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Titelfolie

Rotas Geräuschanalyse-System

Getriebeprüfung und Auswertung

Rotas Getriebeprüfung 1
Rotas Geräuschanalyse
End-Of-Line-Analyse in Echtzeit mit einer breiten Palette von
Analyseverfahren
Erkennen von Produktionsfehlern und von Trends
Korrelation und Vergleichbarkeit zum Fahrzeug durch Mobilmessungen
mit demselben System (kalibrierte Messungen)
Analyse von inneren Wellen und Komponenten durch
umdrehungssynchrone Analyse, Trennung der Geräuschquellen
Bewertungsgrenzen können automatisch gelernt oder manuell
festgelegt werden, individuell für jede Messgröße
Aufzeichnung der Sensorsignale als Wave-Datei, Reproduktion des
Prüflaufs aus dieser Aufzeichnung
Datenbank-gestützte Parametrierung von zentralem Server aus
Ergebnisdatenbank, Analysen und Auswertungen
Intranet-basierte Produktionsanalyse

Rotas Getriebeprüfung 2
Das Rotas-System – Überblick

Prüfstands‐
Steuerung

Rotas Getriebeprüfung 3
Übersicht / Inhalt

Theorie der umdrehungssynchronen Analyse


Analyseverfahren
Bewertung und Lernen von Grenzen
Tas-Box Hardware
Das Messprogramm „TasAlyser“
Parameter-Datenbank, Synchronisation von Prüfständen
Ergebnisdatenbank und Auswertung
Intranet-basierte Produktionsanalyse „Web.Pal“
Wave-Aufzeichnung und -Wiedergabe, Kalibrieren
Projekte, Dateien, Backups

Rotas Getriebeprüfung 4
Akustik

Man unterscheidet Luftschall und Körperschall.


Luftschall wird durch die Luft übertragen und mit unseren Ohren wahrgenommen.
Körperschall sind Schwingungen fester Körper und wird mit Körperschall-Sensoren
gemessen.

dB(A) Beispiel
Die subjektive Lautstärke wird in dB(A)
130 Schmerzgrenze
gemessen.
120 Preßlufthammer
110 laute Hupe Achtung: +3 dB = doppelte Lautstärke
100 In einer U-Bahn +10dB = 10fache Lautstärke
90 In einem Bus +20dB = 100fache Lautstärke
80 Verkehr an Kreuzung
70 Vortrag
Getriebe-Geräusche im Auto unterhalb von
60 Büro-Hintergrund
50 leises Gespräch
80-85 dB sind normalerweise nicht hörber
40 Wohnzimmer (Abschirmung, Verdeckung durch lautere
30 Bibliothek Geräusche).
20 in der Nacht
10 Audio-Studio
0 Hörschwelle

Schulung
Getriebeprüfung
-5-
Rotas Getriebeprüfung 5
Getriebe-Geräusche
Das Getriebegeräusch setzt sich
aus der Summe der Einzel- Antrieb
geräusche der mechanischen
Komponenten (Wellen) zusammen. Zw.-Welle

Aus den Übersetzungsverhältnissen


lassen sich die Drehzahlen der Abtrieb
Wellen errechnen und dadurch die
Einzelgeräusche separieren.

Gesamtgeräusch
Dauer einer Umdrehung
(je Welle)

Umdrehungs-
synchrone
Getriebeanalyse:
Die Signale werden
synchron zu den
Getriebewellen erfasst,
dadurch Trennung der
Geräuschquellen
Antrieb Zwischen-Welle Abtrieb

Rotas Getriebeprüfung 6
Umdrehungssynchrone Mittelung

Die Signale zweier Umdrehungen derselben Signal


Welle ähneln einander. (eine Umdrehung)
Hintergrund +
Durch Mittelung über mehrere Umdrehungen
der Welle werden Signalkomponenten der +
betrachteten Welle verstärkt, die der anderen
Wellen abgeschwächt. Signal
(nächste Umdrehung) +
Im Bild wird das Verfahren für eine Welle
Hintergrund
gezeigt. Gleichzeitig können von Rotas drei
oder mehr mechanische Wellen separiert +
werden. Gemessen wird in der Regel über
einen einzigen Sensor. Signal
(nächste Umdrehung)
+
Die Synchronisation kann auch für Wellen Hintergrund
hergestellt werden, von denen nur das
Übersetzungsverhältnis bekannt ist.
Summe * 1/n =
Dadurch ist es möglich, die inneren Wellen Mittelwert:
eines Getriebes voneinander zu trennen. Signal
isoliert

Rotas Getriebeprüfung 7
Verarbeitungskanäle
Im TasAlyser wird parallel für jeden Rotor (und jeden Sensor) ein Synchronkanal
verarbeitet. Diese Kanäle heißen z.B. „GAn Sync“ oder „Abtrieb Sync“.
Zusätzlich wird der Mix-Kanal verarbeitet. Dieser ist nicht umdrehungssynchron
gemittelt, enthält also die Geräusche aller Quellen.

Mix-Kanal
(Gesamtgeräusch)

Synchronkanäle
(Rotor-Teilgeräusche)

Rotas Getriebeprüfung 8
Synchrone Zeitsignale
Umdrehungssynchrone Mittelung entsprechend
der Drehfrequenz der verschiedenen Wellen trennt
die Synchronkanäle.
In jedem Synchronkanal werden die Beschädi-
gungen der Teile detektiert, die auf diese Welle
synchronisiert sind (insbes. der Zahnräder).
Als Messgrößen werden berechnet:
• Effektiv-Wert (RMS)
• Spitzen-Wert (Peak)
• Crest-Wert (= Spitzenwert/Effektivwert)
• Kurtosis (viertes Moment der Signale)

Peak

Crest

RMS

Abbildung:
4 Umdrehungen, umdrehungssynchron gemittelt und in 3
Synchronkanäle entsprechend 3 inneren Wellen aufgeteilt.

Rotas Getriebeprüfung 9
Ordnung, Frequenz, Harmonische
Was bedeutet Ordnungsanalyse?

Zahnrad mit 16 Zähnen

dreht sich mit 600 UpM = 10 Umdrehungen pro Sekunde = 10 Hz

Zahneingriffsfrequenz = Zähnezahl x Umdrehungsfrequenz = 160 Hz

Frequenz- Ordnungs-
spektrum spektrum

Division durch die


Hz Drehzahl
Ord.
160 320 16. 32.
Ordnung Ordnung

Division durch die Drehzahl rechnet Frequenzen in Ordnungen =1× =2×


Zähnezahl Zähnezahl
um. = H1 = H2

Ordnungsspektren sind deshalb unabhängig von der Drehzahl


und bleiben auch bei Drehzahlrampen stehen. Die Position einer Ordnung im
Ordnungsspektrum ist unabhängig
Die Ordnung, die der Zähnezahl entspricht, wird „erste Harmonische“,
von der Drehzahl!
genannt, die doppelte die „zweite Harmonische“ usw.
(Kurzbezeichnungen: H1, H2, ...)

Rotas Getriebeprüfung 10
Ordnungsspektren
Aus den umdrehungssynchron
gemittelten Signalen werden exakte
dBV
Ordnungsspektren berechnet.
Im Gegensatz zur üblichen Spektral- Zahneingriff 2 *Z.E.
analyse kann auf Fensterung verzichtet
Mix 80
werden.
„Geisterordnung“
Damit lassen sich im Spektralbereich
70
Ordnungen mit bis zu 60 dB Dämpfung Antrieb
zur Nachbarordnung trennen.
60
Rundlauf-Fehler können durch die hohe
Auflösung klar von Eingriffsfrequenzen
getrennt werden. Nur damit ist auch
50
eine eindeutige Zuordnung der
Rundlauffehler zu den Getriebewellen
möglich.
40
Blau: Spektrum eines Getriebes mit
konventioneller Spektralsanalyse (Kaiser-Bessel
Fenster).

Grün: Ordnungsspektrum des 50 60 70 80 90 100 110 120 130 Ord


umdrehungssynchron gewonnenen Signals

Rotas Getriebeprüfung 11
Verarbeitungskanäle Spektren
Im TasAlyser findet die Bildung von Ordnungsspektren parallel in allen Verarbeitungs-
kanälen (und für alle Sensoren) statt.

Dementsprechend gibt es für jeden Rotor ein Sync-Spektrum und dazu noch ein Mix-Spektrum:

Mix-Kanal

Synchronkanäle

Zusätzlich können auch


Festfrequenz-Spektren („Fix“-Kanal)
berechnet werden.

Rotas Getriebeprüfung 12
Ordnungspegel-Verläufe

Für beliebige Ordnungen, Summen von


Ordnungen oder Intervallen kann der
Verlauf des (Summen-)Pegels über der
Drehzahl aufgezeichnet und bewertet
werden.
Die Pegel werden dabei aus den exakten
Ordnungsspektren entnommen.
Die Ordnungen können absolut oder relativ
zu den Zahneingriffsordnungen parametriert
werden.
Unterschiedliche Bewertungen sind
möglich: Prüfung des Maximalwertes, des
Mittelwertes, der Werte in bestimmten
Drehzahlintervallen oder der Vergleich mit
einer Grenzkurve.
Durch die Analyse von Ordnungspegel-
Verläufen können insbesondere
Pfeifgeräusche und Resonanzen bei
bestimmten Drehzahlen besonders gut
analysiert werden.

Rotas Getriebeprüfung 14
Auswertung „Drehzahlbänder“
Für die Auswertung Drehzahlbänder
(Speed Bands) werden in den Ord-
GAn H1, 3-Z
nungspegelverläufen die „spannenden“
Bereiche durch Drehzahl-Intervalle
spezifiziert (z.B. 3500—4700 UpM).
Die Auswertung bildet für jedes dieser
Intervalle wahlweise das Maximum oder
den Mittelwert. Das Ergebnis wird mit
einem Grenzwert verglichen.
Dadurch können Zahneingriffspegel und
andere Geräuschquellen in kritischen GAn H1, 3-S
Drehzahlbereichen abgesichert werden,
wobei sich die einfachen Zahlenwerte
(„Einzahlkennwerte“) leichter verwalten
lassen als Grenzkurven.
Die Drehzahlbänder können individuell
für jeden Prüfzustand parametriert
werden; auch mehrere pro Prüfzustand
sind möglich.

Gearbox Testing 15
Signalanalyse im Überblick

Zeitsignal (umdrehunssynchron) Ordnungsspektren

Spektralanalyse

→ RMS, Peak, Crest, Kurtosis


→ Spektralwerte

Ordnungs-, Bandpegelverläufe Spektrogramme Modulationsanalyse

→ Drehzahlbänder → Modulationsgehalt

Rotas Getriebeprüfung 16
Messgrößen im Überblick
Die Ergebnisse von Messgrößen können einzelne Zahlen sein („Einzahlkennwerte“),
Kurven oder sogar mehrdimensionale Objekte wie Spektrogramme.

Herkunft Beispiele Art des Ergebnisses

Zeitsignale RMS, Crest, Peak Einzahlkennwert

Spektren Ordnungsspektren Rotosynchron und Kurve (Spektrum)


Mix, Festfrequenz-Spektren

daraus einzelne Zahneingriffspegel H1, Seitenbänder, Einzahlkennwert


Ordnungen (Summen, Zahneingriff Hx, bestimmte
Intervall-Summen) problematische Ordnung

Ordnungen über Zahneingriffspegel-Verlauf Kurve


Rampe (Pegelverlauf)
daraus abgeleitete Drehzahlbänder, Differenzpegel Einzahlkennwert
Größen
Spektren über Rampe Spektrogramm Spektrogramm

Kurzzeit- und Kurzzeitspektrogramme, Spektrogramm →


Modulationsanalyse Modulationsspektrogramm, Spektrum /
Modulationsgehalt Einzahlkennwert
Rotas Getriebeprüfung 17
Typische Zahnradfehler
Zeitsignal Spektrum

gutes Zahnrad
Crest!

defekter Zahn

„Geister-Ordnungen“,
erhöhte Harmonische

Oberfläche schlecht

Seitenbänder

unrund, exzentrisch

Rotas Getriebeprüfung 18
Bewertung der Spektren
Die Ordnungsspektren der Synchronkanäle VGW
dBg
105
und des Mixkanals werden mit einer Grenz-
kurve verglichen. Jeder Ordnung dieser VGW-lim
90
Grenzkurve ist ein Fehlercode zugeordnet,
75
der im System automatisch vergeben werden
kann. Bei Überschreitung wird eine Klartext- 60
Fehlermeldung ausgelöst.
45

Die Grenzkurven bestehen aus Abschnitten,


die über einen Lernvorgang ermittelt werden 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Ord

sowie aus Abschnitten, die fest vorgegeben


werden können (sog. „Hüte“).

Das automatische Lernen wird in Ordnungs-


bereichen angewandt, über die zunächst keine
Kenntnis der Geräuschauswirkungen vorliegt.
Hierzu gehören Teilungsfehler, Geister-
ordnungen und Lagergeräusche im Mix-Kanal.

Die festen Grenzen (“Hüte“) werden z.B. nach


Fahrversuchen auf die Zahneingriffsordnungen
und deren Seitenbänder angewandt, um
unzulässige Abweichungen der Zahngeometrie
und des Rundlaufs festzustellen.

Rotas Getriebeprüfung 19
Lernen von Grenzwerten
Die Grenzwerte können aus der Statistik des Produktionsprozesses gelernt werden.
Das Lernen wird durch Vorgaben aus der Parameter-Datenbank eingeschränkt und
kann dadurch ganz unterbunden werden.
Die Grenzwerte werden abhängig vom Prüfstand und vom Getriebetyp unterschieden.

Beschränkung

Grenzwert

+ 3 × Standardabweichung

+ Offset (Anhebung)
Standardabweichung

Mittelwert Mittelwert

Statistik des Messwerts Berechnung des Grenzwertes:


Mittelw.+ Offset + n × Standardabweichung
beschränkt durch Datenbank-Vorgaben
In der Parameter-Datenbank: Offset, Faktor, Min-Beschränkung, Max-Beschränkung
Rotas Getriebeprüfung 20
Spektrale Grenzkurven
Die Grenzkurven der Ordnungsspektren bestehen aus gelernten und aus
festen Bereichen:
„Hüte“ für Zahneingriffsordnungen und Seitenbänder

Grenzkurve aus Grundwert + Mittelwert + n-fache Standardabweichung. Begrenzung durch


Hüte, Minimal- und Maximal-Polygon

Rotas Getriebeprüfung 21
Lernprozess
Das Lernen wird eingeteilt in Grundlernen und Hinzulernen.
Das Grundlernen umfasst wenige Getriebe (z.B. 5). Im Grundlernen wird gegen die Maximal-
Beschränkung aus der Datenbank geprüft. Am Ende des Grundlernens liegen die vorläufigen
Grenzen fest.
Das Hinzulernen umfasst viele Getriebe (z.B. 200). Jedes Getriebe wird zunächst gegen die
bisherigen Grenzen geprüft. Wird es i.O. bewertet, wird es der Statistik hinzugefügt. Dadurch
werden die Grenzwerte fein angepasst.

Grundlernen Hinzulernen Grenzen


fertig
Gesamt-Lernzahl

Das automatische Lernen erlaubt auch den unüberwachten Start neuer Getriebetypen auf einem
Prüfstand und sorgt für „vernünftige“ Anfangsgrenzwerte, die durch die Parameterdatenbank
verfeinert werden können.
Der Lernprozess wird über die Parameterdatenbank gesteuert. Dort kann für jede Messgröße
individuell die Lernstrategie festgelegt, das Lernen neu gestartet oder bei Bedarf das Hinzulernen
verlängert werden.

Lernparameter:
exponezielle Zeitkonstante

T
Rotas Getriebeprüfung 22
Typischer Prüfstandsaufbau

Aggregat

Drehzahl(en), Geräusch(e)
Drehmoment(e)

Netzwerk
TAS-Box

Messrechner
Kommunikation

Rotas Getriebeprüfung 24
Die TAS-Hardware

Die Tas-Box ist das Datenerfassungs-Front End des Messsystems.


Sie wird über USB mit dem Messrechner verbunden. Die Software
„TasAlyser“ kann auf jedem Windows-PC ab Windows XP installiert
werden.
Das innere Gehäuse der Tas-Box hat exakt die Größe eines DVD-
Laufwerks, so dass sie in die entsprechenden Schächte von
Standard-PCs eingebaut werden kann.

Technische Daten:
• Abtastrate bis 100 kHz
• 24 Bit A/D-Wandlung
• Modular aufgebaut mit 6 freien Steckplätzen für Datenerfassungs-Module
• A/D-Wandler-Modul: 2 Kanäle, AC, DC oder ICP-Versorgung
• Drehzahlerfassungs-Modul für bis zu 4 Drehzahlen mit hohen Pulsraten
• Versorgung von bis zu 5 Sensoren allein durch USB-Power

Rotas Getriebeprüfung 25
TAS-Hardware-Ausbau
Das einfachste Rotas-System im Getriebeprüfstand verwendet nur einen
Körperschall-Sensor und eine Drehzahl. Für anspruchsvollere Messaufgaben
kann das System erheblich erweitert werden, z.B um:

Mehrere Sensoren, auch unterschiedlicher Typen (z.B.


Laser-Vibrometer)

Luftschall-Messung (Mikrofone) parallel zum Körperschall

Mehrere Drehzahlen (z.B. für komplexere Getriebe)

Drehmoment-Rampen

Winkelsynchrone Abtastung und Analyse von


Drehungleichförmigkeiten (MTA)

Zusätzliche Analyseverfahren, z.B. Modulationsspektren

Für den Einsatz bei Fahrversuchen gibt es die mobile Version der
TasBox, die über USB an ein Standard-Notebook angeschlossen
wird. Das Mobilsystem ist voll kompatibel zum Prüfstandssystem
und erlaubt so den direkten Vergleich der Messergebnisse.
RotasMobil misst z.B. parallel den Körperschall am Getriebe und
den Luftschall mit vier Mikrofonen im Fahrzeug-Innenraum.

Rotas Getriebeprüfung 26
BKS03 Beschleunigungsaufnehmer

Der BKS03 Sensor und sein Nachfolger BKS10 sind linear im Frequenzbereich bis 10 kHz.
Durch das flexible Federelement nehmen sie auch zu unebenen Oberflächen guten Kontakt
auf. Zusätzlich entkoppelt das Federelement den Sensor vom Prüfstand.
Der Messbereich (mit aktuellem Verstärker) umfasst ±500g.

Rotas Getriebeprüfung 27
Das Messprogramm TasAlyser
Das Messprogramm aktiviert bei Beginn des Prüflaufs die Tas-Box und startet die
Signalerfassung. Alle Berechnungen und Bewertungen erfolgen in Echtzeit auf dem PC.
Das Messprogramm führt die Berechnungen in parallelen Prozessen aus und kann daher
die Rechenleistung von Multi-Core-Prozessoren voll ausnutzen..

TasAlyser ist modular


aufgebaut und kann so den
Projektanforderungen
individuell angepasst werden.
Spezielle Analysemethoden
können ergänzt werden (z.B.
Schaltkraftprüfung,
Schaltgeräuschprüfung).
Das Messprogramm bietet
zahlreiche
Anzeigemöglichkeiten für die
Geräuschdaten und die
Ergebnisse.

Rotas Getriebeprüfung 28
Zusatzfunktionen des TasAlysers
Der TasAlyser ist mit zahlreichen Features
ausgestattet, um die Analyseverfahren zu
optimieren und auch „offline“ Analysen
Aufzeichnen des kompletten Prüflaufs
durchzuführen – z.B.: als Wave-Datei und Wiedergabe
inklusive Prüfstandskommandos
Aussteuerungs-Anzeige und (Prüflauf-Playback)
Life-Audio-Monitoring
(Mithören)

Individuelle Anpassung der


Benutzeroberfläche

Kalibrierfunktion mit automatischer


Filter kanalweise zuschaltbar, Signalerkennung
z.B. A-Filter, Bandpässe,
parametrische Filter
(Ordnungsmaskierung)

Rotas Getriebeprüfung 29
Systemkonfiguration
Über das Fenster Systemkonfiguration erreicht man alle
Software-Module des TasAlysers. Durch Doppelklick auf
einen Eintrag öffnet man das zugehörige Anzeige- oder
Einstellfenster. Favoriten sortieren

Diejenigen Module, die am häufigsten


gebraucht werden, können in die Favoriten
aufgenommen werden.

Da beide Fenster im
normalen Betrieb nicht
gebraucht werden, sind
sie am Rand eingeklappt
(Andockfenster).

Rotas Getriebeprüfung 30
Führungsgrößen, Trigger
Drehzahlen und Drehmomente sind Führungsgrößen.
Allgemein beschreibt eine Führungsgröße die Rahmenbedingungen einer Messung
und kann verwendet werden, um z.B. eine Rampe zu parametrieren.
Andere Beispiele für Führungsgrößen sind die Zeit, Kräfte, Positionen oder eine Temperatur.

Führungsgrößen werden in „Instrumenten“


angezeigt. Doppelklicken Sie in einem
Instrument, um die Einstellungen zu öffen.
Führen Sie einen Rechtsklick in einem
Instrument aus, um sein Aussehen
anzupassen.

Die Messung von Rampen (über Drehzahl oder Drehmoment) wird vom Trigger gesteuert.
Der Trigger wird in der Parameterdatenbank eingestellt. Er kann mehrere Führungsgrößen
gleichzeitig überwachen. In der Datenbank werden die
Start- und Enddrehzahlen
der Rampen eingestellt.

Rotas Getriebeprüfung 31
Kommunikation mit dem Prüfstand
Das TasAlyser-Programm und der Prüfstand kommunizieren
normalerweise* über eine serielle Leitung.
Die Messung wird durch Kommandos im Klartext gesteuert und
der TasAlyser antwortet mit Klartext-Meldungen. Im Ausgabe-
Fenster des TasAlysers wird die Kommunikation protokolliert.

Es gibt einen umfangreichen Befehlssatz, der bei


Bedarf erweitert werden kann.

Beispiele für Kommandos:

Kommando Funktion

Insert: [Typ]
Bereitmachen für Messung
von Getriebetyp [Typ]
Mode: [A] Prüfzustand [A] anwählen
Measure: 1/0 Messung Start/Stop
Remove: Prüflauf beenden.
Result: 1 = i.O., 0 = n.i.O., …

* Auch andere Formen der Kommunikation, z.B. Parallel-Bits, Profibus oder Tcp/Ip können realisiert werden. Auch bei
Verwendung von Profibus oder Tcp/IP werden Text-Kommandos ausgetauscht.

Rotas Getriebeprüfung 32
Typischer Ablauf einer Prüfung
Zu Beginn eines Prüflaufs teilt der Prüfstand dem Messrechner mit, welcher Getriebetyp gemessen
werden soll, und startet den Prüflauf. Ein Prüflauf besteht aus einer Reihe von Einzelschritten, den
Prüfzuständen.
Beispiele für Prüfzustände: „3. Gang Drehzahlrampe hoch (Zug)“, „Differential-Test“,
„Drehmoment-Prüfung Phase 1“.
Prüfzustände können in beliebiger Reihenfolge ausgeführt, wiederholt oder ausgelassen werden.
In jedem Prüfzustand werden entsprechende Prüfungen durchgeführt und ggf. Fehlermeldungen
generiert. Wird ein Prüfzustand wiederholt, „vergisst“ Rotas alle Fehler aus der vorherigen Messung.
Drehzahl

Analyse-Intervalle

2000 UpM
Drehzahl-Verlauf, durch
den Prüfstand gesteuert
1500 UpM

1000 UpM

500 UpM

Zeit
R-Z R-S 1-Z 1-S 2-Z 2-S 3... (Ablauf der Prüfung)

Rotas Getriebeprüfung 33
Die Kommandozentrale
Das Fenster „Kommandozentrale“ spiegelt den Ablauf der Prüfung wieder,
indem es den aktuellen Typ anzeigt, den aktuellen Prüfzustand hervorhebt und
anzeigt, ob gerade eine Akustik-Messung stattfindet.
Über dieses Fenster kann auch ein Prüflauf manuell gesteuert werden.

Die Ergebnisse der Prüfzustände werden in der „Ampel“ angezeigt:

Gelb = aktueller
Prüfzustand
Grau = noch nicht
gemessen

Im Berichtsfenster werden das Gesamtergebnis sowie ggf. die Fehlermeldungen


ausgegeben. Bei den Fehlermeldungen werden neben dem Fehlercode, Text,
Wert und Grenze auch der gelernte Mittelwert ausgegeben:

Rotas Getriebeprüfung 34
Die Parameterdatenbank
Die Parameterdatenbank enthält Informationen über die Konstruktionsdaten
aller Getriebetypen, über die zu bewertenden Messgrößen, deren Grenzwerte,
Fehlercodes, Rampenbedingungen (Drehzahlen) usw. Die Datenbank kann
mehrere Prüfstände und sogar mehrere verschiedene Getriebe-Modelle (z.B.
Schalt- und Automatikgetriebe) verwalten.
Zum Bearbeiten des Inhalts der Datenbank gibt es eine eigene, unabhängige
Benutzeroberfläche TasForms sowie den Grenzkurven-Editor Talimer.

Grenzwerte Rampen-
Zähnezahlen Drehzahlen
Lernregel

Parameter- TASFORMS
datenbank

TALIMER

Rotas Getriebeprüfung 36
Clavis

Der Clavis ist die eindeutige Bezeichnung einer Messgröße bzw. deren
Messwerte. Er besteht aus 6 Elementen:

Prüfzustand (= „Mode“, z.B. 3-Z)

Instrument (z.B. Ordnungsspektrum, Crest, Spektralwert)

Ort/Objekt (z.B. Gangrad Antrieb, Triebwelle, Ölpumpe)

Verarbeitungskanal (Synchron, Mix, Festfrequenz)

Instrumenten-Parameter (z.B. H1)

Sensor (z.B. Körperschall KS-1)

Da die Grenzwerte nach Typ und Prüfstand unterschiedlich sein können,


besteht der eindeutige Schlüssel für einen Grenzwert aus 8 Elementen:
Clavis + Typ + Prüfstand.

Rotas Getriebeprüfung 37
TasForms
Das Start-Formular von TasForms bietet Zugriff auf die
wichtigsten Funktionen: Verwaltung von Typen und
Grenzwerteinstellungen.
Zu den erweiterten Funktionen gehört unter anderem die
Messgrößen-Verwaltung und die Sensor-Konfiguration.

Messgrößen, Grenzen und andere Parameter werden durch den


Clavis organisiert:
In den Formularen
schränkt man die
Auswahl an
Parametern ein,
indem man im
oberen Teil die
„Adressen“
spezifiziert:

38
Rotoren und Ordnungsgeber
Rotoren besitzen
GAb (1‐4) TW1
eine eigene Zwischenwelle 1
Drehzahl
GAn (1,3,5,7)

GAb (5‐7) TW2
Zwischenwelle 2

GAn (2,4,6,R)

RlrAn/Ab
GAbR TW3
Zwischenwelle 3

Ordnungsgeber besitzen eine


charakteristische Ordnung (z.B.
Zähnezahl) TsAb

39
Typen und Basistypen
Die Parameterdatenbank kennt Typen und Basistypen.

Basistypen unterscheiden sich Jeder Basistyp kann mehrere Alias-Namen


in der Kinematik. haben. Diese Namen sind die Typen.

4711
4711
ABC
TP38i

48GX
48GX
DEF
TP56k

Grenzen, Prüfparameter etc. werden Der Typ-Name wird von der Prüfstandssteuerung
nach Basistypen unterschieden. verwendet und erscheint in Messbericht,
Ergebnisdatenbank und Produktionsstatistik.

In derselben Weise werden Prüfstände zu Prüfstandsgruppen zusammengefasst.

Rotas Getriebeprüfung 40
Ergebnis-Datenbank
Das Messprogramm speichert alle Messdaten eines Prüflaufs in einer Archiv-Datei.
Die Archive werden mit Hilfe des Collector-Programms in die Ergebnis-
Datenbank übertragen.
Die Daten können mit Hilfe von Web.Pal und dem Präsentations-Programm
ausgewertet werden. Das Präsentations-Programm kann sowohl einzelne Archiv-
Dateien verarbeiten als auch Daten aus der Datenbank extrahieren.

Fehlerberichte

Das Darstellen von Daten innerhalb


der Präsentation kann durch
sogenannte Rapports automatisiert
werden. Diese erlauben das
bequeme Erzeugen von Berichten.

Rotas Getriebeprüfung 42
Die Präsentations-Applikation
Die Präsentations-Applikation dient zum Darstellen und Auswerten der in Messdaten-
Archiven enthaltenen Informationen. Sowohl die automatische Erstellung
vorgefertigter Berichte als auch die interaktive Untersuchung der Daten ist möglich.

Die Präsentation kann viele Messungen gleichzeitig laden und


daraus Streubänder bilden oder Vergleiche durchführen. Die
Grafiken der Präsentation können im wmf-Format exportiert
und z.B. in Microsoft Office Dokumente importiert werden.

Layout-Seite
Die Präsentation wird über einen Steuerungs-
Dialog mit mehreren Abteilungen bedient.

Die Daten werden auf Layout-Seiten angezeigt,


von denen beliebig viele vorhanden sein
können. Jede Layout-Seite entspricht einer
Druckseite und kann individuell gestaltet
werden. Grafik-Module
Die Elemente innerhalb eines Layouts sind
Grafik-Module. Es gibt unterschiedlichste Arten
von Grafik-Modulen, z.B. Kurvenplots,
Textboxen oder Balkendiagramme.

Rotas Getriebeprüfung 43
Präsentationsprogramm verwenden
Das zentrale Bedienungswerkzeug der Präsentation ist das Fenster „Archive
auswerten“. Es wird auch „Experten-Dialog“ genannt und ist in sechs
Abteilungen eingeteilt.
Um ein (weiteres) Archiv in die Präsentation zu laden, können Sie den „Öffnen“-
Knopf aus der Werkzeugleiste verwenden, oder die Abteilung „Archive“ des
Experten-Dialogs“:

Archive können auch aus dem Windows- Archive Ent-Laden


Über die X-Knöpfe
Dateiexplorer in das Präsentations- können Sie eines oder
Fenster gezogen werden. alle geladenen Archive
wieder aus dem
Nachdem eine oder mehrere Speicher entfernen.
Messungen geladen sind,
können Sie in der rechten
Werkzeugleiste einen Rapport
auswählen und diesen über
den -Knopf starten.

Rotas Getriebeprüfung 44
Intranet-Produktionsanalyse „Web.Pal“
Der Datenbank-Server stellt zusätzlich einen Intranet-Informationsdienst bereit.
Über den Web-Browser kann man von jedem Rechner aus, der den Server
erreichen kann, die Produktionsanalyse „Web.Pal“ aufrufen.
Web.Pal soll den Benutzer dabei
unterstützen, aktuelle Probleme
in der Produktion aufzudecken
und zu beheben.
Der Ausgangspunkt für die
Analysen ist die Produktions-
statistik, die für alle Prüfstände
und Typen die n.i.O.-Raten
darstellt.
Die Analyse kann auf bestimmte
Zeitbereiche eingeschränkt
werden. Einzelne Arten von
Fehlern, etwa Prüfstandsfehler,
können von der Analyse
ausgenommen werden.

Rotas Getriebeprüfung 45
Problemanalyse mit Web.Pal
Durch Klicken auf
eine der Prozent-
zahlen in der
Übersicht gelangt
man zur
Fehlerstatistik:

Klick auf eines der Tortenstücke führt zur


detaillierten Analyse der Messwerte. Hier
kann abgelesen werden, ob Anpassungen an
der Grenze erforderlich sind, oder ob zu einem
bestimmten Zeitpunkt plötzlich Änderungen in
der Produktion aufgetreten sind.

Web.Pal bietet außerdem ein direktes Interface zum


Präsentationsprogramm: wenn dieses auf dem
Arbeitsplatzrechner installiert ist, kann eine fragliche
Messung direkt in die Präsentation geladen werden.

Rotas Getriebeprüfung 46
Wave-Aufzeichnung und -Wiedergabe
Der TasAlyser kann die Sensordaten direkt in einer Wave-Datei
speichern.
Aus dieser Wave-Datei kann später der komplette Prüflauf erneut
abgespielt werden.
Sie können alle Messungen aufzeichnen,
nur diejenigen mit n.i.O.-Ergebnis, nur eine
Stichprobe oder nur die nächste.

Je nach Art ihres


Prüflaufs können Sie
die Aufnahme so
steuern, dass nur die
relevanten Teile
gespeichert werden.

Wave-Dateien können maximal 2 GB groß werden, was


die Dauer der Aufnahmen begrenzt.
Wenn die maximale Verzeichnisgröße erreicht ist,
werden automatisch die ältesten Aufnahmen gelöscht.

Rotas Getriebeprüfung 48
Wave-Wiedergabe, TasWavEditor
Die Wave-Dateien des TasAlysers enthalten neben den eigentlichen Sensordaten
auch Beschreibungen der Kanäle (z.B. die Kalibrierfaktoren) und Informationen
über den Ablauf der Prüfung (sog. „Cue Points“ für Prüfzustände etc.).
Daher können die Wave-Dateien im TasAlyser
exakt wiedergegeben werden. Für die
Auswertung im TasAlyser ist kein Unterschied
zwischen Original-Messung und Wiedergabe
erkennbar.

Sie können den Inhalt der Wave-


Dateien mit dem TasWavEditor
anzeigen. Dieser zeigt neben den
Sensordaten auch die Kanal- und
CuePoint-Informationen.

Rotas Getriebeprüfung 49
Signal-Monitor

Der Signal-Monitor leitet die Daten von ausgewählten Sensor-Kanälen an die


Soundkarte des Messrechners weiter.

Indem Sie an den Messrechner Kopfhörer anschließen, können Sie sich also
direkt z.B. das Körperschallsignal anhören.

Außerdem zeigt Ihnen der Signal-Monitor die


Aussteuerung für die Sensorkanäle an. Hier
können Sie überprüfen, ob alle Signale in
ausreichender Stärke vorliegen und ob ein
Signal evtl. übersteuert ist.
Doppelklicken Sie in einer Zeile der Aussteuerungs-
anzeige, um zwischen Prozentwerten und
Absolutwerten umzuschalten.

Der Signal-Monitor arbeitet auch während der Wiedergabe einer Wave-Datei, so dass Sie auch
auf diese Weise den Inhalt der Aufnahme mithören können.

Rotas Getriebeprüfung 50
Kalibrieren
Das TasAlyser-Programm beinhaltet eine halbautomatische Kalibrierfunktion.

Beginnen Sie, indem Sie über die Kommandozentrale manuell einen Typ einlegen.
(Erst dadurch sind dem TasAlyser die Namen der Signale und ihre Eigenschaften
bekannt.)
Um die Kalibrierung durchzuführen, benötigen Sie zunächst die externe Quelle ihres
Kalibriersignals. In der Kalibrierkontrolle legen Sie dann eine entsprechende Quellendefinition
an und weisen diese den Sensor-Kanälen zu:

Die Kalibrierkontrolle zeigt Ihnen die Anschlüsse der TAS-


Box und die zugehörigen Signalbezeichnungen sowie den
aktuellen Kalibrierfaktor.

Rotas Getriebeprüfung 51
Kalibrierung durchführen
Legen Sie über die Kommandozentrale manuell einen Typ ein und öffnen Sie die
Kalibrierkontrolle. Drücken Sie auf Kalibrierung beginnen. Ab jetzt „lauscht“ die
Kalibrierkontrolle auf allen Sensor-Kanälen nach einem Kalibriersignal.

Sie können jetzt auf Kanal Info drücken,


um die Anzeige des aktuellen Signals zu
öffnen.
Im Spektrum werden das vermutete Kalibrier-
signal und die stärkste Störfrequenz hervor-
gehoben.

Halten Sie die Kalibrier-


quelle an den Sensor.
Wenn die Kalibrierkon-
trolle ein „sauberes“
Signal erkennt, werden
alle Zeilen in den
Signaleigenschaften
grün.
Dann wird automatisch
ein neuer Kalibrierfaktor
berechnet und in der Liste der Kalibrierkontrolle angezeigt.

Rotas Getriebeprüfung 52
Übernehmen der Kalibrierung
Wenn in einem Kanal die
Kalibriermessung erfolgreich
durchgeführt werden konnte,
erscheint vor dieser Zeile ein grünes
Häkchen, und der neue Faktor wird
angezeigt.

Falls der neue Faktor sich so weit


vom alten unterscheidet, dass sich
eine Änderung der Messergebnisse
um mehr als 3 dB ergibt, wird kein
grünes Häkchen gesetzt. Sie können
es dann manuell setzen.

Wenn Sie fertig sind, drücken Sie den


Knopf Werte übernehmen, um die
neuen Kalibrierfaktoren zu aktivieren.

Sie können die Kalibrierfaktoren auch manuell eingeben. Klicken Sie das entsprechende Feld in
der Spalte Faktor/Offset an und geben Sie den gewünschten Wert ein. Auch jetzt müssen Sie
Werte übernehmen drücken.

Rotas Getriebeprüfung 53
Rechner-Landkarte

Messrechner an den Prüfständen

Verteilen der Einsammeln der


Parameter- Messdaten (Collector)
datenbank

Zugriff für
Auswertung und
Parametrierung

Server mit Arbeitsplatz-Rechner (Büro)


Parameter- und
Ergebnisdatenbank

Rotas Getriebeprüfung 55
Netzwerk-Kommunikation, Server

Verteiler- Getriebe
Lokale Kopie Werkzeug Parameter-
Datenbank

TasAlyser
Messprogramm Ergebnis-
Datenbank

\outbox: \inbox:
Prüfdurchlauf
Archiv – ein

Collector-
Archiv – ein

Archiv – ein
Programm
Prüflauf

Prüflauf
Messrechner Server

Rotas Getriebeprüfung 56
Server-Architektur (für mehrere Linien)
Rotas
Systeme RL1P1 RL1P2 RL1Pn RL2P1 RL2P2 RL2Pn

Linie 1 Linie 2
Server SL2
Archiv Collector
SL1

ED: Ergebnisdatenbank ED
ED AV: Archiv-Verzeichnis
AV AV

← Zugriff auf Ergebnisdatenbanken und Archive →

Rotas Web.Pal Lokale SQL-Datenbank


Zentrale Analyse für alle Linien mit Benutzereinstellungen

Client Access via HTTP Port 80

← Büro-PCs mit Internet-Browser und Präsentation →

Rotas Getriebeprüfung 57
Projekte, Dateien, Backups
Ähnlich wie Sie mit dem Excel-Programm eine Excel-Arbeitsmappe öffnen und
verwenden, starten Sie mit dem TasAlyser-Programm ein Projekt.
Das TasAlyser-Programm ist in C:\Programme\Discom installiert,
die Projekte befinden sich im Ordner C:\Discom\Measurement\MultiRot.

Sie können vom TasAlyser aus sehr einfach zum


Projektverzeichnis navigieren, indem Sie den
entsprechenden Befehl aus dem Menü Datei
verwenden.

Das Projektverzeichnis enthält alle Informationen und Einstellungen zu Ihrem Projekt. Sie können
auf sehr einfache Weise eine Sicherheitskopie eines Projektes machen, indem Sie das
Projektverzeichnis kopieren.

Das Projektverzeichnis des Präsentationsprogramms befindet sich in


C:\Discom\Analysis\Presentations.
Auch hier können Sie einfach das Verzeichnis kopieren (z.B. um das Projekt auf einem
anderen Computer zu benutzen).

Rotas Getriebeprüfung 58
Inhalt des Projektverzeichnisses
Das Projektverzeichnis ist für alle Projekte gleich aufgebaut.
Für besondere Anpassungen können weitere Dateien oder Ordner vorhanden sein.

C:\Discom\Measurement\MultiRot\(Projektname)

Application enthält u.a die Systemkonfiguration und die Programm-Einstellungen.

enthält Daten und Einstellungen, die nur für diesen Computer gelten.
Locals (Bei Linien mit mehreren Prüfständen sind die Projektverzeichnisse auf
allen Messrechnern identisch, bis auf den Inhalt des Locals-Ordners.)
CacheData Parameterdatenbank-Cache. Inhalt muss unter bestimmten
Umständen manuell gelöscht werden.
Gelernte Mittelwerte für alle Messgrößen; jeweils eine Datei pro
LearnData Getriebetyp. Inhalt kann gelöscht werden, um ein Neu-Lernen zu
erzwingen.
(Dateien) Unter anderem die Datei mit den Kalibrierfaktoren, mit den Tas-
Einstellungen und mit dem lokalen Computer-Namen.

ParamDb enthält die Parameter-Datenbank (sowie im Unterverzeichnis Backup


deren Vorgängerversionen).

TempArchives Zwischenstation der Archive auf dem Weg in die Ergebnisdatenbank.

Wenn Sie nur eine Sicherheitskopie der Parameterdatenbank benötigen, reicht es, die Datenbank-
Datei „(Projektname)-Qdb.mdb“ aus dem ParamDb-Ordner zu kopieren.

Rotas Getriebeprüfung 59
Weitere Discom-Verzeichnisse
Bei der Standard-Installation eines Messrechners finden Sie folgende
Verzeichnisse, die mit dem Rotas-System in Zusammenhang stehen:
Systempartition C:
mit den Unterverzeichnissen Measurement und Analysis.
C:\Discom\ Freigegeben zum Übertragen der Parameterdatenbank vom Server.

C:\Program Files\Discom\ Installationsort aller Discom-Softwarekomponenten


Auf 64Bit-Systemen wird die Discom-Software in Program Files(x86) installiert.

C:\Outbox Zwischenstation der Archive auf dem Weg in die Ergebnisdatenbank.


Freigegeben für das Collector-Programm.

Datenpartition D:

Speicherort der Wave-Aufzeichnungen. Lese-Freigabe, damit man


D:\Sound\
interessante Wave-Aufzeichnungen abholen kann.

D:\Backup\ Für Sicherheitskopien mit dem „TasBackupTool“

D:\Documentation\ Allgemeine und rechnerspezifische Dokumentation (u.a. Blockschaltbild)

Wenn auf dem Messrechner eine lokale Ergebnisdatenbank installiert ist, kommen noch die
Server-Verzeichnisse hinzu (siehe nächste Seite).

Rotas Getriebeprüfung 60
Discom-Verzeichnisse auf einem Server
Auf einem Serverrechner befindet sich normalerweise eine Kopie des
Projektverzeichnisses mit dem Master der Parameterdatenbank.
Außerdem enthält die Datenpartition weitere Verzeichnisse für die Ergebnisdatenbank.
Systempartition C:
C:\Discom\ Wie auf einem Messrechner. Hier befindet sich das Original der Parameterdatenbank.

C:\Program Files\Discom\ Installationsort aller Discom-Softwarekomponenten

Datenpartition D:

D:\Inbox Zwischenstation der Archive auf dem Weg in die Ergebnisdatenbank.

D:\Archives\ Speicherort der Messdaten-Archive (Wochenverzeichnisse, Tagesarchive)

D:\Database\ Speicherort der Ergebnis-Datenbankdatei

D:\Backup\ Für Sicherheitskopien mit dem „TasBackupTool“

D:\Documentation\ Allgemeine und rechnerspezifische Dokumentation

D:\Discom-Installation\ Quelle für die Installation von Discom-Software und


zusätzlichen Werkzeugen

Rotas Getriebeprüfung 61
Tas Backup Tool
Das Tas Backup Werkzeug hilft Ihnen, Projekte und Programme zu verwalten.
Sie können
o Sicherheitskopien der Projekte und der Software erstellen (lokal auf dem Messrechner)
o Projekte oder Software aus diesen Sicherheitskopien wiederherstellen
o Projekte oder Software von einer Vorlage kopieren, die sich z.B. auf einem Server befindet
Mit der dritten Funktion können Sie Software- oder Projekt-Updates bequem auf alle Messrechner einer Linie verteilen.

Rotas Getriebeprüfung 62
Um Hilfe Rufen
Wenn Probleme mit Ihrem Projekt auftreten, oder wenn Sie Hilfe bei Geräusch-
phänomenen brauchen, kontaktieren Sie uns bitte.
Wenn möglich, bereiten Sie bitte die Zusendung folgender Dateien vor:
9 Projektordner (C:\Discom\Measurement\MultiRot\(Projektname)
Machen Sie eine Kopie des gesamten Projektordners. Löschen Sie in der Kopie das
Unterverzeichnis ParamDb\Backups. Komprimieren Sie dann die Kopie mit WinZip oder 7zip.

9 Archiv-Dateien (entweder einige einzelne Messungen oder ein Tagesarchiv)


9 Wave-Datei der problematischen Messung(en) und einer normalen Messung
Auch die Archive und Wave-Dateien sollten komprimiert werden.

9 Präsentationsprojekt (aus C:\Discom\Analysis\Presentations), wenn erforderlich

Sehr große Dateien können nach Rücksprache auch auf unseren ftp-Server hochgeladen werden,
wenn sie für eine Email zu umfangreich sind.

Und das wichtigste Hilfsmittel: Fernzugang

Rotas Getriebeprüfung 63