Sie sind auf Seite 1von 100
2 MAGAZINE » 1 PREIS David Furcajg – Profitieren Sie vom Zusammenspiel der Märkte S.
2 MAGAZINE
» 1 PREIS
David Furcajg – Profitieren Sie vom Zusammenspiel der Märkte S. 82
Ihr persönlicher Tradingcoach
+ + +
+ + + +
+ ZERTIFIKATE / ETF SPEZIAL + + + +
+ +
+ + + + + + + + + +
Nr. 5, Mai 2012, 57425 | www.traders-mag.com
AAutomatischeutomatische
HHandelssystemeandelssysteme
Die sieben größten Irrtümer – Teil 1 S. 24
DDomino-Tradingomino-Trading
Nutzen Sie den Rückenwind
langfristiger Investoren S. 54
So holen Sie das Beste aus
Ihren Trades heraus S. 10
PPokernokern SieSie uumm
IIhrehre GewinneGewinne
Deutschland 5 Euro, Österreich 5,70 Euro,
Schweiz 8,90 CHF, Luxembourg 5,90 Euro.
SieSie uumm IIhrehre GewinneGewinne Deutschland 5 Euro, Österreich 5,70 Euro, Schweiz 8,90 CHF, Luxembourg 5,90 Euro.
SieSie uumm IIhrehre GewinneGewinne Deutschland 5 Euro, Österreich 5,70 Euro, Schweiz 8,90 CHF, Luxembourg 5,90 Euro.
SieSie uumm IIhrehre GewinneGewinne Deutschland 5 Euro, Österreich 5,70 Euro, Schweiz 8,90 CHF, Luxembourg 5,90 Euro.
CFD-Trader haben 3Wünsche: eine benutzerfreundliche Plattform, innovative Tools und ein gutes
CFD-Trader haben
3Wünsche:
eine benutzerfreundliche Plattform,
innovative Tools und ein gutes
Preis-Leistungs-Verhältnis. * Endlich gibt es
einen Broker, der diese erfüllt.
Willkommen bei gekkomarkets.de

* Laut Investment Trends Pty Ltd. Studie (March 2011, Germany CFD & FX Report)

CFDs (Contracts for Difference) sind Finanzinstrumente (Differenzhandelsgeschäfte, sog. Margin-Trading), die mit einem hohen Risiko für Ihr Kapital behaftet sind. Sie sind nicht für jeden Nutzer als Anlageinstrument geeignet. Sie können mehr verlieren als nur Ihre Kapitaleinlage. Stellen Sie daher sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls unabhängig beraten, ob diese Produkte für Sie geeignet sind. Gekko Global Markets Ltd. ist eingetragen in England & Wales: Registernummer 03148972 und zugelassen und reguliert durch die britische Financial Services Authority (FSA) FSA Registernummer 184333.

Placebo-Trading

Ich habe kürzlich das Buch von Brent Penfold mit dem Titel „Die weltweiten

Gesetze des erfolgreichen Tradings“ gelesen. Darin wird ein interessantes Kon-

zept angesprochen, über das jeder Trader einmal gründlich nachdenken sollte –

das des sogenannten „Placebo-Traders“. Ein Placebo-Trader ist jemand, der eine

Trading-Technik gefunden hat, die funktioniert und die er daher für die unum-

stößliche „Wahrheit“ des Marktes hält. Dies kann ein Indikator in einer bestimm-

ten Einstellung sein, ein ganz bestimmtes Chartmuster oder Fibonacci-Relationen.

Was auch immer es ist – der Trader gewinnt dadurch ein enormes Vertrauen in

sich selbst und seine Methode, sodass er selbst schwierige Märkte und tiefe Draw-

downs überstehen kann. Das Verblüffende ist, dass die meisten dieser Techniken

keine statistische Signifikanz aufweisen, aber dennoch funktionieren können. Mit

anderen Worten: Diese Trader sind nicht deswegen so gut, weil sie das Tool ihres

Vertrauens nutzen, sondern weil sie gute Trader sind und sich an ihre Prinzipien

halten, die untrennbar mit ihrem Handelsansatz verbunden sind: Risiken begrenz-

en, Gewinne pushen und sich stets an die Regeln halten. Vielleicht handeln sie

auf Grundlage eines nicht existierenden Zusammenhangs, haben aber durch die

strukturierten Prozesse dennoch Erfolg. Was für eine Erkenntnis!

Daraus ergibt sich die Frage, ob am Ende nicht alle Trader Placebo-Trader sind.

Vielleicht brauchen wir unsere Setups am Ende nur, um das Selbstvertrauen für

die kontinuierliche Anwendung eines soliden Prozesses zu gewinnen? Damit

wäre das Setup selbst nicht der erfolgbestimmende Faktor. Es wäre unser eigenes

Verhalten, einen guten Trading-Prozess durchzuhalten, und die Fähigkeit, dies an

den Märkten zu einer Erfolgsstory auszubauen.

Ob Brent Penfold mit diesen Gedanken richtig liegt, lässt sich wohl weder belegen

noch entkräften. Überlegen Sie daher für sich selbst, ob es Ihr Setup ist, das Ihnen

Gewinne bringt, oder ob diese durch einen guten Trading-Prozess entstehen, der

ob diese durch einen guten Trading-Prozess entstehen, der kontinuierlich angewendet wird. Vielleicht wer- den Sie

kontinuierlich angewendet wird. Vielleicht wer-

den Sie über Ihre eigenen Fähigkeiten erstaunt

sein. Übrigens: Eine Rezension zu Penfolds Buch

finden Sie auf Seite 46 in dieser Ausgabe.

zu Penfolds Buch fi nden Sie auf Seite 46 in dieser Ausgabe. Good Trading, Marko Gränitz

Good Trading,

Marko Gränitz Stellvertretender Chefredakteur

TRADERS´EDITORIAL

Good Trading, Marko Gränitz Stellvertretender Chefredakteur TRADERS´ EDITORIAL Mai 2012 | www.traders-mag.com 3
Good Trading, Marko Gränitz Stellvertretender Chefredakteur TRADERS´ EDITORIAL Mai 2012 | www.traders-mag.com 3
Good Trading, Marko Gränitz Stellvertretender Chefredakteur TRADERS´ EDITORIAL Mai 2012 | www.traders-mag.com 3
Good Trading, Marko Gränitz Stellvertretender Chefredakteur TRADERS´ EDITORIAL Mai 2012 | www.traders-mag.com 3
Good Trading, Marko Gränitz Stellvertretender Chefredakteur TRADERS´ EDITORIAL Mai 2012 | www.traders-mag.com 3
Good Trading, Marko Gränitz Stellvertretender Chefredakteur TRADERS´ EDITORIAL Mai 2012 | www.traders-mag.com 3
Good Trading, Marko Gränitz Stellvertretender Chefredakteur TRADERS´ EDITORIAL Mai 2012 | www.traders-mag.com 3
Good Trading, Marko Gränitz Stellvertretender Chefredakteur TRADERS´ EDITORIAL Mai 2012 | www.traders-mag.com 3
Jetzt 1 Jahr lang ab 4,95 Euro traden. Jetzt die ganze Welt des Margin Trading
Jetzt 1 Jahr lang ab 4,95 Euro traden.
Jetzt 1 Jahr lang ab
4,95 Euro traden.
Jetzt die ganze Welt des Margin Trading erleben: lt des Margin Trading erleben:
Jetzt die ganze Welt des Margin Trading erleben:
lt des Margin Trading erleben:

Alles von einer Plattform aus!

Ab 4,95 Euro traden: Das Angebot gilt für Privatpersonen, die in den letzten 6 Monaten nicht Kunde der DAB bank waren. Ausgenommen sind professionelle Finanzdienstleister und von diesen betreute Depots. Das An- gebot ist bis auf weiteres gültig. Die DAB bank behält sich das Recht vor, die Aktion jederzeit zu beenden. Eine Kombination mit anderen Aktionen sowie ein Wechsel zu anderen Aktionen der DAB bank ist nicht möglich. In den ersten 12 Monaten nach Depoteröffnung beträgt das Grundentgelt (Preis- und Leistungsverzeichnis, B I) im außerbörslichen DAB Sekunden-Handel und an inländischen Börsenplätzen (Xetra und Parkettbörsen) pauschal 4,95 Euro statt 6,95 Euro bis 59,95 Euro. Hinzu kommen ggf. handelsplatzabhängige Entgelte (B II) und Offline-Bearbeitungsentgelt (B III). Ausgenommen sind Weltbörsenorders, Fondskäufe über Kapitalanlage- gesellschaften, Kapitalmaßnahmen, Zeichnungen, Spar- und Auszahlpläne, Future Margin Trading und der Anleihenmarkt. Im Übrigen gilt das Preis- und Leistungsverzeichnis. Ihr Tagesgeld wird mit dem aktuellen Zinssatz gemäß Preis- und Leistungsverzeichnis verzinst. Stand 24.01.2012: 0,5 % p. a. Kostenloser DAB Margin Trader: Für den Handel von Futures ist der Abschluss eines kostenpflichtigen Kurspaketes (EUREX Level 2) für 15 Euro pro Monat notwendig. Risikohinweis: Bitte beachten Sie, dass der FOREX-Handel den Wert- und Kursschwankungen der entsprechenden Devisen, der Futures-Handel den Wert- und Kursschwankungen der zugrunde liegenden Basiswerte unter- liegt. Diese Schwankungen können durch die Hebelwirkung überproportional ausfallen – und ein überproportionales Verlustrisiko erzeugen, durch das bei extremen Kursschwankungen auch ein Verlust über das eingesetzte Kapital hinaus möglich ist. Beachten Sie zudem, dass es für die Preisbildung eines außerbörslichen Devisengeschäfts keine börsenaufsichtsrechtliche Überwachung gibt.

200-facher Hebel! Sie möchten große Volumen bewegen – aber nur einen kleinen Teil davon einsetzen?
200-facher Hebel! Sie möchten große Volumen bewegen – aber nur einen kleinen Teil davon einsetzen?
200-facher Hebel! Sie möchten große Volumen bewegen – aber nur einen kleinen Teil davon einsetzen?
200-facher Hebel! Sie möchten große Volumen bewegen – aber nur einen kleinen Teil davon einsetzen?
200-facher Hebel!
200-facher
Hebel!

Sie möchten große Volumen bewegen – aber nur einen kleinen Teil davon einsetzen? Dann lernen Sie doch das vielfältige und mehrfach ausgezeichnete Margin-Trading-Angebot der DAB bank kennen! Han- deln Sie Währungen und Futures von einer Handelsplattform aus: dem kostenlosen DAB Margin Trader.

FOREX Devisenhandel Handeln Sie 50 Währungspaare. Bestimmen Sie Ihre Margin frei von 1 % bis 30 %. Traden Sie gebührenfrei bereits ab 2 PIPs.

Futures Margin Trading Handeln Sie 16 verschiedene Futures direkt an der EUREX. Bestimmen Sie hier die Margin frei von 0,5 % bis 30 %. Traden Sie für nur 3,95 Euro Flat pro Kontrakt.

Automatische Stop-Order Profitieren Sie beim Margin Trading mit der DAB bank von der automatischen Stop-Order zur eventuellen Verlustbegrenzung.

Das Beste für meine Geldanlage.

www.dab-bank.de/margin-trading

Stop-Order zur eventuellen Verlustbegrenzung. Das Beste für meine Geldanlage. www.dab-bank.de/margin-trading

Traden Sie wie ein Profi mit

Traden Sie wie ein Profi mit "Meine Gewinne von nur einem Trade reichen aus, um den

"Meine Gewinne von nur einem Trade reichen aus, um den jährlichen Beitrag bei eSignal zu bezahlen! Heute ist eSignal Teil all meiner Trades und ich würde es bei keinem missen wollen." – K. Long keinem missen wollen." – K. Long

iPhone-Nutzer:

Testen Sie QuoTrek. Kostenlose Charts, Kurse und News. Besuchen Sie noch heute den iTunes App Store.

und News. Besuchen Sie noch heute den iTunes App Store. Preisgekrönte Produkte eSignal-Produkte werden von den

Preisgekrönte Produkte eSignal-Produkte werden von den Usern weltweit regelmäßig auf den ersten Platz gewählt

Usern weltweit regelmäßig auf den ersten Platz gewählt eSignal, an Interactive Data company. eSignal ist eine

eSignal, an Interactive Data company. eSignal ist eine Service von Interactive Data Desktop Solutions (Europa) Ltd., ein in UK von der Börsenaufsicht reguliertes Unternehmen.

x14519

eSignal, der Plattform für Profis

eSignal, der Plattform für Profis Machen Sie bessere Trades mit einer professionellen Software, die von Tradern

Machen Sie bessere Trades mit einer professionellen Software, die von Tradern für Trader entwickelt wurde.

NEU! Chart Trading mit automatischen Ausstiegsstrategien NEU! Benachrichtungen über technische Studien und Trendlinen NEU! Simultane Trade-Ausführung mit mehreren Brokern von einer benutzerfreundlichen Plattform

mehreren Brokern von einer benutzerfreundlichen Plattform You’ll make more, because you’ll know more.

You’ll make more, because you’ll know more.

Leistungsstarkes, flexibles, hochentwickeltes Charting Echtzeit-Markt-Scanner Schnelle, verlässliche Daten zu Aktien, Optionen, Futures und Forex Individuell einstellbare technische Indikatoren und Backtesting

Kaufen Sie online oder rufen Sie uns an und erhalten Sie Ihr 30-tägiges Probeabo.*

+44 (0)20 7825 7906 | www.eSignal.com/pro

* Sollten Sie während des Testzeitraums unzufrieden sein, können Sie diesen jederzeit abbrechen und wir erstatten Ihnen die Gebühren. Börsensgebühren (normalerweise US$10) werden nicht erstattet.

TRADERS´INHALT

10

10

INHALTSVERZEICHNIS MAI 2012

82

30
30
TRADERS´ INHALT 10 INHALTSVERZEICHNIS MAI 2012 82 30 COVERSTORY 32 NEWS In unserer Rubrik „News“ finden
COVERSTORY

COVERSTORY

COVERSTORY

32

NEWS In unserer Rubrik „News“ finden Sie aktuelle Meldungen rund um das Thema Börse und Trading.

10 POKERN SIE UM IHRE GEWINNE Ein erfolgreicher Pokerspieler muss wissen, wann er seinen Einsatz puschen, sich zurücknehmen oder einfach passen sollte. Das ist beim Traden nichts anderes. Allerdings schaut man hier dem Gegner nicht ins Gesicht, sondern muss seine Entscheidungen anhand der Technischen Analyse treffen. Die Charts verraten dem Trader, was er tun soll: warten, einsteigen oder aussetzen? Pokern und Traden haben viel gemeinsam; pokern Sie um Ihre Gewinne.

 

INSIGHTS

 

TOOLS

 

18

DIE RICHTIGE TRADING-MASCHINE – TEIL 3 Im letzten Teil stellt Ihnen Peter Soodt die High End-Systeme vor, die hauptsächlich im Aktienhandel eingesetzt und bei denen die Latenzen auf ein Minimum reduziert werden.

36

NEUE PRODUKTE Neues aus der Welt der Technik

 

38

WEBREVIEW

 

24

DIE SIEBEN GRÖSSTEN IRRTÜMER ÜBER AUTOMATISCHE HANDELSSYSTEME – TEIL 1 In Teil 1 geht Philipp Spannagel der häufig gestellten Frage auf den Grund, ob bei automatischen Handelssystemen alle Emotionen ausgeschaltet sind. Die Antwort ist überraschend.

www.forexpros.de

42

SOFTWARETEST

 

eSignal 11.4

26

WELCHER TRADER-TYP SIND SIE? – TEIL 3 Im dritten Teil seiner Serie hilft Ihnen Paul Wallace dabei herauszufinden, ob Sie ein Long- oder Short Trader oder beides sind.

46

LESEZEICHEN „Die weltweiten Gesetze des erfolgreichen Tradings“ (B. Penfold)

30

DIE RICHTIGE TRENDGRÖSSE Michael Voigt erklärt, wie ein nebenberuflicher Trader die passende Trendgröße finden kann. Das Wichtigste dabei ist, immer den übergeordneten Trend im Blick zu haben.

 
 

Anzeige

8 Mai 2012 | www.traders-mag.com
8 Mai 2012 | www.traders-mag.com

Neu! Classic Turbo-Zertifikate auf Aktien.

Schlüsselkonzepte* und Glossar S. 74 / S. 92
Schlüsselkonzepte*
und Glossar
S. 74 / S. 92

48

PEOPLE

PEOPLE

PEOPLE

82

DAVID FURCAJG: PROFITIEREN SIE VOM ZUSAMMENSPIEL DER MÄRKTE David Furcajg ist erfolgreicher Trader, Ausbilder und Unternehmer. Sein Fokus liegt auf dem Forex Trading auf Intraday-Basis. Sein Handelsansatz kombiniert makroökonomische und technische Tools.

78

CHRISTIAN STERN – LESERINTERVIEW

STRATEGIEN

STRATEGIEN

STRATEGIEN

48

TREND UND VOLATILITÄT – GEMEINSAM ERFOLGREICH Rene Rose stellt Ihnen ein automatisches Handelssystem für EUR/USD vor, das auf Trend und Volatilität basiert.

54

DOMINO-TRADING Steffen Heinrich erklärt die Domino-Trading-Strategie, mit der Sie den positiven Effekt von Handelssignalen auf größere Zeitebenen für Ihre Aktienengagements nutzen können.

60

ENTWICKLUNG EINER REVERSE-DISCOUNT-STRATEGIE Alexander Mantel greift auf seine Discount-Strategie aus Teil 1 zurück und zeigt, wie diese in Erwartung eines Short-Szenarios eingesetzt werden kann.

 

BASICS

 

64

FIBONACCI – WEIT MEHR ALS NUR ZAHLENTHEORIE – TEIL 9 Nach einer längeren Pause kehrt Christian Kämmerer mit seiner Fibonacci-Reihe zurück. In diesem Teil präsentiert er die Butterfly-Formation.

68

ABSOLUTE RETURN-ERGEBNISSE MIT DEM HANDEL DER PHI-ELLIPSE Robert Fischer zeigt, wie die Phi-Ellipse als Handelsinstrument eingesetzt werden und beachtliche Gewinne erzielen kann.

72

WAS SIND OPTIONEN? Dieser Teil der Traders Camp-Reihe „Was ist Börse?“ erklärt, wie Optionen funktionieren, welche Vorzüge sie bieten und weshalb deren Bewertung sehr kompliziert sein kann.

TRADERS´INHALT

IMPRESSUM

Anschrift:

TRADERS´ media GmbH

Barbarastraße 31, D-97074 Würzburg

Tel.

+49 (0) 9 31/4 52 26-0

Fax

+49 (0) 9 31/4 52 26-13

E-Mail

info@traders-mag.com

Herausgeber | Lothar Albert Abonnentenservice | www.traders-mag.com; abo@traders-mag.com

Tel. +49 (0) 9 31/4 52 26-15, Fax +49 (0) 9 31/4 52 26-13 Redaktions- und Anzeigenanschrift | Barbarastraße 31, 97074 Würzburg Chefredakteur | Lothar Albert Redaktion | Corinne Endrich, Marko Gränitz, Theresa Hußenöder, Sandra Kahle, Nadine von Malek, Stefan Rauch, Björn Sommersacher, Tina Wagemann, Florian Walther, Sarina Wiederer Beiträge | Robert Fischer, Steffen Heinrich, Christian Kämmerer, Alexander Mantel, David Pieper, Rene Rose, Peter Soodt, Philipp Spannagel, Michael Voigt, Thomas Wacker, Paul Wallace Druck | H.R.G. spol. s r.o., Svitavská 1203, 570 01 Litomyšl Bilder | www.fotolia.de Kursdaten | www.bis.de, www.bsb-software.de, www.captimizer.de, www.esignal.com, www.metaquotes.net, www.tradesignal.com Erscheinungsweise | monatlich, 12 mal jährlich Bezugspreise | 5 Euro, 12 Monate: 54 Euro jeweils inkl. Porto und MwSt.; Ausland (Europa) zzgl. 1,50 Euro pro Heft ISSN | 1612-9415 Bezugsbedingungen | Abonnements können mit einer Frist von 4 Wochen zum Ende des Bezugszeitraumes gekündigt werden. Maßgeblich ist der Tag des Eingangs beim Verlag. Nicht gekündigte Abonnements verlängern sich jeweils um ein Jahr. Bankverbindung TRADERS´ media GmbH | Sparkasse Mainfranken (BLZ 790 500 00), Kto-Nr. 44 008 555 Risikohinweis | Alle Informationen beruhen auf Quellen, die wir für glaubwürdig halten. Trotz sorgfältiger Bearbeitung können wir für die Richtigkeit der Angaben keinerlei Gewähr übernehmen. Zudem müssen wir darauf hinweisen, dass Wertpapiergeschäfte ein hohes Risiko beinhalten. Ein Totalverlust ist niemals auszuschließen. Sie sollten nur mit Kapital spekulieren, dessen Verlust Sie auch verkraften können. Der Nachdruck (auch auszugsweise) ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages beziehungsweise des Herausgebers erlaubt.

des Verlages beziehungsweise des Herausgebers erlaubt. Ab sofort können Sie Classic Turbo-Zertifikate auf die

Ab sofort können Sie Classic Turbo-Zertifikate auf die folgenden DAX ® -Aktien handeln:

adidas, Allianz, BASF, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, E.ON, Münchener-Rück, RWE, Siemens, ThyssenKrupp und VW.

DAX ® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG.

www.zertifikate.commerzbank.de

ThyssenKrupp und VW. DAX ® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG. www.zertifikate.commerzbank.de
TRADERS´ COVERSTORY So holen Sie das Beste aus Ihren Trades heraus Pokern Sie um Ihre
TRADERS´ COVERSTORY So holen Sie das Beste aus Ihren Trades heraus Pokern Sie um Ihre
TRADERS´ COVERSTORY So holen Sie das Beste aus Ihren Trades heraus Pokern Sie um Ihre

TRADERS´COVERSTORY

TRADERS´ COVERSTORY

So holen Sie das Beste aus Ihren Trades heraus

COVERSTORY So holen Sie das Beste aus Ihren Trades heraus Pokern Sie um Ihre Gewinne Mit

Pokern Sie um Ihre Gewinne

Mit Stern markierte Begriffe siehe Schlüsselkonzepte S. 74

Seit einigen Jahren wird Pokern immer beliebter – und immer öfter mit dem Trading verglichen. Aber sind diese augenscheinlich so unterschiedlichen Aktivitäten überhaupt vergleichbar? Die Antwort lautet ganz klar „Ja“. Beide haben zwar gewisse Glückskomponenten, die vom Trader oder Pokerspieler selbst nicht beeinflusst werden können, wie zum Beispiel die Marktbewegung oder die Karten, die man zugeteilt bekommt, aber eben auch viele andere Parameter, die – intelligent eingesetzt – zum Erfolg führen können. Genau wie ein professioneller Pokerspieler muss auch ein Trader lernen, sich nicht von seinen Emotionen leiten zu lassen. Stattdessen sollte er in jeder Situation wissen, wann er seinen Einsatz erhöhen oder verringern und wann er besser passen sollte. Beide müssen also ein ausgefeiltes Risiko-Management anwenden. Darum soll es aber heute nicht gehen. Erfolgreiches Pokern bedeutet, auf den richtigen Moment warten zu können und erst unter den optimalen Bedingungen den Einsatz zu wagen. Dieser Artikel soll zeigen, dass eine solche Vorgehensweise auch beim Traden zu deutlich besseren Ergebnissen führen kann. Lernen Sie beim Traden zu pokern – es lohnt sich!

Pokern

Pokern ist für viele Menschen ein Glücksspiel; das ist aber so nicht ganz korrekt. Natürlich gehört zu einem guten Blatt auch Glück, da dies die einzige Komponente des Spiels ist, die man selbst nicht beeinflussen kann. Dann jedoch liegt es am Spieler selbst, was er aus den ihm vorliegenden Karten macht. Er kann passen, zuerst mitgehen, um das Verhalten der Mitspieler zu studieren, er kann versuchen zu bluffen oder er setzt mit seinem Blatt auf Sieg. Wichtig dabei ist, dass er in jeder möglichen Situation sowohl die eigenen als auch die vorhandenen Ressourcen der Mitspieler intelligent beurteilen und entsprechend reagieren beziehungsweise agieren kann. Da man aber weder permanent gute noch schlechte Karten erhält, kommt es hier nicht nur auf das Glück an, sondern auf das, was man aus der jeweils vorlie- genden Situation macht.

Pokern beim Trading

Nichts anderes macht ein erfolgreicher Trader. Was für den Pokerspieler der Gegenspieler ist, ist für den Trader der Chart. Anhand des Charts liest der Trader die Psyche des Marktes ab. Feine Unterschiede im Momentum*, die ver- schiedenen Instrumente der Technischen Analyse sowie die

vorherrschende Volatilität sagen dem Trader, wie es um die derzeitige mentale Verfassung der Marktteilnehmer bestellt ist. Durch eigene Marktanalysen weiß er, mit welcher Wahr- scheinlichkeit die von ihm benötigten Signale auftreten und wie diese zu handeln sind. Anhand der vorherrschenden Marktsituation wird entschieden, ob ein Einstieg erfolgt oder lieber gepasst werden sollte. Zuerst aber wird der Einsatz, also das maximal zulässige Risiko, festgelegt. Erst danach sollte durch einen optimalen Einstieg ein möglichst kleines Risiko bei einer relativ hohen Gewinnchance erreicht werden. So pokert der Trader um ein gutes Chance-Risiko/ Verhältnis (CRV). Um die Höhe des Gewinns kann durch das Aufstocken von Positionen abermals gepokert werden. Man sieht hier eindeutig die Parallelen zwischen Traden und Pokern, denn in beiden Disziplinen müssen die Einsätze intel- ligent bestimmt und im richtigen Moment gesetzt werden.

Was benötigt ein Trader zum Pokern?

Zum Pokern benötigt ein Trader in der Regel einen Trading- Ansatz, der es ihm ermöglicht, Trades im Voraus zu planen und Limit-Orders zu setzen, bevor der Markt bestimmte Niveaus erreicht. Dies ist in der Regel bei auf Indikatoren basierten Einstiegssignalen kaum möglich und nur durch

* Name von der Redaktion geändert

schnelleres Trading-Tool derzeit nicht bekannt:

WENN‘S DRAUF ANKOMMT — FOLGE #11

Der neue sino MX-PRO sino auf der Invest Stuttgart 27.-29.4.2012 Stand 1F38
Der neue sino MX-PRO
sino auf der
Invest Stuttgart
27.-29.4.2012
Stand 1F38

Wenn das Orderbuch einer Börse dicht gestaffelt ist, verschwindet die gewünschte Seite oft schneller, als man zugreifen kann. Heavy Trader Werner Tondorf* handelt darum jetzt mit dem sino MX-PRO, über den bis zu 50 Orders pro Sekunde bei Latenzen im niedrigen einstelligen Millisekundenbereich möglich sind – absolut stabil. Das wurde bei der Umfrage »Online-Broker des Jahres« gerade wieder mit Bestnoten belohnt. Fragen Sie uns nach unserem individuellen Einstiegsangebot für Sie: auf der Invest oder unter 0 800 800 7466. Wann gehen Sie an den Start?

Freecall 0800 800 7466 | www.sino.de | info@sino.de

unter 0 800 800 7466. Wann gehen Sie an den Start? Freecall 0800 800 7466 |

High End Brokerage

TRADERS´COVERSTORY

B1) Einstieg in Retracements

EURO STOXX 50 Future: 1 Punkt = 10 Euro

3100

 

3090

Trade 1

3080

Einstieg 1 = 3058

 

3070

Stopprisiko 1 = 3035 (230,-)

 

3060

Zielgewinn 1 = 3100 (420,-)

3060 Zielgewinn 1 = 3100 (420,-)

3050

CRV 2 = 420,- / 230,- = 1,8

 

3040

 

Trade 2

3030

W/U-Niveau

Einstieg 2 = 3045

3020

   

Stopprisiko 2 = 3030 (150,-)

3010

   

Zielgewinn 2 = 3100 (550,-)

3000

     

CRV 2 = 550,- / 150,- = 3,6

 

Es gibt eine erfolgreiche Methode, das CRV zu verbessern. Profi-Trader steigen fast ausschließlich in Rücksetzern in den Markt ein, da die Märkte nach dem Bruch eines W/U-Niveaus häufig wieder auf diese Linie zurückkommen. Bild 1 zeigt die Vorteile dieser Vorgehensweise. Das Einstiegsniveau rückt so näher an die W/U-Linie heran, der Stopp liegt trotz niedrigerem Niveau weiter darunter und der Abstand zum Kursziel steigt.

Quelle: TRADERS´ Grafik

Instrumente der Technischen Analyse, wie zum Beispiel bei Widerständen/Unterstützungen (W/U) oder Fibonacci- Retracements*, zu erreichen. Aus diesem Grund werden wir uns hier auf Widerstands-/Unterstützungsniveaus konzen- trieren. Im Besonderen betrachten wir die Vortagesniveaus wie Vortagesschluss-, Vortageshöchst- und Vortagestiefst- kurs sowie das aktuelle Eröffnungsniveau, da diese im kurz- fristigen Traden eine große Rolle spielen und immer wieder vom Markt gesucht werden. Des Weiteren ist eine gute Markt- erfahrung von Vorteil. Der Trader sollte genau wissen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein bestimmtes Marktszenario eintritt; nur dann kann er ein entsprechendes Chance/Risiko- Profil des Trades erstellen. Dazu ist es sinnvoll, eine Statis- tik über bestimmte Verhaltensmuster der zu handelnden Märkte anzulegen. An dieser Stelle sei an die Strategieserie in TRADERS´ 08/2010, 09/2010, 11/2010 und 02/2011 erinnert.

B2) Einstieg bei einem Abprall

EURO STOXX 50 Future: 1 Punkt = 10 Euro

3100

 

3090

Trade 1

   

3080

Einstieg 1

= 3049

   

3070

Stopprisiko 1 = 3008 (410,-)

   

3060

Zielgewinn 1 = 3100 (510,-)

3050

CRV 2: 510,- / 410,- = 1,24

 

3040

 

Trade 2

3030

W/U-Niveau

 

Einstieg 2

= 3030

3020

 
3020   Stopprisiko 2 = 3008 (220,-)

Stopprisiko 2 = 3008 (220,-)

3010

 

Zielgewinn 2 = 3100 (700,-)

3000

 

CRV 2: 700,- / 220,- = 3,18

Es gibt noch eine weitere Methode, das CRV zu verbessern. Kommt es vor dem Bruch eines W/U-Niveaus zu einem Abprall, kann man als erfahrener Trader durch einen Einstieg kurz vor dem Bruch das CRV deutlich verbessern. Mit dieser Vorgehensweise können Einstiege in Fehlausbrüche vermieden, ein sinnvolles Stoppniveau gefunden und das Kursziel ausgeweitet werden.

Quelle: TRADERS´ Grafik

Um ein gutes CRV pokern

Der Einstieg in Retracements Wie pokert ein Trader nun um ein gutes CRV? Ein Trader pokert, indem er versucht, einen guten Einstieg mit einem möglichst geringen Risiko zu erzielen. Das wäre zum Bei- spiel durch einen Einstieg in Rücksetzern möglich. Da sich Einstiegs- und Stoppniveau in der Regel verbessern, das Kursziel aber das gleiche bleibt, erhöht sich so automatisch das CRV. Dieses ermittelt sich folgendermaßen:

(Differenz zwischen Einstieg und Kursziel) / (Differenz zwischen Einstieg und Initial-Stopp)

Sehen Sie sich dazu Bild 1 an. Die meisten Trader war- ten auf einen Ausbruch über ein W/U-Niveau (Trade 1) und gehen dann in den Trade. Häufig erfolgen solche Tra- des aber unter einer erhöhten Dynamik, sodass man eine schlechtere Ausführung bekommt, der Trade also über die Slippage teurer wird. Auch sind Fehlausbrüche auf diese Weise meist sehr spät oder gar nicht zu erkennen. Wüsste ein Trader aber anhand seiner eigenen Statistiken, dass ein Markt nach dem Bruch einer W/U-Linie in zirka 70 Prozent der Fälle wieder zurück zu dieser Linie kommt, dann ließe sich der Trade völlig anders planen. In diesem Fall würde es sich lohnen, den Kurs erst einmal das W/U-Niveau brechen zu lassen (Trade 2) und erst bei einem Rücksetzer auf diese Linie den Trade durchzuführen. Die meisten Profis führen übrigens ihre Einstiege in Rücksetzern durch. In Bild 1 ist zu erkennen, dass sich durch diese Art des Einstiegs der Kurszielgewinn um 13 Punkte erhöhen und das Stopp- Niveau um acht Punkte verringern lässt. Dass sich das CRV mit der Retracement-Variante von 1,8 auf 3,6 verdoppeln lässt, zeigt eindeutig: Pokern lohnt sich.

Der Einstieg vor dem Bruch eines W/U-Niveaus Eine weitere Möglichkeit, das CRV zu verbessern, besteht in einem Einstieg vor dem Bruch eines W/U-Niveaus. Prallt der Markt vor dem Bruch von einem W/U-Niveau ab, bekommt ein Trader ebenfalls eine gute Chance, um ein besseres CRV zu pokern. Sehen Sie sich dazu bitte Bild 2 an. Oft läuft der Markt bei einem Abprall leicht über ein W/U-Niveau hin- weg. Ist der Trader hier zu schnell mit einem Einstieg und handelt den Ausbruch, benötigt er entweder einen sehr großen Stopp oder wird Opfer eines Fehlsignals und der zuvor gesetzte Stopp wird ausgelöst. Auch hier heißt die Devise: Pokern bedeutet, den richtigen Moment abzupas- sen. Der Trader wartet, bis sich nach dem Abprall ein kleiner Boden bildet. Dabei sollte die Bewegung nach dem Abprall nicht zu dynamisch, sondern eher ruhig ausfallen. Dann zieht der Markt wieder leicht an und das ist der Zeitpunkt, in den Trade einzusteigen. Denn durch den kleinen Boden hat sich ein gutes und sinnvolles Stoppniveau leicht unter- halb des letzten Tiefs ergeben. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs über das Widerstandsniveau ist zu diesem Zeitpunkt sehr hoch, da keine Abwärtsdynamik nach dem Abprall auftritt. Es ist sinnvoll, das Stoppniveau leicht unterhalb des letzten Tiefs zu setzen, da das letzte Tief vom Markt nicht mehr

unterschritten werden sollte. Andernfalls wäre eher mit einer Trendumkehr zu rechnen. Insgesamt muss der Stopp zwar in der Regel etwas weiter als in der Retracement- Variante in Bild 1 gesetzt werden, dafür ist das Kursziel aber nochmals höher. Das erzielte CRV ist hier mit 3,18 zwar nicht ganz so hoch wie bei der Retracement-Variante, aber immer noch sehr gut und rund dreimal so hoch wie die 1,04 der Ausbruchsvariante. Auch hier lohnt sich also das Pokern um einen besseren Einstieg.

Der Erwartungswert beim Pokern um einen Rücksetzer

Allerdings hat jede Medaille zwei Seiten. Wenn man als Tra- der um einen Einstieg pokert, wird man nicht jeden Trade bekommen, da der Markt nicht jedes Mal zum überwunde- nen W/U-Niveau zurückkehrt. Hier kommt die Berechnung des Erwartungswertes ins Spiel. Dafür muss eine Statistik zu beiden Varianten geführt und ausgewertet werden. Anhand der Auswertung erhält der Trader dann die errech- neten Durchschnittswerte und kann die entsprechenden Erwartungswerte der beiden Strategien ermitteln (Tabelle 1). Im Beispiel wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass es sich bei rund 25 Prozent aller Signale um Fehlsignale handelt. Beim direkten Einstieg sind also 75 Prozent Tref- fer und es werden im Schnitt 20 Punkte Gewinn gemacht. Bei den Fehlsignalen wird man ausgestoppt und erzielt im Schnitt einen Verlust von 25 Punkten. Der Erwartungs- wert dieser Strategie liegt folglich bei 8,75 Punkten. Die Berechnung ist wie folgt: (0,75 x 20) + (0,25 x (-25)). Wie sieht es jetzt bei der Pokerstrategie mit dem Erwar- tungswert aus? Zu den 25 Prozent Fehlsignalen kommen noch zwölf Prozent der verpassten Einstiege hinzu. Aller- dings kommt es durch den verbesserten Einstieg zu einem Durchschnittsgewinn von 25 Punkten sowie zu einem geringeren durchschnittlichen Verlust von 20 Punkten. Aus der Berechnung (0,71 x 25) + (0,29 x (-20)) ergibt sich ein Erwartungswert von 11,95 Punkten. Trotz der niedrigeren Trefferanzahl siegt hier die Pokerstrategie. Allerdings fehlt für einen endgültigen Vergleich noch der Opportunitäts- faktor, also die Handelshäufigkeit, denn bei der Pokerstra- tegie werden weniger Trades generiert. Beim direkten Kauf fallen 875 Punkte (100 x 8,75 Punkte) an, bei der Poker- strategie 1051,6 Punkte (88 x 11,95 Punkte). Auch nach der Berechnung des Erwartungswertes bleibt es dabei: Es lohnt sich, beim Traden zu pokern.

Um einen Trend pokern

Als Trader kann man versuchen, mit vielen Trades viele kleine Gewinne zu erzielen. Allerdings sind in der Regel sowohl das Risiko als auch die Gewinnchance immer ähnlich hoch. Bei Verlustserien führt dies schnell zu hohen Verlusten, die nur schlecht durch viele kleine Gewinne kom- pensiert werden können. Was aber, wenn man mit einem normalen Stopp-Level ein Vielfaches an Gewinn erzielen könnte? Um dies zu erreichen, muss ein Trader um einen Trend pokern können. Nur zu einem Fünftel der Zeit verlaufen die Märkte in Trendphasen, daher ist es nicht einfach, einen

TRADERS´COVERSTORY

B3) Ausbruchsstrategie in der Praxis: Pyramidisieren

B3) Ausbruchsstrategie in der Praxis: Pyramidisieren Bild 3 zeigt den Bund-Future am 21. März 2012 in

Bild 3 zeigt den Bund-Future am 21. März 2012 in einem 5-Minuten-Chart. Die Trades wurden auf einer ausbruchsbasierten Strategie generiert. Die kurzen blauen mit „E“ gekennzeichneten Linien sind die Einstiegsniveaus, die roten mit „S“ gekennzeichneten die Stopps („NS“ = nachgezogener Stopp) und die grünen mit „K“ gekennzeichneten Linien die Kursziele. Die Einstiege 2 bis 5 zeigen eine zunehmende Positionsverg rößerung.

Quelle: www.tradesignalonline.com

Trend zu finden. Das heißt, der Trader muss mit einer nied- rigeren Trefferquote rechnen – lohnt sich das? Die Antwort sei vorweggenommen: Ja, es lohnt sich auch in diesem drit- ten Fall zu pokern. Dazu muss man aber in der Lage sein, die Trades zu pyramidisieren, also durch Teileinstiege die Posi- tion nach und nach zu vergrößern. In Bild 3 und 4 zeigen wir auf, wie dies in der Praxis durchgeführt wird. Zur Umsetzung von Teileinstiegen beim Daytraden:

Der Trader sollte relativ früh am Tag versuchen, das erste Setup zu finden. Nur dann ist gewährleistet, dass man einen Tagestrend vollständig mitnehmen kann. Die erste Positi- onsgröße wird nach normalen Money-Management-Kri- terien ermittelt, wobei das Positionsrisiko etwas höher als normal gewählt werden kann, da man nach Möglichkeit nur wenige Trades ausführen möchte. Dann sollte bei jedem

T1) Erwartungswert

 

Trades

Prozent

Schnitt

Trades

Prozent

Schnitt

Strategie

Direkter Einstieg

Poker-Strategie

Gewinn-Trades

75

75

%

20 Punkte

63

71

%

25 Punkte

Einstieg verpasst

-

   

12

 

-

Fehlsignale

25

25

%

-25 Punkte

25

29

%

-20 Punkte

Gesamt

100

100

%

 

88

100

%

 

Erwartungswert

(0,75 x 20) + (0,25 x (-25)) = 8,75

(0,71 x 25) + (0,29 x (-20)) = 11,95

Ergebnis

100 x 8,75 = 875 Punkte

88 x 11,95 = 1051,6 Punkte

Wenn ein Trader um den richtigen Moment für einen Einstieg pokert, wird er nicht jeden Trade bekommen. Mit der Berechnung des Erwartungswertes in der folgenden Tabelle kann jedoch aufgezeigt werden, dass es sich trotzdem lohnt, um ein gutes CRV zu pokern.

Quelle: www.tradekom.com

TRADERS´COVERSTORY

B4) Die Pokerstrategie: Pyramidisierung

TRADERS´ COVERSTORY B4) Die Pokerstrategie: Pyramidisierung Bild 4 zeigt den Bund-Future am 21. März 2012 in

Bild 4 zeigt den Bund-Future am 21. März 2012 in einem 5-Minuten-Intervall. Die Trades basieren auf einer Strategie, die um gute Einstiegsniveaus vor einem Ausbruch oder in Rücksetzern pokert. Die blauen kurzen mit „E“ gekennzeichneten Linien sind die Einstiegsniveaus, die roten mit „S“ gekennzeichneten die Stopps („NS“ = nachgezogener Stopp) und die grünen mit „K“ gekennzeichneten Linien die Kursziele, A = Abprall.

Quelle: www.tradesignalonline.com

weiteren Teileinstieg die Positionsgröße halbiert werden; zum Beispiel 8 : 4 : 2 : 1. Auf diese Weise wird der Gewinn der vorherigen Positionen bei einem ausgelösten Stopp nicht komplett wieder verloren. Ergibt sich das nächste Setup, wird die nächste Position aufgebaut. Der Stopp der neuen Position wird nach den Setup-Kriterien gesetzt. Der Stopp für die vorherigen Positionen wird auf das Stopp-Niveau der neuen Position nachgezogen. Dieses Szenario wird so lange wiederholt, bis der Markt die gesamte Position aus- stoppt oder ein Zeitausstieg erfolgt.

T2) Vergleich Poker- versus Ausbruchsstrategie

Die Praxis

Trading-Regeln Als Basiswert dient der Bund-Future auf Basis eines 5-Minuten-Charts. Ein Tick (kleinste mögliche Bewegung) entspricht 0,01 Punkte mit einem Wert von zehn Euro. Um die Ergebnisse der beiden Beispiele besser miteinander vergleichen zu können, wird auch bei der Ausbruchsstra- tegie (Bild 3) pyramidisiert, obwohl dieser Vorgang eher zur Pokerstrategie (Bild 4) gehört. Die Kontogröße beträgt 50 000 Euro und das maximale Risiko pro Trade liegt bei einem Prozent. Das Kursziel wird anhand der Tages-ATR* (Average True Range) ermittelt, die sich zu diesem Zeit- punkt bei 82 Punkten befindet. An Trendtagen werden aber rund 95 Punkte erzielt, sodass dieser Wert als Basis des Kursziels dient. Der ATR-Wert wird bei einer Long-Position dem Tages- tief aufgeschlagen, bei einer Short-Position vom Tageshoch subtrahiert. Es handelt sich um ein Mindestkursziel zur Berechnung des CRVs. Das CRV spielt mit jedem weiteren Teileinstieg eine untergeordnete Rolle. Es wird trend- folgend gearbeitet und der Stopp kontinuierlich nach- gezogen, bis der gesamte Trade ausgestoppt wird. Vier bis fünf Punkte hinter der Signallinie erfolgt der Einstieg der Ausbruchsstrategie; der Stopp der Ausbruchsstrategie wird acht bis zehn Punkte hinter die Signallinie gesetzt. Der Einstieg der Pokerstrategie erfolgt nach dem Bruch, bei einem Rücksetzer zum gebrochenen Niveau drei Punkte vor der Signallinie oder vor einem Bruch zirka zehn bis zwölf Punkte über dem letzten Tief. Der Stopp der Pokerstrategie wird sechs bis acht Punkte hinter die Signallinie oder drei Punkte unterhalb des letz- ten Tiefs gesetzt. Handelskosten werden in den Beispielen nicht berücksichtigt. Alle Ergebnisse können in Tabelle 2 und 3 miteinander verglichen werden.

 

Trade 1

Trade 2

Trade 3

Trade 4

Trade 5

Richtung

Short

Long

Long

Long

Long

Strategie

Gepokert

Ausbruch

Gepokert

Ausbruch

Gepokert

Ausbruch

Gepokert

Ausbruch

Gepokert

Ausbruch

Einstieg

135,64

135,40

135,59

135,71

135,86

135,92

136,03

136,11

136,23

136,28

Initial-Stopp

135,74

135,52

135,48

135,59

135,78

135,59

135,94

135,93

136,16

136,12

Kursziel

134,87

134,87

136,26

136,26

136,26

136,26

136,26

136,26

136,36

136,36

Stückzahl

4

4

4

4

2

2

1

1

1

1

Initial-Risiko

-400

-480

-440

-480

-160

-280

-90

-180

-70

-160

Chance

3080

2120

2680

2200

800

680

230

150

130

80

CRV

7,70

4,42

6,09

4,58

5

2,43

2,56

0,83

1,86

0,50

Abgesichertes

   

-440

-480

600

0

1470

720

2940

1890

Risiko

Ausstieg

135,53

135,52

136,41

136,41

136,41

136,41

136,41

136,41

136,41

136,41

Gewinn/Verlust

440

-480

3280

2800

1100

980

380

300

180

130

Anhand von Tabelle 2 lassen sich alle durchgeführten Trades der Poker- und der Ausbruchsstrategie miteinander vergleichen. Während die Pokerstrategie insgesamt einen Gewinn von 5380 Euro erzielt, sind es bei der Ausbruchsstrategie „nur“ 3730 Euro. Der Performance-Unterschied von rund 44 Prozent an nur einem Tag zeigt, dass sich das Pokern um ein gutes CRV lohnt. Außerdem ist der Poker-Strategie zugute zu halten, dass der Verlust aufgrund der engeren Stopps bei gleicher Kontraktanzahl geringer ist, wenn ein Trade ausgestoppt wird.

Quelle: www.tradekom.com

TRADERS´COVERSTORY

T3) Statistische Auswertung

 

Pokerstrategie

Ausbruchsstrategie

Trade-Anzahl

5

5

Gewinn-Trades

5

4

Verlust-Trades

0

1

Trefferquote

100 %

80 %

Durchschnitts-CRV

4,64

2,55

Durchschnitts-Risiko in Euro

-190

-355

Durchschnitts-Chance in Euro

960

1046

Ergebnis pro Trade in Euro

1076

746

Durchschnittlicher Gewinn-Trade in Euro

1076

1052,50

Durchschnittlicher Verlust-Trade in Euro

0

-480

Gewinn der Pyramide in Euro

4940

4210

Gewinn gesamt

5380

3730

Die Kennzahlen der Strategie-Auswertung zeigen den Vorteil der Pokerstrategie auf. Obwohl auch bei der Ausbruchsstrategie durch Teileinstiege um den Gewinn gepokert wurde, fällt die Pokerstrategie um 44 Prozent besser aus. Ohne die Pyramidisierung sähe es bei der Ausbruchsstrategie deutlich schlechter aus.

Quelle: www.tradekom.com

Einstiege in Ausbrüchen ohne Pokern Der Bund eröffnet leicht im Minus zwischen Vortagesschluss und Vortagestief (Bild 3). Da der Markt im Minus eröffnete, setzt Trader 1 auf einen Bruch des Vortagestiefs, um short zu gehen. Beim Bruch der Linie um 09:25 Uhr wird die Posi- tion mit vier Kontrakten bei 135,40 Punkten (E1) eröffnet. Der Stopp (S1) wird bei 135,52 und das Kursziel (K1) bei 134,87 Punkten gesetzt. Dadurch ergibt sich ein gutes CRV von 4,42. Nach über zwei Stunden einer Seitwärtsbewegung unter- halb des Vortagestiefs wird die Position bei einem Ausbruch nach oben ausgestoppt. Es entsteht ein Verlust in Höhe von 480 Euro. Die nächste Möglichkeit erhält Trader 1 zu einem Long- Einstieg (E2) mit vier Kontrakten beim Bruch der Vortages- schlusslinie bei 135,71 Punkten mit einem Stopp (S2) bei 135,59 Punkten. Durch das Kursziel bei 136,26 Punkten ist ein sehr gutes CRV von 4,58 zu erzielen. Das Kursziel bleibt für alle noch folgenden Trades gleich. Der nächste Long- Teileinstieg (E3) erfolgt beim Bruch des Vortageshochs bei 135,92 Punkten innerhalb eines Fehlausbruchs mit zwei Kon- trakten. Der Stopp (S3) wird bei 135,78 Punkten platziert und der Stopp (S2) der ersten Position auf dieses Niveau, also ins

Thomas Wacker
Thomas Wacker

Th

Thomas Wacker handelt seit 1998 an den europäischen und

amerikanischen Börsen und ist seit 2007 professioneller Trader. Er

handelt vor allem Futures und Devisen, sowie gelegentlich Aktien

un

und CFDs. Herr Wacker referiert regelmäßig auf Messen, schreibt

am

ha

Fachbeiträge Fa für Börsenmagazine, hält Schulungs-Webinare

für Broker und kann als Individual-Coach engagiert werden.

Zum Z Thema Trading Journal entwickelte er eine professionelle

Software. S Kontakt: www.tradekom.com

Plus, nachgezogen. Dadurch, dass sich das Risiko des dritten Trades mit dem Plus der zweiten Position ausgleicht, besitzt die gesamte Position zu diesem Zeitpunkt kein Risiko mehr.

Das CRV hat immer noch eine vertretbare Größe von 2,43. Es

kommt hier zwar zu einem Fehlsignal, doch glücklicherweise

dreht der Markt kurz vor Erreichen des Stopps. Beim Bruch des Widerstands bei 136 Punkten wird der vierte Trade bei 136,11 Punkten (E4) mit einem Stopp bei 135,93 Punkten (S4) und einem Kontrakt gestartet. Das CRV von 0,83 spielt zu diesem späten Zeitpunkt des Trades eine eher untergeord- nete Rolle. Die Stopps S2 und S3 werden ebenfalls nachgezo- gen; die ersten beiden Positionen liegen damit 900 Euro im Plus. Abzüglich der 180 Euro Risiko des letzten Teileinstiegs befindet sich die gesamte Position 720 Euro im Gewinn. Der letzte Teileinstieg (E5) bei 136,28 Punkten wird nach dem Bruch des Widerstands bei 136,20 Punkten mit einem Stopp (S5) bei 136,12 Punkten für alle Positionen durchgeführt. Die gesamte Absicherung liegt dadurch bei 1890 Euro. Der Ausstieg erfolgt durch einen Zeitausstieg bei 136,41 Punkten gegen 19:00 Uhr, da zu diesem Zeitpunkt keine signifikante Marktbewegung mehr zu erwarten ist. Mit dem ersten Teileinstieg werden 2800 Euro, mit dem zweiten 980 Euro, mit dem dritten 300 Euro und mit dem letzten Teilein- stieg 130 Euro erzielt. Für die gesamte Position ist ein Gewinn von 4210 Euro aufgelaufen. Das Erstrisiko von 480 Euro wurde zu keiner Zeit überschritten. Der gesamte Tag brachte trotz des ersten Verlust-Trades einen Zugewinn von 3730 Euro.

Um gute Einstiege pokern In Bild 4 liegt die gleiche Situation vor: Der Bund-Future eröffnet leicht im Minus zwischen Vortagesschluss und Vortagestief. Da der Markt im Minus eröffnete, pokert Tra- der 2 um einen Abprall (A1) vom Vortagesschluss, um short zu gehen, und setzt eine Limit-Verkaufsorder bei 135,64 Punkten. Beim Abprall von der Linie um 08:55 Uhr wird die Position mit vier Kontrakten bei 135,64 Punkten (E1) eröff- net. Der Stopp (S1) wird bei 135,74 und das minimale Kurs- ziel (K1) bei 134,87 Punkten gesetzt. Dadurch ergibt sich ein sehr gutes CRV von 7,7. Auch hier beendet die lange Seitwärtsphase mit dem Bruch des Vortagestiefs den Trade und löst den nachgezogenen Stopp (NS1) bei 135,53 Punk- ten aus. Damit fällt ein Gewinn von 400 Euro an. Trader 2 wartet zunächst den Abprall (A2) vom Vorta- gesschluss sowie den Bruch der Eröffnungslinie ab. Durch das Überwinden der Eröffnungslinie wird ein Marktdreh ins Plus sehr wahrscheinlich. Da es nach einem vorherigen Abprall von einer Linie nach deren Bruch in der Regel nicht zu einem Rücksetzer kommt, geht Trader 2 vor dem Bruch der Vortagesschlusslinie bei 135,59 Punkten (E2) mit vier Kontrakten in den Markt und pokert auf einen Bruch des Vortagesschlussniveaus. Durch die kleine Korrektur nach dem Abprall ergibt sich ein gutes Stoppniveau leicht unter- halb des Tiefs bei 135,48 Punkten (S2). Sollte dieser Stopp ausgelöst werden, befände sich die gesamte Position 440 Euro im Verlust. Das minimale Kursziel für alle nachfol- genden Positionen wird bei 136,41 Punkten festgelegt. Dadurch erzielt der erste Teileinstieg ein sehr gutes CRV von sechs.

Trader 2 pokert als nächstes um den Bruch des Vorta- geshochs. Das gleiche Szenario wie beim ersten Teileinstieg (E2) findet beim Abprall (A3) vom Vortageshoch statt. Der zweite Teileinstieg (E3) erfolgt vor dem Bruch bei 135,86 Punkten mit zwei Kontrakten und der Stopp (S3) für alle Positionen wird leicht unterhalb des letzten Tiefs bei 135,78 Punkten gesetzt. Beim Auslösen des Stopps befände sich die gesamte Position jetzt schon 600 Euro im Gewinn. Auch hier wird ein sehr gutes CRV von fünf erreicht. Zum nächs- ten Teileinstieg (E4) mit einem Kontrakt bei 136,03 Punkten kommt es nach dem Bruch des Widerstands bei 136 Punk- ten; allerdings wird hier um einen Rücksetzer auf die Linie gepokert. Der Stopp liegt für alle Positionen nun bei 135,94 Punkten und das CRV bei 2,56. Sollte dieser Stopp ausgelöst werden, läge der Gewinn für die gesamte Position bei 1470 Euro. Auch beim nächsten Teileinstieg (E5) bei 136,23 wird nach dem Bruch des Widerstands bei 136,20 Punkten eben- falls um einen Rücksetzer zurück auf diese Marke gepokert. Der Stopp (S5) wird für alle Positionen bei 136,14 Punkten gesetzt und sichert damit einen aufgelaufenen Gewinn von 2940 Euro ab. Gegen 19:00 Uhr erfolgt ein Zeitausstieg nahe dem Tageshoch, da der Markt zu diesem Zeitpunkt kaum noch weiteres Potenzial bietet. In der Pyramide erzielt der erste Teileinstieg 3280 Euro, der zweite 1100 Euro, der dritte 380 Euro und der vierte 180 Euro. Mit der gesamten Pyramide wurde ein Gewinn von 4940 Euro und für den ganzen Tag

TRADERS´COVERSTORY

ein beachtlicher Betrag von 5380 Euro realisiert. Das Pokern um ein günstiges CRV bringt hier eine Performance-Verbesse- rung gegenüber der Ausbruchsstrategie von rund 44 Prozent.

Fazit

Sowohl für den Pokerspieler als auch für den Trader ist das Warten auf den richtigen Moment entscheidend. Nur wenn man weiß, wann man lieber einen Trade verpasst, als ein zu hohes Risiko einzugehen, vermeidet man zu hohe Verluste. Und nur wenn man die Geduld aufbringt, auf den optimalen Einstieg zu warten, bekommt man im Gegenzug ein gutes CRV. Welche Auswirkungen diese Vorgehensweise auf die Performance haben kann, zeigen die aufgeführten Beispiele nur allzu deutlich. Selbst wenn nicht mit Teileinstiegen gear- beitet werden sollte, würde sich die Pokerstrategie auf Dauer deutlich auf die Gesamt-Performance auswirken. Aber auch mental bringt die Pokerstrategie Vorteile. Handelt man einen Ausbruch, läuft die Position meist zuerst ins Plus. Zu 70 Prozent kommt der Kurs aber zurück und lässt die Position dann vom Plus- in den Minusbereich laufen, bevor es nach dem Rücksetzer wieder in den Gewinn geht. Mit dieser Variante durchlebt der Trader also ein ständiges Auf und Ab der Gefühle und läuft Gefahr, Trades zu früh zu beenden. Lernt man als Trader, um seine Gewinne zu pokern, verspricht dies nicht nur eine deutliche Performance- Verbesserung, sondern sorgt auch auf der mentalen Ebene für eine spürbare Entspannung.

Konstanter Hebel für aktive Trader

Konstanter Hebel für aktive Trader

www.gs.de/RollingTurbos

Täglich konstanter Hebel mit Faktor 2x bis 30x long oder short

© Goldman Sachs International, 2012. All rights reserved.

© Goldman Sachs International, 2012. All rights reserved.

© Goldman Sachs International, 2012. All rights reserved.

TRADERS´INSIGHTS

Welche Hardware brauchen Sie?

Die richtige Trading-Maschine Teil 3

Im letzten Teil dieser Serie (TRADERS´ 04/2012) wurde erklärt, welche Aufgaben ein Trading-System zu bewältigen hat, worauf man bei der Erstellung eines eigenen Systems achten sollte und warum die Größe oder Stärke des Systems vom Trading-Stil abhängig ist. Im dritten und letzten Teil werden nun die High End-Systeme vorgestellt. Diese werden hauptsächlich im Aktienhandel eingesetzt. Hier sind keine Kosten zu hoch und es werden keine Mühen gescheut, um die Latenzen auf ein Minimum zu reduzieren. Latenzen sind Verzögerungen und Verzögerungen können Geld kosten. In diesem Artikel werden zwei solcher Systeme vorgestellt: Zum einen ein geteiltes System, bestehend aus zwei einzelnen Computern, bei denen die Arbeitsprogramme getrennt wurden, und zum anderen ein komplettes System.

B1) Scanner und Charting

zum anderen ein komplettes System. B1) Scanner und Charting Bild 1 zeigt eine Scanner-Plattform auf einem

Bild 1 zeigt eine Scanner-Plattform auf einem 30-Zoll-Monitor. Auf diesem Bild sind elf verschiedene Charts und nur ein Scanner zu sehen. Die Charts sind in verschiedenen Zeiteinheiten (1-, 2-, 5- und 15-Minuten-Chart) skaliert. Der Scanner in der Mitte des Bildes (grün) zeigt Aktientitel an, die mit großem Volumen gehandelt werden. Klickt man im Scanner einen Titel doppelt an, öffnet sich der Titel im Chartfenster, um schneller zu erkennen, wie die Situation im Underlying aussieht.

Quelle: www.ps-trading-seminars.com

Die Tradingcomputer für den Momentum-Trader im amerikanischen Aktienhandel

Das komplette Trading-System ist in der Regel das teuerste von allen bisher aufgeführten Systemen, da es zweiteilig aufgebaut ist um der hohen Gefahr von Latenzen in Stoß- zeiten (zum Beispiel in der Eröffnung oder bei Nachrichten) zu entgehen. Aufgrund der vielen verschiedenen Aufga- ben, die das System zu bewältigen hat, sollte der Trader der Geschwindigkeit Rechnung tragen und das Scanner-System separat auslagern. So kann er berücksichtigen, dass die vie- len einzelnen Arbeitsschritte im Gesamtsystem getrennt verarbeitet werden können. Um effektiver zu sein, müssen diese Arbeitsschritte einem jeweiligen Prozessorkern zuge- ordnet werden.

Computerzusammenstellung der einzelnen Systeme

Hier ein Beispiel für ein Scanner-System:

• I7 3960K Prozessor

• Asus Workstation Board

• 64 Gigabyte Arbeitsspeicher

• Prolimatech Genesis Prozessorkühlung

• Lian Li-Gehäuse

• Seasonic-Netzteil

• LSI Warpdrive als Systemfestplatte

• Samsung SSD Modell 830 512 Gigabyte als zusätzliche Systemfestplatte

• ATI 6870 Grafikkarte für maximal sechs Monitore mit Minidisplayport-Anschluss 2048MB Speicher

• Windows 7 Professional

• Sicherungssystem (Backup Festplatte) 2 Terabyte

• Vier 27-Zoll-Monitore

• Tastatur und Maus

Hier ein Beispiel für die Handelsplattform und das Charting-System:

• Zwei E5-2690 Intel Prozessoren mit je acht Kernen und 16 Threads je Prozessorkern

• EVGA Classified SR-X Mainboard

• Wasserkühlung von Enzotech, die dazu benötigten Pum- pen werden von der Firma Eheim genutzt

• 48 Gigabyte Arbeitsspeicher

• Mountain Mods-Gehäuse

• Seasonic x 1250 Netzteil, zusätzlich das gleiche Netzteil als Ersatz

• LSI Warpdrive als Systemfestplatte

• Samsung SSD Modell 830 512 Gigabyte als zusätzliche Systemfestplatte

• 2 mal ATI 6870 Grafikkarte für je sechs Monitore mit Mini- displayport-Anschluss 2048MB Speicher

• Windows 7 Professional

• Sicherungssystem (Backup Festplatte) 2 Terabyte

• Minimum acht 27-Zoll-Monitore

• Viermal Monitorhalterungen Para für je zwei Monitore

• Tastatur und Maus

• Lancom Router

• Systemsicherheit

• Überspannungsschutz, USV von APC

• Headset (Firma Tritton)

Die Kosten für beide Systeme liegen bei knapp 39 000 Euro ohne Monitore. Durch die Teilung der Systeme hat man erreicht, dass das Scanner-System aufgrund der vielen Aufgaben, die es zu erledigen hat, selbstständig und ohne Beeinträchtigung anderer Arbeitsschritte bewältigen kann. In der Regel entstehen pro Handelstag im Durchschnitt zwei Millionen Scans, je nachdem, welche Scannersysteme man nutzt. So hat das Handelssystem noch genügend Res- sourcen zur Verfügung, um latenzfrei arbeiten zu können. Denn auch hier wird jede Menge Rechenpower benötigt. So kann man zum Beispiel verschiedene Kurslisten (Werte aus dem NASDAQ-100, S&P 500 oder Dow Jones 30) und Nach- richten-Datenfeeds (Dow Jones, 10K wizard oder FDA News) realtime mitlaufen lassen. Sollte man die Gesamtkosten beider Systeme von etwa 39 000 Euro scheuen, kann man auch ein Single-System für die Handelsplattform, das Charting-System und den Scan- ner als Gesamtsystem nutzen. So kann man etwa 13 000 Euro sparen. Dann hat man ein System, das nahezu am Limit

TRADERS´INSIGHTS

Das FreeBuy Trade-Depot:

Für aktive Anleger

3 99€ 1 pro Order Aktien, Zertifikate, Optionsscheine, ETFs, Fonds zusätzlich bis zu 150 Freikäufe
3
99€ 1
pro Order
Aktien, Zertifikate,
Optionsscheine,
ETFs, Fonds
zusätzlich bis zu
150 Freikäufe pro Monat
1 Für Neukunden, die im Aktionszeitraum ein FreeBuy Trade-Depot eröffnen,
kostet jede Wertpapiertransaktion nur 3,99 € pro Transaktion (ggf. zzgl. Bör-
sengebühren/Fremdspesen). Der Aktionspreis gilt bis zum 31.12.2012 und für
alle deutschen Börsenplätze (d.h. Xetra, Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Düssel-
dorf, München, Hamburg und Tradegate Exchange) und für unseren außerbörs-
lichen Direkthandel mit derzeit 23 Partnern. Das FreeBuy-Prinzip – kostenlose
Wertpapierkäufe im Rahmen des persönlichen FreeBuy-Kontingents – findet
auch im Rahmen dieser Aktion Anwendung. Diese Aktion gilt für Neukunden,
die im Zeitraum 27.02. - 31.05.2012 („Aktionszeitraum“) ein
FreeBuy Trade-Depot eröffnen und in den letzten 12 Monaten vor Aktionsbe-
ginn kein Kunde der OnVista Bank waren. Weitere Infos zum FreeBuy-Depot
unter www.onvista-bank.de
Jetzt Depot eröffnen!
www.onvista-bank.de
Hotline: 069/ 71 07 - 500

TRADERS´INSIGHTS

B2) Charting

TRADERS´ INSIGHTS B2) Charting Bild 2 zeigt das Intraday Charting. Dies besteht aus dem 15-, 5-,

Bild 2 zeigt das Intraday Charting. Dies besteht aus dem 15-, 5-, 2- und 1-Minuten-Chart sowie aus dem Orderbuch (Mitte unten). Alle Fenster sind mit den Watch-Listen verlinkt, sodass ein schnelles Arbeiten mit der Watchlist und dem Order-Tool gewährleistet ist. Da die Positionsgröße eine im Orderfenster festgelegte Größen ist, muss man während der Handelszeit nichts mehr ändern.

Quelle: www.ps-trading-seminars.com

geführt wird: In Stoßzeiten könnte es passieren, dass ein Datenstau entsteht und dies letztendlich schlechtere Aus- führungen zur Folge hat.

Hier ein Beispiel für ein kombiniertes System

• Zwei E5-2690 Intel Prozessoren mit je acht Kernen und 16 Threads je Prozessor

B3) Watch-Listen

acht Kernen und 16 Threads je Prozessor B3) Watch-Listen In Bild 3 sieht man diverse Watch-Listen

In Bild 3 sieht man diverse Watch-Listen sowie die Exchange Traded Funds auf den SPY, DIA und QQQQ. All diese Watch- ListensindmitderHandelsplattformunddemChartingverknüpft.Dieskannindividuellundeinmaligfestgelegtwerden.

Quelle: www.ps-trading-seminars.com

• EVGA Classified SR-X Mainboard

• Wasserkühlung von Enzotech, die dazu benötigten Pum- pen von der Firma Eheim werden genutzt

• 96 Gigabyte Arbeitsspeicher

• Mountain Mods-Gehäuse

• Seasonic x 1250 Netzteil, zusätzlich das gleiche Netzteil als Ersatz

• LSI Warpdrive als Systemfestplatte

• Samsung SSD Modell 830 512 Gigabyte als zusätzliche Systemfestplatte

• 2 mal ATI 6870 Grafikkarte für je sechs Monitore mit Mini- displayport-Anschluss 2048 MB Speicher

• Windows 7 Professional

• Sicherungssystem (Backup Festplatte) 2 Terabyte

• Minimum zwölf 27-Zoll-Monitore

• Sechsmal Monitorhalterungen Para für je zwei Monitore

• Tastatur und Maus

• Lancom Router

• Systemsicherheit

• Überspannungsschutz, USV von APC

• Headset (Firma Tritton)

Aufgrund der hohen Belastung, die auf ein einzelnes System zukäme, sollte man drauf achten, ein Dual Prozes- sorsystem zu erstellen oder sich erstellen zu lassen. Die hier eingebauten E5-2690 Prozessorkerne sind im Moment das Schnellste, was der Markt zu bieten hat. Um dennoch für die Zukunft gewappnet zu sein, sollte eine Wasserkühlung im System eingebaut werden, um den Tradingcomputer zu overclocken. Mit Overclocking wird der globale Begriff für das Übertakten von Hardware-Komponenten mit einer höheren Taktfrequenz oberhalb der normalen Hersteller- Spezifikation bezeichnet. Dadurch wird die Gesamtleistung im System in der Regel um ein Drittel erhöht. Diese Anhe- bung der Gesamtleistung führt zu einer drastischen Erhö- hung der Stromaufnahme und des Stromverbrauchs. Hierbei ist zu beachten, dass dann eventuell ein größeres Netzteil im Bereich von 1500 Watt nötig ist. Durch das Overclocking bleibt der Tradingcomputer für ein längeres Zeitfenster up to date; die Halbwertszeit dieser Computer beträgt normaler- weise ein Jahr. Danach müssen sogenannte „Upgrades“ voll- zogen werden (Upgrades = Erneuerung des Systems durch neue Hardware). Der Aktien-Momentum-Trader ist in der Regel ein Trader, der aktiv am Marktgeschehen teilnimmt und mehr als 20 bis 30 Roundturns am Tag in den Märkten umsetzt. Zum einen bestehen die Hauptprogramme des Systems aus einem Real- time Scanner inklusive Chartingtool. Das Chartingtool ist für die Vorauswahl der Aktientitel in der Haupthandelszeit sehr hilfreich und kann die nötige Zeit für die Ordereingabe her- geben. Der Bereich für den Realtime Scanner sollte maximal vier Bildschirme in Anspruch nehmen. Zum anderen beste- hen die Hauptprogramme des Systems aus der Handels- plattform inklusive Chartingtool (beispielsweise Rediplus, Lightspeed oder Realtick). Diese Handelsprogramme benöti- gen auf dem System weitere vier bis sechs Monitore – je nach Aggressivität des jeweiligen Traders. In der Regel hat man mehrere Orderbücher (DOM = Depth of Market, Markttiefe)

Forex-Spreads enger als gewohnt

Mehr als 300 Währungspaare schon ab günstigen 0,7 Pips traden!

Die neue Next Generation Handelsplattform ist da.

CFDs neu erfunden.

Jetzt testen und wechseln. Nur auf cmcmarkets.de cmcmarkets.de

Spread ab Margin EUR/USD 0,7 Pips 0,25%
Spread ab
Margin
EUR/USD
0,7 Pips
0,25%

CFDs unterliegen Kursschwankungen. Verluste können über Ihre Einlage hinausgehen. Spreads können unter Umständen variieren.

Apple, das Apple Logo und iPhone sind Marken der Apple Inc., die in den USA und weiteren Ländern eingetragen sind. App Store ist eine Dienstleistungsmarke der Apple Inc.Verluste können über Ihre Einlage hinausgehen. Spreads können unter Umständen variieren. Finden Sie uns bei

Finden Sie uns bei

den USA und weiteren Ländern eingetragen sind. App Store ist eine Dienstleistungsmarke der Apple Inc. Finden

TRADERS´INSIGHTS

B4) Orderbücher

TRADERS´ INSIGHTS B4) Orderbücher In Bild 4 sehen Sie verschiedene Orderbücher in Ladder-Form. Jede Ladder zeigt

In Bild 4 sehen Sie verschiedene Orderbücher in Ladder-Form. Jede Ladder zeigt ein anderes Underlying an, worüber man mit einem Klick handeln kann. Dies erspart in der Haupthandelszeit wertvolle Zeit und ist einfacher.

Quelle: www.ps-trading-seminars.com

in Tabellenform auf den Monitoren offen. Ganz schnelle Tra- der arbeiten mit Orderbüchern in der sogenannten „Ladder- Form“. Hier kann man sehr schnell im Ein-Klick-Evrfahren die Orders in die Märkte transferieren. Die Ladders bestehen aus den Werten der eigenen Watchlist oder den eigenen Lieblingsaktien. Auf den verbleibenden vier Monitoren sind diverse Watchlisten wie zum Beispiel Gap Up, Gap Down, Pre Market Movers long und Pre Market Movers short vorhanden. Des Weiteren sind auf einem dieser verbleibenden Moni- tore die Lieblingswerte aus der Watchlist im 5-Minuten-Chart positioniert, um zu erkennen, wann die Aktie Dynamik und Bewegung entwickelt oder Momentumavancen macht. Der letzte Monitor zeigt meist die sogenannten „breiten Market Internals“: NYSE $ TICK (der $ TICK gibt die Anzahl der steigen- den gegenüber der Anzahl der fallenden Aktien an), NYSE $ TRIN (der $ TRIN zeigt, wie viel Volumen in steigende und in fallende Aktien fließt), der $ VIX (der $ VIX ist ein beliebtes Maß für die implizite Volatilität des S&P 500) sowie die ETFs (Exchange Trading Funds = börsengehandelte Fonds) von Dow Jones (DIA), NASDAQ (QQQQ) und S&P 500 (SPY).

Welche Aufgaben kommen auf das System zu?

Um den Tradingcomputer effizient zu nutzen, sollte das System während der Haupthandelszeit komplett ausgelas-

Peter Soodt
Peter Soodt

Peter P Soodt ist seit 2001 Vollzeit-Daytrader. Die

Grundlagen G des Tradings hat er von seinem Vater

übernommen ü und später diverse Seminare namhafter

Anbieter A in den USA besucht. 2005 gründete er die Online

Education E School „PS-Trading-Seminars“. Kontakt: info@ps-trading-seminars.com www.ps-trading-seminars.com

tet werden, aber gleichzeitig noch so viele Ressourcen zur Verfügung haben, dass es nicht ans Limit geführt wird. Das soll heißen, dass es kontinuierlich die Märkte scannt, um die Kosten für dieses System schnellstmöglich zu amortisieren. Ein Scan ist ein Suchalgorithmus nach Gegebenheiten oder Vorgaben, die ein Underlying erfüllen muss, um es handeln zu können. Er bezieht sich auf zirka 10 000 Aktien an der NYSE, AMEX und NASDAQ. Folgende Aufgaben sollten daher Prioritäten haben:

Die verschiedenen Scanner: Dieses System wird nur wenig mit normalen Scans aus dem Retail-Sektor gefüt- tert. Hier wird nach den ganz starken oder ganz schwachen Underlyings gescannt. An erster Stelle steht der Quanti- tyscan, bei dem der Scanner nach großem Bid- oder Ask- Volumen an der ersten oder zweiten Stelle im Level 2 sucht. Dieser Scan ist für die großen anstehenden Bewegungen zuständig. Des Weiteren sollte man einen Fast Move Scan installieren. Das bedeutet, dass man nach Aktien suchen lässt, die in der letzten Minute eine Bewegung von 20 bis 40 Cent vollzogen haben. An dritter Stelle sollte man den Scanner mit Algorithmen in Form von Fair Values füttern – aufgrund ihrer hohen Bewegungsdynamik (Fair Values sind Anzeichen von überkauften oder überverkauften Situatio- nen anhand von Volumenspitzen im Intraday-Handel). Um die Ergebnisse aus dem Scanner zu analysieren und umzusetzen, geht man nun in die Handelsplattform über. Das Charting wird durch mehrere Charts angezeigt, sodass man jeden Zeitrahmen abdecken kann. Vom Tageschart über den 60-, 15-, 5-, 2- und 1-Minuten-Chart bis hinunter in den Tick-Chartbereich. In der Regel hat das Ordermodul (Ladder) noch einen Minitick, um zu erkennen, ob das Under- lying ein Uptick hat oder nicht.

Fazit

In der vorliegenden Serie wurde aufgezeigt, wie breit gefächert die Computerbereiche und die daraus resultierenden Trading- Maschinen sein können. Grundsätzlich sei gesagt: Je kurzfristiger der Zeitrahmen ist, der bearbeitet werden soll, umso teurer werden die einzelnen Computer. Natürlich ist darauf zu achten, welche Umgebung die benutzte Software haben muss. Denn in der Regel baut man den Tradingcomputer um die benutze Software auf. Da man nahezu acht bis zwölf Stunden am Tag vor diesen Rechnern verbringt, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Geräuschkulisse gering bleibt. Noch viel wichtiger sind aber die Monitore: Hier sollten Sie großen Wert darauf legen, dass Minimum black light LEDs verwendet werden – Ihre Augen werden es Ihnen danken. Die üblichen Dienstprogramme wie zum Beispiel eine Firewall und ähnliches wurden hier nicht gesondert erwähnt, sollten aber auf jedem Computer installiert sein und sind nicht weniger wichtig. Der größte Fehler, den man machen kann, ist, sich seinen Computer selbst anhand der Bestenliste einer Computerzeit- schrift zusammenzustellen. So entstehen die größten und teu- ersten Fehler überhaupt. Vielmehr sollten Sie darauf achten, dass die ausgesuchten Komponenten miteinander funktionie- ren und harmonieren. Dies ist leider oftmals nicht selbstver- ständlich.

Jetpilot bei einem Luftkampftrainingsmanöver

Jetpilot bei einem Luftkampftrainingsmanöver DIE SCHULE DER KAMPFPILOTEN. ab 26.04. jeden Donnerstag | 22.00 Uhr
DIE SCHULE DER KAMPFPILOTEN. ab 26.04. jeden Donnerstag | 22.00 Uhr
DIE SCHULE DER KAMPFPILOTEN.
ab 26.04. jeden Donnerstag | 22.00 Uhr

TRADERS´INSIGHTS

Die sieben größten Irrtümer über automatische Handelssysteme

Teil 1: Emotionen werden ausgeschaltet

Das hat bestimmt jeder schon einmal gehört: „Der größte Vorteil eines automatischen Handelssystems besteht darin, dass alle Emotionen beim Trading ausgeschaltet werden. Nur das System entscheidet aufgrund der ihm gegebenen Kursmuster, wann wie viel gehandelt wird.“ So oder so ähnlich argumentieren zahlreiche kommerzielle Anbieter von Handelssystemen. Warum das nicht stimmt, wird in diesem Artikel dargelegt.

Zunächst stellt sich die Frage, wieso man Emotionen über- haupt ausschalten will; nicht alle Emotionen sind unbedingt schlecht für das Trading. Diskretionäre Trader, die permanent den Markt und die News verfolgen, entwickeln ein Gefühl für den Markt. Aus diesem Marktgefühl heraus entstehen Trading-Ideen. Dieses Gefühl ist also positiv und sogar not- wendig. Wirklich hinderlich beim Trading sind eigentlich nur zwei Emotionen: Angst und Gier. Diese beiden Gefühle können schnell sehr stark werden und dazu führen, dass ein Trader von seinem potenziell erfolgreichen Trading-Plan abweicht und sich finanziellen Schaden zufügt. Es ist völlig richtig, dass ein Trader diese beiden Gefühle kontrollieren muss, wenn er langfristig erfolgreich sein will. Viele Handelssystem-Anbieter locken mit der Versprechung, dass dieses Problem durch Einsatz von Technik gelöst wer- den kann. Das ist aber nur teilweise richtig.

B1) Kapitalkurve 1 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 Juli 06 Januar 07 Juli
B1) Kapitalkurve 1
3000
2500
2000
1500
1000
500
0
Juli 06
Januar 07
Juli 07
Januar 08
Juli 08

Angenommen, hierbei handelt es sich um Ihr hart erarbeitetes Geld. Nach zwei Jahren Trading ist davon nur noch die Hälfte übrig. Weckt das bei Ihnen etwa keine Emotionen?

Quelle: Gemstone Capital

Die Idee dahinter ist folgende: Diskretionäre Trader weichen dann von ihrem Plan ab, wenn sie von Angst oder Gier ergriffen werden. Folglich kommt man auf die Idee, alle Trading-Entscheidungen einem Computer zu überlas- sen. Computer führen programmierte Aktionen durch und kennen keine „weichen Faktoren“ wie Emotionen. Soweit ist das richtig. Das ursprüngliche Problem, nämlich mangelnde Disziplin, ist damit jedoch keinesfalls gelöst. Der Trader hat immer noch viele Eingreifmöglichkeiten, zumindest jedoch diese: Das System abzuschalten.

Angst und Gier beim System-Trading

Schauen Sie sich bitte die Kapitalkurve in Bild 1 an. Wichtig:

Stellen Sie sich vor, es handelt sich um Ihr eigenes hart erar- beitetes Geld, das Sie auf ein Konto einzahlen. Dann starten Sie ein Handelssystem und sehen ab diesem Zeitpunkt zwei Jahre lang zu. Nach dieser Zeit ist von Ihrem Vermögen nur noch die Hälfte übrig. Würde das bei Ihnen keine Emotionen wecken? Bei mir weckt das durchaus Emotionen, was vielleicht daran liegt, dass es sich um mein Vermögen gehandelt hat, das vor meinen Augen schrumpfte. Welche Emotionen ent- stehen, wenn ein Handelssystem über Monate nur noch Verluste produziert? Kleinere Verluste werden eine Zeit lang gefühlsneutral hingenommen, je nachdem, wie lange man vorher von Gewinnen verwöhnt wurde. Irgendwann setzt die Unzufriedenheit ein, daraus entsteht Unsicherheit und letztlich Angst. Aus dieser Angst heraus entwickelt sich aus passivem Zusehen aktives Eingreifen. Die Positionsgrößen werden reduziert und die Logik, in laufende Trades einzu- greifen, nachträglich Filter oder Regeln hinzuzufügen oder Parameter neu zu optimieren, wird hinterfragt, oder das komplette System wird abgeschaltet. Ein zweites Beispiel: Schauen Sie sich die Kapitalkurve in Bild 2 an. Stellen Sie sich erneut vor, es handelt sich um Ihr Geld. Sie starten das System mit einer moderaten Positions- größe und sehen zu. Im Januar erwirtschaften Sie 2,9 Pro- zent, im Februar moderate 0,7 Prozent, im März 0,2 Prozent.

Sie beginnen, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass es langsam aber stetig aufwärts geht. Im April 0,2 Prozent, im Mai 0,9 Prozent und Sie fühlen sich bestätigt. Im Juni machen Sie plötzlich 7,2 Prozent. Ein Hochgefühl stellt sich ein und spätestens nachdem Sie im darauf folgenden Juli 5,4 Prozent erwirtschaftet haben, fangen Sie an sich zu fragen, wieso Sie das System nicht mit der doppelten oder gar dreifachen Posi- tionsgröße betreiben. Gier setzt ein. Die häufigste Reaktion – und gleichzeitig der häufigste Fehler – der meisten Investo- ren ist dann: Kapital nachschießen, Positionsgröße erhöhen.

Handelssysteme sind kein Mittel gegen Emotionen

Wenn man einen Trading-Plan oder ein Handelssystem besitzt, das potenziell erfolgreich ist und man in den lau- fenden Betrieb eingreift, wird man sich in den meisten Fäl- len Schaden zufügen. Je nach Trading-Stil genügen wenige Eingriffe, ein oder zwei pro Jahr, um sich um den gesamten langfristigen Erfolg zu bringen. Die beiden Beispiele sind die zwei häufigsten Problemsituationen im Zusammenhang mit Emotionen beim System-Trading. Angst und Gier sind die größten Hürden, die zwischen Ihnen und dem Erfolg beim Trading stehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die Trades manuell ausführen oder ein Computer dies für Sie über- nimmt. Sie müssen Ihre Angst und Gier kontrollieren, ein Computer kann Ihnen dabei nicht helfen.

Fazit

Um langfristig erfolgreich mit System-Trading zu sein, sind zwei Dinge erforderlich: Zum einen ein potenziell erfolgrei- ches Handelssystem, zum anderen die Fähigkeit, es auszu- führen. Lassen Sie sich nicht davon blenden, dass Emotionen durch den Einsatz von Technik eliminiert werden könnten. Das ist ein reines Verkaufsargument. Emotionen können beim System-Trading in gleichem Maße auftreten wie beim diskretionären Trading und zu ähnlichen Problemen führen. Daraus ergibt sich die Frage: Wie bezwingt man Angst und Gier? Die Antwort darauf ist Vertrauen. Sie müssen in einer

TRADERS´INSIGHTS

B2) Kapitalkurve 2 125,00% 120,00% 115,00% 110,00% 105,00% 100,00% 95,00% 90,00% Jan 11 Feb 11
B2) Kapitalkurve 2
125,00%
120,00%
115,00%
110,00%
105,00%
100,00%
95,00%
90,00%
Jan 11
Feb 11
Mär 11
Apr 11
Mai 11
Jun 11
Jul 11

Kennen Sie das? Sie sehen zu, wie sich Ihr Vermögen langsam, aber stetig vermehrt. Irgendwann setzt die Gier ein. Obwohl Sie sich anfangs mit dem Risiko des Systems beschäftigt haben, beginnen Sie jetzt damit, diese Entscheidung zu hinterfragen und das Risiko zu erhöhen oder Kapital nachzuschießen.

Quelle: Gemstone Capital

Weise, die zu Ihrer Persönlichkeit passt, Vertrauen zu Ihrem Tradingplan oder zu Ihrem automatischen Handelssystem aufbauen.

bt Philipp Spannagel
bt
Philipp Spannagel

Philipp Spannagel ist Geschäftsführer der Gemstone Capital GmbH aus Karlsruhe. Gemstone Capital entwickelt und betreibt automatische Handelssysteme für den Eigenhandel und den Fremdgeldhandel. Das Autorenhonorar dieses Artikels kommt der Hoepfner Stiftung in Karlsruhe zu Gute.

— —

TRADERS´INSIGHTS

TRADERS´ INSIGHTS Teil 3: Long gegen Short Welcher Trader-Typ sind Sie? Diese Artikelserie wird Ihnen dabei

Teil 3: Long gegen Short

Welcher Trader-Typ sind Sie?

Diese Artikelserie wird Ihnen dabei helfen, Ihr Bewusstsein zu stärken, Ihre Selbstkenntnis zu entwickeln und eine für Sie geeignete Trading-Strategie zu finden, während Sie sich bewusst werden, welcher Trader-Typ Sie eigentlich sind. Auf dem Weg dorthin müssen Sie auch die Frage klären, ob Sie ein Long- oder Short Trader sind oder beides.

Long vs. Short

Dieses Kapitel in der Serie „Welcher Trader-Typ sind Sie?“ konzentriert sich auf die Positionen long und short. Sind Sie überwiegend Bulle oder Bär? Traden Sie besser long oder short? Für einige Leute mag sich diese Frage erübrigen, da sie zum Beispiel für einen Fonds arbeiten, bei dem die Devise „Long only“ lautet. Aber für diejenigen unter uns, die jede Seite des Marktes handeln können, ist es eine wichtige Frage. Haben Sie Ihre Trading-Aufzeichnungen untersucht, ob Sie eine Long- oder Short-Tendenz in Ihrer Trade-Auswahl haben? Trader, die ihre Performance verbessern wollen, sollten die nötige Zeit investieren, um ihre Vorlieben aufzu- decken und zu verstehen.

Vorliebe Long

Manche Händler traden long, weil sie einfach immer bullisch eingestellt sind. Andere Trader hingegen handeln nur Aktien long. Wieder andere lehnen es grundsätzlich ab, short zu gehen – egal in welchem Markt. Sie können sich einfach

nicht vorstellen, etwas zu verkaufen und es billiger zurück zu kaufen. Um dieses Problem zu lösen, ermöglichen man- che Chartprogramme es dem Trader, den Chart zu spiegeln. Dadurch können sie bärische Charts in ein mögliches bulli- sches Long Setup umwandeln. Diejenigen, die nur long traden, haben oft moralische Bedenken bezüglich der negativen Auswirkungen des Shortens von Aktien. Immerhin stellt man sich gegen ein Unternehmen, das auf Wachstum hofft. Möglicherweise möchten sie auch einfach nicht mit den „bösen Shortern“ assoziiert werden, die in unserer Gesellschaft scharf kri- tisiert werden. Was auch immer der Grund ist – sie wollen keine Short-Trades eingehen und beschränken sich auf Long Trades.

Vorliebe Short

Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die eine Vorliebe für das Shorten haben. Einer ihrer Beweggründe ist sicher die Tatsache, dass Märkte tendenziell dreimal so schnell fallen als

steigen. Denn bärische Märkte sind volatiler und weisen stär- kere Rückschläge auf als bullische Märkte. Durch die höhere Volatilität ergeben sich sowohl größere Gewinnchancen als auch höhere Risiken.

Einflüsse des wahren Lebens

Nach eingehender Betrachtung – und ein Trader sollte seine Vorlieben sehr genau beobachten – bin ich davon überzeugt, dass meine eigenen Erfahrungen als Pilot und Kenntnisse der Flugbahn einer Rakete mein Trading-Verhalten nach folgen- dem Muster beeinflusst: Der Markt steigt, bis er plötzlich an Kraft verliert, anhält, sich umdreht und schließlich der Schwer- kraft nachgibt und abstürzt. Zu diesem Zeitpunkt ergreife ich die Chance und shorte den Markt. Es ist interessant zu beobachten, wie Erfahrungen aus anderen Bereichen unseres Lebens unsere Trading-Entschei- dungen beeinflussen. Wie zu Beginn erwähnt, hilft uns das Steigern der Selbsterkenntnis, bessere Entscheidungen über unser Verhalten an den Finanzmärkten zu treffen. Daher sollten Sie sich stets fragen: Welchen Einfluss haben Ihre bisherigen Lebens- oder Trading-Erfahrungen auf Ihr aktuelles Verhalten als Trader heute? Und welchen Einfluss haben diese auf Ihre Performance?

Schlussbemerkungen

Letztendlich macht der Markt, was er will: Mal ist er bul- lisch, mal befindet er sich in einer Konsolidierung, mal ist er

TRADERS´INSIGHTS

bärisch. Wenn Sie eine Vorliebe für long oder short haben und damit im Einklang mit dem Markt stehen, werden Sie Erfolg haben. Wenn Sie jedoch eine Vorliebe für long oder short haben und gegen den Markt handeln, zum Beispiel wenn Sie als Short Trader gegen einen bullischen Markt traden, werden Sie verlieren. Daher sollten Sie unbedingt Ihre Trading-Aufzeichnun- gen analysieren und herausfinden, ob Sie lieber short oder long sind. Wenn Sie eine Tendenz in eine Richtung erkennen, welche Auswirkung hat dies auf Ihre Trading-Ergebnisse? Könnte diese Vorliebe Ihrem Trading helfen oder es erschwe- ren? Und schließlich: Wie können Sie diese Information nut- zen, um Ihre Trading-Ergebnisse zu verbessern? Wenn Sie all diese Fragen beantworten können, sind Sie auf einem guten Weg zu einem dauerhaft erfolgreichen Trader.

Paul Wallace
Paul Wallace

Paul Wallace war sechs Jahre lang taktischer Luftwaffenoffizier r bei der Royal Air Force und hat dort Lufteinsätze koordiniert, bevor er bei Kaizen Wealth Management UK als Forex Trader anfing. Nebenbei betreibt er die Firma Tradingbeliefs, eine Beratungs- und Schulungsfirma für Trader. Kontakt: paulwallace@tradingbeliefs.com

Machen Sie aus 30.000 Euro in nur 7 Jahren ganze 449.063,44 Euro!!! Starten Sie jetzt
Machen Sie aus 30.000 Euro
in nur 7 Jahren
ganze 449.063,44 Euro!!!
Starten Sie jetzt auch mit
PROFFES STANDARD DEPOT
durch – auf den Weg
zu mehr Lebensfreude
und Wohlstand!
Mit seiner unübertroffenen Trendfolge-Strategie
erzielt Börsenpublizist Michael Proffe
einen gigantischen Gewinn von +1.396,88%!!!
Alle Infos direkt abrufen unter:
www.proffe-publishing.com/de/traders/
Bereits ab 1.000 Euro
können Sie direkt in die
real existierenden Depots
von PROFFES STANDARD DEPOT
einsteigen!
Michael Proffe mit seinem Carrera GT beim
Training auf dem Hockenheimring.
Dieses exklusive Hobby finanziert er allein
durch die Erlöse aus seinen Trendfolge-Depots!
TRADERS´ADVERTORIAL
TRADERS´ADVERTORIAL
TRADERS´ADVERTORIAL Jürgen Koch RBS Es ist nicht alles Gold, was glänzt Gold ist bei Anlegern und
Jürgen Koch
Jürgen Koch

RBS

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Gold ist bei Anlegern und Tradern in aller Munde. Das Edelmetall befindet sich seit fast zehn Jahren im Aufwärtstrend. Wer auf Gold setzen möchte, kann dies direkt über den Rohstoff oder indirekt über Goldminenaktien tun. In den letzten Jahren haben sich die Kurse von Goldminenaktien deutlich schwächer entwickelt als der Goldpreis. Das hat dazu geführt, dass Minenwerte heute im Vergleich zu Gold im Durchschnitt günstiger bewertet sind. Zudem zeigt die Vergangenheit, dass sich Minenwerte volatiler als Gold entwickeln – ein Index, der mehrere solcher Titel enthält, kann daher ein interessanter Basiswert zum Handeln mit Hebelprodukten sein.

TRADERS´ADVERTORIAL

Gold plus Mine plus Aktie

Viele Anleger und Trader stellen sich beim Thema Gold das Setzen auf die Kursentwicklung des physischen Edelmetalls vor. Dieses hat in den letzten Jahren einen rasanten Aufwärtstrend erlebt, der den Preis in der Spitze bis auf 1920 Dollar trieb. Doch Gold allein ist nicht alles, was glänzt. Eine Alternative stellen Goldminenaktien dar, die im Wesentlichen eine Mischung aus einem Aktien- und einem Rohstoffinvestment sind. Da diese Gesellschaften Gold fördern und verkaufen, hängt deren Wirtschaftlichkeit in hohem Maße vom Goldpreis ab. Aus diesem Grund ist ein starker Gleichlauf (Korrela- tion) zwischen Gold und Goldminenaktien zu erwarten. Weitere Einflussfaktoren sind die Größe der jeweiligen Goldvorkommen sowie die Kosten des Abbaus, sodass auch wirtschaftliche Rahmen- bedingungen einen Einfluss haben. Ein Blick auf die relative Kursentwicklung von Gold und Goldmi- nenaktien zeigt, dass bis zum Jahr 2008 eine überwiegend ähnliche relative Entwicklung zu beobachten war. In den letzten vier Jahren konnte das Edelmetall jedoch deutlich gegenüber dem Minenindex zulegen. Das hat dazu geführt, dass Goldminenaktien heute ange- sichts des höheren Goldpreises niedriger bewertet sind als noch vor einigen Jahren. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass die Aktie als Anlageinstrument seit 2008 an Bedeutung verloren hat und sich auch Goldminenaktien trotz der guten fundamentalen Situation – nämlich steigenden Goldpreisen – diesem Trend nicht völlig entziehen konnten. Neben der reinen Kursentwicklung sollten Anleger und Trader auch einen Blick auf die Volatilität der beiden Alternativen werfen. Während Gold eine höhere Performance erzielte als der Minenindex, waren zugleich die Schwankungen im Zeitablauf geringer. Einzelne Goldminenaktien zeigen ein teils hochvolatiles Verhalten, sodass eine Bündelung mehrerer Titel in einem Index als Basiswert sinn- voll ist. Die höhere Volatilität des Minenindex gegenüber Gold können Trader für kurzfri-

stige Handelspositionen mit Hebelproduk- ten nutzen, um höhere Gewinne bei zugleich höheren Risiken zu erzielen.

Gold vs. Goldminen

zugleich höheren Risiken zu erzielen. Gold vs. Goldminen Dargestellt ist der Kursverlauf des NYSE ARCA Gold

Dargestellt ist der Kursverlauf des NYSE ARCA Gold Bugs Index (schwarze Linie) im Performance- Vergleich mit dem Goldpreis. Es wird deutlich, dass sich Gold seit dem Jahr 2008 deutlich besser entwickelt hat als der Goldminenindex.

Quelle: www.tradesignalonline.com; Stand: 13.04.2012

Auflösung der Position verbleibende Restwert gutgeschrieben. Die Höhe des Restwertes entspricht im Durchschnitt etwa der Differenz aus Stopp-Loss-Barriere und Basispreis. Die Preisbildung bei MINI Futures beruht grundsätzlich auf ihrem inneren Wert – also der Differenz zwischen dem Referenzpreis des Basiswertes, in diesem Fall dem Goldminenindex, und dem für das betreffende Papier festgelegten Basispreis des Basiswertes. Die Finanzierungskosten für den Hebeleffekt werden börsentäglich auf den Basispreis verrechnet, sodass das Produkt stets zum inneren Wert notiert.

Basiswert

Produkt

WKN

Basispreis (USD)

Stopp-Loss (USD)

Kurs (EUR)

Hebel

NYSE Arca Gold Bugs Index

MINI Long

AA2BMM

346,11

381,00

8,05

4,11

NYSE Arca Gold Bugs Index

MINI Short

AA4MPK

545,31

492,00

7,83

4,49

NYSE Arca Junior Gold Bugs Index

MINI Long

RBS5AC

560,31

620,00

2,45

2,51

NYSE Arca Junior Gold Bugs Index

MINI Short

RBS993

1116,38

1000,00

2,34

2,79

Gold

MINI Long

AA2PYD

1300,10

1323,00

27,44

4,59

Gold

MINI Short

AA3JKF

2018,83

1982,00

27,46

4,63

Die Tabelle zeigt ausgewählte Hebelprodukte auf die beiden Goldminenindizes NYSE Arca Gold Bugs Index und NYSE Arca Junior Gold Bugs Index sowie direkt auf das Edelmetall Gold.

Quelle: www.rbs.de/markets; Stand: 11.04.2012

Funktionsweise von MINIs

Für Trader sind insbesondere MINI Future- Zertifikate interessant, die über einen Hebel sowie eine unbegrenzte Laufzeit verfügen. Diese Produkte beinhalten eine Knock-out- Barriere sowie einen eingebauten Stopp- Loss, bei dessen Erreichen das Produkt vor- zeitig verfällt. Kommt es zu einer vorzeitigen Beendigung des Produkts, indem der Kurs des Basiswertes die Stopp-Loss-Barriere berührt oder durchbricht, wird dem Trader der nach

TRADERS´INSIGHTS

Worauf nebenberufliche Trader achten sollten

Die richtige Trendgröße

Viele Trader, die einen vom beruflichen Alltag vorgeschriebenen Zeitrahmen für den Börsenhandel haben, handeln in der falschen Trendgröße, sprich im falschen Zeitrahmen. Michael Voigt zeigt, was es bei der Wahl der Trendgröße zu beachten gilt und wie Sie herausfinden können, welche Trendgröße für Sie die richtige ist.

Ausgangslage

Trends lassen sich in große, mittlere und kleine Trends unter- teilen – je nachdem, in welcher Zeiteinheit sie festgelegt werden. Viele Trading-Anfänger handeln gern auf unterge- ordneten Zeiteinheiten, beispielsweise auf 10- oder 15-Minu- ten-Charts. Durch diese Nähe zum Markt fokussieren sie also den markttechnisch kleineren Trend. Somit ist für sie der ent- sprechend übergeordnete Trend (= die „Großwetterlage“)

B1) Das Unterlassen von Trades

die „Großwetterlage“) B1) Das Unterlassen von Trades Bild 1 zeigt den Marktverlauf von der kleinen (blau)

Bild 1 zeigt den Marktverlauf von der kleinen (blau) zur mittleren Trendgröße (rot). Grün dargestellt sind die variierenden Anwesenheitszeiten des Traders. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die „Großwetterlage“ beim nächsten Anwesenheitstermin ihre markttechnische Trendphase wieder wechselt und der Trader nicht genügend am vorhandenen Setup partizipieren kann.

Quelle: Band 6 der Buchreihe „DER HÄNDLER“ von Michael Voigt

der mittlere Trend. Fachlich ist es zwar nicht falsch, sich auf kleine Trends zu konzentrieren und nach diesen zu handeln. Doch es ist empfehlenswert, sich nicht nur einer Trendgröße zu widmen, sondern immer mehrere Zeitrahmen bezie- hungsweise Trends gleichzeitig im Auge zu behalten. Ein weiterer beliebter Anfängerfehler ist es, nur über ein sehr begrenztes Zeitfenster für das Trading zu verfügen und sich daher ausschließlich auf kleinere Marktbewegungen zu konzentrieren. Auf den ersten Blick scheint diese Vorgehens- weise zwar stimmig, doch bei genauerem Hinsehen wird die Problematik deutlich. Viele Trading-Anfänger denken, wenig Zeit bedeutet kleine Trendgrößen. Allerdings weiß jeder erfahrene Charttechniker, dass immer auch der übergeord- nete Chart, also das große Bild betrachtet werden muss, um eine richtige Vorhersage der Kursentwicklung treffen zu kön- nen. Aber wie funktioniert das, wenn ein Trader wenig Zeit zum Handeln hat?

Lösung

Wer für das Trading nur wenig Zeit hat, handelt mit einem sehr großen zeitlichen Abstand zwischen den täglichen Marktbeobachtungen – beispielsweise am Montag von 17:45 bis 19:00 Uhr, am Dienstag von 20:20 bis 22:00 Uhr und so weiter. In dem Fall hat der Trader die Pflicht, eine Trendgröße für die Signallage zu wählen, deren übergeordneter zeit- licher Trendablauf immer ein markttechnisch sauberes Setup ermöglicht. Zum besserem Verständnis sehen Sie in Bild 1 ein einfa- ches Schema: Der rote Chartverlauf auf der Zeitachse bildet weder die kleinste noch die größte, sondern die mittlere Trendgröße ab. Die Bewegungsäste erstrecken sich mal über einen halben Handelstag (Dienstag), mal über meh- rere Tage (Mittwoch bis Freitag). Grün sind jene Zeitfenster dargestellt, während derer sich der Trader seinen Charts

TRADERS´INSIGHTS

Michael Voigt
Michael Voigt

Weitere Infos zu Michael Voigt und seinen Büchern:

Mail: mv@der-haendler.com

www.der-haendler.com

www.trainingswochen.de

www.webinarguide.com

sowie seiner in blau dargestellten kleinen Trendgröße und damit seiner Signallage widmet. Man kann dieses Schema aus zweierlei Sicht betrachten:

aus der Sicht der Anwesenheit und aus der Sicht der Abwe- senheit. Wenn der Trader seine Signallage mittels des kleinen Trends definiert, verläuft der dazugehörige große Trend (roter Graph) während seiner Abwesenheitszeiten viel zu schnell. Das Risiko eines Trendwechsels bei seinem nächsten Anwe- senheitstermin ist also sehr hoch. Andererseits könnte man es auch so ausdrücken, dass der übergeordnete Trend während der Anwesenheitszeiten des Traders viel zu langsam läuft. Der scheinbare Widerspruch dieser beiden Aussagen entsteht einzig und allein aus dem Blickwinkel des Betrachters.

Spannende Frage

Wie kann man nun herausfinden, welcher Trend der richtige für einen ist? Ganz einfach: Man stellt sich die logische Frage, was man als Trader tun will und was man tun muss. Diese Frage trennt die gesetzte fachliche Ordnung einer Handelslogik von einem eingeräumten individuellen Spiel- raum. Diese Frage bedeutet daher sowohl das Eingeständnis als auch das Einverständnis, dass das große Bild im Trading hauptsächlich ein Zwang ist. (Wichtiger Hinweis: Der diver- sifizierte Handel ist in dieser grundsätzlichen Beachtung außen vor gelassen.) Freie Zeit kann dem Trading-Anfänger also auch schaden. Wenn man sich nicht eingesteht, dass man sich als nach fachlichen Regeln orientierter Trader in der Wahl der Trendgröße eine Art unerlaubte Bequemlichkeit zubilligt, entsteht im eigenen Trading ein gefährlicher fachlicher Widerspruch zum Ablauf des übergeordneten Trends. Die Sinnhaftigkeit und der Nutzen des ganzen Aufwandes werden damit infrage gestellt. Der Grund für diese Fehlein- schätzung liegt unter anderem darin, dass viele Anfänger das Trading als eine Art Zuchthaus empfinden, in dem sie, selbst wenn sie Wein wählen, nur Wasser bekommen. Pau- schal ist es daher zunächst egal, ob man Regelwerk A oder B den Vorzug gibt. Für den Ausdruck individueller Gefühle und des eigenen Beliebens bleibt lediglich die zuvor selbst festgelegte Zeit am Bildschirm, also der „Dienstplan“ als Trader, übrig.

Resultat

Das bedeutet, dass, wenn ein Trader pro Tag nur ein bis zwei Stunden handelt, der übergeordnete Trend sich viel zu lang- sam dreht, um dem Trader ein optimales Setup zu präsentie- ren, zum Beispiel wenn sich ein tendierender Markt in einer fortgeschrittenen Korrektur befindet. Aus der anderen Sicht könnte man argumentieren, dass es für einen Trader mit wenig Trading-Zeit ratsam ist, statt der kleinen besser die mittlere Trendgröße zu berücksich- tigen. Denn deren übergeordneter Trend dreht sich wie- derum so langsam, dass die Zeichen möglicherweise sogar über mehrere Tage hinweg auf grün stehen. Das bedeutet zum einen, dass der Trader auf dieser Trendgröße nur wenig Zeit für sein Trading investieren muss, nämlich lediglich für mögliche Stoppversetzungen. Zum anderen wird er genügend hervorragende Setups finden. Einer der größten Fehler vor allem von Anfängern ist es, dass sie nicht alles aus den vorhandenen übergeordneten Trends herausholen. Bei richtiger Anwendung kann Ihnen das nicht mehr passieren.

Nachteile

Abgesehen davon, dass für einen fortgeschrittenen Tra- der das Unterlassen von Trades innerhalb eines stimmi- gen übergeordneten Trends der größte Fehler ist, erge- ben sich auch noch zwei große Nachteile daraus: Erstens, dass der Trader stundenlang die Märkte analysiert hat, um dann, wenn die Lage des großen Trends klar ist, nur an einer kleinen Bewegung zu partizipieren, anstatt von allen möglichen Bewegungen zu profitieren. Zweitens, dass der Trader am Ende leer aus geht. Daher sollte Fol- gendes bedacht werden: Der private Trader, der einen von seinem beruflichen Alltag vorgeschriebenen Zeitrah- men für den Börsenhandel hat, kann jederzeit einen Trend höher oder tiefer wechseln, um sich so einen permanenten Zugriff auf das große Bild sicherzustellen. Derjenige Trader hingegen, der die nötige Zeit mitbringt, sollte bei der Ent- stehung des Trends als erster daneben stehen und so von allen Bewegungen profitieren – egal wie lange es dauert. Ist der Trend vorbei, sollte er darauf keine Zeit mehr verschwenden.

Fazit

Die „Großwetterlage“ ist als ein Projekt zu sehen, das es mittels Trade-Serien umzusetzen gilt. Doch leider besteht diese Serie bei vielen meist nur aus einem einzigen Trade mit anschließenden glücklichen (weil Plus-Trade) oder trau- rigen (weil Geld eingebüßt) Pausen. Wer sich als Trader seine Arbeitszeit beliebig einteilen möchte, muss also ein gehö- riges Maß an Disziplin und Interesse am übergeordneten Trend besitzen.

gehö- riges Maß an Disziplin und Interesse am übergeordneten Trend besitzen. Mai 2012 | www.traders-mag.com 31

TRADERS´INSIGHTS – NEWS

TRADERS´ INSIGHTS – NEWS Die besten Broker 2012 Die Wahl zum Broker des Jahres 2012, die

Die besten Broker 2012

Die Wahl zum Broker des Jahres 2012, die vom 5. März bis 5. April 2012 unter www.broker-wahl.de

stattfand, ist entschieden: In der Hauptkategorie „Online Broker des Jahres 2012“ konnte sich Cortal Consors knapp vor der comdirect durchsetzen, die diesen Titel in den letzten drei Jahren gewinnen konnte. Den dritten Platz sicherte sich flatex vor der ING-DiBa und LYNX Broker. Auch in den sechs anderen Kategorien der bereits zwölften Brokerwahl gab es teilweise sehr knappe Ergebnisse und einige Überraschungen. So konnte RBS marketindex erstmals den Titel „CFD-Broker des Jahres“ erringen, nachdem es letztes Jahr „nur“ zum zweiten Platz gereicht hatte; dieser ging nun an den Vorjahressieger flatex. Die beiden noch relativ jungen Broker konnten sich damit vor der neu in diesem Segment gestarteten comdirect behaup- ten, die lange in Führung gelegen hatte. Die CFD-Spezialisten ETX Capital und CFX Broker folgten fast punktgleich auf den Plätzen 4 und 5. Der deutsche CFD-Markt ist also weiter sehr aktiv und entwickelt sich ständig weiter. Bei den Forex Brokern konnte die DAB bank den Titel in einem Fotofinish vor dem auf Forex- und CFD-Handel spezialisierten Broker Alpari verteidigen. Nachdem man lange klar in Führung gelegen hatte, wurde dieser Vorsprung jeden Tag kleiner. Im letzten Jahr konnte die DAB bank noch einen klaren Sieg einfahren. Auch hier zeigt sich, dass der Forex-Markt in Deutschland heiß umkämpft ist. So ist es kein Wunder, dass die Ergebnisse in der Kategorie Forex Broker des Jahres am engsten zusammenliegen. Der Sieger des Jahres 2010, XTB (X-Trade Brokers), konnte sich in diesem Jahr hinter diesen beiden den dritten Platz hauchdünn vor dem Neuling JFD Brokers sichern. Bei XTB gab es in letzter Zeit einige Änderungen im Management. Hier scheint

man nun wieder gut aufgestellt zu sein. JFB Brokers erzielt für die erste Teilnahme ein hervorragendes Ergebnis. Die Brokerwahl 2013 bei den Forex Brokern verspricht also jetzt schon einiges an Spannung. Sehr enge Titelverteidigungen gab es auch bei den Daytrade Brokern (ViTrade vor Cortal Consors und flatex) sowie den Futures Brokern. In der Kategorie Futures Broker des Jahres 2012 kamen WH SelfInvest, LYNX Broker und die OnVista Bank immer näher an den dortigen Seriensieger Cortal Consors ran und es sah zwischenzeitlich schon nach einer Wachablösung aus. Cortal Consors konnte sich also den Titel in der Hauptkategorie der Online Broker sichern, musste aber bereits zweimal hintereinander bei den Daytrade Brokern dem auf High End Trader spezialisierten ViTrade den Vortritt lassen (nachdem man diese Kategorie über viele Jahre hinweg dominiert hatte). Es bleibt abzuwarten, wie sich Cortal Consors unter dem neuen Deutschland-Chef Kai Friedrich (seit November 2011) positionieren wird. Die Wurzeln des Nürnberger Online Brokers liegen bei den Daytradern. Derzeit wird unter einer Dachmarke Online Banking bis Daytrading angeboten – ähnlich wie bei der comdirect oder der DAB bank. Im benachbarten Kulmbach geht man einen anderen Weg: Dort setzt das Förtsch-Imperium auf eine 2-Marken- Strategie: flatex als günstiger Brokerage-Anbieter für ein breit gefächertes Trading Publikum und ViTrade für Vollzeit-Daytrader. Hier werden die nächsten Jahre zeigen, welches die bessere Strategie sein wird oder ob beide zu einem langfristigen Erfolg führen können. Die drei bestplatzierten Broker der sieben Kategorien werden während der größten deutschen Finanzmesse, der INVEST 2012, bei der offiziellen Preisverleihung am Freitag, den 27. April 2012, ab 16:45 Uhr auf der Bühne der Börse Stuttgart gekürt. Moderiert wird die Preisverleihung von dem Finanzexperten Maik Michal von der Börse Stuttgart und dem aus n-tv bekannten Börsenmoderator Holger Scholze.

und dem aus n-tv bekannten Börsenmoderator Holger Scholze. Quelle: David Ernsting, Herausgeber Broker-Test.de

Quelle: David Ernsting, Herausgeber Broker-Test.de

Rekordergebnis für comdirect

Die comdirect Gruppe hat ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2011 veröffentlicht. Dieser bestätigt die Zahlen, die bereits im Februar auf der Bilanzpressekonferenz präsentiert wurden. Die comdirect Gruppe hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Vorsteuerergebnis in Höhe von 108,1 Millionen Euro abgeschlossen. Damit wurde der Vorjahreswert von 80,9 Millionen Euro um gut ein Drittel übertroffen und das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt. Das Ergebnis nach Steu- ern liegt bei 111,8 Millionen Euro. Hier wird eine Steuererstattung in Höhe von rund 37 Millionen Euro wirksam, die auf einem mehrere Jahre alten Einspruchsverfahren beruht. Die Aktionäre sollen von der positiven Entwicklung profitieren:

Der Hauptversammlung wird eine Dividende in Höhe von 56 Cent pro Aktie (Vorjahr: 42 Cent) vorgeschlagen; damit wird auf Basis des operativen Ergebnisses inklusive der Zinszahlungen auf die Steuererstattung voll ausgeschüttet. Die

Steuererstattung selbst wird teilweise thesauriert, um die Eigenkapitalbasis mit Blick auf weiteres Wachstum zu stärken.

rken. e
rken.
e

Quelle: www.comdirect.de

TRADERS´INSIGHTS – NEWS

alen g- d in lers nen. TAL s-
alen
g-
d in
lers
nen.
TAL
s-

Aktueller Stand der directa Online Trading Universiade

Im vergangenen Monat ist der Startschuss für den von der italienischen Börse gesponserten und von dem

italienischen Broker directa organisierten Trading-Wettbewerb zwischen den verschiedenen internationalen

Hochschulen gefallen. Alle teilnehmenden Hochschul-Teams erhalten kostenlos die professionelle Trading-

Plattform von directa, das Technische Analyse-Paket „Visual Trader“ mit Echtzeitdaten sowie ein Echtgeld in

Höhe von 5000 Euro. Die Studierenden werden auf diese Weise die in die Lage eines aktiven Börsenhändlers

versetzt und dürfen vom 12. März bis 5. Oktober 2012 die Höhen und Tiefen des Börsenalltags kennenlernen.

Bereits im Rennen sind das Team SCALPERS der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Bologna, H. CAPITAL

der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät La Sapienza der Universität Rom, BTB TRADING der wirtschafts- wissenschaftlichen Fakultät Amadeo Avogadro Novara, INSERT COIN der juristischen Fakultät Bergamo, VENICE DARK POOL der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Venedig, LUISS BLUE TEAM der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Rom und zu guter Letzt B&F der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Mailand. Weitere 20 Universitäten befinden sich im Anmeldeprozess. Auf der deutschen Seite sind bereits Hamburg, Halle, Münster, Passau, München und Göttingen zu nennen. Ende April läuft die Anmeldefrist für den Wettbewerb aus. Quelle: www.universiadideltrading.it/index_de.html l

aus. Quelle: www.universiadideltrading.it/index_de.html l LBBW bietet intelligente Ordertypen der Börse Stuttgart an

LBBW bietet intelligente Ordertypen der Börse Stuttgart an

LBBW bietet intelligente Ordertypen der Börse Stuttgart an Seit dem 20. März 2012 können Kunden der

Seit dem 20. März 2012 können Kunden der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) über das Direkt-Brokerage der Baden- Württembergischen Bank (BW-Bank) und Kunden der Sparkassen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz über das Sparkassen-Direkt-Brokerage auf die intelligenten Ordertypen der Börse Stuttgart zugreifen. Die drei Ordertypen (Trailing-Stopp-Order, Stopp-Limit-Order und One-Cancels-Other-Order) erleichtern es Privatanlegern, Kauf- und Verkaufsaufträge noch genauer an bestimmte Marktbedin- gungen zu knüpfen, Risiken zu begrenzen und professionelle Handelsstrategien mit nur einer Order umzusetzen. Seit der Einführung im Juni 2010 sind die Trailing-Stopp-Order, die Stopp-Limit-Order sowie die One-Cancels-Other für alle Asset-Klassen verfügbar. Neben der LBBW können Anleger die intelligen- ten Ordertypen der Börse Stuttgart auch über die ING-DiBa, flatex, flatex.at, ViTrade, Sparkassen Broker, Cortal Consors und die dwpbank nutzen. Quelle: www.lbbw.dee

Consors und die dwpbank nutzen. Quelle: www.lbbw.de e Smart Investor ❏Ja, ich möchte den Smart Investor
Smart Investor ❏Ja, ich möchte den Smart Investor gerne testen und nehme Ihr kostenloses Kennenlern-Abonnement
Smart Investor
❏Ja,
ich möchte den Smart Investor gerne testen und nehme Ihr kostenloses
Kennenlern-Abonnement an. Bitte senden Sie mir die kommenden zwei
Das Magazin für den kritischen Anleger
www.smartinvestor.de
Ausgaben an die unten stehende Adresse zu. Überzeugt mich die Qualität
des Magazins, beziehe ich den Smart Investor anschließend zum Preis von 48,- EUR* pro
Jahr (12 Ausgaben). Andernfalls kündige ich mein Kennenlern-Abonnement bis zwei Wo-
chen nach Erhalt der zweiten Ausgabe, und mir entstehen keine weiteren Verpflichtungen.
*) 60,- EUR Luftpost innerhalb Europa, 80,- EUR Luftpost Rest Welt
Widerrufsgarantie: Dieser Auftrag kann binnen 14 Tagen widerrufen werden.
Rechtzeitiges Absenden genügt.
Name/Vorname
Bitte Coupon einsenden an:
Smart Investor Media GmbH
Straße/Nr.
Hofmannstr. 7a
81379 München
Tel. 089/2000 339-0
DEM DEM
www.smartinvestor.de/abo
Postleitzahl/Ort
MAINSTREAM MAINSTREAM
Datum/Unterschrift
Traders
DEN DEN RÜCKEN RÜCKEN KEHREN. KEHREN.
FAX-ORDER
089-2000 339-38

TRADERS´INSIGHTS – NEWS

Börse München gegen neues Konzept der Börsenumsatzsteuer

Die Bundesregierung denkt nach den verworfenen Plänen zu einer Finanztransaktionssteuer nun über die Einführung einer Börsenumsatzsteuer nach. Das heißt, anstatt wie bei der Finanztransaktionssteuer alle Transaktionen auf den Finanzmärkten besteuern zu wollen, will man sich nun auf die Börsen fokus- sieren und eventuell noch die Derivate einbeziehen. „Vor dem Hintergrund, dass schon heute ein großer und ständig wachsender Teil des Handels außerhalb der Börsen stattfindet und über die Börsen vordringlich die privaten Anleger handeln, kann ich die neuen Vorschläge nur noch als schlechten Scherz empfin- den“, so Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführerin der Börse München. „Damit bestraft die Steuer endgültig vor allem diejenigen, die für ihr Alter private Vorsorge treffen oder ihr Vermögen gezielt in Unternehmen investieren – von einer Beteiligung der Finanzbranche an den Kosten der Finanzkrise oder einer besseren Regulierung der Finanzmärkte kann keine Rede sein“, so Bortenlänger. Der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble plädiert nun für eine „erweiterte Börsensteuer auf möglichster breiter Ebene“, wobei sich laut Bortenlänger nicht eindeutig erschließt, inwieweit sich diese von der bisher geplan- ten Finanztransaktionssteuer unterscheidet, außer dass sie sich auf den Börsenhandel beschränkt. Damit werde genau das Ziel, Transparenz zu schaffen, also möglichst viel Handel auf die Börsen zurückzuführen, um die Entwicklungen an den Märkten besser einschätzen zu können, konterkariert. Eine Börsenum- satzsteuer würde vielmehr zu geringerer Liquidität an den Börsen führen, die Volatilität erhöhen und zur Destabilisierung der Finanzmärkte Quelle: www.bayerische-boerse.de

e
e
der Finanzmärkte Quelle: www.bayerische-boerse.de e Wer ist der beste CFD-Broker im Land? Eine Frage auf diese

Wer ist der beste CFD-Broker im Land?

Eine Frage auf diese Antwort erhalten Sie im aktuellen FUCHS-Report „CFD-Broker im Test – Die besten An- bieter“, der vom Verlag FUCHSBRIEFE veröffentlicht wurde. Darin werden die besten CFD-Broker in einem Ranking aufgeführt und deren Dienstleistungsumfang und Dienstleistungsqualität in Porträts beschrieben. Zudem erhält der Leser einen „Grundkurs“ zum Handel mit CFDs, der ihn auf die Chancen, aber auch Tücken im CFD-Handel vorbereiten möchte. Um die Broker anhand realer Kundenwünsche auf Herz und Nieren zu prüfen, hat der FUCHSBRIEFE Verlag sein Redaktionsteam losgeschickt. Das unterscheidet die FUCHS-Her- angehensweise zentral von anderen Broker-Vergleichen, bei denen die Kunden der Broker befragt werden – zum Teil von den Brokern selbst. Das Ziel dieses Reports ist es, den schwer überschaubaren CFD-Markt transparent zu machen und den Tradern dabei zu helfen, den für sie besten Anbieter auszuwählen. Der FUCHS-Report kostet für Nicht-FUCHS-Abonnenten 49 Euro und für FUCHS-Abonnenten 39 Euro und kann auf folgender Webseite bestellt werden:

39 Euro und kann auf folgender Webseite bestellt werden: www.fuchsbriefe.de e Mit 26 Prozent zu 100

www.fuchsbriefe.dee

Mit 26 Prozent zu 100 Prozent Erfolg

Zwischen Anfang November 2011 und Ende Januar 2012 analysierten die Experten der DAB bank mehr als 10 000 Transaktionen privater Trader mit Futures auf anonymisierter Basis. Das Ergebnis: Rund 63 Prozent der durchgeführten Käufe und Verkäufe brachten den Tradern ei- nen Gewinn ein. Allerdings sagt diese Zahl noch nichts darüber aus, ob ein Anleger insgesamt erfolgreich agiert. Entscheidend ist die Höhe der Gewinne und Verluste. Hierbei verdeutlichen zwei Extremfälle, was erfolgreiches Trading ausmacht. So haben Anleger im Extremfall zwar 72 Prozent ihrer Trades mit Gewinn abgeschlossen, jedoch unter dem Strich Geld verloren. Auf der anderen Seite gab es Kunden, deren Trades nur in 26 Prozent der Fälle erfolgreich ver- liefen, die aber insgesamt Gewinne erzielen konnten. Was machen diese Anleger, die nur ein Viertel aller Transaktionen mit Gewinn abschließen, besser als andere Trader? Sie begrenzen ihre Verluste und lassen die Gewinne laufen – eine Strategie, die sich am Ende auszahlt. Das leuchtet sofort ein, wenn man sich vorstellt, dass viele kleine Gewinne durch einen einzigen großen Verlust aufgezehrt werden können. Dagegen kann ein Trader zwei oder drei Verluste von jeweils zehn Prozent locker verschmerzen, wenn ein Trade 100 Prozent Gewinn oder mehr bringt. Quelle: www.dab-bank.dee

Prozent Gewinn oder mehr bringt. Quelle: www.dab-bank.de e Neues Modelabel LONG & SHORT ® Die Firma
Prozent Gewinn oder mehr bringt. Quelle: www.dab-bank.de e Neues Modelabel LONG & SHORT ® Die Firma
Prozent Gewinn oder mehr bringt. Quelle: www.dab-bank.de e Neues Modelabel LONG & SHORT ® Die Firma
Prozent Gewinn oder mehr bringt. Quelle: www.dab-bank.de e Neues Modelabel LONG & SHORT ® Die Firma
Prozent Gewinn oder mehr bringt. Quelle: www.dab-bank.de e Neues Modelabel LONG & SHORT ® Die Firma

Neues Modelabel LONG & SHORT ®

Die Firma LONG & SHORT GmbH mit Sitz im hessischen Freiensteinau, Nähe Fulda, bietet seit kurzem unter dem Label LONG & SHORT® erstmalig Lifestyle-Mode im Zeichen von Bulle und Bär an. Somit erhalten nun auch Trader, Börsianer und alle anderen die einzigartige Gelegenheit, ihre Verbun- denheit zur faszinierenden Welt der Börse zum Aus- druck zu bringen. Das Unternehmen befindet sich in der Startphase und bietet daher eine noch recht kleine Kollektion an. Die Produktpalette umfasst derzeit T-Shirts, Polo-Shirts, hochwertige Oberhem- den, Mützen und Caps. Der Sortiment-Ausbau und die Erweiterung um die Angebotssparten WOMEN und KIDS sind die nächsten Unternehmensziele. le.

e
e

Quelle: www.longandshort.de

AUF MAJOR Die neue flexible Art des Tradings. Gehen Sie Long und Short und profitieren

AUF MAJOR

AUF MAJOR Die neue flexible Art des Tradings. Gehen Sie Long und Short und profitieren Sie
AUF MAJOR Die neue flexible Art des Tradings. Gehen Sie Long und Short und profitieren Sie
AUF MAJOR Die neue flexible Art des Tradings. Gehen Sie Long und Short und profitieren Sie

Die neue flexible Art des Tradings. Gehen Sie Long und Short und profitieren Sie von einer großen Auswahl an verfügbaren Märkten.

Hohe Gehen Sie Große Transparente Mehr 24 Stunden Hebel- Long und Markt- Gebühren- Flexibilität Handel
Hohe
Gehen Sie
Große
Transparente
Mehr
24 Stunden
Hebel-
Long und
Markt-
Gebühren-
Flexibilität
Handel
wirkung
Short
auswahl
struktur

TRADERS´TOOLS

TRADERS´ TOOLS Ab sofort können die Kunden des Online-Brokers flatex die neueste Version 2.0 der Handelssoftware
TRADERS´ TOOLS Ab sofort können die Kunden des Online-Brokers flatex die neueste Version 2.0 der Handelssoftware
TRADERS´ TOOLS Ab sofort können die Kunden des Online-Brokers flatex die neueste Version 2.0 der Handelssoftware
TRADERS´ TOOLS Ab sofort können die Kunden des Online-Brokers flatex die neueste Version 2.0 der Handelssoftware

Ab sofort können die Kunden des Online-Brokers flatex die neueste Version 2.0 der Handelssoftware flatex trader nutzen, die in Zusammenarbeit mit der TeleTrader Software AG ent- standen ist. Neben den umfangreichen Funktionen stehen in der neuen Software auch Realtime-Kurse zur Verfügung. Die Software selbst steht auf der Homepage von flatex zum Download bereit. Nach der Installation stehen zwei dazu buchbare Datenpakete zur Verfügung. Bereits in der Basis- version sind die wichtigsten Daten und Funktionen für den erfolgreichen Handel enthalten. Wer mehr will, entscheidet sich für das Premiumpaket. Damit Kunden die neue Software besser kennenlernen können, bietet flatex eine vierwöchige kostenlose Testphase an, in der alle Funktionen unter realen Bedingungen getest und mit einem realen Konto getradet werden können, bevor sie sich entscheiden. Weitere Informa- tionen erhalten Sie unter http://www.flatex.de/trader.

Der neue Broker-Vergleich Orderrechner.de sorgt für Transparenz beim Wertpapierhandel: Anleger können bequem kostenlos per Mausklick ermitteln, welcher Online Broker für sie der günstigste ist. Der anbieterunabhängige Vergleichsrechner schlüsselt die Orderkosten detailliert auf und weist sämtliche Fremdkosten aus. Als Extra-Service bie- tet der Orderrechner registrierten Nutzern die Möglichkeit,

tet der Orderrechner registrierten Nutzern die Möglichkeit, bei der Kostenermittlung ihren individuellen Kundenstatus

bei der Kostenermittlung ihren individuellen Kundenstatus zu berücksichtigen. Optional werden Broker-Aktionen wie Free Trades oder zeitlich begrenzte Flat Fees in die Berech- nung einbezogen. So ist gewährleistet, dass die Nutzer keine Aktion mehr verpassen. Mehr Infromationen unter www.orderrechner.de.

Adhoc-Infos.de startet mit einem neuen kostenfreien Internetangebot für den gut informierten Anleger. Das neue Finanzportal liefert einen umfassenden, gut sortierten Realtime-Datenstrom von Unternehmensnachrichten und bewertet diese Meldungen nach Relevanz. Der Datenstrom wird von den Publizitätsspezialisten DGAP, news aktuell und Thomson Reuters gespeist und durchläuft mehrere Filter- stufen. Zunächst werden die Meldungen aussortiert, die für den Anleger von geringer Bedeutung sind. Die verbleiben- den News mit besonderen Inhalten werden nach Relevanz mit bis zu fünf gelben Sternen versehen. Das System von Adhoc-Infos bewertet auch die Unternehmensentwicklung sowie Veränderungen von Bilanz- oder Ertragspositionen. Zusätzliche Details finden Sie unter www.adhoc-infos.de.

FOREX.com hat das Produktangebot um die beiden CFD- Kontrakte Platin und Palladium erweitert. Zudem wurde das Währungspaar USD/RUB ergänzt. Die neuen Produkte sind auf der browserbasierten Plattform, der Desktop- Plattform sowie auf allen mobilen Handelsplattformen verfügbar. Neben dem Zugang zu 46 Währungspaaren bietet FOREX.com auch CFDs auf die wichtigsten Aktienindizes, Metalle und Rohstoffe. Diese Produktpalette soll im Laufe des Jahres noch deutlich ausgeweitet werden. Weitere Infor- mationen unter www.forex.com/de.

Alpari hat die neue MetaTrader 5-Live-Handelsplattform eingeführt, die bisher bereits als Demo-Version verfügbar war. Die Vorteile des Handels mit dem MT5 mit Alpari sind unter anderem eine Non-Dealing-Desk-Ausführung (NDD) mit Zugriff auf verschiedene Liquiditätsanbieter (Interban- ken-Liquidität), ein direkter Marktzugang (DMA) inklusive Marktiefe zur besseren Analyse der Liquidität sowie der One- Click-Handel und der Verzicht von Requotes bei schnellster Ausführung. Mit dem MT5 können die Händler auch ihre Expert-Advisor-Strategien (EA) effizient nutzen. EAs sind mechanische Systeme, die es den Händlern ermöglichen, ihre Handelsstrategien und Analysen vollständig automati- siert und somit effizienter auszuführen. Der neue MetaTra- der 5 Strategietester ermöglicht den Alpari-Kunden, ihre EA-Strategien innerhalb weniger Minuten zu testen und zu optimieren. Weitere Details finden Sie unter www.alpari.de.

ANZEIGE

Trader suchen immer nach passenden Signalen.

ANZEIGE Trader suchen immer nach passenden Signalen. FREETRADE- AKTIONEN 31.5.2012 BIS Jetzt kostenlos handeln – wir
ANZEIGE Trader suchen immer nach passenden Signalen. FREETRADE- AKTIONEN 31.5.2012 BIS Jetzt kostenlos handeln – wir
FREETRADE- AKTIONEN 31.5.2012 BIS
FREETRADE-
AKTIONEN
31.5.2012 BIS

Jetzt kostenlos handeln – wir zeigen Ihnen, wo.

Neu: Happy-Trading & HVB Hebelprodukte auf Indizes

Informieren Sie sich auf onemarkets.de über unser erweitertes Angebot für Trader.

Jetzt ohne Transaktionskosten handeln*

Bei ausgewählten Partnern im außer- börslichen Direkthandel

Angebot gilt für folgende HVB Produkte auf Indizes: Discount-Zertifikate, Turbos, Open- End-Turbos, Mini-Futures, Optionsscheine und Index-Zertifikate

Wissen, was wichtig ist:

onemarkets.de/happytrading +49 (0)89 378 17 466

wichtig ist: onemarkets.de/happytrading +49 (0)89 378 17 466 *Die UniCredit Bank AG behält sich vor, die
wichtig ist: onemarkets.de/happytrading +49 (0)89 378 17 466 *Die UniCredit Bank AG behält sich vor, die

*Die UniCredit Bank AG behält sich vor, die Aktion Happy-Trading jederzeit einzustellen bzw. abzuändern. Die aktuellen Bedingungen finden Sie unter www.onemarkets.de/happytrading.

TRADERS´TOOLS

TRADERS´TOOLS

TRADERS´ TOOLS TRADERS´ TOOLS Alle Finanzmärkte auf einen Blick www.forexpros.de Die Plattform Forexpros.de stellt
TRADERS´ TOOLS TRADERS´ TOOLS Alle Finanzmärkte auf einen Blick www.forexpros.de Die Plattform Forexpros.de stellt

Alle Finanzmärkte auf einen Blick

www.forexpros.de

Die Plattform Forexpros.de stellt wertvolle Tools und zahlreiche Informationen über die deutschen und globalen Finanzmärkte zur Verfügung und ist damit eine zuverlässige Datenquelle für Trader. Zu diesen Informationen gehören Echtzeit-Kurse, ein umfangreicher Wirtschaftskalender, interaktive Charts, aktuelle Finanznachrichten und tiefgehende Analysen über alle Finanzmärkte weltweit – von Aktien über Anleihen und Rohstoffe bis hin zu Devisen. Und auch die aktuellen Geschehnisse in der globalen Wirtschaft kommen auf Forexpros.de nicht zu kurz.

B1) Homepage

kommen auf Forexpros.de nicht zu kurz. B1) Homepage Hier sehen Sie die Startseite von Forexpros mit

Hier sehen Sie die Startseite von Forexpros mit allen Features und Funktionen.

Quelle: www.forexpros.de

Forexpros wurde im Jahr 2007 mit dem Ziel gegründet, kostenlos Informationen und Handelswerkzeuge zum Devisenhandel anzubieten. Den Verantworlichen wurde jedoch schnell klar, dass sich ihre User nicht nur für das Forex Trading interessieren, sondern auch für die anderen Märkte. Wegen des steigenden Interesses an den globalen Finanzmärkten und des Wunsches nach umfangreicheren Finanzinformationen entschied sich Forexpros schließlich, alle globalen Märkte in ihr Angebot einzuschließen. Sie entwickelten quasi einen „One-Stop-Shop“ für Broker und Trader aller Erfahrungslevel. Nach dem erfolgreichen Auftakt von Forexpros wurden bisweilen Echtzeitkurse zu den folgenden Finanzinstru- menten hinzugefügt: Terminkontrakte, Aktien, Rohstoffe, Anleihen, CFD und Spread Betting.

Echtzeit-Kurse und Informationen

Forexpros.de, die deutsche Seite von Forexpros, hat ein großes Angebot an Echtzeit-Kursen für alle deutschen Leitindizes, hunderte gehandelte Aktien, Terminkontrakte, Rohstoffe, Anleihen und CFDs. Darüber hinaus stellt sie

Schneller handeln Schneller handeln Scheich Scoachy Lecker Sahnetorte! Ich steck den Kopf nicht in den
Schneller handeln
Schneller handeln
Scheich Scoachy
Lecker Sahnetorte!
Ich steck den Kopf
nicht in
den Sand!
Eigentlich wollte es
mit mir boxen
Malle
Ich
a
o
c
sehe was, was du
nicht siehst!
c
S
h
e
r
h
aber nicht
Ich der bin Sandmann!
a
J
5

5 Jahre Scoach – das muss festgehalten werden!

Die Europäische Zertifikatebörse Scoach feiert ihr fünfjähriges Bestehen. In den vergangenen Jahren war einer immer mit dabei:

Scoachy, der Frankfurter Börsenbulle. Er ist vom Parkett, aus Banken, Büros und Brokerhäusern kaum mehr wegzudenken. Fotografieren Sie jetzt den beliebten Bullen – im Urlaub, im Büro oder nach Feierabend mit Freunden – und gewinnen Sie eine unserer Jubiläumsmünzen aus purem Gold. Alle Informationen zum Fotowettbewerb finden Sie auf www.scoach.de/geburtstag.

Gold für das schönste Foto:

1.

www.scoach.de/geburtstag. Gold für das schönste Foto: 1. Scoachy bestellen 2. Scoachy fotografieren Der Weg zum Gold:

Scoachy

bestellen

2.

Gold für das schönste Foto: 1. Scoachy bestellen 2. Scoachy fotografieren Der Weg zum Gold:

Scoachy

fotografieren

Der Weg zum Gold: www.scoach.de/geburtstag

3.

2. Scoachy fotografieren Der Weg zum Gold: www.scoach.de/geburtstag 3. Fotos uploaden auf scoach.de 4. Goldmünze gewinnen

Fotos uploaden

auf scoach.de

4.

2. Scoachy fotografieren Der Weg zum Gold: www.scoach.de/geburtstag 3. Fotos uploaden auf scoach.de 4. Goldmünze gewinnen

Goldmünze

gewinnen

2. Scoachy fotografieren Der Weg zum Gold: www.scoach.de/geburtstag 3. Fotos uploaden auf scoach.de 4. Goldmünze gewinnen
2. Scoachy fotografieren Der Weg zum Gold: www.scoach.de/geburtstag 3. Fotos uploaden auf scoach.de 4. Goldmünze gewinnen

TRADERS´TOOLS

B2) Finanzmärkte

TRADERS´ TOOLS B2) Finanzmärkte Forexpros stellt Echtzeit-Kurse für die deutschen und globalen Indizes bereit. Quelle:

Forexpros stellt Echtzeit-Kurse für die deutschen und globalen Indizes bereit.

Quelle: www.forexpros.de

technische Analysen für die deutschen Börsen und Märkte sowie einen Wirtschaftskalender in Echtzeit bereit. So blei- ben die User immer auf dem Laufenden und können sich Anregungen für ihr eigenes Trading holen.

Technische Analysequellen

Auch

für

diejenigen

auf

der

Suche

nach

technischen

Informationen

ist

Forexpros

genau

das

Richtige:

Die

B3) Technische Analysen

genau das Richtige: Die B3) Technische Analysen Forexpros bietet technische Analysen in Echtzeit. Quelle:

Forexpros bietet technische Analysen in Echtzeit.

Quelle: www.forexpros.de

Webseite bietet interaktive Charts für jedes Handelsinstru- ment und die intuitive Grafik ermöglicht eine schnelle und effektive Technische Analyse. Webmaster Tools können auf anderen Webseiten kostenlos eingefügt werden. Darüber hinaus verfügt die Plattform über eine große Anzahl an technischen Indikatoren wie zum Beispiel Glei- tende Durchschnitte oder Pivot-Punkte. Es gibt sogar einen Fibonacci-Rechner und weitere Rechner, mit denen man die etwa die Marge, den Gewinn, Pips oder Korrelationen berechnen kann.

Globaler und lokaler Fokus

Dank der hochwertigen Inhalte auf Forexpros können Sie sowohl auf die lokalen als auch auf die globalen Bör- sen und Finanzmärtke zugreifen und deren Entwicklung beobachten. Zudem versorgt Sie Forexpros täglich mit kompetenten Analysen und Kommentaren bekannter und professionel- ler Trading-Experten, von denen Sie sich einiges lernen können. Daneben stellt das Finanzjournalisten-Team von Forexpros eine Vielzahl von aktuellen Berichten, Nach- richten und Artikeln über die Entwicklung der lokalen und globalen Finanzmärkte bereit. Zusätzlich veröffentlicht Forexpros die aktuellen Wirtschafts- und Finanznachrich- ten des weltweiten Journalistennetzewerks der dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH.

Sprachangebot

Die Plattform Forexpros wird in verschiedenen Sprachen angeboten; aus den ursprünglich drei Sprachen Englisch, Arabisch und Spanisch wurden mittlerweile insgesamt 18 Sprachen – darunter natürlich auch Deutsch.

Broker-Verzeichnis

Forexpros verfügt über ein unabhängiges Broker-Verzeich- nis, das Sie auf Ihrer Suche nach dem für Sie idealen Broker unterstützen soll. Das Verzeichnis bietet wichtige Infor- mationen zu allen auf Forexpros gelisteten Brokerage- Firmen: Hierbei handelt es sich um Forex Broker, Aktien- Broker, CFD-Broker, Futures Broker, Options-Broker, Binäre Options-Broker und Spread Betting Broker. Das Herz des Verzeichnisses ist der frei einstellbare Fil- ter, der es dem Benutzer ermöglicht, gezielt durch die lange Broker-Liste zu navigieren und so den richtigen Broker zu finden. Auf der intuitiven Benutzeroberfläche kann der User seine individuellen Kriterien eingeben und damit die zehn verschiedenen einstellbaren Filter zu seinem Vorteil zu nutzen. Dank dieser fortgeschrittenen Funktion kann er die optimalen Suchergebnisse in Sekunden einsehen.

Fazit

Das Ziel von Forexpros ist eindeutig: Sie wollen die abso- lute Informationsquelle für Trader sein. Dafür vergrößern sie stets ihr Angebot lokale und globale Finanzmarktinforma- tionen – ob Echtzeit-Kurse, Wirtschaftskalender, interaktive Charts, aktuelle Finanznachrichten oder Analysen. Zudem legt Forexpros großen Wert darauf, dass die bereitgestellten Informationen und Tools immer von bester Qualität sind.

HANDELSPLATTFORMEN FOREXTRADER UND METATRADER AUF DEUTSCH. FÜR IPHONE, IPAD UND ANDROID. FOREX.COM – IHR PARTNER

HANDELSPLATTFORMEN FOREXTRADER UND METATRADER AUF DEUTSCH. FÜR IPHONE, IPAD UND ANDROID.

UND METATRADER AUF DEUTSCH. FÜR IPHONE, IPAD UND ANDROID. FOREX.COM – IHR PARTNER FÜR FOREX UND

FOREX.COM – IHR PARTNER FÜR FOREX UND CFD-TRADING.

www.forex.com/de

Bitte beachten Sie, dass Devisen- und hebelbasierter Handel ein erhebliches Risiko mit sich bringt. Diese Handelsarten eignen sich nicht für alle Investoren; Sie sollten sicherstellen, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und, wenn nötig, unabhängige Beratung einholen. FOREX.com ist ein Handelsname von GAIN Capital - FOREX.com UK Limited, ist von der Financial Services Authority autorisiert und unterliegt deren Aufsicht. FSA No. 190864.

iPad und iPhone sind eingetragene Markenzeichen von Apple Inc. Android ist ein Markenzeichen von Google Inc.

© 2012 FOREX.com UK

Bei FOREX.com gehören professionelle Handels- werkzeuge, kompetenter Kundenservice und eine sichere Online-Trading- Plattform zum Standard- angebot.

Mit FOREX.com haben Sie nicht nur Zugang zu den Devisenmärkten – Sie können auch sicher sein, mit einem Partner zu handeln, der Transparenz, Zuverlässigkeit und E zienz lebt.

Unsere mobilen Trading Plattformen FOREXTrader und MetaTrader sorgen dafür, dass die Verbindung zu den Märkten nie abbricht.

TRANSPARENTFOREXTrader und MetaTrader sorgen dafür, dass die Verbindung zu den Märkten nie abbricht. ZUVERLÄSSIG EFFIZIENT

ZUVERLÄSSIGFOREXTrader und MetaTrader sorgen dafür, dass die Verbindung zu den Märkten nie abbricht. TRANSPARENT EFFIZIENT

EFFIZIENT
EFFIZIENT

TRADERS´TOOLS

TRADERS´TOOLS

Mit Stern markierte Begriffe siehe Schlüsselkonzepte S. 74

Neue Features und altbewährte Tools

eSignal 11.4

Die Markteinführung von eSignal 11 Anfang 2011 stellte dem User eine völlig neu entwickelte Software zur Verfügung. In den drei Folge-Versionen der Serie 11 wurde dann vor allem die Benutzerfreundlichkeit für aktive Trader und Investoren kontinuierlich verbessert, um ihnen eine Allround-Plattform für ihr Trading anzubieten, die alle Bedürfnisse erfüllen sollte. Die aktuelle Version, eSignal 11.4, führt diesen Trend fort, Innovationen und altbewährte Tools zu vermischen und dadurch neue hilfreiche Features wie zum Beispiel Alarmfunktionen bei Studien, individuell anpassbare Symbolleisten, Arbeitsbereiche und Trading-Integration mit verschiedenen Broker-Konten sowie viele weitere Verbesserungen bereitzustellen.

B1) Seitenansicht von eSignal 11.4

bereitzustellen. B1) Seitenansicht von eSignal 11.4 Die Seitenansicht der Version 11.4 bietet einen Überblick

Die Seitenansicht der Version 11.4 bietet einen Überblick über einige der neuesten Funktionen, inklusive der erweiterten Symbolleisten und der Trading-Integration.

Quelle: www.esignal.com

Alarmfunktion bei Studien

Die Alarmfunktion von eSignal 11.2 wurde in der Version 11.4 auf alle mitgelieferten Advanced GET-Studien sowie auf die Formel-Studien erweitert, die mit eSignal Formel-Skript (EFS) erzeugt wurden. Außerdem gibt es ein Alarm-Logbuch, um vergangene Alarme nachvollziehen zu können. Der User fügt einen Alarm ein, indem er einen Dop- pelklick macht und dann einen Haken beim jeweiligen Alarmtyp setzt. Wenn er zum Beispiel einen Alarm bei den oberen und unteren Bändern gemäß der Bollinger-Bänder*- Studie setzt, kann dieser – je nach den Marktverhältnissen – die Aufmerksamkeit des Traders auf die Möglichkeit eines Reversals oder eines Ausbruchs lenken. Die neue Alarm- funktion für Studien ermöglicht es zudem, viele Symbole in Echtzeit zu verfolgen.

Individuell anpassbare Symbolleisten

Trader verwenden die Applikationen auf verschiedene Weise. Manche bevorzugen Tastenkombinationen, manche bevorzugen Rechtsklick-Menüs und wieder andere mögen es, auf Icons zu klicken. eSignal 11.4 bietet Flexibilität sowohl

bei der individuellen Anpassung als auch bei den verschie- denen voreingestellten Symbolleisten.

Arbeitsbereiche

Um die Verwaltung der Seite in eSignal zu verbessern, wur- den in der Version 11.4 Arbeitsbereiche eingeführt. Dadurch kann der Nutzer Seitengruppen beibehalten und zwischen ihnen mit einem einzigen Klick wechseln. Arbeitsbereiche können auch exportiert und importiert werden, um sie auf anderen PCs mittels eSignal File Share, Dropbox oder Cloud File Management Service zu verwenden.

Mehrere Trading-Konten

eSignal hat mit der Funktion der Trading-Integration seine Broker-Neutralität erweitert und die Partner-Beziehungen mit verschiedenen Brokern auf 30 erhöht. Dies bietet dem Trader die Möglichkeit, eine individuelle Lösung durch die Verknüpfung von mehreren Broker-Konten auf eSignal zu finden.

Advanced GET-Instrumententafel

Mit der Wiedereinführung der Instrumententafel in der Advanced GET-Version kann der User die exklusiven Advan- ced GET-Marktstrategien und Setups in einem Fenster sehen. Jede Anzeige repräsentiert einen eigenen Chart, der automatisch Muster anzeigt, sodass der Trader nach ver- schiedenen Kauf- und Verkaufsstrategien suchen kann (inklusive Typ 1, Typ 2, GET Stochastik* und XTL).

Index

eSignal 11.4 bietet sogenannte „Index Constituents“, eine Liste von Symbolen von über 1200 Indizes. Durch Rechts- klick auf die Watchlist und die Auswahl von „Insert List“ sieht der Benutzer dann, welche Werte verfügbar sind. Dank der neuen Technologie, dass neue Werte automatisch in die Liste einfließen, sobald sie verfügbar sind, wächst die Liste der Indizes immer weiter.

TRADERS´TOOLS

B2) Alarmfunktion für Studien

weiter. TRADERS´ TOOLS B2) Alarmfunktion für Studien Dieses Beispiel einer Alarmfunktion für eine Studie zeigt

Dieses Beispiel einer Alarmfunktion für eine Studie zeigt eine Stochastik-Überkreuzung, auf die der User durch ein Pop-up-Fenster und einen blinkenden Kreis aufmerksam gemacht wird.

Quelle: www.esignal.com

Zusätzlich gibt es noch eine Vielzahl kleinerer Verbesse- rungen in der Version 11.4:

• Chart – Balken-/Kerzenfarben: Es wurde eine weitere Möglichkeit zur Färbung der Balken entwickelt. „Up Color“ wird verwendet, wenn der jetzige Schlusskurs größer ist als der vorherige; ist der jetzige Schlusskurs

TAGESSEMINARE Ort Börse München Zeit jeweils 09:00 bis 18:00 Uhr Profitieren Sie von dem Wissen
TAGESSEMINARE
Ort
Börse München
Zeit
jeweils 09:00 bis 18:00 Uhr
Profitieren Sie von dem Wissen der GodmodeTrader.de-Experten!
*bis spätestens 4 Wochen vor Seminarbeginn
Mehr Informationen zum Seminar und Anmeldung unter www.kursplus.de oder Tel. 0 55 21/ 85 53 45!

TRADERS´TOOLS

B3) Individuell anpassbare Symbolleisten

TRADERS´ TOOLS B3) Individuell anpassbare Symbolleisten Durch Rechtsklick auf eine bestehende Symbolleiste und die

Durch Rechtsklick auf eine bestehende Symbolleiste und die Auswahl von „Customize Toolbars“ kann der Trader für jeden Befehl ein eigenes Icon erstellen.

Quelle: www.esignal.com

kleiner ist als der vorherige, „Down Color“. Dank dieser Funktion kann der User Trends eindeutiger von Balken zu Balken zu erkennen.

• Chart – Fast Tick-Intervalle: Tick-basierte Intervalle wie etwa Tick-Balken, Range-Balken, Volumen-Balken und so weiter werden schneller gebildet und benötigen weniger Speicher.

• Chart – horizontale Linienverlängerungen: Sie werden regulär für Unterstützung/Widerstand verwendet, können wie Strah- len gezeichnet und nur in eine Richtung erweitert werden.

B4) Advanced GET-Version

in eine Richtung erweitert werden. B4) Advanced GET-Version Die Instrumententafel erleichtert es, die Setups Typ 1

Die Instrumententafel erleichtert es, die Setups Typ 1 und Typ 2 der Advanced GET-Version zu erkennen, und ermöglicht den sofortigen Zugang zu hunderten Charts in einem Fenster. Trader können die Ansicht entsprechend ihrer gewünschten Chart-Intervalle anpassen und jede beliebige Anzahl von Anzeigen pro Reihe festlegen, bis zu 100 pro Seite.

Quelle: www.esignal.com

• Chart – Objektsperre: Sobald diese neue Sperre ange- schaltet ist, können Studien und Linien nicht mehr bewegt werden. Sie verhindert die unbeabsichtigte Bewegung von Objekten und gibt dem Trader mehr Sicherheit, wenn er mit einem „busy“ Chart arbeitet.

• Chart – Textsperre: Der Text im Zeichenwerkzeug kann so gesperrt werden, dass er auf der Stelle stehen bleibt, wenn der Trader im Chart scrollt. Das ist vor allem hilfreich, wenn er seine Gedanken während des Trading-Tages notiert.

• Chart – Multi-Sessions: Die Zeitvorlagen wurden auf bis zu vier Sitzungen erweitert. Das ist besonders für Trader wichtig, die Märkte handeln, die während des Tages eine Pause oder komplexe Handelszeiten haben.

• Money Management Strategie – Pyramidisieren: Aktive Strategien können nun pyramidisiert und aktive Auf- träge automatisch bis zur neuen Positionsgröße erhöht werden. Dadurch wird der Trader nicht mehr mit den Sorgen über die offenen Positionen belastet.

• Trade Manager – Bid/Ask Gap: Ab sofort gibt es die Option, die Differenz zwischen Inside Bid und Inside Ask zu reduzieren. Wenn diese Funktion angekreuzt ist, wird die Größe des Gaps angezeigt. Das ist vor allem für Instrumente wichtig, die einen großen Unterschied zwi- schen Bid und Ask im Verhältnis zu ihrem minimalen Tick aufweisen.

Preis

eSignal 11.4 kann in einem 30-tägigen Probeabo in verschie- denen Paketen getestet werden. eSignal Premier bietet für

120 Dollar im Monat Zugang zu Streaming-Echtzeit-Daten

von Aktien, Futures und Forex, erweitertem Charting und

Charttechnik-Werkzeugen. eSignal Premier Plus enthält für

186 Dollar pro Monat zusätzlich den Datenzugang zu Optio-

nen. Börsen- und Daten-Gebühren kommen bei beiden Versionen hinzu, bei manchen Futures-Daten wird auf Gebühren verzichtet. Daneben kann man die eSignal Advanced GET Edition für den einmaligen Preis von 3995 Dollar erwerben. Persön- liches Training und Mentoring sind hier inklusive. Für Trader, die lediglich verzögerte Intraday/End-of-Day-Daten und

Zugang zur eSignal Professional Charting- und Technical Analysis-Platform benötigen, gibt es eSignal OnDemand für 37,95 Dollar im Monat.

Systemvoraussetzungen

eSignal 11.4 ist kompatibel mit Windows 7, Vista, XP und 2000. Es wird empfohlen, zumindest ein auf Intel Core i3/i5/i7 basierendes System zu verwenden mit einem Minimum RAM von 3 GB. Für Trader, die mehr als fünf Charts mit Symbolen laufen haben, wird ein Intel Core i7 mit 6 GB RAM sowie ein 64-bit Betriebssystem empfohlen.

Fazit

eSignal 11.4 hält 2012, was mit der Serie 11 im Jahr 2011 versprochen wurde. Es ist sowohl für neue als auch für beste- hende Kunden attraktiv. Neue Benutzer sollten das Angebot für ein 30-Tage-Probeabo nutzen. Wer bereits Nutzer ist, kann auf ein kostenloses Software Upgrade zugreifen.

TRADERS´TOOLS

Die weltweiten Gesetze des erfolgreichen Tradings Essenzielles Wissen für alle Trader und alle Märkte

Von Brent Penfold

Es ist eine Tatsache, dass nur wenige Trader langfristig erfolgreich sind. Doch die gute Nachricht lautet: Diejenigen Trader, die tatsächlich beständig Gewinne machen, müs- sen nicht unbedingt irgendwelche Trading-Geheimnisse kennen. Natürlich haben einige von ihnen sehr interessante Trade Setups, Einstiegs-, Stopp- und Ausstiegstechniken. Es gibt aber auch andere erfolgreiche Trader, die mit erstaun- lich simplen Ideen arbeiten. Trotz der unterschiedlichen Techniken und Vorgehensweisen kann man ihre Erfolge auf sechs universelle Prinzipien des erfolgreichen Tradings zurückführen, die Brent Penfold in seinem Buch „Die weltwei- ten Gesetze des erfolgreichen Tradings“ beschreibt.

Prinzip 1: Die Vorbereitung

Penfold beginnt mit dem ersten Prinzip des erfolgreichen Tradings – der Vorbereitung. In dieser Phase wird dem Trader klar, was Trading eigentlich bedeutet und welche Aspekte er berücksichtigen muss, bevor er mit dem Traden beginnen kann, wie zum Beispiel das Risiko- und Money-Management oder die eigenen finanziellen Grenzen. Dabei erkennt er, dass Trading harte Arbeit ist und er viel Zeit und Disziplin investieren muss, um igrendwann einmal erfolgreich zu sein.

Prinzip 2: Die Erleuchtung

Laut Penfold hilft die Erleuchtung einem dabei, in der ver- wirrenden Welt der Technischen Analyse den Überblick zu

behalten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, um beim Trading zu überleben. Der Trader erfasst in dieser Phase, worauf er seine Energie und seine Ressourcen fokus- sieren sollte. Zur Erleuchtung kommt es, wenn man feststellt, dass folgende Faktoren nötig sind, um im Trading langfristig erfolgreich zu sein:

• Vermeidung des Pleiterisikos

• Akzeptanz des Heiligen Grals

• Bemühen um Einfachheit

• Dort agieren, wo die meisten Angst haben

• Auswertung der Gewinnerwartung

Will der Trader überleben, muss er sich innerhalb der von diesen Regeln gezogenen Grenzen bewegen. Mithilfe der folgenden Maßnahmen kann er dann sein Verlustrisiko reduzieren:

• Anwendung der Regeln des Money-Managements

• Verbesserung der Relation zwischen der Höhe des durch- schnittlichen Gewinns und Verlusts

• Konzentration auf die Gewinnerwartung statt auf die Trefferquote

• Konzentration auf die Anzahl an Chancen

• Identifikation potenzieller Unterstützungs- und Widerstandsniveaus

Lesezeichen + + +
Lesezeichen + + +

ezeichen + + + Lesezeichen + + + Lesezeichen + + + Lesezeichen + + + Lesezeichen + + + Lesezei

Die weltweiten Gesetze des erfolgreichen Tradings Essenzielles Wissen für alle Trader und alle Märkte