Sie sind auf Seite 1von 1
Engelskreis, zwar nicht nach Kant aber wohl ihm zur Ehre aus Demokratie, Handel und internationale
Engelskreis, zwar nicht nach
Kant aber wohl ihm zur Ehre aus
Demokratie, Handel und
internationale Organisation
6 Präambeln Die bürgerliche Verfassung in jedem Staat soll republikanisch sein.“ Kants Republikbegriff ist dabei
6 Präambeln
Die bürgerliche Verfassung in jedem
Staat soll republikanisch sein.“ Kants
Republikbegriff ist dabei mit heutigem
liberal-demokratischen
Demokratieverständnissen kompatibel
Aufbau
Baut auf Metatheorien wie
.“ Dieser Friedensbund wird sich dabei
nach und nach zwischen den Völkern
entwickeln und ausbreiten und sieht
wohl am ehesten Anleihen an Dingen
wie der UN und keinem klassischem
Staatenbund.
Realismus, Liberalismus,
Konstruktivismus auf, obgleich
die Unterscheidung der Theorien
damals natürlich noch nicht gab.
Ja
3 Definitivartikel
„das Weltbürgerrecht soll auf
Bedingungen der allgemeinen Hospilität
eingeschränkt sein“
Sie müssen die Lasten des Krieges
selbst tragen und können daher nicht
willentlich in den Krieg ziehen, da es zu
große Kosten verursachen würde.
Kosten/Nutzen-Kalkül der Bürger
Regierungen streben nach Machterhalt
und eine Niederlage oder ein nicht
schnell genug errungeneer Sieg Krieg
bedeutet meist Abwahl
Strukturell-institutionalistische Ansätze
Kosten/Nutzen-Kalkül der Regierungen
republikanisch als Darstellung
- monadisch
moderner liberaler
Das parlamentarische Prozedere und
Durchexerzieren aller Bereiche nimmt zu
viel Zeit in Anspruch, wodurch
Kurzschüsse ausgeschlossen sind.
Demokratien?
Checks and Balances
Demokratien sind Recht und Anstand
gewohnt und werden es deswegen auch
nach außen tragen.
normativ-kulturelle Ansätze
Nein
Demokratien erkennen sich zwar
gegenseitig, doch bei Artfremden
herrscht Unsicherheit und schnell
entsteht ein Sicherheitsdilemma
Zwei arten von demokratischer
Frieden (Rauch)
Kosten/Nutzen-Kalkül der Bürger
Demokratien kämpfen länger und sind
bereit bis zum äußersten zu gehen.
Daher sind Demokratien sicherer.
Hasenclever spricht von
Abschreckungsfrieden.
Ewiger Frieden (Kant)
Strukturell-institutionalistische Ansätze
Kosten/Nutzen-Kalkül der Regierungen
Demokratien halten unteinander ein
Prozedere, autoritäre Regime nicht,
weswegen sie, nach Ansicht von
Demokratien schneller handeln können,
weswegen Demokratien schneller
reagieren können müssen und
Notstandsgesetze etc. einsetzen.
dyadisch
Checks and Balances
Demokratien können mit anderen
Demokratien gut, verstehen aber
Autokratien nicht und haben Angst vor
ihnen.
normativ-kulturelle Ansätze
Als self-fullfilling prophecy kann es für
Böse sachen missbraucht werden.
moralische Kritik
zentralistische Länder können schneller
zum Krieg entscheiden als förderalistisch
konstruierte Länder
Die Bevölkerung selbst kann extrem
Kriegslüstern sein, wie etwa England im
Vorfeld des 1 Weltkrieges
Demokratischer Krieg als
Kritik am Erklärungsansatz
ergänzender Teil des
demokratischen Friedens
Autokratien müssen zwar nicht sehr den
Ämterverlust fürchten, dafür ist ihr
Einsatz höher, ihr Leben.
Kritik
weitere Kritikpunkte
Spiro rechnet unsauber, indem er jedes
Jahr einzeln betrachtet. Rechnet man es
zusammen so ist die Wahrscheinlichkeit
dass es nicht zu einem Krieg zwischen
Demokratien mal kam nur noch 2 x 10 ^
-10
Spiro sieht die Tatsache, dass es bisher
nicht zu einem Krieg kam, nur in
statistischer Wahrscheinlichkeit
begründet. Seit 1980 gab es 12.0900
Dyaden und davon nur 780
demokratische Dyaden. Eine
Wahrscheinlichkeit liegt da nur von
auch versäumt er sich überhaupt
anzuschauen, wer in der Lage ist Krieg
zu führen. Da sind nämlich nur noch
rund 12% betroffen
0,2%vor.
statistische und methodische Kritik

Kants Republikbegriff ist dabei mit heutigem liberal-demokratischen Demokratieverständnissen kompatibel.

Rauch

In Kerstings Perspektive verflüchtigt sich das 'harte' Republikanismuskriterium, das in der Kriegsfrage erin besonderes, gesteigert demokratisches Entscheidungsverfahren gebietet, zu einem bloßen "Gedankenexperiment", das jeder beliebige Souverän anstellen kann und das seiner z.B. autokratischen Option nachträglich

pseudodemokratische Legitimation verleihen würde. Kersting Die Gesellschaft muss durchweg wohlhabend, am unteren ende
pseudodemokratische Legitimation
verleihen würde.
Kersting
Die Gesellschaft muss durchweg wohlhabend,
am unteren ende der Einkommensskala noch
immer gut situiert sein.
Es benötigt den vollsouveräne
Entscheidung des parlamentarischen
Gesetzgebers, die von verzerrenden
Einflüssen seitens der Regierung, der
Medien und der ökonomischen
Interessensgruppen weitestgehend
freigehalten werden müsse, sei das
einzig legitime Mittel zur Repräsentation
des (vernünftigen) Willens der
Staatsbürger.
Sie muss durch die Parteien, die Exekutive
und die Medien adäquat informiert werden.
Sie muss ein demokratisches
Herrschaftssystem besitzen, das die
Anforderungen dieser Gesellschaft ausführt
und ihr eine zureichend große
Kontrollmöglichkeit einräumt.
Diese Anforderungen dürfen auf ihrem Weg
durch den außenpolitischen
Entscheidungsprozess nicht substantiell
verändert und schon gar nicht durch die
Czempiel
Intervention von Interessensgruppen, die den
Prozess umgehen, verzerrt werden.
Das politische System muss im
Ausführungsprozess die anfallenden
Belastungen gleichmäßig unter den
Mitgliedern der Gesellschaft verteilen.
Kant fordert weder kategorisch
identitäre noch kaategorisch
repräsentative Legislationsverfahren;
weder verlangt er kategorisch einfache
Mehrheiten noch einstimmge
Abstimmungsergebnisse. Vielmehr
bilden Repräsentation und einfache
Mehrheit das eine idealferne, aber nicht
idealwidrige Extrem auf einer Skala
möglicher Gesetzgebungsverfahren, die
allesamt mit dem Autonomieprinzip
vereinbar sind, während personale
Identität und Einstimmigkeit das andere
Extrem, das Vernunftideal, markieren.
Thiele nach Rousseau
RMA

Kosten-Nutzen-Kalkül und

Machtasymmetrien

Privatarmeen

Angriffe gegen kleine, schwache Staaten

Alianzbildungen und dadurch Lastenteilung

internationale Institutionen und

Normwandel im Völkerrecht

Ablenkungskriege

(Rally-around-the-flag)

Handlungsdruck durch internationale Organisationen

Universalitätsgedanke des Völkerrechts

 

humanitäre Intervention

Konstruktivistische Gründe

Pluralität der Demokratien, die dann einfach unterschiedliche Ansichten und Positionen sehen, normale Fluktuationen

 

Weltführungsmacht

Identitätenwahrnehmung im Sinne von „wir sind eine Demokratie Plus":

Special Relationships

Mission Civilisatrice

 

Zivilmacht

Good Citizen

ferner können klassisch historische Gründe mit hinein spielen und die Erfahrungen aus der Vergangenheit mit die Debatte bestimmen.

Einzelgruppen setzen sich durch Lobbyarbeit und andere Methoden durch

sonstige

gezielte Manipulation der öffentlichen Meinung zur Kriegswilligkeit

Verhalten sich gegenüber Demokratien friedlicher Verhalten sich gegenüber Nicht-Demokratien genau wie alle anderen.
Verhalten sich gegenüber
Demokratien friedlicher
Verhalten sich gegenüber
Nicht-Demokratien genau wie
alle anderen.
Doppelbefund (Antiomien: Mangel in der These, A kann B bedeuten und nicht B)
Doppelbefund
(Antiomien: Mangel in der These,
A kann B bedeuten und nicht B)

Ewiger Frieden (Kant) .mmap - 21.05.2012 - Mindjet