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Mobilisierung von Unternehmen: Einlösung des Versprechens

Wir sind eine mobile Gesellschaft… doch was genau bedeutet das?

Mobilität spielt eine Schlüsselrolle in unserem Leben. Sowohl als Verbrau- cher als auch als Geschäftsleute ist es schwer, sich ein Leben ohne Handy vorzustellen. Es ist eine Generation herangewachsen, die ein Leben ohne mobile Geräte nicht kennt. Viele davon arbeiten für Großunternehmen, kleine Betriebe und andere Organisationen, und es kommen immer mehr nach.

Mobile Enterprise an sich ist zwar eine wichtige Entwicklung, aber es kann auch als eine Unterkategorie zweier Bedürfnisse gesehen werden, deren Wichtigkeit zunimmt: (1) Zur besseren Synchronisierung sämtlicher ICT- Ressourcen mit Geschäftsbedürfnissen und -zielen und (2) Für eine flexi- ble Infrastruktur, die es ermöglicht, diese Ressourcen effizienter einzuset- zen. Die Art und Weise, wie IT eingesetzt wird, verändert sich grundlegend. Gebräuchliche Anwendungen/Geschäftsprozesse, die früher auf dedizierten Servern liefen, werden nun auf mehrere Server in zentralisierten Rechenzentren verteilt. Dies führt zu einem effizienteren Einsatz von Rechnerressourcen und zur Entwicklungsförderung von maß- geschneiderten und neuen Anwendungen. Zudem verändert sich sowohl die Gesellschaft als auch die Geschäftswelt in rasender Geschwindigkeit. Neue Geschäftsmodelle und dynamischere Geschäftsbeziehungen ent- stehen. Mobilität spielt eine zentrale Rolle in diesen Entwicklungen, was einer noch flexibleren und dynamischeren IT bedarf. Mobilität muss im größeren Kontext von ICT eingeordnet werden.

Eine unternehmensweite Strategie kann nicht auf Technologie oder Geschäftprozesse beschränkt werden. Sie muss sowohl die Geschäfts- bedürfnisse als auch die ICT-Anforderungen umfassen.

bedürfnisse als auch die ICT-Anforderungen umfassen. Abb. 1. Ein ganzheitlicher Blick auf die Mobilisierung von

Abb. 1. Ein ganzheitlicher Blick auf die Mobilisierung von Unternehmen

Mobile Device Management ist die Grundlage, auf der die Mobilitätsstrate- gie aufgebaut werden soll. Aber das letztendliche Ziel muss die Mobilisie- rung von Geschäftsprozessen sein, um dem Endverbraucher Geschäfts- vorteile zu bringen. Es ist wichtig, sich auf Anwendungen zu konzentrieren, die nach ihrer Mobilisierung rasch greifbare Ergebnisse aufweisen. Kann der wahre Wert durch einen Umsatzanstieg oder durch größere Kunden zufriedenheit gemessen werden oder entstehet dieser in einem vollkom- men anderen Bereich? Eindeutige Geschäftsziele sollten im Rahmen der Mobilisierungsstrategie festgelegt werden.

Ein Balanceakt

Die Art und Weise, Geschwindigkeit und Kosten für den Einsatz werden im Rahmen der Strategie festgelegt. Das C-Level-Management, insbesondere Finanzvorstände, müssen ein Gleichgewicht zwischen Geschäftsvorteilen und -herausforderungen herstellen, wie etwa die Benutzerfreundlichkeit.

Das Geschäftsargument

Das typische Geschäftsargument für die Mobilisierung von Unternehmen fußt auf vier Grundsätzen:

= Produktivitätssteigerung,

= Betriebskostensenkung,

= verbesserter Kundenservice und

= eine Steigerung der betrieblichen Effizienz.

Produktivitätssteigerung

Produktivität entsteht aus der Einfachheit mit der man Informationen aus- tauschen kann sowie der Fähigkeit, den Eintscheidungsvorgang zu dezen- tralisieren und Entscheidungen der Geschäftsleitung auf der Grundlage von aktuellen Informationen zu treffen. Smart Phones sind mobile Büros, die es mobilen Mitarbeitern ermöglichen, mehr Zeit auf ihre tatsächlichen Aufgaben zu verwenden, z. B. Verwaltungsaufgaben während sie reisen.

Betriebskostensenkung

Wenn sie richtig eingesetzt werden, minimieren Ausgabenverwaltungstools Datenkosten und stellen eine positive Arbeitsumgebung her.

Verbesserter Kundenservice

Verbesserter Kundenservice wird über die Fähigkeit erreicht, Probleme sofort anzusprechen, genaue Informationen bereit zu stellen und Aufträge zu gewinnen. Ein mobiles CRM ermöglicht es Außendienstmitarbeitern, Probleme sofort anzusprechen, detaillierte Informationen bereit zu stellen und von zufriedenen Kunden Aufträge zu gewinnen.

Steigerung der betrieblichen Effizienz

Entscheidungen der Geschäftsleitung basieren auf aktuellen Informa- tionen; mobilisierte Arbeitsabläufe wie Ausgabenverwaltung werden nicht dadurch aufgehalten, dass der Verkäufer außer Haus ist. Kosten werden reduziert, weil die Aufgaben sofort erledigt werden können, d. h. geringerer Zeitaufwand, was zu einer Steigerung der betrieblichen Effizienz führt. Und die Fähigkeit, mehr im Außendienst zu erledigen, reduziert die Notwendig- keit eines festen Büros. Diese Punkte werden im Rahmen einer von der Yankee Group durchgeführten Studie, in der untersucht wurde, wie Außen- dienstmitarbeiter ihre Arbeitszeit verbringen, bestätigt. Beispielsweise verbringen sie 74% ihrer Zeit mit Tätigkeiten, die nichts mit der Gewinnung von Aufträgen zu tun haben. Die Zeit jedoch, die auf Verwaltungsaufgaben wie etwa dem Festhalten von Verkaufsinformationen nur wenige Minuten nach einem Kundentermin verwendet wird, führt zu verbesserten Ver- kaufszahlen und Mitarbeiter sind im persönlichen Cross-Selling acht mal effektiver.

Mobilisierung von Unternehmen – man muss kein Genie sein, aber auf die leichte Schulter darf man es auch nicht nehmen

Das Argument für die Mobilisierung von Unternehmen ist kraftvoll, jedoch muss diese Mobilisierung auf einer ausgeklügelten Strategie basieren. Und auch wenn dies der Fall sein sollte, ist die Mobilisierung von Pro- zessen, Arbeitsabläufen und Anwendungen niemals auf die leichte „IT- Schulter“ zu nehmen. Die Mobilisierungsziele müssen festgelegt werden und die Arbeitskräfte, deren Vorgesetzte und die IT müssen daran mit- wirken. Und Änderungen an Arbeitsvorgängen und -prozessen müssen, bevor sie realisiert werden, besprochen werden. Es muss nicht alles auf einmal geschehen; die Mobilisierung kann schrittweise durchgeführt und die Ergebnisse können zuerst ausgewertet werden, bevor man mit der nächsten Phase fortfährt. Und auch das ist nicht einfach zu bewerkstelli- gen. In Abb. 2 ist die Komplexität der Integration sogar bei der Implemen- tierung einer einzigen Anwendung als Ausgangspunkt dargestellt.

einer einzigen Anwendung als Ausgangspunkt dargestellt. Abb. 2. Die Komplexität der Integration von mobilen

Abb. 2. Die Komplexität der Integration von mobilen Unternehmensanwendungen auf verschiedenen Geräten

Zudem müssen das Sicherheits- und Anwendungsmanagement auf unab- hängigen Geräteplattformen sowie die mobile Anpassung an individuelle Geschäftsvorgänge beachtet werden.

Integrierte ICT-Umsetzungskonzepte dienen als Hilfe. Als führender Dienst- leister im Bereich Kommunikation, Integration von Anwendungen und privater Clouddienstleistungen für Geschäftskunden freut sich T-Systems, Sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen.

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