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© WTV/Peter Rigaud

Klimt 2012

Ein Kuss verändert die Welt A kiss changes the world

© WTV/Peter Rigaud Klimt 2012 Ein Kuss verändert die Welt A kiss changes the world
© WTV/Peter Rigaud Klimt 2012 Ein Kuss verändert die Welt A kiss changes the world
 

Contents

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Foreword by Norbert Kettner, Managing Director, Vienna Tourist Board

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A kiss changes the world Gustav Klimt and the dawn of modernism in Vienna

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Exhibitions commemorating Gustav Klimt’s 150 th birthday in 2012

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Art nouveau and modernism in architecture

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Inhalt

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Vorwort von Norbert Kettner, Direktor WienTourismus

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Ein Kuss verändert die Welt Gustav Klimt und die Geburt der Moderne in Wien

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Ausstellungen zu Gustav Klimts 150. Geburtstag im Jahr 2012

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Jugendstil und Moderne in der Architektur

Aktuelle Infos zum Klimt-Jahr 2012 finden Sie auch online unter

 

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Impressum Herausgeber: WienTourismus, A-1020 Wien Redaktion: Mag. Robert Seydel Design: Jung von Matt Layout: Grafikstudio Sacher GesmbH Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten. Printed in Austria by AV+Astoria (2565/11/5) Redaktionsschluss: Jänner 2011

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© Belvedere, Wien

Gustav Klimt, Judith I, 1901 (im Belvedere / Belvedere)

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Dear readers:

One of Austria’s greatest painters would have cele- brated his 150 th birthday in 2012: Gustav Klimt. Vienna will be marking this special anniversary year with a series of events held under the banner of “Gustav Klimt and the Dawn of Modernism in Vienna”. The Kiss by Gustav Klimt is Vienna’s best-known work of art, and one of the most famous pictures alto- gether. And this particular Kiss changed the world. It is a byword for the modernist era, a period that continues to capture imaginations to this day. Most of the traces of Klimt’s artistic legacy can be found in Vienna. Klimt and his contemporaries Josef Hoffmann, Joseph Maria Olbrich, Egon Schiele and Oskar Kokoschka shaped fin-de-siècle Vienna like virtually no others. A number of the city’s leading museums will be devoting special exhibitions to the outstanding art- ist in 2012 in recognition of his achievements. One thing is clear – there have never been as many Klimts on show in the Austrian capital as there will be in 2012. Late nineteenth- and early twentieth-century Vienna was a creative hub without parallel anywhere in the world. At that time it was the world’s fifth largest city. Society was shaped by a spirit of optimism. Architec- ture, visual arts, literature and music were in their heyday in Austria – a cultural peak that was cut bitterly short by the onset of the First World War. The following pages outline some of the events that have already been confirmed for 2012, as Vienna illustrates why it is known as the capital of art nou- veau. It is the cradle of modernism and the city of Gustav Klimt. And you can only experience it all here – 2012 or never!

We wish you an enjoyable read!

it all here – 2012 or never! We wish you an enjoyable read! Norbert Kettner Managing

Norbert Kettner Managing Director, Vienna Tourist Board

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Wien-Gäste,

einer der größten Maler Österreichs würde 2012 seinen 150. Geburtstag feiern: Gustav Klimt. Wien nimmt dieses Jubiläum zum Anlass und stellt das Jahr 2012 unter das Motto „Gustav Klimt und die Geburt der Moderne in Wien“. „Der Kuss“ von Gustav Klimt ist das berühmteste Kunstwerk Wiens und eines der bekanntesten über- haupt. Und dieser „Kuss“ hat die Welt verändert. Er steht für eine Epoche, die bis heute fasziniert: die Moderne. Klimt hat vor allem in Wien seine künstle- rischen Spuren hinterlassen und gemeinsam mit Wegbegleitern wie Josef Hoffmann, Joseph Maria Olbrich, Egon Schiele oder Oskar Kokoschka die Zeit um 1900 geprägt wie kaum ein anderer. Die großen Wiener Museen werden deshalb ihre Son- derausstellungen 2012 dem Ausnahmemaler wid- men. Schon jetzt lässt sich sagen: Noch nie zuvor waren so viele „Klimts“ in Wien zu sehen wie 2012. Das Wien um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhun- dert war ein kreatives Zentrum, das seinesgleichen auf der Welt suchte. Wien war damals die fünft- größte Stadt der Welt. Die Gesellschaft war in Auf- bruchsstimmung. Architektur, Bildende Kunst, Lite- ratur und Musik in Österreich erlebten einen Höhe- punkt – den letzten kulturellen Höhepunkt, der mit dem Ersten Weltkrieg sein jähes Ende fand. Auf den folgenden Seiten liefern wir Ihnen einen Überblick über die jetzt schon fixierten Veranstaltun- gen 2012. Denn: Wien ist die Stadt des Jugend- stils. Eine der Geburtsstädte der Moderne. Und Wien ist die Stadt Gustav Klimts. Und nur hier kön- nen Sie all das erleben – 2012 oder nie!

Ihr

Und nur hier kön- nen Sie all das erleben – 2012 oder nie! Ihr Norbert Kettner

Norbert Kettner

Direktor WienTourismus

© Peter Rigaud
© Peter Rigaud

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© Belvedere, Wien

Gustav Klimt, Der Kuss / The Kiss, 1907/08 (im Belvedere / Belvedere)

Der Kuss / The Kiss , 1907/08 (im Belvedere / Belvedere) 6 A Kiss changes the

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A Kiss changes the world

Gustav Klimt and the dawn of modernism in Vienna

In 2012, one of Austria’s greatest painters would have celebrated his 150 th birthday: Gustav Klimt (1862– 1918). His paintings, in particular The Kiss – one of the world’s best-known images – are rightly seen as epitomizing the spirit of optimism that heralded the dawn of the modernist era. High culture of all genres gravitated towards Vienna at around 1900. Exciting and pioneering discoveries were being made in the world of literature, visual arts, architecture and music with an intensity hardly seen elsewhere. In 1910, Vienna had a population of two million, making it the world’s fifth largest city and the uncontested cultural capital of Central Europe. Gustav Klimt’s pictures reflect the artistic and scientific discoveries and developments that shaped the period. His oeuvre charts the course from the Ring- strasse era to the early days of abstraction: Influenced by Hans Makart, the defining Viennese painter of the late 19 th century, Klimt, his brother Ernst and Franz Matsch accepted a number of commissions to deco- rate buildings on Vienna’s showpiece Ringstrasse boulevard. The staircases of the Museum of Fine Arts and the Burgtheater are two outstanding examples of their work. Klimt’s creative output and the style he developed in later years paved the way for his younger contemporaries Egon Schiele and Oskar Kokoschka. The legacy of Klimt’s and his fellow artists’ 1897 protest against outdated concepts of art, a move that culminated with the foundation of the Secession movement, can be seen to this day: Created by Joseph Maria Olbrich, a colleague of Otto Wagner, the new Secession Building exhibition hall bears the prescient motto of “To every age its art, to art its free- dom”. Klimt contributed the Beethoven Frieze for the building. Architect Josef Hoffmann was one of the co-founders of the Secession movement.

© WTV/Hedwig Zdrazil

Ein Kuss verändert die Welt

Gustav Klimt und die Geburt der Moderne in Wien

2012 würde einer der bedeutendsten Maler Öster- reichs seinen 150. Geburtstag feiern: Gustav Klimt (1862–1918). Zu Recht werden seine Gemälde – allen voran „Der Kuss“, eines der bekanntesten Bil- der der Welt – als Inbegriff gesehen für eine Zeit, die den Aufbruch in die Moderne bedeutete. Im Wien um 1900 konzentrierte sich Hochkultur aus allen Bereichen. In Literatur, Bildender Kunst, Architektur und Musik entstand Neues, Wegwei- sendes in einer Dichte und Rasanz, die ihresglei- chen sucht. 1910 war Wien mit zwei Millionen Ein- wohnern die fünftgrößte Stadt der Welt und das unbestrittene kulturelle Zentrum Mitteleuropas. Gustav Klimt fasste die Erkenntnisse und Entwick- lungen von Kunst und Wissenschaft dieser Zeit des Auf- und Umbruchs in Bilder. Künstlerisch spiegelt das Werk Gustav Klimts den Weg von der „Ring- straßenzeit“ bis in die Anfänge der Abstraktion:

Beeinflusst von Hans Makart, dem tonangebenden Wiener Maler des ausgehenden 19. Jahrhunderts, übernahm Klimt mit seinem Bruder Ernst und mit Franz Matsch Aufträge zur Dekoration einiger Ring- straßenbauten. So gestalteten sie die Stiegenhäu- ser des Kunsthistorischen Museums und des Burg- theaters. Klimts weiteres Schaffen und sein in spä- teren Jahren entwickelter Stil ebneten hingegen den Weg für seine jüngeren Zeitgenossen Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Bis heute sichtbare Folgen hat die von Klimt und seinen Künstlerkollegen 1897 als „Protest“ gegen einen überholten Kunstbegriff beschlossene Grün- dung der Künstlervereinigung „Wiener Secession“:

Das von Joseph Maria Olbrich, einem Mitarbeiter Otto Wagners, geschaffene neue Ausstellungshaus, die Secession, trägt das wegweisende Motto „Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit“. Klimt schuf für das Haus den Beethovenfries. Ein Mitbegründer der Secession war Architekt Josef Hoffmann.

schuf für das Haus den Beethovenfries . Ein Mitbegründer der Secession war Architekt Josef Hoffmann .

Secession

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© WTV/Hedwig Zdrazil

Gustav Klimt,

Beethovenfries /

Beethoven Frieze,

1902

(in der Secession / Secession)

/ Beethoven Frieze , 1902 (in der Secession / Secession) Jugendstil-Lift / Art nouveau elevator 8

Jugendstil-Lift / Art nouveau elevator

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/ Secession) Jugendstil-Lift / Art nouveau elevator 8 Together they worked on the Palais Stoclet in

Together they worked on the Palais Stoclet in Brussels to create the world’s definitive monument to art nouveau. Klimt also had a major impact on the Wiener Werkstätte (estd. 1903 by Hoffmann and Kolo Moser), a company that would change the course of design forever. Works by these artists and their contemporaries are not confined to Vienna’s museums and exhibition halls; they actually shape the cityscape. Society too underwent dramatic changes at the turn of the century. Klimt’s portraits of females give an indication of the emergence of an increasingly confident middle class. His 1898 portrait of Sonja Knips elevated him to the role of portraitist of a well- heeled Viennese bourgeoisie. His likenesses of Fritza Riedler and Adele Bloch-Bauer (one of the most expensive paintings in the world) have lost nothing of their appeal to this day. Likewise that of his compan- ion until the end of his life, Emilie Flöge, who was an emancipated and modern woman. With 22 pieces by the artist, Vienna’s Belvedere is home to the world’s largest Klimt collection. There are also major works on display at the Leopold Museum, the Wien Museum and the Albertina. Contemporary documents and other exhibits at the MAK and the Austrian National Library reveal yet more about Klimt and his life. During 2012, Klimt’s anniversary year, visitors to Vienna can experience how the artist and his Wiener Moderne contemporaries shape our thoughts and lives to this day, and discover why this era has lost nothing of its allure over time.

www.klimt2012.info/en

© Belvedere, Wien

© Belvedere, Wien

Gemeinsam schufen die Künstler mit dem Palais Stoclet in Brüssel das wohl bedeutendste Jugend- stil-Gesamtkunstwerk der Welt. Wesentlichen Ein- fluss hatte Klimt auch auf die 1903 von Hoffmann und Kolo Moser gegründete Wiener Werkstätte, die das Design nachhaltig veränderte. Zeugnisse für das Schaffen dieser Künstler und ihrer Zeitgenos- sen finden sich in Wien nicht nur in Museen und Sammlungen, sie prägen das Stadtbild. Auch die Gesellschaftsstruktur wandelte sich um die Jahrhundertwende dramatisch. An Klimts Frau- enbildnissen lässt sich der Aufstieg eines selbstbe- wussten Bürgertums nachvollziehen. Mit seinem 1898 entstandenen Gemälde von Sonja Knips avan- cierte Klimt zum Porträtisten des wohlhabenden Wiener Großbürgertums. Seine Bilder, etwa von Fritza Riedler oder Adele Bloch-Bauer (eines der teuersten Gemälde der Welt) faszinieren bis heute ebenso wie das seiner langjährigen Begleiterin Emilie Flöge, einer emanzipierten und modernen Frau. Das Belvedere in Wien besitzt mit 22 Gemälden die größte Klimt-Sammlung der Welt. Hauptwerke finden sich auch im Leopold Museum, dem Wien Museum und der Albertina, wichtige Zeugnisse zu Klimt und seiner Zeit im MAK und in der National- bibliothek. 2012, im Jubiläumsjahr Klimts, wird in Wien erleb- bar sein, wie der Künstler und sein Kreis – die „Wiener Moderne“ – unser Denken und Leben bis heute prägen und warum die Faszinationskraft die- ser Epoche ungebrochen ist.

www.klimt2012.info

Gustav Klimt, Fritza Riedler, 1906 (im Belvedere / Belvedere)

die- ser Epoche ungebrochen ist. www.klimt2012.info Gustav Klimt, Fritza Riedler, 1906 (im Belvedere / Belvedere) 9

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© WTV/MAXUM

© WTV/MAXUM Belvedere Gustav Klimt biography 1862 Born on July 14 in Baumgarten, Vienna. 1883 Founds

Belvedere

Gustav Klimt biography

1862

Born on July 14 in Baumgarten,

Vienna.

1883

Founds the Künstler-Compagnie with his brother Ernst Klimt and Franz Matsch.

1886

Begins work on the ceiling paintings in the stairwells of the Burgtheater with Ernst Klimt and Franz Matsch (completed in

1888).

1890

Gustav Klimt, his brother Ernst and Franz Matsch complete Hans Makart’s unfinished decoration of the stairwells of the Museum of Fine Arts.

1891

Klimt joins the Künstlerhaus - genossenschaft artists’ associa- tion.

1894

Klimt wins a commission for the faculty pictures from the University of Vienna (Philosophy, Medicine, Jurisprudence). Klimt’s pictures win a number of international prizes. Under fire in Austria, he renounces his commission in 1905.

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Exhibitions commemorating Gustav Klimt’s 150 th birthday in 2012

Klimt was born in Vienna in 1862 where he spent most of his life. He died in the Austrian capital in 1918. Permanent Klimt attractions at leading Viennese museums such as The Kiss, portraits of female sitters and his lesser known landscapes will be supplemented by a series of special exhibitions throughout 2012. An early resumé reveals that during the commemorative year, there will be more Klimt works on display in Austria than ever before.

Belvedere The Belvedere is home to the world’s largest collection of Klimts (including The Kiss) and will be focusing on the world-famous artist along with out- standing architect and designer Josef Hoffmann from October 25, 2011, to March 4, 2012. Exhibition title: Gustav Klimt/Josef Hoffmann. Pioneers of Modernism. Their intensive working relationship – which included highlights such as the Beethoven Exhibition (1902) at the Secession Building and the Palais Stoclet (1905–1912) in Brussels – set a new benchmark in Europe for the concept of the Gesamt- kunstwerk. Numerous works such as Klimt’s portrait of Fritza Riedler, which bears Hoffmann’s characteris- tic signature, show the influence that these two pio- neers of Austrian modernism had on each other, a subject explored in a broad-based special exhibition with an additional Wiener Werkstätte focus. www.belvedere.at

© Wien Museum/Emma Teschner

Ausstellungen zu Gustav Klimts 150. Geburtstag im Jahr 2012

Klimt wurde 1862 in Wien geboren, hier verbrachte er die meiste Zeit seines Lebens, und hier starb er 1918. Viele Wiener Museen nehmen deshalb das Jahr 2012 zum Anlass, neben den permanent ausge- stellten Werken Gustav Klimts – vom „Kuss“ über seine hervorragenden Damenporträts bis zu den weniger bekannten Landschaftsbildern – auch Son- derausstellungen zu präsentieren. Ein erster Über- blick beweist: 2012 werden in Wien mehr Werke von Klimt zu sehen sein als je zuvor.

Belvedere Das Belvedere besitzt die weltgrößte Sammlung an Gemälden von Gustav Klimt (darunter „Der Kuss“) und präsentiert den weltbekannten Künstler vom 25. Oktober 2011 bis 4. März 2012 gemeinsam mit dem kongenialen Architekten und Gestalter Josef Hoffmann. Titel der Ausstellung: „Gustav Klimt / Josef Hoffmann. Pioniere der Moderne“. Deren intensive Zusammenarbeit setzte mit der „Beetho- venausstellung“ (1902) in der Wiener Secession oder dem Palais Stoclet (1905–1912) in Brüssel im Bereich des Gesamtkunstwerks neue Maßstäbe in Europa. Zahlreiche Werke wie Klimts Bildnis „Fritza Riedler“, in dem sich Hoffmanns charakteri- stische Handschrift deutlich widerspiegelt, belegen die wechselseitigen Einflüsse der beiden Pioniere der österreichischen Moderne, die die umfassende Sonderausstellung auch in Bezug zur Wiener Werk- stätte untersucht. www.belvedere.at

Biografie Gustav Klimt

1862

Geburt am 14. Juli in Baumgar-

ten bei Wien.

1883

Gründung der „Künstler-Compa- gnie“ mit Bruder Ernst Klimt und Franz Matsch.

1886

Beginn der Arbeiten an den Fresken der Stiegenaufgänge des Wiener Burgtheaters mit Ernst Klimt und Franz Matsch (Fertigstellung 1888).

1890

Gustav Klimt, sein Bruder Ernst und Franz Matsch übernehmen die von Hans Makart nicht vollen- dete Dekoration im Treppenhaus des Kunsthistorischen Museums.

1891

Klimt tritt der Künstlerhausgenos- senschaft bei.

1894

Auftrag an Klimt zu den Fakul- tätsbildern für die Wiener Univer- sität („Philosophie“, „Medizin“, „Jurisprudenz“). Klimt gewinnt mit diesen Bildern Preise im Ausland. In Österreich heftig angefeindet, verzichtet er 1905 auf diesen Auftrag.

Klimt in Seewalchen, 1909

Preise im Ausland. In Österreich heftig angefeindet, verzichtet er 1905 auf diesen Auftrag. Klimt in Seewalchen,

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© Leopold Museum, Wien

Leopold Museum

1897

Klimt leaves the Künstlerhaus -

genossenschaft to become a founder member and the first president of the Vienna Seces - sion. He remains a member of the Secession until 1905.

1898

First and second Secession exhibition featuring Klimt’s work. His picture Pallas Athene (today in the Wien Museum) draws stinging criticism.

1900

Seventh Secession exhibition:

Klimt shows his first land- scapes. Faculty picture Philoso- phy wins a gold medal at the World Expo in Paris.

Gustav Klimt, Tod und Leben / Death and Life,

1910/15

(im Leopold Museum / Leopold Museum)

and Life, 1910/15 (im Leopold Museum / Leopold Museum) 12 Albertina From March 13 to June

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and Life, 1910/15 (im Leopold Museum / Leopold Museum) 12 Albertina From March 13 to June

Albertina From March 13 to June 17, 2012, the Albertina, a research center for Gustav Klimt’s work as a drafts- man, will put the majority of the works from its170- strong collection on display to give an unparalleled overview of all the artist’s stylistic phases. The “Gustav Klimt: The drawings” exhibition combines pieces from the Albertina’s holdings with a collection of carefully chosen loan exhibits. The thematic focus is provided by Gustav Klimt’s unique talent as a sketch artist whose intellectual approach and working methods come to the fore in numerous figural studies and his precisely executed allegories. www.albertina.at

Leopold Museum The Leopold Museum will be hanging major works by Egon Schiele and several other Secession artists alongside paintings by Gustav Klimt as part of the 2012 Klimt Year, which will be marked with a special exhibition from February 24 to June 11 entitled Gustav Klimt. Travels. Numerous exhibits from the estate of Klimt’s lifelong companion Emilie Flöge will be among the works on show. Highlights include exam- ples of the prolific written correspondence from the artist, who on occasion sent his muse several post- cards on a single day. These travel logs are presented in the context of Klimt’s major sketches and pictures. www.leopoldmuseum.org

Wien Museum The Wien Museum owns a high-caliber Klimt collec- tion, which will go on public display in its entirety for the first time from May to August 2012 in an exhibition entitled “KLIMT. The Wien Museum Collection”. With around 400 sketches, which will also be on display together for the first time, the Wien Museum has the world’s largest collection of drawings by Klimt. Other highlights include paintings such as the portrait of Emi- lie Flöge, posters, his smock and death mask, and Egon Schiele’s sketch of the deceased Gustav Klimt. www.wienmuseum.at

© WTV/Philipp Horak

© Wien Museum

Albertina Als Zentrum der Erforschung der Zeichnungen Gustav Klimts präsentiert die Albertina vom 13. März bis 17. Juni 2012 einen Großteil der rund 170 Werke der eigenen Sammlung, in denen alle Arbeitsphasen des Künstlers hervorragend vertreten sind. Ergänzt wird diese umfassende Schau „Gustav Klimt: die Zeichnungen“ durch sorgfältig ausgewählte Leihga- ben. Im Mittelpunkt steht das einzigartige zeichneri- sche Talent Gustav Klimts, dessen Denk- und Arbeitsweise sich in den zahlreichen Figurenstudien wie auch in den preziös ausgeführten Allegorien unmittelbar offenbart. www.albertina.at

Leopold Museum Neben Bildern von Gustav Klimt sind im Leopold Museum auch die wichtigsten Werke Egon Schieles sowie zahlreicher Künstler der Secession zu be- wundern. Im Klimt-Jahr 2012 zeigt das Leopold Museum vom 24. Februar bis 11. Juni die Ausstel- lung „Gustav Klimt. Reisen“. Zu sehen sind zahl- reiche Exponate aus dem Nachlass von Klimts Gefährtin Emilie Flöge; darunter der rege Briefver- kehr des Meisters, der seiner Muse an manchen Tagen gleich mehrere Ansichtskarten schrieb. Diese „Reiseberichte“ werden in Beziehung zu wichtigen Klimt-Zeichnungen und -Gemälden gesetzt. www.leopoldmuseum.org

Wien Museum Das Wien Museum verfügt über eine hochkarätige Klimt-Sammlung, die von Mai bis August 2012 unter dem Titel „KLIMT. Die Sammlung des Wien Museums“ zum ersten Mal zur Gänze präsentiert wird. Mit rund 400 Blättern, die erstmals alle gezeigt werden, besitzt das Wien Museum den weltweit größten Bestand an Zeichnungen Klimts. Zu sehen sind auch Gemälde, darunter das „Porträt Emilie Flöge“, und Plakate, der Arbeitskittel des Künstlers, die Totenmaske sowie Egon Schieles Zeichnung des toten Gustav Klimt. www.wienmuseum.at

1897

Klimt tritt aus der Künstlerhaus-

genossenschaft aus und wird Mitbegründer der Wiener Seces- sion und deren erster Präsident. Er bleibt bis 1905 Mitglied der Secession.

1898

I. und II. Ausstellung der Seces- sion mit Werken Klimts. Sein Bild „Pallas Athene“ (heute im Wien Museum) erntet Kritik.

1900

VII. Ausstellung der Secession:

Klimt zeigt seine ersten Land- schaftsbilder. Auszeichnung des Fakultätsbildes „Philosophie“ auf der Weltausstellung in Paris.

Gustav Klimt, Pallas Athene, 1898 (im Wien Museum / Wien Museum)

„Philosophie“ auf der Weltausstellung in Paris. Gustav Klimt, Pallas Athene, 1898 (im Wien Museum / Wien

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© Wien Museum

1902

Klimt paints a portrait of Emilie Flöge and begins a lifelong

friendship with the fashion salon owner. The portrait is on display at the Wien Museum. At the fourteenth Secession exhibition Klimt presents his Beethoven Frieze, which remains on display at the building to this day.

1904

Josef Hoffmann wins the con - tract to build the Palais Stoclet in Brussels. Klimt provides the design for the palace’s dining room.

1906

The picture of Fritza Riedler is the first square portrait of his Golden Phase. It is currently on display at the Belvedere.

Gustav Klimt, Porträt Emilie Flöge / Portrait of Emilie Flöge, 1902 (im Wien Museum / Wien Museum)

of Emilie Flöge, 1902 (im Wien Museum / Wien Museum) 14 Secession The Secession building is

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Secession The Secession building is one of Vienna’s most stun- ning attractions. Fans of Klimt, a co-founder of the movement, will find his world-famous 1902 Beethoven Frieze there. This cycle, dedicated to Lud- wig van Beethoven, adorns three walls and measures approximately 34 by 2 meters. www.secession.at

Austrian Theater Museum Gustav Klimt’s famous painting Nuda Veritas is the centerpiece of this exhibition which runs from April 18 to October 29, 2012. The naked truth, depicting a striking two-meter-tall woman, holds a mirror to the beholder. The show also explores the importance of this particular work in late nineteenth- and early twen- tieth-century art: Nuda Veritas is part of writer Hermann Bahr’s estate, which is managed by the Austrian Theater Museum. Bahr was a personal friend of Klimt’s and a champion of contemporary art. His creative output also features prominently in this exhibi- tion. www.khm.at

Museum of Fine Arts The stairwell of the Museum of Fine Arts is of particular interest to Klimt fans. Here, 40 spandrel paintings and other decorative works adorn the nar- row sections of wall between the arches and columns. Eleven of these were completed by Gustav Klimt, and the remainder by his brother Ernst and Franz Matsch. The images depict the history of art and applied arts from their ancient Egyptian beginnings to the modern age. Special guided tours will be available at the museum. www.khm.at

Burgtheater Valuable sketches by Gustav Klimt for the ceiling paintings above the grand staircase of the Burg- theater were discovered in the attic of the theater in the late 1990s, rescuing this priceless trove of studies, including the artist’s only self-portrait, from destruction. Today these sketches are on display in a dedicated Klimt room which can be seen as part of a guided tour that also takes in the ceiling paintings above the grand staircase. www.burgtheater.at

© Kunsthistorisches Museum, Wien

Secession Die Wiener Secession, deren Mitbegründer Gustav Klimt war, ist nicht nur eine der schönsten Sehens- würdigkeiten Wiens. Im Inneren finden Klimt-Fans den weltberühmten Beethovenfries, einen 1902 aufgestellten Bilderzyklus (34 x 2 Meter groß, auf drei Wänden), der dem Komponisten Ludwig van Beethoven gewidmet ist. www.secession.at

Österreichisches Theatermuseum Gustav Klimts berühmtes Gemälde „Nuda Veritas“ steht im Mittelpunkt dieser Ausstellung, die vom 18. April bis 29. Oktober 2012 zu sehen ist. Die nackte Wahrheit, eine imposante zwei Meter große Frau, hält dem Betrachter einen Spiegel entgegen. In der Schau wird die Bedeutung des Gemäldes in der Kunst im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhun- dert betont: Die „Nuda Veritas“ stammt aus dem Besitz des Schriftstellers Hermann Bahr, dessen Nachlass das Theatermuseum verwahrt. Bahr war ein Freund Klimts und ein großer Förderer der Kunst seiner Zeit. Sein Schaffen wird in dieser Aus- stellung auch eine große Rolle spielen. www.khm.at

Kunsthistorisches Museum Für Klimt-Fans ist das Stiegenhaus des Kunsthisto- rischen Museums interessant: Dort sind nämlich 40 Zwickel- und Interkolumnienbilder, die die schma- len Wandbereiche zwischen den Bögen und Säulen schmücken, zu bewundern. Elf dieser Bilder wurden von Gustav Klimt gestaltet, die anderen von seinem Bruder Ernst und von Franz Matsch. Dargestellt ist die Geschichte der Kunst und des Kunstgewerbes von den altägyptischen Anfängen bis in die Neuzeit. Das KHM wird Sonderführungen anbieten. www.khm.at

Burgtheater Die wertvollen Entwurfszeichnungen von Gustav Klimt für die Deckenbilder der Burgtheater-Feststie- gen wurden Ende der 1990er-Jahre auf dem Dach- boden des Theaters gefunden. Die unschätzbaren Vorzeichnungen des Malers, die auch das einzige Selbstporträt Klimts enthalten, wurden vor dem Ver- fall gerettet. Heute sind die Kartons in einem eige- nen „Klimt-Raum“ ausgestellt. Sie können im Rah- men von Führungen (gemeinsam mit den Decken- bildern im Stiegenhaus) besichtigt werden. www.burgtheater.at

im Stiegenhaus) besichtigt werden. www.burgtheater.at Zwickelbild Kunsthistori- sches Museum, griechische Antike /

Zwickelbild Kunsthistori- sches Museum, griechische Antike / Spandrel painting at the Museum of Fine Arts, Greek Antiquity

1902

Klimt porträtiert Emilie Flöge und geht eine lebenslange Freundschaft mit der Modesalon- besitzerin ein. Das Porträt ist im Wien Museum zu sehen. Bei der

XIV. Ausstellung der Secession präsentiert Klimt seinen Beethovenfries, der noch heute dort zu bewundern ist.

1904

Josef Hoffmann erhält den Auf- trag, das Palais Stoclet in Brüs- sel zu bauen. Klimt entwirft dafür den Fries des Speisesaals.

1906

Das Bildnis „Fritza Riedler“ ist Klimts erstes quadratisches Por- trät der „Goldenen Periode“. Es ist heute im Belvedere zu sehen.

15

1907

Klimt paints Adele Bloch-Bauer I, now one of the most expensive

pictures in the world.

1908

Klimt presents The Kiss at the Kunstschau 1908 in Vienna. Now on display at the Belve - dere, it was always destined to become the best known of all his pictures.

1911

Death and Life (on show at the Leopold Museum) wins the first prize at the International Ex hibition of Art in Rome.

1918

Klimt dies on February 6 in Vienna following a stroke. He is buried in Hietzing cemetery.

Otto Wagner, Kolo Moser and Egon Schiele all die in the same year.

Source: Gustav Klimt. Die Bilder und Zeichnun- gen der Sammlung Leopold” by Otto Breicha (Verlag Galerie Welz, Salzburg 1990)

Koloman Moser:

Paravent, 1906

(Wiener Werkstätte)

© MAK/Georg Mayer
© MAK/Georg Mayer

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Paravent, 1906 (Wiener Werkstätte) © MAK/Georg Mayer 16 Museum of Applied Arts/Contemporary Art (MAK) Between 1905

Museum of Applied Arts/Contemporary Art (MAK) Between 1905 and 1909, Gustav Klimt designed the mosaic frieze for the dining room of the Palais Stoclet in Brussels, which was built according to plans drawn up by Josef Hoffmann. His nine working sketches are back on display at the MAK following recent restora- tion work. The MAK also owns the estate of the world-famous Wiener Werkstätte, which contains studies, model books, photographic volumes, original fabric patterns, embroideries and the entire company archive. The Wiener Werkstätte pieces on permanent display at the MAK include furniture, vases, tableware and postcards created by Josef Hoffmann, Koloman Moser, Dagobert Peche and other Wiener Werkstätte designers. www.mak.at

Künstlerhaus Gustav Klimt was a member of the Künstlerhaus from 1891 to 1897. Numerous contemporary documents dating back to this period will be on display at the Künstlerhaus on Karlsplatz from July 6 to September 2, 2012, at the Klimt and the Künstler- haus exhibition. The exhibits including letters and photos will document Klimt’s time there. www.k-haus.at

Klimt Villa In late Summer 2012, Gustav Klimt’s last workshop, which he used from 1911 until his death in 1918, will reopen to the public following extensive renovations. The ground floor of the building in Feldmühlgasse in Vienna’s thirteenth district is presented as a memorial to the artist where his living and working environment is brought to life. www.klimt.at

© WTV/Willfried Gredler-Oxenbauer

© Belvedere, Wien

Flohmarkt Naschmarkt, Jugendstillampen / Naschmarkt flea market, art nouveau lamps

Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst – MAK Gustav Klimt entwarf zwischen 1905 und 1909 den Fries für das Mosaik im Speisesaal des Palais Stoclet in Brüssel, das nach Plänen Josef Hoff- manns erbaut wurde. Die neun Werkzeichnungen befinden sich im MAK Wien; sie wurden vor Kurzem restauriert und sind nun wieder ausgestellt. Das MAK besitzt überdies den Nachlass der Wiener Werkstätte, der aus Entwurfszeichnungen, Modell- büchern, Fotobänden, Originalstoffmustern, Sticke- reien sowie aus dem gesamten Firmenarchiv besteht. In der MAK-Schausammlung Wiener Werkstätte sind Objekte dieses stilbildenden Unter- nehmens, unter anderem Möbel, Vasen, Service und Postkarten von Josef Hoffmann, Koloman Moser, Dagobert Peche und anderen Mitarbeitern der Wiener Werkstätte, permanent zu sehen. www.mak.at

Künstlerhaus Von 1891 bis 1897 war Gustav Klimt Mitglied des Künstlerhauses. Zahlreiche Dokumente sind aus dieser Zeit erhalten. Das Künstlerhaus am Karlsplatz zeigt deshalb vom 6. Juli bis 2. September 2012 die Ausstellung „Klimt und das Künstlerhaus“. Zu sehen sind Dokumente wie Briefe und Fotos, die Klimts Wirken im Künstlerhaus dokumentieren. www.k-haus.at

Klimt-Villa Gustav Klimts letztes Atelier, das er von 1911 bis zu seinem Tod 1918 benutzte, wird nach einer umfassenden Renovierung im Spätsommer 2012 neu eröffnet. Im Erdgeschoß des Hauses in der Feldmühlgasse im 13. Wiener Bezirk wird eine Gedenkstätte eingerichtet, in der die Lebens- und Arbeitsatmosphäre von Klimt vermittelt werden soll. www.klimt.at

von Klimt vermittelt werden soll. www.klimt.at Gustav Klimt, Allee im Park vor Schloss Kam- mer (Alley

Gustav Klimt, Allee im Park vor Schloss Kam- mer (Alley in the Park of Schloss Kammer), um (around) 1912 (im Belvedere / Belvedere)

1907

Klimt schafft das Gemälde „Adele Bloch-Bauer I“, heute eines der teuersten der Welt.

1908

Bei der Eröffnung der „Kunstschau Wien 1908“ präsentiert Klimt den

„Kuss“. Es soll sein bekanntestes Bild werden und ist heute im Bel- vedere zu sehen.

1911

„Tod und Leben“ (heute im Leo- pold Museum) wird bei der Interna- tionalen Kunstausstellung in Rom mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

1918

Klimt stirbt am 6. Februar in Wien nach einem Schlaganfall. Sein Grab ist am Hietzinger Friedhof.

Im selben Jahr sterben auch Otto Wagner, Kolo Moser und Egon Schiele.

Quelle: „Gustav Klimt. Die Bilder und Zeichnungen der Sammlung Leopold“ von Otto Breicha (Verlag Galerie Welz, Salzburg 1990)

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© WTV/Hedwig Zdrazil

Stadtbahnpavillon von Otto Wagner / Station building designed by Otto Wagner

von Otto Wagner / Station building designed by Otto Wagner 18 Art nouveau and modernism in

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Art nouveau and modernism in architecture

Visitors to the Austrian capital will find evidence of the turning artistic tide in late nineteenth- and early twentieth-century Vienna everywhere they look. Archi- tecture in the city was shaped by the nascent Jugend- stil (art nouveau), also called Secessionist style. The Secession building, completed in 1898 by Joseph Maria Olbrich, is one of the best known examples of Viennese art nouveau. This pioneering building near the Naschmarkt was the first exhibition hall in Central Europe to be dedicated exclusively to modern art, and is widely credited as being one of Europe’s most origi- nal art nouveau constructions. Gustav Klimt submitted two designs for the building in 1897, which was com- missioned as an alternative to the Künstlerhaus. Other than the Secession building, which provided exhibition premises for Klimt and his younger contem- poraries, Vienna is packed with thought-provoking architecture that bears witness to the progressive spirit of Klimt’s day. Architects Otto Wagner and Josef Hoffmann shaped the Austrian capital like no others, accounting for a large slice of the city’s art nouveau building stock. The stations, viaducts and decoration of the former Stadtbahn (urban railway), the Majolika- haus and Musenhaus on the Wienzeile, Europe’s first modernist church (St. Leopold am Steinhof) and the Postsparkasse Savings Bank on the Ringstrasse were all designed by Otto Wagner. There is a permanent exhibition dedicated to Wagner’s oeuvre at the Post- sparkasse (www.ottowagner.com). Josef Hoffmann’s villas in the 19 th district are well worth a look. Two more of Wagner’s students, Josef Plečnik and Max Fabiani, came up with the design for the Church of the Holy Spirit, the Artaria House and the Urania building. One landmark building in the his- tory of modern architecture in Vienna has lost none of its appeal to this day – but when it first appeared, the Adolf Loos building on Michaelerplatz was reviled by Emperor Franz Joseph and a population more at home with historicist architecture. All of these buildings, and countless more art nouveau gems throughout the city, have a timeless appeal. Visitors can discover them under their own steam or on one of the countless art nouveau tours, conducted by government-approved tour guides.

© WTV/Hedwig Zdrazil

Jugendstil und Moderne in der Architektur

Wien-Besucher werden nahezu an jeder Ecke an die (künstlerische) Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erinnert. In der Architektur hielt der Wiener Jugendstil oder auch Secessionsstil Einzug. Die Secession, 1898 von Joseph Maria Olbrich erbaut, ist eines der berühmtesten Gebäude des Wiener Jugendstils. Das Haus in der Nähe des Naschmarkts übernahm eine Vorreiterrolle: Es war das erste Ausstellungshaus Mitteleuropas, das der modernen Kunst gewidmet war. Und es ist bis heute eines der originellsten Jugendstilgebäude Europas. Selbst Gustav Klimt lie- ferte 1897 zwei Entwürfe für das neue Haus, das als Alternative zum Künstlerhaus erbaut wurde, ab. Neben der Secession, die der jungen Künstlergrup- pe um Klimt als „Stammhaus“ diente, gibt es in Wien noch viele weitere architektonisch hochinter- essante Gebäude, die heute noch an die Auf- bruchsstimmung von damals erinnern. Allen voran waren es die Architekten Otto Wagner und Josef Hoffmann, die das Bild der österreichischen Haupt- stadt geprägt haben: Mit diesen Namen alleine ist schon ein Großteil der Jugendstil-Architektur Wiens abgedeckt. Die Stationen, Geländer und Brücken der ehemaligen Wiener Stadtbahn, Majolikahaus und Musenhaus an der Wienzeile, die erste „moder- ne“ Kirche Europas (St. Leopold am Steinhof) und die Postsparkasse am Ring – allesamt wurden sie von Otto Wagner entworfen. Die Postsparkasse zeigt eine Dauerausstellung zu Wagners Schaffen (www.ottowagner.com). Nicht zu vergessen sind die Villen von Josef Hoff- mann im 19. Bezirk. Und die Wagner-Schüler Josef Plečnik und Max Fabiani zeichnen für Heilig-Geist- Kirche bzw. Artaria-Haus und Urania verantwortlich. Bemerkenswert bis heute und ein Meilenstein moderner Architektur in Wien: das von Adolf Loos entworfene Haus am Michaelerplatz, das Kaiser Franz Joseph und all die vom Historismus verwöhn- ten Bürger Wiens einst so verabscheuten. All diese Bauten und noch viele Jugendstil-Juwele Wiens mehr gelten bis heute als zeitlos. Erkundet wer- den können diese auf eigene Faust oder mit einer von zahlreichen Jugendstil-Führungen, die von staatlich ausgebildeten Fremdenführern angeboten werden.

, die von staatlich ausgebildeten Fremdenführern angeboten werden. Jugendstilhaus / Art nouveau building, Wienzeile 19

Jugendstilhaus / Art nouveau building, Wienzeile

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