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Kompletter CD-Inhalt auf s166

Wie lange leben CDs, DVDs & Festplatten?

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Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg: EUR 4,70 Spanien (inkl. Balearen, Gran Canaria, Teneriffa), Portugal Cont., Italien: EUR 5,30 Griechenland: EUR 6,- Dänemark:

DKK 42,- Polen: PLN 23,- Schweiz: CHF 7,80 Kroatien: KN 50,- Schweden: SEK 44,- Slow. Republik: SKK 240,- Tschech. Republik: CZK 190,- Türkei: YTL 8,80 Ungarn: Ft 1.350,-

KN 50,- Schweden: SEK 44,- Slow. Republik: SKK 240,- Tschech. Republik: CZK 190,- Türkei: YTL 8,80
KN 50,- Schweden: SEK 44,- Slow. Republik: SKK 240,- Tschech. Republik: CZK 190,- Türkei: YTL 8,80
KN 50,- Schweden: SEK 44,- Slow. Republik: SKK 240,- Tschech. Republik: CZK 190,- Türkei: YTL 8,80
EDITORIAL Was bringen Computer in Schulen?     Thomas Pyczak Chefredakteur CHIP Computer in Schulen

EDITORIAL

EDITORIAL Was bringen Computer in Schulen?     Thomas Pyczak Chefredakteur CHIP Computer in Schulen

Was bringen Computer in Schulen?

 
Was bringen Computer in Schulen?     Thomas Pyczak Chefredakteur CHIP
Was bringen Computer in Schulen?     Thomas Pyczak Chefredakteur CHIP
 

Thomas Pyczak

Chefredakteur CHIP

Computer in Schulen machen schlau. Das haben wir landläufig angenommen und die Unter- richtsräume mit Rechnern ausgestattet. Die USA haben die digitale Revolution an Schulen ja fleißig vorgemacht. Doch jetzt kommt von jenseits des Atlantiks eine neue Botschaft: Nehmt den Teenagern die Laptops weg! Sie surfen damit viel lieber auf Pornoseiten statt dem Unter- richt zu folgen oder brav Hausaufgaben zu machen.

Porno statt Pädagogik. Die New York Times berichtet von einer geplatzten Pädagogik-Blase. Mark Lawson, Leiter einer Schulbehörde im Staate New York, sagt: „Nach sieben Jahren haben wir keinen Beleg dafür, dass der Einsatz von PCs im Unterricht die Leistung der Schüler ver- bessert hätte.“ Stattdessen tauchen die Schüler ab in Chat-Räume, üben sich im Code-Knacken, studieren Pornoseiten. Ein Zehntklässler habe gar das Sicherheitssystem der Schule gehackt und die Anleitung dazu online veröffentlicht. Zudem attestiert Lawson Schülern mit direktem Draht in die digitale Welt Konzentrationsschwäche. Eine Studie des US-Bildungsministeriums kommt zum gleichen Ergebnis: kein messbarer Unterschied bei den Leistungen der Schüler durch den Einsatz Neuer Medien. Kann man das Ergebnis einfach so stehen lassen? Bloß nicht!

Neue Lehrer braucht das Land. Meine Hypothese: Schüler treiben Unfug am Schul-Compu- ter, weil sie im IT-Unterricht unterfordert und damit schlicht gelangweilt sind. Surfen in Sperrgebieten ist nichts anderes als die digitale Fortsetzung von verbotenen Büchern oder Magazinen, die unter dem Pult gelesen werden, von Gequassel im Unterricht, von sinnfreien Zeichnungen in Schulheften. Die Schlussfolgerung, die in den USA jetzt Mode wird – Laptops wieder wegnehmen –, ist somit völliger Unsinn. Was können die Geräte dafür, dass die Lehrer in Sachen Computer längst von den Schülern abgehängt wurden? Man könnte ja auch einmal die digitale Kompetenz von Lehrern prüfen, bevor Laptops und Internet verteufelt werden.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema Computer in Schulen? Schreiben Sie mir!

Meinung zum Thema Computer in Schulen? Schreiben Sie mir! thomas.pyczak@chip.de oder www.chiplog.de NEU: Sämtliche

thomas.pyczak@chip.de oder www.chiplog.de

NEU: Sämtliche Editorials erscheinen auch auf www.chiplog.de. Um dort einen Kommen- tar zu veröffentlichen, müssen Sie nur einen User-Namen angeben. Das war’s. Sie bleiben 100-prozentig anonym, wenn Sie möchten. Probieren Sie’s aus!

Titel: 20th Century Fox aus „Stirb langsam 4.0“; iStockphoto.com, J. Wackerhausen Inhalt: S. Butschek; iStockphoto.com, A. Bryukhanova; Microsoft PR; K. Satzinger; Illustrationen: H. Fuchsloch; S. Schönberger

INHALTK. Satzinger; Illustrationen: H. Fuchsloch; S. Schönberger INHALT 07/2007 TITEL CHIP Notfall-CD 48 Das Komplett-Paket

INHALT

Illustrationen: H. Fuchsloch; S. Schönberger INHALT INHALT 07/2007 TITEL CHIP Notfall-CD 48 Das Komplett-Paket gegen

07/2007

TITEL

CHIP Notfall-CD 48 Das Komplett-Paket gegen Datenverlust: Mit diesen Tools retten Sie alle Ihre wichtigen
CHIP Notfall-CD
48 Das Komplett-Paket gegen
Datenverlust: Mit diesen Tools
retten Sie alle Ihre wichtigen Dateien
selbst dann, wenn der PC schon streikt.
Daten für die Ewigkeit
76 Wie lange halten CDs, DVDs
und Festplatten? Oft nur wenige
Jahre! Mit diesen Tipps konservieren
Sie Fotos & Filme sicher und dauerhaft.
Schutz ohne Stress
188 So sichern Sie Windows XP
oder Vista vor Hackern und
schalten die nervigen Warnhinweise
von Microsofts Betriebssystemen aus.

TEST & TECHNIK

60

Fernsehen ganz groß: 37-Zoll-TVs

Markengeräte ab 820 Euro und mit voller HD-Auflösung auf dem Prüfstand

66

Zweit-PC für null Euro

Im Test: Kostenlose Virtualisierer, die jeden PC zur sicheren Surf-Station machen

68

Drucken im Heim-Netz

Günstige Drucker für LAN und W-LAN – optimal für Familien und das Home-Office

76

Wie lange leben CD, DVD, Festplatte?

Nach zwei Jahren wird’s oft schon kritisch. So konservieren Sie Ihre Fotos, Filme und Mails

91

CPU/GPU-Guide

Behalten Sie den Überblick im Dschungel der kryptischen Prozessor-Modellnamen

96

CHIP-Dauertest: Buffalo

Leser testeten sechs Monate lang das Funk- Multimedia-Paket von Buffalo – hier ihr Fazit

98

Einzeltests Hard- und Software

30 top-aktuelle Produkte im Test

114

CHIP Top 10

Die beste Hardware und Software aus 39 Kategorien. Plus: die nützlichsten Web-Dienste

PRAXIS

174

Mobil ins Internet

Unterwegs günstig surfen: So finden Sie den optimalen Tarif und vermeiden Kostenfallen

180

Perfekte Digitalfotos

Mit diesen Tipps und kostenlosen Tools holen Sie mehr aus Ihren Bildern heraus

188

Voller Schutz für XP & Vista

Maximaler Schutz vor Viren, Hackern und Abstürzen ohne nervende Warnhinweise

194

Tuning-Tools, die wirklich helfen

Mehr Power für den PC, mehr Speed im Web, neue Funktionen für Windows – alles gratis

200

Comics selber machen

So verwandeln Sie Ihre Schnappschüsse in perfekte Comic-Zeichnungen

204

Gratis-Tools

Kostenlose Programme zum Datensichern, für die Video-Suche und geniale Internet-Dienste

210

Tipps & Tricks

Coole Kniffe für flotteres Windows, clevere Software und problemlose Hardware

CHIP-SERIE

230

CSI: Internet (Folge 6)

Stalking mit Spyware: CHIP enttarnt einen Trojaner und findet den Hacker dahinter

RUBRIKEN

3 Editorial, 12 Mailbox, 130 CHIP- Direktmarkt, 191/225 CHIP-Shop, 226 Impressum, 227 CHIP-Aktion, 232 Highlights der nächsten Ausgabe

INSIDE

Nur für Abonnenten: 24 Seiten extra

Insider-Infos, Dossiers, Reportagen u. v. m.

48

Daten retten & sichern

So holen Sie Ihre Daten nach einem Viren- angriff oder System-Crash zurück und sichern Ihren PC dauerhaft vor Datenverlust

AKTUELL

14

Kostenlos Surfen in Deutschland

Wo Sie schon heute gratis via Funknetz ins Internet kommen

16

Revolte im Internet

Blogger hebeln den Kopierschutz von HD-DVD und Blu-ray aus – mit einer Zahl

18

Die Navigations-Systeme der Zukunft

Kleiner, günstiger und schlauer: So arbeiten die Wegweiser der nächsten Generation

27

So werden Sie ausspioniert

Ab 2008 müssen alle Provider speichern, welche Webseiten Sie besuchen

28

Der eigene Fernsehsender

Neue Video-Portale setzen auf Hollywood- Filme und bieten mehr Interaktion

29

Günstige 8 Megapixel

Sonys neue Digicam für unter 300 Euro markiert den neuen Einsteiger-Standard

30

Sicherheits-News

30 Sicherheits-News

Apple-Lücke bedroht auch Windows Vista

32

Besser suchen und finden

So wollen Google, Yahoo und Microsoft ihre Suchmaschinen im Internet verbessern

33

Neue Festplatten mit Flash-Technik

Samsung spendiert seinen Harddisks mehr Flash-Speicher, um sie schneller zu machen

34

Technik-Lexikon: Windows-Aktivierung

Microsoft versucht Raubkopien von Vista zu blocken – CHIP erklärt die Technik dahinter

36

Stream Catcher umgeht DRM

Ein neues Tool nimmt alle Filme auf, die Sie auf Ihrem Bildschirm sehen

37

Handy mit Diebstahl-Schutz

Das SGH-U600 meldet sich, wenn es gestohlen wurde und verrät den Dieb

38

Brennpunkt: Urlaubsplanung im Web

Die besten Internet-Seiten, Tipps und Fakten für die eigene Traumreise

42

Neues Gesetz gegen Abmahn-Wahn

Privatpersonen entkommen mit einer kleinen Pauschale den hohen Abmahnkosten

43

Preiskampf um Drucker-Tinte

Hewlett-Packard will die Kartuschen-Refiller aus dem Markt drängen

44

CHIP-Radar: Videorecorder

Ob per Festplatten-Recorder oder im Web – TV-Sendungen zeichnet man digital auf

45

PC-Kaufcheck

So erkennen Sie, ob ein PC-Angebot wirklich preisgünstig ist – oder einfach nur billig

wirklich preisgünstig ist – oder einfach nur billig SOFTWARE AUF HEFT-CD/DVD TESTINDEX: 225 PRODUKTE S 10
wirklich preisgünstig ist – oder einfach nur billig SOFTWARE AUF HEFT-CD/DVD TESTINDEX: 225 PRODUKTE S 10

SOFTWARE AUF HEFT-CD/DVD TESTINDEX: 225 PRODUKTE S 10

INHALT 225 PRODUKTE IM TEST
INHALT
225 PRODUKTE IM TEST
INHALT 225 PRODUKTE IM TEST HARDWARE 3D-NAVIGATION 3Dconnexion SpaceNavigator   .106 DESKTOP-CPU S 50

HARDWARE

3D-NAVIGATION 3Dconnexion SpaceNavigator

 

.106

DESKTOP-CPUS 50 Prozessoren von AMD und

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DIGITALKAMERA

 

Nikon D40x (SLR bis 1.000 )

 

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DVD-RECORDER (MIT FESTPLATTE)

 

LG RH-278H, Panasonic DMR-EH575, Panasonic DMR-EX87, Philips DVDR-7310H

 

.120

Samsung DVD-HR738

101

FESTPLATTE EXTERN (2,5")

 

QNAP QBack-25 (60 GB)

 

.103

Seagate FreeAgent Go

.120

FESTPLATTE EXTERN (3,5")

 

Seagate FreeAgent

 

.100

GPUS 50 Grafik-Prozessoren von ATI und Nvidia

 

.94

GRAFIKKARTEN (PCI-EXPRESS)

 

MSI NX8500GT-TD256E

 

.122

MSI

.100

HANDY LG Prada (KE 850)

 

.100

Nokia E65

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. Sony Ericsson K550i

Nokia

N95 .

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.103

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LCD-FERNSEHER 37 ZOLL

Acer AT3705W-MGW, Amoi LC37AF1E, Andersson Y90HD, BenQ VL3735, JVC LT-37R71BU, LG 37LE2R, Loewe Spheros R37Full-HD+, Philips 37PF9731D, Samsung LE 37S71B, Toshiba 37X3030DG

MOBIL-CPUS

.60

50 Notebook-Prozessoren von AMD und

93

MP3-MIKRO-ANLAGE Thomson Intuiva CS806

.104

MP3-PLAYER (BIS 1 GB)

Teac MP-360 (1 GB), Teac MP-450 (1 GB), Technisat Digitaler MP4-Player

.122

MP3-PLAYER (2 BIS 15 GB)

Creative Labs Zen V (4 GB)

.124

Creative Labs Zen V Plus (8

.106

Sony NW-A808 (8 GB)

.102

MP3-PLAYER (20 GB UND MEHR) Archos 204 NETZDRUCKER

.124

Laserdrucker (S/W): Lexmark E120n (der Preiswerteste im Netz), Samsung ML-2571N (der Beste im Netz) Multifunktions-Drucker: Brother DCP-540CN (der Preis- werteste im Netz), Canon Pixma MP600R (der Beste im Netz)

Tintenstrahl-Drucker: HP Deskjet 6940 (der Preiswerteste im

Netz), HP Officejet Pro K5400dn (der Beste im

.68

Heft-CD/DVD im Juli

VOLLVERSIONEN & MEHR

Test: 37-Zoll-TVs 60 Fernsehen ganz groß: Markengeräte ab 820 Euro mit voller HD-Auflösung auf dem
Test: 37-Zoll-TVs
60 Fernsehen ganz groß:
Markengeräte ab 820 Euro mit
voller HD-Auflösung auf dem Prüfstand.
Zweit-PC für null Euro
66 Mit Virtualisierungs-Tools zum
kostenlosen Zweit-System,
perfekt zum Surfen und Software testen.
Drucken im Heim-Netz
68 Günstige Drucker für LAN oder
W-LAN ruckzuck ins Netzwerk
einbinden – so geht’s ganz einfach.
ins Netzwerk einbinden – so geht’s ganz einfach. 3 Vollversion: Burning Studio 6 Daten, Filme und

3 Vollversion: Burning Studio 6 Daten, Filme und Musik brennen

3

CHIP Notfall-CD/DVD Das ultimative Komplett-Paket zum Retten und Sichern wichtiger Daten

3 Vollversion: StudioLine Photo 2 Leistungsstarke Bildbearbeitung 3 Test-Version: Photoshop CS3

3

Vollversion: Paragon Partition Manager 8.0 SE Erstellt, verschiebt und kopiert Festplatten-Partitionen

Das Top-Grafik-Programm 3 Vollversion: Korallenriffe Abenteuer Tiefsee hautnah

KOMPLETTER CD/DVD-INHALT AB s 166

NOTEBOOKS (DESKTOP-ERSATZ)

Asus

.126

HP Compaq nw9440

.104

Maxdata ECO 4700IW

.126

NOTEBOOKS (MIT GRAFIKCHIP)

Acer Aspire 5685 WLMi

.99

Asus V2JE-4Q013E

.125

Schenker Notebook mySN

.125

Sony Vaio VGN-SZ4 XWN

.106

NOTEBOOK (OHNE GRAFIKCHIP)

HP Compaq

.125

STREAMING CLIENT Teac Wap-5000

.102

SUBNOTEBOOK Asus W5FE-2P023E

.126

TFTS 19 Z0LL BenQ FP93G X+

.103

LG Flatron L1953HM

.126

TFT 30 ZOLL Dell 3007WFP-HC

.102

VIDEOPLAYER Archos 704 WiFi (40 GB)

.99

SOFTWARE

AUTHORING-SOFTWARE Ulead Filmbrennerei 6 Plus . 112

BACKUP-TOOL Avanquest Perfect Image 11

 

.108

DIASHOW Aquasoft X-OOM TV Photoshow

 

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INSTANT MESSENGER ICQ 6

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110

MAILPROGRAMM RITLabs The Bat Voyager Pro

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MEDIACENTER CyberLink PowerCinema 5

 

112

Sceneo

.108

MIGRATIONS-TOOL Laplink PCmover 2.0

112

MOBILE VIDEOS Magix Filme für unterwegs 2

 

113

PACKPROGRAMM Top Systems WinZip 11.0 Pro

113

RETTUNGS-TOOLS

Cobian Backup 8.4, Drive Backup 8.0 SE, FreeUndelete 2.0, IsoBuster 2.1, Partition Manager 8.0 SE, PhotoRec 6.6

.48

SOFTWARE FÜR DIGITALFOTOS

 

Zoner PhotoStudio 9

110

VIRTUALISIERER Innotek VirtualBox, Microsoft Virtual PC 2007, VMware Server

 

.66

WEBEDITOR Incomedia Website X5 Evolution

 

113

Diese CHIP ist in drei Versionen erhältlich:

  113 Diese CHIP ist in drei Versionen erhältlich: Mit DVD Mit CD Ohne CD Die

Mit DVD

113 Diese CHIP ist in drei Versionen erhältlich: Mit DVD Mit CD Ohne CD Die erwähnte

Mit CD

Diese CHIP ist in drei Versionen erhältlich: Mit DVD Mit CD Ohne CD Die erwähnte Software

Ohne CD

Die erwähnte Software zu den Beiträgen in diesem Heft finden Sie nur in der CHIP-Ausgabe mit CD/DVD.

MAILBOX

MAILBOX

MAILBOX

Endlich Musik ohne Kopierschutz

MAILBOX Endlich Musik ohne Kopierschutz Schluss mit DRM Musik wird wieder frei CHIP 06/2007, S. 14

Schluss mit DRM

Musik wird wieder frei CHIP 06/2007, S. 14

Vielen Dank für diesen aufschluss- reichen Artikel. Ich bin ganz Ih- rer Meinung, wenn Sie schreiben, dass der Vorstoß von Apple, Mu- sik DRM-frei zu verkaufen, nicht neu ist. Trotzdem finde ich es klasse, dass Apple diesen gewal- tigen Schritt nun wagt. Denn das Risiko, weniger Musik zu verkau- fen, ist trotz allem nicht wegzu- diskutieren. Bleibt zu hoffen, dass auch andere Labels mitmachen und der Musik die Freiheit schen-

ken.

K. Schuster via E-Mail

Es ist eine Frechheit, was sich die Musikindustrie – allen vor- an Apple – leistet. Da wird man als ehrlicher Käufer jahrelang mit mangelhafter Musik (DRM) in mie- ser Tonqualität abgespeist, wäh- rend Raubkopierer ihre Songs in Top-Qualität kostenlos aus dem Web ziehen. Jetzt wird der Man- gel endlich beseitigt – und der ehrliche Käufer ist wieder der Dumme, weil er mehr zahlen soll. Das ist das völlig falsche Signal für den digitalen Musikmarkt.

Michael Danner via E-Mail

Wer macht mit im Mitmach-Web?

Editorial CHIP 06/2007, S. 7

Web 2.0 ist für mich die logische Fortsetzung eines Trends, den die FDP mal eingeläutet hat: Selbst- darstellung und Profilieren auf Teufel komm raus. Wie sonst soll sich der moderne Mensch denn

12

„Erstaunlich, dass ausgerechnet Steve Jobs das verhasste Digital Rights Manage- ment zu Fall bringen soll – schließlich gibt es kein restriktiveres Duo als seinen Musik- laden iTunes und den Musik-Player iPod.“

Kopierschutz vor dem Aus: Musik wird wieder frei, CHIP 06/2007, S. 14 Peter Weierich via E-Mail

darstellen, wenn er schon kei- nen Job mehr hat, keine Hobbys pflegt, Flatrate-Saufen liebt oder andere Randale macht. Klingt ne- gativ, aber irgendwie endet alles in einer Art Flucht in die virtu- elle Realität von YouTube, Flickr, Second Life oder Ähnlichem. Ich brauche diese Schön-Schein-Welt nicht, selbst wenn ich dann zum Außenseiter mutiere.

Siggi Pöhlmann via E-Mail

Ich bin ein großer Fan von You- Tube und sehe mir fast täglich an, wie sich manche Menschen zum Affen machen. Was mich fasziniert: Ich kann andere beob- achten. Menschen, die realistisch sind – Leute, wie du und ich. Aber selbst Inhalte zu veröffentlichen, würde mir nicht in den Sinn kommen – dafür bin ich zu faul. Wahrscheinlich gehöre ich zu den 80 oder 90 Prozent, die lieber nehmen als geben.

silberfisch auf www.chipblog.de

Ich gehöre offensichtlich nicht zu jenen Menschen, die mit Web 2.0

etwas am Hut haben. Kann aber noch werden. Im Moment finde ich es jedoch wesentlich schöner, Zeit mit meiner Frau zu verbrin- gen, im Garten zu werkeln oder mich mit Freunden zu treffen. Da- für brauche ich kein Internet.

poet-man auf www.chiplog.de

Die Idee hinter dem neuen Web 2.0 ist faszinierend. Jeder kann seine Interessen in Sekunden einem riesigen Publikum zugäng- lich machen. Und mit etwas ge- sundem Menschenverstand und Verantwortung sehe ich auch kei- ne Gefahr, dass das Internet zur rechtsfreien Anarchie-Zone wird. Ich hoffe nur, der Staat sieht das ähnlich und greift nicht zu sehr in diesen neuen und spannenden Mechanismus ein.

Anja Derenk via E-Mail

Photoshop für jedermann

Urlaubsfotos mit Neidfaktor CHIP 06/2007, S. 178

Ich muss feststellen, dass Sie wiederholt Tipps und Tricks für Fotos anhand von Photoshop er-

HILFT

HILFT

Leserbriefe

Redaktion CHIP Stichwort: Leserbrief Poccistraße 11 80336 München Fax (089) 74 64 22 74 E-Mail redaktion@chip.de Blog www.chiplog.de

74 64 22 74 E-Mail redaktion@chip.de Blog www.chiplog.de Technische Fragen Hotline (1,86 Euro/Min.) Tel (0900) 123
Technische Fragen Hotline (1,86 Euro/Min.) Tel (0900) 123 24 47 Fragen zum Heft Unser täglicher
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Web www.chip.de/shop

Alle weiteren Adressen finden Sie im Impressum auf s 226

klären. Ich frage mich nun, wel- cher Hobby-Fotograf tatsächlich dieses über 1.000 Euro teure Pro- gramm nutzt. Wenn schon Photo- shop zur Erklärung herangezogen wird, wäre es doch schön, wenn Sie zumindest entsprechende Al- ternativ-Tools aufführen würden, mit denen der Normalverbrau- cher wirklich arbeitet.

G. Flach via E-Mail

Natürlich hat nicht jeder Photo- shop. Wie wir aus unserem Leser- Feedback entnehmen können, schei- nen es aber doch recht viele zu sein. Und für die User, die das Highend-Programm von Adobe nicht besitzen, bieten wir zwei sinnvolle Lösungen an: Zum einen können Sie mit der 30-Tage-Test- version von Photoshop unsere Tipps und Tricks ausprobieren. Die Demo gibt es auf der Heft-DVD oder auf CHIP-Online. Zum ande- ren finden Sie im Artikel „50 geni- ale Foto-Tools“ auf S180 dieser Ausgabe tolle Freeware, mit der Sie mehr aus Ihren Bildern ma-

chen können.

Redaktion CHIP

Lieber gute Freeware

Wie viel Sicherheit brauchen Sie? CHIP 06/2007, S. 72

Die von Ihnen getesteten Kauf- Programme sind sicher ordent- liche Tools. Ich bevorzuge trotz- dem Freeware und würde nun gerne wissen, welches Tool den besseren Schutz bietet – Win- dows Defender oder Spybot?

Michael Gorzny via E-Mail

Spybot Search & Destroy erkennt mehr Eindringlinge. Trotzdem kann man das Tool nicht zum Gewinner küren. Der Windows Defender er- kennt Spyware, die Spybot SD nicht kennt. Für einen optimalen Schutz empfehlen wir deshalb, beide Freeware-Programme einzu-

setzen.

Redaktion CHIP

Shakira muss weg

Teure Video-Links CHIP 06/2007, S. 32

Danke für den wichtigen Hinweis in Ihrem Artikel: Ich hatte Shaki- ra-Videos auf meiner Homepage, die ich nun gelöscht habe. Als Student fehlt mir dann doch das Geld für einen Rechtsstreit.

Karl Renner via E-Mail

| CHIP.DE | JULI 2007

o: Cornelius Paas, Das Fotoarchiv; Illustration: H. FürstFot

Cornelius Paas, Das Fotoarchiv; Illustration: H. Fürst Fot AKTUELL DIGITALE STADTENTWICKLUNG Gratis Surfen in

AKTUELL

DIGITALE STADTENTWICKLUNG

Gratis Surfen in Deutschland

In den USA und Westeuropa fördern Städte den Aufbau von flächendeckendem Funk-Internet. In Deutschland ist davon noch wenig zu sehen. Das soll sich nun ändern. Von Niels Held

Vor rund eineinhalb Jahren rief Gavin Newsom, der Bürgermeister von San Francisco, verschiedene Telekommunikations-Firmen auf, der Stadt ein Angebot für einen flächendeckenden Funk-Zugang zum Internet zu machen. Das un- gewöhnlichste kam von dem dort ansässigen Unternehmen Google:

Der Suchmaschinen-Gigant bot an, die komplette Stadt mit W-LAN zu versorgen – kostenlos. Derzeit laufen in San Francisco die Vorbereitungen für die neue Drahtlos-Welt. Nach Googles Plan bekommt jeder in Reichweite ei- nen kostenlosen Zugang mit 300 KBit/s – das ist schnell genug fürs Surfen im Web und kleinere Down- loads. Auch andere US-Städte las- sen schon eine flächendeckende Grundversorgung mit Funk-Web einrichten. Wo Sponsoren wie Google fehlen, bemüht sich die öffent- liche Hand um Finanzierung; zum Beispiel durch niedrige Monats- beiträge wie in der Millionenstadt Philadelphia. Aber nicht nur in

den USA boomen die kostenlosen oder günstigen W-LAN-Zugänge für ganze Städte: In Holland stellt etwa die Stadt Leiden kostenlo- ses W-LAN zur Verfügung; und auch in London sind ganze Stadt- teile auf Kosten der öffentlichen Hand mit dem Web verbunden.

Armes Deutschland: Die Städte hinken hinterher

Und Deutschland? Auf Anfrage von CHIP räumte der Öffentlich- keits-Beauftragte der Stadt Mün- chen, Andreas Danassy, ein, dass es keine Pläne für ein kostenloses Hotspot-Netz gebe. Man habe sich sogar konkret dagegen entschie- den, erklärte Danassy. Immerhin bietet aber M-Net, eine Tochter des städtischen Energieversor- gers, diverse Internet-Dienstleis- tungen zu günstigen Preisen für die Allgemeinheit an. In Frankfurt sieht es nicht besser aus: Der Sprecher Michael Schönhofen, verantwortlich für den Internet-Bereich der Stadt:

„Der Magistrat hat festgelegt,

dass die Versorgung nicht Aufgabe der öffentlichen Hand ist.“ Allerdings sehe man auch keinen Bedarf. Denn an öffentlichen Stellen wie dem Bürgeramt stün- den ja bereits Info-Termi- nals, die den Zugriff aufs Web ermöglichen. Doch die werden kaum genutzt, versichert Schönhofen. Und den Grund dafür liefert er auch: „Die Terminals sind für die schnelle Suche nach Auskünften gedacht, sitzen kann man dort nicht.“ In den öffentlichen Bibliotheken sei das etwas anderes. Dort, wo Bürger sitzen und arbeiten, wür- den die Angebote deutlich länger in Anspruch genom- men werden. Immerhin:

Laut Schönhofer plant Frankfurt, die derzeit kos- tenpflichtigen Angebote in naher Zukunft gratis anzubieten.

Hier finden Sie Gratis-Hotspots 3 Cafés mit Gratis-Web www.cafespots.de 3 Kostenlose Hotspots weltweit
Hier finden Sie
Gratis-Hotspots
3
Cafés mit Gratis-Web
www.cafespots.de
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Kostenlose Hotspots weltweit
www.free-hotspot.com
3
Globales W-LAN-Verzeichnis
www.hotspot-locations.de
3
Public Spots in Reichweite
www.mobileaccess.de/wlan
3
Bewertete Breitband-Zugänge
www.businesshotspot.de
3
Kostenlose Bürgernetze
www.freenetworks.org
3
Übersichtskarte für Foneros
www.fon.com
Hier wohnt ein „Fonero“, der seinen Router noch nicht aktiviert hat.
Hier wohnt ein
„Fonero“, der seinen
Router noch nicht
aktiviert hat.

In Berlin ist man da weiter. Petra Schwarz, Pressesprecherin der Se- natsverwaltung für Wirt- schaft, Technologie und Frauen: „Die Senatsverwal- tung für Wirtschaft führt seit einem Jahr Gespräche mit Interessenten, um den Ausbau von flächendecken- dem W-LAN innerhalb des S-Bahn-Rings voranzutreiben.“ Natürlich wäre kostenloses W-LAN wünschenswert, es sei jedoch nicht vorstellbar, dass das Land Berlin in die Er- richtung eines solchen Netzes eigene Mittel investiert, er- klärt Schwarz gegenüber CHIP. Stattdessen hofft die hoch verschuldete Stadt auf private Investoren. Dieses Warten hat in Ham- burg zu einer absurd wirken- den Situation geführt: Bereits 2002 hatte Hamburg@Work, eine Initiative dort ansässiger Unternehmen und der Stadt, das Projekt Hotspot-Hamburg,

Dieser FON-Zugang zeigt den Besuchern ein personalisiertes Start-Portal des Betreibers.
Dieser FON-Zugang
zeigt den Besuchern
ein personalisiertes
Start-Portal des
Betreibers.
rogene Hotspot-Landschaft in Deutschland setzt sich etwa aus Gratis-Zugängen in Cafés und kostenpflichtigen Hotspots zu-

rogene Hotspot-Landschaft in Deutschland setzt sich etwa aus Gratis-Zugängen in Cafés und kostenpflichtigen Hotspots zu- sammen, deren Nutzung Nicht- kunden zum Beispiel bei T-Online 14 Euro für drei Stunden kostet. Die Situation ist geradezu ärger- lich: Zuhause bleibt das eigene W-LAN ungenutzt, während man sich auf Reisen den Zugang für viel Geld erkaufen muss. Genau dieser Gedanke be- wegte Martin Varsavsky Ende 2005 zur Gründung von FON. Die Firma hat sich zum Ziel gesetzt, das größte flächendeckende Hot-

Gibt Standort und Reichweite eines FON- Access-Points an. Standort und Reichweite eines FON-Hotspots, der innerhalb
Gibt Standort und
Reichweite eines FON-
Access-Points an.
Standort und
Reichweite eines
FON-Hotspots,
der innerhalb der
letzten Stunde
aktiv war.

gestartet. Das Ende kam nach drei Jahren, die rund 40 Gratis- Hotspots wurden kommerziellen Anbietern übergeben. Der offizi- elle Grund: Starthilfe für die Technologie habe man gegeben – nun sei das kommerzielle Angebot groß genug. Das gilt laut Petra Schwarz auch für Berlin: Mit gut 700 öffentlich zugänglichen W-LAN-Netzen sei die Hauptstadt Spitzenreiter in Deutschland. Das große Aber: Die Versorgung ist nicht flächendeckend, die Kosten sind nicht transparent. Die hete-

spot-Netz der Welt zu schaffen. Robert Lang, FON-Europachef zu CHIP: „Wir möchten, dass jeder zu fairen Konditionen ins Web kommt.“ Das Konzept dahinter:

Wer seinen W-LAN-Zugang mit- tels eines speziellen Routers mit anderen „Foneros“ teilt, darf im Gegenzug weltweit bei jedem an- deren Fonero gratis mitsurfen. Wer nur surfen will, ohne einen eigenen Zugang anzubieten, zahlt drei Euro pro Tag. Um das Projekt zu pushen, bietet das spanische Unternehmen jetzt deutschen

„FON überträgt das Mitmach-Prinzip des Web 2.0 auch auf Internet-Zugänge.“

Robert Lang, Europa-Chef von FON

Städten im Rahmen seiner FON- City-Initiative 5.000 Router samt Signalverstärkern an, die diese an öffentlichen Plätzen oder städ- tischen Einrichtungen aufstellen können – nur den Web-Zugang müssen die Städte bereitstellen.

Es geht auch anders: Jetzt werden die Bürger aktiv

Die Vergabe ist allerdings an die Initiative der Städte gekoppelt:

„Uns ist wichtig, dass die Städte sofort mit der Umsetzung begin- nen“, so Robert Lang. Ob die Router für eine oder zehn Städte reichen, hängt also auch davon ab, welche Stadt sich wie schnell bewirbt. „Davon abgesehen wol- len wir ja nicht flächendeckend ausbauen, sondern eine Keimzelle für die Bürgerbewegung sein“, so Lang weiter. Auch die Größen des Inter- nets scheinen an FON zu glauben:

Neben verschiedenen Invest- ment-Firmen kauften sich auch Google und Skype bei FON ein. Unter anderem in Berlin gibt es neben FON noch eine andere Alternative – Freifunker-Netze (www.freifunk.net). Sie wurden aus der Not geboren: Da in man- chen Stadtteilen wie Friedrichs- hain lange Zeit kein schnelles DSL zu bekommen war, nutzten fin-

ÜBERSICHT Mit interaktiven Karten (hier Berlin) zeigt FON den Ausbau seines Netzes an.
ÜBERSICHT
Mit interaktiven
Karten (hier Berlin) zeigt FON
den Ausbau seines Netzes an.

INTERVIEW: IST W-LAN GEFÄHRLICH?

„Strahlung wie ein Babyphone“

Ist die Strahlung eines W-LAN-Routers gefährlich für den Menschen? Die Geräte müssen die bei uns gültigen Grenzwerte einhal- ten. Die werden nach den uns bisher vorliegenden Untersu- chungen nicht überschritten, demnach entstehen also keine für den Menschen gefährli- chen Feldstärken.

Gibt es dafür gesicherte Langzeit-Forschungen? Dazu ist die Technik einfach noch viel zu jung. Um zu mög- lichen Folgen, beispielsweise einem erhöhten Krebsrisiko verlässliche Aussagen treffen zu können, sind 10 bis 30 Jah- re Beobachtung nötig.

Anbieter sagen, W-LAN- Strahlung entspräche der eines Baby-Phones. Ja, das ist tatsächlich der Strahlungsbereich, in dem sich W-LAN-Router bewegen. Die Leistung von Handys liegt um bis zu einem Faktor 20 über der einer W-LAN-Karte.

Erreicht die Strahlung einen Fußgänger vor dem Haus? Ja, aber in der Regel sind Sie als Spaziergänger weiter von

dige User die wenigen Web-Zu- gänge gemeinsam. Längere Stre- cken überbrücken die Teilnehmer sogar mit selbst gebastelten An- tennen. Inzwischen soll die Zahl der Freifunker schon bei mehre- ren Tausend allein im deutschen Raum liegen; weltweit finden sich viele ähnliche Angebote, die sich auch gegenseitig bewerben (www.freenetworks.org).

Rechtliche Probleme: Angst vor illegalen Downloads

Allerdings haben einige der Frei- funker-Netze einen entscheiden- den Nachteil gegenüber FON. An- ders als beim geschlossenen FON- System ist der Nachweis bei Rechtsverstößen bei ihnen nicht immer eindeutig zu führen. Nach einem Urteil des Landgerichts Hamburg haftet ein privater W-LAN-Betreiber für die über seinen Web-Anschluss übertra- genen Daten, etwa bei illegalen

6 FRAGEN

an Ulrich Gampl

6 FRAGEN an Ulrich Gampl Experte für elektromagne- tische Felder (Bayerisches Landesamt für Umwelt)

Experte für elektromagne- tische Felder (Bayerisches Landesamt für Umwelt)

einer W-LAN-Station entfernt und halten sich meist nur kurzfristig in der Nähe auf.

DECT-Telefone, W-LAN, Mobilfunkmasten – was, wenn man der Strahlung nicht entkommen kann? Noch fehlen Forschungsergeb- nisse, derzeit läuft aber eine Studie an der Ludwig-Maxi- milians-Universität München:

Dort tragen rund 3.000 Pro- banden, darunter Jugendliche und Kinder, ein Mobilfunk-Do- simeter, das die Feldstärken verschiedener Frequenzen wie GSM oder W-LAN aufzeich- net. Die Auswertung soll noch dieses Jahr stattfinden.

Downloads. Der auf IT-Recht spe- zialisierte Anwalt Max-Lion Keller rät deshalb: „Um im Falle eines Rechtstreits den Täter ermitteln zu können, sollte der Zugriff nur registrierten Mitgliedern angebo- ten werden.“ Eventuell ist FON aber auch für die Steuerzahler die bessere Lösung. Denn laut Robert Lang kranken viele städ- tische Projekte an zu langen Pla- nungsphasen, die Millionen Euro kosten – und am Ende nur wenige und teure Zugänge bereitstellen. FON hat inzwischen zwar die Telekom in der Anzahl der Hot- spots überholt, wird kommerzielle Anbieter aber wohl kaum kom- plett ersetzen können. Wahrschein- licher ist, dass die W-LAN-Versor- gung durch mehrere Dienstleister erreicht wird. Relativ sicher ist:

In ein paar Jahren geht’s gratis überall ins Web – richtig schnelle Highspeed-Downloads werden aber

Geld kosten.

niels.held@chip.de

AKTUELL

AKTUELL

AKTUELL

BUNDESGERICHTSHOF

Kurz notiert

3

Google mit neuer Startseite

Die Suchmaschine Google hat ihre personalisierbare Startseite in iGoogle umbenannt. Die wichtigste Neuerung: Nutzer können sich nun ihre eigenen Erwei- terungen zusammenklicken. Info: www.google.de

3

Update für TuneUp Utilities

S.A.D. hat seine Windows- Optimierungs-Suite „TuneUp Utilities 2007“ für Windows Vista fit gemacht. Mit einem kostenlosen Update bekommen alle Anwender weitere und speziell auf Windows Vista angepasste Tempo-Features spendiert. Info: www.s-a-d.de

3

Security-Seite von Microsoft

Um Nutzer schneller über Sicherheitslücken zu infor- mieren, plant Microsoft ein neues Web-Portal. Dort soll es neben Software-Updates und Hotfixes auch aktuelle Infos zu Viren geben. Info: www.microsoft.de

3

BenQ baut Handy-Sparte aus

Nach dem Aus für BenQ-Siemens soll künftig Mutterkonzern BenQ ver- stärkt Auftragsfertigungen für Mobilfunk-Provider übernehmen. Dabei wolle man mit moderner Technik Trends setzen, so Firmen- Chef Lee Kuen-yao. Info: www.benq.com

Mailen Sie uns

eBay muss

Fälscher jagen

Durch „technisch mögliche“ und „zumutbare“ Maßnahmen muss eBay verhindern, dass gefälschte Waren auf seiner Auktions-Platt- form im Web angeboten werden, fordert der Bundesgerichtshof (BGH) in einer aktuellen Urteils- begründung. Geklagt hatte der Schweizer Uhrenhersteller Rolex.

Laut Maike Fuest, Pressespreche- rin von eBay, ändert sich für das Auktionshaus im Internet nichts an seinen Geschäftsabläufen: „Wir haben mit diesem Ausgang des Verfahrens gerechnet und müs- sen nichts anders machen als bisher.“ Denn schon jetzt gehe eBay in Zusammenarbeit mit Rechteinhabern aktiv gegen Pla- giate vor. „Wir wollen unsere Kunden vor Produktfälschungen

schützen, deswegen überprüfen unsere Mitarbeiter und Filter- Programme eBay ständig nach illegalen Angeboten“, so Maike Fuest gegenüber CHIP. www.bundesgerichtshof.de

KOPIERSCHUTZ

Revolte im Internet:

AACS-Key öffentlich

Die Wächter über den Kopier-

schutz für HD-DVDs und Blu- ray haben ein Problem: Der Verschlüsselungs-Key des HD- DVD-Kopierschutzes AACS ist öffentlich – und bleibt es auch vorerst. Grund dafür ist eine kleine Revolte im Web 2.0. Ein Blog-Eintrag, der den ge- knackten Schlüssel im Klar- text enthielt, war auf der Community-Webseite Digg.com aufgetaucht. Von dort lösch- ten ihn die Betreiber auf- grund einer Unterlassungs-

verfügung von Advanced Ac- cess Content System Licen- sing Administrator (AACS LA). Die verärgerten Digg-User reagierten prompt: Sie über- fluteten die ersten vier Such- seiten des Internet-Portals mit Postings zum Thema Ver- schlüsselungs-Key. Daraufhin haben die Verantwortlichen von Digg.com ihre Meinung dann geändert: Die Webseite will der AACS LA nun die Stirn bieten. Info: www.digg.com

PINNACLE STUDIO 11

Videoschnitt-Programm brennt auch HD-DVDs

OHNE WINDOWS

Dell-PCs nun auch mit Ubuntu-Linux

Der weltweit zweitgrößte PC-Her- steller Dell will seine Computer in Zukunft auf Wunsch mit Ubuntu- Linux ausliefern. Das Betriebssys- tem konnte in den letzen Jahren selbst alteingesessenen Linux-Dis- tributionen wie SuSE Marktan- teile abjagen. Das freie OS wird von Dell extra an die unterstützten Rechner-Modelle angepasst, um einen reibungslosen Betrieb zu ga- rantieren. Gerade bei Dell-PCs ist dies eigentlich unumgänglich, da das Unternehmen meist speziell angepasste Komponenten verbaut und somit die generischen Treiber der Zulieferer oft nicht laufen. Auf einer Website sammelt Dell zudem Kundenwünsche zu vorinstallier- ten Programmen; der Browser Firefox und OpenOffice liegen bis- lang weit vorn. Info: www.dell.de

Die neue Version von Pinnacle Studio soll alles besser machen als der Vorgänger – also schnel- ler starten und stabil laufen. So erhofft es sich zumindest der Hersteller. In einem ersten Test erfüllte das Tool tatsächlich diese Grundvoraussetzungen. Das ist

auch gut so, denn bis zur letzten Version Studio 10.7 wurden An- wender noch mit nervenden Ab- stürzen gequält. Doch das allein genügt freilich nicht: Die Soft- ware ist jetzt auch Vista-kompa- tibel und unterstützt zudem den direkten Upload von Videos ins Web, bislang aber nur in das Video-Angebot von Yahoo. Der Anwender kann hochaufgelöstes Videomaterial bearbeiten und anschließend beispielsweise auf eine HD-DVD brennen. Das Tool erscheint in drei Versionen: Die günstigste Variante kostet rund 50 Euro, für die Ultimate-Aus- gabe verlangt Pinnacle 130 Euro. Die Software ist ab sofort im Handel erhältlich. Info: www.pinnaclesys.com

ab sofort im Handel erhältlich. Info: www.pinnaclesys.com Sie haben eine News ent- deckt, einen Trend erkannt

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CHIP Aktuell

Poccistr. 11

80336 München

16

| CHIP.DE | JULI 2007

AKTUELL ENTWICKLUNG BMW blendet das Navi in die Windschutz- scheibe ein. Demnächst könnte das System

AKTUELL

AKTUELL ENTWICKLUNG BMW blendet das Navi in die Windschutz- scheibe ein. Demnächst könnte das System die
ENTWICKLUNG BMW blendet das Navi in die Windschutz- scheibe ein. Demnächst könnte das System die
ENTWICKLUNG
BMW blendet
das Navi in die Windschutz-
scheibe ein. Demnächst könnte
das System die Route trans-
parent über die reale Straße
projizieren (oberes Bild).

ROUTENPLANUNG

Die Navigations-Systeme der Zukunft

Die Strecke finden sie schon jetzt sicher. Nun verschmelzen die Wegweiser auch noch mit dem Handy – und werden durch Vernetzung mit dem Internet wesentlich schlauer.

Zwei Millionen Navigationsgeräte wurden 2006 in Deutschland ver- kauft, und 3,2 Millionen sollen es dieses
Zwei Millionen Navigationsgeräte
wurden 2006 in Deutschland ver-
kauft, und 3,2 Millionen sollen es
dieses Jahr werden. Die schiere
Masse allein sichert aber keine
Marktanteile – neue Funktionen
müssen her: vor allem eine bessere
Bedienbarkeit und realitätsnähe-
re Darstellung. So arbeitet etwa
die Firma Tele Atlas schon an 3D-
Karten. Die damit ausgestatteten
Navis sollen Karten wie in einem
Fahrsimulator auf dem PC zeigen:
aus Sicht des Fahrers und mit
plastischen Gebäuden.
Schlauer: Navis reagieren
sofort auf Routenwechsel
Künftig soll es sogar möglich sein,
die Realität selbst mit Infos auf-
zupeppen. Schon heute verbaut
BMW in seinen 5er- und 6er-Mo-
dellen Head-Up-Displays (HUDs),
die Navigations-Symbole auf die
Frontscheibe projizieren und es
dem Fahrer erlauben, den Blick
auf der Straße zu lassen. Bis-
lang erscheinen die Hinweise noch
zweidimensional – die nächsten
Generationen der Navigations-
Systeme sollen die Route direkt
auf die Straße „legen“. Die Evolu-
tion bei den Navis beschränkt
sich jedoch nicht auf visuelle Ver-
besserungen. Auch die Rechenzei-
ten der Geräte werden sich künf-
tig dramatisch reduzieren, wenn
eine Entwicklung der Forscher
des Max-Planck-Instituts für In-
formatik Erfolg hat: „Mit unserem
Transitknoten-System berechnen
Navigationssysteme die Route in
Zukunft bis zu 100-mal schneller
als heute“, verspricht Stefan Funke,
einer der an dem Projekt beteilig-
ten Forscher.
Navigation wird
ein unverzichtbares Feature
für alle neuen Handys.
18
TREND
TREND

Klingt unspektakulär, hilft aber, wenn man von der berechneten Strecke abweicht: Die nette Frau- enstimme aus dem Navi wird nicht mehr minutenlang zum Wenden auffordern, sondern blitzschnell auf die neue Route reagieren.

Kleiner: Handys werden zu vollwertigen Wegweisern

Besonders der Mobilfunk-Markt wächst immer stärker mit den Navigations-Systemen zusammen:

Handys wie das Nokia N95 inte- grieren schon jetzt GPS-Chips. Geht es nach Kai Oistamo, Handy- Chef bei Nokia, wird sogar bald das gesamte Nokia-Portfolio über GPS verfügen. Auch der iPod- Hersteller Apple scheint an die Navis im Telefon zu glauben: Das bald erhältliche iPhone wird mit der Karten-Software Google Maps ausgeliefert. Für Google ist die „Suche in der realen Welt“ bereits zu einem wichtigen Standbein geworden. So verwundert auch die Zusam- menarbeit mit BMW nicht: Nut- zer von BMWs Assist-Programm können über Google Maps gefun- dene Geschäftsadressen direkt

ans Auto senden. Auf Wunsch lädt das GSM-Modul wichtige Points- of-Interest nach, baut Sprach- verbindungen auf oder schickt Wegpunkte sofort als Ziel an das Navi. Kosten: 175 Euro im Jahr. In Zukunft wird verstärkt für solche Services gezahlt werden, die Preise für Geräte und Stan- dard-Software sinken dagegen. Nokia bietet seit kurzem Karten und Routenberechnungen sogar kostenlos an – zahlen müssen die User nur für Turn-by-Turn-Routing, also in Symbolen und Sprache ausgegebene Richtungsanweisun- gen. In einigen Jahren werden Karten aber vielleicht nur noch ein müdes Lächeln hervorrufen:

Wissenschaftler der Universität Osnabrück beispielsweise haben bereits den Prototypen eines Na- vi-Gürtels entwickelt, der seinen Träger durch Vibrationen in die gewünschte Richtung führt.

In der nächsten CHIP- Ausgabe finden Sie einen Vergleichstest zum Thema Navigations-Systeme Foto: BMW PR
In der nächsten CHIP-
Ausgabe finden Sie einen
Vergleichstest zum Thema
Navigations-Systeme
Foto: BMW PR

| CHIP.DE | JULI 2007

Fotos: N. Schäffler; iStockphoto.com, M. Lenny

VORRATSDATENSPEICHERUNG

So werden Sie bald ausspioniert

Ab dem 1. Januar 2008 weiß der Staat, welche Webseiten Sie be- suchen und an wen Sie E-Mails verschicken. Denn an diesem Da- tum tritt die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung in Kraft – in wenigen Wochen soll diese Richtlinie in deutsches Recht um- gesetzt werden. Die Folgen des Gesetzes:

3 Sechs Monate lang werden alle

Verbindungsdaten gespeichert, die beim Provider anfallen, wenn Sie

das Internet nutzen.

3 Nach Telefonaten erfahren die

Ermittlungsbehörden, welche Num-

mer angerufen wurde und wie

lange das Gespräch gedauert hat.

3 Bei Handys wird zusätzlich so-

gar der Standort festgehalten, an

dem Sie telefonieren. Die geplanten Überwachungs- maßnahmen sollen unter ande-

rem der Terrorbekämpfung die- nen sowie beim Aufklären von Sexual-Verbrechen helfen.

Steigende Kosten: Surfern drohen Preiserhöhungen

Aber die Überwachungs-Offensi- ve könnte schon in der Startpha- se scheitern: Denn für die Inter- net-Provider wird die Zeit knapp,

um die Forderungen des Gesetzes umzusetzen. „Es ist völlig unrea- listisch, dass die Speicherung der Verkehrsdaten von Internet- und

E-Mail-Nutzung zu diesem Zeit- punkt umgesetzt werden kann“, sagt etwa Klaus Landefeld, Vor- stand Infrastruktur und Netze

beim Verband der deutschen In- ternetwirtschaft (eco). Eigentlich sollte das neue Gesetz erst ab März 2009 in Kraft treten – wur- de aber überraschend um mehr

YAHOO! MESSENGER PLUGIN CHAMPION

Das sind die Gewinner

Zusammen mit CHIP suchte das Web-Portal Yahoo! die besten Plugins für den Yahoo! Messen- ger. Studenten der Mediadesign Hochschule für Design und Infor- matik aus Berlin, Düsseldorf und München hatten dabei die Chance, im Rahmen eines Wettbewerbs eigene Plugins zu entwickeln. An- schließend waren die CHIP-Leser gefragt: Sie konnten aus den bes- ten zwölf Entwürfen ihr persön- liches Lieblings-Plugin wählen – keine leichte Aufgabe. Am Ende setzen sich die Plugin-Entwürfe „Meine Webcam“, „inWOW“ und „Ya!Pizza“ durch. Die Entwickler der Sieger-Plugins dürfen sich über Preisgelder im Gesamtwert von 3.500 Euro freuen. Herzlichen Glückwunsch von CHIP und Yahoo! Mehr Infos zu den drei Siegern gibt es hier:

www.chip.de/plugin

1. Platz: Ya!Pizza
1. Platz: Ya!Pizza
Siegern gibt es hier: www.chip.de/plugin 1. Platz: Ya!Pizza Auf den ersten Platz wählten die CHIP-Leser das

Auf den ersten Platz wählten

die CHIP-Leser das Ya!Pizza- Plugin von Selena Fletcher, Betti Hotter, Bea Krämer und Norbert Rieger. Über ihr Plugin können Couch-Potatoes ihre Mahlzeit di- rekt aus dem Messenger heraus bestellen: einfach Pizza aussuchen oder individuell belegen, Liefer- adresse angeben und per Yahoo! Maps einen Lieferanten bestim- men. Diese Idee brachte dem Team satte 2.000 Euro Preisgeld – herz- lichen Glückwunsch!

satte 2.000 Euro Preisgeld – herz- lichen Glückwunsch! ÜBERWACHT Ab 2008 ist nichts mehr privat –
ÜBERWACHT
ÜBERWACHT

Ab 2008 ist nichts mehr privat – Verbindungsdaten

für Telefon, Web und Handy müssen die Provider dann speichern.

als ein Jahr vorgezogen. Doch ne- ben der technischen Umsetzung ist auch die Finanzierung der Dau- erüberwachung bisher unklar. So streiten sich etwa die Provider und der Staat noch darum, wer die Kosten für die Vorratsdaten- speicherung tragen soll. „Den Unternehmen sollen we- der die Kosten für die Anschaf- fung noch für den Betrieb der notwendigen Technik erstattet werden“, kritisiert Oliver J. Süme,

Vorstand Recht und Regulierung bei eco. Die Kosten für die Über- wachung werden deshalb wohl die Surfer selbst zahlen: Vor allem kleine Provider könnten zu Preis- erhöhungen gezwungen werden. Bislang fehlt ihnen meist schlicht die Technik und das Personal, um das Gesetz umzusetzen. Info: www.bmj.bund.de

Personal, um das Gesetz umzusetzen. Info: www.bmj.bund.de 2. Platz: inWOW Für tapfere Krieger entwickel- te Max
2. Platz: inWOW
2. Platz: inWOW

Für tapfere Krieger entwickel- te Max Zeitz seine Plugin-Idee „inWOW“. Den leidenschaftlichen World-of-Warcraft-Spieler nervte, dass er zum Chatten mit „Exter- nen“ das Spiel verlassen und auf den Desktop wechseln musste. inWOW schafft Abhilfe: Mit dem Plugin wird das Messenger-Fens- ter ins Spiel integriert. Auch der sonst nicht mögliche Nachrich- ten-Austausch mit feindlichen Parteien funktioniert damit. Diese Idee war Yahoo! 1.000 Euro wert.

funktioniert damit. Diese Idee war Yahoo! 1.000 Euro wert. 3. Platz: Meine Webcam Der dritte Platz
3. Platz: Meine Webcam
3. Platz: Meine Webcam
Idee war Yahoo! 1.000 Euro wert. 3. Platz: Meine Webcam Der dritte Platz und 500 Euro

Der dritte Platz und 500 Euro

Preisgeld gingen an das Team von „Meine Webcam“. Carolin Drewes, Johannes Ring, Andreas Unger und Sascha Ziegler entwickelten eine mobile Version des Yahoo! Messengers für W-LAN-Handys. Das Plugin überträgt Bild und Ton der Handy-Kamera. Design und Steuerung des Messenger-Zusat- zes wurden extra für Mobiltele- fone optimiert. Der Chatpartner benötigt nur das Plugin, um den Videostream zu sehen.

k

AKTUELL EXPRESS-WORKSHOP VIDEO-PORTALE YouTube&Co: Der eigene Fernsehsender Googles berühmte Videoclip-Plattform

AKTUELL

EXPRESS-WORKSHOP VIDEO-PORTALE

YouTube&Co: Der eigene Fernsehsender

Googles berühmte Videoclip-Plattform YouTube begeistert die Web-Welt. Doch ein Vorreiter ist das Portal nicht mehr – die Konkurrenz überrascht Surfer mit neuen Features. Von Niels Held

Es war nicht das erste – aber es ist das erfolgreichste Video- Portal: YouTube ist so populär, dass täglich rund 100 Millionen Streams von der Seite abgerufen werden. Doch technisch tritt das Portal auf der Stelle. Innovative Features und neue Ideen finden sich fast ausschießlich bei der Konkurrenz.

So locken die Neuen:

Interaktion und Profi-Inhalte

Mitbewerber wie „Kyte“ orientie- ren sich zwar am großen Vorbild, auch hier lädt der User eigene In- halte hoch oder bewertet Beiträ- ge anderer. Den Unterschied ma- chen aber interaktive Features:

etwa ein Chat direkt unter den Film-Beiträgen oder die Möglich- keit, den Videos Umfragen hinzu- zufügen. Noch viel weiter geht der Internet-TV-Anbieter Joost:

Die Macher wollen mit hochwer- tigen Beiträgen punkten – der Input stammt von Profis; selber mitmachen geht zumindest bei den Film-Beiträgen nicht. Aber Joost führt die Zuschauer den- noch zusammen: Sie können Fil- me bewerten und über einen Mes- senger miteinander chatten.

Die Übersicht behalten:

Vodpod sammelt Neuigkeiten

Neu ist der Trend zum Profi-Con- tent zwar nicht – Clipfish etwa schloss einen Vertrag mit Univer- sal Music und Sony BMG, um Musikvideos legal ins Angebot zu nehmen. Doch mit der Qualität von Joost kann keines der klei- neren Portale mithalten. Um im Wust der Angebote den Überblick zu behalten, ist eine Seite wie Vodpod.com unerläss- lich: Sie stöbert Neuheiten auf den verschiedenen Video-Plattformen auf und zeigt sie gesammelt. Die wichtigsten Features der neuen Portale stellen wir in diesem Ex- press-Workshop vor.

1 2 2 1 3 3
1
2
2
1
3
3

Joost

Vodpod

Im Gegensatz zu YouTube ist bei Joost echter Fullscreen-Dauerbetrieb möglich.

Bei Vodpod zählt nur der Inhalt, nicht wo er liegt. Der „Video-Aggregator“ lässt

Über eigene Widgets 1 lassen sich TV- seine Nutzer Videos aus allen wichtigen Sendungen nicht
Über eigene Widgets
1
lassen sich TV-
seine Nutzer Videos aus allen wichtigen
Sendungen nicht nur bewerten
2
. Chat
Communities, wie etwa YouTube, sam-
und Instant Messaging erlauben zudem
den Austausch mit anderen Zuschauern,
meln
1
und in einer Playlist
2
anderen
zur Verfügung stellen. Wer will, bindet die
die das gleiche Programm sehen
Info: www.joost.com
3
.
„Pods“ in Homepage oder Weblog ein
Info: www.vodpod.com
3
.
3
2
1
1
2
3
Kyte
5min
Bei Kyte lädt man nicht einfach Film-
chen hoch, hier produzieren die Teilneh-
Das Konzept: Die Teilnehmer erklären
in maximal fünf Minuten langen Videos

mer über ein Drag&Drop-Interface

richtige kleine Shows. So lassen sich neben Fotos zum Beispiel auch Umfragen

einbinden

Sendungen

1
1
2 3
2
3

. Zudem können Sie Live-

via Handy ausstrahlen.

Info: www.kyte.tv

, wie man etwa einen Reifen wechseltkönnen Sie Live- via Handy ausstrahlen. Info: www.kyte.tv oder Hunden das Apportieren beibringt. Die Suche der

oder Hunden das Apportieren beibringt.

Die Suche

der Themenfindung, der „Smart Player“

bietet Zeitlupe und Zoom.Die Suche der Themenfindung, der „Smart Player“ Info: www.5min.com 2 hilft Wissbegierigen bei 28 |

Info: www.5min.com

2
2

hilft Wissbegierigen bei

CREATIVE ZEN STONE

CREATIVE ZEN STONE Der neuste iPod-Shuffle-Klon Creative hat einen Mini-MP3- Player im Design von Apples iPod

Der neuste iPod-Shuffle-Klon

Creative hat einen Mini-MP3- Player im Design von Apples iPod Shuffle vorgestellt. Auch die Aus- stattung des Zen Stone erinnert an die Vorlage: Das Gerät misst mit 54 x 35 Millimetern jeweils nur knapp einen Zentimeter mehr als der iPod, hat kein Display und verfügt über 1 GByte Speicher – Platz für 250 Songs. Genau wie der iPod gibt Zen Stone MP3s

Platz für 250 Songs. Genau wie der iPod gibt Zen Stone MP3s wieder; statt AAC unterstützt

wieder; statt AAC unterstützt er allerdings das WMA-Format. Ein Spezialkabel oder eigene Soft- ware ist nicht nötig, zum Befüllen reichen das USB-Kabel und Win- dows-Bordmittel. Die Akku-Lauf- zeit gibt Creative mit 10 Stunden an. Der Zen Stone ist in sechs ver- schiedenen Farben erhältlich. Der Preis: zirka 40 Euro. Info: www.creative.com

KASPERSKY

Sicherheits-Tool in Beta-Phase testen

Der russische Anti-Viren-Spezia- list Kaspersky lädt interessierte Anwender zum Ausprobieren der neuen Version seiner Anti-Virus- und Internet-Security-Software ein. Gegenüber der Vorgängerver- sion sind in „Kaspersky Internet Security 7.0“ laut Hersteller vor allem die Heuristik der Virensu- che und der „Behaviour Blocker“ verbessert worden. Diese beiden Programm-Bestandteile sollen nun

angeblich noch bessere Ergeb- nisse liefern. Auch die Bedien- oberfläche wurde vom Hersteller übersichtlicher und im Stil von Windows Vista gestaltet. Die über- arbeitete Anwendung soll die Pri- vatsphäre noch besser schützen und auch tief im System versteck- te Rootkits effektiver erkennen. Neu in der Beta-Version ist außer- dem eine Kindersicherung. Info: www.kaspersky.com

SONY DSC-S800

Günstige 8 Megapixel

Kompaktkameras haben nun die nächste Megapixel-Stufe erreicht:

Die Hosentaschen-Cams kommen jetzt mit 8 Megapixel – wie etwa die neue Sony Cyber-shot DSC- S800. Sie schießt JPEG-Fotos mit bis zu 3.264 x 2.448 Bild- punkten, AVI-Filme werden aber nur mit 320 x 240 Pixel aufge- nommen. Dank optischem 6-fach- Zoom deckt die Cyber-shot einen Brennweitenbereich von 37 bis 222 Millimeter (umgerechnet auf Kleinbild) ab. Wie leider in der Kompakt-Klasse immer häufiger

ab. Wie leider in der Kompakt-Klasse immer häufiger JULI 2007 | CHIP.DE | üblich, hat Sony

JULI 2007 | CHIP.DE |

üblich, hat Sony bei der DSC- S800 auf einen optischen Sucher verzichtet; den Bildausschnitt kann der Fotograf ausschließlich über den 2,5 Zoll großen LCD-Bild- schirm festlegen. Für schwierige Aufnahmesituationen stehen sie- ben Motiv-Programme zur Verfü- gung, darunter „Dämmerung“ und „Strand“. Je nach Umgebungs- Helligkeit regelt das Gerät auto- matisch die ISO-Zahl zwischen 80 und 1.250, optional ist dies auch von Hand möglich. Der Weißabgleich lässt sich leider nicht manuell einstellen, neben der Automatik stehen lediglich fünf Voreinstellungen zur Aus- wahl. Gespeichert wird auf Me- mory Stick (Pro) Duo. Mit den Standard-Akkus schafft die Ka- mera knapp 200 Aufnahmen. Preis: 280 Euro. Info: www.sony.de

AKTUELL SICHERHEITS-NEWS Gefahren-Barometer Die Zahl der Phi- shing-Mails steigt derzeit wieder stark. Spam wird immer

AKTUELL

AKTUELL SICHERHEITS-NEWS Gefahren-Barometer Die Zahl der Phi- shing-Mails steigt derzeit wieder stark. Spam wird immer

SICHERHEITS-NEWS

Gefahren-Barometer

Die Zahl der Phi- shing-Mails steigt derzeit wieder stark. Spam wird immer öfter mit Malware zu einem gefährlichen Mix kombiniert.

CHIP bewertet das Gefahrenpotenzial im Web anhand aktueller Sicherheitsstatistiken.

im Web anhand aktueller Sicherheitsstatistiken. hohes Risiko mittleres Risiko geringes Risiko

hohes Risiko

mittleres Risiko

geringes Risiko

Spyware-Länder 20,5 % Andere Länder 41,1 % China 4,6 % Deutschland 29,2 % 4,6 %
Spyware-Länder
20,5 %
Andere Länder
41,1 %
China
4,6 %
Deutschland
29,2 %
4,6 %
USA
Russland

Deutschland steigt auf und teilt sich mit Russland Platz 3 im Ran- king der gefährlichsten Seiten.

Web-Malware Top 5

Fujif (infiziert erst Webseiten, dann PCs)

Top 5 Fujif (infiziert erst Webseiten, dann PCs) 50,8 % lfradv (installiert weitere Schädlinge) 12,1 %

50,8 %

lfradv (installiert weitere Schädlinge)

dann PCs) 50,8 % lfradv (installiert weitere Schädlinge) 12,1 % Decdec (installiert weitere Schädlinge) 10,4 %

12,1 %

Decdec (installiert weitere Schädlinge)

10,4 %12,1 % Decdec (installiert weitere Schädlinge) Packer (gepackter EXE-Trojaner) 6,3 % EnclFra (bösartiges

Packer (gepackter EXE-Trojaner) 6,3 %
Packer (gepackter EXE-Trojaner)
6,3 %
EnclFra (bösartiges JavaScript) 5,5 %
EnclFra (bösartiges JavaScript)
5,5 %

Quelle: Sophos

Web-Malware sind Programme, die über Internet-Seiten verteilt werden und PCs infizieren.

Apple-Lücke bedroht auch Windows Vista

Bisher galt Mac OS als sicher. Bisher! Jetzt ist es zwei Hackern der Firma Matasano Security ge- lungen, ein vollständig abgesicher- tes Mac OS zu knacken. Möglich machte das eine bis dato unent- deckte Lücke in Apples Quick- Time-Player, der in Verbindung mit Java zum Einfallstor wird. Bevor sich Windows-Nutzer nun aber in falscher Sicherheit wie- gen: Das Problem betrifft auch andere Betriebssysteme mit in- stalliertem QuickTime – darunter Windows XP und Vista.

Kein Kommentar: Apple schweigt zur Sicherheitslücke

Apple wurde noch am selben Tag von den Hackern ausführlich in- formiert. Trotzdem ließ sich der Konzern satte fünf Tage Zeit, um diese Informationen an seine Kun- den weiterzugeben. In der Hacker- welt ist das eine Ewigkeit. Ein Beispiel: Bei der Lücke im Bild- format WMF dauerte es nach Bekanntwerden gerade mal einen Tag, bis sich der Angriff epidemie- artig über das Internet verteilte und PCs infizierte. Apples knappe Reaktion auf die QuickTime-Lücke nach den fünf Tagen: „Java abschalten!“ Eine Ein- schränkung, die manche Firmen- Anwendung unmöglich macht. Es dauerte noch weitere drei Tage, bis endlich der Bugfix für alle

QuickTime-Versionen (Mac OS und Windows) herauskam. Dieses Verhalten ist symptoma- tisch für Apple – und umstritten. Denn Hacker finden die Lücken im System sowieso, System-Adminis- tratoren allerdings benötigen ge- nauere Infos, um die Zeit bis zum Erscheinen eines Patches angriffs- frei zu überbrücken.

Apple-Hacker:Windows Vista ist sicherer als Mac OS

So seltsam es klingt: Microsoft rea- giert auf Sicherheitslücken mitt- lerweile offener und professionel- ler als Apple. Und die Redmonder trauen sich noch mehr: Sie laden Hacker offiziell ein, um Produkte

vor dem Erscheinen auf etwaige Sicherheitslücken zu testen. Dieser Meinung sind sogar die Mac-Hacker selbst. Die Frage, ob Vista oder Mac OS sicherer sei, beantwortete der Entdecker der Lücke, Dino Dai Zovi, so: „Ich fin- de, dass die Qualität des Codes, zumindest in Bezug auf Sicher- heit, in Vista insgesamt viel bes- ser ist als in Mac OS X 10.4.“ Microsoft holt gegenüber Apple gewaltig auf. Nur die höhere Ver- breitung macht Windows noch zum bevorzugten Angriffsziel. Apple muss sich also anstren- gen, um den guten Ruf in Bezug auf Sicherheit nicht zu verlieren. Info: www.apple.com/de/

auf Sicherheit nicht zu verlieren. Info: www.apple.com/de/ GEFÄHRLICHES VERGNÜGEN QuickTime-Filme, wie hier bei

GEFÄHRLICHES VERGNÜGEN

QuickTime-Filme, wie hier bei

Apple.com, können für alle Systeme ein Sicherheitsrisiko sein.

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Rechner weltweit waren im April mit einem Bot infiziert und damit an illegalen Aktivitäten beteiligt.

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Nie mehr Trojaner und Spyware, Schluss mit Popups oder Spam! CHIP hat für Sie die besten Security-Tools in einem Paket gebündelt. Sie finden diese monat- lich auf unserer Heft-CD/DVD.

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| CHIP.DE | JULI 2007

Neue Sicherheitsrisiken ZONEALARM ANTIVIR Eine Lücke in der Spyware- Removal-Engine 5.0.63.0 In einer

Neue Sicherheitsrisiken

Neue Sicherheitsrisiken ZONEALARM ANTIVIR Eine Lücke in der Spyware- Removal-Engine 5.0.63.0 In einer

ZONEALARM

ANTIVIR

Eine Lücke in der Spyware- Removal-Engine 5.0.63.0

In einer vermeintlichen Bestätigungsmail von Avira versteckt sich ein Down- loader. Wird der als Setup getarnte Anhang gestartet, lädt der Downloader ein Browser Helper Object für

den Internet Explorer nach. Das Plugin wiederum

ermöglicht es Benutzern mit eingeschränkten Rechten, Administratorrechte zu erlangen. Betroffen sind sowohl die ZoneAlarm- Freeware als auch die kos- tenpflichtigen Produkte.

Lösung: Der Hersteller

spioniert das Opfers aus.

hat den Fehler behoben. Ein Update steht bereit. Info: www.zonelabs.com

Lösung: Unbekannte An-

hänge grundsätzlich meiden. Info: www.avira.de

Durch eine weitere Verbes- serung des Algorithmus ist es Darmstädter Forschern gelungen, einen 128-Bit- WEP-Schlüssel in unter 60 Sekunden zu knacken. Auch die Zahl der benötigten Pakete konnte drastisch reduziert werden.

Die Mauszeiger-Sicherheits- lücke ANI macht Microsoft weiterhin zu schaffen. Ein zweites Update soll jetzt endgültig Abhilfe schaffen. Der erste Hotfix brachte unter anderem Software wie Elster zum Abstürzen.

Lösung: Unter dem Namen

Lösung: Unbedingt auf

KB935448 steht der Hotfix zum Download bereit. Info: www.microsoft.de

WPA oder WPA2 umstellen. Info: www.tu-darmstadt.de

ANWENDUNGEN IM VISIER

Gefährliche Bilder

Vorsicht vor Bildern mit der Da- teiendung BMP oder PNG! Denn Hacker können durch einen Fehler in diesen Formaten beliebigen Schadcode einschleusen. Anwen- dern von Photoshop CS2, CS3, Elements 5.0 sowie Paint Shop

Pro 11.2 wird empfohlen, nur noch Bilder von vertrauenswür- digen Quellen zu öffnen. In einem Test konnten wir die Lücken so- wohl unter XP als auch unter Vista reproduzieren. Bemerkbar wird der Angriff durch einen Pro- grammabsturz. Der Angreifer er- hält so zwar nur die Rechte, unter denen die Bildbearbeitung ge- startet wurde. Doch Hackern ge- nügt dies schon, um tiefer ins System einzudringen.

Sicherheitsexperten verschie- dener Security-Unternehmen war- nen bereits davor, dass zunehmend Lücken in Anwendungen ausge- nutzt werden. Der Grund: Da die

in Anwendungen ausge- nutzt werden. Der Grund: Da die verbesserten Sicherheitsmechanis- men in Windows Vista viele

verbesserten Sicherheitsmechanis- men in Windows Vista viele An- griffe vereiteln, weichen Hacker auf bislang wenig beachtete Pro- gramme wie Photoshop aus. Breit gestreute, ungezielte Attacken sind so zwar nicht möglich. Doch mit geschickten Formulierungen in E-Mails oder auf Webseiten bringen Hacker ihre Opfer immer wieder dazu, eine manipulierte Bild-Datei mit der gewünschten Anwendung zu öffnen. Info: adobe.de, corel.de

AKTUELL WERBE-EINBLENDUNG Google will jetzt auch Reklameflächen in PC-Spielen vermarkten. GOOGLE, YAHOO UND MICROSOFT

AKTUELL

WERBE-EINBLENDUNG Google will jetzt auch Reklameflächen in PC-Spielen vermarkten.
WERBE-EINBLENDUNG
Google
will jetzt auch Reklameflächen in
PC-Spielen vermarkten.

GOOGLE, YAHOO UND MICROSOFT

Die Neuheiten der Suchmaschinen

Die großen Drei der Internet- Branche – Google, Yahoo und Microsoft – erweitern ständig ihr Angebot. CHIP zeigt, welche neu- en Services Sie demnächst im Web erwarten können.

Google: Auf Expansionskurs in Spielen und auf der Straße

Google hat sich gewandelt – vom kleinen Startup zum wahrschein- lich mächtigsten Konzern im Web. Doch eines ist gleich geblieben:

Die neuen Features der Suchma- schine sind der Konkurrenz meist einen Schritt voraus. 3 Das wichtigste Standbein von Google ist nach wie vor die Wer- bevermarktung. Bei der Banner- Platzierung im Internet ist der Suchmaschinen-Betreiber schon Marktführer – nun will er auch in Computer-Spielen Anzeigen schal- ten. Aus diesem Grund kaufte Google die Firma AdSpace. Das Ziel: künftig auf den jeweiligen

Spieler zugeschnittene Werbung einblenden zu können. 3 Einen nützlichen Service für Autofahrer bietet Google Traffic in den USA, dort werden auf den Karten von Google Maps aktuelle Verkehrsstaus eingeblendet.

Yahoo: Intelligente Suche für Mobiltelefone

Yahoo setzt dagegen auf die Nut- zung des Internets durch mobile Geräte wie etwa Handys und ent- wickelt mit oneSearch eine spe- ziell für Mobiltelefone optimierte Suchmaschine. „Die Nutzer er- warten von der mobilen Suche etwas komplett anderes, als von der Suche am PC“, sagt Terry von Bibra, Geschäftsführer von Yahoo Deutschland. 3 Statt einzelner Suchergebnisse soll „oneSearch“ gezielt umfas- sende Informationen anzeigen. Gibt der Handy-Surfer unter der Adresse http://de.m.yahoo.com

WEBSPACE „Windows Live Folders“ sollen bis zu 500 MByte kostenlosen Speicherplatz im Internet bieten.
WEBSPACE
„Windows Live Folders“
sollen bis zu 500 MByte kostenlosen
Speicherplatz im Internet bieten.

beispielsweise den Begriff „Mün- chen“ ein, so werden zunächst das lokale Wetter, Fotos vom Bil- derdienst Flickr und dann regio- nale Nachrichten angezeigt. Es folgen Links zur Site muenchen. de, der Wikipedia-Eintrag zur bayerischen Landeshauptstadt, Treffer zum Flughafen und zum öffentlichen Nahverkehr. Mithin also genau die Ausgangs-Infor- mationen, die man sich wünscht, wenn man in einer fremden Stadt nach etwas sucht. Bislang befin- det sich die Suche allerdings noch im Beta-Status. Yahoo konnte ge- genüber CHIP noch kein Datum für den Start des regulären Be- triebs geben. 3 Die Kooperation mit dem Brow- ser-Hersteller Opera verdeutlicht Yahoos Mobil-Offensive: „Opera mini“ ist ein auf mobile Geräte ausgelegter Browser, der schon heute auf vielen Handys funktio- niert und die Webseiten gekonnt auf die Displays anpasst.

Microsoft: Online-Speicher als einzige Innovation

Microsoft bündelt weiterhin alle seine Internet-Services unter dem „Live“-Label – bleibt ansonsten aber erstaunlich innovationsresistent. Die einzige echte Neuerung sind die Windows Live Folders, die Nutzern in der Beta-Variante bis zu 500 MByte Speicherplatz im Web bieten sollen. Info: www.microsoft.com www.google.de, www.yahoo.de

FLASH & HYBRID

Neue Festplatten:

Samsung setzt auf Flash

Samsung hat CHIP einige Details zu seinen kommenden Festplat- ten und optischen Laufwerken verraten. So soll der Flash-Spei- cher der Hybrid-Festplatte Ende dieses Jahres von derzeit 256 MByte auf sinnvolle 1 GByte er- höht werden. Das bereits geteste- te Modell (CHIP 02/2007) konnte seinen potenziellen Tempo-Vorteil aufgrund des kleinen Flash-Spei- chers bis jetzt nicht ausspielen. Auch die Firmware der finalen Geräte soll überarbeitet worden sein. Allerdings ist laut Samsung noch eine Registry-Änderung in

Vista nötig, die mit dem ersten Service Pack dieses Jahr inte- griert werde. Ein Microsoft-Spre- cher wollte das allerdings nicht kommentieren. Neben der Hybrid- Disk kündigte Samsung schnel- lere 2,5-Zoll-Platten mit 200 GByte und 7.200 Umdrehungen an, auch eine Terabyte-Disk (3,5- Zoll) soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Erstmalig gibt es von Samsung auch ein 1,8-Zoll- Laufwerk – mit bis zu 120 GByte übertrumpfen die Koreaner die Konkurrenz damit um 20 GByte. Zudem bringt der Hersteller ein ganz neues Format: 1,3-Zoll- Disks mit 30 oder 40 GByte sollen in MP3-Playern und Di- gicams zum Einsatz kommen. Info: www.samsung.de

und Di- gicams zum Einsatz kommen. Info: www.samsung.de JOESOFT KLIX Digitale Bilder retten Speziell für

JOESOFT KLIX

Digitale Bilder retten

Speziell für Digitalkameras bietet JoeSoft jetzt eine Software zum Rekonstruieren gelöschter Bilder an. Selbst bei einer unbeabsich- tigten Formatierung der Spei- cherkarte soll das „Klix“ getaufte Programm die Bilder in den For- maten JPEG, TIFF, GIF und PNG wiederherstellen können. RAW- Dateien der wichtigsten Kamera- Hersteller wie Canon, Nikon oder

Olympus unterstützt die Soft- ware ebenfalls. Installiert wird Klix auf dem Computer; das Tool greift dann beispielsweise über USB oder Firewire auf die Digital- kamera zu. Die Software ist kom- patibel zu Windows XP und zum Nachfolger Vista. Sie kostet rund 50 Euro und ist ab sofort im Han- del erhältlich. Info: www.brainworks.de

VIDEO-PORTAL

YouTube zahlt an Filmemacher

Auch das Video-Portal YouTube bezahlt seine Nutzer nun für ein- gestellte Filme. Profitieren kann allerdings in der Start- phase nicht jeder: You- Tube ernannte vorerst nur einige sehr aktive Nutzer zu Mitgliedern im Part- ner-Programm. Sie dürfen nun entscheiden, ob Werbung in ihren Videos läuft – und werden dann an den Einnahmen beteiligt. Für

alle anderen YouTube-User wird es vermutlich schwerer: Noch ist nicht klar, ob die Video-Plattform auch in Zukunft einfach Nutzer zu Partnern beför- dert. Laut einem YouTube-Sprecher können sich Surfer aber aktiv beim Video- Portal um eine Aufnahme in das Partner-Programm bewerben. Info: www.youtube.com

aktiv beim Video- Portal um eine Aufnahme in das Partner-Programm bewerben. Info: www.youtube.com JULI 2007 |

JULI 2007 | CHIP.DE |

: H. FuchslochGrafik

: H. FuchslochGrafik AKTUELL TECHNIK-LEXIKON Produkt-Aktivierung: Der löchrige Vista-Schutz Wer Vista installiert, muss

AKTUELL

: H. FuchslochGrafik AKTUELL TECHNIK-LEXIKON Produkt-Aktivierung: Der löchrige Vista-Schutz Wer Vista installiert, muss

TECHNIK-LEXIKON

Produkt-Aktivierung:

Der löchrige Vista-Schutz

Wer Vista installiert, muss beweisen, dass er es gekauft hat. Doch trotz Aktivierungszwang kursieren jede Menge Raubkopien – nicht nur in Asien. Nun legt Microsoft nach. Von Valentin Pletzer

Raubkopien sind Microsoft ein Dorn im Auge – vor allem die ex- zessive Produktpiraterie in Russ- land und China. Laut Microsoft liegt der Anteil der legal erwor- benen Lizenzen in diesen Ländern unter 10 Prozent. Andere Quellen bestätigen diese Schätzung. So gibt der wichtigste chinesische Großhändler (Marktanteil 90 Pro- zent) an, in den ersten zwei Wo- chen nach der Vista-Veröffentli- chung nur 244 Lizenzen verkauft zu haben. Zum Vergleich: Welt- weit wurden in den ersten vier Wochen rund 20 Millionen Lizen- zen abgegeben.

XP: Die ersten Versuche, Windows zu schützen

Vor allem um den Verkauf ge- fälschter Windows-DVDs einzu- dämmen, hat Microsoft bereits bei Windows XP damit begonnen,

Was Microsoft alles wissen will BIOS-Checksumme MAC-Adresse Seriennummer der Festplatte Sprachversion des
Was Microsoft
alles wissen will
BIOS-Checksumme
MAC-Adresse
Seriennummer
der Festplatte
Sprachversion
des Betriebssystems
Betriebssystem-Version
PC-BIOS-Information
(Make, Version, Date)
PC-Hersteller
Lokale Einstellungen
des Users
Validierungs- und
Installationsresultate
Windows-Produkt-ID

den Kopierschutz zu verschärfen. Die Produkt-Aktivierung (WPA), über die der Benutzer seine Kopie quasi bei Microsoft anmeldet, soll Raubkopien verhindern. Zu diesem Zweck überprüft das Setup-Pro- gramm die Hardware des Rech- ners, sammelt rechnerspezifische Systeminformationen und sendet sie dann zusammen mit der Seri- ennummer an Microsoft. Eine Auf- listung der angeforderten Infor- mationen finden Sie in der Tabelle links unten. Microsoft verknüpft dann Se- riennummer und Systeminforma- tionen zu einer Prüfsumme. Wird Windows später erneut instal- liert, erkennt der Konzern anhand der Prüfsumme und der erneut gesammelten Systeminformatio- nen, ob es sich um einen anderen Rechner handelt – und damit um einen Lizenzverstoß. Doch den Raubkopierern ge- lang es, diesen Kopierschutz zu knacken. Microsoft legte nach. Nicht nur bei der Installation von Windows XP, sondern auch bei jedem Update muss der User nun eine Echtheitsprüfung (WGA = Windows Genuine Advantage) über sich ergehen lassen. Ähnlich wie bei der anfänglichen Produkt- Aktivierung verlangt der Konzern dabei die Herausgabe von eindeu- tigen Daten. Die Prüfsumme aus der Aktivierung sowie die aktu- ellen System-Informationen wer- den von Microsoft überprüft. Was erst nach einer erfolg- reichen Taktik aussah, verlagerte das Problem allerdings nur. Denn die Folge war, dass die Raubko- pierer entweder auf die Updates verzichteten oder aber die bis dahin verfügbaren Updates in die Setup-DVD integrierten. Das Haupt- problem dabei: Für ein sicheres

System müssen Sie Windows bei jedem Update erneut installieren. Wer dieses Spiel nicht mitmacht, wird früher oder später Opfer von Spyware, welche die ungepatch- ten Lücken ausnützt.

Vista: So hat Microsoft den Kopierschutz verbessert

Obwohl WGA schon eine ziemlich hohe Hürde darstellt, verschärfte Microsoft bei Vista abermals die Echtheitsprüfung. Nicht nur wenn der User etwas bei Microsoft her- unterladen möchte, sondern spä- testens alle 180 Tage ist eine wei- tere WGA-Überprüfung fällig. Ziel von Microsoft ist es, selbst die ungepatchten Raubkopien aus dem Verkehr zu ziehen. Damit das klappt, werden wie bei XP wieder jede Menge Daten an Microsoft übermittelt. Daten, die es dem Konzern ermöglichen, den Rechner eindeutig zu iden- tifizieren. Ist diese Überprüfung erfolgreich, löscht Microsoft laut eigener Aussage sofort die gesam- melten Daten. Schafft der Rech- ner den WGA-Check jedoch nicht, speichert der Software-Riese Pro- dukt-ID und Produktschlüssel. Und was dann passiert, darüber schweigt sich Microsoft aus. Zumindest theo- retisch ließe sich mit Hilfe der IP- Adresse der Benutzer ausfindig machen – vorausgesetzt der Pro- vider spielt mit. Für Firmen wie Dell, HP oder Sony bietet Microsoft eine Sys- tem Locked Preinstallation (SLP) an. Hier wird bei der Installation eine OEM-Seriennummer verwen- det und für die Aktivierung nicht die gesamte Hardware ausgele- sen, sondern nur eine bestimmte Information im BIOS (siehe Info- grafik). Profis können prinzipiell jedes BIOS mit dieser Informa-

tion ausstatten und damit auch die OEM-Seriennummer für eine echte Aktivierung nutzen.

Angriff:Wie Cracker den Schutz von Vista knacken

Bereits vor dem offiziellen Ver- kaufsstart im Januar kursierten die ersten Vista-Kopien im Netz. Um das System aber zum Laufen zu bekommen, waren einige kom- plizierte Handgriffe nötig, und das Resultat für die Raubkopierer unbefriedigend. Es schien so, als hätte Microsoft den Angreifern damit ein Schnippchen geschla- gen. Doch die Hacker intensivier- ten ihre Bemühungen und ver- feinerten ihre Methoden. Hier die Chronologie der Vista-Hacks.

Frankenstein-Build heißt der erste Angriff auf den Vista- Kopierschutz, der bereits wäh- rend der Beta-Phase stattfand. heißt der erste Angriff auf den Vista- Kopierschutz, der bereits wäh- rend der Beta-Phase stattfand. Da Vista zu diesem Zeitpunkt noch eine XP-ähnliche Version von WPA und WGA implementiert hatte, war es für die Cracker ein Leich- tes, den Schutz zu knacken. Als dann die finale Version verfügbar war und der Kopierschutz nun deutlich komplizierter wurde, be- dienten sich die Raubkopierer die- ser geknackten Beta-Prüfroutine und bauten sie in Vista ein. Damit schien Microsoft geschlagen zu sein. Aber: Vista-Versionen, die diese Dateien eingebaut haben, identifizieren sich bei der Up- date-Suche als Beta – und seit dem 30. Mai bekommt die Beta keine Updates mehr.

Timestop-Hack war der nächste Angriff. Die simple Idee dahinter war, die 30-Tage-Frist bis zur Aktivierung ins war der nächste Angriff. Die simple Idee dahinter war, die 30-Tage-Frist bis zur Aktivierung ins Unend- liche hinauszuzögern. Das klappt grundsätzlich auch. Allerdings lässt sich diese Version nicht aktuali-

So funktioniert die Vista-Produkt-Aktivierung

So funktioniert die Vista-Produkt-Aktivierung Zum Schutz gegen Raubkopierer überprüft Vista die Lizenz auf drei Ebenen:

Zum Schutz gegen Raubkopierer überprüft Vista die Lizenz auf drei Ebenen: Seriennummer, WPA und WGA. Trotzdem fanden Hacker Angriffspunkte sowohl auf der Vista-DVD als auch bei der OEM-Version (Erklärung der Hacks siehe Text).

Vista-DVD User Microsoft Installation individuelle Keygenerator- Beim Setup fährt Seriennummer Hack Vista nur
Vista-DVD
User
Microsoft
Installation
individuelle
Keygenerator-
Beim Setup
fährt
Seriennummer
Hack
Vista nur einen
lokalen Check, der
die Installation
lokal von
freigibt und
Vista
Vista geprüft
30 Tage lang
lauffähig macht.
Timestop-
Hack
30 Tage Laufzeit
Rearm-
Hack
Windows Produkt-Aktivierung
individuelle
Key-Management-
Seriennummer +
Service-Hack
reale Systeminfos
In einem zweiten
Schritt schaltet
Microsoft die
Lizenz online frei.
Dabei wird die
Seriennummer
mit der Hardware
verknüpft.
Prüfsumme
wird gebildet
WPA-Prüfsumme
Vista kontrolliert
lokal die Prüfsumme
Frankenstein-
Build-Hack
Freischaltung
Windows Genuine Advantage
WPA-Prüfsumme +
In regelmäßigen
reale Systeminfos
Abständen werden
Vergleich
die Systeminfor-
mationen erneut
Freigabe
online geprüft.
Vista-OEM Händler Microsoft Installation OEM-Systeminfos Jeder Händler BIOS- Mod-Hack BIOS Vista-Loader- Hack
Vista-OEM
Händler
Microsoft
Installation
OEM-Systeminfos
Jeder Händler
BIOS-
Mod-Hack
BIOS
Vista-Loader-
Hack
bekommt von
Microsoft nur eine
Seriennummer
und die passende
OEM-System-
OEM-Seriennummer
information.
eingeschränktes Vista
System Locked Preactivation
OEM-Zertifikat
verifiziert OEM-
Paradox-
Systeminfos
DLL-Hack
Ob es sich wirklich
um einen OEM-PC
handelt, überprüft
Vista anhand
eines Zertifikats
von Microsoft.
Freischaltung
User
Windows Genuine Advantage
Auch OEM-PCs
WPA-Prüfsumme +
werden
regel-
reale Systeminfos
mäßig online
Vergleich
von Microsoft
Freigabe
geprüft.

sieren. Und ohne Sicherheits-Up- dates ist auch dieses Vista nicht zu gebrauchen.

Rearm ist eigentlich nur ein offiziell in Vista verfügbarer Be- fehl, der es erlaubt, die 30-Tage- ist eigentlich nur ein offiziell in Vista verfügbarer Be- fehl, der es erlaubt, die 30-Tage- Frist mehrmals zu verlängern. Al- lerdings ist damit spätestens nach 120 Tagen endgültig Schluss. Da- nach akzeptiert Windows keine weitere Verlängerung, auch wenn das entsprechende Gerücht im- mer noch kursiert.

KMS-Server (Key Manage- ment Service) ist zuerst als chi- nesiche Raubkopie aufgetaucht. Hinter diesem Hack steckt (Key Manage- ment Service) ist zuerst als chi- nesiche Raubkopie aufgetaucht. Hinter diesem Hack steckt die Idee, sich die „Volume Activation 2.0“ für Vista Business und En- terprise zunutze zu machen. Da- mit sich etwa in einem großen Unternehmen zur Aktivierung nicht

alle Rechner mit Microsoft ver- binden müssen, wird eine spezi- elle Server-Software angeboten, die als Aktivierungs-Proxy arbei- tet. Einmal aktiviert, kann der KMS Rechner im lokalen Netz- werk freischalten. Allerdings las- sen sich so nur Vista Enterprise und Business aktivieren. Und: Ver- weigert Microsoft dem KMS die Aktivierung, wie es bei der raub- kopierten Version inzwischen der Fall ist, bestehen auch die Clients den WGA-Check nicht mehr. Key-Generatoren wurden auch für Vista gebaut. Das Kon- zept: Eine kleine Applikation soll so lange verschiedene Registrie- rungsnummern erstellen, bis ein gültiger Schlüssel gefunden ist. Doch diese Attacke hat gleich zwei Schwächen. Erstens dauert

diese Attacke hat gleich zwei Schwächen. Erstens dauert bereits das Ausprobieren eines Schlüssels relativ lange.

bereits das Ausprobieren eines Schlüssels relativ lange. Zweitens muss dann der gefundene Schlüs- sel nicht nur lokal, sondern auch bei Microsoft online akzeptiert werden. Und die Anzahl der Schlüssel in der Datenbank ist deutlich geringer als die Zahl der Schlüssel, die Vista lokal am Rechner akzeptiert.

OEM-BIOS-Modifikationen ignoriert Microsoft bisher. Da die BIOS-Änderungen nicht ohne ein Risiko für den User sind, macht ignoriert Microsoft bisher. Da die BIOS-Änderungen nicht ohne ein Risiko für den User sind, macht man sich in Redmond bisher we- nig Sorgen deswegen. „Unser Ziel ist nicht, jeden verrückten Wis- senschaftler aufzuhalten, der die Mission hat, Windows zu kna- cken“, sagt ein Konzernsprecher.

Paradox ist eine Cracker- Gruppe, die etwas zusammenge- ist eine Cracker- Gruppe, die etwas zusammenge-

bastelt hat, was Microsoft so gar nicht passt: Ein Treiber, der unter Vista installiert wird, fängt die Anfragen an das BIOS ab und si- muliert so ein echtes OEM-BIOS – ohne dass die Hardware ange- fasst werden muss. Mittlerweile wird der Paradox-Treiber jedoch erkannt und die Methode ist so- mit unbrauchbar. Vistaloader heißt ein Boot- loader, der ähnlich funktioniert wie der Paradox-Treiber. Ein spe- zieller Bootmanager emuliert ein- fach das gesamte BIOS, das die Cracker aus einem OEM-Rechner ausgelesen haben. Doch auch bei diesem Hack ist es nur eine Frage der Zeit, bis Microsoft die Soft- ware erkennt und deaktiviert. Info: http://blogs.msdn. com/wga

Zeit, bis Microsoft die Soft- ware erkennt und deaktiviert. Info: http://blogs.msdn. com/wga JULI 2007 | CHIP.DE
HITACHI DESKSTAR
HITACHI DESKSTAR

Im Test: Die erste Terabyte-Festplatte

Als erster Hersteller welt- weit durchbricht Hitachi mit der Deskstar 7K1000 die Tera- byte-Grenze bei Festplatten. Kapazitätsrekorde gingen bis- lang immer mit Patzern bei Lautheit oder Geschwindig- keit einher – eine Tradition, die Hitachi nun beendet. Im CHIP-Testlabor überzeugte die Platte mit Transferraten von durchschnittlich knapp 70 Megabyte pro Sekunde und Zugriffszeiten von 14 und 6

Millisekunden beim Lesen und Schreiben. Schneller sind le- diglich die lauten, maximal 150 GB großen Raptor-Plat- ten von Western Digital, die mit 10.000 U/min arbeiten. Die Lautheit der 7K1000 bleibt mit 2 bis 2,9 Sone im Rahmen. Einzige Kritik: Ohne direkten Luftstrom wird die Festplatte sehr heiß, und mit 370 Euro ist sie so teuer, wie drei 500-GB-Platten. Info: www.hitachigst.com

AKTUELL COREL UND MAGIX
AKTUELL
COREL UND MAGIX

Neue Tools für den Videoschnitt

Die Software-Hersteller Corel und Magix veröffentlichten nahezu zeit- gleich neue Versionen ihrer be- kannten Videoschnitt-Programme. Beide kommen mit hochaufgelös- tem Film-Material klar und sind kompatibel zu Windows Vista. Video Studio 11 Plus von Corel setzt verstärkt auf Assistenten und will es Einsteigern und Hob- by-Filmern leicht machen, pro- fessionell wirkende Videos zu gestalten. Dabei helfen unter an- derem zahlreiche Vorlagen, mit deren Hilfe in wenigen Schritten ansehnliche Menüs angelegt wer- den können. Magix verspricht für sein Vi- deo Deluxe 2007/2008 Plus vor allem mehr Tempo: So soll das Tool selbst bei hochauflösenden Videos flüssiger arbeiten als der Vorgän- ger. Für den HD-Schnitt werden leistungsstarke CPUs und Grafik- karten benötigt. Beide Program- me sind ab sofort erhältlich und kosten jeweils etwa 100 Euro. www.magix.de, www.corel.com

DATA BECKER

Stream Catcher – vom Monitor direkt auf DVD

Video on Demand funktioniert zwar dank flotter DSL-Anschlüsse ohne große Wartezeiten – der Filmspaß ist aber auch schnell wieder vor- bei. Meistens lassen sich die her- untergeladenen Filme nach spä- testens 24 Stunden nicht mehr abspielen. Und das Brennen auf

testens 24 Stunden nicht mehr abspielen. Und das Brennen auf DVD ist in der Regel auch

DVD ist in der Regel auch nicht möglich. Diesem Problem begeg- net Data Becker nun mit der Soft- ware „Stream Catcher“. Das Tool schneidet Filme mit, die über den PC-Monitor flimmern, und berei- tet sie so auf, dass sie sich auf einen DVD-Rohling brennen las- sen. Wichtig: Der im Programm integrierte und für Video-DVDs notwendige MPEG2-Encoder läuft nur 30 Tage, danach muss er für fünf Euro freigeschaltet werden. Stream Catcher zeichnet auch Musik aus Audio-Quellen auf (als MP3 oder WAV) und liest Bilder von Webseiten aus. Das Pro- gramm ist ab sofort im Handel und online von Data Becker erhält- lich. Kostenpunkt: rund 30 Euro. Info: www.databecker.de

VIDEO-PORTALE

Mehr Besucher durch Spyware

Einige Betreiber von Internetsei- ten, besonders oft von Video-Por- talen, wollen ihre Zugriffsraten steigern – um jeden Preis. Dazu nutzen sie Spionage-Tools, wie eine Studie von Spyware-Jäger Ben Edelman belegt. Demnach setzen beispielsweise Portale wie Bolt. com, GrindTV.com und Broadcas- ter.com diese Tools ein, um die Abrufzahlen für ihre Angebote zu erhöhen und auf diese Weise eine größere Beliebtheit vorzutäuschen. Der Trick: Die Spyware ändert die Startseite des Browsers auf eines der Video-Portale und sorgt da- mit für einen steten Besucher- strom. Dadurch, so das Kalkül, lässt sich auch Werbung auf den betroffenen Webseiten teurer ver- kaufen. Ziel der Attacken ist be- vorzugt der Internet Explorer. Info: www.benedelman.org

SAMSUNG Handy mit Diebstahl-Schutz Samsungs Slider-Handy SGH- U600 ist nicht nur schick und flach (11

SAMSUNG

Handy mit Diebstahl-Schutz

Samsungs Slider-Handy SGH- U600 ist nicht nur schick und flach (11 Millimeter), sondern zu- dem auch multimedial umfang- reich ausgestattet. Das Verblüf- fende daran ist aber ein neues Anti-Diebstahl-Feature: Die uTrack genannte Funktion schickt die Kennung einer neu eingelegten SIM-Karte per SMS an eine Num- mer, die der Eigentümer vorher festlegen kann. Über die empfan-

gene Kennung lässt sich der „neue Besitzer“ dann leicht er- mitteln. Der Grund für mögliche Begehrlichkeiten: die 3,2-MPixel- Kamera mit Visitenkarten-Scan- ner, der eingebaute Musik-Player, E-Mail-Client samt Office-Viewer, TV-Out sowie Instant Messenger. Kosten: 420 Euro ohne Vertrag. Info: www.samsung.de

SPEED

Magix: Brenn-Tool mit Online-Speicher

Hersteller Magix stellt nach Goya erneut ein Brenn-Tool vor: Das auf „Speed“ getaufte Programm schreibt Daten auf CD, DVD so- wie Blu-ray und HD- DVD. Das können die Konkurrenten Nero und WinOnCD zwar auch, doch die kosten deutlich mehr. Bis- lang können aber alle

doch die kosten deutlich mehr. Bis- lang können aber alle CYBERLINK LIVE Brennprogramme lediglich Da- ten-HD-DVDs

CYBERLINK LIVE

Brennprogramme lediglich Da- ten-HD-DVDs und -Blu-rays bren- nen und eignen sich damit eher für Backups. Dieses Magix-Tool bringt zusätzlich eine Online-Fest- platte mit 250 GByte kosten- losem Speicherplatz mit. Seine Daten kann der User dort auf Wunsch mit 256 Bit verschlüs- seln. Speed kostet rund 20 Euro. Info: www.magix.de

Musik und Filme überall

Ihre komplette Film-, Musik- und Foto-Sammlung können Käufer einer neuen Streaming-Software von Cyberlink weltweit abrufen. „Cyberlink Live“ verwandelt den lokalen Rechner in einen Server, der Medien-Dateien als Stream ins Internet überträgt. Über die Webseite www.cyberlinklive.com können Nutzer dann auf ihre per- sönliche Musik- und Video-Samm- lung zugreifen. Auf der gleichen Site gibt es auch die Software, allerdings nur eine Beta-Version, zum kostenlosen Download. Auch Freunde und Familie dürfen auf die Daten zugreifen, sofern der Besitzer dies erlaubt. Allerdings

sollte der Besitzer des Rechners einen Internetvertrag mit Flat- rate abgeschlossen haben – sonst schnellen die Verbindungskosten möglicherweise in die Höhe. Ist im PC ein TV-Empfänger installiert, kann auch das Fernsehprogramm übertragen werden. Cyberlink bie- tet sogar die Möglichkeit der zeit- versetzten Übertragung an. Au- ßerdem verspricht der Anbieter eine sichere Aufbewahrung der Daten, schweigt sich aber über Details aus. Noch lässt Cyberlink offen, ob der Service nach der Testphase gratis bleibt oder kos- tenpflichtig wird. Info: www.cyberlinklive.com

AKTUELL BRENNPUNKT Urlaubsplanung im Internet: Das bessere Reisebüro Das Internet wirbelt die Tourismusbranche

AKTUELL

AKTUELL BRENNPUNKT Urlaubsplanung im Internet: Das bessere Reisebüro Das Internet wirbelt die Tourismusbranche

BRENNPUNKT

Urlaubsplanung im Internet:

Das bessere Reisebüro

Das Internet wirbelt die Tourismusbranche durcheinander: Urlauber bewerten Hotels strenger als jeder Veranstalter, Google Maps zeigt Baustellen am Strand und zahlreiche Preisvergleiche machen den Besuch im Reisebüro obsolet. Von Axel Schoen

■ Das Mitmach-Web hat nun auch die Reisebranche erfasst: Hotels können ihre Sterne am Eingang
■ Das Mitmach-Web hat nun
auch die Reisebranche erfasst:
Hotels können ihre Sterne am
Eingang auf Hochglanz polie-
ren – die verkalkten Fliesen im
Badezimmer sind es, die foto-
grafiert auf Webseiten wie
Holidaycheck.de (siehe Kasten
rechts) landen. Dort werden
Reiseveranstalter und Hotel-
besitzer von Urlaubern ent-
machtet. Denn sie sprechen
aus Erfahrung und sagen, ob
das Traumhotel aus dem Kata-
log den Anforderungen stand-
hält. Zudem hilft das Web 2.0,
den Urlaub individuell zu ge-
stalten: Seiten wie Wikitravel
liefern neben den Standard-
infos die besten Heavy-Metal-
Clubs in Helsinki oder verraten
die Taxipreise in Madrid für
eine Fahrt vom Flughafen zur
Innenstadt. CHIP zeigt, wo Sie
die besten Reiseseiten finden.
Die 5 beliebtesten Reiseziele Quelle: Verband Internet Reisevertrieb
Die 5 beliebtesten
Reiseziele
Quelle: Verband Internet Reisevertrieb

1. Spanien

www.weltweit-urlaub.de/ spanien Mit einer interaktiven Landkarte finden Sie hier schnell Hotels sowie Ferienhäuser in
www.weltweit-urlaub.de/
spanien
Mit einer interaktiven Landkarte
finden Sie hier schnell Hotels sowie
Ferienhäuser in den verschiedenen
Urlaubsregionen des Landes.

4. Griechenland

verschiedenen Urlaubsregionen des Landes. 4. Griechenland www.in-greece.de Die Webseite liefert ausführliche
www.in-greece.de Die Webseite liefert ausführliche Informationen zu den einzelnen Regionen Griechenlands. Hinzu
www.in-greece.de
Die Webseite liefert ausführliche
Informationen zu den einzelnen
Regionen Griechenlands. Hinzu
kommen tausende Artikel und Fotos
zu verschiedenen Reisezielen.
5. Tunesien
5. Tunesien
Artikel und Fotos zu verschiedenen Reisezielen. 5. Tunesien www.online-reisefuehrer.com /afrika/tunesien/urlaub.htm
www.online-reisefuehrer.com /afrika/tunesien/urlaub.htm Zahlreiche Informationen zur Geschichte des Landes und zu
www.online-reisefuehrer.com
/afrika/tunesien/urlaub.htm
Zahlreiche Informationen zur
Geschichte des Landes und zu
Sehenswürdigkeiten. Bilder und Reise-
tipps helfen bei der Vorbereitung.
Die meistgesuchten Urlaubs-Infos – und wo Sie fündig werden Der Verband Internet Reise- vertrieb (VIR)
Die meistgesuchten Urlaubs-Infos – und wo Sie fündig werden
Der Verband Internet Reise-
vertrieb (VIR) hat in einer Stu-
die untersucht, welche Infos
Surfer im Web für die Ur-
laubsplanung am häufigsten
abrufen. Das Ergebnis: Reise-
berichte, Hotelbewertungen
und Preisvergleiche sind die
Top 3 der Web-Recherche.
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www.wiki
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Beliebte Reise-Portale im Internet

Software für den Urlaub

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Wer sich am liebsten am PC auf die Reise vorbereitet, findet unter der Adresse www. softwareload.de/urlaub die passenden Tools. Ein Reiseplaner hilft, Stress auf der Fahrt zu vermeiden und den richtigen Weg zu finden. Auch an die Vergesslichen hat der Anbieter mit „Alfs Reisecheckliste“ gedacht. Kurios:

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10.000 Hotelbewertungen und Tipps für Städtereisen die Auswahl des Reiseziels.

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Die ganze Wahrheit: Urlauber bewerten Hotels

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Rund 470.000 Hotel- Kritiken bei der Web- seite Holidaycheck und zirka 350.000 Bewertungen bei www.venere.com er- leichtern die Auswahl des passenden Hotels. Allein Holidaycheck bietet fast 250.000 Urlauberfotos und zahlreiche Videos, die einen ersten Eindruck vom Hotel vermitteln.

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2. Türkei

www.tuerkei-urlaub-info.de Zu allen Reisezielen im Land bietet die Webseite detaillierte Tipps. Sie beschreibt
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und gibt Tipps für Nachtleben oder Shopping. 3. Ägypten www.aegypten-urlaub- buchen.de Die Seite
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3. Ägypten

www.aegypten-urlaub- buchen.de Die Seite bietet eine Mischung aus interessanten Infos über das Land und viele
www.aegypten-urlaub-
buchen.de
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interessanten Infos über das Land und
viele Angebote für Safaris,
Kreuzfahrten und Rundreisen.
AKTUELL GERICHTSURTEIL
AKTUELL
GERICHTSURTEIL

Amazon-Gutscheine länger gültig

Ein Urteil des Landgerichtes I in München dürfte Kunden des On- line-Kaufhauses Amazon freuen. Dem Urteil zufolge darf Amazon Geschenkgutscheine nicht mehr auf die Dauer von einem Jahr be- grenzen. Denn „wer in seinen AGB von den gesetzlichen Bestimmun- gen abweicht, riskiert, dass die AGB nicht mehr verwendet wer- den dürfen“ – so das Gericht. Im

APPLE

Akku-Software behebt Probleme

Der Computer-Hersteller Apple bietet für die Laptop-Modelle Mac- Book und MacBook Pro ein Up- date an, das Leistungsprobleme der Akkus beseitigt. Unter ande- rem stellt der „BatteryUpdater“ sicher, dass der Akku vom Gerät korrekt erkannt und geladen wird und eine zu niedrige Ladekapazi- tät oder die Restlaufzeit korrekt angezeigt werden. Info: www.apple.de

IRFANVIEW 4.0

Bild-Tool mit neuen Features

Das beliebte Bilderverwaltungs- Programm IrfanView steht in ei- ner neuen Version zum Download bereit. Eine der wesentlichen Neu- erungen: IrfanView 4.0 ist kom- patibel zu Windows Vista. Doch auch neue Funktionen hat der Entwickler eingebaut. So gibt es jetzt einen Batch-Befehl, der die Farben verschiedener Fotos in einem Rutsch anpasst. Kommen- tare bei JPEG-Bildern lassen sich nun auch per Shortcut einfügen. Nettes Gimmick: Verfügt ein Foto über eingebettete GPS-Koordina- ten, kann der Standort des Bild- motivs über Google Earth be- trachtet werden. Zudem hat der Programmierer die Stabilität der Software verbessert. Info: www.irfanview.com

Klartext: Amazon muss sich künf- tig an die gesetzlichen Bestim- mungen halten, nach denen Gut- scheine erst nach drei Jahren ihre Gültigkeit verlieren. Den Einwand von Amazon, die Gutscheinkonten so lange verwalten zu müssen, sei unangemessen hoch, ließ das Ge- richt nicht zu. Amazon stehen wei- tere Rechtsmittel offen. Info: www.amazon.de

MICROSOFT

Das kann der IE 8

Auf der Entwickler-Konferenz Mix ‘07 hat Chris Wilson, Plattform- Architekt des Internet Explorer 8, einige neue Funktionen des Web- Browsers enthüllt. So soll etwa der Nachfolger des aktuellen IE 7 die Web-2.0-Technik AJAX bes- ser unterstützen und auch CSS besser verstehen. Mit CSS las- sen sich Webseiten plattformü- bergreifend einheitlich darstellen.

Webseiten plattformü- bergreifend einheitlich darstellen. Und: Microsoft plant, dass freie Entwickler künftig noch

Und: Microsoft plant, dass freie Entwickler künftig noch einfacher Plugins, also erweiterte Funktio- nen, für den Internet Explorer pro- grammieren können. Dazu zählen beispielsweise die Implementie- rung von Mausgesten oder kleine Download-Manager. Der Internet Explorer 8 erscheint voraussicht- lich Ende 2008. Info: www.microsoft.de

Noch schneller, billiger und sicherer ins Web – was Sie jetzt zu DSL, VoIP und

Noch schneller, billiger und sicherer ins Web – was Sie jetzt zu DSL, VoIP und W-LAN wissen müssen, das erfahren Sie im aktu- ellen CHIP-Sonderheft. Jetzt bestellen unter www.chip.de/dsl

NEUE TECHNIK

SIM-Karte fürs Handy mit GPS

Ob Heißhunger auf eine Pizza oder die exakte Ortsbestimmung bei einem Unfall – ein Mobiltele- fon mit integriertem GPS ist ein sinnvolles Gadget. Bisher war da- zu allerdings eine spezielle GPS- Antenne nötig. Das Startup-Un- ternehmen BlueSky Positioning kündigte nun eine SIM-Karte mit integriertem GPS-Modul an. Die Karte passt laut Herstelleranga-

ben in jedes Handy. Der GPS-Part nutzt eine Kombination aus dem satellitengestützten GPS und der Nutzerortung über die Mobilfunk- zelle. Die A-GPS genannte Technik verbessert die Genauigkeit der Ortung – und kann sogar dann ein- geschränkt arbeiten, wenn keine Sichtverbindung zu einem Satel- liten besteht. www.blueskypositioning.com

DOPPEL-FLAT VON 1 & 1

Neuer DSL-Tarif für Einsteiger

Unter dem Namen 2DSL vertreibt der Internet- und Hosting-Provi- der 1 & 1 nun einen neuen DSL- Tarif. Darin enthalten ist eine Internet- und Telefonie-Flatrate (VoIP) sowie ein DSL-2000-An- schluss und das DSL-Modem. Wer ein Modem mit W-LAN-Funktion wählt, muss dafür 30 Euro zah- len. Die weiteren Kosten: In den ersten drei Monaten verlangt der Anbieter knapp 10 Euro pro Mo- nat, danach steigt die Pauschale auf 20 Euro. Die VoIP-Flatrate gilt für Gespräche im deutschen Festnetz, Anrufe in die Handy- Netze kosten zirka 22 Cent. Info: www.1und1.de

MP3-PLAYER

Kein Zune-Phone

Es ist nicht neu, dass Microsoft manchmal gute Ideen anderer ko- piert. Doch im Fall des iPhone von Apple scheint dies nicht so zu sein. Zwar kursierten Gerüchte im Web, Microsoft wolle dem Musik- Player Zune eine Handy-Funktion spendieren. Microsoft-Chef Steve Ballmer erteilte diesen Spekulati- onen nun jedoch eine deutliche Absage: Ein derartiges Konzept werde es von Microsoft nicht ge- ben. Es sei aber denkbar, dass ein auf Windows Mobile basierendes Handy mit Zune-Features kom- men werde. Info: www.microsoft.com

AKTUELLGESETZESÄNDERUNG Neues Gesetz gegen den Abmahn-Wahn Oft reicht schon ein Bild oder ein MP3-File auf

AKTUELL GESETZESÄNDERUNG Neues Gesetz gegen den Abmahn-Wahn Oft reicht schon ein Bild oder ein MP3-File auf

GESETZESÄNDERUNG

Neues Gesetz gegen den Abmahn-Wahn

Oft reicht schon ein Bild oder ein MP3-File auf der eigenen Home- page aus, um Abmahn-Post vom Rechtsanwalt zu bekommen – samt Rechnung über einen vier- stelligen Euro-Betrag. Ein neues Gesetz soll diese Abmahnkosten nun zumindest in bestimmten

Bürger „künftig vor überzogenen Abmahnkosten besser geschützt“ würden. Geplant ist, dass gering- fügige Verstöße gegen das Urhe- berrecht nur mit 50 Euro geahn- det werden. Wer zum Beispiel aus Versehen ein nicht genehmigtes Bild im privaten Blog verwendet,

ein nicht genehmigtes Bild im privaten Blog verwendet, „Das neue Gesetz ist kein Freibrief für Tauschbörsen-

„Das neue Gesetz ist kein Freibrief für Tauschbörsen- Fans und Bildersammler.“

Arndt Joachim Nagel, Rechtsanwalt

Fällen auf 50 Euro begrenzen. Zu- sammen mit Rechtsanwalt Arndt Joachim Nagel zeigt CHIP die Folgen des Gesetzesentwurfs. Brigitte Zypries, Justizminis- terin, erklärte in einer Pressemit- teilung, sie sei überzeugt vom neuen Gesetz – und sicher, dass

muss keine exorbitant hohen Abmahnkosten mehr befürchten. Aber: „Bereits ein einzelnes Wer- bebanner auf der privaten Home- page kann ausreichen, um als Person mit wirtschaftlichem In- teresse zu gelten“, warnt Anwalt Nagel. Und dann gilt die 50-Euro-

MILDE STRAFE
MILDE STRAFE

Wer lediglich ein Lied von einer Tauschbörse wie

ger Höhe. „Momentan lässt sich aber schwer einschätzen, wo die Gerichte die Grenzen zwischen unerheblich und erheblich ziehen werden“, so Anwalt Nagel. Ein wichtiger Anhaltspunkt: „Werden viele Dateien getauscht, kann nicht mehr von einer privaten Nutzung ausgegangen werden“, erklärt der Rechtsanwalt.

Fazit: Der Gesetzentwurf schützt Privatpersonen vor überhöhten Geldforderungen und verringert insofern die Attraktivität, Mas- senabmahnungen zu verschicken. Info: www.it-rechts-kanzlei.de

BitTorrent herunterlädt, soll im Erstfall nur 50 Euro bezahlen.

Abmahn-Regelung nicht mehr – und jeder Verstoß kann den User teuer zu stehen kommen.

Abmahnfalle: Liedertausch über Filesharing-Börsen

„Das Gesetz ist auch kein Freischein für eMule und andere Tauschbör- sen, da es lediglich Privatperso- nen, die einmalig etwa eine ein- zelne MP3-Datei tauschen, vor hohen Forderungen schützen soll“, erläutert der Rechtsanwalt. Wird jemand bei einem erheb- lichen Verstoß gegen das Urhe- berrecht erwischt, so drohen ihm Geldforderungen bis in vierstelli-

INTERNET-PORTAL

Kostenlose Musik-Downloads

Musik-Downloads will die Inter- net-Plattform „We7“ gratis an- bieten. Der Clou: In die Dateien soll Werbung eingeklinkt werden. Die Seiten-Betreiber behaupten gar, über die Hörgewohnheiten der Nutzer Zielgruppen für Wer- bebotschaften ableiten zu kön-

nen. Vier Wochen nach dem Download will We7 die Werbung aus den DRM-freien Songs löschen. Das Angebot befindet sich noch in der Beta-Phase und sucht nach Künstlern, die diese neue Ver- triebsvariante testen wollen. Info: www.we7.com

DATENSICHERHEIT

Neue Backup-Tools für Anfänger und Profis

Mit Norton Safe & Restore 2.0 und Ghost 12.0 erweitert Symantec den Markt für Backup-Tools: Während sich Safe & Restore an User rich- tet, die unkompliziert Daten sichern wollen, soll Ghost dem erfahrenen Anwender mehr Optionen bieten. So ist es mit Ghost etwa möglich, ferngesteuerte Backups zu erstellen oder erweiterte Re- mote-Operationen durchzu- führen. Ebenfalls integriert sind Komprimierung, inkre- mentelle Backups und ein automatisches Management der Backups. Safe & Restore hingegen sichert einzelne Da- teien, Ordner oder auch den

kompletten Inhalt einer Fest- platte auf dem lokalen PC. Beide Programme sind laut Hersteller kompatibel mit dem neuen Windows Vista. Safe & Restore kostet rund 50 Euro, Ghost 12 gibt es für 70 Euro – beide Programme sind ab sofort verfügbar. Info: www.symantec.com

12 gibt es für 70 Euro – beide Programme sind ab sofort verfügbar. Info: www.symantec.com |

| CHIP.DE | APRIL 2007

ANGRIFF AUF NACHFÜLL-ANBIETER

Preiskampf: Billig-Tinte direkt vom Drucker-Hersteller?

Sie ist eine der teuersten Flüssig- keiten der Welt – Druckertinte. Mit Preisen von bis zu 3 Euro pro Milliliter toppt sie sogar einen „Moët et Chandon“-Champagner um das Fünfzigfache. Viele Käu- fer weichen daher auf günstigere Tinten von Fremdherstellern aus. Zumindest HP will das nun än- dern und eine eigene Billig-Reihe in Vorteils-Packs verkaufen. Das erscheint ungewöhnlich, denn bis-

Wenigdrucker müssen hier aller- dings aufpassen: Trocknet die Tin- te ein, kann es passieren, dass die ganze Kartusche ein Fall für die Mülltonne wird. In der neuen blauen Packung stecken nun die Standard-Kartu- schen, die es ab 10 Euro gibt. Die sind allerdings kaum ein Schnäpp- chen: Im Vergleich zu den Ange- boten von Fremdherstellern steckt in der Kartusche weniger Tinte.

von Fremdherstellern steckt in der Kartusche weniger Tinte. „HPs Idee ist nicht neu, Epson bietet schon

„HPs Idee ist nicht neu, Epson bietet schon seit über zwei Jahren günstige Patronen.“

Andrea Koepfer, Pressechefin Epson Deutschland

lang hat man die Kunden mit günstigen Druckern geködert – und anschließend an der Tinte ver- dient. Zumindest für Vieldrucker gilt das nun nicht mehr. Mit den so genannten „Vorteilspatronen“ in der grünen Packung räumt HP seinen Kunden einen Rabatt ein:

Die XL-Tinten sollen zirka 20 bis 30 Euro kosten, aber dafür fünf- mal länger halten als ein Stan- dard-Pack, den es ab 10 Euro gibt.

Barbara Wollny, Pressesprecherin von HP Deutschland, erklärt: „Un- sere Studie zeigt, dass viele Kun- den beim Tintenkauf vor allem auf einen geringen Einkaufspreis achten.“ Da HP weiterhin auf Qua- litäts-Tinte setze, lasse sich der günstigere Preis nur über kleinere Mengen realisieren, so Barbara Wollny gegenüber CHIP. Gerade wegen solcher Tricks fühlt sich die Konkurrenz sicher. Andrea

Koepfer, Pressechefin bei Epson, erklärt: „Epson bietet seit über zwei Jahren Patronen um 10 Eu- ro.“ Bei der maximal druckbaren Seitenzahl liege Epson vorn, so Andrea Koepfer weiter. Und nur die zählt, wenn man wissen will, wie viel ein gedrucktes Blatt wirklich kostet. Bedroht fühlen sich aber die Refill-Anbieter. Zwar hätten es die Originalhersteller trotz ihrer Patentklagen bislang nicht ge- schafft, die Nachfüll-Tinten vom Markt zu drängen, so Ilona May, Produktmanagerin beim Refiller KMP. Allerdings seien die Markt- bedingungen dadurch erschwert worden. Ilona May: „Sollten die Hersteller mit ihren Versuchen Er- folg haben, dürfte es nur eine Fra- ge der Zeit sein, bis Tinte wieder 30 Euro und mehr kostet.“

Fazit: Günstige Tinte direkt vom Druckerhersteller wird es durch HPs Strategiewechsel vorerst nur für Vieldrucker geben. Der Vorteil für alle: Da HP weiter an der Tinte verdient, dürften Drucker in Zu- kunft nicht teurer werden. Info: www.hp.com/de

in Zu- kunft nicht teurer werden. Info: www.hp.com/de FARBENLEHRE Nur die grünen Vorteils-Packs helfen wirklich
in Zu- kunft nicht teurer werden. Info: www.hp.com/de FARBENLEHRE Nur die grünen Vorteils-Packs helfen wirklich
FARBENLEHRE Nur die grünen
FARBENLEHRE
Nur die grünen

Vorteils-Packs helfen wirklich beim Sparen von Druckkosten.

AKTUELLAKTUELL Videorecorder Ob per Festplatten-Recorder oder Web-Recorder – TV-Sendungen zeichnet man nur noch digital

AKTUELLAKTUELL

AKTUELLAKTUELL Videorecorder Ob per Festplatten-Recorder oder Web-Recorder – TV-Sendungen zeichnet man nur noch digital

Videorecorder

Ob per Festplatten-Recorder oder Web-Recorder – TV-Sendungen zeichnet man nur noch digital auf.

Trotz all der Bremsversuche der Filmlobby sind die digitalen Aufnahmegeräte nicht mehr aufzuhalten: Übertragungsfor- mate wie DVB und immer billi- gerer Speicherplatz treiben die Entwicklung unaufhörlich vor- an. In der CHIP-Redaktion ge- lang sogar die Aufnahme von Premiere-HD-Filmen – mit dem Festplatten-Recorder, der in dem Loewe-TFT-TV Spheros R37 integriert ist. Wer Premiere- Inhalte auf nicht zertifizierten Geräten aufnimmt, bewegt sich allerdings in einer rechtlich dun- kelgrauen Zone. Juristisch ge-

nauso umstritten ist einer der innovativsten Ansätze der Bran- che: Internet-Videorecorder wie etwa Shift.tv oder Save.tv spei- chern die Aufnahme zum Down- load im Internet. So lesen Sie das CHIP-Radar:

Das Dreieck steht für die Pro- duktvorstellung, oft von einem Hype (Ausrufezeichen) beglei- tet. Die Balken symbolisieren das Preisniveau: Rot signalisiert einen hohen Preis, Gelb den ers- ten Preisrutsch. Grün steht für den Massenmarkt. Zum Pro- duktende (Kreuz) gibt es die Geräte oft als Schnäppchen.

duktende (Kreuz) gibt es die Geräte oft als Schnäppchen. ZUKUNFTSWEISEND Der DVD-HDD-Recorder Panasonic DMR-EX87

ZUKUNFTSWEISEND

Der DVD-HDD-Recorder

Panasonic DMR-EX87 (zirka 550 Euro) skaliert normale DVD-Filme und PAL-Fernsehen hoch auf 1.080p – für die perfekte Darstellung auf großen Bildschirmen.

VHS-Recorder

S-VHS-Recorder

DVD-Recorder ohne Festplatte

DVD-Recorder mit Festplatte

Festplatten-Recorder

Flash-Recorder

Blu-ray-Recorder

HD-DVD-Recorder

HD-Festplatten-Recorder

PCs mit TV-Karte und PVR-Software

Home-Theater-PCs

Internet-Recorder

D-VHS-Recorder

Videorecorder 2007 ’95 ’96 ’97 ’98 ’99 ’00 ’01 ’02 ’03 ’04 ’05 ’06 ’08
Videorecorder
2007
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’00
’01
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’13
Ab 2010: Schluss mit
den klapperigen
VHS-Bändern und
ihren analogen
Rauschbildern.
1998: Die Schneider AG
führt
mit dem „Prime-Timer” den
ersten
Festplatten-Recorder
ein. Timeshift
ist das neue
Feature dieser Geräte.
März 2007:
Nach vielen
Verschiebungen
kommt mit
2001: Mit
Einführung
dem Toshiba RD-A1 endlich
der freien
Software
der erste HD-DVD-Recorder
myHTPC macht sich
auf den
Markt.
der PC auf den
Wohnzimmer.
Weg
ins
2005: Shift.tv bietet den ersten Videorecorder-Dienst im Web an.
Trotz
Anfeindungen und Gerichtsprozessen gibt es diesen Dienst heute noch.
’95
’96
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’00
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1.
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3.
4.
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Quartal
Quartal
Quartal
Quartal
Produktvorstellung
Sehr teuer
Medien-Hype
Teuer
Produktende
Günstig
PC-KAUFCHECK CHIP stellt jeden Monat „Soll-PCs“ aus drei Preisklassen zusammen. Vergleichen Sie die Features mit
PC-KAUFCHECK
CHIP stellt jeden Monat „Soll-PCs“ aus drei Preisklassen zusammen. Vergleichen Sie die Features
mit Ihrem Wunsch-PC – so erkennen Sie, ob ein Angebot preisgünstig oder doch nur billig ist.
OFFICE-PC
MULTIMEDIA-PC
HIGHEND-PC
Mini-Tower mit 300 Watt
Standard-Netzteil
GEHÄUSE
Midi-Tower mit 400 bis 500 Watt
Standard-Netzteil
GEHÄUSE
Big Tower mit vielen Lüftungsmög-
lichkeiten und Netzteil mit 750 Watt
Chipsatz i945P oder AMD 690,
mit LAN, 7.1 Sound
MOTHER-
MOTHER-
BOARD
Chipsatz nForce 650i oder AMD 580X
mit GBit-LAN, 7.1-Sound
BOARD
Chipsatz i975X oder nForce 680i
mit GBit-LAN, 7.1-Sound, Firewire 800
Intel Core 2 Duo E4300 (2 x 1,8 GHz) o.
AMD Athlon 64 X2 4600+ (2 x 2,4 GHz)
CPU
Intel Core 2 Duo E6600 (2 x 2,4 GHz) o.
AMD Athlon 64 X2 6000+ (2 x 3,0 GHz)
CPU
Intel
Core 2 Duo E6700 (2 x 2,66 GHz)
1 GByte DDR2 667
(2 x 512 MByte)
ARBEITS-
SPEICHER
1 GByte DDR2 800
oder DDR2 667 (2 x 512 MByte)
ARBEITS-
SPEICHER
2 GByte DDR2 800
(2 x 1.024 MByte)
GeForce 8500 GT oder
Radeon X1650 Pro mit 256 MByte
GRAFIK-
GeForce 7950 GT oder Radeon
X1950 XT mit 512 MByte
GRAFIK-
KARTE
KARTE
2 x Radeon X1950 XT mit 512 MB o.
GeForce 8800 GTX mit 768 MB
FEST-
FEST- 2 x
200 bis 250 GByte, 7.200 U/min
300 bis 400 GByte, 7.200 U/min
PLATTE
PLATTE
250 GByte bis 2 x 500 GByte,
7.200 U/min, (RAID 0/1)
Multi-DVD-Brenner 16x
LAUF-
(Double-Layer)
WERKE
Multi-DVD-Brenner 16x
(Double-Layer), DVD-Laufwerk
LAUF-
WERKE
Multi-DVD-Brenner 16x
(Double-Layer), DVD-Laufwerk
entfällt, weil nicht
steuerlich absetzbar
DVB-T/analog-Hybridkarte
DVB-T/analog-Hybridkarte
TV-KARTE
TV-KARTE
oder DVB-S-Karte
oder DVB-S-Karte
Kabel-Tastatur und Maus
mit Scroll-Rad
EINGABE-
Funk-Tastatur und Funk-Maus
mit Scroll-Rad
EINGABE-
GERÄTE
GERÄTE
Funk-Tastatur und Funk-Maus
mit Scroll-Rad
Microsoft Windows
Vista Home Basic
BETRIEBS-
BETRIEBS-
SYSTEM
Microsoft Windows
Vista Home Premium
SYSTEM
Microsoft Windows
Vista Home Premium
ca. 500 €
ca. 1.000 €
ca. 2.000 €
Home Premium ca. 500 € ca. 1.000 € ca. 2.000 € PREIS-PROGNOSE PROGNOSE FESTPLATTEN 280 €

PREIS-PROGNOSE

PROGNOSE FESTPLATTEN 280 € (S-ATA/3,5 ZOLL) 220 € 160 € 100 € Seagate Barracuda 7200.9
PROGNOSE
FESTPLATTEN
280
(S-ATA/3,5 ZOLL)
220
160
100
Seagate Barracuda 7200.9
40 €
(ST3500641AS)
03/07
04/07
05/07
06/07
07/07
08/07
PROGNOSE SOUNDKARTEN 310 € 275 € 240 € 205 € Creative Sound Blaster X-Fi Elite
PROGNOSE
SOUNDKARTEN
310
275
240
205
Creative Sound Blaster
X-Fi Elite Pro
170
03/07
04/07
05/07
06/07
07/07
08/07
PROGNOSE BLU-RAY-BRENNER 740 € 655 € 570 € 485 € 400 € LiteOn LH-2B1S 03/07
PROGNOSE
BLU-RAY-BRENNER
740
655
570
485
400
LiteOn LH-2B1S
03/07
04/07
05/07
06/07
07/07
08/07

Die Sonderangebote für die leistungsfähigere Seagate-Festplatte 7200.10 drücken auch den Preis des älteren 500-GByte-Modells. 20- und 22-Zoll-TFTs liegen derzeit im Trend. Die Folge: 19-Zöller werden noch günstiger. Preislich wurde die X-Fi Elite Pro der at- traktiven Razer Barracuda AC-1 angepasst. Und bei dem Canon

PROGNOSE TFTS 19 ZOLL 490 € 420 € 350 € 280 € Fujitsu Siemens 210
PROGNOSE
TFTS 19 ZOLL
490
420
350
280
Fujitsu Siemens
210
ScenicView P19-2P
03/07
04/07
05/07
06/07
07/07
08/07
PROGNOSE 140 € DRUCKER (MOBILE) 130 € 120 € 110 € Canon 100 € Pixma
PROGNOSE
140
DRUCKER (MOBILE)
130
120
110
Canon
100
Pixma mini 260
03/07
04/07
05/07
06/07
07/07
08/07
PROGNOSE 640 € PROZESSOREN 480 € 320 € 160 € 0 € AMD Athlon 64
PROGNOSE
640
PROZESSOREN
480
320
160
0 €
AMD Athlon 64 X2 5600+
03/07
04/07
05/07
06/07
07/07
08/07

Pixma mini 260 scheint die Zeit der Lieferengpässe vorbei – der Preis fällt wieder. Trotz drastischer Preissenkungen zählen Blu- ray-Brenner noch immer nicht zur Massenware. Daran wird auch die folgende Generation nichts ändern. Intel und AMD kämpfen um Marktanteile – positiv für den Kunden: CPUs wurden billiger.

Die Preisangaben beruhen auf Durchschnittswerten.

Quelle: CHIP

Illustration: H. Fuchsloch

Illustration: H. Fuchsloch TITEL Alles retten, sichern, kopieren Daten retten & sichern: CHIP Notfall-DVD Ob

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H. Fuchsloch TITEL Alles retten, sichern, kopieren Daten retten & sichern: CHIP Notfall-DVD Ob Virenbefall,

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Ob Virenbefall, unbedachtes Löschen oder kaputtes System – mit den CHIP Tools retten Sie wichtige Dateien und sichern Ihren PC dauerhaft vor Datenverlust. Von Markus Mandau

In diesem Beitrag

Files und Partitionen wiederherstellen

System sichern und wieder aufspielen

Alles reparieren – Dateiformat egal

Viren per Boot-DVD entfernen

D er Stress beginnt, sobald iTunes keine Lieder mehr findet oder das enorm wichtige Word-Dokument

verschwunden ist. Datenverlust tut weh – egal ob von einem Virus verursacht oder ob Sie beim Festplatten-Aufräumen zu

gründlich waren. Doch keine Panik, es

gibt jetzt das neue CHIP Rettungs-Paket. Je nach Art des Unfalls bieten wir Ihnen das passende Gegenmittel: Bei einem Vi- rus nutzen Sie unsere Boot-DVD (siehe S49 ) . Haben Sie versehentlich Dateien gelöscht, hilft unser Notfall-Koffer. Und um immer ganz entspannt bleiben zu können, finden Sie die Software auf Heft- CD/DVD, mit der Sie automatisch System und Daten sichern und jederzeit wieder- herstellen können. Als Bonus haben wir in das Paket auch noch clevere kleine Programme gesteckt, die defekte Dateien reparieren (siehe da- zu S52) können.

Retten
Retten

Bei Datenverlust helfen Rettungs-Tools. Wir liefern Ihnen für verschiedene Szena- rien das passende Werkzeug.

VOLL- VERSION
VOLL-
VERSION

Partitionen wiederherstellen

Tool: Partition Manager 8.0 SE

Partitionen wiederherstellen Tool: Partition Manager 8.0 SE Da ist die Aufregung groß: Plötzlich ist eine ganze

Da ist die Aufregung groß: Plötzlich ist eine ganze Partition verschwunden – und mit ihr zahllose wichtige Dateien. Doch egal ob es der Nutzer aus Versehen selbst gemacht hat oder ein Virus Schuld war,

oft sind nur die Einträge aus der Parti- tions-Tabelle verschwunden. Im Idealfall lässt sich eine angeblich verschwundene Partition voll funktionsfähig wiederher- stellen. Für den Partition Manager 8.0 ist das nur eine Fingerübung. Und so geht’s:

Festplatte durchsuchen: Nach dem Start

des Partition Managers klicken Sie auf »Gelöschte Partitionen wiederherstellen«. Nach einem Klick auf »Weiter« sehen Sie im nächsten Fenster unter »Arbeitsplatz« alle Festplatten, die sich in Ihrem Rechner befinden. Setzen Sie ein Häkchen vor die Platte mit der verschwundenen Partition und dann vor »nicht zugewiesen«. Kli- cken Sie dann auf »Weiter«.

einer

Partition

Suche zeigt der Partition Manager alle ge- fundenen Partitionen und in welchem Be- reich sie physikalisch liegen an. Setzen Sie ein Häkchen vor die Partition, die Sie zu- rückholen wollen, klicken Sie auf »Wei- ter« und danach auf »Beenden«. Gehen Sie dann im Hauptfenster auf »Ausfüh- ren«, und die Software stellt die gelöschte Partition wieder her.

wiederherstellen:

Nach

TIPP 1

TIPP 2

Wenn Sie wissen, welches Datei-

system die gelöschte Partition hat, sollten Sie im Assistenten zusätzliche Parameter angeben. Das beschleunigt die Suche. Akti- vieren Sie die Option »Ich möchte Datei- system und Suchkriterien auswählen« und klicken auf »Weiter«. Nehmen Sie im nächsten Fenster das Häkchen vor »Alle bekannten Dateisysteme« heraus und be- stimmen Sie stattdessen das Dateisystem selbst, nach dem die Software suchen soll. Also beispielsweise das »NTFS Dateisys- tem«. Über »Weiter« grenzen Sie die Para- meter noch enger ein. Vermuten Sie, dass der Fehler im Bootsektor liegt, aktivieren Sie nur »Bootsektor prüfen«. Ansonsten bleiben Sie hier bei der Option »Alle vor- handenen Kriterien verwenden«.

Die wiederhergestellte Partition

ist im laufenden System für Windows normalerweise noch nicht als Laufwerk sichtbar – dafür wäre ein Neustart erfor- derlich. Der Partition Manager schafft es jedoch auch ohne: Klicken Sie im Haupt- fenster des Programms auf die Partition, die Sie einbinden möchten, und wählen Sie über das Kontextmenü der rechten Maustaste »Laufwerksbuchstaben zuord- nen«. Im folgenden Fenster können Sie sich einen Buchstaben aussuchen. In der

JULI 2007 | CHIP.DE |

einen Buchstaben aussuchen. In der JULI 2007 | CHIP.DE | Regel sollten Sie aber den Vorschlag
einen Buchstaben aussuchen. In der JULI 2007 | CHIP.DE | Regel sollten Sie aber den Vorschlag
Regel sollten Sie aber den Vorschlag des Partition Managers einfach mit »Ja« über- nehmen. Über
Regel sollten Sie aber den Vorschlag des
Partition Managers einfach mit »Ja« über-
nehmen. Über »Ausführen« in dem Haupt-
fenster erledigt das Programm dann die
Zuordnung. Wenn Sie jetzt den Windows
Explorer aufrufen, wird das neue Lauf-
werk schon angezeigt.
AUF DVD: CHIP-Code hBOOT
Die Notfall-DVD
Verlorene Dateien retten
Tool: FreeUndelete 2.0
Wenn Sie Dateien im Papierkorb löschen,
sind sie immer noch da. Nur Windows
sieht sie nicht mehr. Alle notwendigen
Informationen über den physikalischen
Speicherort befinden sich noch in der
Viren scannen, Rootkit entfernen,
Spam aufspüren und das Netzwerk
überwachen – all das kann der
Inhalt der Notfall-DVD. Lesen Sie
auch den Workshop auf S50!

Partitions-Tabelle. Der Eintrag bleibt so lange erhalten, bis Windows ihn über- schreibt. Deshalb kann ein Datenretter wie FreeUndelete dort nachsehen und Da- teien wieder zurückholen.

aufspüren: Starten Sie

FreeUndelete und markieren Sie in dem Hauptfenster links das Laufwerk, das Sie nach gelöschten Dateien durchsuchen möchten. Drücken Sie dann »Scan«. Rechts zeigt das Tool die gefundenen Files an. In der Spalte »Status« sehen Sie, wie hoch die Wiederherstellungs-Chancen sind – nur Dateien mit der Einschätzung »Good« kann das Programm einwandfrei rekonstruieren. Bei »Poor« ist die Datei zumindest teilweise bereits überschrie- ben. Dann können Sie trotzdem je nach Format immer noch versuchen, die Datei zu reparieren (siehe dazu Kasten auf S 52). Haben Sie viele Treffer, sollten Sie fil- tern. Unter »Filter found files« können Sie sich etwa mit »*.doc« nur gefundene Word-Dokumente anzeigen lassen.

Dateien wiederherstellen: Geben Sie un-

ter »Undelete selected files to« einen Spei- cherort für die Dateien an, die Sie wieder- herstellen möchten. Markieren Sie die Dateien und drücken Sie »Undelete«. Wenn es geklappt hat, spuckt das Tool die Meldung »Successfully recovered« aus. Achtung: Speichern Sie nicht auf dem gescannten Laufwerk, damit dort keine „gelöschten“ Files überschrieben werden.

Gelöschte

Files

TIPP
TIPP

FreeUndelete lässt sich auch auf

einem USB-Stick installieren und von

dort starten. Das sollten Sie tun, wenn Sie nur eine Partition haben. So vermeiden Sie unnötige Schreib-Vorgänge auf dem

k

Laufwerk, von dem Sie Dateien retten

AUF CD/DVD: CHIP-Code hBOOT Der Notfall-Koffer Partition Manager 8.0 SE Die System-Software verwaltet alle Laufwerke
AUF CD/DVD: CHIP-Code hBOOT
Der Notfall-Koffer
Partition Manager 8.0 SE
Die System-Software verwaltet alle
Laufwerke und Festplatten. Zusätzlich
spürt sie auch gelöschte Partitionen auf
Drive Backup 8.0 SE
Mit der Sicherungs-Software erstellen
Sie System-Images und kopieren sogar
ganze Festplatten
FreeUndelete 2.0
stellt gelöschte Dateien wieder her
PhotoRec 6.6
holt verschwundene Bilder zurück
IsoBuster 2.1
rettet Dateien von beschädigten CDs und DVDs
Cobian Backup 8.4
legt zeitgesteuerte Daten-Sicherungen an
WinRAR 3.62
erzeugt und repariert RAR-Archive
Objekt Fix Zip 1.6
repariert unvollständige ZIP-Dateien
CopyPST 1.5
rekonstruiert beschädigte Outlook-Dateien
Multivalent Document Tools
reparieren korrupte PDF-Dateien
DivFix++ 0.29
schreibt AVI-Files neu
MPEG4Modifier 1.4.4
korrigiert Fehler im AVI-Header
MPEG2Repair 1.0.1.5
spürt Fehler im MPEG2-Stream auf
MP3val 0.1.4
macht MP3-Songs wieder abspielbar
1.0.1.5 spürt Fehler im MPEG2-Stream auf MP3val 0.1.4 macht MP3-Songs wieder abspielbar auf Heft-CD auf Heft-DVD

auf Heft-CD

1.0.1.5 spürt Fehler im MPEG2-Stream auf MP3val 0.1.4 macht MP3-Songs wieder abspielbar auf Heft-CD auf Heft-DVD

auf Heft-DVD

49

»Mount all local NTFS partitions«, um die NTFS-Laufwerke einzubinden. Da- nach aktivieren Sie »Quick search

»Mount all local NTFS partitions«, um die NTFS-Laufwerke einzubinden. Da- nach aktivieren Sie »Quick search for NTFS drivers in all common locations«. Sollte eine Fehlermeldung kommen, weil das Tool keine Treiber findet, aktivieren Sie »Search for NTFS Drivers on all mounted partitions«. Wird das Tool fün- dig, installiert es die NTFS-Treiber und gibt eine kurze Meldung aus. Schließen Sie diese und verlassen Sie danach über

»Quit« das Modul.

Nach Viren scannenSie diese und verlassen Sie danach über »Quit« das Modul. Per Doppelklick auf ein Laufwerks-Sym- bol,

Per Doppelklick auf ein Laufwerks-Sym- bol, etwa »hda2«, öffnen Sie den Datei- Explorer. Gehen Sie mit einem Klick auf das Pfeil-Symbol eine Ebene höher und wählen Sie über das Kontext-Menü »Mount-Punkt | Öffnen mit | BitDefender Scanner« – damit durchsucht der Scan- ner gleich eine ganze Partition. Jetzt startet die Oberfläche des Anti-Viren- Scanners. Gehen Sie auf »Configure An- tivirus« und wählen Sie unter »Antivirus actions« »Disinfect« und unter »if the previous action fails« »Delete«, damit das Tool die gefundenen Viren am Ende auch löscht. Vorsichtige können hier auch zu der Option »Quarantine« grei- fen. Über »Virus Scan | Start Scan« be- ginnt das Security-Tool mit der Arbeit.

Rootkit aufspüren| Start Scan« be- ginnt das Security-Tool mit der Arbeit. Um den Rechner nach Rootkits zu

Um den Rechner nach Rootkits zu über- prüfen, wählen Sie wie oben »Mount- Punkt | Öffnen mit« und dann »ChkRoot- kit«. Bestätigen Sie nach dem Start die Einstellungen mit »OK«. Sobald das Tool

seine Arbeit beendet hat, können Sie den PC herunterfahren: über die rechte Maustaste mit »Exit«.

VIREN LOSWERDEN Der Scanner sollte befallene Dateien desinfizieren und danach den Virus vernichten.
VIREN LOSWERDEN Der Scanner sollte befallene Dateien desinfizieren und danach den Virus vernichten.
VIREN LOSWERDEN
Der Scanner
sollte befallene Dateien desinfizieren
und danach den Virus vernichten.

k

Dateien desinfizieren und danach den Virus vernichten. k TITEL Alles retten, sichern, kopieren wollen. Außerdem

TITEL Alles retten, sichern, kopieren

Virus vernichten. k TITEL Alles retten, sichern, kopieren wollen. Außerdem haben Sie dann immer ein Rettungswerkzeug

wollen. Außerdem haben Sie dann immer ein Rettungswerkzeug zur Hand, müssen im Notfall keines mehr installieren.

Verschwundene Fotos rekonstruieren

Tool: PhotoRec 6.6

Tool: PhotoRec 6.6
Verschwundene Fotos rekonstruieren Tool: PhotoRec 6.6 SD-Card, Memory Stick oder Microdrive werden in

SD-Card, Memory Stick oder Microdrive werden in Digitalkameras als ein Spei- cher-medium genutzt. Da die Größe die- ser Flash-Speicher immer noch begrenzt ist, müssen Hobby-Fotografen sie immer wieder aufräumen – also löschen. Dabei kommt es vor, dass der eifrige Knipser auch Bilder vernichtet, die er eigentlich archivieren wollte. Das Problem: Selbst wenn er es sofort merkt, gibt es für diese Medien keinen Papierkorb wie bei Win- dows. Gelöscht ist gelöscht – könnte man meinen. Wie gut, dass es PhotoRec gibt. Ein Spezial-Tool, das die verschwundenen Bilder wieder herbeizaubern kann.

Rettungs-Tool konfigurieren: Kopieren Sie

das Tool von der Heft-DVD und starten Sie es per Doppelklick auf »photorec_win. exe«. Ein DOS-Fenster zeigt nun alle an- geschlossenen Laufwerke – darunter auch die Speicherkarte mit den verschwunde- nen Fotos. Wählen Sie die Karte aus und klicken Sie auf »Proceed«. Im nächsten Schritt bestimmen Sie den Typ der Partitions-Tabelle – bei Win- dows immer »Intel«. Haben Sie die Karte mit einem Apple-Rechner formatiert, ist es »Mac«. Das Geniale an PhotoRec: Es ignoriert beim Suchen weitgehend das Dateisystem, stattdessen orientiert es sich am Header-Code der einzelnen Datei. Das Tool findet also auch dann etwas, wenn das Dateisystem schwer beschädigt ist oder neu formatiert wurde. Markieren Sie nun das Medium und stellen Sie unter »File Opt« ein, nach wel- chen Formaten das Tool fahnden soll. Wenn Sie etwa nur nach JPGs suchen las- sen, geht das so schneller. Formate, die Sie nicht brauchen, wählen Sie per Pfeiltasten ab und gehen dann auf »Quit«, um in die Hauptanzeige zurückzukehren.

Fotos wiederherstellen: Klicken Sie auf

»Search«, fragt das Tool nach dem Sys-

temtyp. Wenn Sie das Medium nicht mit einem Linux-Dateisystem wie ext2 oder ext3 formatiert haben, belassen Sie ein- fach »Other«. Danach können Sie das gan-

ze Medium durchsuchen oder nur den

Workshop: Virenfreier PC mit der CHIP Notfall-DVD

Auf unserer bootfähigen Rettungs-DVD haben Sie Anti-Spam, Rootkit-Entferner und Virenscanner in einer Hand. Wir zei- gen Ihnen im folgenden Workshop, wie Sie die Software von BitDefender ein- richten und einen Viren-Scan durchfüh- ren. Für alle weiteren Operationen steht Ihnen eine ausführliche Hilfe zur Verfü- gung. Nach dem Start öffnen Sie diese per Doppelklick auf »START HERE«.

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Booten

Stellen Sie beim Hochfahren im BIOS die Boot-Reihenfolge um, so dass der PC von dem DVD-Laufwerk aus startet. Die Rettungs-DVD wird nun automatisch ein- gelesen. Aktivieren Sie nach dem Hoch- fahren den deutschen Start-Bildschirm per [F3]. Jetzt kommen Sie in die Boot- Optionen. Um das deutsche Keyboard zu aktivieren, tippen Sie hinter »boot:« fol- gendes ein: »rescue lang=de«. Achtung:

Dabei gilt noch das englische Keyboard- Layout, für »=« müssen Sie deshalb also »´« drücken. Per [Enter] starten Sie.

Internet einrichtenSie deshalb also »´« drücken. Per [Enter] starten Sie. Damit der Scanner sich die aktuellen Vi-

Damit der Scanner sich die aktuellen Vi- ren-Signaturen holen kann, richten Sie zuerst das Netzwerk ein. Haben Sie ein Heimnetzwerk beziehungsweise einen Router mit DHCP-Server, klappt das au- tomatisch. Überprüfen Sie das kurz, in- dem Sie den »Firefox« aufrufen. Sitzt Ihr PC direkt am DSL-Modem, müssen Sie die Verbindung manuell ein- richten. Wie das genau vor sich geht, lesen Sie in der mitgelieferten Hilfe.

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Signaturen holen

Für die aktuellen Viren-Signaturen star- ten Sie auf dem Desktop per Doppelklick »BitDefender Remote Admin«. Zum Ein- loggen verwenden Sie als »Username« und »Password« jeweils das Kürzel »bd«. Klicken Sie auf »Live! Update« und da- nach auf »Update Now!«. Ob das geklappt hat, sehen Sie unter »View log«.

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Laufwerke einrichten

XP und Vista sind fast immer auf NTFS- Partitionen installiert. Damit der Scan- ner auch Schreibzugriff auf diese Parti- tionen hat, installieren Sie auf dem Desktop per Doppelklick die »NTFS Write Drivers«. Starten Sie im folgenden

k Fenster unter »Action« die Option

TITEL Alles retten, sichern, kopieren BESCHÄDIGTE DVDS IsoBuster spürt selbst dann noch Files auf, wenn
TITEL Alles retten, sichern, kopieren BESCHÄDIGTE DVDS IsoBuster spürt selbst dann noch Files auf, wenn

TITEL Alles retten, sichern, kopieren

BESCHÄDIGTE DVDS IsoBuster spürt selbst dann noch Files auf, wenn das Dateisystem zerstört ist.
BESCHÄDIGTE DVDS
IsoBuster
spürt selbst dann noch Files auf,
wenn das Dateisystem zerstört ist.
BILDER FINDEN Bei PhotoRec können Sie markieren, nach welchen Datei-Formaten das Tool fahnden soll.
BILDER FINDEN Bei PhotoRec können Sie markieren, nach welchen Datei-Formaten das Tool fahnden soll.
BILDER FINDEN
Bei PhotoRec
können Sie markieren, nach welchen
Datei-Formaten das Tool fahnden soll.

werden durch die häufigen Lesezugriffe nicht weiter strapaziert. Das Programm wird anhand der Image-Datei versuchen, die verlorenen Files wiederherzustellen. Auch bei zerkratzten Scheiben ist dieser Weg zu empfehlen, da die Datenrettung vom Image viel schneller geht. Markieren Sie in dem linken Teil des Hauptfensters die beschädigte CD/DVD und starten Sie über das Kontextmenü »Eine verwaltete IBP/IBQ Image-Datei anlegen«. Nachdem Sie einen Speicherort angegeben haben, legt das Tool los. Daten extrahieren: Ist das Image angelegt, gehen Sie im Hauptfenster von IsoBuster auf »Datei | Image-Datei öffnen«. Jetzt analysiert die Software das Image und

zeigt die gefundenen Dateien im rechten Fenster an. Ist das nicht der Fall, weil eines der Dateisysteme (ISO oder UDF) be- schädigt ist, wählen Sie im linken Fenster das andere. Manchmal, wie etwa im Fall einer gelöschten DVD+RW, finden Sie die aufgespürten Dateien sogar nur unter »Dateien gefunden über ihre Signatur«. Um Dateien aus dem Image zu expor-

k

tieren und in einem Ordner zu spei-

Freispeicher. Da komplett überschriebene Daten nicht zu retten sind, wählen Sie »free«. Normalerweise speichert das Tool die geretteten Dateien im Programmver- zeichnis, aber Sie können über die Pfeil- tasten auch einen anderen Ordner ange- ben. Danach nimmt das Tool mit einem Klick auf »Search« die Arbeit auf und stellt die gelöschten Fotos wieder her.

TIPP 1 TIPP 2
TIPP 1
TIPP 2

Wenn Sie auch teilweise über-

schriebene Bilder wiederherstellen wollen, müssen Sie in die Hauptansicht von Photo- Rec auf »Options« gehen. Dort schalten Sie mithilfe der Pfeiltaste »Keep corrup- ted files« auf »Yes«.

Profis können in PhotoRec noch

weitergehen. Aktivieren Sie in den »Op- tions« den »Mode expert« und geben Sie in der Hauptansicht über »Geometry« die Disk-Geometrie, beispielsweise die Größe der Sektoren, manuell ein. Eine solche Operation wird notwendig, wenn die Karte beschädigt ist und beispielsweise statt 512 MByte nur 350 MByte anzeigt.

Beschädigte CDs und DVDs retten

Tool: IsoBuster 2.1

Tool: IsoBuster 2.1
Beschädigte CDs und DVDs retten Tool: IsoBuster 2.1 Von CDs und DVDs hieß es einmal: „Die

Von CDs und DVDs hieß es einmal: „Die halten 100 Jahre!“ Doch wenn Sie Pech haben, überstehen schlechte Rohlinge nicht einmal ein Jahr. Aber auch wenn Windows die Scheibe nicht mehr einlesen will, sind die Daten noch lange nicht verloren – vor- ausgesetzt Sie haben das richtige Tool. Der Klassiker unter den CD/DVD-Ret- tern heißt IsoBuster: An diesem Tool führt kein Weg vorbei – zumal bereits die Free- ware-Version alle wichtigen Funktionen enthält. Nur wer Daten von Blu-ray oder HD-DVD retten will, sollte die Pro-Funk- tionen für 30 Euro freischalten. Image erzeugen: Installieren Sie IsoBus- ter von der Heft-CD/DVD und starten Sie das Programm. Wenn Sie nun die beschä- digte Scheibe in das Laufwerk legen, liest das Tool automatisch das Inhaltsverzeich- nis, die Table of Content (TOC). Zeigt der IsoBuster in der Explorer-Ansicht des Hauptfensters die zuvor verschwundenen Dateien an, markieren Sie diese und wäh- len Sie im Kontext-Menü »Extrahieren«. Liefert das Tool aber jetzt noch kein Ergebnis, weil der Rohling zu schwer be- schädigt ist, legen Sie ein Image der Schei- be an. Der Vorteil: Rohling und Laufwerk

Dateien reparieren

Retten allein reicht nicht immer. Manch- mal sind Dateien teilweise überschrie- ben oder defekt. Hier helfen Tools, die die wichtigsten Formate reparieren.

RAR: Das Original WinRAR ver- fügt über eine Repair-Funktion. Die Alternative Advanced RAR Repair (www.rar-repair.com) kostet Das Original WinRAR ver- fügt über eine Repair-Funktion. Die Alternative Advanced RAR Repair (www.rar-repair.com) kostet 120 US- Dollar – so viel ist kaum ein Archiv wert. Preis: ca. 30 Euro Info: www.rarlabs.com

ZIP: Objekt Fix Zip repariert un- vollständig heruntergeladene ZIP- Archive, indem es aus dem vorhandenen Material eine neues Archiv anlegt. Preis: Freeware Info: www.objectrescue.com

Archiv anlegt. Preis: Freeware Info: www.objectrescue.com PDF: Die Multivalent-Tools helfen bei PDF-Problemen, setzen

PDF: Die Multivalent-Tools helfen bei PDF-Problemen, setzen aber ein installiertes Java Runtime voraus. Preis: Freeware Info: multivalent.sourceforge.net

voraus. Preis: Freeware Info: multivalent.sourceforge.net Office: Als günstige Universal- Lösung rekonstruiert

Office: Als günstige Universal- Lösung rekonstruiert Extract It nicht DOC- oder XLS-Files, sondern speichert nur ihren noch lesbaren Inhalt. Preis: ca. 20 Euro Info: www.dtidata.com

lesbaren Inhalt. Preis: ca. 20 Euro Info: www.dtidata.com Outlook: CopyPST öffnet fehler- hafte PST-Dateien – das
lesbaren Inhalt. Preis: ca. 20 Euro Info: www.dtidata.com Outlook: CopyPST öffnet fehler- hafte PST-Dateien – das

Outlook: CopyPST öffnet fehler- hafte PST-Dateien – das Format,

in dem Outlook speichert. Anschließend kann man Daten extrahieren. Preis: Freeware Info: www.olfolders.de

AVI: Wird der Film falsch darge- stellt, ändert der MPEG4 Modifier die Parameter. Ist der Stream defekt, schreibt DivFix einen neuen I