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l)icsc brauchte irgendwo ein Clinamen.

Demokrit

-

der versuchte,

rlir:scsClinamen zu bezeichnen,sich damit bereitsalsGegner einer rei-

nr:n Negativitätsfunktion für die Einführung des Denkens setzend szrgt - nichtdaspqö6v isl das Wesentlicheund fügt hinzu - zeigend, daß bereitsauf der archaischen Stufe der Philosophie, wie eseiner meiner Schüler nennt, die Wörter ganz so gehandhabt werden wie zu Zeiten Heideggers - esistnicht ein 1s't166v, esisteinöeu, was im Griechischen ein Kunstwort ist.Er sagtenicht öu,um nicht vom öuzu sprechen,was aber

sagteer? -

auf die Frage, die heute unsere Frage

war, die des Idealism gs - nicht nichts.

er sagte , antwortend

l{i5ft1t, aielleicht?nicht -

uielleichtnichts,aber

ANrwonrBN

F. Dorro: - Ich sehenicht,wie manfir dieBeschreibungderBildung derIntel- ligenz aordemdritten oderuierten Jahr auf Stadienuerzichtenkönnte.Ich meine, daßmansichf)r die Abwehrphantasien,die Phantasien,die die Kastrationaer- schleiernebensowie Jür die Verstümmelungsdrohungenauf Stadienbeziehenmuß.

Die Beschreibung von Stadien alsBildnernderLibido, darf nicht auf eine natürliche Pseudoreifung bezogen werden, die immer undurchsichtig bleiben muß. Die Stadien organisieren sich um die Kastrationsangst

herum. Die kopulatorische Tatsache der Einführung der Sexualität ist traumatisiel6nd - hier ist ein Rif] - und dieser Riß hat für dic Entwicklung organisierende Funktion. Die Kastrationsangst durchzieht wie ein Faden alle Etappen der Ent- wicklung. Sie orientiert auch die Verhältnisse, die vor ihrem eigentli- chen Auftreten gelten - 8n167[[nung, anale Disziplinierung usw. Sie kristallisiert jeden dieser Momente in einer Dialektik, in deren Zenr trum eine schlechte Begegnung steht. Wenn die Stadien Bestand ha- ben, so als Funktion ihrer möglichen Registrierung in Termen der

schlechten Begegnung. f)ie zentrale schlechte Begegnung findet auf der Ebene desGeschlecht' lichen statt. Das heißt nicht, daß die Stadien eine sexuelleFärbung von

dcr

'l'rauma

str'llt.

Kastrationsangst her erhielten. Im Gegenteil, man spricht von

und lJrszenegerade , weil eine solcheEmpathie sich nicht her-

l2.Fpenuen 1964

VOM BLICK ALS OtsJEKT KLEIN A

VON

VI

DIE

SPALTUNG

UND

AUGE

BLICK

Die SpaltungdesSubjekts Künstli chkeit des Traumas Maurice Merleau-Pont1 D iephi losophische Tradttion Mimtkrl Das AlLsehende Im Traum zeigt es

l, lr l:rlrrt:[ort.

*

ll t,l, thol.ung -

gr'nrrll uosagt, daß Sie in der etymologischen Referenz, die ich Ihnen

rief ich Ihnen ins Gedächtnis -

und ich habe schon

grlu'. lrrt/e/2a,die Konnotation

uschleppend)),<<ermüdend,erkennen

liilll

llt'l

l

.

//rrlr'r.rlso: ziehen.Aber was ziehen? Vielleicht,

\\irrrI ist: ein Los ziehen. Mit

doppeldeutig wie das

diesem Zzuang * wären wir dann bei der

Spiel ist, kann ich nur diese

tttttr fittrie -

wenn nur eine Karte

im

; it'Irl rr .

I l,rrrlirlr:rnMengencharakter im mathematischen Sinn desAusdrucks,

rlrr rir rc I')igenschaftdesSignifikantenspiels ist und diesesbeispielswei- *r r['r Nichtdefinitheit der Gesamtzahl entgegensetzt,können wir ein

.lirlrnr:r in Aussicht nehmen, in dem wir ohne weiteres die Funktion

das Subjekt Subjekt des

tk't rtttlr fitrcle unterbringen

liirirrrlilcr.ntenis1 -

irt;ursi(lr vorstellen, wie in der Diachronie in erster Linie ein synchro- rr*r Nt'12wirkt. Verstehen Sie recht, esgeht da nicht um nicht vorher-

rr'lrlr,rrc s(atistischeWirkungen, esgeht vielmehr darum, daß die Wie- tlt'rl'r'lrl schon in der Struktur desNetzes angelegt ist. Und genau diese

{ ir',,tirllrrirrrrntfür uns das automatondes Aristotelesan' wenn wir es

können. Wenn

determiniert ist vom Signifikanten -

6l2nn [2n1

rrrr Lir'lrt <lcr Strategien,wie wir es nennen, betrachten. Wir

,ri t/( lf lirluli<;hZutang* im Wort

iiber-

Wiederholungszwang*mit Automatis-

a e

I

I<:lrwt:rde Ihnen später Belege geben, die dafür sprechen,daß es si<rlr

lx:i jcnem

das man unklugerweise alg

t:sozentrisch bezeichnet, eigentlich um syntaktische Spiele handclt, l)iese Spiele gehören in jenen Bereich, den wir vorbewußt ncnncn,

bilden aber, ich möchte sasen,eine Stätte unbewußte1 Re5slys -

wie man von einem Indianerreservat spricht, im Innern des sozialcn

Geflechts.

Monologisieren von Kindern,

n11

Die Syntax ist vorbewußt. Die Beziehung von Syntax und unbewußtcr r6serve2:'aber entgeht dem Subjekt. Wenn das Subjekt seine Gc.

schichte erzählt, tritt latent in Aktion, was diese Syntax regiert und sie

dann von Mal zu Mal mehr einengt. Aber in bezug auf was einengt? -* einengt in bezug auf jenen Kern, nach einem Ausdruck Freuds, dcr bereitsin den erstenBeschreibungen despsychischenwiderstands aul'- taucht.

Zu sagen,dieser Kern beziehe sich auf etwas Traumatisches, ist nur eine Annäherung. Vom Widerstand des Subjekts haben wir jencn

ersten Widerstand

Einengung um den Kern kommt. Der Ausdruck uWiderstand desSub.

des Diskurses zu unterscheiden, bei dem es zur

jektsuenthält zu sehrdie Annahmc einesIch, während wir - wenn wir

uns dem Kern nähern nicht

geht, wo die Bezeichnung olch, noch besründet wäre. Der Kern ist als ein Reales zu bezeichnen - wobei real bedeutet, dalJ Wahrnehmungsidentität seine Regel ist. Er besteht letztlich, worarrl' Freud hinweist, in einer Art Vorwegnahme, die uns durch eirr sie authentifizierendes Gcfühl von Realität die Gewißheit gibt, daß wir irr

sicher sein können, daß es um etwas

der Wahrnehmuns sind. Und was sollte dies bedeuten, wenn nicht-.=

daß wir es, auf der Seite des Subjekts, mit haben.

Wenn ich mich letztesmal mit dem, worum es in der Wiederholurrg geht, anhand des Traums aus dem siebten Kapitel der Traumdeuluna

beschäftigt habe, so deshalb, weil die Wahl diesesTraums - er mag noch soverschlossen,sodoppelt und dreifach verschlossensein,er ist.iir

in dem Augenblick wegweisendwird, wo esum d<:rr

T'raumprozeß in seinem letzten Grund geht. Besteht die Realität, (lic iiber das Erwachen bestimmt, tatsächlich in jenem leichten Geräus<;lr, gcgenwelchesdas Reich desTraums wie desWunschessich behaupt<:rr soll? ()der seht esnicht vielmehr um etwas anderes?Geht esnicht rrrrr

einem Erwachen zu turl

nicht analysiert

"7 ,1

r t\\ ,rs,rlasauf dem Angstgrunde diesesTraums sich ausdrü6ft1 -

,i,r',,\ |lt:r'intimste an der Beziehung desVaters zum Sohn, das sich hier IrrrIrI srI schr im Tod zeigt alsvielmehr in dem, was dieserTod darüber

Irrrr,rrrsllcdeutet,als Schicksal?

/rlr:;r'lrt:ndem, was wie durch Zufall geschieht,während alles schläft

1111

ili.

Iicrze {ällt um, das Feuer {iingt sich in den Tüchern, also dem

"rrurlrscll Ereignis,dem Unfall, dem lJngemach -

, ,

,,t,ltl,rluLJich uerbrenne.2ausdrückt, besteht dieselbe Beziehung wie bei

,l, r W ir:derholung. Es geht um etwas,was sich für uns in der Bezeich- rl rrrl uSchicksalsneurose u/n6vrose de d6stin6eoder nMißlingensneu-

1tr.r", / rri:vrosed'6chec ausdrückt26.Verfehlt wird da nicht die Anpas-

,rlriu',s()ndern T1che,la rencontre/die

I f,rl,irlig

und dem, was,wie.

r

',r frl<:icrtimmer, sich in jenem herzzerreißenden Vater,siehstdu denn

Begegnung.

'l1che

nacheiner F'ormulierung von Aristoteles uns per defini-

frlrlr('lrrrrur durch ein der Wahl fähigesWesen, proairesis,zuteil werden

l,,rrrrr,tlirll die TychqGlück oder Unglück, uns nicht durch einen unbe-

-, r ltr.rr (]egenstand, weder durch ein Kind noch durch ein'fier, zuteil

rrrrrI clasentpuppt sich hier alsErfindung. Gerade der Vorfall dieses

r 1(nrl)lirrischenTraums zeigt es.Aristoteles zieht eben auch hier die

I ir,.n,/(',die ihn angesichtsungewöhnlicher Formen sexuellenVerhal- rrrr',.liiI die er nur die Bezeichnung teriotes, uUngeheuerlichkeiten',

lr,rt,' irrhaltenläßt.

I r,rl!,.s:rbereine festeBeziehunggibt zwischendem sichwiederholen-

,1,L l,)x:isnisund

iir'l

dem verhüllten Sinn, der die wahrhafte Realität ist

hinführt

-

gibt uns die Gewißheit, daß jenes

l'-rrrr:;lproduktder Behandlung, das man Übertragung nennt, nicht

ilrrrrlr <:ineReduktion auf die sogenannte Aktualität der Situation zu

, rirrrrysrifizieren ist. Eine solcheAusrichtung auf die Aktualität der Sit-

'frieb

uns zum

rrrr;ilrzw.

einer Reihe von Sitzungen hat nicht einmal propädeuti-

,,, lrlrr Wcrt. Das richtige Übertragungskonzept ist in einer andern

l{ r,lrtrrrrgzu suchenund nicht mit dem Ensemblevon Übertragungs-

, llr,l.tcrrzu verwechseln.Unser Problem bei der Funktion der Übertra- !rrrr|'wi|cl sein,zu begreifen,wie die Übertragung ins Innerste derWie- ,li rlr,lrrrtsführen kann.

I ,, rVirtl <[aherunerläßlich sein, die Wiederholung

',1'.rltung zu gründen, die sich im Subjekt auf die Begegnunghin pro-

bildet die charakteristische I)imension der und Praxis.In ihr läßt sich dasReale, cliedia-

l, l,lrsrlrr. lrrzidcnz des Realen als ein ursprünglich Unwillkommenes

,lrrzrr.rt. l)icse Spaltung ,rrr,rlytist'lrr:nllntdeckung

zunächst auf jene

(:r'l:rsscr). l)amit wird das Reale , beim Subjekt, schlechthin zum Korrr.

lllizcrr clcsTriebs -

bei dem wir erst zuletzt ankommen werden, dc:nn

t:r'st<lcrdurchlaufene Weg wird zeigen,woher er kommt und um waseB

schl. Warum, schließlich, ist die Urszene sotraumatisch? Warum

ist sieinr"

mer zu früh oder zu spät? Warum ist sie für das Subjekt entweder zU lustvoll - wenigstens war dies zunächst unsere Auffassung von der

traumatisierenden Kausalität beim Zwangskranken - oder zu wenig lustvoll, wie beim Hysteriker? Warum weckt siedas Subjekt nicht auf

der Stelle,wenn esschonwahr ist, daß siesotief libidinös ist?Warum ist

hier dlstychia der Fall? IJnd

Pseudoinstinkte dergestalt durchwirkt,

fixiert uon Tlchischem - aus dem Wort Tlche?

denken wir an das, was in der fundamentalen Bezie"

Im Augenblick

warum

ist jene angebliche

Reifung

der

durchbohrt, durch und durch

hung auf die Sexualität als gemacht, als künstlich erscheint. Tatsäch,

lich müssen wir in der analytischen Erfahrung davon ausgehen,dali,

wenn die lJrszene traumatisch ist, nicht die sexuelle Empathie dt:r Träser für die Modulationen des Analysierbaren ist, sondern ein Gemachtes, Künstliches. Ein künstlicher Umstand also, wie wir ihn aus jener Szene des Wol"fsmannskennen, die so ängstlich verfolgt

wird -

jenes unheimliche

Verschwinden und Wiedererscheinen d<:s

Penis.

Das letztemal ging esmir darum, die Spaltune des Subjekts aufzuzci- gen.Diese Spaltung dauert nach dem Erwachen fort - zwischeneinrrl Rückkehr zum Realen, der Vorstellung einer endlich wieder auf die

Welt'. zaa.sJiirein Llnglück,was ist hloll

Füße gestellten, händerineenden

passiert,wie schrecklich,wie dumm,utasfir ein Dummkopf, derda eingeschlafbu

- und dem Bewußtsein, das sich erneut anspinnt und sich all das a,lr

einen Alptraum

ftingt: ich bin's,derdasalle.sdurchmacht,undich brauchemichnichtzu kneilbn,

um zu wissen,daß ich nicht trciume.Und schliefllich repräsentiert dicse Spaltung noch eine tiefere Spaltung, die zwischen dem anzusiedcln wäre, was das Subjekt in die Traummaschinerie zieht: das Bild clt:s Kinds, dassich mit vorwurfsvollen Blicken nähert, und anderseitsdern,

was es kausiert und straucheln läßt, die Anrufung,

l(irrds,

durchleben weiß, sich aber gleichwohl in sich selbst

die Stimme dt:t

das Werben um den Blick -

siehstdu dennnicht. Vater

| |t, r li't:iwie ich bin auf dem Weg, den ich Sie führe, jener Bahn zu

l,,lr,,rr, <lic mir die beste scheint - zieli.eich meine krumme Nadel ,lirr,lr <lir:Stickereiund schwingemich ab von da, wo sich jene Frage ,,r, ||r,rIic r:inenKreuzungspunkt bildet zwischenuns und all denen, die ,1, 1r\Vcq des Subjekts zu denken versuchen.

,rlit sir:lraber dieserWeg, soferner Suche nach Wahrheit ist, über- lr,rrrl,(irrsolchabenteuerlichemStil widdem unserndurchfahren, mit 'l'rauma

:i! rr{ rn

,lr, ,,r Wt:s nicht dort zu lokalisieren, wo ihn die Tradition je schon lo-

l,,rlr',icllhat: auf der Ebene der Dialektik von Wahrheit und Schein, r ,iirl,,r'|:rl.ltzrusgehendvon der Wahrnehmung und dem tief Eidetischen,, rtr!,r\\'iri:icrWeise auch Asthetischen, um den GesichtssinnZentrierten I 'l' r',,llrtrr:'

|

als Reflex eines Künstlichen, Gemachten? Oder ist

f

,' r,,tlri<rrnicht einfachZufall bezogen auf die Ordnung des rein

I

r, lrrr'lrt:n -wenn

geradein dieserWocheposthum dasBuch unseres

I

r, rrn,lcsMaurice Merleau-Ponty über DasSichtbareundda.E[Jnsichtbare

r

r ',, lrl irrt, das Sie jetzt zur Verfügung haben.

I li, r l.,rrrrrnt,inkarniert, zum Ausdruck, was den Wechsel unscresDia- i,,:.r,,lrtrvirkte,und ich brauche nicht allzuweit'zu gehen,um mich an

i, rr,rr l(orrqreßvon Bonneval zu erinnern, wo seineInterventionZeug,-

li,, ,rIrlcqtt:von seinemWeg, der an einem Punkt desWerks abbrach, ,.lrr, rlicst:mfreilich die Vollendung zu nehmen, die sich präfigurativ -l11t r r tlt'r ehrfurchtsvollen Arbeit, die wir Claude Lefort verdanken, ,1,rrr,lr lricrfür die Art Perfektionehren will. die er, in der ausdauern- rllr rrrrrlschwierigen Arbeit der Transkription, erreicht zu haben

,:r lrr nrl.

I l1r ,,r :,,\rt.ltLbareund Llnsichtbaresrellt für uns deutlich den Punkt heraus, lr ,l, rrr<licphilosophische Tradition angelangt ist - eine Tradition' 'lir rrrrt,lt:rnAufstieg der Idee bei Platon beginnt, welche sozusagen .rri.irrr'lrr'rr(l von einer ästhetischenWelt in einem dem Daseinalshöch-

.,f r ", ( .rrt v()rsesetztenZweck sich bestimmt und damit eine Schönheit

t Iti rr||I . <Iit:auch ihre Grenze ist.Nicht umsonst erkennt Maurice Mer- !,,,rrl',,rr1y,claßdie Idee von der Vorstellung desAuges geleitetist. Ir,,lr,',r,'nr ;rbschließendenund zugleichinaugurierendenWerk werden ' i, I rr, l',r'irrrrcrungentdecken und auch einen Schritt vorwärts auf der fl.rlrrr,,li, rlic I)liirutrnenolo{iederWahrnehmungzuersteröffnete.Tatsäch- lr,lr',r.lrt rrr;rrrsir:habermals an die regulative Funktion der Gestalt

77

('r'inn(:rt, cliczitiert wird als ein Gegengewicht gegendas,was im li'rlrt" sr:lrrittclcsphilosophischen Denkens sich in jene schwindelerregen<let1 I Ii)lrcn steigernsollte,für die der Begriff desIdealismus einsteht - wi wirr dieseVerdoppelung, zv welcher die Vorstellung wurde, je wieclef rnit dem in Einklang zu brinuen, was sieangeblich deckt! Die Phänuna' rulogieverwies uns auf das Regulativ cler Gestalt, dem nicht nur (lnl Auge des Subjekts vorsteht, sondern dessen ganze Erwartung, Bcwflr gung.Zugriff. die ErregungseinerM uskeln,auch seinerEingeweide - * kurz dessenkonstitutive Präsenz, zugespitzt in ihrer, wie man sagt, totalen Intentionalität. Maurice Merleau-Ponty tut jetzt den nächsten Schritt und reißt auch die Grenzen dieserPhänomenologie ein. Siewerden sehen,daß die We. ge , die er Sienunmehr führt, nicht allein in die Ordnung der PhänorntJ.

nologie des Visuellen

Punkt - die {bhängigkeit des Sichtbaren auf, die Abhängigkeit voR dem, was uns unter das Auge des Sehenden stellt. Noch ist dies zu vicl gesagt,denn diesesAuge ist nur die Metapher für etwas,was ich liebcr das Sprießendes Sehendenlla poussedu voyant nennen sollte, etwal von vor seinem Auge. Was einzukreisen wäre auf den Bahnen des vofl ihm gewiesenen Wegs, ist die Präexistenz eines Blicks - ich sclttt nur von einem Punkt aus.bin aber in meiner Existenz von überall lrer erblickt.

Dies Sehen,dem ich auf eine ursprüngliche Weise unterworfen bin kann uns gewiß zeigen,was dasWerk anstrebt: eine ontologischeWr:l- de, deren Fundamente in einer primitiveren Einrichtung der Gestalt zu finden wären.

Hie r bietet sich mir auch ich, natürlich,

mann eine hat, naiv oder elaboriert. Mit Sicherheit aber erhebt, wnt ich in meinem Diskurs nachzuzeichnen versuche - dieser Diskurs ist , wenn er den Diskurs von Freud wiederinterpretiert, nicht weniger iutl' das Besondereder Erfahrung zentriert, die er bahnt - nicht den An. spruch, das ganze Feld der Erfahrung abzudecken. Sogarjenes Zwi. schen zweierr.t'cetentre-deux, das sich uns im Erfassendes UnbewrrlJ" ten auftut, interessiertuns nur insofern, alsesuns nach den Weisungen Freuds als das erscheint, wovon das Subjekt Besitz ergreifen soll. lrrlt füge nur noch hinzu, daß es mir unverzichtbar erscheint, auf dics<:rn, {ür gewöhnlich alsNaturalismus bezeichneten,Aspekt desFreudisrrrrrc zu trestehen,denn eshandelt sich da um den seltenen,wenn nicht gnt,

71\

gehören, sie greifen -

dies ist der wesentliche

die Gelegenheit, einem Je mand zu antworte n, tla,ß eine Ontologie habe warum nicht! wie jcclcr"

' irrrrr;rliqcnVersuch, der psychischenRealität einen Körper zu geben, ,,lrrr,sit:zu substantifizieren. \ rrl,lt'rnvon Maurice Merleau-Ponty erschlossenenFeld, dasübrigens riir'lrrorler weniger durch die Fäden unserer Erfahrung polarisiert ist, !irl (lcnr Sehfeld also, zeigt sich der Status der Ontologie in seinen Lrn,;tli(:hsten,das heißt zerbrechlichstenIndzidenzen. Jedoch wird ru', unscr Weg nicht zwischen Unsichtbarem und Sichtbarem hin- ,lrrr,lrliihren.Die Spaltung, die wir meinen, ist nicht jene Distanz, die r,,n (l('r''fatsache herrührt, daß uns gewisseGestaltenvon der Welti rirrllicrriitietwerden, auf die hin die Gerichtetheit der phänomenologi-,

,,, lr, rr l')r'[a.hrunguns dirigiert, woraus sich dann die Grenzen erklären' li, ll, rr,;rn die wir in der Erfahrung des Sichtbaren stoßen.Der Blick:

r r',ilr.irrt lür uns allein in Form einer befremdlichen Kontingenz, ',rrrl,ol dessen, was wir in unserm Gesichtskreis finden, gestoßen el' r,lrsrrrndurch unsere Erfahrung: jener konstitutive manque,/Fehl

rlrr lr.;rstrationsangst. \rrr,, rrrrrlBlick, diesist für uns die Spaltung, in der sich der Trieb rlrt l',lrcrrcdesSehfeldesmanifestiert.

auf

3

iri lrr,,,'r'rrrVerhältnis zu den Dingen, das konstituiert ist durch die ll,rlrr',l,'sSchensund geordnetnach den Figuren der Vorstellung,glei- r, r l.rrrII rrnd überträgt sich von Stufe zu Stufe etwas,dasjedoch immer lriu =rr r"n('m gewissenGrad umgangen wird - s5 i51das, was Blick

l|'illt

I'rrr llrrrtrrclafürein Gefühl zu ueben,gibt esmehr alseinerrWeg. Soll ir lr llrrrlrr,qlcichsam an seinemExtrem, den Blick veranschaulichenin

i irr'rr 1r.rr<'r' Rätsel, wie sieuns von der Natur aufgegebenwerden? Ich

rrrrrrrr rrir'lrtsGeringeresals die Erscheinung des sogenanntenmim6- ii,,lrr /,lrr Mimikry.

I ,' r',tlrr'l zrrrlicsemThema gesagtworden, in ersterLinie viel Absurdes

1,,r,,prr'l*wt'ise,die Erscheinungen der Mimikry ,1,ttr/ rvccl<<lcr Anpassung. Dies ist nicht meine

'rtr urIt ( r'r n(l(:r'ln!nur auf ein Büchlein hinweisen, dasviele von Ihnen

erklärten sich aus Auffassung. Ich will

;:rrrrlf lrlrrrr<'n'.Midu.seet compagnievon Caillois, in dem die Anpas- ,:rIrri,,ilIrl ri('r'irrt:rbr:sondersscharfsichtigenKritik unterzogen wird. jirrrr , rrrirrlt;rrrrr<liccrrtscheidendeMutation bei der Mimikry, wenn

sir:wirksarn seinsoll, bei Insektenzum Beispiel,nur auf einen Schlirg rrrr<lsolbrt erfolgen. Zum andern werden ihre angeblichen Selektitlrrx' wirkungen zunichte durch die Feststellung, daß im Magen von Vllr

r{cln, insbesondereRaubvögeln, genausoviele durch Mimikry angcb" lich geschützte Insekten gefunden werden wie solche, die nicht ge- schützt sind. Das Problem liegt aber gar nicht da. Das eigentliche Problem ist die

Frage, ob wir die Mimikry

nismus zuschreiben müssen,der ihre Manifestationen aufweist. Wenn dem sowäre, müßten wir erfassenkönnen, über welchen umlaufjen€ Kraft in der I-age sein könnte, nicht nur der Gestalt des per Mimikry nachgeahmten Körpers, sondern auch desverhältnisses desselbenzttnl Milieu Herr zu werden, in dem er sich bewegt, sei'sdaß er sich untcr.

scheidetoder, im Gegenteil, mit ihm einswird. Und, um alleszu sascrll auch daran erinnert Caillois mit großer Treffsicherheit, wenn es sic:tl

um

die Funktion von Augen denken lassen,nämlich die Ozellen, handclt,

dann hätten wir zu begreifen,ob ihre Wirkuns - in der Tat wirken sid, auf das beutesuchende Tier oder auf das in Aussicht genommene ()11' fer, das sieanblicken soll - ob alsoihre wirkung ihrer Ahnlichkeit nrit Augen zuzuschreibenist, oder ob nicht gmgekehrt die Augen nur faszi' nieren, weil sie eine Beziehung auf die Form von ozellen aufweist:tl,

Mit andern Worten: Müssen wir hier nicht die Funktion desAuges votl der Funktion des BIicks unterscheiden?

DiesesBeispiel zur Erläuterung des Unterschieds, das wir kurzerhartd gewählt haben - seiner Stellung, seinerKünstlichkeit, seinesexzeptitt' nellen Charakters wegen - ist für uns nur eine kleine Manifestatirltl

jener Funktion, die zu isolieren wäre - die Funktion) sagenwir cl6i

einer formbildenden Kraft eben des orga'

Mimikryphänomene

dieserArt und insbesonderesolche , die uns 2R

Wort : d.esFlecksI

weil esuns zeigt, daß vor dem Gesehenenein Zu-sehen-Gegebenes/ut1

donn6-ä-voir existiert. Wir brauchen uns durchaus nicht auf irgendwelche Annahme der llxi-

stenzeinesuniversalen Sehenden zu beziehen. Wenn die Funktion dcn l'lccks in ihrer Autonomie erkannt und der Funktion desBlicks gleiclt' ecstcllt ist, können wir Führung, Bahn und Spur derselben auf allt:rt

Slrrli:n clerKonstitution von Welt im Sehfeld verfolgen. Man wird ltt lrt:nrr:rkt:n,daß die Funktion desFlecks und desBlickes diesesFeld irrt Inrrcrslcttrcqiert, gleichzeitigaber sich jener Art Sehenentzieht, <laD :iiclrs<:llrsrst:rtiist, indem essich als Bewußtseinimaginiert.

de la tache.Das Beispiel ist für uns deshalb sowertvol I i

lil l

\ \',,rrrr,lrrsllcwußtsein sich auf sich selbstzurückbeziehen k2nn -

'671s

ltr, trtrrt,,' l'trrzebeiVal6ry sich begreifen kann alssichsichsehensehend-

I'rtl','l':rrrrotzrge.Umgehung der Funktion desBlicks. \\;rr Lrirrrr<:ndies an der Topologie festmachen, die wir das letztetnal

r rrlrr,rli'rr ltzrben,von der Frage ausgehend,was von der subjektiven

Itr,.rrtr'n sit:frzeigt, wenn das Subjekt zu den imaginären Gebilden Zu-

s.r rr 1, Ir:rI . <Iic ihm der Traum alsdenen

.,r |.'l volSlcllt.

i rrr, I lirirrrrr:nwir nicht auch in jener für das Subjekt besondersbefriedi-

rjr'r{ l('n ( )rclnung, die

].i,rr,.rl.!nrrrs bezeichnetwird -

ii,riun( nlrane mit dem Spiegelbild, ich mich wiedereinzuführen be-

rrrriIrI Ir;rIrt: - alsoin dem, was hieraus an Befriedigung' an Wohlbefi n- rL rrlriirrrt, und wo das Subjekt sich in so tiefgreifendem Verkennen

- s1s116qk1sich dessenReich nicht bis zu jenen

,'ir lr lrcsr;itigtsieht

desWachzustands entgegenge-

in der analytischen Erfahrung mit dem Namen

dessenwesentlicheStruktur, denZu'

I

r',,lr.irrrrnsender philosophischenTradition, in denen in der Kon-

ir

rrrlrl,rriondem Subjekt sich die Fülle erschließt! - können wir da

rri, IrI |:rsst:n,wasumgangen wird ! - die Funktion desBlicks.Ich meine,

rrn,l Nlcr lt:au-Ponty gibt uns den Hinweis, daß wir im Schauspiel der

\\,lt

irt t.'l rlrrsauch mit demselben Schlag ein als speculummundt.Heif3t es

li, lrr lit'li'iedigung,unter diesem Blick zu sein, von dem ich in An- ,',lrlrrl.l:rrrMerleau-Ponty sprach, unter diesem Blick, der uns einkreist

rlr, | ,1,'riu.rsuns in ersterLinie angeschauteWesen macht, freilich ohne

tl,rllrrrr:i<liesangezeigtwürde!

il

ll,, rr ,lrr ist jene Phantasie, die wir in der PerspektivePlatons, die

l'l'rnt,rsi<:cinesabsolutenWesens,dem die EigenschaftdesAllsehen- rl, l rrIr(r'tragenist. Selbstauf der Ebene der phänomenalen Erfahrung

,1,r l'.r,rrtt:rnplation blitzt dieseAllsichtsperspektive auf in der Befriedi- !Jrrrrr . irrt:r'Frau, die sich betrachtet weiß, vorausgesetzt,daß man esihr trr,lrl zciut.

lrr, \Vllt ist allsehend,aber sieist nicht exhibitionistisch -

provozieren,

,:r i

\\.r'. lrls;rr1tdies anderes, als daß im sogenannten Wachzustand der lllr,l' ('li(liort ist, wobei nicht nurelidiert ist, daßes anblickt, sondern ,r,r,lr ,l:rl! t.t:t:ipt.Auf dem Feld desTraums dagegenist das Charakte-

,rrrrft:schauteWesen sind. Was uns zum Bewußtseinmacht, das

,lr,:;,rrr Sinn erscheintuns das Schauspielder Welt als allsehend"

sieprovo-

,,rrrt rrir'lrtrrnsernBlick. Wenn siean{ängt, den Blickzu

LrrrclrschondasGefühl

des Befremdlichen ein.

rr,rr',rlrc rlcl lfildcr: daß eszeipt.

81

l,)szcist - aber dabei bezeigt sich auch noch so etwas wie ein Gleitcn -

<lt:n,den ich letztesmal verwendete, bei dem letztlich rätselhaft bleiben -

rücken Sie ihn

nras, was ich sagen möchte, sondern jeden

nicht bloß

<lt:sSubjekts. Nehmen Sie einen beliebigen Traumtext

Traum

wieder in seine Koordinaten, und Sie sehen, daß diesesEs zeigt hervor' tritt. Es tritt so sehr hervor, in seinen charakteristischen Eigenheiten,

seinen Koordinaten - Fehlen eines Horizonts, Verschluß des im Wachzustand Gesehenen, auch die Art des Auftretens, des Kontrasts,

des Flecks seiner Bilder, die Intensivierung der Bildfarben - daß wir im Traum letzten Endes eine Position einnehmen, die die Position

dessenist, der nicht sieht. Das Subjekt sieht nicht, wohin

Subjekt folgt nur, kann sich gelegentlich zwar davon lösen, kann sich

sich

im Traum

sagen,das sei nur ein Traum, aber keinesfalls könnte das Subjekt

esführt, das

so begreifen, wie es sich im cartesischen cogitoals Denken

ibegreift.

i begreift

sich sagen: Dns i.stnur ein Traum. Aber eg

sich dabei nicht als eines, das sagt - Trotz alledem,ich bin

Das Subjekt kann

it

BewußtseindiesesTraunts. In einem Traum ist das Subjekt ein Schmetterling. Was besagtdas?Es besagt,daß das Subjekt den Schmetterling in seinerRealität als Blick sieht.Was wären all die Figuren, Zeichnungen, Farben - v76nnnlshl ein geschenktesZu-sehen-Geben,in dem sich für uns die essentiellePrimi- tivität desBlicks abzeichnet. Ein Schmetterling, meingott, nicht mal so

verschiedenvon dem, der den Wolfsmann 16rrsri5is11- Maurice Mer'

leau-Ponty weiß sehr genau, wie wichtig das ist, er verweist darauf in

einer Anmerkung,

kann, nachdem er aufgewacht ist, sich fragen, ob nicht der Schmetter' ling träume , Tschuang-Tse zu sein.Er hat recht, und zwar in doppelter

Hinsicht, denn erstensbeweist das,daß er nicht verrückt ist,er hält sich nicht für absolut mit Tschuang-Tse identisch - und zweitens,weil er sich nicht bewußt ist, daß er mit seinerAussagesogenau ins Schwarze trifft. In der Tat, als er eben Schmetterling war) erfaßte er sich an einer Wurzel seiner Identität - war er und ist er in seinem Wesen dieser Schmetterling, der sich in seineneigenen Farben malt - und deshalb ist cr im letzten Grunde Tschuang-Tse. l)cr lJcweis ist, daß, solang er Schmetterling ist, ihm nicht in den Sinn kornnrt,sich zu fragen, ob er, alsaufgewachter Tschuang-Tse , nicht der St:lrrrrr:tLcrlingsei, der zu sein er eben träumt. Er wird nämlich, träu' rrrcrr<1,Sr:hmetterling zu sein, mit Sicherheit später bezeugen müssen, <l;rl.lcr sit:lr als Schmetterling vorstellte, das heißt aber nicht, daß er

die nicht in seinen Text integriert ist. Tschuang-Tse

It:l

\ rrtn lir'lrrrrcltr:r'lirrggr:la,ngt:nist -

Itr rrtl vorr rrir:hts,clcnn im

er isterbeuteterSchmetterling,aber

niemandes Schmetterling. Auf-

'['raum ist er

gnv;rrlrl, ist r:r' 'l'schuang-Tse für

die andern und ist in deren Schmet-

trrlrrrgsrr<'tzr{(:fängen.

I lr=qlr;rllrl<irnnder Schmetterling -

wenn das Subjekt nicht Tschuang-

I cr',sorrrk:r'rr clcrWolfsmann ist - diesem jenen phobischen Schrecken

r-irr;;r11t'rr,irlscr erkennt, daß das Schlagender kleinen Flügel nicht so

\'()nrSr:hlagenjener Kausierung, jenes lJrstreichs entfernt ist, der

qFril zilnt <:rstcnmaldurch das Gitter des Begehrenseingeholtes Sein

\irlt

irr;rilitctl.

lr lr rrr'lrrrrcrnir für das nächstemalvor, Sie ins Wesentlicheder Sehbe- Irrr=rIipirrrrg cinzuführen. Der Blick kann in sich selbstdas Objekt a der l,.rr;uri('lr(:nAlgebra enthalten, in dem das Subjekt zu Fall kommt. llrrrlls ist das Spezifischedes Sehfeldswie der ihm eigenenBefriedi- glrrpi,<lir13hier der Fall, der Sturz desSubjektsrla chute du sujet2Taus Iitrrrl,trrrurijndenimmer unbemerkt bleibt, da er sich auf Null re- rlrrrru'1.lrr dem Maße, wie der Blick, als Objekt 4 jeneszentraleFeh-

lcrr,,lirssi<:hin der Erscheinung der Kastration ausdrückt, zu symboli- äirirl lI v('r'nlag,in dem Maße auch, wie der Blick ein seinerNatur nach +rrrlrirrr' ;rrrnktförmige, verschwindende Funktion reduziertesObjekt a

lat

l;ilJt cr das Subjekt in Unwissenheit darüber, was jenseits des

Erlrnns ist -

eilrrrII rlt'sl)enkens auf der durch die philosophische Forschung konsti-

Iuir-rl{'nllirhn.

dieselJnwissenheit, die sobezeichnend ist fürjeden Fort-

AurwoRrBN

\,,\

\iu ltt\\t'n,lulJ manesanblickt,dasheißt,daßmandenPlatz desseneinnimmt,der

rrrrr)rrArrD: -

JnwelchemAusmaßsoII manin derAnaQsedasSubjektwis-

Itttttr,\'rrltlrÄ.1,auf denProzeßdesSich-Anblickensblickt?

l, Ir u,iII rIic Dinge von höherer Warte aus aufgreifen, indem ich Ihnen ealir',rlrrlJtlt:r Diskurs, den ich hier halte, zwei Absichten verfolgt, eine, ,lrr rlic Arralytiker,und eine andere,die die angeht,die hier sind, weil "ir= rvisscrrrnt)chten,ob die Psychoanalyseeine Wissenschaftist.

f

1,lrrt', rlic vorqibt, den Schlüsselzum lJniversum zu liefern. Siewird re-

f!r'rt v(,n t:irrcrbesonderenAbsicht. die historisch durch die Herausar-

lri' f 'syr:lroanalyse ist weder eine Weltanschauung noch eine Philoso-

*

lxritLrns des Subjektbegriffs definiert ist. Sie setzt diesen rr<:u,indem siedas Subjekt auf seinesignifikante Abhängigkeit zu lührt. Von der Wahrnehmung zurWissenschaftzu gehen,ist da eine tive, die sich von selbstzu verstehen scheint, solangedas Subjekt besseresVersuchsfeld hatte für das Erfassen des Seins. Denselben W

geht Aristoteles, als er auf die Vorsokratiker zurückgreift. Es ist aber Weg, der durch die psychoanalytische Erfahrung berichtigt we muß, da er den Abgrund der Kastration umgeht. Man kann dies spielsweisedaran erkennen, daß die T1chenicht oder nur punktuell die Theosonie und in die Genesiseinseht.

Ich

versuche hier zu begreifen, wie sich die Tlche in der Auffassung

i Sehensdarstellt. Ich

werde zeigen, daß der ty-c-hi;qhlfunkt der Sehfu

tion auf der Ebene des uFlecksuzu sutfiän ist, wie ich es nennö]i heißt: die Ebene der Reziprozitätvon Blick und Angeblicktem ist

als alles andere beim Subjekt als Alibi

geeignet. Es wäre also ra

nicht auch noch durch unsere Interventionen in der Sitzuns das jekt dazu zu bewegen, sich auf dieser Ebene zu etablieren. Im Ge teil, man müßte versuchen,esvon diesem letzten Blickpunkt, der ill sorischist. abzuschneiden. Die Schwierigkeit, die Sievermerken, ist gerade dazuda,zu zeigen,dall

wir in der Tat größte Vorsicht walten lassen.An keiner Stelle sagenwir zum Patienlsn- 116lä lä, wasmachenSieblo13./üreinGesicht!oder Der ersta Knopf anIhrer Westeistauf. Nicht umsonst findet die Analyse nicht face. ä-facestatt. Wie Siesehenwerden, wird uns die Spaltung von Blick und

geben, der Reihe der Triebe den Schautrieb

Sehen die Möglichkeit

hinzuzufügen. Wenn man Freud zu lesenversteht,wird man auch be. merken, daß er den Schautrieb bereits in Triebeund Triebschicksalehct. ausgestellthat und auch gezeigt hat, daß dieserden anderen Trieben nicht homolog ist. Tatsächlich ist der Schautrieb der Trieb, der aül

vollständigsten den Begriff der Kastration umgeht.

[9.Fnsnuen1964

DIE

VII

ANAMORPHOSE

Vom Grund desBeuußtsetns Das Priaileg desBlicks als Objekt a Die Optik derBlinden Der Phallus im Bild

) tilil.'ntiltlttn imagearriueä ma renc1ntre l''t rtrrrt'ntt.reoü.iesuisqui seulementla montre I ttrlr luttnttlntuersmoi lu nesauraislrouu(r lu rttrtrrlr rnonregardquetonombrer4uie

!e rtrt,,,' malheureuxcomparableaux miroirs (lrtt ltrrtlrttl, refl4chirmais nepeuuentpas uoir ('tittrttr' t'u.yrnln ail estuideetcommeeuxhabitä

ll,'l',tlt'tttt:e detoi quifait sa cöcitä

tiii, r'rrrrrrr:rnsich vielleicht, daß ich in einem meiner letzten Vorträge f1p.grllrrcnhabe mit jenen Versen, die im Fou d'Elsa von Aragon mit l'utilrt'rirrrrrlbetitelt sind. Ich wußte damals nicht, daß ich mit solcher .Aitqliilrrlichkeit noch über den Blick handeln würde. Ich bin auf dieses

l,licrir;r11t:lcnkt worden durch die Weise, in der ich Ihnen den Begriff rlet Wic'rk:rholung bei Freud vorstellte. lVit wollt,rrnicht verheimlichen, daß dieser Exkurs über die Sehfunk- tlrrtrirrr lrrncrn der Ausführungen über die Wiederholung anzusiedeln iat cl ist sicher angeregt durch das eben erschieneneWerk Maurice illrrlr';rrr-l)<rntysDas Sichtbareund das Unsichtbare-Mir scheint, daß' 11r'ln rlics t:in Zusammentreffen ist, esein glückliches Zusammentref- leu rqt , rlirzu bestimmt, schärfer herauszuheben, was ich heute weiter r'li;rrrtrt'ill<:nmöchte: wie wir, in der Perspektivedes{Jnbewußten, das

llrrvrr lJtsr:insituierenkönnen.

'iit. rvrsrit'rr,rlaß soetwaswie ein Schatten oder gar, um einen Begriff zu -

in

rf, rrr Sirrrr<'w ic rnan von riseruespricht bei einem Tuch, das geärbt wer-

r,,fr.v,'nrlcrr,<lcnwir noch verwenden werden, eine gewisseräserae

B5

rk:rr soll28 -

die Tatsache des Bewußtseins bereits im

Diskurs von

l"x:rrd markiert. llcvor wir jedoch die Dinge wieder an dem Punkt aufgreifen, an dem wir siedas letztemal liegen ließen, möchte ich noch einesklarstellen zu <:inem Begriff, der, wie ich erfahren habe, schlecht verstanden wurdc von den Ohren, die mich hören. Ich weiß nicht, irgendeine Perplexität ist in diesen Ohren hängengeblieben in bezug auf ein doch recht einfaches Wort, das ich verwendet und kommentiert habe: das Tychi- sche.Einige haben da nur ein Niesen gehört. Dabei hatte ich präzisiert, daß es sich um das Adjektiv zu Tyche handelt, so wie psychisch das Adjektiv zu Psyche ist. Nicht ohne Absicht habe ich mich dieser Analogie im Innersten der Erfahrung der Wiederholung bedient, denn die Tatsache desTychischen ist zentral fürjede Konzeption der psychi- schen Entwicklung, wie sie von der Analyse erhellt wurde. So wird denn in Beziehung zum Auge, zu der Eutychia2e oder der Dystychia, rencontre heureuse, rencontre malencontreuse/glückliches Zusam- mentreffen, unglückliches Zusammentreffen, auch mein Diskurs von heute sich ordnen.

I

Ich sahmichmichsehen,sagtd ie Junge Parze3oirgendwo. Mit Sicherheit hat dieseAussageihren vollen und zugleich komplexen Sinn, wenn es sich um das Thema handelt, das die Junge Parzeentwickelt: das der Weiblichkeit - wir sind aber noch nicht soweit. Wir haben esmit dem Philosophen zu tun, dem es um eins der wesentlichen Korrelate des Bewußtseins im Verhältnis zur Vorstellung geht, das sich als ein ichsehe michmichsehenabzeichnet. Welche Evidenz kann diese Formel für sich beanspruchen? Wie kommt es, daß sie, alles in allem, jenem grund- legenden Modus verhaftet bleibt, auf den wir uns im cartesischen cogito bezogen haben, durch das das Subjekt sich als Denken begreift? Was diese Auffassung des Denkens durch sich selbst auszeichnet, ist cine Art Zweifel, der methodischer Zweifel genannt worden ist. Er <:rstrecktsich auf alles, was dem Denken in der Vorstellung ein Halt scin kcinnte. Wie aber kann das ich sehemich mich sehentrotzdem dessen l')inklcidung und Grund bleiben und, mehr noch als man vielleicht <lr:rrkt,dic Gewißheit desselbenbegründen? Ich erwiirmemich,indemich tttitlt utttii,rrrur,das wäre eine Beziehung auf den Körper als Körper, ich wt'rrk' vorr <-'incrWärmeempfindung erfaßt, die von irgendeinem

ll{r

I'rrrrkt irr mir ausgeht und sich ausbreitet und mich als Körper lokali-

zu

Irrr.l. lrr dem ich sehemich mich sehendagegen ist durchaus nicht

apiirtrr, daß ich

l\,1<'lrlnoch, den"Fliänomenologen

iil rl r.r'irschendfestzustellen, daß

rl;rl.l<li<rWahrnehmung

dazu.vom Sehen erfaßt wäre.

llLfog

ist es gelungen, sehr genau und

\:'

esvöllig klar ist, daß tch ^drauß_!?,."

nicht in mir ist, daß sieauf den Gegenständen

1;l, rli<:sie erfaßt. Trotzdem ist es so, daß ich die Welt in Form einer

Im-ry41,-enz"des ich sehemich mich

W;rlrrrrchmung

rr,/rlrr:r.uszugehenscheint.Das Privileg desSubjektsscheint sichhier aus

;,'rrcl

auffasse, die von

{er

zweipoligen reflexiven Beziehung zu ergeben' die bewirkt, daß

meine Vorstellungen

mir

.\,,,,' ,1.,r. il";f.tän,

wo ich wahrnehme,

qtlriin:n.

| )ir.Wt:lt ist alsogleichsam geschlagenmit einer präsumtiven Idealisie-

rrrIrg. lis f?illtder Verdacht auf sie,daß siemir nichts alsmeine Vorstel-

Irrrrtt:nliefere. Dem praktischen Ernst mag dies in Wirklichkeit kaum

rur l,ast fallen, dagegen komrnt der Philosoph als Idealist sich selbst

rvrr.st:inen FIörern

gr.lt.rrgnctwerden, daß von der Welt mir nichts erscheint außer in

Irrr.irrt:nVorstellungsnl-sfsn da ist der Schritt desBischofsBerkeley,

rh,r,rrit:htwieder rückgängig zu machen ist. In Hinblick

Irvr. l)6sition Berkeleys wäre gewiß einiges anzumerken - gerade in t|' rrr | ) unkt, der Ihnen bestimmt im Vorübergehen entgangen ist:dieses

itrtt g(hiirender Vorstellungen, wo das Eigentum angesprochen ist.

Lr.tzlli<:hreduziert der Prozeß jener Vermittlung, jener reflektierenden

gegenüber ganz schön ins Gedränge. Wie könnte

auf die subjek-

l{r.lk.xion das Subjekt, wie es die cartesischeMeditation

Nillrt rrngsvermögen/un pouvoir de n6antisation.

faßt, auf ein

| )ir.Wr:isemeiner Gegenwart in der Welt, das ist das Subjekt, daskraft

er.irrr,r.l{eduktion

das

lirrlrir:kt in

lr.<lrr<rtdie Gestalt gewordenen Weisen tätigen Selbstbewußtseins quer

rlrrrr.lrclessenMetamorphosen in derGeschichte um diesenPunkt. Was ,lrt'Scinsmeditation angeht, die im Denken von Heidegger kulminiert, r,ogilrt diesedem Sein selbst jenes Nichtungsvermögen wieder - sd61 qrr,llt tloch zumindest die Frage, wie es möglich sei,daß das Sein sich

,rrrl<licscsbeziehenkönne. .\rrt lr lricr führt uns Maurice Merleau-Ponty' Gehen Sie aber auf ri|irrt'n'l'cxt zurück, werden Sie bemerken, daß er hier zögert und vor,sclrliiqt,zu den Quetlen der Intuition hinsichtlich des Sichtbaren

auf die einzige Gewißheit, Subjekt zu sein, aktive

und

Nir'lrrrrngwird. In der Folge läßt die philosophische Meditation

transformierendes geschichtliches Handeln

kippen

o t

un(l Unsichtbaren zurückzugehen, zurück zu dem, was vorjeder Reflc- xiorr licgt, setzender oder nicht setzender, um das Auftauchen äc Sclrr:nsselbst festzustellen. Dabei seht esihm um eine Restäuiätiöii'* (zrtsächlich ist nur eine Rekonst;ktion oder Restauration möglich,

kcinesfalls kann der Weg in umgekehrter Richtung durchlaufen

wer.

den - also eine Rekonstituierung der Bahn, über die, nicht vom Körper aus, aber aus etwas, was er odas Fleisch der Welto nennt, ein Ursprungspunkt des Sehensentstehen konnte. Man scheint alsobeob.

achten zu können, wie in diesem unvollendeten Werk sich eine Art Suchenach einer Substanz ohne Namen abzeichnet, aus der ich selbst, alsSehender,mich ausziehe.Aus Netzen, oder, wenn Siesowollen, au$

Streifen, aus ein-e1nchatoiment,reinem Schillern :rr, dessenTeil ich erst bin, taucheich auf alsAuge , nehme gewissermaßenAusgangausdem, was ich die Funktion der Sichtung.ra(ryurenennen könnte.

Ein

der Artemis - deren Berührung sich mit jenem Moment tragischer Ohnmacht zu verbinden scheint, in dem wir den verloren haben, der spricht. Ist diesaber auch wirklich der Wee, den Merleau-Ponty gehen wollte? Die uns verbleibenden Spuren des künftigen Teils seiner Meditation lassenuns zweifeln. Die Anmerkungen, die er macht, insbesonderezum Unbewußten im psychoanalytischen Sinn, zeigen,daß Merleau-Ponty sich möglicherweise einer Forschung zugewendet hätte, die in bezug auf die philosophische Tradition originell gewesen wäre: jene neue Dimension der Meditation über das Subjekt, die uns die Psychoanalyse abzustecken erlaubt. Ich selbst habe nur Staunen für manche Anmerkungen, die für mich weniger rätselhaft sein mögen als für andere Leser. Sie decken sich sehr senau mit jenen Schemata, die ich hier noch entwickeln will - insbe- sondere mit einem. Lesen Sie beispielsweiseMerleau-Pontys Bemer- kung zum numgekehrten Handschuhfinger,, wie er es nennt. Es scheint sich da zw zeigen - stellen Sie sich vor, wie bei einem Winter- handschuh das Fell durch das Leder eingehüllt wird - daß das Be- wul3tsein, der Illusion des sich sich sehenzu sehenfolgend, in einer []rnkehruns der Struktur des Blicks begründet ist.

wilder Geruch strömt daraus, und am Horizont erscheint dieJagd

W,rri;rlxrrist der Blick?

li lr will :rusgehenvon jenem Punkt einer erstenNichtung, an dem sich

rrul rl(:rnFeld der Subjektreduktion ein Bruch abzeichnet - 2n dsrn irir lr zt:ist, daß notwendig eine zweite Beziehung eingeführt werden lrrrl.i,wie die Analyse durch die Einschränkung der Privilegien desBe- rlrrlilst:insestut. Irrrl,'r Analyse erscheint das Bewußtsein als unheilbar beschränkt, wo- rlrrr,lr r:snicht allein als Prinzip der Idealisierung instituiert wird, ,,rrrrrlclrr auch alsPrinzip der Verkennung: als- Skotlm,wie man esmit rirlrrr Ausdruck bezeichnen konnte, der eine neue Bedeutung be- 1.,rrrrrl,weil er sich auf den Bereich desSehensbezieht. Der Ausdruck rtrrrrlr';ruf der Ebene der Ecole franqaiseins analytische Vokabular ein- gr'lrrlrr'1. ()eht esum eine einfache Metapher? - wir finden da die Am-

lrigrritiitwieder, die allestrifft, was mit dem, was sich ins Registerdes 5irlr;rrrllicbseinschreibt,in Berührung kommt.

I tlr; lk'wußtsein zählt für uns nur insofern,alsessich auf etwasbezieht,

* ir,,r.lr, in

zu zeigenversucht habe - von hier aus gesehengeht es

lir'rllrr 'l'r:xtes

rlrrrrrrrr,<lasSubjekt zu rezentrieren als sprechend noch in den Lücken rltqE,'rr,w<lrinesbei der erstenNäherung sich alssprechendpräsentiert.

Wr

i lnlr.wrr[Jten. Die Dynamik, die mit dem Bewußtseinalssolchemver-

lrrnr,l,'rrist, die Aufmerksamkeit, die das Subjekt seinem eigenen Text eiltFl('li('nl)ringt,bleibt, wie Freud betont, an dieser Stelle noch au[Jer-

Ititll,,k'r''l'heorieund noch unartikuliert. llli=r lrt'lraupte ich, daß das Interessedes Subjekts an seiner eigenen h1*iltrrrrgzrndas gebunden ist, was diese Spaltung determiniert - lrilrnll(lr r:in privilegiertes Objekt, das aus einer Urseparation entstan- iln r rr,t. ;rrlssoetwaswie einer durch dasNähern desRealen induzierten JiFll'titv('r'stiimmelung,wofür wir in unserer Algebra die Bezeichnung

I fl'1,'l.t,rlraben.

propädeutischer Absicht, an jener Fiktion einesdekomplet-

rrrcirrcnhier aber lediglich das Verhältnis desVorbewußten zum

llt ;rrsilir'lrrlcsSehenswäre diesesObjekt, von dem das Phantasma ab- ': lrirlrlrli ist,<lcmdasSubjekt anhängt in dem ihm wesentlichen Schwan-

Ltl, l"lirrrrrr<rrn.rvacillation,der Blick. Das Privileg desBlicks - aber

,rr, lr ( l('r'(irund, weshalb das Subjekt

!:rit tlr'licrrrrr:nkonnte -

\Vrr rvr,llt'rr solor(,waswir hier sagenwollen, schematisieren.Sowie das

solange sich in dieserAbhängig-

liegt in der Struktur des Blicks selbst.

B9

Srrbjckt sich diesem Blick akkommodieren will, wird der Blick

prrrrktliirmige Objekt, jener schwindende Seinspunkt, mit dem Sub.lektseineigenesSchwinden verwechselt.Auch ist der Blick von It:nübrigen Objekten, in denen das Subjekt die Abhängigkeit, in der im Register des Begehrens ist, erkennen kann, dadurch unterschi daß er nicht zu fassenist. Er wird daher mehr als ledes andere Obi verkannt, und vielleicht ist auch dies Grund, weshalb das Subjekt gerne den ihm eigenen Zug des Schwindens und der Punktualität der Illusion desBewußtseins,serAsichsehenzu sehen,symbolisiert, rn der Blick elidiert wird. Wenn also der Blick die Kehrseite des Bewußtseins ist. wie wäre dann bildlich zu denken?

Wir drücken uns hier nicht

falsch aus,denn esist möglich, den Blick

verkörpern. Sartre. in einer der glänzendsten Passagenvon Das Sein dasNichts, läßt ihn in der Dimension der Existenz desandern auft Der andere bliebe jenen, teilweise irrealisierenden, Bedingungen) in der Dehnition SartresBedingungen der Objektivität sind, gäbe es da nicht den Blick. Der Blick, wie ihn Sartre auffaßt, ist Blick, von dem ich überrascht werde - überrascht werde, insofern alle Perspektiven und Kraftlinien meiner Welt verändert und von Punkt des Nichts aus ordnet. wo ich bin. in einer Art Strahlnetz Organismen. Als Ort der Beziehung zwischen mir alsnichtendem Su jekt und dem, was mich umgibt, hätte der Blick gar das Privileg, mi mir gegenüber,der ich blicke, dasAuge dessenskotomisierenzu Iassen, der mich als Objekt erblickt. Sowie ich unter dem Blick bin, sch Sartre,seheich dasAuge nicht mehr, das auf mich blickt, wenn ich dal Auge sehe,ist der Blick nicht mehr. Ist dies nun eine korrekte phänomenologische Analyse? Nein. Es ist nicht wahr, daß, wenn ich unter dem Blick bin, wenn ich nach einem Blick heische,wenn ich einen Blick erhalte, ich diesen Blick nicht all Blick sehenwürde. Allen voran waren es die Maler, die den Blick alr solchen erfaßt haben in der Maske, ich brauche nur Goya zu nennenr um Sie das emphnden zu lassen. Der Blick ist sichtbar-eben der Blick, den Sartre meint, der Blick, der mich überrascht, mich auf ein Gefühl von Scham reduziert, das vtttt Sartre ja als das deutlichste Gefühl bezeichnet wird. Dieser Blick, dem ich begegne - das ließe sich am Text von Sartre selbst zeigen - ist zwar nicht gesehenerBlick, aber doch Blick, den ich auf dem Feld der Andern imaginiere.

90

lVi'rrrrSicauf SartresText zurückgehen, werden Siesehen,daß er, weit

rlrr\'{)ncntfernt, im Auftreten

ttlglir'lrr:szu erkennen, sich auf ein plötzliches Blätterrascheln bezieht, rlrrczrr hiiren ist, wenn ich auf der Jagd bin, auf das Geräusch von

5rlrritlcn auf einem Gang, und in welchem Moment? -

er qr,llrsr sich präsentierte als einer, der durch ein Schlüssellochspäht.

f',irrlllrr:küberrascht ihn als Voyeur, wirft ihn aus dem Gleis, haut ihn rltr rrrr<lläßt ihn einschrumpfen auf das besagte Schamgefühl. Der llltr lr,urn den eshier geht, ist alsoin der Tat Gegenwart desandern als

ursprünglich den Blick in der Be-

allr lrr.n.Bedeutet dies aber, daß wir

*ir.lrrrrrr.tvon Subjekt zu Subjekt, in der Existenz des andern als eines,

rlri rrri<lt anblickt, zu begreifen haben? Liegt nicht auf der Hand, daß

rlri

qelirrvitiit korrelierende Subjekt sich hier überrascht sieht, sondern das

ll r=irrn'llegehrensfunktion sich behauptende Subjekt! lat'r.i rri<:htgerade,weil das Begehren sich hier im Bereich der Sichtung

des Blicks etwas auf das Sehorgan Be-

geradeda, wo

lllit:k hier nur erscheint,nicht weil das nichtende, der Welt der Ob-

lirEt;rrrli<:rt,daß wir ihn eskamotieren können?

o

.l

lillr rrrrswird das Privileg desBlicks faßbar in der Funktion desBegeh- fetts,inrlcm wir, wenn ich so sagen kann, die Adern entlanggleiten,

iilrrr rIir:clerBereich desSehensdem Feld desBegehrensintegriert wor- alFrirsl. {tlirlrt zrrlällig bildet die Dimension des Optischen, die ich zu IJnter- srft;'irlrrrrqszweckendie oseometrale>nenne ' sich eben in der Zeit her' errq,irr <lt:rdie cartesischeMeditation die Funktion desSubjekts in sei- nrr l(r'irrheitinauguriert. lr Ir r,viII Ihnen an einem Gegenstand unter anderen vorführen, was mir äff r.!n('r'lrunktion beispielhaft zu sein scheint, der zu jener Zeitrnerk- ittlrrlig vicl Beachtung geschenktwurde.

l'.itrllirrwr:is für die, die dem weiter nachgehen wollen, was ich heute r,'ltililkcln will - Baltrusaitis'Buch über die Anamorphosen32. tr lr lr;rlrr:rler Funktion der Anamorphose in meinem Seminar breiten iirrlrrr g(:scben,weil sieeine exemplarische Struktur darstellt. Worin

lrt'htr'lrtcirrcAnamorphose, die einfache, nicht die zylindrische. Stellen 5ir' ,rrr'lr vor, cs beftinde sich auf diesem flachen Blatt Papier, das ich in rL,r I |;rrr<I lraltc, ein gemaltesPorträt. Nehmen Siedann die Wandtafel

9l

lrit:r',<lit:sich in schräger Position zu dem Blatt befindet. Nehmen Sie rur, i<:hiibertrage nun mit Hilfe einiger idealer Linien oder Fäden die Malcrci auf meinem Blatt Punkt für Punkt auf diese schrägeFlächo.

Si<:kijnnen sich leicht vorstellen,was dasergibt - eine in die Länge ge-

zosene deformierte

rnan sagenkönnte. Man kann nun annehmen, daß-wenn ich das für

die Konstruktion benötigte Bild, das sich in meinem Gesichtsfeld be-

findet, wegnehme -

auf meinem Platz bleibe, erkennbar derselbe sein wird - im schlechte.

sten Fall werde ich das Bild

erkennen - im besten Fall habe ich einen identischen Eindruck.

Ich werde nun etwas herumgehen

Figur

den Linien

einer Perspektive folgend, wie

der Eindruck, den ich zurückbehalte, wenn ich

in seinen allgemeinsten Zügen wieder-

lassen, das hundert

Jahre früher,

1533,entstanden ist, die Reproduktion

eines Bildes, das Ihnen allen

bekannt sein dürfte - Die Gesandtenvon Hans Holbein. Wer das Bild kennt, kann sein Gedächtnis auffrischen. Wer es nicht kennt, sollte es

sich sehr aufmerksam ansehen. Ich werde sofort darauf zurückkom' men. Das Sehen folgt einem Modus, den man allgemein mit Bildfunktion bezeichnen könnte. Diese Funktion ist definierbar durch zwei Einhei-

ten im Raum, die sich Punkt für Punkt entsprechen.Dabei ist esgleich-

gültig, über welche optischen Vermittlungen

es ist gleichgültig, ob ein Bild virtuell oder real

ist, wesentlich ist die

Punkt-für-Punkt.Entsprechung. Was sich auf dem Feld des Sehens nach diesem Bild-Modus richtet, läßt sich auf dieseseinfache Schpma

reduzieren, aufgrund dessen auch die Anamorphose herzustellen ist,

die Beziehung läuft, und

' dasheißt, esläßt sich reduzieren auf dasVerhältnis einesan eine Fläche gebundenen Bilds zu einem bestimmten Punkt, den wir uGeometral' punktu heißen wollen. Was immer sich nach dieserMethode - bei der

die Gerade die sich Bildrimage

Die Kunst vermischt sich hier mit der Wissenschaft. Leonardo da Vinci

ist in seinen dioptrischen Konstruktionen Wissenschaftler und Künst- ler zugleich. Vitruvs Abhandlung über die Architektur ist nicht weit t:ntfernt. Bei Vignola und Alberti finden wir eine weiterführende

IJntersuchung der geometralen Gesetze der Perspektive. Um solche tJrrt<:rsuchungenzur Perspektive bildet sich ein besonderesInteresse irrrr ||t:rcich desSehensheraus - dessenBeziehung zur Einrichtung des r';rlt<:sis<:hcnSubjekts,das selbsteine Art Geometralpunkt, Perspektiv- prrrrklrlirrst<:llt,nicht zu übersehenist. An diesergeometralen Perspek-

Aufgabe hat, Bahn desLichts zu sein - bestimmt, mag nennen.

r )'.1

tivl lril<lct sich dann das Tafelbild,rle tableau - diese so wichtige l'rrirlilion, von der wir noch sprechen werden - heraus, auf eine Art rlrrI W<:ise die in der Geschichteder Malerei ein absolutesNovum dar-

,

etr'llt,

I lrnl<cn Sie, bitte, an Diderot. Sein Brief überdieBlindenzum Gebrauchder ,\,'ltntrhttwird Sie empfinglich machen für die Tatsache, daß dieser hnrrstlrrktionvöllig entgeht,was eseigentlich mit dem Sehenauf sich lr;rt l)r:r geometrale Raum desSehens-selbst die imaginären Bezirke irrrviltrrcllenRaum desSpiegels,auf die esmir sehrankommt, wie Sie \\,rilr('n -- läßt sich von einem Blinden vollkommen rekonstruieren. rrrr.rfiinicren. llt'r tlr.r geometralen Perspektive geht es ausschließlich um die Aus-r .'r'r,lrrrrrrrrreinesRaums und nicht um das Schauen.So ist ein lllinder rfrrr,'lrrrrsin der Lage zu begreifen,daß ein Raumausschnitt, den er Llrrrrt rrrrdden er als real kennt, auf Distanz und gleichsamsimultan r\''rln'zunohmenist. Für ihn handelt es sich lediglich um das Erfassen llr.r zcillichen Funktion: der Augenblicklichkeit. Nehmen Sie die

I li,|rtlik von Descartes.Hier wird die Tätigkeit der Augen dargesteIlt

*rlq,rrrl('irrzrnderabgestimmte Tätigkeit zweier Stäbe. Die geometrale Itrrrrrnsion erschöpft also nicht, bei weitem nicht, was das Sehfeld als elL lrls rrrrsals ursprüngliche subjektivierende Relation vorstellt. l,,qi'it rlirlrt:rsehr wichtig, daß man sich von der Umkehrung der Per- rgrll*trvt' irr der Struktur der Anamorphose Rechenschaft gibt. i',qw'lr | )iircr, der den Apparat zur Einrichtung der Perspektiveerfand. hr.il "l'liirtchenu ist zu vergleichen mit dem, was ich eben zwischen E, tiiil lr rrrrrldiese Wandtafel gebracht habe: ein bestimmtes Bild, ge- lrl lir'i cirr ( iewebe oder Gitterwerk, das von geraden Linien durchlau- lF.nrvrrtl nichtunbedingtStrahlen,eskönnenauchFädensein diq, rittr'tr ;r'tk'rr Punkt, den ich in der Welt sehe,mit einem Punkt verbin-i ,ir,rr,,rrrtk:rn diesesStück Gewebe von dieser Linie geschnitten wird. I

l ttt L,'trrrhtcn perspektivischenEinrichtung einesBildes bedarf esalso

tlrlrv.rrrlig <rinessolchenPförtchens.Ich muß es nur umgekehrt ver- * r'l| lr'n,rrrr<lich habe dasVergnügen, nun nicht die Welt dahinter sich 1t,ntstrli.rlrr zu sehen,sondernzu beobachten,wie sich auf einer zwei- trir l'l,rllrr' i<:rrcs Bild verformt, dasich auf dererstenhabe.Ich verweile lrri rlrcscrrrV<>reang,der ein köstliches Spiel ist, das die Dinge in

Irr'Irr'Irr I1cl Stx:ckung erscheinenläßt. tiir lir,nn('rrrrril qlauben, auch damals ist man darüber in Verzückung F,rr;rlr'rr,I )rrsllrrr:hvon Baltrusaitisweiß von wilden Polemiken zu be-

lir:htcn, die solchePraktiken zum Gegenstand hatten, was zu beachtli" r:lrt:nWerken geführt hat. In dem heute zerstörten,ehemals an der Ru€ <k:s'l'ournellesgelegenenKloster der Minimen befand sich in einem dcr (iänge auf einer sehrlangen Wand ein Gemälde, daszuälligerwei, seden hl.Johannes auf Pathmos darstellte. DiesesGemälde war, damit die Verformung sich voll entfalten konnte, durch ein Loch hindurch anzusehen. Es kann sein, daß die Ve rformung - bei diesem besonderen Fresko waf das nicht der Fall - sämtliche paranoische Doppeldeutigkeiten zul Entfaltung bringt. Von diesem lJmstand ist auch umfassend Gebra gemacht worden von Arcimboldo bis Salvador Dali. Ich möchte sogar behaupten, daß diese Faszination jg19p.Mehr erzeugt, das die geoqg. tralen Untersuchungen zur Perspektive unterschlagen.

Wie kommt es,daß hier noch nie jemand an einen

gedacht hat? Stellen Sie sich vor, auf das Organ würde ad hoc im Ruhezustand etwas drauftätowiert, das dann in einem andern Zu. stand, wenn ich so sagen darf, sich fürmlich entwickelt. Wie könnte man übersehen,daß hier, der geometralen Dimension im.

manent - alsoin einer Teildimension auf dem Feld desBlicks, die mit

dem Sehenals solchem noch nichts zu tun hat -

Funktion eines manque-/eines Mankos in Erscheinung tritt: im Phal.

lusphantom! Nun aber das Bild der Gesandten -

gen ist, das Sie jetzt alle gesehenhaben - was sehenSie auf ihm? Was ist da mit dem seltsamenGegenstand,der im Vordergrund schräghän. gend vor den zwei Figuren auftaucht? Die beiden Figuren stehen steif da, erstarrt in ihrem prunkvollen Or. nat. Zwischen ihnen eine Reihe von Gegenständen,die in der Malerei jener Zeit als Symbole der uanitasauftreten. Agrippa von Nettesheim

schreibt gerade sein Da uanitatescientiarum,womit die Wissenschaften und die Künste gemeint sind. Alle dieseGegenständesind auch Sym- bole der Wissenschaftenund Künste, die man damals, wie Sie wissen, in Trivium und Quadrivium einteilte. Was aber ist, im Vordergrund dieser Monstration einer Welt des Scheins in ihren faszinierendsten Formen, dieses teils schwebende, teils abwärtsgeneigte Objekt? Sie können esnicht wissen - denn Siewenden sich ab, um der Faszination des Bildes zu entgehn. Gehen Sie langsam aus dem Raum, in dem das Bild Sie gewiß lange I'esthielt.Dann, wenn Sie im Weggehen sich wenden - der Autor dcs

Erektionseffekt

eine Art Symbol der

dasjetzt hoffentlich herumgegan-

Hr,t t'r||lII (' || lIrrt:hsüber die Anamorphosen hat esbeschrieben -

&r'l 5r'

lrur;ir'lrstcrsr:heintdieserGegenstanddurchaus nicht als solcher,der

I l {.rr vt'r'slt:ichtihn mit einem Fischbein, ich persönlich denke eher an

inrr= /,wt'ipliinder, die Dali in seinenAnängen einer absichtlich als rr,rlrt .l rnsclie,schmierig, auch unwissend33dargestelltenAltcn auf rlt rr liopl sr:tzte,oder auch an jene nweichen lJhrenu desgleichcn Ma- lrr r. rlic oI'fi:nsichtlichnicht weniger etwas Phallischesbedeuten sollen

;rlq rlicst'sschwebende Etwas, das sich im Vordergrund des Bildcs

:tltrt'tlltttcl.

.\ll rl,rszr:iut,daß Holbein im Zentrum der Epoche selbst,in dcr sich

tlrrqSrrlr jcl<t abzeichnetund die geometraleOptik gefundenwird, ctwas ;rii lrIlrrl rrracht,was nichts anderesist als: das Subjekt alsein genichte-

rrq 1it'rrir:htet in einer Form, die jenes Weniger-Phi t(-q)] der Kastrzr- tirrr lril<llrirltinkarniert, die für uns die gesamteOrganisation der llc- girrrlrrr tlrrt:rdurch den Rahmen der Grundtriebe zentriert.

erblik-

r:incn 'llotenschädel.

\lrrrr rrrrr[.]aber noch weiter gehen, um zur Funktion des Sehenszu krirrrrrrt'rr.llrst von dieserauswerden wir sehen,wie nicht dasPhallus- alrrrlr,rl , <lasanamorphotische Phantom, sondern der Blick als solcher slrlr ,rlrzcir:hnet,in seiner trieblichen Funktion, strahlend, zur Schau gcotr'llt,wic auf dem Bild.

llrr',llilrl, wie jedes andere Bild auch, ist eine Blickfalle.WelchesBild f i ljir' ,ru.lr nchmen, wenn Sie Punkt für Punkt dem Blick nachspüren, I

! t'r'trL'rr Sic sehen,wie dieserverschwindet. Ich werde nächstesMal ver- eurlrrrr,<licszu formulieren.

ANrwonrBl.l

l \'Vrrrr:

ll lt' l, ,1,'trrndern,sowie Sartreesbeschreibt,nicht diegrundlegendeErfahrung des lllr' /,t rttt.trnache.Ich hätteuerne,daß Siegenaueraus;ftihrten,was Sieskizziert Irttl'trr,rlrt.slirfassendesBlicks in Richtung desBegehrens.

-

Sie habenerkkirt, daß dasursprünglicheErfassendesBlicks im

\\','rrrrrrrirndie Dialektik des Begehrensnicht in Anschlag bringt, ist irirlrt zrrvt:rstchen,weshalb der Blick desandern das Wahrnehmungs- l, l,l ,llsorganisieren sollte.Es geht eben darum, daß das Subjekt, das

Irl r fi,'rrrt'irrt ist,nicht das Subjekt desReflexionsbewußtseinsist, son-

<lcrrrdas Subjekt desBegehrens.Man meint, esgeheum den geomet

VIII

fr:n Auuenpunkt, dabei ist ein ganz anderes Auge im Spiel - das, irrr Vordergrund der Gesandtenschwebt.

LINIE

UND

LICHT

- Man aersteht abernicht, wie dannderanderein lhrem Diskurs tuiederer nensoll.

Hören Sie, ich will mir nicht den Schnabel brechen!

- Ich möchtelhnen auchsagen,wennSie uomSubjektund uomRealenspr ist man uersucht,beimerstenHören, die Begrffif)r sich zu betrachten.Al lich erstmerktman,daßmansiein ihremZusammenhanpnehmenmußunddaß

f)r

sieeinetopologischeDefinition gibt -

SubjektundRealessind dememen

demandernTeil derSltaltungzuzuschlagen,im WiderstanddesPhantasmas.

Reale ist irgendwie eineErfahrung des Widerstands.

Genausospinnt sich mein Diskurs fe1 - ieder Beeriff kann nur du seinetopologischeBeziehung zu den andern bestehen,und auch für d Subjekt descogitogilt diese Bedingung.

- Ist die Topologief)r SieeineForschungsmethodeodereineMethode der stellung?

Die Merkmale der unserer analytischen Erfahrung eignen Topo Iassensich in einer metaphysischen Perspektive weiterverfolgen. denke, Merleau-Ponty war auf diesem Weg, man denke nur an zweiten Teil seinesBuchs, wo er sich auf den Wolfsmannbezieht und den besagten Handschuhfi nger.

P. KaurveNN:

ist, uonderAusbreitungdesLichts aberhabenSie nicht gesprochen.

-

Sir habenangegeben,uelcheStrukturf)r denBlick

lch sagte,der Blick seinicht das Auge, mit Ausnahme jener schweben

den F'orm, in der mir

Holbein

meine eisene weiche IJhr vor Au

B egehrenund B ild r tablea<