Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012

Inhalt:
Editoral .............................. Seite 2 Gemeinde .......................... Seite 3 Tourismusverband ............ Seite 6 Pfarre .............................. Seite 12 Schulen ........................... Seite 14 Vereine ............................ Seite 18 Diverses .......................... Seite 22 Seinerzeit ........................ Seite 27 Impressum ........................ Seite 7

Redaktionsschluss für die Herbstausgabe:

10. September 2012
Liebe Leserin, lieber Leser! Der Bezirksfeuerwehrtag fand heuer zum zweiten Mal in seiner 125jährigen Geschichte in Tux statt. Die Leistungsschau der Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes Schwaz zeigte in beeindruckender Art und Weise die Professionalität, mit der gearbeitet werden muss, um die Herausforderungen, die an die Feuerwehren gegenwärtig gestellt werden, zu meistern. Ein Bericht zum Bezirksfeuerwehrtag ist ab Seite 18 zu finden. In unserer Zeit, wo immer öfter der Egoismus gegen den Gemeinschaftssinn überwiegt, muss man freiwillige Leistungen stärker würdigen. Dies hat die Feuerwehr Tux im Rahmen der Florianifeier gemacht; so wurde neben einigen „normalen“ Ehrungen der Altfeuerwehrkommandant Franz-Josef Haag zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Tux ernannt. Im olympischen Rhythmus findet die Tuxer Stammgästewoche statt. Das Programm der inzwischen 7. Stammgästewoche finden Sie ab Seite 8. Einen sehr umfangreichen Teil dieser Ausgabe nimmt der Teil über die Hauptschule/NMS Tux ein – dieses Mal haben wir viele Projekte und Aktivitäten, die im Laufe eines Schuljahres so gemacht werden, zusammen gefasst, um Ihnen zu demonstrieren, dass eine zeitgemäße Schule „nicht nur“ aus Unterricht besteht. Dass in unseren Kindern sehr viele Talente versteckt sind, hat der Abend im Tux-Center bewiesen, wo beinahe alle Schülerinnen und Schüler etwas auf der Bühne zum Besten gegeben haben. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe. Ich hoffe auf einen schönen Sommer ohne gravierende Unwetter, herzlichst, Ihr

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Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012

Gemeinde Tux
Liebe Tuxerinnen und Tuxer, liebe Stammgäste!
allen damit Beschäftigten herzlich bedanken. Auf Grund der Organisationsabläufe muss auch in den Sommermonaten durchgebaut werden, bis Mitte September sollten die großen Vorhaben dann für dieses Jahr abgeschlossen sein. Anderseits darf aber auch der „Sommer voller Feste“ nicht zu kurz kommen. Den Auftakt gab das 125 Jahr Jubiläum des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaz, mit einer imposanten Leistungsschau am 3. Juni. Den Höhepunkt bildet, wie bereits berichtet, das Fest des Unterinntaler Trachtenverbandes am 30. Juni und 1. Juli. Um diese Veranstaltung, speziell den großen Trachtenumzug abwickeln zu können, werden in dieser Zeit die Bauarbeiten eingestellt. Gemeinsam mit den jungen Familien freue ich mich auf die Eröffnung der Kinderkrippe Anfang September. Der Ausbau der Kleinkinderbetreuung und die Erweiterung der Öffnungszeiten im Kindergarten sind ein wichtiger Beitrag der Gemeinde, um den jungen Familien gute Rahmenbedingungen zu ermöglichen, damit Beruf und Familie vereinbar sind. Dafür darf ich mich bei allen GemeinderätInnen, besonders bei der Vorsitzenden des Sozialausschusses, Frau GR Maria Tipotsch, die sehr viel Vorbereitungs- und Überzeugungsarbeit geleistet hat, herzlich bedanken. Das Projekt wurde von allen Fraktionen einstimmig unterstützt. Allen Einheimischen wünsche ich einen schönen Sommer, unseren geschätzten Stammgästen entbiete ich ein herzliches Grüß Gott zur Stammgästewoche! Bürgermeister

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ieser Sommer kann mit Fug und Recht, in allen Belangen, als Sommer der Gegensätze bezeichnet werden. Vom Wetter her allemal und besonders auch von der regen – verständlicherweise für viele auch aufregenden - Bautätigkeit auf der Landesstraße. Diese Baustellen zu organisieren und abzustimmen ist für die Landesverwaltung genauso wie für die Gemeinde eine echte Herausforderung. Dieses Bemühen ist auch anzuerkennen. Ich darf mich bei

Hermann Erler

Ehrung unserer Junioren Weltmeisterin
ei den alpinen SkiWeltmeisterschaften der Junioren im italienischen Roccaraso gewann Stephanie Brunner die Goldmedaille im Slalom. Mit überlegenem Vorsprung von über einer Sekunde sicherte sie sich den Titel. Dieser großartige Erfolg wurde beim Landjugendball im Tux Center gebührend gefeiert. Vizebürgermeister Simon Grubauer gratulierte und überreichte mit dem Sportausschuss die Geschenke. Die Gemeinde unterstützt Steffi bei ihrer Führerscheinausbildung und übernimmt die Kosten der Fahrstunden. Auch Bürgermeister Hermann Erler fand treffende Worte als er betonte, dass der Ursprung so eines Erfolges maßgeblich von der Unterstützung der Eltern abhängt. Er dankte Klaus

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und Dagmar Brunner für ihr unermüdliches Engagement. Liebe Steffi, die ganze Gemeinde freut sich und ist stolz auf dich. Wir

wünschen dir noch viele Erfolge in deiner Skikarriere und hoffen noch oft mit dir feiern zu können.

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Jubiläen

Den 90. Geburtstag feierte
am 14. Mai – Max Egger, Tux 774

Den 85. Geburtstag feierte
am 13. Mai – Maria Erler, Tux 759 - Willeiter

Den 80. Geburtstag feierte
am 14. März – Hilda Gredler, Tux 613 - Neuhäusl

Den 80. Geburtstag feierte
am 22. März – Simon Mader, Tux 721 - Kössler

Den 80. Geburtstag feierte
am 1. April – Elsa Kreidl, Tux 435 – Hotel Central

Den 80. Geburtstag feierte
am 5. Mai – Eva Stöckl, Tux 451

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs herzlichste und wünscht den Jubilaren und ihren Familien weiterhin alles Gute.

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Verbrennen von Astmaterial im Alm- und Waldbereich
DI Christian Schwaninger, Amt der Tiroler Landesregierung / Abteilung Waldschutz In Zeiten besonderer Brandgefahr kann die Behörde für besonders gefährdete Gebiete jegliches Feuerentzünden sowie das Rauchen im Wald und in dessen Gefährdungsbereich verbieten. Auch ein Betretungsverbot kann behördlich ausgesprochen werden. Wenn im Rahmen der ordnungsgemäßen forstlichen Bewirtschaftung mehrere Möglichkeiten offen stehen, wie z.B. bei der Behandlung von Schlagabraum (Äste, Pflanzenreste), sollen die Zielsetzung des Bundesluftreinhaltegesetzes (siehe unten) entsprechend beachtet werden. Äste und sonstige Pflanzenreste sollen daher im Wald nur dann verbrannt werden, wenn sie nicht anders behandelt oder entsorgt werden können bzw. wenn sich im Astmaterial Forstschädlinge in gefahrdrohender Weise vermehren und die Schädlinge im speziellen Fall nur mittels Verbrennen abgetötet werden können. Rechtliche Bestimmungen außerhalb des Waldes Die gesetzlichen Bestimmungen über das Verbrennen von Material außerhalb des Waldes - in der freien Natur sind zuletzt im Jahr 2010 verschärft worden. Das Bundesluftreinhaltegesetz - BLRG, (BGBl. I Nr. 77/2010) verpflichtet jedermann die Luft bestmöglich rein zu halten. Das Verbrennen von (biogenen und nicht biogenen) Materialien außerhalb von Anlagen ist demnach grundsätzlich verboten; nunmehr müssen alle Materialien ganzjährig in die bestehende Infrastruktur für die sachgerechte Behandlung und Verwertung (z.B. Sammelsysteme, Biotonne) eingebracht werden. Nur in fünf aufgezählten Fällen, sieht das BLRG Ausnahmen vor. Eine dieser Ausnahmen stellt „das punktuelle Verbrennen von geschwendetem Material in schwer zugänglichen alpinen Lagen zur Verhinderung der Verbuschung“ dar. In den erläuternden Bemerkungen zum Gesetz wird dazu ausgeführt: „Sollte es z.B. auf Grund des Fehlens von Forststraßen absolut unmöglich sein, das zur Verhinderung des Zuwachsens von Almen gerodete Holz ins Tal einer ordnungsgemäßen Verwertung zuzuführen, ist in Ausnahmefällen in alpinen Lagen das Verbrennen von geschwendetem Material erlaubt. Unter „Schwenden“ versteht man das „periodische Entfernen unerwünschten Bewuchses auf Weideflächen zum Zweck der Aufrechterhaltung des Weidebetriebes“. Sofern zur Aufrechterhaltung des Weidebetriebes das Schwenden auf Hut- oder Dauerweiden nötig ist bzw. das Entfernen von Ästen und Reisig im Bereich von Lärchenwiesen und Hut- oder Dauerweiden nötig ist, wird es von dieser Bestimmung ebenso erfasst. Das Lebensministerium hat dazu klargestellt, dass die Ausnahme nur für den Teil der Weidefläche gilt, der als Weidefläche im Almkataster oder als Hut- oder Dauerweide oder Lärchenwiese im INVEKOS geführt wird und dort als Futterfläche ausgewiesen ist und wenn zugleich das geschwendete Material von schwer zugänglichen Weideflächen stammt. Als schwer zugänglich gilt ein Teil der Weidefläche, wenn er weiter als 50 m von Schlepper- und Traktorbefahrbaren Gelände entfernt ist bzw. wenn der Einsatz einer Seilwinde geländetechnisch in Bereichen, die näher als 50 m zu fahrbarem Gelände entfernt sind, nicht durchführbar ist. Ausschließlich bei Vorliegen der obigen Voraussetzungen darf das Schwendgut nur in trockenem Zustand vor Ort punktuell an einem Brandplatz (zur Schonung der Grasnarbe) verbrannt werden. In allen übrigen Fällen ist das geschwendete Material abzutransportieren und gemäß den abfallrechtlichen Bestimmungen zu verwerten. Seitens des Lebensministeriums wird empfohlen, großflächigere Schwendungen möglichst mit fachlicher Beratung (z.B. durch die

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m letzten Jahr waren tirolweit eine Reihe von Wald- und Wiesenbränden durch das Abbrennen von Schwendmaterial auf Almflächen bzw. Asthäufen im Wald zu verzeichnen. Die Missachtung der gesetzlichen Bestimmungen führen zu empfindlichen Verwaltungsstrafen, die teilweise enorm hohen Löschkosten können unter bestimmten Umständen sogar bis zum wirtschaftlichen Ruin des Verursachers von Waldbränden führen. Es wird daher kurz auf die wichtigsten rechtlichen Bestimmungen und die Folgen der Missachtung dieser Bestimmungen bzw. auf die möglichen Folgen für den Verursacher eines Waldbrandes hingewiesen. Rechtliche Bestimmungen im Wald Im Wald, in der Kampfzone des Waldes und, soweit Verhältnisse vorherrschen, die die Ausbreitung eines Waldbrandes begünstigen, auch in Waldnähe, ist gemäß Forstgesetz (BGBl. 440/1975 idgF) das Entzünden von Feuer durch unbefugte Personen und der unvorsichtige Umgang mit feuergefährlichen Gegenständen verboten. Hiezu zählt auch das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Gegenständen, wie Zündhölzer oder Zigaretten. Befugte Personen sind die Grundeigentümer, Forstorgane, Jagdschutzorgane und Forstarbeiter sowie Personen die eine schriftliche Erlaubnis des Waldeigentümers besitzen. Das Abbrennen von Pflanzen und Pflanzenresten ist nur zulässig, wenn damit nicht der Wald gefährdet, die Bodengüte beeinträchtigt oder die Gefahr eines Waldbrandes herbeigeführt wird. Das beabsichtigte Anlegen solcher Feuer ist spätestens vor Beginn unter Angabe des Ortes und des Zeitpunktes der Gemeinde zu melden. Die befugten Personen müssen mit größter Vorsicht vorgehen, das Feuer ist zu beaufsichtigen und vor dem Verlassen sorgfältig zu löschen.

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Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012 Landwirtschaftskammer, das Amt der Landesregierung, Alminspektoren, Büros für Landschaftsplanung etc.) durchzuführen. Mit Verordnung des Landeshauptmannes LGBl. Nr. 1272011 wurden Ausnahmen vom Verbot des Verbrennens biogener Materialien außerhalb von Anlagen zugelassen. Mit dieser Verordnung wird u.a. das punktuelle Verbrennen von Pflanzenteilen, die aufgrund von Lawinenabgängen die Nutzbarkeit von Weideflächen in schwer zugänglichen alpinen Lagen beeinträchtigen, zugelassen. Zeit und Ort des Verbrennens sind in diesem Fall 14 Tage! im Voraus an die Gemeinde und die Landeswarnzentrale zu melden. Außerdem ist dafür zu sorgen, dass das Feuer bis zum endgültigen Erlöschen durch eine körperlich und geistig geeignete Person beaufsichtigt wird. Damit eine Ausbreitung des Feuers verhindert wird, ist erforderliches Löschgerät (z.B. Eimer mit Wasser, Nasslöscher) in ausreichender Anzahl und Menge bereitzuhalten. Konsequenzen bei Missachtung der rechtlichen Bestimmungen Übertretungen der forstrechtlichen Bestimmungen bezüglich dem Abbrennen von Astmaterial und sonstigen Pflanzenresten werden mit einer Verwaltungsstrafe von bis zu € 7.270,-bestraft. Übertretungen des Bundesluftreinhaltegesetz werden, sofern die Tat nicht mit gerichtlicher Strafe bedroht ist, mit einer Verwaltungsstrafe bis zu 3 630 € bestraft. Wesentlich gravierender als die Verwaltungsstrafen wiegen jedoch allfällige strafrechtliche Konsequenzen bei Gefährdung der körperlichen Sicherheit von Menschen sowie jene Kosten, die möglicherweise auf einen Verursacher eines Waldbrandes zukommen. Bei nachgewiesener Verursachung eines Waldbrandes werden die Kosten der Brandbekämpfung, welche in den höheren Lagen immer mit Hubschrauber durchgeführt werden, auf den Verursacher abgewälzt. Besteht eine Haftpflichtversicherung, so übernimmt im besten Falle diese die Kosten. Unter bestimmten Umständen (z.B. Vorsatz) wird die Haftpflichtversicherung jedoch mit größter Wahrscheinlichkeit die übernommen Kosten wiederum auf den Verursacher abwälzen. Wie die jüngere Vergangenheit gezeigt hat, entstehen bei Löschaktionen, die über mehrere Tage andauern, Kosten in der Höhe von mehreren € 10.000,- bis weit über € 100.000,- , die den wirtschaftlichen Ruin eines Brandverursachers herbeiführen könnten. Zusammenfassend wird daher dringend zur Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Forstgesetzes und Bundesluftreinhaltegesetzes angeraten. Die Person welche das Feuer entzunden hat, ist auch für das vollständige Ablöschen verantwortlich. Bei Verhältnissen, die das Ausbreiten eines Brandes begünstigen, insbesondere bei trockener(n) Witterung und Bodenverhältnissen und / oder bei windigen Verhältnissen z.B. bei Föhn aber auch schon bei stärkerer Thermik, ist gänzlich vom Entzünden von Feuern in der freien Natur Abstand zu nehmen.

Tourismusverband Tux-Finkenberg
Natürlich erfrischend – Erlebnisvielfalt vom Tal bis zum Gletscher

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ie Urlaubsregion TuxFinkenberg im Tiroler Zillertal liegt in einem der schönsten Alpenhochtäler, dem Tuxertal. Die Vielfältigkeit dieses Gebiets ist bemerkenswert. Umgeben von einer ursprünglichen Naturlandschaft und imposanten Bergen, am Fuße des Hintertuxer Gletschers gelegen, eröffnet sich in TuxFinkenberg ein Urlaubseldorado für Familien, Naturliebhaber und Bergsportfreunde. In gesunder Höhenlage von 850 bis 3.250 Metern Seehöhe, bei frischer Bergluft und herzlicher Gastfreundschaft ist Erholung mit Langzeitwirkung garantiert. Raus aus dem Alltag und rauf auf die Berge! Das Wanderparadies TuxFinkenberg bietet ein breites Spekt-

rum von sanften Wanderungen bis hin zu Hochgebirgstouren in den Zillertaler- und Tuxer Alpen. 350 km markierte Wanderwege, 150 km Nordic-Walking-Strecken, 70 km Mountainbikerouten, 379 km² Hochgebirgs Naturpark Zillertaler Alpen, 55 Dreitausender und 365 Tage im Jahr Gletscherfeeling auf dem Hintertuxer Gletscher: eine „Berglustbilanz“, die sich sehen lassen kann. Die Sommerbahnen, Wandertaxis und der kostenlose Wanderbus erleichtern den ersten Anstieg und schon sind die Gipfel zum Greifen nah. !!!NEU ab Sommer 2012: E-Mountainbike-Verleih bei den Sportfachgeschäften in TuxFinkenberg ab EUR 19,00 pro Tag!!! Mit den Naturpark-Guides die unberührte Schutzlandschaft des Hochgebirgs Naturpark Zillertaler Alpen

kennenlernen, das macht so richtig Spaß! Das Programm ist vielversprechend, täglich werden bis zu 3 geführte Wandertouren zu den schönsten Kraftplätzen der Region angeboten. Gletschersommer – coole Höhlen, perfekte Pisten! Der Hintertuxer Gletscher bietet 365 Tage im Jahr gletschercooles Vergnügen auf über 3.000 Metern Höhe. In Österreichs einzigem Ganzjahresskigebiet präsentieren sich auch im Sommer bis zu 18 Kilometer Pisten im Topzustand. Nur wenige Gehminuten von der Bergstation des Gletscherbusses 3 auf 3.250 Metern befindet sich der Einstieg in den Natur Eis Palast. 25 Meter unter der Piste präsentiert die Eishöhle lupenreine Eisformationen, gefrorene Wasserfälle und riesige

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Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012 Eisfahnen. Die Spannagelhöhle ist mit über zehn Kilometern Länge die größte Höhle der gesamten Zentralalpen und die höchstgelegene Schauhöhle Europas. Etwa 500 Meter davon sind bei einer spannenden Führung zu besichtigen. Aber das Beste am Hintertuxer Gletscher ist: von der Tiefgarage der Talstation aus erreichen sie komplett barrierefrei mit dem Kinderwagen, dem Rollstuhl und Co. die schönste Aussichtsplattform, die Panoramaterrasse auf 3.250m am Hintertuxer Gletscher. Familiensommer in den Tuxer Bergen! Familien finden in Tux-Finkenberg eine Urlaubsregion, die durch ihre Erlebnisvielfalt zwischen Tal und Gletscher kaum zu überbieten ist. Auf 3.250 Metern Höhe befindet sich Europas wohl höchstgelegener Kinderspielplatz, der Gletscherflohpark. Nach dem Motto „Ist’s dir im Tal zu heiß, flüchte ins Eis“ hat der Hintertuxer Gletscher unzählige Sommerattraktionen zu bieten. Entlang des Tuxbaches warten auf dem Erlebnisweg acht Kilometer voller Überraschungen auf die Wanderer. Mit der Playarena hat Tux einen Meilenstein für Kids und Teens von zwei bis 16 Jahren gelegt. Das PlayarenaWochenprogramm lässt auf 1.000 m² Indoorspielfläche und mit einem altersgerechten actionreichen Outdoorprogramm keine Langeweile aufkommen. Für Kinder, die bei den Playarena-Mitgliedsbetrieben ihren Urlaub verbringen, ist diese kostenlos. Selbstverständlich können auch Kids, die nicht bei den Familienspezialisten des Tuxertals wohnen, das Abenteuerprogramm buchen und sich austoben. Herzhafte und traditionelle Festerlebnisse In Tux-Finkenberg reiht sich im Sommer 2012 ein Eventhighlight an das andere. In die Sommerfestsaison wird mit der 7. Stammgästewoche 2012 gestartet. Vom 30.06.08.07.2012 wird gefeiert und die Stammgäste werden mit einem prall gefüllten Programm belohnt. Auftakt der Stammgästewoche ist das Unterinntaler Trachtenfest, ca. 1.500 Mitwirkende werden in ihren schönen Trachten erwartet. „Es ist wieder Schürzenjägerzeit“ heißt es am 04. August beim Open Air in Finkenberg, wenn die Schürzenjäger ihren Fans wieder einheizen. Der Schaf- und Haflinger Almabtrieb und das Hintertuxer Oktoberfest zeigen die Tradition im Tuxertal, wenn das Almvieh nach wunderschönen Sommertagen wieder in ihre Ställe zurückkehrt.

Veranstaltungshighlights im Sommer 2012 30.06.-08.07.2012 30.06.-01.07.2012 14.-15.07.2012 24.07.2012 01.08.2012 04.08.2012 17.-19.08.2012 19.08.2012 22.08.2012 07.09.2012 15.09.2012 28.-29.09.2012 7. Stammgästewoche Tux-Finkenberg Unterinntaler Trachtenfest in Tux-Lanersbach Zillertaler Fensterlmeisterschaft in Tux-Lanersbach Tuxer Brauchtumsabend mit Bauernmarkt im Tux-Center Schmankerlfest in Finkenberg Schürzenjäger Open Air in Finkenberg 1. Oldtimer Traktoren Treffen in Hintertux 6. Zillertaler Holzhackmeisterschaft in Tux-Lanersbach Uli Böttcher – Ü40, die Party ist zu Ende im Tux-Center Die Alpenoberkrainer im Tux-Center Schaf- & Haflinger Almabtrieb in Finkenberg Hintertuxer Oktoberfest mit Almabtrieb

Impressum:
Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: „Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert. Herausgeber: Redaktionsteam: Layout: Bankverbindung: Herstellung: Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux Bgm. Hermann Erler, Hermann Erler, Dekan Eduard Niederwieser, Hannes Schuster, Gastl Mario, Carmen Erler HS Tux Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505 STERN Druck, Fügen

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Sommerprogramm Tux-Finkenberg 2012
Juni 2012 23.06. 27.06. 28.06. 30.06.-01.07. Juli 2012 30.06.-08.07. 03.07. 03.07. 06.-08.07. 08.07. 12.07. 14.-15.07. 15.07. 21.-22.07. 21.07. 21.07. 24.07. 27.07. August 2012 01.08. 04.08. 10.08. 17.-19.08. 19.08. 18.08. 22.08. 26.08. September 2012 01.09. 02.09. 06.09. 09.09. 14.09. 14.09. 15.09. 21.09. 22.09. 24.09. 26.09. 28.09. 28.-29.09. Oktober 2012 05.-07.10. 05.10. 11.10. 12.10. 12.-14.10. 12.10. 19.10. 21.10. Abschlusskonzert der LMS Zillertal, Expositur Tux im Tux-Center American Music Abroad – Jugendkonzert im Tux-Center Sommereröffnungskonzert der BMK Finkenberg Unterinntaler Trachtenfest in Tux-Lanersbach 7. Stammgästewoche in Tux-Finkenberg Schmankerlfest in Finkenberg Galakonzert der BMK Tux im Tux-Center Zillertal Bike Challenge Bergmesse auf der Säulingalm am Penken Symphonic Tour – Jugendkonzert im Tux-Center 3. Zillertaler Fensterlmeisterschaft in Tux-Lanersbach Internationaler Zillertal Berglauf Sprint Tux-Finkenberg Tag der offenen Tür und Feuerwehrfest der FFW Finkenberg Staudnfest in Tux-Vorderlanersbach Grenzwanderung Tuxer Joch Tuxer Brauchtumsabend mit Bauernmarkt im Tux-Center American Music Abroad – Voices Tour – Jugendkonzert im Tux-Center Schmankerlfest in Finkenberg Open Air der Schürzenjäger in Finkenberg Grenzwanderung Tuxer Joch 1. Oldtimer Traktoren Treffen in Hintertux 6. Zillertaler Holzhackmeisterschaft in Tux-Lanersbach 44. Steinbockmarsch und 2. Naturpark Wandertag in Ginzling Uli Böttcher Kabarett im Tux-Center Sommer Biathlon des WSV Tux in Tux-Lanersbach Grenzwanderung Tuxer Joch Pfarrfest in Finkenberg Konzert der Alpenoberkrainer im Tux-Center Bergmesse und Almfest auf der Eggalm Sommerabschlusskonzert der BMK Finkenberg 3. Tuxer Weinherbst im Tux-Center Almabtriebsfest mit Schafen und Haflingern in Finkenberg Grenzwanderung Tuxer Joch Seinerzeit – eine geschichtliche Dokumentation über Tux im Tux-Center Multivisionsshow „Echt Tirol – Echt Oimerisch“ im Tux-Center Tuxer Brauchtumsabend mit Bauernmarkt im Tux-Center Almabtrieb in Finkenberg Hintertuxer Oktoberfest und Almabtrieb in Hintertux Hotzone.tv Park Opening am Hintertuxer Gletscher Volksrockfest in Finkenberg Top of the Mountains Galanacht in Hintertux Multimedia-Reisevortrag “JAPAN” von und mit Marcus Haid im Tux-Center Pow(d)er Weekend am Hintertuxer Gletscher Musikant’n spielt’s auf in Tux-Lanersbach Vortrag von Dr. Gerald Zimmermann im Tux-Center Tris – die Besten im Westen in Finkenberg

Weitere Termine im Sommer 2012 04.07.|18.07.|01.08.|29.08.: Die Volksbühne Tux präsentiert die Komödie „Da ist der Wurm drin“ im Tux-Center in Tux-Lanersbach, um 20.30 Uhr. Jeden Dienstag Konzert der Bundesmusikkapelle Tux im Tux-Center Jeden Donnerstag Konzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in Finkenberg Jeden Sonntag Kinderfest in Hintertux
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Nächtigungsstatistik November 2011 bis April 2012

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Pfarre Tux
Liebe TuxerInnen!

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uch aus der Pfarre sollt ihr kurz vor den Sommermonaten einige Zeilen erhalten. Ich freue mich schon auf drei hoffentlich erholsame Urlaubswochen. Was mach ich da? Zunächst einfach einmal gehörigen Abstand vom „Alltagsgeschäft“ suchen. Ich streiche mir kein „Negativfutter“ auf die tägliche Semmel, wie das sonst durch die Meldungen aus der Tagespresse und der Berichterstattung in TVNachrichten und -Magazinen oft geschieht; und die einem manchmal den ganzen Tag verderben oder den erholsamen Schlaf. Da gibt’s auch keinen PC oder Laptop, keine Mails, kaum Anrufe. (Natürlich frage ich manchmal nach, wie ‚s den Tuxern geht). Da kommt schon einmal ein Wohlbehagen auf. Einfach die Ruhe genießen. Ruhe schöpfe ich aus der herrlichen Landschaft in Italien (Region Marken) mit den überreichen kulturellen Schätzen, der Musik, der Landschaft mit ihren Olivenhainen und Weinbergen, den weiten Sonnenblumenfeldern, den großartigen mittelalterlichen Bauten und Stätten, den beeindruckenden Kirchen und Domen. Da sehe ich wieder die Geschichte des Mittelalters, die wir im humanistischen Gymnasium
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gelernt haben, vor mir und „rieche“ sie förmlich. Ich denke mir, wenn manche Menschen halt so gar nix wissen außer Tiroler Nußöl und Sonnenhut und pralle Sonne … Die Ruhe nutze ich auch um viel zu lesen, richtig „Genuss-lesen“. Denn im Jahreslauf komme ich selten dazu und wenn, dann lese ich „praxisorientiert“, d.h. ich muss es in meinem priesterlichen Dienst umsetzen. Und im Urlaub bin zunächst einmal ich der, der von der Lektüre profitiert, der sich ansprechen lässt, auch hinterfragen, der sich unterhaltet und kichert, wenn’s lustig ist. Darauf freue ich mich jedes Mal. Einfach zweckfrei sich hingeben. Und ich genieße es auch, im Urlaub „einfach so“ zur Messe zu gehen, obwohl ich davon „genug“ haben könnte. Denn auch da muss ich im Gegensatz zur Pfarre nicht ständig „unter Strom“ stehen, immer alles vorbereiten von der Begrüßung, Kyrierufen, Gebeten, Liedern, Meditationen bis zur Predigt. Ich darf einfach „da“ sein. Mich hinhalten, mich „hineingeben“ und dabei „geistlich relaxen“ und befreiend aufatmen. Denn das kann man wirklich in jeder Messe. Das vermisse ich schon bei vielen Tuxern, dass sie diese Gelegenheit so großzügig und manchmal auch ohne jeden

„Gewissensbiss“ auslassen und andere Dinge vorziehen. Ich hab schon Verständnis, dass manche nicht jeden Sonntag zur Messe kommen können (auch beim sogenannten „besten Willen nicht“), aber dann sich gar nix mehr dabei denken, kein Bisschen „Wehmut“ haben, kein „schade!“ spüren, auch die freie Zeit nicht nützen, wenn das Hotel geschlossen hat, das ist keine gute Entwicklung! Und das betrifft nicht nur in Hotel, Privatvermietung und im Gastgewerbe Tätige. Also denkt einmal gründlich darüber nach. Ja, es war ein sehr anstrengendes halbes Jahr (auch der Pfarrer hat keine „Jännerlücke“ mehr). Gleich nach den Semesterferien ging es Schlag auf Schlag los mit den Vorbereitungen zur Erstkommunion (nächstes Jahr auch Firmung am 16. Juni), Fastenzeit und Ostern. Dazu die Florianifeiern, Taufen, Hochzeiten (Gottseidank heuer wieder einige mutige Paare!); Firmungsfeste im Dekanat, bei denen ich als Dekan das Sakrament spenden darf; die zahlreichen Konferenzen, Tagungen und Besuche, die ich als Dekan wahrzunehmen habe; dazu die „Sonderfeste“ wie Bezirksfeuerwehrtag und Unterinntaler Trachtenverbandsfest, die „Antlasstage“ … Und vieles davon gilt‘s im „Doppelpack“ zu feiern und vorzu-

Tuxer Prattin r nge – Somm merausgab 2012 be bereiten, wei ich eben zw Pfarreiil wei en zu betreuen habe. Das vergessen e daher wird nicht wenige Tuxer. Und d es auch da u dort wich und htige Umstellungen g geben müssen um all n, diese Belastungen zu r reduzieren ftig zu organi isieren. Es und vernünf werden sich z.B. manche umstellen müssen, da ass die Kir rche kein „Selbstbedien nungsladen“ i und der ist Pfarrer nicht einfach per Handy für t Taufe und Hochzeit „or rganisiert“ n werden kann zu jedem beliebigen Termin. In Hinkunft werden n Tauftermine vorgegeben und an e n die muss m man sich ric chten. Ein Pfarrer kann sich heutz n zutage mit seinen vielen Terminen u Belasn und tungen nicht mehr nach de Zeit der er Angehörigen richten, auch wenn er n h dies manchm möchte. D mal Dazu sind Sakramente ja auch b bedeutende Heilsfeiern im Leben de Kirche, er ne he“. und nicht ein „Privatsach Daher gehört jede Anmeldung für ein g mt Sakrament im Pfarram vorgebracht, we eil damit auch eine a „Amtshandlu ung“ verbunde ist (z.B. en Aufnahme u und Überprü üfung der Personalien u Dokumen etwaiund nte, ge persönlich Befragunge he en). Liebe TuxerI Innen! Anliegen hät ich noch vi tt‘ iele. Denn der sonst le ebensbejahend Pfarrer, de eber lacht und froh ist, der selber lie macht sich auch Sorgen die ihn n, : hr Kraft kosten: z.B. um meh Sensibilität bei Vera anstaltungen „rund um die Kirche“; um die Einha altung des Sonntagsgebo otes und den Respekt n vor der Sonn ntagsruhe der Mitbürger (manche ma achen selbst an den t höchsten k kirchlichen Feiertagen F keinen Baust topp!!); und ic vermisch se zT den R Respekt bei religiösen Feiern (da „rasen“ sog gar Tuxer an hmern der Autofahrer a den Teilneh Bittgänge m „100 Sach mit hen“ vorbei.). e Lieber würde ich immer „gäuden“, aber „es mac nicht alle Geschecht es hen unter der Tuxer Sonne Gaude“. r Ich möchte a auch, dass de Respekt er dies zu sagen jedem Pries entgen ster gen gebracht wird, weil er um dest e sen willen, dem er nachfolgt – eigen darf, CHRISTUS - nicht schwe guten“ Wege verlassen wenn die „g werden und M Menschen ihr christlire che Orientieru vergessen rung n. t e So, und jetzt verabschiede ich mich in den Urlau vom 10. -31. Juli. ub Nehmt wied der meine Vertretung V Studiendirek ktor i.R. Hei Überinz dick so gut au wie letzten Sommer. auf n Er hat sich sehr wohl gefühlt bei euch. Alles Gute un allen einen schönen und n Sommer, den Kindern tolle Ferien. n e Ich freu mich wieder auf euch! h Euer

Im Voraus an nkündigen mö öchte ich für‘s koms mende Jahr e eine

PILGERR REISE INS HEILIGE LAND. E
ab a Wir werden a 9. Mai 2013 für 9 Tage auf den Spuren Jesu u seines Vo und olkes Israel se um ein, dem Evangel lium ganz nah zu kommen Die he n. Besuchsorte führen uns vo Norden Is e om sraelsGaliläa (Cäsa Philippi) bis in den Süden (Totes area Meer) und W Westen (Kreuzfahrerfestung Akko), und natürlich zu den wicht h tigsten Stätten Nazan reth, Betlehe Berg Tabo See Geneza em, or, areth und Jerusalem. erde die geistl liche Leitung haben. Ich selber we Ein Guide au Palästina di geschichtlic us ie chkulturelle. n nsch mit den Pfarren P Es wäre mein großer Wun Tux und Fink kenberg geme einsam zu pilg gern. Es dürfen aber a auch Leute aus dem Freund deskreis gemeldet werden. ktionsschluss l mir noch kein lag Zum Redak Prospekt vor. Aber im Pf farrbüro kan ab nn nmeldung erfolgen. sofort die An

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Der neugewählte Pfarrgemeinderat

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m 17. und 18. März dieses Jahres fand die Wahl zum neuen Pfarrgemeinderat statt. Folgende Personen wurden gewählt: Walter Bertoni, Christina Erler, Hannes Erler, Martin Erler, Eva Grubauer, Siegfried Heim, Andreas Klausner, Frieda Klausner, Helga Sporer, Maria Steindl und Gabriela Stock. Bei der ersten Sitzung am 11. April wurden die Ämter besetzt:

Christina Erler wurde einstimmig zur Obfrau gewählt; Walter Bertoni ist unser ObmannStellvertreter und Helga Sporer unsere Schriftführerin. Am 15. April folgte die offizielle Vorstellung des neuen Pfarrgemeinderates bei der heiligen Messe und der alte Pfarrgemeinderat wurde verabschiedet. Dekan Edi Niederwieser bedankte sich beim alten

Pfarrgemeinderat und wünschte dem neuen Pfarrgemeinderat alles Gute für die bevorstehenden Aufgaben. Wenn ihr Wünsche bzw. Anregungen über unser „Pfarrleben“ habt, dann meldet euch bitte bei einem PGR-Mitglied. Wir freuen uns über jede Mithilfe und jeden Rat. Euer Pfarrgemeinderat

Am 24. Juni findet heuer unser Pfarrfest/ Pfarrpatrozinium zum Hl. Thomas statt. Es findet nach der heiligen Messe ein Festakt und eine Agape statt. Euer Herr Pfarrer und der Pfarrgemeinderat freuen sich natürlich auf euer zahlreiches Kommen.
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Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012

Erstkommunion

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ir 24 Kinder durften am 6.Mai 2012 von unserem Herrn Dekan Edi Niederwieser die erste heilige Kommunion empfangen. Freudig, andächtig – aber auch begeistert – feierten wir den wunderschön vorbereitet und gestalteten Gottesdienst. Von ganzem Herzen möchten wir ALLEN Vergelt´s Gott sagen, die mitgeholfen haben, dass wir im Kreise der ganzen Pfarrfamilie dieses unvergessliche Fest erleben durften.

Schulen
Die Welt zu Gast in der NMS Tux

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nter dem Motto „Auf in fremde Kulturen" startete die 1. Klasse der NMS Tux Anfang Mai zur Entdeckungsreise ins ferne Indien, Ecuador und Serbien, geführt und begleitet von den „Kapitänen" Anant Vanniar, José Edwin Tapia Fernandez und Gordana Jaksic. Zum Hintergrund: Im Rahmen der Lernfeldarbeit (Trägerfächer R, ME, BE) zum Hauptthema „Feste feiern" wagten also die Schüler auch einen Blick über die Landesgrenzen hinaus und wollten mehr über die Geschichte und die geographischen Gegebenheiten, das Alltagsleben, die religiösen Bräuche, über Feste

und Feiern in verschiedenen Ländern und vor allem auch über per-

sönliche Hintergründe und Empfindungen der Menschen erfahren und

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Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012 Vergleiche mit dem eigenen Dasein anstellen. Um diesen Austausch zu ermöglichen luden wir drei Personen, die jetzt in Tux heimisch geworden sind, aber ihre Wurzeln weit weg haben, an unsere Schule ein. Informationsreich, lustig, bunt und durchaus lebendig ging es während dieser drei besonderen Vormittage zu, an denen uns Anant, Gordana und Pepe in der Schule besuchten. Anhand von Filmmaterial und Fotos, mittels Erzählungen und mitgebrachter Alltags- und Gebrauchsgegenstände konnten wir sehr gut in die fremde Kultur hineinschnuppern und unser Wissen erweitern. Durch gemeinsames Tun wird die Begegnung zwischen den Kulturen intensiviert und so durften wir in unserer Schulküche auch kulinarische, fremdländische Köstlichkeiten unter der fachkundigen Anleitung unserer Gäste herstellen und verkosten.

Berufe zum Anfassen

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m Donnerstag, den 15.3.2012, konnten die Schüler der 3. Klasse interessante Informationen über die unterschiedlichsten Berufe gewinnen. Viele Handgriffe konnten erprobt werden und so sollte den Schülern der Weg zur richtigen Berufswahl erleichtert werden. Was motiviert mich? Was interessiert mich? Welche Tätigkeiten gefallen mir? Mit welchen Materialien beschäftige ich mich gerne? ...Es ist nicht leicht, aus der Vielzahl von möglichen Lehrberufen den richtigen auszuwählen. Die Veranstaltung "BERUFE ZUM ANFASSEN" vom WIFI Tirol konnte einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Schülern ihre spätere Berufswahl zu erleichtern.

Kulturservice: Quadrublech in Tux

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m Rahmen des Kulturservices stand am Montag, 14.5.2012 eine Unterrichtsstunde mit der Formation "Quadrublech" am Programm. Die 4 Musiker stellten den Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klasse die Blechblasinstrumente (von der Piccolotrompete bis zur Tuba) in kindgerechter Art vor und konnten so den Musikunterricht toll ergänzen.

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Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012

Aus dem Schulgeschehen der NMS Tux
Um den Schülerinnen und Schülern einen lebensnahen Unterricht zu bieten, kommen oft außerschulische Personen, die zu speziellen Themen eingeladen werden. Biologie: * Herr Peter Zeller von der Polizei und Frau Fitsch Brigitte von kontakt+co sprachen in der 4. Klasse über Suchtprävention und Jugendschutzgesetz * Avomed: Den Schülerinnen und Schülern wurde nahe gebracht, dass gesundes Essen auch genussvoll sein kann. In Zeiten wie diesen, in denen auf eine ausgewogene Ernährung immer weniger geachtet wird, kann nie genug über dieses Thema gesprochen werden. Die Schüler sollten die Grundlagen einer gesunden Ernährung kennen und auch eigenständig danach leben lernen. Ihr Körper und ihre Gesundheit sind ein sehr wertvolles Gut, auf das zu achten es sich lohnt. Schön wäre es, wenn wir dieses Ziel bei den Schülern erreichen könnten. * Vertreter der Kinder- und Jugendanwaltschaft sprachen über Kinderrechte und darüber, wo und wie sich Kinder in Notfällen Hilfe und Schutz holen können * Vier junge Medizinstudenten gestalteten einen Workshop zum Thema „Liebe, Sexualität und Partnerschaft“ Deutsch: * Herr Weißkopf Hermann, ein Filmemacher, weihte die Schüler in die Kunst der Filmproduktion ein * Mit Frau Lene Mayer Skumanz kam am 12.6.2012 wohl eine der bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen der Gegenwart für eine Lesung an die NMS Tux. Ihre Werke haben oft einen religiösen Hintergrund und sie versucht, Menschen mit ihren Texten zu verantwortlichem Handeln anzuregen. Sie wurde unter anderem mit dem Österreichischen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Bildnerische Erziehung: * Die Künstlerinnen Ina Hsu und Carolin Steiner arbeiteten mit den Schülerinnen und Schülern im kreativen Bereich. Religion: * Mit der Aktion "Hospiz macht Schule" wurde ein Angebot für Schulen entwickelt, das zu einem offeneren Umgang mit den Fragen um Krankheit, Sterben, Tod und Trauer führen soll. Es bietet SchülerInnen die Chance sich mit ihren eigenen Trauer- und Verlusterfahrungen bewusst auseinander zu setzen. Sportunterricht: * Mehrere Stunden Hip-Hop mit Hannes Donabauer im Herbst; allen Schüler der Schule wurden einfache bis schwierige Schrittkombinationen beigebracht * Besuch von Bergrettungsobmann und Skischulleiter Norbert Pichlsberger bei der 1. Klasse während der Wintersportwoche. Er erzählte und informierte uns über das Thema: Lawinen und Gefahren im alpinen Gelände. * Florian Frischmann vom Kulturservice brachte uns einen Tanz vom Sänger „Usher“ bei, dieser wurde bei der Talente Show im Tuxcenter aufgeführt. * Boden und Geräteturnen mit Ilse Rohrer. Ilse besuchte uns an mehreren Montagen und vertiefte mit strengem Blick unsere Geschicklichkeit, Koordination und Können am Reck, bei Sprüngen mit dem Trampolin und über den Kasten und bei Übungen am Boden. * Die Kletterneigungsgruppe besuchte die Kletterhalle Aufenfeld in Aschau. * Wir freuen uns noch auf den Besuch von Barbara Egger - sie wird mit uns Line-Tänze einstudieren. * In der letzten Schulwoche werden wird noch als Abschluss für alle Schüler einen Six-Cup veranstalten. Six Cup ist ein Sport der neuen Generation, Six Cup ist eine Kombination aus Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und Glück. Let´s have fun. Englischunterricht: * Die Englischgruppe der 3. Klasse hatte als Thema:“ Stand up for your rights“ – so trauten sich die Schüler ihre Gedanken und Zukunftswünsche für ein besseres und schöneres Tux Bürgermeister Hermann Erler zu präsentieren. TALENTE-SHOW Am Freitag, den 15.6.2012 präsentierten junge Menschen ihre Talente und ihr Können im Tux-Center. Ob Theater, Gesang, Tanz, Bewegung und Sport, Film,- unsere Schüler zeigten, was sie „drauf haben“. Ganz im Sinne, jedes Kind in seiner Ganzheitlichkeit zu sehen und all seine oft verborgenen Talente zum Vorschein zu bringen und zu fördern, haben die Pädagogen der NMS Tux ihre Schüler unterstützt und sie darin bestärkt, ihr Können in der Öffentlichkeit zu zeigen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Forschen und Lernen im Biologieunterricht
Gelenksarten: Mit dem Bau von Kugel- und Scharniergelenken erkundeten die Schüler der 1. Klasse der NMS die genaue Funktion dieser Bewegungsformen. Mit Gips, Karton, Klopapierrollen und Zahnstochern kann man auf einfache Weise diese Gelenksformen nachbauen und ihre Funktionsweise demonstrieren. Wir basteln ein Armmodell: Mit Hilfe von zwei Holzbrettern, Nägel, Hammer, Luftballons und einer Schnur bastelten die Kinder

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Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012 ein Modell, an dem man erkennen konnte, wie sich Muskeln bei einer Auf- und Ab-Bewegung verhalten. Verschiedene Versuche zu Wurzel, Saugkraft, Keimung, Aufbau einer Blütenpflanze: Mit Hilfe von weißen Blütenpflanzen und mit Wasser, welches mit einer Tintenpatrone blau gefärbt wird, kann man beobachten, wie die Gefäßbündel das gefärbte Wasser zu allen Teilen der Pflanze bringen. Wenn man ein Plastiksackerl über einige Blätter einer Pflanze stülpt und es dann mit einem Gummiband verschließt, kann man beobachten, dass die Blätter Wasserdampf abgeben. Dafür haben sie Öffnungen an der Blattunterseite. Deshalb gibt es im Wald ein so angenehmes feuchtes Klima. Die enorme Kraft einer zarten, kleinen Wurzel haben wir folgendermaßen nachgewiesen: Ein Bohnensamen wurde in eine halbe Eierschale gepflanzt. Nach geraumer Zeit, wenn das Ei für die Wurzel zu klein geworden ist, gelingt es ihr, die harte Eierschale zu zerbrechen und sie wächst durch die Eischale weiter. * Ebenso kann eine kleine Erbse während ihrer Keimung Gips, mit dem sie eingeschlossen wurde, sprengen. Sie entzieht dem Gips das Wasser, quillt auf und das harte Material bekommt Sprünge. Projekt „Getreide“: Das kalte Wetter und die Frostperioden im Frühling haben dem Roggen und dem Dinkel stark zugesetzt. So muss unser Projekt „ Getreideverarbeitung und Brot backen“ auf den Herbst verschoben werden. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Frau Fankhauser Annelies, Haus "Bergruh“, bedanken, die unserer Schule eine Getreidemühle zur Verfügung gestellt hat. Projekt „Schulgarten“: Auch heuer haben wir wieder Kartoffeln gesetzt. Gemeinsam mit Karotten, Bohnen, Rüben und den verschiedensten Kräutern warten sie auf ihre Verarbeitung durch die Schüler im kommenden Schuljahr im Herbst. Vier Holunderstauden erweitern nun auch unsere Möglichkeiten, von den Pflanzen und von der Natur zu lernen. Was Vögeln das Fliegen erleichtert: Anhand unterschiedlichster, in eigenständiger Arbeit ausgeführter Versuche erkannten die Schüler, dass - eine Feder leichter ist als ein gleich großes Blatt Papier - Federn mit Häkchen ähnlich wie ein Reißverschluss miteinander verbunden sind - eine Feder der Luft mehr Widerstand bietet als ein Stofftaschentuch - das Fliegen möglich wird, indem die Schwerkraft durch den Auftrieb ausgeglichen wird....

Anschließend starteten selbst gebastelte Papierflieger unterschiedlicher Größe und Schwere vom Schulfenster aus ihren Gleitflug. Erkenntnis: Je leichter ein Vogel ist und je größer seine Flügelflächen sind, umso länger ist sein Gleitflug. Vom Ei zum Vogel: Anhand einer Versuchsreihe zum Hühnerei erfuhren die Schüler, wie sich Vögel fortpflanzen, wie ein Ei aufgebaut ist und welche Funktionen die einzelnen Bestandteile haben. Eine "Rührei-Pfanne" für die gesamte Klasse rundete unsere Forschungsreihe ab. Lernen auf diese Art und Weise macht Spaß, ist individuell, fördert und ist wahrscheinlich nachhaltiger als der herkömmliche Unterricht im Klassenzimmer. Vor allem im Fach Biologie ist es gut möglich, unseren ausgezeichneten Schulstandort mitten in der Natur zu nützen. Wisiol Claudia

Spaß im Frühlingsschnee - Iglubauen mit Naturparkchef Matthias Danninger

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m Donnerstag, den 22.3.2012, einem wunderschönen, warmen Frühlingstag, entstanden auf dem Tuxer Trainingsplatz vor der Neuen Mittelschule Tux noch zwei Iglus im letzten Schnee dieses Winters. Mit viel Eifer wurde geschaufelt und gearbeitet. Auf Grund des warmen Sonnentages mussten die ersten Anoraks bald T-Shirts und Spaghettiträgern weichen. Nachdem zwei Schneehaufen errichtet wurden, ging es ans Aushöhlen derselben. Gekonnt arbeiteten sich die Schüler von zwei gegenüberliegenden Seiten durch den gepressten Schnee, bis endlich der Durchbruch ge-

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Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012 schafft werden konnte. Mit viel Power und Elan testeten die Schüler der 3. Klasse der Neuen Mittelschule Tux zuletzt die Standfestigkeit der Iglus. Danke, Matthias, für die etwas anderen Vormittagsstunden. Mitten im Naturpark Iglus zu bauen, ist eine tolle Alternative zum herkömmlichen Unterricht!

Schüler sammeln Klimameilen

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ie Schüler der NMS Tux nahmen an der Klimameilen-Kampagne teil. In der Woche vom 4.6.2012 bis zum 10.6.2012 versuchten die Kinder, so viele Wege wie nur möglich umweltfreundlich und gesundheitsbewusst, also zu Fuß oder mit dem

Rad, zurückzulegen. Sie sammelten also „grüne Meilen“ und möchten auf diese Weise ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Man weiß, dass sich der Verkehr in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat und inzwischen zum Klimaproblem Nummer 1 geworden ist. Die dadurch erhöhte

Schadstoffbelastung hat eine erhöhte Zahl von Bronchitis und Asthmaanfällen bei Kindern zur Folge. Daher zählt jeder umweltfreundlich zurückgelegte Weg ganz besonders für unsere Kinder und für ihre Zukunft!

Klettern im Aufenfeld
or den Sonderferien fuhren die Kletterneigungsgruppe der NMS Tux ins Kletterzentrum Aufenfeld. Als erstes haben wir Kletterschuhe und Gurte ausgeliehen. Dann ging sofort der Spaß los. Wir durften unser Können an allen Kletterrouten und Selbstsicherungsseilen ausprobieren. Beeindruckt waren wir auch von den Kletterkünsten von Mathias Leitner, der uns auch mit Rat und Tat zur Seite stand. Wir bedanken uns herzlich bei den Müttern und Vätern, die uns hin und zurück gefahren haben. Natürlich bedanken wir uns auch bei Lukas Fiegl vom Kletterzentrum Zillertal für den günstigen Eintrittspreis und bei den Lehrern Alexandra Peer und Hermann Geisler. Danke. Sabrina Sporer und Anna Erler 1. Klasse Das nächste Highlight an der Schule ist der Klettermaxl-Bewerb. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme. Treffpunkt für Teilnehmer und Zuschauer ist am Mittwochnachmittag, den 27. Juni 2012 in der Turnhalle der NMS Tux.

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Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012

Vereine
Floriani der freiwilligen Feuerwehr Tux am 5. Mai 2012
Ehrung für 60 jährige Tätigkeit: OBI Thomas Wechselberger HFM Alois Erler Eine ganz besondere Florianifeier war es für den Altkommandanten HBI Franz Josef Haag. Ihm wurde nach der Fahrzeugweihe vor den versammelten Kameraden die Ehrenmitgliedschaft der Feuerwehr Tux verliehen.

OLM Markus Mitterer, HFM Martin Fankhauser, FM Lukas Muigg, FM Konstantin Brunner, FM Bastian Dengg, HFM Florian Stock, Kommandant HBI Bernhard Kofler Am Samstag, den 5. Mai 2012 abends lud die Freiwillige Feuerwehr Tux zur Florianifeier mit Fahrzeugsegnung. Für die Feuerwehr Tux ein sehr freudiges Ereignis, bei dem auch die Fahnen der Abschnittsfeuerwehren anwesend waren. Nach dem Eintreffen der Ehrengäste und der Feuerwehrkameraden beim Gerätehaus Lanersbach begleitete die Bundesmusikkapelle Tux die Formation zum Gottesdienst in die Pfarrkirche Tux. Der Festgottesdienst wurde von Feuerwehrkurat Dekan Edi Niederwieser zelebriert. Nach der heiligen Messe erfolgte die Angelobung von 3 jungen Kameraden, welche in den Aktivstand überstellt worden sind. Nach dem Kirchgang spendete FKUR Dekan Edi Niederwieser den Segen für das neue KDO Fahrzeug. Dieses Fahrzeug übernimmt in Tux einen zentralen Aufgabenbereich bei der Einsatzführung. Bei Alarmierungen der Feuerwehr Tux wird dieses Fahrzeug als Vorausfahrzeug mit einem Einsatzleiter ausrücken. Dieser Einsatzleiter hat Brandschutzpläne und Ausrüstung zur Lageführung im Fahrzeug. Auch wichtige Gerätschaften wie Wärmebildkamera, Gasmessgeräte sind mit dem Fahrzeug sofort am Einsatzort. Konkret handelt es sich beim KDO Fahrzeug um einen VW Bus T5. Die Firma Kostner aus Kundl hat ein stufenloses Schienensystem
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eingebaut, wo die Rückbank und der Schreibtisch verankert werden. Die Aufbauarbeiten und die Elektrik erfolgten durch die Fa. Empl aus Kaltenbach.

HBI Bernhard Kofler gratuliert HBI Franz-Josef Haag zur Ehrenmitgliedschaft Franz Josef Haag ist 1975 der Feuerwehr Tux beigetreten. „Joof“ kam dann am 14.11.1980 als Gerätewart in den Ausschuss. Er war von 1990 bis 1997 Kommandant Stellvertreter. Von 1997 bis 2008 führte er die Feuerwehr als Kommandant an. In all den Jahren hat er sich enorm für das Feuerwehrwesen eingesetzt. Begleitet wurde Joof bei der Verleihung von seiner Lebensgefährtin Gerlinde Haas. Einen herzlichen Dank und Gratulation an unser neues Ehrenmitglied. Das Verdienstzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes in Silber wurde im Rahmen der Floriani an HV Hubert Stöckl verliehen. Hubert war 20 Jahre lang Schriftführer bei der Feuerwehr Tux. Darüber hinaus war und ist er ein sehr fleißiger engagierter Feuerwehrmann (Bereiche: Bergeschehre, Maschinist, Kraftfahrer, Bewerbsgruppe, uvm.) Ein herzliches „Vergelts Gott“ für dein Engagement und die Kameradschaft. Gratulation noch einmal allen Angelobten, Geehrten und Ausge-

Dekan Edi Niederwieser bei der Fahrzeugsegnung Besonderen Dank für ihre langjährige, ersprießliche Tätigkeiten im Rahmen des Feuerwehrwesens erhielten Feuerwehrmänner der Tuxer Wehr. Vor allem die Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr ist eine sehr außergewöhnliche Leistung, welche auch einen besonderen Dank verdient. Ehrung für 25 jährige Tätigkeit: HFM Thomas Kreidl Ehrung für 40 jährige Tätigkeit: HLM Johann Mitterer HFM Johann Anfang Ehrung für 50 jährige Tätigkeit: HFM Richard Geisler

Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012 zeichneten! Allen, die zum Gelingen der Florianifeier beigetragen haben ein Gott“. herzliches „Vergelts Bei einem gemütlichen Abendessen im Gasthof Jäger fand der Festtag seinen Ausklang.

Vize.Bgm. Simon Grubauer, GR Thomas Geisler, FKUR Dekan Edi Niederwieser, hinten verdeckt Gemeindevorstand Erler Franz, GR Maria Tipotsch, ABI Hansjörg Eberharter, Bgm. Hermann Erler, Kdt. Stv. Andreas Steindl, HLM Johann Mitterer, HLM Thomas Kreidl, OBI Thomas Wechselberger, HV Hubert Stöckl, Gerlinde Haas, Gemeindevorstand Franz Erler, HBI Franz-Josef Haag, BFI Stefan Geisler, Kdt HBI Bernhard Kofler

125. Bezirks-Feuerwehrtag in Tux

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um zweiten Mal erst fand der Bezirksfeuerwehrtag in Tux statt. Seit der Gründung des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaz im Jahr 1887 ist die Organisation ständig darum bemüht, die dauernd steigenden Herausforderungen mit professioneller Weiterentwicklung in sämtlichen Bereichen zu meistern. Der BezirksFeuerwehrtag zum 125-jährigen Bestandsjubiläum zeigte, dass die zukunftsorientierten 41 Freiwilligen Feuerwehren und 6 Betriebsfeuerwehren mit ihrem Dachverband dieses Ziel immer wieder mit zunehmendem freiwilligem Engagement erreichen. Die Jubiläumsfeier, die im Rahmen des Bezirks-Feuerwehrtages in der Gemeinde Tux am Sonntag, den 3. Juni 2012, durchgeführt wurde, bot den Wehren die Gelegenheit sich vor zahlreichen Ehrengästen aus den Bereichen Feuerwehr, Politik und Wirtschaft sowie der Bevölkerung zu präsentieren. Gemeinsam mit der Bundesmusikkapelle Tux

und der Schützenkompanie Tux marschierten über 200 Feuerwehrfrauen und –Männer mit Fahnenabordnungen aus dem gesamten Bezirk zur Feldmesse zum Ortspavillon, die von Feuerwehrkurat Dekan Cons. Edi Niederwieser abgehalten wurden. Gegen 10.30 Uhr eröffnete dann Bezirksfeuerwehrkommandant Johann Steinberger die Tagung im

Tux Center. In seiner Eröffnungsrede zeigte er sich erfreut über die rege Teilnahme, präsentierte die Arbeit im Verband und berichtete über Einsätze. Er dankte seinen Funktionären, die ihm tatkräftig zur Seite stehen. Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler brachte in seiner Rede Zahlen und Fakten vor. Er berichtete über 307 Brandeinsätze, 1.495 technische Einätze, 317 Fehlausrückungen und 131 Brandsi-

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Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012 cherheitswachen, die im Jahr 2011 von den über 3.000 aktiven Mitgliedern bewältigt wurden. Ebenso erläuterte er Einsätze, Übungen und Statistiken zum laufenden Jahr. Landesfeuerwehrkommandant Klaus Erler dankte den Funktionären für ihre Arbeit. Besonders hob er den Bezirksfeuerwehrkommandanten Johann Steinberger dabei hervor. Vertretend für die 39 Gemeinden und 29 anwesenden Bürgermeister bzw. Stellvertreter fand der Ortsbürgermeister Hermann Erler lobende Worte. Auch Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Steixner zeigte sich erfreut über die Arbeit der Frauen und Männer und brachte seine Glückwünsche zum Jubiläum zum Ausdruck. Bezirkshauptmann-Stellvertreter Dr. Wolfgang Löderle verwies in seiner Rede auf die sehr gute Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft. zeichen des Landesfeuerwehrverbandes Stufe III. Abschnittskommandant Reinhard Haun, Franz Unterladstätter und Josef Bradl konnten sich über das Verdienstzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Stufe IV erfreuen. Bürgermeister Hermann Erler konnte die Florianiplakette des Landesfeuerwehrverbandes in Bronze entgegennehmen. Zudem konnten drei Betriebe die Auszeichnung „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ entgegennehmen. Darunter die AchenseeschiffahrtGesmbH, die Adler-Werk Lackfabrik – Johann Berghofer GmbH &Co KG sowie die Rieder GmbH & Co KG. Beim anschließenden Festumzug konnten sich die Feuerwehren vor den versammelten Ehrengästen und der Bevölkerung präsentieren. Die über 200 Mann mit Fahnenabordnungen sämtlicher Feuerwehren, zahlreichen Jungfeuerwehrmitglieder aus dem Bezirk mit ihren Jugendbetreuerinnen und –betreuern sowie über 30 Fahrzeuge, darunter Oldtimer, Fahrzeuge für den Katastrophenfall, Neuanschaffungen sowie Klein- und Großfahrzeuge zierten das Zentrum von Tux mit einem aufsehenerregenden Umzug. Abschließend wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Feuerwehr Ried mit der Feldküche des Bezirksfeuerwehrverbandes, die bei Großereignissen die Verpflegung gewährleistet, bekocht. Öffentlichkeitsarbeit Bezirksfeuerwehrverband Schwaz

Im Rahmen der Veranstaltung konnten auch verdiente Mitglieder geehrt werden. Markus Mariacher, Wolfgang Haberditz sowie Andreas Steindl erhielten das Verdienstzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes Stufe I. Bezirksfeuerwehrkommandant Johann Steinberger konnte das Verdienstzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Stufe II entgegennehmen. Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Albert Bichler wurde das Steckkreuz des Landesfeuerwehrverbandes Stufe II überreicht. Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler und Abschnittskommandant Karl Knoflach erhielten das Verdienst-

FC Sparkasse Tux - Frühjahrsbericht 2012

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ine Berg- und Talfahrt erlebte unsere Kampfmannschaft in der bisherigen Frühjahrssaison. Nachdem man in den ersten drei Runden nach der Winterpause nur einen Punkt mitnehmen konnte (2:2 in Reith), gewann man Ende April das erste Heimspiel gegen den direkten Tabellenkonkurrenten Waidring knapp mit 3:2. In Ellmau gab es dann wieder nichts zu holen (0:3), gegen Aschau wurde in letzter
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Minute ein sicherer Sieg verschenkt, als man in der Nachspielzeit leider noch den Ausgleich zum 2:2 kassierte. In der darauffolgenden Runde war mit Kössen bereits ein Fixaufsteiger zu Gast im Tuxertal und unsere Mannschaft trotzte dem Favoriten nach sehr guter Leistung in letzter Minute einen Punkt ab (1:1). Im Nachtragsspiel gegen Münster konnte dann endlich der zweite Sieg

im Frühjahr eingefahren werden, wieder waren die Schlussminuten entscheidend. Zuerst kassierte man in der Nachspielzeit den Ausgleich, konnte aber nur eine Minute später doch noch über den verdienten Siegtreffer jubeln (3:2). Im Juni werden noch drei Runden absolviert, Tux liegt aktuell (Stand 01.06.12) auf dem 10. Tabellenrang unter 14 Mannschaften und hält bei 25 Punkten.

Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012 Alles in Allem immer wieder gute und ansehnliche Leistungen der jungen Tuxer Mannschaft, manchmal fehlt die Konstanz über mehrere Runden. Erfreulich ist auch dass immer wieder viele sehr junge Spieler in der Kampfmannschaft Fuß fassen und den Kader weiterhin verstärken. Trainer Andi Rausch und Albert Kratky forcieren diesen Weg der Jungen wirklich sehr, leisten tolle Arbeit und an dieser Stelle gebührt ihnen ein großes Dankeschön! Im Nachwuchs steht natürlich der Fortschritt und Spaß der Kinder im Vordergrund. Unsere U8 bestreitet ihre Spiele in Turnierform. Die Kleinsten haben sichtlich Spaß und verbessern sich von Spiel zu Spiel. Betreut werden sie von Ali und Erwin Erler. Die von Haag Alexander betreute U11 spielt auch immer wieder einen guten Fußball. Die spannenden und ausgeglichenen Spiele gegen deren Alterskollegen werden immer wieder von regem Zuschauerinteresse verfolgt. Leider steht man in der Tabelle trotz immer wieder recht guter Leistungen ganz hinten. Die U13 (Trainer Rausch Andreas) spielt in dieser Saison das erste Mal auf dem Großfeld und tut sich mit der Umstellung manchmal noch schwer. Leider rangiert man zur Zeit auf dem vorletzten Tabellenrang. Einige Spiele wurden äußerst knapp und unglücklich verloren, trotzdem blickt man optimistisch in die nächsten Spiele. Die in Mayrhofen stationierte U15 spielt im Frühjahr im Leistungsgruppen - Playoff um den ersten Platz mit. Bereits letzte Saison zeigte diese Mannschaft auf, nämlich als U13 Meister. Drei bis vier Tuxer Spieler tragen einen großen Anteil zum Erfolg bei. Immer informiert: www.fctux.at

Frühjahrskonzert der Bundesmusikkapelle Tux

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m Samstag, den 21.04.2012 war es wieder soweit: der Höhepunkt des Musikjahres ging im Tux-Center über die Bühnedas traditionelle Frühjahrskonzert der Bundesmusikkapelle Tux. Kapellmeister Florian Erler hatte einen bunten Melodienstrauss zusammengetragen, der sicherlich für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte. Märsche, moderne zeitgenössische Werke, Solo-Literatur sowie eine sehr einfühlsam vorgetragene Polka konnte die Musikkapelle zum Besten geben. Außerdem erhielten einige Musikanten Ehrungen für ihren langjährigen, vorbildlichen Einsatz im Dienste der Kapelle:

Auch wurde das Goldene Ehrenzeichen des Tiroler Blasmusikverbandes vergeben, dieses erhielt Franz Geisler (Himmen) für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Bundesmusikkapelle Tux. Für diesen außergewöhnlichen Einsatz gebührt den Geehrten aufrichtiger Dank und Anerkennung, dies sollte auch der jüngeren Generation an Musikanten Ziel und Ansporn sein- einige davon durften das Jungmusikerleistungsabzeichen mit nach Hause nehmen. Herzliche Gratulation an alle Geehr-

ten des Abends wünschen die Kameraden der Musikkapelle Tux! Den Abschluss des grandiosen Konzertabends krönte der sehr bekannte und beliebte Marsch von Johan Wichers „Mars der Medici“. Dem herzlichen Applaus des ausserordentlich zahlreichen Publikums zu schließen, konnte die BMK Tux auch in diesem Jahr wiederum die Herzen der Zuhörer für sich gewinnen, und so freuen sich die Musikantinnen und Musikanten auf ein Wiedersehen bei den wöchentlich stattfindenden Sommerkonzerten!

Franz Erler (Zeggal) wurde für sein Engagement zum Ehrenmitglied der BMK Tux ernannt, ebenso der langjährige Kapellmeister und Flügelhornist Manfred Erler, der aber am Abend des Frühjahrskonzerts verhindert war und die Ehrung nicht entgegennehmen konnte. Dies wird aber sicherlich bei nächster Gelegenheit nachgeholt werden.

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Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012

Die Musikkapelle gratuliert

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m 08. 04.2012 konnte Ehrenmitglied Peter Stock seinen 65.Geburtstag feiern, etwas später am 13.04.2012 durften wir unserem Posaunisten Josef Geisler zum 50er gratulieren. Alles Liebe und Gute wünschen die Musikantinnen und Musikanten!!!

Maiblasen der Musikkapelle Tux

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m Samstag, den 28.05.2012 fand das alljährliche Maiblasen der BMK Tux statt. Wir möchten uns auf diesem Wege auf das allerherzlichste bei den Bewohnern aus Vorderlanersbach,

Lanersbach und Juns für die sehr zahlreichen Spenden bedanken! Außerdem ergeht ein Dank an Familie Erler (Piz), an Martina Erler und Lisa Geisler sowie an Familie Stock (Bergfriedalm) für die Verpflegung.

Vielen Dank für alles sagen die Mitglieder der BMK Tux Hinweis: das erste Sommerkonzert findet am Dienstag, den 03.07.2012 im Tux-Center statt!!!

Diverses
Wegschauen ist leicht … Leben retten nicht schwieriger! 20 Jahre ROTES KREUZ TUX

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eit nunmehr 20 Jahren, seit dem 1. Jänner 1992, besorgt das Rote Kreuz den örtlichen Rettungsdienst in der Gemeinde

Tux. Im Gründungsjahr startete eine „Mannschaft“ von gerade mal 2 freiwilligen Einsatzfahrern, welche sich alle Nacht- und Wochenend-

dienste unter sich aufteilten. Die beiden allen sehr gut bekannten Rotkreuzler Werner Preschern und Josef Anfang – Rompl Sepp leiste-

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Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012 ten in den Gründungsjahren bis zu 200 Dienste pro Jahr. Die Dienststelle war vorerst nur provisorisch im alten Gemeindehaus untergebracht bis uns die Gemeinde das Gebäude des ehemaligen Bauhofes zur Verfügung gestellt und unseren Bedürfnissen entsprechend adaptiert hat. Nach Fertigstellung dieses Heimes in der ersten Jahreshälfte 1994 ging der Ausbau der Notfallrettung Schlag auf Schlag voran. Der Tuxer Bevölkerung und deren großzügigen Spenden verdankten wir die Anschaffung des ersten Defibrillators im Bezirk um den stolzen Preis von damals 150.000 Schilling für unsere Ortsstelle. Diese Vorreiterrolle, die vor allem unserem „Visionär“ und Vorreiter Werner Preschern zu verdanken war, folgte noch die Anschaffung mehrere Innovationen, wie etwa der Ankauf des ersten Notarztrucksackes sowie der ersten Schaufeltrage im Bezirk. Seither hat sich die Notfallrettung deutlich verändert, der Hintergrund, unserem Verein beizutreten ist aber immer noch der gleiche: Menschen zu helfen und Leben zu retten! In unserer Rot Kreuz Ortsstelle in Tux versehen derzeit 14 Einsatzfahrer und 7 Sanitäter ihren Dienst. Für fünf unserer Mitglieder wurde die Berufung zum Beruf, trotzdem engagieren sie sich neben der hauptamtlichen professionellen Notfallrettung noch ehrenamtlich im Verein. Im Winter sind in Tux zwei Rettungseinsatzfahrzeuge im Einsatz, im Sommer eines. Im Sommer 2000 ist die Ortsstelle Tux auch die erste Ortststelle im Bezirk, die mit einem FIRSTRESPONDER-FAHRZEUG (First Responder = der Erste vor Ort) ausgestattet wird. Der FirstResponder kann als Vorauswagen zum Einsatzort fahren und alle nötigen Maßnahmen einleiten, bis Rettungswagen und Notarzt eintreffen. Der Einsatz dieses Fahrzeuges gewährleistet ein enormes zusätzliches Sicherheitspotential. Dieses speziell adaptierte Fahrzeug mit medizintechnischer Notfallausrüstung samt Anhänger mit Equipment für Katastrophenfälle ist fix in Lanersbach stationiert. In den letzten Jahren hat sich unsere Dienststelle zu einer der strategisch Wichtigsten des hinteren Zillertales entwickelt. Dies meint nicht nur die hervorragende Abdeckung des gesamten Tuxertales, sondern auch die Fähigkeit, durch hohe personelle Ressourcen viele Dienste in den Nachbar - Ortsstellen zu kompensieren. Obgleich des kleinen Einzugsgebietes ergeben sich gerade durch die touristisch sehr starken Wintermonate alleine in unserem Gemeindegebiet eine große Anzahl an Transporten. werden könne. Dieses zusätzliche Angebot wird ebenfalls ehrenamtlich abgedeckt und kann somit für die Tuxer Bevölkerung und Gäste gratis in Anspruch genommen werden. Weiters betreiben wir einen Sauerstoffnotdienst, organisieren Erste Hilfe Kurse und Kindernotfallkurse. Im Dezember 2010 wurde die Jugendgruppe der Ortsstelle Tux als dritte Gruppe im Bezirk Schwaz ins Leben gerufen. Trotz des sehr kleinen Einzugsgebietes konnte die Jugendgruppe bereits im ersten Jahr mit 10 Mitgliedern starten. Dieser enorme Zulauf gab uns somit Recht, dass auch die heutige Jugend sich gerne sinnvoll beschäftigen möchte und bereit ist in ihrer kostbaren Freizeit zusätzlich zu üben und zu lernen um anderen Menschen in Notsituationen rasch und äußerst professionell Hilfe leisten zu können. Unter dem Motto „HELPING HANDS“ erlernen die Jugendlichen aber nicht „nur“ wie man richtig Erste Hilfe leistet sondern neben Teamgeist und Verantwortungs-bewusstsein auch die Grundsätze des Roten Kreuzes. Diese Grund-sätze wie etwa Menschlichkeit und Neutralität sind nicht ausschließlich für die Zeit beim Roten Kreuz gedacht, sondern sind wichtige Pfeiler für die zukünftige persönliche Entwicklung unserer Jugendlichen. Trotz einiger struktureller Änderungen mit dem neuen tirolweiten Rettungsdienst schauen wir sehr positiv in die Zukunft und hoffen noch lange den Menschen in unserer Gemeinde in Notsituationen rasch Hilfe leisten zu können. An dieser Stelle möchten wir ein großes Danke besonders unseren Freiwilligen Mitgliedern aussprechen, die neben ihren unzähligen geleisteten Dienststunden, immer wieder bereit sind unser hohes medizinisches Niveau durch viele Fortund Weiterbildungen in ihrere kostbaren Freizeit aufrecht zu erhalten.

Neben Notfallrettung und Krankentransportwesen betreiben wir eine sogenannte Schnelleinsatzgruppe, also ein Gruppe von Piepsträgern, die über den normalen Dienstbetrieb hinaus für größere Einsätze ebenfalls 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr in Bereitschaft steht. Zusätzlich zum routinemäßigen Notfallrettungsbetrieb bieten wir vielerlei weitere Angebote. Die Ortsstelle Tux verfügt über Mitglieder die sich in der Krisenintervention spezialisiert haben und ebenfalls mittels Pieps rund um die Uhr alarmiert

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Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012

Beikost-Workshop

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chtung nicht vergessen : kostenloser Beikost-Workshop für interessierte Eltern am Donnerstag, den 28. Juni um 18 Uhr in der Hauptschule Tux. Dort erhaltet Ihr die aktuellsten Informationen über die bestmögliche Ernährung von euren Babys und Kleinkindern! Themen: Säuglingsmilchnahrungen, Zeitpunkt der Beikostgabe, Flüssigkeitsbedarf bei Kleinkindern, Zubereitungsempfehlungen, Allergien und Unverträglichkeit ... und vieles mehr. Anmeldungen bitte bei Dr. Peter Peer unter der Telefonnummer: 86180

Seinerzeit der letzten Ausgabe
Bild 1: war die Familie Geisler, Grünwald Vorne v.l: Zenzl, Mutter Moidl, Thresl. Vater Siegesmund, Nanne, Sepp (im Krieg gefallen) Hinten v.l: Hansl (Pfarrer), Willi (Brente), Liesl. Es war ca. 1928. Franz war noch nicht auf der Welt Im Türrahmen steht Knecht Karl Bild 2: Primiz von Georg Gredler, Test Jörgal, am 2 Juli 1922 Vorne:v.l: 5.- Pfarrer Sebastian Wibmer, Mutter Anna, 7.-Primiziant, 12.-Kooperator Hansjörg?, 11.-Pfarrer Otto Neururer15.- Widn Köchin vom Klausboden, auch der Bub2.R.v.l.:3.- Bruder Seppal, 5-Bruder Karl, 6.- Schwester Anna, 7.- Bruder Lois, 12.-Stubmer Viktl. Hinter Nanne steht Hansn Jule. Am Balkon ist Barmer Hansl in der Mitte.

DANKE
Ein herzliches Danke einmal für alle jene, die den Druckkostenbeitrag für das Jahr 2012 schon einbezahlt haben. Für jene, die das noch tun wollen darf ich die Bankverbindung noch einmal bekannt geben: Tuxer Prattinge Sparkasse Tux Konto: 0500502505 BLZ: 20510 Ohne eure Unterstützung würde die Tuxer Prattinge das Schicksal von vielen ähnlichen Gemeindezeitungen erleiden, die dann eingestellt wurden. Wir haben allerdings bald die 100. Ausgabe im Visier.

Seite 26

Tuxer Prattinge – Sommerausgabe 2012

Seinerzeit

Das war eine Schulklasse, zählt einmal wie viele Schüler da sind! Wann war das, wie heißen Lehrer und Pfarrer, wer kennt jemandem. Es war in den 20er Jahren

Da gerade Erstkommunion war, ein Bild aus früheren Jahren – wann? Wer erkennt sich.

Eine Hochzeit – Wer und wann kann das gewesen sein?

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Der Sommer kommt …

...und lässt alles wieder in leuchtenden Farben erstrahlen. Aber nicht nur die Natur malt in den schönsten Tönen, auch DER MALER erfüllt ihr Haus mit neuem Glanz und ist gerne Ihr verlässlicher Partner in Sachen Farbe.

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