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lm ehrwürdigen Koran geoffenbarte wissenschaftliche Fakten

(ausgewählteBeispieleaus der Geologie)

VON Z.R.M.AN-NAGGAR. Ph.D.,F.I.A.S.

ProlessorIürGeologre

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DasWon "Erde" wird im HeiligenKoran461-malerwähntum dengesamten

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derVersevongeologischemInteresseinmitt€ndieser.Vielzahl von einige'lerartigerVersewerdenhierangeflihrt;siebezeugen dle

Einzelnenumfolgende

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Planeten,d€ssenäußereGesteinsschicht oderdenErdbreich oberhalbdieserHülle zu

U"."n'*". O" O*"nl

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göttlicheLauk;keit dieserOffenbarungsschrift Eshandeltsjchim

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dassunserPlanetzutiefstverworfenist' eine

grundlegendesundcha(akteristisches Merkmal

Vers86:121,der eindeutigerklä(' Tatsache.dieerstkürzlichalsein

unseresPlanetennachgewiesen u'urde'

Meerealspraktischin einkochendes Schwellen versetzt

vor kurzemals Charakteristikum aller heutigen

2. V.r, SZ,A,a., U"rti-*e

beschreibt,eineTatsache,die

OzeaneundMeere,dieg€genwärtigeineAusdehnung desMeeresbodens erfahen' üachgewiesen wurde,

v"rlä,f,

e"tge alsPflöckebeschreibt' wobeidasbreiteEndeim Boden

EndeüberderErdoberfläche zusehenist;dieFunldion

derFixierung'wasdie neuzeitliche Geologiefür die Berge

3.

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uarunf.".t'una au.,.t-ale

derBergebestehtin

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nachgewiesen bat 4. *

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tr,tn,l6il5'21:31,27:61'31:)o'41i10'50:7''7'lt25'27und79:32'die

derFixierung derErdebesteht'weil

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betonen.dassdieHauptaufgabe alerBergein

dreseuns.onstdurchschülleln wÜdc

5.Vers57:25,derdenhimmlischen(auße(errestrischen)UrsprungdesEisens

unseremPlanetenbezeugtundbetont'dassesdefactozurErdehinabgekommen

ist

eineTatsache'überdrewrrerstseiteinigenJahrzehnten Kenntnisbesitzen

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zur,tenpaare bczeichnetdicerst€zahldieNrmmdrdesKoranAbschniltes (oderdersure)- drc

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Der HeiligeKoranist im Grundeein BuchderRechtleitung,geoffenbartvom Schöpfer(gepriesenseiER!) um Bereicheanzusprechen,denendermenschliche Intellektnichtauf denGrundkommenkam. wie beispielsweisedie Essenzdes Glaubens,die Anbetungshandlungen,der ethischeKodex oderdie Regelnund Bestimmungen,die die verschiedenenzwischenmenschlichenVerhaltensweisen bestimmen.

NebendieserRechtleitungbeziehtsich der gloneicheKoranin zahlreichen, und zwarin über 1.400Versenauf denKosmos(auf die Erdeund die Himmel ebensowie aufvielederenKomponenten,BewohnerundPhänomene).Derartige Erwähnungenstehenim Zusammenhangmit dem Bezeugender unbegrenzten Macht,desunbegrenztenWissensundderunbegrenztenWeisheitdesSchöpfers, DERdemUniversumdessenExistenzverliehenhatundin derLageist diesesin Nichts aufzulösenundemeutzu erschaffen.SiebezeugenfemerdasEinsseindes Schöpfers(ohneParallelen,Partner,Ahnlichkeiten,EhefrauenoderKinder),die göttlicheNaturdesglorreichenKoranunddasProphetentumMuhammads (Allahs FriedeundSegenseienaufihml).

Folglich sind die kosnologischenKoran-Versenicht als Teilstückeeiner wissenschaftlichenInfomation per se zu veßtehen,indemes dem Menschen überlassenwäre die wissenschaftlichenErkenntnisse(durchBeobachtungund Schlussfolgerungoder Experimentieren,Observationund Schlussfolgemng) übereinelangeZeitspannehinwegzu erlangen.Diesist einfachauf dieGrenzen der menschlichenSinnesowieauf die kumulativeNaturder wissenschaftlichen Erkenntnissezurückzuführen.DaderglanzvolleKorannundasWortdesSchöpfeß und somit auch absoluteWahheit ist, müssenKoran-Versemit kosmischen ReflexioneneineAnzahlabsoluterFaktenüberdasUniversumvermitteln.Von "Erde",

diesenVersensprechenvielevon der

Malc erwähntwird um den gesamtenPlaneten,dessenLithosphäreoderden ErdbereichoberhalbdieserLithosphärezu beschreiben.Die Versegeologischen

InteressesunterdiesenVersenübcrsteigen110undkönnenin die elf folgenden Kategorieneingeteiltwerden:

die im ganzenHeiligenKoran461

I

i

1) Ein VersweistdenMenschenanauf Erdenherumzureisen,seineeigenen Beobachtungenanzustellenund derartigeObservationenzu nutzenum darüberzu reflektieren,wie die Schöpfungder Erde angefangenist

(29:20).

2) EineGruppevonVersenbeziehtsichaufdasAussehenderErde(13:3;l5:l>;

26:28;39:5;50:'1;55:11;65:12;67:3;70:40-41),aufderenBewegungen

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3)

4)

3171:29'.61:31:29; 35:13;57:6;36.3'7' 2:164;3:190;l0:6;23:80;45:5;

14:33)und derenEntstehung

auch iie Himmel klar und

zurückliegenden Vergangenheit)

gebildetwurden, bevor sie

Lrhall).

weit entfemtenPositionender Steme

(21:30) und beschreibtsowohl die Erde als

deutlich dahingehend'dasssie (in deren weit

als eine Einheit (Initial-Singularität)

auseinander gerissenwurden (der sogenanntc

Versc' die die überaus

Diese Gruppebeinhaltetdarüberhinaus

(56:75-76),die expandierende Natur

desUniversums (51 :47),die gaslomige Natur desfrühzeitlichenHimmels

(Universums)

is,l7-18,10,65:t5:85:20:6;21:16;25:59:26:24;30:8; 32:4;37:5;38:10' i7 und66;43:85;44:7und38;46:3:50:38:78:37)sowiediekonzentrischc NatursowohlderHimmelalsauchderErde(desUniversums) (67:3:7l: l5;

65:12)betonen.

(41:t I-12), das Vorhandenscinder interstellarenMaterie

EinVerserklärt,dassdasEisenaufdie Erdeherabgesandtwurdeund betont aufdieseWeisedcnhimmlischen (außerterrestischen)UrsprungdesEisens

in unseremPlaneten (57:25). Ein weitererVeß beschreibtdie zuticfstzerspaltcte (verworfcne)Natur der

Erde(86:12).

5) Eine Gruppe von Vetscn besclrreibteinige der erst kürzlich entdeckten ozeanografischenPhänomene,wie ctwa

a) die supererhitzteNatur einigerMceres-und Ozeanböden'die praktisch

in ein kochendesSchwellen

Alli\ iläl\on I

dcs Mecresbodens) (52:6);

versetztsind (unter Andeutung auf die

nlelwa\sec\ulksncninVcrbindungnrileillcr qu'ueilrlng

b) die vollständigeTrennung vcrschiedenet Wasscrmassen (Frisch- und

Salzwassercbenso wieSalzwasservcrschiedenerZusammensctzungen)'

die sich entwederüberhauptnicht oder auf Grund ciner konstanten

Präsenz unpassierbarcr Barrieren (25:53r 55:l9-20);

niemals lniteinander vemlschen

c) die Vielfültigkeit von Finstemissen, die sich in den größtcn Tiefeü

Ozeanendurch tiefgelegeneStrömungen'die durch von Wolken

von

gekröntenOberflächenströmungen überlagcrtsind' ergcben(24:40)-

6)

Ein Versbeschreibtdie Berge als Pflöcke oder Pldhle (78:7) und betont derenrelativgeringcnErhcbungcnüberder Erdeim Vergleichzu ihrcn viel

tiefereingegrabenenTeilcn

kontinentalerMassenals

(',Wurzeln")sowiedercnRollebeiderFixierung

auch des gesamtenPlaneten-Diese Rolle wird

unterstichenin neunwciterenVersen.die hinsichtlichderBergezusätzliche

Funktionen beschreiben.wic

Regenfüllenund der Bildung natürlicherOberläufelür fließendcStröme

etwa deren Anteil

bei

vorkommenclen

( l3:3;l5:19:16:15:21:31:27:61:31:10|.5017|.'71127;'79.32).lnreltlerlVers dieserGruppe fbrdert der Koran dic Mcnschcnauf übcr cinc Rcihc von Beobachtungcnirn Univcrsumnachzudenken einschließlichder Flage. wie Berge konstruien sind urn auf der Erdobelllächestehellzu können (88:19). Eine deraftige Betrachturlgsweisehat zu dcr Formulierung dcs Konzeptsder Isostasicgclührt. dasdcrzeit verwandtrvird um zu erklären. '"vamm sichdie Berge(undauchalle arderer Oberflächenerhebungen)über ih.e Urngebungcrhcbcn- In cinemweiterenVersdieserGruppe(35:27)beschreibtderKorarlBerge als eineZusamülensetzungalrsweißenundrotenStreif'enunterschiedlicher Falbschattierungenund auchausandcrcn.dic dunkelgrünbis pechschwarz sowicfarbintcnsivsind.Diesbeziehtsichklar sowohlaufdie acidischen Berge(die überwiegendaus Cranit mit unennesslichenweißenund roten Farbtönen verschiedensterSchatticrungcn zusammcngesetztsind) als auch auf die basischenbis ultrabasischenBerge(die übeNiegerldaus Basalt/Cabbro mit schwarz gcfürbtcn fcrrornagnetischenMineralicn zusammcngcsetztsind).Jededieserbedeutendenp märenGesteinsgruppen hatihrespezifischenchemischenundmineralogischenZusammensetzungen sowieihrebestimmteTenrperatlirdcrTrcnnungvon ihrcnrUrsprungsnragma. IhrcvorhcnschcndcnFarbenspiegelnsichauchin ihrensekundärenundi odertertiärenProduktellsedimenlärenundmetamorphenCesteinswiderund daherrühfl die Bedeutungdieserdrci lJaupttärbcn(wciß. rot und schwarz) bci dcr Klassitikationvon EruptivgesteinunddessenDerivaten. 7) EineVersgruppereflektiertüberdie Hydrosphärcund AtmosphärederErde, von dcncnbcidcndeutlichausgesagtwird, dasssievornInnerenderErde hinausgcpresstrvurden(79:30-31) eineTatsache.die elst in jüngster Zeit entdecktwurde. weitere Versein dieserGruppe konnnentierenden SchutzcharaktcrdcrAhrosphärcfür dasLebenaulderErde (21:32; 86:ll) odcrdic absoluteFinsternisdesWeltraums(15:14-15)oderdeutenaufdie Ven-ingerungsorvohlvon Sauerstofl'gehaltalsauchatlnosphärischemDruck lnit zunehmendelHöhc hin (6:125)und betonendie glühendleuchtende Natur der erstenNächteunseresPlanetenvor der Entstehungschützender atmosphärischerSplrärcn( l7:l2). 8) Eine Gruppcvon Verscnhebt die Dünneder Erdkrustehervol(7I:I9), dic ständigeNivellierung und Degmdierungder Eldoberllächesowiedie graduelleVelände1ur1ggeografischcrDinrcnsioncndcr Kontincntalmasscn urndsogardic Kontraktion dl:s gesamtenPlanetensowie die Verlomung scincrObcrfliiche ( l3:41;2l :4.1;78:6).

9)

Andere Veße belonen die Tatsachc,dass das Grundwasscrvonl Rcgen hcrrühn.undu,crfensonit ein Licht aufdenhydrogeologischenKreislauf

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(l5:22:22:18)undrviederumanderebringendasLcbcnaulErdenmitWasser

il1Zusammenlrang(21:J0i24:,15)odcrsagenetwasüberdieMöglichkeitder

Klassifizierungvon Lebensformenin eindeutigetaxonomischeEinheiten aus (6:38). WeitereVerseunterstreichendie Tatsache,dassder Schöpfungsprozess in aufeinanderfolgendenStadien,die sichüberenonnlangeZeitspannen

hinzogen,stattfand (4l:9-12;22:47 ;

l0)

32:5:usw ).

l1) Zwei VersebeschreibendasEndeunseresPlanetensowiedesgesamten

UniversumsdurchdasRückgängigmachendesProzessesderenSchöpfung (durchden sogenanntenBig Crunch) (21:104),wonachdanndasewige Universumerschaffenwerdenwird (14:48).

EinderartigesWissenstandvor dem20 JahrhundertnichtzurVerfügung,und

erstin jüngsterZeit durchsorgfiltigeAnalyse

aufeinsder

ihrer

Buchstabevorhandenist

derüberwiegendeTeil davonwird

rcchtumfangreicherBeobachtungenerlangt.DieexemplarischenBeispieledesKo-

ün weisenin dessenpräzisenundumfangreichenInfomationennur

vielgestaltigenerstaunlichenCharakteristikadieserverehrungswürdigenOffen-ba- rungsschrifthin,dassessichnämlichumdieletztegöttlicheBotschafthandeltund

auchumdieeinzige,dieseitüber14Jahrhundertenimmernochganzgenauin

geoffenbartenSpracheWortfür WortundBuchstabefür

AusderobigenErörterungergibtsichganzoffenkundig'dassdieKoran-Verse mit geologischenHinweisenmehrals I l0 betragenundsehrumfangreicherTexte zurErklärungbedürfen.Die vorliegendeSchdftkonzentriertsichauf nur einige dieserVerse.diefeststehendeanerkannteTatsachenundKonzepteaufdemGebiet

derGeologierepräsentierenundlediglichalsBeispielefür

schaffenheitdesHeiligenKoranundalseinrelevanterBeweisfür dessengöttliche

NaturundSchutzvorjeglicherVerfälschungsowiefir dieEchtheitdesPropheten- tumsMuhammads (AllahsFriedeundSegenseienaufihml) angeführtwerden'

die staunenswerte Be-

DieausgewähltenVersekönnenwir wie folgtauflisten:

Im edlenKoranlesenwir:

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OA)JIJ

Undbei der Erde und ihrem wesenhaftenZerspalten!

(Koran,Sure86,Vers12)

DieserKoran-Versstehtim Zusammenhangmit einemEid, obwohlAllah (gepriesenseiER!)natürlichüberdasLeisteneinesderartigenEideserhabenist'

Folglichhatmandiesalsein StilmittelderBetonungderbesonderenBedeutung dessenzuverstehen,womitderEid in Verbindungsteht.

Worin liegt denn nun die besondereBedeutungdes Zerspaltensunseres Planeten?

FrühereKommentatorendes HeiligenKoran sahendieseBedeutsan (eit lm durchsachgemäßesBewässernbedingtenAulbrechendesErdbodensumdenzarten grünenTriebenin FormsprießenderPflanzeneinenfreienundsicherenWegaus denkeimendenSamenlömem,die im Erdbodenvergrabensind,zu ebnen.Und diesentspricht ja auchderWirklichkeit.Wennmanein Samentomin denBoden pflanztundrichtigbewässert,beginnteszukeimenundeingrünerSprossbeginnt denErdbodenzu durchdringenundwächstzu einervoll entwickeltenPflanzemit wunderschönenBlüten,köstlichenFrüchtenund/ oderprächtigemHolzheran.Ein derartigesDuchbrechenvollziehtsichdurchwinzigeBrüche,dieim Erdreichals ErgebnisdessenAutblähensdurchHydrolyseundVerformungnachobenentstehen, bissiesichzumPunktdesAufbrechensverdünnen.

Geologenhabenindeskürzlichentdeckt,dassdie unterdenOzeanenetwa65

bis70KilometerundunterdenKontinentenetwa100-150Kilometerdickeäußcrc

GesteinsschichtderErde,alsodieLithosphäre,durcheinNetztieferVerwerfungen (oderSpaltsysteme)in zwölf harteundfesteHauptplattenin Ergänzungzu einer AnzahlkleinerPlatten(MikroplaftenoderPlättchen)zerbrochenist.DiesePlatten (AbbildungI ) treibenaufhalbflüssigen,unterdemNamenAsthenosph?he(schwache Fließzone)bekanntenformbarenSchichtenund bewegensich frei von einander weg odereinean der anderenvorbeiaufeinanderzu. An der einenKanteeiner jeden Platte(Mikoplatte) erhebtsich flüssigesFelsgestein(Magma)undbildet StreifeneinesneuenOzeanbodens,wohingegenandergegenüberliegendenKante die Plattemit der angrenzendenPlattekollidiertundsichüberdieseschiebt,so dasssiegraduellgenaudengleichenUmfangderunterihr liegendenzweitenPlatte einninrmtwie derAnteil der erstgenanntenKanteam Meeresboden(Abbildung

l) beträgt.Eine ideale,rechteckigeLithosphärenplattewürde somiteineSeite

haben,dieim mittelozeanischenSpaltsystemanwächst(diedivergenteSeite),eine gegenüberliegendeSeite,die stufenweisedenPlatzderAsthenosphäreunterhalb der überlappendenrespektivekollidierendenPlafteeinnimmt(die konvergente Seite).sowiediezweiübrigenSeiten,diesichandenangrenzendenPlattenentlang einesSystemsumwandelnderVerwerfungen(durchströmendeoderumwandelnde Verwerfungsseiten)vorbeischieben.AufdieseArtundWeiseverlagemsietrotzihrer FestigkeitständigPositionenanderOberIlächedesGlobus,unddaeinigePlatten derLithosphäremit sichKontinentetragen,driftendieentsprechendenKontinente

ebenfallsständigauseinanderoderbewegensichaufeinanderzu(Abbildungen1-9).

Abbildüngl:

Weltkartemit alerverteilungder 12größerenLitbosphär€nplatten' diedie

äußereGesttinssphäredcr Erd€(dieLithosphäre)bilden'

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At'bildung 2:

Weltkartemir der Konzenlration der

Zentren sowohlvon Erdbebcn als

auchvon vulkanischerAktivität an dcn Kant€ndcr Lithosphärenplattn'

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Abbildung 5:

Ditgramm einerKoüision zwischenzwei Kontinentphtten'

Abbildung6:

Dirgrrmm eher Kontinentspdtung, di€eineKotrtinentplatte durch die Entwicklung ein€r

Autuertung in

zwei aulbricht, gefolgt von irer

Formung einesGrabens und dsntr von

einemlinearenM€€r,dasssich nrch utrd nsch zu einem Oz€anerweit€rt'

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Abbildung7:

Dirgramm für seichte,mitrlereund tiefsitzend€trrdbeben,Vulhnismus und Subduktionin €in€rKo isionzwisch€neinGrozeanischenund einer kontinentalenPlatte.

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Abbildüng9:

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Iliagramm einer Meercsbett-Erw€iterungdurch

Divrgenzin €inemozeänisch€nSpältsyst€m

I in;erhalbcinesmittelozeanischenBerggrsts'Hi€rkönnendi€quelendenLavaström€den ozanbodenin einenBrandberdv€rset'en'

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I WeIm eine Ozeanplatteder

Lithosphzireunter eine andere Meeres- oder

Kontinentalplattegedrängtwird undderenaufsteigenderTeil zu schmelzenbeginnt,

wird dickllüssigesMagma

ge&ückt,währendleichteresund dünnflüssigesMagmaan der entgegengese en

Diese wiederum

Seite ausgeworfenwird

wachsenunterUmständenzu Subkontinentenund Kontinentenan,bindensich an mhegelegeneKontinenteanoderwerdenzwischenzwei kollidierendeKontinente gedfückt.

zwischen die kollidierenden Platten gedrängt und

mlkanische Inselbogen bildet

und

DemrtigeDivergenzenund

Konvergenzensowie das Treiben der Platten der

Lithosohäresindnichtnw aufOzeanbeckenbeschränkt,sondemtret€nauchentlang derRändersowieim Innerender Kontinenteund auchzwischendenKontinenten

Meeresgräben)sowohldesRotenMeeles

alsauchdesGolfsvon Kalifomien

proJahr.DahingegenzeigtesichalsErgebnisderKollision

derEurasischenPlattenach Einnahmeder sie

denhöchstenGipfeln, die wir heuteauf der Erde

aui DieRinnen(alsoVerlängerungenvon

erweitemsichgegenwärtigzwischen3 und6 cm

derIndischenPlattemit

trennendenozeanischenPlatte die

BildungderHimalaja-Kettemit

haben.

Verwerirngsebenen,die zehntausendiilometer auf

von65bis 150Kilometerin alle Richtungenlaufen,gehörenzu denauffallendsten

die äußereGesteinsschichtder Erde über mehl als demgesamtenGlobusdurchziehenund in einerTiefe

Charakteristikaunscrcs Planctcn. Dcn Mcnschcn sind dicsc crst nach dcm Zweiten Weltkieg aufgefallen,und man begriff sie nur im Zusammenhangmit der Plattentektolik.überdie man endgtiltigin den Sechzige{ahrel und zu Begrm dcr SiebzigerjahledesvergangenenJahrhunde s Fonrulierunger fand (vgl. Hess.

1962;1965;Morely.1963;Wilson.1963.1965.1966;McKenzie,1967;Maxwell

undandcrc.1970;Cox. 1973;Lc Pichon.1968;Lc Pichonundandcrc,l97l; Dcnnis undAt\\'atcr. 197,| und andcre).

DieseVcnvcrfllngcndcr Lithosphärcsindcin dcnGlobusumspanncndcsSystcm vol1Gräben(65 bis 150Kilornetertiefund nrehrerezehntausendKilometerlang) entlangderersich die Plattender Lithosphäreeinanderdive1ge11t,koüvergentodel aneinandervorbeigleilendverschieben.SiebildenauchKorridore,durchdiedieunter def LithosphäfefestsitzendeHitzeständigentweichenundverschiedeneMagnen in bcstirnmtenZeitabständenhinausströlDenkönnen.Flüssigeundrvenigerdichtc Magrrcnan zahlreichen.tief iIrrMantelsitzenclenheißenStellentcndicrcnzu r Aufsteigcnundbei relativerAbkühlungin Formvon heißen,Konvcktionsströnc bildcnden Rauchrvolkenzu erneutemAbsinken. Deranige Strömc tragcn die Plattcndcr Lithosphärcundbcwcgcnsicnrit_jcrvcilsdivcrgcntcn,konvergentenund gleitenderlBeziehungcnrund um den Globus.Divergenzlindet bei aulsleigendei Spitzendes Konvektionsstromesstatt, währendKonvergenzbei derensich nadr unlenneigendenKanler aullritt.

Während der !'r'ühgeschichteder-Er-dewar deren lnneres viel hcißcr'(l'as zultickzufiihfenistauftlasgrößer-eAusmaßvonHitzerückständendcrAkkumulation und der rveitaushöheIenAnzahl von raclioaktivenlsotopenwilr ctwa 2l5U und

,10K). Dahcrrvardie Konvektionviel schncllcr.und dasbctralalle del rnit ihr

verbundencnPhä omcnc (rvic bcispiclsrvcisevulkanischeAkti!ität.

Plattenbewegungen.CebilgebildendeBervegungenundkontinentaleFonnierungen oderdersogeüann1eOzean-KoDtirent-fespeklivegeosynklinale/ Gebirgebildende

Erdbeben.

Kreislaut-).

WährenddieserProzessewurdenso'"vohldieAhnosphärealsauchdicFlydrosphäre dcr Erdenachaußengepresst,esentstandendie Kontinenteals cindcutigcGebiete übcr dcrr Ozcanbccken (durch dic Vcrschnrclzungr,ulkanischcrhselbogenmit SubkontinenterloderKontincnten)und Cebirgewurdenaut'gerichtet.

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Voretwa500MillioneüJahrenwarel1diefiühenKorltinenteüberdieErdoberfläche

in Positionenzerstreut,die sich von den in der heutigenZeit eingcnorrnrenen Positioncnvollkorrrncn unterscheiden.Konvektionsströmc.dic damalsim Mantel Uosscn.fandcnihrenAbschluss.indernsie all dic chcrnaligcnKontinente(etwa

vor 200MillionenJahren)zueineneinheitlichenUrkontincnt (Pangäa) übereinem cinzigcnUrozcän(Panthalassä)zusamrncnschobcn.

1 2

Die äußere Gcsteilsschicht der Erde (odcr Lithosphärc) arbcitet \\'ie eln

Deckel.der den HitzeflussdaralllrindertausdenrErdinnemhinauszuflieljen Däs

graduelleAnsteigendieserzürückgchaltencnHitzc

örabensystefr genau in der Mitte des

nahmim Laufe der

MillionenJahren)undvon Europa (vor etwa 150Millionen Jahren)getrenntwurde

Demfolgtedie TrennungSüdamerikasvon

untlGrönlandsvon Norwegen (vor sichzu fbrmen.

produzie e cin umfangreiches

Urkontinents' und diesesClabensystem

Zeit zu, wodurch Notdameika voDNordafrika (\'or elwa 180

Afrika (vor etwa I l0 M iliionen Jahren)

et\a'a65 Millionen Jahren).als lsland begann

Als diesesAuseinanderbrcchendes Urkontinents (Pangäa)beSann'dr-alg eine

Osrwest-gerichtete Wasserstraßevom Utozean (Panthalassa)in Fomr cinesGolfs

(Tethysglnannt)

nördliche]rKontinent (Laurasia)und in ejnensüdlichen (Gondrvana)zerfiel Fine

rveitercZersplitterungbrachtedie

Zeit abereinemweitercnAuseinanderdriftenunterworfensind Der ursprüngllchc

über den Urkontinent allmählich vor' wobei dieser in einen

gegcn$ärtlgellKontinenlnlassen her\or'die.zur

Grabenist jetzt der mittlereAtlantikücken. dessenAchse inmer noch ein akli\ er

Ausgangspunktvon

gegc.'n*ariigcineAusdehnungclesMeeresbodensstafifindct (vgl El-Naggar'Z R '

andercRisszonell,cntlangderel

Basaltcrgüssenist,ähnlichlvic

1991.S.42ff' undEmiliani,C

1992.S.237f).

Ba,altrnaterralrctauqLibero4.000lm

Die

Urabenb'üchen de: V lllelolecns'cllon 'iil

deneßtenTagenderenBildulg

allmählichg;trönt.

herumund -hat dauemdäitereKrustenvon sich abgestoßcnDasAlter der ältcsten

existierendenOzeankrustegehtüberdasMesozoikum (etwa200 Millionen Jahrealt)

nichthinausundwird zur Zeil an

vemichtet.dasfastder RatedesProduzierensneuerOzeankrustean denSpalten in

derMittedesOzeansentspricht (Abbildung8-l I )

einemAusrnaß

aufbeidenSeitcnderartigerBrüchein der Erdhuste

den Tiet'enGraben

jüngste OzeankJusteist ständigum

denkonvergentenPlattenkantenin

Aul denKontinentenfindct man Vulkanc wie ctwa dic Eiizclgipi'el desBcrges Ararar(5100m ü.d.M.).denAtna(3300m),denVcsuv(1300ln),denKilimandscharo (5900m) oderdcn BergKenia (5100m) Sie sindrerbundenmit intrakatonischcn

iiefenBmchsystemen,diediegesanteFülledcr

Asthenosphäreverbundensind.Somitzersplittemsiegegenwärtigdie existierenden Kontinentein kleinereLalldmassen.

Lithosphäredurchziehenundmit der

Die obenaufgeführteErörterungnacht

es klar' dassdas grandioseNetz des

(odcrZerspalturlgcn) (65-l50 Kilometerlie0' dasden

alle Richtungenurlspannt (wobei esdre

SysremstieferVe;erfungen

GjobusmehrerczehntausendKilorneterin

äußoreGesteinsschicht,alsodic

Mikoplattcn

erstau;lichstenundbemerkenswertesten GegebenheilenunsercsPlanctendarstelit

Lithosphäre,in größcre.kleinereundkleinsrePlatten'

(Plättchen),Plattenfragmenteund Übertcste zerbricht)' ei11csder

Mid -Atlantic Rrdge

{:t;

INNERCORE

Abbitduns9:

DiagrämmcincrIleere\hc -Lr$eiterung durchDi\crCcnzin cincmozeani\chen

Spaltsysteninnerhalb€inesmitt€loz€anischcnB€rggrats.Hier könnendie queltrden

I ara\rrömedenO/canbodenin (incn Brandhcrdrer\er/cn.

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Reversedmagnelic

polarity

Mid€(Ft

+

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Abbildungt0:

DiagrammmagretischerUmkehrurgenum einenmittelozesnischenGrut, wasunsdi€ Meer€sbodenerweiterungzeigtund wiedasverwendetwerdenkannum sowohlmagnetiscbe UmkehrungenalsauchdrsAusmaßderErweiterungzu interpretier€n.

OhnediesetiefenVerwerfungssystemehättedieErdemöglicherweisegarnicht bewohnbarwerdenkönnen,undzwarganzeinfachobderTatsache,dassnurdurch diesetiefensowohlvonderAtmosphärealsauchHydrosphäreherausgepresstenund konstantneubelebtenVerwerfungenKontinenteständigaufgebautundzersplittert, Bergeenichtet,die KrusteperiodischdurchneueMineralienangereichert,die PlattenderLithosphärebewegt,dieakkumulierendeHitzeim Erdinnernnachund nachsowiefoftwährendfrei gegebenunddiegesamteDynamikunseresPlaneten eneichtwerden.KonsequenterweiseisteinderartetablierterFaktüberdieErdeflir derensowiefir unsereeigeneExistenzaufderenOberflächesoausschlaggebend, dasseresverdientimehrwürdigenKoranalseinsderZeichendesSchöpferserwähnt zu werden.UnddennochzogdieserFaktdieAufmerksamkeitderGeologenerst nachdemZweitenWeltkriegaufsichundwurdeerstumfassendin denSechziger- und SiebzigerjahrendesvergangenenJahrhundertsverstanden.Die Erwähnung diesesallgemeinanerkannten,hervorstechendenCharakteristikumsder Erde

durchdenKoranvorüber1400JahrengehörtzudenzahlreichenZeichen,dieklar

sowohldiereingöttlicheNaturdiesesbrillantenBuchesalsauchdieWahrhaftigkeit desProphetentumsvon Muhanmad(AllahsFriedeund Segenseienauf ihm!) bezeuqen.

Im edlenKoranlesenwir:

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Beimin ein kochendesSchwellen (oder auf einenrot

glühendenBoden)versetztenMeer:

(Koratr,Sures2,vers6)

DieserKomn-Versstehtebenfallsim Zusammenhangmit einemEid um die besondereBedeutungdesThemas,obdessenderEid geleistetist,heryorzuheben, da ja Allah (gepriesensei ER!) überdasLeisteneinesderartigenEidesabsolut

erhabenist-

WorinliegtnunalsodicbesondereBedeutungdesMeeres,dasin einkochendes Schwellen(oderaufeinenrotglühendenBoden)versetztist?

WasserundFeuersindmiteinanderunvereinbar.dennWasserlöschtFeueraus undFeuerversetztWasserin KochenundVerdunstong.Wiekanndannalsoeinmit WasserangelüllterOzeanineinkochendesSchwellenveßetztwerden?Einederartiae

UnverträglichkeithatdiefäihenKoran-Kommentatorendazugeflihrtzu schließen, dassdiesausschließlichamJüngstenTagpassierenkann,wobeisiesichaufeinen weiterenKoran-Versbezogen,der ein solchesEreignisausdrücklichbeschreibt (Sure 81, Vers6). Nichtsdestowenigerbeschreibtder Kontext,in demder Eid

einkochendesSchwellen (oderaufeinenrotglühendenBoden)versetzten

Beimin

Meer!"mit denfunf vorangehendenVersensteht,Tatsachen,die gegenwärtigin

derWeltunsererheutigenZeitallevorhandensind.Somithattemanemsthaftnach

eineranderenlinguistischenBedeutungdesAdjektivs,ri-*

kochendesSchwellenversetztzu suchen.Zu denlinguistischenBedeutungendie

vondiesemAdjektiv-r-r+- masgürabgeleitetsind,gehört ,,angefillt mit Wasser

undzurückgehaltenvon weiteremEindringenin die angrenzendenkontinentalen Massen'.Das ist korrekt,denndie größteheutevorhandeneSüßwassermenge (77YoallenWassersim Binnenland)bestehtin Form sehrdickerEisdeckenin denbeidenPolargebietenwie auchin Formvon Eiskappen,die zu hohenBergen erhöhtsind.Um einederartgroßeEismassezum Schmelzenzu bringenbraucht maneinenAnstiegderTemperaturderTroposphärein Höhevonnur4 bis 5 Grad CelsiusüberdemDurchschnittder Sommertemperaturen.In einemsolchenFall kanndiesesSchmelzendenWasserspiegelder heotigenMeereund Ozeaneum

masgürals in ein

etwa100Meteranheben,waswiederumausreichtdiemeistendergegenwärtigen

Ebenen,auf denender überwiegendeTeil menschlicherSiedlungenexistiert,zu

überschwemmen.NichtsdestowenigerhabenGeologenkürzlichentdeckt,dassalle jetzigen OzeaneundaucheinigeMeere(wieetwadasRoteMeerunddasArabische Meer)tatsächlichin einkochendesSchwellenversetzt,währendandere(wieetwa

dasMiftelmeer,dasSchwarzeMeerunddasKaspischeMeer)diesnichtsind-

Wie oben erwähnt,hat man bis heute mehr als 64.000 Kilometer der mittelozeanischenBergrückender um die mittelozeanischengelegenenGräben

kartografiert.Diese Ozeankämmebestehengrundsätzlichaus vulkanischem Basaltgestein,dasausdenozeanischenSpaltzonen (beiTemperaturcnvon etwa

1000GradCelsiusodersogarnochmehr)herausgeflossenist.Einderartintenstver

Vulkanismuslässtdie mittelozeanischenBergrückenentstehenund sich seitlich verbreitenundezeugtdasPhänomenderAusbreitungdesMeeresbodens.Dadiese GrabenbrücheimmerwiederdurchBasaltflüssegespeistwerden,werdenzubeiden SeitenderKamnzonennachund nachneuePlattender Ozeanlcusteerrichtet. MittelozeanischerVulkanismusentstehtdurch Erdspalten-Vulkanismus,der wiederumseinenUrsprungindenmittelozeanischenSpaltenhat,wodieOzeankruste

gespaltenwird

ausgeworfenesMagmazur Seitegedrängtwerden.Basaltströmeund -ausbrüche,

die aus Sekundämagmakammemunter dem Zentrumdes mittelozeanischen

Bergrückensgespeistwerden,strömenentlangderBergachseaus.Meercsboden-

und die sich gegenüberliegendenSeitender Spaltzonedurch

t 7

Basaltbildetdie Oberflächeder(im DurchschnittetwasiebenKilometerdicken) Ozeankrusteundbestehtin derRegelausderfolgendenSequenz(vonobennach unten):

0

lkm

Sedimente

(oben)

lkm

Pillowlava-Basalt

Gabbro-Sills.gespei"t\on Fruprivgängen{unlen)

PosteruptivePhänomene,dicdurchdieWechselwirkungphreatischerWassermassen mit verschüttetemheißen Felsgesteinheworgerufenwerdenkömen, unfassen folgende:

L Heiße Quellen, dieentstehen,wennphreatischeWassermassenin VerbindungmitrotglühendemMagmaundheißemF(]lsgesteinerhitztund mineralisiertwerden.

2.Geysire,die durch Zirkulation extrem erhitztenTiefenwassersmit direktemoder indirektemKontakt mit glühendheißemMagmaund

/ oder heißemFelsgestein(1000"Coder sogarnoch mehr) immer

wiederkehrendeEruptionenkochendenWassers(200"Codersogarnoch

mehr)darstellen. 3.Fumarolen,dieGasexhalationenvonlnit SO2,H2S,HCI undHF (inder ReihenfolgeihresVorkommens)angereichertemWasserdampfsind. 4. Solfatare,dieFumarolenmit hohemVorkommenanSchwefelgasensind, wie etwaH2S.

DiemeistendergegenwäftigenVulkanaktivitätenaufdenMeeres-und

Ozeanbödenereignensichschonseit20bis30MillionenJahren,einigesogarseit

100MillionenodernochmehrJahren (wie etwadie Kanaren).Währendderart langerPeriodenvon Aktivität wurdendie entstandenenVulkanenachundnach über einigehundertKilometervon der ständigsich emeuemdenPlattenkante hinweggerissen.Konsequenterweisewurden derartig driflende Vulkankegel unereichbarfürdieMagmasubstanz,dersiezuspeisenpflegte.Somitverschwanden diesehinweggessenenVulkankegelunderloschen.Der gegenwärtigeBodendes PazifiksenthälteinegroßeAnzahlvon versunkenen,erloschenenVulkanl(rat€m nebeneinerganzenReihevon äußerstaktivenVulkanen(Guyots),dieeinenRing

formen,derallgemeinals

"Ring

desFeuers"bekanntist.

Aus derobendargelegtenErörterungergibtsichnun,dasssichalleMeereund Ozeanemit gegenwärtigerAusdehnungdesMeeresbodenstatsächlichaufeinem Brandherdbefinden(dasheißtaufeinemdurchvulkanischeAl(tivitäthervorgerufenen rot glühendenBodenund in einembrodelndenKochen),wohingegendiesfür geschlosseneMeerenichtgilt (Abbildungen6,8 und9).

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Mid-oceanridge

Abbitdung9:

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DiagranmeinerMeeresbctt-[rweiterungdurchDivcrgenzin einemozinischenSpattsysten innerhalbeinesnitlelozeänischcnBeregrats.HierkönnendiequellendenLavaströmeden Ozeanbodenin eitr€nBrändherdvcrsetzen.

Ein derartigcsbrodelndesKochenauf dem Meeresbodenstellt sich dar in Fom von sehr heißenBasaltströmenund weiterenMaema-Auswürfen.die aus den Grabenbruch-Systemenheraussrrörnenund die Lirbosphäreder Erde auseinanderbrechenlassen.DioseSpaltenlaufenZehntausendevon Kilometern in allenRichtungenüberdengesantenGlobus,undzwarin einerTiefevon65 bis 150Kilometer,wo siedenMeeresbodenmit derextremheißenhalbflüssigen Asthenosphäreverbinden.SolassensiederartigeMeeresichtatsächlichaufeinem Brandherdbefinden(oderin einemkochendenSchwellenaufeinen rot glühendcn Boden).

DieserübemusbemerkenswerteFakt unseresPlanetenwurde erst in den Sechziger-und Siebzigerjahrendes vergangenenJahrhundertsbekannt.Die ausdrücklicheErwähnungeinesderarterstaunlichen,jedoch tiefverborgenenFakts unsererMeereundOzeanedurchdenKoranbildeteinklaresZeusnisdafür.dass diesesglorreicheBuchdasWot desSchöpfersin absolutergöttlicherLauterkeit darstellt.

Im brillantenKoranlesenwlr:

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unddieBergezuPflöcken?

(Koran,Sure78,Verse6-7)

In diesemZusamDrenhang werdeich nurdenzweitendieserbeidenVerse'also

kommentierentrotzderimmensen geologischenBedeutungdesersten

nurVeß7

Verses(Vers6), mit demich mich indesin eineranderenAbhandlungbefassen

Die Beschreibungder

Bergeals Pflöckeweistklar daraufhin' dassderartig

aufderErdoberflächesehen (wiecsauchin denmersten

Ausmaße

Dennin derRegel

Erderespektiveim Felsgestein

auffallende geomolphischeErscheinungen nicht einfachdie hoch aufragenden

Erhebungensind,diewir

gebräuchlichenGlossarenundEnzyklopädienheißt),sondemdassilüe

i-nderLithosphärederErdeebenfallsstarkhenr'orzuhebensind

ist

u"rborg"n,tur't-til.1u."ineFunktiondarinbestehteinZeltendeaufderErdoberfläche

festzuhalten.Die neuereGeologiehat nur nachgewiesen' dassalle Bergesehr

tiefieichende "Wurzeln"

auchaufdenPlaneteninsgesamtstabilisierend wirkenWaswirvondenBergenüber

Felsmassen,die in die Lithosphäre

derübenviegende Teil einesPflockesin der

besitzen,die

sowohlauf die PlattenderLithosphäre als

demBodensehen,ist

eindringenund

Eisberg-eim OzeanschwimmenBergehabenAusmaße unterderErdoberfläche'die

dasl0:bis

durchschnittlichen DichtederFelsmassenab,alrsdenenderBergzusammengesetzt

lediglichdie Spitzevon

in einemdichterenSubstrat (der Asthenosphäre) treiben'wie

l5facheihrerErhebungüberdemBodenerreichen (Dashängtvonder

dasseine "Wurzeln"

eintauchen )

ist,unddesMaterials,in

Die Bergmassemit (beiGranitikannin

durchschnittlichen spezifischen Gewicht von

mit einemversunkenen Teil

hinar.tsragenden TeilvonnureinemZehntelderGesamtlängetreibtWir sehenalso'

dassderehrwürdigeKoranmit

dieäußerenhochaufragenden ErhebungendesBergesalsauchdessensehrtiefins

einemdurchschnittlichen spezifischenGewichtvon 2'7

eineSchichtausformbaremsimatischemFels (mit einem

3,0) sinken,bis die Bergkette

mit neun Zehntelnund einem

(den "Wurzeln")

einemeinzigenWort(.rßJiautäd = Pflöcke)sowohl

ErdinnerereichendenAusmaße(wobeidieTiefedieHöhebeiweitemübers

sowiedie FunktionderBergeals (]in Stabilisierungsmittelsowohllür dengesamten Planetenalsauchfir dessenLithosphärenplattenbeschreibt.

Der vom Koran zur Bcschrcibungvon Bergen benutzteambischeAusdruck -:e üarnJ PJioclIreqpekuvesernPlurclt-\jri.Lrrtäd - Pllöclcti.t sowohlin sprachlicherals auch in wisserlschatilicherHinsicht präziscr als dcr Ausdruck ,,Wurzc1", der in unsererZeit benutztwird undnur die vcrborgencn,untcrdcr Erdc liegendenAusmaßedesBergesbeschreibt.

Die Tatsache.dassBergetief in dic Erdc rcichendeAusmaßehabenund ihle Hauptaufgabedarin bestehtdie Erde als eiDenPlanctcnsowie dic Plattendessen äußcrcr(insbesondereKontinentebildeüder)Gesteinsschichtzu stabilisiercn,ist

de

von Fachleutencrst in jüngster Zeit erkanntworden.obwolll die Wissenschafiler

EI

überdie Möglichkeit desVorhandcnseinsvon ,.Wurzeln" bei Bergenschonseitder

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zweiten Hällte des 19. Jahrhundcrtsnachgedachthaben.Den Fomationsprozess deraft tief reichenderAusmaßewic auch dic Rolle, plötzliche und ruckartiBe Bcrvcgungender Erdeund derenPlattender Lithosphärcabzuschwächcn,bcginnt man indcscrst irr Rahmen jüngerer Astronoüie und Geologiezu verstehen wle

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et$,adasgegenwärtigcKonzcptderPlattentektonik(Endeder60er-undAnfangder

Er

70er-Jahre).

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Dic BcschreibungderBergealsPllöckeim ehrwürdigenKoranvor etwavicrzchn Jahrhundcrtenund derenRollendefinierurgals,,Stabilisatoren1ürdie Erde,daruit diesenicht mit Lrns '"vanke' ist ein klaresZeugnis,dassder Kora11dasWoft des Schöpfersund MuharnnradSEIN lctztcrGcsandterist.

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Im ehrwürdigenKoran

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Und dieBerge - ER hat siefestalsNießbrauchfür euch und für euerWeideviehverankert.

(Korrn, Sure79,Verse32-33)

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ln diesenbeidenKoran-Versenwird ausdrücklich gesagt,dassdieStabilisierung derErdemittelsderenBergeein ganzbestimmtesStadiumim langenProzessder

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EntstehungunseresPlanetenwar und immer noch einenäußerstbedeutsamen FaktordarstelltumaufunseremPlanetenangemessenlebenzukönnen' NunentsehtfolgendeFrage:wie könnenBergealsein MittelderErdfixierung funktionieren?

Me obenschonerwähnt,ist die Lithosphäre (die äußereGesteinsschicht der

Erde,dieunterdenOzeanen65bis70KilometerundunterdenKontinenten100brs

150Kilometerdick ist) durchtiefeGrabensysteme in separatePlattenzerspalten'

diehinsichtlichDimensionundAussehenstarkeUnterschiedeaufueisen (Abbildungl)'

Abbildungl:

Wcltkartemit drVerteilungder 12größer€nLithosphärenplatten, diedieäulere Gesteinssphäreder Erde(di€Lithosphäre)bild€n'

Jede dieser starren äuße.en Cesteinsschichtendcr Erdc treibt in der halb flüssigen,formbar-enund schwachenZone des ErdmaDtels(der Asthenosphäre) und bewcgt sich fiei auf andereangLenzendePlatten zu odel an diese vorbei. An der Grenzc jcdcr divergierendenPlatte steigt flüssiges Magma auf und verfestigtsichum StreifencincsncucnMeeresbodenszu formen. währendan der- gegeiüberliegenden(konvcrgicrcndcn)Kante die Platte unter die angrenzende Platteabtauchtundallmäh1ichin gcnaudemgleichenUmfangwiedieAusdehnung an dergegenüberliegendenKantc in dcr darunterliegendenAsthenosphäreaufgeht Eine ideale. rechteckigeLithosphärenplatteu.ürdc somit cine Scitc haben. die in dcr miftelozeanischeiSpaltzoneanwächst(die divergenteSeite). wobei die gegcnübcrliegendeSeiteunterhalbderüberlappendenPlatte(derkonvergentellodel Subduktions-Seitelr'onderAsthenosphäreverschlLrcktwird. sowiedie zweiübrigerl Seiten,die sichan dcn angrcnzendenPlattenentlangumwandelnderVerwerfungen (dLlrchströmendeoderumr,r'andclndcVenverfungsseiten)vor-beischieben.Aufdiese Art und Weiseverlagcmdic Plattcnder Lithosphäretrotz ihrer Festigkeitständig ihre Positionenan dcr Erdobcrflächc.und da einigedieserPlattender Lithosphare mit sichKontinentetragen.driften dic cntsprcchcndcnKontinenteebenfallsständig auseinanderoderbewegei sichauf'einanderzu. wenn einc Plattculltcr cinc andcrc Plattegedrängtwird und allmählichzu schnelzenbeginnt,wild Magrna-Aktivität in Gang gcsetzt.Mehlere dickflüssige Magnas dringen ein. während leichtere und dünnflüssigcrcausgeu,orfenu,erdenund Irselbogenbilden. Diese wiederurr wachsen unter Umständcn zu Kontinenten an. binden sich an nahe gelegene Kontinente ar1odcr wcrdcn zwischcn zwei kollidierende Kontinente gedfickt. Spuren.von dencnman anninlrt, dasssiefiüher einmallnselbogenrvaren.rverden jetzl enllangder Rändersowic irn In crn viclcr heutigerKontinenteentdeckt.

Die ProzessesowohLvon Divergenzeüals auchKonvergenzenhinsichtlichder Plattcndcr Lithosphäresindnicht nur-auf Ozeaübeckenbeschdnkt. sondemtreten auch im Inncrcn dcr Kontinentesowie entlangihler Ränderauf (Abbildungen6 undll)-DieskannmanandcnRinncnirr RotcnMeerundim Golfvon Kalifomien demorrstdeLen,bei denencs sich utn AusdchnungenozeanischerSpaltenhandelt, die sichgegenwärtigzwischen3 crr pro Jahrirn ersterenFall und um 6 cm proJahr im letzterenFall errveitem.Dahingegcnzcigtcsicha1sErgebnisderKollisionder IndischenPlattemit der EumsischenPlatte (die ein stichhaltigesBeispielftir eine Kontincnt-Kontinent-Kollisionnach VeNchluckungdel sie trennendeozeanische Plattedarstcll0 dic Bildung der Himalaja-Kefteüit den höchstenGipfeln,die \\ ir heuteaufder Erdefindcn.

Erdbebensindar1allenPlattcnscitcnganznorrnal(Abbildungenf und7).

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Abbildüng6:

Diagramm€iDerKontinentspaltung' dieeineKontinetrtplrttedurchdie EntwicklungeinerAufw€rfungin zwci aülbricht, gefolgrvotreiDerForntrng

€inesGrabensunddannvonein€m linearenMeer,dasssichnrchundnach zu einemOzeanerweitert.

Abbildung8:

Dirgrrmm verschiedeoerTypenvonPlattenrindern'

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Am intensivstcn und am zcrstöredschstcnsind sie indes entlang der kollidierendenKanten.EntlangdergesamtcnLängeder divergetten Plattengrenzc kommenErdbebenmeistensin seichterFoml vor. entlangder Subduktions-Zonen

gibt es hingegenseichte,miftlere $nd tiefe Herde (bis zu einer Tiefe von 700 Kilometer).die die nach unten gerichteteBewegungder sich unter die sich über sieschiebendePlatteabtauchendenPlattcbegleiten.SeismischeEreignisselinden

ebenfallsan Verwerfungskantender Plattenstatt

an den anstoßendenPlatlen

entlangder transfomierendenVerwerfungcnvorbeigleitcnd.Plattenbcwegungen entlangderartigerVerwerfungsebenenkommet nicht kontinuierlichvor. sondemin unterbrochenen,ruckartigenStößen,die eineakkumulierteSpannungfieisetzen.

Darüberhinaus ist zu erwähnen.dasssowohl die Art und Weiseals auch die Geschwindigkeitder Bewegungenvon Lilhosphärenplattenvon Fall zu FaLl

' unterschiedlichsind. Wo die Platten schnell divergieren,breitet sich die irn DivergenzbereichausgeworfeneLava in weiterAusdehnungauf der Meeressohle

I aus und häuti sich auf um einen tief zerklüfteten breiten mittelozeanischen Bergrückenmit sanft abfallcndenHängcn zu bilden (wie etwa dic Oslpazifik- Erhcbung).Im Gegensatzdazu schafft langsamesDivergieren der Platten Zeit

für eruptierendcLavaströme,in viel höherenAufhäuftLngcnmit steil abfallendell Hängenzu aklumu]icren (wie etwa der Mittelatlantik Rückel1) DasAuslnaßder Plattenbewegungenweg von deren jeweiligen Ausbreitungsachsen (Spaltzonen) kannman leicht errechnen.indem man die Entfemungeneines jeden Paaresvoü magnetischenanomalenStreifenaufbeiden ScitenderAxialebenederAusbreitung misst. DerartigeStreifensind einfach zu identifiziercnund zuzxordnen.Da die

Entlemung j ederihrersichausbreitcndenAxialebcne gemessenwcrdenkann.istesauch

möglichdiedurchschnittlicheAusbreitungsratezu berechncn(Abbildungen9-11).

AusbreitungsratenmittclozeanischerBergrücken werden in

der Regel in

halberGröße,Plattengeschwindigkeitenvon Gräben hingcgen in vollcr Größe angegeben.Dasliegtganzeinfachdaran,dassdie Ceschwindigkeit,in dersicheine Lithosphäenplattevon ihren Ausbreituügszentrumentfemt,die halbeBewegung bei ihremZentrum darstellt,wohiügegendie volle Ausbreitungsgeschwindigkcit diejenigeist,diedifferenzialzwischendenbeiden,in derAxialebenederAusbreitung gehenntendivergierendenPlaften ist (der mittelozeanischeGraben oder dessen AxialebenederSpaltung).

Beim Studierender Plattenbewegungund Plattenkantenist nichts feststehend' dennalle Geschwindigkeitensind relativ. Ausbreitungsratenvariieren zwischen einemZentimeterpro JahrimAtlantik und etwa l8 Zentimetempro Jahrim Pazifik bei einemDurchschnittvon vicr bis fünf Zcntimetem. Dcr Pazifik breitet sich gegenwärtigoffensichtlichfast zehnnralschnellerals der Atlantik aus (vgl. Dott

undBatten.1988:167).

Abhitdung9:

Diagran|m eincrNfueresbetrErlveitcrung durch Divergrnz in einemozeanischen Spattststcu

innrrhalb cinesmittclozeanischrn Berggrars.Hicr könnendic queltcnden Layaströme den

Ozeanbod€nin cinentsrandhrrd vrrscrzen.

tlonvergenzraten zwischen platten bej

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V" Jiu"-tä'a",

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_for_m yon Bergen.Dem folgt unverzüglich d", Abkl;";;; o".

mit einer

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F;,_-'-gi;;;;;;".

infrashrktureller Auflräufungen), aber auih mit einerüeictttict"n

entkuppiung der

beidenLi;;ro;;;;;;;""

diezwischenozeanischen undkontinentalen Lithosphärenplattenstaui;;;ü;",

und ihrenHöhepunkterreichen,wennzwei

Ozeanbettes.dassiezurrennenpflegre. kollidieren.Derafiige Konti;;;;_K;;;"",_

No rstonenresuttterenrmAbschürfen aller Sedimente und sedimentären Felsen

wie auchallenFelsgesreins, dasauf

diesezwischendie beidenkollidierenden Konrinente una""rtntiU"n J" Juäu."r,

regelrechtin einl

bewegung derbetdenkollidierenden Kontinentalplatten, diezusammengesäweißt

werden -

Stößeund

Krustenverdickung (in Form von

sowiederenEindringen mittelsweitin dieTiefegerichteter Aus*"iil";-;J;;",

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en

geformtenBergketten)

iind ullg"n]"in als

wasübJ

Kontinentalnassen (oder Platteü)insofem

ihreFormationvollitandig

Derartigein die Tiefc geichtete ExteNionen dcr.Berge

bekannt

und bilden ein Vielfaches dessen'

stabilisieren die

"Bergwuüeln"

der Erde emporagt. Diese tiefreichenden "Wuüeln"

zum

als Plattenbcwegungen meistensdurch

Stillstand gebrachtwcrden' besondcrswenn dic

BergnasseinnerhalbeinesKontinentsschließlichzu einemaltcnKraton wlrd'

he

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fl.

er

Andercrseits ermöglichl

die

Vorstellung eiüer

plastischen Schicht

es

untel der äußercnCesteinsscllichtder Erde (Lithosphäre)

dasVerständnisdaflir,warumdie KontincnteübcrdasOzeanbeckenenporgehobcn

sind.warum die Kruste untcr ihlen dicker (30 bis 40 Kiloneter) ist als unterden

Ozeanen (5 bis 8 Kilometer)

150Kilometer)erheblichgrößerist alsdie der Ozeaiplatten (65bis 70 Kilorneter)

(Asthenosphäre)direkt

und warum die Dicke der Kontinentalplatten (100bis

wenigerdichtcLithosphärc (etwa

in gcnau

'0 Undzwaristdiesganzeinfachdeshalbso,weildie

,/a

'5

2,?bis 2.9g/cm') nachallgemcinerAnnahmeaufder Oberflächederdichterenund

einfacherdefomieten plastischenAsthenosphär'e (>3'5 g/ cmr) treibt

der:elben \\eiqeuie einEisbergin N4eeresge\\ässeln 'chwirrrrnt

)n

ie DanuneinmalBergesehrtiefe ,,Wurzeln"

t0 Gebietewie elwaPlateausund

haben'müssenalle andcrenerhöhten

Kontinentecntsprechende (wennauchvomAusmaß

3I

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,h

n

t,

n

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hergeringere) ,,Wurzeln" haben.diesich11achulten in dieAsthenosphäre ausbreiten

Miändeien Worten:Die

plastischenAsthenosphäre.und

Tiefeeintauchenden,,Wurzeln" festgehalten (Abbildung I 6)

gesamreLithosphäretreibtaufder

plastischcnoderhalb-

ihreerhöhtenStlukturenwerdenmittelsihrerin die

Addsh lC!

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Abbildungl6:

deräußercnGesteinsschicht

derErdemit dennachuntengerichteten

Querschnitt

ixtensionenallerObcrflächenerhebungen in FormvonPfühlenoderPflöcken

Lithosphärenplatten bewegensichentlangderErdobedlächealsReaktionaufdie

ArtundWeise.wie

8 und l5), ulterstützt durchsowohldie Rotationals auchdasSchwankender Erde um dereneigeneAchse.Es gibt in ausreichenderMengegeologische Beweiseum

die

dieHitzeströmedieRasisderLithosphäre eneichen(Abbildungen

Tatsachezu stützen,dassbeide prozesse in ferner Vergangenheit wesentlich

lntensiverabliefenund dann im Laufe der Zcit sich immer mehr

verlangsantaen.

Del|rentsptechenJ Schl manda\ontus.dcss(lic

der Erdentstehungviel schnellervonstattenging und dannmit dem stetel AiIbau

planenbeu cgrrrrginderAniang.zeit

von Bergenund Verschmelzen der

Abklingen der Plattenb$vegung rvurdernöglicherweise auchrinterstütztvon einer ständigenVerlangsamungdcr Geschwindigkeit des Drehensder Erde um deren

eigeneAchse (was zurückzllführcn ist auf den wir.kendenEinfluss der Gezeiten. was man wicderum der Anziehungskraft sowohl der Sonneals auch des Moncles zuzuschreibcnhat)_

Kontinenteständiglangsameru,urde.Diescs

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FlritE0undiryJ

Abbildune8:

DiagrammvcrschiedenerTyp;n von ptanenrändern.

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Ein weitererGrundkönnteauchein

permanentesAbnehmender

-Hitzegra'le

andieErdoberfläihe in FolgedesfestgelegtenVerbrauchs

*i"-.äi" ""ÄiJ*"m

derOueltederanigerHilzeslröme gelangenwovonmanannlmmt'dassesslcntrm

den2erfallradioaktiver flementehandell'

DieobigeErörterungzeigtdeutlich,dasseinederGrundfunktionen derBerge

damil

aufdemLind

äii.Jiri'irr,än"n ttJictriltietn

unser€sPlanetenpraktischunmöglichmachten'

in dereriRollebeslehlKontincntalmassen

7u slabtlrsieren

unoa,rraieseweisedasLebenaufderoberfläche

DieseTatsachewird

in denfolgendenKoran-Veßen betont:

i, zt',zt'it,at,zt,to,r:to.so:'/' 7'/:25-27. *d'7e:32-33

r:ä,1!,rq'l?,ii,zii

DieseVerseweisenfemerdaraufhin,dassdieäußereGesteinsschicht derrde

,i.n"ä

ausbreiretundanwächslDurchderartigeAklivilätsindsouohlAtmospnarealsaucn

äuiio.ohai" '".to" a",

i'rän*

*orden-unädi.

unddasStabilisierön der

"ä*nn"tri"t"n.O*

ä"i""ii.i"" Ä6ti*""s

wieHerineerndentrdboden gelriebenwerdenumZellkanlen7uslablll:'ieren Fin

;;;#ß;;1,;;iii;;Ä"gipio,E.,

i.ilftpfr"tenäerErdentstehungdurchintensivevulkanisch€Aktivität

gta"

hervorgepresst,-deren Lithosphäre aufgeb€utundin

"t"'t

separate

undderenLiihotphärenplanen in "int

B"ttgung t"tt"ttt

i,""

Bergbildung (Orogenese)hatdasAbschwächenclreserbewetung

Lilhosphärenplatten ja

sogardes

ganzen.rlaneren

S'abilisierenderLirhosphären[lanen tlurchBergeerfolgtmiltel'

in diesch\',acheFiießuonederfrde

{der

Asthenosphäre)'

kannnichrsrarrfinden ohncdasVorhandensein

einesviskosenplastischel MaterialsunterderäußerenGesteinsschicht derErde,

in diedieBergehineinrreiben können.Sowie nun"rn S*n

i"i.""'Ä"t".'rn"a*

Ankergrund einesHafenswirft

WindundWellenzu

umdieGefahrcndesRollensundSlfr*""ü"rr^ä'"*fl

ioiun J"n,turä.r"t

vcrmeiden,verwendet der"tr*ü,aig"

*y?ti.r

Vcnäuungen. l'e.reAnt<elumBergezubesFf,r"iU.".Oir"nlä"är,"

alr qrKer

Planetenin dessenDrehenurr

sraotstercnnrchlnurdieLirhosphärenplalten. sondemauchden -ganrcn

dieeigene-A"tr"'6fuuti-.

n"r"

ri,

.i.* li-"

_Die

Koran-Voraussage dieserFaktenvor

oesscnoprersrn

mehr als vierzehnJahrhundenen

_ bi,ldet.einklaresZeugniifur.dieTarsache,dassdiesesedleOtitrU""r.erür;h',1",

-wo.

Muhammad(AttahsFriedeund-Segcnseienarfifmf

sernergöftrichen Reinheitdarstelltund dassd-er prophet

l

SffN feiiieiöes"ra,". iri.r"

crncmauütenrrschen

Allahdicfrdc

sicaurcnberge.

eincrZeit(nämlich 570bis632n.Chr),zudcrniemandu_

Erstaü Anfangdes20.Jahrhundertsbegannendiese pnta""nng.n,

EndedesselbenJahrhundcrtswr'lr<lesiein

Ausspnrch$irdderedle prophet mitdenWortenzitiert: ,,Als

DastabilisierteER

e11!uf.b_Äganndiesehrn_undherzuwackeln.

ureser prophet. derwcderlesennochschrcibenkonnte,lebtezu

ai"r" Futt"n-*"rr.r

unJ "iJf oIrl

eineendgülligeFornullrung gebracht.

.'*"".dieineinem

,r,3"i"".Xf

ö:i3ui$if,ä,"oqffx,"if#,t"0:l1l'.,:,:;??:

l

i,i'":$:i.i]"f.il'J,lf;f,jf,crabsc'ana"roc heißreshathimmriscrren' rd'

2. *o:.ufl;:iil:,1." aurgipräg'ier SrirteunJver.fligrübelrieteVorreilerür

In diescmVerssteht:

(Yo+.J,)t}11!ö+rr ++;U

+ qlrnji;

UndWIR sandtendasEisenhinab.In

ihm sind

gewaltige Stärkeund Vorteilefür die Menschen

(Koran! Sure57,vers 2s)

Wiewir.wissen,isthinsichtlich

derZusammensetzung

Stelle(5,6

derErdeEisendasam

U"rüof,.f.,

f*t;;?.,

a"n,

*ia

meistenvorkommende Eiemcnt(mehr als35

der Erdkustestchresan viener

logischenschlussgeführt. dassderübe.wicgende TeildesEisensarri"'. g.a" un,".

frt aiesnul,

aberderFall,wie

derenKruste(heiljtin dercnKcm

,% derenGesinrtma "l,na

%). DieseB"ob".hi;;;

undMantei)verborgenseinnrss.

konntedanndiesesElementzurErde-hctuUg"aunat *

esim obenerwähntenVerssteht?Undwic

dieinnerenZonendesManteisunddesKemsvorrlrinsen?

konnteesvonder.älußerenErdkrustein

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UmdieseFragenbeantwortenzukönnen,müssenwir dieErdealseinenTeildes gesamtenKosmosbetrachten,vondemsiegetrenntwurde.Siewaralsonichteinfach eineisolierteEntität.In diesemZusammenhanghabenkürzlichkosmologische EntdeckungendenBeweisfur Folgendeserbracht:

l. Wasserstoff (das einfachsteundleichtestebekannteElement)ist bei weitem dasam meistenvorkommendeElementim beobachtetenUniversum(mit

einemAnteilvonüber74%).

2.Diesem dominierendenuniversalenHydrogen folgt

hinsichtlich des

VorkommensdasHelium(anzrveiterStellein der Listeder Elemente)mit

einemgeringerenAntell(24%).

3.Diese beidenleichtenNuklei Hydrogenund Helium bilden zusamlnen den höchstenProzentsatzdes erforschtenUniversums (mehr als 98 %), wohingegenschwerereElementenur in Spurenvorhandensind,die 1 bis2 ProzentihrerGesamtmassenichtübersteigen.Siesindlediglichstellenweise aufbestimmtenHimmelskörpemkonzenlrien.

[I DiesefundamentalenEntdeckungenhabenzuderbedeutendenSchlussfolgerung geführt,dassHydrogen-Nukleidie Basisbausteinebilden,ausdenenalleanderen

- ElementemittelsKemfusionenerschaffenwurdenund noch immer erschaffen werden.DieserProzess (derNukleosynthesederElementedurchKemfusion)ist selbsterhaltendundim Allgemeinenin hohemMaßeexotherm(dasheißteswerden überaushoheMengenanEneryiefreigesetzt)undbildetdie Quelle sehrheißerund leuchtendglühendenNaturallerSteme.ErreichtnunaberdieserProzessdieEbene derEisenproduktion,vr'irder endothem(dasheißteswird Energieverbraucht). SomitexplodiertderStementwederodererkondensiertundverschwindetallmählich bishin zum gänzlichenGlimmernund schließlichzur absolutenFinstemis(ein allgemeinals ,,Schwarzes Loch"bekannterZustand).

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as

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KemfusioneninnerhalbunsererSonne produzierenhauptsächlichHelium undeineäußerstbegrenzteAnzahlvon geringlügigschwererenElementenDer ProzentsatzdesEisensin derSonnewirdaufeinenUmfangvon0,0037ogeschätzt Dawirnunwissen,dasssowohldieErdealsauchalleanderenPlanetenundMonde inunseremSolarsystemeigentlichvonderSonnegetrenntwurden,diejakeinEisen produziert,entstandeineneueFrage:WoherkommtdieimmenseMengeEisenin unsererErde?

UnsereSonneist mit ihrer Oberflächentemperaturvon etwa 6.000'C und einerTemperatuvon etwa 15 Millionen GradCelsiusin ihrem innerenKem ein bescheidenerStem. DieseZahlen liegen weit unter den angenommenen Produkionstemperaturenfür EisenmittelsKemfusion(sieübersteigt5 X 109K). Konsequenterweisesuchteman nachanderen,wesentlichheißeren Quellen im

erforschtenUniversumals mögliche Stellenf,ir dasEntstehenvon Eisen.Eineder

ve.muteten Quellen extremerHitze war der Big

aus der unser Universum entstandensein soll. AIle Spekulationenüber dieses Ereignisgehenindesdavon aus,dasskurz nach jenem Big Bang die Materie sich in einemderartelementarenZustandbcfand,dasslediglich Hydrogenund Hehum (mit möglichen Spurenvon Lithium) hättenhervorgebrachtwerdenkönnen.Und selbstwenn Spurenvon Eisen in jencm Stadiumproduziert worden wären.dann wäre Eisen im obseryieftenUniversum gleichmäßigervenetlt worden, \.\,asaber nicht derFall ist-

Bang der Anfangseigenartigkeit,

Die TemperaturdesantinglichenUniversumseineSekundenach<JemBig Bang

wird in einer Größenordnungvon zehn Milliarden Grad Celsius uns"no.nr.r,. ln diesemlustand slellt man srchdas an0inglicheUni!ersutnin iorm erncr ständig expandierendenriesigen Rauchwolke voq die sich hauptsächlichaus Elementarformenvon Materie als auch Energie wte etwa Neutroncn, protoncn. Elektronen,Photonen,Neutrinosund ihrenjeweiligen Gegenpartikeln(oderAnti_ Partikeln)zLrsammensetzte.Gamow und anderehaben(194g) vorausgesagt,dass Strahlungenin Form von Photonenaus diesemsehr heißenfrühen Stadiumdes Universumsauch weiterhin überall im bereits erforschtenUniversum exisrenr bleibensowie ausallen Richtungcnin gleicherIntensitätkommen würden.DresE

Voraussagewurdespäter(1965)vonPenziasundWilsonalswahrnachgewiesen,und

zwar durch derenEntdeckungder kosmischenMikrowellenhintergrundstrahlung, diemit gleicherIntensitätausallenRichtungendesunsschonbekanntenUniversums

kommt

demabsolutenNullpunkt(-273.C).

rnit einerResttemperatur,die reduzieftist auflediglich ein paar Gradüber

Währendder erstendrci Minuten der GeschichteunseresUniversumssinddte Neut.onenhöchstwahrscheinlich cntwederin protonen und Elektronenzerfallen oderhabensich mit anderenNeutronenverbundenum Deuterium(oder schwercn Wasserstoff)zu bilden. was zur Heliumbildung Iühren konnte. Heliumkeme wiederum konntenteilweiseverschmelzenum Spurenvon Lithium (dem drifien Elementim Periodcnsystem)zuproduziercnMannimmlan,dasseskeinsch\ ereres alsdiesesElementgibt,dasalsErgebnisder ,.Urknall,,-Explosionerzeustworden

wärc(vgl.Weinberg.1988;Hawking,lqq0;

manauch,dassdergesamteWasserstoffdesUniversumsündderüberwiecendeTeil

dcsHeliumsunmittelbarnachdem ,,Urknall

tlelium des Universums rvahrscheinlichfortwährend aus dem Verbrennenvon WasserstoffimInnercnderMain-Sequence-Stemewie etwaunsererSonneerzeugr

Gravitation

rvurdc.Mat gehtdavonaus.dassnachder,,Urknall

Rauchrvolkenzusamrnengehlhrthat um gigantischeMateriehaufenzu formen.