Drucksache der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin

VII-0135

Beschlussempfehlung
Ausschuss für Finanzen und Immobilienmanagement + Personal
Beratungsfolge:

Ursprungsdrucksachenart: Antrag, Ursprungsinitiator: Fraktion der SPD

25.04.2012 10.05.2012 13.06.2012

BVV FiPerIm BVV

BVV/006/VII FiPerIm/009/VII BVV/007/VII

überwiesen mit Änderungen im Ausschuss beschlossen

Betreff: Freies WLAN für Pankow und Berlin

Der Ausschuss für Finanzen, Personal und Immobilien hat die Drucksache in seiner Sitzung am Donnerstag, den 10. Mai 2012 mit folgendem Ergebnis beraten: Abstimmungsergebnis des Ausschusses für Finanzen, Personal und Immobilien: JA 8 / NEIN 0 / ENTHALTUNGEN 6 Die BVV möge beschließen: Das Bezirksamt wird ersucht, das Vorhaben der Einrichtung eines freien WLANS in Berlin nach Kräften zu unterstützen. Soweit für den Projektstart zentrale Standorte benötigt werden, sollten bei Eignung bezirkliche Liegenschaften als Sendestationen oder Access Points angeboten werden, ausgenommen Schulen und Einrichtungen für Kinder. Weiterhin wird das Bezirksamt ersucht, auf eine Ausweitung des freien WLAN-Projektes hinzuwirken und weitere zentrale Orte, außerhalb des S-Bahnringes, hierfür vorzuschlagen.

Berlin, den 05.06.2012 Einreicher: Ausschuss für Finanzen und Immobilienmanagement + Personal Cornelius Bechtler gez. Ausschussvorsitzender

Begründung siehe Rückseite

Ergebnis: beschlossen beschlossen mit Änderung abgelehnt zurückgezogen

Abstimmungsverhalten: EINSTIMMIG MEHRHEITLICH JA NEIN ENTHALTUNGEN federführend

überwiesen in den Ausschuss für zusätzlich in den Ausschuss für und in den Ausschuss für

Drs. VII-0135

Begründung Ausschuss für Finanzen, Personal und Immobilien: Mit der Formulierung, „ausgenommen Schulen und Einrichtungen für Kinder“, übernahmen die Einreicher eine Ergänzung aus dem Ausschuss und gingen damit auf mögliche Bedenken von Eltern ein, die sich gegen eine Dauerexposition ihrer Kinder durch mögliche Funkstrahlungen der Sendemasten aussprechen. Text Ursprungsantrag Fraktion der SPD: Das Bezirksamt wird ersucht, das Vorhaben der Einrichtung eines freien WLANS in Berlin nach Kräften zu unterstützen. Soweit für den Projektstart zentrale Standorte benötigt werden, sollten bei Eignung bezirkliche Liegenschaften als Sendestationen oder Access Points angeboten werden. Weiterhin wird das Bezirksamt ersucht, auf eine Ausweitung des freien WLAN-Projektes hinzuwirken und weitere zentrale Orte, außerhalb des S-Bahnringes, hierfür vorzuschlagen. Begründung Ursprungsantrag: Der Senat hat ein freies WLAN für Berlin angekündigt. Fußend auf der Koalitionsvereinbarung hat der Regierende Bürgermeister in seiner Regierungserklärung am 12. Januar 2012 ein freies WLAN für Berlin angekündigt. Im Ausschuss für Digitale Verwaltung, Datenschutz und Informationsfreiheit gab der für “Netzpolitik” zuständige Chef der Senatskanzlei am 6. Februar erste Einblicke in das Projekt. Demzufolge soll es zu einem Projektstart an "zentralen Orten" innerhalb des S-Bahnringes kommen. Gegenwärtig befindet sich das Projekt in einer frühen Entwicklungsphase. Der großenteils innerhalb des S-Bahnringes gelegene Prenzlauer Berg bietet die besten Voraussetzungen, Nukleus eines freien WLANs in Berlin zu sein. Dieses Projekt erscheint zur weiteren Attraktivitätssteigerung des Bezirkes besonders geeignet, sowohl bei der netzaffinen Einwohnerschaft als auch bei seinen Besucherinnen und Besuchern. Soweit Aufbau und Betrieb des WLAN den Bezirk finanziell nicht belasten, sollte er die Initiative des Senates nach Kräften unterstützen. Dazu zählt beispielsweise die Identifizierung und Bereitstellung möglicher bezirklicher Liegenschaften für Sendestationen oder Access Points. Da der Großteil des Bezirks Pankow mit vielen urbanen, zentralen Orten außerhalb des S-Bahnringes liegt, ist eine Ausweitung des Projektraumes für den Bezirk sinnvoll. Die Eingrenzung des WLAN-Projektes auf den S-Bahnring scheint, aufgrund der Stadtstruktur und Bevölkerungsverteilung Berlins, als wenig zielführend und beliebig. Ein freies WLAN, welches fast ausschließlich die touristischen Zentren Berlins bedient kann nicht Ziel eines Projektes sein, welches der gesamten Bevölkerung zugutekommen soll.

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