nicht am Endpreis. Ich musste den Preis so hoch ansetzen. Manchmal geht er bis 80%.»

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myzug.ch

das Magazin für Zug

Bärtschi schüttelt verständnislos den Kopf. «Nachdem das Möbelhaus konkurs war, haben wir ihm damit neuen Lebenssinn gegeben», erklärt die Frau des Bäckers unaufgeregt.

www.thomas-braendle.ch

Herausgeber:

Armin Wolfarth, Flurstr. 20, 6332 Hagendorn. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion und genauer Quellenangabe © myzug gestattet. Für unverlangtes Material wird keine Verantwortung übernommen redaktion@myzug.ch

Polizeirapport

Über 100’000 Franken Sachschaden. Ein 56-jähriger Lenker eines Ferraris hat am Freitagvormittag (27. Ja- nuar 2012) einen Selbst- unfall verursacht. Gleich nach der Einfahrt verlor er beim Spurwechsel die Herrschaft über den Fer- rari. Er drehte sich um die eigene Achse und kolli- dierte mit der Leitplanke.

www.myzug.ch/?p=1499

und kolli- dierte mit der Leitplanke. www.myzug.ch/?p=1499 Hyazinthe Die Hyazinthe gehört zu der Fa- milie der
Hyazinthe Die Hyazinthe gehört zu der Fa- milie der Spargelgewächse. Die Zwiebelpflanze blüht im Früh-
Hyazinthe
Die Hyazinthe gehört zu der Fa-
milie der Spargelgewächse. Die
Zwiebelpflanze blüht im Früh-
jahr und ist für alle Haustiere
sowie Pferde giftig. Sie wirken
besonders hübsch in Kombina-
tion mit Frühlingblühern.

Was für ein Hunde Lääbe

Als Hundebesitzer kennen Sie si- cherlich das Problem: Sie haben kurzfristig einen wichtigen Termin und möchten, dass Ihr Hund pro- fessionell betreut wird. Hier springt Hannes Eicher vom Dog-Life Zug- land ein. Man könnte auch sagen, er betreibt einen Kindergarten für Hunde. Somit hat Ihr Liebling den wichtigen Sozialkontakt zu ande- ren Hunde und ist wohl behütet. Der täglich zwei stündige Freilauf, bei jedem Wetter, ist ein fester Be- standteil im Tagesablauf. www.dog-life-zug.ch

fester Be- standteil im Tagesablauf. www.dog-life-zug.ch Hunde sind Nasentiere d.h. sie orientieren sich stark mit
fester Be- standteil im Tagesablauf. www.dog-life-zug.ch Hunde sind Nasentiere d.h. sie orientieren sich stark mit

Hunde sind Nasentiere d.h. sie orientieren sich stark mit ihrem Geruchs- sinn. Sie ist 1000-mal emp- findlicher als die mensch- liche Nase. Daher den Tipp: Möchten Sie Ihren Hund sinnvoll beschäfti- gen, spielen Sie mit ihm «Nasenarbeit», zuhause oder draussen.

Öffnungszeiten Montag–Freitag 07.30 –12.00 Uhr sowie 14.00 –18.30 Uhr Samstag 09.00 –12.00 Uhr

Eicher , s Dog Life, Zugerland Zugerstrasse 47 6312 Steinhausen Tel. 041 740 05 38

Ausbildung Seit Herbst 2008 besteht der obli- gatorische Sachkundeausweis für Hundehalter in dem die ersten theoretischen, sowie praktischen Kenntnisse dem Halter vermittelt werden. Doch will man dem Hund etwas Gutes tun, so erkennt man schnell, dass es viel mehr braucht. Dabei spielt nicht das «bei Fuss laufen» oder «Platz» und «Sitz» die Hauptrolle. Hunde wurden ge- züchtet, um Arbeiten zu erledigen und dem Mensch ein treuer Be- gleiter zu sein. Dies wird heute in der modernen Hundeausbildung berücksichtigt. Hannes Eicher ver- mittelt dies in seiner über 40-jähri- gen Erfahrung.

berücksichtigt. Hannes Eicher ver- mittelt dies in seiner über 40-jähri- gen Erfahrung. my zug 01.12 7

Noten ab der 2.Klasse

Heute haben wir das System «Be- urteilen und Fördern». Dabei wer- den die verschiedenen Kompe- tenzen eines Kindes beurteilt – also nicht nur die Fachkompetenz. Die Beurteilungen werden mit dem Kind und den Eltern besprochen. Das ist gut so und daran wollen die Initianten auch gar nichts ändern.

Aber Sie wollen eine frühere standardisierte Vergleichbarkeit der Fachkompetenz, d.h. Noten für die einzelnen Fächer. Warum? Heute haben wir zwei Probleme:

1. Die Noten sind vielfach nicht

vergleichbar, weil je nach Schule und Lehrer unterschiedlich be- wertet wird. Das wird von den Gegnern der Initiative auch immer als Nachteil der Initiative genannt. Aber: Das ist nicht ein Fehler des Systems sondern ein Fehler in der Anwendung des Systems. Die Lehrer haben keine Vorgaben für den Bewertungsmechanismus. Das muss natürlich geändert wer- den. Die Wirtschaft als Abnehmer der Schulabgänger muss sich auf die Aussagekraft eines Zeugnisses in den zentralen Fächern verlassen können. Sie muss beurteilen kön- nen, wie gut ein Bewerber für eine Lehrstelle rechnen, schreiben und lesen kann.

2. In der 4. Klasse werden Noten

eingeführt (ergänzend zum Beur- teilungsgespräch). Die Noten der 5. Klasse zählen schon für den Übertritt in die Oberstufe. Der Zeit- raum zwischen Einführung der Noten und ihrer Relevanz für den Übertritt ist viel zu kurz. Schüler und Eltern sollten sich früher mit den Noten auseinandersetzen kön- nen. Sie sollen beizeiten Entwick- lungspotenziale aber auch Gren-

zen erkennen können und wo sinnvoll entsprechende Anstren- gungen unternehmen. Aber sollen die Noten schon ab der 1. Klasse eingeführt werden, wie das die Verfassungsinitiative fordert, oder erst nach der 2. Klasse, wie von der Gesetzesinitiative verlangt? Es ist keine existenzielle Frage. Persönlich finde ich es richtig, den Kindern ein Jahr Zeit zu geben, sich an den Schulbetrieb zu gewöhnen und sich warm zu laufen und erst dann Noten einzuführen.

Die Gegner argumentieren so, als ob es ein Entweder-Oder gäbe. Als ob durch die Wiedereinführung der Noten die Beurteilungsgespräche abgeschafft würden. Das ist falsch: Die Gesetzesinitiative for- dert explizit die Beibehaltung der Beurteilungsgespräche. Wie schon ausgeführt behandeln die Beurtei- lungsgespräche die Gesamtheit der Kompetenzen. Die Noten be- schränken sich auf die Fach- kompetenz. Es gibt also nicht wie früher Noten fürs Betragen.

Das führt uns zu einem weiteren gegnerischen Argument: Die feh- lende Aussagekraft der Noten. Das mag heute stimmen. Umso wichtiger ist es, das System zu ändern. Noten müssen sich auf die reine Messung der Fachkom- petenz beschränken. Lehrer be- nötigen dazu Richtlinien: Was wird gemessen, wie werden Punkte verteilt, welcher Erfüllungsgrad gibt welche Note?

Die Gegner monieren auch einen zu frühen Leistungsdruck. Aber Kinder sind heute in der Tendenz selbstbewusster. Die allermeisten stellen sich in irgendeiner Form dem Leistungsdruck in der Freizeit

sogar freiwillig, z.B. beim Sport. Das Sich-Messen ist Bestandteil des Heranwachsens. Dazu gehört auch der Umgang mit Frust. Und vergessen wir im Hinblick auf die globale Wirtschaftslage eines nicht: Die kleine Schweiz wird sich immer in einem harten Wettbewerb behaupten müssen. Bereiten wir also unsere Kinder darauf vor – aber begleiten und unterstützen wir sie dabei auch.

Übrigens haben wir heute schon in zweierlei Hinsicht Noten: Ab der 4. Klasse läuft es so, wie die Gesetzesinitiative dies verlangt. Mir ist nicht bekannt, dass des- wegen Viertklässler in grosser Zahl traumatisiert wären. Heute gibt es schon ein sogenannt kindgerech- tes Benotungssystem. Ich würde es als perfid bezeichnen. Die Leistung wird mit drei Smileys bewertet:

dem lachenden Smiley für gute Leistungen, dem verkniffenen Smiley für genügende Leistungen und dem traurigen Smiley für ungenügende Leistungen. Mal abgesehen davon, dass die Noten feiner differenzieren und eine bessere Standortbestimmung er- lauben: Welches System trifft die Kinderseele wohl härter: Eine Zahl, welche zwar die Leistung in eine Relation stellt ohne sie aber zu emotionalisieren? Oder ein trauriges Gesicht mit einem Lätsch, das das Kind emotional anspricht und ihm sagt: «Du machst mich traurig.»?

Die wesentlichen Unterschiede zur SVP-Verfassungsinitiative sind, dass wir nicht der Meinung sind, dass der Einführungszeitpunkt von Schulnoten in die Verfassung gehört. Die SVP will eine Regelung auf der Verfassungsstufe, damit nicht Kantonsrat und Regierung

die Noten wieder kippen können. Auch wenn diese Befürchtung theoretisch wahr werden könnte, werden Regierung und Parlament des Kantons Zug in dieser Angelegenheit sicher nicht den Wählerwillen umgehen. Weiter verlangt die SVP-Initiative ein 10-jähriges Denkverbot, indem Schulversuche ohne Noten für diesen Zeitraum verboten würden. Stellen Sie sich vor, wir ständen heute an einem Punkt wie etwa 1985, als die Informatik begann, in den Schulen Fuss zu fassen. Wir dürften entsprechende Lehr- pläne während 10 Jahren nicht austesten ohne Noten. Dass die SVP die Noten schon ab der 1. Klasse (und nicht erst ab der 2. Klasse) will, ist relativ neu. Denn der SVP-Sprecher sagte noch am 10. Dezember 2009 im Kantonsrat wortwörtlich: «Die SVP-Fraktion unterstützt daher die Motion von Andreas Hausheer zu 100 Prozent, dass Noten ab der 2. Primarklasse wieder eingeführt werden. Dieser Zeitpunkt ist unserer Meinung nach der Richtige – nicht zu früh und nicht zu spät. Denn wenn die Kinder vom Kindergarten in die 1.Klasse kommen, sind die Smilies noch angebracht; sozusagen als Über- gangslösung in die Realität.»

Da zwei Initiativen zur Abstimmung kommen, gibt es auch eine Stich- frage, die darüber entscheidet, wel- che Initiative Anwendung findet, falls beide Initiativen angenommen würden. Wer beide Initiativen ab- lehnt, sollte das Kreuz bei der Gesetzesinitiative «Noten ab der 2. Klasse» setzen.

Natürlich empfehlen wir Ihnen Ja zur Gesetzesinitiative «Noten ab der 2. Klasse» und das Kreuz

bei der Gesetzesinitiative «Noten ab der 2. Klasse». Das entspricht übrigens auch den Positionen von CVP und FDP des Kantons Zug und des Zuger Gewerbeverbands.

Komitee «Noten ab der 2. Klasse»

Thomas Lötscher, FDP-Kantonsrat, Neuheim

des Zuger Gewerbeverbands. Komitee «Noten ab der 2. Klasse» Thomas Lötscher, FDP-Kantonsrat, Neuheim my zug 01.12

Gegenargumente zur Initiative

Eine sinnvolle bildungspolitische Errungenschaft, in die mehr als 15 Jahre Arbeit investiert wurde, beibehalten und wo notwendig noch optimieren.

Bewährtes nicht einfach über Bord werfen

Der Kanton Zug weist ein gut

strukturiertesundbewährtesSchul-

und Bildungssystem auf. Es ist leistungsgerecht aufgebaut und geniesst einen vorzüglichen Ruf. Zu dieser guten Schule gehört auch ein transparentes, gerechtes und differenziertes Beurteilungs- und Bewertungssystem. Die Schulkin- der werden heute umfassend be- urteilt – mit Elterngesprächen, Wortkommentaren und ab der 4. Klasse auch mit Noten.

Das aktuelle Beurteilungssystem basiert auf dem Entwicklungskon- zept «Beurteilen und Fördern». Es ist an den Zuger Schulen ver- ankert und hat sich bestens be- währt. Das System ermöglicht den Eltern jederzeit einen präzisen Einblick in den Leistungs- und Entwicklungsstand ihres Kindes. Leistungsbeurteilungen müssen in erster Linie das Lernen fördern und steuern; der Selektion dienen sie erst in zweiter Linie.

Darum kennt der Kanton Zug bis zum Ende der dritten Klasse keine Notenzeugnisse. Es braucht sie nicht, denn entscheidend sind die individuelle Beurteilung und Förderung, nicht nackte Zahlen. Noten auf dieser Stufe verunsi- chern und demotivieren viele Kinder, vor allem schwächere. Für die schulische und persönliche Entwicklung der Kinder wie für

ihre

Schuljahren die individuellen Lern- ergebnisse wichtiger als die Noten- ergebnisse.

ersten

Eltern

sind

in

den

Darum braucht es in den ersten drei Klassen keine Noten. Diese sind erst ab der 4.Klasse aus guten Gründen richtig eingesetzt.

Beurteilung schulischer Leistung: Wesentlich komplexer als man denkt

Das Beurteilen der Leistungen der Schulkinder ist ein höchst an- spruchsvoller Vorgang. Dazu gilt für eine gute Schule der Grundsatz:

Beurteilen und Fördern dürfen sich nicht in die Quere kommen; gefragt ist ein Zusammenspiel. Das heutige Zuger Beurteilungssystem berücksichtigt genau das. Und es berücksichtigt damit auch den späteren Berufsalltag, wo mit der sogenannten ziel- und förder- orientierten Mitarbeiterführung ein vergleichbaresSystemangewendet wird.

Aus der Forschung weiss man aber um den begrenzten Aussagewert der Noten für die jüngeren Schul- kinder. Sie hängen unter anderem vom Leistungsniveau der Schul- klasse und vom Anspruch der Lehr- person ab. Klassen können sich in ihrem Leistungsspektrum aber deutlich unterscheiden.

Hinzu kommt, dass sich aus rei- nen Noten nicht ableiten lässt, was genau es beim einzelnen Kind zu fördern gilt. Genau dieses Fördern des einzelnen Kindes in den ersten drei Klassen ist jedoch den Zuger Schulen wichtig und zeichnet ihre Qualität aus.

Fördern steht im Vordergrund

Eine Note 3.5 vor 15 Jahren hätte für einen Schüler bedeutet: «Du bist ungenügend, da gibts nichts daran zu rütteln: Schau selbst, wie du dich verbessern kannst – und wenn du das nicht entdeckst- bleibst du halt stehen!»

Denken Sie nur kurz an ihre eige- ne Primarschulzeit: An Franz, Ruedi, Ursula, Petra – wie sie alle in Ihrer Klasse heissen mochten:

Ihr Leiden bei der Rückgabe von benoteten Arbeiten, ihr Unvermö- gen,daranetwasändernzukönnen:

Leiden an der regelmässigen Dis- qualifikation. Das wollen wir in dieser Form in den ersten Jahren der Primarschule nicht mehr! Denn die Forderungen der Initianten sind ganz einfach Behauptungen, die einer genauen Überprüfung nie standhalten würden.

Ein Schulsystem muss die Kinder beurteilen und fördern. Gleich- zeitig muss es gerecht und nach- vollziehbar sein. Jedes Kind soll aufgrund der Beurteilung seinen Lern- und Zukunftsweg finden. Kinder lernen aber nicht alle gleich schnell und in gleicher Wei- se. Darum braucht es eine indi- viduelle Förderung und diffe- renzierte Beurteilung. Das hat der Kanton Zug in den letzten zehn Jahren sehr erfolgreich aufgebaut und umgesetzt. Und einiges an finanziellen Mitteln investiert!

Von der 1. bis zur 3. Primarklasse der Zuger Schulen gibt es kein Notenzeugnis. Das bedeutet aber nicht, dass die Leistung der Schulkinder nicht beurteilt wird. Im Gegenteil. Die Beurteilung er-

folgt schriftlich und mündlich. Denn Schulkinder brauchen für Lernprozesse Rückmeldungen. Beurteilungen sind für das Lernen und für die Motivation sehr wich- tig.

Die Zuger Schulen befolgen denn auch diesen Grundsatz.

So nötig umfassende Rückmel- dungen sind, so wenig erforder- lich ist in den ersten drei Klassen die Note. Darum ersetzt in diesen KlassendasOrientierungsgespräch die Note.

Es bewertet nicht nur die fach- liche Lernleistung, sondern um- fasst verschiedene Aspekte wie beispielsweise den Stand und die Fortschritte in den Fächern so- wie die Lern-, Sozial- und Selbst- kompetenzen des Kindes. Ge- fördert und beurteilt werden auch Fähigkeiten und Fertigkeiten, von denen wir wissen, dass sie ebenso wichtig sind wie das reine Fachwissen:

Lernkompetenzen: Schülerinnen und Schüler lernen planen, struk- turieren, organisieren, visualisie- ren, nachschlagen.

Sozialkompetenzen: Schülerinnen undSchülerlernenzuhören,fragen, argumentieren, kooperieren, sich integrieren, Konflikte lösen.

Selbstkompetenzen: Schülerinnen und Schüler lernen mit Kritik umzugehen, Selbstvertrauen ent- wickeln und sich realistisch beurteilen.

Das

Orientierungsgespräch

zwi-

schen

Lehrperson,

Eltern

und

Schulkind gehört zur bewährten Zuger Schulkultur «Beurteilen und Fördern». Die Lehrperson ver- teilt also nicht einfach Noten; sie muss die Ergebnisse der Leistungsbeurteilung umfassend analysieren und gleichzeitig eine Einschätzung vornehmen. Nur so kann sie das weitere Lernen der Kinder gezielt unterstützen und individuelle Lernfortschritte ermöglichen.

Daran sind Kinder, vor allem aber auch Eltern interessiert. Wenn im Vordergrund nur die Noten interessieren, besteht berechtigte Gefahr, dass die Bemühungen um die gezielte Förderung ganz markant in den Hintergrund fallen.

Dahin zurückkehren, darauf soll- ten wir unter allen Umständen verzichten!

Die Positionen und Forderungen der Initianten sind ganz einfach Behauptungen, die einer genauen Überprüfung nie standhalten wür- den. Lassen Sie sich davon nicht blenden! Der Kanton Zug ist in Vielem fortschrittlich- er soll es auch in Bildungsfragen sein und bleiben!

Stimmen Sie deshalb am 11.März überzeugt zweimal Nein.

Paul Hutter Koordinator Komitee «Für unsere Kinder – Bewährtes weiterführen – 2x Nein zu den beiden Noteninitiativen»

12 my zug 01.12
12 my zug 01.12

Festlicher Frühlingsball mit der Zuger Sinfonietta

Im März ist es Zeit, den Frühling einzuläuten. Finden wir. Und zwar so richtig. Und wie macht man das am besten? Mit einem tollen Orchester, schwungvollen Tanz- schritten und ganz viel gutem Essen. Oder konkret: Mit Tanzmu- sik von der Zuger Sinfonietta und einem exklusiven 4-Gang-Menü. Und mit einem DJ, der danach gut aufgelegt auflegt. Das alles ist deutlich toller, als irgendwo einen Böögg zu verbrennen. Ihre Wünsche nehmen wir bei Ih- rer Buchung gerne entgegen. Dem Anlass entsprechend freuen wir uns über Ihre festliche Kleidung.

In Zusammenarbeit mit Restau- rant, Bar & Lounge am See Kar- tenpreise: CHF 160 (inkl. Apero, 4-Gang-Menü und Kaffee; exkl. Getränke)

Reservationen: 041 729 10 40, restaurant@theatercasino.ch Zusätzliche Informationen und ein Video auf www.theatercasino.ch

Informationen und ein Video auf www.theatercasino.ch Zukerman Chamber Players Hier grosser Geiger, da gefeierter

Zukerman Chamber Players

Hier grosser Geiger, da gefeierter Dirigent, hier ein Meisterkurs und dort eine CD-Aufnahme. Pinchas Zukerman ist einer jener Künst- ler, die vor Energie und Tatkraft nur so sprühen.

Trotz seines vollen Terminkalen- ders widmet er sich während ein paar auserwählten Tagen mit Mu-

sikerfreunden einer Passion, die er nie missen möchte: der Kam- mermusik. Und so setzt er in Zug zwei Kompositionen voll innerer Kraft aufs Programm. Könnte man mit Kammermusik das Energie- problem lösen – Zukerman wür- den wirs zutrauen.

Pinchas Zukerman, Violine; Jessica Linnebach, Violine; Jethro Marks, Viola; Amanda Forsyth, Violoncello; Angela Cheng, Klavier; Alexander Hülshoff, Violoncello (Gast)

Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44 Hörprobe Franz Schubert: Streichquintett C-Dur D 956 Hörprobe

Zusätzliche Informationen und ein Video auf www.theatercasino.ch

Informationen und ein Video auf www.theatercasino.ch English Stand-up Comedy John Ryan, Roger Monkhouse, Martin

English Stand-up Comedy

John Ryan, Roger Monkhouse, Martin Beaumont Kein Witz: Die englische Stand- up Comedyreihe CH-uckles geht – nach der erfolgreichen ersten Saison im Theater Casino Zug – in die zweite Runde. Und das wie gewohnt jeden 3. Mitt- woch im Monat. Jedes Mal mit drei tollen Comedians. Jedes Mal mit einer trockenen Portion britischen Humors. Jedes Mal in Originalsprache, of course.

Mittwoch, 21.März 2012, 19.45 Uhr, Grosser Casinosaal Türöffnung um 19.00 Uhr

Stuhl Museum

Brauchen Stühle ein eigenes Museum?

Geht es nach der Firma Virta, auf jeden Fall. Den der Schlüssel zum Verständnis ist Design. Dabei spilet es keine Rolle, ob es von einer Büroklammer über Kleindung hin zu einem Stuhl geht. Design bedeutet mehr als nur Formgebung. Es ist ein komplexer Pro- zess, in dem unterschiedliche Bedürfnisse, die oft auch noch wiedersprüchliche Ansprüche stellen.

Gutes Design ist, wenn Ästhetik, Ergonomie, Halt- barkeit, Funktion, Ökologie und Komfort einander ergänzen und miteinander harmonieren.

Da dieser Anspruch nun nicht alleine mehr auf Stüh- le beschränkt ist, wurden diverse Gebäude diesem Grundsatz unterworfen. Allerdings muss man sagen, dass dieser Umschwung erst nach dem Grossbrand 1981 ermöglicht wurde.

Nach dem Wiederaufbau nach einem Masterplan wurde dieser wieder in Frage gestellt und jede Bau- aufgabe erhielt einen anderen Architekten. Sodass man eher von «Who is Who sprechen» kann. Hadid, Gehry, Citterio, Grimshaw, Ando, Siza und Herzog & de Meuron prägen nun das Betriebsgelän- de.

Weiter Infos unter

www.design-museum.de

und Herzog & de Meuron prägen nun das Betriebsgelän- de. Weiter Infos unter www.design-museum.de 14 my
und Herzog & de Meuron prägen nun das Betriebsgelän- de. Weiter Infos unter www.design-museum.de 14 my
und Herzog & de Meuron prägen nun das Betriebsgelän- de. Weiter Infos unter www.design-museum.de 14 my
my zug 01.12 15
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