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Ägyptische Mythologie

Dominic Weber, Luca Schär und Christian Bärtschi

Dominic Weber, Luca Schär und Christian Bärtschi Mykerinos Pyramide vor Kairo Re / Ra, der Gott

Mykerinos Pyramide vor Kairo

Schär und Christian Bärtschi Mykerinos Pyramide vor Kairo Re / Ra, der Gott der Sonne und

Re / Ra, der Gott der Sonne und Göttervater

vor Kairo Re / Ra, der Gott der Sonne und Göttervater Die Große Sphinx von Gizeh,

Die Große Sphinx von Gizeh, im Hintergrund die Cheopspyramide

Definition:

Die Ägyptische Mythologie beschäftigt sich mit der religiösen Vorstellung der Bevölkerung im alten Ägypten.

Schöpfungsgeschichte

Nach der ägyptischen Schöpfungsvorstellung war am Anfang nur den Ozean. Dann entstand Re, die Sonne, aus einem Ei, das an der Wasseroberfläche erschien. Re gebar vier Kinder, die Götter Shu (Luft) und Geb (Erde) sowie die Göttinnen Tefnut (Feuchtigkeit) und Nut (Himmel). Shu und Tefnut bildeten die Atmosphäre. Über allem herrschte Re. Geb und Nut hatten zwei Söhne, Set und Osiris, sowie die beiden Töchter Isis und Nephthys. Osiris folgte Re in der Herrschaft über die Erde, unterstützt von seiner Schwester-Frau Isis. Set aber hasste seinen Bruder und tötete ihn. Daraufhin balsamierte Isis den Körper ihres Mannes mit Hilfe des Gottes Anubis ein, der später zum Totengott und zum Gott der Einbalsamierung wurde. Die mächtigen Zaubersprüche der Isis erweckten Osiris wieder zum Leben, der später als König der Unterwelt das Reich der Toten regierte. Horus, der Sohn von Osiris und Isis, besiegte Set in einer gewaltigen Schlacht und wurde zum König der Erde.

Götter der Ägypter

Die alten Ägypter kannten sehr viele Götter, doch nicht alle waren ihnen gleich wichtig. Die wichtigsten waren klar diejenigen, die ihnen täglich „begegneten“:

Gott

„Tätigkeit“

Amun

Wind- und Fruchtbarkeitsgott

Anubis

Gott der Totenriten

Bastet

Katzen- Glücks- und Fruchtbarkeitsgöttin

Hathor

Göttin des Westens, der Liebe, des Friedens

Horus

Himmel-, Welten- und Lichtgott, Kinderbeschützer

Isis

Vorbild aller Mütter, Schutzgöttin der Kinder

Osiris

Gott des Jenseits

Re

Gott der Sonne, Göttervater

Sachmet

Göttin des Krieges, der Heilung

Seth

Wüstengott, Gott des Chaos und Oasenschutzgott

Toth

Gott des Mondes, der Weisheit, des Kalenders

Die Götterwelt Ägyptens ist sehr verwirrend. Es gab nämlich keine einheitliche Götterverehrung, die sich nur auf einige Götter beschränkt. Viele Städte und Orte hatten ihre eigenen Gottheiten. Manche Pharaonen erschufen ihre eigenen Gottheiten. Ausserdem wandelten die Götter im Laufe der Geschichte teilweise ihre Gestalt und nahmen andere Eigenschaften an. Da Götter nicht nur als Person, sondern in ihren Eigenschaften verehrt wurden, kann es sein, dass ein Gott verschiedene Erscheinungsformen und damit auch Namen hatte. Beispiele für diese Vielfältigkeit von Göttern sind Re (Ra) mit seinen diversen Namen und Erscheinungsbildern und Isis, die während der Dauer ihres Kultes Eigenschaften anderer Göttinnen annahm. Auch die Darstellung der Götter ist vielfältig. Sie werden dargestellt als Menschen, menschliche Gestalten mit Tierköpfen, Tiergestalten oder auch nur in stilisierten Symbolen

Pharaonen

Der Begriff Pharao geht auf das ägyptische Wort "Per aa" für „grosses haus“ zurück. Die Bezeichnung Pharao für die Person des Königs selbst kam erst im Neuen Reich ab Thutmosis III. Eindeutigster Beleg dafür, dass ein Herrscher sich selbst als Pharao sah, ist oft, dass er seinen Namen in eine Kartusche schrieb. Die Kartuschenform, ursprünglich wohl aus dem

"Schen-Ring"

ursprünglich wohl aus dem "Schen-Ring" entstanden, ist eine Seilschleif e mit überlappenden Enden,

entstanden, ist eine Seilschleife mit überlappenden Enden, dem

altägyptischen Symbol für Ewigkeit beziehungsweise Unendlichkeit und Schutz. Innerhalb der Königskartuschen wird der Name „normal in Hieroglyphenform geschrieben.

Ein ägyptischer König hatte neben seinem Eigennamen noch insgesamt vier weitere Titel und zusätzlich eine später entstandene Bezeichnung:

Thronnameund zusätzlich eine später entstandene Bezeichnung: Horusname Nebtiname Goldname Nach dem Symbol für die Art

Horusnamezusätzlich eine später entstandene Bezeichnung: Thronname Nebtiname Goldname Nach dem Symbol für die Art des Namens

Nebtinameeine später entstandene Bezeichnung: Thronname Horusname Goldname Nach dem Symbol für die Art des Namens folg

Goldnameentstandene Bezeichnung: Thronname Horusname Nebtiname Nach dem Symbol für die Art des Namens folg te dann

Nach dem Symbol für die Art des Namens folgte dann in einer Kartusche der eigentliche Name des Pharaos.

In der Frühzeit war der Horusname der wichtigste Name, während später der Thronname gebräuchlicher wurde. Der Nebti- und Goldname sind dagegen seltener und deshalb von vielen Herrschern nicht bekannt.

Die bekanntesten Pharaonen sind:

Cheops

Djoser

Echnaton

Hatschepsut

Ramses II.

Thutmosis III.

Tutanchamun

Pyramiden:

In Ägypten sind etwa vor 5000 Jahren die ersten Menschen sesshaft geworden und lebten in einer Art Dorfgemeinschaft. Die Dorfschulzen 1 beanspruchten die Macht über die verschiedenen Gemeinden.

Die Fürsten hatten die Idee riesige Bauwerke zu bauen, um eine Vereinigung des Volkes voranzutreiben. Diese Idee sollte von den Dorfschulzen umgesetzt werden, weil diese eine gute Beziehung zum Volk hatten.

Der Bau der Pyramiden hat viel Aufsehen erregt aber der Zweck der Pyramiden an sich, war ziemlich unklar. Warum hat man nicht statt Pyramiden mehr Stadtbefestigungen oder Bewässerungsanlagen gebaut?

2600 v. Chr. Vereinigte sich Ober- und Unterägypten zu einem, unter Djoser 2 verwalteten Einheitsstaat. In seiner achtzehnjährigen Regierungszeit liess Djoser die Grabanlagen in Sakkara-Nord bauen. Imhotep, Djosers Architekt war der eigentliche Pionier der Pyramiden und war wie alle altägyptischen Architekten ein Universalgenie.

wie alle altägyptischen Architekten ein Universalgenie. Djosers Nachfolger liessen auch Pyramiden ba uen, weil sie

Djosers Nachfolger liessen auch Pyramiden bauen, weil sie in einen Wettstreit gerieten und immer grössere Bauten errichten liessen.

Die Pyramiden wurden multifunktionell genutzt. Ob Grabmal, produktwahnsinnige Könige, Erziehungsmethode für zukünftige Nationalstaatenbürger oder Stein gewordene Wahrsagung; eines ist sicher:

Diese Bauwerke konnten nicht ohne genaue Planung bis ins letzte Detail erstellt worden sein. Die grösste Pyramide ist die Cheopspyramide 3 . Der Baumeister Cheops versetzte mit seinem Plan und mit der sorgfältigen Ausführung des Baus der Pyramide sowohl die Zeitgenossen wie auch die Nachwelt bis heute in grosses Erstaunen.

Letztendlich waren die Pyramiden aber hauptsächlich die letzte Ruhestätte der Pharaonen.

1 Eine Art Gemeindevorsteher

2 Djoser („erhaben“) war der erste altägyptische König (Pharao) der 3. Dynastie (Altes Reich), welcher von um 2690 bis um 2670 v. Chr. regierte.

3 Die Cheops-Pyramide ist die älteste und größte der drei Pyramiden von Gizeh und wird deshalb auch als Große Pyramide bezeichnet. Sie ist die höchste Pyramide der Welt.

Der Phönix

Der Phönix ist eines der bekanntesten Fabelwesen. Der Phönix ist ein mythischer Vogel, der verbrennt, um aus seiner Asche wieder aufzuerstehen. Diese Vorstellung hört man noch heute

in der Redewendung „Wie ein Phönix aus der Asche

glaubte, aber in neuem Glanz wieder erscheint. Bereits in der ägyptischen Mythologie gibt es den Benu, meist dargestellt in Form eines Reihers, der im Abstand von mehreren hundert Jahren erscheint, bei Sonnenaufgang in der Glut der Morgenröte verbrennt und aus seiner Asche verjüngt wieder aufersteht. Im antiken Griechenland wurde er als Phönix überliefert.

für etwas, das man schon verloren

Im alten Ägypten herrschte die Vorstellung, der Phönix sei aus der Asche des Osiris oder seinen sterblichen Überresten hervorgegangen und erreiche ein hohes Alter von ungefähr 300–500 Jahren. Nach dieser Vorstellung baut er am Ende seines Lebens ein Nest, setzt sich hinein und verbrennt. Nach Erlöschen der Flammen bleibt ein Ei zurück, aus dem nach kurzer Zeit ein neuer Phönix schlüpft.

Eine zweite Variante dieser Sage berichtet, dass der rot- und goldfarbene Vogel alle 500 Jahre einmal nach Heliopolis kommt, jeweils am Todestag seines Vaters. Aus Weihrauch formt er dann ein Ei, das von der Größe her die Leiche seines Vaters aufnehmen kann. Dieses Ei trägt der Benu dann in den Tempel von Heliopolis, wo es feierlich begraben wird.

In der Spätantike wurde der Phönix dann zum Symbol der Unsterblichkeit, da er sich heilen konnte wenn Feinde ihn verwundet hatten. Daher ist er auch Symbol für die Wiederauferstehung nach dem Tode.

heilen konnte wenn Feinde ihn verwundet hatten. Da her ist er auch Symbol für die Wiederauferstehung

Quellen:

de.wikipedia.org, „Ägyptische Mythologie“, inkl. Themenportale Microsoft Encarta, Schöpfungsgeschichte pyramidenbau.ch, Pyramideninfo aegyptische-mythologie.de, allgemeine Informationen isis.li, Götterliste & Pharaonen

Wikipedia auf Stand Ende 2007, andere Quellen blieben unverändert.