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D EUTSCHE E VANGELISCHE G EMEINDE IN M ALMÖ UND IM SÜDLICHEN S CHWEDEN G

D EUTSCHE E VANGELISCHE

G EMEINDE

IN MALMÖ UND IM SÜDLICHEN SCHWEDEN

G e m e i n d e b r i e f

Nr. 2 / 2012 · Juni - August

Aus dem Inhalt:
Aus dem Inhalt:

Anmeldung zum neuen Konfirman- denkurs S. 4

Sommer-

Das Gästezimmer ist fertig S. 5

Der Gemeinde- bereich Helsingborg S. 6

vertretung

S. 5

Grafik: nach Reichert

Zum Weiterdenken
Zum Weiterdenken
Zum Weiterdenken
Zum Weiterdenken

Zum Weiterdenken

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Leserinnen und Leser!

„Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.“ Was für eine Aufforderung: das ver- steht sich doch von selber. Kaum sind im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen da, sehen wir auf unseren Spa- ziergängen am Öresund die „Sonnen-

Mit Christus ist das Licht in die Welt gekommen. Zu jeder Taufe bekommt der Täufling in unserer Gemeinde eine Kerze überreicht mit den Worten: Christus spricht: ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis sondern wird das ewige Leben haben. An anderer Stelle sagt

s e i n e n

das

Ihr

zum streben; es ist

euch gekommen. Bei mir

seid ihr an der Quelle des Lebens, an der Quelle des Lichts. Lebt nun auch als Kinder des Lichts:

in Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit. In der Nachfolge Christi leben, das ist gemeint mit „lebt als Kinder des Lichts“. Wenn wir Christus nach- folgen, Güte ausstrahlen, gerecht handeln, die Wahrheit lieben, dann geht ein Lichtschein von uns aus, dann werden wir für unsere Mitmenschen zum Licht des Lebens. Euer/Ihr Dirk Mahlke

zu

 

Wochenspruch

8. Stg.

n. Trinitatis

Lich ts;

des

Lebt als Kinder

ist lauter

Lichts

des

und

Güte

Gerechtigkeit

die Frucht

und

Güte

Wahrheit.

Gerechtigkeit

Wahrheit

Epheser 5, 8b.9

anbeter“: versteckt im Windschatten hinter Hecken oder der Uferböschung liegen oder sitzen sie und lassen soviel Sonne wie möglich an ihre Haut. Und jetzt Ende Mai, wo ich diese Zeilen schreibe, mit dem beginnenden Sommer ist der Strand reich bevölkert auch wenn das Wasser gerade so die 16 Grad erreicht hat. Alles Lebendige strebt der Sonne entgegen. Ohne Licht ist Leben nicht möglich. Natürlich meint das Bibelwort mehr, als nur das Licht im wahrsten Sinne des Wortes zu suchen, wie oben beschrieben. Diese Suche ist auch eine leichte Übung verglichen mit der Suche nach dem „anderen“ Licht. Lebt als Kinder des Lichts. Wo können wir dieses Licht finden?

J e s u s Jüngern:

Licht

braucht

Licht

z u

„Ihr

seid

der

Welt“.

erst

nicht

Grußwort / Aus dem Gemeinderat

Grußwort / Aus dem Gemeinderat

Grußwort / Aus dem Gemeinderat
Grußwort / Aus dem Gemeinderat
Grußwort / Aus dem Gemeinderat

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde der Gemeinde,

Sommer, Sonne, Urlaubszeit. Es zieht uns in die Ferne, weg vom Stress des Alltages. In der Hoffnung, dass der Urlaub mit Familie oder Freunden uns Erholung gibt und unsere Batterien für den Alltag wieder auflädt. Aber zuerst kommt da natürlich die Fußball Europameisterschaft, die dieses Jahr vom 8. Juni bis zum 1. Juli in Polen und der Ukraine ausgetragen wird. Hier gibt es wieder die Mög- lichkeit mit der heimischen National- mannschaft zu fiebern und zusammen mit anderen, gleichgesinnten Enthu- siasten das größte Fußballereignis des Jahres zu feiern. Während dieser vier Wochen verbindet der Fußball. Aber er teilt auch. Er vermittelt Gemein- schaft in Sieg und Niederlage, aber auch ein gewisses sportliches ab- grenzen zwischen Wir und Ihr. Und wie bei den olympischen Spielen 2008 in Peking hofft das Regime in der Ukraine den Fokus von der politischen Lage im eigenen Lande abzuwenden. Gibt es Gemeinschaft ohne Ab- grenzung? Das meine ich schon. Es gibt sie in der Kirche, in der Gemeinde, in der Gemeinschaft mit Gott. Denn vor Gott sind wir alle gleich. Er hat uns alle geschaffen. Im Monatsspruch für den Juni, der im 1. Kor. 15,10 steht, heißt es: Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.“ Vielleicht könnte man auch sagen:

Durch Gottes Gnade ist Gemeinde, was Gemeinde ist – Gemeinschaft miteinander, in Gott und seiner
Durch Gottes Gnade ist Gemeinde,
was Gemeinde ist – Gemeinschaft
miteinander, in Gott und seiner gren-
zenlosen Kirche. Eine Gemeinschaft
in der man Freude, Leid und Glauben
miteinander teilt. Hier ist auch Platz
für eine Auszeit vom Alltagsstress –
auch ohne lange Reisen in fremde
Länder.
Aber eine Gemeinde ist nur so
lebendig und einladend, wie wir
selber sie machen. Es bedarf nicht nur
der eifrigen Teilnehmer, sondern auch
derer, die sich mit ihren Interessen
und Gaben aktiv einbringen. Sei es
beim Kaffeeteam, beim Rasenmähen,
beim Musizieren, Mitgestalten von
Veranstaltungen oder beim erbau-
enden Gespräch mit anderen – um nur
ein paar zu nennen. Engagement und
Gemeinschaft binden nicht nur
innerhalb der eigenen Gemeinde
zusammen, sondern können auch auf
die Umgebung Einfluss haben. Sei es
aktiv in der eigenen Stadt oder durch
Kollekten für Projekte wie zum
Beispiel das „Frauenkaffee“ in
Teheran.
Ich wünsche Ihnen/Euch allen einen
wunderbaren Sommer.
Ihr/Euer Erik Barth

Fotos: D. Mahlke

Die Seite für Kinder und Eltern
Die Seite für Kinder und Eltern
Die Seite für Kinder und Eltern
Die Seite für Kinder und Eltern

Die Seite für Kinder und Eltern

Für den Sommer dieses Jahres ist folgendes geplant

Sa.

09.

Juni 15.00

Kindernachmittag

Mit Noah auf der Arche

Sa.

16.

Juni 09:30

Kinderbibeltag

So.

19. Aug. 11.00

bis ca. 16:00 Uhr Thema:

Familien-Gottesdienst

 

zum Schuljahresbeginn - nach dem GD gibt es Gele- genheit, beim Lunch ge- meinsam Termine für das neue Schuljahr zu planen

Sa.

01. Sept. 10.00

Kindernachmittag

zu planen Sa. 01. Sept. 10.00 Kindernachmittag Familienfreizeit im Herbst in Åsljunga Für den Herbst

Familienfreizeit im Herbst in Åsljunga

Kindernachmittag Familienfreizeit im Herbst in Åsljunga Für den Herbst planen wir wieder eine Familienfreizeit. Wir

Für den Herbst planen wir wieder eine Familienfreizeit. Wir haben in Åsljunga ein Haus für 40 Personen reserviert für das Wochenende vom 14. bis 16. September. Bis dahin ist zwar noch ein bisschen Zeit, aber für die Planung ist es ganz wichtig, dass Ihr Euch bis spätestens 30. August

(möglichst zahlreich) an meld et.

Genauere In- formationen gibt es im nächsten Gemeindebrief (Nr. 3 / 2012) und über den Mailverteiler. Die Kosten für die Übernachtung betragen 170,00 SEK pro Nacht und Person. Verpflegung und Fahrtkosten können erst richtig kalkuliert werden, wenn wir wissen, wie viele ungefähr mitfahren.

werden, wenn wir wissen, wie viele ungefähr mitfahren. Anmeldung zum neuen Konfirmandenkurs im Schuljahr 2012/2013

Anmeldung zum neuen Konfirmandenkurs im Schuljahr 2012/2013

Wir bitten alle Eltern, die ihr Kind zum Konfirmandenunterricht anmelden wollen, dies bis zum 19.08.2010 zu tun. Folgende Angaben benötigen wir: Name, Adresse, Tel.-Nr. und wenn möglich die E-mail- Adresse. Anfang September werden Sie zu einem Vorbereitungsgespräch eingeladen, bei dem wir dann alle Termine besprechen können. Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

Ihre Susanne und Dirk Mahlke

Foto: Müller/Kühn

Foto: D.Mahlke

Aus dem Gemeindeleben

Aus dem Gemeindeleben

Aus dem Gemeindeleben
Aus dem Gemeindeleben
Aus dem Gemeindeleben

Sommervertretung aus Deutschland im Juli

Guten Tag und hej aus Deutschland!

Wir heißen Matthias Müller und Felicitas Kühn und werden im Juli die Gottesdienste in der Urlaubszeit mit Ihnen feiern. Wir kommen aus Halle an der Saale und haben dort Theologie studiert. Im Früh- jahr hat Felicitas das Studium abgeschlossen und Matthias das Vikariat, sodass er nun ein fertig ausgebildeter Pfarrer und Seelsorger ist. Wir freuen uns bereits sehr darauf, nach Schweden zu kommen. Vor einigen Jahren konnten wir das Land schon ein wenig kennen lernen, als wir mit dem Kirchenkreis Halle die Partnerdiözese Lund besucht haben. Außerdem war ein Vorfahre von Felicitas Anfang des vergangenen Jahrhunderts einige Zeit Pfarrer in Malmö. Wir sind gespannt auf Begegnungen und Gespräche mit Ihnen. Falls Sie also trotz der Sommerpause Zeit und Lust haben, kommen Sie gern vorbei! Bleiben Sie bis dahin behütet! Med vänliga hälsningar! Adjö! Felicitas und Matthias

Med vänliga hälsningar! Adjö! Felicitas und Matthias Das Gästezimmer ist fertig !! Aus der reinen Bibliothek

Das Gästezimmer ist fertig !!

Felicitas und Matthias Das Gästezimmer ist fertig !! Aus der reinen Bibliothek der 60-ger Jahre (siehe

Aus der reinen Bibliothek der 60-ger Jahre

(siehe Bild links) hat sich das Zimmer in der un- teren Etage des Gemeindehauses zum Gäste- zimmer gewan-

delt

Seite). Der Ge- meinderat hatte schon im Herbst 2011 beschlos- sen, dass unsere Gemeinde ein

(Bild nächste

2011 beschlos- sen, dass unsere Gemeinde ein (Bild nächste Gästezimmer braucht, nachdem durch den Umbau der

Gästezimmer braucht, nachdem durch den Umbau der Pfarrwohnung mit Verlegung des Gemeindebüros und Einbau eines Rollstuhl gerechten WC das ehemalige Gästezimmer nicht mehr existiert. Die Bibliothek ist neu sortiert worden und nun haben ein Teil der Bücher weiterhin in der „alten Bibliothek“ - dem

Fotos: D. Mahlke

Berichte aus dem Gemeindeleben
Berichte aus dem Gemeindeleben
Berichte aus dem Gemeindeleben
Berichte aus dem Gemeindeleben

Berichte aus dem Gemeindeleben

neuen Gästezimmer Platz und im Raum unter der Treppe, den manche nur als Garderobe kennen. Das gesamte Projekt (Malerarbeiten u.

La-

minatfuss-

boden) ha-

wir in

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wir die Möglichkeit, Gästen der Gemeinde und vor

allem

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Praktikanten

Gemeindefest am Himmelfahrtstag

können. zu Praktikanten Gemeindefest am Himmelfahrtstag Der Kartoffelsalat ist im Entstehen Unsere Gäste aus

Der Kartoffelsalat ist im Entstehen

am Himmelfahrtstag Der Kartoffelsalat ist im Entstehen Unsere Gäste aus Greifswald und Kopenhagen 6 Der
am Himmelfahrtstag Der Kartoffelsalat ist im Entstehen Unsere Gäste aus Greifswald und Kopenhagen 6 Der

Unsere Gäste aus Greifswald und Kopenhagen

ist im Entstehen Unsere Gäste aus Greifswald und Kopenhagen 6 Der Greifswalder Dom-Jugendchor verabschiedet sich

6 Der Greifswalder Dom-Jugendchor verabschiedet sich

Fotos: D. Mahlke

Aus dem Gemeindeleben

Aus dem Gemeindeleben

Aus dem Gemeindeleben
Aus dem Gemeindeleben
Aus dem Gemeindeleben

Der Gemeindebereich Helsingborg

In loser Folge sollen nach und nach alle unsere Gemeindebereiche vorgestellt werden.

und nach alle unsere Gemeindebereiche vorgestellt werden. Den Anfang macht Helsingborg. In der Regel feiern wir
und nach alle unsere Gemeindebereiche vorgestellt werden. Den Anfang macht Helsingborg. In der Regel feiern wir

Den Anfang macht Helsingborg. In der Regel feiern wir 6-8 mal im Jahr am Sonntag

Vormittag 11:00 Uhr Gottesdienst in der Sankt Anna Kirche in Helsingborg. Es ist eine sehr moderne Kirche - innen sehr hell und freundlich mit einer wunderbaren Orgel. Die Gemeindegruppe besteht aus ca. 15 Gemeindegliedern. Zu den Gottesdiensten kommen in der

Regel 6-8 Gemeindeglieder. Das anschließende Kaffeetrinken bereitet Christina Sjöstrand-Streit vor. Die Bilder entstanden beim letzten Gottesdienst am

vor. Die Bilder entstanden beim letzten Gottesdienst am 22. April. Claus Führer als Prädikant hat gepredigt

22. April. Claus Führer als Prädikant hat gepredigt und den musikalischen Teil übernahmen Dirk, Josefine und Jens.

am 22. April. Claus Führer als Prädikant hat gepredigt und den musikalischen Teil übernahmen Dirk, Josefine

Termine in Malmö

 
 

Juni

Sa

9.06.

15.00 Kindernachmittag 19.00 Au-Pair-Treffen

Sa

9.06.

So

10.06.

11.00 Gottesdienst

 

und Kirchkaffee

Di

12.06.

15:00 Kleines Chorkonzert am Nachmittag

Do

14.06.

14.00 Seniorennachmittag mit Susanne Mahlke Thema: Bilder aus dem Elsass

Sa

16.06.

09.30

Kinderbibeltag Thema: „Mit Noah auf der Arche “, siehe S. 4

So

24.06.

17.00 Andacht zum Johannistag anschließend: Grillabend im Gemeindegarten/Kirchhof, siehe S. 11

 

Juli

So

1.07.

11.00

Gottesdienst mit F. Kühn und M. Müller anschließend Kirchkaffee

Do

12.07.

14.00

Seniorennachmittag mit F. Kühn und M. Müller

So

15.07.

11.00

Gottesdienst mit F. Kühn und M. Müller

 

anschließend Kirchkaffee

So

29.07.

11.00 Gottesdienst mit Abendmahl, anschließend Kirchkaffee

 

August

So

19.08.

11.00 FAMILIENGOTTESDIENST zum Schuljahresbeginn anschließend Kirchkaffee

Mi

22.08.

10.00 Krabbelkreis

 

Do

23.08.

14.00 Laterna magica: „Vitus“, siehe S. 11

… und ein Blick in den September

So

02.09.

11.00 Gottesdienst und Kirchkaffee

Mi

05.09.

10.00 Krabbelkreis

heilt,

Gott

die zerbrochenen Herzens sind,

Monatsspruch

August 2012

Heilung

Heilung des Herzens

und

verbindet

ihre

Wunden.

Psalm 147, 3

GD’e und Veranstaltungen in den Außenbezirken

HELSINGBORG - Sankta Anna Kyrkan

Auskunft:

(Ringstorpskyrkan)

Christina Sjöstrand, Ödåkra Tel. 042-20 51 71

Gottesdienste:

Sonntag, 17. Juni

11.00 Uhr + Kirchkaffee

Sonntag, 26. August

11.00 Uhr + Kirchkaffee

AUSSENBEZIRKE

LANDSKRONA - Gemeindehaus Artillerigatan 2

Auskunft: Elisabeth Hesselgard

Gottesdienst:

TRELLEBORG - Gemeindehaus Valldammsg./Lejonhjälmsgränd Auskunft: Ingeborg Lienau 0410–179 16

Gottesdienst:

LUND - Klosterkyrkan

Gottesdienst:

Tel. 0418–41 13 71

Sonntag, 2. September

16.00 Uhr + Kirchkaffee

Wir treffen uns wieder im Herbst (Oktober) !!!

Samstag, 11. August

17.00 Uhr

YSTAD - Mariakirche und Gemeindehaus Klostergården Auskunft: über das Pfarramt in Malmö 040 - 265545

Gottesdienst:

Sonntag, 26. August

15.00 Uhr in der Kirche

anschließend: Kirchkaffee im Klostergården

Kontaktfamilie für deutschsprachige Kinder– und Familienarbeit im Bereich

Ystad/ Österlen:

Friederike Hahn/Stefan Koch Tel. 0417– 20238

KARLSKRONA - Altes deutsches Gemeindehaus, Södra Kungsgatan

Auskunft:

Dr.Gisela Berglund Johan Smeds

Tel. 0457-14961 Tel. 070-49 66 133

Gottesdienst: Samstag, 1. September 14.00 Uhr + Kirchkaffee

KRISTIANSTAD - Vilan församlingshus, Borggatan, Nähe Allégatan

Auskunft:

Gottesdienst:

HÄSSLEHOLM - Gemeindehaus Norra Sandgatan

Auskunft:

Gottesdienst:

10.00 Uhr + Kirchkaffee

Hannelore Stein

Tel. 044-417 02

Samstag, 1. September

Hannelore Stein Sonntag, 10. Juni

Tel. 044-417 02 14.00 Uhr + Kirchkaffee

WIE IST DIE BIBEL ENTSTANDEN? Einen besonders langen Entstehungsprozess ha- ben die Schriften der hebräischen

WIE IST DIE BIBEL ENTSTANDEN?

Einen besonders langen Entstehungsprozess ha- ben die Schriften der hebräischen Bibel, des so- genannten Alten Testaments, hinter sich: Münd- liche Erzählungen, die teilweise bis in das zweite Jahrtausend vor Christus zurückreichen, wurden etwa ab dem sechsten Jahrhundert gesammelt, aufgeschrieben, wieder umgeschrieben, mehr- fach bearbeitet und schließlich zusammengefügt. Man nimmt an, dass dieser Prozess erst um das Jahr 100 vor Christus abgeschlossen war. Die Entstehung des Neuen Testaments, also der biblischen Schriften, die von Jesus Christus erzählen, erstreckt sich über einen nicht ganz so langen Zeitraum, ist aber mindestens genauso vielschichtig: So sind die Evangelien größtenteils Kompendien aus allerlei schriftlichen und münd- lichen Quellen. Die Bibelwissenschaft hat schon vor Jahrhunderten festgestellt, dass für die beiden Evangelien des Matthäus und des Lukas das kürzere Evangelium des Markus eine gemeinsame Quelle war. Natürlich kann man, wie es einige konservative Christen bis heute tun, trotzdem eine wie auch immer geartete Eingebung der biblischen Schriften durch Gott annehmen. Für die anderen aber gilt, was Ernst Käsemann 1951 schrieb: „Der biblische Kanon erklärt nicht die Einheit der Kirche, sondern die Vielfalt der Konfessionen.“ Damit unterstreicht

der bekannte deutsche Neutestamentler: Schon aus einer sachlichen Zusammenschau der bi- blischen Schriften beider Testamente legt sich die Erkenntnis nahe, dass Menschen zu ver- schiedenen Zeiten in sehr unterschiedlicher Form vom Glauben an den Gott Israels und an Jesus Christus ergriffen worden sind und dies aufge- schrieben haben. Insofern gilt: Die Auswahl des biblischen Kanons hätte auch ganz anders ausfallen können. Der Wert der Bibel misst sich nicht daran, ob ihr Text vom Heiligen Geist eingegeben wurde. Ihr Wert misst sich an ihrer jahrtausendelangen Gebrauchsgeschichte, in der Menschen immer wieder durch die Bibel, dieses unvergleichliche Buch, in die Geschichte Gottes und Jesu Christi verwickelt worden sind. Aber: Die Entscheidung, sich auf die biblische Überlieferung und ihre vielstimmige Wahrheit einzulassen, muss jeder Mensch letztlich selbst treffen. REINHARD MAWICK

Aus: „chrismon“, das evangelische Monatsmagazin der Evangelischen Kirche. www.chrismon.de

Einladungen

Einladungen

Einladungen
Einladungen
Einladungen

Andacht und Grillabend am Johannistag

Es wird herzlich eingeladen zu einer Andacht am Sonntag, dem 24.6., um 17:00 Uhr. Zum anschließenden Grillabend bitten wir um vorherige Anmeldung, damit wir wissen, wie viel Würstchen wir benötigen. Es können gerne Salate mitgebracht werden.

Laterna magica

Es können gerne Salate mitgebracht werden. Laterna magica „ Vitus ” am 23.06. Vitus (Teo Gheorghiu)

Vitus” am 23.06.

Vitus (Teo Gheorghiu) ist ein Junge wie von einem anderen Stern: Er hört so gut wie eine Fledermaus, spielt wunderbar Klavier und liest schon im Kindergarten den Brockhaus. Kein Wunder, dass seine Eltern eine ehrgeizige Karriere wittern: Vitus soll Pianist werden. Doch das kleine Genie bastelt lieber in der Schreinerei seines eigenwilligen Großvaters (Bruno Ganz), träumt vom Fliegen und einer normalen Jugend. Schließlich nimmt Vitus mit einem dramatischen Sprung sein Leben in die eigene Hand …

STICHWORT:

JOHANNISTAG

Der Johannistag am 24. Juni als Geburtsfest des Täufers ist schon im 4. Jahrhundert nachweisbar. Augustin weist daraufhin, dass dies außer der Geburt Jesu die einzige Geburtstagsfeier ist, die im Kirchenjahr begangen wird. Berechnet wir der Termin von Weihnachten her: Elisabeth war im 6. Monat schwanger, als der Engel Gabriel Maria die Geburt Jesu ankündigte. Dies wurde in der Antike als exakte Zeitangabe verstanden. Schon Augustin deutete den Termin symbolisch: Er sah in der abnehmenden Kraft der Sonne im Jahreskreislauf Johannes Funktion als Wegbereiter Christi versinnbildlicht, gemäß dem Ausspruch des Täufers: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen“ (Joh 3,30). Im Mittelalter gewann der Johannistag offenbar stark an Bedeutung und wurde zu einem „Som- merweihnachten“. Dann geriet das Interesse an Johannes dem Täufer in den Hintergrund.

Aber noch Martin Luther schätzte den Johannistag hoch. Zwar lehnte er die Heiligentage ab, weil
Aber noch Martin Luther schätzte den
Johannistag hoch. Zwar lehnte er die Heiligentage
ab, weil sich damit viel Aberglaube verband, aber
dennoch sollte man diese Feste feiern und Gott
allein damit die Ehre geben: „St. Johannes des
Täufers Fest feiern wir nicht um Johannes willen,
sondern um unseres lieben Gottes willen, der solch
trefflichen Prediger der Welt gegeben hat.“
Im Zuge der Aufklärung verlor das Fest noch
mehr an Bedeutung und wurde nicht mehr als
allgemein gültiger Feiertag anerkannt.
Heute wird er oft wieder mit einer Andacht
gefeiert und anschließend ein Johannisfeuer
angezündet. Der helle Feuerschein erinnert auch
an ein Wort aus dem Johannesevangelium: „Er
war nicht das Licht, sondern er sollte zeugen von
dem Licht“ (Joh 1,8).
Nach S. Petig: „Zur Bedeutung und Herkunft des
Feiertags“ in: H.-H. Auel (Hg.): „Unentdeckte
Feiertage“
Freud und Leid in der Gemeinde
Freud und Leid in der Gemeinde
Freud und Leid in der Gemeinde
Freud und Leid in der Gemeinde

Freud und Leid in der Gemeinde

Freud und Leid in der Gemeinde Pelle Lars Niefünd am 06. Mai in Malmö „Er hat
Freud und Leid in der Gemeinde Pelle Lars Niefünd am 06. Mai in Malmö „Er hat
Freud und Leid in der Gemeinde Pelle Lars Niefünd am 06. Mai in Malmö „Er hat

Pelle Lars Niefünd

am 06. Mai in Malmö

„Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“

Psalm 91, 11

Elisabet Månsson & Thorsten Zimmer

Roswitha Salchow & Rudolf-Giesbert Alken am 25. Mai in Malmö

„Wohin du gehst, dahin gehe auch ich. Und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk. Und dein Gott ist mein Gott. Nur der Tod wird mich von dir scheiden.“

am 18. Mai in Malmö

Ruth 1, 16-17

Christiane Sjöberg Roman v. Buxhoeveden

18. 12. 1915 22. 06. 1933

05. 03. 2012 17. 03. 2012

„Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott, der Herr, wird die Tränen von allen Gesichtern abwischen“

Jesaja 25, 8a

den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott, der Herr, wird die Tränen von allen Gesichtern abwischen“
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Deutsche Ev. Gemeinde Malmö Marietorps allé 23 SE- 217 74 MALMÖ Pfarrerin Susanne Mahlke und

Deutsche Ev. Gemeinde Malmö Marietorps allé 23 SE- 217 74 MALMÖ

Pfarrerin Susanne Mahlke und Pfarrer Dirk Mahlke Tel. 040 - 26 55 45 (außer montags)

am besten zu erreichen: nach Gottesdiensten/Veranstaltungen oder nach telefonischer Absprache

Internet: www.deutsche-gemeinde.se

e-mail: pfarrer-malmoe@deutsche-gemeinde.se

Vorsitzender

Erik Barth

Tel. 0702 - 069013 e-mail: vorsitz-malmoe@deutsche-gemeinde.se

Schatzmeister

Claus Führer

Tel. 046 - 51 89 3 e-mail: schatzmeister-malmoe@deutsche-gemeinde.se

Organistin

Marion Lamberth

Tel.

040 - 98 14 01

Büro

Diana Blomgren

Tel.

040 - 26 55 45

 

e-mail: buero-malmoe@deutsche-gemeinde.se

Bürozeit: dienstags von 10.00 bis 12.00

Küster

Horst Kiebler

Tel. 040 - 16 48 98 e-mail: kuester-malmoe@deutsche-gemeinde.se

Kuchenkoordinatorin Irene Schultz

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Deutsches Konto Evang. Kreditgen. EG Kassel

Der Gemeindebrief wird herausgegeben vom Gemeinderat, verantwortlich: Pfarrer D. Mahlke

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist am 8. August.

Tel.

040 - 91 57 01

Kto Nr. 410 217 7

BLZ 520 604 10

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