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Verborgene Muster in der beruflichen Entwicklung Frauencoaching – Frauen und Lebenswelten Vortrag von Heike Haker

Verborgene Muster in der beruflichen Entwicklung

Frauencoaching – Frauen und Lebenswelten

Vortrag von Heike Haker

09.03.2009

– Frauen und Lebenswelten Vortrag von Heike Haker 09.03.2009 © Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009 1

© Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009

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Heike Haker seit 2007 Geschäftsführerin der H. HAKER CONSULTING GmbH, Einzelberatung und Managemententwicklung

Heike Haker

Heike Haker seit 2007 Geschäftsführerin der H. HAKER CONSULTING GmbH, Einzelberatung und Managemententwicklung

seit 2007 Geschäftsführerin der H. HAKER CONSULTING GmbH, Einzelberatung und Managemententwicklung

Diplom-Psychologin, systemische Therapeutin/Beraterin (hsi, SG) und Supervisorin (hsi, SG), Studium in Mainz, Mannheim, Amherst Massachusetts USA.

1989-2006 tätig in der Automobilbranche:

Personalberatung, -entwicklung, Aus-, Fort- und Weiterbildung 11 Jahre Führungskraft

© Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009

Meine Angebote © Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009 Einzelberatung: • Coaching • Standortbestimmung

Meine Angebote

Meine Angebote © Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009 Einzelberatung: • Coaching • Standortbestimmung

© Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009

Einzelberatung:

Coaching

• Standortbestimmung • Berufliche Neuorientierung
• Standortbestimmung
• Berufliche Neuorientierung

Managemententwicklung:

Führungsnachwuchs zielsicher aufbauen

Neu in der Führungsposition

Supervision

Begleiten von Veränderungsprozessen

Hauptstufen der beruflichen Entwicklung nach Schein Phase 10: Ruhestand Phase 9: Loslösung Phase 8: Schwung

Hauptstufen der beruflichen Entwicklung nach Schein

Phase 10: Ruhestand Phase 9: Loslösung Phase 8: Schwung erhalten, gewinnen oder Ausklingen lassen Phase
Phase 10: Ruhestand
Phase 9: Loslösung
Phase 8: Schwung erhalten, gewinnen
oder Ausklingen lassen
Phase 7: Krise der mittleren Jahre
Phase 6: Dauerhafte Beschäftigung und Zugehörigkeit
Phase 5: Akzeptanz
Phase 4: Grundausbildung und Sozialisation
Phase 3: Eintritt in das Berufsleben
Phase 2: Lernen und Berufsausbildung
Phase 1: Wachsen, Phantasieren und Erkennen

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Orakel von Delphi: Erkenne Dich selbst „Ist das beruflich schon alles gewesen“? © Heike Haker,
Orakel von Delphi: Erkenne Dich selbst
Orakel von Delphi: Erkenne Dich selbst

„Ist das beruflich schon alles gewesen“?

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Was bedeutet „Karriere“ nach Edgar Schein?
Was bedeutet „Karriere“ nach Edgar Schein?

„äußere“ Karriere:

beschreibt die Entwicklung des Berufslebens der betreffenden Person

„innere“ Karriere:

umschreibt, wie diese Entwicklung von dieser Person selbst eingeschätzt wird

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Wie entstand das Bild des Ankers? © Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009 „to be hooked

Wie entstand das Bild des Ankers?

Wie entstand das Bild des Ankers? © Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009 „to be hooked up

© Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009

„to be hooked up on something“

- an etwas hängen bleiben,

- sich zu einem Punkt zurück gezogen fühlen

Wie formt sich ein persönlicher Karriereanker?
Wie formt sich ein persönlicher Karriereanker?

Persönliche Begabungen

Besondere Fähigkeiten

Motive

Bedürfnisse

Werthaltungen

Fähigkeiten Motive Bedürfnisse Werthaltungen die man keineswegs aufgeben wird Karriereanker ist Abbild

die man keineswegs aufgeben wird

Werthaltungen die man keineswegs aufgeben wird Karriereanker ist Abbild des berufliches Selbstkonzeptes ©

Karriereanker ist Abbild des berufliches Selbstkonzeptes

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Die acht verschiedenen Karriereanker
Die acht verschiedenen Karriereanker

1. Technische/funktionale Kompetenz

2. Befähigung zum General Management

3. Selbständigkeit/Unabhängigkeit

4. Sicherheit/Beständigkeit

5. Unternehmerische Kreativität

6. Dienst oder Hingabe für eine Idee oder Sache

7. Totale Herausforderung

8. Lebensstilintegration

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1. Technische/funktionale Kompetenz • Einsatz des eigenen Talents „törnt „ an • Fachexperte • Spezialisierung

1. Technische/funktionale Kompetenz

• Einsatz des eigenen Talents „törnt „ an

• Fachexperte

• Spezialisierung

typische Berufe:

Ingenieurinnen, Forscherinnen, Juristinnen mit Spezialgebiet, Steuerberaterinnen, Finanzexpertinnen

Beispiel:

Lise Meitner

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2. Befähigung zum General Management • Führen • Gestalten • Verantwortung übernehmen • hohe analytische,

2. Befähigung zum General Management

• Führen

• Gestalten

• Verantwortung übernehmen

• hohe analytische, soziale, emotionale Kompetenz

typische Berufe:

Menschen in Top-Führungspositionen

Beispiel:

Rita Süssmuth

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3. Selbständigkeit/Unabhängigkeit • Eigener Rhythmus • eigene Normen als Bewertungsmaßstab typische Berufe:

3. Selbständigkeit/Unabhängigkeit

• Eigener Rhythmus • eigene Normen als Bewertungsmaßstab

typische Berufe:

„freie Tätigkeiten“, freie Berufe, Künstlerinnen

Beispiel:

Simone de Beauvoir

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4. Sicherheit/Beständigkeit • abgesichert • frei von Sorgen • sich inhaltlich ganz der Aufgabe widmen

4. Sicherheit/Beständigkeit

• abgesichert

• frei von Sorgen

• sich inhaltlich ganz der Aufgabe widmen

• Streben nach dauerhafter Beschäftigung

• berufliche Zukunft vorhersehbar

typische Berufe:

Beamtinnen, Menschen in sehr großen Unternehmen

Beispiel:

Richterin am Bundesverfassungsgericht

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5. Unternehmerische Kreativität © Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009 • etwas Eigenes auf die Beine

5. Unternehmerische Kreativität

5. Unternehmerische Kreativität © Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009 • etwas Eigenes auf die Beine

© Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009

• etwas Eigenes auf die Beine stellen

typische Berufe:

Unternehmerinnen,

Existenzgründerinnen,

Geschäftsführerinnen

6. Dienst oder Hingabe für eine Idee oder Sache • wollen Welt verbessern • Übernahme

6. Dienst oder Hingabe für eine Idee oder Sache

• wollen Welt verbessern

• Übernahme von „wertvollen“ Aufgaben

typische Berufe:

Politikerinnen, Entwicklungshilfe, Aktivistinnen bei Greenpeace, Menschen in helfenden Berufen

Beispiel:

Rosa Luxemburg und Clara Zetkin

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7. Totale Herausforderung Ellen Lohr, Rennfahrerin © Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009 • das

7. Totale Herausforderung

7. Totale Herausforderung Ellen Lohr, Rennfahrerin © Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009 • das

Ellen Lohr, Rennfahrerin

© Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009

• das Unmögliche möglich machen

• Herausforderung

• Kampf gegen widrige Umstände

typische Berufe:

Sportlerinnen,

Außendienstmitarbeiterinnen

8. Lebensstilintegration • Work-Life-Balance • Suche nach der Möglichkeit, die eigenen Bedürfnisse, die der Familie

8. Lebensstilintegration

• Work-Life-Balance

• Suche nach der Möglichkeit, die eigenen Bedürfnisse, die der Familie und die der Karriere in Einklang zu bringen

typische Berufe:

Hochschulbereich, sozialer Bereich, Selbständigkeit, im Bereiche der Kirche

Beispiel: Dr. Margot Käßmann

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Vorgehen
Vorgehen

Ausfüllen des Fragebogens zur „Bestandsaufnahme möglicher Karriere-Orientierungen“

Führen des Partnerinterviews zum Thema „Mein bisheriger Karriereverlauf“

Identifizierung ihrer persönlichen Karriereanker

Ausfüllen des Bewertungsbogens (Selbsteinschätzung) zur „Bestandsaufnahme möglicher Karriere-Orientierungen“

Vergleichen der Ergebnisse der Selbsteinschätzung mit der Reihung der Karriereanker aufgrund des Interviews

Abschließende Diskussion über die Lernchancen und die persönlichen Konsequenzen

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Häufige Fragen zum Karriereanker
Häufige Fragen zum Karriereanker

1. Kann man mehr als einen Karriereanker haben?

2. Kann sich der Karriereanker verändern?

3. Ist der Karriereanker Ausdruck dessen, was man/frau wirklich tut, oder zeigt er an, was man eigentlich tun möchte?

4. Gibt es Karriereanker, die „besser“ oder „schlechter“ sind als andere?

5. Kann man/frau eine Karriere als erfolgreich bzw. gescheitert bezeichnen?

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Empfehlungen Empfehlungen für die Weiterarbeit mit dem eigenen Karriereanker: Selbst initiativ werden 1. Lernen Sie

Empfehlungen

Empfehlungen für die Weiterarbeit

mit dem eigenen Karriereanker:

Selbst initiativ werden

1. Lernen Sie mehr über sich herauszufinden!

2. Analysieren Sie Ihre derzeitige Tätigkeit!

3. Planen Sie in die Zukunft!

4. Teilen Sie Ihre Wünsche mit!

5. Werden Sie bei der Entwicklung Ihres beruflichen Werdegangs aktiver!

© Heike Haker, www.haker-consulting.info, März 2009

Literatur Edgar H. Schein Karriereanker die verborgenen Muster in ihrer beruflichen Entwicklung 10. Auflage, 2005

Literatur

Edgar H. Schein Karriereanker die verborgenen Muster in ihrer beruflichen Entwicklung 10. Auflage, 2005 Beratungssozietät Lanzenberger Dr. Looss Stadelmann Darmstadt – Berlin - München

Martina Mörth, Imke Söller Handbuch für die Berufs- und Laufbahnberatung 2005, Vandenhoeck & Ruprecht

Brigitte Scheidt neue Wege im Berufsleben ein Ratgeber-, Kurs- und Arbeitsbuch zur beruflichen Neuorientierung 2. Auflage, 2005 Bielefeld: Bertelsmann

Eric Carle die kleinen Raupe Nimmersatt 1994, Gerstenberg Verlag

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