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thema IM LANDTAG MAI 2012 | WWW.SPD-FRAKTION-NIEDERSACHSEN.DE EDITORIAL LIEBE LESERINNEN UND LESER, es heißt, der

thema IM LANDTAG

thema IM LANDTAG MAI 2012 | WWW.SPD-FRAKTION-NIEDERSACHSEN.DE EDITORIAL LIEBE LESERINNEN UND LESER, es heißt, der

MAI

2012

|

WWW.SPD-FRAKTION-NIEDERSACHSEN.DE

EDITORIAL

MAI 2012 | WWW.SPD-FRAKTION-NIEDERSACHSEN.DE EDITORIAL LIEBE LESERINNEN UND LESER, es heißt, der

LIEBE LESERINNEN UND LESER,

es heißt, der Ministerpräsident habe

»gekocht«, als er Mitte April einen Zeitungs-

artikellas,derdieÜberschrift»AufTauchsta-

tion« trug. Der Bericht drehte sich um den Hang des Kollegen McAllister, jedem brisan- ten Thema aus dem Weg zu gehen und unvermeidliche öffentliche Auftritte seinen Ministern aufs Auge zu drücken. Und die Liste der Themen ist lang: Ener- giewende, Wulff-Affäre, Gorleben, Elbvertie- fung, Jade-Weser-Port, Schlecker-Pleite, Schulstrukturen – überall glänzt der Regie- rungschef durch Abwesenheit und schickt andere ins Feuer. Mein an dieser und anderer Stelle mehrmals geäußerte Vorwurf, im Grunde seines Herzens sei McAllister zu feige für das Amt, findet beinahe täglich Bestäti- gung. Probleme sind Aufgaben, und Aufga- ben nimmt man an, wenn man Ministerprä-

sident ist. Bei David McAllister ist das anders. Dass der Regierungschef über die poin- tierte und ausführliche Berichterstattung nicht amüsiert war, wird umso verständli- cher, wenn man weiß, dass auch Koalitions- politiker den »MP« kritisieren. Man vermisse klareKantegegenüberderFDPundvorallem gegenüber der schwarz-gelben Bundesre- gierung, wird aus CDU-Kreisen kolportiert.

WemgegenüberfühltsichMcAllistereigent-

lich verpflichtet? Dem Land, dem Wohl sei- ner Bürgerinnen und Bürger? Offenbar denkt der Herr Ministerpräsident nur an sich. Als Wegducker, Angsthase und Kulissen- schieber wird er inzwischen verspottet. Die- se Titel hat sich der Ministerpräsident ehrlich »erarbeitet«, findet Euer

der Ministerpräsident ehrlich »erarbeitet«, findet Euer Stefan Schostok Vorsitzender der SPD-Fraktion im

Stefan Schostok Vorsitzender der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag

63 SEITEN HEISSE LUFT

Zum »Handlungskonzept Demografischer Wandel« der Landesregierung

Demografischer Wandel« der Landesregierung SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil hat das kurz nach Ostern

SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil hat das kurz nach Ostern von der CDU/FDP- Landesregierung vorgelegte Handlungs- konzept als »Dokument der Ratlosigkeit« und »Katalog der Unverbindlichkeiten« bezeichnet. Er hat Recht. Obwohl mit großem Aufwand betrie- ben – der Ministerpräsident und drei Mini- ster saßen vor der Landespresse – wird das Papier seinem Namen nicht gerecht. Ein geschlossenes Zukunftskonzept gegen den Rückgang der Bevölkerung, sinkende Kinderzahlen und die zunehmende Alte- rung unserer Gesellschaft ist darin nicht zu finden. Es handelt es sich bis auf wenige Ausnahmen um zusammengeschriebene schon laufenden Aktivitäten einzelner Ressorts. Diese sollen nun als großer Wurf verkauft werden. Immer dann, wenn in die Zukunft gerichtete Konzepte nötig wären, stehen Floskeln wie »wird angestrebt«, »ein Konzept wird erarbeitet« und »die Lan- desregierung plant«. Das verrät: Eine wirklich konzeptionelle Arbeit zu diesem zentralen Zukunftsfeld hat noch nicht stattgefunden. Angesichts des bereits 2007 vorgelegten Berichtes der Enquete- Kommission zum »Demografischen Wandel« ist dies ein Armutszeugnis. Ein integrierter konkreter Projektplan mit den notwendigen nächsten Schritten

und Verantwortlichkeiten ist auf den 63 Seiten nicht zu finden. Stattdessen bleibt es bei Absichtserklärungen. Allerdings – immer dann, wenn es dann doch mal etwas konkreter wird – scheint das neoliberale Verständnis von einem »schlanken Staat« durch alle Knopflöcher. An vielen Stellen soll die Lösung der Probleme privatisiert oder individualisiert werden. Naturgemäß wird dies im Kapitel über das Ehrenamt am deutlichsten – allerdings sollen auch Probleme in ganzen Bereichen der Da- seinsvorsorge des Landes und Regional- entwicklung, des Städtebaues und des Verkehrs so gelöst werden. Maxime ist häufig:Erhalt des Minimums an Daseins- vorsorge und sonst die Überlassung der Daseinsfürsorge den Bürgerinnen und Bürgern selbst oder den Kommunen. Der feste Wille zum Erhalt staatlicher Struk- turen zur Unterstützung der durch die demografische Entwicklung zu lösenden Aufgaben oder auch die Frage, mit wel- chen staatlichen Rahmensetzungen für den Erhalt welcher Strukturen oder deren notwendige Veränderung gesorgt wer- den soll, ist kaum zu finden. Vielmehr entsteht der Eindruck, es gehe eher um das Ziel, durch das so genannte »Hand- lungskonzept« bei den Staatsausgaben zu sparen. josc

Dort, wo zukunftsfähige Konzepte nötig wären, liefert die Landesregierung nur Floskeln. Foto: Shutterstock

Eine ausführliche Kritik an dem Papier der Landesregie- rung und das sogenannte Konzept selbst sind zu finden unter: www.spd-fraktion- niedersachsen.de

2 THEMA IM LANDTAG

05/2012 T i L

Die Unterrichtsversorgung an Niedersachsens Berufsbilden- den Schulen ist miserabel. Foto: Shutterstock

Impressum

Herausgeber: SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Verantwortlich:

Dr. Cornelius Schley, Geschäftsführer der SPD-Fraktion Niedersachsen Mitarbeiter an dieser Ausgabe:

Olaf Reichert,Carola Sandkühler, Cornelius Schley,Stefan Schostok, Ernst Schröder,ClemensWirries, UteWormland. Redaktionsschluss: 20.April 2012 Redaktion: Olaf Reichert, olaf.reichert@lt.niedersachsen.de Anschrift:

Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 1 30159 Hannover www.spd-fraktion-niedersachsen.de Layout & Satz: Anette Gilke mail@AnetteGilke.de

STIEFKINDER DER LANDESREGIERUNG

Kultusminister Althusmann fährt Unterrichtsversorgung an Berufsbildenden Schulen gegen die Wand

an Berufsbildenden Schulen gegen die Wand Die SPD-Landtagsfraktion hat Kultusmi-

Die SPD-Landtagsfraktion hat Kultusmi-

nisterAlthusmannwegenderUnterrichts-

versorgung an Niedersachsens Berufsbil- denden Schulen versagen vorgeworfen. »Die schlimmsten Befürchtungen haben sich leider bestätigt.Die Unterrichtsversor-

gung an unseren Berufsschulen ist misera- bel.Leider sind die Berufsschulen nach wie vor die Stiefkinder dieser Landesregie- rung«,sagte Frauke Heiligenstadt,stellver- tretende Vorsitzende und schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

Hintergrund ist die Antwort der Landes- regierung auf eine schriftliche Anfrage der Kultuspolitiker der SPD-Landtagsfrak- tion. Aus ihr geht hervor, dass die Unter- richtsversorgung in der Fachtheorie an einzelnen Berufsschulen teilweise bei weniger als 80 Prozent liegt. Die Unter- schiede an den einzelnen 134 öffentlichen Berufsschulen variieren in den jeweiligen Berufsfeldern und im Theorie- und Fach- praxisbereich sehr stark. Heiligenstadt warf der Landesregie- rung vor, zu wenig für die Unterrichtsver- sorgungandenBerufsschulenzumachen:

»In der Antwort der Landesregierung ist besonders die Unterstellung frech, dass viele Schulen die ihnen zugewiesenen Stellen nicht alle im Jahr 2011 besetzt hät- ten und deswegen die Unterrichtsversor- gung nicht höher sei. Damit schiebt Kul- tusminister Althusmann den schwarzen Peter für die schlechte Unterrichtsversor- gung den Schulleitungen zu und unter- stellt den BBSen, sie seien an der schlech- ten Unterrichtsversorgung selbst schuld. Dasisteinfachgroteskundunverschämt«, sagte Heiligenstadt. uw

FAST 800 GUTACHTEN IN SIEBEN JAHREN

Landesregierung kauft für 44,5 Millionen Euro externen Sachverstand ein

Die SPD-Fraktion macht die Gutachten- Vergabepraxis der Landesregierung zum Thema im Landtag. Hintergrund ist die Kritik des Bundes der Steuerzahler an einem Gutachten zur Rechtmäßigkeit der Beschäftigung von Honorarkräften an Ganztagsschulen,das das Kultusministeri- um in Auftrag gegeben hatte. »Wir haben die Kritik des Steuerzahlerbundes zum Anlass genommen, uns die seit 2006 dem Landtag zur Verfügung gestellten jährli- chen Auflistungen der von der Landesre- gierung vergebenen Gutachten vorzuneh- men. Dabei sind einige Auffälligkeiten aufgetaucht«,erläuterte die haushaltspoli- tische Sprecherin der SPD-Landtagsfrakti- on, Renate Geuter. So seien allein an das Internationale Institut für Staats- und Europawissenschaften (ISE, Berlin) von Professor Hesse zwischen 2005 und 2010 vier Gutachtenaufträge in einem Gesamt- volumen von rund einer halben Million Euro vergeben worden. »Dabei hatte die Landesregierung mehrfach im Landtag

Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock

betont, sie sei bei der Verwaltungsmoder- nisierung nicht auf externen Sachverstand angewiesen. Obwohl extra eine personell gut ausgestattete Stabsstelle gegründet und obwohl mit Herrn Meyerding extra ein Staatssekretär installiert worden war, kaufte man noch für teures Geld Experti- sen von Professor Hesse ein«,stellte Geuter fest. Es falle auf, dass insbesondere bei der delikaten Frage, ob die bestehenden kom- munalen Gebietskörperschaften zukünf- tig überlebensfähig seien, das federfüh- rende Innenministerium eben jenen Pro- fessor Hesse vorgeschickt habe. »Diese Art der Gutachtenvergabe wird gemeinhin als ›Flucht der Politik aus der Verantwortung‹ bezeichnet«, kritisierte die SPD-Finanzex- pertin. Nach Angaben der Landesregie- rung wurden in den Jahren 2005 bis 2011 insgesamt 791 Gutachten und Sachver- ständigendienstleistungen in Auftrag gegeben. Dafür gab das Land insgesamt 44,46 Millionen Euro (zuzüglich Umsatz- steuer) aus. ore

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THEMA IM LANDTAG 3

ENERGIEWENDE:

McALLISTER UND BIRKNER HILFLOS

In der Endlagerfrage vertritt der Ministerpräsident nicht Niedersachsens Interessen

der Ministerpräsident nicht Niedersachsens Interessen Seekabelverlegung vor Norderney. Detlef Tanke, der

Seekabelverlegung vor Norderney.

Detlef Tanke, der stellvertretende Frakti- onsvorsitzende und umweltpolitische Sprecher, stellt fest, dass für Niedersach- sen der Erfolg der Energiewende die essentielle Voraussetzung für den Erhalt unserer Wirtschaftskraft und unseres Wohlstandes darstellt. Die CDU/FDP- Landesregierung hat bisher noch keinen programmatischenumfassendenAnsatz vorgelegt, wie die einzelnen Bausteine zusammengeführt werden müssen. Der Ministerpräsident und der zuständige Minister Birkner haben sich darauf ver- legt, Briefe an die Bundesregierung zu entsenden und Forderungen zu erheben, die sie selbst als Pflichtaufgabe im Inter- esse Niedersachsens erfüllen müssten. Die SPD-Fraktion kritisiert, dass ein dringend notwendiger »Masterplan« für den Umbau der Energiewirtschaft immer noch fehlt. Die Energiewende ist eine viel- schichtige und enorm komplexe Heraus- forderung, die es gilt, zu einem Ziel zu füh- ren: 100 Prozent erneuerbare Energien – bezahlbar, sicher und nachhaltig. Hierzu gehört beispielsweise die Einbeziehung von Stadtwerken, der Gewerkschaften, der Wirtschaft und Industrie sowie des bürgerschaftlichen Engagements. Am Beispiel des erforderlichen Off- shore-Ausbaus wird besonders deutlich, dass die Landesregierung vollkommen überfordert oder schlicht unwillig ist. Niedersachsen liegt aufgrund der massi- ven wirtschaftlichen Probleme der Off- shore-Branche über 90 Prozent hinter

Quelle: TenneT TSO GmbH

dem Ausbauziel. Auch im Bereich der Forschung und Entwicklung, wie z.B. der Speichertechnologie werden niedersäch- sische Einrichtungen vernachlässigt. So hat Niedersachsen im bundesweiten

in den Zeiten der Energiewende und kriti- siert das gesamte Verkaufsverfahren als widersprüchlich und intransparent. Ein weiteres Problemfeld stellt der Netzausbau in Niedersachsen dar. Mit Verwunderung reagiert die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag auf die Ankündigung McAllister im Rahmen des Treffens der norddeutschen Regierungs- chefs am 29. März 2012 vom niederländi- schen Unternehmen Tennet konkrete Schritte anzumahnen. Interessant wie der Ministerpräsident hier die Tatsachen verdreht. Der Stillstand beim Netzausbau wird von keinem anderen selbst als dieser Landesregierung verschuldet. Bereits seit 2005 wisse die Landesregierung beispiels- weise von dem Vorhaben Ganderkesee-St. Hülfe und habe Unstimmigkeiten mit Tennet sehenden Auges in ein gerichtli- ches Streitverfahren laufen lassen. So hat Tennet am 22.7.2011 Klage beim Bundes- verwaltungsgericht in Leipzig eingereicht und die Landesregierung auf die Eröff- nung des Planfeststellungsverfahrens verklagt, um mit dem Bau der Trasse beginnen zu können. Niedersachsens Landesregierung habe es nicht geschafft, gegenüber Tennet die gesetzlichen Rege-

nicht geschafft, gegenüber Tennet die gesetzlichen Rege- Offshoreanlage in der Nordsee. Spitzencluster-Wettbewerb

Offshoreanlage in der Nordsee.

Spitzencluster-Wettbewerb schon zum zweiten Mal zugunsten süddeutscher Interessen keine Fördergelder erhalten. Zu allem Überfluss beschließt die CDU/FDP-Landesregierung den Verkauf des Deutschen Windenergieinstituts (DEWI) in Wilhelmshaven. Renate Geuter, die finanzpolitische Sprecherin der Frakti- on bewertet dies als strategischen Fehler

Foto: Shutterstock

lungen durchzusetzen und muss sich nun vor Gericht verteidigen. Fazit: Ministerpräsident McAllister und Minister Birkner haben nichts vorzu- weisen,was darauf hindeuten würde,dass die Energiewende in Niedersachsen gelin- gen kann.Auch starke Sprüche im Verbund der norddeutschen Regierungschefs kön- nen darüber nicht hinwegtäuschen. cs

4 THEMA IM LANDTAG

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FRAKTION IN AKTION

Zu den Aufgaben der Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion gehören das Zuhören und die Kontaktpflege. Nur wer das Gespräch sucht, sein Ohr buchstäblich am Puls der Zeit hat, kann eine Politik verfolgen, die den Bedürfnissen der Menschen und den Erfordernissen der modernen Zeit gerecht wird. Auf dieser Seite möchten wir ein paar Aktionen der SPD-Fraktion der vergangenen Wochen in Bildern dokumentieren.

der vergangenen Wochen in Bildern dokumentieren. ■ Als »Herrenreiter«, der alle drängenden Probleme des

Als »Herrenreiter«, der alle drängenden Probleme des Landes an sich abprallen lässt, stellt Karikaturist Ernst Schröder den Mini- sterpräsidenten und CDU-Landeschef David McAllister dar. Diese und weitere Karikaturen von Ernst Schröder stehen zum Download bereit unter www.spd-fraktion-niedersachsen.de

zum Download bereit unter www.spd-fraktion-niedersachsen.de Die SPD-Landtagsabgeordneten Olaf Lies (Mitte ) und Matthias

Die SPD-Landtagsabgeordneten Olaf Lies (Mitte) und Matthias Möhle (rechts) begrüßten am 23. März auf den Stufen des Landtages Vertreterinnen der rund 1000 Schlecker-Frauen in Nie- dersachsen. Auf Initiative der SPD-Fraktion kam es im Landtag zu einer gemeinsamen Hilfszu- sage aller Fraktionen, die wenige Tage später von der CDU/FDP-Landesregierung gebrochen wurde.

KONGRESS

»VON DER QUOTEN- POLIZEI ZURÜCK ZUR BÜRGERPOLIZEI«

Die SPD-Landtagsfraktion lädt ein zu einem Fachkongress zur Lage der niedersächsischen Polizei. Mit namhaften Exper- ten wollen wir die Situation der Beschäftigten diskutieren. Der verbreitete Unmut bei unseren Polizeibeamtinnen und -beam- ten bietet dafür Anlass genug. Darüber hinaus sind A11er- Erlass und der Missbrauch von Kennziffern der polizeilichen Kriminalstatistik wesentlicher Inhalt dieses Kongresses. Ausführliche Informationen bald unter www.spd- fraktion-niedersachsen.de

Die Veranstaltung findet statt am

Donnerstag, 14. Juni 2012

10.00 – 16.00 Uhr Werkhof Nordstadt Schaufelder Straße 11, 30167 Hannover

Anmeldung bei: Clemens Wirries, Tel. 0511-3030 4042 und per E-Mail clemens. wirries@lt.niedersachsen.de

4042 und per E-Mail clemens. wirries@lt.niedersachsen.de Am 12. April ging der Verein »Rechtshilfe Gorleben« bei

Am 12. April ging der Verein »Rechtshilfe Gorleben« bei einer Pressekonferenz in Hannover mit der Endlagerpolitik der Bun- des- und der Landesregierung hart ins Gericht. Unterstützt wurde der Termin von den drei Oppositionsfraktionen. Für die SPD-Fraktion nahm Andrea Schröder-Ehlers (zweite von links) an dem Pressetermin teil.

Am 11. April besuchte der Arbeits- kreis Innenpolitik der SPD-Frakti- on unter Leitung von Klaus-Peter Bachmann (fünfter von links) die Landesaufnahmebehörde Nie- dersachsen in Braunschweig. Es bestand große Einigkeit mit den leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landesaufnah- mebehörde, dass es sinnvoll wäre, die LAB Niedersachsen vom Image einer »Abschiebebehörde« zu einem Integrationszentrum weiter zu entwickeln.

wäre, die LAB Niedersachsen vom Image einer »Abschiebebehörde« zu einem Integrationszentrum weiter zu entwickeln.